von Ilona Krämer | Fr.Fr..Dez.Dez..2021202120212021 | Anthroposophie, Astrologie, Vollmond, Zeitqualität

Gottvertrauen und Tatkraft
Der Vollmond im Tierkreiszeichen Zwillinge reflektiert die Sonne, das Zentralgestirn, das Wirken unseres Staates. Kanzler Olaf Scholz ist endlich vereidigt und setzt das Narrativ seiner Vorgängerin unverändert fort. In Sachen Corona bleibt alles beim Alten – nein, nicht ganz. Getreu dem Motto: Schlimmer geht immer, hat sich Karl Lauterbach das Gesundheitsministerium gesichert und wird dort schnell feststellen, dass dieser Stuhl zwar nicht so bequem ist, wie die Sesselchen bei Late Night Talker Markus Lanz, aber dafür um so lukrativer.
Annalena Baerbock hat bereits vor Amtsantritt als Außenministerin China vor den Kopf gestoßen, was Altkanzler Gerhard Schröder zum Anlass nahm, diese Personalentscheidung scharf und medienwirksam zu kritisieren. Angela Merkel hat endlich ihr politisches Zuhause gefunden und das ehemalige Büro von Margit Honecker bezogen. Wenn sie jetzt am ganzen Leib zittert, dann vermutlich deshalb, weil ihr die alten Genossen sozialistischer Couleur wohlig durch die Glieder geistern.
Keine Geduld mehr
Weltweit haben die Menschen keine Geduld mehr. Die Mär von der tödlichsten Pandemie aller Zeiten trifft bei immer mehr Menschen nicht nur auf Widerstand, sondern treibt diese auch protestierend auf die Straße. Wenn man sich nicht von den staatnahen Medien einlullen lässt, wird schnell klar, das politische Unruhen und bürgerkriegsähnliche Zustände inzwischen in vielen Städten der Welt zum Alltag gehören. Die Cowboyqualitäten der Schütze-Zeit sorgen dafür, dass sich viele wache Menschen für die innere Mission ihres Lebens einsetzen. Dabei spielt das Ideal der Freiheit eine tragende Rolle, deren Fahnen Abertausende protestierend durch die Straßen tragen. Spürbar wird diese Zeitqualität durch das Bedürfnis, nach Weite und dem Ablegen von Begrenzungen. Der Mond in den Zwillingen sucht die Befriedigung seiner Wünsche nach Mobilität und Kommunikation.
Der Kontakt mit anderen Menschen ist uns wichtig und gibt uns ein Gefühl von Lebendigkeit. Wenn wir über die Emotionen sprechen können, die uns zutiefst bewegen, fühlen wir uns verstanden und geborgen. Problematisch wird es dann, wenn wir nicht auf Gehör stoßen. Probleme und Konflikte versuchen wir in diesen Tagen mit dem Verstand zu lösen, was eine Eskalation der angespannten Gemengelage hoffentlich zu vermeiden hilft. Die Erkenntnis und innere Haltung, dass durch Nachdenken aus jeder Situation ein Ausweg gefunden werden kann, erreicht hoffentlich viele Menschen. Denn das Sextil von Sonne und Jupiter sorgt für viel Selbstbewusstsein – insbesondere auf der Regierungsbank.
Vertrauen in das ewig Gute
Jupiter und Mond verbindet ein Trigon, was uns die Fähigkeit verleiht, im richtigen Moment das richtige zu sagen. Wir vertrauen dem ewig Guten. Merkur in Steinbock zeigt an, dass wir mit vielen Regeln konfrontiert werden, die den Handel und das Reisen betreffen. Er fördert dort unser gründliches, klares, sachliches und zielgerichtetes Denken. Wir denken nach, bevor wir den Mund aufmachen, und können klug argumentieren. Mit Uranus bildet er ein Trigon, was darauf hindeutet, dass wir dabei nicht auf der langen Leitung stehen. Wir haben einen Sinn für den Zeitgeist. Gedanklich erfassen wir Dinge und Situationen, überblicken Zusammenhänge und erkennen, welche verborgen bleiben. Was wir sagen, ist klar und unmissverständlich und nimmt keine falschen Rücksichten.
Da Venus ebenfalls im Steinbock steht, sind unsere Umgangsformen eher zurückhaltend und kühl. Uns ist Verantwortung wichtig und ein geregeltes Zusammenleben. Traditionell richtet Venus im Steinbock unser Empfinden und Verhandlungen gegenüber Partnern nach festen Regeln aus. Belohnungen stehen nur dem Erfolgreichen zu. Der gute Wille allein reicht nicht. Sie bildet mit Pluto eine Konjunktion, die uns dank ihrer Rückläufigkeit bis in den Januar hinein erhalten bleibt. Der Aspekt steht für einen neuen Zyklus der Auseinandersetzung mit Tabuthemen, Machtgelüsten, der Tendenz zur Kontrolle. Es gilt das Motto: Wer zahlt, schafft an, wer zahlt hat Macht. Ich bin mir sicher, dass die Tatsache, dass das Volk zahlt bei den Menschen auch trotz dieses erkenntnisspendenden Transits immer noch nicht ankommt. Und wenn doch: Hat es dann endlich auch Konsequenzen?
Tiefgreifender Wandel in den Beziehungen
Zugleich bieten uns Venus und Pluto das Potenzial in unseren Beziehungen einen tiefgreifenden Wandel zu erleben. Der eine oder andere Partner ist der stärkere, ein Kräftegleichgewicht mit gegenseitigem Vertrauen ist schwer zu erreichen. Eine andere Möglichkeit für die plutonische Intensität ist eine sehr nahe Beziehung mit tiefen Gefühlen. Dazu müssen das Kontrollbedürfnis und die Zurückhaltung abgebaut werden. Beide bilden ein Quincunx zum Mond. Das kann bedeuten, dass wir uns danach sehnen, dass die Parameter, nach denen aktuell die Regierungsentscheidungen getroffen werden, überdacht und neuen Erkenntnissen, die ja – sogar wissenschaftlich belegt – längst da sind, weichen.
Mars steht an diesem Vollmond im Schützen und bildet mit dem absteigenden Mondknoten eine Konjunktion. Dieser Aspekt erinnert uns daran, dass Durchsetzung und Aggressionen für uns wichtige und auf seltsame Art vertraute Themen sind. Immer wieder stoßen wir auf Situationen, in denen wir damit konfrontiert werden. Sei es, dass wir zu draufgängerisch sind und von der Umwelt gebremst werden oder dass wir uns wehrlos und ausgeliefert fühlen. Wir spüren, dass der jetzige Zustand in diesem Land auch die Folge davon ist, dass wir in der Vergangenheit „die da oben“ haben einfach machen lassen. Wer hat schon aktiv die Rolle des Demokraten mit Leben gefüllt und sich verantwortungsbewusst über die Gestaltungsansätze unseres Gemeinwohls Gedanken gemacht?
Den Hintern vom Sofa hochkriegen
Wir erkennen vielleicht, dass wir besser viel eher mal den Hintern vom Sofa gehoben hätten, um unserer Wut und unserem Ärger gegenüber unseren Volksvertretern Ausdruck zu verleihen. Oder unsere Vorstellungen und Ideen in die Gestaltungsprozesse dieses Landes eingebracht hätten. Wie sagte es Peer Steinbrück einst so treffend: Hätte, hätte Fahrradkette… All das ist nicht passiert. Vielmehr hat sich ein erhebliches Maß an unterdrücktem Zorn angesammelt, das nun einem Pulverfass gleicht. Es dürfte schwer fallen seine Sprengraft konstruktiv zu dosieren. Entweder “explodieren” wir oder bleiben in unserem inneren Behälter, weil das Pulver längst zu feucht und modrig geworden ist, um sich noch für irgendwas zu entzünden.
Diese geschwächte Tatkraft kann den ein oder anderen zuweilen an den Rand einer depressiven Stimmung führen. Die vollen Praxen von Psychologen und einschlägige Psychiatrischen Kliniken sind ein erschreckendes Indiz dafür, wie zersetzt der Volksgeist inzwischen ist. Besonders beklemmend finde ich dabei, dass der Anteil von Kindern und Jugendlichen besonders hoch ist. Um sich von all den bisweilen schizophrenen Einschränkungen zu befreien, wäre eine Aktivierung unseres Wunsches nach Würde, Selbstbestimmung, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit hilfreich. Je aktiver und tatkräftiger wir unsere Energie für diese Werte einsetzen, desto lebendiger fühlen wir uns.
Meinungen und Idealvorstellungen
Jupiter im Quadrat zur Mondknotenachse warnt uns davon, dass eine übermäßige Sinnsuche am Ziel vorbeiführen könnte. Eigene Meinungen und Idealvorstellungen können sich wie Hindernisse auf unseren Weg stellen. Vielleicht suchen wir am falschen Ort nach Sinn, verherrlichen Ideale, die uns letztlich in Sackgassen führen, oder sind sehr mit einem geistigen oder materiellen Wachstum beschäftigt und verlieren darüber das eigentliche Ziel aus den Augen. In diesem Fall gilt es immer wieder, sich innerlich einen Schups zu geben und sich an die eigentliche Aufgabe zu erinnern, was jetzt sinnvollerweise zunächst zu tun ist: Meiner Meinung nach ist es dringend angeraten, sich über die künftigen Gestaltungsrahmen unserer Republik Gedanken zu machen.
Wie lassen sich der Volksgeist und -wille besser in die Entscheidungsprozesse der Parlamente integrieren? Wie kann verhindert werden, dass wir den Machtorgien einige weniger ausgeliefert sind und von den Lobbyisten am Gängelband gehalten werden? Welche Kontrollorgane müssen reaktiviert und neu geschaffen werden, damit Amtsmissbrauch, eine falsche Beeinflussung durch die Wirtschaft auf die politischen Entscheidungen unterbunden wird? Rudolf Steiner hat zur Lösung all dieser Fragen und Herausforderungen die Soziale Dreigliederung zu Papier gebracht. Ob diese je eine Chance hat angesichts der Übergriffigkeit des finanziell-digitalen Unternehmenskomplexes, der die Regierungen dieser Welt wie Marionetten für den eigenen Vorteil nutzt? Recht und Gerechtigkeit sind Fremdworte geworden. Tragisch wird das ersichtlich an der Auslieferung von Julian Assange, noch schlimmer an der Tatsache, dass die Hungerkatastrophe, die durch die Pandemie ausgelöst wurde, kaum bis gar keine Beachtung findet.
Die eigene Individualität finden
Das Quadrat von Saturn und Uranus, das Weihnachten gradgenau ist und bis in den Spätsommer 2022 auf uns wirken wird, verdeutlicht dramatisch, wie sehr die aktuellen Ereignisse Traditionen und bekannte gesellschaftliche Prinzipien über den Haufen geworfen werden. Der Aspekt steht für die kosmische Aufforderung, innerhalb des gesellschaftlichen Rahmens zur eigenen Individualität zu finden. Wer willst Du sein? Wer bist Du überhaupt? Rudolf Steiner gab uns Hinweise, wo wir Antworten finden: „Selbsterkenntnis wurzelt in Welterkenntnis; Welterkenntnis sprießt aus Selbsterkenntnis!“ Womit fängt man da an?
Angeraten ist, so liest man es bei den Waisen dieser Welt, nicht über alles gleich ein Urteil zu fällen, sondern die Ereignisse zunächst einfach zu charakterisieren. Wir dürfen uns bewusst machen, dass wir nur in diesem Augenblick die Dinge so erleben und sehen – das kann in einem weiteren Moment schon wieder ganz anders sein. Mit einem Urteil über Dinge oder Ereignisse begrenzen wir unsere Erfahrung, denn damit nehmen wir uns die Möglichkeit, den Entwicklungsprozess, in dem wir uns gerade befinden, nicht zur Gänze wahrzunehmen. Wir können ihn mit anderen Worten nicht wirklich erkennen und damit nicht verstehen.
Erfahrung ist nicht das Ergebnis
Eine emotionale Reaktion auf eine Erfahrung ist nicht deren tatsächliches Ende, ihr Ergebnis. Sie ist lediglich das, was wir in dieser momentanen Situation daraus machen. Wir berauben uns durch ein Urteil der kostbaren Möglichkeit, mit Abstand und unvoreingenommen die momentane Erfahrung zu betrachten und auch unsere Reaktion darauf. Wir erfahren nämlich dadurch sehr viel über uns selbst. Würden wir urteilsfrei zunächst nur beobachten, was geschieht, könnten wir die Ereignisse wirklich verstehen und in unser Wesen integrieren.
Schaffst wir das nicht, bleibt die Erfahrung bestehen und weiterhin wirksam. Das ist der Grund, warum sich Erfahrungen scheinbar ständig wiederholen. Wir erleben dann, dass wir immer wieder mit ganz ähnlichen Erfahrungen konfrontiert werden. In all dies ist der schöpferische Gedanke eingewoben, dass in der Erfahrung eine Absicht liegt. Erfahrung ist Konsequenz, Erfahrung ist karmisch, aber Erfahrung ist auch zweckbestimmt. Die persönliche Herausforderung bei einer Erfahrung liegt darin, kein voreiliges Urteil zu fällen und sie nicht abzulehnen.
