von Ilona Krämer | Do.Do..JuniJuni.2021202120212021 | Astrologie, Neumond, Wissenswertes, Zeitqualität

Heiße Sommerküsse…
Der Zwillinge-Neumond am 10. Juni wird vom rückläufigen Merkur begleitet und bildet eine ringförmige Sonnenfinsternis, die in der nördlichen Polarregion aber auch im Norden Deutschlands, zu sehen sein wird. Wie dem Vollmond Ende Mai haftet auch ihm etwas Schicksalhaftes an. Geprägt werden die Tage von dem Spannungsaspekt Saturn Uranus aber auch von Neptun, der mit dem Neumond und Merkur ein Quadrat bildet. Was das alles zu bedeuten hat und welche Chancen und Risiken der Neumond auch dir anzubieten hat und was welche Rolle dabei heiße Sommerküsse spielen, erfährst du in diesem Blogbeitrag.
Der Neumond spricht ganz klar die Einladung aus, ins Gespräch zu kommen. Der Dialog darf auch mit der eigenen Seele stattfinden, um zu klären, wer man wirklich sein will. Wir fragen uns dabei, welche Veränderungen die weltweite Krise für uns ganz persönlich hat, was noch gültig ist und was nicht. Das Gespräch darf aber auch zu unseren Mitmenschen gesucht werden, um zu klären, wie und mit welchem Motiv ein Miteinander gestaltet werden will. Veränderung braucht Bewusstsein, wenn wir wirklich Neuland betreten wollen. Wir sollten uns darüber klar sein, welche Lehren wir aus dem bisher Erlebten ziehen können. Andernfalls machen wir immer und immer wieder die gleichen Erfahrungen.
Wandeln und transformieren
Kennst Du den Satz: „Jetzt geschieht mir das schon wieder, warum immer wieder derselbe Mist?!“ Dieser Satz weist dich genau darauf hin: Was gilt es zu wandeln, innerlich zu transformieren? Welche Muster haben sich überlebt? Wo sind in deinem Leben die neuen Ufer? Der rückläufige Merkur wird uns noch bis 23. Juni Gelegenheit bieten, diese Angelegenheiten auch in unserem Inneren zu durchdenken. Mit der Luftbetonung, die diesen Neumond auszeichnet, sollte uns besonders das Denken sehr gut gelingen. Wir sind geistig flexibel und unternehmen gern Ausflüge in die Welt der Ideen. Neue Erfahrungen prüfen wir auf ihre logische Struktur und ordnen diese entweder in unser System oder schaffen eine neue Ordnung.
Wir sollten dabei nicht übersehen, dass es wichtig ist, anzuerkennen, dass wir nicht alles mit dem Verstand begreifen müssen, denn wir neigen vielleicht auch dazu, auch Gefühle in unser logisches System einordnen zu wollen. Das kann nicht gut gehen, denn da gehören sie keinesfalls hin. Dadurch bleibst du in zwischenmenschlichen Belangen oft auf Distanz, ohne es eigentlich zu beabsichtigen. Probleme auf der Gefühlsebene lassen sich kaum allein durch Überlegungen lösen. Es fällt dir in diesen Tagen eher schwer eine Situation, gefühlsmässig zu durchspüren und nicht nur aus emotionaler Distanz darüber zu reflektieren.
In den Dialog treten
Das Gespräch mit anderen nimmt in deinem Leben vermutlich eine zentrale Stellung ein in diesen Tagen. Dadurch, dass du mit deinen Mitmenschen im Gespräch und in Kontakt bist und leidenschaftliche Verstrickungen oder allzu intensives Engagement vermeidest, wirkst du harmonisch und ausgeglichen. Sonne, Mond und Merkur stehen im Tierkreiszeichen Zwillinge, was unsere Gesprächsbereitschaft zusätzlich fördern sollte. Wir gehen mit offenen Augen und wachem Interesse durchs Leben. Dabei haben wir die Fähigkeit, Dinge und Situationen objektiv aus einer gewissen Distanz zu betrachten, ohne sich gleich mit allem zu identifizieren. Möglicherweise fällt es uns manchmal schwer, uns zu entscheiden. Zwar können wir die Vor- und Nachteile einer Situation sehr genau abwägen, aber wir zögern vermutlich den letzten Schritt hinaus, der zu einer Entscheidung führen könnte.
Das liegt auch daran, dass dein Wille mit der Leichtigkeit eines Schmetterlings von Blume zu Blume schaukeln möchte und sich nicht immer gleich für eine Blume entscheiden will. Dazu strebst du zu sehr nach Objektivität und Toleranz und bist offen für alles Neue. Der Mond in den Zwillingen sorgt dafür, dass wir uns überall sofort zu Hause fühlen. Da unser Bewegungsradius durch die neuen Lockerungen deutlich größer ist als in den vergangenen Monaten, kommt dieser förderliche Aspekt wie gerufen. Das Gespräch mit anderen gibt dir ein Gefühl von Lebendigkeit. Drama ist nicht wirklich zu erwarten, denn deine Emotionen werden eher durch neue Eindrücke, als von tiefen Leidenschaften in Bewegung gebracht.
Gefühle nicht kaputtreden
Du denkst über deine Empfindungen nach, beobachtest die inneren Regungen und sprichst auch darüber. Denk dran: Man kann Gefühle auch kaputt reden! Gefühle wollen aber vor allem auch erlebt werden. Wehre dich nicht dagegen. Denn diese Gefühle können dir weiterhelfen, dir über die Vielseitigkeit des Lebens auch auf dieser wichtigen Seinsebene bewusst zu werden und vielleicht stellst du erstaunt fest, dass sich die ein oder andere Emotion einstellt, die neu ist. So könnte dir beispielsweise ein unverbindlicher Flirt mehr Spaß machen als eine aufwühlende leidenschaftliche Affäre. Komplizierten Beziehungen und Abhängigkeiten gehst du in diesen Tagen eher aus dem Weg.
Sollten doch Probleme und Konflikte eine Rolle spielen, wirst du diese mit dem Verstand zu lösen versuchen. Das Bild des Schmetterlings dürfte auch zu deinen spontanen Reaktionen passen. Du gehst jetzt so kurz vor der Sommersonnenwende mit einer gewissen Leichtigkeit und Flexibilität durch den Alltag. Der Sommer ist da und bringt mit all den Lockerungen etwas von der Ars Vivendi, der Kunst des Lebens zurück.
Kontakte zu anderen Menschen
Wie ein Schmetterling die Blumen, so brauchst du nicht nur Sonnenschein, sondern auch geistige Anregung, Abwechslung und Kontakte zu anderen Menschen. Die Konjunktion von Sonne und Mond, die ja den Neumond ausmacht versorgt uns mit viel Spontaneität, Wärme und Natürlichkeit. In allem schwingt auch das Lustprinzip mit, was sicherstellt, dass wir bei allem, was wir tun menschlich bleiben. In deinem Leben hat jetzt passend zur Sommerzeit auch deine emotionalen und kindlichen Bedürfnisse Platz. Dank der Konjunktion von Sonne und Merkur, der in seinem Zeichen den Zwillingen die Fahne des Denkens besonders hochhält, sind wir nicht allzu wankelmütig oder sprunghaft, sondern bewahren uns unsere klaren Ansichten, wissen, was wir wollen und denken Projekte und Vorhaben konsequent zu Ende. Verstand und Gefühl sind dank der Konjunktion von Mond und Merkur eng miteinander verbunden.
Das ist auch gut so, denn die übrigen Herausforderungen, in die wir gestellt sind, machen es zu unserer Pflicht, nicht nur die individuellen Eigenarten zu leben. Saturn im Wassermann, der seit dem 23. April rückläufig ist und erst 11. Oktober wieder nach vorne strebt, möchte auch, dass wir unsere eigene Ordnung überprüfen. Das kann die innere wie die äußere sein. An welchen Glaubenssätzen hältst du fest? Ist der Platz, denn du dir für dein Leben ausgesucht hast noch der richtige oder sehnst du dich vielleicht insgeheim danach, deine sieben Sachen zu packen und umzuziehen?
Heiße Sommerküsse?
