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Vollmond am 20. Oktober 2021

Vollmond 20.10.2021

Es ist höchste Eisenbahn, die Weichen anders zu stellen

Der Vollmond im Widder am 20. Oktober deutet eine spannungsreiche Zeit an, in denen Machtfragen offen zu Tage treten. Mond, Sonne und Mars bilden mit Pluto ein Quadrat, was uns alle mehr oder weniger unter Druck setzen dürfte. Wir dürfen gespannt sein, in welcher Form das geschehen wird. Uranus steht unaspektiert im Stier. Er kann so isoliert auch mal eine fixe Idee repräsentieren, was darauf hindeutet, dass eine bestimmte geistige Haltung bissig verteidigt und auf einem Standpunkt verharrt wird. Uranus steht aber auch für instabile Strukturen und für Unabhängigkeit. Ergebnis dieser Wirkkräfte kann die Zertrümmerung des Bestehenden und die Spaltung eines Ganzen in seine Teile sein. Klingt nicht gerade nach Frieden, Freude, Eierkuchen.

 

Auch dieser Vollmond fördert unsere Erkenntnisfähigkeit mit seiner Luftbetonung. Wir sind grundsätzlich objektiv, kontaktfreudig und geistig flexibel. Vielleicht hapert es deshalb auch ein bisschen mit unserer Intuition. Der ein oder andere von uns tut gut daran, wieder Kontakt zu seinem Bauchgefühl aufzubauen. Glaube nicht immer alles, was du denkst. Diese ungeheuren Wandlungskräfte, die zur Zeit auf uns wirken, lassen sich nicht in bestehende Denkmuster einbetten. Wir dürfen uns alle dem Neuen öffnen – die Sterne laden uns an diesem Vollmond aber auch in den kommenden Monaten ganz besonders dazu ein.

Pluto räumt auf

Die langsam laufenden Planeten haben wieder den Vorwärtsgang eingelegt und entfalten ihre volle Kraft. Pluto räumt auf und das gewaltig. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz durfte bereits seinen Hut nehmen, das Bundesgesundheitsministerium in Berlin, dass bislang seine millionenschweren Maskeneinkäufe nicht bezahlt hatte, wird jetzt mit richterlicher Ansage zur Kasse gebeten und in der Schweiz gerät Gesundheitsminister Alain Berset unter Druck weil er sogenannte „Impffluenzer“ einsetzen wollte, die Menschen mit der Gabe von 50 Franken motivieren sollen, sich impfen zu lassen. Die Anzahl der Impfdurchbrüche nimmt dramatisch zu, ist sogar aus den Mainstream-Medien inzwischen zu erfahren und auch Mutter Erde murrt gewaltig: Der Vulkan auf der Canareninsel La Palma kommt nicht zur Ruhe und spuckt Lava, Asche und jede Menge Rauch.

Da tut sich die Sonne in der Waage, die eigentlich nach Gerechtigkeit, Harmonie und Frieden strebt, eher schwer. In Konjunktion zum Mars vereinen sich Wille und Handlung. Die Zeit des Abwartens und sich nicht entscheiden könnens, scheint nun definitiv zu Ende zu sein. Wenn wir etwas tun, tun wir es mit Leib und Seele. Ziele sind nicht nur Luftschlösser, sondern wir setzen uns für deren Verwirklichung auch ein. Wir handeln ganz nach dem Motto: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Dabei bleibt jedoch die Frage unbeantwortet: Was ist dein Ziel? Hast Du darüber schon eine klare Vorstellung?

Lebensfreude und Lust an der Bewegung

Der Mond steht gegenüber der Sonne im Tierkreiszeichen Widder und fördert dort unsere Bereitschaft uns auf etwas Neues, Reizvolles einzulassen. Man könnte diesen Zug auch Lebensfreude oder Lust an der Bewegung nennen. Das bedeutet nicht automatisch, dass wir uns auf jedes Abenteuer einlassen, denn die unternehmungslustige Stimme meldet sich nur, wenn es dir gut geht. Sie verhält sich wie ein kleines Kind, das erst in einer vertrauten Umgebung so richtig auflebt.

