von Ilona Krämer | Do.Do..JuliJuli.2021202120212021 | Astrologie, Neumond, Zeitqualität
Feurige Signale fordern den Wandel
Der Neumond am 8. August ist feurig. Er bringt vermutlich vieles in Bewegung und sprengt Grenzen. Wir haben eine lebendige Vorstellung davon, wie wir unser Leben gestalten wollen. Wie ein Löwe reagieren wir gereizt, wenn unsere Lebensgewohnheiten über den Haufen geworfen werden. Wir spüren die große Veränderung, die sich in unserem Leben Bahn brechen will und zeigen mutig, dass wir bereit sind, uns selbstbewusst für die neue Zeit aktiv einzusetzen. Mit Lilith in den Zwillingen wird es nicht mehr gelingen all jene mundtot zu machen, die laut aussprechen wollen: „Es reicht!“. Auch Mutter Erde äußert sich und macht mit Unwettern dramatisch darauf aufmerksam, dass es höchste Zeit wird, bewusster und bescheidener mit ihren Ressourcen umzugeben. Sie zeigt, dass wir als Krone der Schöpfung die Rechnung nicht ohne den Wirt machen sollten.
Die Feuerbetonung dieses Neumonds lässt uns viel Gewissheit erringen. Wir wissen intuitiv, was richtig ist und wer uns einen Bären aufbinden will. Wir haben das Gefühl, dass jetzt alles möglich ist, von Hindernissen lassen wir uns nicht so schnell entmutigen. Wer bei all dem Getöse um uns herum nicht mehr so richtig geerdet ist, sollte aufpassen, dass der Alltag nicht zum Stolperstein wird. Die tagtäglichen Notwendigkeiten erscheinen diesen Tagen eher ein Ballast zu sein. Das ist aber auch gut so, denn dieser Ballast holt uns von allzu idealistischen oder revolutionären Höhenflügen wieder auf den Boden zurück. Stellst du dir noch die Frage: Was ist wirklich relevant für mein Leben?
Das Leben anpacken
Die Sonne im Löwen stellt uns ins Licht. Wir lassen uns nicht mehr so leicht klein machen, setzen uns für unsere eigenen Belange ein. Diese Strahlkraft hat natürlich auch ihre Schattenseiten. Diese zeigen sich mit Machtdemonstrationen und einem egoistischen Dominanzstreben. Grundsätzlich sind wir bereit, das Leben anzupacken, unser Wille und unsere Ausdauer werden gefördert. Unser Wollen und Fühlen bilden eine Einheit, denn wir gehen nicht nur ins Tun, wir stehen auch gefühlsmäßig dahinter.
Der Neumond mit seiner ganzen Löwekraft steht im Quadrat zu Uranus, dem Herrscher von Wassermann. Das kann für ungemütliche Momente bei jenen sorgen, die egoistisch auf Kosten anderer ihren Willen durchsetzen wollen. Hier ist viel Wandlungspotenzial im Sinne des Miteinanders. Themen wie Freiheit, Unabhängigkeit und Selbsterkenntnis stehen auf unserer Tagesordnung ganz oben. Wir fühlen uns eingeengt und unser innerer Rebell meldet sich lautstark und reißt uns vielleicht sogar aus gewohnten Situationen heraus. Verpflichtungen empfinden wir als lästige Fesseln, die es baldmöglichst abzustreifen gilt.
Die Menschen haben die Bevormundungen satt
Langfristige Ziele gehen wir in diesen Tagen kaum an, das verhindert vermutlich die ein oder andere Stresssituation. Wir sind eher ungeduldig und krempeln vieles um. Diese Zeitqualität gilt nicht nur für dich und mich, sondern auch für uns als Gesellschaft und Menschheitsfamilie. Weltweit nehmen die Proteste gegen die Corona-Politik zu. Die Menschen sind es zunehmend satt, sich bevormunden zu lassen. Die Italiener beispielsweise gehen massenweise auf die Straße und protestieren gegen die angstschürende Berichterstattung in den Medien und die drohenden Impfzwänge. Aus anderen europäischen Ländern kommen ähnliche Bilder.
Deutschland hingegen liefert Nachrichten von einer fröhlichen und ausgelassenen Menschenmenge die dicht gedrängt und eng umschlungen tanzend den Christopher Streetday feiern. Das scheint weder die Berliner Polizei noch die Regierung zu stören. Nennenswerte Einwände zu fehlenden Masken und Abständen gab es nicht. Bruder Jens Spahn hat zwar ein bisschen tadelnd mit dem Zeigefinger gewedelt, aber eher so wie eine gütige Mutter, deren Kinder die Schublade mit den Süßigkeiten geräubert haben. Dafür verbietet Berlin sicherheitshalber die Demonstrationen am 1. August gegen die Einschränkungen unserer Grundrechte. Was spielt sich hier eigentlich ab?
Feixenden Kanzlerkandidat
Intensive Atemübungen lösen bei mir auch die Berichte aus den Katastrophengebieten aus, damit es mir noch halbwegs gelingt in der Balance zu bleiben. Dort wird Ende Juli Menschen verboten, ehrenamtlich zu helfen, weil dem ein oder anderen Amtsträger die demokratische Gesinnung nicht passt. Eindrucksvolle Bilder von einem feixenden Kanzlerkandidaten Laschet, der dichtgedrängt und maskenlos mit Seinesgleichen durch die Schlammwüste zieht, mag zusätzlich dafür sorgen, dass der Löwe-Neumond in diesem Jahr eher ungemütlich wird.
Für Unmut sorgt vielleicht auch die Erkenntnis, dass die Regierung schon Tage vorher vor genau dieser Katastrophe gewarnt wurde und nichts getan hat, um die Menschen zu alarmieren. Wie muss es angesichts dieser Tatsache der Mutter gehen, die Medien gegenüber berichtet, wie sich ihre kleinen Kinder in Todesangst nach 17 Stunden auf dem Dach ihres Hauses von ihr verabschiedet haben. Nicht nur diese Kinder haben in diesem Moment mit dem Leben abgeschlossen. Rund 200 Menschen wurde es genommen.
Propagandamaschinerie der Politiker
Auch die Propagandamaschinerie für die vierte Corona-Welle ist bereits angelaufen und die Politiker geben sich ein mediales Wettrennen, wer denn nun die besseren Methoden hat. In Wahlkampfzeiten kann das dazu führen, dass der Chef des Bundeskanzleramtes Helge Braun als Hardliner nur noch Geimpften ein freies Leben einräumt, während der Kanzlerkandidat Laschet väterlich versichert, dass es keinen Impfzwang und keine Einschränkungen geben wird. Beide Herren sind Mitglied in der Christlich Demokratischen Union. Ich verstehe das nicht. Du?!
Angesichts all dieser Eindrücke ist verständlich, wenn dem ein oder anderen mündigen Bürger hier zu Lande der Kragen platzt. Viele werden sich von all dem Falschen, was sich aus dieser Corona-Krise entpuppt hat, befreien wollen. Immer mehr Menschen möchten sich unabhängig machen, von dem Stimmungsbild, was uns Regierung und die angepasste Presse weis machen will. Unruhe macht sich breit und der Wunsch aktiv zu werden. Wir verschaffen uns Gehör und entwickeln Löwenmut.
Überzeugend, sachlich und sortiert
Unterstützt werden wir dabei von Merkur im Tierkreiszeichen Löwe, der unsere Überzeugungskraft pusht. Das menschliche Miteinander gestalten wir trotz allem Feuer, dass in uns brennt, mit Venus in der Jungfrau eher sachlich und sortiert. Wir fragen bei allem, was wir tun nach Sinn und Nutzen und räumen der Vernunft und dem gesunden Menschenverstand selbstbewusst mehr und mehr Raum ein. Die Opposition von Venus und Neptun, der zugleich ein Quinqunx zu Merkur, und zu Pluto ein Sextil bildet, wird vermutlich dennoch für Wirbel sorgen. Unser Denken wird erschüttert und unsere gewohnte Ordnung als Gesellschaft aber auch als Individuum mindestens in Frage gestellt.
Wir gestehen uns möglicherweise mit einem flauen Gefühl in der Magengegend ein, dass wir uns zu lange ein X für ein U haben vormachen lassen, um unsere Komfortzone nicht verlassen zu müssen. Vielen von uns wird wahrscheinlich klar, dass sie ihrem Bauchgefühl mehr Raum geben müssen, dass schon länger rumort und signalisiert: Hier stimmt doch was nicht. Wollen wir wirklich auf Dauer von der Angst beherrscht werden, die einige wenige ständig schüren? Entspricht das, was wir tagaus und tagein hören, sehen und lesen wirklich dem persönlichen Erfahrungsspektrum?
