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Selbsterkenntnis

Selbsterkenntnis

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Die Welt braucht uns –
und wir brauchen die Welt

In einer Welt, die von Unsicherheit gezeichnet ist, streben wir nach Selbsterkenntnis, suchen nach einem Anker inmitten der Stürme aus Angst und Sorge. Kriege, wirtschaftliche Unruhen und politische Turbulenzen haben unsere Gesellschaft tief verunsichert. Diese Realität prägt unsere Interaktionen und stellt unsere innere Reise zur Selbstfindung vor große Herausforderungen. Wie bewegen wir uns zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen dem Streben nach Verständnis unseres wahren Selbst und den äußeren Einflüssen, die uns täglich umgeben?

Es ist angeraten den Weg der Selbsterkenntnis in einer Zeit zu erkunden, in der die Welt um uns in Unruhe ist. Es geht um die Kraft der Verbindung, um die Bedeutung von Gemeinschaft und die Rolle, die jeder von uns in diesem großen, gemeinsamen Erlebnis spielt. Wir entdecken, wie wichtig es ist, trotz der äußeren Turbulenzen, die innere Ruhe zu bewahren und offen für das Leben und die Menschen um uns herum zu bleiben. Und natürlich erfährst du auch warum und wie die Astrologie hierfür wertvolle Hilfestellung bietet.

Uns selbst besser verstehen

In einer sich dramatisch verändernden Welt, haben viele von uns den tiefen Wunsch, uns selbst besser zu verstehen und unserem inneren Wesen näher zu kommen. Die Suche nach Selbsterkenntnis ist eine Reise, die weit über die bloße Selbstoptimierung hinausgeht. Es ist eine Entdeckungstour, die uns zu den Kernfragen unseres Seins führt: Wer sind wir wirklich, und wie können wir unser volles Potenzial entfalten? Und wie kann uns die Astrologie auf dieser Reise helfen.

Oft beginnen wir diese Reise mit einer Art der Selbstbeobachtung, die uns letztendlich im Kreis führen kann. Wir analysieren unsere Handlungen, unsere Stärken und Schwächen, mit der Hoffnung, uns selbst zu verbessern. Doch ohne einen klaren Maßstab oder eine Richtung kann diese Selbstreflexion uns eher zurückhalten als voranbringen. Es ist, als ob wir in einem Spiegelhaus gefangen sind, umgeben von verzerrten Bildern unserer selbst, ohne einen Ausweg zu finden.

Nehmen wir zum Beispiel Anna, eine ambitionierte junge Berufstätige, die ständig an sich arbeitet, um ihre Leistung zu verbessern. Sie setzt sich regelmäßig Ziele, reflektiert über ihre Fehler und versucht, aus ihnen zu lernen. Doch trotz ihrer Bemühungen fühlt sie sich oft festgefahren. Der Grund? Sie konzentriert sich so sehr auf ihre individuellen Eigenschaften und Handlungen, dass sie den Blick für das große Ganze verliert. Anna erkennt nicht, dass wahre Entwicklung und Selbstverwirklichung aus der Interaktion mit ihrer Umgebung und den Menschen um sie herum entstehen.

Der Schlüssel liegt in der Welt um uns herum

Anstatt in die Fallen der Selbstzufriedenheit oder der endlosen Selbstkritik zu tappen, sollten wir unseren Blick nach außen richten. Unsere Umgebung, die Menschen, die Kulturen, in denen wir leben, und sogar die historischen Epochen, in die wir hineingeboren wurden, prägen uns auf tiefgreifende Weise. Sie bieten uns einen reichen Nährboden für Wachstum und Selbsterkenntnis.

Betrachten wir Tom, der nach einem erfüllteren Leben sucht. Anstatt sich auf eine endlose Selbstanalyse einzulassen, beginnt er, seine Umgebung bewusster wahrzunehmen. Er engagiert sich in seiner Gemeinde, lernt neue Kulturen durch Reisen kennen und taucht in die Natur ein. Durch diese Erfahrungen entdeckt Tom neue Seiten an sich selbst, entwickelt Empathie und ein tieferes Verständnis für die Welt. Er lernt, dass Selbsterkenntnis nicht nur aus der Introspektion kommt, sondern auch aus der Interaktion mit der Welt um uns herum.

Schauen wir uns etwas genauer an, durch was unser Innenleben gespeist wird. Unser Selbst ist ein komplexes Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Die Anthroposophie bietet uns eine interessante Perspektive, die uns ein tieferes Verständnis unserer wahren Natur und unserer Rolle im Kosmos bietet. Dieser Ansatz eröffnet eine ganzheitliche Sichtweise auf das menschliche Wesen, die weit über die materielle Existenz hinausgeht und den Einzelnen als Teil eines größeren, geistigen Zusammenhangs sieht.

Die Dreiheit von Körper, Geist und Seele

Der physische Körper wird als das materielle Gefäß betrachtet, das uns erlaubt, in der physischen Welt zu agieren und zu interagieren. Doch er ist nur die sichtbare Schicht unserer Existenz. Die unsichtbare Seele umfasst unsere Emotionen, Gefühle und unsere Persönlichkeit – sie ist das Bindeglied zwischen dem materiellen Körper und dem geistigen Selbst. Der Geist wiederum repräsentiert unser höchstes Selbst, unsere Fähigkeit zur Vernunft, zur Intuition und zur spirituellen Erkenntnis. Er ist das ewige Element, das über die Grenzen der physischen Welt hinausreicht.

Die Wechselwirkung zwischen den Ebenen

Diese drei Ebenen des menschlichen Seins stehen in ständiger Wechselwirkung miteinander. Der physische Körper ist der Tempel, in dem Seele und Geist wohnen. Jede Handlung, jeder Gedanke und jedes Gefühl hat Auswirkungen auf alle drei Ebenen. Ein einfaches Beispiel hierfür ist die Art und Weise, wie unsere Gedanken und Gefühle unseren physischen Zustand beeinflussen können. Positive Emotionen können Heilungsprozesse fördern und unser Wohlbefinden steigern, während negative Gedanken und Gefühle zu körperlichem Unbehagen oder Krankheiten führen können. Du kennst vielleicht die alte lateinische Weisheit: “Mens sana in corpore sano.” – in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist

Das Streben nach Harmonie

Soll es uns dauerhaft gut gehen, müssen wir eine Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele erreichen. Dieses Streben nach Ausgewogenheit ist ein lebenslanger Prozess, der Bewusstheit, Selbstreflexion und die Entwicklung der eigenen geistigen Fähigkeiten erfordert. Die Praxis der Meditation oder der künstlerischen Betätigung sind Beispiele für Wege, auf denen man diese Harmonie fördern kann. Durch Meditation zum Beispiel kann man eine tiefere Verbindung zum eigenen geistigen Selbst herstellen, während künstlerische Aktivitäten wie Malen, Schreiben oder Musizieren der Seele Ausdruck verleihen und somit zu einer ausgewogenen Seelenlage beitragen.

Die Bedeutung der Ernährung und Umgebung

Auch die physische Ebene erfordert unsere Aufmerksamkeit. Die Art der Ernährung, körperliche Bewegung und die Qualität unserer unmittelbaren Umgebung haben direkte Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Eine Ernährung, die reich an Lebensmitteln ist, die in Einklang mit den natürlichen Zyklen gewachsen sind, kann die Harmonie zwischen Körper, Seele und Geist unterstützen. Ebenso kann das Leben in einer Umgebung, die natürliche Schönheit und Ruhe bietet, ein Gefühl des Einklangs fördern und uns helfen, uns unserer geistigen Ziele bewusster zu werden.

Die bewusste Auswahl unserer Nahrung ist essentiell, nicht nur für unseren Körper, sondern auch für Geist und Seele. Der Griff zu Bio-Lebensmitteln und die Unterstützung regionaler Produkte fördert nicht nur die eigene Gesundheit, sondern schützt auch die Umwelt. Wenn man bedenkt, dass Nahrungsmittel, die in Einklang mit der Natur produziert werden, eine höhere Qualität besitzen, beginnt man, die tiefe Verbindung zwischen dem, was man isst, und dem eigenen Wohlbefinden zu verstehen.

Nachhaltige Lebensweise

Das Wissen darüber, woher die Lebensmittel stammen und wie sie hergestellt werden, kann das Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise schärfen. Indem man lokale Bauernmärkte besucht oder sogar einen Teil der Nahrung im eigenen Garten anbaut, stärkt man nicht nur die Verbindung zur Natur, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl.

Jede Entscheidung, von der Auswahl der Nahrung bis hin zur Zubereitung, ist eine Gelegenheit, die eigene Gesundheit und das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele positiv zu beeinflussen. Es geht darum, Nahrungsmittel zu wählen, die nicht nur nähren, sondern auch die Werte von Achtsamkeit und Nachhaltigkeit widerspiegeln. So wird das Essen zu einer Form der Selbstfürsorge, die über den physischen Körper hinausgeht und unser gesamtes Sein nährt.

Das Selbst in der Gemeinschaft

Schließlich spielt auch die Gemeinschaft eine wesentliche Rolle. Indem man in einer Gemeinschaft lebt und arbeitet, die auf gegenseitigem Respekt und Verständnis basiert, kann man die eigene Entwicklung fördern und gleichzeitig zum Wohl der anderen beitragen. Die Interaktion mit anderen bietet ständig Gelegenheiten zur Selbsterkenntnis und zur Übung von Mitgefühl und Empathie, wesentliche Aspekte für die Entwicklung des Geistes.

In einer Welt, die leider zunehmend von Ängsten geprägt ist – sei es durch Kriege, wirtschaftliche Instabilität, politische Turbulenzen oder soziale Unruhen –, wird die Atmosphäre um uns herum immer dichter von Unsicherheit und Sorge durchdrungen. Diese global spürbare Nervosität beeinflusst nicht nur unsere täglichen Interaktionen, sondern wirkt sich auch tiefgreifend auf die Reise zur Selbsterkenntnis aus. In einem Klima der Angst wird nicht nur die Verbindung zu anderen Menschen sondern auch die zu uns selbst auf eine harte Probe gestellt.

Rückzug

Die ständige Konfrontation mit negativen Nachrichten und die Sorge um die Zukunft können dazu führen, dass man sich in sich selbst zurückzieht. Diese Isolation mag zunächst wie ein Schutzmechanismus erscheinen, doch sie entfremdet uns von der wertvollen Erfahrung des Austauschs und des Lernens von anderen. Die Interaktion mit anderen Menschen, einst eine Quelle der Freude und der Entdeckung, wird nun eher mit Vorsicht und Misstrauen betrachtet.

Doch gerade in unsicheren Zeiten ist der Austausch mit anderen von unschätzbarem Wert für die Selbsterkenntnis. Jede Begegnung, jedes Gespräch bietet die Möglichkeit, die eigene Perspektive zu erweitern und zu reflektieren. Sie ermöglicht es, Empathie zu üben und zu verstehen, dass viele Ängste und Sorgen universell sind. Diese gemeinsame menschliche Erfahrung kann ein starkes Gegengewicht zur vorherrschenden Angst sein, wenn wir es zulassen und fördern.

Auf die innere Stimme hören

Um in einer ängstlichen Gesellschaft zu navigieren und dennoch den Weg der Selbsterkenntnis fortzusetzen, ist es wichtig, bewusst auf die eigene innere Stimme zu hören und sich nicht von der äußeren Unruhe überwältigen zu lassen. Das bedeutet nicht, sich von der Welt abzuwenden, sondern vielmehr, eine innere Stärke zu entwickeln, die es erlaubt, auch in stürmischen Zeiten standhaft zu bleiben.

Eine Praxis, die hier unterstützen kann, ist die der Achtsamkeit – sich bewusst zu machen, was in diesem Moment ist, anstatt sich von Sorgen über die Zukunft oder dem Schmerz der Vergangenheit vereinnahmen zu lassen. Die Pflege von Beziehungen, die auf Verständnis und gegenseitiger Unterstützung basieren, ist ebenfalls essentiell. Sie erinnern uns daran, dass wir nicht allein sind und dass Zusammenhalt eine Quelle der Hoffnung und der Stärke sein kann.

Positiv und offen bleiben

Die aktuellen Herausforderungen der Welt anzuerkennen und dennoch einen Weg zu finden, positiv und offen zu bleiben, ist eine mutige Form der Selbsterkenntnis. Sie lehrt uns, unsere eigene Resilienz zu erkennen und zu schätzen. Indem man lernt, mit Unsicherheit umzugehen und dabei empathisch und verbunden mit anderen zu bleiben, kann man auch in schwierigen Zeiten Wachstum und Verständnis finden.

