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Loslassen

Loslassen ist das Thema dieses Beitrags.

Loslassen, was uns bremst und unser Denken korrigieren

Fragt man Menschen, die im Sterben liegen, was sie in ihrem Leben am meisten bereuen, dann fallen die Antworten manchmal ganz schön erschütternd aus. Denn sie bereuen dann nicht nur das vermeidlich Böse, das sie getan haben, sondern viel mehr das Gute, was sie unterließen zu tun. Sie haben – aus welchen Gründen auch immer – auf persönliche Entwicklung verzichtet und empfinden das am Ende ihres irdischen Lebens als bedauernswerten Verlust. Daraus können wir, die im Leben stehen, lernen und entsprechend handeln. Du wirst ahnen: Das Loslassen spielt dabei eine wichtige Rolle.

Jeder Mensch ist nicht ohne Grund auf dieser Erde. Er hat sich eine Aufgabe vorgenommen. Das zeigt auch sein Geburtshoroskop. An dem wird deutlich, was sich eine Seele in diesem Leben vorgenommen hat, um zu wachsen und zu reifen. Das muss nicht immer etwas Großes oder Bedeutsames sein, es kann auch etwas sein, was viele gar nicht bemerken. Erfüllen wir unsere Lebensaufgabe, dann sind auch wir selbst erfüllt. Vielfach ist es aber so, dass Lebenssituationen oder Entscheidungen, die wir treffen, uns davon abhalten, unserer Lebensaufgabe nachzugehen. Wir merken das an einem gewissen Grad Unzufriedenheit und daran, dass wir scheinbar immer und immer wieder mit den gleichen Problemen konfrontiert werden. Hilfreich wäre  an dieser Stelle, bewusst die eigene Lebenssituation zu überprüfen. Wir müssen uns auf zu neuen Ufern machen. Um Neuen jedoch zulassen zu können, müssen wir das loslassen, was uns blockiert, ausbremst oder sich schlichtweg überlebt hat.

Ziele, die uns tragen

Wir können uns fragen: Wo stehe ich im Leben? Wovon träume ich? Wonach sehne ich mich? Damit sind keine materiellen Güter gemeint, sondern höhere Ziele, die uns innere Erfüllung schenken, Ziele, die uns tragen. Welche Ideale hast du bislang gebildet? Erkennst du sie in deinem Leben wieder? Mir fällt dazu eine nette Anekdote mit meinem alten Vater ein. Ich fragte ihn kurz vor seinem Tod nach seinen Idealen. Er antwortete mit leuchtenden Augen: „Ein richtig dicker Mercedes!“. Von einem solchen Auto hatte er zuletzt viel geschwärmt – immer mit dem Bemühen, sich von seiner inneren Leere, die er durch verpasste Gelegenheiten hatte, abzulenken. Das konnte er auch zugeben, denn das war Thema vieler unserer Gespräche. Dennoch vergesse ich nie sein tonloses Lachen als er hochgradig amüsiert in mein offensichtlich entsetztes Gesicht geschaut hat.

Ein roter Faden

Schauen wir zurück in unserem Leben, dann können wir feststellen, dass es einen roten Faden gibt, der sich durch alles, was wir erlebt haben hindurchzieht. Wir können uns fragen:

  • Mit welchen Situationen werde ich immer wieder konfrontiert?
  • Welche Fragen habe ich immer noch nicht beantworten können?
  • Auf welchem Gebiet habe ich am meisten Erfolg?
  • Welche Gefühle sind am dominantesten?
  • Was befürchte ich?
  • Was wünsche ich mir?

Du wirst beim Beantworten dieser Fragen feststellen, dass dort ungelöste Probleme immer wieder auftauchen. Gelingt es dir, diese zu wandeln, zu lösen, dann hast du eine Lebensaufgabe verstanden und bist gewissermaßen im nächsten Level. Setzt du dich mit diesen Fragen auseinander, beschäftigst du dich mit dem Sinn deines Lebens.

Ballast einfach loslassen

Vielleicht hast du bereits erkannt, dass innere Ausgeglichenheit nicht an äußeren Dingen hängt, sondern das diese Dinge nur schmückendes Beiwerk sind. Sehr viele haben das noch nicht erkannt und strampeln sich ziemlich ab, um Geld anzuhäufen, Wohlstandsgüter zu kaufen, wie z.B. Häuser, Autos oder Schmuck. Kommen diese Menschen ans Ende ihres Lebens, dann wird die Erkenntnis bitter: Nichts davon können sie mitnehmen. Oft genug werden diese Dinge im Alter eine große Last, die nicht trägt, sondern erdrückt. Daher ist es nie zu früh, seine Prioritäten zu überdenken und zu klären, welche Werte tatsächlich wesentlich sind und wo der persönliche Sinn unter all den äußeren Reichtümern vergraben liegt. Es ist auch nie zu spät, damit anzufangen, über diese Dinge nachzudenken, denn wie heißt es so schön: Besser spät als nie. Auch hoer gilt: Loslassen ist der Schlüssel zum Glück.

