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Stier-Zeit

Stier-Zeit

Ins Tun kommen

Schaue ich mich um auf dieser Welt, kommt es mir fast so vor, als scharre der Stier, das Tierkreiszeichen, das seit dem 21. April unseren Himmel regiert, mit den Hufen. Er ist eigentlich verwandt mit den Themen Sicherheit, Stabilität und Konsolidierung. Dafür steht die allgemeine Gemengelage nun nicht wirklich. Wir erleben eine weltweite Krise, die mit Getöse die pragmatischen, sachlichen und genussfreudigen Signale des Stiers scheinbar übertönt.

Der Mai wird diese Spannung aufgreifen und kaum wandeln können. Die aktuelle Zeitqualität schenkt uns kräftig ein und fordert uns alle mit einem hohen Wandlungs- und Transformationspotenzial heraus. Nichts will mehr bleiben, wie es war. Die ruhigen Fahrwasser sind Geschichte. Mehr denn je geht es nun darum, die Verantwortung für die eigenen Geschicke selbst zu übernehmen und sich zugleich der eigenen Schöpferkraft bewusst zu sein.

Wer willst du sein?

Ich werde nicht müde immer wieder darauf hinzuweisen, dass uns der Kosmos mit all seinen Aspekten einladen will, uns genau darüber ein Bewusstsein zu schaffen: Wer will ich sein? Wie will ich leben? Welche Werte sind mir wichtig? Wie stelle ich mir ein gesellschaftliches Miteinander vor? Welche Welt möchte ich meinen Kindern und Enkeln einmal übergeben?

Der Stier will manifestieren und darum geht es auch für dich um die Fragen: Wie willst Du leben und was kannst du tun, um diese Zielsetzung zu erreichen? Die Zeiten des Abwartens sind vorbei, wir müssen jetzt handeln, wenn wir uns nicht von anderen diktieren lassen wollen, wie wir zu leben haben. Wir haben mit Sonne, Venus, Uranus, Lilith und Merkur nicht weniger als fünf Planeten im Stier stehen, die diesen nicht nur mit den Hufen scharren lassen. Er senkt auch die Hörner und schnaubt nervös mit den Nüstern. Er will nicht nur, dass es ihm selbst, sondern auch seiner Herde gut geht. Es geht um eine neue Form der Gemeinschaftsbildung, in der die familiären Attribute des Miteinanders im Vordergrund stehen.

Egoisten in die Wüste schicken

Gemeinschaftlich bestellen wir spätestens jetzt bitte die Äcker unserer Zukunft, nehmen Rücksicht auch mit dem Bewusstsein, dass die eigene Freiheit bei der des nächsten ein Ende hat. Egoisten und Narzissten dürfen wir in diesem Wonnemonat wohlig in die Wüste schicken, das gilt auch für selbsternannte Volksretter, die aus Gründen des Machterhalts und Machtausbaus diesen Gestaltungsrahmen, in den wir als freier Geist hineingestellt sind, immer enger stecken. Die magischen Fünf bilden in diesen Wochen vier Konjunktionen, die sie uns mit auf diese Reise geben. Das heißt, es liegt jede Menge Neubeginn in der Luft.

Pluto ist seit dem Vollmond Ende April bis zum 6. Oktober rückläufig und wird in dieser Zeit vor allem unsere inneren Wandlungskräfte verstärken. Das dürfte nicht ohne Rumoren auch in dir selbst einhergehen, denn die äußeren Rahmenbedingungen fordern uns auch im Außen sehr stark und geben kaum Anlass, sich jetzt entspannt zurückzulehnen, um in Ruhe über die eigenen Befindlichkeiten nachzudenken. Wir sind eingeladen zu handeln und uns mit anderen, die unsere Wertvorstellungen teilen, für das Erreichen unserer Ziele zusammenzuschließen.

Wie stark ist unser Rückgrat?

Pluto steht auch für das Thema Macht mit all seinen Schattierungen und daher brauchen wir uns nicht wundern, dass in diesen Tagen Andersdenkende ziemlich unter Druck geraten. Wir werden getestet, wie stark unser Rückgrat ist und wie schnell wir in Angesicht des neuen Volkssports „Corona-Mobbing“, in die Knie gehen. Bemühe Dich mit Gelassenheit um inneren Frieden. Schenke Dir Auszeiten, um in die Natur zu gehen, zu Meditieren, ein schönes Buch zu lesen oder kreativ zu werden. Das schafft den notwendigen Ausgleich und stärkt Dein Rückgrat am besten.