Ereignisse können sehr weh tun
Ich weiß, das ist nicht einfach, denn oftmals tun die Ereignisse sehr weh! Das ist deshalb so, weil wir es selbst sind, die aus ihnen etwas machen, was weh tut. Damit wird die Erfahrung zu etwas, womit wir nicht länger umgehen wollen, wir lehnen die Erfahrung ab. Erweiterst du dein Bewusstsein über den Sinn und Zweck von Erfahrungen, die letztendlich ein Lernen deiner Seele ermöglichen, wird der Umgang mit Erfahrungen im Sinne der Schöpfung wahrhaftiger.
Eine Veränderung deiner Erfahrungsmuster geschieht nur als natürliche Folge von Verstehen. Denn nur dann entwickelst du dich auf eine neue Ebene. Gepaart mit dem Lernen und Verstehen geschieht Wachstum, geschieht persönliche Entwicklung, die belohnt wird mit viel Mitgefühl und Liebe. Diese Gefühle können sehr intensiv sein und weisen dich darauf hin, dass deine Seele für eine neue „Bewegung“ bereit ist.
Wir neigen dazu, zu leiden
Das Quadrat von Chiron und Merkur erleichtert uns diese Lernkurve nicht gerade, denn wir neigen dazu darunter zu leiden, dass wir scheinbar zu wenig wissen, nicht schnell genug lernen können, was wir lernen wollen. Wir fühlen uns missverstanden und befürchten vielleicht sogar ausgelacht zu werden. Das Trigon von Chiron und Mars erleichtert uns immerhin unser Verständnis, dass auf unsere Handlungen Rückschläge erfolgen können. Wir erkennen die Schwächen unseres Tuns und können diese besser annehmen als sonst. Dadurch sind wir auch eher in der Lage, Andere zum Handeln zu ermutigen.
Das Trigon von Chiron und Saturn macht uns empfindlich gegenüber Grenzen und Strukturen, die wir am liebsten verlassen möchten. Wir fühlen uns verunsichert, weil nichts mehr gültig zu sein scheint, was wir bislang so selbstverständlich angenommen haben. Gelingt es uns darüber nicht ins Jammern und Hadern zu geraten, erkennen wir vielleicht sogar das Licht in all der Dunkelheit. Denn wir sind aufgefordert Alternativen zu entwickeln, die Ursachen zu analysieren, die Erkenntnisse daraus anzunehmen und für das Neue zu wandeln. Die Gestaltung eines neuen Wir und einer neuen Zeit gelingt nur dann, wenn wir das Alte erkennen, verstehen, annehmen und dadurch verabschieden und wandeln können. Das ist in Anbetracht des weltweiten Dilemmas, in dem wir uns scheinbar befinden eine gewaltige Aufgabe.
Wir müssen nicht die ganze Welt wandeln
Daher tut es Not, sich daran zu erinnern, dass wir als Einzelwesen nicht die ganze Welt transformieren müssen. Es reicht, wenn wir uns unseres eigentlichen Wesens bewusst werden, selbstbewusst sind. Das wir das eher ernst, fast schwermütig oder melancholisch tun, deutet das Trigon von Saturn und Lilith an. Leere Normen und Prinzipien sind in diesen Tagen nicht unsere Sache. Stattdessen suchen wir nach dem „wahren Kern“. Wie gelingt das am besten? Indem wir uns daran erinnern, dass wir nicht alleine sind. Rudolf Steiner weist uns darauf hin:
“Es gehört zu dem, was wir in dieser Zeit lernen müssen: Aus reinem Vertrauen leben, ohne jede Daseinssicherung, aus dem Vertrauen in die immer gegenwärtige Hilfe der geistigen Welt. Wahrhaftig, anders geht es heute nicht, wenn der Mut nicht sinken soll.”
Die Luftepoche und das Denken
Wir sind am Anfang der Luftepoche, die vor fast einem Jahr mit der Jupiter Saturn Konjunktion ihren Anfang nahm. Die Stürme des Lebens haben so einiges aufgewirbelt und über den Haufen geworfen. Haben wir schon erkannt warum? Das Element Luft steht in der Astrologie für das Denken. Steiner hat mit seinem großen Werk, der Philosophie der Freiheit, uns eindrücklich verklickern wollen, dass die Freiheit des Einzelnen nur durch das Denken zu erringen ist. Das Denken, das zur Freiheit führt, ist nicht das unseres kleinen Egoverstandes, was uns mit seinem Dauergeplapper in Atem hält. Es ist das höhere Denken, das durchpulst wird durch unseren Geist.
Mit diesem sind wir nicht automatisch verbunden, sondern müssen ihn in aller Demut aufsuchen. Das geschieht in der Meditation, in der Stille, in der Natur, beim Laufen oder Bügeln – bei allem, was uns zum inneren Innehalten im Sinne des Dauergeplappers bringt. In der Mitte der Stille finden wir die Verbindung zu unserem Geist, der so viel mehr weiß als unser kleiner Verstand. Was wir dort ebenfalls staunend erkennen könnten: Wir sind nicht allein mit unserem Geist, sondern eingebettet in eine ganze Welt, die geistige Welt. Hast du eine Vorstellung davon, was das sein soll und wer dort beheimatet ist? Es ist kein Drama, wenn du das nicht weißt, denn es wird schon so lange nicht mehr gelehrt, denn dieses Wissen, würde unserer Schöpferkraft eine ganz andere Dimension geben. Das ist nicht im Sinne der Mächtigen, denn wir würde unsere Schöpferkraft ganz anders nutzen können…
Die geistige Welt – was ist das?
All jenen, die zwar eine diffuse Vorstellung davon haben, was die geistige Welt ist und genauer wissen wollen, wen sie dort anrufen können, biete ich in den vor uns liegenden Raunächten eine tägliche Newsletterbegleitung. Ich stelle darin die Engel vor, denn davon gibt es viele und ganz unterschiedliche. Das schöne: Wenn wir sie kennen, können wir sie gezielt um Hilfe bitten. Damit sind wir kein bisschen lästig, denn sie warten förmlich darauf. Dadurch, dass kaum noch ein Mensch von ihnen als Wirkungskräfte weiß, sind sie deutlich unterfordert. Von sich aus dürfen sie nicht in das irdische Geschehen eingreifen, da die Menschen von den Göttern die Freiheit geschenkt bekommen haben.
Dass wir alle einen eigenen Schutzengel haben, wissen viele noch – aber dann? Ich denke, die Zeit ist reif, die Engel um Hilfe zu bitten – auch für Karl Lauterbach. Denn auch er ist letztendlich nur ein kleines Menschlein mit viel Angst. Je mehr Menschen die Engel anrufen, sie um Hilfe bitten umso schneller bekommen unsere Tugenden, unsere Werte, die Mitmenschlichkeit und letztendlich die Liebe den dringend erforderlichen Aufwind. Im Rahmen meiner Raunachtsbegleitung gebe ich natürlich auch einen monatlichen Ausblick auf das Jahr 2022 und erkläre, welche Bedeutung die Tierkreiszeichen in der geistigen Welt haben. Mehr Infos zu meinem Angebot findest Du auf meiner Webseite. Den Link dorthin habe ich in die Videobeschreibung gepackt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mit mir die Reise in die Welt der Engel antrittst.
An der Schwelle zum Neuen Jahr
Der Vollmond am 19. Dezember ist der letzte in diesem Jahr. Zwei Tage später erleben wir die längste Nacht des Jahres und am 24. wird das Christuslicht erneut in diese Welt hineingeboren. Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Jahr, an der wir einen Augenblick innehalten dürfen und zurückschauen. Was war das für ein Jahr! Was hat sich alles verändert! Auch in meinem Leben. Was ich nie für möglich gehalten hätte ist, dass mir einmal tausende Menschen zuhören, dass ich endlich auf meine Weise den Mund aufmache und dem Ruf meines Herzens folge: Der Wahrheit, die Gott sei Dank immer stärker ist als der Irrtum, auf diese Weise zu diesen. Dabei ist mit völlig bewusst, dass auch bei mir wirkt, was Goethe einst so treffend beschrieb: Kenne ich mein Verhältnis zu mir selbst und zur Außenwelt, so heiß’ ich’s Wahrheit. Und so kann jeder seine eigene Wahrheit haben, und es ist doch immer dieselbige.
Die Hände, so heißt es, sind die Werkzeuge der Engel. Nehmen wir, die sich als Herzensmenschen bekennen, uns bei der Hand. Nutzen wir den Zauberhauch des Weihnachtsfestes und schicken wir gemeinsam ein Zeichen der Liebe in die Welt und in die Weite unseres Kosmos. Zünden wir das Licht an – auch und vor allem in unseren Seelen, damit es wieder heller wird. Ich wünsche dir und deinen Lieben ein glanzvolles, friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest!
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von Ilona Krämer | Mi.Mi..Nov.Nov..2021202120212021 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität

Schicksalhafte Machtfragen und eine Mondfinsternis
Der Novembervollmond weist uns mit seinen astrologischen Aspekten darauf hin, dass wir unserem Willen und unserer Handlungsbereitschaft durchaus etwas einheizen dürfen. Das Element Feuer ist deutlich unterbesetzt. Der Umgang mit Willen und Spontaneität dürfte uns in diesen Tagen nicht leicht fallen. Es fehlt uns sozusagen das Werkzeug, um den eigenen Willen kundzutun und uns spontan durchzusetzen. Aber Halt, nicht zu vorschnell von gechillten Zeiten träumen, es gibt auch noch die Opposition von Mars und Uranus, insofern ist es gut, dass dieser Aspekt in einer etwas abkühlenden Gemengelage eingebettet ist – dazu dann später mehr.
Der Mond steht im Tierkreiszeichen Stier, wovon die Bevölkerung, insbesondere Frauen berührt werden dürften. Die Bevölkerung regiert nicht, aber sie reagiert, und kann die solare Dominanz durchaus zum Wanken bringen. Dafür spricht auch die partielle Mondfinsternis die in weiten Teilen der Welt zu sehen sein wird. Sie weist darauf hin, dass Machtthemen an diesem Vollmond besonders zu beachten sind. Der Mond als Spiegel der Autorität verdunkelt sich, gibt also nicht alles preis, was er reflektieren könnte. Das Volk, für das der Mond steht, ist Adressat staatlicher Machtausübung. Dabei ist es das Volk, das letztendlich einer Demokratie ihre Macht verleiht. Unsere neue Regierung ist in der Findungsphase und will Anfang Dezember den Kanzler Olaf Scholz vereidigen. Am 4. Dezember ist Neumond mit einer Sonnenfinsternis, was für einen Regierungsneustart nicht das beste Omen ist. Denn eine Sonnenfinsternis ist das Symbol schwindender Macht.
Relativ gechillt
Ob wir aktiv werden? Vielleicht. Ich denke, wir werden uns eher nicht so sehr stressen lassen und nehmen die Dinge relativ gechillt. Fast träge verfolgen wir die Geschehnisse und zucken vermutlich fast gelangweilt mit den Schultern, wenn die Regierenden wieder neue Maßnahmen für angebracht halten, um den ganzen Corona-Zirkus lebendig und die Umsatzentwicklung der Protagonisten hochzuhalten.
Ist der Mond im Stier steht ihm die Sonne im Skorpion gegenüber. Die Zeitqualität hat daher das Potenzial für Untergang oder Neuanfang. Erbitterte Auseinandersetzungen über die Grundwerte, aufgestaute Wut und auch der ein oder andere Moment der Verbitterung liegen in der Luft und drohen, sich zu entladen. Wir möchte ergründen, was unter der Oberfläche liegt. Dabei sind wir kritisch und konsequent und nehmen auch in Kauf, dass wir unsere bisherige Sicht auf die Zeitthemen korrigieren müssen. Wir finden vielleicht sogar die Kraft unserem inneren Kompass eine neue Richtung zu geben.
Große Erwartungen
Mond und Jupiter stehen wie die Sonne auch im Quadrat zueinander. Der Aspekt steht dafür, dass sich das Volk vielleicht daran erinnert, dass es als Souverän des Staates seine eigene Rechtvorstellungen umsetzen möchte. Wir haben relativ große Erwartungen, was das Leben normalerweise bieten könnte. Jupiter verführt uns vielleicht in diesem Zusammenhang zu der irrigen Annahme, dass uns irgendwer das große Glück schon in den Schoß legen wird. Das ist – so zeigt es die Erfahrung – eher nicht der Fall. Auch wenn es uns schwerfällt: Wir dürfen akzeptieren, dass wir hart Arbeit leisten müssen, um unsere Ideale und Visionen Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.
