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Heilige Drei Könige

Heilige Drei Könige

Die drei Gaben und unser
Denken, Fühlen und Wollen

Heute gedenken wir der drei Heiligen Könige, die wir so selbstverständlich Jahr für Jahr in unsere Krippe stellen. Was repräsentieren die Weisen aus dem Morgenland, die wörtlich aus dem griechischen übersetzt „die Magier von Osten“ heißen? Die drei Männer folgten nach dem Bericht des Matthäus-Evangeliums dem Stern von Bethlehem zum Geburtsort des Jesusknaben. Manche Astronomen und Historiker vermuten, dass der Stern von Bethlehem eine Große Konjunktion der Planeten Saturn und Jupiter in den Jahren 7 bis 6 v. Chr. gewesen sein könnte. Diese Konjunktion erlebten wir zuletzt am 21. Dezember 2020.

Erst später wurden die drei Weisen auch als Heilige Drei Könige bezeichnet. Im Neuen Testament ist von ihnen nicht die Rede, wohl beziehen sich einige Weisen auf das Alte Testament, in denen die Geschenke Weihrauch, Gold und Myrrhe eine Rolle spielen. Erst später, ab dem 3. Jahrhundert, gab es Legenden über sie in der Form, wie wir sie heute kennen. In der evangelischen Kirche feiern wir heute das Epiphániasfest, an dem der Erscheinung des Herrn gedacht wird. Es gibt aber je nach Region und kirchlicher Ausprägung noch weitere inhaltliche Varianten und Motive.

Astrologe, Philosoph und Magier

In der Legenda aurea werden die Heiligen drei Könige, mit denen ich mich heute auseinander setzen möchte, als Astrologe, Philosoph und Magier beschrieben. Die Legenda aurea (lat. „Goldene Legende“) ist eine wahrscheinlich in den Jahren um 1264 in lateinischer Sprache verfasste Sammlung von ursprünglich 182 Traktaten zu den Kirchenfesten und vor allem Lebensgeschichten Heiliger und Heiligenlegenden, in denen sie explizit genannt werden.

Von Rudolf Steiner wissen wir, welche Symbolik sich hinter diesem Fest verbirgt. Das bedeutungsvolle sind die Opfergaben der Könige! Wie so oft finden wir auch bei diesem Datum Wurzeln in der frühen Menschheitsgeschichte. Am 6. Januar wurde im alten Ägypten das sogenannte Osirisfest gefeiert, das Fest des wiedergefundenen Osiris. Osiris wird bekanntlich überwunden von seinem Gegner Typhon. Von der Isis wird er gesucht und wiedergefunden. Dieses Wiederfinden des Osiris, des Sohnes Gottes, wird dargestellt durch das Fest vom 6. Januar.

Entwicklungsübergang in der lemurischen Zeit

Das Dreikönigsfest ist dasselbe Fest, nur dass es christlich geworden ist. Du fragst dich, was der verschwundene Osiris überhaupt ist? Der verschwundene Osiris stellt einen Entwicklungsübergang in Geschichte der Menschheitsentwicklung dar in der Zeit Lemuriens. In dieser Zeit zog das Manas, das Geistselbst in den Menschen ein. Osiris hat sich geopfert, in dem er sich zerteilte und in jeden Menschen versenkte. Dieses Manas, so heißt es in den alten ägyptischen Schriften, ist so lange nicht befreit, bis die wiedererscheinende Liebe Manas befreien kann.

Was ist die wiedererscheinende Liebe? Was mit der Manasbefruchtung in der Mitte der lemurischen Zeit entstanden war, war das Einziehen des Leidenschaftsprinzips in die Menschheit. Vor dieser Zeit hat es kein eigentliches Leidenschaftsprinzip gegeben. Das Prinzip der Liebe war noch nicht im Innern der Wesen, sondern draußen als sich offenbarendes irdisches Kama (das heißt irdische Leidenschaft, nicht zu verwechseln mir Karma!). Das Kama ist die egoistische Liebe. Der erste Bringer der von Egoismus freien Liebe ist Christus, der in Jesus von Nazareth erschienen ist.

Gold, Weihrauch und Myrrhe

Warum schenken die Heiligen Drei Könige nun diesem Jesus, der die selbstlose Liebe auf die Welt hat, ausgerechnet Gold, Weihrauch und Myrrhe? Diese drei Gaben stehen symbolisch für unser Denken, Fühlen und Wollen. Übersetzen wir das Ganze, dann schenken wir unser Denken, Fühlen und Wollen der selbstlosen Liebe, indem wir den Egoismus überwinden. Unser Denken, Fühlen und Wollen sind reale Kräfte, mit denen wir unser Leben gestalten. Haben wir ein Bewusstsein darüber, dass es im Leben darum geht, auch diesem höheren Ziel, der Liebe, zu diesen, erleben wir im Außen eine friedlichere Landschaft, ein gemeinschaftliches Miteinander und optimale Bedingungen für das eigene Werden.

Unser Geist, der unsere Seele speist, gibt uns über unser Unterbewusstsein immer wieder Signale, welche Gangart und welche Route wir einschlagen sollten, um in diese erstrebenswerten Gefilde zu gelangen. Wem das zu vage erscheint oder wer deutlichere Hinweise braucht. Nun, dem hilft die Astrologie. Durch die Auswertung des Geburtshoroskops erfährst du, welchen Weg sich deine Seele in diesem Leben vorgenommen hat. Die Seele strebt nach ihrer Veredelung – nicht nach einem Porsche, einem Häuschen im Grünen oder einen Lottogewinn.

So kann ein solches Horoskop dementsprechend nur Hinweise auf die seelischen Lernkurven enthalten, die zu einem erfüllten Leben führen können, wenn wir uns diesen bewusst widmen. Ein Jahreshoroskop entschlüsselt dir, welche Kapitel du in den kommenden 12 Monaten dafür aufschlagen kannst, wenn du das möchtest. Bei all dem vergiss nie: Du hast als Ego, also als Individualität in diesem jetzigen Leben, immer den freien Willen, zu entscheiden, ob du den Rufen deiner Seele und deines Geistes folgend möchtest oder nicht.

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Vollmond am 7. Januar 2023

Vollmond am 7. Januar 2023

Gemeinsam und mit
Liebe in die Freiheit

Das neue Jahr ist da für das ich dir und den deinen von Herzen all das wünsche, was du zu deinem Werden brauchst. Vor uns liegt ein spannendes Jahr, das reich ist an Wandlungspotenzial für jeden von uns aber auch für uns als Gesellschaft. Der Vollmond am 7. Januar bringt unsere Gefühle zum Schwingen und signalisiert uns mit seiner Luftbetonung, dass wir für den Übergang in die Luftepoche auch das Denken brauchen. Mit dem rückläufigen Merkur, der in einer Konjunktion mit der Sonne, dem Mond gegenübersteht, dürfen wir erst mal für uns selbst denkerisch Klarheit schaffen, was zu tun ist, um unserem Leben die Richtung zu geben, die wir wollen; damit wir die großen Wandlungsprozesse für uns optimal nutzen können.

Uranus und aufsteigender Mondknoten verbinden sich harmonisch mit der Vollmondachse und laden uns ein, uns den schicksalhaften Veränderungen, die in diesem Jahr anstehen, zu öffnen. Tonangeber für die Veränderungsprozesse sind Pluto und Lilith. Die wilde Göttin, weist uns auf den letzten Bogenminuten im Krebs in Opposition mit Pluto darauf hin, dass wir die Basis unseres Lebens auf ein neues Fundament stellen dürfen.

Emotionale Sicherheit

Das spüren wir an diesem Vollmond. Wir wünschen uns eigentlich emotionale Sicherheit nach all den Monaten der Sorge, den Ängsten und den Negativschlagzeilen über die Pandemie, den Ukraine-Krieg und die mutmaßliche Klimakrise. Wir graben uns vielleicht ein in unsere vertraute Umgebung und suchen daheim die Geborgenheit, die der Welt scheinbar abhandengekommen ist. Der rückläufige Merkur zeigt in Opposition zum Mond an, dass wir mit unserem Denken die Welt von morgen bauen. Unsere Gefühle und Gedanken sind reale Kräfte, die unsere Realität schaffen.

Nutzen wir die Erkenntniskraft des Vollmondes, um zu erkennen, welche Denkmuster wir haben, welche Gefühlsautobahnen wir in Frage stellen dürfen. Was macht die Angst mit uns oder die Gleichgültigkeit oder das Gefühl der Orientierungslosigkeit in einer Welt, die schon länger mit all ihren Widersprüchlichkeiten scheinbar keine verlässliche Ordnung mehr gibt. Ist das wirklich so oder dürfen wir einmal mehr hinterfragen, ob wir uns nur von dem Schilderwald der Mächtigen haben irritieren lassen? Wo ist die Wahrheit versteckt? Was gibt uns Halt? Wer schenkt uns die Hinweise, wie unsere Reise weiterzugehen hat.

Deine Seele kennt den Weg

Die Antwort auf diese Frage ist einfach und dennoch ausgesprochen anspruchsvoll: Denn die Antwort liegt in dir selbst. Deine Seele kennt den Weg. Wir dürfen lernen, diese innere Stimme, unsere Intuition und unser eingebettet sein in das Meer der Wahrheit wieder wahrzunehmen. Das mag, so zeigt es der Vollmond an, uns zunächst aus dem Gleichgewicht zwischen unserem altvertrauen Denken und Fühlen werfen. Wir neigen vielleicht dazu, zunächst einen Pol überzubewerten. Vielleicht haben wir Mühe, Situationen klar mit dem Verstand zu erfassen, da das Gefühl “dazwischenfunkt” oder wir geben der Vernunft und der Logik den Vorzug.

Mit dem Sextil von Mond und Uranus machen wir es uns bei all diesen Überlegungen nicht gemütlich. Wir mögen es, wenn etwas „läuft“ und fühlen uns dann wohl, wenn wir uns authentisch zeigen können. Persönliche Freiheit steht bei uns hoch im Kurs und eine innere Instanz treibt uns an, Neues auszuprobieren. Aber Achtung: Mit dem rückläufigen Merkur sollten wir vorsichtig bleiben, denn Verträge oder neue Projekte sind erfahrungsgemäß eher auf Sand gebaut. Auch hier gilt: Die Ausnahme bestätigt die Regel.

Disziplin und Verantwortung

Die Sonne steht im Steinbock und sorgt dafür, dass wir bei allem Hang zur Emotion doch mit einem guten Maß an Disziplin und Verantwortung das Leben meistern. Im direkten Zusammenspiel mit Merkur sind Wille und Verstand stark aufgestellt und unzertrennlich miteinander verbunden. Beide bilden mit Uranus ein Trigon, was den Ruf nach Freiheit, Unabhängigkeit und Selbsterkenntnis noch lauter erschallen lässt. Ein innerer Drang lässt uns vielleicht immer wieder aus überholten Strukturen ausbrechen und neue Wege suchen. Wir öffnen uns gegenüber Menschen, die geistige Anregung in unser Leben bringen. Die werden vom Trigon zwischen Merkur und Uranus ebenfalls beflügelt.

Mit Venus in Wassermann im Trigon mit Mars in den Zwillingen, der ebenfalls noch rückläufig ist, haben wir einen Hang zu unkonventionellem Verhalten und einen leichten Zugang zu originellen Ideen. Auch unsere Zweisamkeit profitiert von neuen Anregungen und wir tun viel, um frischen Wind in unsere Alltagsroutine zu bringen. Wir geben uns unbeschwert und natürlich und lassen dadurch auch das Feuer der Erotik knistern. Venus im Sextil zu Jupiter, der wieder direktläufig im Widder unseren Willen durchpulst, fördert unser Vertrauen in das Gute im Mitmenschen. Wir gehen offener und direkter auf andere zu, knüpfen neue Beziehungen und tun genau das, worum es in diesem Jahr gehen wird: Wir machen uns auf den Weg in das neue Wir.

Gemeinsam Pläne entwickeln

Mit Mars in den Zwillingen ist das Gespräch das Mittel unserer Wahl, um etwas zu bewirken. Gemeinsam entwickeln wir Pläne, wie das neue Wir aussehen könnte und bereiten uns intuitiv auf die Zeitqualität vor, die eintritt, wenn Pluto im Wassermann angekommen sein wird. Was das bedeuten kann habe ich in meinem Podcast über die astrologischen Highlights im neuen Jahr zusammengefasst. Dank der Timecodes, die ich gesetzt habe, kannst du dir Monat für Monat einen Überblick schaffen, was 2023 an Entwicklungspotenzialen auf uns zukommt.

Damit kein Beitrag von mir zur astrologischen Zeitqualität entgeht, kannst du gern meinen Kanal abonnieren und die Glocke aktivieren, dann bekommst du direkt eine Benachrichtigung, sobald mein neuster Podcast online ist. Ich freue mich, wenn du auch Gleichgesinnte darauf aufmerksam machst. Bei der Gelegenheit möchte ich mich auch für inzwischen 3.000 Abonnenten bedanken. Das tue ich mit einem Rabatt auf meine Textanalyse Jahreshoroskop. Ich schenke dir 5 Euro auf die Bestellung. Einfach den Rabattcode 3000 eingeben. Die Aktion läuft bis zum 15. Januar. Die Details stehen zum Nachlesen unten in der Videobeschreibung.

