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Neumond am 4. Dezember 2021

Neumond am 4.12.2021

Hirn und Licht einschalten!

Hohe Ideale, Selbstvertrauen, Optimismus und die Fähigkeit, mit dem Herzen eines Kindes in die Welt zu schauen, wären wunderbare Instrumente, mit denen wir die kommenden Wochen bestens überstehen  können. Der Neumond im Schützen am 4. Dezember fördert unsere Fähigkeit, über unsere eigenen Grenzen hinauszuwachsen, stärkt unsere Vorstellungkraft und die innere Vision des Lebens. Wir verspüren vielleicht den Wunsch unser Wollen und Fühlen zu vereinen und können uns das Leben inmitten der großen Krise so einzurichten, dass es uns dennoch gut geht.

Die Konjunktion von Neumond und Merkur eröffnet uns die Möglichkeit, unseren Verstand in den Dienst des Willens zu stellen. Wir sind in der Lage eine klare Meinung zu bilden und diese mit Haltung zum Ausdruck zu bringen. Das Sextil dieses Trios zu Saturn eröffnet die Chance die Adventzeit strukturiert und verantwortungsbewusst zu überstehen. Wer sich damit deutlich schwerer tun dürfte sind die Mächtigen der Welt, denn die Sonnenfinsternis die an diesem Neumond partiell unsere Erde verdunkelt wird, so deuten es seit jeher die Astrologen, nimmt den Obrigkeiten den Wind aus den Segeln. Eine Sonnenfinsternis rückt auch immer den Mondknoten in den Fokus der Betrachtung, der noch bis zum 18. Januar im Tierkreiszeichen Zwillinge steht und seit knapp 18 Monaten uns alle dazu einlädt, unsere Kommunikation, unsere Informationsbeschaffung und unsere Weltanschauung zu überprüfen.

Offener und wertfreier

Es ging und geht darum, offener und wertfreier werden, Kontakte zu anderen Menschen herzustellen, ohne alles durch die Brille der eigenen Überzeugung zu betrachten. Vorurteilslosigkeit, Sachlichkeit und klares Denken sind gefragt. Diese Eigenschaften machen uns fit, wenn der Mondknoten im Tierkreiszeichen Stier uns ab dem 19. Januar unsere inneren und äußeren Werte überprüfen lässt.

Mit dem Neumond und seiner Sonnenfinsternis werden wir einmal mehr aufgefordert, auf den Boden der Wirklichkeit zu kommen, unsere Augen und Ohren zu gebrauchen und mit all unseren Sinnen die Umwelt wahrzunehmen. Das Hirn einzuschalten und ins Tun zu kommen, verhindert den freien Fall in die skrupellose Wirklichkeit von den Strippenziehern dieser Welt. Wenn wir ganz im Hier und Jetzt leben, tun, was zu tun ansteht, und mit beiden Füssen auf dem Boden der Wirklichkeit verankert sind, so schaffen wir diese Zeitqualität mit Ruhe und Gelassenheit. Indem wir neue Informationen sammeln und wertfrei weitergeben, könnten wir vielleicht die sehr befriedigende Erfahrung machen, dass wir durch Objektivität und sachliches Interesse oft mehr Anerkennung finden, als wenn wir eine vorgefasste Meinung zum Besten geben.

Ken Jebsen im Mai 2020

Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an einen Beitrag von Ken Jebsen, der bereits im Mai 2020 dafür angeprangert wurde, weil er eine Impfpflicht und die Abschaffung unserer Grundrechte medienwirksam befürchtete. Er wurde dafür als verschwurbelter rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker auf dem Scheiterhaufen der staatsnahen Medien förmlich hingerichtet. Ob die damaligen „Faktenchecker“ heute noch in den Spiegel schauen können? Das Rauschen im Blätterwald deutet erheblich darauf hin, dass die Lernaufgabe des Mondknotens in den Zwillingen von der vierten Gewalt des Staates – der Presse – kaum angenommen wurde. Objektivität ist etwas anderes als das, was zumeist in den Gazetten zu lesen ist.

Wir dürfen die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden sowie für das anderer übernehmen. Dazu braucht es bisweilen auch etwas Zurückhaltung beim Verkünden eigener Wahrheiten.

Wir werden es bei der Präsenz des Dauerthemas Corona kaum schaffen, unbeschwert in den Tag hineinzuleben. Umso wichtiger sind Pläne, wie wir unser Leben gestalten wollen. Unsere Bereitschaft, uns dafür einzusetzen und, wenn nötig, hart zu arbeiten, ist bei dieser astrologischen Signatur groß. Wenn Probleme auftauchen, so bieten wir diesen mit großer Selbstverständlichkeit die Stirn. Unsere gründliche und zielgerichtete Art, das Leben anzupacken, lässt uns zuverlässig und selbstsicher erscheinen. Dabei schlagen wir einen eher konventionellen und auf Sicherheit bedachten Weg ein. Wir legen Wert auf ehrliche und aufrichtige Beziehungen und bevorzugen einen kleinen, stabilen Freundeskreis.