Die Reise zur wahren Selbsterkenntnis

Die Reise zur Selbsterkenntnis ist also viel mehr als eine innere Suche; sie ist eine Entdeckungsreise, die uns in die Welt hinausführt. Es geht darum, zu erkennen, wie wir durch unsere Umgebung geformt werden und wie wir gleichzeitig unsere Umwelt prägen können. Diese dynamische Wechselwirkung zwischen Innen und Außen ermöglicht es uns, über uns hinauszuwachsen und unser wahres Potenzial zu entfalten.

Ein Leben in Harmonie mit der Welt

Die wahre Selbsterkenntnis erfordert von uns, die Welt mit offenen Augen zu betrachten, bereit zu sein, von ihr zu lernen und gleichzeitig unseren Teil beizutragen, also als Mitgestalter ins Tun zu Kommen. Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen der Selbstreflexion und der aktiven Teilnahme am Leben um uns herum zu finden. Auf dieser Reise entdecken wir nicht nur, wer wir wirklich sind, sondern auch, wie wir in Harmonie mit der Welt um uns herum leben können. Kein einfaches Vorhaben, in diesen Zeiten. Verstärkt durch die Nachwirkungen der Corona-Krise und den Einfluss der Medien, erleben wir tatsächlich eine dramatisch zunehmende Isolation im Alltagsleben vieler Menschen. Während der Pandemie wurde Distanz halten staatlich verordnet Daraus hat sich für viele eine psychologische Gewohnheit entwickelt. Während digitale Medien eine Brücke während der Isolation boten, haben sie paradoxerweise auch dazu beigetragen, dass sich viele Menschen von einem realen Miteinander entfernt haben. Die Folge ist, dass trotz des inzwischen wieder unbeschränkten Lebens viele von uns isolierter leben als zuvor und Schwierigkeiten haben, wieder ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.

Die Bedeutung des Heraustretens aus der Isolation

Es ist jetzt entscheidend, sich aus dieser Isolation bewusst herauszubewegen, um unser psychisches Wohlbefinden zu verbessern und die sozialen Bindungen, die für ein erfülltes Leben notwendig sind, wiederherzustellen. Denn Isolation ist dauerhaft nicht gesund und kann zu Gefühlen der Einsamkeit, Depression und Angst führen. Ein aktives soziales Leben hingegen fördert die mentale Gesundheit, erhöht das Gefühl der Zugehörigkeit und verbessert unsere Lebensqualität insgesamt. Menschliche Interaktion ist ein grundlegendes Bedürfnis, das genauso wichtig ist wie Essen und Schlafen.

Innere Hürden überwinden

Das Heraustreten aus der Isolation erfordert, dass wir mehrere innere Hürden überwinden. Zunächst ist da die Angst vor Ablehnung oder Unbehagen in sozialen Situationen, verstärkt durch die lange Zeit der Distanzierung. Viele von uns müssen neu lernen, in sozialen Kontexten zu navigieren. Um unseren inneren Schweinehund zu überwinden, ist es hilfreich, kleine, machbare Schritte zu setzen. Statt sich gleich in große soziale Ereignisse zu stürzen, könnte man beginnen, indem man regelmäßige Spaziergänge in belebten Parks macht, um sich wieder an die Präsenz anderer Menschen zu gewöhnen. Das Initiieren von Gesprächen mit Bekannten oder das Planen kleiner Treffen mit einer überschaubaren Anzahl von Freunden kann ebenfalls den Übergang erleichtern.

Den Wert der Gemeinschaft wiederentdecken

Das Wiederentdecken der Freude an der Gemeinschaft und am persönlichen Austausch ist ein kraftvoller Gegenpol zur Isolation. Es bereichert unser Leben, erweitert unseren Horizont und stärkt unser Gefühl der Verbundenheit. Indem wir uns bewusst bemühen, auf die Menschen in unserem Umfeld zuzugehen, können wir die Isolation durchbrechen und den Weg zu einem erfüllteren, gesünderen sozialen Leben ebnen. Es geht darum, die Balance zwischen unserer digitalen und realen Welt zu finden und die zwischenmenschlichen Beziehungen, die unser Leben mit Bedeutung und Freude füllen, wieder in den Vordergrund zu stellen. Dann begegnen wir auch wieder uns selbst auf eine gesunde Art und Weise.

Hilfreich ist auch hier die Astrologie, denn sie bietet uns einen einzigartigen Einblick in unsere Innenwelt, unsere Beziehungen zur Außenwelt und die vielschichtigen Herausforderungen und Chancen, denen wir in unserem Leben begegnen. Durch das Verständnis unseres Horoskops können wir eine zielgerichtete Selbsterkenntnis erreichen, die nicht nur theoretisch bleibt, sondern praktische Lösungswege für eine spürbare Verbesserung unserer Lebenssituation aufzeigt.

Die Tiefe der psychologischen Astrologie

Die psychologische Astrologie geht weit über die traditionelle Zeichendeutung hinaus und taucht tief in die Nuancen unseres Geburtshoroskops ein. Sie betrachtet die Positionen der Planeten zum Zeitpunkt unserer Geburt und wie diese die unterschiedlichen Aspekte unseres Charakters, unserer Talente, Anlagen und auch unserer Herausforderungen beeinflussen. Dieser Ansatz ermöglicht es dir, dich selbst und deine Lebensumstände aus einer ganz neuen Perspektive zu sehen.

Dein Horoskop kann Licht auf die tiefsten Teile deiner Psyche werfen, auf Aspekte, die dir vielleicht bisher nicht einmal bewusst waren. Es hilft dir, deine inneren Konflikte, verborgenen Stärken und unbewussten Wünsche zu verstehen. Diese Art von Einsicht ist von unschätzbarem Wert, da sie dir ermöglicht, an dir zu arbeiten und zu wachsen.

Zudem zeigt uns die psychologische Astrologie, wie wir auf natürliche Weise mit der Welt um uns herum interagieren. Sie kann aufzeigen, warum wir in bestimmten Situationen auf eine bestimmte Art reagieren und wie wir unsere Beziehungen zu anderen Menschen verbessern können. Dieses Wissen kann uns dabei helfen, harmonischere Beziehungen zu pflegen und Konflikte effektiver zu lösen.

Herausforderungen und Chancen

Das Horoskop offenbart nicht nur unsere inneren Kämpfe und Herausforderungen, sondern weist auch auf die Chancen hin, die vor uns liegen. Es kann uns aufzeigen, in welchen Lebensbereichen wir das größte Potenzial für Wachstum und Erfüllung haben und wie wir dieses Potenzial am besten nutzen können. Es zeigt auch an, wofür unsere Zeit gerade reif ist. Wenn beispielweise viele Planeten durch das Haus 12 wandern, hilft uns der Kosmos zu erkennen, das wir uns auf unser Innenleben konzentrieren dürfen. Im Haus 1 hingegen drängen wir in die Welt und wollen mit dieser interagieren. Wir bekommen gewissermaßen einen kosmischen Motivationsschub, um die Welt zu erobern.

Praktische Lösungswege und persönliche Verbesserung

Als lebenserfahrene und geerdete Astrologin biete ich dir mit meiner Beratung oder im Rahmen eines Coachings konkrete Hinweise, Anhaltspunkte und Werkzeuge für deine persönliche Entwicklung und Selbstverbesserung. Die Arbeit mit deinen Horoskopen unterstützt dich dabei, die Energien und Einflüsse, die dein Leben prägen, zu verstehen und positiv zu nutzen. Es gelingt dir leichter, effektive Veränderungen in deinem Leben herbeiführen. Diese Art der Selbsterkenntnis ermöglicht es dir, bewusstere Entscheidungen zu treffen und einen Weg zu wählen, der zu echtem Glück und Erfüllung führt.

Der perfekte Startpunkt

Ein Blick in das eigene Horoskop kann somit der perfekte Startpunkt für eine zielgerichtete und tiefgehende Selbsterkenntnis sein. Es bietet eine einzigartige Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit in einem kosmischen Kontext zu verstehen und die Wechselwirkungen zwischen unserem inneren Sein und der äußeren Welt zu erkennen. Durch die Anwendung der Einsichten, die die psychologische Astrologie wie ich sie betreibe, bietet, können nicht nur dein Selbstbewusstsein stärken, sondern auch praktische Schritte unternehmen, um deine Lebensqualität signifikant zu verbessern. Dabei spielt es keine Rolle, ob du wieder mehr unter Menschen willst, eine Trennung von deinem Lebenspartner im Raum steht oder du beruflich neue Wege gehen möchtest.

Indem du diese tiefen Einblicke nutzt und in Einklang mit den kosmischen Energien handelst, wird dein Leben erfüllter und harmonischer. Die Reise zur Selbsterkenntnis mit Hilfe der Sterne ist somit eine bereichernde Erfahrung, die uns hilft, unsere wahren Potenziale zu entdecken und zu nutzen. Es ist ein Weg, der nicht nur zu tieferem Selbstverständnis führt, sondern dir auch ermöglicht, in jeder Hinsicht das Beste aus deinem Leben zu machen.

 

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Zeitqualität im Februar 2024

Zeitqualität im Februar 2024

Zeitqualität

Radikalisierung trifft
auf Sprengkraft

Mars wird am 13. Februar 2024 in das Tierkreiszeichen Wassermann wechseln und dort für Unruhe sorgen, denn gleich zu Beginn aktiviert er mit einer Konjunktion Pluto. Dieser Aspekt verbindet einmal die impulsiven und handlungsorientierten Eigenschaften von Mars mit der exzentrischen, rebellischen und progressiven Natur des Wassermanns. Durch die Konjunktion mit Pluto dürfte der Einstieg in diese Zeitqualität eine enorme Kraft freisetzen, die innere und äußere Grenzen sprengt. Das Ergebnis ist eine Kombination aus Feuer, Wasser und Luft, die zu unkonventionellem Denken, sozialer Innovation und einem extremen Bedürfnis nach Freiheit führt.

Spannungen, die sich bislang aufgestaut haben, werden sich jetzt entladen. Das gilt für zwischenmenschliche Beziehungen, politische Entwicklungen aber auch für Mutter Erde, die bereits seit längerem durch eine verstärkte seismographische Aktivität von sich reden macht. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind also weiterhin möglich. Denn auch Uranus im Stier bringt unsere Planeten in Unruhe. Bei sehr vielen Menschen regt sich mehr als nur Unmut über politische Entscheidungen. Weltweit sind die Menschen auf der Straße und setzen sich für ihre Unabhängigkeit und Individualität ein. Viele möchten nicht mehr in traditionelle Rollen oder Erwartungen passen, sondern streben danach, selbstbestimmt eigenen Wege zu gehen und neue Wege zu erkunden. Das Politsystem mit seiner Abhängigkeit von einigen wenigen globalen Playern, die der Wirtschaft- und Finanzexperte Ernst Wolff gern mit dem digital-finanziellen Komplex zusammenfasst, wird von immer mehr Menschen nicht nur durchschaut, sondern auch vehement abgelehnt.

Missstände werden immer extremer

Die Missstände dieser seit Jahren immer extremer werdenden Entwicklung machen die Gefahr eines Kollaps immer größer. Der deutsche Mittelstand wandert entweder aus oder dümpelt in der Gefahrenzone einer Insolvenz gegängelt vor sich hin. Das kostet Arbeitsplätze, verhindert Innovationskraft und schafft eine ratlose Gesellschaft, in der sich zunehmend der Widerstand radikalisiert. In Frankreich brennen ebenso die Barrikaden, wie in anderen europäischen Ländern. Dagegen zeigen sich unsere Bauernproste vergleichsweise harmlos. In meinem Telegramkanal teile ich regelmäßig Beiträge zur Zeitqualität und ihren auch politischen Auswüchsen, aber auch zahlreiche Interviews und Berichte von Menschen, die Lösungsansätze vorstellen und vorleben. Vielleicht magst du ja meinem Informationsfluss folgen? Ich lade dich dazu herzlich ein.

Mars und Pluto vereint im Wassermann dürfte unsere zwischenmenschlichen Beziehungen ebenfalls herausfordern. Auch hier ist viel Sprengkraft angezeigt, die uns von allem befreit, was nicht mehr zukunftsfähig ist. Andererseits sind wir jetzt besonders gut in der Lage Freunde und Partner dazu zu ermutigen, außerhalb der Norm zu denken und sich für soziale oder politische Veränderungen einzusetzen. Auch dein Wunsch nach Gerechtigkeit und Freiheit könnte dich dazu bringen, dich für Menschenrechte oder Gesellschaftsfragen aktiv einzusetzen, und du könntest dich in Gruppen oder Organisationen engagieren, die sich für progressive Veränderungen einsetzen.