Vielleicht spürst du den Drang, dir Gleichgesinnte zu suchen, die besser zu dir passen und die dich auf der spannenden Reise auch zu dir selbst besser unterstützen können als jene, die auf den ausgelatschten Pfaden des Lebens nur noch mittrotten. Wie wäre es mit heißen Sommerküssen? Dafür musst du deinen Lieblingsmenschen nicht mal in die Wüste schicken. Überrasche ihn doch einfach mal mit etwas Neuem, Leichten, Phantasievollen und Ungewöhnlichem. Sei du selbst die Veränderung, die du dir von der Welt wünscht. Worauf wartest du? Dieser Neumond zwinkert dir mit all seinen Aspekten freundlich und aufmuntern zu.
Neues mit Maß einzubringen und das Leben dem Zeitgeist anzupassen ist die große Überschrift über allem. Saturn und Uranus stehen im Quadrat zueinander und das fast gradgenau, was seine Power stärkt. Darum wundere dich nicht, wenn sich in dir die Ambivalent zeigt zwischen dem Wunsch nach Veränderung und der Angst vor genau dem Neuen, was daran geknüpft ist. Vielleicht pendelst du zwischen übermäßigem Sicherheitsbestreben und Freiheitsdrang oder zwischen konventionellem Verhalten und Individualismus hin und her.
Zukunftsgerichtete Idee verwirklichen
Die in dieser Konstellation symbolisierte Aufgabe besteht darin, Sicherheit in der eigenen Individualität zu finden und die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Du kannst so Fähigkeiten entwickeln, um deine zukunftsgerichteten Ideen zu verwirklichen und auch für andere Menschen bahnbrechend zu wirken. Voraussetzung ist allerdings, dass du erkennst, was Bestand hat und was der Erneuerung bedarf. Das wir dabei vielleicht mehr als sonst unsere Beziehungen und Partnerschaften in den Fokus nehmen, unterstützt das Sextil von Venus und Uranus. Beziehungen sollen anregend sein und neue Erkenntnisse bringen. Eine durchschnittliche “gewöhnliche” Partnerschaft befriedigt dich in diesen Tagen kaum. Das kann heißen, dass du für Abwechslung und eine gewisse Unberechenbarkeit sorgst. Vielleicht entdeckst du aber auch ein neues Hobby, buchst spontan eine lang ersehnte Auslandsreise oder renovierst deine Wohnung, um für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Oder du überrascht dein Umfeld mit einem völlig neuen Look.
Mit dem Quadrat zwischen Sonne, Mond und Merkur werden wir an diesem Neumond mit einem besonderen Impuls versorgt: Wir möchten am liebsten alle Grenzen auflösen und uns einem größeren Ganzen hingeben. Durch all die Veränderungsprozesse, in die wir nicht zuletzt auch durch die Corona-Krise hineingestellt wurden, sehen wir vielleicht nicht immer alles so klar, und neigen nicht zuletzt in unseren Beziehungen zu idealistischen Vorstellungen. So vermischt sich dein inneres Bild von einer romantischen Liebe und einem unfehlbaren Partner leicht mit der Realität.
Zuhören und helfen
Das Gute an diesem Aspekt: Du kannst besser als sonst zuhören und zeigst dich hilfsbereit. Auf der anderen Seite könnte es sein, dass du dabei innerlich aufbegehrst, dich ausgenützt fühlst und es doch nicht wagst, Nein zu sagen. Wenn du nicht einfach das Opfer deiner Weichherzigkeit sein willst, so gilt es, den inneren Konflikt, einerseits für die anderen da zu sein, andererseits jedoch auch dich selbst zu behaupten, anzugehen. Dies heißt jetzt nicht, dich zu verschließen um nur noch dein Ego zu pflegen, sondern dir ein Bewusstsein darüber zu verschaffen, wann du für andere da bist und wann du selbst zum Zuge kommst.
Da auch der Mond im Quadrat zu Neptun steht ist das Potential an Hingabefähigkeit groß und du kannst mit anderen Menschen oder der Natur ein Gefühl völliger Verbundenheit erleben. Auch der Zugang zu unserer Phantasie und zu unserem Unbewussten gelingt uns leichter. Achte darauf, dass du nicht die Realität aus den Augen verlierst, und bewahre dir einen gesunden Pragmatismus. Der Aspekt erleichtert auch den Griff zu Suchtmitteln. Lasse von zuviel Alkohol, Medikamenten oder Drogen besser die Finger weg, auch wenn diese versprechen, die Welt zumindest kurzfristig ein bisschen bunter zu machen. Vielleicht setzt du besser auf das Quadrat von Merkur und Neptun, dass unsere Phantasie beflügelt und uns mit bunten Bildern versorgt, ohne dass wir am nächsten Tag mit einem Kater oder schlimmerem aufwachen.
Malen oder schreiben?
In diesen inneren Bildern steckt ein enormes Potential, das dein Denken um vieles tiefer und reicher werden lässt, wenn du geeignete Ausdrucksformen dafür findest. Vielleicht entdeckst du für dich die Malerei oder das Schreiben, um diese Bilder auf deine dir ganz eigene Art und Weise zu beschreiben.
Dieser Aspekt steht auch für die Gefahr, dass wir uns Sand in die Augen streuen lassen und uns zu etwas überreden lassen, was wir eigentlich nicht wollen. Wir möchten gerne an Wunder glauben und werden dadurch anfällig für Täuschungen. Vielleicht denkst du sogar, die ganze Welt habe es darauf abgesehen, dich zu betrügen. Doch hängt dies weitgehend damit zusammen, dass du die Wirklichkeit idealisierst, viel zuviel erwartest und dann enttäuscht bist, wenn du auf den Boden der Tatsachen geholt wirst. Jede Illusion, die wie eine Seifenblase platzt, ist ein – vielleicht schmerzhafter – Hinweis, dass du deine Phantasie in ungeeigneten Kanälen auslebst und zu sehr mit der Realität vermischst.
Enormes Energiepotential
Egal, was wir tun, wir tun es leidenschaftlich in den Tagen rund um den Neumond. Dafür sorgt die Opposition von Mars und Pluto. Wir haben ein enormes Energiepotential, das wie ein Vulkan in uns schlummert. Es hängt von den übrigen Ereignissen ab, wie wir diese Kraft zeigen. Von sanft bis rebellisch reicht das Spektrum. Vielleicht fühlst du dich aber auch energielos und “ausgebrannt”. Oder du spürst, wie es in die brodelt; aber du wagst es kaum, den Vulkan ausbrechen zu lassen, aus Angst, die Kontrolle zu verlieren. Diese Gefühlsausbrüche sollten dich nicht erschrecken. Sieh in ihnen eine Aufforderung des Lebens, den dunklen Seiten des Lebens ins Antlitz zu blicken, die Angst vor der eigenen Kraft, dem eigenen Zerstörungspotential und der eigenen Zwanghaftigkeit zu begegnen und letztendlich zu wandeln. Damit gelingt es dir am ehesten Schritt für Schritt die Energien zum Fließen zu bringen.
Deine Aktivitäten haben etwas Leidenschaftliches und manchmal auch Zwanghaftes oder Zerstörerisches, das es zu akzeptieren und in geeignete Bahnen zu lenken gilt. Du kannst ziemlich ehrgeizig, kompromisslos und belastbar sein und ein Projekt mit eiserner Härte durchziehen. Du gehst auf‘s Ganze, in der Arbeit wie in der Sexualität womit wir wieder bei den heißen Sommerküssen wären…
Die Basis für eine tiefe Liebe
Das Quadrat zwischen Chiron und Venus weist uns darauf hin, dass die eigene Verletzlichkeit die Basis für eine tiefe Liebe ist. Chiron hat an seiner Tierhälfte eine unheilbare Wunde, die im Zusammenhang steht mit dem Beziehungsplaneten Venus. Dies weist auf mögliche Schwierigkeiten mit der instinkthaften und dunklen Seite von Beziehungen hin und auf den Drang nach Harmonie um jeden Preis und Inbesitznahme des anderen. Nähe kann verletzen, und vielleicht erlebst du in dieser Zeit, wie sich Menschen von ihrer dunklen Seite zeigen, dein Vertrauen missbrauchen und deine Gefühle verletzen. Umgekehrt kannst du aber selbst genau das anderen antun. Vielleicht stellst du aber auch deinen eigenen Wert in Frage und hast Mühe, dich selbst bedingungslos gern zu haben. Damit wird es auch schwierig, anderen deine Liebe zu schenken. Wir vergaloppieren uns vielleicht in allzu romantische Vorstellungen, Eifersucht und ernten dafür schmerzhafte Enttäuschungen.