Wesentliche Veränderungen

Uranus steht noch immer am aufsteigenden Mondknoten und signalisiert, dass es um wesentliche Veränderungen geht, die mit unseren Werten in einem direkten Zusammenhang stehen. Damit sind einmal natürlich die äußeren Werte gemeint, so unser Geld, was sich im außen einmal durch das neue Bürgergeld zeigt, was Harzt IV namentlich ablöst aber im Ergebnis kaum Erleichterungen den Menschen bringt, die es brauchen. Gemeint sind aber auch die laufenden Bemühungen der Zentralbanken, das Bargeld abzuschaffen, indem wir demnächst nur noch digital bezahlen können. Hier müssen wir genau hinschauen und überlegen, ob wir den privatwirtschaftlich organisierten Zentralbanken wirklich soviel Macht über unsere Finanzen einräumen wollen.

Mit Werten sind aber auch die inneren Werte gemeint. Für Platon waren sie das, was das Handeln leiten soll, nämlich das Gute. Paul Satre weist uns darauf hin, dass die Freiheit die Grundlage aller Werte ist. Diesen Ansatz greift auch Rudolf Steiner auf, der darauf verweist, dass der freie Geist nur nach seinen Impulsen handelt, die er aus dem Ganzen seiner Ideenwelt durch das Denken ausgewählt hat. Der freie Mensch folgt diesen und trifft eine Entscheidung, wie er leben will. Ihn kümmert es ihn weder, was andere in diesem Falle getan, noch, was sie dafür befohlen haben. Er hat rein ideelle Gründe, die ihn bewegen etwas in die Tat umzusetzen.

Handlung aus der Freiheit heraus

Steiner ist wichtig, dabei zu betonen, dass die Handlung aus Freiheit die sittlichen Gesetze nicht ausschließt, wenn die Handlung dem Gesamtwohl dient, wenn sie aus Liebe getan wurde. Das Handlungsmotiv Liebe sei sogar höher zu bewerten als das Motiv aus einem Pflichtbewusstsein heraus, dem Gemeinwohl zu dienen. Denn der bloße Pflichtbegriff schließt die Freiheit aus, weil er das Individuelle nicht anerkennen will, sondern nur die Unterwerfung des Einzelnen unter eine allgemeine Norm fordert.

Nicht wenige befürchten Anarchie, wenn man dieser Maxime folgt. Aber ist das wirklich so? Wie wird ein Zusammenleben der Menschen möglich, wenn jeder nur bestrebt ist, seine Individualität zur Geltung zu bringen? Es braucht in erster Linie das Verständnis, dass wir alle mit unserem Denken aus der gleichen Ideenwelt schöpfen. Wir zapfen quasi alle die gleiche Quelle an. Die wunderbare Vielfalt im Denken unter den Menschen, die Individualität also, entsteht, weil wir auf eine unterschiedliche Art und Weise mit dieser Ideenquelle in Resonanz gehen.

Denken ohne Norm

Wir müssen begreifen, dass es in unserem Denken keine Norm geben darf, sondern dass es selbstverständlich sein sollte, dass wir in aller Freiheit in ganz unterschiedlichen Geisteswelten leben . Ein konfliktreiches Aufeinanderprallen dieser unterschiedlichen Denkwelten ist bei freien Menschen ausgeschlossen, denn sie urteilen nicht nach einer vorgegeben oder gar verordneten Weltanschauung, sondern wissen, dass es in der Natur des Menschen liegt, zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen im Denken zu kommen. Haben wir darüber ein Bewusstsein, können wir den Nächsten in aller Liebe annehmen und sein Wollen respektieren. Zusammengefasst wird das in dem berühmten Satz Steiners: „Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen.

Warum erzähle ich das? Weil auch dieser Vollmond uns nur vorbereitet auf den großen Wandel, den Pluto im Wassermann von uns fordern wird. In der Polarität gedacht haben wir das Potenzial für ein neues Miteinander, aber auch das Potenzial in einer totalitären Diktatur zu landen, wenn wir uns nicht dafür entscheiden, als Menschheit ein neues Kapitel des Miteinanders aufzuschlagen. Wer ist die Menschheit? Das ist die Summe aller Individuen. Die Menschheit – das bist auch du. Wenn dir bewusst ist, dass es in den nächsten Wochen und Monaten darauf ankommen wird, zu erkennen, dass es darum geht, dich in aller Liebe zur Freiheit zu bekennen, dann bist du Pionier der neuen Zeit. Wenn du das als Aufgabe angenommen hast, darfst du dementsprechende Zeichen setzen.

Die dunkle Seite der Liebe

Mit Lilith in Opposition zur Venus bekommen wir Hinweise auf das Wandlungspotenzial, dass es darum geht, auch die dunkle Seite der Liebe zum Ansporn werden zu lassen, die uns zu mehr persönlicher Reife führt. Wir alle haben durch die Liebe Verletzungen davon getragen und uns wurde in ihrem Namen im schlimmsten Fall das Urvertrauen beschädigt oder der Mut genommen, uns der Liebe mit ganzem Herzen zu öffnen. Dazu sind wir jetzt einmal mehr eingeladen. Mit Lilith im Trigon zu Jupiter wird unsere Suche nach dem Sinn neu belebt, der letztlich von der Liebe getragen wird. Wir dürfen unser Weltbild polieren und die Farben auffrischen oder sogar neuen Farbakzente setzen.

Mit Lilith in Opposition zu Pluto bekommt das Ganze eine gewaltige Sprengkraft, denn unser Unterbewusstsein strebt nach Gefühlstiefe. Lippenbekenntnisse werden daher kaum erfolgreich sein. Je mehr wir den Zugang zu der eigenen inneren Seelenkraft, Intuition und Gefühlstiefe finden, desto mehr ahnen oder wissen wir, dass eine schmerzhafte Erfahrung nicht nur ein sinnloser Schnitt im Leben ist, sondern uns tiefer auf unser eigenes Wesen zurückwirft und letztlich zu immer größerer seelischer Reife führt.

Unsere Wurzeln heilen

Der Vollmond im Krebs erinnert uns an unsere Wurzeln. Das sind unsere Prägungen, die wir durch unsere Eltern, Großeltern und Ahnen mit auf den Weg bekommen haben. Auch sie heilen, wenn wir uns erinnern, dass unsere eigentliche Herkunft eine Geistige ist. Unsere geistig Heimat wird uns die Orientierung geben, die wir brauchen, um den plutonischen Wandlungsprozess, der in diesem Jahr beginnt, optimal zu nutzen. Unsere geistige Heimat erreichen wir über die Kraft unseres Denkens, mit dem Mut in unseren Herzen und der Gewissheit, dass wir in unserem Wollen nicht allein sind.

Wir werden als Kollektiv aber auch als Individuum begleitet von den kosmischen Kräften. Öffnen wir uns unserer Intuition und wir werden uns auf dem Weg in die Zukunft nie wieder verfahren. Du wirst überrascht sein, wie viele Gleichgesinnte sich bereits auf den Weg gemacht haben und wie groß die Freude ist, wenn du dich ihnen zu erkennen gibst. Du bist wichtig und unverzichtbar, darum bist du hier. Die Welt braucht dich und deine Talente. Wie jede große Reise beginnt auch die in eine neue Welt mit dem ersten Schritt. Worauf wartest du noch? Raus aus den Puschen und rein in das neue Wir.

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Neumond am 23. November 2022

Neumond am 23. November 2022

Mache dein Licht an!

Mond und Sonne stehen an diesem 23. November als Neumond vereint im Tierkreiszeichen Schützen. Auf die Bevölkerung wirkt diese Signatur freundlich. Sie macht uns optimistischer und lässt uns über unsere Ideale nachdenken. Der Herbst war ja bislang entgegen aller Befürchtungen nicht so schlimm, wie gedacht. Es gab hierzulande keine Revolutionen, das Licht blieb an und die Dusche warm. Was soll jetzt denn noch schiefgehen, könnte die Überzeugung sein, wenn wir am Glühweinstand in vertrauter Manier die Tassen heben.

Mond und Sonne bilden mit Jupiter, dem Göttervater ein wohliges Trigon. Er ist tags drauf wieder direktläufig und kurz davor, über die kosmische Spalte in das Tierkreiszeichen Widder zu wandern. Das bedeutet, dass wir dieses Gefühl der Verbundenheit mitnehmen dürfen in die Widderqualität. Jupiter stärkt dort unsere Tatkraft. Unser Gefühl fließt gewissermaßen in unsere Hände und wir sind als Volk in der Lage unsere eigenen Rechtsvorstellungen umzusetzen. Die können sich von dem, was uns die Politik verordnet, deutlich unterscheiden. Das belegen zahlreiche Gründungen von Genossenschaften und Gemeinschaften auch im deutschsprachigen Raum.

Menschlich Werte schaffen

Auch die Genossenschaft „Menschlich Werte schaffen“, hat in diesen Tagen die Urkunden an ihre Genossen verschickt. Die Vereinigung möchte Menschlichkeit und gelebte Werte in unser Wirtschaftsleben bringen und ist inspiriert von der Sozialen Dreigliederung, wie sie vor über 100 Jahren bereits Rudolf Steiner skizziert hat. Die juristischen Hürden ihrer Gründung sind also erfolgreich genommen. Auch ich bin Genossin. Vielleicht willst auch du dich dieser Gemeinschaft anschließen?

Was hierzulande noch eine Besonderheit ist, wird übrigens in Italien beherzt auch vom Staat begünstigt. Der Genossenschaftsgedanke ist sogar in der italienischen Verfassung verankert. Das genossenschaftlich organisierte Miteinander ist beispielsweise in Ligurien oder Süditalien gern gesehen und wird dort üppig gefördert. In Genua ist nicht nur eine deutsche Schule, die einen ausgesprochen guten Eindruck macht, durch das Goetheinstitut vor Ort dürfte auch die deutsche Community dort eine relevante Größe haben.

Mein Herzprojekt

Ich selbst trage schon länger die Gründung eines genossenschaftlich organisierten Bildungs- und Therapiezentrum mit mir herum. Dort soll es neben therapeutischen Angeboten auch die Möglichkeit geben, sich im Sinne einer Bewusstwerden über das Menschsein und unsere Aufgabe in diesen Zeiten weiterzubilden. Die Begegnung mit Gleichgesinnten und die Möglichkeit dem Leben korrigierende und motivierende Impulse zu geben, sind weitere Bausteine des Konzepts, was in einem beherzten Miteinander gemeinsam ausgereift werden kann. Warum damit nicht an die Adria gehen? Meine Ideen dazu findest du auf meiner Webseite mit dem Titel „Herzprojekt“. Es braucht für die erfolgreiche Umsetzung gut sortierte Macher mit der Fähigkeit zur Verbindlichkeit. Sind die gefunden, findet sich alles andere. Wenn dich das anspricht, dass freue ich mich auf dein E-Mail.

Die Internetplattform „Bring together“ erfreut sich ebenfalls wachsender Beliebtheit. Davon zeugt der erfreuliche Anstieg von Projekten in der einsehbaren Datenbank. Europaweit werben Gemeinschaften, Genossenschaften und Menschen dafür, sich ihren Ideen anzuschließen, die allesamt die Überschrift tragen: „Das neue Wir“.

Offenheit und Enthusiasmus

Jupiter kann rund um diesen Neumond dafür sorgen, dass wir mit spontaner Offenheit und Enthusiasmus den neuen Lösungen eines menschlichen Miteinanders unser Vertrauen schenken und mitmachen. Wir ringen vielleicht mit der Frage wie man eine Gemeinschaft bildet, wenn jeder individuell lebt? Was ist die Kulturaufgabe in diesem Zusammenhang? Sind wir nur Mitläufer oder bereit, aktiv die Rolle des Gestalters zu übernehmen?

Die Sonne im Schützen erlaubt uns, unseren Horizont für unsere Wesensverwirklichung und Identitätsfindung zu erweitern. Die Frage nach dem höheren Sinn wandert durch unsere Seelen. Wir haben das Bedürfnis nach Weite und möchten am liebsten alle Begrenzungen ablegen. Das gelingt uns in diesen Tagen nicht mit revolutionären Mitteln. Vielmehr sind wir eingeladen, über uns selbst und unsere Beschränkungen hinaus zu wachsen.

Politische Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft

Sonne und Jupiter symbolisieren die inhaltliche Komponente des Rechtsstaats im Sinne einer gerechteren Weltordnung. Inhaltlich geht es um die politische Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft der Regierung. Wir ahnen, dass es künftig nicht reichen wird, den Leuten in den Regierungen das Feld zu überlassen. Da Glaubwürdigkeit bei Politikern, sobald sie das Ruder der Macht in der Hand halten, kaum noch zu messen ist, werden wir die Weltordnung schon selber besser gestalten müssen.

