Neptun in Konjunktion mit Venus

Neptun in Konjunktion mit Venus

Venus Konjunktion Neptun

Das Göttliche unseres Seins und die liebe Liebe…

Am 15. Februar 2023 wird sich Venus und Neptun mit einer Konjunktion verbinden, die wir durch eine Spiritualisierung der Liebe, der Selbstlosigkeit und Seelenverschmelzung mit dem geliebten Partner erleben können. Ganz im Sinne der Polarität können wir uns aber auch in einer Enttäuschung über einen Liebespartner wiederfinden, weil dieser nicht unseren Erwartungen entspricht. Am meisten zeigt sich der Aspekt dadurch, dass wir zu Tagträumen neigen. Wir denken vielleicht über unsere Ideale nach. Für mich ist das Grund genug, der Frage nachzugehen: Was ist das eigentlich ein Ideal? Und warum brauchen wir Ideale in unserem Leben?

Sich mit der Liebe verbinden

Begegnen sich Venus und Neptun in einer Konjunktion, was beide Planeten aufgrund der schnellen Laufzeit von Venus jedes Jahr tun, bekommen wir regelmäßigen Hinweise, dass es uns gut tut, uns mit der Liebe zu verbinden. Der Venusspiegel weist und bereits darauf hin, dass es hier um mehr geht, als ein erotisches Abenteuer, denn der Kreis über dem Kreuz symbolisiert den Geist, der über der Materie steht. Wir dürfen mit Venus lernen, eine harmonische Verbindung zwischen unsere geistigen und materiellen Antrieben herzustellen.

Venus regiert den Stier und die Waage. Im Stier sucht sie die harmonische Verbindung eher instinkthaft, in der Waage überwiegend geistig. Im Stier geht es ihr um die Befriedigung körperlicher Bedürfnisse. Sie sucht nach Sicherheit, Verwurzelung und Genuss. In der Waage strebt sie nach der persönlichen Begegnung und sucht den Kontakt mit anderen Menschen. Sie repräsentiert unseren persönlichen Geschmack, denn sie wählt nach rein subjektiven Kriterien. Auch sie ist es, die durch unser Herz spricht.

Täuschung und Enttäuschung

Neptun mit seinem Dreizack, was dem doppelten Jupiterzeichen entspricht, wurde in der Zeit entdeckt, als die Dampfkraft erfunden wurde. Daher wird er gern auch als der Planet der Täuschung und Enttäuschung interpretiert, da er mit Dampfplauderei in Verbindung gebracht wird oder mit der ein oder anderen Nebelbombe, die für alles sorgt, nur nicht für Klarheit. In den unteren Gefilden ist mit Neptun also kaum Klarheit zu finden. Wir müssen den Blick schon in höhere Sphären erheben. Nicht umsonst kamen in der Zeit seiner Entdeckung auch die Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Leben nach dem Tod und der Spiritismus in Mode. Die Theosophie entwickelte sich zur Anthroposophie, die Rudolf Steiner am Anfang des 20. Jahrhunderts ins Leben rief. Unser Lebens wurde sozialer, indem Armen, Kranken und Bedürftigen durch entsprechende Einrichtungen geholfen wurde.

Neptun ist mythologisch der Gott der Meere. Er kennt daher weder Form noch Kontur. Alles fließt, ist unergründlich, schemenhaft und scheinbar grenzenlos. Er ist daher auch der Stellvertreter für den Stoff, aus dem unsere Träume sind. Visionen, Illusionen, Selbsttäuschung und die Täuschung anderer sind daher ebenfalls sein Metier. Klarheit finden wir mit Neptun dort, wo die Dinge nicht von dieser Welt sind. Er verleiht uns eine höhere Wahrnehmungsfähigkeit, lässt uns Zusammenhänge erfassen, die Menschen, die Neptun in den unteren Gefilden ausleben, nicht finden können. Wo Neptun steht, sind wir voller Ideale, voll Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Selbstlosigkeit.