Verantwortung auch für das Gemeinwohl übernehmen
Saturn und Jupiter im Wassermann signalisieren: Die Zeit ist reif, selbst die Verantwortung zu übernehmen, auch für unser Gemeinwohl. Das Trigon von Venus und Pluto deutet an, dass wir bereit sind, die Machtspiele einiger weniger nicht nur zu erkennen, sondern auch die Weichen zu stellen, um diese Spiele zu beenden. Wir sollten aktiv werden und uns entschieden für unseren Lebensraum stark machen, um einen Kräfteausgleich zu ermöglichen. Wir haben in diesen Tagen das Potenzial unsere Power so zu kanalisieren, dass sie schöpferisch bleibt und eingeht in die Gestaltung eines neuen Miteinanders. Mars, der auch für unseren Willen steht, wandern durch das Tierkreiszeichen Jungfrau und lässt uns diesen notwendigen gesellschaftlichen Transformationsprozess überlegt und gründlich angehen.
Unsere Ziele erreichen wir, indem wir die Umstände kritisch prüfen, mit Umsicht vorgehen und unsere Kräfte optimal einsetzen. Jupiter ist wieder im Wassermann angekommen und stärkt dort noch einmal unseren Glauben an eine bessere Welt. Neue Weltanschauungen und Konzepte, die uns in diesen Tagen begegnen, prüfen wir vor allem nach Kriterien der Freiheit und Unabhängigkeit. Was die Menschheit einen Schritt näher zu einer friedlichen Lösung auf diesem Planeten zu bringen verspricht, findet Einlass in unser Weltbild. Auch du wirst merken: Der Einsatz für gesellschaftliche Veränderungen schenkt dir ein richtig gutes Gefühl.
Humanität, Nachhaltigkeit, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit
Saturn im Wassermann symbolisiert auch die Herausforderung, das Leben dem Zeitgeist anzupassen. Dieser neue Zeitgeist will Humanität, Nachhaltigkeit, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit. Machtmissbrauch, Ausbeutung von Ressourcen bei Menschen, Tier und Natur dürfen und müssen gewandelt werden. Als Pioniere einer neuen Zeit stellen wir jetzt dafür die Weichen. Mars im Quadrat zur Mondknotenachse mahnt uns, dieses Ziel bei allem was wir tun, nicht aus den Augen zu verlieren.
Es reicht nicht, sich in eine geistige Welt zu flüchten, zu glauben, dass die Götter, die Sterne oder das Feld unsere Anliegen schon irgendwie regeln. Das tun sie nicht, weil sie es nicht dürfen. Wir sind freie geistige Wesen, wir sind selbst die Götter, die mit all ihrer Schöpferkraft ins Tun kommen sollten. Die geistige Welt und ihre Wirkungsweise verstehen wir erst dann richtig, wenn wir am Seelisch-Geistigen des andern Menschen erwachen. Jedes Ereignis und jeder Mensch sind für uns wie ein Spiegel, in dem wir uns letztendlich selbst erkennen können.
Selbsterkenntnis ist mehr als Selbstreflektion
Sich im anderen erkennen, das ist Selbsterkenntnis. Selbsterkenntnis ist mehr als nur Selbstreflektion, in der ich darüber nachdenke, wer ich bin. Nehme ich den anderen nicht als Erkenntnisgeber an, verurteile ich den anderen, verurteile ich letztendlich mich selbst. Urteile setzen einen Punkt an eine Stelle, wo kein Punkt hingehört. Wenn wir stattdessen charakterisieren, setzen wir ein Komma und können die Frage im Raum stehen lassen: Was hat das alles mit mir zu tun?
Dann beginnt erst das wirkliche Verständnis für das Wirken des Geistes. Schaffen wir uns durch Meditation, ein Innehalten und in die Stille gehen ein Bewusstsein über die Qualität der geistigen Substanz, bilden wir ein tiefes Verständnis über das Verhältnis jedes Einzelnen zum Ganzen. Rudolf Steiner weist darauf hin, dass dieses Verhältnis sich im Zusammenwirken von Menschen so gestalten kann, dass zu gegebener Zeit und für bestimmte Aufgaben sich alles, was durch die Gemeinschaft erarbeitet wird, auf einen Einzelnen konzentrieren kann. Er wird dann für seine Aufgaben gewissermaßen mit der ganzen spirituellen Substanz der Gemeinschaft ausgestattet.
Bescheidenheit und Dankbarkeit
Wenn die anderen, die zur Gemeinschaft gehören, nun richtig verstehen, was geschieht, werden sie neidlos, ja mit einer berechtigten Mitfreude darauf hinschauen, wie dem Einen in diesem Augenblick alles gegeben ist. Dieser Eine wird umgekehrt nicht nur seinen eigenen Tugenden oder Talenten zuschreiben können, wenn ihm jetzt viel gelingt. Er wird das Bewusstsein haben, dass er in wesentlichen Teilen mit dem arbeitet und wirkt, was ihm die anderen auch an Selbsterkenntnis gegeben haben. Und das wird ihn zur Bescheidenheit und Dankbarkeit aufrufen. (GA 266c, S. 465f)
Haben wir dieses Bewusstsein nicht, sind wir nicht achtsam genug, dann kommt es in Gemeinschaften zu Neid, Streit und hitzigen Diskussionen, in denen sich das Ego bahn bricht. Wenn wir etwas Neues schöpfen wollen, müssen wir uns nicht nur dieser Gefahr bewusst sein, sondern uns durch eine entsprechende geistige Hygiene, durch Gedankenkontrolle und Positivität davor schützen. Wenn diese Verantwortung jeder für sich zum Wohle der Gemeinschaft übernimmt, kann gut werden, was wir aus Herzen gründen wollen. Unterstützen wir uns gegenseitig, diese wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Gemeinschaftsbildung nicht aus den Augen zu verlieren. Nehmen wir uns immer wieder die notwendige Zeit und den Raum die Verbindung zum höheren Ganzen zu suchen und zu finden.
Weite, Erkenntnis und innere Freiheit
Gefördert werden wir auf dem Weg zur Wahrheit auch von Lilith in den Zwillingen, die mit Jupiter ein Quadrat bildet. Sie stärkt unsere Intuition und unsere Bereitschaft uns für unsere Belange einzusetzen. Wir suchen nach mehr Weite, nach Erkenntnis und innerer Freiheit. Lilith äußert sich dabei nicht mit einem durchdachten Plan, sondern durch die Suchernatur in uns. Diese Suche führt manchmal auch auf den Holzweg, aber wir werden dennoch immer wieder unsere vertraute Lebensweise loslassen, um einen Weg zu finden, der uns besser entspricht. Wir sind intuitiv auf dem Weg zur Wahrheit.
Der Neumond am 8. August macht den Himmel zwar dunkel, aber er steht im Löwen und dürfte dort viel Licht in unsere Herzen bringen. Du bist eingeladen, dieses Feuer zu spüren, dich daran zu wärmen und zu stärken. Ist dir das gelungen, kannst du es weitergeben an jede, die dazu nicht die Kraft haben. Du kannst dich mit Gleichgesinnten zusammentun und gemeinsam ein Leuchtfeuer der Hoffnung bilden. Du kannst ein helles Signal setzen, dass Orientierung gibt, weil du verstanden hast: Leben ist Liebe. Liebe ist Licht. Auch die Weisheit lebt im Licht.
Glaube, Hoffnung und als größte Kraft die Liebe
Dieses Licht trägt uns und weist uns den Weg in eine neue Zeit. Wie heißt es im Hohelied der Liebe sinngemäß: Die Liebe ist langmütig und freundlich, sie eifert nicht, sie treibt nicht Mutwillen und bläht sich nicht auf. Die Liebe verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern und sie rechnet das Böse nicht zu. Die Liebe freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit. Wir können also dem Neumond vertrauensvoll entgegengehen, denn es bleiben Glaube, Hoffnung und als größte Kraft die Liebe als Wegweiser in die Welt von morgen.
von Ilona Krämer | Fr.Fr..JuliJuli.2021202120212021 | Astrologie, Neumond, Zeitqualität

Die Saat des Miteinanders
Der Neumond im Krebs am 10. Juli stellt unsere Wurzeln in den Fokus. Das Thema Familie will beachtet werden und die Werte, an denen wir uns orientieren. Diese gilt es zu betrachten, neu zu entdecken und zu würdigen – aber auch zu hinterfragen. Manchmal hilft hierbei, sich von dem vertrauten Lebensumfeld zu entfernen, um mit einem neuen Blick auf diese Themen und auf sich selbst zu blicken. Venus und Mars sorgen mit ihrer Konjunktion frischen Wind, der den ängstlichen Mief unseres Miteinanders auffrischt. Die Liebesgöttin bringt hoffentlich auch etwas Versöhnliches in all die Spannungsaspekte.
Der Neumond im Krebs hat eine deutliche Wasserbetonung. Diese fördert unsere persönlichen Beziehungen und menschlichen Werte. Wir werden mit reichlich Phantasie versorgt und reagieren aus dem Gefühl heraus. Dabei werden wir feststellen, dass unsere Stimmungslager nicht immer so harmonisch ist. Die allgemeine Gemengelage ist auch in diesen Sommertagen eher angespannt. Neue „Virusvarianten“ erobern die Staatsmedien und halten den Angstlevel bei den Menschen hoch. Die Impfung wird mit Nachdruck propagiert und gleichzeitig müssen wir lesen, dass unabhängige Studien bestätigen, dass Geimpfte trotzdem krank werden und auch vor weiteren Corona-Varianten nicht geschützt sind.
