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Neumond am 8. August 2021

Neumond 8.8.2021

Feurige Signale fordern den Wandel

Der Neumond am 8. August ist feurig. Er bringt vermutlich vieles in Bewegung und sprengt Grenzen. Wir haben eine lebendige Vorstellung davon, wie wir unser Leben gestalten wollen. Wie ein Löwe reagieren wir gereizt, wenn unsere Lebensgewohnheiten über den Haufen geworfen werden. Wir spüren die große Veränderung, die sich in unserem Leben Bahn brechen will und zeigen mutig, dass wir bereit sind, uns selbstbewusst für die neue Zeit aktiv einzusetzen. Mit Lilith in den Zwillingen wird es nicht mehr gelingen all jene mundtot zu machen, die laut aussprechen wollen: „Es reicht!“. Auch Mutter Erde äußert sich und macht mit Unwettern dramatisch darauf aufmerksam, dass es höchste Zeit wird, bewusster und bescheidener mit ihren Ressourcen umzugeben. Sie zeigt, dass wir als Krone der Schöpfung die Rechnung nicht ohne den Wirt machen sollten.

Die Feuerbetonung dieses Neumonds lässt uns viel Gewissheit erringen. Wir wissen intuitiv, was richtig ist und wer uns einen Bären aufbinden will. Wir haben das Gefühl, dass jetzt alles möglich ist, von Hindernissen lassen wir uns nicht so schnell entmutigen. Wer bei all dem Getöse um uns herum nicht mehr so richtig geerdet ist, sollte aufpassen, dass der Alltag nicht zum Stolperstein wird. Die tagtäglichen Notwendigkeiten erscheinen diesen Tagen eher ein Ballast zu sein. Das ist aber auch gut so, denn dieser Ballast holt uns von allzu idealistischen oder revolutionären Höhenflügen wieder auf den Boden zurück. Stellst du dir noch die Frage: Was ist wirklich relevant für mein Leben?

Das Leben anpacken

Die Sonne im Löwen stellt uns ins Licht. Wir lassen uns nicht mehr so leicht klein machen, setzen uns für unsere eigenen Belange ein. Diese Strahlkraft hat natürlich auch ihre Schattenseiten. Diese zeigen sich mit Machtdemonstrationen und einem egoistischen Dominanzstreben. Grundsätzlich sind wir bereit, das Leben anzupacken, unser Wille und unsere Ausdauer werden gefördert. Unser Wollen und Fühlen bilden eine Einheit, denn wir gehen nicht nur ins Tun, wir stehen auch gefühlsmäßig dahinter.

Der Neumond mit seiner ganzen Löwekraft steht im Quadrat zu Uranus, dem Herrscher von Wassermann. Das kann für ungemütliche Momente bei jenen sorgen, die egoistisch auf Kosten anderer ihren Willen durchsetzen wollen. Hier ist viel Wandlungspotenzial im Sinne des Miteinanders. Themen wie Freiheit, Unabhängigkeit und Selbsterkenntnis stehen auf unserer Tagesordnung ganz oben. Wir fühlen uns eingeengt und unser innerer Rebell meldet sich lautstark und reißt uns vielleicht sogar aus gewohnten Situationen heraus. Verpflichtungen empfinden wir als lästige Fesseln, die es baldmöglichst abzustreifen gilt.

Die Menschen haben die Bevormundungen satt

Langfristige Ziele gehen wir in diesen Tagen kaum an, das verhindert vermutlich die ein oder andere Stresssituation. Wir sind eher ungeduldig und krempeln vieles um. Diese Zeitqualität gilt nicht nur für dich und mich, sondern auch für uns als Gesellschaft und Menschheitsfamilie. Weltweit nehmen die Proteste gegen die Corona-Politik zu. Die Menschen sind es zunehmend satt, sich bevormunden zu lassen. Die Italiener beispielsweise gehen massenweise auf die Straße und protestieren gegen die angstschürende Berichterstattung in den Medien und die drohenden Impfzwänge. Aus anderen europäischen Ländern kommen ähnliche Bilder.

