Vollmond am 26. Mai 2021

Vollmond am 26. Mai 2021

Vollmond am 26.5.2021

Ein neues Wir:
Menschlich, nahbar, gestaltend

Der Vollmond am 26. Mai geht uns unter die Haut, nicht nur weil er der Erde so nah ist und als Supermond besonders hell leuchtet, sondern auch, weil er von einer Mondfinsternis begleitet wird. Diese können wir in unseren Breitengraden zwar nicht sehen, spüren aber ihre transformatorische Wirkung. Der Vollmond positioniert sich unweit des absteigenden Mondknotens im Tierkreiszeichen Schütze und dürfte uns dort daran erinnern, dass wir als geistige Wesen mehr für unsere Entwicklung tun müssen, als dem aktuellen Zeitgeist und seinen Protagonisten hinterherzurennen. Das Schicksal klopft lauter als sonst an – durch Ereignisse, persönliche Begegnungen und unsere Intuition, die in Vollmondnächten besonders spürbar ist.

Wer fühlt sie nicht, die ungeheure Spannung, die allerorten in der Luft liegt und die unsere Gemüter hochkochen lässt. Die politische Eskalation im Nahen Osten zwischen Israel und Palästina ist ebenso beunruhigend wie die lautstarken Proteste der Völker Europas, die zunehmend ihrem steigenden Unmut über die Corona-Maßnahmen Ausdruck verleihen. In Frankreich wird sogar von Ex-Generälen mit Bürgerkrieg gedroht, wenn der „Zerfall Frankreichs durch die Verleugnung zivilisatorischer Werte“ weiter voranschreitet. Auch in Deutschland demonstrieren immer mehr Menschen. Aktuell kocht das Thema Impfung für Kinder und Jugendliche hoch.

Mondfinsternis auf der südlichen Erdhalbkugel

All diese Spannungen werden mit diesem Vollmond nicht weniger, der diesmal von einer Mondfinsternis begleitet wird, die auf der südlichen Halbkugel der Erde zu sehen ist. Mit einer Finsternis sind besonders die plutonischen Kräfte ausgesprochen eifrig am Werk, die im Ergebnis transformierend wirken. Das heißt, wir dürfen mit vielen Veränderungen rechnen.

Da der Vollmond zudem nahe der Mondknotenachse im Schützen strahlt, dürfte der schicksalshafte Charakter dieser Zeit kaum noch jemandem verborgen bleiben. Die Bandbreite reicht von Tragödie bis Komödie im Sinne der Polarität. Pluto, der Planet der großen Transformation läuft seit Ende April im Rückwärtsgang, so dass diese Zeit vor allem mit einem inneren Wandlungsprozess einhergehen wird. Auch Saturn ist inzwischen rückläufig, so dass auch diese ordnende Kraft mehr im Inneren wirken wird. Wir haben vielleicht ein besonderes Aha-Erlebnis, wenn wir uns die gesamte Gemengelage, in der wir uns akut noch immer durch die Corona-Krise befinden, vergegenwärtigen.

Manifestation eines neuen Miteinanders

Die Spannung zwischen Saturn und Uranus ist auf dem Weg, im Juni wieder gradgenau am Himmel zu stehen und bekommt damit laufend mehr Wirkung. Dieser Aspekt will verändern, erschüttert unsere Grundordnung und zeigt uns einmal mehr auch an diesem Vollmond, dass der Weg in eine neue Zeit in eine Richtung zeigt, in der es um die Manifestation eines neuen Miteinanders geht. Karmisch werden jetzt jene Menschen zusammenfinden, die sich für diesen großen Transformationsprozess verabredet haben, um sich gestaltend und aktiv an diesem großen Gesellschaftswandel zu beteiligen.

Jupiter ist in den Fischen angekommen und zeigt uns, worum es letztendlich nur gehen kann, bei all den Fragen, die unsere Zukunft betreffen: Vertrauen zu haben in die geistige Welt mit all ihren Wesen, die uns auf unserem Weg begleiten. Er signalisiert uns, dass die Liebe, die Mitmenschlichkeit, das Füreinander das entscheidende Bindeglied ist, damit der Weg aus den Problemen von Heute hin zur Lösung für ein menschlicheres Gemeinwesen geebnet ist.

Corona-Krise neu bewerten

Damit dürfte auch die Corona-Krise neu bewertet werden können, in der uns seit Monaten signalisiert wird, dass uns unsere Mitmenschen krank machen können und dass Distanz und Isolation das Allheilmittel ist. Viele ahnen es bereits: Die Lösung ist ein neues Miteinander, ein Erkennen, dass wir in eine höhere Ordnung hineingestellt sind und dass wir uns selbstbewusst und gemeinsam eine neue Lebensbasis schaffen dürfen.