Herdenimmunität ist nachweisbar
Auch wurden jetzt Studien veröffentlicht, die unabhängig voneinander beweisen, dass die Herdenimmunität gegenüber Sars-CoV-2 bereits seit April 2020 (!!) nachweisbar ist. Ohne Impfung! Das mag auch daran liegen, dass der Corona-Virus als solches so selbstverständlich zu unserem Leben gehört, wie Millionen andere Viren auch. Er tat das nur bislang im Verborgenen. Die Studien sind unten in der Videobeschreibung verlinkt, für all die, die es genauer wissen wollen. Ich verlinke dazu auch einen erhellenden Vortrag von dem anthroposophischen Arzt Dr. Thomas Hardtmuth zu diesem Thema, der das Zusammenleben von Menschen und Viren sehr gut erläutert.
Trotz aller Informationen: Die Angst ist allgegenwärtig und sorgt für teilweise absurde Reaktionen bei den Menschen. Mehr denn je geht es für all jene, die sich nicht verängstigen lassen wollen, darum, trotz all dem in der eigenen Mitte zu bleiben, den Menschen ihren selbstgewählten Weg zu lassen und zu akzeptieren, dass wir die Irrtümer dieser Welt nicht wirklich verhindern können. Lasst Euch nicht von der Angst in die Irre führen, sondern bleibt gegenwärtig und im Vertrauen, geht in die Natur und sucht in der Meditation die notwendige Ruhe, um der Gelassenheit in Euch Raum zu geben.
Das Ringes des Alten mit dem Neuen
Wir sind letztendlich Zeitzeugen, wie das Alte und das Neue heftig miteinander ringen. Wir erleben die Geburtswehen einer neuen Zeit und Wehen, das werden alle Mütter wissen, tun einfach tierisch weh. Am Ende hat man neues Leben in den Armen und der ganze Schmerz ist schlagartig vergessen. Astrologisch zeigen sich diese kosmischen Presswehen mit dem Quadrat zwischen Saturn und Uranus, das an diesem Neumond durch Mars und Venus mit reichlich Power versorgt wird. Was hilft bei den Wehen noch: Atmen! Mit dem bewussten Atmen und einer bewussten Gedankenstille überwinden wir die Polarität und schaffen die Verbindung zur höhen Weisheit, zum Logos, dem einen Geist, der uns mit allem verbindet.
Der Neumond im Krebs erleichtert uns diesen Verbindungsaufbau. Er lädt uns ein, unserer Intuition zu vertrauen, die sich immer an der Frage orientiert: Was ist gut für das Leben? Nehmen wir diese Einladung an, wissen wir mit unfehlbarer Sicherheit, was richtig ist, ohne dass wir immer gleich eine Begründung dafür geben könnten. Wir spüren unsere Bedürfnisse besser und auch den Schmerz, der entsteht, wenn wir nicht auf unserem Seelenweg sind. Welche Route dieser vorschlägt, zeigt sehr eindrucksvoll dein Horoskop, das ich dir gern im Rahmen meiner Beratung übersetze. Bei aller Intuition ist wichtig, die Balance zwischen Fühlen und Denken zu finden und auch die intellektuelle, objektive, logische und sachliche Seite des Lebens nicht zu kurz kommen zu lassen. Mit anderen Worten: Höre auf dein Herz, vergiss dabei aber deinen Verstand nicht.
Technokratisches Menschenbild
In dem Kraftfeld des Tierkreiszeichens Krebs, das uns zu unseren Wurzeln führen will, können wir erkennen, dass ein technokratisches Menschenbild die Entscheidungsgrundlage des weltweiten Krisenmanagements bestimmt. Wer so auf den Menschen blickt, verleugnet den Schicksalsbegriff und definiert das Leben nicht als Erkenntnisweg, sondern unterstellt, dass wir wie ein Motor reibungslos zu laufen haben. Alles was sich dem entgegenstellt, wird mit dem passenden Mittelchen bekämpft. Wer so mit dem Leben umgeht, darf noch einiges Lernen und wird gerade auch in dieser Zeit sein Denken korrigieren müssen.
Der Mensch ist eben keine Maschine. Wir sind vor allem auch geistige Wesen mit einer Seele. Das Wort Gewissen spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Das Wort leitet sich von Gewissheit ab, die uns unser Geist geben kann, der besser als unser kleines Ego weiß, welchen Reifungsprozess wir auch in diesen Zeiten erleben möchten. Verbinden wir uns mit unserem Geist, können wir zur Gewissheit gelangen, dass dieses Illusionstheater, was uns allerorten im Außen geboten wird, für uns getrost den letzten Vorhang fallen lassen kann. Machen wir uns frei von all dem Corona-Getöse und konzentrieren wir uns auf die eigentlichen Fragen: Wer willst du sein? Wer wollen wir als Familie, als Gemeinschaft, als Menschheitsfamilie sein? Ich empfehle dazu auch meinen Podcast zur Krebszeit, in dem ich auf diese Fragen besonders eingehe. Auch diesen Link findest du unten in der Videobeschreibung.
Ein neues Bewusstsein für die Welt von morgen
Initiativen wie die Genossenschaft „Menschlich Wirtschaften“, zahllose Bürgerinitiativen und junge Parteien wie dieBasis setzen neue Zeichen in dieser Zeit, weil sie den Menschen mit seinen ganzheitlichen Bedürfnissen in den Vordergrund stellen, statt der Macht- und Geldgier zu dienen. Hier zeigt sich bereits das neue Bewusstsein für die Welt von morgen. Diese Macher erinnern uns daran, welche Potenziale wir leben könnten, wenn wir uns erheben und unsere Geschicke selbst in die Hand nehmen. Wir – das sind viele – halten wir zusammen und entscheiden wir uns gemeinsam die neue Zeit zu gestalten, wird daraus ein nachhaltiges und neues Erfolgskonzept. Bist du dabei?
Unterstützt werden wir im Üben dieser neuen Lebensart von Venus im Tierkreiszeichen Löwen, die uns strahlend und großzügig sein lässt. Sie fördert unsere Entschlossenheit und wird in Konjunktion mit Mars die Saat legen für ein starkes Miteinander, das leidenschaftlich für seine Rechte steht. Wir erkennen, wieviel Farbe Beziehungen zu anderen Menschen in unser Leben bringen und wie sehr wir dieses Miteinander in den vergangenen 15 Monaten vermisst haben. Vor etwa 15 Monaten, am 24. August, war die letzte Konjunktion dieser beiden Planeten. Wir dürfen also sicher sein: Mit dieser Zusammenkunft, die am 13. Juli gradgenau ist, wird unser Miteinander anders, denn der Löwe ist ein liebevolles Rudeltier.
Mars im Löwe macht uns selbstsicher
Mars im Tierkreiszeichen Löwe lässt uns im großen Stil handeln und sorgt dafür, dass wir in den Problemen dieser Zeit Herausforderungen sehen, die es anzupacken gilt. Jetzt können und wollen wir der Umwelt zeigen, dass wir damit fertig werden. Dabei haben wir Kraft und Selbstsicherheit und lassen nicht eher locker, bis wir erreicht haben, was wir uns vorgenommen haben. Wir können Großes schaffen, wenn wir das wollen und erleben, wenn wir damit in Resonanz gehen, ganz nebenbei auch das ein oder andere erotische Highlight.
Die Opposition von Venus und Saturn, die zugleich ein Quadrat mit Uranus bildet, aktiviert beide Planeten und ihre Spannung zueinander und verlangt von uns nicht weniger, als erwachsen zu werden. Vom Staat zu erwarten, dass er unsere Probleme löst, ist vergleichbar mit einem Erwachsenen, der von Mama und Papi immer noch erwartet, dass seine Oldies ihm die Eisen schon aus dem Feuer holen.
Selbst Lösungen schaffen
Stellen wir uns also auf unsere eigenen Füße, gestalten wir neue gesellschaftliche Normen und erwarten wir nicht von den Regierenden, welche auch immer das sind, die Lösung für unsere Probleme. Sie werden sie nicht liefern, darum können wir uns nur selbst bemühen. Zuvor sollten wir uns ein Bewusstsein darüber verschaffen, was uns fehlt, wonach wir uns sehnen und wohin die Reise gehen kann.
Erste Hinweise gibt uns der Ausflug von Jupiter in das Tierkreiszeichen Fische. Hier lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen. Die Fische stehen für unser tiefes innerliches Bewusstsein von der Einheit allen Seins und davon, dass wir unser begrenztes Ich aufgeben müssen, das uns an eine bestimmte Zeit, an bestimmte Menschen, Ziele und Bestrebungen bindet. Dass Ziel ist, eine Wahrheit zu leben, die tief in uns existiert und die gefunden und gelebt werden möchte. Auf einer weiteren Ebene sind die Fische die Suche nach Erlösung, die in den Lebenswegen der großen Religionsstifter ihren Ausdruck gefunden hat. Das Leiden an der Welt und die Befreiung davon, hat Buddha geschildert und Jesus Christus nimmt am Kreuz stellvertretend das Leid der Welt auf sich. Es geht um ein tiefes Mitgefühl, auch mit der leidenden Kreatur.