Dass die uns bedrängenden Mächte nicht wirklich fest im Sattel sitzen, zeigt die jüngste Entwicklung. Facebook entlässt als wichtiger Player des digitalen Machtgefüges 11.000 Mitarbeiter. Dass Großbritannien so schnell seinen Premier ausgetauscht hat, belegt: Hier läuft nicht viel nach Plan. König Charles wird inzwischen unverhohlen mit Eiern beworfen. Er ist einer der überzeugtesten Streiter für den Great Reset. Die Zentralbanken stehen ebenfalls enorm unter Druck. Die Zinserhöhungen werden ihre Wirkung nicht verfehlen und der Investitionsfreude der Wirtschaft einen deutlichen Dämpfer verpassen. Ob damit die Rezession verhindern wird? Kaum. Dazu sind die Energiepreise viel zu hoch. Zahlreiche deutsche Traditionsunternehmen wandern ins Ausland ab und sogar Linde, das Urgestein der deutschen Wirtschaft, verlässt den Dax, den deutschen Aktienindex.

Wie reden wir miteinander?

Merkur, der für den Handel und im weiteren Sinne für die Wirtschaft steht, ist ebenfalls im Schützen angekommen. Er steht auch für unsere Kommunikation und unser Denken. Beidem kann bei einem Schütze-Merkur der Realitätssinn fehlen. Andererseits lädt er uns ein, über das Wesen der Kommunikation grundsätzlich nachzudenken. Wie reden wir miteinander? Reden wir überhaupt noch miteinander? Oder sind unsere Dialoge nur noch eine Aneinanderreihung von Sprachnotizen auf Whatsapp? Wann haben wir uns ernsthaft, geduldig und liebevoll mit unseren Nächsten persönlich auseinandergesetzt? Das Abstandhalten und Masketragen hat viele Verstummen lassen. Wir haben eine deutlich spürbare Vereinsamung.

Unsere Jugend krankt an all den digitalen Tools zur Selbstdarstellung da sie dort nicht wirklich ein Miteinander ausdrücken und leben zu können. Es mangelt vielerorts an der Begeisterung, andere von den eigenen Ansichten überzeugen zu wollen. Es scheint fast, als sei es zu anstrengend, in den Dialog zu treten, der nicht nur Konsens, sondern auch den Dissens braucht, wenn Entwicklung stattfinden soll. An Ideen mangelt es uns in diesen Tagen kaum. Lassen wir sie raus. Schenken wir ihnen die Möglichkeit, sich zu manifestieren. Stärken wir sie mit unserem feurigen Denken, Fühlen und Wollen. Erzählen wir einander von unseren Wunschvorstellungen, Plänen und Ideen und wir können beobachten, wie sie dadurch Blüten treiben.

Die Diplomatie wird wachgeküsst

Merkur und Venus bilden an diesem Neumond eine Konjunktion, was die Kommunikation, den Dialog mit dem Schönen, aber auch mit unseren Werten verbindet. Die Diplomatie wird wachgeküsst. Hoffen wir, dass sie nur geschlafen hat und nicht im Wachkoma lag, denn dann dürfte es mit dem Küssen schwierig werden… Treten wir in den Dialog, können wir charmant sein, gehen leicht auf andere zu und versprühen Liebenswürdigkeit. Die Liebe verknüpfen wir mit unseren Idealen.

Großzügigkeit macht sich breit, nicht nur bei den Saudis, die schlappe 220 Milliarden Dollar in die Hand genommen haben, um eine Fußballweltmeisterschaft in der Wüste stattfinden zu lassen. Interessanterweise regt sich hier weder jemand über die CO2 Bilanz auf, noch über die menschenverachtenden Bedingungen für die zahllosen Arbeiter. Nicht wenige verloren bei den diversen Bauvorhaben ihr Leben. 220 Milliarden, was für eine gewaltige Summe.

Weltoffene Bildung

Auch wenn es inzwischen en vogue ist, solche Summen in die Währung „Waffen für die Ukraine“ umzurechnen, denke ich doch auch an all die menschenwürdigen Möglichkeiten, die man mit diesem Geld schaffen könnte. Eine weltoffene Bildung für die arabischen Staaten zum Beispiel, die gleichberechtigt Frauen und Männern die Möglichkeit eröffnet, ihr Wesen zu entfalten. Ich gebe zu, diese Vision könnte angesichts der frischen Brise menschlichen Geists dem ein oder anderen homophoben Scheich direkt die Kufiya vom Kopf wehen…

Venus im Schützen weitet unseren Horizont, öffnet uns neuen Erfahrungen und lässt uns innerlich wachsen. Das ist eine große Chance, denn immer mehr Menschen und auch immer mehr junge Menschen spüren, dass in der eigenen Seele nichts ist, was trägt. Waren es in der Kindheit noch die Familie, Freunde und die Schule, die uns Halt gegeben haben, stehen wir als Erwachsene oft auf eine gewisse Art und Weise vor dem Nichts, wenn man in sich hineinschaut. Die Routine unseres Alltags, die zermürbenden Nachrichten und globalen Drohszenarien und das meist große Schweigen angesichts des immensen Unrechts in der Welt lassen uns fragen: Was hat das alles mit mir zu tun? Wir erleben eine Finsternis um uns herum, die uns kaum noch an das Licht glauben lässt. Ist das alles ein dummer Zufall, blöd gelaufen oder das Ergebnis des Bösen? Auch wenn es schwerfällt, diesen Gedanken zuzulassen: Im Hinblick auf die Menschheitsentwicklung läuft alles sauber nach Plan.

Nicht ohne Getöse

Auch die Astrologie ist mit diesen Geschehnissen einverstanden. Denn mit dem Start in die Luftepoche ändern sich die Parameter der Welt. Das geht nicht ohne Getöse. Wenn Pluto im März in das Tierkreiszeichen Wassermann wandert, wird er unsere Gemeinschaften, unsere Gesellschaften, die Menschheitsfamilie, kurz das Miteinander transformieren. Das bedeutet, das Wesen des Wirs verändert sich kraft eines Bewusstwerdungsprozesses, dem wir unterworfen sind. Wir tun also gut daran, wenn wir uns mit diesem Themenkomplex auseinander setzen, um nicht Spielball der Ereignisse zu werden.

In unserer Menschheitsentwicklung, die Rudolf Steiner immer wieder so eindrücklich in seinem Werk beschrieben hat, brauchen wir diese Finsternis, die wir jetzt erleben, damit wir das Licht begreifen. Ob du das jetzt glaubst oder nicht, aber wir stehen tatsächlich am Beginn des lichten Zeitalters das in uns entzündet wird. Wir durchlaufen als Menschheit diese Seelenfinsternis nicht, um diese zu verdrängen mit äußeren Aktivitäten und medialer Ablenkung. Wir sollten uns stattdessen besser dieser Leere in uns stellen. Spüre hinein in diese schwarze Loch, was uns schon montags vom Freitag träumen oder uns in den sozialen Medien mit viel Sehnsucht nach einem besseren Lebens rufen lässt. Warum ist das wichtig uns diesem Gefühl zu stellen?

Wenn wir diese Seelenfinsternis nicht in uns zulassen und diese annehmen, können wir nicht die Frage aufkommen lassen, die jetzt ansteht: Was ist Freiheit? Was befreit dich und mich von all dem äußeren Wahnsinn, der uns umgibt? Für eine Antwort müssen wir zunächst erkennen, dass Freiheit nicht nur schön ist, sondern auch das eigene innere Empfinden der eigenen Nichtigkeit nach sich zieht. Du fragst dich vielleicht: Wer bin ich? Was habe ich wirklich gelernt? Bin ich nur ein Produkt meiner Verhältnisse? Haben wir noch den Impuls in uns zu fragen: Wer bin ich ohne all diese Äußerlichkeiten? Wer ist Ich?

Das Feuer des Wollens

Die Antwort können wir nicht im Kopf finden. Merkur und Venus zeigen uns wie es geht: Unser Wissen und unsere Fragen müssen in unser Herz rutschen. Nur dort werden sie beseelt und nur von dort aus können wir auf eine wahrhaftige Art und Weise ins Tun kommen. In unserem Herzen brennt das Feuer des Wollens. Und dort ist letztendlich auch all das verankert, was uns alle jung hält. Denn Jungsein bedeutet, ein Leben lang den eigenen Weg zu suchen. Das tut wir am besten dann, wenn wir das mit einer unverstellten kindlichen Neugier angehen. Tun wird das, stehen wir mit der Welt im Austausch, um uns selbst in der Welt immer wieder neu zu entdecken. Alt sein stellt diese Fragen nicht mehr. Alte Menschen glauben, bereits fertig zu sein.

Zum Jungsein gehört auch das Interesse daran, was vorangegangene Generationen geschaffen und geleistet haben und die Frage, was die künftigen Generationen von einem selbst abverlangen werden. Was geben wir diesen mit? Wie erziehen wir unsere Kinder, damit sie diese Haltung entwickeln können?

Wie steht es um unser Interesse, das Wesen eines Kindes wirklich entdecken zu wollen? Fragen wir, was es aus der geistigen Welt mitgebracht hat in diese Inkarnation? Wie begegnen wir dem Umstand, dass Kinder im Wesentlichen durch Nachahmen lernen? Wie würdig sind wir, um nachgeahmt zu werden? Wie und mit was stillen wir die Sehnsucht des Kindes nach Erfahrung und Auseinandersetzung mit den auch geistigen Werten? Das noch reiche Gefühlsleben eines Kindes braucht Kulturimpulse, um Empathie ausbilden zu können. Heranwachsende brauchen Bedingungen, die es ihnen ermöglichen, das eigenständige Denken herauszubilden. Das ist mehr, als das wiedergeben erlebter Reize.

Fruchtbare Lebensbedingungen

Der junge Mensch muss eine Möglichkeit haben, sich in dem Anderen zu entdecken, um zu wissen: Wer ist mein Ich? Ist das wirklich nur der Pubertäter, der mit der Hose unterm Hintern und dem Handy vor der Nase durch die Zeit schlurft? Was tun wir, um den jungen Menschen zu zeigen, wer sie sind und wie wichtig sie in dieser Welt sind? Schaffen wir fruchtbare Lebensbedingung für unsere Jugend, was zahlreiche Waldorfschulen aber auch die Montessorischulen bereits mit viel Herzblut anbieten, bewahren wir uns eine schöpferische Lebensqualität. Die jungen Menschen können ihr Leben lang jung bleiben, weil sie und vielleicht auch wir imstande sind, uns immer wieder neu kennenzulernen. Wir nehmen dann am Weltgeschehen teil und kreisen nicht nur tagaus und tagein um die Befriedigung unseres unersättlichen Egos.

Nehmen wir am Weltgeschehen teil, dann können wir es denkerisch durchdringen und spüren, was getan werden muss. Dann fahren wir als Menschheit vielleicht auch andere Ergebnisse ein, als die bei den jüngsten Wahlen in den USA. Wenn eine solche USA noch die Wahl hat zwischen einem senilen und einem größenwahnsinnlichen Greis, dann läuft da irgendwas so gar nicht rund. Es fällt nicht schwer zu ahnen, dass der Pluto Return will, dass sich die USA neu erfinden. Ein Weitermachen als Weltmacht scheint unter diesen Bedingungen kaum möglich zu sein. Es wird nicht viele aufgeklärte Menschen geben, die das traurig stimmt. Wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht vom Regen in die Traufe kommen. Das Modell China ist für westliche Kulturen kaum erstrebenswert.

Denken ist unsichtbar

Unser Handeln wird dann verantwortungsbewusst, wenn wir wissen, wer da denkt. Denken ist ein unsichtbarer Akt. Spätestens jetzt dürfen wir erkennen, dass wir Menschen tatsächlich ein geistiges Wesen sind. Denken wir gemeinsam, können wir uns im Geiste begegnen und Eltern auch eines Gemeinschaftsgeistes werden. Auch dieses miteinander Verbundensein hält uns jung. In einer Gemeinschaft erleben wir aus der Isolation, die unserem Menschsein anhaftet, uns selbst und erleben, dass wir in einer Gemeinschaft etwas bewegen können.

Wir sind bei unserem Ringen um irdisches Bewusstsein nicht allein. Auch wenn wir es vielleicht nicht wissen oder belächeln: Uns persönlich begleitet durch alle Inkarnationen hinweg, mit einer unermüdlichen Geduld unser Engel. Du nennst ihn vielleicht Schutzengel. Er hat ein originäres Interesse an unserer Menschwerdung. Er spricht mit uns und wir erkennen seine Impulse auf uns in den Idealen, die wir in uns entwickeln und spüren. Haben wir Ideale im Leben entwickeln können, dann werden wir gewissermaßen von einem guten Geist begleitet. Jupiter in den Fischen, aber auch Neptun in den Fischen ist der kosmische Hinweis, dass es jetzt Zeit ist, uns diese kosmische Ordnung bewusst zu machen. Sie fördert uns und steht uns gerade in diesen schweren Zeiten zur Seite.