Wir möchten zunehmend unsere Zukunftsfragen beantworten und der Gegenwart neue Konzepte entgegenstellen. Beachtenswert ist in diesem Zusammenhang auch die rapide Veränderung in unserer politischen Landschaft, in denen eine junge Partei, wie dieBasis, die Werte wie Freiheit, Achtsamkeit und Machtbegrenzung auf ihre Fahnen schreibt, zu einem Magneten für all jene wird, die jetzt an der Welt von Morgen aktiv mitwirken wollen. Inzwischen sind dort knapp 20.000 Menschen versammelt, die aktiv Gestaltungsfragen stellen und beantworten.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Einmal mehr erinnere ich an die Französische Revolution, die mit ihren Schlagworten Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ihren Nachkommen zuruft: Übernehmt selbst die Verantwortung für Euer Leben und lasst Euch nicht von den Herrschenden wie Vieh durch die Manege der Gier treiben. Schafft Euch selbst die Bedingungen, die Euer Leben maßgeblich prägen. Hütet selbst die Erde unter Euren Füßen, achtet auf Euren Nächsten, die Gemeinschaft und ein zukunftsfähiges Miteinander, indem wir harmonisch mit der Umwelt und unseren Nachbarn neue Modelle des Zusammenlebens entwickeln. Lasst Diskurs und echte Demokratie zu, um zur Harmonie zu finden, die den Einzelnen aber auch die Gemeinschaft trägt und dafür sorgt, dass wir unseren Kindern und Enkeln eine gesündere Welt übergeben als die, die wir von unseren Eltern übernommen haben.

Bis Ende Juli steht Jupiter in den Fischen, bis er noch einmal in die Zwillinge zurückkehrt. Er gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was werden darf. Das geschieht in homöopathischen Dosen, damit uns diese Welle einer neuen Zeit nicht überschwemmt, sondern damit wir sie ergreifen und wandeln können für einen kräftigen Zukunftsimpuls. Vor hundert Jahren wurde durch Rudolf Steiner die Sozialen Dreigliederung in die Welt gebracht, deren Maximen die Freiheit im Geistesleben, die Gleichheit im Rechtsleben und die Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben sind. Es gilt, sich auch diesem wichtigen Impuls zu stellen, der auf dem Weltenplan für unsere Menschheitsfamilie auf der Tagesordnung steht.

Ein Sozialimpuls als Lösungsweg

Zu verstehen ist dieses Ideal als Gesellschaftsimpuls der von uns aufgegriffen und weiterentwickelt werden darf. Dieser Sozialimpuls kann ein Lösungsweg werden, auf dem die Entwicklungspotenziale eines jeden freigesetzt werden und damit ein kraftvoller Motor wird. Jupiter in den Fischen küsst unseren Geist wach, diese Gedanken aufzunehmen, weiterzuentwickeln und in unsere Herzen zu pflanzen.

Denken können wir gut an diesem Vollmond, dafür sorgen die Planetenstellungen, die uns auch daran erinnert, dass wir nach der Erdepoche nun in der Startphase der Luftepoche sind, in der alles schneller, leichter und weniger massiv sein wird und damit viel Potenzial für einen gründlichen Wandel bereithält. Dieser Gongschlag erschallte mit der Jupiter-Saturn-Konjunktion im Dezember 2020, die als neuer Stern von Bethlehem bewerten wird. Die Welt ist voll von Ideen und diese lassen den Sinn erkennen, den diese weltweite Krise haben kann: Zeit zu haben, darüber nachzudenken, wie wir wirklich leben wollen.

Wozu fühlst du dich berufen?

Sinnfragen kommen hoch und wollen auch von dir beantwortet werden. Wozu fühlst du dich in diesem Leben berufen? Welche Themen klopfen in dir an in diesen Tagen? Wovon träumst du und wohin zieht dich die Sehnsucht, wenn du deine Gedanken spazieren gehen lässt? Der Vollmond wird von der Sonne im Tierkreiszeichen Zwillinge beschienen, die uns daran erinnert, dass der Reiz des Lebens in der Vielfalt liegt. Sie lädt uns ein mit offenen Augen und wachem Interesse durch das Leben zu gehen. Wenn du wissen möchtest, was die Sterne dir für dich und dein Leben zu sagen habe, berate ich dich gern im Rahmen meines astrologischen Angebotes. Auf meiner Seite – den Link findest du unten in der Videobeschreibung, erfährst du mehr dazu.

