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Vollmond im Wassermann am 24. Juli 2021

Vollmond im Wassermannn

Ein neues Bewusstsein über Macht und unsere persönliche Freiheit

Der Vollmond am 24. Juli 2021 im Tierkreiszeichen Wassermann, der von der Löwe-Sonne bestrahlt wird, steht für Lebenslust, Unabhängigkeit und ein freies Denken. Gesellschaftliche Regeln werden mehr denn je als einschränkend und erdrückend empfunden und aktiviert den Rebellen in uns. Wir suchen den Kontakt zu Menschen, die ähnliche Interessen und Ansichten haben und sehnen uns danach, verstanden und gleichberechtigt anerkannt zu werden. Uns steht der Sinn nach geistiger Anregung und persönlichem Freiraum.

So gar nicht passen uns die Schlagzeilen und Unkenrufe, die mitten im schönsten Sommer bereits für den Herbst Corona-Horror-Szenarien ankündigen. Nicht wenigen macht das Getöse Angst. Immer mehr Menschen aber erkennen, wie sehr dieser Corona-Zirkus künstlich am Leben erhalten wird, weil sich damit viel Nutzen für die Strippenzieher ergibt. Die erwachten Bürger gehen nicht nur auf Distanz, sondern wehren sich zunehmend gegen Einschränkungen und Gehirnwäsche.

Mit Getöse das Sommerloch füllen

Der Wahlkampf nimmt Fahrt auf, was den staatstreuen Verlagen guttut, die mit allerlei Getöse ihr Sommerloch füllen können. Das täuscht über die Tatsache hinweg, dass ihnen nicht nur die Abonnenten weglaufen, sondern auch die Anzeigenkunden. Wen wundert’s? Gleichzeitig stehen diejenigen Medien dramatisch unter Druck, die versuchen, den Menschen die Masken unter die Augen zu ziehen, damit sie sehen können, dass das, was sie tagaus und tagein von der Obrigkeit hören, nicht so ganz den Tatsachen entspricht.

Youtube und Facebook entpuppen sich als eigenmächtige, ambitionierte Staatsdiener. Sie ergänzen mit ihrer Zensur und den immer kleineren Fenstern, durch die das Licht der Wahrheit durchdringt, die Narrative der protegierten Marionetten Spahn, Lauterbach & Co. Das Schauspiel der Bundespressekonferenz, das Boris Reitschuster so wunderbar enttarnt, wirkt auf den selbstständig denkenden Laien wie eine schlechte Schmierenkomödie. Eigentlich schade, denn die Bundespressekonferenz wurde 1949 als Verein für wirklich guten Journalismus ins Leben gerufen. Dieser kritische Geist ist durch den heutigen Charakter dieser Veranstaltung offenbar sanft entschlafen.

Mit Wissen und Können statt egoistischem Dominazstreben

Die Löwe-Sonne strahlt leider auch in diesen Raum und lässt mit ihrer Kraft die Protagonisten auf der Politbühne vergessen, dass das Anrecht zum Führen durch fachliches Wissen und Können gerechtfertigt wird und nicht durch egoistisches Dominanzstreben. Napoleon und der Sonnenkönig Ludwig XIV. hatten die Sonne im Tierkreiszeichen Löwe und zeigen durch ihr historisches Erbe, wie eine Zerrform dieser Sonnenqualität durch Verschwendung und Tyrannei ausarten kann.

Unsereins verleiht sie die Kraft, das Leben anzupacken. Die Mittel dazu, ein starker Wille und Ausdauer, stehen uns in diesen Tagen reichlich zur Verfügung. Über eine Situation verschaffen wir uns schnell einen Überblick und nehmen die Angelegenheit in Angriff, ohne lange zu zögern. Dabei handeln wir aus einer tiefen, inneren Überzeugung.

Tiefer Riss durch die Gesellschaft

Mit diesen beiden Polen, dem Machtstreben der Regierenden und Großkonzerne und dem Wunsch der einzelnen Menschen nach individueller und selbstbestimmter Gestaltungsfreiheit, wird einmal mehr der tiefe Riss durch unsere Gesellschaft deutlich. Dieser trennt Menschen, die ihre Freiheit erhalten wollen von jenen, die diese lieber zugunsten einer scheinbaren Sicherheit ängstlich aufgeben können. Das ist nicht neu. Das Ringen dieser beiden Kräfte erleben wir bereits seit der Renaissance und es gehört mit zu den großen Wandlungskräften Europas.