Astrologie macht die kosmischen Zeichen sichtbar

Der Kosmos lässt uns mit unseren Fragen auch an das eigene Schicksal nicht allein. Die Sterne zeigen uns den Weg. Den der Menschheit aber auch den von jedem einzelnen von uns. Die Astrologie macht diese kosmischen Zeichen nicht nur sichtbar, sie übersetzt uns diese Sprache in verständliche Hinweise über unseren Seelenplan und die anstehenden Entwicklungsschritte. Wir brauchen nicht mühsam die Zeichen der Zeit suchen. Sie sind direkt über uns. Gemäß dem kosmischen Gesetz, wie oben so unten, können wir Rückschlüsse auf den roten Faden unseres Lebens ziehen und auf die aktuellen Lernkurven, die wir nehmen dürfen. In meiner astrologische Beratung erkläre ich dir verständlich, was dir deine Sterne sagen. Meine Textanalysen fassen die unterschiedlichen Aspekte erkenntnisspendend ebenfalls zusammen. Mehr über mich und meine Arbeit erfährst Du auf meiner Webseite. Auch diesen Link findet Du unten im der Videobeschreibung.

Die Gemeinschaften werden übrigens von den Erzengeln begleitet. Sie können Menschen aber nur dann zu einer Gemeinschaft verbinden, wenn dort ein gemeinsames Fühlen herrscht. Ein kühles Denken oder gar ein berechnendes Kalkül schafft keine Gemeinschaft. Es braucht Herzenswärme, die dann aufkommt, wenn wir uns in einer Gruppe für ein Ideal erwärmen und uns gewissermaßen von diesem entzünden lassen. Zur Zeit hat Erzengel Michael die Regentschaft über die Gemeinschaften. Er ist nicht nur ein christlicher Repräsentant. Wir finden ihn mit anderen Namen in allen Kulturen dieser Welt wieder. In unserer jetzigen Epoche, im Fische-Zeitalter, in dem wir uns noch bis etwa zum Jahre 2500 befinden, geht es darum, mit seiner Hilfe zu erkennen, dass wir geistige Wesen sind. Als solche dürfen wir uns in aller Freiheit das Bewusstsein darüber erringen, dass wir mit dem Denken und unserem Fühlen die Schöpfer unseres Seins sind.

Starke Gemeinschaften bilden

Alles was wir im Außen erleben, haben wir als Individuum oder als Kollektiv gedacht und empfunden. Wenn wir das Außen im gesellschaftlichen Sinne verändern wollen, müssen wir starke Gemeinschaften bilden, in dem jeder einzelne seine Flamme der Erkenntnis entzünden kann. Daraus wird in der Summe ein Feuer, was uns nährt und wärmt und alle Dunkelheit aus unseren Lebenskulissen verschwinden lässt. Dieses helle Licht der Begeisterung lässt jene von der Bühne des Lebens abtreten, die mit Gier, Machtkalkül und mangelnder Selbstliebe von sich reden machen.

Erzengel Michael reinigte einst mit seinem Flammenschwert den Himmel vom Drachen, indem er diesen auf die Erde warf. In diesem biblischen Bild versteckt sich die Botschaft, dass unser Denken vom irdischen Ego befreit wurde. Haben wir ein Bewusstsein darüber, dass wir dieses freie Denken haben, dann werden wir frei. Michael dient Christus. Christus ist der Schöpfergott, der sich in die Erde inkarnierte und somit seinen Platz auch in uns allen hat. Das ist das große Mysterium von Golgotha, dem Ort, an dem Jesus Christus das Kreuz der Menschheit auf sich nahm. Er steht für das Tierkreiszeichen Fische, in dem Neptun und Jupiter uns zurufen: Erhebt Euch zu dem, was Ihr seid: Geistige schöpferische Wesen, die angetreten sind, um die Liebe zu lernen und um mit ihren Farben eine neue Erde, ein neues Wir zu schaffen.

Herzdenken ist eine Geisteshaltung

Herzdenken ist der Begriff für diese Geisteshaltung. Diesem Herzdenken käme es nicht in den Sinn Egoziele zu verfolgen. Setzt sich dieses Herzdenken durch, dann wird nie wieder alle zwei Sekunden ein Kind verhungern, während in der sogenannten industriellen Welt jedes Jahr 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden. Haben wir das Herzdenken entwickelt, lassen wir es nicht mehr zu, dass im Mittelmeer hunderte Menschen ertrinken, weil sie lieber dieses Risiko in Kauf nehmen als weiterhin die unmenschlichen Lebensbedingungen in ihrer Heimat zu ertragen, an denen die westliche Welt nicht ganz unschuldig ist. Wir sagen kollektiv nein zu den Machtphantasien eines World Economy Forums und all den Puppen, die diese Vereinigung in sehr vielen westlichen Regierungen tanzen lässt. Wir erheben unseren Geist, schließen uns zusammen und sorgen dafür, dass Licht werde auf dieser Erde. Es wird bereits Licht durch zahllose Gemeinschaften die sich gründen mit den unterschiedlichsten Zielen aber doch immer mit dem Ideal: Das Miteinander und damit die Welt ein gutes Stück besser zu machen.

Was sich alle Gemeinschaften immer bewusst sein müssen ist die Treue, die erforderlich ist, um von Dauer zu sein. Dazu hilft, sich einmal demütig zu verinnerlichen, wer alles dazu beigetragen hat, dass jeder einzelne von uns dort steht wo er angekommen ist. Haben wir darüber ein Bewusstsein, hat das Ego auch in den Gemeinschaften keine Chance mehr. Es macht sich Demut und Dankbarkeit breit.

Taktisches Geschick

Kommen wir mit unserem neuen Herzdenken ins Tun, versorgt uns der rückläufige Mars in den Zwillingen mit taktischem Geschick. Wir entwickeln in Gedanken einfallsreich “Schlachtpläne” und diskutieren darüber. Wir handeln in der Regel objektiv, vernünftig und anpassungsfähig. Mars bildet mit Saturn ein Trigon, was es uns erlaubt, diszipliniert unsere Kräfte einzuteilen. Was beruhigend ist: Dieser Aspekt deutet auch darauf hin, dass wir einen Angriffskrieg nicht befürchten müssen. Vielmehr geht es um die dauerhafte Durchsetzung eines Plans. Mit Ausdauer können wir die einmal gesteckten Ziele erreichen. In den Genuss dieser Zeitqualität kommen allerdings nicht nur die Guten, sondern auch die Puppen, die Klaus Schwab gern tanzen lässt.

Das Quadrat von Mars und Neptun stellt uns in das Spannungsfeld von Durchsetzung und Einfühlungsvermögen. Das bedeutet, wir können uns vermutlich besser für andere durchsetzen als für uns selbst. Auch das ist ein Hinweis, das politische Egoshooterspielchen auf Dauer nicht wirklich erfolgreich sein können. Wir setzen uns eher für Schwächere ein und leisten tatkräftig Hilfe.

Das Leben voll auskosten

Jupiter in den Fischen von dem ich bereits gesprochen haben, steht nicht nur mit dem Neumond in einer harmonischen Verbindung, sondern auch mit Pluto. Das Sextil fördert uns darin, das Leben voll auszukosten. Unsere Suche nach dem Sinn kann etwas leidenschaftliches bekommen. Es fällt uns leicht, unsere Weltanschauung und die anderer in Frage zu stellen, was aber leider auch dafür sorgt, dass wir nie so richtig zur Ruhe kommen. Das gelingt eher, wenn wir uns auf den Weg und nicht auf das Ziel konzentrieren. Was ist der Weg und was ist das Ziel? Das signalisieren uns einmal mehr Saturn und Uranus mit ihrem Quadrat, was uns bereits seit Monaten auf Trab hält. Das Neue ringt mit dem Alten. Wir dürfen unser vermeidlich sicheres und strukturiertes Leben aufgeben zugunsten der eigenen Individualität. Haben wir ein Bewusstsein darüber, wer wir sind, gelingt uns das neue Wir.

Der aufsteigende Mondknoten im Stier weist an diesem Neumond wieder darauf hin, dass die Verteidigung unserer geistigen Werte in dieser Zeit zu unseren zentralen Lebensaufgaben gehört. Lauschen wir unserer inneren Stimme, dürften wir den Ruf nach Freiheit und Originalität deutlich wahrnehmen. Das Schicksalsrad dreht sich. Ob wir das nun wollen oder nicht. Mit der Kraft unseres Herzens wird es weniger ächzen und knarren, sondern sich fröhlich drehen, so dass die verschiedenen Speichen des Seins das zeigen, was es werden soll: Eine Menschheitsfamilie aus bewussten, weil erwachten Individuen, die sich frei und mit der Kraft ihrer Herzen begegnen.

Das Licht in uns entzünden

Wenn wir wenige Tage später die erste Kerze auf unserem Adventkranz entzünden ,erinnern wir uns bitte daran, dass es jetzt mehr denn je darauf ankommt, das Licht in uns selbst zum Leuchten zu bringen. Woche um Woche wird es eine Kerze mehr, bis wir Weihnachten das Licht des Christus feiern. Dieser brachte das göttliche Licht in die Welt, damit wir es in uns selbst entdecken, entzünden, um miteinander würdevoll, frei und erfüllt von Liebe für das neue Wir zu leuchten.

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Michaeli-Zeit

Michaeli-Zeit

Das Bewusstsein
denkerisch stärken

Wenn ab dem 23. September das Sternzeichen Waage die Zeit regiert, merken viele, dass jetzt das Innenleben wieder mehr in unseren Fokus rückt. Die Abende sind früher dunkel, die ersten Lebkuchen stehen in den Supermarktregalen, wir feiern Erntedank und gedenken am 29. September dem Erzengel Michael.

Astrologisch werden wir mit dem Quadrat von Saturn und Uranus gefordert, das Anfang Oktober fast gradgenau zum vierten Mal einen Spannungsaspekt bildet. Das bedeutet, das Alte geht, was eindrucksvoll mit dem Tod der Queen am 8. September ein Gesicht bekommen hat. Elisabeth II. stand wie sonst keine Persönlichkeit der Gegenwart für die Werte der alten Zeit. Als sich kurz vor ihrem Tod über dem Buckingham-Palast zwei Regenbogen zeigten, war das wie ein grandioser Abschluss einer staatstragenden Epoche.

Schatten von Lady Diana

Die Queen macht Platz für ihren Sohn Charles III. der sich für Umweltschutz, Nachhaltigkeit und eine Modernisierung der Monarchie stark machen will. Besonders beliebt ist er nicht. Dafür sorgte er durch seinen exaltierter Lebensstil. Auch der Schatten von Lady Diana, die in diesem Jahr 25 Jahre tot ist und durch dieses Gedenken mehr als präsent, haben seiner Popularität geschadet. Ich bin gespannt, ob die britische Monarchie unter seinem Zepter Bestand haben wird.

Merkur ist ab dem 10. September für drei Wochen rückläufig und mahnt an, in sich zu prüfen, was noch zu uns und unserem Kenntnisstand passt. Wir dürfen geistig und ganz praktisch in unserem Leben Hausputz machen und uns einmal mehr daran erinnern, dass unser Bewusstsein das Mittel ist, dem Leben auf die Sprünge zu helfen. Wer willst du sein? Was muss verändert werden, damit das Alte gehen kann und das Neue kommen? Nicht nur Merkur, sondern auch Pluto, Saturn, Uranus, Chiron, Neptun und Jupiter sind rückläufig, was darauf hindeutet, dass wir uns wirklich Zeit nehmen sollten, um in unsere Inneres zu schauen. Tun wir das bewusst und berücksichtigen die Zeitqualität, können wir am Ende der Michaelizeit notwendige Entscheidungen treffen und die Weichen unseres Lebens neu stellen.

Klarheiten schaffen

Die Zeitqualität, die auf uns wirkt, wird gespeist, durch die aktuelle astrologische Gemengelage. Hierzu empfehle meinen Podcast zum Vollmond am 10. September. Die vorliegenden Wochen und Monate werden wir gefordert sein, Klarheiten zu schaffen über unser Selbstverständnis, über die Quellen unserer Informationen, über den Wahrheitsgehalt dessen, was uns von den Regierenden erzählt wird, über unsere Werte und unsere Ziele!

Am 23. September tauchen wir ein in die Wirkung des Tierkreiszeichens Waage. Es ist ein kardinales Zeichen, was etwa in Gang bringen möchte. Es repräsentiert die Begegnung von Menschen und ihren Ideen, die Fähigkeit, Kompromisse zu schließen, Ausgewogenheit und Ästhetik. Wir dürfen uns mit der Herbsttagundnachtgleiche vor Augen führen, dass unser Menschsein von einer sozialen Ordnung abhängen wird und von unserer Fähigkeit, mit anderen Menschen zusammenzuwirken. Wir dürfen einseitige Betrachtungsweisen überwinden, uns der Gerechtigkeit widmen und an harmonischen Gemeinschaften bauen, die von einem fairen Miteinander geprägt werden.