Unsere Passion als geistiges Wesen

Verbinden sich Venus und Neptun zu einer Konjunktion, wie an diesem 15. Februar, werden wir einmal mehr daran erinnert, dass wir in der Lieben mehr anstreben sollten, als eine schnelle Triebbefriedigung oder eine an Bedingungen geknüpfte Liebesbeziehungen. Wir sollten uns als Mensch aber auch als Menschheit an unsere eigentliche Passion als geistiges Wesen erinnern, uns dem wahrhaftigen Verbunden-Sein zuwenden. Wir dürfen uns daran erinnern, wie heilsam Liebe und Mitgefühl sein können, wenn wir es von Egomotiven befreien. Wir dürfen uns an unsere Ideale erinnern, nämlich die, was es bedeutet, ein achtsames, respektvolles und liebevolles Miteinander zu gestalten.

Venus und Neptun begegnen sich im Tierkreiszeichen Fische. Sie sind das Symbol für die Auflösung aller bisher verbindlich gehaltenen Strukturen, jeglicher fest gefügten Sicherheit und materiellen Identifikation. Wir verlieren in den Fischen ein Stück weit den Boden unter den Füßen. Nichts scheint mehr klar, als dass wir als Menschen auf einem winzigen Planeten mit einer irren Geschwindigkeit durch das Weltall rasen. Wir bekommen mit Neptun in seinem Domizil, den Fischen, bereits länger den kosmischen Hinweis, uns mit der Macht zu befassen, die unser Sein am Leben hält. Wir dürfen unseren kleinen Egoverstand überwinden. Gemessen wird hier nicht nach irdischen Maßstäben, sondern an den geistigen. Es geht um die tiefe Verbundenheit allen Seins.

Sich im großen Ganzen verlieren

Neptun in den Fischen zeigt uns, was mit Freiheit gemeint ist, die uns aus Bindungen, Begrenzungen, Regeln und Hierarchien entlässt. Wir werden uns bewusst, dass wir ein winziges Teilchen unter vielen sind und unsere Wünsche, Träume, Hoffnungen und Bestrebungen bedeutungslos zusammenfallen und sich in dem großen Ganzen verlieren. Wir begreifen, dass wir nicht nur einen irdischen Ursprung haben, sondern auch einen geistigen.

Unsere Ideale unterstützen uns dabei, dieses Bewusstsein zu erringen, denn auch sie sind ja meist nicht von dieser Welt. Ideale müssen, wenn sie Wert haben sollen, ebenso tief in der geistigen Welt begründet sein wie Naturgesetze in der irdischen. Sie stehen eher für eine Entwicklung, für ein Streben als für eine Schwärmerei oder Phantasie die ziemlich sicher niemals verwirklich werden kann. Alle großen Ideale der Weltgeschichte sind im weitesten Sinne aus höheren Erkenntnissen hervorgegangen. Dabei ist jenen, die sie ersonnen haben klar, dass sich Ideale in der äußeren Welt nicht unmittelbar verwirklichen lassen.

Ideale erreichen wir nie

Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals, doch wie Seeleute richten wir unseren Kurs danach. Damit liegt in der Natur der Sache, dass wir Ideale zwar nie vollständig zu erreichen, sie aber die Zielrichtung für eine fruchtbare Entwicklung vorgeben. Das gilt für die Entwicklung von uns selbst wie für die einer Gemeinschaft, einer Gesellschaft und in der Summe der gesamten Menschheit. Sie werden aus der geistigen Welt, aus dem Weltengeist geschöpft und können daher im irdischen nie vollkommen verwirklicht werden. Warum brauchen wir sie dann?

Sie sind notwendig, weil sie Orientierung geben, Halt im Geistigen, damit wir uns vom Irdischen nicht einverleiben lassen. Neptuns Ideale sind das Gegenstück von Saturns Ordnung, der uns manchmal erbarmungslos in die irdischen Zwänge einspannt. Wir brauchen Ideale, um als geistiges Wesen lebendig zu bleiben, in dem stetigen Bemühen unsere Seele und unseren Geist weiterzuentwickeln. Dort wo Neptun im Horoskop steht, ist der Raum, wo wir unsere Ideale finden können.

Schönheit, Fülle und Kultur

In Konjunktion mit Venus verbinden sich unsere geistigen Ideale mit der irdischen wie etwa der Schönheit, Fülle und Kultur. Eine Venus in Marmor gemeißelt, wie es die alten Griechen noch gern gemacht haben, ist wohl ein wunderbares Symbol für die Vereinigung von Venus und Neptun. Wir dürfen uns Mitte Februar wieder von der Schönheit begeistern lassen, von den Ideen Gottes, die wir in aufspringenden Knospen in der Natur ebenso finden, wie in den sanften Tönen, die ein Geiger seinem Instrument entlocken kann.