Für all das musst du dich nur entscheiden und dieser Entscheidung geht eben die bisweilen unangenehme Frage voraus: Wer willst du sein? Antworten liefert dir auch dein Geburtshoroskop, das dir Hinweise auf Deinen Seelenplan, auf deine Talente und auf die Themen dieser Zeit geben, die du wandeln darfst. Gern erstelle ich dir ein solches Horoskop und unterstütze Deinen Bewusstwerdungsprozess mit meiner astrologischen Beratung. Weitere Infos dazu findest du auf meiner Webseite und den Link dorthin unten in der Videobeschreibung.

Mit dem Kopf durch die Wand

Der Halbmond am 3.Mai kann uns dazu verführen, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Nun, Geduld ist gefragt, mehr denn je. Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Denke daran, wenn die Gäule mit dir durchgehen wollen. Halte sie im Zaum. Sei der Wagenlenker deines Lebens und lasse dich weder von deinen Ängsten noch von denen deiner Mitmenschen aus der Ruhe bringen.

Lilith im Stier wurde von Merkur und Venus wachgeküsst und wir Mitte Mai auch von der Sonne aktiviert, was für deutliche Unruhe in unserem Denken, Fühlen und Wollen sorgen dürfte. Der Ruf nach Gerechtigkeit wird immer lauter, und wir vor allem von jenen zu hören sein, die unter den Corona-Repressalien besonders zu leiden haben: Das sind vor allem zahllose Unternehmer, Künstler und Reisewillige, deren Gestaltungsmöglichkeiten teilweise extrem eingeschränkt wurden. Was die Zeit auch mit sich bringt: Viele Frauen fühlen sich auf den Plan gerufen, an dem gesellschaftlichen Wandel mitzuwirken. Auch bei den Geschlechterrollen sollte sich das Weltbild von vielen ändern und eine neue Gewichtung erfahren.

Unser Denken steht unter einem guten Stern

Dank der harmonischen Konstellationen, die Merkur bildet, sollte unser Denken und unsere Kommunikationsbereitschaft unter einem guten Stern stehen und fruchtbare Ergebnisse einfahren. Jupiter in Wassermann bekommt durch Merkur am 3. Mai und durch Venus am 9. Mai einen Impuls, der unserem Teamgeist gut tun wird. Merkur wechselt am 4. Mai in das Tierkreiszeichen Zwillinge und wird dort bis Juli unsere Kontakt- und Kommunikationsbereitschaft förderlich bestrahlen. Am 10. Mai bildet Merkur zudem mit dem Mondknoten eine Konjunktion. Die Aufgabe, die sich mit diesem Aspekt zeigt, besteht darin, dein Denken, Wissen und deine Kommunikationsfähigkeiten optimal einzusetzen! Wenn du deinem Verstand, deinem Wissen und deinen sprachlichen Fähigkeiten angemessen Ausdrucksmöglichkeiten bietest, wirst du mit einer großen inneren Zufriedenheit belohnt.

Mit dem Neumond in Stier am 11. Mai erreichen wir einen weiteren kosmischen Höhepunkt. Ich werde dazu wieder rechtzeitig einen eigenen Podcast veröffentlichen. So viel sei für heute verraten: Lilith bildet mit Sonne und Mond eine Konjunktion, was unsere Urkräfte und tiefen Gefühle an die Oberfläche spült. Das kosmische Trio bildet mit Pluto ein Trigon und mit Neptun ein Sextil, was unsere Empfänglichkeit, für Sinnfragen, innere Transformation und unsere Offenheit für die Ideale der Liebe und ihren irdischen Ausdrucksmöglichkeiten besonders beflügeln dürfte.

Suche nach dem tieferen Sinn

Am 14. Mai wechselt Jupiter, der für die Wahrheit steht, in das Tierkreiszeichen Fische. Dort bleibt er aber nicht, sondern kehrt am 28. Juli in den Wassermann zurück. Erst am 29. Dezember reist er endgültig in die Fische. Mit diesem Aspekt wird deine Suche nach dem tiefen Sinn deines Lebens aktiviert. Neben Sinnfragen entdeckst du für dich aber vielleicht auch das Meditieren, Yoga oder Heilweisen jenseits der Schulmedizin.

Du darfst erfahren, wie es sich anfühlt, wenn das Ich mit dem großen Ganzen verschmilzt. Unser Bewusstsein wird erweitert. Unsere Spiritualität kann eine neue Tiefe erfahren. Unsere Seelen verspüren den Drang nach Menschlichkeit, Liebe und Werten, die mit Geld nicht zu messen sind. Vielleicht erreicht Dich die Erkenntnis, dass der Corona-Virus im Grunde nur die Möglichkeit bietet, über unser Selbstverständnis gründlich nachzudenken, und eine Einladung des Menschheitsschicksals ist, unsere Wertschöpfungsketten weltweit in Frage zu stellen. Als Krone der Schöpfung tritt mit der Pandemie genau diese Krone namentlich in unseren Fokus.