Venus im Steinbock mag es zurückhaltend

Venus wird sich an diesem Neumond in den Vordergrund bringen und dort dank ihrer Rückläufigkeit ab dem 19. Dezember auch eine ganze Weile bleiben. Sie steht im Steinbock und repräsentiert dort eher zurückhaltende, kühle und angemessene Umgangsformen. Partnerschaft bedeutet in diesen Tagen eher Verantwortung und geregeltes Zusammenleben. Venus verstärkt mit ihren Aspekten die Wirkkräfte von Mond und Saturn und deutet eher wenige Beziehungen an, die mit Treue, Loyalität und Beständigkeit gestaltet werden. Sie bevorzugt in den Tagen rund um den Neumond eine einfache, stilvolle Eleganz.

Das Sextil zwischen Venus und Mars deutet an, dass unsere Liebesbeziehungen einen ausgewogene Energielevel haben. Unsere Kräfte können wir gut dosieren. Sinnlichkeit und Erotik liegen in der Luft ohne zwanghaft zu sein.

Uns ist nach Romantik

Im Sextil zu Neptun steigert die Liebesgöttin unsere Erwartungen an den Partner. Uns ist nach Romantik und wir verspüren vielleicht sogar den Wunsch nach totaler Einheit mit unserem Lieblingsmenschen. Am stärksten dürfte die Venus Pluto Konjunktion sein, die bis in den März 2022 auf uns wirken wird. Sie verpasst uns, wenn wir mit diesem Aspekt in Resonanz gehen, eine starke charismatische Ausstrahlung. Uns faszinieren verbotene Dinge, was heutzutage ja schon bedeuten kann, dass man ungeimpft mit mehreren Freunden in einem geschlossenen Raum zwei Glühwein trinkt.

Der neue Zyklus von Venus und Pluto steht für das Gegenteil aktiver Interessendurchsetzung. Die Einflussnahme ist eher indirekt und kann sich in der unheimlichen Macht des Geldes, der Macht des Abwartens, des Schweigens und unausgesprochener Drohungen zeigen. Die Macht der Schönheit und der Liebe sind aber ebenso in dieser Konjunktion enthalten.

Distanz und Kontrolle

Der Aspekt steht auch dafür, eine gewisse Distanz zu halten. Auch Kontrolle, das “in den Griff” zu bekommen auch von Mitmenschen, liegen in der Luft. Die Lernaufgabe besteht darin, das Kontrollbedürfnis und die Zurückhaltung abzubauen und sich ganz dem anderen hinzugeben. Wahrscheinlich fällt uns das angesichts der staatlich verordneten kollektiven Angstpsychose eher schwer. Mit dem Sextil von Mars und Pluto dürfte all das kaum ohne Widerstand einhergehen. Die Macht der Massen wird sich nicht nur unterschwellig zeigen, denn Verschwörungen und Machtkämpfe gehören ebenso zu diesem Aspekt. Normalerweise dürfe dieser kaum für dramatische Eskalationen sorgen. Jedoch ist diese Konjunktion nicht allein wirksam.

Das Trigon von Mars und Neptun schafft das Potenzial von Durchsetzung mit Einfühlungsvermögen. Egal, was wir tun, wir identifizieren uns auch mit der Umwelt. Wir können uns unwillkürlich in die Menschen um uns herum hineinversetzen und spüren sozusagen die Reaktionen der anderen auf unsere Aktivitäten. Es fällt uns eher schwer, den eigenen Willen durchzusetzen, denn wir kriegen es durchaus mit, wenn wir den anderen dabei “auf die Zehen treten”.

Aggressionen stecken an

Unsere Sensibilität macht uns beeinflussbar. Wir agieren aus, was in anderen latent vorhanden ist. Wenn wir uns beispielsweise unter Leuten befinden, die ärgerlich sind, es aber nicht zeigen, spüren wir das und werden selbst ohne äußeren Grund gereizt. Sind wir erstmal auf 180 drücken wir den Ärger eventuell lautstark aus, obwohl es nicht “unser eigener” Ärger ist. Wir werden ganz einfach von den Aggressionen der anderen angesteckt. Je mehr Halt und Sicherheit du in dir selbst gefunden hast, desto mehr gibt dir diese Fühligkeit die Fähigkeit, auf die inneren Regungen anderer zu reagieren und sie handelnd auszudrücken. Du beschränkst dich dann darauf zu beraten. Da Mars im Skorpion steht, sollten wir mit ganzer Seele und nicht mit aller Verbissenheit ins Tun kommen.