In diesen Tagen gelingt es uns leichter als sonst, die Vor- und Nachteile einer Situation sehr genau abzuwägen. Wir zeigen uns objektiver und lassen Nachrichten an uns heran, die unserem Denken eine neue Richtung geben könnten. Wir erkennen vielleicht, dass die allgemeine Gemengelage, in die wir mit dieser Corona-Krise hineingestellt wurden, doch nicht so ist, wie wir das bislang glaubten.

Sinn für das Größere

Die Sonne steht wie der Mond im Quadrat zu Jupiter. Dieser Aspekt lässt uns einen Sinn für das Größere entwickeln. Es mag sein, dass der oder anderen vielleicht etwas übertreibt, aber im Grunde sind wir alle darauf bedacht, auf eine großzügige und unkomplizierte Art und Weise das Richtige zu tun.

Der Mond steht, wie bereits eingangs erwähnt, im Tierkreiszeichen Schütze und macht uns großzügig und begeisterungsfähig. Wir haben viel Idealismus, Optimismus und die innere Überzeugung: “Ich schaffe das schon! – Das geht schon gut!” Ein Teil von uns sträubt sich gegen sture Disziplin und harte Arbeit und hat etwas Beschwingtes und Begeisterndes an sich. Wir möchten am liebsten über alle Schwierigkeiten hinauswachsen und Sinn und Zusammenhänge erkennen.

Keine Lust, was zu tun?

Und wir haben vermutlich viele Vorstellungen, was das Leben bieten könnte. Vielleicht hast du manchmal gar keine Lust, die konkreten Schritte zu unternehmen, die nötig wären, um die Vision in die Realität umzusetzen. Irgendwie erwartest du, dass dir alles von alleine zufällt, und doch weißt du, dass du dafür arbeiten musst. In dieses Horn stößt auch die Spannung zwischen Mond und Jupiter, die uns daran erinnert, dass das große Glück niemandem in den Schoss fällt. Es fällt dir vielleicht schwer, zu akzeptieren, dass auch du hart arbeiten musst, um deine Ideale und Visionen Schritt für Schritt zu realisieren.

Dabei unterstützt uns der aufsteigender Mondknoten im Tierkreiszeichen Zwillinge nur bedingt, denn in uns herrscht vielleicht das Gefühl vor, dass wir zwar wissen, was richtig ist, ohne es jedoch klar zum Ausdruck bringen zu können was das genau sein soll. So wirst du dich vielleicht bei jeder Information fragen, ob diese nun die Wahrheit ist oder nicht. Wie ein geistiger Nomade bist du ohne Rast und Ruh ständig auf der Suche. Wenn du grundsätzlich nicht unbedingt ein Suchertyp bist, wird die unklare “Erinnerung” an eine alte Wahrheit dich veranlassen, jedes Fragen und Suchen zu unterlassen. Du hast dann den Eindruck, schon alles zu wissen, und fragst dich vielleicht, warum du dich für dieses oder jenes interessieren solltest.

Neue Horizonte

Auch spricht der Mondknoten in den Zwillingen, der durch den Vollmond kräftig beschienen wird, vor allem den Bereich deiner Beziehungen an. So versuchst du vielleicht immer wieder, zu Menschen Beziehungen herzustellen, die dir scheinbar neue Horizonte eröffnen, beispielsweise Menschen aus fremden Kulturen und Religionen. Mehr denn je geht es darum, Sachlichkeit und Objektivität zu entwickeln, anstatt nach Anerkennung Ausschau zu halten. Indem du dich selbst so annimmst, wie du bist, und dich zeigst, ohne sofort zu schauen, ob der andere das auch gut findet, wächst dein Mut und dein Selbstvertrauen.

Letztlich geht es darum, dass du lernst, zu deinem eigenen Willen und deiner Kraft zu stehen und das Leben so zu gestalten, wie es dir zutiefst entspricht. Wichtig ist dabei, dass du objektiv und mit offenem Interesse die Tatsachen betrachtest und Neues lernen möchtest, auch wenn du dich dabei nicht immer von der “wissenden” Seite zeigen kannst. Indem du neue Informationen sammelst und wertfrei weitergibst, kannst du immer wieder die sehr befriedigende Erfahrung machen, dass du durch Objektivität und sachliches Interesse oft mehr Anerkennung findest, als wenn du eine vorgefasste Meinung zum Besten gibst.

Schwächen liebevoll annehmen

Sollte dir das auf Anhieb nicht gleich gelingen, unterstützt dich das Sextil zwischen Chiron und Saturn, deine Schwächen liebevoll anzunehmen. Indem du deine eigenen Mängel milde akzeptierst und dich trotzdem ganz auf das Leben einlässt und Fehler riskierst, entwickelst du eine innere Menschenwürde und Sicherheit, die dich unabhängig vom gesellschaftlichen Status zu einer wahren Persönlichkeit reifen lässt.