Gemengelage aus Gier, Eitelkeiten, Profitsucht

Warum sind wir Menschen die Krone der Schöpfung? Weil wir als einziges Individuum auf der Erde einen schöpferischen Geist haben. Mir scheint es so, als hätten wir aus dieser Krone durch mangelndes Bewusstsein einen Narrenhut gemacht. Der Gemengelage aus Gier, Eitelkeiten, Profitsucht, Profilierungskämpfe und Machtspiele auf der politischen Bühne und auf so manchem gesellschaftlichen Parkett sollten wir neue Konzepte des Miteinanders entgegenstellen.

Lassen wir uns nicht länger mit süßen und beruhigenden Kamellen in Form von Hilfsgeldern, scheinbaren Vorteilen durch willfähriges Pandemieverhalten zu manipulierbaren Clowns der Mächtigen machen. Stehen wir auf und sagen wir Stop zu all jenen, die das Wunder dieser Erde mit Füßen treten, achtlos mit dem Sein so vieler Menschen, Tieren und der Natur umgehen. Die Zeit ist reif, die Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. In Nachbarschaftsgemeinschaften, in Bürgerinitiativen, politisch oder innerhalb eines Vereins, können wir ein neues Wir gestalten. Worauf wartest Du? Oder hast du die Zeichen der Zeit längst erkannt und bist aktiv geworden? Heilsam kann auf uns Mars wirken, der Mitte Mai im Sextil zu Uranus und im Quadrat zu Chiron Veränderungen vorantreibt und uns unsere Verletztheit in Erinnerung ruft. Lassen wir diesen Erkenntnisprozess zu, ist Wandlung vorprogrammiert.

Jetzt findet zusammen, was schicksalhaft zusammengehört

Am 17. Mai bildet die Venus mit dem Mondknoten eine Konjunktion und das ist zwischenmenschlich betrachtet einer der Höhepunkte der Stier-Zeit. Jetzt findet zusammen, was schicksalhaft zusammengehört und wir empfinden das Leben so, als würde es uns auf vielen Ebenen ein „Ja“ zurufen. Unterstützt wird dieser Aspekt von dem Sextil zwischen Venus und Chiron. Das Trigon von Venus und Saturn bringt etwas Stabilität in unser Leben. Wir dürfen in diesen Tagen die Vorzüge von Gemeinschaften schätzen lernen, die uns Halt und Sicherheit geben. Überhaupt stehen Beziehungen in unserem Fokus.

Gefördert wird auch mit diesem Aspekt unsere Bereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Loyalität groß zu schreiben. Sicherheit ist uns wichtig, was sich zum Beispiel in klaren Absprachen äußern mag. Wer bislang vor unangenehmen Entscheidungen davongelaufen ist, bekommt in diesen Tagen eine kosmische Einladung, sich diesen Schattenthemen zu stellen. Hast Du schon eine Idee, welches Schattenthema sich bei dir bemerkbar machen könnte?

In der Summe bringt uns diese Stier-Zeit natürlich Erdung. Der Frühling steht im wahrsten Sinne des Wortes in voller Blüte. Das Leben ruft nach Wachstum, Entwicklung und Entfaltungsmöglichkeiten. All das, was dem Leben dient, dringt durch starre Krusten und überwindet viele Hindernisse. Der Stier ist beharrlich und verfolgt sein einmal gesetztes Ziel mit Ausdauer. Er steht für Qualität und spürt mehr als alle anderen Tierkreiszeichen den Boden unter seinen Füßen.

Dem Leben eine neue Richtung geben

Dieser Boden steht für all das, was wir sinnlich erfassen und begreifen können. Der Stier ist pragmatisch und hält sich mit philosophischen Fragen nicht lange auf. Er ist ein nüchterner Stratege, der eher auf einer Bauernhochzeit zu finden ist, als im Ballsaal von Versaille. Er steht für Eigenschaften, die wir genau jetzt brauchen. Es geht darum, unserem Leben mit der notwendigen Bodenhaftung eine neue Richtung zu geben, damit wir als Menschheitsfamilie von uns zu Recht sagen können: Wir sind tatsächlich die Krone der Schöpfung und tragen keinen Narrenhut.

 

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