Unkonventionelle Lösungensind gefragt

Auch in der Arbeitswelt könnte sich der ein oder andere Visionär offenbaren. Kreativität und innovatives Denken könnten dazu führen, dass sich unkonventionelle Lösungen durch einen Geistesblitz zeigen oder in Brainstormings neue Ansätze des Wirtschaftens auftun. Besonders Berufe, die mit Technologie, Wissenschaft oder sozialen Reformen verbunden sind, stehen in diesen Zeiten unter einem guten Stern. Gefragt sind besonders die Fähigkeiten, die traditionelle Grenzen überschreiten zugunsten einer modernen Gangart.

Auf der persönlichen Ebene könnten wir in dieser Zeit ebenfalls ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit haben. Wir möchten unsere eigenen Entscheidungen treffen und uns nicht von anderen einschränken lassen. In stressigen Situationen könnte dich die Mars-und Pluto-im-Wassermann-Energie durch plötzliche und unvorhersehbare Ausbrüche zeigen. Wir neigen nicht nur dazu impulsiv zu handeln oder unseren Frust auf unkonventionelle Weise ausdrücken. In uns ist eher eine explosive Energiemischung. Daher ist es wichtig, Wege zu finden, um diese radikale Energie konstruktiv zu kanalisieren und die eigenen Bedürfnisse auf eine gesunde Weise zu kommunizieren, um Konflikte zu vermeiden.

Leidenschaftliche und dynamische Energie

Insgesamt bringen diese Tage eine leidenschaftliche und dynamische Energie in unser aller Leben. Indem jeder einzelne seine einzigartigen Fähigkeiten nutzt, kann jeder dazu beitragen, die Welt zu verändern und neue Möglichkeiten zu erkunden, die über die Grenzen des Gewohnten hinausgehen. In diesem Kontext möchte ich nochmals auf die Soziale Dreigliederung hinweisen, die Rudolf Steiner vor über 100 Jahren in die politische Landschaft trug. Sie wurde damals nach dem Ersten Weltkrieg bereits auf höchster politischer Ebene diskutiert, unterlag aber dem Konzept der Weimarer Räterepublik. Die von Steiner vorgeschlagene Soziale Dreigliederung beschreibt die Grundstruktur einer Gesellschaft, in der die Koordination der gesamtgesellschaftlichen Lebensprozesse nicht zentral durch den Staat oder eine Führungselite erfolgt, sondern in der sich die drei Bereiche des sozialen Lebens: Geistesleben (Kultur), Rechtsleben bzw. Politik und Wirtschaft selbst verwalten und relativ autonom den je eigenen Funktionsprinzipien folgen.

Der soziale Organismus, der den zentral verwalteten Einheitsstaat ablöst, soll aus dem lebendigen Zusammenwirken der drei selbstständigen Glieder des Wirtschafts-, Rechts- und Geistesleben entstehen. Das Wirtschaftsleben entfaltet sich auf der Grundlage des nutzbaren Bodens im Kreislauf der Warenherstellung (Produktion), des Vertriebs (Handel) und des Verbrauchs (Konsum). Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben soll durch freie Lenkungsorgane, sogenannte Assoziationen, von Verbrauchern, Händlern und Produzenten in einem freien Markt gerechte Preise, sowie eine gerechte Güterverteilung ermöglichen. Aufgabe des Rechtslebens wäre es, den dazu erforderlichen gesetzlichen Rahmen zu schaffen.

Das Verhältnis von Mensch zu Mensch regeln

Das Rechtsleben umfasst das eigentlich Politische und das Verwaltungsrecht und regelt das Verhältnis von Mensch zu Mensch nach dem Prinzip der Gleichheit in für alle gleich geltenden Gesetzen. Die Gleichheit im Rechtsleben soll die Rechte und Möglichkeiten jedes Einzelnen sichern. Der Staat soll nach den Vorstellungen der sozialen Dreigliederung als zentrale Machtinstanz zurücktreten und einen Teil seiner Aufgaben an die Gesellschaft abgeben. Das heißt jedoch nicht, dass diese autonomen Aufgabengebiete im rechtsfreien Raum stattfinden können. Sie stehen auf dem Boden der rechtsstaatlichen Verfassung. Die auf demokratischem Wege entstandene Rechtsordnung durchdringt alle Bereiche des Wirtschafts- und Geisteslebens und gibt den darin sich betätigenden Menschen die Sicherheit vor Willkür und Machtmissbrauch.

Das auf Freiheit gegründete Geistesleben wird nicht staatlich reglementiert und umfasst u.a. das gesamte Bildungswesen, Kunst, Religion, technische Erfindungen, sowie auch die Rechtsprechung im Privat- und Strafrecht.

Freiheit des Geisteslebens

Die Freiheit im Geistesleben soll den Menschen die Ausbildung und Ausübung ihrer individuellen Fähigkeiten und eine kulturelle Vielfalt und Weiterentwicklung ermöglichen. Diese Freiheit kann sich, so Steiner, nur in einer Struktur der Autonomie entfalten, in der das geistige und kulturelle Leben sowohl von den Interessen des Staates als auch von denen der Wirtschaft unabhängig bleibt. Kultur und Wissenschaft können ihr Potential nur entfalten und die nötigen innovativen Impulse geben, wenn ihre Triebkräfte nicht von den Verwertungsinteressen der Wirtschaft oder den wechselnden Machtinteressen der Politik gespeist werden.

 Es gibt verschiedenen Interpretationen und Weiterentwicklungen der sozialen Dreigliederung die in ihren Beschreibungen und Abgrenzungen der drei gesellschaftlichen Subsysteme ebenso variieren wie die Vorschläge zur Umsetzung und zur Organisation der Selbstverwaltung dieser drei Bereiche. Zentral ist jedoch die Zuordnung der drei Ideale Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zu den drei Sphären der Gesellschaft Geistesleben, Rechtsleben und Wirtschaftsleben.

Immer mehr Initiativen

Immer mehr Initiativen beschäftigen sich mit diesem Gesellschaftsmodell. Wenn du keinen Traktor hast oder keine Lust hast auf die Straße zu gehen: Vielleicht sind deine wunderbaren Talente bei der Weiterentwicklung der Sozialen Dreigliederung gefragt, die mich begeistert und die ich uns allen wärmstens empfehle. Zum rein schnuppern empfehle ich die Seite anthrowiki.at, deren Beschreibung ich mich bedient habe. Diese großartige Lexikon rund um die Anthroposophie liefert einen wunderbaren Einstieg nicht nur in dieses Thema. Steiners Lebenswerk ist übrigens kostenlos online verfügbar. Du musst also nicht mal teure Bücher kaufen. Unten, in der Videobeschreibung verlinke ich Adressen, die sich der Sozialen Dreigliederung widmen. Ich freue mich, wenn du mitmachst! Teile gern dieses Video an alle, die sich für neue Lösungen interessieren.

Wenn du dir nicht sicher bist, für was du in diesem Leben wirklich berufen bist, unterstütze ich dich gern im Rahmen meiner astrologischen Beratung. Ich habe einen eigenen Schwerpunkt für das Thema Beruf & Berufung herausgearbeitet. Vielleicht fühlst du dich davon ja angesprochen. Mehr Infos dazu findest du auf meiner Webseite. Der Link ist ebenfalls unten in der Videobeschreibung.  

Venus küsst Pluto wach

Am 16. Februar wird auch Venus in den Wassermann wandern und ebenfalls Pluto, na sagen wir mal liebevoll wachküssen. Diese Konjunktion verbindet die Liebes- und Beziehungseigenschaften von Venus mit der tiefgründigen und mächtigen Energie von Pluto. Das Ergebnis ist eine komplexe Dynamik, die sich auf verschiedene Lebensbereiche auswirken kann.

Du könntest in diesen Tagen sehr intensive und leidenschaftliche Impulse bei den Themen Liebe und Beziehungen spüren. Oberflächlichen Verbindungen werden dich kaum zufriedenstellen. Stattdessen suchst du nach tiefen und bedeutsamen Begegnungen, die eine starke emotionale Resonanz auslösen.

In deinen zwischenmenschlichen Beziehungen könntest du eine starke Anziehungskraft ausüben und auch von anderen stark angezogen werden. Allerdings könnten deine Beziehungen auch von Machtspielen, Eifersucht und einem starken Verlangen nach Kontrolle geprägt sein. Du könntest auch eine Neigung zu extremen emotionalen Höhen und Tiefen haben. Wenn du verliebt bist, erlebst du vielleicht intensive Gefühle der Hingabe und Leidenschaft. Aber wenn eine Beziehung endet oder du dich zurückgewiesen fühlst, könnten diese Gefühle in extremes Leid und Schmerz umschlagen. Versuche dich am besten immer wieder zu erden, indem du in die Natur gehst. Umarme besser einen Baum als deinem Lieblingsmenschen wütend an die Gurgel zu springen.

Transformative Kraft

Diese Zeitqualität kann auch eine transformative Kraft in deinem Leben sein. Durch intensive Beziehungen und emotionale Erfahrungen kannst du tiefgreifende Veränderungen und persönliches Wachstum erfahren. Du bist vielleicht bereit, dich den dunklen und verborgenen Bereichen deiner Seele zu stellen und durch sie hindurchzugehen, um zu wachsen und zu heilen.

Es ist wichtig, die Macht dieser Konjunktion bewusst zu nutzen und darauf zu achten, dass du nicht in destruktive Verhaltensweisen oder Beziehungsmuster verfällst. Indem du dir deiner eigenen Emotionen und Verhaltensweisen bewusst wirst, kannst du die transformative Kraft von Venus und Pluto im Wassermann konstruktiv nutzen, um tiefere Verbindungen zu anderen zu schaffen und dich selbst weiterzuentwickeln. Nutze die Kraft dieser Tage also weise und am liebsten konstruktiv, indem du dich für ein freies, brüderliches und gerechtes Miteinander stark machst und mithilfst, dass unser Land, das so vielen Denkern und Dichtern, so vielen Idealisten und Visionären, Erfindern und Kulturschaffenden eine Heimat ist und war, wieder seinen alten Glanz entfalten kann. Europa braucht ein starkes Deutschland, damit Europa seine Mittlerrolle zwischen Ost und West wahrnehmen kann. Nur dann kann Frieden einziehen. Jeder von uns, der erkennt, woran es hapert, ist eingeladen und aufgefordert, das Richtige zu tun: Der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit Verhör und Ausdruck zu verschaffen. Packen wir es, nehmen wir uns bei der Hand und machen wir uns gemeinsam, mutig und kraftvoll auf den Weg in die neue Zeit.  

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Astrologische Großwetterlage

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Zwischen Umsturz,
Neubeginn und Selbsterkenntnis

Das Jahr ist noch jung und doch spüren wir den alten Druck, dass die Welt, so wie wir sie kannten, untergeht. Die Erde bebt. Das sieht man eindrucksvoll auch an den zahlreichen Erdbeben, die unseren Heimatplaneten erzittern lassen. Sie sieht in den seismographischen Aufzeichnungen aus, wie ein nasser Hund der sich schüttelt.

Jupiter startete mit uns direktläufig in das neue Jahr. Jupiter ist der Herrscher des Schützen, der mit seinem Symbol darauf hindeutet, dass das Kreuz der Erde von der Seele und unseren Hoffnungen überragt wird. Er gibt das Intro für ein Jahr, was unter dem Zepter der Sonne Großes ankündigt, was 2026 dann vorläufig vollendet wird. Wir tauchen ein in eine Zeitqualität, wie sie in dieser Tragweite neu ist. Denn es geht um nicht weniger, als dass wir alle vom Kosmos eingeladen sind, endlich die Selbstermächtigung zu ergreifen. Unser Obrigkeitsdenken, die Unterwerfung unseres Willens gegenüber Mächtigen sind vorbei. Wir müssen erwachsen werden und lernen, für uns einzustehen, Verantwortung zu übernehmen und entdecken, dass nur ein faires und  gleichberechtigtes Miteinander segensreich ist.

Intuitives Vertrauen

Jupiter fördert unser intuitives Vertrauen, dass es hinter dem Offensichtlichen einen sinnvoll waltenden und geordneten Zusammenhang gibt. In diesem werden Werte und Ideale angestrebt, die ewige Gültigkeit besitzen. Diese Werte finden wir im Humanismus wieder, in einer Weltanschauung, in der die Christuskraft erkennbar ist, in der Friedensbewegung, in der Anthroposophie des Rudolf Steiner. Sichtbar werden sie schon jetzt in zahllosen Initiativen und Gemeinschaften, die der materialistischen Weltanschauung ein Konzept entgegen setzen, die moderne Wissenschaft mit den kosmischen Gesetzen und humanistischen Werten vereint. Die Erkenntnis macht sich breit, dass wir als geistige Wesen innig verbundener Teil eines großen Ganzen sind, es ein Getrenntsein auf geistiger Ebene nicht gibt. Das Wirkungsprinzip ist recht simpel: Was ich meinem Nächsten antue, wirkt auch auf mich. Soll es mir gutgehen, dass muss es auch meinem Nächsten gut gehen.