Hatten die Menschen im Mittelalter noch eine ausgeprägte Wir-Identität, erringt seit dem 15. Jahrhundert der einzelne Mensch Bewusstsein und Bedeutung. Vor rund 500 Jahren hatten wir übrigens die gleiche astrologische Gemengelage, wie 2020, die mit der Saturn Pluto Konjunktion einen Paradigmenwechsel in unserer Gesellschaft einläutete. Seit damals ist das Individuum mehr und mehr erstarkt. Das lag und liegt vornehmlich an der großen sozialen Mobilität, die sich in den vergangenen Jahrhunderten entwickelt hat. Wanderten zunächst nur die Gelehrten durch die immer größer werdenden Staaten, sind es heute alle Menschen. Wir sind gewöhnt zu reisen und uns mit viel Selbstverständlichkeit von A nach B zu bewegen.

Die Unabhängigkeit des Individuums

Mit dem Ausbau der Sozialsysteme bekam der Einzelne noch mehr Unabhängigkeit gegenüber einer Gemeinschaft, beispielsweise einem Dorf oder einer Familie. Mit der Vergrößerung der Entscheidungsspielräume nahm für den einzelnen Menschen aber auch der Zwang zu, sich entscheiden zu müssen. Eine Folge davon ist, so hat es der britische Soziologe Norbert Elias eindrucksvoll aufgezeigt, die Zunahme nicht-dauerhafter Beziehungen. Wir erleben das in einer hohen Scheidungsrate, einer immer größer werdenden Single-Gesellschaft, vielen Jobwechseln oder einer hohen Auswanderungsbereitschaft.

Früher waren die Menschen häufig lebenslang, auch aus Versorgungsgründen, an eine bestimmte soziale Einheit (z. B. Familie) gebunden. Heute wählen sie diese selbst. Ich erzähle das, weil wir jetzt mit den Machtfragen, die wir auch an diesem Vollmond erleben, ein Bewusstsein darüber erringen dürfen, dass wir die Zeit nicht einfach zurückdrehen können. Der Weg unserer Gesellschaft geht nicht zurück in eine große Abhängigkeit von Staat und einigen wenigen Mächtigen.

Punktekonto für die Bürger

Davon scheint die Regierung, die sich mit all den absurden Einschränkungen auf Basis zweifelhafter Gründe vergaloppiert hat, zu träumen. Mehr noch. Sie halten sogar ein Sozialsystem wie in China für erstrebenswert, wie Bildungsministerin Anja Karliczek mit einem Strategiepapier verlauten ließ. In diesem heißt es, können brave Bürger Punkte sammeln und wer nicht staatstreu durch’s Leben huscht, bekommt halt keine. Wer keine oder zu wenige hat, kann keine Zugfahrkarte kaufen oder ins Ausland reisen oder eine neue Wohnung beziehen oder, oder, oder.

Das ist kein Witz! Davon träumt die Regierung wirklich. Ich stelle unten den Link rein zum Nachlesen. Was Frau Karliczek wie die meisten ihrer Riege nicht auf dem Schirm hat: Das Phänomen der Individualisierung ist nicht überall auf der Erde gleich verteilt und betrifft vor allem die Staaten, in denen die Industrialisierung im 19. Jahrhundert ihre Spuren hinterlassen hat. Was in China vielleicht noch funktioniert, weil die Entwicklung dieser Gesellschaft noch nicht so weit ist, funktioniert in Europa kaum. Wenn wir jetzt mit diesen Machtphantasien konfrontiert werden, dürfen wir uns einmal mehr daran erinnern, dass wir kein machtloses Stimmvieh sind, was ängstlich durch die Manege der Begehrlichkeiten getrieben wird. Wir dürfen uns umdrehen und die Hörner senken oder anders ausgedrückt: In der sommerlichen Löwesonne das Maul aufreißen und mal ordentlich brüllen. Hast Du das jüngst schon mal versucht?!

Phantasie oder Täuschung?

Wenn du den Revoluzzer in dir spürst, dann wird der dank Merkur im Krebs befruchtend auf dein Denken wirken. Das Trigon von Merkur und Neptun beflügelt zusätzlich förderlich unsere Phantasie. Der Aspekt erlaubt es uns, Vorstellungen darüber zu entwickeln, was geschieht, wenn beispielsweise die Bundestagswahlen am 26. September so ausgehen, dass wir all den Schwachsinn, der uns in den vergangenen Monaten begegnet ist, freudig verabschieden können.

Der Aspekt sorgt aber leider auch dafür, dass manche sich auch „Sand in die Augen streuen“ lassen und nicht mehr so ganz unterscheiden können, ob das, was Karl Lauterbach so von sich gibt, jetzt eher pathologisch zu nennen ist oder den Tatsachen entspricht.

