+49 (0) 461 – 40 78 01 14 post@ilona-kraemer.de
Besserdenker

Dem Schicksal
auf die Sprünge helfen

Wenn wir uns bewusst darüber sind, dass es in jeder Phase des Seins für uns Menschen darum geht, zu erkennen, wer wir sind, wenn wir den Mut haben, wirklich konsequent der Frage nachzugehen: „Wer bin ich wirklich?“, erleben wir diese Zeiten, in denen wir gerade angekommen sind, nicht nur als Bedrohung für all die liebgewordenen Gewohnheiten und Sicherheiten. Wer sich darauf einlässt, findet es spannend, auch sich selbst neu kennenzulernen, neu zu begegnen. Erleuchtung findet immer dann statt, wenn wir das Licht in uns entzündet haben, wenn wir verstehen, das Menschsein mehr ist, als ein sicheres Gehalt, ein Häuschen im Grünen, ein schicker Urlaub an irgendeinem Strand oder ein Schirmchencocktail an einem angesagten VIP-Tresen. Menschsein bedeutet, sich Klarheit darüber zu verschaffen, dass wir ein geistiges Wesen sind, dass wir eingebettet sind in ein größeres Ganzes und dass es in diesem Leben darum geht, unsere Werkzeuge zu entdecken und zu nutzen, die unsere Seele und unseren Geist veredeln. Denn nur dieses Gepäck, das geistige, nehmen wir mit in unser Leben nach dem Tod, nur das bringt uns auf den nächsten Level.

Selbsterkenntnis ist daher in dieser Zeit die angesagte Sportart der Besserdenker. Diese bietet jedem Einzelnen, aber auch uns als Gesellschaft viel Reibungsfläche, denn in den allermeisten Fällen haben wir keinen blassen Schimmer davon, wie die Spielregeln des Lebens wirklich funktionieren. Wer weiß schon von kosmischen Gesetzen, einer geistigen Welt und den Rhythmen des Lebens? Wer weiß schon, dass wir alle ausschließlich Täter sind in unserem Leben und es uns weiterhelfen würde, die Opferhaltung abzulegen? Wir haben durch unsere Erziehung, durch die Weltsicht vorangegangener Generationen, durch unsere Bildung und die Verwaltung unseres Gemeinwohls gelernt, dass unser Leben irgendwer schon regeln wird, solange wir brav sind, unser Geld verdienen und wissen, was Herzogin Kate auf der Beerdigung der Queen anhatte. Wir haben vergessen, dass wir es selbst sind, die unser Schicksal gestalten und wir haben meist auch vergessen, dass es Zeitqualitäten gibt, die uns einladen, Entwicklung anzustoßen, die jeden Einzelnen und in der Summe eine Gesellschaft weiterentwickelt. Diese Zeit ist jetzt. Auch für Dich!

Spürbarer Rück durch die Welt

Wenn Uranus 2025 in das Tierkreiszeichen Zwillinge wechselt, wird ein spürbarer Ruck durch die Welt gehen, weil sich die Vorzeichen der Zeitqualität deutlich ändern werden. Im Tierkreiszeichen Zwilling nimmt das Tempo zu und unser Denken und unsere Art zu kommunizieren wird sich stark verändern. Noch aber steht Uranus im Stier und wandelt unsere Erde. Er ist aber nicht der einzige, der uns fordern wird. Ab März 2023 wird auch Pluto das Tierkreiszeichen wechseln und vom Steinbock in den Wassermann wandern, in dem er das neue Miteinander transformiert und uns bis 2044 zeigen wird, wie Gemeinschaftsleben geht. Ist 2025 Neptun im Widder angekommen, wird es uns gut tun, wenn wir bis dahin verinnerlicht haben, was es heißt ein sanfter Krieger zu sein. Der werden wir dann, wenn wir wissen wie wir denken und warum es wichtig ist, sich dessen bewusst zu werden. Das setzt deine Bereitschaft voraus, deine Perspektive auf dein Sein zu erweitern, dich zu entwickeln.