Gedanken- und Ideenwelt

Die Waage ist ein Luftzeichen und hat daher viel mit unserem Denken zu tun. Unsere Gedanken- und Ideenwelt darf lebendig werden. Wir sollten neue Vorstellungsinhalte entwickeln von uns selbst und der Welt, in der wir leben wollen. Wir dürfen uns bewusst werden, dass wir mit unserem Denken die Inhalte vorwegnehmen, die sich uns dann im Außen zeigen werden – ob uns das nun bewusst ist oder nicht.

Für alle, die sich nicht blindlings in diesen Veränderungsprozess begeben möchten und ihrem Denken etwas frischen Wind gönnen wollen, biete ab dem 15. September einen sechswöchigen Online-Kurs an. Wer ein „Besserdenker“ werden will, wird in den wöchentlich stattfindenden Zoommeetings nicht nur viel über den laufenden Uranus erfahren, sondern auch erfahren, in welchem Lebensbereich der Planet der Veränderung ganz individuell wirkt. Wir heben den Vorhang der Erkenntnis und bereiten die Bühne für bewusstes Denken, Gedankenkontrolle und Seelenhygiene. Der Kurs widmet sich auch den kosmischen Gesetzen und führt dich ein in die Kunst, das Leben aktiv und bewusst zu gestalten.

Orientierung im Dschungel des Lebens

Nicht nur die Astrologie mit ihren fantastischen Hinweisen schenkt uns Orientierung durch den Dschungel des Lebens. Aber auch der Jahresrhythmus schenkt uns Orientierung. Damit wären wir beim Thema Michaeli, dem ich heute nicht ohne Grund Raum geben möchte. Michaeli ist dem gleichnamigen Erzengel gewidmet, der die kommenden Wochen regiert, bis er Weihnachten von Erzengel Gabriel abgelöst wird. Wer ist Erzengel Michael und was dürfen wir uns durch ihn in Erinnerung rufen?

„Wer ist wie Gott?“

Michael – dieser Name steht übersetzt für die gewichtige Frage „Wer ist wie Gott?“ Die Hebräer übersetzten den Namen mit „Gottschauer“. Was muss das für ein Wesen sein, das so einen bedeutungsvollen Namen trägt und dessen Wirken wir am 29. September feiern?

Michael ist der vierte der vier führenden Erzengel neben Gabriel, Raphael und Uriel. Seine Erscheinung ist – so heißt es – imposant, denn er trägt ein flammendes Schwert, das aus Meteoreisen geschmiedet wurde. Schon das deutet darauf hin, dass es sich um ein himmlisches Wesen handelt, denn Meteoreisen ist in einer geringen Menge in jedem Asteroiden zu finden. Meteoritisches Eisen ist der Menschheit nicht fremd. Es wurde schon vor der eigentlichen Eisenzeit zur Herstellung von Kultgegenständen, Werkzeugen oder Waffen benutzt.

Kraftvoll und entschlossen

Als homöopathisches Mittel verabreicht, kräftigt es die Abwehrkräfte, regt die Wärmebildung des Körpers an und stärkt den Gesamtorganismus. Michaels Gewand ist rot und nicht wenige Künstler malten ihn als kraftvollen, entschlossenen Engel, von dem so manche Schwiegermutter träumen könnte, wenn, ja wenn er nur ein Mensch wäre.

Erzengel Michael hat bereits bewiesen, dass er in der Lage ist, Großes zu leisten – er ist der Bezwinger Satans, den man in der Anthroposophie auch Ahriman nennt. Eines Tages, nämlich genau am Tag des Jüngsten Gerichts wird er die Aufgabe übernehmen, die Seelen zu wiegen. Sein Element ist das Feuer, weshalb er auch gern mit einem Flammenschwert dargestellt wird. Gegenwärtig ist er damit beschäftigt, die Erdentwicklung im Dienste des Christus so zu fördern, dass sich das menschliche Ich so reich wie möglich entfalten kann. Das Ich nicht zu verwechseln mit unserem Ego, sondern unser höheres Ich ist ein wesentliches Wesensglied, das uns durch alle Inkarnationen trägt und sich dank der Impulse in unseren irdischen Leben mehr und mehr veredeln will. Unser Ich folgt dabei dem großen Plan, durch die Liebe die Freiheit zu erringen. Es ist das schöpferische Element unseres Seins und wird uns durch Intuition, Imagination und Inspiration bewusst. Mittels Meditation oder Kontemplation können wir Kontakt zu ihm aufnehmen.

Dem Geiste Michaels begegnen

Zurück zu Michael. Wirkte dieser Erzengel früher eher im Verborgenen, so ist das seit dem letzten Drittels des 19. Jahrhunderts anders, denn seitdem ist es möglich, dem Geiste Michaels in bewusster Weise zu begegnen. Klingt einfach, ist es aber nicht, denn Michael ist eine eigenartige Wesenheit, die eigentlich nichts offenbart, wenn man ihr nicht mittels geistiger Arbeit von der Erde aus etwas entgegenbringt. Neben diesem bedeutsamen Handel zwischen Geben und Nehmen, ist Michael ein schweigsamer und eher verschlossener Erzengel.

Spärliche Direktiven

Er gibt höchstens spärliche Direktiven, denn das, was man von Michael erfährt, ist eigentlich nicht das Wort, sondern -so beschreibt es Rudolf Steiner – der Blick, die Kraft des Blickes. Wir müssen uns also fragen: Was sehen wir und wie sehen wir hin? Das hat vor allem etwas mit dem Denken zu tun, mit dem wir die physisch-sinnlichen Eindrücke verarbeiten. Das weist darauf hin, dass sich Michael am meisten mit demjenigen verbindet, was die Menschen denken. Und: Er lebt in den Folgen dessen, was der Mensch gedacht hat.

Das machen die anderen Erzengel nicht. Die konzentrieren sich auf die Ursachen und regen im Menschen das Tun an. Sie bearbeiten den Willen. Michael hingegen wird einmal der geistige Held der Freiheit sein. Denn er lässt uns Menschen in Freiheit handeln und nimmt das, was aus Menschentaten wird, auf, um es im Kosmos zu einer geistigen Tat zu wandeln. Er kümmert sich also um die geistigen Folgen unseres Tuns.

Mit Michael geht es um dieses Sich-Aufschwingen, dass man von den Gedanken über das Geistige ebenso durchpulst wird, wie durch irgendetwas Physisches in der Welt. Geschieht das, dann ist das Michael-Kraft! Es kommt also darauf an, Vertrauen zu haben zu den Gedanken aus der geistigen Welt, wenn man die Anlage dazu hat, sie überhaupt aufzunehmen, so dass man weiß: Dieser Gedanke? Der kommt von „oben“. Der Mensch gibt sich im Augenblick dieses Denkens quasi hin und wird zum Werkzeug der geistigen Welt.

Vertrauen und Durchhaltevermögen

Dabei dürfen uns Misserfolge nicht abschrecken, wenn man vergeblich auf eine Inspiration aus dem Geistigen hofft oder wenn man diese Gedanken nicht sofort in Taten umsetzen kann oder gar die Taten nicht gelingen. Denn kein Misserfolg ist jemals ausschlaggebend für die Wahrheit eines geistigen Impulses, dessen Wirkung innerlich durchschaut und ergriffen wurde. Es geht um Vertrauen aber auch um Durchhaltevermögen!

Wenn unser Gemüt dieses große Vertrauen entwickeln konnte oder kann, wenn man also felsenfest an etwas festhält, von dem man überzeugt ist, dass das geistig siegreich ist und der Versuchung widersteht diesen Impuls loszulassen, selbst wenn die ganze Welt dagegen spricht, dann bekommen wir eine Vorstellung von der Michaeli-Kraft, die Michael von jedem Menschen will.

Rhythmus der Erde

Wir wissen jetzt wer Michael ist, wie er aussieht, wofür er steht, und wozu er uns auffordert. Aber warum feiern wir Ende September das Michaelifest? Dass wir Ende September und nicht im Winter oder Frühjahr Michaeli feiern, liegt am Rhythmus der Erde, am Jahreskreislauf und an den Aufgaben des Erzengels.

Dazu muss man wissen: Im Geistigen atmet auch unsere Erde und im Sommer findet – so beschreibt es Rudolf Steiner – das Ausatmen der Erde statt. Mit Michaeli fängt unsere Erde wieder an, Luft zu holen – sie atmet wieder ein. Die Erdenseele, die in den Kosmos hineingeatmet wurde, zieht sich wieder in das Innere der Erde zurück. Das bleibt für uns Menschen nicht ohne Wirkung, denn wir nehmen unterbewusst oder in ihren hellseherischen Impressionen dieses Einatmen des Erdenseelenhaften als Vorgänge ihrer eigenen Seele wahr.

Der Sommer dient der Reflektion

Die Menschen, die inspiriert waren von der Einweihungserkenntnis über solche Dinge, wussten: Was uns der Kosmos gegeben hat und das, was sich mit unserer Seelenkraft mit dem Christus-Impuls verbunden hat, flutet jetzt wieder zurück in das Irdische. Sie wussten, dass der Sommer hindurch nur der Reflektion gedient hat, dass der Sommer den außerirdischen Kosmos spiegelt. Ein Spiegel hat den Nachteil: Er reflektiert nur, er lässt keinen Blick auf das zu, was hinter ihm liegt.

Wenn die Erde nun im Sommer zum Spiegel des Kosmischen wird, geschieht etwas sehr Bedeutsames: Sie ist in dieser Zeit gewissermaßen auch in ihrem Inneren undurchsichtig, undurchlässig für das Kosmische. Sie ist – und das ist das Wichtige – auch undurchlässig für den Christus-Impuls. Wenn man dem ein wenig nachspürt, fühlt man vielleicht, dass sich dieser Gedanke nicht so richtig angenehm anfühlt. Man fühlt sich eigentümlich nackt und ungeschützt. In der Tat ist das auch so, denn in dieser Zeit haben die ahrimanischen Kräfte alle Möglichkeiten sich in der Erde festzusetzen. Das merkt man, wenn man in diesen Tagen einem Robert Habeck oder Karl Lauterbach zuhört ganz besonders. Wenn wir Michaeli feiern, dann deutet das darauf hin, dass wir aufgerufen sind, in diesem teuflischen Sumpf nicht steckenzubleiben. Erzengel Michael eilt zu Hilfe, der mit seinem Flammenschwert den Drachen Satan bekämpft und niederstreckt.

Glaube an die Prophezeihung

Jetzt stellst du vielleicht fest, dass das Michaelifest viel älter ist als ein gutes Jahrhundert. Wie kann es sein, dass Menschen, die noch gar nicht in den Genuss der michaelischen Tatkraft gekommen sind, dieses Fest gefeiert haben? Sie haben es gefeiert, weil in den alten Mysterien diese Entwicklung prophezeit wurde. Sie wussten, dass diese Michael-Kraft eintreten wird und diese uns zu Hilfe kommen wird. Umso verantwortungsbewusster sollten wir mit dieser Zeit umgehen, denn wir kommen jetzt hier und heute in den Genuss dieser Kraft. Wir zehren nicht mehr nur von dem Glauben an sie. Sie ist tatsächlich da und wir können uns jederzeit ganz bewusst mir ihr verbinden!

Wir sollten verstehen, dass es nur darum gehen kann, den Kampf mit dem Drachen aufzunehmen. Wir sollten uns in diesem Sinne in die Erden- und Menschheitsentwickelung einfügen und auch einbringen, indem wir mit dem eigenen Bewusstsein an diesem kosmisch-geistigen Kampf teilnehmen. Das setzt eine Entscheidung voraus. Wenn du mir bis hierhin aufmerksam gefolgt bist, musst du diese Entscheidung bereits getroffen haben. Klasse!

Kampf gegen das Böse

Warum ist es gerade jetzt wichtig, den Kampf gegen das Böse aufzunehmen? Weil das nächste große Jahresfest Weihnachten ist und wir bis dahin das Böse zum Teufel gejagt haben sollten. Bevor also der Dezember anklopft, in dem der Christus-Impuls geboren wird, muss die Erde durch geistige Kräfte von dem Drachen, von den bösen Kräften gereinigt sein. Die Michaelskraft muss sich mit dem Atemholen der Erde vereinen, damit quasi alles rein ist, wenn der Christusimpuls Licht in das Dunkel der Welt bringt. Nur dann kann der Christus-Impuls optimal bis zum Beginn des Ausatmens der Erde, also zur Osterzeit, reifen.

Wenn man sich so umschaut auf dieser Welt, dann gibt es nicht nur geistig viel zu tun, um dem Bösen die Stirn zu bieten. Dieses Tun ist natürlich immer auch einer Entwicklung unterworfen. Die findet bei jedem ganz persönlich statt und diese mündet idealerweise durch entsprechende Impulse in einer Gesellschaft, die sich – so künden es die Schlagzeilen – in einer sehr polaren Art und Weise aufgemacht hat, sich zu wandeln.