Jupiter ist die rechtliche Komponente im Sinne einer gerechten Wertordnung. Im Quadrat zur Sonne geht es inhaltlich um die politische Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft der Regierung. Der Staat gerät in Konflikt mit dem Rechtswesen, was vielleicht einer gewissen Selbstüberschätzung geschuldet ist, die sich durch so manche Schlagzeile bemerkbar macht.
Lebenskünstler oder Pausenclown?
Auch wir selbst wollen uns mit etwas Größerem identifizieren. Neben dem eigenen Lebensstil sind Firma, Staat oder Weltanschauung Beispiele, worauf sich unsere Vorstellungen beziehen könnten. Dein Bedürfnis nach einer angenehmen und großzügigen Lebensweise kann Dich in diesen Tagen zum Lebenskünstler werden lassen, der hin und wieder übers Ziel hinausschießt. Achte also darauf, dass du nicht von der Rolle des Lebenskünstlers in die eines Pausenclowns abrutschst.
Saturn will auch an diesem Vollmond etwas bewegen und Maßstäbe setzen. Als traditioneller Herrscher des Wassermanns, durch den er gerade läuft, will er einmal bestehende Gedankengebäude verteidigen. Mit der gleichen Haltung einer fixen Idee will der Uranus sie durch Neues ersetzen. Diese Konstellation kennt daher keine geräuschlosen Übergänge. Sie beeinflusst die Stabilität der Staatsorgane und kann sogar im Extremfall für überraschende Änderungen des gesamten Staatsaufbaus sorgen. Wenn es dem Staat jedoch gelingt, Sollbruchstellen einzufügen, kann es Veränderungen geben, ohne das Ganze in Frage zu stellen.
Fasziniert von Veränderungen
Uns alle versorgt dieser Aspekt mit dem Bedürfnis nach Entwicklung der eigenen Individualität. Wir sind einerseits fasziniert von Veränderungen, und haben gleichzeitig Angst davor. Immer wieder werden wir feststellen können, dass diese Sicherheit trügt. Doch auch das Umgekehrte ist möglich, und wir scheuen uns vor zu viel Strukturen und Verpflichtungen. Wir dürfen übermäßige materielle Absicherungsbedürfnisse aufgeben und Sicherheit in der eigenen Individualität finden. Ganz wichtig: Wir sollte vor allem die Verantwortung für das eigene Leben übernehmen und uns nicht darauf verlassen, dass der Staat oder andere Obrigkeiten schon das Besten für uns machen. Die Zeit lädt uns ein, Fähigkeiten zu entwickeln, um unsere zukunftsgerichteten Ideen zu verwirklichen und auch für andere Menschen bahnbrechend zu wirken. Voraussetzung ist allerdings, dass wir erkennen, was Bestand hat und was der Erneuerung bedarf. Wir stehen zwischen Tradition und Fortschritt und sind immer wieder aufgefordert, den goldenen Mittelweg zu finden.
Der aufsteigende Mondknoten an der Sonne deutet auf die schicksalhafte Schwierigkeit hin, sich selbst zu verwirklichen. Da die Sonne für die Mächtigen eines Staates steht, werden diese vermutlich mit Hindernissen zu kämpfen haben, das Corona-Konstrukt aufrechtzuerhalten oder tatsächlich die Regierungsbank zu besetzen. Das zwanghafte Bedürfnis nach Beachtung wird bei dieser astrologischen Gemengelage vermutlich nicht so recht klappen. Der Mond steht am aufsteigenden Mondknoten was die Gefühle, das Weibliche und mundanastrologisch das Volk schicksalhaft tangiert. Das lässt aufhorchen, denn der aufsteigende Mondknoten in den Zwillingen signalisiert dort unsere Haltung, scheinbar alles zu wissen. Wir werden verführt subjektiv zu urteilen und überheblich alles abzulehnen, was uns nicht in den Kram passt. Wir dürfen lernen objektiver und sachlicher zu sein und uns den Details zuzuwenden. Tun wir das, kann das unsere vorgefaste Meinung durchaus gründlich über den Haufen werfen.
Werte verändern sich
Das Trigon von Venus und Uranus stellt unsere gewöhnlichen Maßstäbe einer Partnerschaft auf den Kopf. Die Verlässlichkeit weicht der Unberechenbarkeit. Uranus verkörpert Distanz und hält damit auch den oder die Partner auf Abstand – das gilt natürlich auch für Koalitionspartner. Auch finanzielle Angelegenheiten und Fragen der Werte verändern sich. Spürbar wird das spätestens beim Tanken und auch an der Supermarktkasse haben wir nicht nur das Gefühl, dass alles teurer geworden ist. Das ist es tatsächlich. Die Inflation und Lieferengpässe sorgen für eine steile Teuerungsrate.
Die Opposition von Mars und Uranus steht für Reformen, die im Eiltempo durchgepeitscht werden, wenn die harmlosere Variante zum Tragen kommt, kann aber auch Umstürze und Revolutionen mit sich bringen. Die Veränderungen können technischer oder gesellschaftlicher Natur sein. Mars wird sie mit seinem Temperament begleiten. Das kann zu erfolgreichen Durchbrüchen verhelfen aber auch technische Unglücksfälle heraufbeschwören. Erleben wir gar den ersten Blackout, der schon seit Wochen in den Gazetten als Schreckgespenst heraufbeschworen wird?
Vorliebe für Risiken
Auch wir selbst würden gern im Schnellzugstempo durchs Leben rasen und können uns vermutlich nur mit Mühe damit abfinden, dass es Zeit braucht, um Ideen in die Realität umzusetzen. Wir haben eine Vorliebe für Risiken, Abwechslung und Geschwindigkeit. Unsere Aktivitäten haben etwas Originelles und Unberechenbares. Handlungsfreiheit ist uns wichtig. Es dürfte dem ein oder anderen jedoch schwerfallen, auf Herausforderungen angemessen zu reagieren. Es braucht für die temperamentvollen Gemüter nicht viel, bis sie auf 180 sind. Wenn die Sicherung durchbrennt, sind oft Streit, Stress oder sogar Unfälle die Folgen der inneren Ungeduld. Also bitte besser den Fuß vom Gas – nicht nur im Auto.
Wer ansonsten nicht so leicht aus den Puschen kommt, kann den Aspekt für Veränderungen nutzen. Die innere Anspannung kann in Ansporn gewandelt werden, um mit dem persönlichen Freiraum zu experimentieren. Das Zusammenspiel von Mars und Uranus steht auch für Unternehmenslust und ein beachtliches Improvisationstalent, was man bei all dem G-Wahnsinn schon haben muss, wenn man die gewohnten alltäglichen Rituale des Lebens irgendwie aufrechterhalten will. Unvorhergesehenen Situationen werden zu prickelnden Herausforderungen. Routinearbeit kommt vermutlich erst gar nicht auf.
Eher vernebelte Gedanken
Merkur und Neptun bilden ein Trigon, was nicht gerade dafürsteht, dass wir alles nüchtern und klar bedenken. Das Zusammenspiel dieser beiden Planeten vermischt vielmehr objektive Botschaften mit Gerüchten, Verstand und Hoffnung. Aus diesem Stoff sind die Themen der Boulevardzeitungen und Massenmedien. Wir werden mit viel Phantasie gesegnet und das Denken in Bildern liegt uns in diesen Tagen mehr als strenge Logik. Vielleicht haben wir manchmal auch Mühe, unsere Gedanken klar zu formulieren, und fühlen uns unverstanden, denn es ist nicht so einfach, Bilder in lineare Sprache zu übersetzen.
Man kann nicht sagen, dass wir rund um den Vollmond grundsätzlich unvernünftig sind, aber vielleicht lassen wir uns dennoch “Sand in die Augen streuen” oder zu etwas überreden, das wir eigentlich gar nicht wollen. Das Sextil von Pluto und Neptun macht diese astrologische Signatur nicht gerade einfacher, denn er deutet an, dass die Macht bei den Schwachen liegt. Problematisch wird es dann, wenn es die Schwachen nicht wissen… Neptuns humanistisches Ideal nimmt Pluto etwas von seiner Kompromisslosigkeit. Beide erschweren aber den Blick auf die Wirklichkeit, beide verhüllen mehr, als sie erklären, was Sache ist. Das erzeugt eine Mischung aus Angst und Illusion. Mit fällt in diesem Zusammenhang ein Spruch von Mark Twain ein: „Nicht das, was du nicht weißt, bringt dich in Schwierigkeiten, sondern das, was du fälschlicherweise zu wissen glaubst.“
Totale Vernichtung oder fulminanter Neuanfang?
Das Sextil zwischen Sonne und Pluto gibt dem Ganzen eine enorme Kraft, die im Schlimmsten Fall die totale Vernichtung bewirken kann. Umgekehrt kann aus einer Niederlage ein fulminanter Neuanfang werden. Neben dieser Kraft der Regeneration kommt durch Pluto zur Sonne das im eigenen Wesen Verborgene und Subtile hinzu. Der innere Anspruch der Macht lässt sich auf Dauer eben nicht lahmlegen. Auch steht dieser Aspekt für die Unterdrückungsmechanismen im Zusammenhang mit dem Staatsoberhaupt. Kennen wir, oder? Mir fallen dazu die 2-G Praktiken ein…
Das Trigon von Mond und Pluto symbolisiert ebenfalls eine kraftgeladene Zeit. Unausweichliche Angelegenheiten und schwere Lasten sind vom Volk zu schultern. Das harmonische Trigon deutet an, dass wir das schon irgendwie schaffen, aber wie lange noch? Unsere Gefühle gehen tief. Wir sind tiefgründig und leidenschaftlich. Zeigen tun wir vermutlich nur wenig davon. Wir geben uns eher kontrolliert, um unseren Mitmenschen nicht unsere aufgewühlte und verletzliche Seite zu zeigen. Letztlich geht es jedoch darum, dass wir unsere Gefühle nicht hinter einer Fassade verstecken, sondern dass wir uns auf unsere Emotionen, Wünsche und Ängste einlassen. Intensität, Leidenschaft, Abhängigkeit und Trennungsschmerz mögen zwar hohe Wellen werfen, doch werden wir dadurch erst so richtig Mensch. Je mehr wir uns auf unsere Gefühle einlassen, desto mehr erschließt sich uns ein enormes Potential an Gefühlstiefe und innerer Stärke, eine Fähigkeit, das Leben, sich selbst und die anderen Menschen auf einer tieferen emotionalen Ebene zu verstehen. Um es in der positivsten Form zu leben, ist es nötig, Schritt für Schritt die inneren Barrieren abzubauen.
Pluto und unser Denken
Merkur und Pluto bilden an diesem Vollmond ein Sextil, was Merkur nicht ganz so guttut. Pluto übt Macht auf unser Denken und unsere Kommunikation aus. Auch unsere Wirtschaft dürfte nicht ungeschoren davonkommen. Die Ungewissheit, welche Weichen die neue Regierung stellen wird und das globale Rumoren angesichts der Auswüchse der größten IT-Konzerne und der größten Vermögensverwaltungen der Welt, wird immer lauter. Die Energiekrise tut ihr übriges. Erdgas ist so teuer wie nie zuvor, der Kohlepreis hat sich seit vergangenem November vervielfacht und auch der Ölpreis kennt nur noch einen Aufwärtstrend. Auch das Gesundheitswesen kann Gegenstand übergroßer Machtausübung sein, was jetzt ein nicht wirklich überraschender Hinweis der Sterne ist, oder?
Was tun? Wer mir aufmerksam zuhört, wird festgestellt haben, dass ich wie eine Gebetsmühle immer wieder darauf hinweise, dass uns Jupiter und Saturn im Wassermann mit dieser Frage nicht allein lassen. Es geht um uns, um das neue Wir, ein beherztes Miteinander. Bildet regionale Netzwerke und Versorgungsgemeinschaften. Hört Euch zu und geht achtsam durch die Welt. Gerade dieser Vollmond am 19. Oktober weist uns darauf hin, dass wir genau hinschauen müssen und bereit, unsere Vorstellungen von dieser Welt zugunsten einer neuen Welterkenntnis aufzugeben. Das neue Wir gedeiht nur auf dem Boden der Wahrheit und diese ist mehr, als unsere Sinne erfassen. Vertrauen wir auch der geistigen Welt und verbrüdern uns mit jenen Wesen, die uns seit jeher bei unserem Werden begleiten. Haben wir den Mut herauszufinden was der Mensch eigentlich ist: Ein geistiges Wesen
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von Ilona Krämer | Di.Di..Okt.Okt..2021202120212021 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität
Es ist höchste Eisenbahn,
die Weichen anders zu stellen
Der Vollmond im Widder am 20. Oktober deutet eine spannungsreiche Zeit an, in denen Machtfragen offen zu Tage treten. Mond, Sonne und Mars bilden mit Pluto ein Quadrat, was uns alle mehr oder weniger unter Druck setzen dürfte. Wir dürfen gespannt sein, in welcher Form das geschehen wird. Uranus steht unaspektiert im Stier. Er kann so isoliert auch mal eine fixe Idee repräsentieren, was darauf hindeutet, dass eine bestimmte geistige Haltung bissig verteidigt und auf einem Standpunkt verharrt wird. Uranus steht aber auch für instabile Strukturen und für Unabhängigkeit. Ergebnis dieser Wirkkräfte kann die Zertrümmerung des Bestehenden und die Spaltung eines Ganzen in seine Teile sein. Klingt nicht gerade nach Frieden, Freude, Eierkuchen.