Es nützt etwas, den Glauben an das Gute hochzuhalten
Grandios finde ich in diesem Zusammenhang die Nachricht, dass der Discounter Aldi Billigfleisch aus seinen Regalen verbannen will. Es nützt also doch etwas, wenn wir mit unserem Geldbeutel zum Ausdruck bringen, dass wir mit dem Grauen, den die Massentierhaltung mit sich bringt, nicht einverstanden sind. Es nützt etwas, den Glauben an das Gute, an den Wandel hochzuhalten. Es nützt etwas, nicht aufzugeben und sich nicht der Angst zu unterwerfen!
Jupiter weist uns auf das Prinzip der reinen Liebe hin, bevor er in den Wassermann zurückkehrt, um im Winter endgültig in den Fischen anzukommen. Er erinnert uns daran, dass die tiefste Ebene des Seins Liebe ist und dass alle Dinge, die wir um uns herum sehen, entweder aus der Liebe oder aus der Angst entsprungen sind, aus der Hass und Gewalt hervorgeht. Wir erleben das in dieser Corona-Krise durch diese unglaubliche Spaltung, die wie ein tiefer Riss mitten durch unsere Gesellschaft geht und auch Familien entzweit, deren unterschiedliche Weltbildern unversöhnlich aufeinanderprallen.
In der Leere ist die größte schöpferische Kraft
Die Fische und Neptun, der zur Zeit rückläufig ebenfalls in seinem Zeichen, den Fischen steht, repräsentieren auch die Seinsebene, auf der alles möglich ist. Die moderne Physik hat gezeigt, dass im sogenannten leeren Raum des Universums die größte schöpferische Kraft verborgen ist. Ist uns das bewusst, haben wir mit dieser Zeitqualität die größten Chancen, unser Leben nach unseren Wünschen zu formen. Es gibt eben keinen vorgegeben Rahmen, was allerdings auch bedeutet, dass wir vom Kosmos auch keine Bedienungsanleitung für den jetzt anstehenden Wandel geliefert bekommen.
Wir werden mit Venus und ihren Aspekten auch eingeladen in unseren persönlichen Beziehungen die Verantwortung für uns selbst und unser Wohlbefinden zu übernehmen, anstatt diese Aufgabe unserem Partner aufzubürden. Wenn du bereit bist, aus Beziehungsschwierigkeiten zu lernen, an deiner Partnerschaft zu arbeiten, kannst du dir dadurch eine Quelle innerer Sicherheit und Stabilität erschließen.
Innere Haltung
Selbstwert ist ein wichtiges Thema in diesen Tagen, und du fühlst dich immer wieder aufgefordert, dich dafür einzusetzen. Habe ich Selbstwert, muss ich den anderen nicht erniedrigen oder unangemessen bis übergriffig in Frage stellen, sondern kann ihn mit all seinen Facetten als einen Menschen annehmen, der wie wir alle auf der gleichen Reise ist. Mit einer solchen auch von Nächstenliebe getragenen inneren Haltung lässt sich vielleicht auch die Spaltung in unserer Gesellschaft überwinden. Das gelingt dann, wenn wir in der Corona-Krise den Türöffner sehen für ein neues Bewusstsein, ein neues Miteinander und damit für eine neue Qualität unserer Gesellschaft.
Wir leben im sogenannten Bewusstseinsseelenzeitalter, in der wir die Erkenntnis erringen dürfen, dass wir alle miteinander verbunden sind, dass wir einen Geist haben der an die Ewigkeit geknüpft ist und das wir uns in diesem Leben inkarniert haben, um als geistiges Wesen quasi einen Level weiter zu kommen. Wir haben auf dem Weg alle Freiheit und dann alle auch geistige Unterstützung, wenn wir darum bitten. Verbinden wir uns mit der geistigen Welt, fließen uns alle Kräfte zu, die wir auf dieser unserer Reise brauchen. Wir müssen sie nur bewusst und von uns aus anfragen. Von alleine geschieht das nicht, denn wir haben von den Göttern die Freiheit geschenkt bekommen, zu entscheiden, wie wir sein wollen und überlassen es unserer Initiative, die dabei um Unterstützung anzurufen.
Den gesellschaftlichen Umbruch meistern
Venus, die an diesem Neumond zusammen mit Mars für das Gemeinsame steht, mit dem wir den gesellschaftlichen Umbruch letztendlich meistern können, steht für die Liebe, das Schöne und auch für den kollektiven Astralkörper, in dem die Freude, die Liebe aber eben auch die Angst beheimatet ist. Je mehr wir ins Vertrauen gehen, je weniger wir urteilen, je mehr wir beobachten und in unserer Mitte bleiben, umso besser wird es uns gelingen in jedem Menschen und in jedem Ereignis eine Idee Gottes zu sehen, weil wir dadurch menschlich lernen oder weil wir reich beschenkt werden. Beides macht uns bewusst und damit als Seele kräftig. Saturn im Tierkreiszeichen Wassermann symbolisiert die Herausforderung, Neues mit Maß einzubringen und das Leben dem Zeitgeist anzupassen. Er weist uns darauf hin, dass es darum geht, zu lernen, unsere Eigenart zu leben, im außen zu zeigen und in das Kollektiv, in die Menschheitsfamilie, einzubringen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass uns der Kosmos auf seine ganz eigene Art Hilfe schickt: Denn laut Zeitungsmeldungen bewegt sich ein riesiger Komet auf das Sonnensystem zu. Im Jahr 2031 soll er die Umlaufbahn des Saturns erreicht haben. Aus den Daten gehe laut der Astronomin Megan Schwamb von der Queen’s University in Belfast hervor, dass er einen gewaltigen Durchmesser von zirka 160 Kilometern haben könnte. Das ergibt sich aus der absoluten Helligkeit des mutmaßlichen Kometen. Zum Vergleich: Der Kern des Halleyschen Kometen misst ungefähr elf Kilometer, der Komet Hale-Bopp, der im Jahr 1997 den Himmel eindrucksvoll zierte, kam auf zirka 60 Kilometer.
Der kollektive Astralkörper wird entrümpelt
Kometen sind aus geistiger Sicht ausgesprochen beachtenswert, da sie den kollektiven Astralkörper entrümpeln, aufräumen und aufpolieren und all den Unrat in die Weiten des Kosmos hinausbefördern. Wir dürfen also berechtigt hoffen, dass all die Angst, die Spaltung und die Einschränkungen unserer Freiheit auch kosmisch betrachtet ein Verfallsdatum haben, damit wir den nächsten Schritt der Menschheit hin in ein neues Miteinander mit Bravour schaffen.
Die Freiheit bekommt bereits an diesem Neumond einen kosmischen Kick, wenn Sonne, Mond und Uranus ein Sextil bilden. Auch unserem Willen wird dadurch der Weg geleuchtet, der uns aufbrechen lässt, uns für unseren Freiräume stark zu machen. Unser Erfinder- und Improvisationstalent und die Fähigkeit, Zusammenhänge schnell zu erkennen, wird beflügelt. Ein innerer Drang lässt uns immer wieder aus überholten Strukturen ausbrechen und neue Wege suchen. Dafür schließen wir Kontakte mit Menschen, die geistige Anregung in unser Leben bringen und Wert legen auf eine individuelle Lebensweise.
Wir mögen es, wenn etwas “läuft”
Bei all dem sind wir toleranter als sonst und gestehen auch anderen einen großen Freiraum zu. Neue Erkenntnisse und Einsichten fallen uns geradezu in den Schoss. Wir mögen es in diesen Tagen, wenn “etwas läuft”. Etwas in unserem Innern treibt uns an, Neues auszuprobieren. Nicht wundern, wenn dir diese kosmische Energie, deren Level gerade sehr hoch ist, auch mal den Schlaf raubt.
Merkur im Trigon mit Jupiter verleiht unserem Denken viel Großzügigkeit. Er steht in den Zwillingen und dürfte dort unser Informationsbedürfnis pushen und unseren Wunsch, hinter die Fassade des Offensichtlichen zu blicken. Mit Neptun bildet er ein Quadrat, was auf mögliche Täuschungen hinweist, die jetzt auffliegen können oder darauf, dass wir uns von der ein oder anderen Illusion verabschieden dürfen. Es wundern kaum, dass in diesen Tagen immer mehr Studien veröffentlicht werden, die belegen, dass mit der Corona-Krise doch auch recht viel Hokuspokus verknüpft wird. Wir erkennen plötzlich wie die Zusammenhänge wirklich sind und ziehen für uns die entsprechenden Konsequenzen.