Deutschland hingegen liefert Nachrichten von einer fröhlichen und ausgelassenen Menschenmenge die dicht gedrängt und eng umschlungen tanzend den Christopher Streetday feiern. Das scheint weder die Berliner Polizei noch die Regierung zu stören. Nennenswerte Einwände zu fehlenden Masken und Abständen gab es nicht. Bruder Jens Spahn hat zwar ein bisschen tadelnd mit dem Zeigefinger gewedelt, aber eher so wie eine gütige Mutter, deren Kinder die Schublade mit den Süßigkeiten geräubert haben. Dafür verbietet Berlin sicherheitshalber die Demonstrationen am 1. August gegen die Einschränkungen unserer Grundrechte. Was spielt sich hier eigentlich ab?

Feixenden Kanzlerkandidat

Intensive Atemübungen lösen bei mir auch die Berichte aus den Katastrophengebieten aus, damit es mir noch halbwegs gelingt in der Balance zu bleiben. Dort wird Ende Juli Menschen verboten, ehrenamtlich zu helfen, weil dem ein oder anderen Amtsträger die demokratische Gesinnung nicht passt. Eindrucksvolle Bilder von einem feixenden Kanzlerkandidaten Laschet, der dichtgedrängt und maskenlos mit Seinesgleichen durch die Schlammwüste zieht, mag zusätzlich dafür sorgen, dass der Löwe-Neumond in diesem Jahr eher ungemütlich wird.

Für Unmut sorgt vielleicht auch die Erkenntnis, dass die Regierung schon Tage vorher vor genau dieser Katastrophe gewarnt wurde und nichts getan hat, um die Menschen zu alarmieren. Wie muss es angesichts dieser Tatsache der Mutter gehen, die Medien gegenüber berichtet, wie sich ihre kleinen Kinder in Todesangst nach 17 Stunden auf dem Dach ihres Hauses von ihr verabschiedet haben. Nicht nur diese Kinder haben in diesem Moment mit dem Leben abgeschlossen. Rund 200 Menschen wurde es genommen.

Propagandamaschinerie der Politiker

Auch die Propagandamaschinerie für die vierte Corona-Welle ist bereits angelaufen und die Politiker geben sich ein mediales Wettrennen, wer denn nun die besseren Methoden hat. In Wahlkampfzeiten kann das dazu führen, dass der Chef des Bundeskanzleramtes Helge Braun als Hardliner nur noch Geimpften ein freies Leben einräumt, während der Kanzlerkandidat Laschet väterlich versichert, dass es keinen Impfzwang und keine Einschränkungen geben wird. Beide Herren sind Mitglied in der Christlich Demokratischen Union. Ich verstehe das nicht. Du?!

Angesichts all dieser Eindrücke ist verständlich, wenn dem ein oder anderen mündigen Bürger hier zu Lande der Kragen platzt. Viele werden sich von all dem Falschen, was sich aus dieser Corona-Krise entpuppt hat, befreien wollen. Immer mehr Menschen möchten sich unabhängig machen, von dem Stimmungsbild, was uns Regierung und die angepasste Presse weis machen will. Unruhe macht sich breit und der Wunsch aktiv zu werden. Wir verschaffen uns Gehör und entwickeln Löwenmut.

Überzeugend, sachlich und sortiert

Unterstützt werden wir dabei von Merkur im Tierkreiszeichen Löwe, der unsere Überzeugungskraft pusht. Das menschliche Miteinander gestalten wir trotz allem Feuer, dass in uns brennt, mit Venus in der Jungfrau eher sachlich und sortiert. Wir fragen bei allem, was wir tun nach Sinn und Nutzen und räumen der Vernunft und dem gesunden Menschenverstand selbstbewusst mehr und mehr Raum ein. Die Opposition von Venus und Neptun, der zugleich ein Quinqunx zu Merkur, und zu Pluto ein Sextil bildet, wird vermutlich dennoch für Wirbel sorgen. Unser Denken wird erschüttert und unsere gewohnte Ordnung als Gesellschaft aber auch als Individuum mindestens in Frage gestellt.

