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Wassermann-Zeit

Freiheit, die ich meine

Freiheit, die ich meine...

Seit dem 20. Januar und bis zum 18. Februar leben wir unter dem Einfluss des Tierkreiszeichens Wassermann. Dieser ist ja bereits seit Wochen ein beliebtes Gesprächsthema, weil sich die Menschen von seiner Wirkung Veränderung bis in die Tiefen unserer Gesellschaft versprechen. Sein Herrscherplanet ist der Uranus und ihm wird das 11. Haus zugeordnet, das Freundschaft und Visionen repräsentiert. Sein Nebenherrscher ist der Saturn, der in den kommenden drei Jahren durch den Wassermann laufen wird.

Der Archetyp dieses Tierkreiszeichens sucht das Neue, das Ungewöhnliche, all das, was jenseits der Norm liegt, die er gern auch einmal über den Haufen wirft. Nun, mit dem turbulenten Start in das Jahr 2021 sollte er also vollauf zufrieden sein. Dieses Jahr bildet den Auftakt der Luftepoche, die in den kommenden rund 200 Jahren unsere Geschicke prägen wird. Das bedeutet, dass wir mit einem erheblichen Wandel unserer Gepflogenheiten rechnen dürfen. Der Wassermann liebt das, ist er doch selbst ein Vertreter des Elementes Luft.

Sich befreien

Spontanität und ein gewisses Maß an Unberechenbarkeit sind ihm zu eigen. Er macht gern das Gegenteil von dem, was von ihm erwartet wird. Entsprechend schwer lässt sich auch die astrologische Zeitqualität fassen. Die Freiheit liebt er über alles. Das will er nicht unbedingt grundsätzlich, sondern sich eher von etwas befreien, von Menschen, Situationen oder Gegebenheiten, die ihn einengen, langweilen oder einschränken. Da wundert es kaum, wenn die Menschen in diesen Wochen rebellisch auf die Einschränkungen reagieren, die wegen der großen Pandemie, ihr wisst schon, verordnet werden. Weltweit gehen die Menschen zunehmend in den Widerstand. Daher ist es spannend, sich auch die Protagonisten am Firmament anzuschauen, die Hinweise auf die Zeichen der Zeit geben.

Merkur ist vom 30. Januar bis zum 20. Februar rückläufig und wird dadurch eher für inneren Widerstand sorgen und leise Überlegungen, die jeder für sich und ganz persönlich mit Wandlungspotenzial füllen kann. Merkur in Wassermann steht für ein auf die Zukunft gerichtetes Denken. Wir können in dieser Zeit die Möglichkeiten, die in einer Situation liegen gut erkennen und haben eine klare Vorstellung, wie man dieses und jenes verbessern könnte. Am 1. Februar gesellt sich die Venus zu Saturn, Jupiter, Sonne und Merkur. Damit befindet sich eine sehr hohe Planetendichte in diesem Tierkreiszeichen, was wir sicher deutlich spüren werden.

Große Spannungen

Die Spannungen sind groß, denn Mars, Uranus und Lilith bilden Quadrate mit Sonne, Saturn und Jupiter. Das heißt, Tradition und Fortschritt liegen kräftig im Klinsch und werden sich auf vielen Ebenen des Lebens offenbaren. Auch persönliche Beziehungen sind deutlich unter Druck. Besonders spürbar wird das am 6. und 7. Februar, wenn Venus und Saturn ein Quadrat bilden. Das fühlt sich dann vielleicht an, wie ein nasser Lappen auf der Liebe – vor allem dann, wenn sich die Liebesgöttin ins Quadrat mit Uranus stellt. Das könnte für spontane Änderungen des Beziehungsstatus sorgen – nicht nur auf Facebook, sondern auch im ganz realen Leben. Am Aschermittwoch, den 17. Februar wird das Quadrat zwischen Saturn und Uranus gradgenau, was jedoch dem ganzen Monat seine Kräfte aufzwingt und durch die Rückläufigkeit von Saturn in diesem Jahr noch zweimal eine tragende Rolle spielen wird. Es dürfte ziemlich turbulent werden – auch weil Merkur erst mit der Sonne am 8. eine Konjunktion  und dann mit Mars am 10. Februar bildet.