Hierbei hilft vielleicht das Bild von einem Bergsteiger, der nach stundenlangem, mühsamem Aufstieg entdecken muss, dass er den falschen Weg eingeschlagen hat. Dieser hätte ihn zu einem gefährlichen Abgrund geführt. Er wird umkehren, und zwar genau in dem Moment, wo er das erkannt hat. Er kann sein Vorhaben aiufgeben und loslassen. Er wird das gerne tun, denn er weiß, diese Erkenntnis hat ihm das Leben gerettet. Dabei nimmt er entspannt in Kauf, dass dieser Rückweg vielleicht steinig, uneben und mühsam ist.

Jede Menge Ballast, den wir herumtragen

Dabei fällt diesem Bergsteiger vielleicht auch auf, dass er nicht nur den falschen Weg eingeschlagen, sondern auch jede Menge Ballast mit sich herumgetragen hat, der eigentlich nicht gebraucht wird. Frage dich:

  • Welche Dinge in deinem Leben sind eigentlich eher unnütz?
  • Wieviel Nerven hat es dich gekostet, das zu erreichen, was jetzt gar nicht mehr wichtig ist?
  • Wieviel Geduld, Geld und Kraft hast du in Sachen investiert, die dich unterm Strich nicht zufriedener gemacht haben, sondern im Grunde belasteten?

Das Gute an einer solchen Erkenntnis ist: All das, was dir in diesem Zusammenhang in den Sinn gekommen ist, kannst du einfach loslassen. Dabei hilft es, wenn wir uns nicht nur kennen, sondern auch erkennen. Dabei spielt Disziplin eine wesentliche Rolle, die bereits im Kopf, bei den Gedanken, anfängt. Denn nichts ist in dein Leben getreten, was du vorher nicht bereits gedacht hast – bewusst oder unbewusst.

Du bist, was du denkst.

Buddha

Es lohnt sich, in einer stillen Stunde einmal darüber nachzudenken, welche Vorstellungen du von deinem Leben vor zehn Jahren hattest oder vor fünf oder vor einem Jahr.

  • Welche Träume hast du realisieren können?
  • Wie stellst du dir heute deine Zukunft vor?
  • Welche Rolle spielt der Zweifel in deinen Gedanken – damals wie heute?
  • Welchen Ballast kannst du identifizieren, der zwischen dir und deinen Träumen steht?
  • Wer oder was steht dir im Weg?

Wenn du möchtest, dann schreibe einfach mal auf, was dich alles belastet. Setze dir dabei keine inneren Grenzen, sondern sei ehrlich. Du kannst diese Liste pflegen und Dinge streichen oder hinzufügen. Wahrscheinlich wirst du staunen, wie lang sie ist.

Der Anfang des Loslassens findet im Kopf statt

Wie kanm man all diese Dinge loslassen?? Der Anfang findet im Kopf statt und damit, dass du den Gedanken zulässt, dass jeder Augenblick in deinem Leben eine Gelegenheit dazu ist. Das eigentliche Loslassen kann man mit einem gründlichen Hausputz vergleichen, bei dem wir ordentlich ausmisten. Durchstöbere deine Gedankenmuster und mache dir bewusst, wie du denkst, wie du bewertest oder was du befürchtest, und so weiter. Wenn dir das hilft, dann schreibe auch diese Gedankenmuster auf und ersetze sie mit solchen, die sich für dich besser anfühlen, die leichter sind und dich nicht einengen.

Bleibe dabei geduldig mit dir selbst, denn einen Gedankentrott wirst du nicht von heute auf morgen ändern können. Hier ist wieder Disziplin erforderlich und ein Bewusstsein, was und wie du denkst. Vielleicht hilft es dir, die Gedanken die du dir gemacht hast nach konstruktiven und destruktiven zu sortieren. Ein destruktiver Gedanke ist zum Beispiel: ‚Mist, ist das Wetter schlecht.‘ Die konstruktive Variante wäre: ‚Oh prima, heute habe ich Zeit zum Lesen, Musikhören, Backen, aufräumen‘ und, und, und…

Nicht das Negative betonen

Alles hat zwei Seiten. Versuche die helle Seite zu bestimmen, denn wir neigen vielfach dazu, das Negative zu betonen. Vielleicht gelingt es dir dann, negative Sätze zu vermeiden, wie zum Beispiel: Das Wetter hat mich davon abgehalten, etwas zu tun. Denn ein solches Denken zeugt von einer passiven Lebenshaltung – Niemand kann gezwungen werden, schon gar nicht vom Wetter, es sei denn er will gezwungen werden. An dieser Stelle sollte klar sein, dass ich damit nicht meine, dass man in einer Lawine oder mitten in einem Tsunami nicht bezwungen werden kann. Ich rede von mäßigen Witterungsbedingungen wie Regen, Schnee, Wind oder 35 Grad Sommerhitze.

