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Schütze-Zeit

Feurig für das Miteinander!

Es ist Schütze-Zeit und das schwierige Jahr 2020 geht in den Endspurt. Astrologisch tun wir das keinesfalls auf leisen Sohlen, denn auf uns warten noch ein paar kosmische Ereignisse, die jeder Schütze mögen dürfte, denn Langeweile kommt mit den anstehenden Transiten nicht auf. Klar ist: Ein Zurück in das alte Leben wird es nicht geben. Die Kräfte, die sich seit Monaten formieren, laden uns vielmehr ein, neue Ufer zu suchen und anzusteuern. Die Zeitqualität des Schützen unterstützt uns dabei mit einer erhöhten Empfänglichkeit für geistige Kommunikation, den Austausch von Ideen, Gedanken und Konzepten. Was uns in diesen Tagen zutiefst beschäftigen kann, ist die Frage nach dem freien Willen des Menschen und dem göttlichen Plan. Wir sehnen uns nach einem neuen Miteinander, um einen zeitgemäßen Lebensraum zu schaffen, in dem der Mensch ungezwungen aufwachsen, leben und sich entfalten kann. Wir sind eingeladen einen neuen Gemeinschaftsgeist zu entwickeln und das ist gut so.

Schützen sind bekannt dafür, gern ins Fettnäpfchen zu treten, sie sind schonungslos ehrlich und damit auch kaum in der Lage, sich zu verstellen. Wenn ich als geborener Schütze hier und heute auf die Herausforderungen dieser Zeit blicke, dann gestatte ich mir deshalb bewusst und ganz unverblümt zu fragen: Wollen wir uns weiterhin ein Leben verordnen lassen? Oder übernehmen wir tatkräftig die Verantwortung für den gesellschaftlichen Wandel in eine neue Zeit? Nutzen wir dabei unser neues Bewusstsein für das Wesentliche, was wir in den vergangenen Monaten lernen durften? Sind wir endlich bereits für die aktive Gestaltung unserer Gemeinschaft?

Dramatischer Paradigmenwechsel

Wir befinden in uns in den letzten Atemzügen eines Jahres, dass einen dramatischen Paradigmenwechsel einläutete und große transformatorische Kräfte freisetzt. Die kosmischen Nachrichten, die astrologisch geschöpft werden können, fordern uns auf, das Denken einzuschalten und tatkräftig die Gestaltung unserer Gesellschaft anzugehen. Dass das ansteht, offenbart schon der Blick in die tatsächlich sehr vielseitigen auch jungen Medien, die sich teilweise eine erfrischend freie Denkart auf die Geschehnisse in unserem Land leisten. Gerade vor dem Hintergrund unserer Geschichte, darf es uns nicht achselzuckend egal sein, dass nicht wenigen von ihnen in diesen Tage quasi der Stecker gezogen wird. Das geschieht, weil ihre Zutaten, die sie zum großen Kuchen der demokratischen Meinungsvielfalt beisteuern, nicht in die vorgegebene Rezeptur der Regierungsgilde und den ihr direkt angeschlossenen Weltkonzernen passt. Wer bekommt bei einer solchen Entwicklung kein saures Aufstoßen und den Wunsch, das zu ändern?

Der Geist des Tierkreiszeichens Schütze, der uns noch bis zum 21. Dezember unterstützt, wird als geflügelter Zentaur dargestellt. Das entspricht dem Bild des höheren Menschen, der versucht, sich von seiner Instinktnatur zu lösen. Seine Botschaft ist: Ich verstehe. Was dürfen wir also in dieser Zeit erkennen und verstehen? Menschen, die in der Schütze-Zeit geboren werden, sind zukunftsorientiert, optimistisch, neugierig, lebenslustig und großzügig. Ich frage mich: Wo sind hierfür die Analogien in diesen Tagen?

Zuviel Angst, Resignation und Überforderung

Hineingestellt in die Polarität erleben wir genau das Gegenteil: Die Angst und bis zu einem gewissen Grad Resignation und Überforderung beherrschen das Denken, Fühlen und Wollen der meisten Mitglieder unserer Gesellschaft. Zu wenige mahnen eine gemeinschaftliche Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen Geschehnissen an, geschweige denn, dass sie eine volksnahe Planung und Umsetzung von Zukunftsfragen unter der Prämisse gesunder Verhältnismäßigkeiten fordern. Kaum einer fragt offen: Was ist das tatsächlich für eine Krise, die da unsere Welt erschüttert?

Dass deren Verlauf kritisch und objektiv – im Sinne einer sauberen Erforschung der Tatsachen – untersucht werden müsste – für diese Erkenntnis braucht man nicht mal einen Blick in die Sterne. Zahlreiche Anwälte mit großen, auch internationalen Sammelklagen im Gepäck, viele Richter, viele Ärzte und Forscher begehren auf, weisen auf Unstimmigkeiten, Fehldeutungen und falsche Maßnahmen hin – wir dürfen gespannt sein, wann deren Wirkung auf den Organismus unserer Gesellschaft deutlich spürbar wird und Konsequenzen hat – zum Wohle der Wahrheit.

Ordnungs- und Machtfragen neu definieren

Vier wichtige Zyklen haben dieses Jahr neu begonnen, die darauf hinweisen, dass die Zeiten des alten Herrschens vorbei sind: In den kommenden 34 Jahren werden wir das Feld beackern dürfen, was uns Saturn und Pluto bestellt hat. Hierbei sind Ordnungs- und Machtfragen neu zu definieren. Wir müssen uns nicht nur vor diesem Hintergrund dringend bewusster werden, dass wir als Volk der Souverän unseres Landes sind und diese Fragen nicht nur stellen, sondern auch beantworten müssen.