Wenn wir etwas entwickeln wollen, ist es angeraten, sich zunächst ein Bewusstsein darüber zu verschaffen, dass etwas zunächst eingewickelt ist und sich so unserem Bewusstsein entzieht. Insofern begeben wir uns auf die spannende Suche nach dem „Was“. Die Antwort ist einfach und schwierig zugleich. Entwickelt werden darf Selbsterkenntnis. Erstaunt werden wir dabei vielleicht feststellen: Die ist auch Gotterkenntnis. Das wussten die alten Griechen noch. Wir Menschen der Moderne haben diese alte Weisheit meist tief in unserem Bewusstsein vergraben. Wenn wir diesen Erkenntnisschatz heben, können wir – auch als Gesellschaft – zur Einheit streben.

Erkenne dich selbst!

Erinnern wir uns: Über dem Tempel von Delphi standen einst die Worte „Gnothi seauton“ – zu Deutsch: erkenne dich selbst. Der Satz wurde im Inneren des Tempels vollendet: „…damit du Gott erkennst“. Das bedeutet so viel wie: Selbsterkenntnis wird zu Gotterkenntnis. Damit ist aber noch lange nichts erklärt, denn was den Menschen in der Zeit, als das Orakel von Delphi noch befragt wurde, zugänglich war, ist heute im menschlichen Bewusstsein verschüttet, nämlich die Antworten auf die Fragen: Wer ist das, Selbst? Wer ist Ich? Und was habe ich mit Gott zu tun? Diese Fragen sind ein wichtiges Indiz für ein tieferes Verständnis, das wir in diesem Leben erringen dürfen. Es geht darum, ein Bewusstsein über das eigene Wesen zu bekommen und unsere Bewusstseinsseele zu entfalten.

Paracelsus verdichtete die Hinweise des Orakels, indem er darauf verwies: „Mikrokosmos gleich Makrokosmos“ und Hermes Trismegistos, der uns die kosmischen Gesetze mit gab und die Astrologie auf den Weg brachte, dozierte: „Wie oben, so unten“. Doch wer kann schon auf Anhieb sagen, was mit diesen knappen Worten gemeint ist? Ein Verständnis dafür setzt voraus, etwas tiefer zu bohren, um verwertbare Informationen zu bekommen. Die Zeit ist genau jetzt reif, dass wir uns mit einem alten Wissen befreien, was bislang in Geheimbruderschaften oder in Mysterienschulen hermetisch verschlossen war. Dieses Wissen hat es in sich und kann auch dein Denken so revolutionieren, dass bei deinem bisherigen Weltbild kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Von den Mächtigen wird es gefürchtet, denn es gibt den Menschen die Freiheit das eigene Geschick selbst zu gestalten.

Die kosmischen Gesetze

Grundlage sind die kosmischen Gesetze, die so alt sind, wie die Menschheit. In die Welt gebracht wurden sie von Hermes Trismegistos, der ein Mittler zwischen der geistigen und der irdischen Welt war. Seine Schriften sind die Grundlage der Hermetik, die sich in vielen Geistesströmungen wiederfindet. Die alten Ägypter hatten über sie ein helles Bewusstsein, was zahlreiche Zeugnisse aus dieser Zeit belegen. Die hermetischen Gesetze sind sozusagen das Regelwerk allen Seins und im gesamten Kosmos gültig. Auf unserer Erde werden diese Gesetze durch die Naturgesetze ergänzt. In der heutigen Zeit haben wir uns angewöhnt, nur noch auf diese zu schauen, da diese sichtbar nachweisbar sind. Das ist mit geistigen Gesetzen schon schwieriger. Deshalb darf man sie jedoch nicht einfach verleugnen.