Chiron konnte seine Wunde nicht heilen, doch als er sie akzeptierte, wurde er selbst zum Heiler für andere. Es geht nicht darum, der Rose die Dornen wegzunehmen, sondern sie als Ganzes, so wie sie ist, anzunehmen, sich in Beziehungen einzulassen mit dem Wissen, dass es weh tun kann. Und so wie man die Rose mit einiger Vorsicht auch zwischen den Dornen anfassen kann, so bist du aufgefordert, zu lernen, dich vor unnötigen emotionalen Verstrickungen zu schützen und andere Menschen und Dinge nicht um jeden Preis haben zu wollen. Wenn du dich – mit der nötigen Rücksicht auf deine eigene Empfindsamkeit – auf wirkliche Nähe zu anderen Menschen einlässt und auch die dunkle Seite der Besitzansprüche und der emotionalen und sexuellen Manipulation nicht aus deinem Erleben verdrängst, so kannst du eine sehr tiefe Liebe entwickeln. Wenn dir das nicht auf Anhieb gelingt, dann lädt dich das Sextil zwischen Saturn und Chiron ein, deine Schwäche liebevoll anzunehmen.
Leidenschaftlich fühlen und denken
Der Neumond spannt also insgesamt einen Bogen von leidenschaftlichen Gefühlen auf der einen und einem nachhaltigen Denken auf der anderen Seite. Wir reden miteinander, schmieden Pläne und geben unseren Vorstellungen, wie wir Leben wollen Ausdruck. Über allem steht immer die Frage: Wer willst du sein? Wer wollen wir sein? Wer ist das „wir“? Unter der Sommersonne gelingt es uns vielleicht, das mit einer gewissen Leichtigkeit und Freude zu beantworten. Es gilt ein neues Miteinander zu gestalten, was auch für unsere persönlichen Beziehungen gilt. Lassen wir doch in den lauen Juninächten nicht nur die Glühwürmchen strahlen, sondern mit ein bisschen mehr Romantik, dem ein oder anderen Überraschungsmoment und einen Schuss Abenteuerlust auch die Augen unseres Lieblingsmenschen. Wie gesagt…heiße Sommerküsse…
von Ilona Krämer | Sa.Sa..MaiMai.2021202120212021 | Astrologie, Wissenswertes, Zeitqualität

Wahrheit und Lüge
Die Zwillinge stehen für die Dualität des menschlichen Bewusstseins. Ihre Zeit ist der Übergang zwischen Frühling und Sommer. Vom 22. Mai bis zum 21. Juni regieren sie am Himmel und laden uns ein, uns mit unserem Denken und der Vielfalt des Lebens auseinander zu setzen. Ihr Herrscher ist Merkur, der vom 30. Mai für drei Wochen rückläufig wird. Sowohl der Vollmond am 26.Mai als auch der Neumond am 10. Juni sind jeweils durch eine Finsternis gekennzeichnet, die den schicksalshaften Charakter dieser Zeitspanne repräsentieren.
Menschen, die mit diesem Sternzeichen geboren wurden, sind beweglich, anpassungsfähig, geistig rege und agil. Nur selten sind sie um ein Wort verlegen. Im Gegenteil. Sie sind mitteilsam, aufgeschlossen und vielseitig interessiert. Ihre rasche Auffassungsgabe ist ein wesentlicher Charakterzug, der durch ihre Reiselust angereichert wird. Sie sind kameradschaftlich, unbekümmert, können aber auch nervös und zappelig sein und verharren bisweilen unschlüssig in ihrem Status quo. Die Schwächen des Zwillings sind eine gewisse Oberflächlichkeit, sie können rastlos durch das Leben gehen und unzuverlässig und trickreich den Weg des geringsten Widerstands einschlagen. Sich festzulegen, macht ihnen ebenso Mühe, wie Gefühlstiefe.
Alte Hüte entsorgen
Was bedeutet das für uns, die inmitten der Corona-Krise um Lösungen für bessere Zeiten ringen? Wir können von dieser Zeitqualität nur profitieren, denn neben Neugier sind wir mehr als sonst in der Lage alte Hüte zu entsorgen und bereit, neue Ufer anzusteuern. Wir wollen etwas bewegen und halten uns nicht krampfhaft an bekannten Lebensbedingungen fest, die sich mit dieser alles umwälzenden Krise so oder so verabschieden dürfen. Mit den Finsternissen bekommen unsere Begegnungen, Taten und unsere innere Haltung etwas Schicksalhaftes. Jupiter gibt uns in den Fischen schon mal einen Vorgeschmack auf 2022, wenn er dort endgültig angekommen sein wird. Er ruft uns beherzt zu: Die Liebe ist der Motor der Veränderung und das bedeutet auch, dass viele Menschen jetzt ihre Ängste überwinden können, die durch die mediale Dauerberieselung mit Katastrophenmeldungen ausgelöst wurden.
Wir sammeln neue, andere Informationen, als uns die öffentlich-rechtlichen Staatsmedien anzubieten haben und können dadurch vielfach auch unsere Meinung und unsere Einschätzung zu dem leidigen Thema Corona korrigieren. Mit dem Sommer zieht die Gewissheit ein, dass wir nur mit einem neuen Miteinander, den Weg in eine fruchtbringende Zukunft gestalten können. Das zweite große Quadrat von Saturn und Uranus wird am 15. Juni gradgenau und sorgt für eine Zerreißprobe zwischen dem Establishment und den Kräften der Erneuerung. Das Alte darf gehen und lässt doch erst Ende des Jahres vollends los.
“Menschlich Wirtschaften”
Jupiter sorgt dafür, dass wir das notwendige Gottvertrauen aufbringen, um uns nicht von den Zeichen der Zeit erschrecken zu lassen. So viele Pioniere sind bereits auf dem Weg in eine neue Zeit, wie beispielsweise Sabine Lange aus Stralsund. Die engagierte Steuerberaterin hat mit einem Team von Wegbegleitern die Genossenschaft „Menschlich Wirtschaften“ ins Leben gerufen. Dort versammeln sich Unternehmer, Künstler und Coaches, um mit ihrem Angebot ein neues Geschäftsmodell nachhaltig, mitmenschlich und fair mit Leben zu erfüllen. Schau einfach mal vorbei. Vielleicht möchtest du mit deinem Unternehmen ebenfalls dort vertreten sein oder du gehst auf eine besonders sympathische Art dort shoppen. Apropos shoppen. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die Spenden bedanken, die mich zunehmend erreichen. Es freut mich sehr auch auf diese wohltuende Weise Anerkennung zu erfahren.
Auch diese Wohltaten stehen für den neuen Geist, nachdem wir uns alle so sehr sehnen und der unser Land erfüllen soll. Immer mehr Menschen fühlen sich nicht mehr nur mit der Erde, sondern auch mit dem Kosmos verbunden, entdecken die Spiritualität, die viele Jahrhunderte die Menschen durch das Leben getragen hat. Jetzt dürfen wir unser Bewusstsein dafür entwickeln und spüren gleichzeitig, dass daran auch eine gewissen Verantwortung gebunden ist. Vor allem uns selbst gegenüber, in dem wir uns auch durch Gedankenkontrolle und Seelenhygiene gesund erhalten. Haben wir uns bislang vielleicht stark von anderen in unserem Denken beherrschen lassen, übernehmen wir das zunehmen selbst mit eigenen Ideen und anderen Informationen, die in unserem Denken spazieren gehen dürfen.
Gebremste Lockdown-Päpste
Saturn, der Hüter unserer Ordnung, ist seit dem 23. Mai rückläufig und bremst die Lockdown-Päpste. Das ist gut so, denn damit vergrößert sich der Raum für die kritischen Geister, die bislang als Verschwörungstheoretiker und Aluhutträger denunziert wurden. Die tatsächlichen Fakten dringen zu immer mehr Menschen vor und klären all das auf, was uns bislang lautstark als Wahrheit verkauft wurde. Das bleibt nicht ohne Folgen – insbesondere für die Mächtigen, deren Umfragewerte deutlich in den Keller rauschen und die sich dort von dieser Talfahrt so schnell nicht mehr erholen dürften.