Der Wachrüttler

Anpassen kann sich der Wassermann nicht wirklich, dazu repräsentiert er zu sehr das Spontane. Er verbündet sich gern mit Gleichgesinnten, gibt sich als Wachrüttler, steht aber auch für das Widersprüchliche und Paradoxe. Das Denken ist für ihn das Tor zur Welt und gern nimmt er die Vogelperspektive ein, um sich einen Überblick zu verschaffen. Was sieht er dort? Was siehst du? Kannst du dir in diesen Tagen einen Überblick verschaffen? Wie beeinflusst das äußere Geschehen dein Leben? Wie schaust du auf diese Herausforderung? Siehst du deine Chancen, die Dir diese Zäsur durch diese Krise anbietet?

Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit

Die Ideale des Wassermanns sind die der Französischen Revolution. Für Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit schwenkt er Fahnen. Freiheit ist es, die wir in diesen Tagen ganz besonders anstreben. Aber was ist Freiheit überhaupt? Rudolf Steiner hat mit seiner „Philosophie der Freiheit“ das Thema philosophisch beleuchtet und die wichtige Frage beantwortet. Auch hat er beschrieben, wie der Mensch Freiheit erringen kann. Da Freiheit in aller Munde ist, denke ich, ist es kein Fehler, dort einmal nachzuschauen. Steiner klärt in diesem Werk zunächst, an welcher Stelle wir überhaupt Freiheit erringen können, nämlich im Denken. Freiheit beginnt im Denken. Jeder Handlung geht ein Motiv voraus, worüber wird eine gedankliche Vorstellung bilden. Aus diesen Gedanken entwickeln wir ein Motiv für unsere Handlungen. Sie sind der Motor für unser Tun.

Das zeigt uns letztendlich auch die Grenzen der Künstlichen Intelligenz. Denn diese kann zwar wunderbar Dinge ausrechnen und ausführen. Was ihr aber im Gegensatz zum Menschen immer fehlen wird, ist das Motiv – welches auch immer. Dieses Motiv aktiviert unser Denken und Fühlen und führt schließlich zum Wollen. Diese Impulse hat Künstliche Intelligenz nicht.

Zwang macht unfrei

Unfreiheit liegt dann vor, wenn wir zu einer Handlung gezwungen werden, wenn es einen Zwang einer anderen Instanz außerhalb oder auch innerhalb unserer selbst gibt. Dann sind wir unfrei, wenn es eine Notwendigkeit gibt, beispielsweise ein Gesetz, das uns zwingt, zu handeln, ohne dass wir einen Einfluss darauf haben. Nicht wenige Menschen begehren in diesen Tagen beispielsweise beim Thema Impfpflicht auf, weil uns dadurch die Freiheit genommen würde, zu entscheiden, ob wir uns impfen lassen wollen oder nicht. Naturgesetze und unsere Reflexe zeigen uns ebenfalls die Grenzen unserer Freiheit.

Viele Menschen haben die Vorstellung, dass sie frei sind, wenn sie tun und lassen können, was sie wollen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Das ist falsch, denn unser Denken unterliegt dem Gesetz von Ursache und Wirkung und damit haben all unsere Gedanken, wenn sie kraftvoll genug sind, eine Wirkung und damit eine Konsequenz.

Glück und seine Konsequenzen

Freiheit ist also nicht nur das Glücksgefühl, frei entscheiden zu dürfen, sondern auch das Gefühl, die Konsequenzen tragen zu müssen. Immer. Ausnahmslos. Diese Entscheidung nimmt uns nicht nur niemand ab, sondern sie ist ein wesentlicher Faktor unseres Menschseins. Denn wir erringen mit dieser Fragestellung letztendlich unser Bewusstsein darüber, was wir tun und warum.