Das oberste Gesetz besagt: Alles ist Geist. Oberster Geist ist das All-eine, Gott oder wie auch immer du diese geistige Urquelle nennen möchtest. Aus diesem All-Eins ist unser Universum entstanden mit der Formel: Das All-ein ist Geist, das Universum ist geistig. In diesem Geist ist alles enthalten und aus ihm alles Sein entsprungen und irgendwann wird die Schöpfung in diese eine Quelle zurückkehren. Wenn alles Sein dem Geist entspringt und wir geistige Wesen sind, dann kommt unseren Denken eine besondere Bedeutung zu, denn über das Denken schaffen wir uns ein Bewusstsein und über unser Denken und über unser Fühlen schaffen wir uns unsere Welt. Wir sind als einzige Wesen auf dieser Erde mit einem bewussten Geist ausgestattet, mit unserem Ich, was weit mehr ist als unser Ego. Mit dem Ich schöpfen wir unser Sein, manifestieren die Bühne unseres Lebens. Alles was du denkst und fühlst begegnet dir irgendwann im Außen. Daher ist es sinnvoll, wenn du achtsam beobachtest, was du den lieben langen Tag eigentlich so denkst…

Drei Wesensglieder: Körper , Seele und Geist

Unser Geist ist eines von drei Wesensgliedern, die uns Menschen ausmachen. Du kennst den Begriff der Seele, die ein Wesensglied ist und dann ist da noch unser Körper. Unsere Seele wird von unserem Körper und unserem Geist mit Inhalten versorgt, auf die sie mit Sympathie oder Antipathie reagiert. Gehen wir gut mit unserem Körper um, ist das gut für unsere Seele. Das ist aber nur die halbe Miete: Achten wir nicht auf unseren Geist, können wir dennoch an der Seele erkranken. Wird das Maß der Missachtung unseres Geistes unserer Seele zu viel, erkrankt auch unser Körper. Das unsere Seele auf die Welt mit Sympathie oder Antipathie reagiert, gibt uns Hinweis auf ein weiteres kosmisches Gesetz: Das Gesetz der Polarität.

Das sagt letztendlich aus, das unser menschliches Bewusstsein polar ist. Bitte nochmal: Das menschliche Bewusstsein – und nur das – ist polar. Was heißt das? Wir können aufgrund dieser Polarität in uns keine Einheiten, oder besser gesagt, die Einheit wahrnehmen, denn diese ist uns leider verborgen. Du kannst machen was du willst, du wirst es nicht schaffen. Könntest du es, wärst du in der Lage, dir zum Beispiel einen Punkt, der keine Dimension besitzt, wirklich vorzustellen. Oh, stopp, nicht einfach einen Punkt malen, das kann jeder. Dieser gemalte Punkt hat aber Dimensionalität! Ich meine den mathematischen Punkt. Er symbolisiert die allumfassende Einheit.

Wir erleben alles in dieser Welt als gegensätzlich: Mann und Frau, heiß und kalt, hell und dunkel, gut und böse und so weiter und so weiter. Um diese scheinbaren Gegensätze unter einen Hut zu bringen, schaffen wir mit „Entweder …oder“ eine Ordnung. Wir fangen an zu unterscheiden und damit fangen wir an, zu werten. Bejahen wir die eine Hälfte, verneinen wir meist die andere. Gern identifizieren wir uns mit dem „Ja“ und streben an, das zu leben. Das „Nein“ wiederrum bekämpfen wir, lehnen es ab, wollen es nicht wahrhaben. Beides, neutral und gemeinsam? Das können wir nicht wirklich, oder doch?

Unsere Atmung überwindet die Polarität

Wir vereinen ständig und ganz praktisch mit jedem Atemzug die Polarität in uns, ohne diese in Frage zu stellen oder einen Part davon abzulehnen. Ganz selbstverständlich atmen wir ein und wieder aus und wissen, dass wir weder auf das Einatmen noch auf das Ausatmen verzichten können. Beides ist Teil des Ganzen. Unsere Atmung, aber auch Strom oder Magnetismus existieren nur, wenn beide Kräfte, Plus und Minus, miteinander gleichberechtigt auftreten. Nimmt man einen Pol weg, muss auch der andere gehen.

