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Neumond am 13.3.2021

Neumond am 13.3.2021

Liebe liegt in der Luft und der Ruf, der eigenen Wahrheit nachzuspüren

Liebe liegt in der Luft – so mancher Schnulzensänger hätte vom astrologischen Wonnemonat März und seinem überaus betörenden Neumond, der am Dreizehnten, um 11:21 exakt am Himmel steht, seine helle Freude. Das Besondere: Nicht nur Sonne und Mond – auch Venus und Neptun bilden mit dem Neumond eine Konjunktion. Fast bin ich geneigt deshalb von schluchzenden Geigen zu schwärmen, die am Himmel stehen und die uns im Dreivierteltakt in die Überzeugung fiedeln, alles ist Liebe und ganz wunderbar. Nach all den Spannungsaspekten der vergangenen Wochen dürfen wir auf jeden Fall mal etwas durchatmen. Alles ist also perfekt? Nicht ganz – das wissen wir alle. Aber das ist es ja nie – und das ist auch irgendwie gut so.

Der Neumond im März zeichnet sich mit all seinen astrologischen Aspekten durch eine deutliche Wasserbetonung aus. Das bedeutet: Unser Fühlen, unsere persönlichen Beziehungen und menschlichen Werte stehen dadurch im Fokus unserer Wahrnehmung. Du hast vermutlich viel Phantasie und reagierst aus dem Gefühl heraus, das dir mit unfehlbarer Sicherheit sagt, was für dich das Richtige ist. Du nimmst deine eigenen Bedürfnisse besonders intensiv wahr und kannst dich gut in andere Menschen hineinversetzen. Die Logik kommt zwar etwas zu kurz, dafür ist das Bauchgefühl auf der Gewinnerstraße.

Auf die persönlichen Beziehungen kommt es an

Auf einer unbewussten Gefühlsebene verstehst du deine Mitmenschen, kannst dich einfühlen und instinktiv richtig reagieren. Dinge und Situationen sind jetzt von Bedeutung, zu denen du in einer persönlichen Beziehung stehst. Daher ist es wichtig, einen Ausgleich zwischen Fühlen und Denken zu finden und auch die intellektuelle, objektive, logische und sachliche Seite des Lebens zu akzeptieren.

Da das Element Feuer schwach besetzt ist, dürfte dem einen oder anderen der Umgang mit Willen und Spontaneität nicht ganz leicht fallen. Es fehlt sozusagen das Werkzeug, um den eigenen Willen kundzutun und sich spontan durchzusetzen. Gleichsam bewunderst du vielleicht in diesen Tagen Menschen, die das ausdrucksstark können, oder?

Sich dem Lebensfluss hingeben

Sonne und Mond stehen im Tierkreiszeichen Fische und laden uns ein, uns dem Lebensfluss hinzugeben. Voller Hingabe widmen wir uns unserem Sein mit all seinen Facetten. Das erschwert uns allerdings auch, ein Konzept zu entwickeln, das beschreibt, wie dieses Leben konkret aussehen soll. Vielleicht lassen wir alles weitere auf uns zukommen und pflegen die Devise: Schaun‘ mer mal.

Wollen und Fühlen bilden wie immer an Neumond gewissermaßen eine Einheit. Wenn du etwas willst, stehst du auch gefühlsmäßig ganz dahinter und kannst für den vorliegenden Mondzyklus, der immer auch einen Neuanfang in sich vereint, Zeichen setzen. Dies verleiht dir viel Spontaneität, Wärme und Natürlichkeit.

Harmonie wird gepusht

Auch Venus und Neptun bilden wir schon eingangs erwähnt mit Sonne und Mond eine Konjunktion. Das pusht unser Bedürfnis nach einer harmonischen Lebensgestaltung zusätzlich. Beziehungen sind für dich ein zentrales Thema, und du sehnst sich mehr als sonst, nach einem herzlichen Miteinander, einer erfüllten Liebesbeziehung, nach Schönheit, Kultur und Genuss.  Du hast ein weites Herz und hilfst anderen, wenn es denen schlecht geht. Vermeide aber Mitleid, Mitgefühl, ein offenes Ohr und ein tröstendes Wort reichen vielleicht völlig. Du wirst schnell spüren, wenn du einen Raum betrittst, welcher Geist dort herrscht und ob Konflikte unter der Oberfläche schwelen.