Es geht darum, zu verdeutlichen, dass man sich bewusst machen sollte, wenn „Umstände“ oder Menschen unsere Lebensgestaltung und Entscheidungen bestimmen oder gar beherrschen. Übernimm wieder die Zügel in deinem Leben und die Verantwortung! Wer griesgrämig jammert und die Missstände in den Vordergrund stellt, kann nicht erwarten, dass die Zukunft rosig wird. Loslassen dürfen wir also negative Gedankenmuster, eine passive Lebenshaltung und ein gedankliches Herumstochern in den Hinderungsgründen für Wandel. 

Reden UND was sagen

Nicht nur unser Denken sollten wir uns bewusst machen, sondern auch unser Reden. Es gibt Menschen, die sehr viel reden, ohne wirklich etwas zu sagen! Hier hilft es sich immer wieder zu verinnerlichen: Was habe ich heute gesagt und was davon war wirklich gehaltvoll? Ziel ist es, etwas auszusagen, wenn du redest. Loslassen dürfen wir auch unsere Erwartungen. Auch hier ist viel Potenzial, einmal gründlich auszumisten, denn wir folgen oft blind den Erwartungen anderer oder – noch schlimmer – entscheiden uns für eine Lebensweise, weil wir glauben, dass man das von uns so erwartet.

Das Leben liebt unkonventionelle Lösungen

Erwartungen blockieren das Leben, denn sie verhindern den freien Blick auf unsere Möglichkeiten, Chancen und Potenziale. Das Leben liebt unkonventionelle Lösungen. Sind wir offen dafür und nicht durch falsche Erwartungen in unserer Wahrnehmung blockiert, sehen wir sie auch. Lasse also auch deine Erwartungen los und sei wieder neugierig darauf, was das Leben für Lösungen und Angebote präsentiert. Zu dem Thema Angst und ihre blockierende Wirkung habe ich einen eigenen Podcast aufgenommen. Ich stelle ihn unter diesen Beitrag. Auch unnötige Urteile und Vorurteile sind Gift für unsere Seele, denn sie bremsen uns darin, bei uns selbst zu bleiben und uns zu entwickelt.

In jedem Problem steckt die Lösung

Damit wären wir bei dem spannenden Thema „Probleme“. Was sind Probleme überhaupt? Im Grunde ist ein Problem nur dann eines, wenn du es dazu machst. Sobald es dir gelingt, deine Situation so anzunehmen, wie sie ist, dann löst sich das Problem sofort auf. Mache dir bewusst, dass in jedem Problem immer auch bereits die Lösung steckt. Konzentrierst du dich auf das Problem, kannst du die Lösung nicht sehen. Es gibt größere und es gibt kleinere Probleme, die nichts anderes sind als eine Einladung unseres Lebens, uns zu wandeln. Wir bekommen ein Stop oder ein Hindernis, weil unser Weg ein anderer werden soll. Diesen finden wir nicht, wenn wir vor einem sogenannten Problem wie ein Kaninchen vor der Schlage ängstlich stehenbleiben.

Schaue auch auf dein Ego! Welchen Anteil deiner Bedenken und Ängste kommen von ihm? Unser Ego mag es gemütlich, sorgenfrei und unproblematisch. Wird es vor Herausforderungen gestellt, wird seine Komfortzone bedroht. Das kann ihm nicht gefallen. Komfortabel ist für das Ego alles Überschaubare, alles, was bekannt ist. Es mag lieber im vertrauen Problem verharren als den Wandel. Es sitzt lieber in einem Haufen Mist, weil es da schön warm ist und kuschelig, als diesen zu verlassen. Dort draußen könnte es ja kalt und ungemütlich sein. Wenn du dir die Gegenwart mit negativen Gedanken schwermachst, dann kann die Zukunft nicht besser werden. Wenn du nicht bereit bist, deinen Status quo aufzugeben, dann wird sich nichts verändern.

Viele Gelegenheiten zum Loslassen

Sobald du Probleme als etwas betrachtest, was dich als Seele (nicht als Ego!) weiterbringt, dann kannst du sie sportlicher annehmen. Nichts geschieht, für das wir nicht selbst die Ursache gesetzt haben. Bewusst oder unbewusst. Krankheit, Jobverlust, Angst oder Unfälle geschehen, damit wir an uns arbeiten können. Ich weiß, es ist schwer, das zu verstehen und noch schwerer, das anzunehmen. Auch mein Leben bot und bietet viele Gelegenheiten loszulassen, innerlich zu wachsen, Hindernisse auszuräumen oder zu umschiffen. Mir hat die Astrologie geholfen, zu verstehen, warum ich vor Herausforderungen gestellt werde, was der eigentliche Zweck ist – im Sinne des Lernens. Ich finde einen Blick in mein Horoskop unglaublich bereichernd, denn ich verstehe, was ich lernen möchte, was das Ziel ist und welche Stationen ich auf diesem Weg erreicht habe. Astrologie ist eine unglaublich effiziente Methode der Bewusstwerdung. Sie hat mich so begeistert, dass ich diese Erkenntnisse auf ein professionelles Fundament gestellt habe, um es an Menschen wie dich weiterzugeben. Wenn Du Bedenken hast oder Vorurteile – ganz einfach: Lasse sie los und beginne eine spannende Reise zu dir selbst. Wenn du möchtest, begleite ich dich dabei ein Stück. 

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