Viele Menschen tun sich genau aus diesen Gründen so schwer mit der großen Freiheit, denn sie bedeutet in erster Linie auch, Verantwortung zu übernehmen. Der Wassermann würde sich davor sehr gerne drücken, aber er hat auch den Saturn auf seiner Seite, der ihm den Zugang zur wirklichen Freiheit offenhält. Wenn wir uns also mit dem Thema Freiheit auseinandersetzen, muss jeder für sich zunächst klären, ob er wirklich frei sein will. Bequemer ist es natürlich, die Verantwortung einfach abzugeben: An den Partner, die Familie, die Eltern, den Staat oder die Kirche.

Freiheit erringen

Die Sterne laden dich dazu ein, diese Freiheit zu erringen, denn sie zeigen dir die Themen, mit denen du Kraft eines neuen Bewusstseins, die Verantwortung in deinem Leben übernehmen darfst. Zu sehen ist das auch in deinem Geburtshoroskop, was ich gern für dich erstelle und deute. Es ist die entscheidende Frage für einen jeden von uns, ob er wirklich frei sein will. Fest steht: Unsere Gedanken sind frei. Die Motive nehmen unserem Denken allerdings allzu oft diese Freiheit. Denn wir denken dann nicht aus freien Stücken, sondern weil uns ein Begehren treibt: Wir wollen etwas tun oder haben oder nicht tun oder nicht haben.

Glaubenssätze

Wer ist also die Wurzel unseres Motivs? Zum Beispiel deine Mutter, weil sie dir beigebracht hat, dass man etwas so tut oder nicht tut? Oder du hast den Glaubenssatz übernommen, dass Astrologinnen die besten Menschen auf der Welt sind? Okay, das ist ein ziemlich guter Glaubenssatz, nehmen wir einen anderen: Männer müssen immer stark sein. Viren sind immer tödlich. Unsere Renten sind sicher. Egal welchen Glaubenssatz wir nehmen: Sobald wir uns bei einem ertappen, sind wir von der Freiheit im Denken ziemlich weit weg.

In uns ist eine Instanz, die uns Gedanken denken lässt, die massiven Einfluss auf unsere Entscheidungen nehmen. Das macht uns unfrei. Unsere Prägungen, die wir in der Kindheit bekommen haben, sind für unsere Freiheit der größte Widersacher. Aber auch das ständische Hören, der immer gleichen Aussagen, wird irgendwann für uns zu einer inneren Wahrheit. Das ist der Grund, warum Werbung und Propaganda so wunderbar funktionieren. Sie erarbeiten sich in unseren Köpfen wahre Gedankenautobahnen, die uns dann immer prompt Antworten liefern, bevor wir bewusst über unsere Frage nachgedacht haben. Irgendwann glauben wir einfach, dass Haribo Kinder froh macht und Red Bull Flügel verleiht. Ich empfehle an dieser Stelle einen wunderbaren Vortrag des Friedensforschers Dr. Daniele Ganser zu diesem Thema. Das Video findest du unten.

Welches Motiv hast du?

Was können wir also tun, um unserer Freiheit im Denken näher zu kommen? Mache dir bewusst, welches unbewusste Motiv in dir wirkt. Solange du „getrieben“ zu einer Handlung gebracht wirst, z.B. durch eine äußere Instanz, bist du nicht frei. Das bist du erst, wenn du dich selbst dazu antreibst – zum Denken und zur Bildung eines Motivs! Steiner hat nachgewiesen, dass ein Bewusstsein über das Motiv für die Freiheit unabdingbar ist. Er stellte auch fest, dass Bewusstsein den erkennenden und damit freien Menschen ausmacht und damit den aus Erkenntnis Handelnden.