Einen machtvollen Schups in die richtige Richtung wird uns am 21. Januar Pluto geben, der an diesem Tag zum zweiten Mal in den Wassermann wandert. Tags zuvor bildet er mit der Sonne auf den allerletzten Bogenminuten im Steinbock eine Konjunktion, was die Wirkkräfte von Pluto aktiviert. Eine Stunde später wird die Sonne das Feld des Wassermanns betreten. Schon vom 23. März 2023 bis zum 11. Juni haben wir alle bereits einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommen, wie sich der Aspekt auch in unserem Leben zeigen kann. Erinnerst du dich daran, was in dieser Zeit in deinem Leben neu war?

Freiheit, Fortschritt und soziale Veränderungen

Der Wassermann steht für mentale Kräfte, Freiheit, Fortschritt und soziale Veränderungen. Pluto hingegen symbolisiert Macht, Transformation und tiefgreifenden Wandel, der ein Zurück kategorisch ausschließt. Pluto bildet mit seiner Botschaft „Stirb und Werde“ einen kategorischen Imperativ. Es geht darum, nicht auf einem Standpunkt zu verharren, sondern zu erkennen, dass die Wahrheit viele Gesichter hat. Der Wassermann ermöglicht es uns empathisch zu sein, vielseitig interessiert und versammelt Menschen an einem Tisch, die sich respektvoll über ihre Sicht auf ihre Wahrheit verständigen. Der Wassermann ist der geborene Mediator.

Veränderungen bringen Herausforderungen und Chancen

Die Frage, ob die vor uns stehenden Veränderungen als positiv oder negativ wahrgenommen werden, hängt von der individuellen Perspektive ab. Veränderungen bringen Herausforderungen, aber immer auch Chancen mit sich. Da wir alle Teil des Ganzen sind, kann unser gesellschaftlicher Organismus nur so fit sein, wie seine Zellen. Jeder von uns ist eine Zelle in diesem System. Krankheit weicht, wenn das Immun stark genug ist, um die notwendige Menge an Gegenkräften aufzubringen. Darum freue ich mich in diesen Tagen über jeden Bürger, der bereit ist, sich für die Gesundung unseres gesellschaftlichen Organismus stark zu machen.

2024 bietet uns mit Pluto ein neues Wassermann-Bewusstsein, das uns befähigt, uns gemeinsam für Frieden und Freiheit einzusetzen. Die Zeitqualität ermutigt dazu, die aktuellen Umwälzungen als Chance zu begreifen, um gemeinsam eine neue Realität zu gestalten. Dies erfordert, sich von Ängsten zu befreien, bewusster zu konsumieren und Energie auch in die eigene Persönlichkeitsentwicklung zu stecken. Denn viele von uns stehen vor den Scherben ihrer Weltanschauung. Die alten Tools, die uns ein bequemes und vorausschaubares Leben garantierten, sind kaputt, ausgehöhlt, weil eine weltweit operierende Machtelite sich immer noch sehr sicher ist, dass sie die Fäden des Schicksals der Menschheit in den Händen hält. Verschaffen wir uns ein neues und tieferes Verständnis für die eigene Rolle im Wandel, werden diese Fäden entgleiten. Entschieden ist dieser Kampf zwischen diesen beiden Polen noch nicht. Jeder zählt – auch du.

Die ureigene Identität wiederentdecken

Die eigene Rolle im Wandel besteht darin, die eigenen Wurzeln und die ureigene Identität wiederzuentdecken. Hier geht es weniger um irdische Stammbäume als vielmehr um das Wissen, dass wir als geistige Wesen an der Schöpfung, die auf diesem Planeten seit eh und je stattfindet, maßgeblich beteiligt sind. Die Astrologie, die die archetypische Wurzel der Persönlichkeit beschreibt, kann dich dabei unterstützen, nicht nur ein Bewusstsein darüber zu bekommen, mit welchem Wissen du auf diese Erde gekommen ist. Dein Horoskop verrät auch viel über deinen Seelenplan und die Mission, die du in diesem Leben angetreten bist. Du darfst dich daran erinnern, dass nur du die Fäden deines Lebens in den Händen hältst. Du bist der Meister deines Geschickes. Du bist mit dafür mächtigen Werkzeugen ausgestattet: Es sind dein Denken, Fühlen und Wollen, die dir – wenn du sie bewusst nutzt – schnell zur Selbstermächtigung verhelfen werden.

Die Aussage “Gedanken erschaffen Realität” hebt die Macht unserer mentalen Fähigkeiten über unser Leben und Handeln hervor. Der achtsame Umgang mit den eigenen Gedanken schafft für jeden einzelnen eine konstruktive und lebenswerte Realität. Die Astrologie kann dich auf persönlicher Ebene unterstützen, indem sie eine Landkarte deiner Seele offenbart, die dir hilft, bewusster zu leben und zu entscheiden. Sie gibt dir Gewissheit, wo heute vielleicht nur ein vages Bauchgefühl oder eine Sehnsucht vorherrscht.

Bahnbrechende Veränderungen

Pluto wird im Wassermann bahnbrechende Veränderungen durch Technologien, Umweltentwicklungen oder soziale Transformationen mit sich bringen. Die Herausforderungen der sich wandelnden Welt, können nur mit Offenheit und Mut zum Neuen angegangen werden. Am 15. Februar 2024 wird uns der aufsteigende Mondknoten in Konjunktion mit Chiron, die sich im Tierkreiszeichen Widder vereinen, einen schicksalhaften Heilungsimpuls schenken. Chiron ist der verwundete Heiler, der gern als Zentaur dargestellt wird. Seine Wunde entstand durch seine Enttäuschung, dass er kein Gott war, obwohl er so gern einer gewesen wäre. Dieser Status wurde ihm durch seinen irdischen Körper untersagt. Sein menschlicher Oberkörper signalisiert jedoch, dass er durch sein Denken mit den Göttern verbunden war. Durch seine sinnlich-physische Wahrnehmung, die ihm sein Körper gestattete, offenbarten sich ihm Eindrücke und Erfahrungen, die er als rein geistiges Wesen nicht haben konnte. Götter können keinen Rotwein trinken, nicht küssen, keine Blumen riechen oder Musik hören, sie können keine Hand halten, spüren keinen Schnee auf der Haut oder stechen sich an den Dornen einer Rose. Für genau diese Erfahrungen aber war er auf der Welt, denn all diese Erfahrungen bringen seine Seele und damit auch seinen Geist in eine neue Lebendigkeit und Seelenqualität. Chiron verstand, dass er diese irdischen Aufgaben und Reize brauchte, um sich auch als geistiges Wesen weiterzuentwickeln. Als er das verinnerlicht hatte, konnte er nicht nur selbst heilen, er half fortan auch anderen, das irdische Sein in seiner wahren Bedeutung zu verstehen. Er wurde zum Heiler.

Chiron – er ist wie wir. Auch wir haben einen Körper und sind den irdischen Gesetzen unterworfen. Wir inkarnieren, was soviel bedeutet wie ins Fleisch gehen, und sterben, um uns wieder von den irdischen Beschränkungen zu befreien. In der Zwischenzeit kann es also kaum darum gehen, nur einen Bausparvertrag anzuhäufen, ein braver Bürger und Wähler zu sein, stets die Pflicht zu tun, Samstag den Bürgersteig zu kehren und zur Feier des Tages die Bundesliga zu schauen.

Der Tanz des Lebens

Es geht um den Tanz des Lebens, die Gestaltung des Seins, dass mit allen Sinnen genossen werden darf. Wir dürfen entdecken, dass nicht nur jene Lebenskünstler sind, die mit Schlapphut am Mont Matre Beaujolais trinken, ein bisschen Gras rauchen und unkonventionell Leinwände füllen. Jeder von uns ist Lebenskünstler, nur leben es die allermeisten nicht aus. Das hat einmal karmische Hintergründe, die wir nicht be- oder verurteilen sollten. Wir werden aber auch durch unsere Erziehung und den gesellschaftlichen Anpassungsmodus daran gehindert. Es braucht viel Kraft, um sich der Propagandamaschinerie derer zu widersetzen, die an dem angepassten Bürger viel Geld verdienen und ihren Machtausbau mit ihm vorantreiben. Jetzt – mit den Sternstunden der Gegenwart, dürfen wir genau das entdecken und überwinden.

In dem Verständnis über die tiefe Verbindung des Menschen mit der geistigen Welt offenbart sich eine faszinierende Dynamik, die auf dem zentralen Element des Denkens beruht. Das Denken fungiert dabei als die eigentliche Schöpferkraft, die die Brücke zwischen unserer physischen Realität und den höheren Ebenen des Bewusstseins schlägt. Diese Verbindung wird geprägt durch die Differenzierung zwischen dem höheren Denken und dem Alltagsdenken.

Eine subtile, intuitive Kraft

Das höhere Denken hebt sich ab als eine subtile, intuitive Kraft, die über das Gewöhnliche hinausreicht. Es ist jener kreative Geist, der tief in unserem Inneren ruht und mit der universellen Weisheit in Resonanz steht. Dieses höhere Denken ist frei von Begrenzungen und eröffnet uns Zugang zu transzendentalen Erkenntnissen, inspirierenden Visionen und einem tieferen Verständnis des Lebens.

Dem gegenüber steht das Alltagsdenken, das oft von praktischen Anforderungen, Routinen und Alltagssorgen geprägt ist. Auch das ist wichtig. Aber es neigt dazu, begrenzende Überzeugungen und Muster zu entwickeln, die den Zugang zu unserer inneren Schöpferkraft einschränken können. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass das Alltagsdenken nicht die Grenzen des höheren Denkens bestimmt, sondern eine begrenzte Perspektive innerhalb der physischen Realität darstellt.

Entwicklung des höheren Denkens

Die Anbindung des Menschen an die geistige Welt erfordert daher eine bewusste Pflege und Entwicklung des höheren Denkens. Dies kann durch Meditation, spirituelle Praktiken und eine kontinuierliche Selbstreflexion erreicht werden. Indem wir uns mit unserem höheren Denken verbinden, öffnen wir uns für die kreative Intelligenz des Universums und gestalten aktiv unsere Realität. In diesem faszinierenden Zusammenspiel von höherem Denken und Alltagsdenken offenbart sich die Schlüsselrolle des menschlichen Geistes als Schöpfer seiner eigenen Wirklichkeit und als Bindeglied zur unendlichen Weisheit der geistigen Welt. In meinem Online-Kurs “Schöpferkraft” gehe ich deutlich intensiver auf die Hintergründe und Tools dieser Seelenkräfte ein und erkläre, wie wir die kosmischen Gesetze für unser Werden nutzen können. Start des sechswöchigen Kurses, ist am Mittwoch, 24. Januar um 18:00 Uhr via Zoom. Ich freue mich, wenn du dabei bist.

Jupiter und Uranus, der gern die Grenzen der Konvention sprengt, werden sich Mitte April zu einer Konjunktion zusammenfinden und das im Tierkreiszeichen Stier. Hier bekommen unsere Werte einen ordentlichen Kick. Das können ganz irdische sein, die sich durch Veränderungen der Finanzen, aber auch auf den Feldern der Landwirtschaft, der Kunst, der Kultur und natürlich auch die der Liebe. Wir haben die Chance unserem Sein Flügel zu verleihen. Zuletzt bildeten die beiden Giganten 2010/11 eine Konjunktion Ende Fische/Anfang Widder. Die Opposition fand 2016/17 auf 20° bis 27° Widder Waage statt. Nach dem Quadrat im Jahr 2021 endet der Zyklus im April 2024 mit einer neuerlichen Konjunktion im Tierkreiszeichen Stier.

Ein kleiner Rückblick

Das astrologische Jahr 2010/11 war übrigen auch ein Sonnenjahr. Es war geprägt von zwei herausragenden Naturkatastrophen. Einmal ein gigantisches Erdbeben auf Haiti und der Ausbruch des Vulkans auf Island, du weißt schon, der mit dem unaussprechbaren Namen… Erinnerst du dich noch? Der Ausbruch des isländischen Vulkans legte tagelang den europäischen Flugverkehr lahm, weil eine Aschewolke über Europa zog. Ob im April wieder die Erde wackelt oder ein Vulkan Lava spukt – wir werden sehen. Das können wir nur bedingt beeinflussen. Mutter Erde folgt da als lebendiger Organismus ihren eigenen Vorstellungen.

Auch im Sommer 1969 kamen Jupiter und Uranus in einer Konjunktion zusammen. In diesem Jahr wurde Woodstock zum wegweisenden Ereignis einer Generation: Uranus ließ die langen Haare fliegen und die Blümchenkleider flattern und Jupiter konnte nicht genug von der aufkeimenden sexuellen Freiheit bekommen. Homosexualität wurde enttabuisiert und entwickelte gesellschaftlich ein neues Selbstverständnis.