Unterstützt wirst du dabei von Lilith, die mit Mars und Neptun ein Sextil und mit Pluto ein Trigon bildet. Deine Gefühlstiefe dadurch wird mit Durchsetzungskraft versorgt und dein Kampfgeist wird aktiviert, ohne dass du dabei über das Ziel hinausschießen möchtest. Dein Tun wird nicht nur vom Ego und Verstand gesteuert, sondern von einer inneren Instanz, die man als Intuition oder innere Stimme bezeichnen könnte. Jede Aktivität mag eine Zeitlang richtig sein, doch irgendwann hat sie sich einfach “totgelaufen”. Je besser du mit deinem “Seelengrund” in Verbindung stehst, desto deutlicher spürst du jetzt, dass die Zeit reif ist, eine gewohnte und vielleicht lieb gewordene Tätigkeit oder Handlungsweise aufzugeben und Raum für Neues zu schaffen. Das Ego neigt dabei oft zum Festhalten, was eine schmerzliche Zerreißprobe nach sich ziehen kann. Lasse dich einfach auf den „Circle of Life“ ein, nimm Neues in Angriff oder lasse Altes los, wenn du spürst, dass die Zeit dazu gekommen ist. Du wirst erstaunt sein, wie positiv sich das auf deinen Energiefluss auswirken wird.

Das Tor zum Irrealen

Lilith und Neptun öffnen uns das Tor zum Irrealen, zu archetypischen Bildern und Symbolen, zu Traum und Phantasie. Etwas, das stärker ist als das Ich, als Vernunft und Planung, greift immer wieder in unser Leben ein, wirft das Steuer scheinbar mutwillig herum und wirkt zerstörerisch, wenn wir allzu stur auf einem einmal eingeschlagenen Kurs beharren. Liebe und Hass mögen oft nahe beieinander liegen. Manche vielversprechende Illusion wird unter den leidenschaftlichen Stürmen des Daseins zerbrechen und dir gerade dadurch den Weg zu den eigenen Tiefen der Seele freigeben. Bist du flexibel und hingebungsvoll genug, dich von den Wellen des Schicksals tragen zu lassen, so kannst du immer mehr die Weisheit erkennen, die allem Sein zugrunde liegt.

Bitte vergiss nicht: Das Universum macht keine Fehler. Diese Krise bringt uns an unsere Grenzen, ja, aber sie schenkt uns gleichzeitig so viele Chancen, unserem Leben eine Richtung zu geben, die viel besser zu uns passt. Gehe auf Exkursion und entdecke deine Gefühlstiefe, Intuition, den erotischen Zauber und Liebe und erkenne, dass Eifersucht und Hass bis hin zu sexueller Verführung und Abhängigkeit Zeichen einer Zeit sind, die jetzt zu Ende geht. Horche auf deine innere Stimme und vertrauen deinem Geist, der den besseren Überblick hat als dein kleines Ego.

Deine kostbaren Gaben in die neue Erde geben

Wenn du dich mit all deinen wunderbaren Talenten entfaltest, kannst du all deine kostbaren Gaben in die neue Erde geben, deren Boden so fruchtbar ist, und die uns alle so reichlich nährend wird, wenn wir ihren Boden jetzt gemeinsam mit den Werten einer menschlichen Gesellschaft und dem Geist der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit bestellen.

Für dieses geistige Andocken an eine höhere Wirklichkeit sorgt auch das Quadrat zwischen Merkur und Neptun, das sich nicht nur segensreich äußern kann, sondern unsere Phantasie auch mit uns durchgehen lässt. Wir sind nicht grundsätzlich unvernünftig rund um diesen Vollmond, aber vielleicht lassen wir uns manchmal “Sand in die Augen streuen” und zu etwas überreden, das wir eigentlich gar nicht wollen.

Achtung, Täuschungsgefahr!

Weil uns die Welt der Bilder und Phantasie so nahesteht, ist es manchmal schwierig, Realität und Illusion zu unterscheiden und sich an nackte Tatsachen zu halten. Gerade dies ist jedoch für uns zur Zeit sehr wichtig. Mache dir bewusst, dass es völlig verständlich ist, wenn du jetzt gerne an Wunder glauben möchtest, dass du aber auch empfänglich wirst für Täuschungen. Wir sollten von uns selbst aber auch von anderen nicht zuviel erwarten, denn wir wären am Ende nur bekümmert, wenn wir durch eine harte Erfahrung auf den Boden der Tatsachen geholt werden. Jede Illusion, die wie eine Seifenblase platzt, ist ein – vielleicht schmerzhafter – Hinweis, dass du deine Phantasie in ungeeigneten Kanälen auslebst und zu sehr mit der Realität vermischt.