Was hat das Böse mit mir zu tun?

Wir leben in einer spannenden Zeit, in der wir uns jeden Tag fragen müssen: Was ist das Böse und was hat das Böse mit mir zu tun? Was kann ich persönlich ändern? Ich persönlich habe diese Herausforderung angenommen, dabei mitzuwirken dem Bösen die Stirn zu bieten. Als Mensch der Kommunikation und Astrologin tue ich das mit dem Wort. Auch das Wort kann ein Schwert sein. Wenn ich heute meine Gedanken zu Themen wie diesen von mir gebe, dann ist mein Schwert zwar noch ein kleiner zierlicher Damendolch. Aber ich spüre: Auch dieser hat schon kleine Flammen. Denn die Michaelkraft, die spüre ich mehr denn je und zunehmend denke ich: Diene ihr und schenke ihr deine Talente. Das hat die Wahrheit und unsere Erde mehr denn je nötig. Bleibt die Frage: Was schenkst du?

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Vollmond am 15. Juni 2022

Vollmond am 15. Juni 2022

Vollmond 14. Juni 2022

Wenn die Liebe Regie führt…

Der Vollmond im Schützen am 14. Juni mag es großzügig, optimistisch und beschwingt. Er stärkt unser Selbstvertrauen und lässt uns wieder ein Stückchen mehr an das Gute im Menschen glauben. Uns steht der Sinn nach Sinnhaftigkeit und wir möchten mit beiden Armen das Leben empfangen. Die Sonne steht an diesem Vollmond in den Zwillingen, die uns neugierig macht auf alles Neue und uns vorurteilslos unseren Weg gehen lässt. Wir sind geistig flexibel, objektiv und sachlich und können in dem weltweiten Getöse aus Meldungen über Affenpocken, die nächste Corona-Welle im Herbst, die Inflation von fast 8 Prozent und sonstige reale und mögliche Katastrophen leidlich gelassen bleiben. Dafür sorgt auch Venus, die Liebesgöttin, die an diesem Vollmond die Regie übernimmt. Nahe am aufsteigenden Mondknoten weist sie eindrücklich darauf hin, worum es bei dieser Komödie, die sich Leben nennt, in diesen Tagen eigentlich geht: Um Vertrauen in das eigene Schicksal und in die geistigen Wirkkräfte, die immer an der Liebe und am Leben, nie aber an der Gier und am Machtmissbrauch orientiert sind.

Sonne und Neptun bilden mit einem Quadrat einen Spannungsaspekt der unseren Wesenskern aufweicht und uns in die Lage versetzt, uns dem Lebensfluss hinzugeben. Wir dürfen die Tendenz beobachten, ob wir diesem Aspekt erliegen, indem wir Mühe haben uns klar wahrzunehmen, was wir wollen oder indem wir uns stark mit unserer Umwelt identifizieren. Dann wären wir vielleicht geneigt und in den Panikmodus versetzen zu lassen, der durch Mangeldenken und Zukunftsängste geprägt ist. Sind wir in diesem Leben bereits gereift, gelingt es uns etwas leichter, gelassen zu bleiben.

Klares Lebenskonzept

Mit Saturn bildet die Sonne ein Trigon, was unser Lebenskonzept wieder klarer und strukturierter erscheinen lässt. Saturn läuft bis zum 23. Oktober im Tierkreiszeichen Wassermann rückwärts und wird weniger die äußere als unsere innere Ordnung berühren. Wie wollen wir Leben? Wie möchten wir unsere Heimat weiterentwickeln? Wollen wir selbst der Hüter unserer Gemeinschaft sein und die Verantwortung für die Gestaltungsfragen unseres Landes übernehmen oder weiterhin darauf vertrauen, das ein machtgeiler Greis den viele Klaus nennen und eine Annalena Baerbock das schon irgendwie wuppen? Vielleicht gelingt uns unter dieser kosmischen Signatur die ein oder andere Korrektur, wenn Lebensbereiche in Unordnung geraten sind oder einer neuen Ordnung bedürfen. Wir werden mit reichlich Verantwortungsbewusstsein versorgt, auch und insbesondere uns selbst gegenüber. Uns gelingt es unser Persönlichkeit wieder den Raum zu geben den sie braucht und setzen uns bestimmt dafür ein, dass sie diesen Raum auch bekommt.

Uranus und der aufsteigende Mondknoten rücken immer näher zusammen, bis sie schließlich am 27. Juli zu einer Konjunktion verschmelzen, die bis zum 10. August anhält. Das bedeutet, dass Veränderungen die Zeit bestimmen und das auf eine schicksalsträchtige Art und Weise. Beschauliche Gewohnheit dürfen wir liebevoll verabschieden und uns der kosmischen Kraft öffnen, die alles gründlich über den Haufen werden wird, was nicht mehr zu unserer weiteren Entwicklung passt. Das gilt für jeden persönlich, aber auch für uns als Menschheit. Die beiden Akteure stehen im Tierkreiszeichen Stier, das unsere Werte, unseren Boden, unser Geld aber auch unsere Sicherheit und Stabilität repräsentiert. Damit dürfte auch dem allergrößten Ignoranten klar werden: Ein Zurück in die alte Welt vor Corona ist ausgeschlossen. Definitiv. Der Stier steht für den Ackerbauern, der eine neue Saat ausbringt. Es geht auch darum, Grenzen zu zeigen, die persönlichen, aber auch die einer Gemeinschaft und Nation. Die Zeit der Globalisierung ist vorbei. Es wird eine neue Ära der Regionalisierung eingeläutet, in denen man füreinander sorgt. Versorgungsgemeinschaften, solidarische Landwirtschaft, Lebens- und Wohngemeinschaften sind die ersten greifbaren Zeugnisse dieser neuen Zeit. Der Stier möchte Stabilität und keine sich jagenden Aktienkurse oder Optionsschein-Karussells. Er möchte Verbindlichkeit und Geborgenheit in einem Umfeld, das die notwendige Sicherheit bietet. Wofür? Letztendlich geht es darum, in dieser Sicherheit auch unsere ideellen Werte unter die Lupe zu nehmen.

Die Auswüchse der Dekadenz

Ein Prozess, den viele alte Kulturen verpasst haben. Sie gingen letztendlich an den Auswüchsen der Dekadenz zugrunde. Dazu gehört für mich die krankhafte Gleichmacherei von Mann und Frau, die letztendlich nur eine Illusion sein kann, weil ein Mann nun mal ein Mann und eine Frau eine Frau ist – mit allen Polaritäten, die sich auch innerhalb der Geschlechter zeigen. Wir sollten anerkennen, dass persönliche Schicksale Ausdruck von Karma ist. Die persönliche Lernaufgabe eines Menschen dürfen wir weder verurteilen noch zum Anlass, diese einer ganzen Gesellschaft zwanghaft und auf Basis eines falsch verstanden Gutmenschentums aufzuzwingen. Due den dekadenten Auswüchsen gehört auch der Wahnsinn rund um den sogenannten Transhumanismus, der aus dem Menschen eine Maschine und aus der Maschine einen Menschen machen will. Hier fehlt es an dem tiefen Verständnis, dass keine Materie ersetzen kann, was uns ausmacht: Unseren Geist, unsere Anbindung an die geistige Welt. Keine Maschine verhindert die geistigen Wirkkräfte, die letztendlich auch auf sie wirken. Beobachtet spaßeshalber mal bei der nächsten Rückläufigkeit von Merkur, wieviel Technik gestört ist oder einfach kaputt geht. Da war der Ausfall der EC-Bezahlmöglichkeiten im Supermarkt während der Rückläufigkeit von Merkur vom 11. Mai bis 3. Juni nur ein prominentes Beispiel.

Mit dem 3. Juni wird Merkur wieder direktläufig und wechselt am 13. Juni in das Tierkreiszeichen Zwillinge. Wir können wieder Tempo aufnehmen bei unseren Gedankengängen, sind offen für neue Informationen und Erfahrungen und sind in der Lage unser Handeln zu wandeln, wenn es denn erforderlich ist. Und das ist es, denn die Botschaften vom jüngsten Come Together des Word Economy Forums in Davos sind alles andere als beruhigend. Der Wahnsinn ist vor dunkelblauen Logowänden salonfähig gemacht worden. Schaut man sich die Klickzahlen auf Youtube an, scheinen die Akteure nicht viele Menschen hinter dem Ofen hergeholt zu haben. In kühler Kulisse wird mit überschlagenen Beinen lässig über unsere Köpfe hinweg entschieden, wie wir künftig den Wohlstand einiger weniger weiter mehren dürfen. Geht’s noch?

Ich denke, dafür sollten wir uns unbedingt interessieren, bevor die Klausi-Jünger die diktatorischen Träume von einer besseren Welt in ihrem Sinne Formen angenommen haben, so dass wir das nicht mehr können. Wie können wir das? Indem wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen, uns mit Gleichgesinnten zusammentun und uns den Wirtschaftsmodellen der Mächtigen entziehen. Während eines gemeinschaftlichen Schaffens neuer Lebensräume, beim Unkrautjäten im gemeinschaftlichen Gemüsegärten, beim mitmenschlichen Tausch von Waren und Dienstleistungen, beim Sammeln von Silbermünzen oder beim Schaffen gesunder Dorf- oder Stadtteilgemeinschaften brauchen wir nichts mehr als uns selbst. Wir sollten einander wieder zuhören, live und hautnah, geduldig sein, im Umgang miteinander, was nicht so leicht ist wie eine Sprachnachricht bei Whatsapp aber vielleicht dauerhaft mehr durch’s Leben trägt.

Die Digitalisierung sollte uns nutzen und uns nicht beherrschen. Uranus steht für die Digitalisierung. Vorbereitend für die Begegnung von Mondknoten und Uranus Ende Juli, ein Kraftfeld, was jetzt schon deutlich spürbar ist, dürfen wir unseren Umgang damit überdenken. Wir dürfen uns der Leere stellen, die viele ereilt, wenn sie ihr Smartphone einmal mal zur Seite legen. Wir könnten dabei staunend feststellen, dass das Leben viele Lacher bereithält, die uns Netflix nicht durch die entsprechenden Einspielungen vorgibt. Wir könnten uns via Facebook zum Essen einladen, das wir aus den Zutaten zubereiten, die wir selbst angebaut und geerntet haben, statt nur Bilder davon zu posten. Wir können wieder den Nächsten in den Arm nehmen und einen dicken Schmatzer auf die Wange drücken, statt einem Smiley auf einem kühlen Display zu versenden und zu empfangen… Das geerdete Leben nährt uns, das digitale höhlt uns aus und macht uns zu abhängigen Marionetten, weil es uns die Kraft nimmt, selbstbestimmt unseren Gestaltungswillen auszuleben. Nutzen wir die Digitalisierung zur Erleichterung unseres Alltags. Aber unterwerfen wir uns ihr bitte nicht, zum Wohl einiger wenigere, die dadurch ihre Machtbegierden befriedigen, was ohnehin ein Fass ohne Boden ist.

An diesem Vollmond wird unser Denken den Wandlungskräften des Plutos ausgesetzt, der inzwischen rückläufig ist und das noch bis zum 8. Oktober. Mit ihm bildet Merkur an diesem Vollmond ein Trigon. Das bedeutet, dass wir feststellen, dass sich unsere Ankerpunkte, an denen wir unser Denken festgemacht haben, auf dem Prüfstand stehen. Wir werden eingeladen, unser Weltbild zu hinterfragen und uns Informationen zu beschaffen, die der Wahrheit entsprechen und die uns wirklich Orientierung geben für die Beantwortung unserer wesentlichen Lebensfragen.

Schicksalhafte Begegnungen

Mit der Konjunktion von Venus und Mondknoten im Stier führt in diesen Tagen die Liebe die Regie und wird uns schicksalhafte Begegnungen ermöglichen, wenn wir uns nicht in den Kellern unseres Seins verkriechen. Venus ist im Tierkreiszeichen Stier in ihrem Domizil, das heißt zuhause und in ihrer vollen Kraft. Vielleicht schauen wir bei ihr heute deshalb mal etwas genauer hin, um keiner falschen Romantik zu erliegen. Das Symbol der Venus ist ein Kreis über einem Kreuz, was übersetzt bedeutet, dass der Geist immer über der Materie steht. Das Venus-Prinzip ist das Gleichnis für die harmonische Verbindung zwischen diesen beiden Ebenen. Ziel ist der Ausgleich zwischen Männlichem und Weiblichem, innen und außen, geistigem und physischem. Vielleicht nimmst du mal das Yin-Yan-Zeichen, als wesentliches Symbol unserer Polarität vor dein inneres Auge in dem das besonders schön symbolisiert wird. Spätestens jetzt ist klar, dass das eine ohne das andere nicht existieren kann. Das Weibliche hat die Essenz des Männlichen in sich vereint und das Männliche die Essenz des Weiblichen. Wir haben immer beides in uns. Als körperliche Frau einen geistigen Animus und als physischer Mann eine geistige Anima. Beides ist richtig und nicht zu werten. Kann beides für sich seine Kraft entwickeln, wird daraus ein gutes Ganzes werden. Das ist unsere Lernaufgabe in diesem Leben.