Wir gestehen uns möglicherweise mit einem flauen Gefühl in der Magengegend ein, dass wir uns zu lange ein X für ein U haben vormachen lassen, um unsere Komfortzone nicht verlassen zu müssen. Vielen von uns wird wahrscheinlich klar, dass sie ihrem Bauchgefühl mehr Raum geben müssen, dass schon länger rumort und signalisiert: Hier stimmt doch was nicht. Wollen wir wirklich auf Dauer von der Angst beherrscht werden, die einige wenige ständig schüren? Entspricht das, was wir tagaus und tagein hören, sehen und lesen wirklich dem persönlichen Erfahrungsspektrum?

Verantwortung auch für das Gemeinwohl übernehmen

Saturn und Jupiter im Wassermann signalisieren: Die Zeit ist reif, selbst die Verantwortung zu übernehmen, auch für unser Gemeinwohl. Das Trigon von Venus und Pluto deutet an, dass wir bereit sind, die Machtspiele einiger weniger nicht nur zu erkennen, sondern auch die Weichen zu stellen, um diese Spiele zu beenden. Wir sollten aktiv werden und uns entschieden für unseren Lebensraum stark machen, um einen Kräfteausgleich zu ermöglichen. Wir haben in diesen Tagen das Potenzial unsere Power so zu kanalisieren, dass sie schöpferisch bleibt und eingeht in die Gestaltung eines neuen Miteinanders. Mars, der auch für unseren Willen steht, wandern durch das Tierkreiszeichen Jungfrau und lässt uns diesen notwendigen gesellschaftlichen Transformationsprozess überlegt und gründlich angehen.

Unsere Ziele erreichen wir, indem wir die Umstände kritisch prüfen, mit Umsicht vorgehen und unsere Kräfte optimal einsetzen. Jupiter ist wieder im Wassermann angekommen und stärkt dort noch einmal unseren Glauben an eine bessere Welt. Neue Weltanschauungen und Konzepte, die uns in diesen Tagen begegnen, prüfen wir vor allem nach Kriterien der Freiheit und Unabhängigkeit. Was die Menschheit einen Schritt näher zu einer friedlichen Lösung auf diesem Planeten zu bringen verspricht, findet Einlass in unser Weltbild. Auch du wirst merken: Der Einsatz für gesellschaftliche Veränderungen schenkt dir ein richtig gutes Gefühl.

Humanität, Nachhaltigkeit, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit

Saturn im Wassermann symbolisiert auch die Herausforderung, das Leben dem Zeitgeist anzupassen. Dieser neue Zeitgeist will Humanität, Nachhaltigkeit, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit. Machtmissbrauch, Ausbeutung von Ressourcen bei Menschen, Tier und Natur dürfen und müssen gewandelt werden. Als Pioniere einer neuen Zeit stellen wir jetzt dafür die Weichen. Mars im Quadrat zur Mondknotenachse mahnt uns, dieses Ziel bei allem was wir tun, nicht aus den Augen zu verlieren.

Es reicht nicht, sich in eine geistige Welt zu flüchten, zu glauben, dass die Götter, die Sterne oder das Feld unsere Anliegen schon irgendwie regeln. Das tun sie nicht, weil sie es nicht dürfen. Wir sind freie geistige Wesen, wir sind selbst die Götter, die mit all ihrer Schöpferkraft ins Tun kommen sollten. Die geistige Welt und ihre Wirkungsweise verstehen wir erst dann richtig, wenn wir am Seelisch-Geistigen des andern Menschen erwachen. Jedes Ereignis und jeder Mensch sind für uns wie ein Spiegel, in dem wir uns letztendlich selbst erkennen können.

Selbsterkenntnis ist mehr als Selbstreflektion

Sich im anderen erkennen, das ist Selbsterkenntnis. Selbsterkenntnis ist mehr als nur Selbstreflektion, in der ich darüber nachdenke, wer ich bin. Nehme ich den anderen nicht als Erkenntnisgeber an, verurteile ich den anderen, verurteile ich letztendlich mich selbst. Urteile setzen einen Punkt an eine Stelle, wo kein Punkt hingehört. Wenn wir stattdessen charakterisieren, setzen wir ein Komma und können die Frage im Raum stehen lassen: Was hat das alles mit mir zu tun?