Wir sind alle auf dem gleichen Weg
Der Neumond fordert uns also in der Summe heraus, unser Selbstverständnis zu überprüfen und uns neuen Erkenntnissen zu öffnen. Wir dürfen klären, mit wem wir den Weg in eine neue Zeit antreten wollen und mit wem nicht. Unser geistiges Wesen und seine Verbindung zum Weltengeist rücken immer stärker in unser Bewusstsein. Es ist kein spoilern, wenn ich schon jetzt verrate: Je mehr es uns gelingt, zu erkennen, dass wir alle nicht nur auf dem gleichen Weg sind, sondern auch alle mit allem verbunden, umso mehr partizipieren wir von jener Kraft, in der sich alles Trennende überwinden lässt. Schön wäre, wenn dieser Impuls wie ein Ruck durch unsere Gesellschaft ginge, die erkennt, dass nur ein liebevolles Miteinander zum Ziel führt und dass die lähmende Angst, mit der sich viele verbunden haben, in einer Sackgasse endet. Sie entspricht nämlich nicht dem kosmischen Plan. Wir dürfen Haltung entwickeln, weil wir uns daran erinnern, dass ein Rückgrat nicht nur aus Wirbeln ist.
Studien zur Herdenimmunität
Studie 1: Spikes were produced in and ejected from cells in contact with the bloodstream.(academic.oup.com/cid/advance-article/doi/10.1093/cid/ciab465/6279075)
Studie 2: Circulating, specific SARS-CoV-2 IgG and IgA antibodies became detectable 1-2 weeks after application of mRNA vaccines. (academic.oup.com/cid/advance-article/doi/10.1093/cid/ciab465/6279075
journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0249499, doi.org/10.1016/j.cell.2021.06.005)
Studie 3: SARS-CoV-2 elicits robust adaptive immune responses regardless of disease severity. (sciencedirect.com/science/article/pii/S2352396421002036)
Studie 4: Spike-specific IgG and IgA levels rise further one day after second injection of mRNA (journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0249499)
Netzwerk Menschlich wirtschaften
https://www.menschlichwirtschaften.de/
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von Ilona Krämer | Do.Do..JuniJuni.2021202120212021 | Astrologie, Neumond, Wissenswertes, Zeitqualität

Heiße Sommerküsse…
Der Zwillinge-Neumond am 10. Juni wird vom rückläufigen Merkur begleitet und bildet eine ringförmige Sonnenfinsternis, die in der nördlichen Polarregion aber auch im Norden Deutschlands, zu sehen sein wird. Wie dem Vollmond Ende Mai haftet auch ihm etwas Schicksalhaftes an. Geprägt werden die Tage von dem Spannungsaspekt Saturn Uranus aber auch von Neptun, der mit dem Neumond und Merkur ein Quadrat bildet. Was das alles zu bedeuten hat und welche Chancen und Risiken der Neumond auch dir anzubieten hat und was welche Rolle dabei heiße Sommerküsse spielen, erfährst du in diesem Blogbeitrag.
Der Neumond spricht ganz klar die Einladung aus, ins Gespräch zu kommen. Der Dialog darf auch mit der eigenen Seele stattfinden, um zu klären, wer man wirklich sein will. Wir fragen uns dabei, welche Veränderungen die weltweite Krise für uns ganz persönlich hat, was noch gültig ist und was nicht. Das Gespräch darf aber auch zu unseren Mitmenschen gesucht werden, um zu klären, wie und mit welchem Motiv ein Miteinander gestaltet werden will. Veränderung braucht Bewusstsein, wenn wir wirklich Neuland betreten wollen. Wir sollten uns darüber klar sein, welche Lehren wir aus dem bisher Erlebten ziehen können. Andernfalls machen wir immer und immer wieder die gleichen Erfahrungen.
Wandeln und transformieren
Kennst Du den Satz: „Jetzt geschieht mir das schon wieder, warum immer wieder derselbe Mist?!“ Dieser Satz weist dich genau darauf hin: Was gilt es zu wandeln, innerlich zu transformieren? Welche Muster haben sich überlebt? Wo sind in deinem Leben die neuen Ufer? Der rückläufige Merkur wird uns noch bis 23. Juni Gelegenheit bieten, diese Angelegenheiten auch in unserem Inneren zu durchdenken. Mit der Luftbetonung, die diesen Neumond auszeichnet, sollte uns besonders das Denken sehr gut gelingen. Wir sind geistig flexibel und unternehmen gern Ausflüge in die Welt der Ideen. Neue Erfahrungen prüfen wir auf ihre logische Struktur und ordnen diese entweder in unser System oder schaffen eine neue Ordnung.
Wir sollten dabei nicht übersehen, dass es wichtig ist, anzuerkennen, dass wir nicht alles mit dem Verstand begreifen müssen, denn wir neigen vielleicht auch dazu, auch Gefühle in unser logisches System einordnen zu wollen. Das kann nicht gut gehen, denn da gehören sie keinesfalls hin. Dadurch bleibst du in zwischenmenschlichen Belangen oft auf Distanz, ohne es eigentlich zu beabsichtigen. Probleme auf der Gefühlsebene lassen sich kaum allein durch Überlegungen lösen. Es fällt dir in diesen Tagen eher schwer eine Situation, gefühlsmässig zu durchspüren und nicht nur aus emotionaler Distanz darüber zu reflektieren.
In den Dialog treten
Das Gespräch mit anderen nimmt in deinem Leben vermutlich eine zentrale Stellung ein in diesen Tagen. Dadurch, dass du mit deinen Mitmenschen im Gespräch und in Kontakt bist und leidenschaftliche Verstrickungen oder allzu intensives Engagement vermeidest, wirkst du harmonisch und ausgeglichen. Sonne, Mond und Merkur stehen im Tierkreiszeichen Zwillinge, was unsere Gesprächsbereitschaft zusätzlich fördern sollte. Wir gehen mit offenen Augen und wachem Interesse durchs Leben. Dabei haben wir die Fähigkeit, Dinge und Situationen objektiv aus einer gewissen Distanz zu betrachten, ohne sich gleich mit allem zu identifizieren. Möglicherweise fällt es uns manchmal schwer, uns zu entscheiden. Zwar können wir die Vor- und Nachteile einer Situation sehr genau abwägen, aber wir zögern vermutlich den letzten Schritt hinaus, der zu einer Entscheidung führen könnte.
Das liegt auch daran, dass dein Wille mit der Leichtigkeit eines Schmetterlings von Blume zu Blume schaukeln möchte und sich nicht immer gleich für eine Blume entscheiden will. Dazu strebst du zu sehr nach Objektivität und Toleranz und bist offen für alles Neue. Der Mond in den Zwillingen sorgt dafür, dass wir uns überall sofort zu Hause fühlen. Da unser Bewegungsradius durch die neuen Lockerungen deutlich größer ist als in den vergangenen Monaten, kommt dieser förderliche Aspekt wie gerufen. Das Gespräch mit anderen gibt dir ein Gefühl von Lebendigkeit. Drama ist nicht wirklich zu erwarten, denn deine Emotionen werden eher durch neue Eindrücke, als von tiefen Leidenschaften in Bewegung gebracht.
Gefühle nicht kaputtreden
Du denkst über deine Empfindungen nach, beobachtest die inneren Regungen und sprichst auch darüber. Denk dran: Man kann Gefühle auch kaputt reden! Gefühle wollen aber vor allem auch erlebt werden. Wehre dich nicht dagegen. Denn diese Gefühle können dir weiterhelfen, dir über die Vielseitigkeit des Lebens auch auf dieser wichtigen Seinsebene bewusst zu werden und vielleicht stellst du erstaunt fest, dass sich die ein oder andere Emotion einstellt, die neu ist. So könnte dir beispielsweise ein unverbindlicher Flirt mehr Spaß machen als eine aufwühlende leidenschaftliche Affäre. Komplizierten Beziehungen und Abhängigkeiten gehst du in diesen Tagen eher aus dem Weg.
Sollten doch Probleme und Konflikte eine Rolle spielen, wirst du diese mit dem Verstand zu lösen versuchen. Das Bild des Schmetterlings dürfte auch zu deinen spontanen Reaktionen passen. Du gehst jetzt so kurz vor der Sommersonnenwende mit einer gewissen Leichtigkeit und Flexibilität durch den Alltag. Der Sommer ist da und bringt mit all den Lockerungen etwas von der Ars Vivendi, der Kunst des Lebens zurück.
Kontakte zu anderen Menschen
Wie ein Schmetterling die Blumen, so brauchst du nicht nur Sonnenschein, sondern auch geistige Anregung, Abwechslung und Kontakte zu anderen Menschen. Die Konjunktion von Sonne und Mond, die ja den Neumond ausmacht versorgt uns mit viel Spontaneität, Wärme und Natürlichkeit. In allem schwingt auch das Lustprinzip mit, was sicherstellt, dass wir bei allem, was wir tun menschlich bleiben. In deinem Leben hat jetzt passend zur Sommerzeit auch deine emotionalen und kindlichen Bedürfnisse Platz. Dank der Konjunktion von Sonne und Merkur, der in seinem Zeichen den Zwillingen die Fahne des Denkens besonders hochhält, sind wir nicht allzu wankelmütig oder sprunghaft, sondern bewahren uns unsere klaren Ansichten, wissen, was wir wollen und denken Projekte und Vorhaben konsequent zu Ende. Verstand und Gefühl sind dank der Konjunktion von Mond und Merkur eng miteinander verbunden.