Das Quadrat zwischen Venus und Neptun lässt uns den Traum vom großen Glück träumen. Wir haben in diesen Tagen ein starkes Bedürfnis nach Nähe und Hingabe. In einer Liebesbeziehung möchtest du möglichst jede Grenze zwischen dir und dem Partner auflösen und zu einer Einheit verschmelzen. Es kann sein, dass du deinen Partner idealisierst und ihn nicht so wahrnimmst, wie er wirklich ist. Vergiss nicht, dass auch er ein eigenständiger Mensch ist und sich bei zuviel Nähe vielleicht eingeengt fühlt. Gleichzeitig schlummert in dir die Überzeugung, dass es kein totales Glück auf dieser Welt gibt oder dass du kein Anrecht darauf hast. Diese Grundhaltung kann dir richtig den Tag versauen, wenn du ihr dazu den Raum gibst. Versuche nicht in dieser Opferhaltung zu verharren und überfordere deinen Partner nicht mit überzogenen Erwartungen, dann kommst du beziehungstechnisch entspannt durch diesen Tag und kannst den hellen Vollmond, der uns so besonders nah ist, nach Herzenslust mit deinem Lieblingsmenschen genießen.

Die Frage nach dem göttlichen Plan

Der Vollmond lädt mit all seiner transformatorischen Kraft ein, die Frage nach dem höheren Ziel, nach dem Sinn, dem göttlichen Plan zu stellen. Dafür steht auch das Sextil von Neptun und Pluto. Es geht im Grunde darum, durch die Lösung von jeder Form zum wahren Kern des Menschseins vorzudringen. Wir sind ein geistiges Wesen mit Schöpferkraft. Unsere Gedanken und Gefühle sind reale Kräfte. Wir wirken nicht nur für uns selbst, wir wirken gemeinsam in dieser Welt. Je bewusster wir das tun und je inniger wir uns in Liebe für unsere Welt einsetzen, umso schöner wird sie für uns alle sein. Wir sind gemeinsam auf dem Weg in eine neue Zeit. Reichen wir uns die Hände und solidarisieren wir uns mit unseren Kindern und Enkeln. Schaffen wir das Fundament für einen wirklich freien Geist, ein verantwortungsbewusstes Miteinander und eine Ordnung, in der ein jeder zu seinem Recht kommen. Engagieren wir uns gemeinsam, achtsam und tatkräftig für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.

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Vollmond am 26. Mai 2021

Umdenken und zwar jetzt!

Tor in die neue Zeit

Umdenken und zwar jetzt!

Mit dem Neumond in Stier am 11. Mai, der um 20:59 Uhr grad genau am Himmel steht, beginnt ein neuer Zyklus, der unter dem Motto „Umdenken, und zwar jetzt!“ stehen könnte.  Nicht weniger als ein Wertewandel steht auf dem kosmischen Programm. Wir werden herausgefordert, für mehr Menschlichkeit einzustehen. Einmal mehr rufen uns die Sterne zu: Es geht um ein neues Miteinander. Dieser Wandel wird nicht ohne Spannung bleiben. Spürbar wird dieser in uns selbst aber auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. Diese Spannung wird bis Juni mehr und mehr zunehmen und auch schließlich auch bei jenen ankommen, die immer noch hoffen, es gäbe einen Weg zurück in das Leben vor Corona. Mehr zu der kosmischen Gemengelage rund um den Neumond, erfährst du in diesem Podcast, zu dem ich dich sehr herzlich begrüße.

Die Manifestationskraft ist mit dieser deutlichen Erdbetonung in diesen Tagen groß. Der Neumond im Stier mit seinem Sextil zu Neptun, rückt die Menschlichkeit, die übermenschliche Liebe, die geistigen Werte in den Fokus und lässt uns prüfen, welche davon noch zu uns passen. Wir fragen nach den Gestaltungsmöglichkeiten für ein neues Miteinander und öffnen uns auch für die Welten Andersdenkender. Letztendlich werden wir einander offen zuhören müssen, um ein Verständnis füreinander zu entwickeln. Lehnen wir Menschen aufgrund ihres anderen Selbstverständnisses und Weltbildes ab, schüren wir den Hass, die Spannung und letztendlich die Spaltung unserer Gesellschaft. Diese Aggressionen werden durch die sich anbahnende Konjunktion von Lilith und Sonne mächtig eingeheizt und dürfte für die ein oder andere Eskalation sorgen.

Wille mit viel Hartnäckigkeit

Wir möchten in unserem Leben wieder einen Platz einnehmen, der nicht durch andere eingeschränkt oder gestaltet wird und lassen uns so schnell auch nicht mehr ein X für ein U vormachen. Unser Wille wird mit einer guten Portion Hartnäckigkeit ausgestattet, was uns auch mal in den Zorn treiben kann.

