von Ilona Krämer | Fr.Fr..JuliJuli.2021202120212021 | Astrologie, Neumond, Zeitqualität

Die Saat des Miteinanders
Der Neumond im Krebs am 10. Juli stellt unsere Wurzeln in den Fokus. Das Thema Familie will beachtet werden und die Werte, an denen wir uns orientieren. Diese gilt es zu betrachten, neu zu entdecken und zu würdigen – aber auch zu hinterfragen. Manchmal hilft hierbei, sich von dem vertrauten Lebensumfeld zu entfernen, um mit einem neuen Blick auf diese Themen und auf sich selbst zu blicken. Venus und Mars sorgen mit ihrer Konjunktion frischen Wind, der den ängstlichen Mief unseres Miteinanders auffrischt. Die Liebesgöttin bringt hoffentlich auch etwas Versöhnliches in all die Spannungsaspekte.
Der Neumond im Krebs hat eine deutliche Wasserbetonung. Diese fördert unsere persönlichen Beziehungen und menschlichen Werte. Wir werden mit reichlich Phantasie versorgt und reagieren aus dem Gefühl heraus. Dabei werden wir feststellen, dass unsere Stimmungslager nicht immer so harmonisch ist. Die allgemeine Gemengelage ist auch in diesen Sommertagen eher angespannt. Neue „Virusvarianten“ erobern die Staatsmedien und halten den Angstlevel bei den Menschen hoch. Die Impfung wird mit Nachdruck propagiert und gleichzeitig müssen wir lesen, dass unabhängige Studien bestätigen, dass Geimpfte trotzdem krank werden und auch vor weiteren Corona-Varianten nicht geschützt sind.
Herdenimmunität ist nachweisbar
Auch wurden jetzt Studien veröffentlicht, die unabhängig voneinander beweisen, dass die Herdenimmunität gegenüber Sars-CoV-2 bereits seit April 2020 (!!) nachweisbar ist. Ohne Impfung! Das mag auch daran liegen, dass der Corona-Virus als solches so selbstverständlich zu unserem Leben gehört, wie Millionen andere Viren auch. Er tat das nur bislang im Verborgenen. Die Studien sind unten in der Videobeschreibung verlinkt, für all die, die es genauer wissen wollen. Ich verlinke dazu auch einen erhellenden Vortrag von dem anthroposophischen Arzt Dr. Thomas Hardtmuth zu diesem Thema, der das Zusammenleben von Menschen und Viren sehr gut erläutert.
Trotz aller Informationen: Die Angst ist allgegenwärtig und sorgt für teilweise absurde Reaktionen bei den Menschen. Mehr denn je geht es für all jene, die sich nicht verängstigen lassen wollen, darum, trotz all dem in der eigenen Mitte zu bleiben, den Menschen ihren selbstgewählten Weg zu lassen und zu akzeptieren, dass wir die Irrtümer dieser Welt nicht wirklich verhindern können. Lasst Euch nicht von der Angst in die Irre führen, sondern bleibt gegenwärtig und im Vertrauen, geht in die Natur und sucht in der Meditation die notwendige Ruhe, um der Gelassenheit in Euch Raum zu geben.
Das Ringes des Alten mit dem Neuen
Wir sind letztendlich Zeitzeugen, wie das Alte und das Neue heftig miteinander ringen. Wir erleben die Geburtswehen einer neuen Zeit und Wehen, das werden alle Mütter wissen, tun einfach tierisch weh. Am Ende hat man neues Leben in den Armen und der ganze Schmerz ist schlagartig vergessen. Astrologisch zeigen sich diese kosmischen Presswehen mit dem Quadrat zwischen Saturn und Uranus, das an diesem Neumond durch Mars und Venus mit reichlich Power versorgt wird. Was hilft bei den Wehen noch: Atmen! Mit dem bewussten Atmen und einer bewussten Gedankenstille überwinden wir die Polarität und schaffen die Verbindung zur höhen Weisheit, zum Logos, dem einen Geist, der uns mit allem verbindet.
Der Neumond im Krebs erleichtert uns diesen Verbindungsaufbau. Er lädt uns ein, unserer Intuition zu vertrauen, die sich immer an der Frage orientiert: Was ist gut für das Leben? Nehmen wir diese Einladung an, wissen wir mit unfehlbarer Sicherheit, was richtig ist, ohne dass wir immer gleich eine Begründung dafür geben könnten. Wir spüren unsere Bedürfnisse besser und auch den Schmerz, der entsteht, wenn wir nicht auf unserem Seelenweg sind. Welche Route dieser vorschlägt, zeigt sehr eindrucksvoll dein Horoskop, das ich dir gern im Rahmen meiner Beratung übersetze. Bei aller Intuition ist wichtig, die Balance zwischen Fühlen und Denken zu finden und auch die intellektuelle, objektive, logische und sachliche Seite des Lebens nicht zu kurz kommen zu lassen. Mit anderen Worten: Höre auf dein Herz, vergiss dabei aber deinen Verstand nicht.
Technokratisches Menschenbild
In dem Kraftfeld des Tierkreiszeichens Krebs, das uns zu unseren Wurzeln führen will, können wir erkennen, dass ein technokratisches Menschenbild die Entscheidungsgrundlage des weltweiten Krisenmanagements bestimmt. Wer so auf den Menschen blickt, verleugnet den Schicksalsbegriff und definiert das Leben nicht als Erkenntnisweg, sondern unterstellt, dass wir wie ein Motor reibungslos zu laufen haben. Alles was sich dem entgegenstellt, wird mit dem passenden Mittelchen bekämpft. Wer so mit dem Leben umgeht, darf noch einiges Lernen und wird gerade auch in dieser Zeit sein Denken korrigieren müssen.
Der Mensch ist eben keine Maschine. Wir sind vor allem auch geistige Wesen mit einer Seele. Das Wort Gewissen spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Das Wort leitet sich von Gewissheit ab, die uns unser Geist geben kann, der besser als unser kleines Ego weiß, welchen Reifungsprozess wir auch in diesen Zeiten erleben möchten. Verbinden wir uns mit unserem Geist, können wir zur Gewissheit gelangen, dass dieses Illusionstheater, was uns allerorten im Außen geboten wird, für uns getrost den letzten Vorhang fallen lassen kann. Machen wir uns frei von all dem Corona-Getöse und konzentrieren wir uns auf die eigentlichen Fragen: Wer willst du sein? Wer wollen wir als Familie, als Gemeinschaft, als Menschheitsfamilie sein? Ich empfehle dazu auch meinen Podcast zur Krebszeit, in dem ich auf diese Fragen besonders eingehe. Auch diesen Link findest du unten in der Videobeschreibung.
Ein neues Bewusstsein für die Welt von morgen
Initiativen wie die Genossenschaft „Menschlich Wirtschaften“, zahllose Bürgerinitiativen und junge Parteien wie dieBasis setzen neue Zeichen in dieser Zeit, weil sie den Menschen mit seinen ganzheitlichen Bedürfnissen in den Vordergrund stellen, statt der Macht- und Geldgier zu dienen. Hier zeigt sich bereits das neue Bewusstsein für die Welt von morgen. Diese Macher erinnern uns daran, welche Potenziale wir leben könnten, wenn wir uns erheben und unsere Geschicke selbst in die Hand nehmen. Wir – das sind viele – halten wir zusammen und entscheiden wir uns gemeinsam die neue Zeit zu gestalten, wird daraus ein nachhaltiges und neues Erfolgskonzept. Bist du dabei?
Unterstützt werden wir im Üben dieser neuen Lebensart von Venus im Tierkreiszeichen Löwen, die uns strahlend und großzügig sein lässt. Sie fördert unsere Entschlossenheit und wird in Konjunktion mit Mars die Saat legen für ein starkes Miteinander, das leidenschaftlich für seine Rechte steht. Wir erkennen, wieviel Farbe Beziehungen zu anderen Menschen in unser Leben bringen und wie sehr wir dieses Miteinander in den vergangenen 15 Monaten vermisst haben. Vor etwa 15 Monaten, am 24. August, war die letzte Konjunktion dieser beiden Planeten. Wir dürfen also sicher sein: Mit dieser Zusammenkunft, die am 13. Juli gradgenau ist, wird unser Miteinander anders, denn der Löwe ist ein liebevolles Rudeltier.
Mars im Löwe macht uns selbstsicher
Mars im Tierkreiszeichen Löwe lässt uns im großen Stil handeln und sorgt dafür, dass wir in den Problemen dieser Zeit Herausforderungen sehen, die es anzupacken gilt. Jetzt können und wollen wir der Umwelt zeigen, dass wir damit fertig werden. Dabei haben wir Kraft und Selbstsicherheit und lassen nicht eher locker, bis wir erreicht haben, was wir uns vorgenommen haben. Wir können Großes schaffen, wenn wir das wollen und erleben, wenn wir damit in Resonanz gehen, ganz nebenbei auch das ein oder andere erotische Highlight.
Die Opposition von Venus und Saturn, die zugleich ein Quadrat mit Uranus bildet, aktiviert beide Planeten und ihre Spannung zueinander und verlangt von uns nicht weniger, als erwachsen zu werden. Vom Staat zu erwarten, dass er unsere Probleme löst, ist vergleichbar mit einem Erwachsenen, der von Mama und Papi immer noch erwartet, dass seine Oldies ihm die Eisen schon aus dem Feuer holen.
Selbst Lösungen schaffen
Stellen wir uns also auf unsere eigenen Füße, gestalten wir neue gesellschaftliche Normen und erwarten wir nicht von den Regierenden, welche auch immer das sind, die Lösung für unsere Probleme. Sie werden sie nicht liefern, darum können wir uns nur selbst bemühen. Zuvor sollten wir uns ein Bewusstsein darüber verschaffen, was uns fehlt, wonach wir uns sehnen und wohin die Reise gehen kann.
Erste Hinweise gibt uns der Ausflug von Jupiter in das Tierkreiszeichen Fische. Hier lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen. Die Fische stehen für unser tiefes innerliches Bewusstsein von der Einheit allen Seins und davon, dass wir unser begrenztes Ich aufgeben müssen, das uns an eine bestimmte Zeit, an bestimmte Menschen, Ziele und Bestrebungen bindet. Dass Ziel ist, eine Wahrheit zu leben, die tief in uns existiert und die gefunden und gelebt werden möchte. Auf einer weiteren Ebene sind die Fische die Suche nach Erlösung, die in den Lebenswegen der großen Religionsstifter ihren Ausdruck gefunden hat. Das Leiden an der Welt und die Befreiung davon, hat Buddha geschildert und Jesus Christus nimmt am Kreuz stellvertretend das Leid der Welt auf sich. Es geht um ein tiefes Mitgefühl, auch mit der leidenden Kreatur.