Geistig betrachtet passiert mit der Atmung aber noch mehr: Sie verbindet uns mit dem großen Ganzen, denn wir atmen uns gewissermaßen in die Welt und nehmen die Welt mit unserem Aten in uns auf. Wir stehen mit unserem Atem in einem ständigen auch geistigen Austausch mit der Welt. Aus dem Sanskrit kennen wir den Begriff Prana, den Lebenshauch, der mit dem Atem in uns einzieht. Auf gut Deutsch. Wir nehmen letztendlich Lebenskraft über unsere Atmung auf.

Nichts kann den Menschen mehr vom geistigen Leben isolieren, als den ganzen Tag lang eine Maske zu tragen, denn damit ist genau dieser Austausch erheblich behindert. Es braucht nicht viel sich vorzustellen, was jetzt mit all den alten Menschen passiert, die sogar eine FFP2-Maske tragen müssen. Oder was mit unseren Kindern geschieht, deren Seele erst noch reifen muss und dafür zwingend die Verbindung zu allem Geistigen brauchen!

Neben dem Polaritätsgesetz gibt es ein weiteres, was uns das Leben nicht einfacher macht: Das Gesetz der Resonanz. Was das ist, wird am deutlichsten, wenn wir einen kleinen Ausflug in die Physik unternehmen. Die Mehrzahl der technischen Errungenschaften, beruhen nämlich darauf. Das Gesetz besagt, dass Manifestation nur dann zustande kommt, wenn zwei Einheiten miteinander in Resonanz gehen. Ein Ton beispielsweise, also eine Frequenz und eine Stimmgabel gehen miteinander in Resonanz – oder auch nicht, denn die Stimmgabel schwingt nur dann, wenn sie in Resonanz mit diesem Ton geht. Ist sie das nicht, schwingt sie nicht.

Mit was gehen wir in Resonanz?

Auch unsere Wahrnehmung beruht auf diesem Gesetz der Resonanz, zum Beispiel wenn wir Licht oder Töne wahrnehmen. Ultraschall oder ultraviolettes Licht können wir nicht wahrnehmen, weil wir nicht die Fähigkeit haben, mit ihnen in Resonanz zu gehen. Manche Tiere können das sehr wohl. Uns offenbart sich dadurch, dass wir nur mit der Wirklichkeit in Berührung kommen, mit der wir eine Resonanzfähigkeit entwickelt haben.

Das bedeutet, dass wir Menschen eben nicht, wie alle meinen, in einer gemeinsamen objektiven Welt leben, sondern dass jeder Mensch allein in seiner Welt lebt. Das ist schwer zu begreifen. Hier hilft uns ein weiteres Mal die Technik, um dieses Phänomen zu verstehen: Wenn du ein Radio auf den Sendebereich UKW einstellst, dann bietet uns dieser Frequenzbereich jede Menge Sender, die alle möglichen Programme anbieten. Alle anderen Frequenzen, die es neben UKW gibt, werden nicht empfangen und deren Sendungen gehören daher nicht in dieses Angebotsspektrum. Stellen wir ein weiteres Radio auf, dass nur Mittelwelle empfangen kann, spielt auch dieses Gerät eine ganze Menge Sender, aber eben nicht die im Frequenzbereich UKW.

Unterschiedliche Wellenlängen

Wir Menschen machen das so ähnlich: Empfangen und senden wir auf unterschiedlichen Wellenlängen, dann erleben wir einen Dissens: Der eine schwärmt für Opern und der andere von Heavy Metall, die als „Funksignale“ nun kaum unterschiedlicher sein können und ein Gespräch darüber schnell beenden sein dürfte. Schwärmen beide indes für Opern oder eben Heavy Metall, sind, das sagt schon der Volksmund, beide auf einer Wellenlänge und die Verständigung über dieses Thema klappt hervorragend.