Uranus und Jupiter stürzen Systeme

Uranus und Jupiter können aber noch mehr, denn im harmonischen Zusammenspiel neigen sie dazu, etablierte Systeme zu stürzen. Ein ähnliches Szenario spielte sich während der Französischen Revolution 1789 ab, als die beiden Planeten im Löwen aufeinandertrafen. Diese kosmische Verbindung hat auch das Potenzial, die Künste zu revolutionieren. Während der Uranus-Jupiter-Konjunktion im Tierkreiszeichen Fische im Jahr 1927 wurde der erste Tonfilm präsentiert. Und als Jupiter und Uranus 1954 im Krebs standen, eroberte Bill Haleys aufsehenerregender Song “Rock Around the Clock” die wilden Herzen der jungen Generation. Der Rock’n’Roll war geboren.

Was bricht sich dieses Jahr Bahn? Die Unruhen unter den Landwirten, der Zulauf der Friedensbewegung, die Gründung zahlloser Gemeinschaften deutet den Gongschlag der neuen Zeit schon heute an. Wir haben auch in der Astrologie die Wirksamkeit der Polarität, die jedem Aspekt eine Spannbreite an Möglichkeiten einräumt. Es ist ein großer Unterschied, ob wir der Zeit mit Angst oder mit Pioniergeist begegnen. Wir werden uns entscheiden müssen, ob wir Opfer der Geschehnisse bleiben wollen oder ob wir unsere Schöpferkraft aktivieren und kraft unserer geistigen Fähigkeit mit an der neuen Erde bauen, die uns ein zukunftsfähiges und selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Verbinden wir uns mit den lichtvollen Seiten von Uranus und Jupiter, dann brauchen wir kein Red Bull mehr, dann bekommt unsere Schöpferkraft auch so starke Flügel mit großer Spannweite.

Soziale Dreigliederung

Rudolf Steiner hat uns das bereits vor über 100 Jahren zugetraut, in dem er prognostizierte, dass für die Soziale Dreigliederung in unseren Tagen ein weiterer Impuls gesetzt wird, um auf die Erde zu kommen. 1919 veröffentlichte er erstmals seine Idee im Nationalökonomischen Kurs und mit der Formulierung der Sozialen Frage. Mit der Corona-Krise keimten zahlreiche Initiativen auf, die sich einem neuen Miteinander in diesem Sinne verschreiben wollen. Eine von ihnen ist die Genossenschaft Menschlich Werte schaffen, auf die ich auch heute einmal mehr hinweisen möchte. Sie vereint nicht nur zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer unter ihrem Banner, sie nimmt sich auch der Sozialen Dreigliederung an und entwickelt diese in Arbeitskreisen und Workshops weiter. Denn Steiner verstand sich als Impulsgeber, der einlud seine Visionen weiterzuentwickeln. Er lieferte keine fertigen Konzepte, was ich an ihm sehr mag. Was war das für eine Idee, die er am Ende des Ersten Weltkriegs niederschrieb?

Die Soziale Dreigliederung von Rudolf Steiner enthält Prinzipien, die darauf abzielen, die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche zu gewährleisten. Ein wesentliches Element dieses Konzepts ist die Machtbegrenzung. Geistesleben, Rechtsleben und Wirtschaftsleben werden in eigenständige Bereiche unterteiltt, die unabhängig miteinander die Zusammenarbeit verabreden. Das bedeutet, dass Bildung, Recht und Wirtschaft ihre eigenen autonomen Institutionen haben, die nicht durch die Interessen der anderen Bereiche beeinflusst werden sollen.

Frei von wirtschaftlichem Druck

Das Geistesleben, das Bildung und Kultur umfasst, soll frei von wirtschaftlichem Druck sein. Unabhängige Bildungseinrichtungen und kulturelle Institutionen können sich somit auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren, ohne von wirtschaftlichen Interessen beeinflusst zu werden.

Das Rechtsleben hat die Aufgabe, die Gleichheit und Gerechtigkeit in der Gesellschaft sicherzustellen. Unabhängige Gerichte und Gesetzgebungsinstitutionen sollen gewährleisten, dass Rechtsentscheidungen nicht durch Lobbygruppen beeinflusst werden und im Interesse der gesamten Bevölkerung liegen. In dieser Struktur würde auch die Verwaltung des Staates dem Rechtsleben zugeordnet sein. Es umfasst rechtliche und politische Angelegenheiten, einschließlich der Gesetzgebung und Verwaltung. Die Idee ist, dass das Rechtsleben auf demokratische Weise organisiert sein sollte, um die Freiheit und die Rechte der Bürger zu schützen.

Solidarische Prinzipien

Im Wirtschaftsleben sollen solidarische Prinzipien dominieren. Genossenschaftliche und kooperative Strukturen sollen die Grundlage bilden, um die Bedürfnisse der Gemeinschaft zu befriedigen. Dies würde den Einfluss von Lobbygruppen minimieren, die oft individuelle Interessen über das Gemeinwohl stellen. Die Soziale Dreigliederung betont die aktive Beteiligung der Bürger an Entscheidungsprozessen. Partizipative Demokratie und Mitbestimmung reduzieren die Möglichkeiten für undurchsichtige Vetternwirtschaft und Lobbyismus, da die Interessen der Bürger stärker berücksichtigt werden. Die Machtbegrenzung wird durch klare Kontroll- und Transparenzmechanismen in allen Bereichen unterstützt. Institutionen müssen offen und transparent arbeiten, was die Einflussnahme durch Dritte erschwert.

Es ist wichtig zu betonen, dass die tatsächliche Umsetzung dieser Prinzipien von verschiedenen Faktoren abhängt und in der Praxis sorgfältiger Planung und Anpassung bedarf. Daher gibt es Menschen, die sich in Arbeitskreisen zusammenfinden, um diese Vision zu durchdenken und alltagstauglich zu konzipieren. Das geschieht nicht nur bei der Genossenschaft Menschlich Werte schaffen. Axel Burkhardt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen für das Lebenswerk Steiner zu begeistern, hat ein Bündnis Soziale Dreigliederung ins Leben gerufen, in denen Ideen und Konzepte ersonnen werden, um die Soziale Dreigliederung im Hier und Jetzt zu etablieren . Und natürlich nimmt sich auch die Anthroposophische Gesellschaft dieses Erbes an, um ihm Leben einzuhauchen. Vielleicht nutzt du den Aufwind durch Jupiter und Uranus und gestaltest mit?

Frieden schaffen

War da noch was? Aber ja! Es stünde es gut, wenn wir uns neben den Gestaltungsfragen für unser Gemeinwohl auch für den Frieden einsetzen. Der Geburtsprozess des neuen Wassermann-Bewusstseins erfordert dein Interesse dafür, wer wir als Mensch wirklich sind, und deine Bereitschaft, dich gemeinsam mit Gleichgesinnten zusammenzufinden. Töten gehört definitiv nicht zu den Methoden, mit denen wir diese Ziele erreichen. Die Lieferung von Waffen oder die tatkräftige Unterstützung durch Soldaten, Know-how und politischer Einflussnahme in Kriege – diese Methode passt gar nicht mehr in die neue Zeit. Wir dürfen nicht länger zuschauen, dass in unserem Namen und mit unseren Mitteln Menschen getötet werden.

Dieses Bemühen wird dann ein Erfolg, wenn wir die aktuellen Umwälzungen als Chance begreifen, um gemeinsam eine neue Realität zu gestalten. Dies erfordert, sich von Ängsten zu befreien, bewusster zu konsumieren und Energie in die eigene Persönlichkeitsentwicklung zu stecken, damit jeder von uns ein starkes Mitglied einer gesunden Gesellschaft wird. Der Fokus sollte auf einem tieferen Verständnis für die eigene Rolle im Wandel liegen.

“Homo sapiens sapiens” ist eine wissenschaftliche Bezeichnung für die heutige Spezies des modernen Menschen. Die lateinische „Phrase“ kann grob als “der weise, denkende Mensch” übersetzt werden. Die doppelte Verwendung von “sapiens” soll betonen, dass der moderne Mensch als besonders intelligent und reflektiert betrachtet wird. Um diesem Titel gerecht zu werden, ist noch ziemlich viel Luft nach oben. Es liegt an jedem von uns dafür zu sorgen, dass die Krone der Schöpfung, die uns verliehen wurde, nicht zum Narrenhut verkommt. Welchen Einsatz wirst du dafür leisten?

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Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Rauhnächte 2023-2024

Rauhnächte 2023-2024

Rauhnächte

Lebendig und bewusst
Wandel gestalten

Inmitten der festlichen Lichter und rund um den Jahreswechsel verbirgt sich eine geheimnisvolle und magische Zeit, die oft übersehen wird – die Rauhnächte. Vom 24. Dezember bis zum 5. Januar erstreckt sich diese mystische Periode, die uns eine einzigartige Gelegenheit bietet, tief in unser spirituelles Bewusstsein einzutauchen und zur inneren Einkehr zu finden.

Die Dunkelheit des Winters, öffnet ein Tor zu verborgenen Schätzen in unserem Seelengrund. In diesen 12 Nächten, die wie eine Brücke zwischen dem alten und dem neuen Jahr stehen, können wir bewusst innehalten und uns auf eine Reise der Selbstreflexion begeben.

Wertvolle Impulse für deine Seele

Mein begleitender Newsletter zu den Rauhnächten bietet tägliche E-Mails mit astrologischen Vorschauen für 2024 und wertvollen Impulsen für seelische Prozesse. Diese kleinen Botschaften sind wie Wegweiser in der Dunkelheit, die uns helfen, die Bedeutung der Rauhnächte als Neubeginn zu erfassen. Eine Zeit, in der wir nicht nur das Vergangene reflektieren, sondern auch bewusst Absichten setzen können.

Die Stille dieser dunklen Winterzeit ermöglicht es uns, uns von äußeren Ablenkungen zu lösen und tief in unser Inneres zu horchen. Hier liegen die Schlüssel zu unseren persönlichen Zielen und Visionen verborgen. Indem wir Raum für diese innere Reise schaffen, können wir eine Verbindung zu höheren Ebenen herstellen, die uns in unserer spirituellen Entwicklung unterstützen.

In den Rauhnächten Samen der Veränderung setzen

Während die Welt draußen im Festtagsgetümmel versinkt, laden uns die Rauhnächte ein, uns selbst zu feiern und die Samen unserer Träume zu pflanzen. Nutzen wir diese Zeit der Stille und Dunkelheit, um unsere Absichten zu setzen und uns auf den Weg zu machen, die verborgenen Schätze in unserem Seelengrund zu entdecken.

Mein Rauhnächte-Newsletter integriert tiefe Einblicke aus der Psychologie, Astrologie und Anthroposophie und verwebt sie mit zeitlosen Weisheiten. Die Geheimnisse der Rauhnächte werden so zu einem wertvollen Begleiter auf deiner inneren Reise.

Entfalte in den zwölf heiligen Nächten deine Essenz, verbinde dich mit den kosmischen Kräften und setze für deine spirituelle Entwicklung einen weiteren Meilenstein. Die Rauhnächte sind mehr als nur Nächte im Kalender – sie sind eine Einladung zur Transformation, Selbstentfaltung und bewussten Veränderung.

Tiefer Wandel und Transformation

Bereite dich darauf vor, die Tore deiner Wahrnehmung zu öffnen und in eine Welt des tiefen Wandels einzutreten. Öffne sich deinen wahren Potenzialen und erschließe sie durch Veränderung und Transformation. Unsere gemeinsame Rauhnächte-Reise erweckt die Magie dieser Zwischenzeit und lädt dich ein, die verborgenen Schätze deiner Seele zu heben. Mach dich bereit für eine Reise der Veränderung und Erkenntnis – sei dabei und entdecke die Fülle dieser heiligen Zeit und mache dich auf den Weg zur besten Version von dir selbst. Ich freue mich, wenn du dabei bist.

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Neumond am 13. November 2023

Neumond im Skorpion

Mit welcher Haltung
stehst du in der Welt?!

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Nichts ist mehr so, wie es war und es ist völlig unklar, ob sich der Traum von einer besseren Welt wirklich realisieren lässt oder wie eine Seifenblase zerplatzt. Der Neumond am 13. November 2023 im Skorpion lässt uns mit Mars tiefgründig darüber nachdenken, ob wir den globalen Entwicklungen machtlos ausgeliefert sind, oder ob wir unsere Schöpferkräfte mobilisieren und dem kriegerischen Machtspiel ein Ende setzen. Das setzt voraus, dass wir erkennen, dass wir es selbst sind, die sich mit unserem Denken, Fühlen und Wollen die Welt schaffen, wie sie ist. Es geht darum, als Kollektiv aufzutreten und Grenzen zu setzen. Jenen, die glauben, dass wir, die Erben eines 2. Weltkrieges noch einen Dritten brauchen und jenen, die glauben weder , Kultur, Religion und Vielfalt noch das Gastrecht respektieren zu müssen.