Freie Meinung ist die Forderung, die in der Zeitqualität der Zwillinge am lautesten erschallt, auch wenn die Regierung in diesen Tagen mit der neuen Gesetzgebung für Urheberrechte Unternehmen wie Youtube in der Rolle des Zensors weiter stärkt. Es fällt zunehmend schwer in diesem Zusammenhang von Deutschland noch als einem Land zu sprechen, indem Pressefreiheit, freie Meinungsäußerung und ein politischer oder wissenschaftlicher Diskurs uneingeschränkt möglich ist. In der Zeit meiner Jugend sprach man diese Missstände hochmütig noch irgendwelchen „Bananenrepubliken“ zu, die heute jedoch bisweilen demokratischer daherkommen. Nie hätte ich mir vorstellen können, dass sich das Blatt dermaßen wenden könnte. Sich auf das Jammern als Reaktion auf diese im demokratischen Sinne Fehlentwicklungen zu beschränken, wäre fatal – besonders für die jüngeren Generationen, die diese Suppe letztendlich auslöffeln müssen. Das sollten wir nicht einfach hinnehmen, sondern aktiv die Verantwortung übernehmen und etwas dagegen tun. Spätestens am 26. September – da sind Bundestagswahlen.
Eine neue Ära des Miteinanders
Saturn steht im Wassermann. In diesem Tierkreiszeichen hat er in Konjunktion mit Jupiter Ende Dezember eine neue Ära des Miteinanders, der Gemeinschaft eingeläutet. Die Freiheit des Geistes, der sich auch im Wort äußerst, steht auf der Agenda ganz oben. Mit der Rückläufigkeit des Saturn bekommen all jene Wind unter ihren Flügeln, die frei Denken, kein Blatt vor den Mund nehmen und sagen, was zu sagen ist: Die Zeiten der alten Machtstrukturen, der gnadenlosen Profitgier, der menschenverachtenden Finanzpolitik, der gekauften Justiz und Parlamente und das verblödende Bildungssystem müssen weichen. Wem? Einer wirklich pluralistischen Gesellschaft, die erkannt hat, dass ein Mensch mit einer anderen Meinung kein Feind, sondern nur ein Mensch mit einer anderen Meinung ist. Wir brauchen wieder Inspiration, Motivation und Tatkraft, um unseren Kindern eine Welt zu geben, in der eine freie Kultur auch und vor allem des Denkens, eine gerechte Justiz, ein brüderliches Wirtschaften keine Träume sind, sondern gelebte Wirklichkeit. Es liegt an jedem einzelnen von uns, zu entscheiden, was er für die Realisierung diese Ideale bereit ist zu leisten.
Bleiben wir stumm in unserer Opferrolle und unserem von Resignation gekennzeichneten Pragmatismus oder erheben wir uns mit Tatkraft und Herzblut und tragen zu dem großen Wandel bei, zu dem uns auch der Kosmos einlädt? Das tut er auch mit den beiden Finsternissen, die in der Zeit der Zwillinge stattfinden. Sie formieren sich, weil sich der Mond in der Nähe der Mondknotenachse aufhält. Diesen Himmelsereignissen haftet etwas Schicksalhaftes an. Menschen finden zusammen oder gehen auseinander, wenn sich ihre gemeinsame Aufgabe erfüllt hat. Ereignisse können eintreten, die das bisherige Leben über den Haufen werfen oder dir werden in diesen Tagen mit einem Schlag klar Dinge klar, die sich vor deiner Erkenntnis bislang verborgen haben.
Kommunikation im Zusammenhang von Wahrheit und Lüge
Am Neumond, der immer einen Neuanfang in sich vereint, wird die Finsternis auf der Zwillinge-Schütze-Achse stattfinden. Hierdurch erhalten wir einen weiteren Hinweis auf das Thema: Kommunikation im Zusammenhang von Wahrheit und Lüge. Verstärkt wird dieser Aspekt noch vom rückläufigen Merkur. Wir werden vermutlich ziemlich desillusioniert und dürfen staunend beobachten, wie sich die Wahrheit Gehör verschafft. Achte, wie immer beim rückläufigen Merkur darauf, keine voreiligen Verträge abzuschließen und wenn, dann lies besonders gründlich das Kleingedruckte. Die Zeit bis zum 23. Juni ruft förmlich danach, Liegengebliebenes aufzuarbeiten oder sich Themen zu stellen, denen man bislang ausgewichen ist.
Wie kann man also in der Summe diese Zwillinge Zeit zusammenfassen? Im Johannesevangelium wird darauf hingewiesen: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“Joh 8,32 LUT Vielleicht ist das der Hinweis auch für unsere Zeit. Freiheit im Denken wäre das erste, was wir wieder üben müssten. Um frei zu handeln, müssen wir ein bisschen was verändern, denn wir brauchen wieder mehr Respekt voreinander, mehr Liebe zum Leben, statt lähmender Angst und mehr Freude auch als Gemeinschaft. Und wir brauchen Mut, um denen die Grenzen zu zeigen, die sie deutlich überschritten haben. Packen wir es gemeinsam an. Es gibt viel zu tun.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
von Ilona Krämer | Sa.Sa..MaiMai.2021202120212021 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität

Ein neues Wir:
Menschlich, nahbar, gestaltend
Der Vollmond am 26. Mai geht uns unter die Haut, nicht nur weil er der Erde so nah ist und als Supermond besonders hell leuchtet, sondern auch, weil er von einer Mondfinsternis begleitet wird. Diese können wir in unseren Breitengraden zwar nicht sehen, spüren aber ihre transformatorische Wirkung. Der Vollmond positioniert sich unweit des absteigenden Mondknotens im Tierkreiszeichen Schütze und dürfte uns dort daran erinnern, dass wir als geistige Wesen mehr für unsere Entwicklung tun müssen, als dem aktuellen Zeitgeist und seinen Protagonisten hinterherzurennen. Das Schicksal klopft lauter als sonst an – durch Ereignisse, persönliche Begegnungen und unsere Intuition, die in Vollmondnächten besonders spürbar ist.
Wer fühlt sie nicht, die ungeheure Spannung, die allerorten in der Luft liegt und die unsere Gemüter hochkochen lässt. Die politische Eskalation im Nahen Osten zwischen Israel und Palästina ist ebenso beunruhigend wie die lautstarken Proteste der Völker Europas, die zunehmend ihrem steigenden Unmut über die Corona-Maßnahmen Ausdruck verleihen. In Frankreich wird sogar von Ex-Generälen mit Bürgerkrieg gedroht, wenn der „Zerfall Frankreichs durch die Verleugnung zivilisatorischer Werte“ weiter voranschreitet. Auch in Deutschland demonstrieren immer mehr Menschen. Aktuell kocht das Thema Impfung für Kinder und Jugendliche hoch.
Mondfinsternis auf der südlichen Erdhalbkugel
All diese Spannungen werden mit diesem Vollmond nicht weniger, der diesmal von einer Mondfinsternis begleitet wird, die auf der südlichen Halbkugel der Erde zu sehen ist. Mit einer Finsternis sind besonders die plutonischen Kräfte ausgesprochen eifrig am Werk, die im Ergebnis transformierend wirken. Das heißt, wir dürfen mit vielen Veränderungen rechnen.
Da der Vollmond zudem nahe der Mondknotenachse im Schützen strahlt, dürfte der schicksalshafte Charakter dieser Zeit kaum noch jemandem verborgen bleiben. Die Bandbreite reicht von Tragödie bis Komödie im Sinne der Polarität. Pluto, der Planet der großen Transformation läuft seit Ende April im Rückwärtsgang, so dass diese Zeit vor allem mit einem inneren Wandlungsprozess einhergehen wird. Auch Saturn ist inzwischen rückläufig, so dass auch diese ordnende Kraft mehr im Inneren wirken wird. Wir haben vielleicht ein besonderes Aha-Erlebnis, wenn wir uns die gesamte Gemengelage, in der wir uns akut noch immer durch die Corona-Krise befinden, vergegenwärtigen.
Manifestation eines neuen Miteinanders
Die Spannung zwischen Saturn und Uranus ist auf dem Weg, im Juni wieder gradgenau am Himmel zu stehen und bekommt damit laufend mehr Wirkung. Dieser Aspekt will verändern, erschüttert unsere Grundordnung und zeigt uns einmal mehr auch an diesem Vollmond, dass der Weg in eine neue Zeit in eine Richtung zeigt, in der es um die Manifestation eines neuen Miteinanders geht. Karmisch werden jetzt jene Menschen zusammenfinden, die sich für diesen großen Transformationsprozess verabredet haben, um sich gestaltend und aktiv an diesem großen Gesellschaftswandel zu beteiligen.