Das ist auch gut so, denn die übrigen Herausforderungen, in die wir gestellt sind, machen es zu unserer Pflicht, nicht nur die individuellen Eigenarten zu leben. Saturn im Wassermann, der seit dem 23. April rückläufig ist und erst 11. Oktober wieder nach vorne strebt, möchte auch, dass wir unsere eigene Ordnung überprüfen. Das kann die innere wie die äußere sein. An welchen Glaubenssätzen hältst du fest? Ist der Platz, denn du dir für dein Leben ausgesucht hast noch der richtige oder sehnst du dich vielleicht insgeheim danach, deine sieben Sachen zu packen und umzuziehen?
Heiße Sommerküsse?
Vielleicht spürst du den Drang, dir Gleichgesinnte zu suchen, die besser zu dir passen und die dich auf der spannenden Reise auch zu dir selbst besser unterstützen können als jene, die auf den ausgelatschten Pfaden des Lebens nur noch mittrotten. Wie wäre es mit heißen Sommerküssen? Dafür musst du deinen Lieblingsmenschen nicht mal in die Wüste schicken. Überrasche ihn doch einfach mal mit etwas Neuem, Leichten, Phantasievollen und Ungewöhnlichem. Sei du selbst die Veränderung, die du dir von der Welt wünscht. Worauf wartest du? Dieser Neumond zwinkert dir mit all seinen Aspekten freundlich und aufmuntern zu.
Neues mit Maß einzubringen und das Leben dem Zeitgeist anzupassen ist die große Überschrift über allem. Saturn und Uranus stehen im Quadrat zueinander und das fast gradgenau, was seine Power stärkt. Darum wundere dich nicht, wenn sich in dir die Ambivalent zeigt zwischen dem Wunsch nach Veränderung und der Angst vor genau dem Neuen, was daran geknüpft ist. Vielleicht pendelst du zwischen übermäßigem Sicherheitsbestreben und Freiheitsdrang oder zwischen konventionellem Verhalten und Individualismus hin und her.
Zukunftsgerichtete Idee verwirklichen
Die in dieser Konstellation symbolisierte Aufgabe besteht darin, Sicherheit in der eigenen Individualität zu finden und die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Du kannst so Fähigkeiten entwickeln, um deine zukunftsgerichteten Ideen zu verwirklichen und auch für andere Menschen bahnbrechend zu wirken. Voraussetzung ist allerdings, dass du erkennst, was Bestand hat und was der Erneuerung bedarf. Das wir dabei vielleicht mehr als sonst unsere Beziehungen und Partnerschaften in den Fokus nehmen, unterstützt das Sextil von Venus und Uranus. Beziehungen sollen anregend sein und neue Erkenntnisse bringen. Eine durchschnittliche “gewöhnliche” Partnerschaft befriedigt dich in diesen Tagen kaum. Das kann heißen, dass du für Abwechslung und eine gewisse Unberechenbarkeit sorgst. Vielleicht entdeckst du aber auch ein neues Hobby, buchst spontan eine lang ersehnte Auslandsreise oder renovierst deine Wohnung, um für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Oder du überrascht dein Umfeld mit einem völlig neuen Look.
Mit dem Quadrat zwischen Sonne, Mond und Merkur werden wir an diesem Neumond mit einem besonderen Impuls versorgt: Wir möchten am liebsten alle Grenzen auflösen und uns einem größeren Ganzen hingeben. Durch all die Veränderungsprozesse, in die wir nicht zuletzt auch durch die Corona-Krise hineingestellt wurden, sehen wir vielleicht nicht immer alles so klar, und neigen nicht zuletzt in unseren Beziehungen zu idealistischen Vorstellungen. So vermischt sich dein inneres Bild von einer romantischen Liebe und einem unfehlbaren Partner leicht mit der Realität.
Zuhören und helfen
Das Gute an diesem Aspekt: Du kannst besser als sonst zuhören und zeigst dich hilfsbereit. Auf der anderen Seite könnte es sein, dass du dabei innerlich aufbegehrst, dich ausgenützt fühlst und es doch nicht wagst, Nein zu sagen. Wenn du nicht einfach das Opfer deiner Weichherzigkeit sein willst, so gilt es, den inneren Konflikt, einerseits für die anderen da zu sein, andererseits jedoch auch dich selbst zu behaupten, anzugehen. Dies heißt jetzt nicht, dich zu verschließen um nur noch dein Ego zu pflegen, sondern dir ein Bewusstsein darüber zu verschaffen, wann du für andere da bist und wann du selbst zum Zuge kommst.
Da auch der Mond im Quadrat zu Neptun steht ist das Potential an Hingabefähigkeit groß und du kannst mit anderen Menschen oder der Natur ein Gefühl völliger Verbundenheit erleben. Auch der Zugang zu unserer Phantasie und zu unserem Unbewussten gelingt uns leichter. Achte darauf, dass du nicht die Realität aus den Augen verlierst, und bewahre dir einen gesunden Pragmatismus. Der Aspekt erleichtert auch den Griff zu Suchtmitteln. Lasse von zuviel Alkohol, Medikamenten oder Drogen besser die Finger weg, auch wenn diese versprechen, die Welt zumindest kurzfristig ein bisschen bunter zu machen. Vielleicht setzt du besser auf das Quadrat von Merkur und Neptun, dass unsere Phantasie beflügelt und uns mit bunten Bildern versorgt, ohne dass wir am nächsten Tag mit einem Kater oder schlimmerem aufwachen.
Malen oder schreiben?
In diesen inneren Bildern steckt ein enormes Potential, das dein Denken um vieles tiefer und reicher werden lässt, wenn du geeignete Ausdrucksformen dafür findest. Vielleicht entdeckst du für dich die Malerei oder das Schreiben, um diese Bilder auf deine dir ganz eigene Art und Weise zu beschreiben.
Dieser Aspekt steht auch für die Gefahr, dass wir uns Sand in die Augen streuen lassen und uns zu etwas überreden lassen, was wir eigentlich nicht wollen. Wir möchten gerne an Wunder glauben und werden dadurch anfällig für Täuschungen. Vielleicht denkst du sogar, die ganze Welt habe es darauf abgesehen, dich zu betrügen. Doch hängt dies weitgehend damit zusammen, dass du die Wirklichkeit idealisierst, viel zuviel erwartest und dann enttäuscht bist, wenn du auf den Boden der Tatsachen geholt wirst. Jede Illusion, die wie eine Seifenblase platzt, ist ein – vielleicht schmerzhafter – Hinweis, dass du deine Phantasie in ungeeigneten Kanälen auslebst und zu sehr mit der Realität vermischst.
Enormes Energiepotential
Egal, was wir tun, wir tun es leidenschaftlich in den Tagen rund um den Neumond. Dafür sorgt die Opposition von Mars und Pluto. Wir haben ein enormes Energiepotential, das wie ein Vulkan in uns schlummert. Es hängt von den übrigen Ereignissen ab, wie wir diese Kraft zeigen. Von sanft bis rebellisch reicht das Spektrum. Vielleicht fühlst du dich aber auch energielos und “ausgebrannt”. Oder du spürst, wie es in die brodelt; aber du wagst es kaum, den Vulkan ausbrechen zu lassen, aus Angst, die Kontrolle zu verlieren. Diese Gefühlsausbrüche sollten dich nicht erschrecken. Sieh in ihnen eine Aufforderung des Lebens, den dunklen Seiten des Lebens ins Antlitz zu blicken, die Angst vor der eigenen Kraft, dem eigenen Zerstörungspotential und der eigenen Zwanghaftigkeit zu begegnen und letztendlich zu wandeln. Damit gelingt es dir am ehesten Schritt für Schritt die Energien zum Fließen zu bringen.
Deine Aktivitäten haben etwas Leidenschaftliches und manchmal auch Zwanghaftes oder Zerstörerisches, das es zu akzeptieren und in geeignete Bahnen zu lenken gilt. Du kannst ziemlich ehrgeizig, kompromisslos und belastbar sein und ein Projekt mit eiserner Härte durchziehen. Du gehst auf‘s Ganze, in der Arbeit wie in der Sexualität womit wir wieder bei den heißen Sommerküssen wären…
Die Basis für eine tiefe Liebe
Das Quadrat zwischen Chiron und Venus weist uns darauf hin, dass die eigene Verletzlichkeit die Basis für eine tiefe Liebe ist. Chiron hat an seiner Tierhälfte eine unheilbare Wunde, die im Zusammenhang steht mit dem Beziehungsplaneten Venus. Dies weist auf mögliche Schwierigkeiten mit der instinkthaften und dunklen Seite von Beziehungen hin und auf den Drang nach Harmonie um jeden Preis und Inbesitznahme des anderen. Nähe kann verletzen, und vielleicht erlebst du in dieser Zeit, wie sich Menschen von ihrer dunklen Seite zeigen, dein Vertrauen missbrauchen und deine Gefühle verletzen. Umgekehrt kannst du aber selbst genau das anderen antun. Vielleicht stellst du aber auch deinen eigenen Wert in Frage und hast Mühe, dich selbst bedingungslos gern zu haben. Damit wird es auch schwierig, anderen deine Liebe zu schenken. Wir vergaloppieren uns vielleicht in allzu romantische Vorstellungen, Eifersucht und ernten dafür schmerzhafte Enttäuschungen.