Unser inneres Kind klopft vielleicht an, was den Frühling, der jetzt in voller Blüte steht, nach Herzenslust genießen möchte. Wenn du dich in den vergangenen Monaten aus deinem Schneckenhaus nicht herausgetraut hast, kommt spätestens jetzt Unzufriedenheit auf. Wir sehnen uns nach Körperkontakt, nach der ungehinderten Begegnung mit anderen Menschen und möchten unserer Sinnlichkeit ohne Wenn und Aber Ausdruck verleihen.

Das Trigon zwischen Merkur und Saturn fördert unsere Fähigkeit, folgerichtig zu denken. An dein Wissen und Denken stellst du hohe Ansprüche. Du entwirfst im Geiste deine Zukunft und denkst auch über deine Beweggründe und die Vergangenheit nach. Auch deine Fähigkeit mit anderen ins Gespräch zu kommen, wird kosmisch gut bestrahlt. Vielleicht diskutierst du über neue Gesellschaftsmodelle, über deine Vorstellungen von einer Gemeinschaft, in der du dich aufgehoben und wohl fühlst. Dieses Thema stellt nach wie vor das Quadrat zwischen Saturn und Uranus in unser Bewusstsein. Du bist in diesen Tagen vielleicht einerseits fasziniert von Veränderungen und hast auf der anderen Seite genau vor diesen Änderungen Angst.

Sicherheit in uns selbst finden

Warum geschieht uns das? Weil wir aufgerufen sind uns von der Welt von heute mit all ihren auch materiellen Absicherungen zu verabschieden. Wir dürfen lernen, die Sicherheit in uns selbst, in der eigenen Individualität zu finden. Erst wenn du weißt, was du wirklich willst, was du verändern möchtest und was sich überlebt hat, kannst du andere für deine Zukunftsideen begeistern und auch für andere tätig werden. Unterstützt wird dieser Aspekt von dem Sextil zwischen Mars und Uranus, dass uns ebenfalls zum individuellen Handeln anspornt. Unser Improvisationstalent steht unter einem guten Stern. Erfinderisch suchen und finden wir neue Wege und zeigen dabei viel Geistesgegenwart.

Die Alltagsroutine nervt uns, wir brauchen Freiraum und sind ausgesprochen kreativ. Ein Teil von dir will vielleicht im Schnellzugstempo durchs Leben rasen und kann sich nur mit Mühe damit abfinden, dass es Zeit braucht, um Ideen in die Realität umzusetzen. Vielleicht versuchst du mit dem Sextil zwischen Neumond und Neptun in Resonanz zu gehen, dass uns einlädt, uns vom Fluss des Lebens tragen zu lassen. Wir sind offen und sensibel für unsere Umwelt und werden leichter als sonst in unserem Willen von anderen Menschen und der äußeren Situation ganz allgemein beeinflusst. Vielleicht möchtest du dich einfach mal zurückziehen, um in Ruhe und Einsamkeit herauszufinden, was du wirklich willst. Wenn du diesem Wunsch nicht nachgibst, kann dich deine Umwelt sehr leicht hierhin und dorthin schwemmen. Besser wäre, du nimmst dir die Zeit für eine Art Standortbestimmung. Stecke dir klare Ziele, dann kannst du sie auch verwirklichen.

Die eigenen Bedürfnisse nicht unter den Teppich kehren

Dieser Aspekt macht uns hilfsbereit. Auch hier gilt es, die Balance zu wahren und die eigenen Bedürfnisse nicht einfach unter den Teppich zu kehren. Das wäre schade, bist du doch in diesen Tagen auch für deine Belange sehr sensibel und nimmst daher vielleicht die Einladung des Sextils zwischen Neptun und Pluto an, über das größere Ganze nachzudenken, in das wir als geistiges Schöpferwesen hineingestellt sind. Wir dürfen den wahren Kern des Menschseins entdecken und erkennen, was es bedeutet, neben einem Körper und einer Seele auch einen Geist zu haben.

In der heutigen Zeit ist es ausgesprochen schwierig, von Geist zu sprechen, da unsere Gesellschaft kaum noch eine Verbindung zum Geistigen erkennen lässt. Am ehesten wird der Geist für die Menschen noch erlebbar, wenn er dem Materiellen gegenübergestellt und damit ein Gegensatz gebildet wird. Materie ist das, was man sehen kann und Geist ist das, was sich dieser Art der Betrachtung entzieht. Er ist übersinnlich, greift aber in das Sinnliche ein.