Es geht darum flexibel zu bleiben, sich nicht auf ein einmal gefasstes Konzept festzulegen. Das Quadrat von Mars und Jupiter verführt, uns selbst zu überschätzen, weil wir im großen Stil handeln wollen. Wir neigen zu Übertreibungen, Egoismus und Maßlosigkeit und sind aufgefordert, bei allem, was wir tun auch nach dem tieferen Sinn zu fragen. Das Sextil zwischen Mars und Pluto verleiht unserer Tatkraft eine gewissen Leidenschaft und macht uns außergewöhnlich leistungsfähig. Auch könnten wir den Mut zu tiefgreifenden Veränderungen aufbringen. Leider steht der Aspekt aber auch für die Tendenz zu manipulieren.

Immer mehr Druck

Das Quadrat von Saturn und Uranus baut zunehmend Druck auf. Wir hängen einerseits an Normen und Prinzipien und werden von den Ereignissen überrollt oder aber wir rebellieren gegen das Bestehende und geraten damit in Konflikt mit unserem persönlichen Umfeld und der Gesellschaft. Je mehr es uns gelingt in uns selbst Raum und Halt zu finden, um so entspannter kommen wir durch diese Zeit, die uns noch eine ganze Weile in Atem halten wird.

Lilith steht genau gegenüber dem Neumond und Merkur, was kaum entspannend auf die astrologische Gemengelage einwirken wird. Unsere Ich-Identität kann in Frage gestellt werden und wir haben vielleicht Schwierigkeiten Wille und Gefühlstiefe zusammenzubringen.

Unsere Gefühle gehen tief und werden aufgrund ihrer Intensität vielleicht sogar abgelehnt. Unsere Kommunikation ist subtil und kommt vielleicht sogar ohne Worte aus. In jedem Fall ist sie jedoch messerscharf und bringt die Dinge auf den Punkt. Ein energisch erhobener Mittelfinger wäre eine Geste, die diesen Aspekt zum Ausdruck bringt. Das Quadrat von Lilith und Neptun lädt uns ein anzuerkennen, dass das Irrationale Teil des Lebens ist.

Liebe und Hass liegen nahe beieinander

Etwas, das stärker ist als das Ich, als Vernunft und Planung, greift immer wieder in das Leben ein, wirft das Steuer scheinbar mutwillig herum, wenn wir allzu stur auf einem einmal eingeschlagenen Kurs beharren. Liebe und Hass mögen oft nahe beieinander liegen. Manche vielversprechende Illusion mag unter den leidenschaftlichen Stürmen des Daseins zerbrechen und uns gerade dadurch den Weg zu den eigenen Tiefen der Seele freigeben. Sind wir flexibel und hingebungsvoll genug, uns von den Wellen des Schicksals tragen zu lassen, so können wir immer mehr die Weisheit erkennen, die allem Sein zugrunde liegt.

Der Neumond bietet also wie so oft einen spannenden Spagat der Polarität. Inmitten all der Dunkelheit, die uns umgibt, dürfen wir das Licht nicht übersehen, was überall zu entdecken ist. Neumond ist am 2. Adventswochenende, an dem wir auf unserem kleinen grünen Kranz wieder eine Kerze mehr anzünden. “Licht ist immer schon notwendig, um zu erkennen. Zugleich ist es ein Gegenstand, der erkannt werden soll”, sagt der Astrophysiker Thomas Posch von der Universität Wien. “Die Weisheit lebt im Licht” oder auch “Im Lichte strahlet Weisheit” sind von Rudolf Steiner gegebene Sinnsprüche zur Meditation, die helfen, das Wesen des Lichts tiefer zu erfassen.

Zum Licht bekennen

Wenn ich durch die Dunkelheit laufe oder fahre, sehe ich immer mit Freude, wie viele Mitmenschen gerade in der Adventszeit sich zum Licht bekennen und ihre Vorgärten und Fester damit schmücken. Es hat etwas festliches, ja bisweilen feierliches, was mich daran erinnert, dass Licht immer stärker ist als die Dunkelheit.

Wenn wir heil werden wollen, dann müssen wir das Dunkle in uns hineinlassen, es integrieren, uns mit ihm aussöhnen und als einen Teil von uns anerkennen. Dann werden wir bewusst und machen uns auf dem Weg zum Eins-sein. Die gute Nachricht: Licht geht gegenüber der Dunkelheit immer als Gewinner hervor. Denn nur das Licht existiert.

Das kannst du nachts spaßeshalber einfachmal ausprobieren. Mache das Fenster auf und lasse die Dunkelheit, die draußen ja nun dominant sichtbar ist, hinein. Du wirst feststellen, dass die Dunkelheit nicht wie ein böses Monster in dein Zimmer strömt. Du wirst feststellen: Das Licht in deinem Zimmer ist von der großen Menge Dunkelheit da draußen kein bisschen beeindruckt und leuchtet einfach hell weiter. Wenn Du das verinnerlichst, wirst Du selbst zum Lichtträger und von denen kann es in diesen Zeiten nicht genug geben. Nehmen wir uns alle bei der Hand und leuchten wir gemeinsam, dann wird es wieder hell auf der Welt und wir können uns darum kümmern, dass gut werde, was wir aus Herzen gründen wollen.

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