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Vollmond am 12. August 2022

Vollmond am 12. August 2022

Apfelbaum

Spannende Zeiten und

ein Hauch Wahnsinn…

Da leuchtet er wieder, der Vollmond, der uns am 12. August im Tierkreiszeichen Wassermann wieder etwas Licht in unsere Erkenntnisprozesse wirft. Angeregt wird unsere Freiheitsliebe und unser Wunsch nach Unabhängigkeit. Emotionale Verstrickungen oder Verpflichtungen sind dem Vollmond im Tierkreiszeichen Wassermann aber eher zuwider. Er steht für das Miteinander auf Augenhöhe, liebt geistige Anregung und bleibt emotional eher ein „Zaungast“. Dem steht die Sonne im Löwen gegenüber. Sie ist in diesem Tierkreiszeichen in ihrem Domizil und gibt zweifellos den Ton an. Der Löwe ist ein fixes Zeichen und setzt damit nicht unbedingt Signale, die für einen Aufbruch sprechen. Eher feiert er Bestehendes und setzt sich selbst in Szene. Das können wir feststellen, wenn wir uns auf den Regierungsbanken dieser Welt umschauen, denn die Sonne repräsentiert die nationale Identität oder die Regierung oder die Aufgaben des Regierungschefs. Apropos Regierungschef? Haben unseren Olaf Scholz die Außerirdischen mitgenommen, die jetzt überall gesichtet werden? Ich habe da so eine gewisse Hoffnung…

Was erkennen wir da in den zahlreichen Gazetten? Nun, einmal, dass überall auf der Welt die Corona-Maßnahmen verabschiedet werden, außer in Deutschland. Hier erleben wir die Neuauflage eines Infektionsschutzgesetzes, die mich fragen lässt, ob die Fähigkeit psychotische Fehlentscheidungen treffen zu können, inzwischen eine wesentliche Voraussetzung ist, überhaupt in einer Regierung in Deutschland sitzen zu können. Karl Lauterbach, Corona-Erkrankter, lässt vom Krankenlager ertönen, dass eine Impfung alle 3 Monate erneuert werden muss, ansonsten ist man automatisch ein Querdenker und nicht mehr gesellschaftsfähig. Erinnert Ihr Euch noch daran, wie all jene verspottet und denunziert wurden, die ein Impfabo befürchtet haben. Voilà. Jetzt ist es da.

In der Sonnenmilch abgesoffen

Diese Löwesonne scheint auch auf uns, das Volk, das angesichts der Entwicklungen scheinbar die Sprache verloren hat. Denn hierzulande ist der Protest gegen all diesen Irrsinn irgendwie in der Sonnenmilch abgesoffen. Die schmieren wir uns in den vorläufig erreichbaren Urlaubslocations vorsorglich üppig auf den Bauch, um nicht von der Hitzekatastrophe dahingerafft zu werden. 35 Grad im Schatten – da sagten wir früher „Hundstage“ dazu, haben uns ein Eis gekauft und die Füße in Mutters Wäschebütt mit kaltem Wasser gehängt, wenn wir nicht schon wieder in das örtliche Schwimmbad wollten. Und auch später habe ich Hitzekatastrophen mit leichter Kleidung auch im Büro überlebt. Ihr offensichtlich auch. Was stimmt mit uns nicht, wenn wir diese überflüssigen Ängste die da medial geschürt werden, einfach nicht annehmen können und wollen? Oder stimmt da was mit denen nicht?!

Vielleicht schenkt uns die Löwesonne das Vertrauen in die eigene Kraft und wir können das Leben als Spiel betrachten. Die Opposition zwischen Sonne und Mond signalisiert uns jedoch auch, dass ein langfristiges Lebenskonzept sich mit den Bedürfnissen des Augenblicks kaum vereinbaren lassen. Wenn wir also im Herbst nicht die Folgen all dieser neurotischen Maßnahmen erdulden wollen, dann sollten wir unsere Prioritäten überdenken und in die Gesichter unserer Kinder und Enkel schauen. Diese sollen und dürfen im Schwimmbad das Leben auch bei 35 Grad – also im Sommer und für viele immer noch in den Sommerferien – spielerisch mit Freude leben. Damit sie das auch morgen noch können, dafür müssen wir uns aktiv und bestimmt einsetzen. Wie wir das könnten, darauf weist uns die Konjunktion von Mond und Saturn hin.

Verantwortung übernehmen

Dieser Aspekt steht dafür, Verantwortung zu übernehmen. Unsere Aufgabe ist es, nicht vor unserem Unbehagen angesichts des äußeren Getöses wegzulaufen, sondern diese Gefühle bewusst wahrzunehmen und in der Konsequenz für das eigene Wohlbefinden zu sorgen. Es ist meiner Meinung dabei zu kurzfristig gedacht, das durch Weltflucht zu tun, sondern es geht darum, aktiv die notwendigen Veränderungen einzuleiten, die aus der eigenen Zukunft und der nachkommender Generationen ein lohnenswertes Ziel machen.

Saturn im Wassermann steht für die alten Strukturen für den Geist, der jetzt auf der Regierungsbank sitzt und mit dem Volk, das durch den Mond repräsentiert wird einen Neuanfang wagen darf. Denn beide stehen in einem Spannungsaspekt, einem Quadrat, zu Uranus und dem aufsteigenden Mondknoten. Das bedeutet, das Veränderungen schicksalhaft auf uns zukommen. Ob wir das nun wollen oder nicht: Die gewohnten Gepflogenheiten werden über den Haufen geworfen. Unsere Werte werden uns bewusst und wir dürfen hinterfragen, ob die noch zu uns passen oder inzwischen nur noch Stilblüten treiben, bei deren Anblick ich mich frage: Alle verrückt geworden, oder was?!

Millionenstrafe für die Bahn

Da wird die Deutsche Bundesbahn zu einer Millionenstrafe verdonnert, weil sie in ihrer Kundenansprache die Diversität nicht angemessen genug zu Ausdruck gebracht hat. Diese Millionen investiert in ein besseres Schienennetz und in die Pünktlichkeit von Zügen, da dürften sich doch auch die Diversen drüber freuen oder? Die Versöhnung von Mann und Frau, die Überwindung eines patriarchalen Weltbildes und der Verleugnung der Weiblichkeit Gottes, findet nicht durch einen solchen Krampf statt, sondern durch das Bewusstsein, dass wir Neues nur dann entstehen lassen, wenn wir Brücken in unserer polaren Welt bauen. Wenn wir die Gegensätze bewusst versöhnen, z.B. zwischen Ökonomie und Ökologie, zwischen Materie und Geist, zwischen Geld und Werten, zwischen Sinn und Konsum, dann haben wir die Zeichen der Zeit erkannt und sind bereit für eine neue Ära, die sich mit der Luftepoche Bahn bricht. Stattdessen erleben wir eine Politik der Spaltung, bei denen jetzt dann tatsächlich diskutiert wird, die Ungeimpften zu Kennzeichnen.

Auch die Debatte um den Ukraine-Krieg wird immer absurder. Russland wird zum Weltfeind Nummer 1 stilisiert. Hat sich jemand mal gefragt, was passiert wäre, wenn die gleiche Menge Länder den Irak bewaffnet hätte, als die USA dort 2003 eigenmächtig eingefallen sind? Martin Sonneborn regte in einem Sommerinterview mit dem Magazin Telepolis im Hinblick auf die überbordende Russlandfeindlichkeit an (ich zitiere): „Ich gehe davon aus, dass in der aktuellen Situation auch Hitler ganz neu bewertet wird, schließlich hat er gegen die Russen gekämpft. Sieht so aus, als wären Teile der Öffentlichkeit gerade dabei, Willy Brandt auf den Platz von Adolf Hitler zu schubsen und umgekehrt.“

In dem gleichen Interview vermutet er als Ursache, dass auf einer SPD Veranstaltung Frauen KO-Tropfen ins Getränk gemischt wurden: „Hm. Ich könnte mir denken, dass die SPD bei solchen Anlässen flächendeckend Beruhigungsmittel in die Getränke mischt. Wie sollte man Reden von Scholz oder Lauterbach sonst ertragen?“ Ich bin soweit. Ich halte Martin Sonneborn inzwischen für wählbar. Das ganze Interview findest du hier…

Atomstrom ist der neue Ökostrom

Kommen wir auf Russland zurück. Es erscheint mir etwas zynisch, dass auf der einen Seite 100 Milliarden Euro da sind, um Waffen für diesen Krieg beizusteuern und dann dem eigenen Volk angekündigt wird, dass es im Winter frieren wird, weil man Russlands Gas nicht will. Die Grünen sonnen sich darin, Atomkraft zum neuen Ökostrom zu küren und finden Fracking, also die sündhaft teure und ökologisch völlig inakzeptable Möglichkeit, um an Erdgas zu kommen, für zeitgemäß. Sowas macht mich dann doch fassungslos. Wie gewinnt man bei Fracking Erdgas? Bei diesem kostspieligen Verfahren wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien mehrere hundert Meter tief ins Gestein gepresst, um in tief liegenden Gesteinsschichten an das Erdgas heranzukommen. Die Folgen sind eine mögliche Kontamination des Grundwassers oder des Oberflächenwassers durch diese Chemikalien, Erdbeben, die durch die Gasförderung ausgelöst werden könnten und Methan-Emissionen, die das Klima belasten. Zur Erinnerung: Wir haben als politisch korrekter Mensch ein Problem, wenn Kühe pupsen. Mit Fracking, das ebenfalls Metangas wie die Kühe freisetzt, nur in deutlich höheren Mengen als ein Kuhfurz, haben wir das aber ab sofort mit dem Segen der Grünen nicht. Wem jetzt noch spontan einfällt, dass die Grünen auch mal als Friedenspartei angetreten sind… bitte nicht vergessen: der Krieg im Kosovo war es und der aktuelle gegen Russland ist ja für den Frieden. Alles andere ist eine Verschwörungstheorie.