Die Grundkräfte der Seele sind Sympathie und Antipathie

Der Geist ist etwas, was man in sich fühlt, ohne dass man ihn, mit den üblichen Sinne begreifen könnte. Die Abgrenzung zur Seele ist ebenfalls schwierig, denn was heißt das denn, wenn Geisteswissenschaftler erklären: Der Geist ist, während der Seele etwas gefällt oder auch nicht. Nun, die Seele hat die Grundkräfte Antipathie oder Sympathie. Der Geist hingegen fragt nach dem Wesen, das unabhängig davon ist, was dir gefällt. Die Unterscheidung zwischen dem Geistigen und dem Seelischen ergibt sich aus der Tatsache, dass der Geist objektiv ist, die Seele hingegen subjektiv.

Diese Unterscheidung hilft uns weiter, ist aber nicht alles, denn das Übersinnliche tritt uns dreifach entgegen: Neben dem Geist und der Seele ist bereits das Leben als solches Übersinnlich. Die Offenbarung, also die Erscheinung des Lebens, sehen wir zwar im Lebendigen, aber das Leben als solches sehen wir nicht.

Drei Welten sind in uns vereint

Wir Menschen sind demnach gleich in drei Welten gestellt. Die Seelenwelt, in die Wirksamkeit der Schöpfung, das Ätherische und in die materielle Welt. Alle drei Welten sind in uns vereint. Unsere Sinne sind die Tore zur irdischen Welt. Über die Sinne nehmen wir wahr und diese erzeugen eine Empfindung, eine Sinnesempfindung. Unser Geist antwortet darauf mit einer Vorstellung. Dadurch sind wir denkende Wesen, weil wir in der Lage sind, auf die Sinneseindrücke mit Vorstellungen zu antworten. Gekrönt wird unser Seelenleben durch das Denken, das eine rein geistige Tätigkeit ist. Unser Gehirn spiegelt unseren Geist und bringt uns unser Denken ins Bewusstsein.

Unsere Seele wird vom Geist umspannt, daher ist es gerade in dieser Krise, in der wir uns als Menschheit befinden, höchste Zeit, die Frage nach dem Geist zu stellen. Denn wenn wir uns nur auf die Sinne reduzieren, oder reduzieren lassen, erleben wir bestenfalls ein Viertel der Schöpfung und das kann in der Konsequenz den Menschen nicht nur verarmen lassen, sondern wir werden daran auch krank. Unsere Aufgabe besteht heute darin, wieder ein Bewusstsein über die geistige Welt zu erringen, in die wir letztendlich eingebettet sind und die auf uns wirkt, ob uns das nun bewusst ist oder nicht.

Die geistige Welt neu entdecken

Wir sind eingeladen, diese heistige Welt nicht nur neu zu entdecken, sondern auch sie in unser Weltbild zu integrieren. Mit meinem Angebot verstehe ich mich als Brückenbauer von einer materialistischen Weltanschauung hin zu einer, die den Geist nicht verleugnet, sondern als wesentlichen Bestandteil des Menschseins anerkennt und pflegt. Lass uns also auch darüber ins Gespräch kommen. Das wäre ein guter Plan und ganz im Sinne des Mondknotens in den Zwillingen. Das Horoskop zeigt hier symbolisch die Aufgabe für unsere Gesellschaft und damit für dich als ein Teil von ihr, offener und wertfreier zu werden, Kontakte zu anderen Menschen herzustellen, ohne alles durch die Brille der eigenen Überzeugung zu betrachten. Objektivität, Offenheit und die Fähigkeit, das Gemeinsame zu sehen und zu fördern und so Beziehungen zu schaffen, sind jetzt mehr denn je gefragt.

Wir werden nicht zuletzt durch die Corona-Krise, die unser aller Leben tüchtig durcheinandergewirbelt hat, aufgefordert, unser Weltbild, das zurzeit kräftig unter Beschuss steht, in Frage zu stellen. Echte Befriedigung findest du erst, wenn du deine alten Denkmuster zugunsten der Bereitschaft aufgibst, noch mehr zu lernen. Auch geht es darum, den Menschen durch Geselligkeit und Gespräche wieder näherzukommen.

Nähe und Gemeinsamkeiten zulassen

Unser aller Entwicklungsprozess führt weg vom Ego hin zu unserer Bereitschaft, auf andere Menschen zuzugehen, das Gemeinsame und Verbindende zu erkennen und einander die Hand zu reichen. Wir sind aufgefordert, wieder Nähe und Gemeinsamkeiten zuzulassen. Merkur am aufsteigenden Mondknoten fordert uns auf, mentale Fähigkeiten zu entwickeln. Setze dein Denken, Wissen und deine Kommunikationsfähigkeiten optimal ein! Auch deine Interessen solltest du nicht einfach brachliegen lassen, sondern diese wie gute Freundschaften pflegen.