Dann beginnt erst das wirkliche Verständnis für das Wirken des Geistes. Schaffen wir uns durch Meditation, ein Innehalten und in die Stille gehen ein Bewusstsein über die Qualität der geistigen Substanz, bilden wir ein tiefes Verständnis über das Verhältnis jedes Einzelnen zum Ganzen. Rudolf Steiner weist darauf hin, dass dieses Verhältnis sich im Zusammenwirken von Menschen so gestalten kann, dass zu gegebener Zeit und für bestimmte Aufgaben sich alles, was durch die Gemeinschaft erarbeitet wird, auf einen Einzelnen konzentrieren kann. Er wird dann für seine Aufgaben gewissermaßen mit der ganzen spirituellen Substanz der Gemeinschaft ausgestattet.

Bescheidenheit und Dankbarkeit

Wenn die anderen, die zur Gemeinschaft gehören, nun richtig verstehen, was geschieht, werden sie neidlos, ja mit einer berechtigten Mitfreude darauf hinschauen, wie dem Einen in diesem Augenblick alles gegeben ist. Dieser Eine wird umgekehrt nicht nur seinen eigenen Tugenden oder Talenten zuschreiben können, wenn ihm jetzt viel gelingt. Er wird das Bewusstsein haben, dass er in wesentlichen Teilen mit dem arbeitet und wirkt, was ihm die anderen auch an Selbsterkenntnis gegeben haben. Und das wird ihn zur Bescheidenheit und Dankbarkeit aufrufen. (GA 266c, S. 465f)

Haben wir dieses Bewusstsein nicht, sind wir nicht achtsam genug, dann kommt es in Gemeinschaften zu Neid, Streit und hitzigen Diskussionen, in denen sich das Ego bahn bricht. Wenn wir etwas Neues schöpfen wollen, müssen wir uns nicht nur dieser Gefahr bewusst sein, sondern uns durch eine entsprechende geistige Hygiene, durch Gedankenkontrolle und Positivität davor schützen. Wenn diese Verantwortung jeder für sich zum Wohle der Gemeinschaft übernimmt, kann gut werden, was wir aus Herzen gründen wollen. Unterstützen wir uns gegenseitig, diese wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Gemeinschaftsbildung nicht aus den Augen zu verlieren. Nehmen wir uns immer wieder die notwendige Zeit und den Raum die Verbindung zum höheren Ganzen zu suchen und zu finden.

Weite, Erkenntnis und innere Freiheit

Gefördert werden wir auf dem Weg zur Wahrheit auch von Lilith in den Zwillingen, die mit Jupiter ein Quadrat bildet. Sie stärkt unsere Intuition und unsere Bereitschaft uns für unsere Belange einzusetzen. Wir suchen nach mehr Weite, nach Erkenntnis und innerer Freiheit. Lilith äußert sich dabei nicht mit einem durchdachten Plan, sondern durch die Suchernatur in uns. Diese Suche führt manchmal auch auf den Holzweg, aber wir werden dennoch immer wieder unsere vertraute Lebensweise loslassen, um einen Weg zu finden, der uns besser entspricht. Wir sind intuitiv auf dem Weg zur Wahrheit.

Der Neumond am 8. August macht den Himmel zwar dunkel, aber er steht im Löwen und dürfte dort viel Licht in unsere Herzen bringen. Du bist eingeladen, dieses Feuer zu spüren, dich daran zu wärmen und zu stärken. Ist dir das gelungen, kannst du es weitergeben an jede, die dazu nicht die Kraft haben. Du kannst dich mit Gleichgesinnten zusammentun und gemeinsam ein Leuchtfeuer der Hoffnung bilden. Du kannst ein helles Signal setzen, dass Orientierung gibt, weil du verstanden hast: Leben ist Liebe. Liebe ist Licht. Auch die Weisheit lebt im Licht.

Glaube, Hoffnung und als größte Kraft die Liebe

Dieses Licht trägt uns und weist uns den Weg in eine neue Zeit. Wie heißt es im Hohelied der Liebe sinngemäß: Die Liebe ist langmütig und freundlich, sie eifert nicht, sie treibt nicht Mutwillen und bläht sich nicht auf. Die Liebe verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern und sie rechnet das Böse nicht zu. Die Liebe freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit. Wir können also dem Neumond vertrauensvoll entgegengehen, denn es bleiben Glaube, Hoffnung und als größte Kraft die Liebe als Wegweiser in die Welt von morgen.

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