Bleiben wir cool, zur Zeit wird wieder auf Wacken gerockt und auf vielen Sommerfesten gefeiert, in den Urlaub gefahren und in den Straßencafés leicht bekleideten Menschen hinterhergeschaut. Da sind all diese Themen einfach nicht angesagt. Vielleicht liegt das aber auch am Mond in Spannung zu Uranus. Dieser Aspekt zeigt sich in der Tendenz, sich seelisch unberührbar zu machen, aber auch in einem Gefühl der inneren Zerrissenheit. Vielleicht sind wir emotional orientierungslos und schwanken zwischen dem Bedürfnis nach Freiheit und Geborgenheit, das uns die alten Muster, die unser Leben bis dato geprägt haben, vermitteln.

Autoritäre Strukturen

Diese Geborgenheit, die wir suchen, finden wir letztendlich jedoch nur in uns selbst. Wird uns das nicht schnellstens bewusst, werden wir überreglementiert und finden uns in autoritären Strukturen wieder, die uns nicht nur frieren lassen werden. Dafür steht die Opposition von Sonne und Saturn, die an diesem Vollmond auf uns wirkt. Statt unserer Überzeugung nachzuhängen, dass „die da oben“ uns ohnehin nicht ernst nehmen und uns in mangelndes Selbstvertrauen flüchten, dürfen wir an diesem Aspekt wachsen, indem wir uns an unsere Fähigkeit zur Selbstverwirklichung erinnern. Wir sind keine willenlosen Kreaturen.

Sonne in Spannung zu Uranus steht auch für unsere Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und in jeder Situation einen Weg zu finden. Selbsterkenntnis ist der Schlüssel für unsere innere Freiheit. Wir sind freie geistige Wesen mit Schöpferkraft. Unsere Gedanken und unsere Gefühle sind reale Kräfte. Wir sind viele und in all unserem Mühen um Wahrhaftigkeit nicht allein. Bekennen wir uns zum Erhalt der göttlichen Schöpfung, deren Fundament die Liebe ist. Wir können uns dabei nicht nur auf viele Gleichgesinnte stützen, sondern auch auf die Wesen der geistigen Welt. Wir werden von den Engeln und allen, die dort beheimatet sind, dann unterstützt, wenn wir uns Kraft unseres Bewusstseins bittend an sie wenden. Von sich aus dürfen diese Wesen nicht in unser Leben eingreifen, denn uns wurde von den Göttern die Freiheit gegeben. Zu beten und Engel um Hilfe zu bitten, ist leider fast in Vergessenheit geraten. Uns wurde beigebracht die Gestaltung unseres Lebens ohne diese Wirkkräfte vorzunehmen. Damit wurden wir einer Hilfe beraubt, die nur darauf wartet, uns in unserem Mühen zu unterstützen. Das steht auch so in der Bibel. Im Matthäus-Evangelium heißt es:

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ (Mätthäus, 7,7) Wenn das keine Zuversicht hochkommen lässt, dann weiß ich es auch nicht…

Hilfe aus der geistigen Welt

Für all jene, die nicht so recht wissen, was die geistige Welt eigentlich ist, wer dort zu Hause ist und was das Ganze mit uns, den Menschen, zu tun hat, für den habe ich eigens ein Essay verfasst mit dem Titel: „Die geistige Welt, was ist das eigentlich?“ Das 40seitige Essay kann auf meiner Webseite gegen kleine Gebühr erworben werden. Den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung. Wer weiß, wen er da eigentlich genau um Hilfe bittet, wird das präziser, bewusster und damit erfolgsversprechender tun können, als wenn wir unser Anliegen einfach auf irgendein „Feld“ kippen.

Merkur steht aktuell in dem Tierkreiszeichen Jungfrau und fordert einen logischen, sachlichen und analytischen Verstand. Wir ziehen nüchtern Bilanz zwischen Nutzen und Aufwand und überlegen, bevor wir den Mund aufmachen und etwas sagen. Also alle, bis auf Karl Lauterbach, Annalena Baerbock, Robert Habeck, die FDP und … okay lassen wir das, die Liste wäre ermüdend lang. Das will ich euch wirklich nicht antun…

Herzliche Umgangsformen

Venus steht wie die Sonne im Löwen und lässt uns unsere Umgangsformen herzlich, selbstsicher und großzügig gestalten. Wir neigen vielleicht ein bisschen zu Imponiergehabe, mögen Luxus und haben möglichweise auch mal einen dramatisch anmutenden Auftritt.

Das Trigon von Venus und Neptun steigert unsere Erwartungen in Partnerschaft und Partner, fördert unsere romantischen Vorstellungen und unseren Wunsch nach der totalen Einheit. Der Aspekt kann aber auch einfach nur dafür sorgen, dass wir den Partner idealisieren, weil wir nicht sehen wollen oder können, wie er tatsächlich ist.

Venus steht auch in Opposition zu Pluto, der Machtfragen in unseren Beziehungen aufkommen lässt. Vielleicht haben wir auch Verlustängste oder sind von Menschen mit einer starken Ausstrahlung fasziniert. Achtung, das ist die Hochzeit der Narzissten. Lasst Euch nicht mit Charme und erotischem Geknister blindlings in Abhängigkeiten, Kontrollspielchen oder Eifersuchtsdramen verwickeln. Merke: Gefühlskraft kann man auch ausleben, indem wir unsere Mitmenschen nicht manipulieren.

Mars steht im Tierkreiszeichen Stier und versorgt uns mit Ausdauer, macht uns aber auch unflexibel und beharrlich. Sind wir aber dann erstmal in die Gänge gekommen, sind wir nur schwer zu bremsen. Mars wandert am 21. August ins Tierkreiszeichen Zwillinge. Dort wirkt er förderlich auf unsere verbale Durchsetzung und lässt uns unsere Handlungen besser auf äußere Umstände abstimmen. Die Vernunft durchdringt wieder unseren Willen und Kampfgeist. Achten wir auf eine stringente Strategie, dann wird alles gut.

Zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein

Mars bildet an diesem Vollmond mit Saturn ein Quadrat, was uns auf das Spannungsfeld zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein stellt. Wir stellen hohe Anforderungen an unsere eigene Leistung, sind kaum kritikfähig und erliegen mitunter dem inneren Saboteur der uns kurz vor dem Ziel zurückzucken lässt oder uns mit Berührungsängsten versorgt. Wir sind aufgefordert menschlich zu handeln, Einfühlungsvermögen zu zeigen und uns zu motivieren unsere Fähigkeiten auch humanitär einzusetzen. Das Trigon von Mars und Pluto versorgt unsere Tatkraft mit Leidenschaft und außergewöhnlicher Leistungsbereitschaft. Dank Jupiter im Widder stürmen wir dabei nicht blindlings darauf los, sondern sind bereit, bei allem Aktionismus auch um den Sinn im Leben zu ringen. Wir erkämpfen und erobern Ansichten und Meinungen und bemühen uns durch aktives Vorwärtsstreben um Expansion und Wachstum.

In der Summe bereitet uns der Vollmond am 12. August auf einen heißen Herbst vor, in dem die Wirkung des Quadrates von Saturn und Uranus auf einen vierten Höhepunkt zusteuert. Vielleicht nehmen wir vorbereitend die Passage aus dem Evangelium von Maria Magdalena in unsere Meditation mit auf:

„Das Haften an der Materie
Erzeugt eine Leidenschaft gegen die Natur.
So entsteht am ganzen Leib Verwirrung;

Deshalb sage ich euch:
Seid in Harmonie!
Wenn ihr verirrt seid,
lass euch von den Bildern eurer wahren Natur leiten.