Schon den Mysterienschüler in den Tempeln der Vorzeit wurde gezeigt, dass die menschliche Natur nach zwei Seiten hin Verheerungen und Übles anrichten kann. Einmal durch Ignoranz – die auch hierzulande beklemmend spürbar ist – und auf der anderen Seite durch das sich verbinden mit dem Bösen. Jedoch wussten sie auch, dass wir durch den freien Willen, den wir Menschen von den Göttern bekommen haben, imstande sind, uns weder in die eine, noch in die andere Waagschale des Lebens zu setzen.

Richtiges Verhalten

Den Mysterienschülern wurde zudem gezeigt, dass das richtige Verhalten des Menschen nicht gemessen werden kann, indem man urteilt in richtig oder falsch. Das richtige Verhalten kann nur dadurch gewonnen werden, dass der Mensch in jedem Augenblicke seines Lebens in die Lage ist, zwischen beiden Polen, in die wir hineingestellt sind, ein Gleichgewicht herzustellen. Wir kennen das vom Tierkreiszeichen Waage, dass für diese Balance steht, die nur durch eine entsprechende Haltung erzielt werden kann. Für diese Haltung steht die Stange in der Mitte der beiden Schalen. Wir Menschen haben diese Stange auch – die erlaubt und den aufrechten Gang und wir nennen sie Rückgrat. Rückgrat zeigen Menschen dann, wenn sie sich nicht wie Fähnchen im Wind von den Geschehnissen und eigenen Befindlichkeiten hin und herschwenken lassen, sondern fest den Winden trotzen.

Was heißt das praktisch? Machen wir uns das am Beispiel der Tugend Mut bewusst, für die Mars steht, der an diesem Neumond ja eine besondere Rollen spielt. Mut kann unausgeglichen zur Tollkollkühnheit werden, zu einem zügellosen Drauflosmarschieren mit Kräften, die nur unter äußerster Anspannung möglich sind. Oder auf der anderen Seite durch Feigheit. Wir wissen aus den Nachrichten, dass es Menschen gibt, die mit ihrer Tollkühnheit in der Folge ihres Tuns viel Unheil anrichten. Und wir kennen Menschen, die angesichts der Geschehnisse in der Welt verhärten und sich aus allem heraushalten, was sie mit Themen, die mutig angegangen werden müssten, verbindet.

Aus dem Zusammenhang fallen

Der Mensch fällt gewissermaßen aus dem Zusammenhang heraus, da er seine Taten nicht in Einklang bringen kann mit dem Ganzen. Daher war der Moralkodex der Mysterienschulen die Forderung, die Mitte zu finden, so dass der Schüler durch seine Taten weder die Welt verliert noch die Welt ihn. Rudolf Steiner machte darauf bereits vor über 100 Jahren aufmerksam, dass für ein ausgewogenes Miteinander die Freiheit des Willens und die Bedeutung der Vernunft und Weisheit im menschlichen Handeln erforderlich sind. Hiermit sind keine Moralapostel gefragt, denn wenn es angemessen wäre, ewige Moralprinzipien einzuhalten, dann bräuchte sich der Mensch diese Moralprinzipien nur anzueignen und er könnte gleichsam mit gebundener Marschroute durch das Leben gehen. So ist das Leben aber nicht. Die Freiheit des Lebens besteht vielmehr darin, dass der Mensch immer die Möglichkeit hat, sowohl in die eine, als auch in auf die andere Richtung hin abzuirren.

Steiner sagt: „Dadurch ist dann auch die Möglichkeit des Schlechten, die Möglichkeit des Bösen gegeben. Denn was ist denn das Böse? Das Böse ist dasjenige, was entsteht, wenn der Mensch sich entweder an die Welt verliert oder wenn die Welt den Menschen verliert. In der Vermeidung von beiden besteht dasjenige, was wir das Gute nennen können.“ Und bereits Aristoteles wusste: Tugend ist eine von vernünftigen Einsichten geleitete menschliche Fertigkeit, die mit Bezug auf den Menschen die Mitte hält zwischen dem Zuviel und dem Zuwenig.

Die Bedeutung von Interesse

Machen wir uns bewusst, wie der Mensch mit seiner Umgebung in Verbindung tritt? Letztendlich nur durch Interesse. Mit diesem Wort Interesse ist etwas in moralischem Sinne ungeheuer Bedeutungsvolles ausgesprochen. Es ist viel wichtiger, als jeder Moralgrundsatz. Unsere moralischen Impulse werden in der Tat durch nichts besser geleitet, als durch ein wirkliches Interesse an den Dingen, den Geschehnissen und den Menschen. Da reicht es auch nicht, fünftig Mal am Tag das Wort Liebe zu sagen. Auch das ersetzt nicht den moralischen Impuls, der in dem liegt, was man mit dem Worte Interesse bezeichnen kann. Es ist ungesund, unheil, wenn der Mensch sich von etwas zurückzieht, woran er Interesse haben sollte. Das Interesse ist der goldene Mittelweg im moralischen Sinne. Denn es ruft unsere Kräfte im Innern auf, auch den Menschen gegenüber. Selbst das Mitleid wird in entsprechend richtiger Weise wachgerufen, wenn wir Interesse zeigen. Letztendlich erweitert unser Interesse nicht nur unseren Horizont, sondern stärkt auch die Brüderlichkeit innerhalb der Menschheitsfamilie. Vertiefen wir unser echtes Interesse, wird unsere Seele bereit für die moralisch richtige Tat.

Fassen wir zusammen: Das eine Extrem ist der Stumpfsinn, der an allem vorbeigeht und das ungeheure moralische Unglück in der Welt anrichtet, der nur in sich selber lebt und eigensinnig auf seinen Prinzipien besteht, der nur immer sagt: Das ist mein Standpunkt. Diese Haltung ist in moralischer Beziehung etwas Schlimmes und Ursache für viel Leid in der Welt. Stumpfsinn und Ignoranz heben uns heraus aus der Welt, während das Interesse uns in sie hineinversetzt. Die Welt verliert uns durch unsere Gleichgültigkeit und den Stumpfsinn und wir tragen mit zu den moralischen Übeln bei. Haben wir Interesse und eine Haltung, bekommen wir Menschenwürde. Dann werden wir unserer Rolle als geistige Schöpferwesen gerecht.

Blick über den Tellerrand

Besinnen wir uns als Europäer auf unsere Wurzeln und auf unsere geistreichen Ahnen, gelingt es uns vielleicht auch als Völkergemeinschaft, uns innerlich wie äußerlich wieder aufzurichten. Dann heben wir den Blick über den Tellerrand und stellen vielleicht sogar fest, dass wir in der Welt die Aufgabe haben, zwischen Ost und Welt auszugleichen, die Balance in der Menschheitsfamilie herzustellen. Europa ist wichtig für den Weltfrieden. Als deutsche Nation haben wir geschworen, dass von unserem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf. Vielleicht sollte die deutsche Nation in all ihrer bunten Vielfalt endlich erkennen, dass sie in diesen Tagen noch mehr versucht wird, diesen Schwur zu brechen. Wenn ein deutscher Verteidigungsminister proklamiert, das Land wieder kriegstüchtig zu machen, dann ist es nicht mehr fünf vor zwölf.

Der Neumond bildet mit Uranus im Stier eine Opposition. Uranus wurde kurz vor der französischen Revolution entdeckt. Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg und die industrielle Revolution sind ebenfalls in dieser Zeit verankert. Uranus ist der Planet des Fortschritts, der Revoluzzer und Herrscher des Wassermanns. Er ist der Vater des neuen Wir. Er steht im Stier, dem Tierkreiszeichen, was für unsere Erde, die nährende Mutter, unsere Verwurzelung und Sicherheit steht. Uranus bricht die Erde auf und sorgt dafür, dass unsere Wurzeln frische Luft bekommen. Jeder Gärtner tut das regelmäßig und offenbar hat auch der Kosmos ein tiefes Verständnis dafür, dass die Menschheit alle 84 Jahre mal wieder etwas Beetpflege braucht. So lange braucht Uranus um einmal durch den Tierkreis zu wandern. Vor 84 Jahren hatte der 2. Weltkrieg gerade frisch begonnen. Haben wir seit dem etwas dazugelernt?

Zwei starke Aspekte

Neptun verbindet sich mit einem Trigon mit dem Neumond und bildet auch mit Uranus ein Sextil. Das sind zwei starke Aspekte, die Hoffnung machen. Ein Trigon ist ein Jupiteraspekt. Hier geht es also um Expansion, um Geistreiches während ein Sextil ein Venusapekt ist, der für Liebe, Güte, Schönheit und Fülle steht. Neptun ist der Planet der Auflösung aller bisher verbindlich gehaltenen Strukturen. Neptun ist der Herrscher der Fische, durch die er aktuell auch wandert. Er lädt uns dort ein, alles zu sein und zu tun, denn er misst nicht nach den irdischen, sondern nach den kosmischen Maßstäben. Er steht für die tiefe Verbundenheit allen Seins und die höchste schöpferische Kraft, die Liebe. Auch Pluto, der Herr des ewigen Wandels, verbindet sich mit Neptun durch ein Sextil. Damit zeigt der Kosmos: Besinnt Euch auf Eure Fähigkeit geistreich zu handeln, liebevoll zu gestalten, selbstbestimmt und selbstermächtigt die Beetpflege anzugehen, damit auf diesen Beeten keine Grabsteine stehen, sondern viele schöne und bunte Blumen.

Machen wir uns frei von beschränkenden Überzeugungen und Gefühlsmustern. Verstehen wir endlich, was es wirklich bedeutet, nicht nur irdischen, sondern auch göttlichen Ursprungs zu sein. Vertrauen wir unserer inneren Stimme, unserer göttlichen Weisheit und unserem heiligen Herzen. Dann haben wir die Kraft aufzustehen, Haltung zu zeigen und jene zu schützen, die auf uns hoffen und sich auf uns verlassen, nämlich unsere Kinder und Enkel.

Schreiben wir den Abgeordneten und fragen sie, ob sie noch schlafen können oder in den Spiegel schauen. Verweigern wir die Gefolgschaft jenen, die unsere Stimme missbrauchen für ihre politischen Machtphantasien. Gründen wir Gemeinschaften, die sich dem Bau des neuen Miteinanders widmen und machen wir uns unabhängig von all jenen, die ihre Moral der Profitgier geopfert haben. Uranus verändert schnell und radikal. Auch uns. Bist du bereit?

 

Für ein neues Wir

Lichter-Abende

Der Herbst ist da, die Tage sind deutlich kürzer und auch die allgemeine Stimmungslage ist alles andere als lichtvoll. Daher möchte ich in der dunklen Jahreszeit Lichter-Abende anbieten, die den hellen Momenten des Lebens Raum geben. Licht geht gegenüber der Finsternis immer als Sieger hervor. Erst recht dann, wenn sich Gleichgesinnte zu einem Come-Together zusammenfinden.

Die Lichterabende finden im 14-Tage-Rhythmus statt. Zum Warmwerden halte ich einen kleinen Vortrag zu einem Thema, das zur Zeitqualität passt. Astrologisch, philosophisch – immer aber lebensnah. Anschließend kann darüber diskutiert werden. Aber auch Persönliches, Fragen oder das Netzwerken ist gewollt. Das neue Wir – packen wir es ganz praktisch an. Die Termine findest du in meinem Eventkalender.

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Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Die kosmische Reifeprüfung

Die kosmische Reifeprüfung

Tor zur Hölle

 Geht das Tor zur Hölle auf?

Die aktuelle Zeitqualität steht für eine recht düstere Gemengelage weltweit. Kriege, politische wie gesellschaftliche Fehlentwicklungen, ein hohes Maß an Dekadenz und in der Folge Mutlosigkeit und Ängste, bestimmen unser Leben. Die Finsternisse im Oktober und die Wirkkräfte von Mars im Skorpion können die Frage aufwerfen: Stehen wir schon vor dem Tor zur Hölle? Es bedarf schon einer intensiven Seelenhygiene, um hier und jetzt in der Balance zu bleiben. Fest steht: Die Zeichen der Zeit sind nicht die Folge von Missverständnissen oder ein blödes Ergebnis des Zufalls oder von Wahlen. Sie sind durchaus – aus einer okkulten Perspektive betrachtet – gewollte Zustände, um aus diesen anstrengenden Szenen des Lebens selbstbewusst hervorzugehen. Die Anforderungen und Hintergründe dieser anspruchsvollen Prüfung, mit der wir als Menschheit konfrontiert sind, habe ich aus geisteswissenschaftlicher aber auch astrologischer Perspektive thematisiert.