Jetzt liegt es in der Natur der Menschen, dass wir nicht nur einen Kanal empfangen und senden, sondern unglaublich viele. Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, dass diese Vielfalt für jede Menge Zündstoff sorgt, weil sich Missverständnisse sofort einschleichen können. Denn neben der anderen Funkfrequenz gehen wir meist erschwerend davon aus, dass unserer Gegenüber das gleiche Wahrnehmungsspektrum besitzt wie wir. Das ist ein großer Fehler. Das bedeutet aber auch, dass kein Mensch eine Ahnung davon hat, was die Welt letztendlich ist. Solange wir uns als Menschheit in diesem Entwicklungsstadium befinden, wird es auch keinen Menschen geben, der eine solche Ahnung hat. Uns allen fehlt dazu die entsprechende Resonanzfähigkeit.

Wir projizieren Schuld

Das führt uns zu einem weiteren, ziemlich heiklen Punkt, der dafür sorgt, dass uns in diesem Leben nicht langweilig wird: Wir projizieren Schuld. Erfahrbar ist das sehr oft, wenn Menschen von ihrem Leben erzählen. Dann wird zu den Schilderungen über die jeweiligen Erlebnisse und Lebensstationen mitgeliefert, wer daran Schuld hat: Der Ehepartner, die Kinder, der Chef, die Politiker, das liebe Geld oder im Zweifelsfall das Wetter. Wir spielen unsere Opferrolle in den buntesten Farben und sind in der Summe eine schillernde Opfergesellschaft. Das ist okay, denn jeder hat die Freiheit, das zu tun, was er möchte. Wer jedoch einen Weg hin zu mehr Bewusstsein gehen und das Schicksal wirklich verstehen will, sollte diese Rolle baldmöglichst aufgeben. Dann gelingt es auch deutlich besser, die kosmischen Gesetze nicht nur zu verstehen, sondern auch, sie in das eigene Leben zu integrieren.

Mehr zu den kosmischen Gesetzen erkläre ich übrigens in meinem Kurs „Besserdenker“. Ein neuer Zyklus mit sechs Abenden, die jeweils einmal pro Woche stattfinden, startet am 27. Oktober. Am besten entschließt du doch gleich heute dazu, ein Besserdenker werden zu wollen und meldest dich an. Für die Ungeduldigen unter euch biete ich am Samstag, den 6. November einen Crashkurs zu den kosmischen Gesetzen als Online-Webinar. Den Link zu weiteren Infos zu beiden Veranstaltungen, findest du unten in der Videobeschreibung.

“Die Umwelt” gibt es nicht

Eine wichtige Voraussetzung um ein Besserdenker zu werden, ist, annehmen zu können, dass es so etwas wie eine Umwelt in gewisser Weise nicht gibt. Vielmehr bewegen wir einzelnen Menschen uns innerhalb eines großen Spiegelbildes. Wir schauen in diesen Spiegel und wir sehen dort eine ganze Menge, mit dem wir uns dann auseinanderzusetzen haben. Uns ist dabei meist nicht bewusst ist, dass wir es sind und die Welt in uns, die sich im Außen spiegelt. Das hat etwas tragisch-komisches, denn es fällt mir dabei der Wellensittich ein, der stundenlang mit seinem Spiegel reden, schmusen und schimpfen kann. Wir machen das so offensichtlich nun nicht, weil wir die Gesetze des physikalischen Spiegels verstanden haben. Das gilt für das Leben als Spiegel von uns selbst kaum. Wir müssen lernen, zu akzeptieren, dass alles, was wir in diesem Leben erleben, ein Spiegelbild dessen ist, was wir in unserem Inneren sind, auch all das schlechte. Das ist eine ziemlich unbequeme Wahrheit, nicht wahr?!