Wer Ohren hat
zu hören, der höre.

Als der Selige (Jesus) das gesagt hatte,

segnete er sie alle und sprach:
„Friede sei mit euch – möge mein Friede

in euch erweckt und vollendet werden.

(Kapitel 8,1-14)

Frieden dank Balance

Wir brauchen mehr denn je Frieden – nicht nur in der Ukraine – auch in uns selbst und den gibt es nur in der Balance. Tun wir uns zusammen und helfen wir mit, dass wir all die Gegensätze, die sich uns in diesen Tagen offenbaren ausgleichen. Leisten wir alle einen aktiven Beitrag, damit wir wieder zu einem gesunden Maß aller Dinge finden und uns darauf besinnen, was es bedeutet, Gottvertrauen zu haben. Als Mensch gehören wir der zehnten Hierarchie der geistigen Welt an. Wir sind Schöpferwesen. Es ist deine Entscheidung, ob du diese Rolle erfüllen willst oder die Gestaltungsfragen deines Lebens von anderen beantworten lässt. Es liegt an dir, bewusst deine Gedanken und Gefühle zu nutzen, um an einer Welt zu bauen, in der sich die Wahrhaftigkeit und die Liebe zu Hause fühlen. Der Vollmond im Wassermann signalisiert uns: Versucht es miteinander. Und vielleicht nehmen wir Luther beim Wort und pflanzen auch ein Apfelbäumchen…

Wofür ist deine Zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Neumond am 28. Juli 2022

Neumond am 28. Juli 2022

Neumond 28. Juli 2022

Löwenmutig unseren
Lebensraum bewahren

Der Neumond im Löwen am 28. Juli spiegelt das kollektive Bedürfnis nach Anerkennung und Aufwertung. Der Mond gehört dem kardinalen Krebszeichen an und kann etwas bewegen. Diese Qualität wird nun mit der fixen Löwenatur konfrontiert. Gehen wir mit diesem Aspekt in Resonanz können wir uns mit dem bloßen „Herrscherdasein“ begnügen, die Aktivitäten von anderen in Gang bringt ohne selbst aktiv werden zu müssen. Dabei wird weniger von der Verantwortung gesprochen, als von dem Gefühl für wichtig gehalten zu werden. Wir erkennen das an dem ein oder anderen Parteifunktionär, der die Sommerpause nutzt, um endlich mal zu einer Schlagzeile zu kommen und sei es nur, weil er opulent heiratet.

Die Sonne ist im Löwen in ihrem Domizil, ist dort also zuhause. Dort gibt sie den Ton an ohne die Welt in ihren Grundfesten zu erschüttern, denn der Löwe setzt nicht gerade Signale für den Aufbruch, sondern feiert eher Bestehendes und setzt sich selbst in Szene. Das Ego eines Löwen verlangt nach prunkvoller Darstellung und Respekt. Seiner Identität genügt es zur Wesensentfaltung, dass seine Autorität nicht in Frage gestellt wird. Das heißt, der Neumond steht eher für eine Zeit zur Unterstreichung des Egos als für unkontrollierbares Kriegsgeheul.

Eine gerechte Weltordnung

Der Neumond bildet ein Trigon zu Jupiter im Widder. Jupiter ist die inhaltliche Komponente des Rechtsstaates im Sinne einer gerechten Weltordnung. Jupiter fördert aber auch die Ausbreitung der staatlichen Autorität. Inhaltlich geht es um Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft der Regierung, der Gesellschaft, um die Qualität internationaler Beziehungen und um überzeugende Handlungsweisen. Diese Themen geraten mit dem Quadrat zu Lilith, der wilden und unangepassten Göttin, in Konflikt. Wir sind skeptisch und zeigen vermutlich eine eher ablehnende Haltung gegenüber Staat, Gesellschaft, Arbeitgeber oder Kirche und übernommenen Glaubenssätzen. Lilith bildet mit Venus eine Konjunktion, was dafür steht, dass wir uns bei allem Ärger charismatisch geben können oder uns mit unerreichbaren Beziehungsidealen identifizieren. Auch können wir der Tendenz unterliegen, uns für eine unrealistische Liebe zu verzehren oder nach einem absolut sicheren Status quo für unsere Finanzen.

In der Nachbarschaft des Neumondes steht Merkur im Löwen, der dort unsere Fähigkeit fördert, ganzheitlich, großzügig und strukturiert zu denken. Wir haben eine ausgeprägte Vorstellungskraft und argumentieren überzeugend. Diese Signatur steht in Spannung mit Mars, was das Dilemma zwischen unserem Denken und Handeln repräsentiert. Denn entweder denken wir zu lange nach, anstatt zu handeln oder wir handeln eher unüberlegt. Das ist deshalb brisant, weil Mars mit Uranus und aufsteigendem Mondknoten an diesem Neumond eine Konjunktion bildet, was vieles schicksalhaft verändern dürfte.

Unser Selbstverständnis als Mensch

Merkur im Löwen fordert uns auf, wie ein solcher unser Selbstverständnis als Mensch zu verteidigen. Zur Erinnerung: Wir sind eigentlich ein freies, geistiges Wesen mit Schöpferkraft. Fällt nicht immer ganz leicht, das zu glauben, wenn man der ein oder anderen Idee Gottes leibhaftig begegnet, ist aber so. Nicht ganz zufällig findet in diesem Sinne am 1. August in Berlin eine Demonstration statt. Dort wollen sich die Menschen stark machen für unser Land, für unsere Heimat und für die Werte unserer Demokratie.

Der deutsche Verfassungsschutz warnt schon jetzt vor einem heißen Herbst und, so berichtet es das Handelsblatt, vor vermehrten Querdenker-Demos in der zweiten Jahreshälfte. Diese Sorge äußerte auch die deutsche Innenministerin Nancy Faeser, die radikale Proteste ebenfalls nicht ausschließt.

Kein Wunder. Kündigt Karl Lauterbach, der Liebling der Pharmalobby, doch schon jetzt eine vierte und fünfte Impfung an sowie weitere Maßnahmen gegen die schlimmste Pandemie aller Zeiten. Warum das?! Hat doch der Gesundheitsminister kürzlich das erste Mal offiziell darüber getwittert, dass Corona-Impfstoffe, also auch die mRNA-basierten, zu schweren Nebenwirkungen führen können. Zuvor hat er diese trotz der Veröffentlichung erschreckender Statistiken durch die Krankenkassen diese einfach ausgeblendet. Die Krankenkassen zählten bislang mehr als 2,5 Millionen Impfschäden. Diese Kehrtwende ermöglicht es übrigens den Betroffenen, Amtshaftungsansprüchen gegen die Bundesrepublik Deutschland oder gegen einzelne Bundesländer zu erheben. Geschädigte könnten somit Schadenersatzleistungen erstreiten.

Viele Milliarden…

Das bedeutet, wir Steuerzahler haben nicht nur viele Milliarden in zweifelhafte Impfstoffe investiert, sondern zahlen jetzt auch noch vermutlich Milliarden für Schadensersatzleistungen. Wäre dieses Geld gleich in vernünftige Schulen und / oder Pflegekräfte investiert worden oder in verbesserte Sozialleistungen für die Schwachen dieser Gesellschaft und schon wären wir einige Probleme schlagartig los und die Schlangen vor den Tafeln deutlich kürzer. Okay, okay, ich nehme den Aluhut ja schon wieder runter.

Die Menschen haben auch ohne diese orale Dysfunktion unseres Gesundheitsministers die Nase voll. Horrende Spritpreise, die Ankündigung, für das Klima zu frieren, während in Katar die Hallen für die Fußball-WM runtergekühlt werden, damit die Multimillionäre beim Kicken nicht der Hitzschlag trifft, ist kaum noch als sinnvoll vermittelbar. Jeder Einkauf im Supermarkt wird inzwischen zu einem Abenteuer, weil man die eklige Kröte der Preissteigerung dank einer üppigen Inflation von über acht Prozent an der Kasse schlucken muss. Die Frage ist immer öfter für viele Familien: Schlucke in noch oder ersticke ich schon? Dort wünscht sich vielleicht der ein oder andere Bürger, der dank eines enger geschnallten Gürtels unter Schnappatmung leidet, er wäre EU-Beamter. Die bekommen nämlich jetzt 8,5 Prozent mehr Gehalt. Wegen der Inflation.