Die Venus steht im Stier. In ihm ist die Harmonie vereint, die wir über die sinnlich-physischen Eindrücke suchen und finden. Die Stier-Venus symbolisiert den Körper mit seinen Bedürfnissen nach Sicherheit, Genuss und Verwurzelung. Sie lebt sich aus in der persönlichen Begegnung. Venus selektiert aber auch aus, nämlich das, was uns nicht gut tut. Das entscheiden wir in diesen Tagen subjektiv, und folgend dabei unserem Gefühl und sehnen uns nach Liebe.

Kosmos der Liebe

Kaum ein Thema bewegt die Menschen mehr als die Liebe, die hier auf unserer Erde zur höchsten Entfaltung gebracht werden soll. Sie ist weit mehr als das bloßes Gefühl gesteigerter Sympathie und Zuneigung. Liebe ist vielmehr eine lebendig wirkende Kraft, und das eigentliche Entwicklungsziel der Erd- und Menschheitsentwicklung. Die Erde soll künftig zum Kosmos der Liebe werden. In diesem Sinn gilt die Liebe als die höchste der drei von Paulus in seinem Brief an die Korinther genannten christlichen Tugenden (1 Kor 13,13 LUT). Die anderen beiden sind der Glaube und die Hoffnung. Ich verlinke unten eine digitale Ausgabe des Paulus-Briefs an die Korinther. Es kann nicht schaden, sich diesen dann und wann mal durchzulesen. Die Erkenntnis daraus enttarnt das Ego. Nicht nur das unserer Nächsten, auch unser eigenes.

Schon Platon hat sich eindrucksvoll mit der Liebe auseinander gesetzt und sie in mehrere Stufen unterteilt. Da ist zum einen die Philía – die Freundesliebe, die auf gegenseitige Anerkennung und gegenseitiges Verstehen gegründet ist. Zu dieser Ebene gehört auch jene Form der Liebe, die Platon Stoika genannt hat und die auf bestimmte sachliche Interessen bzw. Tätigkeiten – auf eine “Lieblingsbeschäftigung” – gerichtet ist. Er spricht auch von Agápe – der selbstlos fördernden Liebe, die für die reine Nächstenliebe- bis hin zur Feindesliebe steht. Die alten Griechen hatten auch ein eigenes Wort für die sinnlich-erotische Liebe – Éros. Diese Form steht für das leidenschaftliche Begehren des geliebten Wesens, verbunden mit dem Wunsch, auch selbst geliebt zu werden. Und dann kennen wir noch den Ausdruck der „platonischen Liebe“ die für ein liebevolles wechselseitiges geistig-seelisches Interesse steht, das kein sexuelles Begehren kennt. Die deutsche Sprache kennt nur den Begriff Liebe. Das erklärt vielleicht so manches Missverständnis unter den Menschen…

Die Liebe ist die eigentliche Tugend des Ätherleibs, also dem Ort, wo unsere Lebenskraft zu Hause ist. Der Ätherleib ist zugleich der Liebeleib und gibt auch unserer Hoffnung Heimat. Lieben wir oder werden wir geliebt, kräftigt das unsere Lebenskraft. Wir stehen gestärkt im Leben und sind in der Regel auch gesünder. Das bedeutet, dass Liebe nicht nur etwas ist, was die Menschen durch entsprechende Bande zusammenhält, sondern etwas, was der einzelne Mensch zum Leben auch braucht. Der Mensch, der keine Liebekraft entwickeln kann, verödet und verdorrt auch in seinem Wesen und würde daran in letzter Konsequenz sogar sterben. Das tun wir als alter und / oder schwacher Mensch auch dann, wenn uns ein liebendes Miteinander verwehrt wird – in einem Altenheim zu Corona-Zeiten zum Beispiel, wenn niemand der geliebten Menschen mehr eine alte Hand halten darf, um mit Liebe und Fürsorge Lebenskraft zu spenden.

Liebe mit Weisheit durchdringen

Schaffen wir es, den Bogen von der irdischen Liebe zur geistigen zu spannen, dann gelingt es uns vielleicht sogar, unsere Liebe mit Weisheit zu durchdringen, die uns Milde sein lässt gegenüber uns selbst und unserem Nächsten. Denn gelernt haben wir die Liebe in der geistigen Welt lange bevor wir uns inkarniert haben. Auch nach unserem Tod tauchen wir wieder ein in dieses gigantische Meer aus Liebe. Wir lernen dort im Zusammenspiel mit den Wesen der höheren Hierarchien, was Liebe ist. Mit höheren Hierarchien sind die Wesen gemeint, die in ihrer geistigen Entwicklung über dem Menschen stehen. Die Rede ist von den Engeln. Dieses Wissen und dieses grundlegende Selbstverständnis spüren wir manchmal, wenn uns eine tiefe Sehnsucht umtreibt oder wir erinnern uns an sie, wenn wir mit etwas sehr Erhabenem konfrontiert werden: Der Geburt eines Kindes oder dem Tod eines geliebten Menschen zum Beispiel, um die stärksten Impulse zu nennen. Oder durch besonders berührende Momente, in denen uns die Schönheit des Lebens sich ungebremst offenbart und unser ganzes Sein durchdringt. Diese höhere Liebe, die in der Astrologie von Neptun repräsentiert wird, ist jene Kraft, die die Welt im Innersten Zusammenhält. Sie ist jene Kraft, die uns auf unserem Weg durch die Menschheitsentwicklung trägt, durchdringt und begleitet. Und es ist jene Kraft, der wir auch in diesen Tagen vertrauen dürfen. Öffnen wir uns der Liebe, dann haben die Gierigen und Mächtigen dieser Welt keine Chance. Wir müssen dafür nicht mehr tun, als unsere Angst zum Teufel zu jagen. Das ist die Botschaft der Venus an diesem Tag. Hast du sie auch wirklich gehört?

Haben wir auf Erden vollständig gelernt, was die Liebe ist, werden wir selbst ein Engel sein. Ja, ein Engel, sesshaft in der geistigen Welt. Mein Essay zu diesem Thema ist übrigens inzwischen fertig und kann in meinem Shop gegen kleines Geld erworben werden. In diesem gehe ich der Frage nach: Die geistige Welt – was ist das eigentlich? Den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung.

Andere zum Handeln ermutigen

An diesem Vollmond gibt es noch weitere Hinweise auf die aktuelle Zeitqualität. Chiron bildet mit Mars eine Konjunktion, was bedeuten kann, dass unsere Handlungsfähigkeit gebremst wird oder wir Erfahrungen machen müssen im Zusammenhang mit Durchsetzung oder Aggression. Im positiven Falle gelingt es uns, andere zum Handeln zu ermutigen. Unterstützt werden wir bei diesem Ansinnen von Jupiter im Widder, der unsere Bereitschaft stärkt, um den Sinn des Lebens zu ringen. Wir bekommen die Chance durch aktives Vorwärtsstreben zu wachsen und unseren Lebensraum zu erweitern. Würze bekommt diese Note durch das Quadrat von Jupiter und Lilith, die unserer Suche nach dem Sinn des Lebens etwas leidenschaftliches gibt. Wir überprüfen unsere Glaubenssätze und weigern uns zunehmend, uns mit dem zu identifizieren, was uns der Staat, die Kirche oder der Chef vorgeben.

Wir spüren mehr in uns als den bloßen Wunsch nach Veränderung, der sich durch innere Unruhe bemerkbar macht, die zunehmend stärker wird. Wir sind vielleicht an diesem Vollmond soweit, dass wir diesen Wunsch nach Veränderung, nach Sinn und Miteinander auch in unsere Umwelt tragen. Wir suchen unter der Zwillinge-Sonne Informationen und konkrete Hinweise für das Umsetzen. Wir fangen an zu planen und setzen uns einen inneren Termin, nämlich den, dass wir im Herbst soweit sind, dass wir einen Herrn Lauterbach souverän nach Hause schicken können. Nutzen wir die Zeit, suchen wir uns, unterstützen wir uns und nutze wir unsere Zukunftsvision von einer selbstbestimmten Welt des Miteinanders als kraftvollen Motor, um endlich auch ins Handeln zu kommen.

Hilfe von der guten Fee

Der entscheidende Moment für das Gelingen ist, dein Ziel zu fokussieren, dich hinein zu fühlen und zu denken, wer du sein willst. Viele Menschen können sehr gut beschreiben, was sie nicht wollen, tun sich aber schwer, das zu formulieren, was sie anstreben. Hier hilft einmal mehr die gute Fee, die unserem Engel übrigens tatkräftig zur Seite steht. Stelle dir vor du hast tief und gut geschlafen und in dieser Nacht war sie endlich da und hat einfach so all deine Probleme gelöst. Davon weißt du aber dummerweise nichts. Woran merkst du, dass gute Fee da war und alle Probleme weg sind? Ich wünsche dir viele erkenntnisgebende Gedanken dazu und bin mir sicher: Der Vollmond im Schützen hilft dir, die Dinge auf den Punkt zu bringen und mit dem Pfeil exakt ins Schwarze zu treffen, wenn es darum geht, deine Ziele zu definieren. Ob der Bogen dafür nun lang oder kurz ist, spielt übrigens keine Rolle…

 

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Neumond am 1. April 2022

Neumond am 1. April 2022

Gemeinsam aufstehen

Der Neumond wird uns fordern. Er bildet mit Merkur und Chiron eine Konjunktion, was unser Denken, und unser geschwächtes Selbstverständnis in den Fokus stellt. Alle vier gehen mehr oder weniger mit dem aufsteigenden Mondknoten im Stier in Spannung, was dem Ganzen eine karmische Note gibt. Wir sind eingeladen, in vielerlei Hinsicht umzudenken und uns aktiv für unsere Geschicke einzusetzen. Wir tun das vermutlich nicht freiwillig, sondern werden durch äußere Ereignisse dazu förmlich gezwungen.

Dass unser Geldwert deutlich unter Druck geraten ist, merken wir spätestens an der Tankstelle. Aber auch an der Supermarktkasse stellen wir erstaunt fest, dass Nudeln um 40 Prozent teurer geworden sind, Sonnenblumenöl das doppelte kostet und sogar für Küchenrolle oder Waschmittel im Durchschnitt 20 Prozent mehr hingeblättert werden muss. Auch die Energiekosten dürfte nach der Ankündigung Putins, dass Erdgas nur noch in Rubel bezahlt werden kann, nicht billiger werden. Denn der Westen wird, wenn er sein Gesicht nicht verlieren will, diesen Schritt nicht mitgehen. Schließlich hat er mit seiner Sanktionierungspolitik dafür gesorgt, dass Geschäfte mit der russischen Zentralbank, bei der das Ausland den nun erforderlichen Rubel bekäme, verboten sind.

Rubel rollt nicht

Somit kann der Rubel nicht rollen und der Gashahn wird vermutlich früher oder später zugedreht. Das ist tragisch, denn Deutschland bezieht 66 Prozent seines Gases aus Russland. Abgesehen davon, dass wir Bürger das im anstehenden Sommer nicht so schlimm finden werden – der nächste Winter kommt bestimmt – und unsere Unternehmen werden mit einem explodierenden Gaspreis und parallel steigenden Ölpreisen kaum noch wirtschaftlich produzieren können. Enorme Engpässe und Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen machen den Firmen hierzulande ohnehin bereits das Leben schwer.

Da nützt es auch nicht viel, dass Kanzler Olaf Scholz jetzt von Opa Biden die Zusage bekommen hat, dass die USA viel Flüssiggas nach Deutschland liefern, was für die angeschlagene US-amerikanische Wirtschaft natürlich ebenso ein Segen ist, wie die Rüstungsimporte in die Ukraine. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Vielleicht pustet unser Umweltminister Habeck ja in das ein oder andere Windrädchen – dann brauchen wir von diesem sündhaft teuren Antriebsmittel nicht ganz so viel.

Nur unmündig zuschauen?

Wollen wir das alles tatenlos akzeptieren? Schauen wir wirklich weiterhin unmündig zu, wie unser Land mit all seinen Ressourcen nach und nach an die Wand gefahren wird? Möchten wir wirklich, dass Europa zu einem Spielball zwischen Ost und West verkommt, was zahn- und kraftlos wie ein Kaninchen vor er Schlange klaglos vor sich hin zittert? Kann es wirklich sein, dass wir von den Lauterbachs dieser Welt und ihren pathologisch auffälligen Vorstellungen willkürlich diktiert bekommen, wie wir uns nun zu verhalten haben?