Jupiter ist in den Fischen angekommen und zeigt uns, worum es letztendlich nur gehen kann, bei all den Fragen, die unsere Zukunft betreffen: Vertrauen zu haben in die geistige Welt mit all ihren Wesen, die uns auf unserem Weg begleiten. Er signalisiert uns, dass die Liebe, die Mitmenschlichkeit, das Füreinander das entscheidende Bindeglied ist, damit der Weg aus den Problemen von Heute hin zur Lösung für ein menschlicheres Gemeinwesen geebnet ist.
Corona-Krise neu bewerten
Damit dürfte auch die Corona-Krise neu bewertet werden können, in der uns seit Monaten signalisiert wird, dass uns unsere Mitmenschen krank machen können und dass Distanz und Isolation das Allheilmittel ist. Viele ahnen es bereits: Die Lösung ist ein neues Miteinander, ein Erkennen, dass wir in eine höhere Ordnung hineingestellt sind und dass wir uns selbstbewusst und gemeinsam eine neue Lebensbasis schaffen dürfen.
Wir möchten zunehmend unsere Zukunftsfragen beantworten und der Gegenwart neue Konzepte entgegenstellen. Beachtenswert ist in diesem Zusammenhang auch die rapide Veränderung in unserer politischen Landschaft, in denen eine junge Partei, wie dieBasis, die Werte wie Freiheit, Achtsamkeit und Machtbegrenzung auf ihre Fahnen schreibt, zu einem Magneten für all jene wird, die jetzt an der Welt von Morgen aktiv mitwirken wollen. Inzwischen sind dort knapp 20.000 Menschen versammelt, die aktiv Gestaltungsfragen stellen und beantworten.
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
Einmal mehr erinnere ich an die Französische Revolution, die mit ihren Schlagworten Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ihren Nachkommen zuruft: Übernehmt selbst die Verantwortung für Euer Leben und lasst Euch nicht von den Herrschenden wie Vieh durch die Manege der Gier treiben. Schafft Euch selbst die Bedingungen, die Euer Leben maßgeblich prägen. Hütet selbst die Erde unter Euren Füßen, achtet auf Euren Nächsten, die Gemeinschaft und ein zukunftsfähiges Miteinander, indem wir harmonisch mit der Umwelt und unseren Nachbarn neue Modelle des Zusammenlebens entwickeln. Lasst Diskurs und echte Demokratie zu, um zur Harmonie zu finden, die den Einzelnen aber auch die Gemeinschaft trägt und dafür sorgt, dass wir unseren Kindern und Enkeln eine gesündere Welt übergeben als die, die wir von unseren Eltern übernommen haben.
Bis Ende Juli steht Jupiter in den Fischen, bis er noch einmal in die Zwillinge zurückkehrt. Er gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was werden darf. Das geschieht in homöopathischen Dosen, damit uns diese Welle einer neuen Zeit nicht überschwemmt, sondern damit wir sie ergreifen und wandeln können für einen kräftigen Zukunftsimpuls. Vor hundert Jahren wurde durch Rudolf Steiner die Sozialen Dreigliederung in die Welt gebracht, deren Maximen die Freiheit im Geistesleben, die Gleichheit im Rechtsleben und die Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben sind. Es gilt, sich auch diesem wichtigen Impuls zu stellen, der auf dem Weltenplan für unsere Menschheitsfamilie auf der Tagesordnung steht.
Ein Sozialimpuls als Lösungsweg
Zu verstehen ist dieses Ideal als Gesellschaftsimpuls der von uns aufgegriffen und weiterentwickelt werden darf. Dieser Sozialimpuls kann ein Lösungsweg werden, auf dem die Entwicklungspotenziale eines jeden freigesetzt werden und damit ein kraftvoller Motor wird. Jupiter in den Fischen küsst unseren Geist wach, diese Gedanken aufzunehmen, weiterzuentwickeln und in unsere Herzen zu pflanzen.
Denken können wir gut an diesem Vollmond, dafür sorgen die Planetenstellungen, die uns auch daran erinnert, dass wir nach der Erdepoche nun in der Startphase der Luftepoche sind, in der alles schneller, leichter und weniger massiv sein wird und damit viel Potenzial für einen gründlichen Wandel bereithält. Dieser Gongschlag erschallte mit der Jupiter-Saturn-Konjunktion im Dezember 2020, die als neuer Stern von Bethlehem bewerten wird. Die Welt ist voll von Ideen und diese lassen den Sinn erkennen, den diese weltweite Krise haben kann: Zeit zu haben, darüber nachzudenken, wie wir wirklich leben wollen.
Wozu fühlst du dich berufen?
Sinnfragen kommen hoch und wollen auch von dir beantwortet werden. Wozu fühlst du dich in diesem Leben berufen? Welche Themen klopfen in dir an in diesen Tagen? Wovon träumst du und wohin zieht dich die Sehnsucht, wenn du deine Gedanken spazieren gehen lässt? Der Vollmond wird von der Sonne im Tierkreiszeichen Zwillinge beschienen, die uns daran erinnert, dass der Reiz des Lebens in der Vielfalt liegt. Sie lädt uns ein mit offenen Augen und wachem Interesse durch das Leben zu gehen. Wenn du wissen möchtest, was die Sterne dir für dich und dein Leben zu sagen habe, berate ich dich gern im Rahmen meines astrologischen Angebotes. Auf meiner Seite – den Link findest du unten in der Videobeschreibung, erfährst du mehr dazu.
In diesen Tagen gelingt es uns leichter als sonst, die Vor- und Nachteile einer Situation sehr genau abzuwägen. Wir zeigen uns objektiver und lassen Nachrichten an uns heran, die unserem Denken eine neue Richtung geben könnten. Wir erkennen vielleicht, dass die allgemeine Gemengelage, in die wir mit dieser Corona-Krise hineingestellt wurden, doch nicht so ist, wie wir das bislang glaubten.
Sinn für das Größere
Die Sonne steht wie der Mond im Quadrat zu Jupiter. Dieser Aspekt lässt uns einen Sinn für das Größere entwickeln. Es mag sein, dass der oder anderen vielleicht etwas übertreibt, aber im Grunde sind wir alle darauf bedacht, auf eine großzügige und unkomplizierte Art und Weise das Richtige zu tun.
Der Mond steht, wie bereits eingangs erwähnt, im Tierkreiszeichen Schütze und macht uns großzügig und begeisterungsfähig. Wir haben viel Idealismus, Optimismus und die innere Überzeugung: “Ich schaffe das schon! – Das geht schon gut!” Ein Teil von uns sträubt sich gegen sture Disziplin und harte Arbeit und hat etwas Beschwingtes und Begeisterndes an sich. Wir möchten am liebsten über alle Schwierigkeiten hinauswachsen und Sinn und Zusammenhänge erkennen.
Keine Lust, was zu tun?
Und wir haben vermutlich viele Vorstellungen, was das Leben bieten könnte. Vielleicht hast du manchmal gar keine Lust, die konkreten Schritte zu unternehmen, die nötig wären, um die Vision in die Realität umzusetzen. Irgendwie erwartest du, dass dir alles von alleine zufällt, und doch weißt du, dass du dafür arbeiten musst. In dieses Horn stößt auch die Spannung zwischen Mond und Jupiter, die uns daran erinnert, dass das große Glück niemandem in den Schoss fällt. Es fällt dir vielleicht schwer, zu akzeptieren, dass auch du hart arbeiten musst, um deine Ideale und Visionen Schritt für Schritt zu realisieren.
Dabei unterstützt uns der aufsteigender Mondknoten im Tierkreiszeichen Zwillinge nur bedingt, denn in uns herrscht vielleicht das Gefühl vor, dass wir zwar wissen, was richtig ist, ohne es jedoch klar zum Ausdruck bringen zu können was das genau sein soll. So wirst du dich vielleicht bei jeder Information fragen, ob diese nun die Wahrheit ist oder nicht. Wie ein geistiger Nomade bist du ohne Rast und Ruh ständig auf der Suche. Wenn du grundsätzlich nicht unbedingt ein Suchertyp bist, wird die unklare “Erinnerung” an eine alte Wahrheit dich veranlassen, jedes Fragen und Suchen zu unterlassen. Du hast dann den Eindruck, schon alles zu wissen, und fragst dich vielleicht, warum du dich für dieses oder jenes interessieren solltest.