Sicherheitslage und der Gasnotstand

Die Sicherheitslage des Landes sehen die Verfassungsschützer aber auch aufgrund des Gasnotstandes als gefährdet an, wenn dann nicht nur Gas zum Heizen fehlen wird. Befürchtet wird auch ein massiver Anstieg der Arbeitslosigkeit, weil die Industrieproduktionen wegen der Preisexplosion zusammenbrechen können. Die Gefahr ist greifbar, davor warnen nicht wenige Industrievertreter und Unternehmer. Auch die Lieferengpässe für Rohstoffe machen aus dem Unternehmertum einen Ritt auf der Rasierklinge. Die Preise explodieren, wenn man denn überhaupt noch die Zutaten für seine Herstellungsprozesse bekommt. Das wird im Herbst noch weiter zunehmen, befürchten einschlägige Industrieverbände.

Das alles wird noch kräftig von dem Trio aus Uranus Mondknoten und Mars gepusht, das an diesem Neumond eine Konjunktion bildet, die bis zum 10. August wirksam bleibt. Mit diesem Aspekt signalisiert der Kosmos: Es geht um nicht weniger als um eine radikale und schicksalhafte Veränderung unserer Werte, für die wir mit allen Mitteln kämpfen sollten. Mars stärkt unseren Willen und ist im Stier zwar weniger kriegerisch ausgerichtet, aber dennoch bestimmt, weil hartnäckig. Dort richtet er sich gegen eine vom Geld getriebene Handlungsweise. Er begünstigt aber auch das Geld als Mittel der Auseinandersetzung. Das bedeutet beispielsweise, dass der Gegner wirtschaftliche Mittel einsetzt, beispielsweise für eine Wirtschaftsblockade.

Mars im Domizil der Venus

Vorsicht ist geboten, denn Mars hält sich im Domizil von Venus auf. Sie ist sein Gegenpol und kann zickig werden, wenn Mars ihr Haus zu sehr bedrängt. Stier als fixes Zeichen behindert einerseits die schnelle Aktion und erleichtert andererseits die Hinhaltetaktik, so dass wir mit einem schnellen Ende der gärenden Krisen bis zum 20. August kaum rechnen können. Dann wechselt Mars in das Tierkreiszeichen Zwillinge. Dort steht er für eine gute Durchsetzung auf verbaler Ebene, für Wortgefechte und stimmt unsere Handlungen auf äußere Umstände ab. Vernunftgründe stehen wieder mehr im Vordergrund. Hoffentlich finden diese dann auch das erforderliche Gehör bei den sogenannten Volksvertretern. Üben wir das doch schon mal am 1. August in Berlin. Die Fahrt dort hin ist mit dem 9 Euro Ticket direkt erschwinglich und fördert angesichts der überfüllten Züge das Gemeinschaftsbewusstsein ungemein. Wie heißt es in dem Kampflied der Revoluzzer kurz, in der Internationalen:

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!

 

Ob man dieses fröhliche Lied in den Bahnhofshallen hören wird? Ich bin da nicht so sicher. Die Kraft von Mars trifft auf Uranus auf 18 Grad Stier. Das heißt: Hier stößt ein Planet mit fixer Luftenergie – Uranus ist Herrscher des Luftzeichens Wassermann – auf ein Zeichen mit fixer Erdenergie. Das repräsentiert das Aufeinandertreffen von geistiger Sturheit hinsichtlich materieller Werte und eher unberechenbaren Rebellen. Wird es am Ende also nur beim Versuch einer Revolution bleiben? Wenn wir erkennen, dass es in dieser Zeit darum geht, unsere Handlungs- und Durchsetzungskraft zu stärken, dass wir uns unseren eigenen Aggressionen stellen müssen und uns für unsere Belange stark machen – dann kann ein Schuh daraus werden.

In Gülle duschen

Die Landwirte haben sich diesen inzwischen angezogen – in Holland zum Beispiel, indem sie mit ihren Traktoren den Verkehr lahmlegen und die Politiker und Regierungsgebäude gleichermaßen mit Gülle duschen. Sie tun das, weil sie von der niederländischen Regierung gezwungen werden, ihren Viehbestand zu reduzieren, weil zu viele Kühe angeblich das Klima bedrohen. Das geht den Landwirten massiv an die Existenz und lässt sie drastisch für ihre Interessen kämpfen.

Vielleicht erkennst du in den Tagen rund um den Neumond, das letztendlich nichts sicher ist, alles im Wandel. Wir dürfen uns mit dem Wert der Materie auseinandersetzen und anerkennen, dass Materie für uns als irdische Wesen einen Wert hat für den wir streiten müssen. Unsere körperliche Realität rückt in unser Bewusstsein. Stabilität und Sicherheit als Chance für ein organisches Wachstum, dürfen wir durchaus wertschätzen und uns bewusst machen, dass diese Garanten für unser Wohlbefinden keinesfalls eine Selbstverständlichkeit sind. Auch die Natur in ihrer Schönheit, die Welt der Sinne und die Ressourcen unserer Gaben und Talente wollen einen angemessen Platz in unserem Leben einnehmen. Loyalität will als etwas erfahren werden, das nichts mit Abhängigkeit oder Kontrolle zu tun hat.

Das Quadrat von Merkur und Uranus erhöht das Tempo. Schnell sind wir in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen. Wir werden uns mit unseren Routineaufgaben schwer tun, sind erheblich ungeduldiger als sonst und es liegt viel Nervosität in der Luft. Uranus bringt auch die Technik ins das Reich Merkurs. Auch dieser Aspekt steht für revolutionäre Strömungen und Unabhängigkeitsbestrebungen. Achtung: Auch die Verständigung mit modernen Mitteln kann gestört sein. Zu wissen, wie man sich auch analog gegenseitig informieren kann, ist sicher kein Fehler. Verabredet das sicherheitshalber mit den Euch nahestehenden Menschen!

Bedürfnis nach sicherem Wohnraum

Die Venus steht im Tierkreiszeichen Krebs und gibt uns dort den Hinweis, dass uns der Wandel dann gelingen kann, wenn wir uns unseren Gefühlen widmen, wenn wir anerkennen, dass das Bedürfnis nach sicherem Wohnraum, nach Nahrung und Geborgenheit in einer zuverlässigen Gemeinschaft kein überflüssiger Luxus ist. Übernehmen wir für all das die Verantwortung und machen wir uns stark für ein neues Miteinander.

Saturn steht im Wassermann und ist nach traditioneller Lesart auch der Herrscher dieses Tierkreiszeichens. Dort zeigt er ungewöhnliche, plötzliche und eigenesinnige Staatsaktionen an. Bei der Besetzung der staatlichen Ämter kann es Überraschungen geben, erst recht, wenn Saturn dermaßen in die Zange genommen wird wie durch Uranus im kommenden Herbst ein weiteres Mal und mit der Opposition von Merkur an diesem Neumond im Quadrat zum absteigenden Mondknoten. Wir erleben das schon jetzt mit dem Rücktritt von Boris Johnson, dem Premierminister von Groß Britannien aber auch mit dem überraschenden Rücktritt von Italiens Ministerpräsidenten Mario Draghi. Hier bleibt zum Zeitpunkt als ich diesen Podcast produziere noch abzuwarten, ob er wirklich seinen Hut nimmt, dennoch dürfte die aktuelle Regierung damit angezählt sein. Der Präsident der Vereinigten Staaten Joe Biden muss jüngst in Saudi Arabien erleben, wie sich Machtverlust anfühlt, denn statt wie gewohnt als Platzhirsch Ansagen zu machen, kam Opa Biden mit einer völlig überladenen Wunschliste – und erhielt wenig Konkretes von den Scheichs zugestanden. Wir werden wohl noch öfter erleben, dass Regeln auf den Kopf gestellt werden und Staaten sich neu verbünden oder ihre Autorität aufgeben.

Schreiten wir löwenmutig zur Tat!

Das T-Quadrat von Saturn, Merkur und südlichem Mondknoten warnt uns an diesem Neumond auch davor, uns nicht von unsinnigen Diskussionen oder Bücherweisheiten von unserem eigentlichen Weg abbringen zu lassen. Zerreden wir die die Dinge nicht, sondern schreiten wir mutig zur Tat und manifestieren wir unsere Vorstellungen einer Weltordnung, die an der Mitmenschlichkeit, an Respekt und Achtung gegenüber der Schöpfung orientiert ist und nicht an der Gier und den Machtphantasien einiger weniger. Der Neumond im Löwe lädt uns ein zu Brüllen. Der Löwe zeigt uns auch warum: Es geht um unser aller Leben unsere Freiheit, unseren Lebensraum, unsere Familien, Gemeinschaften und um unsere Heimat, die Erde, die es mit all ihrer Üppigkeit, ihrer Schönheit und ihrem Platz, den sie uns als Lebensgrundlage schenkt, verdient hat, dass wir uns für die stark machen. Nehmen wir unseren Mut zusammen, stehen wir auf und setzen wir uns aktiv, verantwortungsbewusst und laut hörbar ein für ein neues Wir, für eine neue Zeit und für ein menschenwürdiges Miteinander.