Auch dieser Vollmond fördert unsere Erkenntnisfähigkeit mit seiner Luftbetonung. Wir sind grundsätzlich objektiv, kontaktfreudig und geistig flexibel. Vielleicht hapert es deshalb auch ein bisschen mit unserer Intuition. Der ein oder andere von uns tut gut daran, wieder Kontakt zu seinem Bauchgefühl aufzubauen. Glaube nicht immer alles, was du denkst. Diese ungeheuren Wandlungskräfte, die zur Zeit auf uns wirken, lassen sich nicht in bestehende Denkmuster einbetten. Wir dürfen uns alle dem Neuen öffnen – die Sterne laden uns an diesem Vollmond aber auch in den kommenden Monaten ganz besonders dazu ein.
Pluto räumt auf
Die langsam laufenden Planeten haben wieder den Vorwärtsgang eingelegt und entfalten ihre volle Kraft. Pluto räumt auf und das gewaltig. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz durfte bereits seinen Hut nehmen, das Bundesgesundheitsministerium in Berlin, dass bislang seine millionenschweren Maskeneinkäufe nicht bezahlt hatte, wird jetzt mit richterlicher Ansage zur Kasse gebeten und in der Schweiz gerät Gesundheitsminister Alain Berset unter Druck weil er sogenannte „Impffluenzer“ einsetzen wollte, die Menschen mit der Gabe von 50 Franken motivieren sollen, sich impfen zu lassen. Die Anzahl der Impfdurchbrüche nimmt dramatisch zu, ist sogar aus den Mainstream-Medien inzwischen zu erfahren und auch Mutter Erde murrt gewaltig: Der Vulkan auf der Canareninsel La Palma kommt nicht zur Ruhe und spuckt Lava, Asche und jede Menge Rauch.
Da tut sich die Sonne in der Waage, die eigentlich nach Gerechtigkeit, Harmonie und Frieden strebt, eher schwer. In Konjunktion zum Mars vereinen sich Wille und Handlung. Die Zeit des Abwartens und sich nicht entscheiden könnens, scheint nun definitiv zu Ende zu sein. Wenn wir etwas tun, tun wir es mit Leib und Seele. Ziele sind nicht nur Luftschlösser, sondern wir setzen uns für deren Verwirklichung auch ein. Wir handeln ganz nach dem Motto: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Dabei bleibt jedoch die Frage unbeantwortet: Was ist dein Ziel? Hast Du darüber schon eine klare Vorstellung?
Lebensfreude und Lust an der Bewegung
Der Mond steht gegenüber der Sonne im Tierkreiszeichen Widder und fördert dort unsere Bereitschaft uns auf etwas Neues, Reizvolles einzulassen. Man könnte diesen Zug auch Lebensfreude oder Lust an der Bewegung nennen. Das bedeutet nicht automatisch, dass wir uns auf jedes Abenteuer einlassen, denn die unternehmungslustige Stimme meldet sich nur, wenn es dir gut geht. Sie verhält sich wie ein kleines Kind, das erst in einer vertrauten Umgebung so richtig auflebt.
Wir wollen uns auch emotional bewegen – das ist der Schlüssel zu Wohlbefinden. Je besser du deine persönlichen Bedürfnisse nach Bewegung und Abwechslung spürst und ihnen nachkommst, desto wohler fühlst du dich in deiner Haut.
Jede Münze hat zwei Seiten, und so steht dieser Aspekt nicht nur für Lebensfreude, sondern hat auch eine Schattenseite. Spontaneität geht einher mit einer inneren Anspannung, einem ständigen “Auf-dem-Sprung-Sein”. Du erlebst in diesen Tagen vielleicht was es bedeutet, wenn es heißt: “Einer gegen alle”. Gehst Du mit dieser Zeitqualität in Resonanz, bist du emotional eher auf Konfrontation und Verteidigung als auf Nachgeben eingestellt. Der geringste Anlass weckt das Gefühl, angegriffen zu werden, und mobilisiert deine Abwehrbereitschaft. Stimmungen wechseln vermutlich schnell wie Aprilwetter. “Himmelhochjauchzend” oder “Zu Tode betrübt” sind die polaren Kräfte, in die wir hineingestellt sind. Solltest du dich angespannt oder angegriffen fühlen, so vergiss nicht, dass du eine enorme Fähigkeit hast, für das eigene Wohlbefinden zu sorgen.
Zwischen Geborgenheit und Durchsetzung
Der Mond steht nicht nur in Opposition zur Sonne, sondern auch zu Mars und stellt uns in eine Spannung zwischen Geborgenheit und Durchsetzung. Vielleicht fühlst du dich in deiner aktiven, handelnden und sich durchsetzenden Rolle nicht immer wohl. Vielleicht befürchtest du auch, weniger geliebt und geschätzt zu werden, wenn du den eigenen Willen zum Ausdruck bringst. Oder du kannst ziemlich launisch sein oder dich über Kleinigkeiten ärgern.
Mundan-astrologisch verkörpert Mond-Mars die emotionale Erregbarkeit der Bevölkerung. Zorn kommt auf und bricht sich vielleicht Bahn. Vermutlich nehmen weltweit die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen zu, weil die Menschen mehr und mehr merken, dass eine gesunde Verhältnismäßigkeit im Umgang mit diesem Virus schon lange abhandengekommen ist. Schaut man sich um in der Welt, zeigt sich schnell, dass es viel mehr um Machtfragen geht, die an dieses Thema gebunden werden.
„Stirb und Werde“
Dafür steht an diesem Vollmond auch Pluto, der in der astrologischen Signatur dieser Tage deutlich das Feld beherrscht. Er bildet mit Sonne, Mond und Mars jeweils ein Quadrat, was die Qualität von „Stirb und Werde“ deutlich in den Vordergrund stellen dürfte. Sonne im Quadrat zu Pluto hat eine enorme Kraft, die einerseits totale Vernichtung bewirken kann andererseits auch einen fulminanten Neubeginn ermöglicht. Neben dieser Kraft der Regeneration kommt durch Pluto zur Sonne das im eigene Wesen verborgene und Subtile hinzu. Der innere Anspruch der Macht lässt sich nicht auf Dauer unterdrücken. Wir wissen intuitiv, dass es in der Welt Stärkere und Schwächere gibt und dass die Stärkeren Macht und Autorität ausüben und die Fäden in der Hand halten. Dagegen wehren wir uns zunehmend.
In dieser Konstellation liegt ein enormes Potential. Je mehr es uns auch als Volk, als Souverän eines Staates, gelingt, voll und ganz zu unserer eigenen Autorität zu stehen, desto mehr können wir die Fäden der Macht in der Hand halten. Wir haben eine beachtliche “Power”, sind leistungsfähig und belastbar und können viel erreichen. Allerdings besteht auch eine Neigung, die Energie für egoistische Zwecke zu missbrauchen. Werden wir zum Opfer des eigenen Machthungers, so fällt die Energie wie ein Bumerang auf uns zurück und stürzt uns früher oder später vom Sockel des Erfolgs. Wir dürfen also gespannt sein, was diese Zeitqualität mit dem ein oder anderen Volksvertreter macht, der diese Aufgabenstellung zu seinen Gunsten umgedeutet hat.
Bayerisches Volksbegehren
In Bayern zeigt sich, wie sich diese Zeitqualität ganz konkret äußern kann. Im Freistaat läuft ab dem 14. Oktober die Eintragungsfrist für ein Volksbegehren, das den bayerischen Landtag abberufen will, weil – so die Initiatoren – vielfach die bayerische Verfassung missachtet wurde. Die Frist endet am 27. Oktober. Wenn mehr als eine Million Wahlberechtigte die Abberufung unterstützen, kann sich der Landtag selbst aufzulösen. Tut er das nicht, wird ein Volksentscheid anberaumt. Sollte auch dieser erfolgreich sein – da reicht die einfache Mehrheit – muss spätestens nach sechs Wochen der bayerische Landtag neu gewählt werden. Ich bin gespannt auf das Ergebnis…
Das Quadrat von Mond und Pluto steht für eine Stimmung bei den Menschen wie „Alles oder nichts“. Unausweichliche Angelegenheiten und schwere Lasten sind zu schultern, was in Anbetracht der wirtschaftlichen Auswirkungen kaum von der Hand zu weisen ist. Die Folgen der Lockdowns sorgen für Werksschließungen in der Automobilindustrie, weil Halbleiter fehlen. Das dürfte die ohnehin gebeutelte Zulieferindustrie noch mehr unter Druck setzen. Die Inflation steigt und steigt, Zeitungen empfehlen, dass man besser jetzt schon Weihnachtsgeschenke kauft, weil nicht sicher ist, dass es im Dezember noch welche gibt. Das sorgt kaum für Entspannung. Angst macht sich breit – vor der Zukunft, dem Verlust des Arbeitsplatzes, dem wohlvertrauten Status quo.
Wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht
Die meisten geben sich eher kontrolliert und zeigen kaum, ihre verunsicherte Seite. Aus einem Gefühl des manipuliert-Werdens klammern wir uns an das was wir haben und neigen zu einem überzogenen Kontrollverhalten. Bitte vergiss nicht: Wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht. Die Verbindung zwischen den Planeten Mond und Pluto symbolisiert nicht nur Schwierigkeiten, sondern hat auch ein enormes Potential an Gefühlstiefe und innerer Stärke. Um es in der positivsten Form zu leben, ist es nötig, Schritt für Schritt die inneren Barrieren abzubauen. Angst ist dafür das schlechteste Mittel. Besser ist es, wenn wir uns auf den Fluss des Lebens, auf die Selbstkorrektur dieser Zeit einlassen und uns auch unserer geistigen Führung anvertrauen. Je mehr wir unseren inneren Widerstand aufgeben, um so reibungsloser kommen wir durch diese Zeit. Die nächsten Monate werden uns fordern. Uranus, der an diesem Vollmond unaspektiert am Himmel steht, bildet Weihnachten das dritte Mal sein Quadrat mit Saturn. Das hat uns bereits im Januar und Juni auf die Notwendigkeit hingewiesen, unsere vertraue Ordnung zu wandeln.
Das kommende Jupiterjahr wird uns mit dem Wechsel des Mondknotens in den Stier im Januar und der Konjunktion von Uranus und dem Mondknoten im Sommer neue Herausforderungen bieten. Insbesondere unsere Finanzen dürften unter Druck geraten! Wohl dem, der jetzt die Seelenkraft aufbringt, das Licht in dieser Zeit nicht aus den Augen zu verlieren. Gib der Angst den Laufpass und verbinde Dich mit Deiner Schöpferkraft! Welche Chancen diese Phase der totalen Veränderung für Dich bereit hält, verrät Dir ein Blick in Dein ganz persönliches Horoskop. Gern schaue ich für Dich im Rahmen meiner astrologischen Beratung in die Sterne.
Macht der Massen
Mars im Quadrat zu Pluto befeuert die allgemeine Gemengelage. Der Aspekt steht für eine oft unterschwellige Macht der Massen, der man wenig entgegenzusetzen hat. Verschwörungen und Machtkämpfe im Untergrund gehören zu dieser Konstellation, was einmal mehr ein Hinweis darauf sein kann, dass den Menschen angesichts der einsamen politischen Entscheidung im Themenspektrum Corona, zunehmend der Kragen platzt. Wir haben ein enormes Energiepotential, das wie ein Vulkan in uns schlummert. Vielleicht geht es dem ein oder anderen so, wie dem Vulkan auf La Palma…
Dass wir bei all dem nicht kopflos vorgehen, deutet das Trigon von Merkur und Saturn an. Diese Konstellation steht für unsere Fähigkeit, folgerichtig zu denken. Das muss, obwohl Merkur in der Waage steht, nicht immer harmonisch sein. Denn das Zusammenspiel beider Planeten deutet auch gleichgeschaltete Presse, Zulassungsregeln im Gesundheitswesen oder auch im Alltag der Menschen hin – das kennen wir seit Monaten durch die Corona-Maßnahmen. Saturn im Wassermann zeigt sich in eigensinnigen Staatsaktionen, die demnach auch an diesem Vollmond noch immer ihre Stilblüten treiben.
Hinterfragen von Informationen
Merkur steht in Opposition zu Chiron, was darauf hindeutet, dass das wechselseitige Verständnis der Menschen deutlich erschwert ist. Wir tun vermutlich viel, um Wissenslücken zu schließen und hinterfragen alle Informationen, die man uns vorsetzt und die wir vielleicht bis dato anstandslos geschluckt haben. Wir spüren vielleicht auch, dass es uns niemals gelingen kann, alles denkerisch zu durchdringen. Nicht alles zu wissen, schafft jedoch Raum für intuitives Denken, was wir uns bewusst machen sollten, um diese Zeitqualität konstruktiv nutzen zu können.