Neue Horizonte
Auch spricht der Mondknoten in den Zwillingen, der durch den Vollmond kräftig beschienen wird, vor allem den Bereich deiner Beziehungen an. So versuchst du vielleicht immer wieder, zu Menschen Beziehungen herzustellen, die dir scheinbar neue Horizonte eröffnen, beispielsweise Menschen aus fremden Kulturen und Religionen. Mehr denn je geht es darum, Sachlichkeit und Objektivität zu entwickeln, anstatt nach Anerkennung Ausschau zu halten. Indem du dich selbst so annimmst, wie du bist, und dich zeigst, ohne sofort zu schauen, ob der andere das auch gut findet, wächst dein Mut und dein Selbstvertrauen.
Letztlich geht es darum, dass du lernst, zu deinem eigenen Willen und deiner Kraft zu stehen und das Leben so zu gestalten, wie es dir zutiefst entspricht. Wichtig ist dabei, dass du objektiv und mit offenem Interesse die Tatsachen betrachtest und Neues lernen möchtest, auch wenn du dich dabei nicht immer von der “wissenden” Seite zeigen kannst. Indem du neue Informationen sammelst und wertfrei weitergibst, kannst du immer wieder die sehr befriedigende Erfahrung machen, dass du durch Objektivität und sachliches Interesse oft mehr Anerkennung findest, als wenn du eine vorgefasste Meinung zum Besten gibst.
Schwächen liebevoll annehmen
Sollte dir das auf Anhieb nicht gleich gelingen, unterstützt dich das Sextil zwischen Chiron und Saturn, deine Schwächen liebevoll anzunehmen. Indem du deine eigenen Mängel milde akzeptierst und dich trotzdem ganz auf das Leben einlässt und Fehler riskierst, entwickelst du eine innere Menschenwürde und Sicherheit, die dich unabhängig vom gesellschaftlichen Status zu einer wahren Persönlichkeit reifen lässt.
Unterstützt wirst du dabei von Lilith, die mit Mars und Neptun ein Sextil und mit Pluto ein Trigon bildet. Deine Gefühlstiefe dadurch wird mit Durchsetzungskraft versorgt und dein Kampfgeist wird aktiviert, ohne dass du dabei über das Ziel hinausschießen möchtest. Dein Tun wird nicht nur vom Ego und Verstand gesteuert, sondern von einer inneren Instanz, die man als Intuition oder innere Stimme bezeichnen könnte. Jede Aktivität mag eine Zeitlang richtig sein, doch irgendwann hat sie sich einfach “totgelaufen”. Je besser du mit deinem “Seelengrund” in Verbindung stehst, desto deutlicher spürst du jetzt, dass die Zeit reif ist, eine gewohnte und vielleicht lieb gewordene Tätigkeit oder Handlungsweise aufzugeben und Raum für Neues zu schaffen. Das Ego neigt dabei oft zum Festhalten, was eine schmerzliche Zerreißprobe nach sich ziehen kann. Lasse dich einfach auf den „Circle of Life“ ein, nimm Neues in Angriff oder lasse Altes los, wenn du spürst, dass die Zeit dazu gekommen ist. Du wirst erstaunt sein, wie positiv sich das auf deinen Energiefluss auswirken wird.
Das Tor zum Irrealen
Lilith und Neptun öffnen uns das Tor zum Irrealen, zu archetypischen Bildern und Symbolen, zu Traum und Phantasie. Etwas, das stärker ist als das Ich, als Vernunft und Planung, greift immer wieder in unser Leben ein, wirft das Steuer scheinbar mutwillig herum und wirkt zerstörerisch, wenn wir allzu stur auf einem einmal eingeschlagenen Kurs beharren. Liebe und Hass mögen oft nahe beieinander liegen. Manche vielversprechende Illusion wird unter den leidenschaftlichen Stürmen des Daseins zerbrechen und dir gerade dadurch den Weg zu den eigenen Tiefen der Seele freigeben. Bist du flexibel und hingebungsvoll genug, dich von den Wellen des Schicksals tragen zu lassen, so kannst du immer mehr die Weisheit erkennen, die allem Sein zugrunde liegt.
Bitte vergiss nicht: Das Universum macht keine Fehler. Diese Krise bringt uns an unsere Grenzen, ja, aber sie schenkt uns gleichzeitig so viele Chancen, unserem Leben eine Richtung zu geben, die viel besser zu uns passt. Gehe auf Exkursion und entdecke deine Gefühlstiefe, Intuition, den erotischen Zauber und Liebe und erkenne, dass Eifersucht und Hass bis hin zu sexueller Verführung und Abhängigkeit Zeichen einer Zeit sind, die jetzt zu Ende geht. Horche auf deine innere Stimme und vertrauen deinem Geist, der den besseren Überblick hat als dein kleines Ego.
Deine kostbaren Gaben in die neue Erde geben
Wenn du dich mit all deinen wunderbaren Talenten entfaltest, kannst du all deine kostbaren Gaben in die neue Erde geben, deren Boden so fruchtbar ist, und die uns alle so reichlich nährend wird, wenn wir ihren Boden jetzt gemeinsam mit den Werten einer menschlichen Gesellschaft und dem Geist der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit bestellen.
Für dieses geistige Andocken an eine höhere Wirklichkeit sorgt auch das Quadrat zwischen Merkur und Neptun, das sich nicht nur segensreich äußern kann, sondern unsere Phantasie auch mit uns durchgehen lässt. Wir sind nicht grundsätzlich unvernünftig rund um diesen Vollmond, aber vielleicht lassen wir uns manchmal “Sand in die Augen streuen” und zu etwas überreden, das wir eigentlich gar nicht wollen.
Achtung, Täuschungsgefahr!
Weil uns die Welt der Bilder und Phantasie so nahesteht, ist es manchmal schwierig, Realität und Illusion zu unterscheiden und sich an nackte Tatsachen zu halten. Gerade dies ist jedoch für uns zur Zeit sehr wichtig. Mache dir bewusst, dass es völlig verständlich ist, wenn du jetzt gerne an Wunder glauben möchtest, dass du aber auch empfänglich wirst für Täuschungen. Wir sollten von uns selbst aber auch von anderen nicht zuviel erwarten, denn wir wären am Ende nur bekümmert, wenn wir durch eine harte Erfahrung auf den Boden der Tatsachen geholt werden. Jede Illusion, die wie eine Seifenblase platzt, ist ein – vielleicht schmerzhafter – Hinweis, dass du deine Phantasie in ungeeigneten Kanälen auslebst und zu sehr mit der Realität vermischt.
Das Quadrat zwischen Venus und Neptun lässt uns den Traum vom großen Glück träumen. Wir haben in diesen Tagen ein starkes Bedürfnis nach Nähe und Hingabe. In einer Liebesbeziehung möchtest du möglichst jede Grenze zwischen dir und dem Partner auflösen und zu einer Einheit verschmelzen. Es kann sein, dass du deinen Partner idealisierst und ihn nicht so wahrnimmst, wie er wirklich ist. Vergiss nicht, dass auch er ein eigenständiger Mensch ist und sich bei zuviel Nähe vielleicht eingeengt fühlt. Gleichzeitig schlummert in dir die Überzeugung, dass es kein totales Glück auf dieser Welt gibt oder dass du kein Anrecht darauf hast. Diese Grundhaltung kann dir richtig den Tag versauen, wenn du ihr dazu den Raum gibst. Versuche nicht in dieser Opferhaltung zu verharren und überfordere deinen Partner nicht mit überzogenen Erwartungen, dann kommst du beziehungstechnisch entspannt durch diesen Tag und kannst den hellen Vollmond, der uns so besonders nah ist, nach Herzenslust mit deinem Lieblingsmenschen genießen.