Die Suche nach der Wahrheit

Merkur und Pluto stehen in Opposition zueinander. Das nährt unser Bedürfnis hinter die Kulissen zu blicken. Wir fragen nach dem Warum und lassen uns immer weniger täuschen. Wir suchen nach der Wahrheit, denn wer die Information hat, ist der Überlegene und lässt sich nicht mit Angst und Maske mundtot machen. In diesem Kräftemessen können wir vielleicht erleben, was Katz- und Mausspiele bedeuten und wie wichtig es ist, sich bewusst zu entscheiden, ob man dieses Spiel wirklich mitspielen möchte. Unterstützt werden wir bei diesen Überlegungen von Venus in der Jungfrau, die es uns erleichtert, sachlich und überlegt der praktischen Seite des Lebens Beachtung zu schenken. Wir stürzen uns nicht so leicht in ein hitziges Abenteuer. Das gilt für die gesellschaftlichen Impulse, die wir setzen wollen, aber natürlich auch für die Liebe.

Mars in Löwe verhindert, dass wir spießbürgerlich werden, denn er möchte, dass wir im großen Stil handeln. Er fördert unser Organisationstalent und die Fähigkeit, ein Vorhaben mit Schwung und Elan anzupacken. In Opposition zu Jupiter, preschen wir mit Vollgas voran, wenn wir mit dieser Kraft in Resonanz gehen. Wir wollen unsere eigenen Wege gehen, unsere Aktivitäten sollen Sinn haben und in einem größeren Zusammenhang stehen. Gern gehen wir auch mal auf’s Ganze, um unseren Vorstellungen Ausdruck zu verleihen.

Ein gutes Gespür für richtig oder falsch

Jupiter steht rückläufig in den Fischen und verhindert schlimmeres, denn wir sind auch in der Lage neue Weltanschauungen und Konzepte zu prüfen und uns darauf einzulassen. Uns gelingt es vermutlich nicht gleich eine klar umrissene Lebensphilosophie zu denken, aber wir haben intuitiv ein Gespür, was richtig oder falsch ist. Das passt gut zum rückläufigen Saturn im Wassermann, der dort die Herausforderung symbolisiert, Neues mit Maß einzubringen und das Leben dem Zeitgeist anzupassen. Vermutlich weißt auch du recht genau, wer du bist und was du willst. Jetzt geht es darum nicht nur diese Vorstellungen plakativ zu zeigen, sondern diese konstruktiv in eine Gemeinschaft einzubringen.

Das klingt einfacher als es ist. Dafür steht auch Chiron im Widder. Er repräsentiert auf diesem Platz die Lernaufgabe Unsicherheiten, Angst oder schlechte Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen oder in einer Gemeinschaft zu überwinden. Mit diesem Bewusstsein lassen wir uns an diesem Vollmond nicht mehr so leicht davon abhalten, uns spontan durchzusetzen oder die Herausforderungen des Lebens tatkräftig anzupacken.

Wille und Gefühl reichen sich die Hand

Lilith, die an diesem Vollmond mit ihren vielen Aspekten, für viel Leidenschaft und Inbrunst sorgen dürfte, bildet mit der Löwe-Sonne ein Sextil. Das symbolisiert die Möglichkeit, dass sich unser Wille und unsere tiefen Gefühle öfter als sonst die Hand reichen. Wir erkennen deutlicher die Unterschiede zwischen dem, was uns unser Ego einflüstert und dem, was unsere Seele wirklich will. Im Trigon mit dem Mond sehnen wir uns nach Geborgenheit, haben einen besseren Zugang zu unserer Intuition und können eine Brücke zwischen unserer Innenwelt und der Außenwelt schlagen.

Das Quadrat zwischen Lilith und Venus lässt uns unsere Vorstellungen von einem harmonischen Miteinander überdenken. Das als höchstes Ziel anzustreben, wird nie zu einem befriedigenden Ergebnis führen, denn das menschliche Miteinander ist kein linearer Prozess. Gemeinschaft anzustreben, bedeutet nicht automatisch ein harmonisches Zusammenleben und gegenseitige Erfüllung. Wir dürfen unsere Erwartungen herunterschrauben und auch unser Anspruchsdenken korrigieren. Kommen mehrere Menschen zusammen, ist das noch lange keine Gemeinschaft, sondern zunächst einmal nur eine Menge Menschen.

Gemeinschaftsgefühl muss errungen werden

Das Gemeinschaftsgefühl, das Wir-Gefühl, das in früheren Zeiten schon unmittelbar durch gemeinsame Blutsbande gegeben war, muss heute zunehmend aktiv errungen werden. Erfolgreich ist eine Gemeinschaftsbildung dann, wenn sie dem Individuum die Möglichkeit gibt, am andern Individuum geistig zu erwachen, weil man sich selbst fühlen, empfinden und erleben kann. Durch freie Gemeinschaften wird das Tor auch zu höheren geistigen Kräften geöffnet, die dem einzelnen Menschen nicht zugänglich sind. Gelingt das durch ein entsprechend geprägtes Gemeinschaftsbewusstsein und -leben, nähern wir uns dem höchsten Ziel einer wirklichen Menschheitsgemeinschaft, da wir alle Welten, kraft unseres Bewusstseins miteinander vereinen.