Chiron im Trigon zu Venus weist uns darauf hin, dass unsere eigene Verletzlichkeit die Basis für eine tiefe Liebe ist. Denn sie ist letztendlich der gemeinsame Nenner aller Menschen. Wir sehnen uns danach, anderen gefühlsmäßig nah zu sein, neigen vielleicht sogar dazu zu klammern.
Die dunkle Seite in zwischenmenschlichen Begegnungen
Es gilt, die eigene Empfindsamkeit etwas mehr zu berücksichtigen und trotzdem zu akzeptieren, dass eine Beziehung nicht immer nur erfüllend sein kann, sondern auch schmerzhafte Momente bietet. Wenn wir die helle und die dunkle Seite in zwischenmenschlichen Begegnungen annehmen, kann sich unsere Fähigkeit entwickeln, andere tief zu berühren. Wir schaffen Raum für das Verbindende zwischen zwei Menschen und erkennen den Segen für andere und für uns selbst in dieser Verletzbarkeit. Chiron im Sextil zu Saturn unterstützt unsere Fähigkeit, unsere Schwächen liebevoll anzunehmen.
Der Vollmond am 20. Oktober im Widder kommt in der Summe kaum sanft daher. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass die Veränderungen, die auf uns zukommen tiefgreifend sind. Sie brauchen unsere volle Aufmerksamkeit, wenn wir weiterhin Herr über die Gestaltung unseres Lebens bleiben wollen. Die Zeichen sind überdeutlich, dass das nicht selbstverständlich ist. Wir müssen Verantwortung übernehmen und uns mehr denn je eine Vorstellung davon bilden, wie wir leben wollen. Es kann kaum erstrebenswert die Machtphantasien einiger weniger einfach hinzunehmen, weil es irgendwie bequemer ist. Das kardinale Feuerzeichen Widder richtet seine Energie auf ein Gegenüber. Er bringt den Zündfunken auf den Punkt und setzt etwas in Bewegung. Tempo ist angesagt und das lässt hoffen, denn es ist höchste Eisenbahn die weichen unserer Zukunft anders zu stellen.
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von Ilona Krämer | Di.Di..Sep.Sep..2021202120212021 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität
Zwischen Macht und Ohnmacht
Der Vollmond ist immer die Opposition von Sonne und Mond. Stets geht es um das Licht und seine Reflektion. Diese Zeitqualität, die unzählige Künstler inspiriert hat und inspiriert, wirkt auf uns als Mensch, aber natürlich auch auf uns als Gesellschaft, als Erdbevölkerung. Ich beschränke mich auch in diesem Podcast auf die Wirkung auf uns als Gesellschaft und schaue dabei gern auch unserem Volksgeist ein kleines bisschen über die Schulter.
In der Mundanastrologie, die für solche Analysen zu Rate gezogen wird, ist unser Erdtrabant der Signifikant für das Parlament und die Sonne steht für die Regierung. Kurz vor den Bundestagswahlen ist diese Opposition von Sonne und Mond also doppelt interessant. Wandert der Mond durch das Tierkreiszeichen Fische, geraten die Schwachen in den Fokus, die Außenseiter. Leider verlieren bei solchen Konstellationen die Volksvertreter auch mal den Realitätssinn und eine gewisse Bodenständigkeit aus den Augen.
Corona wird zum Königsmacher
Die Sonne in der Jungfrau symbolisiert gesellschaftlich betrachtet auch unser Gesundheitswesen. Alles dreht sich um die Themen Analysieren und Diagnostizieren. Das Thema Corona wird zum Königsmacher – oder sind es doch die Kräfte, die hinter diesem Phänomen stecken, die unsere Weltordnung aus den Angeln gehoben haben?
Herrscher der Jungfrau ist Merkur, der in der Waage ein Quadrat zu Pluto und ein Trigon zu Jupiter bildet. Das dürfte das Thema Macht im Gesundheitswesen ziemlich in den Fokus stellen. Dabei geht es nicht mehr um das Verstehen, sondern um das Handeln, um das Umsetzen von konkreten Plänen. Pikanterweise steht diese Konstellation auch für die Gefährdung der Gesundheit z.B. durch die chemische Industrie. Da ist der Gedankensprung zur Pharmaindustrie nur ein kleiner. Der Mond bildet mit Pluto ein Sextil. Damit steht auch die Frage nach „Alles oder nichts“ im Raum.
Aufgeheizte Stimmung
Die Stimmung in der Gesellschaft ist in dieser Zeitqualität besonders stark durch eine ohnmächtige, von Gewalt bestimmte Situation aufgeladen. Zu spüren ist das auch im Alltäglichen an der aufgeheizten Stimmung zwischen den Menschen. Die Spaltung ist allerorten präsent. Weltweit nehme die Proteste gegen 3G, 2G oder Impfnachweise wie den Green Pass dramatisch zu. Nur Deutschland träumt in diesen Tagen scheinbar überwiegend von kostenlosen Bratwürsten, die ihr von der Regierung schmackhaft gemacht werden. Der Preis ist hoch, denn an diese Wurst ist an nicht weniger als eine Impfung geknüpft.
Auf der anderen Seite machen sich die Regierenden lautstark Gedanken, wie eng sie den Corona-Gürtel für all jene noch schnüren wollen, die sich nicht pieksen lassen wollen. Diese sollen ihren Widerstand aufgeben und die Impfquote ansteigen lassen. Staatsvirologe Drosten träumt laut davon, dass es endlich Zeit sei, aus der Wahl eine Pflicht zu machen. Tests müssen ab dem 11. Oktober selbst bezahlt werden und all jene, die ungeimpft in die Quarantäne müssen, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren, bekommen künftig keine Lohnfortzahlung mehr. Mit demokratischen Entscheidungsprozessen hat all das schon lange nichts mehr zu tun.
Ein enormes Machtpotenzial
Wie geht das Gros der Bevölkerung damit um? Unsere Gefühle gehen tief an diesem Vollmond, nicht nur die harmonischen. Zeigen tun wir vermutlich nur wenig davon. In dem Trigon von Sonne und Pluto liegt nicht nur für die Mächtigen ein enormes Potential, denn es hat eine enorme Kraft, die auf alle wirkt. Auf der einen Seite steht der Aspekt für die totale Vernichtung und auf der anderen Seite für einen Neubeginn. Was wird es sein? Wessen Machtanspruch wird die Oberhand gewinnen? Der einiger weniger Politiker oder der des Volkes? Unterdrücken lassen sich auf Dauer wohl beide nicht. Letztendlich dürfen wir lernen, innere Stärke zu entwickeln und uns zumindest zeitweise abzugrenzen.
Je mehr es dir gelingt, voll und ganz zu deiner eigenen Sicht der Dinge und zu deiner Stärke zu stehen, desto mehr kannst du bewirken. Auch wir haben eine beachtliche “Power”, sind leistungsfähig und belastbar und können viel erreichen, wenn wir diese Energie nicht für egoistische Zwecke missbrauchen. Das gilt natürlich auch für das Machtbewusstsein unserer Regierenden. Der Grat zwischen Macht und Machtmissbrauch ist schmal. In der Endphase des Wahlkampfs kann der ein oder andere „Volksvertreter“ in seinem egoistischen Bemühen, auf den vorderen Rängen zu landen, schon mal über’s Ziel hinausschießen.
Am 26. September wählen gehen!
Fünf Tage nach dem Vollmond, am 26. September sind Bundestagswahlen. Ich denke, das Mindeste, was wir tun können, ist, wählen zu gehen und unsere Stimme denen zu geben, die unseren Vorstellungen eines lebenswerten Miteinanders ernst nehmen und angehen wollen. Dürfen wir darauf hoffen? Ich bin optimistisch, aber nicht restlos überzeugt. Der Mond bildet mit Neptun ein Sextil. Der Aspekt repräsentiert eine geschwächte Bevölkerung und ihren vernebelten Blick auf die wahren Verhältnisse. Hoffen wir, dass die Wirkung fünf Tage später nicht mehr vorhanden ist. Die positive Wirkung des Aspektes liegt in der Bereitschaft, Hilfe zu leisten und eigene Bedürfnisse hintenan zu stellen.
An diesem Vollmond spielt auch Merkur eine tragende Rolle, der sich in der Waage ambivalent ausdrückt und dennoch ganz in seinem Element ist. Das Zweideutige gewinnt leicht die Oberhand über das Eindeutige. Die Kommunikation ist das Mittel, mit seinem Gegner oder Partner in Beziehung zu treten. Es wird öffentlich kommuniziert und dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie Informationen beim Empfänger der Botschaft aufgenommen werden. In unseren Breiten ist das in der heißen Wahnkampfphase nicht anders zu erwarten.
Es geht um Konfrontation
Der Mond scheint aber nicht nur für unsere Republik. Er scheint auf uns alle und signalisiert trotz des ausgleichenden Charakters der Waage: Es geht es um Konfrontation. Merkur als Planet der Einflüsterer, ergibt mit Jupiter die Aufblähung eines Küchenkabinetts, von Ausschüssen und Nebenregierungen. Die Kommunikation wird mit Merkur in Grundsatzdiskussionen über die Sinnhaftigkeit der aktuellen Zeitfragen auf der Stufe Jupiters entweder inhaltlich erhöht oder durch ausufernde Diskussionen behindert.
Merkur steht auch im Quadrat zu Pluto, was diesen Diskussionen vielleicht etwas den Wind aus den Segeln nimmt. Pluto übt Macht über Merkur aus. Mit anderen Worten: Schaffen wir uns ein Bewusstsein darüber, wer unser Denken bestimmt und gezielt steuert? Wer steckt hinter dieser Strategie und was soll das Ganze werden? Wer dieser Frage nachgehen möchte, dem empfehle ich ein spannendes Interview mit dem Finanzexperten Ernst Wolff, der eindrucksvoll die Regisseure und Produzenten des „Corona-Blockbusters“ benennen kann, der uns seit gut eineinhalb Jahren in Atem oder außer Atem hält.
Eine Gesellschaft mit Auflösungserscheinungen
Die Zeit ist reif, den Dingen auf den Grund zu gehen. Wir alle sind eingeladen unter der Oberfläche und hinter den Kulissen nachzuforschen, was seit Monaten eigentlich gespielt wird. Nutzt es etwas, sich darin zu verbeißen? Kaum. Venus steht im Tierkreiszeichen Skorpion im Exil. Dort kann sie uns bei Verhandlungen und Einschätzungen nicht wie sonst mit Werten Orientierung geben. Das sorgt bei nicht wenigen vermutlich für eine Vermeidungstaktik, indem sie das für sich wählen, was die geringsten Verluste verspricht. Statt fester Werte bestimmen jetzt Auflösungserscheinungen das Bild unserer Gesellschaft. Wir fühlen uns bisweilen sogar ausgeliefert.
Das Quadrat von Venus und Saturn wird uns darin unterstützen, uns auf eine konservative Geldpolitik zu besinnen. In uns macht sich angesichts der immens explodierten Staatsverschuldung das beklemmende Gefühl breit, dass wir eine materielle Sicherheit gar nicht mehr haben. Mehr als ein Gefühl zählt dabei die Tatsache, dass beim Verbraucher die Folgen der beginnenden Inflation ankommen. Die Verbraucherpreise haben kräftig angezogen. Der Bürger darf langsam, aber sicher die Zeche für eine Corona-Politik zahlen, die einigen wenigen einen immensen Reichtum verschafft hat.
Ordnung wird über den Haufen geworfen
Venus steht auch in Opposition zu Uranus, was unsere vertraute Ordnung ziemlich über den Haufen werfen kann. Unsere gewohnten Wertmaßstäbe stehen Kopf, nichts scheint mehr verlässlich. Das Verbindende weicht dem Individuellen und der Unberechenbarkeit. Mars wird in der Waage der Liebesgöttin kaum hilfreich unter die Arme greifen können, denn dort ist er so kraftlos, wie ein nasser Waschlappen. Diese Schwäche hat ein doppeltes Gesicht, denn mit dieser Zeitqualität zögern wir unsere Entscheidungen zu lange heraus oder erkennen nicht, dass eine sorgfältige Abwägung das Gebot der Stunde ist.
Das Trigon von Mars und Saturn lässt uns so gut es eben geht, unsere Kräfte auf das Prinzipielle und Traditionelle konzentrieren. Es fällt uns in diesen Tagen leichter, unsere Kräfte einzuteilen. Eine überraschende Revolte auf breiter Front dürfte mit dieser Zeitqualität allerdings ausfallen. Uns geht es mehr um eine dauerhafte Durchsetzung. Die unangenehme Wirkung des Aspekts sind Blockaden bis hin zum Stillstand von Initiativen. Dazu zählen auch Gerichtverfahren.