Es nützt etwas, den Glauben an das Gute hochzuhalten
Grandios finde ich in diesem Zusammenhang die Nachricht, dass der Discounter Aldi Billigfleisch aus seinen Regalen verbannen will. Es nützt also doch etwas, wenn wir mit unserem Geldbeutel zum Ausdruck bringen, dass wir mit dem Grauen, den die Massentierhaltung mit sich bringt, nicht einverstanden sind. Es nützt etwas, den Glauben an das Gute, an den Wandel hochzuhalten. Es nützt etwas, nicht aufzugeben und sich nicht der Angst zu unterwerfen!
Jupiter weist uns auf das Prinzip der reinen Liebe hin, bevor er in den Wassermann zurückkehrt, um im Winter endgültig in den Fischen anzukommen. Er erinnert uns daran, dass die tiefste Ebene des Seins Liebe ist und dass alle Dinge, die wir um uns herum sehen, entweder aus der Liebe oder aus der Angst entsprungen sind, aus der Hass und Gewalt hervorgeht. Wir erleben das in dieser Corona-Krise durch diese unglaubliche Spaltung, die wie ein tiefer Riss mitten durch unsere Gesellschaft geht und auch Familien entzweit, deren unterschiedliche Weltbildern unversöhnlich aufeinanderprallen.
In der Leere ist die größte schöpferische Kraft
Die Fische und Neptun, der zur Zeit rückläufig ebenfalls in seinem Zeichen, den Fischen steht, repräsentieren auch die Seinsebene, auf der alles möglich ist. Die moderne Physik hat gezeigt, dass im sogenannten leeren Raum des Universums die größte schöpferische Kraft verborgen ist. Ist uns das bewusst, haben wir mit dieser Zeitqualität die größten Chancen, unser Leben nach unseren Wünschen zu formen. Es gibt eben keinen vorgegeben Rahmen, was allerdings auch bedeutet, dass wir vom Kosmos auch keine Bedienungsanleitung für den jetzt anstehenden Wandel geliefert bekommen.
Wir werden mit Venus und ihren Aspekten auch eingeladen in unseren persönlichen Beziehungen die Verantwortung für uns selbst und unser Wohlbefinden zu übernehmen, anstatt diese Aufgabe unserem Partner aufzubürden. Wenn du bereit bist, aus Beziehungsschwierigkeiten zu lernen, an deiner Partnerschaft zu arbeiten, kannst du dir dadurch eine Quelle innerer Sicherheit und Stabilität erschließen.
Innere Haltung
Selbstwert ist ein wichtiges Thema in diesen Tagen, und du fühlst dich immer wieder aufgefordert, dich dafür einzusetzen. Habe ich Selbstwert, muss ich den anderen nicht erniedrigen oder unangemessen bis übergriffig in Frage stellen, sondern kann ihn mit all seinen Facetten als einen Menschen annehmen, der wie wir alle auf der gleichen Reise ist. Mit einer solchen auch von Nächstenliebe getragenen inneren Haltung lässt sich vielleicht auch die Spaltung in unserer Gesellschaft überwinden. Das gelingt dann, wenn wir in der Corona-Krise den Türöffner sehen für ein neues Bewusstsein, ein neues Miteinander und damit für eine neue Qualität unserer Gesellschaft.
Wir leben im sogenannten Bewusstseinsseelenzeitalter, in der wir die Erkenntnis erringen dürfen, dass wir alle miteinander verbunden sind, dass wir einen Geist haben der an die Ewigkeit geknüpft ist und das wir uns in diesem Leben inkarniert haben, um als geistiges Wesen quasi einen Level weiter zu kommen. Wir haben auf dem Weg alle Freiheit und dann alle auch geistige Unterstützung, wenn wir darum bitten. Verbinden wir uns mit der geistigen Welt, fließen uns alle Kräfte zu, die wir auf dieser unserer Reise brauchen. Wir müssen sie nur bewusst und von uns aus anfragen. Von alleine geschieht das nicht, denn wir haben von den Göttern die Freiheit geschenkt bekommen, zu entscheiden, wie wir sein wollen und überlassen es unserer Initiative, die dabei um Unterstützung anzurufen.
Den gesellschaftlichen Umbruch meistern
Venus, die an diesem Neumond zusammen mit Mars für das Gemeinsame steht, mit dem wir den gesellschaftlichen Umbruch letztendlich meistern können, steht für die Liebe, das Schöne und auch für den kollektiven Astralkörper, in dem die Freude, die Liebe aber eben auch die Angst beheimatet ist. Je mehr wir ins Vertrauen gehen, je weniger wir urteilen, je mehr wir beobachten und in unserer Mitte bleiben, umso besser wird es uns gelingen in jedem Menschen und in jedem Ereignis eine Idee Gottes zu sehen, weil wir dadurch menschlich lernen oder weil wir reich beschenkt werden. Beides macht uns bewusst und damit als Seele kräftig. Saturn im Tierkreiszeichen Wassermann symbolisiert die Herausforderung, Neues mit Maß einzubringen und das Leben dem Zeitgeist anzupassen. Er weist uns darauf hin, dass es darum geht, zu lernen, unsere Eigenart zu leben, im außen zu zeigen und in das Kollektiv, in die Menschheitsfamilie, einzubringen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass uns der Kosmos auf seine ganz eigene Art Hilfe schickt: Denn laut Zeitungsmeldungen bewegt sich ein riesiger Komet auf das Sonnensystem zu. Im Jahr 2031 soll er die Umlaufbahn des Saturns erreicht haben. Aus den Daten gehe laut der Astronomin Megan Schwamb von der Queen’s University in Belfast hervor, dass er einen gewaltigen Durchmesser von zirka 160 Kilometern haben könnte. Das ergibt sich aus der absoluten Helligkeit des mutmaßlichen Kometen. Zum Vergleich: Der Kern des Halleyschen Kometen misst ungefähr elf Kilometer, der Komet Hale-Bopp, der im Jahr 1997 den Himmel eindrucksvoll zierte, kam auf zirka 60 Kilometer.
Der kollektive Astralkörper wird entrümpelt
Kometen sind aus geistiger Sicht ausgesprochen beachtenswert, da sie den kollektiven Astralkörper entrümpeln, aufräumen und aufpolieren und all den Unrat in die Weiten des Kosmos hinausbefördern. Wir dürfen also berechtigt hoffen, dass all die Angst, die Spaltung und die Einschränkungen unserer Freiheit auch kosmisch betrachtet ein Verfallsdatum haben, damit wir den nächsten Schritt der Menschheit hin in ein neues Miteinander mit Bravour schaffen.
Die Freiheit bekommt bereits an diesem Neumond einen kosmischen Kick, wenn Sonne, Mond und Uranus ein Sextil bilden. Auch unserem Willen wird dadurch der Weg geleuchtet, der uns aufbrechen lässt, uns für unseren Freiräume stark zu machen. Unser Erfinder- und Improvisationstalent und die Fähigkeit, Zusammenhänge schnell zu erkennen, wird beflügelt. Ein innerer Drang lässt uns immer wieder aus überholten Strukturen ausbrechen und neue Wege suchen. Dafür schließen wir Kontakte mit Menschen, die geistige Anregung in unser Leben bringen und Wert legen auf eine individuelle Lebensweise.
Wir mögen es, wenn etwas “läuft”
Bei all dem sind wir toleranter als sonst und gestehen auch anderen einen großen Freiraum zu. Neue Erkenntnisse und Einsichten fallen uns geradezu in den Schoss. Wir mögen es in diesen Tagen, wenn “etwas läuft”. Etwas in unserem Innern treibt uns an, Neues auszuprobieren. Nicht wundern, wenn dir diese kosmische Energie, deren Level gerade sehr hoch ist, auch mal den Schlaf raubt.
Merkur im Trigon mit Jupiter verleiht unserem Denken viel Großzügigkeit. Er steht in den Zwillingen und dürfte dort unser Informationsbedürfnis pushen und unseren Wunsch, hinter die Fassade des Offensichtlichen zu blicken. Mit Neptun bildet er ein Quadrat, was auf mögliche Täuschungen hinweist, die jetzt auffliegen können oder darauf, dass wir uns von der ein oder anderen Illusion verabschieden dürfen. Es wundern kaum, dass in diesen Tagen immer mehr Studien veröffentlicht werden, die belegen, dass mit der Corona-Krise doch auch recht viel Hokuspokus verknüpft wird. Wir erkennen plötzlich wie die Zusammenhänge wirklich sind und ziehen für uns die entsprechenden Konsequenzen.
Wir sind alle auf dem gleichen Weg
Der Neumond fordert uns also in der Summe heraus, unser Selbstverständnis zu überprüfen und uns neuen Erkenntnissen zu öffnen. Wir dürfen klären, mit wem wir den Weg in eine neue Zeit antreten wollen und mit wem nicht. Unser geistiges Wesen und seine Verbindung zum Weltengeist rücken immer stärker in unser Bewusstsein. Es ist kein spoilern, wenn ich schon jetzt verrate: Je mehr es uns gelingt, zu erkennen, dass wir alle nicht nur auf dem gleichen Weg sind, sondern auch alle mit allem verbunden, umso mehr partizipieren wir von jener Kraft, in der sich alles Trennende überwinden lässt. Schön wäre, wenn dieser Impuls wie ein Ruck durch unsere Gesellschaft ginge, die erkennt, dass nur ein liebevolles Miteinander zum Ziel führt und dass die lähmende Angst, mit der sich viele verbunden haben, in einer Sackgasse endet. Sie entspricht nämlich nicht dem kosmischen Plan. Wir dürfen Haltung entwickeln, weil wir uns daran erinnern, dass ein Rückgrat nicht nur aus Wirbeln ist.
Studien zur Herdenimmunität
Studie 1: Spikes were produced in and ejected from cells in contact with the bloodstream.(academic.oup.com/cid/advance-article/doi/10.1093/cid/ciab465/6279075)
Studie 2: Circulating, specific SARS-CoV-2 IgG and IgA antibodies became detectable 1-2 weeks after application of mRNA vaccines. (academic.oup.com/cid/advance-article/doi/10.1093/cid/ciab465/6279075
journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0249499, doi.org/10.1016/j.cell.2021.06.005)
Studie 3: SARS-CoV-2 elicits robust adaptive immune responses regardless of disease severity. (sciencedirect.com/science/article/pii/S2352396421002036)
Studie 4: Spike-specific IgG and IgA levels rise further one day after second injection of mRNA (journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0249499)
Netzwerk Menschlich wirtschaften
https://www.menschlichwirtschaften.de/
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von Ilona Krämer | Di.Di..JuniJuni.2021202120212021 | Astrologie, Zeitqualität

Wer willst du sein?