Schaue ich bei diesen Aspekten auf uns als Gesellschaft bin ich gespannt, welche Kräfte sich durchsetzen werden und welchen Ausdruck diese emotionale Gemengelage hat. Denn Venus und Neptun sind auch eine Einladung, der höheren Ordnung zu folgen. Die irdische präsentiert sich zurzeit widersprüchlich und ausgesprochen streitbar. Der Wunsch nach Nähe, Zärtlichkeit und Wohlbefinden lässt sich in Corona-Zeiten mit Kontaktbeschränkungen, geschlossenen Geschäften und lahmgelegten Kulturbetrieben nicht so ohne weiteres umsetzen. Selbst der Gang in die Natur wird inzwischen argwöhnisch überwacht und übermotiviert so manchen Ordnungshüter, laut einschlägiger Medienberichte.

Deinen freien Geist nutzen

Der aufsteigende Mondknoten in den Zwillingen ruft uns einmal mehr dazu auf, unseren freien Geist zu nutzen. Die Lernaufgaben, die für uns alle dadurch symbolisiert werden, ist, aus unserem Dunstkreis herauszutreten und den Blick wieder über den eigenen Tellerrand zu wagen. Wir dürfen und sollen trotz allem Kontakte schaffen, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit entwickeln und ausbauen und unsere Talente und Ideen in einer größeren Gruppe einbringen. Die Brille der eigenen Überzeugung dürfen wir entspannt absetzen und uns für das Neue öffnen. Objektivität, Sachlichkeit, Vernunft und klares analytisches Denken sind mehr denn je gefragt und das unter den Vorzeichen der Liebe. Nicht dein eigenes inneres Schauspiel, das du mit viel Dramatik und Vorstellungskraft in Szene setzen kannst, ist wichtig, sondern der Versuch, auf andere zuzugehen, offen und unvoreingenommen Kontakte zu schaffen und im Austausch mit anderen, Neues zu lernen.

Das Leben wird dich unter diesen Vorzeichen immer wieder auffordern, dein Weltbild und dein Monopol auf deine eigene Meinung in Frage zu stellen. Echte Befriedigung findest du dann, wenn du deine alten Denk- und Gefühlsmuster aufgibst, zugunsten deiner Bereitschaft, noch mehr zu lernen. Wir alle sind Teil eines großen Ganzen, und jeder Einzelne nicht Mittelpunkt der Welt. Wenn es uns gelingt, andere als gleichwertige Individuen anzuerkennen und den Wert von Freundschaften, Teamgeist und Gemeinschaft zu schätzen, kann es eine großartige Sache werden, einen Beitrag als Individuum in einer Gemeinschaft zu leisten. Das alles muss kein Widerspruch zu den Anforderungen an die große Krise sein, die wir zurzeit erleben. Es geht um ein neues Miteinander! Wenn der Kosmos uns vor diese Lernaufgabe stellt, dann weiß auch deine Seele, wo die Lösung liegt. Ahnst du sie schon?

Webinare geben Antworten

Wenn nicht helfen dir vielleicht meine Webinare dabei, genau diese Antworten zu entdecken. Auf Basis auch deines Geburtshoroskop widmen wir uns gemeinschaftlich den Themen „Beruf & Berufung“, „Schicksal & Mondknoten und „Krise als Chance“. Die Links zu den Webinaren findest du unter diesem Beitrag. Ich würde mich freuen, die in diesem Rahmen bald einmal zu begegnen.

