Lebensraum

"Einer für alle - alle für einen"

Der Betrieb des Therapie- und Bildungszentrums erfordert eine Lebensgemeinschaft. Es müssen sich Menschen mit dem Boden, dem Projekt, der Gemeinschaft und der Zielsetzung des Zentrums verbinden und verpflichten. Es wird ein Lebensraum entstehen müssen, in der jeder Einzelne die Gemeinschaft ebenso trägt wie die Gemeinschaft den Einzelnen. Die drei Musketiere fassten dieses Ideal zusammen mit: “Einer für alle – alle für einen.”

Dieses Ideal zu erreichen, erfordert eine entsprechende Leistungsbereitschaft des Einzelnen ebenso wie die Bereitschaft, sich in die Gemeinschaft einzuordnen. Es leben dort Jung und Alt, die sich ihren Bedürfnissen entsprechend entwickeln können müssen. Das fordert eine entsprechende Wirtschaftlichkeit des Zentrums und eine angemessene Infrastruktur des lokalen und regionalen Umfeldes. Neben der inhaltlichen Gestaltung des Zentrums wird daher ein weiterer Schwerpunkt auf der Gemeinschaftsbildung liegen müssen. Das bedingt sowohl ein entsprechendes Instrument für Konfliktlösungen als auch einen lebendigen, regelmäßigen Erfahrungs- und Wissensaustausch mit- und untereinander.

Mit einer Stiftung neutralisieren

Damit unsere erhofften Wunschvorstellungen nicht an Widerständen, sozialen Spannungen und ökonomischem Druck scheitern, möchten wir den Grund und Boden, auf dem das Zentrum seine Heimat finden soll, durch eine Stiftung neutralisieren. Damit soll verhindert werden, dass ein Grundbesitzer, ein Vereinsvorstand, Mitglieder einer Genossenschaft oder eine Geschäftsführung von den ursprünglichen Idealen des Projektes abweichen können. Wir erhoffen uns von diesem Modell ein Gegenüber, das der Gemeinschaft die vereinbarten Ziele widerspiegelt und ggf. unterstützend bis korrigierend eingreift. Uns ist bewusst, dass ein Gemeinschaftsleben unter diesen Idealen eine gründliche Vorbereitung braucht. Daher ist eine Projektierung mit klaren Zielen, deutlichen Strukturen und unmissverständlich definierten Aufgaben, die dem Gemeinwohl dienen, unerlässlich. Gebildet werden soll daher im Kern eine Verantwortungsgemeinschaft mit voller Rechenschaftspflicht, die anderen Mitgliedern der erweiterten Gemeinschaft ermöglicht, in diese hineinzuwachsen. Alle Mitglieder dieser Gemeinschaft bekommen im Rahmen ihrer Fähigkeiten eine oder mehrere Mitverantwortungen übertragen. Dritte Gruppe der Gemeinschaft sind Vereinsmitglieder/Genossen, Kunden, Besucher und Förderer. Ein zu erarbeitendes Regelwerk wird das Zusammenspiel, die Aufgabenstellung und Verantwortlichkeiten definieren.

Sie fühlen sich von diesen Gedanken angesprochen und möchten mit uns in Kontakt treten? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf oder Ihre Post