Die Frage nach dem göttlichen Plan
Der Vollmond lädt mit all seiner transformatorischen Kraft ein, die Frage nach dem höheren Ziel, nach dem Sinn, dem göttlichen Plan zu stellen. Dafür steht auch das Sextil von Neptun und Pluto. Es geht im Grunde darum, durch die Lösung von jeder Form zum wahren Kern des Menschseins vorzudringen. Wir sind ein geistiges Wesen mit Schöpferkraft. Unsere Gedanken und Gefühle sind reale Kräfte. Wir wirken nicht nur für uns selbst, wir wirken gemeinsam in dieser Welt. Je bewusster wir das tun und je inniger wir uns in Liebe für unsere Welt einsetzen, umso schöner wird sie für uns alle sein. Wir sind gemeinsam auf dem Weg in eine neue Zeit. Reichen wir uns die Hände und solidarisieren wir uns mit unseren Kindern und Enkeln. Schaffen wir das Fundament für einen wirklich freien Geist, ein verantwortungsbewusstes Miteinander und eine Ordnung, in der ein jeder zu seinem Recht kommen. Engagieren wir uns gemeinsam, achtsam und tatkräftig für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
von Ilona Krämer | Mo.Mo..MaiMai.2021202120212021 | Astrologie, Neumond, Zeitqualität

Umdenken und zwar jetzt!
Mit dem Neumond in Stier am 11. Mai, der um 20:59 Uhr grad genau am Himmel steht, beginnt ein neuer Zyklus, der unter dem Motto „Umdenken, und zwar jetzt!“ stehen könnte. Nicht weniger als ein Wertewandel steht auf dem kosmischen Programm. Wir werden herausgefordert, für mehr Menschlichkeit einzustehen. Einmal mehr rufen uns die Sterne zu: Es geht um ein neues Miteinander. Dieser Wandel wird nicht ohne Spannung bleiben. Spürbar wird dieser in uns selbst aber auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. Diese Spannung wird bis Juni mehr und mehr zunehmen und auch schließlich auch bei jenen ankommen, die immer noch hoffen, es gäbe einen Weg zurück in das Leben vor Corona. Mehr zu der kosmischen Gemengelage rund um den Neumond, erfährst du in diesem Podcast, zu dem ich dich sehr herzlich begrüße.
Die Manifestationskraft ist mit dieser deutlichen Erdbetonung in diesen Tagen groß. Der Neumond im Stier mit seinem Sextil zu Neptun, rückt die Menschlichkeit, die übermenschliche Liebe, die geistigen Werte in den Fokus und lässt uns prüfen, welche davon noch zu uns passen. Wir fragen nach den Gestaltungsmöglichkeiten für ein neues Miteinander und öffnen uns auch für die Welten Andersdenkender. Letztendlich werden wir einander offen zuhören müssen, um ein Verständnis füreinander zu entwickeln. Lehnen wir Menschen aufgrund ihres anderen Selbstverständnisses und Weltbildes ab, schüren wir den Hass, die Spannung und letztendlich die Spaltung unserer Gesellschaft. Diese Aggressionen werden durch die sich anbahnende Konjunktion von Lilith und Sonne mächtig eingeheizt und dürfte für die ein oder andere Eskalation sorgen.
Wille mit viel Hartnäckigkeit
Wir möchten in unserem Leben wieder einen Platz einnehmen, der nicht durch andere eingeschränkt oder gestaltet wird und lassen uns so schnell auch nicht mehr ein X für ein U vormachen. Unser Wille wird mit einer guten Portion Hartnäckigkeit ausgestattet, was uns auch mal in den Zorn treiben kann.
Unser inneres Kind klopft vielleicht an, was den Frühling, der jetzt in voller Blüte steht, nach Herzenslust genießen möchte. Wenn du dich in den vergangenen Monaten aus deinem Schneckenhaus nicht herausgetraut hast, kommt spätestens jetzt Unzufriedenheit auf. Wir sehnen uns nach Körperkontakt, nach der ungehinderten Begegnung mit anderen Menschen und möchten unserer Sinnlichkeit ohne Wenn und Aber Ausdruck verleihen.
Das Trigon zwischen Merkur und Saturn fördert unsere Fähigkeit, folgerichtig zu denken. An dein Wissen und Denken stellst du hohe Ansprüche. Du entwirfst im Geiste deine Zukunft und denkst auch über deine Beweggründe und die Vergangenheit nach. Auch deine Fähigkeit mit anderen ins Gespräch zu kommen, wird kosmisch gut bestrahlt. Vielleicht diskutierst du über neue Gesellschaftsmodelle, über deine Vorstellungen von einer Gemeinschaft, in der du dich aufgehoben und wohl fühlst. Dieses Thema stellt nach wie vor das Quadrat zwischen Saturn und Uranus in unser Bewusstsein. Du bist in diesen Tagen vielleicht einerseits fasziniert von Veränderungen und hast auf der anderen Seite genau vor diesen Änderungen Angst.
Sicherheit in uns selbst finden
Warum geschieht uns das? Weil wir aufgerufen sind uns von der Welt von heute mit all ihren auch materiellen Absicherungen zu verabschieden. Wir dürfen lernen, die Sicherheit in uns selbst, in der eigenen Individualität zu finden. Erst wenn du weißt, was du wirklich willst, was du verändern möchtest und was sich überlebt hat, kannst du andere für deine Zukunftsideen begeistern und auch für andere tätig werden. Unterstützt wird dieser Aspekt von dem Sextil zwischen Mars und Uranus, dass uns ebenfalls zum individuellen Handeln anspornt. Unser Improvisationstalent steht unter einem guten Stern. Erfinderisch suchen und finden wir neue Wege und zeigen dabei viel Geistesgegenwart.
Die Alltagsroutine nervt uns, wir brauchen Freiraum und sind ausgesprochen kreativ. Ein Teil von dir will vielleicht im Schnellzugstempo durchs Leben rasen und kann sich nur mit Mühe damit abfinden, dass es Zeit braucht, um Ideen in die Realität umzusetzen. Vielleicht versuchst du mit dem Sextil zwischen Neumond und Neptun in Resonanz zu gehen, dass uns einlädt, uns vom Fluss des Lebens tragen zu lassen. Wir sind offen und sensibel für unsere Umwelt und werden leichter als sonst in unserem Willen von anderen Menschen und der äußeren Situation ganz allgemein beeinflusst. Vielleicht möchtest du dich einfach mal zurückziehen, um in Ruhe und Einsamkeit herauszufinden, was du wirklich willst. Wenn du diesem Wunsch nicht nachgibst, kann dich deine Umwelt sehr leicht hierhin und dorthin schwemmen. Besser wäre, du nimmst dir die Zeit für eine Art Standortbestimmung. Stecke dir klare Ziele, dann kannst du sie auch verwirklichen.
Die eigenen Bedürfnisse nicht unter den Teppich kehren
Dieser Aspekt macht uns hilfsbereit. Auch hier gilt es, die Balance zu wahren und die eigenen Bedürfnisse nicht einfach unter den Teppich zu kehren. Das wäre schade, bist du doch in diesen Tagen auch für deine Belange sehr sensibel und nimmst daher vielleicht die Einladung des Sextils zwischen Neptun und Pluto an, über das größere Ganze nachzudenken, in das wir als geistiges Schöpferwesen hineingestellt sind. Wir dürfen den wahren Kern des Menschseins entdecken und erkennen, was es bedeutet, neben einem Körper und einer Seele auch einen Geist zu haben.
In der heutigen Zeit ist es ausgesprochen schwierig, von Geist zu sprechen, da unsere Gesellschaft kaum noch eine Verbindung zum Geistigen erkennen lässt. Am ehesten wird der Geist für die Menschen noch erlebbar, wenn er dem Materiellen gegenübergestellt und damit ein Gegensatz gebildet wird. Materie ist das, was man sehen kann und Geist ist das, was sich dieser Art der Betrachtung entzieht. Er ist übersinnlich, greift aber in das Sinnliche ein.
Die Grundkräfte der Seele sind Sympathie und Antipathie
Der Geist ist etwas, was man in sich fühlt, ohne dass man ihn, mit den üblichen Sinne begreifen könnte. Die Abgrenzung zur Seele ist ebenfalls schwierig, denn was heißt das denn, wenn Geisteswissenschaftler erklären: Der Geist ist, während der Seele etwas gefällt oder auch nicht. Nun, die Seele hat die Grundkräfte Antipathie oder Sympathie. Der Geist hingegen fragt nach dem Wesen, das unabhängig davon ist, was dir gefällt. Die Unterscheidung zwischen dem Geistigen und dem Seelischen ergibt sich aus der Tatsache, dass der Geist objektiv ist, die Seele hingegen subjektiv.