 

Wofür ist die Zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Vollmond am 13. Juli 2022

Vollmond am 13. Juli 2022

Das Schicksal und die Veränderung

Höhenflüge dürfen wir an diesem Vollmond nicht erwarten, sondern sollten uns eher mit bodenständigem Verhalten durch diese Zeit bewegen. Denn diese Tage habe es in sich und leiten einen spannungsgeladenen Herbst ein. Uranus sorgt für reichlich Unruhe und lässt die Erde erzittern, denn mit Mars, mit dem er Ende Juli eine Konjunktion bildet, und aufsteigendem Mondknoten bekommt er reichlich Kraft verliehen, die unser aller Schicksal aufmischen wird. Mars in Stier zeigt sich wenig flexibel, lässt uns eher schwer in die Gänge kommen. Sind wird es schließlich, sind wir kaum zu bremsen und können zu Jähzorn und Sturheit neigen. Je mehr wir erkennen, dass die Veränderungen notwendig sind und wir uns diesen Prozessen ohne Angst öffnen, umso leichter kommen wir durch diese anspruchsvolle Phase.

Diesen wichtigen Aspekt nehme ich zum Anlass um Uranus ein bisschen genauer zu beleuchten, damit wir nicht in den astrologischen Klischees versumpfen. Uranus zeigt das Symbol der Sonne zusammen mit einem senkrechten Pfeil nach oben. Das bedeutet, das aus dem statischen Fokus auf den eigenen Mittelpunkt, auf die eigene Individualität ein Impuls in Form eines Pfeils hervorkommt, der nach oben zum Himmel, zum Licht, zum Bewusstsein und zur Zukunft strebt. Uranus will etwas hervorbringen, das zukunfts- und richtungsweisend ist. Er ist der Planet des Ungewöhnlichen, der 1781 kurz vor der französischen Revolution entdeckt wurde. Seine ungeheure Größe sprengte damals alle Vorstellungen, die es über unser Sonnensystem bis dahin gab. Er warf mit seiner gigantischen Diemnsion von heute auf morgen das Weltbild der Menschen über den Haufen, was auf sein Wesen hinweist: Er wirkt immer schnell, radikal und umwerfend.

Systemsprenger Uranus

Er ist doppelt so weit von der Sonne entfernt wie Saturn, der bis dahin unser Sonnensystem begrenzte. Daher wird er gern auch als Systemsprenger bezeichnet. Entdeckt wurde er übrigens von dem Musiker Friedrich Henschel, der nur aus Interesse dann uns wann man durch sein Teleskop schaute. Neben der französischen Revolution lag auch die industrielle Revolution in der Luft, die Produktionsprozesse, Städte und die Arbeit als Broterwerb völlig neu definierte. Auch der amerikanische Unabhängigkeitskrieg fällt in diese Zeit und deutet ebenfalls an, mit welchen Kräften Uranus astrologisch in Verbindung gebracht wird. Uranus ist der Revoluzzer, der Erneuerer, der Aufrührer und Feind konservativer Weltbilder. Er steht für die Gegenbewegung zum Bisherigen und sorgt dafür, dass wir in unserem Status quo nicht ersticken.

Benannt ist Uranus nach dem griechische Gott des Himmels. Geboren wird der mythologische Uranus von Gaia, der Mutter Erde. Er wird zugleich ihr Gemahl – die Griechen war damals schon wenig kompliziert und was sollte die gute Frau auch machen: George Clooney war wie die übrigen Götter schließlich noch nicht geboren. Ein Konzept, was heutzutage von taffen Singelfrauen gern mit „Dann backe ich mir halt einen Mann“ beschrieben wird.

Regent der glitzernden Sterne

Uranus regiert über die Sterne, die verheißungsvoll am Himmel glitzern. Jede Nacht legt sich der Himmel auf die Erde und zeugt mit ihr viele Kinder, die allerdings dem Herrn Papa alle nicht gefallen. Er schiebt sie ab in den Leib von Gaia, was diese nicht so prickelnd findet und irgendwann Saturn, eines ihrer Kinder, eine Sichel mitgibt, womit der Filius dem Herrn Papa vielleicht nicht nur spielerisch das Gemächt entfernt. Aus den Blutstropfen, die niederfielen, entstanden die Furien und aus der abgeschnittenen Männlichkeit, die der ungezogene Sohn einfach ins Meer wirft, bildet sich Schaum aus dem wiederum Venus geboren wird, die Göttin der Schönheit und Liebe. Aus diesem Stoff eine Sitcom und der nächste Lockdown kann kommen, oder?

Etwas ernsthafter betrachtet liegt in diesem Mythos natürlich ein tiefe Weisheit enthalten, nämlich die, dass man letztendlich nie etwas Geschaffenes mit einem Ideal vergleichen darf – das kann nur zu Unzufriedenheit führen. Wir lernen, dass der Kampf zwischen dem Neuen und dem Alten nie reibungslos vonstattengehen kann, aber am Ende die Liebe und die Schönheit entsteht. Uranus ist im Übertragenen Sinne der Gott der Luft und des Geistes. Seine Domäne ist nicht die Erde oder die irdische Realität. Daher ist er dem Element Luft zugeordnet und ist Herrscher des Tierkreiszeichens Wassermann. Dort läuft gerade Saturn durch… Du ahnst jetzt vielleicht, worauf es jetzt ankommt, der? Das Neue und das Alte ringen seit Januar 2021 miteinander. Im Herbst kommt es zum 4. Mal zu einem Quadrat, also zu einem Spannungsaspekt zwischen diesen beiden Kräften. Wir dürfen gespannt sein, wer Anfang kommenden Jahres gewissermaßen noch seine Eier in der Hose hat – das Neue oder das Alte? Als Pionier der neuen Zeit tippe ich mal auf das Neue…

Das Thema deiner Rebellion

Uranus verrät in deinem Geburtshoroskop übrigens etwas über deine ganz persönliche Logik, über die Widersprüche, mit denen du konfrontiert bist, über den Lebensbereich, in denen du außergewöhnliches vollbringen kannst. Er repräsentiert das Thema deiner Rebellion, dein Potenzial unkonventioneller Ideen und experimenteller Lösungsansätze. Das Haus, in dem Uranus sich zur Zeit aufhält, sagt etwas darüber aus, welcher deiner Lebensbereiche in der zweiten Jahreshälfte schicksalhaft verändert werden will. Gern analysiere ich für dich deine astrologische Gemengelage und erkläre dir, welche Lernkurven und neuen Erkenntnispotenziale Uranus und Co in dieser anspruchsvollen Zeit für dich im Gepäck haben… Mehr Infos dazu erfährst du auf meiner Webseite. Der Link ist unten in der Videobeschreibung.

Uranus am aufsteigenden Mondknoten lässt uns nicht ganz so locker mit Veränderungen umgehen. Wir empfinden sie tendenziell vielleicht sogar als bedrohlich. Wir dürfen wieder wertschätzen, auf welchem Fundament wir stehen und welche Menschen uns dabei begleiten. Hat sich etwas überlebt, werden wir uns ziemlich sicher davon verabschieden müssen. Der Aspekt räumt alles weg, was uns für die Zukunft im Wege steht. Er bringt uns aber auch mit den Menschen und Verhältnissen zusammen, die für uns wichtig sind. Je mehr du dich der Veränderung öffnest und sie einlädst, aus dem tiefen Verständnis, dass deine Seele den Weg kennst, um so einfach wirst du diese Phase erleben.

Erkenntnis und Nervenstärke

Der Vollmond erhellt nicht nur unsere Erkenntnisfähigkeit, sondern sorgt im Tierkreiszeichen Steinbock für Nervenstärke. Wir betrachten das Getöse eher sachlich geordnet als überhitzt reißerisch. Ohne Hast und Überschwang sind wir bereit, Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Mond und Uranus bilden ein Trigon, was unseren Wunsch nach Freiheit wachruft. Diese Zeichen der Zeit stehen für Neuordnung bis hin zu Umsturz und populistischen Extremismus. Bewahren wir dir Nerven, denn die astrologische Signatur verrät auch, dass wir intuitiv das Richtige tun – selbst in ungewöhnlichen Situationen. Der Mond bildet mit Merkur ein Quadrat. Damit dürfen wir unser Denken und Fühlen als gegensätzlich empfinden. Die Gefahr, diese Diskrepanz auf unsere Mitmenschen zu projizieren, ist dabei groß. Sei dir dessen bewusst, dass brauchst du keinen Buhmann.