Eigensinnige Staatsaktionen
Wir brauchen viel Ausdauer und Härte, um unsere Ziele zu erreichen. Wirkt Mars allerdings gegen die Strukturen des Staates, tun wir uns etwas leichter. Beides ist möglich, denn die Astrologie bietet immer beide Seiten einer Medaille. Da Saturn im Wassermann steht, was auch auf eigensinnige Staatsaktionen Hinweise gibt, denke ich nicht, dass der gesunde Menschenverstand sich so schnell durchsetzen wird. Denn Jupiter im Wassermann betrifft auch unsere Rechtsvorstellungen und die Wissenschaft.
Beide können evolutionäre Formen annehmen, die nicht zwangsläufig erfolgreich sein müssen. Auch Fehlschläge sind möglich. Schau ich auf die Pläne des Word Economy Forums unter Klaus Schwab oder auf die Pläne der Zentralbanken, unsere Währung komplett zu digitalisieren, kann ich das nur hoffen. Hoffnung macht mir auch der aufsteigende Mondknoten in den Zwillingen, der an diesem Vollmond ein Trigon mit Mars aber auch eines mit Saturn bildet. Damit kommt das Schicksal ins Spiel, was uns auch daran erinnert, dass es eine höhere Ordnung gibt. Eine Ordnung, die stärker ist als alle feuchten Träume von Jens Spahn und den hohen Herren der Finanzelite zusammen.
Objektivität, Sachlichkeit und Vernunft
Das Leben fordert uns mit dieser Konstellation kraftvoll dazu auf, Kontakte zu anderen Menschen herzustellen, ohne alles durch die Brille der eigenen Überzeugung zu betrachten. Objektivität, Sachlichkeit, Vernunft und klares analytisches Denken sind gefragt. Gelingt uns das, finden wir den Weg raus aus diesem gigantischen Dilemma. Was sind die Lösungsansätze? Das Leben machen uns die Plattformökonomie und die Finanzwirtschaft schwer, die mit Menschen und Ressourcen umgehen, als seien sie Spielfiguren auf einem Schachbrett.
Wer in diesem Spiel kein Bauernopfer sein will, tut gut daran, sich auf seine Stärken als Mensch zu besinnen. Wir sind eigentlich soziale Wesen mit der Fähigkeit ganzheitlich zu denken, zu fühlen und zu wollen. Wer wenn nicht wir kann Antworten auf die wesentliche Frage finden: Wer wollen wir als Individuum, aber auch als Gesellschaft sein? Wollen wir wirklich diese wesentlichen Fragen von einer kleinen Elite beantworten lassen, die jedes gesunde Augenmaß und jeden Ansatz der Mitmenschlichkeit kalt und grausam von ihrer Agenda gestrichen hat?
Den Visionen Taten folgen lassen
Die Zeit ist auch an diesem Vollmond reif, um selbst die Verantwortung zu übernehmen, um gemeinsam Gemeinwohl zu gestalten, solidarisch zu sein in Wirtschafts- und Finanzfragen. Wer sich aufmerksam umschaut, wird sich feststellen, dass die Pioniere dieser neuen Zeit, nicht geschlafen haben. Es gibt inzwischen zahlreiche Wohn-, Wirtschafts- und Lebensgemeinschaften, die sich einer gemeinsamen Mission verschrieben haben, nämlich der, ihrer Vision von einer besseren Welt Taten folgend zu lassen. Zahlreiche Bürgerinitiativen und auch eine junge Partei wie dieBasis wollen gemeinschaftlich die Veränderungen einläuten, die unsere Gesellschaft so bitter nötig hat. Der Vollmond in den Fischen lädt auch dich ein, dich dieser Bewegung anzuschließen. Schaue Dich um in Deiner Stadt oder Gemeinde, wo du dich im Sinne eines neuen Miteinanders anschließen kannst. Bestellen wir gemeinsam die Äcker für morgen mit der Saat der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
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von Ilona Krämer | Di.Di..JuliJuli.2021202120212021 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität
Ein neues Bewusstsein über Macht
und unsere persönliche Freiheit
Der Vollmond am 24. Juli 2021 im Tierkreiszeichen Wassermann, der von der Löwe-Sonne bestrahlt wird, steht für Lebenslust, Unabhängigkeit und ein freies Denken. Gesellschaftliche Regeln werden mehr denn je als einschränkend und erdrückend empfunden und aktiviert den Rebellen in uns. Wir suchen den Kontakt zu Menschen, die ähnliche Interessen und Ansichten haben und sehnen uns danach, verstanden und gleichberechtigt anerkannt zu werden. Uns steht der Sinn nach geistiger Anregung und persönlichem Freiraum.
So gar nicht passen uns die Schlagzeilen und Unkenrufe, die mitten im schönsten Sommer bereits für den Herbst Corona-Horror-Szenarien ankündigen. Nicht wenigen macht das Getöse Angst. Immer mehr Menschen aber erkennen, wie sehr dieser Corona-Zirkus künstlich am Leben erhalten wird, weil sich damit viel Nutzen für die Strippenzieher ergibt. Die erwachten Bürger gehen nicht nur auf Distanz, sondern wehren sich zunehmend gegen Einschränkungen und Gehirnwäsche.
Mit Getöse das Sommerloch füllen
Der Wahlkampf nimmt Fahrt auf, was den staatstreuen Verlagen guttut, die mit allerlei Getöse ihr Sommerloch füllen können. Das täuscht über die Tatsache hinweg, dass ihnen nicht nur die Abonnenten weglaufen, sondern auch die Anzeigenkunden. Wen wundert’s? Gleichzeitig stehen diejenigen Medien dramatisch unter Druck, die versuchen, den Menschen die Masken unter die Augen zu ziehen, damit sie sehen können, dass das, was sie tagaus und tagein von der Obrigkeit hören, nicht so ganz den Tatsachen entspricht.
Youtube und Facebook entpuppen sich als eigenmächtige, ambitionierte Staatsdiener. Sie ergänzen mit ihrer Zensur und den immer kleineren Fenstern, durch die das Licht der Wahrheit durchdringt, die Narrative der protegierten Marionetten Spahn, Lauterbach & Co. Das Schauspiel der Bundespressekonferenz, das Boris Reitschuster so wunderbar enttarnt, wirkt auf den selbstständig denkenden Laien wie eine schlechte Schmierenkomödie. Eigentlich schade, denn die Bundespressekonferenz wurde 1949 als Verein für wirklich guten Journalismus ins Leben gerufen. Dieser kritische Geist ist durch den heutigen Charakter dieser Veranstaltung offenbar sanft entschlafen.
Mit Wissen und Können statt egoistischem Dominazstreben
Die Löwe-Sonne strahlt leider auch in diesen Raum und lässt mit ihrer Kraft die Protagonisten auf der Politbühne vergessen, dass das Anrecht zum Führen durch fachliches Wissen und Können gerechtfertigt wird und nicht durch egoistisches Dominanzstreben. Napoleon und der Sonnenkönig Ludwig XIV. hatten die Sonne im Tierkreiszeichen Löwe und zeigen durch ihr historisches Erbe, wie eine Zerrform dieser Sonnenqualität durch Verschwendung und Tyrannei ausarten kann.
Unsereins verleiht sie die Kraft, das Leben anzupacken. Die Mittel dazu, ein starker Wille und Ausdauer, stehen uns in diesen Tagen reichlich zur Verfügung. Über eine Situation verschaffen wir uns schnell einen Überblick und nehmen die Angelegenheit in Angriff, ohne lange zu zögern. Dabei handeln wir aus einer tiefen, inneren Überzeugung.
Tiefer Riss durch die Gesellschaft
Mit diesen beiden Polen, dem Machtstreben der Regierenden und Großkonzerne und dem Wunsch der einzelnen Menschen nach individueller und selbstbestimmter Gestaltungsfreiheit, wird einmal mehr der tiefe Riss durch unsere Gesellschaft deutlich. Dieser trennt Menschen, die ihre Freiheit erhalten wollen von jenen, die diese lieber zugunsten einer scheinbaren Sicherheit ängstlich aufgeben können. Das ist nicht neu. Das Ringen dieser beiden Kräfte erleben wir bereits seit der Renaissance und es gehört mit zu den großen Wandlungskräften Europas.
Hatten die Menschen im Mittelalter noch eine ausgeprägte Wir-Identität, erringt seit dem 15. Jahrhundert der einzelne Mensch Bewusstsein und Bedeutung. Vor rund 500 Jahren hatten wir übrigens die gleiche astrologische Gemengelage, wie 2020, die mit der Saturn Pluto Konjunktion einen Paradigmenwechsel in unserer Gesellschaft einläutete. Seit damals ist das Individuum mehr und mehr erstarkt. Das lag und liegt vornehmlich an der großen sozialen Mobilität, die sich in den vergangenen Jahrhunderten entwickelt hat. Wanderten zunächst nur die Gelehrten durch die immer größer werdenden Staaten, sind es heute alle Menschen. Wir sind gewöhnt zu reisen und uns mit viel Selbstverständlichkeit von A nach B zu bewegen.
Die Unabhängigkeit des Individuums
Mit dem Ausbau der Sozialsysteme bekam der Einzelne noch mehr Unabhängigkeit gegenüber einer Gemeinschaft, beispielsweise einem Dorf oder einer Familie. Mit der Vergrößerung der Entscheidungsspielräume nahm für den einzelnen Menschen aber auch der Zwang zu, sich entscheiden zu müssen. Eine Folge davon ist, so hat es der britische Soziologe Norbert Elias eindrucksvoll aufgezeigt, die Zunahme nicht-dauerhafter Beziehungen. Wir erleben das in einer hohen Scheidungsrate, einer immer größer werdenden Single-Gesellschaft, vielen Jobwechseln oder einer hohen Auswanderungsbereitschaft.
Früher waren die Menschen häufig lebenslang, auch aus Versorgungsgründen, an eine bestimmte soziale Einheit (z. B. Familie) gebunden. Heute wählen sie diese selbst. Ich erzähle das, weil wir jetzt mit den Machtfragen, die wir auch an diesem Vollmond erleben, ein Bewusstsein darüber erringen dürfen, dass wir die Zeit nicht einfach zurückdrehen können. Der Weg unserer Gesellschaft geht nicht zurück in eine große Abhängigkeit von Staat und einigen wenigen Mächtigen.
Punktekonto für die Bürger
Davon scheint die Regierung, die sich mit all den absurden Einschränkungen auf Basis zweifelhafter Gründe vergaloppiert hat, zu träumen. Mehr noch. Sie halten sogar ein Sozialsystem wie in China für erstrebenswert, wie Bildungsministerin Anja Karliczek mit einem Strategiepapier verlauten ließ. In diesem heißt es, können brave Bürger Punkte sammeln und wer nicht staatstreu durch’s Leben huscht, bekommt halt keine. Wer keine oder zu wenige hat, kann keine Zugfahrkarte kaufen oder ins Ausland reisen oder eine neue Wohnung beziehen oder, oder, oder.
Das ist kein Witz! Davon träumt die Regierung wirklich. Ich stelle unten den Link rein zum Nachlesen. Was Frau Karliczek wie die meisten ihrer Riege nicht auf dem Schirm hat: Das Phänomen der Individualisierung ist nicht überall auf der Erde gleich verteilt und betrifft vor allem die Staaten, in denen die Industrialisierung im 19. Jahrhundert ihre Spuren hinterlassen hat. Was in China vielleicht noch funktioniert, weil die Entwicklung dieser Gesellschaft noch nicht so weit ist, funktioniert in Europa kaum. Wenn wir jetzt mit diesen Machtphantasien konfrontiert werden, dürfen wir uns einmal mehr daran erinnern, dass wir kein machtloses Stimmvieh sind, was ängstlich durch die Manege der Begehrlichkeiten getrieben wird. Wir dürfen uns umdrehen und die Hörner senken oder anders ausgedrückt: In der sommerlichen Löwesonne das Maul aufreißen und mal ordentlich brüllen. Hast Du das jüngst schon mal versucht?!
Phantasie oder Täuschung?
Wenn du den Revoluzzer in dir spürst, dann wird der dank Merkur im Krebs befruchtend auf dein Denken wirken. Das Trigon von Merkur und Neptun beflügelt zusätzlich förderlich unsere Phantasie. Der Aspekt erlaubt es uns, Vorstellungen darüber zu entwickeln, was geschieht, wenn beispielsweise die Bundestagswahlen am 26. September so ausgehen, dass wir all den Schwachsinn, der uns in den vergangenen Monaten begegnet ist, freudig verabschieden können.
Der Aspekt sorgt aber leider auch dafür, dass manche sich auch “Sand in die Augen streuen” lassen und nicht mehr so ganz unterscheiden können, ob das, was Karl Lauterbach so von sich gibt, jetzt eher pathologisch zu nennen ist oder den Tatsachen entspricht.