Wir wollen uns auch emotional bewegen – das ist der Schlüssel zu Wohlbefinden. Je besser du deine persönlichen Bedürfnisse nach Bewegung und Abwechslung spürst und ihnen nachkommst, desto wohler fühlst du dich in deiner Haut.

Jede Münze hat zwei Seiten, und so steht dieser Aspekt nicht nur für Lebensfreude, sondern hat auch eine Schattenseite. Spontaneität geht einher mit einer inneren Anspannung, einem ständigen „Auf-dem-Sprung-Sein“. Du erlebst in diesen Tagen vielleicht was es bedeutet, wenn es heißt: „Einer gegen alle“. Gehst Du mit dieser Zeitqualität in Resonanz, bist du emotional eher auf Konfrontation und Verteidigung als auf Nachgeben eingestellt. Der geringste Anlass weckt das Gefühl, angegriffen zu werden, und mobilisiert deine Abwehrbereitschaft. Stimmungen wechseln vermutlich schnell wie Aprilwetter. „Himmelhochjauchzend“ oder „Zu Tode betrübt“ sind die polaren Kräfte, in die wir hineingestellt sind. Solltest du dich angespannt oder angegriffen fühlen, so vergiss nicht, dass du eine enorme Fähigkeit hast, für das eigene Wohlbefinden zu sorgen.

Zwischen Geborgenheit und Durchsetzung

Der Mond steht nicht nur in Opposition zur Sonne, sondern auch zu Mars und stellt uns in eine Spannung zwischen Geborgenheit und Durchsetzung. Vielleicht fühlst du dich in deiner aktiven, handelnden und sich durchsetzenden Rolle nicht immer wohl. Vielleicht befürchtest du auch, weniger geliebt und geschätzt zu werden, wenn du den eigenen Willen zum Ausdruck bringst. Oder du kannst ziemlich launisch sein oder dich über Kleinigkeiten ärgern.

Mundan-astrologisch verkörpert Mond-Mars die emotionale Erregbarkeit der Bevölkerung. Zorn kommt auf und bricht sich vielleicht Bahn. Vermutlich nehmen weltweit die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen zu, weil die Menschen mehr und mehr merken, dass eine gesunde Verhältnismäßigkeit im Umgang mit diesem Virus schon lange abhandengekommen ist. Schaut man sich um in der Welt, zeigt sich schnell, dass es viel mehr um Machtfragen geht, die an dieses Thema gebunden werden.

„Stirb und Werde“

Dafür steht an diesem Vollmond auch Pluto, der in der astrologischen Signatur dieser Tage deutlich das Feld beherrscht. Er bildet mit Sonne, Mond und Mars jeweils ein Quadrat, was die Qualität von „Stirb und Werde“ deutlich in den Vordergrund stellen dürfte. Sonne im Quadrat zu Pluto hat eine enorme Kraft, die einerseits totale Vernichtung bewirken kann andererseits auch einen fulminanten Neubeginn ermöglicht. Neben dieser Kraft der Regeneration kommt durch Pluto zur Sonne das im eigene Wesen verborgene und Subtile hinzu. Der innere Anspruch der Macht lässt sich nicht auf Dauer unterdrücken. Wir wissen intuitiv, dass es in der Welt Stärkere und Schwächere gibt und dass die Stärkeren Macht und Autorität ausüben und die Fäden in der Hand halten. Dagegen wehren wir uns zunehmend.

In dieser Konstellation liegt ein enormes Potential. Je mehr es uns auch als Volk, als Souverän eines Staates, gelingt, voll und ganz zu unserer eigenen Autorität zu stehen, desto mehr können wir die Fäden der Macht in der Hand halten. Wir haben eine beachtliche „Power“, sind leistungsfähig und belastbar und können viel erreichen. Allerdings besteht auch eine Neigung, die Energie für egoistische Zwecke zu missbrauchen. Werden wir zum Opfer des eigenen Machthungers, so fällt die Energie wie ein Bumerang auf uns zurück und stürzt uns früher oder später vom Sockel des Erfolgs. Wir dürfen also gespannt sein, was diese Zeitqualität mit dem ein oder anderen Volksvertreter macht, der diese Aufgabenstellung zu seinen Gunsten umgedeutet hat.