Tief in der Seele ahnen wir, dass dieses Glück, wenn wir es aus egoistischen Motiven anstreben, nicht erringen werden. Das sollte uns aber nicht dazu verführen, es gar nicht erst zu versuchen. Vielmehr sollten wir uns auch in einem höheren Sinne auf den Weg machen. Auch das Trigon von Lilith und Pluto rüttelt an unserem patriarchisch ausgerichteten Wertesystem und Selbstverständnis. Wir können also noch einen kosmischen Ruf vernehmen, uns auf unsere innere Stimme zu besinnen und uns ein Bewusstsein darüber verschaffen, dass wir als geistiges Wesen mehr sind, als uns unser Ego glauben lässt.

Handeln bekommt kämpferische Note

Nehmen wir diese Herausforderung an, sollten wir auf unsere Durchsetzungskraft achten, mit der uns das Quadrat von Lilith mit Mars übermäßig versorgen kann. Denn dieser kosmische Aspekt kann unserem Handeln eine kämpferische Note verleihen, durch die nicht nur altes Geschirr in die Brüche gehen kann. Im besten Fall bringt dieser Aspekt unsere Lebenskraft wieder in Fluss, weil wir eine Verbindung zu unserem Seelengrund aufbauen können. Der Zugang zu unserer „innere Stimme“ oder Intuition offenbart uns ein Selbstverständnis, das sich deutlich von verstandesmäßigen Überlegungen unterscheiden dürfte. Wir wissen einfach „aus dem Bauch“, was zu tun ist. Die Frage, ob wir entsprechend handeln, beantwortet diese Zeitqualität nicht.

Je besser wir mit unserem „Seelengrund“ in Verbindung stehen, desto deutlicher spüren wir aber, wenn es an der Zeit ist, eine gewohnte und vielleicht lieb gewordene Tätigkeit oder Handlungsweise aufzugeben und Raum für Neues zu schaffen. Das Ego neigt dabei leider oft zum Festhalten, was eine schmerzliche Zerreißprobe nach sich ziehen kann. Lassen wir uns auf das Auf und Ab unseres Lebens ein, nehmen wir Neues in Angriff und lassen es wieder los, wenn die Zeit dazu gekommen ist.

Innere und äußere Freiheit

Lilith steht auch mit Jupiter in einem Quadrat, was die leidenschaftliche Suche nach dem Sinn des Lebens pusht. Innere und äußere Freiheit ist uns vermutlich ein zentrales Anliegen. Grundsätzlich geht es um ein Bedürfnis nach mehr Weite, nach Erkenntnis und innerer Freiheit. Der ein oder andere wird seine Lebensweise, sein Weltbild oder seinen Glauben loslassen und sich einen neuen, eigenen Weg suchen.

Das Sextil zwischen Lilith und Neptun versorgt uns mit Phantasie. Etwas, das stärker ist als das Ich, als Vernunft und Planung, greift in unser Leben ein, und kann uns vom ursprünglich geplanten Kurs abbringen. Sind wir flexibel und hingebungsvoll genug, uns von den Wellen des Schicksals tragen zu lassen, so können wir immer mehr die Weisheit erkennen, die allem Sein zugrunde liegt.

Pioniere einer neuen Zeit

Es geht also an diesem Vollmond einmal mehr um ein neues Bewusstsein, darüber, was es bedeutet Mensch zu sein. Wir bekommen Zugang zu unseren Qualitäten als geistiges Wesen. Wir spüren den Wunsch unsere Stärken, Talente und Gestaltungskräfte nicht länger der Angst oder unserer Bequemlichkeit zu opfern. Wir möchten uns entfalten, einbringen, gesehen und verstanden werden. Wir wollen uns erheben, als Einzelwesen, das erkannt hat, dass nur eine freie Gesellschaft die Bedingungen bietet, die eine menschliche Gemeinschaft braucht. Die Freiheit im Geiste beflügelt die Liebe zur Tat. Nutzen wir gemeinsam und füreinander unsere Schöpferkraft als Pioniere einer neuen Zeit. Der Vollmond im Wassermann leuchtet uns im kosmischen Tanz mit den übrigen Planeten hell und weise den Weg.

Studie des Bundesbildungsministeriums: Zukunft von Wertevorstellungen der Menschen in unserem Land

BMBF_Foresight_Wertestudie_Langfassung

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