„Was heißt es, ein Wissen von den Gründen seines Handelns zu haben? Man hat diese Frage zu wenig berücksichtigt, weil man leider etwas in zwei Teile zerrissen hat, was ein unteilbares Ganzes ist: den Menschen. Den Handelnden und den Erkennenden unterschied man und dabei ist der leer ausgegangen, auf den es vor allen Dingen ankommt: den aus Erkenntnis Handelnden.“

Rudolf Steiner, „Philosophie der Freiheit“

Freiheit kann es nur geben, wenn es ein ICH gibt, das ein eigenständiges, selbständiges, Bewusstsein hat, ein ICH-Bewusstsein, eine Instanz, die entscheiden kann und nicht entschieden wird. Um die Freiheit des Willens zu klären, erkannte Steiner, dass wir als Menschen mehrere Kräfteströmungen in uns tragen. Zwei von ihnen, spielen in Bezug auf unsere Handlungen eine Rolle: die so genannte „Triebfeder“ und unsere charakterliche Anlage und das „Motiv“. Damit eine Handlung zustande kommen kann, müssen diese Elemente zusammenkommen.

Frei werden wir dann, wenn wir kein persönliches Motiv haben, wenn unser Motiv aus der Welt der Ideen, aus der Intuition kommt. In allen anderen Ebenen sind wir nicht frei, sondern getrieben von Reflexen, Trieben, Begehren, Konvention, Egoismus, Gefühl, Wahrnehmungsreizen, Gesetzen, Traditionen, religiösen Regeln und so weiter. Daher ist die Idee eines freien Volkes absurd. Es kann letztendlich nur freie Individuen geben. Sind alle Individuen frei, bilden diese vielleicht ein freies Volk. Haben wir es geschafft diese Freiheit zu erringen, sind wir ganz Mensch – denn das Wesen des Menschen ist sein freier Geist.

Frei machen von altem Denken

Warum erzähle ich das alles? Weil es jetzt, mit dem Beginn des Luftzeitalters, in den kommenden drei bis vier Jahren darauf ankommen wird, dass wir uns frei machen von unserem altem Denken. Es ist wichtig, der Welt neue Gedanken zu schenken, mit denen wir das Miteinander zwischen Menschen und Völkern neu regeln. Das unwürdige soziale Gefälle muss ein Ende finden. Unsere Natur braucht neue Idee, um am Leben zu bleiben. Wir müssen frei Lösungen kreieren, um Arbeit neu zu definieren, den Menschen einen Sinn geben, der nicht an den Gelderwerb gekoppelt ist. Dafür brauchen wir freien Geist, freie Idee, ein Feuerwerk der Kreativität, das jeder – auch du – entzünden kann, wenn wir uns unserer Gedankenmuster bewusstwerden und uns von diesen befreien. Jeder einzelne von uns ist Schöpfer in dieser Welt. Das ist eine wesentliche Botschaft dieser Wassermann-Zeit und ihren astrologischen Besonderheiten.

Die Schattenseiten des Wassermanns sind Ungeduld, ein gewisses Maß Selbstherrlichkeit und Unberechenbarkeit. Er macht sich nicht gern die Hände schmutzig, ist bis zu einem gewissen Grad unzuverlässig und will grundsätzlich einfach nur aus der Reihe tanzen. Diese Schatten dürfen wir alle – jeder für sich – zu Tugenden wandeln.

Nach Neuem streben

Wozu? Um zu unabhängigen Menschen in der Gesellschaft zu werden, die mit ihrem Tun einen wichtigen Beitrag für das große Ganze leisten. Gesellschaftlich sollten wir nach etwas Neuem streben, nach einer gerechteren und besseren Welt. Der Wassermann mag Reformen, die Ausnahme und die Originalität. Zu ihm passt das Zitat von Christof Lichtenberg, der sagte:

„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“  

Die Zeit steht für Zukunftsvisionen, Erfindungen, für die Revolution wie keine andere. Aber: Um den Spagat zwischen Wandel und Erhalt von Strukturen zu schaffen, will der Wassermann eher Reformer sein als Rebell, der planlos alles niederwirft, was zum Establishment gehört. Der Schlüsselbegriff ist „Fortschritt“. Im Sozialen ist er an humanistischen Idealen orientiert. Er schafft es, den Status quo zu durchbrechen, und Potenziale zu verwirklichen. Da wundert es kaum, dass viele Forscher und Entdecker als Wassermann geboren wurden.