Seit dem 22. Juni steht die Sonne im Tierkreiszeichen Krebs und weist damit auf die empfindliche, sensible und kreative Seite unseres Menschseins hin. In der aktuellen Zeitqualität, die in den Krebs-Wochen vor uns liegt, werden wir uns so manches Mal ein bisschen schwertun, denn nach wie vor ist der Druck im Kessel der Zeitthemen hoch und die Spannungsaspekte werden im Juli wieder etwas deutlicher zu Tage treten. Mars, Pluto, Uranus und Saturn heizen uns kräftig ein und fordern uns heraus, um Lösungen zu ringen. Die kosmischen Hinweise empfehlen uns ein neues Bewusstsein über die zeitgemäßen Gestaltungsfragen unseres Lebens.
Der Juli beginnt, wie der Juni endet: Spannungsreich. Mars steht in Opposition zu Saturn. Im krassen Gegensatz dazu, beleuchtet die Sonne im Krebs unseren innersten Wesenskern, der in dieser Zeitqualität unseren Reichtum an Gefühlen in unser Bewusstsein rückt. Wir sehnen uns nach Geborgenheit und Halt, die in diesen Wochen aber leider kaum zu finden sind. Fast jeder spürt diese rauen und ungewissen Zeiten, in die wir trotz niedriger Inzidenzwerte gestellt werden. Das Narrativ einer neuen Virusvariante und einer vierten Welle, die in fast jedem Staatsmedium bereits Schlagzeilen bilden, lässt die einen ängstlich in die Zukunft blicken und die anderen entnervt mit den Augen rollen.
Unser Vertrauen ist erschüttert
Der Riss mitten durch unsere Gesellschaft ist tief und sorgt bei nicht wenigen dafür, dass sie sich zurückziehen und wortkarg die Geschehnisse verfolgen. Unser Vertrauen in das Leben ist tief erschüttert und das aus ganz unterschiedlichen Gründen. Gleichzeitig wissen wir alle: So wie es war, wird es nicht mehr werden. Der Wandel ist nicht mehr aufzuhalten und wird auch unser Miteinander prägen. Werden einerseits die Egoismen gepusht, was sich in der atemberaubenden und zugleich fragwürdigen Wertschöpfungskette rund um die Corona-Krise zeigt, schießen andererseits neue Lebensmodelle wie Pilze aus dem Boden, die den Sinn und nicht den Mammon in den Vordergrund stellen.
Spätestens im Januar 2022, wenn der aufsteigende Mondknoten, der Hinweise auf die schicksalsprägenden Fragestellungen wirft, in das Zeichen Stier gewandert ist, werden unsere Werte einmal mehr geprüft. Die Lernaufgabe wird sein, ein neues Bewusstsein darüber zu entwickeln, was dann noch wertvoll ist und was sich überlebt hat. Stark tangiert werden davon auch die wesentlichen Themen Geld und Immobilien, die bereits Uranus im Stier in Wandlung gebracht hat. Wir dürfen sehr gespannt sein, was mit unseren Finanzmärkten und dem Immobilienmarkt in den nächsten Monaten, und insbesondere 2022 geschehen wird. Beide Themen erleben gerade einen mehr als unnatürlichen Höhenflug.
Das unschöne Wort “Crash”
Es gibt einige Finanz- und Wirtschaftsexperten, die diese Entwicklung nicht nur sehr kritisch sehen, sondern auch eine zeitnahe Korrektur prophezeiten, die mit dem unschönen Wort „Crash“ zusammengefasst wird. Ich empfehle an dieser Stelle die aussagekräftigen Vorträge des Wirtschaftswissenschafters Prof. Dr. Christian Kreiß. Links zu seinen Statements findet ihr unter diesem Blogbeitrag. Bis es soweit ist, dürfen wir noch ein halbes Jahr lang den Aufgabenstellungen nachgehen, die der Mondknoten in den Zwillingen auf unsere Agenda stellt. Ich habe schon ein paar Mal darüber gesprochen und fasse das gern auch heute nochmal zusammen:
Wir leben in einer Zeit, in der wie uns Klarheit darüber verschaffen sollten, wie wir leben wollen. Bevor wir aber wissen, was wir wollen, muss jeder erstmal für sich klären, wer er selbst sein will. Jeder von uns hat spätestens durch die Krise ein Gefühl dazu entwickeln können, wie er sein und leben will, ohne dass vielleicht so richtig zum Ausdruck bringen zu können. Wir sind auf der Suche nach Antworten und haben meist nicht mal ein richtiges Bewusstsein über unsere ganz individuellen Fragen.
Die neue Welt ist noch nicht in Sicht
Die alte Welt haben wir verlassen und die neue ist noch nicht in Sicht. Jedenfalls noch nicht so richtig. Unsicher tappen wir umher und suchen Halt, Orientierung oder Ablenkung vor all diesen lästigen Wandlungskräften, die an uns zerren. Da kommt doch so eine Fußball Europameisterschaft wie gerufen und all die Verlockungen, die der Sommer und die damit verbundenen, lang ersehnten Reize der Außengastronomie, erste Partys und Feste zu bieten haben. Mit der allzu optimistischen Haltung, dass das alles schon irgendwie weitergeht, setzen wir uns überall diese drängenden Fragen leichtfertig hinweg oder suchen jemanden, der uns sagt, was zu tun ist. Oder ist das bei dir anders?
Auch ich werde das gern und oft gefragt und muss jedes Mal sagen: Ich kann diese Frage für dich nicht beantworten, ich kann dir nur versichern, dass es höchste Eisenbahn ist, dass du dich mit diesen wesentlichen Themen auseinandersetzt! Als Astrologin kann ich dich mit einem professionellen Blick in dein Horoskop und mit einer Analyse deines Seelenplan unterstützen, aber abnehmen kann ich dir diese Aufgabe nicht. Hinzu kommt: Wir alle sind geistige Wesenheiten. Unsere Gedanken und Gefühle haben eine immense Schöpferkraft. Daher ist gerade jetzt wichtig, uns mit dem Geist verbinden, der für das Leben steht, für die Freude, die Freiheit und im übergeordneten Sinne der Liebe.
Was verhindert alles deine Angst?
Der Antagonist der Liebe ist die Angst. Mache dir bewusst, wieviel Angst in deinem Leben beheimatet ist, wer sie auslöst, wie sie sich bemerkbar macht und was sie alles verhindert. Hast du dich und deine Talente, deine Träume und deine mutigen Ziele, die tief in dir schlummern schon befreit und ins Leben gebracht? Worauf wartest du? Auf ein Zeichen? Nun, auch dieser Podcast ist ein Zeichen: Komme aus den Puschen und werde Gestalter deines Lebens! Endlich! Jetzt!
Bleibe dabei auf dem Teppich und werde dir auch darüber gewahr, was dir fehlt, um diese Träume umzusetzen. Mache aus ihnen keinen Treibsand, indem du immer wieder versinkst und stecken bleibst, weil du zwanghaft nach dem “verlorenen Paradies” suchst. Mache aus ihnen kein Hindernis auf deinem Lebensweg. Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut. Schreibe deine Träume – auch die von dir selbst auf – und machen einen Plan, der dir wie eine Landkarte zeigt, wohin deine Reise als nächstes geht. Bleibe bei allem offen und wertfrei, verbinde dich mit anderen Menschen, ohne alles durch die Brille der eigenen Überzeugung zu betrachten. Gerade in dieser Zeit, in der die Manipulation so viele Stilblüten hervorbringt, verliere nicht die Vorurteilslosigkeit, Sachlichkeit und ein klares Denken aus dem Blick.
Alte Denkmuster aufgeben
Das ist kein einfacher Prozess, denn du wirst immer wieder dein Weltbild in Frage stellen müssen. Echte Befriedigung finden du erst, wenn du deine alten Denkmuster aufgibst zugunsten einer Bereitschaft, noch mehr zu lernen, auch um Anschluss an neue Gruppierungen zu finden, die besser zu dir und deinem neuen Denken passen.
Das Leben fordert uns nicht zuletzt auch durch diese Krise auf, immer wieder auf den Boden der Wirklichkeit zu kommen, unsere Augen und Ohren zu gebrauchen und mit all unseren Sinnen die Umwelt wahrzunehmen. Prüfe und hinterfrage die Informationen – insbesondere dann, wenn sie dir Angst machen! Finde halt in den alltäglichen Kleinigkeiten, hinterfrage Deine Rituale und versuche sie Stück für Stück durch neue, die zeitgemäßer sind, zu ersetzen. Was kaufst du ein? Fragst du dich wer das produziert hat, wie es den Menschen geht, die Kleider nähen, Kaffee ernten oder Kobalt für Batterien schürfen? Brauchst du all diese Konsumgüter wirklich oder versuchst du damit nur deine innere Leere aufzufüllen, weil dir der Sinn deines Lebens abhandengekommen ist?
Liebevolle Gewohnheiten helfen, Wurzeln zu schlagen
Öffne dich der Einladung deines Körpers, ihn bewusster zu spüren und wie ein kostbares Gut zu pflegen. Mache aus kleinen alltäglichen Dingen liebevolle Gewohnheiten, denn sie werden dir helfen, in einer neuen Welt, die sich gerade formiert, Wurzeln zu schlagen. All diese Tipps versuche auch ich zu beherzigen und weiß daher aus eigener Erfahrung: Puuh, einfach ist das nicht. Ich bin jetzt 55 Jahre alt und muss mich schon wieder neu erfinden, weil ich weiß: Das Abenteuer des Lebens ruft mit einer herzlichen Einladung auf der groß steht: Wandel. Wandeln wir uns gemeinsam und unterstützen wir uns dabei gegenseitig, dann kann am Ende daraus eine neue Ordnung werden, in der Wertschätzung, Achtsamkeit und Freiheit, Herzlichkeit, Respekt und Achtung von Mensch, Tier und Umwelt wieder zählen. Ich bin von Herzen dabei. Du auch?
Machen wir uns dennoch nichts vor: Das Alte wird nicht ohne Widerstand weichen. Das zeigt auch der Blick in den Himmel. Mars steht in Opposition zu Saturn und im Quadrat zu Uranus. Das heißt, hier haben wir ein immenses Kraftfeld und wir stehen mitten zwischen Handlung und Verantwortung. Wir werden wenig sanft darauf hingewiesen, dass wir uns mit unseren Fragen nicht nur nicht ewig Zeit lassen können, sondern dass wir auch ins Tun kommen sollten, bevor uns andere noch mehr diktieren, wie wir zu leben haben.
Verantwortung anders definieren
Wir brauchen eine neue Struktur und Menschen, die Verantwortung anders definieren. Bisher wurde diese von zahlreichen „Mächtigen“ als Mittel für den persönlichen Vorteil und Machterhalt verstanden. Wir brauchen aber vielmehr als solche Leute Macher mit Tiefgang. Nun, wir sind auch mächtig, wir müssen uns nur daran erinnern, dass wir viele Möglichkeiten haben, um unseren Willen zum Ausdruck zu bringen. Dazu gehört auch, den Mut zu haben, sich Konflikten zu stellen, die unausweichlich sind, wenn man durch etwas Neues dem Alten seinen vertrauten Raum nimmt.