Bei allem was dich als Mensch aber auch uns als Gesellschaft bewegt, ist wichtig, objektiv und mit offenem Interesse, die Tatsachen zu betrachten und Neues lernen zu wollen. Auch dann, wenn du dich dabei vielleicht nicht immer von der „wissenden“ Seite zeigen kannst. Indem du neue Informationen sammelst und wertfrei weitergibst, kannst du immer wieder die sehr befriedigende Erfahrung machen, dass durch Objektivität und sachliches Interesse oft mehr Anerkennung zu finden ist, als wenn du eine vorgefasste Meinung zum Besten gibst.

Das Leben ist ein Abenteuer

All diese Aufforderungen mögen für dich wie ein Abenteuer klingen, gilt es doch, sich dem Leben auf eine ungewohnte, bisher noch nicht geübte Art zu stellen. Spannend, oder? Bei all diesem Mühen wird uns das Trigon von Mars und Saturn unterstützen, auch konsequent zu handeln. Deine Selbstdisziplin, Fleiß und Geduld lassen vermuten, dass du nicht nur beruflich viel erreichen kannst. Du weißt, was du willst und kannst bestimmt auftreten, ohne ein unnötiges Risiko einzugehen. Ernsthaftigkeit bestimmt dein Handeln. Das was du beginnst, führst du zu Ende und bist auch mehr als sonst bereit, die Konsequenzen für dein Tun zu übernehmen.

Das ist gut so, denn bei allen harmonischen Geigenklängen am Himmel, haben wir immer noch den heftigen Spannungsaspekt zwischen Saturn und Uranus, der nicht weniger will als die leidenschaftliche Konfrontation zwischen den alten Strukturen unserer Gesellschaft und den neuen Ufern der Veränderung. Nach wir vor schwanken wir zwischen übermäßigem Sicherheitsbestreben und Freiheitsdrang, zwischen konventionellem Verhalten und Individualismus oder zwischen Tradition und Fortschritt hin und her. Das ist nichts Neues, das spüren wir alle schon eine ganze Weile…

Das Sicherheitsbedürfnis aufgeben

Die in dieser Konstellation symbolisierte Aufgabe besteht darin, unser Sicherheitsbedürfnis aufzugeben. Auch Liebe braucht frische Luft und Freiheit, um nicht zu ersticken! Sicherheit findest du nur in dir selbst und in dem Vertrauen in deinen höheren Geist, der in Zweifelsfall den besseren Überblick hat als dein Ego. Gelingt dir das, erringst du die Fähigkeiten, deine zukunftsgerichteten Ideen zu verwirklichen und auch andere Menschen für deine Reise zu begeistern und als Gefährten zu gewinnen. Voraussetzung ist allerdings, dass du erkennst, was Bestand hat und was der Erneuerung bedarf. Du stehst – wie wir alle – zwischen Alt und Neu und wir sind immer wieder aufgefordert, den goldenen Mittelweg zu finden.

Die Konjunktion von Sonne und Neptun erleichtert diese Bemühung nicht so richtig, denn sie sorgt dafür, dass wir alle Grenzen am liebsten auflösen möchten. Sie beeinträchtige vielleicht deinen persönlichen Willen und dein Ich-Bewusstsein. Gut wäre, wenn du es immer wieder schaffst, in der Natur die notwendige Erdung zu finden. Es wird dir guttun, dich dann und wann einfach mal zurückzuziehen, um in Ruhe und Einsamkeit herauszufinden, was du wirklich willst. Tust du das nicht, kann die Umwelt dich sehr leicht hierhin und dorthin drängen. Es ist also wichtig, dass du immer wieder für dich allein eine Art Standortbestimmung vornimmst, dir klare Ziele steckst und diese dann auch verwirklichst.

Der Traum vom großen Glück

Die Konjunktion von Venus und Neptun, sorgt dafür, dass diese Vorstellungen auch vor dem Traum vom großen Glück nicht haltmachen. Du hast vielleicht ein starkes Bedürfnis nach Nähe und Hingabe. In einer Liebesbeziehung möchten du möglichst jede Grenze zwischen dir und deinem Herzensmenschen auflösen und zu einer Einheit verschmelzen. Mit dem Bild eines Engels vor dem inneren Auge, neigst du möglicherweise dazu, diesen Herzensmenschen zu idealisieren und ihn nicht so zu sehen, wie er wirklich ist. Dir kann die Tatsache abhandenkommen, dass auch der liebste Herzensmensch eben auch nur ein Mensch ist und sich bei zu viel Nähe und Liebkosung vielleicht eingeengt fühlt. Halte auch hier das rechte Maß im Auge und dein Himmel bleibt voller Geigen!