Chiron konnte seine Wunde nicht heilen, doch als er sie akzeptierte, wurde er selbst zum Heiler für andere. Es geht nicht darum, der Rose die Dornen wegzunehmen, sondern sie als Ganzes, so wie sie ist, anzunehmen, sich in Beziehungen einzulassen mit dem Wissen, dass es weh tun kann. Und so wie man die Rose mit einiger Vorsicht auch zwischen den Dornen anfassen kann, so bist du aufgefordert, zu lernen, dich vor unnötigen emotionalen Verstrickungen zu schützen und andere Menschen und Dinge nicht um jeden Preis haben zu wollen. Wenn du dich – mit der nötigen Rücksicht auf deine eigene Empfindsamkeit – auf wirkliche Nähe zu anderen Menschen einlässt und auch die dunkle Seite der Besitzansprüche und der emotionalen und sexuellen Manipulation nicht aus deinem Erleben verdrängst, so kannst du eine sehr tiefe Liebe entwickeln. Wenn dir das nicht auf Anhieb gelingt, dann lädt dich das Sextil zwischen Saturn und Chiron ein, deine Schwäche liebevoll anzunehmen.
Leidenschaftlich fühlen und denken
Der Neumond spannt also insgesamt einen Bogen von leidenschaftlichen Gefühlen auf der einen und einem nachhaltigen Denken auf der anderen Seite. Wir reden miteinander, schmieden Pläne und geben unseren Vorstellungen, wie wir Leben wollen Ausdruck. Über allem steht immer die Frage: Wer willst du sein? Wer wollen wir sein? Wer ist das „wir“? Unter der Sommersonne gelingt es uns vielleicht, das mit einer gewissen Leichtigkeit und Freude zu beantworten. Es gilt ein neues Miteinander zu gestalten, was auch für unsere persönlichen Beziehungen gilt. Lassen wir doch in den lauen Juninächten nicht nur die Glühwürmchen strahlen, sondern mit ein bisschen mehr Romantik, dem ein oder anderen Überraschungsmoment und einen Schuss Abenteuerlust auch die Augen unseres Lieblingsmenschen. Wie gesagt…heiße Sommerküsse…
von Ilona Krämer | Mo.Mo..MaiMai.2021202120212021 | Astrologie, Neumond, Zeitqualität

Umdenken und zwar jetzt!
Mit dem Neumond in Stier am 11. Mai, der um 20:59 Uhr grad genau am Himmel steht, beginnt ein neuer Zyklus, der unter dem Motto „Umdenken, und zwar jetzt!“ stehen könnte. Nicht weniger als ein Wertewandel steht auf dem kosmischen Programm. Wir werden herausgefordert, für mehr Menschlichkeit einzustehen. Einmal mehr rufen uns die Sterne zu: Es geht um ein neues Miteinander. Dieser Wandel wird nicht ohne Spannung bleiben. Spürbar wird dieser in uns selbst aber auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. Diese Spannung wird bis Juni mehr und mehr zunehmen und auch schließlich auch bei jenen ankommen, die immer noch hoffen, es gäbe einen Weg zurück in das Leben vor Corona. Mehr zu der kosmischen Gemengelage rund um den Neumond, erfährst du in diesem Podcast, zu dem ich dich sehr herzlich begrüße.
Die Manifestationskraft ist mit dieser deutlichen Erdbetonung in diesen Tagen groß. Der Neumond im Stier mit seinem Sextil zu Neptun, rückt die Menschlichkeit, die übermenschliche Liebe, die geistigen Werte in den Fokus und lässt uns prüfen, welche davon noch zu uns passen. Wir fragen nach den Gestaltungsmöglichkeiten für ein neues Miteinander und öffnen uns auch für die Welten Andersdenkender. Letztendlich werden wir einander offen zuhören müssen, um ein Verständnis füreinander zu entwickeln. Lehnen wir Menschen aufgrund ihres anderen Selbstverständnisses und Weltbildes ab, schüren wir den Hass, die Spannung und letztendlich die Spaltung unserer Gesellschaft. Diese Aggressionen werden durch die sich anbahnende Konjunktion von Lilith und Sonne mächtig eingeheizt und dürfte für die ein oder andere Eskalation sorgen.
Wille mit viel Hartnäckigkeit
Wir möchten in unserem Leben wieder einen Platz einnehmen, der nicht durch andere eingeschränkt oder gestaltet wird und lassen uns so schnell auch nicht mehr ein X für ein U vormachen. Unser Wille wird mit einer guten Portion Hartnäckigkeit ausgestattet, was uns auch mal in den Zorn treiben kann.
Unser inneres Kind klopft vielleicht an, was den Frühling, der jetzt in voller Blüte steht, nach Herzenslust genießen möchte. Wenn du dich in den vergangenen Monaten aus deinem Schneckenhaus nicht herausgetraut hast, kommt spätestens jetzt Unzufriedenheit auf. Wir sehnen uns nach Körperkontakt, nach der ungehinderten Begegnung mit anderen Menschen und möchten unserer Sinnlichkeit ohne Wenn und Aber Ausdruck verleihen.
Das Trigon zwischen Merkur und Saturn fördert unsere Fähigkeit, folgerichtig zu denken. An dein Wissen und Denken stellst du hohe Ansprüche. Du entwirfst im Geiste deine Zukunft und denkst auch über deine Beweggründe und die Vergangenheit nach. Auch deine Fähigkeit mit anderen ins Gespräch zu kommen, wird kosmisch gut bestrahlt. Vielleicht diskutierst du über neue Gesellschaftsmodelle, über deine Vorstellungen von einer Gemeinschaft, in der du dich aufgehoben und wohl fühlst. Dieses Thema stellt nach wie vor das Quadrat zwischen Saturn und Uranus in unser Bewusstsein. Du bist in diesen Tagen vielleicht einerseits fasziniert von Veränderungen und hast auf der anderen Seite genau vor diesen Änderungen Angst.
Sicherheit in uns selbst finden
Warum geschieht uns das? Weil wir aufgerufen sind uns von der Welt von heute mit all ihren auch materiellen Absicherungen zu verabschieden. Wir dürfen lernen, die Sicherheit in uns selbst, in der eigenen Individualität zu finden. Erst wenn du weißt, was du wirklich willst, was du verändern möchtest und was sich überlebt hat, kannst du andere für deine Zukunftsideen begeistern und auch für andere tätig werden. Unterstützt wird dieser Aspekt von dem Sextil zwischen Mars und Uranus, dass uns ebenfalls zum individuellen Handeln anspornt. Unser Improvisationstalent steht unter einem guten Stern. Erfinderisch suchen und finden wir neue Wege und zeigen dabei viel Geistesgegenwart.
Die Alltagsroutine nervt uns, wir brauchen Freiraum und sind ausgesprochen kreativ. Ein Teil von dir will vielleicht im Schnellzugstempo durchs Leben rasen und kann sich nur mit Mühe damit abfinden, dass es Zeit braucht, um Ideen in die Realität umzusetzen. Vielleicht versuchst du mit dem Sextil zwischen Neumond und Neptun in Resonanz zu gehen, dass uns einlädt, uns vom Fluss des Lebens tragen zu lassen. Wir sind offen und sensibel für unsere Umwelt und werden leichter als sonst in unserem Willen von anderen Menschen und der äußeren Situation ganz allgemein beeinflusst. Vielleicht möchtest du dich einfach mal zurückziehen, um in Ruhe und Einsamkeit herauszufinden, was du wirklich willst. Wenn du diesem Wunsch nicht nachgibst, kann dich deine Umwelt sehr leicht hierhin und dorthin schwemmen. Besser wäre, du nimmst dir die Zeit für eine Art Standortbestimmung. Stecke dir klare Ziele, dann kannst du sie auch verwirklichen.
Die eigenen Bedürfnisse nicht unter den Teppich kehren
Dieser Aspekt macht uns hilfsbereit. Auch hier gilt es, die Balance zu wahren und die eigenen Bedürfnisse nicht einfach unter den Teppich zu kehren. Das wäre schade, bist du doch in diesen Tagen auch für deine Belange sehr sensibel und nimmst daher vielleicht die Einladung des Sextils zwischen Neptun und Pluto an, über das größere Ganze nachzudenken, in das wir als geistiges Schöpferwesen hineingestellt sind. Wir dürfen den wahren Kern des Menschseins entdecken und erkennen, was es bedeutet, neben einem Körper und einer Seele auch einen Geist zu haben.
In der heutigen Zeit ist es ausgesprochen schwierig, von Geist zu sprechen, da unsere Gesellschaft kaum noch eine Verbindung zum Geistigen erkennen lässt. Am ehesten wird der Geist für die Menschen noch erlebbar, wenn er dem Materiellen gegenübergestellt und damit ein Gegensatz gebildet wird. Materie ist das, was man sehen kann und Geist ist das, was sich dieser Art der Betrachtung entzieht. Er ist übersinnlich, greift aber in das Sinnliche ein.
