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SUMMARY:Seminar: Menschsein als Aufgabe
DESCRIPTION:Seminar in Bern: Menschsein als Aufgabe\n09.45 – 11.00 Uhr Wo stehe ich?\nAnkommen und Orientieren\, ein Moment im Leben\, an dem das Aussen seine Führungsrolle verliert. Anerkennung verliert an Zugkraft\, alte Ziele fühlen sich abgeschlossen an\, und zugleich meldet sich etwas\, das sich kaum benennen lässt. Wer kennt das? Das Leben organisiert sich in Dreierschritten. Die Drei als uraltes Schöpfungsprinzip\, das jeder aus dem eigenen Leben kennt\, lange bevor er es benennen kann. Eins\, Zwei\, Drei: Ursprung\, Spannung\, Vermittlung. Warum Polarität erschöpft. Was die dritte Kraft wirklich verändert. Körper\, Seele\, Geist als Erfahrungsräume. Denken\, Fühlen\, Wollen als innere Kräfte. \n11.15 – 12.30 Uhr Welchen Weg gehe ich? ·\nDie drei Haltungen des Menschseins:\nDer erste Weg: Stabilität als Voraussetzung und als Grenze.\nHalt schaffen\, Struktur halten\, Verantwortung übernehmen. Die Würde dieses Weges und seine Schattenseite: Erstarrung\, Leben verwalten statt gestalten. Die Schlüssel-frage: Dient die Stabilität noch dem Leben?\nDer zweite Weg: Die Seele in Bewegung.\nInnere Widersprüche erkennen\, Wahrhaftigkeit üben\, Sinn suchen. Die Grenze: Denken\, das kreist ohne zu klären\, Erkenntnis als Selbstzweck.\nDer dritte Weg: Freiheit nicht als Beliebigkeit.\nSondern als Fähigkeit\, aus Einsicht zu handeln.\nDie drei Wege als gleichzeitige Haltungen\, nicht als Entwicklungsleiter.\n13.15 – 14.30 Uhr Was entsteht durch mich? ·\nVom Geschöpf zum Schöpfer\, die leise Verschiebung im Menschenbild: Nicht mehr nur “Was widerfährt mir”\, sondern “Was entsteht durch mich”. Schöpferkraft als Haltung\, nicht als Talent. Vom Reagieren zum Gestalten. Kreativität ohne Illusion: Ideen\, die aus Wunsch und Kompensation entstehen\, tragen selten dauerhaft. Schöpferisch wird ein Impuls erst\, wenn er über das Persönliche hinausweist. Form als Prüfstein: Etwas zu Ende bringen statt Ideen zu sammeln. Die Kunst\, Zukunft zu gestalten: Impulse unterscheiden\, den richtigen Moment erkennen\, kleine Schritte mit Wirkung. Humor als unverzichtbares Korrektiv.\n15.00 – 16.15 UhrWo gehöre ich hin? ·\nHeimkehr nicht als Rückkehr in Geborgenheit\, sondern als innere Einordnung. Der eigene Platz und seine Nüchternheit: Er zeigt sich nicht als Berufungserlebnis\, sondern im Alltäglichen\, dort wo Verantwortung immer wiederkehrt. Getragen ohne gehalten zu werden: Zugehörigkeit ohne Abhängigkeit. Selbstständigkeit als Voraussetzung echter Verbundenheit. Masshalten als geistige Tugend: Präzision statt Verzicht\, Kräfte gezielt einsetzen statt zerstreuen. Einfügung statt Selbstentwurf. Hier bin ich gemeint. \nDer Eintritt wird an der Abendkasse bar entrichtet.\nAnmeldung an Frau Rita Balmer\, E-Mail an: balmer.r@proton.me
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