Hier gilt es bei dem einmal gefassten Entschluss zu bleiben, verantwortungsbewusst zu handeln und den eigenen Willen auszudrücken. Gelingt dir das, dann bist du zu außerordentlichen Leistungen fähig. Gelingt das vielen, wird daraus ein neues Wir, das sich durch Geradlinigkeit und klare Konsequenz ausdrückt. Das Quadrat von Uranus und Mars versorgt uns dafür mir Experimentierfreude und Tatendrang.
Es braucht Zeit, Ideen zu realisieren
Wir werden dadurch aber auch verführt zu glauben, dass wir mit einem Schnellzug durchs Leben rasen. Ist das so, können wir uns nur mit Mühe damit abfinden, dass es Zeit braucht, um Ideen in die Realität umzusetzen. Der Aspekt nimmt uns aber auch die Angst vor neuen Ufern und pusht unsere Gelassenheit gegenüber Risiken. Abwechslung und Geschwindigkeit sind uns mehr als sonst zu eigen und unsere Aktivitäten haben meist etwas Originelles und vielleicht auch Unberechenbares. Der Kosmos versorgt uns mit Unternehmungslust sowie einem beachtlichen Improvisationstalent. Unvorhergesehenen Situationen werden zu prickelnden Herausforderungen.
Vom 2. bis 5. Juni bilden Sonne und Uranus ein Sextil, was unseren Wunsch nach Freiheit, Unabhängigkeit und Selbsterkenntnis beflügelt. Was wir bis dahin erdacht haben, hat die Chance sich jetzt über unseren Willen zu manifestieren. Ein innerer Drang lässt dich immer wieder aus überholten Strukturen ausbrechen und neue Wege suchen. Du schließt Kontakte mit Menschen, die geistige Anregung in dein Leben bringen. Vorsicht am 6. Juli vor Täuschungen, denn diese werden von dem Quadrat von Merkur und Neptun begünstigt oder wir haben einfach kaum eine Chance zu einem klaren Gedanken zu kommen.
Beziehungen stehen unter Druck
Vom 4. bis zum 12. Juli sorgt das Quadrat von Venus und Uranus für Spannungen in unseren Beziehungen, die eine deutliche Abkühlung bis hin zur Trennung zur Folge haben können. Grund könnte ein übersteigertes Sicherheitsbedürfnis sein, mit dem wir unseren Partner zu sehr einengen oder ersticken. Umgekehrt platzt uns vielleicht selbst der Kragen, weil wir uns zu sehr angepasst haben, um die Harmonie nicht zu stören. In diesen Tagen können wir das nicht mehr oder nicht mehr in dem bekannten Maße.
Die Ordnung unserer Beziehungen – nicht nur unserer Liebesbeziehungen – gerät gehörig ins Wanken. Das muss aber nicht zwangsläufig etwas Schlimmes oder Bedrohliches sein. Wandel setzt auch auf dieser Ebene an. Wir dürfen überprüfen, wer noch zu uns passt und wen wir auf unserer Reise in eine neue Zeit an unserer Seite haben wollen oder wir erleben, dass unsere Mitmenschen diese Reise mit uns nicht antreten möchten – sie bleiben zurück.
Die Verantwortung für uns selbst übernehmen
Wir dürfen, wenn wir das nicht schon tun, selbst die Verantwortung für unser Wohlbefinden übernehmen und geben diese auch an die Menschen zurück, die uns damit beauftragt haben. Die Arbeit und das Schleifen unserer Partnerschaften wird dich schließlich mit der eigenen Quelle innerer Sicherheit und Stabilität verbinden und dir eine neue Kraft für deine nächsten Schritte geben. Dein Selbstwert will gestärkt werden.
Der Neumond am 10. Juli im Tierkreiszeichen Krebs, zu dem ich wieder einen eigenen Podcast veröffentlichen werde, lädt eindringlich dazu ein, an unserer neuen Erde zu wirken und zu bauen. Was möchtest du verändern? Wie stellst du dir dein ideales Leben vor? Vielleicht hast Du in diesen Wochen Urlaub und kannst nach Herzenslust all diesen Fragen, Träumen und Ideen nachgehen. Mache aus dir einen Magneten, weil du weißt, was du willst und du begegnest den passenden Menschen und Situationen, um all das in die Tat umzusetzen.
Merkur im Krebs
Am 11. Juli wechselt auch Merkur in den Krebs und wird dort all diese Gedanken wohlwollend unterstützen. Befruchtet werden diese auch von unseren Gefühlen. Das Zusammenspiel beider macht uns feinfühlig und wir reagieren dementsprechend auf unsere Umwelt. Dieser Aspekt sorgt aber auch dafür, dass deine Gedanken ein bisschen von deiner Stimmung abhängig sind, in der du dich gerade befindest. Fühlst du dich wohl, so erscheinen dir die Dinge in einem positiven Licht. Ist in der Umwelt gerade Schauerregen oder Sturmwetter angesagt, so kreisen auch deine Gedanken um trübe Abgründe.
Merkur, der übrigens seit dem 23. Juni wieder direktläufig ist, bildet vom 9. bis 15. Juli ein Trigon zu Jupiter und schenkt damit unserem Denken viel Großzügigkeit. Wir sind rhetorisches richtig gut drauf und können andere Menschen dementsprechend überzeugen und motivieren. Mit Begeisterung und Charme kannst du etwas erzählen und dabei die Zuhörer mit deinem Enthusiasmus anstecken. Informationen, die du brauchst, fliegen dir fast von selbst zu.
Dinge und Menschen bewegen
Befeuert wird diese Stärke von der Opposition, in der Sonne und Pluto zueinanderstehen. Diese Kraft schenkt dir das Potenzial, Dinge und Menschen zu bewegen. Je mehr es dir gelingt, voll und ganz zu dieser Macht zu stehen, desto mehr kannst du “die Fäden in der Hand halten”. Macht kann aber natürlich auch negativ besetzt sein, wenn sie missbraucht wird. Wir erleben das in dieser Krise durch die teilweise sehr befremdliche Einkaufspolitik der Bundesregierung, ein absurdes Krisenmanagement und widersprüchliche Regelungen im Umgang mit dieser Paradoxie Corona. Ich bin gespannt, was sich in diesen Tagen offenbaren wird, denn die Sonne wirft ihr Licht auf etwas Machtvolles, was bislang im Verborgenen lag.
Die Krebs-Zeit fordert uns also in der Summe damit heraus die Selbstverantwortung zu übernehmen. Wir dürfen unsere Opferrolle aufgeben und zum Protagonisten unseres eigenen Lebens werden. Mache dir dafür bewusst, inwieweit Du bisher nur der Zuschauer gewesen bist. Die Lebenseinstellung, für dich persönlich zu 100 Prozent verantwortlich zu sein, wird in dir ungeheure Kräfte erwecken. Es werden sich dir Handlungsoptionen eröffnen, die dir vorher nicht bewusst waren und du wirst staunen, was du alles leisten kannst, wenn du damit erst einmal begonnen hast. Wir alle sind Schöpfer unseres Lebens. Ein Wir, eine Gemeinschaft werden wir dann, wenn wir zu dem gleichen Ziel streben. Goethe hat zu diesem Thema Gedanken notiert, die auch mich immer wieder ermuntern. Ich gebe sie dir zum Abschluss mit auf den Weg und wünsche dir von Herzen, dass du den Geist dieser Worte für dich und dein Leben ergreifen kannst:
In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle Dinge, die sonst nicht geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch diese Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte. Was immer du kannst oder dir vorstellst, dass du es kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie in sich. Beginne jetzt.”
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von Ilona Krämer | Di.Di..JuniJuni.2021202120212021 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität

Der Traum vom ganz großen Glück
Der Vollmond im Steinbock am 24. Juni steht für eine ruhige, unaufgeregte Zeitqualität, die mit dem Sextil zu Jupiter sogar das Glück einlädt. So kurz nach der Sommersonnenwende erinnert er uns zwar daran, dass das Leben nicht nur romantische und laue Sommernächte zu bieten hat. Genießen dürfen wir sie dennoch und werden diese Tage mit hoher Wahrscheinlichkeit als gewinnbringend verbuchen. Die Zeichen der Zeit stehen auf Gelingen, denn sie können durchaus als Glückzeichen interpretiert werden. Wir erkennen nicht nur unsere Chancen, wir nutzen sie auch.
Dieser Sommer-Vollmond ist etwas A-typisch, denn er bestrahlt nicht nur unsere Disziplin und Ordnung, sondern dank der Wasserbetonung dieser Tage insbesondere unsere Gefühle. Unsere Beziehung werden in den Fokus genommen und hier insbesondere die menschlichen Werte, die – das wird uns einmal mehr bewusst – nun mal mehr Gehalt haben, als materieller Besitz und theoretisches Wissen. Unsere Phantasie wird angeregt und wir spüren eine starke innere Sicherheit, die uns sofort sagt, was für uns richtig oder falsch ist, ohne dass wir eine Begründung dafür geben könnten. Du nimmst deine eigenen Bedürfnisse wahr und verstehst auf einer unbewussten Gefühlsebene deine Mitmenschen sehr gut, kannst dich einfühlen und instinktiv richtig reagieren.
Die Logik hat es schwer
Auch in schwierigen Situationen reagierst du in dieser Zeit intuitiv richtig, ohne lange zu überlegen. Die Logik wird es mit uns allen also etwas schwerer haben, als sonst.
Dafür verstehen wir die Bedürfnisse anderer, können mit großer Feinfühligkeit die Werte in menschlichen Beziehungen erkennen und auch Menschen zusammenbringen. Leider sind wir dabei auch ein bisschen abhängig von einer harmonischen Umgebung. Wir neigen dazu, uns dem Frieden zuliebe anzupassen und Probleme mit Nähe und Zärtlichkeit zu überbrücken, anstatt sie klar beim Namen zu nennen.
Von Bedeutung sind in dieser Zeit für dich nur Dinge und Situationen, zu denen du in einer persönlichen Beziehung stehst. Es fällt dir beispielsweise schwer, zu akzeptieren, wenn dein Partner nicht nur für die gemeinsame Beziehung leben will, sondern noch andere geistige und intellektuelle Interessen hat, die du nicht teilen kannst oder willst. Du neigst dann dazu etwas überfürsorglich zu sein und erstickst womöglich deinen Lieblingsmenschen mit deinem Bedürfnis nach Geborgenheit, Nähe und Zärtlichkeit. Der Vollmond lädt uns mir dieser Zeitqualität dazu ein, einen Ausgleich zwischen Fühlen und Denken zu finden und auch die intellektuelle, objektive, logische und sachliche Seite des Lebens zu akzeptieren.