Bayerisches Volksbegehren

In Bayern zeigt sich, wie sich diese Zeitqualität ganz konkret äußern kann. Im Freistaat läuft ab dem 14. Oktober die Eintragungsfrist für ein Volksbegehren, das den bayerischen Landtag abberufen will, weil – so die Initiatoren – vielfach die bayerische Verfassung missachtet wurde. Die Frist endet am 27. Oktober. Wenn mehr als eine Million Wahlberechtigte die Abberufung unterstützen, kann sich der Landtag selbst aufzulösen. Tut er das nicht, wird ein Volksentscheid anberaumt. Sollte auch dieser erfolgreich sein – da reicht die einfache Mehrheit – muss spätestens nach sechs Wochen der bayerische Landtag neu gewählt werden. Ich bin gespannt auf das Ergebnis…

Das Quadrat von Mond und Pluto steht für eine Stimmung bei den Menschen wie „Alles oder nichts“. Unausweichliche Angelegenheiten und schwere Lasten sind zu schultern, was in Anbetracht der wirtschaftlichen Auswirkungen kaum von der Hand zu weisen ist. Die Folgen der Lockdowns sorgen für Werksschließungen in der Automobilindustrie, weil Halbleiter fehlen. Das dürfte die ohnehin gebeutelte Zulieferindustrie noch mehr unter Druck setzen. Die Inflation steigt und steigt, Zeitungen empfehlen, dass man besser jetzt schon Weihnachtsgeschenke kauft, weil nicht sicher ist, dass es im Dezember noch welche gibt. Das sorgt kaum für Entspannung. Angst macht sich breit – vor der Zukunft, dem Verlust des Arbeitsplatzes, dem wohlvertrauten Status quo.

Wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht

Die meisten geben sich eher kontrolliert und zeigen kaum, ihre verunsicherte Seite. Aus einem Gefühl des manipuliert-Werdens klammern wir uns an das was wir haben und neigen zu einem überzogenen Kontrollverhalten. Bitte vergiss nicht: Wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht. Die Verbindung zwischen den Planeten Mond und Pluto symbolisiert nicht nur Schwierigkeiten, sondern hat auch ein enormes Potential an Gefühlstiefe und innerer Stärke. Um es in der positivsten Form zu leben, ist es nötig, Schritt für Schritt die inneren Barrieren abzubauen. Angst ist dafür das schlechteste Mittel. Besser ist es, wenn wir uns auf den Fluss des Lebens, auf die Selbstkorrektur dieser Zeit einlassen und uns auch unserer geistigen Führung anvertrauen. Je mehr wir unseren inneren Widerstand aufgeben, um so reibungsloser kommen wir durch diese Zeit. Die nächsten Monate werden uns fordern. Uranus, der an diesem Vollmond unaspektiert am Himmel steht, bildet Weihnachten das dritte Mal sein Quadrat mit Saturn. Das hat uns bereits im Januar und Juni auf die Notwendigkeit hingewiesen, unsere vertraue Ordnung zu wandeln.

Das kommende Jupiterjahr wird uns mit dem Wechsel des Mondknotens in den Stier im Januar und der Konjunktion von Uranus und dem Mondknoten im Sommer neue Herausforderungen bieten. Insbesondere unsere Finanzen dürften unter Druck geraten! Wohl dem, der jetzt die Seelenkraft aufbringt, das Licht in dieser Zeit nicht aus den Augen zu verlieren. Gib der Angst den Laufpass und verbinde Dich mit Deiner Schöpferkraft! Welche Chancen diese Phase der totalen Veränderung für Dich bereit hält, verrät Dir ein Blick in Dein ganz persönliches Horoskop. Gern schaue ich für Dich im Rahmen meiner astrologischen Beratung in die Sterne.