Chiron steht noch eine ganze Weile im Tierkreiszeichen Widder und macht uns unseren Mut, unsere Tatkraft und unseren Pioniergeist bewusst. Darauf reagierst du vielleicht mit einer gewissen Vorsicht oder sogar Misstrauen, wenn du damit schlechte Erfahrungen gemacht hast. Zum Heilmittel könnte dann werden, dich spontan durchzusetzen und die Herausforderungen des Lebens tatkräftig anzupacken. Der verwundete Heiler tritt an diesem Neumond gleich mit drei Planten in Kontakt.

Eigene Schwächen annehmen

Mit Mars bildet er ein Quadrat, das die Aufgabe bereitstellt, die Schwächen der eigenen Handlungsfähigkeit anzunehmen. Durchsetzung, Wettkampf und Verteidigung haben in diesen Tagen für dich möglicherweise einen ungewöhnlich hohen Stellenwert. Neigst du gerade dazu, das Leben als Kampf zu betrachten oder in jedem Menschen einen Gegner zu sehen? Auch das Sextil zwischen Chiron und Saturn verführt uns dazu, uns selbst oder und anderen gegenüber kritisch zu sein und bisweilen neigen wir zu einer Überbetonung von Fehlern und Schwächen, bei uns selbst aber auch bei unseren Mitmenschen.

Doch dieses Verhalten führt uns in eine Sackgasse, denn es gilt vielmehr, menschliche Schwächen und die Unvollkommenheit der realen Welt zu akzeptieren. Das Sextil zu Merkur kann bei uns den Eindruck wachrufen, dass wir nicht verstanden werden und dass uns die intuitiven Anteile in unserem Denken überrumpeln. Lässt du deine Intuition jedoch zu, kannst du zum wahren Kern der Dinge vordringen.

Willenskraft allein reicht nicht

Besonders viel Power hat an diesem Neumond wie eingangs bereits erwähnt Lilith, die mit der Sonne eine Konjunktion bildet, die am 13. Mai gradgenau ist. Dieser Aspekt weist uns darauf hin, dass Willenskraft allein nicht reicht, um ein Ziel zu erreichen. Langfristig braucht es mehr als ein starkes Ich, um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Es braucht ein Ziel, das deinem wahren Wesen entspricht. Vielleicht spürst du, dass die Ziele und Vorhaben, mit denen du dich bislang identifiziert hast, dir dein Ego eingeflüstert hat. Gleichzeitig bietet diese Zeitqualität die Chance, auf einer tieferen Ebene zu ahnen, dass die eingeschlagene Richtung nicht deinem wahren Kern entspricht.

Gewohnheit und Veranlagung lassen dich vielleicht ein zielgerichtetes Ego höher bewerten als die eigene Intuition. Jetzt aber fordert eine innere Instanz in dir ein Leben aus den tiefsten Gefühlen heraus, ein Leben, das deinem wahren Ich entspricht, dem immer auch eine weibliche Seite angehört. Egal, ob du nun ein Mann oder eine Frau bist. Erlaubst du dir, wirklich auf deine Gefühle zu hören, so wirst du vielleicht jetzt deinem Leben eine neue Richtung geben können, auch wenn das bedeutet, dass du dich in ungewisse Fahrwasser begibst. Der Zyklus von Werden und Vergehen wird dir einmal mehr bewusst.

Geborgenheit in den eigenen Tiefen finden

Wehre dich nicht dagegen, dann wird dieser Aspekt leichter. Auch wenn der Mond in Konjunktion zu Lilith, deine Sehnsucht nach der Geborgenheit, nach Geben und Empfangen von Wärme und Zärtlichkeit steigert. Erwarte all das nicht von anderen, sondern gib dir selbst die Geborgenheit, die du in deinen eigenen Tiefen finden kannst. Du erfährst dann Gewissheit, denn wenn wir uns auch unserem Geist anvertrauen, der mit dem Kosmos in einer engen Verbindung steht, entdecken wir schnell die Zeichen, die uns den Weg in eine neue Zeit deuten.

Als Menschheitsfamilie dürfen wir gemeinsam zunächst durch einen tiefen Wandel gehen. Am Ende dieses Weges steht, wenn viele Gleichgesinnte mitgehen, eine neue Ordnung mit viel Lebensqualität, weil sie geistreich ist und an dem Wir orientiert. Wenn Du das in dir spürst, dann hat diese innere Sicherheit von dir mit diesem Neumond, eine große Schöpferkraft. Halte einen Moment inne: Riechst du sie schon, unsere neue Erde?

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