Der Vollmond leuchtet unweit von Pluto, der einige Tage später mit der Sonne, die in Opposition zu ihm stehen wird, einen deutlichen Energiekick bekommt. Ein weiteres Zeichen dafür, dass der Veränderung nicht zu entrinnen ist – Pluto transformiert, Uranus revolutioniert.

Kommen wir zur Sonne, die in Konjunktion mit Merkur und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Lilith mit Jupiter ein Quadrat bildet, was ein brisanter Spannungsaspekt sein kann. Die Sonne im Krebs fördert zunächst einmal unsere Fürsorge und lässt uns für andere da sein. Sonne und Merkur in Konjunktion stellt unseren Verstand in den Dienst unseres Willens. Wir haben die Fähigkeit, uns gedanklich gut zu erfassen. Wir können Projekte durchplanen und unsere Meinung klar zum Ausdruck bringen. Sonne und Merkur verbinden sich zudem mit einem Sextil mit Uranus und Mondknoten. Uranus bringt dadurch die Technik ins Reich Merkurs. Auch dieser Aspekt steht für revolutionäre Strömungen und Unabhängigkeitsbestrebungen. Betroffen ist auch die Verständigung mit modernen Mitteln… achten wir auf die Themen Zensur und Datenschutz und ob unser Internet so funktioniert, wie es soll. Der Aspekt kann auch bedeutet, dass wir als inzwischen gläserner Mensch unsere Selbstbestimmung wieder erringen möchten oder wir geraten noch mehr unter die Fuchtel der Technologieriesen. Sonne und Uranus kitzeln unseren Anspruch nach unserem persönlichen Freiraum wach – in der Summe dürfte das den ein oder anderen Krisenmodus aktivieren. Innerlich, wie äußerlich.

Werte transformieren

Die Venus steht noch immer in den Zwillingen und bringt dort das Prinzip des Wertes in Umlauf. Mit anderen Worten: Geld hat eine einfache Möglichkeit Werte zu transformieren. Ähnliches gilt für Wertpapiere. Das kann bedeuten, dass das Geld selbst Ware oder Gegenstand der Bewertungen wird. Auf gut Deutsch: Die Inflation nimmt wahrscheinlich weiter Fahrt auf und unser Geldbeutel wird immer leerer. Bekommst du denn den Gürtel noch ein bisschen enger geschnallt?

Mit Saturn bildet die Schaumgeborene ein Trigon und befreit damit unsere Partnerschaften von Illusionen. Das kann bedeutet, das für die ein oder andere Beziehung der letzte Vorhang fällt. Der Aspekt fördert aber auch unseren verantwortungsbewussten Umgang mit Beziehungen. Es sei denn, wir gehen eher mit dem Quadrat von Venus und Neptun in Resonanz. Dieser Aspekt lässt uns überhöhte Erwartungen in Partnerschaft entwickelt, die dann zwangsläufig enttäuscht werden. Er weckt aber auch unseren Wunsch nach einer totalen Einheit. Gern geben wir uns diesem Illusionstheater hin, machen aus unserem Partner ein Ideal und landen dann herb auf dem Boden der Tatsachen… Auch ist die Gefahr groß ein Helfersyndrom zu entwickeln oder in unklaren Verhältnissen zu verharren, um sich den Konsequenzen einer Klärung nicht stellen zu müssen. Hier dürfen wir uns der Option öffnen, dass man diesen Aspekt auch durch ein echt soziales Engagement, durch Kunst oder Musik zum Ausdruck bringen kann. Erheben wir unsere Liebessehnsucht auf ein höheres Niveau…

Chiron bildet mit Sonne, Mond und Merkur mit einem Quadrat einen Spannungsaspekt, der darauf hindeutet, dass wir in unseren Bemühungen um Selbstverwirklichung Rückschläge nicht verhindern können. Wir werden auf unsere Schwächen aufmerksam gemacht und müssen letztendlich akzeptieren, dass wir uns nie so verwirklichen können, wie wir möchten. Tun wir das, entwickeln wir die Fähigkeit, andere zu einem kreativen Selbstausdruck zu ermutigen. Uns wird einmal mehr unser verletztes Urvertrauen bewusst, wir reagieren daher emotional vielleicht etwas empfindlicher als sonst und leiden darunter, dass wir nicht so geliebt werden, wie wir das gerne hätten. Wir werden mit diesem Aspekt eingeladen, zu akzeptieren, dass wir diesen empfunden Mangel niemals befriedigen können. Haben wir das, entwickeln wir die Fähigkeit, anderen Geborgenheit zu vermitteln. Das Quadrat von Merkur und Chiron will uns lehren, dass wir auch unsere mentalen Grenzen liebevoll annehmen sollten. Kein Mensch kann alles wissen. Können wir das, steigert das unser Verständnis für den Wissensdurst anderer, denen es in diesen Tagen genauso gehen kann.

Harmonie für die Familien

Schauen wir noch auf Lilith, die im Tierkreiszeichen Krebs unsere Familien in unser Bewusstsein rückt. Wir können unser inneres Kind annehmen und umsorgen und natürlich auch in unsere eigenen Familien viel weibliche Harmonie hineintragen. Auf der anderen Seite werden wir eingeladen erwachsen zu werden und unsere Gefühlen einen neuen Reifegrad zu schenken, mit dem wir mit kindlicher Neugier und Offenheit dennoch Verantwortung für uns und unsere Lieben übernehmen. Das geschieht nicht unbedingt mit Harmoniegrütze, denn Lilith bildet mit Mars ein Sextil, was unserer Gefühlstiefe auch Durchsetzungskraft verleiht. Wir bewahren uns unser Gefühl nach Selbständigkeit. Das Quadrat zwischen Lilith und Jupiter macht uns skeptisch gegenüber alten Glaubenssätzen und den eingefahrenen Gleisen unserer Gesellschaft. Wir suchen leidenschaftlich nach dem Sinn des Lebens.

Der Vollmond im Steinbock steht für schicksalhafte Veränderungen, denen wir mit gesundem Menschenverstand begegnen können. Wir leben Mitmenschlichkeit mit dem erneuerten Bewusstsein für die wirklich wichtigen Werte des Lebens. Wir sind bereit, das neue Willkommen zu heißen, was sich ungebremst durch die Krusten des Establishments sprengt. Freuen wir uns auf ein neues Verständnis für die Botschaft unserer Ahnen, die in dem Moment als der Revoluzzer Uranus auf der Bühne unseres Menschseins erschient, um das rangen, was auch heute auf unserer Agenda steht: Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit.

Wofür ist die zeit reif?

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Neumond am 29. Juni 2022

Neumond am 29. Juni 2022

Neumond 29.6.2022

Opfer oder Macher?!

Der Neumond im Tierkreiszeichen Krebs am 29. Juni hat eine leidenschaftliche Signatur, denn er bildet mit Lilith eine Konjunktion, die das Urweibliche auf eine sehr unangepasste Art und Weise in uns wachrufen sollte. Der Mond im Krebs aktiviert mundan-astrologisch die populistischen Einflüsse einer Gesellschaft. Im alten Rom war es Caesar, der dafür „Brot und Spiele“ auf den Plan gerufen hat, um das Volk auf seine Seite zu bringen. Nachdem das 9 Euro Ticket nichts Neues mehr und der Tankrabatt zum Wohle der Mineralölkonzerne verpufft ist, bin ich gespannt, was die Regierung diesmal aus ihrer Trickkiste zaubert. Der Staat wird sich etwas einfallen lassen müssen, denn in der Gesellschaft rumort es.

Die Mainstreampresse hat endlich die Impfnebenwirkungen und -schäden für sich entdeckt, die zu beklemmenden Statistiken führen und ahnen lassen dass die eigentliche Welle der Nachwirkung noch vor uns liegt. Auch rügt sie überraschend harsch die gescheiterte Corona-Politik und hat Karl Lauterbach mit ihrer inzwischen unverhohlenen Kritik offenbar zum Abschuss freigegeben. Das tut Not, denn die politischen Akteure entscheiden in diesen Wochen über den Maßnahmenkatalog für den Herbst. Neben weiteren Impfungen, die den immensen Hamsterkauf des Gesundheitsministers, den er mit weiteren Staatsschulden finanziert, reduzieren sollen. Das zweifelhafte Zeug hat schließlich auch ein Verfallsdatum…

Familie und Heimat

Die Sonne hält sich im Zeichen des Mondes auf. Das bedeutet: Wir definieren uns über die Familie und die Heimat, über unser Gefühl. Die aus dem Feuerzeichen Löwe stammende Sonne kann sich in einem Wasserzeichen am ehesten mit heißen Tränen mit ihrem Wesen verbinden. Ob wir diese in Anbetracht der Aktivitäten unserer ganz offensichtlich untalentierten Bundesministerinnen vergießen müssen? Mir fällt in dem Zusammenhang eine Passage aus dem Gedicht „Die Glocke“ von Friedrich Schiller ein: „Da werden Weiber zu Hyänen und treiben mit Entsetzen Scherz, noch zuckend, mit des Panthers Zähnen, zerreißen sie des Feindes Herz.“ Hoffen wir, dass diesen Weibern ihr Ungeschick zur Fallgrube wird und dadurch Gröberes verhindert.