Aber es geht auch darum, in voller Größe die Hoheit der moralischen Ideale des Menschen zu empfinden. Alles Moralische beruht auf einem Verhältnis des Gesamtmenschen zur Außenwelt. Damit ist nicht nur die physische Außenwelt gemeint, sondern auch all das, was uns an geistigen Kräften und Mächten umgibt. In der Moralität öffnet der Mensch unmittelbar sein Ich dem Kosmos. Repräsentanten der moralischen Ideale sind nach Platon die Weisheit, die Gerechtigkeit, die Tapferkeit und die Mäßigung.

Glaube, Hoffnung und die Liebe

Im neuen Testament spricht Paulus in seinem Brief an die Korinther vom Glaube, der Hoffnung und der Liebe und kommt zu dem Schluss, dass die Liebe, die größte Tugend sei. Fragen wir uns also: Was glauben wir? Macht es uns groß und ist das unserem Wesen als Mensch würdig? Was hoffen wir? Entspringt das Motiv einer höheren Haltung oder ist es selbstgerecht und egoistisch, was wir hoffen? Und wie lieben wir? Was ist für dich die Liebe? Wie bereit sind wir für den Frieden? Was tragen wir bei zu dem Frieden in der Welt? Die Fragen sind auch für mich nicht leicht zu beantworten. Wir ringen mit ihnen – ein Leben lang. Wenn Pluto am 23. März in den Wassermann gewandert ist, wird uns vielleicht bewusst, dass wir alle im Grunde die gleichen Fragen haben. Wird es möglich sein, diese Fragen nach unseren Idealen beherzt und durch ein neues Miteinander gemeinsam zu beantworten?

 

Wofür ist deine Zeit reif?

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wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Authentisch und erfüllt leben

Authentisch und erfüllt leben

In angespannten Zeiten wie diesen ist es nicht leicht, immer den Überblick zu behalten, was in unserem Leben noch relevant ist. Wir werden zugeschüttet mit Informationen, die uns allzu oft von uns und unserem Leben weglocken. Wenn wir ehrlich sind, dann haben die allermeisten Infos mit uns und unserem Leben wenig bis nichts zu tun. Oft ist die Angst der Motor, mit dem wir auf all die vielen Infos reagieren. Aber auch unser innerer Schweinehund sorgt dafür, dass wir uns lieber auf fremden „Baustellen“ tummeln als auf der eigenen. Denn wenn wir uns mit der „Not“ anderer oder im Außen befassen, dann brauchen wir das nicht mit dem eigenen Befinden zu tun.

Hilfreich ist, sich in diesem Zusammenhang ein Bewusstsein darüber zu verschaffen, was geändert werden will und was Bestand haben soll. Hilfreich sind bei diesen Prozessen der Bewusstwerdung Fragen. Wenn du deine Fragen kennst, dann ist der Weg zu deinen Antworten nicht mehr weit. Fragen sind der Schlüssel, mit denen du die Tür zu deinen Lösungen öffnest.

Den Fokus auf die Lösung lenken

Fragen allein reichen aber nicht. Es gibt noch einen kosmischen Trick: Wenn du den Fokus weglenkst vom Problem hin zu den Lösungen, zu dem Guten in deinem Leben, dann wird sich dein Leben schnell verbessern. Aber Achtung: Rhythmus ersetzt Kraft. Es braucht eine konsequente Gedankenkontrolle, damit wir alten Mustern in uns Paroli bieten können.

Mache diese Fragen zu deinem täglichen Brot und du wirst nie wieder „hungern”.

Aktive Veränderung unterstützt du mit diesen Fragen:

  • Wozu brauche ich Selbsterkenntnis?
  • Was sind meine Ziele?
  • Wovor habe ich Angst?
  • Wie überwinde ich die Angst?
  • Schaffe ich das alleine oder in der Gemeinschaft?

In unserem Leben als Mensch geht es um nichts anderes als darum, Bewusstsein zu erringen.

Hilfe von der guten Fee!

Du bist dir nicht sicher, welche Probleme du wirklich angehen willst? Dann hilft dir die gute Fee!

Stell dir vor, du hast geschlafen und wachst gut erholt auf. Was du nicht weißt: Nachts war die gute Fee bei dir und hat dir – einfach so – alle deine Probleme gelöst. Du hast keine mehr.