Diese Unterscheidung hilft uns weiter, ist aber nicht alles, denn das Übersinnliche tritt uns dreifach entgegen: Neben dem Geist und der Seele ist bereits das Leben als solches Übersinnlich. Die Offenbarung, also die Erscheinung des Lebens, sehen wir zwar im Lebendigen, aber das Leben als solches sehen wir nicht.
Drei Welten sind in uns vereint
Wir Menschen sind demnach gleich in drei Welten gestellt. Die Seelenwelt, in die Wirksamkeit der Schöpfung, das Ätherische und in die materielle Welt. Alle drei Welten sind in uns vereint. Unsere Sinne sind die Tore zur irdischen Welt. Über die Sinne nehmen wir wahr und diese erzeugen eine Empfindung, eine Sinnesempfindung. Unser Geist antwortet darauf mit einer Vorstellung. Dadurch sind wir denkende Wesen, weil wir in der Lage sind, auf die Sinneseindrücke mit Vorstellungen zu antworten. Gekrönt wird unser Seelenleben durch das Denken, das eine rein geistige Tätigkeit ist. Unser Gehirn spiegelt unseren Geist und bringt uns unser Denken ins Bewusstsein.
Unsere Seele wird vom Geist umspannt, daher ist es gerade in dieser Krise, in der wir uns als Menschheit befinden, höchste Zeit, die Frage nach dem Geist zu stellen. Denn wenn wir uns nur auf die Sinne reduzieren, oder reduzieren lassen, erleben wir bestenfalls ein Viertel der Schöpfung und das kann in der Konsequenz den Menschen nicht nur verarmen lassen, sondern wir werden daran auch krank. Unsere Aufgabe besteht heute darin, wieder ein Bewusstsein über die geistige Welt zu erringen, in die wir letztendlich eingebettet sind und die auf uns wirkt, ob uns das nun bewusst ist oder nicht.
Die geistige Welt neu entdecken
Wir sind eingeladen, diese heistige Welt nicht nur neu zu entdecken, sondern auch sie in unser Weltbild zu integrieren. Mit meinem Angebot verstehe ich mich als Brückenbauer von einer materialistischen Weltanschauung hin zu einer, die den Geist nicht verleugnet, sondern als wesentlichen Bestandteil des Menschseins anerkennt und pflegt. Lass uns also auch darüber ins Gespräch kommen. Das wäre ein guter Plan und ganz im Sinne des Mondknotens in den Zwillingen. Das Horoskop zeigt hier symbolisch die Aufgabe für unsere Gesellschaft und damit für dich als ein Teil von ihr, offener und wertfreier zu werden, Kontakte zu anderen Menschen herzustellen, ohne alles durch die Brille der eigenen Überzeugung zu betrachten. Objektivität, Offenheit und die Fähigkeit, das Gemeinsame zu sehen und zu fördern und so Beziehungen zu schaffen, sind jetzt mehr denn je gefragt.
Wir werden nicht zuletzt durch die Corona-Krise, die unser aller Leben tüchtig durcheinandergewirbelt hat, aufgefordert, unser Weltbild, das zurzeit kräftig unter Beschuss steht, in Frage zu stellen. Echte Befriedigung findest du erst, wenn du deine alten Denkmuster zugunsten der Bereitschaft aufgibst, noch mehr zu lernen. Auch geht es darum, den Menschen durch Geselligkeit und Gespräche wieder näherzukommen.
Nähe und Gemeinsamkeiten zulassen
Unser aller Entwicklungsprozess führt weg vom Ego hin zu unserer Bereitschaft, auf andere Menschen zuzugehen, das Gemeinsame und Verbindende zu erkennen und einander die Hand zu reichen. Wir sind aufgefordert, wieder Nähe und Gemeinsamkeiten zuzulassen. Merkur am aufsteigenden Mondknoten fordert uns auf, mentale Fähigkeiten zu entwickeln. Setze dein Denken, Wissen und deine Kommunikationsfähigkeiten optimal ein! Auch deine Interessen solltest du nicht einfach brachliegen lassen, sondern diese wie gute Freundschaften pflegen.
Chiron steht noch eine ganze Weile im Tierkreiszeichen Widder und macht uns unseren Mut, unsere Tatkraft und unseren Pioniergeist bewusst. Darauf reagierst du vielleicht mit einer gewissen Vorsicht oder sogar Misstrauen, wenn du damit schlechte Erfahrungen gemacht hast. Zum Heilmittel könnte dann werden, dich spontan durchzusetzen und die Herausforderungen des Lebens tatkräftig anzupacken. Der verwundete Heiler tritt an diesem Neumond gleich mit drei Planten in Kontakt.
Eigene Schwächen annehmen
Mit Mars bildet er ein Quadrat, das die Aufgabe bereitstellt, die Schwächen der eigenen Handlungsfähigkeit anzunehmen. Durchsetzung, Wettkampf und Verteidigung haben in diesen Tagen für dich möglicherweise einen ungewöhnlich hohen Stellenwert. Neigst du gerade dazu, das Leben als Kampf zu betrachten oder in jedem Menschen einen Gegner zu sehen? Auch das Sextil zwischen Chiron und Saturn verführt uns dazu, uns selbst oder und anderen gegenüber kritisch zu sein und bisweilen neigen wir zu einer Überbetonung von Fehlern und Schwächen, bei uns selbst aber auch bei unseren Mitmenschen.
Doch dieses Verhalten führt uns in eine Sackgasse, denn es gilt vielmehr, menschliche Schwächen und die Unvollkommenheit der realen Welt zu akzeptieren. Das Sextil zu Merkur kann bei uns den Eindruck wachrufen, dass wir nicht verstanden werden und dass uns die intuitiven Anteile in unserem Denken überrumpeln. Lässt du deine Intuition jedoch zu, kannst du zum wahren Kern der Dinge vordringen.
Willenskraft allein reicht nicht
Besonders viel Power hat an diesem Neumond wie eingangs bereits erwähnt Lilith, die mit der Sonne eine Konjunktion bildet, die am 13. Mai gradgenau ist. Dieser Aspekt weist uns darauf hin, dass Willenskraft allein nicht reicht, um ein Ziel zu erreichen. Langfristig braucht es mehr als ein starkes Ich, um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Es braucht ein Ziel, das deinem wahren Wesen entspricht. Vielleicht spürst du, dass die Ziele und Vorhaben, mit denen du dich bislang identifiziert hast, dir dein Ego eingeflüstert hat. Gleichzeitig bietet diese Zeitqualität die Chance, auf einer tieferen Ebene zu ahnen, dass die eingeschlagene Richtung nicht deinem wahren Kern entspricht.
Gewohnheit und Veranlagung lassen dich vielleicht ein zielgerichtetes Ego höher bewerten als die eigene Intuition. Jetzt aber fordert eine innere Instanz in dir ein Leben aus den tiefsten Gefühlen heraus, ein Leben, das deinem wahren Ich entspricht, dem immer auch eine weibliche Seite angehört. Egal, ob du nun ein Mann oder eine Frau bist. Erlaubst du dir, wirklich auf deine Gefühle zu hören, so wirst du vielleicht jetzt deinem Leben eine neue Richtung geben können, auch wenn das bedeutet, dass du dich in ungewisse Fahrwasser begibst. Der Zyklus von Werden und Vergehen wird dir einmal mehr bewusst.
Geborgenheit in den eigenen Tiefen finden
Wehre dich nicht dagegen, dann wird dieser Aspekt leichter. Auch wenn der Mond in Konjunktion zu Lilith, deine Sehnsucht nach der Geborgenheit, nach Geben und Empfangen von Wärme und Zärtlichkeit steigert. Erwarte all das nicht von anderen, sondern gib dir selbst die Geborgenheit, die du in deinen eigenen Tiefen finden kannst. Du erfährst dann Gewissheit, denn wenn wir uns auch unserem Geist anvertrauen, der mit dem Kosmos in einer engen Verbindung steht, entdecken wir schnell die Zeichen, die uns den Weg in eine neue Zeit deuten.
Als Menschheitsfamilie dürfen wir gemeinsam zunächst durch einen tiefen Wandel gehen. Am Ende dieses Weges steht, wenn viele Gleichgesinnte mitgehen, eine neue Ordnung mit viel Lebensqualität, weil sie geistreich ist und an dem Wir orientiert. Wenn Du das in dir spürst, dann hat diese innere Sicherheit von dir mit diesem Neumond, eine große Schöpferkraft. Halte einen Moment inne: Riechst du sie schon, unsere neue Erde?