Macht der Massen

Mars im Quadrat zu Pluto befeuert die allgemeine Gemengelage. Der Aspekt steht für eine oft unterschwellige Macht der Massen, der man wenig entgegenzusetzen hat. Verschwörungen und Machtkämpfe im Untergrund gehören zu dieser Konstellation, was einmal mehr ein Hinweis darauf sein kann, dass den Menschen angesichts der einsamen politischen Entscheidung im Themenspektrum Corona, zunehmend der Kragen platzt. Wir haben ein enormes Energiepotential, das wie ein Vulkan in uns schlummert. Vielleicht geht es dem ein oder anderen so, wie dem Vulkan auf La Palma…

Dass wir bei all dem nicht kopflos vorgehen, deutet das Trigon von Merkur und Saturn an. Diese Konstellation steht für unsere Fähigkeit, folgerichtig zu denken. Das muss, obwohl Merkur in der Waage steht, nicht immer harmonisch sein. Denn das Zusammenspiel beider Planeten deutet auch gleichgeschaltete Presse, Zulassungsregeln im Gesundheitswesen oder auch im Alltag der Menschen hin – das kennen wir seit Monaten durch die Corona-Maßnahmen. Saturn im Wassermann zeigt sich in eigensinnigen Staatsaktionen, die demnach auch an diesem Vollmond noch immer ihre Stilblüten treiben.

Hinterfragen von Informationen

Merkur steht in Opposition zu Chiron, was darauf hindeutet, dass das wechselseitige Verständnis der Menschen deutlich erschwert ist. Wir tun vermutlich viel, um Wissenslücken zu schließen und hinterfragen alle Informationen, die man uns vorsetzt und die wir vielleicht bis dato anstandslos geschluckt haben. Wir spüren vielleicht auch, dass es uns niemals gelingen kann, alles denkerisch zu durchdringen. Nicht alles zu wissen, schafft jedoch Raum für intuitives Denken, was wir uns bewusst machen sollten, um diese Zeitqualität konstruktiv nutzen zu können.

Chiron im Trigon zu Venus weist uns darauf hin, dass unsere eigene Verletzlichkeit die Basis für eine tiefe Liebe ist. Denn sie ist letztendlich der gemeinsame Nenner aller Menschen. Wir sehnen uns danach, anderen gefühlsmäßig nah zu sein, neigen vielleicht sogar dazu zu klammern.

Die dunkle Seite in zwischenmenschlichen Begegnungen

Es gilt, die eigene Empfindsamkeit etwas mehr zu berücksichtigen und trotzdem zu akzeptieren, dass eine Beziehung nicht immer nur erfüllend sein kann, sondern auch schmerzhafte Momente bietet. Wenn wir die helle und die dunkle Seite in zwischenmenschlichen Begegnungen annehmen, kann sich unsere Fähigkeit entwickeln, andere tief zu berühren. Wir schaffen Raum für das Verbindende zwischen zwei Menschen und erkennen den Segen für andere und für uns selbst in dieser Verletzbarkeit. Chiron im Sextil zu Saturn unterstützt unsere Fähigkeit, unsere Schwächen liebevoll anzunehmen.

Der Vollmond am 20. Oktober im Widder kommt in der Summe kaum sanft daher. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass die Veränderungen, die auf uns zukommen tiefgreifend sind. Sie brauchen unsere volle Aufmerksamkeit, wenn wir weiterhin Herr über die Gestaltung unseres Lebens bleiben wollen. Die Zeichen sind überdeutlich, dass das nicht selbstverständlich ist. Wir müssen Verantwortung übernehmen und uns mehr denn je eine Vorstellung davon bilden, wie wir leben wollen. Es kann kaum erstrebenswert die Machtphantasien einiger weniger einfach hinzunehmen, weil es irgendwie bequemer ist. Das kardinale Feuerzeichen Widder richtet seine Energie auf ein Gegenüber. Er bringt den Zündfunken auf den Punkt und setzt etwas in Bewegung. Tempo ist angesagt und das lässt hoffen, denn es ist höchste Eisenbahn die weichen unserer Zukunft anders zu stellen.  

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