Der Neumond bildet ein Quadrat mit Jupiter im Widder. Das stärkt den Volkswillen. Der Gesellschaft ist nach Expansion und Durchsetzung der eigenen Rechtsvorstellungen. Der staatliche Murks, der nur noch Demokratie heißt, aber längst keine mehr ist, steht deutlich auf dem Prüfstand. Es liegt an uns, ob wir aufstehen, um unseren Volksvertretern den Marsch zu blasen. Wir haben mit diesem Aspekt die Fähigkeit, im richtigen Moment richtig zu reagieren. Sonne und Jupiter stehen für die inhaltliche Komponente des Rechtsstaates im Sinne einer gerechten Weltordnung.

Politische Glaubwürdigkeit

Inhaltlich geht es um politische Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft der Regierung. Stehen beide wie an diesem Neumond im Quadrat zueinander kommt der Staat in Konflikt zum Rechtswesen oder überschätzt sich selbst. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass er sein Volk unterschätzt. Zeigen wir doch mal, dass wir wirklich keine angepassten Schäfchen sind, sondern aufrecht gehende und handelnde Menschen mit Rückgrat. Lilith in Konjunktion zum Neumond möchte, dass wir emotionale Reife erlangen und selbst die Verantwortung für unser Leben übernehmen, statt darauf zu spekulieren, dass es andere, insbesondere der Staat, schon irgendwie machen. Er kann das nicht mehr. Die Kassen sind leer und den Marionetten auf der Regierungsbank fehlt es an Hirn, Herz und Macht, um das zu tun. Bringen wir in Anbetracht dessen unser Gefühl der Unzufriedenheit und unseren Willen zusammen, kann darauf etwas Gutes werden.

Lilith verhilft uns dazu, leidenschaftlich nach dem Sinn des Lebens zu suchen und bereitet uns auf die Konjunktion von Uranus und aufsteigendem Mondknoten im Tierkreiszeichen Stier vor. Wir sind in der Lage unsere veralteten Glaubenssätze über Bord zu werfen und schaffen es, uns von den alten staatlichen Strukturen zu distanzieren. Mit Merkur in den Zwillingen sind wir in der Lage, uns mit neuen Informationen zu versorgen und diese auch weiterzugeben. Wir haben ein flexibles, objektives, sachliches Denken und eine rasche Auffassungsgabe. Wir reden miteinander, vernetzen uns und wissen schnell, wo die Alternativen zu unserem bisherigen Gesellschaftmodell zu finden sind.

Kameradschaftliches Miteinander

Die Venus in den Zwillingen unterstützt unser kameradschaftliches Miteinander. Unser Gedankenaustausch ist partnerschaftlich und es finden die Menschen mit gemeinsamen Interessen zusammen. Alles Offene, Helle und Leichte empfinden wir als harmonisch und setzen uns dafür ein. Venus bringt auch das Prinzip des Wertes in Umlauf. Mit anderen Worten: Unser Geld rückt in den Fokus. Stichwort ist hier die drohende Abschaffung unseres Bargeldes. Wir sollten uns zügig überlegen, ob wir das wirklich wollen, wie wir diesen Garanten für Freiheit bewahren oder uns für entsprechende Alternativen interessieren.

Venus bildet mit Jupiter ein harmonisches Sextil was grundsätzlich unsere finanzielle Sicherheit vergrößert und auch unser Vertrauen in die finanzielle Grundlage unseres Staates stärkt. Dieser Aspekt ist aber auch ein ausgesprochener Friedensaspekt, was in Angesicht des Ukraine-Krieges gar nicht stark genug wirken kann. Jupiter steht im Widder und signalisiert uns deutlich, dass es Zeit wird, um den Sinn des Lebens zu ringen. Idealistische Ziele werden wir mit hohem Einsatz erfolgen. Mit der Venus wird das hoffentlich etwas weniger missionarisch von statten gehen und auch selbstgerechte Formen vermissen lassen.

Undisziplinierter Soldat

Dem steht Mars im Widder entgegen, der es in seinem Domizil so richtig krachen lassen kann. Hier tritt er aber weniger als überragender Feldherr auf, als vielmehr als undisziplinierter Soldat. Er bildet an diesem Neumond ein Quadrat mit Pluto, was dann viel mehr für einen leidenschaftlicher Tatendrang bis hin zur Besessenheit steht. Im Raum wirkt die Angst vor offener Aggression, Angst vor unkontrollierten Ausbrüchen. Unter diesem Aspekt erleben wir eine fremde Übermacht, Manipulation und können uns in einer Opferrolle wiederfinden. Hier besteht die Lernaufgabe darin, zur eigenen Kraft zu stehen, der wir auch Ausdruck verleihen sollten. Tun wir das, versorgt uns dieser Aspekt mit der notwendigen Leistungsfähigkeit. Denn dieses Quadrat kann auch die Macht der Massen aktivieren und zwar auf eine oft unterschwelliger Art und Weise, der man wenig entgegen setzen kann. Letztendlich müssen wir alle die Frage beantworten: Wer wollen wir sein? Opfer oder Macher?

Das Sextil von Mars und Saturn kann dafür Sorge tragen, dass unsere Kräfte dabei nicht ins Kraut schießen, sondern eher diszipliniert eingesetzt werden können. Ein Überraschungskrieg ist damit genauso wenig zu befürchten, wie ein Kampf auf breiter Front. Vielmehr geht es um die dauerhafte Durchsetzung eines Plans, was einem Klaus Schwab natürlich genauso in die Karten spielt, wie all jenen, die den Zeichen der Zeit folgen und Alternativen zu den bisherigen Lebensformen aufbauen.

Werte auf dem Prüfstand

Wir sind mit diesem Neumond wieder ein Stückchen näher an der Konjunktion von Mondknoten und Uranus im Stier, in der unsere Werte auf eine schicksalsweisende Art und Weise auf den Prüfstand gestellt werden. Wir dürfen überprüfen, was wir verändern müssen, damit wir nicht in der Sackgasse der Bequemlichkeit landen. Die Zeichen der Zeit mahnen einmal mehr, die eigenen Geschicke in die Hand zu nehmen, aufzustehen, zuzupacken und uns für die stark zu machen, die es noch oder nicht können: Unsere Kinder und Enkel. Setzen wir uns aktiv und tatkräftig dafür ein, dass sie als freie Menschen in einem Europa leben können, dass sich seiner Kultur bewusst ist und auf diesem Fundament ideell und ganz pragmatisch Wegweisendes für die Welt von morgen schöpft. Die Sterne zwinkern und dafür zu: Versucht es Miteinander und gründet ein neues Wir aus dem tiefen Verständnis des Wertes Mitmenschlichkeit.

Textanalysen für dich

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Vollmond am 15. Juni 2022

Vollmond am 15. Juni 2022

Vollmond 14. Juni 2022

Wenn die Liebe Regie führt…

Der Vollmond im Schützen am 14. Juni mag es großzügig, optimistisch und beschwingt. Er stärkt unser Selbstvertrauen und lässt uns wieder ein Stückchen mehr an das Gute im Menschen glauben. Uns steht der Sinn nach Sinnhaftigkeit und wir möchten mit beiden Armen das Leben empfangen. Die Sonne steht an diesem Vollmond in den Zwillingen, die uns neugierig macht auf alles Neue und uns vorurteilslos unseren Weg gehen lässt. Wir sind geistig flexibel, objektiv und sachlich und können in dem weltweiten Getöse aus Meldungen über Affenpocken, die nächste Corona-Welle im Herbst, die Inflation von fast 8 Prozent und sonstige reale und mögliche Katastrophen leidlich gelassen bleiben. Dafür sorgt auch Venus, die Liebesgöttin, die an diesem Vollmond die Regie übernimmt. Nahe am aufsteigenden Mondknoten weist sie eindrücklich darauf hin, worum es bei dieser Komödie, die sich Leben nennt, in diesen Tagen eigentlich geht: Um Vertrauen in das eigene Schicksal und in die geistigen Wirkkräfte, die immer an der Liebe und am Leben, nie aber an der Gier und am Machtmissbrauch orientiert sind.