Geborgenheit ist uns wichtig
Die Sonne in Opposition zum Mond steht im Tierkreiszeichen Krebs, die unser Zuhause in ein wohliges Licht gießt. Geborgenheit, ein trautes Heim und Familie sind uns in diesen Tagen besonders wichtig, dementsprechend fühlen wir uns in einer rauen Umgebung nicht sehr wohl. Wir ziehen uns dann lieber zurück und können ziemlich wortkarg und verschlossen wirken. Wichtige Entscheidungen werden wir vermutlich eher aus einem Gefühl von richtig oder falsch fällen, nicht so sehr nach logischen Kriterien. Unser Wille ist eng verbunden mit unserem Gemütszustand; Lust- und Unlustgefühle können uns stark motivieren oder auch bremsen.
Der Vollmond im Tierkreiszeichen Steinbock will es im Gegensatz dazu eher kühl und distanziert. Er wünscht sich Sicherheit, damit er uns fördern kann, uns gegenüber anderen Menschen zu öffnen. Haben wir diese Sicherheit nicht, warten wir lieber ab, wie sich eine Beziehung entwickelt, bevor wir unsere Gefühle investieren. Diese Sachlichkeit in emotionalen Belangen verleiht uns einen gewissen Ernst, denn wir empfinden geliebten Menschen gegenüber eine ehrliche Verantwortung. Unsere Reaktionen sind strukturiert und haben Hand und Fuß. Du wirst vielleicht an dir beobachten, dass du dich kaum unkontrolliert und leidenschaftlich deinem Temperament hingibst, sondern ruhig und klar zum Ausdruck bringst, was dir nicht passt. Im Falle eines Falles ziehst du die Konsequenzen daraus.
Zugang zu den tiefsten Gefühlen
Falls Du allerdings allzu sehr an einem gesellschaftlichen Rahmen festhältst und deine Gefühle nicht zu zeigen wagst, können depressive oder melancholische Stimmungen aufkommen. Wenn du deine emotionalen Regungen indes wahrnimmst und diesen auch Ausdruck verleihst, findest du Zugang zu deinen tiefsten Gefühlen bekommen. Auch unser Pflichtbewusstsein erlebt in diesen Tagen Aufwind. Wir sind in großem Ausmaß bereit, die Verantwortung für uns und für andere zu übernehmen. Deine Fähigkeit, dem Alltag einen bestimmten Rahmen zu setzen, könntest du dazu nutzen, dich vermehrt um die eigenen Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse zu kümmern.
Merkur, der seit dem 23. Juni wieder direktläufig ist und Saturn verbindet an diesem Vollmond ein Trigon, das unsere Fähigkeit beflügelt, folgerichtig zu denken. An unser Wissen und Denken stellen wir hohe Ansprüche und stehen Informationen kritisch gegenüber. Wir planen und denken auch über unsere Beweggründe und die Vergangenheit nach. Weckt etwas unser Interesse, so sammeln wir sorgfältig Informationen, studieren vielleicht ein Buch oder besuchen Kurse.
Gründlich, zielstrebig, ausdauernd
Die Opposition von Mars und Saturn stellt uns in das Spannungsfeld zwischen Handlung und Verantwortung. Wenn du etwas tust, dann willst du es richtig machen und erwartest das auch von anderen. Du bist gründlich, zielstrebig, ausdauernd und zu harter Arbeit fähig. Wenn nötig, kannst du konsequent für Disziplin und Ordnung sorgen. Der Anspruch an das, was du tust, ist enorm hoch und du hast vermutlich eine recht klare Vorstellung, was die Gesellschaft von dir erwartet, was “man sollte”, und du arbeiten hart dafür. Vielleicht solltest du einmal darüber nachdenken, ob du selbst dabei nicht zu kurz kommst?! Vergiss in diesen Tagen nicht deine persönlichen Bedürfnisse und behalte deine Anliegen im Blick.
Falls du grundsätzlich konfliktfreudig bist, hast du vielleicht sogar den Hang etwas draufgängerisch zu sein – wirst dann aber vermutlich auch gebremst, indem du beispielsweise für Verkehrssünden zur Rechenschaft gezogen wirst. Auch hier gilt es, eine innere Versöhnung zwischen “Vollgas” und “Bremse” zu erreichen, so dass du mit Verantwortungsbewusstsein handeln und deinen Willen zum Ausdruck bringen kannst. Gelingt dir das, dann bist du zu außerordentlichen Leistungen fähig.
Venus und Neptun laden zum Träumen ein
Das gradgenaue Quadrat von Saturn und Uranus ist schon wieder ein paar Tage her und wird uns erst Weihnachten wieder in Atem halten. Auch wenn die Wirkung dieses Aspektes leichter wird, da Uranus rückläufig ist, spüren wir dennoch die Spannung zwischen der alten Ordnung unseres Lebens und der Notwendigkeit den Wandel zuzulassen, um einem wahrhaftigeren und zeitgemäßen Lebensstil den Vorzug zu geben. Das Trigon von Venus und Neptun lädt uns ein, den Traum vom ganz großen Glück zu träumen. Vielleicht merkst du diesen Aspekt aber auch durch ein starkes Bedürfnis nach Nähe und Hingabe.
Möglicherweise idealisierst du aber auch deinen Partner und ignorierst seine Schattenseiten. Dein Bedürfnis nach Harmonie und Verschmelzung ist so stark, dass es für den anderen manchmal fast zu viel wird. Achte darauf, dass du deinen Lieblingsmenschen in dem rosaroten Wattebausch der Harmonie nicht erstickst. Durch deinen Hang zur Romantik erschließt sich dir die Schönheit von Natur, Musik oder Kunst. All das kann doch geradezu “berauschen”; und du hast die Muße, dich diesem Genuss voll hinzugeben.
Wieviel Intensität erträgt eine Beziehung
Die Opposition von Venus und Pluto wirft die Frage auf, wieviel Intensität eine Beziehung erträgt. Du suchst nach Leidenschaft und wirst es vielleicht nicht immer verhindern können, dass sich das ein oder andere Machtspielchen einschleicht. Du hast möglichweise eine starke, erotische und sexuelle Ausstrahlung und wirkst damit vor allem auf Menschen anziehend, die nicht gewillt sind, sich an diese Grenzen zu halten. So kann es sein, dass du dich auf einen Menschen einlässt, der dich zwar im emotionalen und sexuellen Bereich stark herausfordert, dich aber eventuell auch zu beherrschen versucht. Bleibe also wachsam und vorsichtig.
Da das Thema von Macht und Kontrolle besonders zu Tage tritt, reagierst auch du mit einem Kräftemessen, Ränkespielen oder Eifersucht und sorgst für eine aufwühlende Intensität. Die Frage, wer das Geld verwaltet, könnte ein Beispiel für dieses subtile Kräftemessen sein. Auf der anderen Seite können dich Verlustängste plagen, was dich dazu veranlasst, zu viel für den anderen zu tun. Gemäß dem Motto “Alles hat seinen Preis” glaubst du vielleicht beweisen zu müssen, dass du Liebe verdienen musst. Eine idealere Möglichkeit für Intensität ist eine sehr nahe Beziehung mit tiefen Gefühlen. Dazu müsstest du dein Kontrollbedürfnis und deine Zurückhaltung loslassen und dich ganz dem anderen hingeben.
Dieser Aspekt sorgt auch dafür, dass wir ein großes kreatives Potential haben. Wenn wir dafür einen Kanal finden und in Beruf oder Freizeit schöpferisch tätig sind, wird der Druck auf das Beziehungsthema geringer.
Raum für intuitives Denken
Das Sextil zwischen Chiron und Merkur fordert uns an diesem Vollmond damit heraus, zu erkennen, dass Nichtwissen Raum für intuitives Denken schafft. Das kann bedeuten, dass dein Denken in dieser Zeit sowohl kultiviert-rationalen wie auch tierisch-instinkthaften Einflüssen unterliegt. Letzteres verunsichert dich vielleicht, vor allem dann, wenn du seine Wirkung in Form von Gedächtnislücken, Verwirrung oder dem Eindruck des Nicht-Verstandenwerden erlebst. Doch wenn du die Unmöglichkeit eines absolut rationalen und kontrollierbaren Verstandes anerkennst, so können die intuitiven Anteile des Denkens ihre positive Seite entfalten und dich dazu befähigen, den wahren Kern der Dinge wahrzunehmen. Da du aus eigener Erfahrung wissen dürftest, wie schwierig es ist, sich einem anderen Menschen mitzuteilen und von ihm gehört und verstanden zu werden, hast du in diesem Bereich ein großes Einfühlungsvermögen für andere und kannst vermutlich gut zuhören, Fürsprache für andere ergreifen oder Wissen weitervermitteln.
Das Trigon zwischen Chiron und Mars stärkt unsere Fähigkeit die Schwächen der eigenen Handlungsfähigkeit anzunehmen. Es geht darum, das richtige Maß an Durchsetzung und Tatendrang zu finden. Entweder werden diese Vollmondtage zum Wettkampf oder du fühlst dich handlungsunfähig und andere bestimmen über dich. In jedem Fall reagierst du empfindlich, wenn es um Handlung geht. Es gilt, deine Empfindsamkeit und auch die dunkeln, instinkthaften Seiten einer übertriebenen Abwehr oder Durchsetzung zu akzeptieren und diese “tierischen” Kräfte zu wandeln und in den Dienst des Allgemeinwohls zu stellen.
Heilsames für andere
Je mehr dir das gelingt, desto mehr kannst du entdecken, dass dein Tun etwas sehr Heilsames für andere hat und du auf andere ermutigend wirkst, auch wenn du manchmal glaubst, nichts wirklich Wichtiges schaffen zu können. Ist dem so, schickt das Sextil zwischen Chiron und Saturn ein mildes Licht auf diese Schwäche, die du so besser annehmen kannst. Mache dir bewusst, wie oft du zu dir sagst: “Ich bin nicht perfekt genug” oder im umgekehrten Fall: “Du machst alles falsch”. Versuche deinen Kontrollzwang und deine überkritische Haltung dir selbst oder anderen gegenüber durch Akzeptanz zu transformieren. Diese auf einer inneren Sicherheit basierende Ausstrahlung wirkt auf andere sehr ermutigend, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen und sich den Aufgaben dieser Welt zu stellen.
Kommen wir zu den Aspekten von Lilith, die an diesem Vollmond zu Neptun, Pluto und Venus harmonische Verbindungen eingeht. Das Sextil zu Neptun sorgt gewissermaßen für einen Sog nach innen. Geöffnet ist das Tor zum Irrealen, zu archetypischen Bildern und Symbolen, zu Traum und Phantasie und lädt zum Eintreten ein. In der dahinter liegenden Welt gibt es keine rationalen Gesetzmäßigkeiten und auch keine Unterschiede zwischen Ich-hier-drinnen und Die-anderen-da-draußen. Dies mag dich zwar manchmal verunsichern. Doch wenn du dieser Vollmondstimmung nachgibst und eine bewusste Auseinandersetzung mit deiner tiefsinnigen Seite anstrebst, so findest du Zugang zu einer kreativen, weiblichen Urkraft. Der Aspekt sorgt auch dafür, dass du flexibel und hingebungsvoll genug bist, dich von den Wellen des Schicksals tragen zu lassen. So kannst du vielleicht die Weisheit erkennen, die allem Sein zugrunde liegt.