Ein Beispiel. Angenommen du sitzt in einer Kneipe und trinkst gemütlich ein Bier. Plötzlich gerätst du in eine Schlägerei und wirst dabei leicht verletzt. Du wirst vielleicht sagen: „Das ist ja nun nicht wirklich meine Schuld, ich war noch nie aggressiv und in diesem Moment schon gar nicht! Was soll sich da denn spiegeln?“ Das erklärt sich vielleicht dadurch, dass wir zunächst überlegen, warum wir überhaupt einen Spiegel benutzen. Wir sehen mit ihm Dinge, die wir ohne ihn nicht sehen. Unsere Nase, Augen, Haare und den Hals beispielsweise können wir ohne einen Spiegel bestenfalls ahnen. Daher spiegeln wir uns oft und gern in allem, was diese Perspektive auf uns selbst offenbart. So ähnlich ist das mit dem Seelenspiegel: In unserer Umwelt sehen wir demnach nicht nur das, was wir ohnehin schon kennen, sondern auch das, was tief in unserem Inneren verborgen ist. Es spiegelt sich nicht nur unsere lichtvolle Seite, sondern auch unser Schatten. Durch die Polarität unseres Bewusstseins, durch unsere Wertung und Neigung das „Ja“ anzunehmen und das „Nein“ abzulehnen, zerfällt unsere Wirklichkeit dadurch in zwei Hälften.

Abgelehnte Wirklichkeitsbereiche

Da wir sind, wie wir sind, identifizieren wir uns nur mit der, zu der wir „Ja“ gesagt haben. Die wollen wir leben, die hat etwas mit uns zu tun. Der Rest – nun da drehen wir uns bis zu einem gewissen Grad auch aus Überforderung heraus, ab. Diese abgelehnten Wirklichkeitsbereiche bilden unsere Schattenseite, die wir manches Mal verleugnen und oftmals nicht sehen und schon gar nicht anerkennen wollen. Auch wenn wir sie quasi „vor die Tür“ geschoben haben, sind sie dennoch immer noch da. Reflektiert wird unser Schatten von unserer Umwelt und das in der Projektion, weil wir nicht bereit sind, uns diese direkt anzuschauen. Dort sieht man dann die vermeintlich „bösen“ Bereiche, gegen die es anzukämpfen gilt, dabei sind all die „Bösewichter“ nur Repräsentanten unserer eigenen Schattenseite. Du glaubst gar nicht, wie sehr es mir zu schaffen macht, darüber nachzudenken, was in mir sein muss, wenn ich mich so leidenschaftlich über Karl Lauterbach aufrege… das ist gruselig, wirklich gruselig…

Nach den Schattenseiten forschen

Das Beispiel in der Kneipe zeigt unserem Protagonisten – ob er das nun will oder nicht: Hier spiegelt sich die eigene Aggression. Zwar ist er vielleicht im außen nicht aggressiv und doch ist diese Aggression in ihm, auch wenn er sie verdrängt hat. Er wäre vielleicht sehr erstaunt, wenn er beobachten würde, was er den lieben langen Tag so denkt und wieviel Aggression in diesen stummen Selbstgesprächen vielfach steckt. Würde er nach dieser Aggression forschen, sie zulassen, annehmen und in sich integrieren, könnte er sie kanalisieren und steuern. Das gefährliche im Leben eines Menschen ist demnach nicht das „Außen“, sondern das verdrängte und verleugnete Innere. Wenn wir dieses Prinzip verstanden haben, dann eröffnen wir uns damit die Chance, dem Ziel „Erkenne dich selbst“ ein Stück näher zu kommen.

Sobald ich bereit also bin, die Erkenntnis zuzulassen, dass all die Störfelder etwas in meinem Inneren sind, die erkannt, bearbeitet und integriert werden wollen, fängt das Leben an, milder zu werden. Es lohnt sich also, an dieser Stelle den Widerstand aufzugeben. Gelingt das, werden wir bewusst, denn wir beschreiten damit einen Heilungsweg – auch im religiösen Sinne. Effizient wird das Ganze, wenn wir dabei die Hilfe der Astrologie in Anspruch nehmen, die nicht nur wertvolle Hinweise auf unseren Lebensplan offenbart, sondern auch auf eine sehr charmante Art und Weise Hinweise auf unsere Schatten geben kann. In einem aktuellen Horoskop wird darauf hingewiesen, welches Kapitel der Selbsterkenntnis wir aufschlagen dürfen. Merkur gibt wesentliche Hinweise auf unsere Denkart, Saturn darauf, welche Überzeugungen und innere Ordnungen wir überprüfen dürfen. Pluto zeigt an, wo unsere Essenz zu finden ist und unser Wandlungspotenzial. Mehr Infos zu dem Informationsgehalt der Astrologie findest du auf meiner Webseite.