Die Suche nach der Wahrheit
Merkur und Pluto stehen in Opposition zueinander. Das nährt unser Bedürfnis hinter die Kulissen zu blicken. Wir fragen nach dem Warum und lassen uns immer weniger täuschen. Wir suchen nach der Wahrheit, denn wer die Information hat, ist der Überlegene und lässt sich nicht mit Angst und Maske mundtot machen. In diesem Kräftemessen können wir vielleicht erleben, was Katz- und Mausspiele bedeuten und wie wichtig es ist, sich bewusst zu entscheiden, ob man dieses Spiel wirklich mitspielen möchte. Unterstützt werden wir bei diesen Überlegungen von Venus in der Jungfrau, die es uns erleichtert, sachlich und überlegt der praktischen Seite des Lebens Beachtung zu schenken. Wir stürzen uns nicht so leicht in ein hitziges Abenteuer. Das gilt für die gesellschaftlichen Impulse, die wir setzen wollen, aber natürlich auch für die Liebe.
Mars in Löwe verhindert, dass wir spießbürgerlich werden, denn er möchte, dass wir im großen Stil handeln. Er fördert unser Organisationstalent und die Fähigkeit, ein Vorhaben mit Schwung und Elan anzupacken. In Opposition zu Jupiter, preschen wir mit Vollgas voran, wenn wir mit dieser Kraft in Resonanz gehen. Wir wollen unsere eigenen Wege gehen, unsere Aktivitäten sollen Sinn haben und in einem größeren Zusammenhang stehen. Gern gehen wir auch mal auf’s Ganze, um unseren Vorstellungen Ausdruck zu verleihen.
Ein gutes Gespür für richtig oder falsch
Jupiter steht rückläufig in den Fischen und verhindert schlimmeres, denn wir sind auch in der Lage neue Weltanschauungen und Konzepte zu prüfen und uns darauf einzulassen. Uns gelingt es vermutlich nicht gleich eine klar umrissene Lebensphilosophie zu denken, aber wir haben intuitiv ein Gespür, was richtig oder falsch ist. Das passt gut zum rückläufigen Saturn im Wassermann, der dort die Herausforderung symbolisiert, Neues mit Maß einzubringen und das Leben dem Zeitgeist anzupassen. Vermutlich weißt auch du recht genau, wer du bist und was du willst. Jetzt geht es darum nicht nur diese Vorstellungen plakativ zu zeigen, sondern diese konstruktiv in eine Gemeinschaft einzubringen.
Das klingt einfacher als es ist. Dafür steht auch Chiron im Widder. Er repräsentiert auf diesem Platz die Lernaufgabe Unsicherheiten, Angst oder schlechte Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen oder in einer Gemeinschaft zu überwinden. Mit diesem Bewusstsein lassen wir uns an diesem Vollmond nicht mehr so leicht davon abhalten, uns spontan durchzusetzen oder die Herausforderungen des Lebens tatkräftig anzupacken.
Wille und Gefühl reichen sich die Hand
Lilith, die an diesem Vollmond mit ihren vielen Aspekten, für viel Leidenschaft und Inbrunst sorgen dürfte, bildet mit der Löwe-Sonne ein Sextil. Das symbolisiert die Möglichkeit, dass sich unser Wille und unsere tiefen Gefühle öfter als sonst die Hand reichen. Wir erkennen deutlicher die Unterschiede zwischen dem, was uns unser Ego einflüstert und dem, was unsere Seele wirklich will. Im Trigon mit dem Mond sehnen wir uns nach Geborgenheit, haben einen besseren Zugang zu unserer Intuition und können eine Brücke zwischen unserer Innenwelt und der Außenwelt schlagen.
Das Quadrat zwischen Lilith und Venus lässt uns unsere Vorstellungen von einem harmonischen Miteinander überdenken. Das als höchstes Ziel anzustreben, wird nie zu einem befriedigenden Ergebnis führen, denn das menschliche Miteinander ist kein linearer Prozess. Gemeinschaft anzustreben, bedeutet nicht automatisch ein harmonisches Zusammenleben und gegenseitige Erfüllung. Wir dürfen unsere Erwartungen herunterschrauben und auch unser Anspruchsdenken korrigieren. Kommen mehrere Menschen zusammen, ist das noch lange keine Gemeinschaft, sondern zunächst einmal nur eine Menge Menschen.
Gemeinschaftsgefühl muss errungen werden
Das Gemeinschaftsgefühl, das Wir-Gefühl, das in früheren Zeiten schon unmittelbar durch gemeinsame Blutsbande gegeben war, muss heute zunehmend aktiv errungen werden. Erfolgreich ist eine Gemeinschaftsbildung dann, wenn sie dem Individuum die Möglichkeit gibt, am andern Individuum geistig zu erwachen, weil man sich selbst fühlen, empfinden und erleben kann. Durch freie Gemeinschaften wird das Tor auch zu höheren geistigen Kräften geöffnet, die dem einzelnen Menschen nicht zugänglich sind. Gelingt das durch ein entsprechend geprägtes Gemeinschaftsbewusstsein und -leben, nähern wir uns dem höchsten Ziel einer wirklichen Menschheitsgemeinschaft, da wir alle Welten, kraft unseres Bewusstseins miteinander vereinen.
Tief in der Seele ahnen wir, dass dieses Glück, wenn wir es aus egoistischen Motiven anstreben, nicht erringen werden. Das sollte uns aber nicht dazu verführen, es gar nicht erst zu versuchen. Vielmehr sollten wir uns auch in einem höheren Sinne auf den Weg machen. Auch das Trigon von Lilith und Pluto rüttelt an unserem patriarchisch ausgerichteten Wertesystem und Selbstverständnis. Wir können also noch einen kosmischen Ruf vernehmen, uns auf unsere innere Stimme zu besinnen und uns ein Bewusstsein darüber verschaffen, dass wir als geistiges Wesen mehr sind, als uns unser Ego glauben lässt.
Handeln bekommt kämpferische Note
Nehmen wir diese Herausforderung an, sollten wir auf unsere Durchsetzungskraft achten, mit der uns das Quadrat von Lilith mit Mars übermäßig versorgen kann. Denn dieser kosmische Aspekt kann unserem Handeln eine kämpferische Note verleihen, durch die nicht nur altes Geschirr in die Brüche gehen kann. Im besten Fall bringt dieser Aspekt unsere Lebenskraft wieder in Fluss, weil wir eine Verbindung zu unserem Seelengrund aufbauen können. Der Zugang zu unserer “innere Stimme” oder Intuition offenbart uns ein Selbstverständnis, das sich deutlich von verstandesmäßigen Überlegungen unterscheiden dürfte. Wir wissen einfach “aus dem Bauch”, was zu tun ist. Die Frage, ob wir entsprechend handeln, beantwortet diese Zeitqualität nicht.
Je besser wir mit unserem “Seelengrund” in Verbindung stehen, desto deutlicher spüren wir aber, wenn es an der Zeit ist, eine gewohnte und vielleicht lieb gewordene Tätigkeit oder Handlungsweise aufzugeben und Raum für Neues zu schaffen. Das Ego neigt dabei leider oft zum Festhalten, was eine schmerzliche Zerreißprobe nach sich ziehen kann. Lassen wir uns auf das Auf und Ab unseres Lebens ein, nehmen wir Neues in Angriff und lassen es wieder los, wenn die Zeit dazu gekommen ist.
Innere und äußere Freiheit
Lilith steht auch mit Jupiter in einem Quadrat, was die leidenschaftliche Suche nach dem Sinn des Lebens pusht. Innere und äußere Freiheit ist uns vermutlich ein zentrales Anliegen. Grundsätzlich geht es um ein Bedürfnis nach mehr Weite, nach Erkenntnis und innerer Freiheit. Der ein oder andere wird seine Lebensweise, sein Weltbild oder seinen Glauben loslassen und sich einen neuen, eigenen Weg suchen.
Das Sextil zwischen Lilith und Neptun versorgt uns mit Phantasie. Etwas, das stärker ist als das Ich, als Vernunft und Planung, greift in unser Leben ein, und kann uns vom ursprünglich geplanten Kurs abbringen. Sind wir flexibel und hingebungsvoll genug, uns von den Wellen des Schicksals tragen zu lassen, so können wir immer mehr die Weisheit erkennen, die allem Sein zugrunde liegt.
Pioniere einer neuen Zeit
Es geht also an diesem Vollmond einmal mehr um ein neues Bewusstsein, darüber, was es bedeutet Mensch zu sein. Wir bekommen Zugang zu unseren Qualitäten als geistiges Wesen. Wir spüren den Wunsch unsere Stärken, Talente und Gestaltungskräfte nicht länger der Angst oder unserer Bequemlichkeit zu opfern. Wir möchten uns entfalten, einbringen, gesehen und verstanden werden. Wir wollen uns erheben, als Einzelwesen, das erkannt hat, dass nur eine freie Gesellschaft die Bedingungen bietet, die eine menschliche Gemeinschaft braucht. Die Freiheit im Geiste beflügelt die Liebe zur Tat. Nutzen wir gemeinsam und füreinander unsere Schöpferkraft als Pioniere einer neuen Zeit. Der Vollmond im Wassermann leuchtet uns im kosmischen Tanz mit den übrigen Planeten hell und weise den Weg.
Studie des Bundesbildungsministeriums: Zukunft von Wertevorstellungen der Menschen in unserem Land
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von Ilona Krämer | Di.Di..JuniJuni.2021202120212021 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität

Der Traum vom ganz großen Glück
Der Vollmond im Steinbock am 24. Juni steht für eine ruhige, unaufgeregte Zeitqualität, die mit dem Sextil zu Jupiter sogar das Glück einlädt. So kurz nach der Sommersonnenwende erinnert er uns zwar daran, dass das Leben nicht nur romantische und laue Sommernächte zu bieten hat. Genießen dürfen wir sie dennoch und werden diese Tage mit hoher Wahrscheinlichkeit als gewinnbringend verbuchen. Die Zeichen der Zeit stehen auf Gelingen, denn sie können durchaus als Glückzeichen interpretiert werden. Wir erkennen nicht nur unsere Chancen, wir nutzen sie auch.
Dieser Sommer-Vollmond ist etwas A-typisch, denn er bestrahlt nicht nur unsere Disziplin und Ordnung, sondern dank der Wasserbetonung dieser Tage insbesondere unsere Gefühle. Unsere Beziehung werden in den Fokus genommen und hier insbesondere die menschlichen Werte, die – das wird uns einmal mehr bewusst – nun mal mehr Gehalt haben, als materieller Besitz und theoretisches Wissen. Unsere Phantasie wird angeregt und wir spüren eine starke innere Sicherheit, die uns sofort sagt, was für uns richtig oder falsch ist, ohne dass wir eine Begründung dafür geben könnten. Du nimmst deine eigenen Bedürfnisse wahr und verstehst auf einer unbewussten Gefühlsebene deine Mitmenschen sehr gut, kannst dich einfühlen und instinktiv richtig reagieren.
Die Logik hat es schwer
Auch in schwierigen Situationen reagierst du in dieser Zeit intuitiv richtig, ohne lange zu überlegen. Die Logik wird es mit uns allen also etwas schwerer haben, als sonst.
Dafür verstehen wir die Bedürfnisse anderer, können mit großer Feinfühligkeit die Werte in menschlichen Beziehungen erkennen und auch Menschen zusammenbringen. Leider sind wir dabei auch ein bisschen abhängig von einer harmonischen Umgebung. Wir neigen dazu, uns dem Frieden zuliebe anzupassen und Probleme mit Nähe und Zärtlichkeit zu überbrücken, anstatt sie klar beim Namen zu nennen.
Von Bedeutung sind in dieser Zeit für dich nur Dinge und Situationen, zu denen du in einer persönlichen Beziehung stehst. Es fällt dir beispielsweise schwer, zu akzeptieren, wenn dein Partner nicht nur für die gemeinsame Beziehung leben will, sondern noch andere geistige und intellektuelle Interessen hat, die du nicht teilen kannst oder willst. Du neigst dann dazu etwas überfürsorglich zu sein und erstickst womöglich deinen Lieblingsmenschen mit deinem Bedürfnis nach Geborgenheit, Nähe und Zärtlichkeit. Der Vollmond lädt uns mir dieser Zeitqualität dazu ein, einen Ausgleich zwischen Fühlen und Denken zu finden und auch die intellektuelle, objektive, logische und sachliche Seite des Lebens zu akzeptieren.
Geborgenheit ist uns wichtig
Die Sonne in Opposition zum Mond steht im Tierkreiszeichen Krebs, die unser Zuhause in ein wohliges Licht gießt. Geborgenheit, ein trautes Heim und Familie sind uns in diesen Tagen besonders wichtig, dementsprechend fühlen wir uns in einer rauen Umgebung nicht sehr wohl. Wir ziehen uns dann lieber zurück und können ziemlich wortkarg und verschlossen wirken. Wichtige Entscheidungen werden wir vermutlich eher aus einem Gefühl von richtig oder falsch fällen, nicht so sehr nach logischen Kriterien. Unser Wille ist eng verbunden mit unserem Gemütszustand; Lust- und Unlustgefühle können uns stark motivieren oder auch bremsen.