Frage: Woran merkst du, dass sie da war? Was ist anders?

Wenn du eine Weile darüber nachdenkst, findest du bestimmt Hinweise, wo in deinem Leben das Potenzial für Veränderung steckt.

Probleme haben auch eine gute Seite

Bei allem Suchen nach den Schattenseiten dürfen wir nicht vergessen: Unsere Probleme haben auch eine gute Seite! Denn sonst hätten wir sie längst gelöst. Irgendein Vorteil hat bislang dafür gesorgt, dass wir immer noch in diesem einen Thema oder in mehreren feststecken. Daher lohnt es sich, diese Seite unseres Problems etwas genauer anzuschauen. Je präziser wir dabei sind, umso leichter können wir die Lösung beim Schopfe packen.

Frage also auch:

  • Was ist noch nicht gut genug oder perfekt genug?
  • Was bin ich bereit aufzugeben, um die Probleme, die mich belasten, zu lösen?
  • Wie kann ich erreichen, dass die Lösung des Problems für mich möglichst angenehm und erfreulich ist?

Einen positiven Start in den Tag nutzen

Du hast jeden Morgen die Chance, deinem Leben eine neue Richtung zu geben. Nutze nach dem Aufwachen die Zeit und schaffe Platz für einen positiven Start in den Tag. Auch dabei können dir Fragen helfen!

  • Was macht mich in meinem Leben im Moment glücklich?
  • Was löst dieses Glücksgefühl aus?
  • Wo im Körper ist es?
  • Was finde ich in meinem Leben angenehm und schön?
  • Was genau ist in diesem Moment anregend?
  • Worauf bin ich in meinem Leben stolz?
  • Wie fühle ich mich jetzt gerade, wenn ich daran denke?
  • Welche Farbe hat dieses Gefühl?
  • Wofür bin ich in meinem Leben dankbar?
  • Was genau macht mich dankbar?

Unterschätze deine Antworten auf diese Fragen nicht! Je bewusster du dankbar bist, umso mehr ziehst du in dein Leben, wofür du dankbar sein kannst. Frage dich:

  • Was genieße ich in meinem Leben ganz besonders?
  • Wofür setze ich mich in meinem Leben ganz besonders ein?
  • Was genau ist der Grund für diesen persönlichen Einsatz?
  • Wen liebe ich? Wer liebt mich?
  • Wie genau drückt sich diese Liebe aus?
  • Wie fühle ich mich mit dieser Liebe?

Du wirst den ganzen Tag immer wieder an diese Fragen denken und dich damit auseinandersetzen. Das schafft Bewusstsein und sorgt dafür, dass du nicht ständig gedanklich um deine Probleme kreist.

Genauso wichtig, ist es, mit der richtigen Stimmung einzuschlafen. Wenn wir schlafen, räumt unsere Seele auf. Wenn wir vor dem Einschlafen Fragen stellen, helfen wir unserer Seele dabei. Es verhindert, dass wir vor dem Einschlafen Probleme wälzen. Das sollten wir vermeiden, da unsere Seele in diesem Fall eine ganze Menge „Müll“ verarbeiten muss. Tun wir das, wachen wir am nächsten Morgen wie gerädert auf. Wenn wir stattdessen liebevoll mit uns umgehen und eine anerkennende Tagesbilanz ziehen, schöpft unsere Seele über Nacht Kraft für einen guten und konstruktiven Start in den Tag.

Frage dich vor dem Einschlafen:

  • Was habe ich heute gegeben?
  • Was habe ich mir gegeben und was anderen?
  • Was habe ich heute dazugelernt?
  • Was habe ich heute in meine Zukunft investiert?
  • Auf welche Weise hat der heutige Tag zur Qualität meines Lebens beigetragen?
  • Was kann ich besser machen?

Freue dich auf einen neuen Tag voller Chancen – und Wunder!

Nicht vergessen! Rhythmus ersetzt Kraft! Übe täglich! In meinem Kurs „Besserdenker“ gehe ich auf all diese Fragen ein. Viel mehr noch. Ich erkläre dir auch, welchen kosmischen Gesetzen wir mit unserem Sein unterworfen sind und wie wir diese nutzen können, um unseren Leben einen authentischeren und erfüllenden Charakter zu geben.

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
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Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

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