Machtthemen – welche auch immer, bekommen mit dem Trigon zwischen dem Neumondstellium und Pluto eine versöhnlichere Note. Der geballte Liebesreigen, entzieht Pluto quasi die Strenge, Härte und Durchsetzungskraft. Der Obrigkeit geht gewissermaßen ob der starken Power ihres Souveräns – das sind wir, das Volk! – die Kraft aus. Darin liegt eine große Chance für unser neues Miteinander, denn dank des Auftriebs zahlreicher Gemeinschaften, die sich zunehmend gegen die Restriktionen wehren, bekommt das neue Miteinander ungeahnte Kraft und ein starkes Auftreten. Als Gemeinschaft haben wir den Kosmos auf unserer Seite, wenn es darum geht, leistungsfähig und belastbar für unser Gemeinwohl aktiv zu werden und das überzeugend zum Ausdruck zu bringen. Unsere Sehnsucht, diese neuen Ufer anzusteuern, ist jedenfalls enorm.

Das richtige Maß

Das Sextil zwischen Chiron und Mars unterstützt uns dabei, das richtige Maß an Durchsetzung und Tatendrang zu finden. Das Sextil zwischen Chiron und Saturn lässt uns milde bleiben, auch wenn uns dabei der ein oder andere Fehler passiert. Akzeptieren wir unsere Fehlbarkeit als Mensch, stärkt das unser Selbstbewusstsein. Das ist gut so, auch für ein neues Miteinander, denn eine auf innerer Sicherheit basierenden Ausstrahlung wirkt auf andere sehr ermutigend, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen und sich den Aufgaben dieser Welt zu stellen.

Unterstützt werden wir bei unserem Ringen um die Weichenstellungen in eine neue Zeit auch von Lilith, die mit dem Neumondstellium ein Sextil bildet. Wille und Gefühlstiefe reichen sich auch dank dieser kosmischen Konstellation die Hand. Wir streben nach dem wahren Kern unseres Seins und wehren uns zunehmend, wenn gesellschaftliche Prägungen dieses behindern. Wir suchen nach unserem wahren Seelengrund und nicht in erster Linie nach rationalen und gesellschaftlich akzeptablen Kriterien.

Bedürfnis nach Erkenntnis und Freiheit

Wir vernehmen deutlich den Ruf unserer emotionalen Bedürfnisse – beispielsweise nach Wärme, Nähe zu anderen Menschen oder auch Stille. Es geht um dein Bedürfnis nach mehr Weite, nach Erkenntnis und innerer Freiheit. Dies zu erringen gelingt leichter, wenn du die Suchernatur in der eigenen Seele bedingungslos akzeptierst und unterstützt. Klebst du an den „Etappenzielen“ wie Glaubenssystemen, materiellem Erfolg oder Ansehen fest und „schaust zurück“, so wird dir das Leben eine Lernkurve präsentieren, in der du vermutlich all diese Dinge loslassen darfst. Manch vielversprechende Illusion mag unter den leidenschaftlichen Stürmen des Daseins zerbrechen und dir gerade dadurch den Weg zu den eigenen Tiefen der Seele freigeben.

Bist du flexibel und hingebungsvoll genug, dich von den Wellen des Schicksals tragen zu lassen, so kannst du immer mehr die Weisheit erkennen, die allem Sein zugrunde liegt. Diese hat viel mit Wahrheit zu tun. Spirituell betrachtet ist Wahrheit nichts anderes als Liebe und davon sollte es rund um den Neumond ja eine ganze Menge geben. Öffnen wir uns als dem Wunder der Liebe auf dem Weg des Miteinanders in eine neue Zeit. Dafür wünsche ich dir von ganzem Herzen die erforderliche Hingabe!

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