Die Grundkräfte der Seele sind Sympathie und Antipathie
Der Geist ist etwas, was man in sich fühlt, ohne dass man ihn, mit den üblichen Sinne begreifen könnte. Die Abgrenzung zur Seele ist ebenfalls schwierig, denn was heißt das denn, wenn Geisteswissenschaftler erklären: Der Geist ist, während der Seele etwas gefällt oder auch nicht. Nun, die Seele hat die Grundkräfte Antipathie oder Sympathie. Der Geist hingegen fragt nach dem Wesen, das unabhängig davon ist, was dir gefällt. Die Unterscheidung zwischen dem Geistigen und dem Seelischen ergibt sich aus der Tatsache, dass der Geist objektiv ist, die Seele hingegen subjektiv.
Diese Unterscheidung hilft uns weiter, ist aber nicht alles, denn das Übersinnliche tritt uns dreifach entgegen: Neben dem Geist und der Seele ist bereits das Leben als solches Übersinnlich. Die Offenbarung, also die Erscheinung des Lebens, sehen wir zwar im Lebendigen, aber das Leben als solches sehen wir nicht.
Drei Welten sind in uns vereint
Wir Menschen sind demnach gleich in drei Welten gestellt. Die Seelenwelt, in die Wirksamkeit der Schöpfung, das Ätherische und in die materielle Welt. Alle drei Welten sind in uns vereint. Unsere Sinne sind die Tore zur irdischen Welt. Über die Sinne nehmen wir wahr und diese erzeugen eine Empfindung, eine Sinnesempfindung. Unser Geist antwortet darauf mit einer Vorstellung. Dadurch sind wir denkende Wesen, weil wir in der Lage sind, auf die Sinneseindrücke mit Vorstellungen zu antworten. Gekrönt wird unser Seelenleben durch das Denken, das eine rein geistige Tätigkeit ist. Unser Gehirn spiegelt unseren Geist und bringt uns unser Denken ins Bewusstsein.
Unsere Seele wird vom Geist umspannt, daher ist es gerade in dieser Krise, in der wir uns als Menschheit befinden, höchste Zeit, die Frage nach dem Geist zu stellen. Denn wenn wir uns nur auf die Sinne reduzieren, oder reduzieren lassen, erleben wir bestenfalls ein Viertel der Schöpfung und das kann in der Konsequenz den Menschen nicht nur verarmen lassen, sondern wir werden daran auch krank. Unsere Aufgabe besteht heute darin, wieder ein Bewusstsein über die geistige Welt zu erringen, in die wir letztendlich eingebettet sind und die auf uns wirkt, ob uns das nun bewusst ist oder nicht.
Die geistige Welt neu entdecken
Wir sind eingeladen, diese heistige Welt nicht nur neu zu entdecken, sondern auch sie in unser Weltbild zu integrieren. Mit meinem Angebot verstehe ich mich als Brückenbauer von einer materialistischen Weltanschauung hin zu einer, die den Geist nicht verleugnet, sondern als wesentlichen Bestandteil des Menschseins anerkennt und pflegt. Lass uns also auch darüber ins Gespräch kommen. Das wäre ein guter Plan und ganz im Sinne des Mondknotens in den Zwillingen. Das Horoskop zeigt hier symbolisch die Aufgabe für unsere Gesellschaft und damit für dich als ein Teil von ihr, offener und wertfreier zu werden, Kontakte zu anderen Menschen herzustellen, ohne alles durch die Brille der eigenen Überzeugung zu betrachten. Objektivität, Offenheit und die Fähigkeit, das Gemeinsame zu sehen und zu fördern und so Beziehungen zu schaffen, sind jetzt mehr denn je gefragt.
Wir werden nicht zuletzt durch die Corona-Krise, die unser aller Leben tüchtig durcheinandergewirbelt hat, aufgefordert, unser Weltbild, das zurzeit kräftig unter Beschuss steht, in Frage zu stellen. Echte Befriedigung findest du erst, wenn du deine alten Denkmuster zugunsten der Bereitschaft aufgibst, noch mehr zu lernen. Auch geht es darum, den Menschen durch Geselligkeit und Gespräche wieder näherzukommen.
Nähe und Gemeinsamkeiten zulassen
Unser aller Entwicklungsprozess führt weg vom Ego hin zu unserer Bereitschaft, auf andere Menschen zuzugehen, das Gemeinsame und Verbindende zu erkennen und einander die Hand zu reichen. Wir sind aufgefordert, wieder Nähe und Gemeinsamkeiten zuzulassen. Merkur am aufsteigenden Mondknoten fordert uns auf, mentale Fähigkeiten zu entwickeln. Setze dein Denken, Wissen und deine Kommunikationsfähigkeiten optimal ein! Auch deine Interessen solltest du nicht einfach brachliegen lassen, sondern diese wie gute Freundschaften pflegen.
Chiron steht noch eine ganze Weile im Tierkreiszeichen Widder und macht uns unseren Mut, unsere Tatkraft und unseren Pioniergeist bewusst. Darauf reagierst du vielleicht mit einer gewissen Vorsicht oder sogar Misstrauen, wenn du damit schlechte Erfahrungen gemacht hast. Zum Heilmittel könnte dann werden, dich spontan durchzusetzen und die Herausforderungen des Lebens tatkräftig anzupacken. Der verwundete Heiler tritt an diesem Neumond gleich mit drei Planten in Kontakt.
Eigene Schwächen annehmen
Mit Mars bildet er ein Quadrat, das die Aufgabe bereitstellt, die Schwächen der eigenen Handlungsfähigkeit anzunehmen. Durchsetzung, Wettkampf und Verteidigung haben in diesen Tagen für dich möglicherweise einen ungewöhnlich hohen Stellenwert. Neigst du gerade dazu, das Leben als Kampf zu betrachten oder in jedem Menschen einen Gegner zu sehen? Auch das Sextil zwischen Chiron und Saturn verführt uns dazu, uns selbst oder und anderen gegenüber kritisch zu sein und bisweilen neigen wir zu einer Überbetonung von Fehlern und Schwächen, bei uns selbst aber auch bei unseren Mitmenschen.
Doch dieses Verhalten führt uns in eine Sackgasse, denn es gilt vielmehr, menschliche Schwächen und die Unvollkommenheit der realen Welt zu akzeptieren. Das Sextil zu Merkur kann bei uns den Eindruck wachrufen, dass wir nicht verstanden werden und dass uns die intuitiven Anteile in unserem Denken überrumpeln. Lässt du deine Intuition jedoch zu, kannst du zum wahren Kern der Dinge vordringen.
Willenskraft allein reicht nicht
Besonders viel Power hat an diesem Neumond wie eingangs bereits erwähnt Lilith, die mit der Sonne eine Konjunktion bildet, die am 13. Mai gradgenau ist. Dieser Aspekt weist uns darauf hin, dass Willenskraft allein nicht reicht, um ein Ziel zu erreichen. Langfristig braucht es mehr als ein starkes Ich, um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Es braucht ein Ziel, das deinem wahren Wesen entspricht. Vielleicht spürst du, dass die Ziele und Vorhaben, mit denen du dich bislang identifiziert hast, dir dein Ego eingeflüstert hat. Gleichzeitig bietet diese Zeitqualität die Chance, auf einer tieferen Ebene zu ahnen, dass die eingeschlagene Richtung nicht deinem wahren Kern entspricht.
Gewohnheit und Veranlagung lassen dich vielleicht ein zielgerichtetes Ego höher bewerten als die eigene Intuition. Jetzt aber fordert eine innere Instanz in dir ein Leben aus den tiefsten Gefühlen heraus, ein Leben, das deinem wahren Ich entspricht, dem immer auch eine weibliche Seite angehört. Egal, ob du nun ein Mann oder eine Frau bist. Erlaubst du dir, wirklich auf deine Gefühle zu hören, so wirst du vielleicht jetzt deinem Leben eine neue Richtung geben können, auch wenn das bedeutet, dass du dich in ungewisse Fahrwasser begibst. Der Zyklus von Werden und Vergehen wird dir einmal mehr bewusst.
Geborgenheit in den eigenen Tiefen finden
Wehre dich nicht dagegen, dann wird dieser Aspekt leichter. Auch wenn der Mond in Konjunktion zu Lilith, deine Sehnsucht nach der Geborgenheit, nach Geben und Empfangen von Wärme und Zärtlichkeit steigert. Erwarte all das nicht von anderen, sondern gib dir selbst die Geborgenheit, die du in deinen eigenen Tiefen finden kannst. Du erfährst dann Gewissheit, denn wenn wir uns auch unserem Geist anvertrauen, der mit dem Kosmos in einer engen Verbindung steht, entdecken wir schnell die Zeichen, die uns den Weg in eine neue Zeit deuten.
Als Menschheitsfamilie dürfen wir gemeinsam zunächst durch einen tiefen Wandel gehen. Am Ende dieses Weges steht, wenn viele Gleichgesinnte mitgehen, eine neue Ordnung mit viel Lebensqualität, weil sie geistreich ist und an dem Wir orientiert. Wenn Du das in dir spürst, dann hat diese innere Sicherheit von dir mit diesem Neumond, eine große Schöpferkraft. Halte einen Moment inne: Riechst du sie schon, unsere neue Erde?