Sich dem Einen weihen

Esoteriker nennen den Prozess der Selbsterkenntnis „Ein-weihungsweg“, was so viel bedeutet wie „sich dem Einen weihen“. Wir wollen zu dieser Einheit, der wir als Seele einst entsprungen sind, wieder zurückkehren. Den Schatten zu integrieren bedeutet demnach, zu fragen und zu erkennen, womit wir noch nicht ausgesöhnt sind. Das sind wir dann, sobald wir diese Seite von uns akzeptieren und anerkenne, dass alles gut ist, weil alles ist. Wir gehen nicht mehr in den inneren Widerstand.

Hinter der Polarität steht die Einheit

Die Einheit ist Bedingung, dass es überhaupt eine Polarität geben kann. Diese Einheit, das schlichte „es ist“, können wir Menschen nicht begreifen. Das liegt auch an unseren Vorstellungen von Gott, an dem wir im Falle von Unglück zweifeln und sagen: „Es gibt in Anbetracht von so viel Bösem und Schlechten keinen Gott“ oder, „falls doch, will mit ihm dann nichts mehr zu tun haben“. Wir hadern damit, dass er den Teufel geschaffen haben muss, da er doch alles geschaffen hat. Aus diesem Konflikt kommen wir so leicht nicht heraus, weil uns ein kleiner Denkfehler, den wir alle gern machen, nicht auffällt:

Der Begriff Gott ist in allen Religionen letztendlich der Begriff für Einheit. Gott kann also nicht auf eine polare Ebene heruntergezogen werden, weshalb es obsolet ist, ihm einen Teufel entgegen zu setzen. Das ist damit gemeint, wenn wir in der Bibel lesen: „Du sollst dir kein Gottesbild machen“. Nicht, weil es verboten wäre, einen alten Mann mit Rauschebart zu malen, sondern weil wir es mit unserem Menschsein einfach nicht können. Um das Licht erkennen zu können, brauchen wir die Finsternis. Wir brauchen einen Teufel, um Gott denken zu können. Damit wird das Böse der Diener des Guten und lässt Mephisto in Goethes Faust sagen: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“ Deshalb heißt der Teufel auch Luzifer, der Lichtträger.

Der Teufel ist nur eine Hilfestellung

Dass es den Teufel nun mal gibt, darf uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass er nur eine Hilfestellung ist, weil die Unterscheidung nur in unserem Bewusstsein existiert. Wenn wir heil werden wollen, dann müssen wir das Dunkle in uns hineinlassen, es integrieren, uns mit ihm aussöhnen und als einen Teil von uns anerkennen. Dann werden wir bewusst und machen uns auf dem Weg zum Eins-sein. Die gute Nachricht: Licht geht gegenüber der Dunkelheit immer als Gewinner hervor. Denn nur das Licht existiert.

Unser Ego wehrt sich dagegen, es rebelliert, wenn es seine Grenzen und Schutzwälle aufgeben soll. Es hadert lieber mit dem Bösen, mit dem Schicksal oder dem nervigen Nachbarn. Ego schafft auch das Böse, es neidet, lügt und betrügt. Jeder hat Ego, der eine mehr, der andere weniger. Darum sollten wir den Mitmenschen nicht übelnehmen, wenn ihre Seele auf diesem anspruchsvollen Erkenntnisweg einfach noch nicht so weit ist. Letztendlich sind wir alle sind auf dem gleichen Weg.

Sich nicht mehr wehren?!