Das Stellium mit dem Neumond im Widder gibt uns die Kraft, den Pionier in uns aufzurichten und Rückgrat zu zeigen. Wir dürfen aufstehen, selbstständig denken und unsere Geschicke in die Hand nehmen. Wir werden mit Mut versorgt und mit Willen, damit wir unseren eigenen Weg gehen. Das kann als Egotrip kaum erfolgreich sein, aber als eine starke Gemeinschaft, die sich selbst behauptet und als neues Wir nicht nur eine rote Linie markiert, sondern sich auch für zukunftsfähige Lösungen einsetzt.

Konservativer Dogmatismus

Wir erleben seit zwei Jahren eine Krise, die unser Land und die Welt erschüttert, die Menschen in die Angst treibt, Unternehmen ruiniert, unser kulturelles Leben abschafft, unsere Gesellschaft spaltet und in ganz Europa Brandherde der Empörung über politische Entscheidungen entfacht. Wir erleben auf der einen Seite den reaktionären und konservativen Dogmatismus auf der politischen Bühne. Auf der anderen Seite wird eine Solidarisierung von zahlreichen Menschen laut und sichtbar, die sich Gedanken über Informationsflüsse und alternative Lebensmodelle machen, weil noch deutlicher geworden ist: So kann die Reise der Menschheit nicht weitergehen. Es geht um Restrukturierung, Gesundschrumpfung und das Schaffen eines neuen Fundaments. Wenn ich als Astrologin all diese Dinge sehe und erkenne, was ist jetzt meine Aufgabe? Die Menschen beruhigen und die Wolldecke der Harmonie über sie ausbreiten, damit sie wohlig weiterschlafen? Oder ist meine Aufgabe, in die Hände zu klatschen und zu sagen: Hallo Leute, wacht auf und übernehmt die Verantwortung für die Gestaltung Eurer Lebensräume!

Es geht nicht mehr nur darum, Euer Ego zu pflegen. Zeigt Mut und entwickelt Pioniergeist! Kommt aus den Puschen und macht den Mund auf! Entzündet Feuer des Miteinanders, an denen sich viele wärmen können! Kocht Tee aus Ideen und Tatkraft! Backt Brot aus Nächstenliebe, Fürsorge und einem Verständnis, was wirklich nährt! Bildet Gemeinschaften, schaut nicht weg, sondern hin und zeigt Flagge für die Menschlichkeit und eine Gesellschaft, die nicht von wenigen benutzt wird, sondern ihren Bürgern tatsächlich nutzt!

Ruckelnder Start

Die Zeit des Materialismus und Kapitalismus geht mit viel Getöse definitiv seinem Ende entgegen. Künftig geht es darum, die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Erd-Epoche anzuwenden und zu teilen. Die Luftepoche, die bereits da ist, aber noch etwas ruckelt, unterstützt uns darin, eine idealere, gerechtere Welt zu schaffen. Sie schöpft aus dem Fundus des humanitären Wissens, das allen Menschen gleichermaßen zugutekommen soll. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – diese Parole der Französischen Revolution ist zurück und fordert uns als Gesellschaft in den nächsten Jahren heraus.

Sichtbar wird das bereits durch zahlreiche Gemeinschaften, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Lebensgemeinschaften bieten ihren Bewohnern eine Lebensgrundlage, die diese Ideale zumindest anstreben. Wirtschaftsgemeinschaften teilen Ressourcen und Gewinne und Wohngemeinschaften bauen ein Zuhause für Gleichgesinnte. Die soziale Gemeinschaft bekommt mit dieser auch astrologischen Zeitqualität wichtige und belebende Impulse.

Wie kann man sich solche neuen, weil soziale Gemeinschaften vorstellen? Ganz streng betrachtet ist eine soziale Gemeinschaft eine Gruppe von Menschen, die etwas miteinander gemein haben. Das bedeutet, dass sie etwas miteinander teilen und austauschen. Umfassendere und über längere Zeiträume bestehende soziale Gemeinschaften bilden die Gesellschaft.

Reibungslose Zusammenarbeit

Die Lebensfähigkeit einer Gemeinschaft beruht auf der reibungslosen Zusammenarbeit seiner Gruppen und Mitglieder. Funktioniert das, können sich in einer solchen Gemeinschaft auch seelische und geistige Kräfte bilden. Denn durch ihr Zusammenwirken strömen der Gemeinschaft Lebenskräfte zu, die nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch jedes einzelne Mitglied stärkt und damit gesundend wirkt. Dieses gesunde Zusammenleben bildet die Grundlage des Sozialen. Erst in einer Gemeinschaft kann sich ein höheres Seelisches und Geistiges offenbaren, das dem einzelnen Individuum in dieser Form gar nicht zugänglich ist. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Gemeinschaftsgeist.

Eine solche Vereinigung ermöglicht, dass sich ein höheres Wesen, in dem Fall der Gemeinschaftsgeist, durch die Mitglieder einer Gemeinschaft ausdrückt. Das ist ein allgemeines Prinzip in allem Leben. Fünf Menschen, die zusammen sind, harmonisch miteinander denken und fühlen, sind mehr als 1 + 1 + 1 + 1 + 1, sie sind nicht bloß die Summe aus den fünf. Sondern es ist eine neue, höhere Wesenheit mitten unter den fünfen, ja schon unter zweien oder dreien. Das steht so schon in der Bibel: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“ (Matthäus, 20) sagt Jesus Christus.

Etwas ganz Neues

Es ist nicht der eine und der andere und der dritte, sondern etwas ganz Neues, was durch eine Gemeinschaft entsteht. Das Neue entsteht aber nur, wenn der Einzelne im Andern lebt, wenn der einzelne seine Kraft nicht bloß aus sich selbst, sondern auch aus den Anderen schöpft. Das bedingt, dass er selbstlos in dem andern lebt. Damit sind Gemeinschaften letztendlich Stätten, in denen sich höhere geistige Wesenheiten einfinden, um durch die einzelnen Menschen zu wirken. Vergleichbar ist das mit der Seele, die durch den Körper wirkt. Da unsere Zeit nicht mehr von Bluts- oder Zunftverwandten geprägt wird, stehen sich die modernen Menschen als Persönlichkeiten gegenüber. Sie müssen aus der Freiheit heraus ihre sozialen Gemeinschaften suchen.

Klar ist: Die Aufgaben, die das soziale Leben der Gegenwart stellt, brauchen keine neuen Utopien. Mit abstrakten Ideen wird man in diesen Tagen die Menschen kaum beglücken können. Es mag den ein oder anderen geben, der jetzt noch durchrutscht und sich Verhör verschafft, aber spätestens, wenn Pluto im Wassermann angekommen sein wird, also Ende 2024, ist damit endgültig Schluss. Die Zeit ist reif für das Praktische. Der Mondnoten steht aktuell im Stier – was für ein gerüttelt Maß Erdung steht.

Soziale Dreigliederung

Rudolf Steiner hat bereits vor 100 Jahren begonnen die Soziale Frage in den Raum zu stellen, die seitdem zwar viel diskutiert wurde, aber nicht wirklich beantwortet. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass sie den Gestaltungswillen der Politik geprägt hätte. Denn Steiner forderte uns auf, Freiheit in das Geistesleben, Brüderlichkeit ins Wirtschaftsleben und Gleichheit ins Rechtsleben zu bringen. Die Realität ist dramatisch eine andere. Die „soziale Frage“, so wie sie Rudolf Steiner gestellt hat, ist nicht etwas, was durch ein paar Menschen oder durch Parlamente gelöst werden kann und dann gelöst sein wird.

Sie ist wesentlicher Bestandteil eines neuen Zivilisationslebens, und wird es, wenn es erst einmal entstanden ist, ein solcher bleiben. Die soziale Frage wird für jeden Augenblick des gesellschaftlichen Miteinanders neu beantwortet werden müssen, von jedem Einzelnen von uns. Die Gesellschaft von morgen ist im Ideal ein lebendiger Organismus mit unterschiedlichen Gliedern, nämlich dem Wirtschaftsleben, Rechtsleben und Geistesleben und einem Geist, der diesen Organismus durchpulst und ihm die notwenige Lebenskraft spendet.

Am Tropf des Staates

Ein Bildungssystem, das am Tropf des Staates hängt und von diesem verwaltet wird, kann kaum ein freies Denken und Forschen ermöglichen. Daher wäre es an der Zeit, den zahlreichen Bildungseinrichtungen die Verantwortung für ihren Lehrbetrieb zu übergeben. Keiner kann besser wissen, wie Bildung praktisch gelebt wird, als von jenen, die unterrichten und forschen.

Ein Wirtschaftsleben, das von Brüderlichkeit durchdrungen ist, profitiert von dem fairen und freien Aushandeln der jeweiligen Bedürfnisse von Unternehmern, Mitarbeitern und Handelspartnern. Staatliche Einflussnahme durch Subventionen, Zuschüsse und Steuergeschenke, die insbesondere Konzerne stärkt, sollte einem neuen Verständnis von einer sozialen Gemeinschaft weichen.

Kernsaufgaben des Staates

Der Staat würde sich bei diesem Modell wieder auf seine Kernaufgaben konzentrieren können, die mit dem Rechtsleben das Zusammenleben der Menschen regelt. Ihm obliegt eigentlich die Verwaltung des Gemeinwohls und nicht die Bevorteilung einzelner Lobbyisten. Damit alle drei Glieder einer solchen sozialen Gemeinschaft ihr Verhältnis untereinander abstimmen, könnten Interessenvertretungen das Zusammenspiel diskutieren, beschließen und überwachen. Auf diese Weise bleibt der freie Geist als tragender Bestandteil einer sozialen Gemeinschaft erhalten.

Dieser Geist wird gespeist von uns allen. Je mehr wir bereit sind, unseren Geist dieser Idee von einer sozialen Gemeinschaft zu schenken, umso stärker wird er sein. Kosmisch werden wir an diesem Neumond mit den wesentlichen Zutaten versorgt. Venus steht im Wassermann. Wir sind freundschaftlich gestimmt, brauchen Unabhängigkeit und sind zukunftsorientiert. Sie bildet mit Mars und Saturn eine Konjunktion, was unser Verantwortungsbewusstsein stärkt. Mars, der Herrscher des Widders, wird unseren Willen durchpulsen. Das heißt auf gut deutsch: Menschen wie du und ich haben in diesen Tagen ganz besonders das Herz am rechten Fleck und den Arsch in der Hose, sich für die Geschicke unseres Lebens stark zu machen. Für die hohe Politik bedeutet der Aspekt leider auch, dass die Spannungen zu einer Zerreißprobe werden. Vergessen wir bei all dem nicht immer wieder für den Frieden zu beten.

Wunderbare Hilfe des Kosmos

Der Kosmos schickt uns noch eine wunderbare Hilfestellung in all das Chaos: Die Konjunktion von Jupiter und Neptun im Tierkreiszeichen Fische. Diese Zusammenkunft, die 1861 das letzte Mal in dieser Konstellation am Himmel stand, ist ein besonderes kosmisches Signal. Es stärkt unseren Glauben an eine allumfassende Einheit, fördert unsere Bereitschaft, uns auf Sinnfragen einzulassen, öffnet unsere Seele dem Spirituellen und pusht unsere Vorstellungskraft. Wir sind eingeladen, uns und unsere Mitmenschen in Liebe anzunehmen. Bevor wir jetzt allerdings abdriften in ein überschwengliches „Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb!“, weise ich darauf hin, dass der Aspekt – ganz im Sinne der Polarität – auch für Täuschung im ganz großen Stil steht. Darum gestatte ich mir an dieser Stelle den Hinweis: Höre auf dein Herz, bade in der Liebe aber nimm bei allem immer auch deinen Verstand mit.

Gehen wir mit Chiron in Resonanz, gelingt uns all das mit innerer Gelassenheit. Wir können leichter akzeptieren, das wir das Ideal nicht immer erreichen, wir uns aber wie die Seeleute an den Sternen daran orientieren. Auch können wir andere ermutigen, ihre Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen. Wir sind vielleicht sogar in der Lage, die gewohnte Haltung aufzunehmen, dass irgendwer schon dafür sorgen wird, dass es uns gut geht. Die Geschichte der Menschheit zeigt uns, das ist nicht der Fall. Wir müssen selbst die Verantwortung für unsere Geschicke übernehmen und uns Bedingungen schaffen, in denen der Einzelne in einer starken Gemeinschaft sein Selbst frei zum Ausdruck bringen kann. Ist das eine Utopie? Nein. Das ist die Konsequenz, wenn wir das Erbe unserer europäischen Revoluzzer aufgreifen und endlich das Schaffen, was gemeint ist mit Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die Sterne signalisieren uns an diesem Neumond: Ja, es ist eine spannungsgeladene Zeit, aber die Götter sind auf der Seite derer, die sich zu dem neuen Wir auf dem Weg in eine neue Zeit bekennen. Nehmen wir dieses Signal in unsere Herzen und setzen deutliche Zeichen und Grenzen all jenen, die an alten Zöpfen festhalten. Sagen wir laut und deutlich vernehmbar Ja zu einer lebenswerten und selbstbestimmten Zukunft. Zeigen wird, dass wir verstanden haben, dass die Hände die Werkzeuge der Engel sind.

 

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