Vorläufiger astrologischer Höhepunkt

Zu all diesen Prozessen trägt der Tanz der Planeten bei, der Mitte Februar einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Merkur und Venus bilden eine Konjunktion, die Gespräche verspricht, die Charme nicht vermissen lassen. Das wichtige Thema Kultur bekommt Rückenwind und die Tatsache, dass Menschen Kontakte zu ihren Mitmenschen brauchen, um gesund zu bleiben und es zu werden. Wir dürfen feststellen, dass bei aller Freiheit im Denken ein Gegensatz zum Handeln bestehen kann, der letztendlich überwunden werden will. Dafür steht das Quadrat zwischen Merkur und Mars. Dass wir großzügig denken, kündigt die Konjunktion von Merkur und Jupiter an. Sie stimmt uns optimistisch und macht uns begeisterungsfähig. Wir fassen wieder mehr Vertrauen in unserem Mitmenschen. Darauf deutet die Konjunktion von Venus und Jupiter hin. Bei aller Spannung, die in der Luft liegt, können wir auch charmant, großzügig und tolerant sein. Wir gehen auf andere zu, was dem Gemeinschaftsgeist, für den der Wassermann auch steht, gefallen dürfte.

Das Sextil von Mars und Neptun unterstützt unsere Fähigkeit, uns mit unserer Umwelt zu identifizieren. Wir versetzen uns in die Menschen ringsum und spüren sozusagen die Reaktionen der anderen auf unsere Aktivitäten. Das Quadrat zwischen Lilith und Merkur unterstützt diesen Aspekt, da beide uns auffordern, den Abgrund zwischen Intellekt und Gefühlstiefe zu überbrücken. Verstand ohne Gefühl kann schneidend scharf und zerstörerisch sein. Sind die Worte hingegen beseelt, so werden sie menschlicher. Bauen wir also eine Brücke zwischen unserem Denken und unserem Fühlen.

Auf die tiefen Gefühle hören

Dabei dürfen wir uns auch dank der Wirkung des Quadrats zwischen Lilith und Venus daran erinnern, das Liebe meist nicht auf geradem und direktem Wege in Erfüllung geht. Erst wenn wir auf unsere tiefen Gefühle hören, finden wir zu einer Seelenkraft, die uns über unsere Erwartungen hinauswachsen lässt und durch das zyklische Auf und Ab des Lebens trägt. Die Konjunktion von Lilith und Mars versorgt uns mit der notwendigen Kraft, dass wir aus dem Bauch heraus wissen, was zu tun ist. Gut wäre, wenn wir dann auch entsprechend handeln.

Tun wird das, können wir Grenzen überwinden – innere wie äußere. Diesen Aspekt des Lebens fördert das Quadrat zwischen Lilith und Jupiter. Das gilt insbesondere für die Grenzen des eigenen Denkens. Hier mag die Zeitqualität des Wassermanns ihr Scherflein beitragen, denn dieses Tierkreiszeichen steht für die Fähigkeit, sich blitzschnell in die Perspektive anderer zu versetzen. Das macht ihn zu einem hervorragenden Moderator und Mediator, der zwischen den Parteien vermitteln kann.

Füreinander da sein

Vielleicht gelingt es dir, diese Rolle anzunehmen und darauf hinzuweisen, wie es den vielen Menschen geht, die in einem Altersheim einsam sind, den Kindern, die isoliert lernen, den Frauen und Männern, die um ihre Arbeit bangen, den Hungernden in der Welt, die darauf hoffen, dass man sie nicht vergisst, den Ängstlichen, die keinen Halt finden in einer Gesellschaft, die aus den Angeln gehoben wurde. Der Wassermann steht für Gemeinschaft. Daher ist wohl das wichtigste Signal dieser Zeit hinzuschauen auf den Nächsten und füreinander da zu sein. Tun das alle, dann ruft uns Louis Armstrong von Wolke sieben aus fröhlich zu: What a wonderfull world.

Lesetipp

Wer im Original lesen möchte, was Rudolf Steiner über die Freiheit im Denken zu sagen hat, kann das kostenlos hier tun:

Rudolf Steiner, Philosophie der Freiheit

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