Für einige mag das sogar gefährlich klingen, gegen nichts mehr zu kämpfen, sich nicht mehr zu wehren. Viele werden sagen wollen: „Es ist überhaupt nicht alles gut. Jede Menge ist schlecht.“ Innerhalb deren Wertesystem haben diese Menschen recht – aber es ist was es ist: ihr subjektives Wertesystem. Menschen mit einem anderen Wertesystem sehen das vielleicht ganz anders. Mit der Art, wie wir Urteile über Menschen oder über Gegebenheiten fällen, schaffen wir uns selbst, denn mit unseren persönlichen Werten bestimmen wir, wer wir sind. Geht man weiter und an die Wurzel allen Übels, wird man feststellen müssen: Auch in diesem Falle hat die Medaille zwei Seiten, denn wir werden spätestens dann mit dem Prinzip von Ursache und Wirkung konfrontiert. Karma kommt ins Spiel. Das Gesetz von Ursache und Wirkung ist ein weiteres kosmisches Gesetz, auf das ich aber ein anderes Mal eingehen werde, um diesen Podcast nicht zu überfrachten. Diese komplexen Inhalten sollen dich ja inspirieren und nicht erschlagen.

Wenn wir bereit sind, die Polarität als gegeben anzunehmen, bedeutet das übrigens nicht, dass wir das Böse einfach akzeptieren müssen. Regeln und Gesetze haben einen Sinn und sind ein probates Mittel, als Gruppe oder Gesellschaft miteinander klar zu kommen. Sie repräsentieren unsere Werte, die wir mit unserem Bewusstsein geschaffen haben. Der aufsteigende Mondknoten im Stier wird bis Juli 2023 uns einladen, unsere Werte zu überdenken. Auch als Gesellschaft haben wir Schattenseiten. Leugnen wir diese oder grenzen wir diese aus, stärken wir sie, und bekommen sie so lange vorgesetzt, bis wir verstanden haben, dass wir auch diese integrieren müssen. Das gilt auch für Nazis, Mörder und Betrüger. Resozialisierung ist ein Fachausdruck, der in diesem Zusammenhang gern fällt.

Einander wieder zuzuhören

All das bedingt den Dialog miteinander. Wir müssen bereit sein, einander zuzuhören und uns die Mühe machen, zu verstehen, auf welchem Streckenabschnitt der andere angekommen ist. Nicht umsonst ist Merkur nicht nur der Planet des Denkens, sondern auch der Kommunikation. Das Miteinander statt Gegeneinander ist der Schlüssel. Jede Demonstration, jede Zusammenkunft von Menschen lädt zunächst ein zum Dialog! In diesem gilt es, die Werte des anderen kennenzulernen und – wenn der Wille dafür da ist – eine gemeinsame, verbindende Wertegesellschaft zu definieren, an denen sich Menschen wie du und ich beteiligen können. Tun wir das, geben wir unsere Kraft in das „Für“ und nicht in das „Wider“. Wir werden zu „Kriegern des Lichts“, wie das Paulo Coelho in seinem gleichnamigen Buch so schön beschreibt.

Sobald der Mensch bereit ist, diese Grenze, dieses sich abgrenzen und abschotten gegenüber dem was nicht gefällt, aufzugeben, dann ist der Mensch bewusst und in der Summe haben wir uns als Gesellschaft weiterentwickelt. In diesem Zustand gibt es keine Polarität mehr. Ist der Mensch an diesem Punkt angekommen, dann hat er sein Ego geopfert und sein Ich gefunden. Er ist fähig zur Selbsterkenntnis – und die ist Gotterkenntnis. Der Schlüssel zum Glück ist unser Denken. Wenn wir dieses wichtige Tool des Sein wirklich verstanden haben, dann kann Frieden einkehren – in uns und damit in der Welt. Dieses Ziel ist das Entwicklungsziel der Menschheit. Wir dürfen die Liebe und die Freiheit erringen. Das gelingt leichter, wenn wir alle ein Besserdenker sind. Denn wir wissen dann nicht nur wie das geht, sondern sind auch bereit, die Verantwortung für unsere Gedanken und Gefühle zu übernehmen. Bist du das auch? Super! Dann rufe ich dir herzlich zu: Der Friede sei mit dir! 

 

Wofür ist deine Zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.