Gefühlstiefe, Intuition, erotischen Zauber und Liebe
Das Trigon von Lilith und Pluto stärkt die Kraft der Gefühle und erleichtert uns den Zugang zu jener Seelenkraft, die Gefühlstiefe, Intuition, erotischen Zauber und Liebe ermöglichen. Dazu gehört aber auch die andere Seite der Medaille mit Eifersucht und Hass bis hin zu sexueller Verführung und Abhängigkeit. All das hat in unserem patriarchalisch ausgerichteten Wertesystem einen schweren Stand. Der Vollmond erinnert uns daran, dass es diese Kräfte dennoch gibt. Um diese Gefühlswelten zum Ausdruck zu bringen, wirst du dich über einige gesellschaftliche Tabus hinwegsetzen müssen. Höre dabei auf deine innere Stimme und vertraue deiner Intuition und Instinktnatur mindestens ebenso wie deinem Verstand. Gelingt dir das, kann in dieser vielleicht lauen Sommernacht unter dem Vollmond eigentlich nicht viel schiefgehen. Wenn du dich selbst lebst, bist du für deine Umwelt zwar kein bequemer Mensch, doch entschädigt dich die Quelle weiblicher Urkraft, die du auch als Mann im eigenen Herzen finden kannst, reichlich dafür.
Träume von einer besseren Welt
Der Vollmond schmeckt nach Sommer, nach Gemeinschaft, Liebe und Harmonie. Er lässt uns träumen und das ist gut so, denn um die große auch gesellschaftliche Aufgabe des Wandels leisten zu können, brauchen wir zunächst eine Vorstellung davon, wie wir leben vollen. Eine Gesellschaft die eine Ordnung schafft, in der familiäre Werte wie Miteinander, Nächstenliebe, Verantwortung und Achtsamkeit verankert sind, braucht Träume von einer besseren Welt und einer Menschheitsfamilie, die keine Angst davor hat, die Fäden ihres Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Träumen wir gemeinsam und geben wir unserer Sehnsucht Raum, um unserem Gestaltungswillen die Kraft zu geben, die nächste steile Kurve des erforderlichen Wandels souverän zu nehmen. Träumen wir gemeinsam von einer neuen Erde.
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von Ilona Krämer | Do.Do..JuniJuni.2021202120212021 | Astrologie, Neumond, Wissenswertes, Zeitqualität

Heiße Sommerküsse…
Der Zwillinge-Neumond am 10. Juni wird vom rückläufigen Merkur begleitet und bildet eine ringförmige Sonnenfinsternis, die in der nördlichen Polarregion aber auch im Norden Deutschlands, zu sehen sein wird. Wie dem Vollmond Ende Mai haftet auch ihm etwas Schicksalhaftes an. Geprägt werden die Tage von dem Spannungsaspekt Saturn Uranus aber auch von Neptun, der mit dem Neumond und Merkur ein Quadrat bildet. Was das alles zu bedeuten hat und welche Chancen und Risiken der Neumond auch dir anzubieten hat und was welche Rolle dabei heiße Sommerküsse spielen, erfährst du in diesem Blogbeitrag.
Der Neumond spricht ganz klar die Einladung aus, ins Gespräch zu kommen. Der Dialog darf auch mit der eigenen Seele stattfinden, um zu klären, wer man wirklich sein will. Wir fragen uns dabei, welche Veränderungen die weltweite Krise für uns ganz persönlich hat, was noch gültig ist und was nicht. Das Gespräch darf aber auch zu unseren Mitmenschen gesucht werden, um zu klären, wie und mit welchem Motiv ein Miteinander gestaltet werden will. Veränderung braucht Bewusstsein, wenn wir wirklich Neuland betreten wollen. Wir sollten uns darüber klar sein, welche Lehren wir aus dem bisher Erlebten ziehen können. Andernfalls machen wir immer und immer wieder die gleichen Erfahrungen.
Wandeln und transformieren
Kennst Du den Satz: „Jetzt geschieht mir das schon wieder, warum immer wieder derselbe Mist?!“ Dieser Satz weist dich genau darauf hin: Was gilt es zu wandeln, innerlich zu transformieren? Welche Muster haben sich überlebt? Wo sind in deinem Leben die neuen Ufer? Der rückläufige Merkur wird uns noch bis 23. Juni Gelegenheit bieten, diese Angelegenheiten auch in unserem Inneren zu durchdenken. Mit der Luftbetonung, die diesen Neumond auszeichnet, sollte uns besonders das Denken sehr gut gelingen. Wir sind geistig flexibel und unternehmen gern Ausflüge in die Welt der Ideen. Neue Erfahrungen prüfen wir auf ihre logische Struktur und ordnen diese entweder in unser System oder schaffen eine neue Ordnung.
Wir sollten dabei nicht übersehen, dass es wichtig ist, anzuerkennen, dass wir nicht alles mit dem Verstand begreifen müssen, denn wir neigen vielleicht auch dazu, auch Gefühle in unser logisches System einordnen zu wollen. Das kann nicht gut gehen, denn da gehören sie keinesfalls hin. Dadurch bleibst du in zwischenmenschlichen Belangen oft auf Distanz, ohne es eigentlich zu beabsichtigen. Probleme auf der Gefühlsebene lassen sich kaum allein durch Überlegungen lösen. Es fällt dir in diesen Tagen eher schwer eine Situation, gefühlsmässig zu durchspüren und nicht nur aus emotionaler Distanz darüber zu reflektieren.
In den Dialog treten
Das Gespräch mit anderen nimmt in deinem Leben vermutlich eine zentrale Stellung ein in diesen Tagen. Dadurch, dass du mit deinen Mitmenschen im Gespräch und in Kontakt bist und leidenschaftliche Verstrickungen oder allzu intensives Engagement vermeidest, wirkst du harmonisch und ausgeglichen. Sonne, Mond und Merkur stehen im Tierkreiszeichen Zwillinge, was unsere Gesprächsbereitschaft zusätzlich fördern sollte. Wir gehen mit offenen Augen und wachem Interesse durchs Leben. Dabei haben wir die Fähigkeit, Dinge und Situationen objektiv aus einer gewissen Distanz zu betrachten, ohne sich gleich mit allem zu identifizieren. Möglicherweise fällt es uns manchmal schwer, uns zu entscheiden. Zwar können wir die Vor- und Nachteile einer Situation sehr genau abwägen, aber wir zögern vermutlich den letzten Schritt hinaus, der zu einer Entscheidung führen könnte.
Das liegt auch daran, dass dein Wille mit der Leichtigkeit eines Schmetterlings von Blume zu Blume schaukeln möchte und sich nicht immer gleich für eine Blume entscheiden will. Dazu strebst du zu sehr nach Objektivität und Toleranz und bist offen für alles Neue. Der Mond in den Zwillingen sorgt dafür, dass wir uns überall sofort zu Hause fühlen. Da unser Bewegungsradius durch die neuen Lockerungen deutlich größer ist als in den vergangenen Monaten, kommt dieser förderliche Aspekt wie gerufen. Das Gespräch mit anderen gibt dir ein Gefühl von Lebendigkeit. Drama ist nicht wirklich zu erwarten, denn deine Emotionen werden eher durch neue Eindrücke, als von tiefen Leidenschaften in Bewegung gebracht.
Gefühle nicht kaputtreden
Du denkst über deine Empfindungen nach, beobachtest die inneren Regungen und sprichst auch darüber. Denk dran: Man kann Gefühle auch kaputt reden! Gefühle wollen aber vor allem auch erlebt werden. Wehre dich nicht dagegen. Denn diese Gefühle können dir weiterhelfen, dir über die Vielseitigkeit des Lebens auch auf dieser wichtigen Seinsebene bewusst zu werden und vielleicht stellst du erstaunt fest, dass sich die ein oder andere Emotion einstellt, die neu ist. So könnte dir beispielsweise ein unverbindlicher Flirt mehr Spaß machen als eine aufwühlende leidenschaftliche Affäre. Komplizierten Beziehungen und Abhängigkeiten gehst du in diesen Tagen eher aus dem Weg.
Sollten doch Probleme und Konflikte eine Rolle spielen, wirst du diese mit dem Verstand zu lösen versuchen. Das Bild des Schmetterlings dürfte auch zu deinen spontanen Reaktionen passen. Du gehst jetzt so kurz vor der Sommersonnenwende mit einer gewissen Leichtigkeit und Flexibilität durch den Alltag. Der Sommer ist da und bringt mit all den Lockerungen etwas von der Ars Vivendi, der Kunst des Lebens zurück.
Kontakte zu anderen Menschen
Wie ein Schmetterling die Blumen, so brauchst du nicht nur Sonnenschein, sondern auch geistige Anregung, Abwechslung und Kontakte zu anderen Menschen. Die Konjunktion von Sonne und Mond, die ja den Neumond ausmacht versorgt uns mit viel Spontaneität, Wärme und Natürlichkeit. In allem schwingt auch das Lustprinzip mit, was sicherstellt, dass wir bei allem, was wir tun menschlich bleiben. In deinem Leben hat jetzt passend zur Sommerzeit auch deine emotionalen und kindlichen Bedürfnisse Platz. Dank der Konjunktion von Sonne und Merkur, der in seinem Zeichen den Zwillingen die Fahne des Denkens besonders hochhält, sind wir nicht allzu wankelmütig oder sprunghaft, sondern bewahren uns unsere klaren Ansichten, wissen, was wir wollen und denken Projekte und Vorhaben konsequent zu Ende. Verstand und Gefühl sind dank der Konjunktion von Mond und Merkur eng miteinander verbunden.
Das ist auch gut so, denn die übrigen Herausforderungen, in die wir gestellt sind, machen es zu unserer Pflicht, nicht nur die individuellen Eigenarten zu leben. Saturn im Wassermann, der seit dem 23. April rückläufig ist und erst 11. Oktober wieder nach vorne strebt, möchte auch, dass wir unsere eigene Ordnung überprüfen. Das kann die innere wie die äußere sein. An welchen Glaubenssätzen hältst du fest? Ist der Platz, denn du dir für dein Leben ausgesucht hast noch der richtige oder sehnst du dich vielleicht insgeheim danach, deine sieben Sachen zu packen und umzuziehen?
Heiße Sommerküsse?