Mit den neuen Zyklen von Pluto und Saturn sowie von Saturn und Jupiter, die 2020 stattgefunden haben, wurde eine 500jährige Entwicklungsphase abgeschlossen und sind jetzt mitten drin in einer Übergangsphase, die 2025 mit den Zeichenwechseln von Neptun, Pluto und Uranus einen vorläufigen Abschluss findet. Wir sind auf dem Weg in die Luftepoche und werden in gut zwei Jahren eine völlig neue Zeitqualität erfahren. Diese Übergangsphase hat bisweilen beängstigende Züge und schafft viel Verunsicherung bei den Menschen. Schauen wir auf diese 500 Jahre zurück, um zu verstehen, um was es heute eigentlich geht.

Das Buch veränderte den Informationsfluss

Mit der Buchdruckkunst, die mit Johannes von Guttenberg ihren Anfang nahm, waren die Menschen zunehmend in der Lage selbst Informationen zu lesen. Sie waren nicht mehr darauf angewiesen, dass man ihnen per Proklamation auf dem Marktplatz oder mit Gerüchten in den Küchen, auf Festen oder in einem Gottesdienst das Neueste erzählte. Die Informationsbeschaffung wurde immer unpersönlicher, weil sie dem einzelnen Menschen zugänglich wurde. Die Konsequenz: Informationen waren kein Gruppenerlebnis mehr und das gemeinsame Gespräch darüber wurde seltener. Heute erleben wir mit den Smartphones, dass es schon schwierig ist, innerhalb einer Familie ein Gespräch aufrecht zu erhalten, ohne dass jemand auf sein Handy schaut.

Individualismus und Egoismus sind seit dieser Zeit des beginnenden Buchdrucks auf dem Vormarsch. Das ist kein Zufall, denn wir sollen gemäß des Weltenplans, den die Okkultisten beschreiben, jetzt unsere Bewusstseinsseele herausbilden. Das geht nur, wenn wir von dem „Wir“, dem Bewusstsein einer Gruppe, zum Ich kommen, um zu erkennen, wer wir als göttliches Schöpferwesen sind. Aktuell findet eine menschliche Vereinsamung statt, weil wir mehr als Individuum durch die Welt wandeln und weniger als Gemeinschaft.

Menschen kapseln sich ab

Schon Rudolf Steiner wies uns vor über 100 Jahren darauf hin, dass die Menschen sich zunehmend in sich abkapseln werden. Und tatsächlich ist das so: Wir erleben uns als Individuum zunehmend isoliert. Dazu passen Pandemien, die uns voreinander entfernt haben, Smartphones, die Unterhaltungen miteinander den Gar aus machen, Homeschooling und akademische Ausbildungen von dem Computer, Homeoffice, Individualverkehr und so weiter und so weiter.

Begegnen wir dennoch Menschen, so können wir ziemlich sicher davon ausgehen, das Karma zugrunde liegt. Das bedeutet: Die Menschen, die gegenwärtig in unserem Leben stehen, haben das mindestens im Leben davor auch schon getan. Es erscheint nur so, dass „zufällig“ Menschen in unser Leben treten, doch in Wahrheit beruhen diese Begegnungen auf früheren Inkarnationen. Treffen wir auf einen Menschen, dann geht es jetzt darum, sich des Karmas bewusst zu werden und ein Gespür dafür zu bekommen, warum man sich begegnet.

Die negative Folge dieser Entwicklungsphase der Menschheit ist der Krieg an sich. Krieg und Streit bis in die kleinsten Verhältnisse hinein müssen entstehen, um in uns als bewusstes Individuum das Bedürfnis für das Soziale zu entwickeln. Es geht also in diesen angespannten Zeiten darum, sich bewusst als Individuum wahrzunehmen, um soziale Verhältnisse neu zu gestalten. Das ist mit dem neuen Wir gemeint. Wir müssen uns bewusst für ein sozialen Miteinander entscheiden. Das gelingt nur, wenn wir den Anderes als Individuum anerkennen, wenn wir verstehen, warum er einen einzigartigen Lebensweg hat.

Was ist der Mensch?

Als Astrologin sehe ich jeden Tage viele Seelenpläne und habe erkannt, dass das Gemeinsame zunächst einmal die Frage ist: Was ist der Mensch? Warum bin ich hier und was ist das Ziel meines Daseins? In der geistigen Welt ist alles miteinander verwoben. Jeder und alles ist gleichzeitig überall vorhanden. Unsere Individualität, unsere Grenzen können wir nur als Mensch auf der Erde erfahren. Wenn wir wissen, dass wir alle auf der gleichen Reise sind, können wir mit Respekt vor dem Schicksal jedes einzelnen Menschen zu einem neuen Wir gelangen. Das neue Miteinander zeichnet sich nicht durch Gleichmacherei aus, sondern durch den Respekt vor dem individuellen Weg.

Alle Konzepte, die abstrakt irgendwelche Beglückungsprogramme und Sozialismen für ganze Völker beschrieben haben, sind bislang kläglich gescheitert. Denn es geht in diesen Zeiten nicht darum, Gesellschaften oder Sekten zu gründen, sondern praktische Menschenkenntnis zu erringen, die es ermöglicht, das Kind, den jungen Erwachsenen und auch den Menschen im weiteren Verlauf seines Lebens, richtig zu verstehen. Wer kennt schon die definierten Entwicklungsphasen, in die wir im Laufe unseren Lebens eintauchen? Mit der Biografiearbeit bekommen wir eine Ahnung davon und auch eine Erkenntnis, in welcher Phase unserer Entwicklung wir in diesem Leben angekommen sind.

Wissen, was ansteht

Haben wir diese Erkenntnis, dann überfordern wir uns selbst nicht mehr zur Unzeit mit Vorstellungen, die in dieser Zeit unseres Leben einfach nicht auf der Tagesordnung stehen. Mit den Transiten wissen wir relativ genau, welche Entwicklungsschritte gerade anstehen. Das Leben ist Rhythmen unterworfen. Kennen wir diese, können wir unsere Erwartungen, Wünsche, Ziele und Pläne gezielt und mit Selbstliebe formulieren und anstreben.

Deshalb sind Schulen, wie die Waldorfschulen oder die Maria Montessorischulen so gut, weil sie genau auf das Individuum des Kindes achten und helfen, dass es sich selbst authentisch zeigen und sich selbst spüren und wahrnehmen kann. Es wundert kaum, dass die jungen Menschen, die diese Schulen besucht haben, einen besonderen Hang haben zur Gemeinschaftsbildung, denn sie wissen, wer sie selbst sind. Dadurch gehen sie in der Wahrnehmung von sich selbst und ihrem Gegenüber bewusst weiter als nur mit der Beurteilung von Sympathie und Antipathie, was nie mehr als ein Vorurteil sein kann.

Mehr als Sympathie und Antipathie

Es braucht für den Frieden in der Welt also eine Gesinnung, die über die Beurteilung von Sympathie und Antipathie hinausgeht. Es braucht ein Miteinander, das Raum lässt für das Individuelle des Nächsten und Respekt vor dem Schicksal des Anderen. Da sich uns gerade in der sozialen Entwicklung unserer Gesellschaft viele Gegenkräfte zeigen, werden wir letztendlich von den Göttern geprüft, ob wir diese oberflächliche Art des Beurteilens ablegen können, oder ob wir dieses Projekt auf ein nächstes Leben vertagen und darin verharren.

Das gilt für den Umgang der einzelnen Menschen miteinander, aber natürlich auch für den ganzer Nationen. Auch hier dürfen wir uns über den jeweiligen Volksgeist und das Karma ganzer Nationen Gedanken machen. Das Nationalgefühl darf gehen, denn als Volk einer Nation geht die Individualität flöten – wir müssen lernen jeden Menschen als karmische Verbindung offen anzunehmen. Egal, welche Nation, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung ein Mensch hat. Wenn in dieser Zeit viele fremdländische Menschen zu uns kommen, dürfen wir auch fragen, welches Karma wir als Nation haben, das diese Völkerwanderungen verursacht. Vom Kolonialismus bis zu den Kriegen der Gegenwart, in die wir auch als deutsche Nation verwickelt waren und sind, dürfen wir davon ausgehen, dass da so manches wieder gutzumachen ist – insbesondere von Mensch zu Mensch.

Unverstanden und einsam

Die Realität, das Getöse im Außen kann ganz schön an die Nieren gehen und nicht wenige fühlen sich in diesen Zeiten unverstanden und einsam. Kennen wir die geistigen Hintergründe, dann wird dieses Gefühl leichter, weil wir verstehen, warum wir in diese Zeichen der Zeit gestellt sind. Erinnern wir uns immer daran, dass alles Große in der Menschheitsentwicklung einen kleinen Anfang genommen hat. Wir erleben gerade als Pioniere der neuen Zeit die Anfänge des neuen Wir.

Um ein unkompliziertes Miteinander von erwachten Seelen zu ermöglichen, habe ich übrigens die Lichter-Abende konzipiert. Alle 14 Tage gibt es ein Online-Treffen mit einem Kurzvortrag zum Warmwerden. Vielleicht hast du ja Lust, dich anzuschließen. Der erste Lichter-Abend ist am Donnerstag 19. Oktober um 18:30 Uhr via Zoom.

Angst macht sich breit

Neben der Verunsicherung ist es vor allem die Angst die sich breit macht. Angst macht der Blick in die Zeitung, die voll ist von düsteren Nachrichten. Der Krieg in der Ukraine und der neue Konflikt zwischen Israel und der Hamas, Krisennachrichten aus der Wirtschaft und den Status quo erschütternde Wahlergebnisse in Hessen und Bayern sorgen kaum für Entspannung. Die Angst ist allgegenwärtig, denn die gewohnten gesellschaftlichen Konstrukte brechen auseinander.

Angst verzerrt unsere Wahrnehmung, denn alles in uns zieht sich zusammen. Das geht soweit, dass wir die Welt nur noch mit einem panischen Tunnelblick betrachten, an dessen Ende es kein Licht gibt. Damit das geschieht, brauchen wir nicht zwangsläufig einen äußeren Impuls, wie etwa einen Säbelzahntiger, das Finanzamt oder Nachrichten. Es reichen bereits Vorstellungen davon, Gerüchte, mitreißende Reden oder Hetzpredigten, die ebenso Angst auslösen wie die Manipulation durch Bilder aus der bunten Medienwelt. Es genügt, an die Gefahr zu denken, um Angst in uns zu erzeugen und andere damit anzustecken. Wie bewusst ist uns das und wie gehen wir mit unserem eigenen Angstempfinden um? Was tun wir, damit unsere eigene Angst nicht zur Gefahr für andere wird?

Angst ist nicht Furcht

Zunächst: Nicht zu verwechseln ist Angst mit der Furcht, die in der Tat eine angemessene Reaktion auf eine tatsächlich existierende Gefahr darstellt. Auch zu wenig Angst ist nicht gut, denn dieser Mangel macht uns sorglos und antriebslos, während zu viel davon hemmt. Angst ist nicht grundsätzlich etwas Schlechtes, denn sie hat in unserem Leben durchaus eine berechtigte Aufgabe. Sie schützt uns vor Gefahren und Überforderung und leistet damit in einem gesunden Maße viel Gutes.

Ungesunde Züge nimmt sie dann an, wenn sie asoziales Verhalten provoziert, zur Vereinsamung beiträgt, zur intellektuellen Überheblichkeit und Verführbarkeit durch Manipulation. Die Angst verhindert, dass wir uns verändern und Situationen verlassen, die uns nicht (mehr) guttun. Das beklemmende Gefühl unterdrückt unsere Seele, die bestrebt ist, stets in den Wandel zu gehen, zum Wohle der eigenen Lebendigkeit und des inneren Wachstums. Wer ängstlich und furchtsam auf das blickt, was ihm die Zukunft bringen kann, der hindert sogar seine Entwicklung und hemmt die freie Entfaltung seiner Seelenkräfte. Nichts ist dieser freien Entfaltung der Seelenkräfte so hinderlich wie Furcht und Angst vor dem Unbekannten.

Aus Angst kann Empathie und Zärtlichkeit werden

Wird Angst gewandelt, tritt sie als Empathie, Gerechtigkeit, Zärtlichkeit und andere sozialen Fähigkeiten auf, denn Angst ist der Gegenspieler der Liebe. In der Astrologie repräsentiert die Angst Saturn. Mit der Konjunktion von Saturn und Pluto im Steinbock am 12. Januar 2020 wurde ein neuer Zyklus eingeläutet, der auch mit unserer Angst zu tun hat, die mit Pluto gewandelt werden darf. Pluto hat am 11. Oktober seine Reise in den Wassermann fortgesetzt und ist wieder direktläufig. Wenn wir verstehen, dass all diese Entwicklungen tatsächlich einem kosmischen Plan entsprechen, kann die Angst weichen.