Der neue Jupiter-Saturn-Zyklus, der in den kommenden 20 Jahren wirksam sein wird, möchte, dass wir uns entscheiden, wer wir werden wollen: Eine dominierte Gesellschaft oder eine Volksgemeinschaft, die wie Pioniere ein neues Miteinander erprobt? Nicht ganz zufällig werden allerorten die Erinnerungen an die Soziale Dreigliederung von Rudolf Steiner wach, die uns einen zukunftsweisenden Rettungsring zuwirft. Mit diesem könnten wir das Ufer der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit erreichen. Mich persönlich versetzt diese Vorstellung in Verzückung, zumal wir keiner vorgegeben Ordnung folgen sollen, sondern diese frei definieren dürfen.  

Kosmischer Paukenschlag

Diese kraftvolle Konjunktion von Jupiter und Saturn ist am 21. Dezember als neuer Stern von Bethlehem im Tierkreiszeichen Wassermann gradgenau. Das ist ein kosmischer Paukenschlag, denn dieses Tierkreiszeichen steht für Gemeinschaftsbildung und ein unkonventionelles Miteinander. Es geht um Neuerung durch das Überschreiten der Norm. Ergreifen und gestalten wir das? Das wäre existenziell wichtig, denn in den kommenden 13 Jahren, in denen dieser Zyklus wirkt, wird es darauf ankommen, dass wir den Mut haben unseren Kindern eine Welt zu übergeben, die sie gesund ernährt, bildet und nachfolgenden Generationen die Möglichkeit erhält, Freiheit im Denken, Fühlen und Wollen zu wertschätzen.

Der Wassermann wird von Uranus beherrscht, der ab Januar 2021 mit dem Ordnungsplaneten Saturn ein Quadrat bilden wird, was der dominanteste Aspekt des kommenden Jahres sein wird. Das bedeutet, dass sich die Ordnung, die uns vertraut ist, verändern wird. Fragt sich: Durch was und durch wen? Uranus, das ist Reform, das Neue, das Ungewöhnliche, das, was Normen sprengt. Wir dürfen noch einmal mehr als Individuum auch auf diesem Parkett in Erscheinung treten. Anders als bisher allerdings nicht im Sinne des kalten Egoismus, sondern indem jeder Einzelne seinen persönlichen Beitrag für eine mitmenschliche Gemeinschaft leistet. Saturn wird bis 2023 im Wassermann stehen und in dieser Zeit ganz genau prüfen, welche Modelle zukunftstauglich sind – nicht nur für einige wenige, sondern für alle. Wo kannst du und mit wem gemeinschaftlich in diesem Sinne mitmachen? Schaue dich in deinem persönlichen Umfeld um! Handle und warte nicht auf einen Retter, denn dieser Retter – das sind diesmal wir.

Der Herrscher muss abtreten

Nach dem Vollmond am 30. November, dem ich einen eigenen Podcast gewidmet habe, folgt am 14. Dezember der Neumond. Das Besondere an diesem ist die totale Sonnenfinsternis, die gleichzeitig stattfindet. Sie wird in Chile und Argentinien zu sehen sein. Sie findet im Feuerzeichen Schütze statt. Seit jeher wird diese Konstellation mit dem Sturz der Herrschenden verbunden. Wir dürfen also gespannt sein, wie sich diese Sonnenfinsternis auf die Regierenden auswirkt wirkt oder ob sie einen möglichen Aufruhr im Volk auslöst. Beides ist möglich. Zugleich bildet Merkur und der aufsteigende Mondknoten eine fast gradgenaue Konjunktion mit Sonne und Mond. Das bedeutet, dass ein schicksalhafter Zyklus zu Ende geht und ein neuer beginnt. Pikanterweise geben am gleichen Tag die Wahlmänner und -frauen in den USA ihre Stimme ab. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass bei diesen markanten kosmischen Zeichen der Herrscher Trump trotz seines heftigen Widerstandes abtreten muss. Da Himmelsereignisse dieser Art die ganze Welt betreffen, dürfen wir gespannt sein, wer noch alles seinen Hut nehmen darf.

Das neue Miteinander in den Fokus nehmen

Der Schütze ist der lebendigen Tradition verbunden und liebt die persönliche Freiheit. Ihn bewegt der Wunsch, den großen Plan, das kosmische Gesetz zu erkennen – auf der universellen, wie auf der menschlichen Ebene. Dabei sind ihm Werte, die zu allen Zeiten gültig sind, wichtig. Sie sind die Basis für das gemeinschaftliche Miteinander. Als schöpferisches Wesen, die wir als Menschen sind, werden wir von den Zeichen der Zeit nachdrücklich aufgefordert uns eine Vorstellung davon zu bilden, wer wir sein wollen. Diese Frage fordert jeden Einzelnen von uns aber auch uns als Kollektiv. Wer willst du sein? Wer wollen wir sein? Damit wären wir bei meiner Lieblingsfrage: Quo vadis? Wohin gehst du? Mit den Antworten bauen wir unsere Zukunft. Dieses Gebäude wird umso prächtiger sein, je mehr wir verstanden haben, dass wir diese Frage letztendlich nur gemeinschaftlich beantworten können. Stehen wir also auf und suchen wir das Gespräch. Spannen wir unseren Bogen und nehmen wir mit unserem Pfeil freudig, mutig und selbstbewusst dieses lohnenswerte Ziel, das neue Miteinander, in den Fokus!

Weitergehende Infos:

Rudolf Steiner, Die Kernpunkte der sozialen Frage

Institut für soziale Dreigliederung

Johannes Mosmann, Das bedingungslose Grundeinkommen

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