Vielleicht spürst du den Drang, dir Gleichgesinnte zu suchen, die besser zu dir passen und die dich auf der spannenden Reise auch zu dir selbst besser unterstützen können als jene, die auf den ausgelatschten Pfaden des Lebens nur noch mittrotten. Wie wäre es mit heißen Sommerküssen? Dafür musst du deinen Lieblingsmenschen nicht mal in die Wüste schicken. Überrasche ihn doch einfach mal mit etwas Neuem, Leichten, Phantasievollen und Ungewöhnlichem. Sei du selbst die Veränderung, die du dir von der Welt wünscht. Worauf wartest du? Dieser Neumond zwinkert dir mit all seinen Aspekten freundlich und aufmuntern zu.
Neues mit Maß einzubringen und das Leben dem Zeitgeist anzupassen ist die große Überschrift über allem. Saturn und Uranus stehen im Quadrat zueinander und das fast gradgenau, was seine Power stärkt. Darum wundere dich nicht, wenn sich in dir die Ambivalent zeigt zwischen dem Wunsch nach Veränderung und der Angst vor genau dem Neuen, was daran geknüpft ist. Vielleicht pendelst du zwischen übermäßigem Sicherheitsbestreben und Freiheitsdrang oder zwischen konventionellem Verhalten und Individualismus hin und her.
Zukunftsgerichtete Idee verwirklichen
Die in dieser Konstellation symbolisierte Aufgabe besteht darin, Sicherheit in der eigenen Individualität zu finden und die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Du kannst so Fähigkeiten entwickeln, um deine zukunftsgerichteten Ideen zu verwirklichen und auch für andere Menschen bahnbrechend zu wirken. Voraussetzung ist allerdings, dass du erkennst, was Bestand hat und was der Erneuerung bedarf. Das wir dabei vielleicht mehr als sonst unsere Beziehungen und Partnerschaften in den Fokus nehmen, unterstützt das Sextil von Venus und Uranus. Beziehungen sollen anregend sein und neue Erkenntnisse bringen. Eine durchschnittliche “gewöhnliche” Partnerschaft befriedigt dich in diesen Tagen kaum. Das kann heißen, dass du für Abwechslung und eine gewisse Unberechenbarkeit sorgst. Vielleicht entdeckst du aber auch ein neues Hobby, buchst spontan eine lang ersehnte Auslandsreise oder renovierst deine Wohnung, um für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Oder du überrascht dein Umfeld mit einem völlig neuen Look.
Mit dem Quadrat zwischen Sonne, Mond und Merkur werden wir an diesem Neumond mit einem besonderen Impuls versorgt: Wir möchten am liebsten alle Grenzen auflösen und uns einem größeren Ganzen hingeben. Durch all die Veränderungsprozesse, in die wir nicht zuletzt auch durch die Corona-Krise hineingestellt wurden, sehen wir vielleicht nicht immer alles so klar, und neigen nicht zuletzt in unseren Beziehungen zu idealistischen Vorstellungen. So vermischt sich dein inneres Bild von einer romantischen Liebe und einem unfehlbaren Partner leicht mit der Realität.
Zuhören und helfen
Das Gute an diesem Aspekt: Du kannst besser als sonst zuhören und zeigst dich hilfsbereit. Auf der anderen Seite könnte es sein, dass du dabei innerlich aufbegehrst, dich ausgenützt fühlst und es doch nicht wagst, Nein zu sagen. Wenn du nicht einfach das Opfer deiner Weichherzigkeit sein willst, so gilt es, den inneren Konflikt, einerseits für die anderen da zu sein, andererseits jedoch auch dich selbst zu behaupten, anzugehen. Dies heißt jetzt nicht, dich zu verschließen um nur noch dein Ego zu pflegen, sondern dir ein Bewusstsein darüber zu verschaffen, wann du für andere da bist und wann du selbst zum Zuge kommst.
Da auch der Mond im Quadrat zu Neptun steht ist das Potential an Hingabefähigkeit groß und du kannst mit anderen Menschen oder der Natur ein Gefühl völliger Verbundenheit erleben. Auch der Zugang zu unserer Phantasie und zu unserem Unbewussten gelingt uns leichter. Achte darauf, dass du nicht die Realität aus den Augen verlierst, und bewahre dir einen gesunden Pragmatismus. Der Aspekt erleichtert auch den Griff zu Suchtmitteln. Lasse von zuviel Alkohol, Medikamenten oder Drogen besser die Finger weg, auch wenn diese versprechen, die Welt zumindest kurzfristig ein bisschen bunter zu machen. Vielleicht setzt du besser auf das Quadrat von Merkur und Neptun, dass unsere Phantasie beflügelt und uns mit bunten Bildern versorgt, ohne dass wir am nächsten Tag mit einem Kater oder schlimmerem aufwachen.
Malen oder schreiben?
In diesen inneren Bildern steckt ein enormes Potential, das dein Denken um vieles tiefer und reicher werden lässt, wenn du geeignete Ausdrucksformen dafür findest. Vielleicht entdeckst du für dich die Malerei oder das Schreiben, um diese Bilder auf deine dir ganz eigene Art und Weise zu beschreiben.
Dieser Aspekt steht auch für die Gefahr, dass wir uns Sand in die Augen streuen lassen und uns zu etwas überreden lassen, was wir eigentlich nicht wollen. Wir möchten gerne an Wunder glauben und werden dadurch anfällig für Täuschungen. Vielleicht denkst du sogar, die ganze Welt habe es darauf abgesehen, dich zu betrügen. Doch hängt dies weitgehend damit zusammen, dass du die Wirklichkeit idealisierst, viel zuviel erwartest und dann enttäuscht bist, wenn du auf den Boden der Tatsachen geholt wirst. Jede Illusion, die wie eine Seifenblase platzt, ist ein – vielleicht schmerzhafter – Hinweis, dass du deine Phantasie in ungeeigneten Kanälen auslebst und zu sehr mit der Realität vermischst.
Enormes Energiepotential
Egal, was wir tun, wir tun es leidenschaftlich in den Tagen rund um den Neumond. Dafür sorgt die Opposition von Mars und Pluto. Wir haben ein enormes Energiepotential, das wie ein Vulkan in uns schlummert. Es hängt von den übrigen Ereignissen ab, wie wir diese Kraft zeigen. Von sanft bis rebellisch reicht das Spektrum. Vielleicht fühlst du dich aber auch energielos und “ausgebrannt”. Oder du spürst, wie es in die brodelt; aber du wagst es kaum, den Vulkan ausbrechen zu lassen, aus Angst, die Kontrolle zu verlieren. Diese Gefühlsausbrüche sollten dich nicht erschrecken. Sieh in ihnen eine Aufforderung des Lebens, den dunklen Seiten des Lebens ins Antlitz zu blicken, die Angst vor der eigenen Kraft, dem eigenen Zerstörungspotential und der eigenen Zwanghaftigkeit zu begegnen und letztendlich zu wandeln. Damit gelingt es dir am ehesten Schritt für Schritt die Energien zum Fließen zu bringen.
Deine Aktivitäten haben etwas Leidenschaftliches und manchmal auch Zwanghaftes oder Zerstörerisches, das es zu akzeptieren und in geeignete Bahnen zu lenken gilt. Du kannst ziemlich ehrgeizig, kompromisslos und belastbar sein und ein Projekt mit eiserner Härte durchziehen. Du gehst auf‘s Ganze, in der Arbeit wie in der Sexualität womit wir wieder bei den heißen Sommerküssen wären…
Die Basis für eine tiefe Liebe
Das Quadrat zwischen Chiron und Venus weist uns darauf hin, dass die eigene Verletzlichkeit die Basis für eine tiefe Liebe ist. Chiron hat an seiner Tierhälfte eine unheilbare Wunde, die im Zusammenhang steht mit dem Beziehungsplaneten Venus. Dies weist auf mögliche Schwierigkeiten mit der instinkthaften und dunklen Seite von Beziehungen hin und auf den Drang nach Harmonie um jeden Preis und Inbesitznahme des anderen. Nähe kann verletzen, und vielleicht erlebst du in dieser Zeit, wie sich Menschen von ihrer dunklen Seite zeigen, dein Vertrauen missbrauchen und deine Gefühle verletzen. Umgekehrt kannst du aber selbst genau das anderen antun. Vielleicht stellst du aber auch deinen eigenen Wert in Frage und hast Mühe, dich selbst bedingungslos gern zu haben. Damit wird es auch schwierig, anderen deine Liebe zu schenken. Wir vergaloppieren uns vielleicht in allzu romantische Vorstellungen, Eifersucht und ernten dafür schmerzhafte Enttäuschungen.
Chiron konnte seine Wunde nicht heilen, doch als er sie akzeptierte, wurde er selbst zum Heiler für andere. Es geht nicht darum, der Rose die Dornen wegzunehmen, sondern sie als Ganzes, so wie sie ist, anzunehmen, sich in Beziehungen einzulassen mit dem Wissen, dass es weh tun kann. Und so wie man die Rose mit einiger Vorsicht auch zwischen den Dornen anfassen kann, so bist du aufgefordert, zu lernen, dich vor unnötigen emotionalen Verstrickungen zu schützen und andere Menschen und Dinge nicht um jeden Preis haben zu wollen. Wenn du dich – mit der nötigen Rücksicht auf deine eigene Empfindsamkeit – auf wirkliche Nähe zu anderen Menschen einlässt und auch die dunkle Seite der Besitzansprüche und der emotionalen und sexuellen Manipulation nicht aus deinem Erleben verdrängst, so kannst du eine sehr tiefe Liebe entwickeln. Wenn dir das nicht auf Anhieb gelingt, dann lädt dich das Sextil zwischen Saturn und Chiron ein, deine Schwäche liebevoll anzunehmen.
Leidenschaftlich fühlen und denken
Der Neumond spannt also insgesamt einen Bogen von leidenschaftlichen Gefühlen auf der einen und einem nachhaltigen Denken auf der anderen Seite. Wir reden miteinander, schmieden Pläne und geben unseren Vorstellungen, wie wir Leben wollen Ausdruck. Über allem steht immer die Frage: Wer willst du sein? Wer wollen wir sein? Wer ist das „wir“? Unter der Sommersonne gelingt es uns vielleicht, das mit einer gewissen Leichtigkeit und Freude zu beantworten. Es gilt ein neues Miteinander zu gestalten, was auch für unsere persönlichen Beziehungen gilt. Lassen wir doch in den lauen Juninächten nicht nur die Glühwürmchen strahlen, sondern mit ein bisschen mehr Romantik, dem ein oder anderen Überraschungsmoment und einen Schuss Abenteuerlust auch die Augen unseres Lieblingsmenschen. Wie gesagt…heiße Sommerküsse…
von Ilona Krämer | Sa.Sa..MaiMai.2021202120212021 | Astrologie, Wissenswertes, Zeitqualität

Wahrheit und Lüge
Die Zwillinge stehen für die Dualität des menschlichen Bewusstseins. Ihre Zeit ist der Übergang zwischen Frühling und Sommer. Vom 22. Mai bis zum 21. Juni regieren sie am Himmel und laden uns ein, uns mit unserem Denken und der Vielfalt des Lebens auseinander zu setzen. Ihr Herrscher ist Merkur, der vom 30. Mai für drei Wochen rückläufig wird. Sowohl der Vollmond am 26.Mai als auch der Neumond am 10. Juni sind jeweils durch eine Finsternis gekennzeichnet, die den schicksalshaften Charakter dieser Zeitspanne repräsentieren.