Der Vollmond im Tierkreiszeichen Steinbock will es im Gegensatz dazu eher kühl und distanziert. Er wünscht sich Sicherheit, damit er uns fördern kann, uns gegenüber anderen Menschen zu öffnen. Haben wir diese Sicherheit nicht, warten wir lieber ab, wie sich eine Beziehung entwickelt, bevor wir unsere Gefühle investieren. Diese Sachlichkeit in emotionalen Belangen verleiht uns einen gewissen Ernst, denn wir empfinden geliebten Menschen gegenüber eine ehrliche Verantwortung. Unsere Reaktionen sind strukturiert und haben Hand und Fuß. Du wirst vielleicht an dir beobachten, dass du dich kaum unkontrolliert und leidenschaftlich deinem Temperament hingibst, sondern ruhig und klar zum Ausdruck bringst, was dir nicht passt. Im Falle eines Falles ziehst du die Konsequenzen daraus.
Zugang zu den tiefsten Gefühlen
Falls Du allerdings allzu sehr an einem gesellschaftlichen Rahmen festhältst und deine Gefühle nicht zu zeigen wagst, können depressive oder melancholische Stimmungen aufkommen. Wenn du deine emotionalen Regungen indes wahrnimmst und diesen auch Ausdruck verleihst, findest du Zugang zu deinen tiefsten Gefühlen bekommen. Auch unser Pflichtbewusstsein erlebt in diesen Tagen Aufwind. Wir sind in großem Ausmaß bereit, die Verantwortung für uns und für andere zu übernehmen. Deine Fähigkeit, dem Alltag einen bestimmten Rahmen zu setzen, könntest du dazu nutzen, dich vermehrt um die eigenen Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse zu kümmern.
Merkur, der seit dem 23. Juni wieder direktläufig ist und Saturn verbindet an diesem Vollmond ein Trigon, das unsere Fähigkeit beflügelt, folgerichtig zu denken. An unser Wissen und Denken stellen wir hohe Ansprüche und stehen Informationen kritisch gegenüber. Wir planen und denken auch über unsere Beweggründe und die Vergangenheit nach. Weckt etwas unser Interesse, so sammeln wir sorgfältig Informationen, studieren vielleicht ein Buch oder besuchen Kurse.
Gründlich, zielstrebig, ausdauernd
Die Opposition von Mars und Saturn stellt uns in das Spannungsfeld zwischen Handlung und Verantwortung. Wenn du etwas tust, dann willst du es richtig machen und erwartest das auch von anderen. Du bist gründlich, zielstrebig, ausdauernd und zu harter Arbeit fähig. Wenn nötig, kannst du konsequent für Disziplin und Ordnung sorgen. Der Anspruch an das, was du tust, ist enorm hoch und du hast vermutlich eine recht klare Vorstellung, was die Gesellschaft von dir erwartet, was “man sollte”, und du arbeiten hart dafür. Vielleicht solltest du einmal darüber nachdenken, ob du selbst dabei nicht zu kurz kommst?! Vergiss in diesen Tagen nicht deine persönlichen Bedürfnisse und behalte deine Anliegen im Blick.
Falls du grundsätzlich konfliktfreudig bist, hast du vielleicht sogar den Hang etwas draufgängerisch zu sein – wirst dann aber vermutlich auch gebremst, indem du beispielsweise für Verkehrssünden zur Rechenschaft gezogen wirst. Auch hier gilt es, eine innere Versöhnung zwischen “Vollgas” und “Bremse” zu erreichen, so dass du mit Verantwortungsbewusstsein handeln und deinen Willen zum Ausdruck bringen kannst. Gelingt dir das, dann bist du zu außerordentlichen Leistungen fähig.
Venus und Neptun laden zum Träumen ein
Das gradgenaue Quadrat von Saturn und Uranus ist schon wieder ein paar Tage her und wird uns erst Weihnachten wieder in Atem halten. Auch wenn die Wirkung dieses Aspektes leichter wird, da Uranus rückläufig ist, spüren wir dennoch die Spannung zwischen der alten Ordnung unseres Lebens und der Notwendigkeit den Wandel zuzulassen, um einem wahrhaftigeren und zeitgemäßen Lebensstil den Vorzug zu geben. Das Trigon von Venus und Neptun lädt uns ein, den Traum vom ganz großen Glück zu träumen. Vielleicht merkst du diesen Aspekt aber auch durch ein starkes Bedürfnis nach Nähe und Hingabe.
Möglicherweise idealisierst du aber auch deinen Partner und ignorierst seine Schattenseiten. Dein Bedürfnis nach Harmonie und Verschmelzung ist so stark, dass es für den anderen manchmal fast zu viel wird. Achte darauf, dass du deinen Lieblingsmenschen in dem rosaroten Wattebausch der Harmonie nicht erstickst. Durch deinen Hang zur Romantik erschließt sich dir die Schönheit von Natur, Musik oder Kunst. All das kann doch geradezu “berauschen”; und du hast die Muße, dich diesem Genuss voll hinzugeben.
Wieviel Intensität erträgt eine Beziehung
Die Opposition von Venus und Pluto wirft die Frage auf, wieviel Intensität eine Beziehung erträgt. Du suchst nach Leidenschaft und wirst es vielleicht nicht immer verhindern können, dass sich das ein oder andere Machtspielchen einschleicht. Du hast möglichweise eine starke, erotische und sexuelle Ausstrahlung und wirkst damit vor allem auf Menschen anziehend, die nicht gewillt sind, sich an diese Grenzen zu halten. So kann es sein, dass du dich auf einen Menschen einlässt, der dich zwar im emotionalen und sexuellen Bereich stark herausfordert, dich aber eventuell auch zu beherrschen versucht. Bleibe also wachsam und vorsichtig.
Da das Thema von Macht und Kontrolle besonders zu Tage tritt, reagierst auch du mit einem Kräftemessen, Ränkespielen oder Eifersucht und sorgst für eine aufwühlende Intensität. Die Frage, wer das Geld verwaltet, könnte ein Beispiel für dieses subtile Kräftemessen sein. Auf der anderen Seite können dich Verlustängste plagen, was dich dazu veranlasst, zu viel für den anderen zu tun. Gemäß dem Motto “Alles hat seinen Preis” glaubst du vielleicht beweisen zu müssen, dass du Liebe verdienen musst. Eine idealere Möglichkeit für Intensität ist eine sehr nahe Beziehung mit tiefen Gefühlen. Dazu müsstest du dein Kontrollbedürfnis und deine Zurückhaltung loslassen und dich ganz dem anderen hingeben.
Dieser Aspekt sorgt auch dafür, dass wir ein großes kreatives Potential haben. Wenn wir dafür einen Kanal finden und in Beruf oder Freizeit schöpferisch tätig sind, wird der Druck auf das Beziehungsthema geringer.
Raum für intuitives Denken
Das Sextil zwischen Chiron und Merkur fordert uns an diesem Vollmond damit heraus, zu erkennen, dass Nichtwissen Raum für intuitives Denken schafft. Das kann bedeuten, dass dein Denken in dieser Zeit sowohl kultiviert-rationalen wie auch tierisch-instinkthaften Einflüssen unterliegt. Letzteres verunsichert dich vielleicht, vor allem dann, wenn du seine Wirkung in Form von Gedächtnislücken, Verwirrung oder dem Eindruck des Nicht-Verstandenwerden erlebst. Doch wenn du die Unmöglichkeit eines absolut rationalen und kontrollierbaren Verstandes anerkennst, so können die intuitiven Anteile des Denkens ihre positive Seite entfalten und dich dazu befähigen, den wahren Kern der Dinge wahrzunehmen. Da du aus eigener Erfahrung wissen dürftest, wie schwierig es ist, sich einem anderen Menschen mitzuteilen und von ihm gehört und verstanden zu werden, hast du in diesem Bereich ein großes Einfühlungsvermögen für andere und kannst vermutlich gut zuhören, Fürsprache für andere ergreifen oder Wissen weitervermitteln.
Das Trigon zwischen Chiron und Mars stärkt unsere Fähigkeit die Schwächen der eigenen Handlungsfähigkeit anzunehmen. Es geht darum, das richtige Maß an Durchsetzung und Tatendrang zu finden. Entweder werden diese Vollmondtage zum Wettkampf oder du fühlst dich handlungsunfähig und andere bestimmen über dich. In jedem Fall reagierst du empfindlich, wenn es um Handlung geht. Es gilt, deine Empfindsamkeit und auch die dunkeln, instinkthaften Seiten einer übertriebenen Abwehr oder Durchsetzung zu akzeptieren und diese “tierischen” Kräfte zu wandeln und in den Dienst des Allgemeinwohls zu stellen.
Heilsames für andere
Je mehr dir das gelingt, desto mehr kannst du entdecken, dass dein Tun etwas sehr Heilsames für andere hat und du auf andere ermutigend wirkst, auch wenn du manchmal glaubst, nichts wirklich Wichtiges schaffen zu können. Ist dem so, schickt das Sextil zwischen Chiron und Saturn ein mildes Licht auf diese Schwäche, die du so besser annehmen kannst. Mache dir bewusst, wie oft du zu dir sagst: “Ich bin nicht perfekt genug” oder im umgekehrten Fall: “Du machst alles falsch”. Versuche deinen Kontrollzwang und deine überkritische Haltung dir selbst oder anderen gegenüber durch Akzeptanz zu transformieren. Diese auf einer inneren Sicherheit basierende Ausstrahlung wirkt auf andere sehr ermutigend, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen und sich den Aufgaben dieser Welt zu stellen.
Kommen wir zu den Aspekten von Lilith, die an diesem Vollmond zu Neptun, Pluto und Venus harmonische Verbindungen eingeht. Das Sextil zu Neptun sorgt gewissermaßen für einen Sog nach innen. Geöffnet ist das Tor zum Irrealen, zu archetypischen Bildern und Symbolen, zu Traum und Phantasie und lädt zum Eintreten ein. In der dahinter liegenden Welt gibt es keine rationalen Gesetzmäßigkeiten und auch keine Unterschiede zwischen Ich-hier-drinnen und Die-anderen-da-draußen. Dies mag dich zwar manchmal verunsichern. Doch wenn du dieser Vollmondstimmung nachgibst und eine bewusste Auseinandersetzung mit deiner tiefsinnigen Seite anstrebst, so findest du Zugang zu einer kreativen, weiblichen Urkraft. Der Aspekt sorgt auch dafür, dass du flexibel und hingebungsvoll genug bist, dich von den Wellen des Schicksals tragen zu lassen. So kannst du vielleicht die Weisheit erkennen, die allem Sein zugrunde liegt.
Gefühlstiefe, Intuition, erotischen Zauber und Liebe
Das Trigon von Lilith und Pluto stärkt die Kraft der Gefühle und erleichtert uns den Zugang zu jener Seelenkraft, die Gefühlstiefe, Intuition, erotischen Zauber und Liebe ermöglichen. Dazu gehört aber auch die andere Seite der Medaille mit Eifersucht und Hass bis hin zu sexueller Verführung und Abhängigkeit. All das hat in unserem patriarchalisch ausgerichteten Wertesystem einen schweren Stand. Der Vollmond erinnert uns daran, dass es diese Kräfte dennoch gibt. Um diese Gefühlswelten zum Ausdruck zu bringen, wirst du dich über einige gesellschaftliche Tabus hinwegsetzen müssen. Höre dabei auf deine innere Stimme und vertraue deiner Intuition und Instinktnatur mindestens ebenso wie deinem Verstand. Gelingt dir das, kann in dieser vielleicht lauen Sommernacht unter dem Vollmond eigentlich nicht viel schiefgehen. Wenn du dich selbst lebst, bist du für deine Umwelt zwar kein bequemer Mensch, doch entschädigt dich die Quelle weiblicher Urkraft, die du auch als Mann im eigenen Herzen finden kannst, reichlich dafür.
Träume von einer besseren Welt
Der Vollmond schmeckt nach Sommer, nach Gemeinschaft, Liebe und Harmonie. Er lässt uns träumen und das ist gut so, denn um die große auch gesellschaftliche Aufgabe des Wandels leisten zu können, brauchen wir zunächst eine Vorstellung davon, wie wir leben vollen. Eine Gesellschaft die eine Ordnung schafft, in der familiäre Werte wie Miteinander, Nächstenliebe, Verantwortung und Achtsamkeit verankert sind, braucht Träume von einer besseren Welt und einer Menschheitsfamilie, die keine Angst davor hat, die Fäden ihres Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Träumen wir gemeinsam und geben wir unserer Sehnsucht Raum, um unserem Gestaltungswillen die Kraft zu geben, die nächste steile Kurve des erforderlichen Wandels souverän zu nehmen. Träumen wir gemeinsam von einer neuen Erde.
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