Eine Konjunktion ist immer der Beginn eines neuen Zyklus, insofern sei die Frage gestattet: Was soll das nun in den kommenden 34 Jahren – so lange dauert dieser  Zyklus – werden? Eine Angstphase oder eine Phase, in der wir uns von ihr lösen und uns eine völlig neue Freiheit erobern?

Hüter der Schwelle

Saturn wird auch „Hüter der Schwelle“ genannt, weil er nur diejenigen, die seine Botschaften in sich ganz aufgenommen haben, die ihn als Verbündeten und Lehrer anerkennen, passieren lässt. Vergleichbar ist seine Aufgabe mit der eines Fährmanns, der den Passagier von der einen Uferseite zur anderen bringt. Die andere Uferseite ist die geistige Welt, die durch die langsam laufenden Planeten Uranus, Neptun und Pluto im Geburtshoroskop repräsentiert wird. Sobald man die notwendige innere Reife erlangt hat, wird einem das Tor zu dieser Dimension geöffnet. Es ist also kein Fehler, sich dieser “Reifeprüfung” bewusst zu werden und an den inneren Hemmnissen zu arbeiten. Uranus, Neptun und Pluto symbolisieren jeweils spezifische Entwicklungsschritte, die mit einzigartigen Herausforderungen einhergehen.

Neptun ist allgemein mit Spiritualität, Träumen, Illusionen und der Verbindung zum Unterbewusstsein verbunden. Die Herausforderung besteht darin, zwischen der Realität und der Welt der Illusionen zu unterscheiden. Es könnte sein, dass du dich manchmal in deinen Träumen und Idealen verlierst und die Realität vernachlässigst. Die Entwicklungsaufgabe besteht darin, ein Gleichgewicht zwischen deiner spirituellen Reise und den Anforderungen des täglichen Lebens zu finden.

Neptun im Widder

Neptun wandert am 31. März 2025 in den Widder. Er zeigt dort mögliche Illusionen oder Täuschungen im Zusammenhang mit dem Pioniergeist und der Entschlossenheit in gesellschaftlichen oder politischen Angelegenheiten an. Es könnte bedeuten, dass idealistische Bewegungen oder politische Kräfte in der Gesellschaft von einer gewissen Unklarheit oder Täuschung geprägt sind. Dies kann auch auf mögliche Konflikte zwischen individuellen Zielen und gemeinschaftlichen Bestrebungen hinweisen. Umso wichtiger ist es, sich mit den Hinweisen der Okkultisten zu beschäftigen, die sich mit den Zukunftsfragen der Menschheit auseinander gesetzt haben. Dazu gehört Rudolf Steiner, der in seinem Werk dezidierte Hinweise gibt. An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass er bereits vor über 100 Jahren die soziale Frage gestellt hat und mit der Sozialen Dreigliederung eine Vision in die Welt brachte, die das gesellschaftliche Miteinander der Menschen auf ein völlig neues Fundament stellt.

Wenn Neptun im Widder steht, könnte dies auf eine Phase hinweisen, in der die Menschheit dazu neigt, spirituelle Themen auf eine kraftvolle und entschlossene Weise anzugehen. Oder wir haben ein starkes Bedürfnis nach einem tieferen spirituellen Verständnis und einer Suche nach einer höhere Wahrheit haben. Es könnte auch auf einen Trend hindeuten, bei dem spirituelle Lehren und Praktiken in einer kraftvollen und impulsiven Weise angenommen und verbreitet werden. Vielleicht bekommt auch die Soziale Dreigliederung damit einen kräftigen Wachstumsschub? Es würde mich freuen.

Träume und Ziele betrachten

Auf persönlicher Ebene kann Neptun im Widder eine Aufforderung sein, deine persönlichen Träume und Ziele genauer zu betrachten und sicherzustellen, dass sie der Realität standhalten. Es könnte bedeuten, dass du dazu neigst, impulsiv zu handeln oder unrealistische Ziele zu verfolgen, was zu Frustration und Enttäuschung führen könnte. Die Herausforderung besteht darin, deine Energie und Leidenschaft zu kanalisieren und gleichzeitig realistische Ziele zu setzen, um deine Träume zu verwirklichen.

Pluto ist am 19. November 2024 endgültig im Wassermann angekommen. Seine Herausforderung für uns liegt darin, sich den Schattenseiten des Lebens zu stellen und durch sie zu wachsen. Du könntest dich in Situationen wiederfinden, die eine intensive innere Arbeit erfordern und die dich zwingen, deine tiefsten Ängste und ungelösten emotionalen Konflikte anzugehen. Die Entwicklungsaufgabe besteht darin, diese Herausforderungen anzunehmen und sie als Chancen für persönliches Wachstum zu betrachten.

Pluto im Wassermann

Pluto im Wassermann zeigt gesellschaftliche und globale Veränderungen an, deren Anfänge wir bereits deutlich spüren. Es kündigt sich eine Zeit des tiefgreifenden Wandels in sozialen Strukturen, Gruppen- und Gemeinschaftsdynamiken am sowie in technologischen Entwicklungen. Es könnte bedeuten, dass tief verwurzelte Systeme und Strukturen in der Gesellschaft einer grundlegenden Transformation unterliegen, die neue soziale und technologische Paradigmen hervorbringen.

Auf persönlicher Ebene kann Pluto im Wassermann eine Aufforderung zu individueller und kollektiver Transformation und persönlichem Wachstum bedeuten. Du könntest dich aufgefordert fühlen, deine eigenen Ansichten und Überzeugungen zu überdenken und an die Erfordernisse des Wandels anzupassen. Dies könnte auch bedeuten, dass du dich in deinen persönlichen Beziehungen und sozialen Kreisen mit tiefgreifenden Veränderungen konfrontiert siehst, die eine Erneuerung deiner Denkweise und deines Verhaltens erfordern.

Uranus in den Zwillingen

Uranus bringt einen Ruf nach Freiheit und Innovation mit sich und wechselt am 12. Juli 2025 in die Zwillinge. Er lädt uns immer wieder ein, uns von starren Strukturen und Gewohnheiten zu lösen und uns für neue und unkonventionelle Wege zu öffnen. Du könntest mit unerwarteten Veränderungen konfrontiert werden, die deine Komfortzone herausfordern und dich zwingen, dich anzupassen. Die Entwicklungsaufgabe besteht darin, Flexibilität zu kultivieren und die Veränderungen als Möglichkeiten für persönliche Erneuerung und spirituelles Wachstum zu betrachten.

Der Einfluss von Uranus in den Zwillingen kann spezifische Entwicklungen und Veränderungen in den Bereichen Kommunikation, Technologie und intellektuellem Fortschritt signalisieren. In der mundanen Astrologie bezieht sich Uranus in den Zwillingen auf potenzielle radikale Veränderungen und Durchbrüche in den Bereichen Kommunikation, Transport, Bildung und Handel. Es könnte bedeuten, dass neue Technologien und innovative Ideen die Art und Weise, wie wir kommunizieren und Informationen austauschen, grundlegend verändern. Es kann auch auf unerwartete Entwicklungen in den Bereichen Bildungssysteme und Handelsabläufe hindeuten.

Offenheit, Neugier und Innovation

Auf persönlicher Ebene kann Uranus in den Zwillingen eine Aufforderung zu intellektueller Offenheit, Neugier und Innovation bedeuten. Du könntest dich dazu inspiriert fühlen, neue Kenntnisse zu erwerben, deine Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern und innovative Ideen zu verfolgen. Es könnte auch bedeuten, dass du dich in deinem persönlichen Denken und in deinem Kommunikationsstil unerwarteten Veränderungen gegenübersiehst, die neue Perspektiven und Ideen hervorbringen.

Die Herausforderungen, die mit Neptun, Pluto und Uranus einhergehen, sind wichtige Bestandteile unserer spirituellen Entwicklung. Indem du dich diesen Herausforderungen mutig stellst und aus ihnen lernst, kannst du in deinem persönlichen Wachstum und deiner spirituellen Reise voranschreiten. Letztendlich gewinnst du bei diesem Selbsterkenntnisprozess eine große Gelassenheit. Die Verbindung zur geistigen, zur seelischen Heimat, schafft innere Ruhe auch in Krisenzeiten und setzt damit Kraft frei für erforderliche Entscheidungen und Willensimpulse, die unsere gewünschte seelische Entwicklung sicherstellen. Gern stehe ich dir als Astrologin bei diesem Erkenntnisprozess beratend zu Seite im Rahmen meines vielseitigen Angebots. Das Spektrum meiner Arbeit habe ich auf meiner Webseite beschrieben.

Akzeptanz und Demut

Was können wir neben der Akzeptanz und der Demut vor dem “Circle of Life” noch aktiv gegen unsere Angst tun? Erkenntnis ist ein weiteres probates Mittel – was zugegebenermaßen mühsam sein kann. Gerade jetzt sind wir gut beraten, keine Information ungeprüft in uns hineinzulassen und uns nicht von Menschen in die Angst treiben zu lassen, nur weil sie dominant und laut genug auftreten. Prüfen kann man auch, ob eine Information tatsächlich in diesem Moment für uns wichtig ist. Wir werden täglich bombardiert mit Schreckensmeldungen, die mit unserem Leben faktisch nichts zu tun haben. Hätten sie es, könnten wir in diesem Kontext agieren, wären direkt betroffen. Das hat nichts mit Gleichgültigkeit zu tun, sondern mit der Akzeptanz, dass wir nur für uns und unser Leben die Verantwortung übernehmen können. Gestalten können wir nur dort, wo wir in unserem Leben angekommen sind.

Da auch bei Saturn und seinen Kräften die Polarität gilt, sollte man wissen, dass er auch der Herr des Goldenen Zeitalters ist. In diesem ist alles möglich. Es herrschen Fülle, Überfluss und Genuss. Er vermittelt uns also nicht nur die Lehre der Askese und Selbstbeschränkung, der Disziplin und irdischen Vergänglichkeit. Er schenkt uns auch Reife und Erfüllung. Auch hier gilt der ganz praktische Spruch: Was du säst, erntest du.” Da Saturn auch für absolute Gerechtigkeit steht, erleben wir in diesen Tagen das Echo unseres Tuns – und Nichttuns. Nicht mehr und nicht weniger geschieht gerade.

Verantwortung übernehmen für unser Leben

Schauen wir uns die Anforderungen der aktuellen Zeit selbstkritisch an, erkennen wir dass wir für uns selbst, unser Leben und unseren Lebensraum wieder die Verantwortung übernehmen müssen. Es gilt, achtsam auf sich selbst zu schauen – aber auch auf unseren Nächsten. Wir dürfen wieder die Rücksicht entdecken – auch beim Verbreiten der eigenen Angst. Nehmen wir uns also solidarisch an die Hand, um gemeinsam gut aus dieser Krise zu kommen.

Last but not least hilft eine Portion Humor. Ich erinnere gern abschließend nochmal an die humorige Erzählung des österreichischen Schriftstellers und Psychologen Paul Watzlawick (1921-2007):

Ein Mann klatscht alle zehn Sekunden in die Hände. Nach dem Grund für dieses Verhalten befragt, erklärt er: „Um die Elefanten zu verscheuchen.“ Auf die Bemerkung, dass es hier gar keine Elefanten gebe, antwortet er: „Na, also! Sehen Sie?“

Hast du heute schon in die Hände geklatscht? Wenn ja, dann wirkst du mit daran, dass uns nicht die Hölle aufgeht, sondern das Tor zu einem neuen Himmel auf Erden.

Für ein neues Wir

Lichter-Abende

Der Herbst ist da, die Tage sind deutlich kürzer und auch die allgemeine Stimmungslage ist alles andere als lichtvoll. Daher möchte ich in der dunklen Jahreszeit Lichter-Abende anbieten, die den hellen Momenten des Lebens Raum geben. Licht geht gegenüber der Finsternis immer als Sieger hervor. Erst recht dann, wenn sich Gleichgesinnte zu einem Come-Together zusammenfinden.

Die Lichterabende finden im 14-Tage-Rhythmus statt. Zum Warmwerden halte ich einen kleinen Vortrag zu einem Thema, das zur Zeitqualität passt. Astrologisch, philosophisch – immer aber lebensnah. Anschließend kann darüber diskutiert werden. Aber auch Persönliches, Fragen oder das Netzwerken ist gewollt. Das neue Wir – packen wir es ganz praktisch an. Die Termine findest du in meinem Eventkalender.

Meine Textanalysen

Seelenplan
Jahreshoroskop
Partnerschaft
Beruf
Kinderhoroskop

Wofür ist die Zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.