Menschen, die mit diesem Sternzeichen geboren wurden, sind beweglich, anpassungsfähig, geistig rege und agil. Nur selten sind sie um ein Wort verlegen. Im Gegenteil. Sie sind mitteilsam, aufgeschlossen und vielseitig interessiert. Ihre rasche Auffassungsgabe ist ein wesentlicher Charakterzug, der durch ihre Reiselust angereichert wird. Sie sind kameradschaftlich, unbekümmert, können aber auch nervös und zappelig sein und verharren bisweilen unschlüssig in ihrem Status quo. Die Schwächen des Zwillings sind eine gewisse Oberflächlichkeit, sie können rastlos durch das Leben gehen und unzuverlässig und trickreich den Weg des geringsten Widerstands einschlagen. Sich festzulegen, macht ihnen ebenso Mühe, wie Gefühlstiefe.
Alte Hüte entsorgen
Was bedeutet das für uns, die inmitten der Corona-Krise um Lösungen für bessere Zeiten ringen? Wir können von dieser Zeitqualität nur profitieren, denn neben Neugier sind wir mehr als sonst in der Lage alte Hüte zu entsorgen und bereit, neue Ufer anzusteuern. Wir wollen etwas bewegen und halten uns nicht krampfhaft an bekannten Lebensbedingungen fest, die sich mit dieser alles umwälzenden Krise so oder so verabschieden dürfen. Mit den Finsternissen bekommen unsere Begegnungen, Taten und unsere innere Haltung etwas Schicksalhaftes. Jupiter gibt uns in den Fischen schon mal einen Vorgeschmack auf 2022, wenn er dort endgültig angekommen sein wird. Er ruft uns beherzt zu: Die Liebe ist der Motor der Veränderung und das bedeutet auch, dass viele Menschen jetzt ihre Ängste überwinden können, die durch die mediale Dauerberieselung mit Katastrophenmeldungen ausgelöst wurden.
Wir sammeln neue, andere Informationen, als uns die öffentlich-rechtlichen Staatsmedien anzubieten haben und können dadurch vielfach auch unsere Meinung und unsere Einschätzung zu dem leidigen Thema Corona korrigieren. Mit dem Sommer zieht die Gewissheit ein, dass wir nur mit einem neuen Miteinander, den Weg in eine fruchtbringende Zukunft gestalten können. Das zweite große Quadrat von Saturn und Uranus wird am 15. Juni gradgenau und sorgt für eine Zerreißprobe zwischen dem Establishment und den Kräften der Erneuerung. Das Alte darf gehen und lässt doch erst Ende des Jahres vollends los.
“Menschlich Wirtschaften”
Jupiter sorgt dafür, dass wir das notwendige Gottvertrauen aufbringen, um uns nicht von den Zeichen der Zeit erschrecken zu lassen. So viele Pioniere sind bereits auf dem Weg in eine neue Zeit, wie beispielsweise Sabine Lange aus Stralsund. Die engagierte Steuerberaterin hat mit einem Team von Wegbegleitern die Genossenschaft „Menschlich Wirtschaften“ ins Leben gerufen. Dort versammeln sich Unternehmer, Künstler und Coaches, um mit ihrem Angebot ein neues Geschäftsmodell nachhaltig, mitmenschlich und fair mit Leben zu erfüllen. Schau einfach mal vorbei. Vielleicht möchtest du mit deinem Unternehmen ebenfalls dort vertreten sein oder du gehst auf eine besonders sympathische Art dort shoppen. Apropos shoppen. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die Spenden bedanken, die mich zunehmend erreichen. Es freut mich sehr auch auf diese wohltuende Weise Anerkennung zu erfahren.
Auch diese Wohltaten stehen für den neuen Geist, nachdem wir uns alle so sehr sehnen und der unser Land erfüllen soll. Immer mehr Menschen fühlen sich nicht mehr nur mit der Erde, sondern auch mit dem Kosmos verbunden, entdecken die Spiritualität, die viele Jahrhunderte die Menschen durch das Leben getragen hat. Jetzt dürfen wir unser Bewusstsein dafür entwickeln und spüren gleichzeitig, dass daran auch eine gewissen Verantwortung gebunden ist. Vor allem uns selbst gegenüber, in dem wir uns auch durch Gedankenkontrolle und Seelenhygiene gesund erhalten. Haben wir uns bislang vielleicht stark von anderen in unserem Denken beherrschen lassen, übernehmen wir das zunehmen selbst mit eigenen Ideen und anderen Informationen, die in unserem Denken spazieren gehen dürfen.
Gebremste Lockdown-Päpste
Saturn, der Hüter unserer Ordnung, ist seit dem 23. Mai rückläufig und bremst die Lockdown-Päpste. Das ist gut so, denn damit vergrößert sich der Raum für die kritischen Geister, die bislang als Verschwörungstheoretiker und Aluhutträger denunziert wurden. Die tatsächlichen Fakten dringen zu immer mehr Menschen vor und klären all das auf, was uns bislang lautstark als Wahrheit verkauft wurde. Das bleibt nicht ohne Folgen – insbesondere für die Mächtigen, deren Umfragewerte deutlich in den Keller rauschen und die sich dort von dieser Talfahrt so schnell nicht mehr erholen dürften.
Freie Meinung ist die Forderung, die in der Zeitqualität der Zwillinge am lautesten erschallt, auch wenn die Regierung in diesen Tagen mit der neuen Gesetzgebung für Urheberrechte Unternehmen wie Youtube in der Rolle des Zensors weiter stärkt. Es fällt zunehmend schwer in diesem Zusammenhang von Deutschland noch als einem Land zu sprechen, indem Pressefreiheit, freie Meinungsäußerung und ein politischer oder wissenschaftlicher Diskurs uneingeschränkt möglich ist. In der Zeit meiner Jugend sprach man diese Missstände hochmütig noch irgendwelchen „Bananenrepubliken“ zu, die heute jedoch bisweilen demokratischer daherkommen. Nie hätte ich mir vorstellen können, dass sich das Blatt dermaßen wenden könnte. Sich auf das Jammern als Reaktion auf diese im demokratischen Sinne Fehlentwicklungen zu beschränken, wäre fatal – besonders für die jüngeren Generationen, die diese Suppe letztendlich auslöffeln müssen. Das sollten wir nicht einfach hinnehmen, sondern aktiv die Verantwortung übernehmen und etwas dagegen tun. Spätestens am 26. September – da sind Bundestagswahlen.
Eine neue Ära des Miteinanders
Saturn steht im Wassermann. In diesem Tierkreiszeichen hat er in Konjunktion mit Jupiter Ende Dezember eine neue Ära des Miteinanders, der Gemeinschaft eingeläutet. Die Freiheit des Geistes, der sich auch im Wort äußerst, steht auf der Agenda ganz oben. Mit der Rückläufigkeit des Saturn bekommen all jene Wind unter ihren Flügeln, die frei Denken, kein Blatt vor den Mund nehmen und sagen, was zu sagen ist: Die Zeiten der alten Machtstrukturen, der gnadenlosen Profitgier, der menschenverachtenden Finanzpolitik, der gekauften Justiz und Parlamente und das verblödende Bildungssystem müssen weichen. Wem? Einer wirklich pluralistischen Gesellschaft, die erkannt hat, dass ein Mensch mit einer anderen Meinung kein Feind, sondern nur ein Mensch mit einer anderen Meinung ist. Wir brauchen wieder Inspiration, Motivation und Tatkraft, um unseren Kindern eine Welt zu geben, in der eine freie Kultur auch und vor allem des Denkens, eine gerechte Justiz, ein brüderliches Wirtschaften keine Träume sind, sondern gelebte Wirklichkeit. Es liegt an jedem einzelnen von uns, zu entscheiden, was er für die Realisierung diese Ideale bereit ist zu leisten.
Bleiben wir stumm in unserer Opferrolle und unserem von Resignation gekennzeichneten Pragmatismus oder erheben wir uns mit Tatkraft und Herzblut und tragen zu dem großen Wandel bei, zu dem uns auch der Kosmos einlädt? Das tut er auch mit den beiden Finsternissen, die in der Zeit der Zwillinge stattfinden. Sie formieren sich, weil sich der Mond in der Nähe der Mondknotenachse aufhält. Diesen Himmelsereignissen haftet etwas Schicksalhaftes an. Menschen finden zusammen oder gehen auseinander, wenn sich ihre gemeinsame Aufgabe erfüllt hat. Ereignisse können eintreten, die das bisherige Leben über den Haufen werfen oder dir werden in diesen Tagen mit einem Schlag klar Dinge klar, die sich vor deiner Erkenntnis bislang verborgen haben.
Kommunikation im Zusammenhang von Wahrheit und Lüge
Am Neumond, der immer einen Neuanfang in sich vereint, wird die Finsternis auf der Zwillinge-Schütze-Achse stattfinden. Hierdurch erhalten wir einen weiteren Hinweis auf das Thema: Kommunikation im Zusammenhang von Wahrheit und Lüge. Verstärkt wird dieser Aspekt noch vom rückläufigen Merkur. Wir werden vermutlich ziemlich desillusioniert und dürfen staunend beobachten, wie sich die Wahrheit Gehör verschafft. Achte, wie immer beim rückläufigen Merkur darauf, keine voreiligen Verträge abzuschließen und wenn, dann lies besonders gründlich das Kleingedruckte. Die Zeit bis zum 23. Juni ruft förmlich danach, Liegengebliebenes aufzuarbeiten oder sich Themen zu stellen, denen man bislang ausgewichen ist.
Wie kann man also in der Summe diese Zwillinge Zeit zusammenfassen? Im Johannesevangelium wird darauf hingewiesen: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“Joh 8,32 LUT Vielleicht ist das der Hinweis auch für unsere Zeit. Freiheit im Denken wäre das erste, was wir wieder üben müssten. Um frei zu handeln, müssen wir ein bisschen was verändern, denn wir brauchen wieder mehr Respekt voreinander, mehr Liebe zum Leben, statt lähmender Angst und mehr Freude auch als Gemeinschaft. Und wir brauchen Mut, um denen die Grenzen zu zeigen, die sie deutlich überschritten haben. Packen wir es gemeinsam an. Es gibt viel zu tun.
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