Sonne und Neptun bilden mit einem Quadrat einen Spannungsaspekt der unseren Wesenskern aufweicht und uns in die Lage versetzt, uns dem Lebensfluss hinzugeben. Wir dürfen die Tendenz beobachten, ob wir diesem Aspekt erliegen, indem wir Mühe haben uns klar wahrzunehmen, was wir wollen oder indem wir uns stark mit unserer Umwelt identifizieren. Dann wären wir vielleicht geneigt und in den Panikmodus versetzen zu lassen, der durch Mangeldenken und Zukunftsängste geprägt ist. Sind wir in diesem Leben bereits gereift, gelingt es uns etwas leichter, gelassen zu bleiben.

Klares Lebenskonzept

Mit Saturn bildet die Sonne ein Trigon, was unser Lebenskonzept wieder klarer und strukturierter erscheinen lässt. Saturn läuft bis zum 23. Oktober im Tierkreiszeichen Wassermann rückwärts und wird weniger die äußere als unsere innere Ordnung berühren. Wie wollen wir Leben? Wie möchten wir unsere Heimat weiterentwickeln? Wollen wir selbst der Hüter unserer Gemeinschaft sein und die Verantwortung für die Gestaltungsfragen unseres Landes übernehmen oder weiterhin darauf vertrauen, das ein machtgeiler Greis den viele Klaus nennen und eine Annalena Baerbock das schon irgendwie wuppen? Vielleicht gelingt uns unter dieser kosmischen Signatur die ein oder andere Korrektur, wenn Lebensbereiche in Unordnung geraten sind oder einer neuen Ordnung bedürfen. Wir werden mit reichlich Verantwortungsbewusstsein versorgt, auch und insbesondere uns selbst gegenüber. Uns gelingt es unser Persönlichkeit wieder den Raum zu geben den sie braucht und setzen uns bestimmt dafür ein, dass sie diesen Raum auch bekommt.

Uranus und der aufsteigende Mondknoten rücken immer näher zusammen, bis sie schließlich am 27. Juli zu einer Konjunktion verschmelzen, die bis zum 10. August anhält. Das bedeutet, dass Veränderungen die Zeit bestimmen und das auf eine schicksalsträchtige Art und Weise. Beschauliche Gewohnheit dürfen wir liebevoll verabschieden und uns der kosmischen Kraft öffnen, die alles gründlich über den Haufen werden wird, was nicht mehr zu unserer weiteren Entwicklung passt. Das gilt für jeden persönlich, aber auch für uns als Menschheit. Die beiden Akteure stehen im Tierkreiszeichen Stier, das unsere Werte, unseren Boden, unser Geld aber auch unsere Sicherheit und Stabilität repräsentiert. Damit dürfte auch dem allergrößten Ignoranten klar werden: Ein Zurück in die alte Welt vor Corona ist ausgeschlossen. Definitiv. Der Stier steht für den Ackerbauern, der eine neue Saat ausbringt. Es geht auch darum, Grenzen zu zeigen, die persönlichen, aber auch die einer Gemeinschaft und Nation. Die Zeit der Globalisierung ist vorbei. Es wird eine neue Ära der Regionalisierung eingeläutet, in denen man füreinander sorgt. Versorgungsgemeinschaften, solidarische Landwirtschaft, Lebens- und Wohngemeinschaften sind die ersten greifbaren Zeugnisse dieser neuen Zeit. Der Stier möchte Stabilität und keine sich jagenden Aktienkurse oder Optionsschein-Karussells. Er möchte Verbindlichkeit und Geborgenheit in einem Umfeld, das die notwendige Sicherheit bietet. Wofür? Letztendlich geht es darum, in dieser Sicherheit auch unsere ideellen Werte unter die Lupe zu nehmen.

Die Auswüchse der Dekadenz

Ein Prozess, den viele alte Kulturen verpasst haben. Sie gingen letztendlich an den Auswüchsen der Dekadenz zugrunde. Dazu gehört für mich die krankhafte Gleichmacherei von Mann und Frau, die letztendlich nur eine Illusion sein kann, weil ein Mann nun mal ein Mann und eine Frau eine Frau ist – mit allen Polaritäten, die sich auch innerhalb der Geschlechter zeigen. Wir sollten anerkennen, dass persönliche Schicksale Ausdruck von Karma ist. Die persönliche Lernaufgabe eines Menschen dürfen wir weder verurteilen noch zum Anlass, diese einer ganzen Gesellschaft zwanghaft und auf Basis eines falsch verstanden Gutmenschentums aufzuzwingen. Due den dekadenten Auswüchsen gehört auch der Wahnsinn rund um den sogenannten Transhumanismus, der aus dem Menschen eine Maschine und aus der Maschine einen Menschen machen will. Hier fehlt es an dem tiefen Verständnis, dass keine Materie ersetzen kann, was uns ausmacht: Unseren Geist, unsere Anbindung an die geistige Welt. Keine Maschine verhindert die geistigen Wirkkräfte, die letztendlich auch auf sie wirken. Beobachtet spaßeshalber mal bei der nächsten Rückläufigkeit von Merkur, wieviel Technik gestört ist oder einfach kaputt geht. Da war der Ausfall der EC-Bezahlmöglichkeiten im Supermarkt während der Rückläufigkeit von Merkur vom 11. Mai bis 3. Juni nur ein prominentes Beispiel.

Mit dem 3. Juni wird Merkur wieder direktläufig und wechselt am 13. Juni in das Tierkreiszeichen Zwillinge. Wir können wieder Tempo aufnehmen bei unseren Gedankengängen, sind offen für neue Informationen und Erfahrungen und sind in der Lage unser Handeln zu wandeln, wenn es denn erforderlich ist. Und das ist es, denn die Botschaften vom jüngsten Come Together des Word Economy Forums in Davos sind alles andere als beruhigend. Der Wahnsinn ist vor dunkelblauen Logowänden salonfähig gemacht worden. Schaut man sich die Klickzahlen auf Youtube an, scheinen die Akteure nicht viele Menschen hinter dem Ofen hergeholt zu haben. In kühler Kulisse wird mit überschlagenen Beinen lässig über unsere Köpfe hinweg entschieden, wie wir künftig den Wohlstand einiger weniger weiter mehren dürfen. Geht’s noch?

Ich denke, dafür sollten wir uns unbedingt interessieren, bevor die Klausi-Jünger die diktatorischen Träume von einer besseren Welt in ihrem Sinne Formen angenommen haben, so dass wir das nicht mehr können. Wie können wir das? Indem wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen, uns mit Gleichgesinnten zusammentun und uns den Wirtschaftsmodellen der Mächtigen entziehen. Während eines gemeinschaftlichen Schaffens neuer Lebensräume, beim Unkrautjäten im gemeinschaftlichen Gemüsegärten, beim mitmenschlichen Tausch von Waren und Dienstleistungen, beim Sammeln von Silbermünzen oder beim Schaffen gesunder Dorf- oder Stadtteilgemeinschaften brauchen wir nichts mehr als uns selbst. Wir sollten einander wieder zuhören, live und hautnah, geduldig sein, im Umgang miteinander, was nicht so leicht ist wie eine Sprachnachricht bei Whatsapp aber vielleicht dauerhaft mehr durch’s Leben trägt.

Die Digitalisierung sollte uns nutzen und uns nicht beherrschen. Uranus steht für die Digitalisierung. Vorbereitend für die Begegnung von Mondknoten und Uranus Ende Juli, ein Kraftfeld, was jetzt schon deutlich spürbar ist, dürfen wir unseren Umgang damit überdenken. Wir dürfen uns der Leere stellen, die viele ereilt, wenn sie ihr Smartphone einmal mal zur Seite legen. Wir könnten dabei staunend feststellen, dass das Leben viele Lacher bereithält, die uns Netflix nicht durch die entsprechenden Einspielungen vorgibt. Wir könnten uns via Facebook zum Essen einladen, das wir aus den Zutaten zubereiten, die wir selbst angebaut und geerntet haben, statt nur Bilder davon zu posten. Wir können wieder den Nächsten in den Arm nehmen und einen dicken Schmatzer auf die Wange drücken, statt einem Smiley auf einem kühlen Display zu versenden und zu empfangen… Das geerdete Leben nährt uns, das digitale höhlt uns aus und macht uns zu abhängigen Marionetten, weil es uns die Kraft nimmt, selbstbestimmt unseren Gestaltungswillen auszuleben. Nutzen wir die Digitalisierung zur Erleichterung unseres Alltags. Aber unterwerfen wir uns ihr bitte nicht, zum Wohl einiger wenigere, die dadurch ihre Machtbegierden befriedigen, was ohnehin ein Fass ohne Boden ist.

An diesem Vollmond wird unser Denken den Wandlungskräften des Plutos ausgesetzt, der inzwischen rückläufig ist und das noch bis zum 8. Oktober. Mit ihm bildet Merkur an diesem Vollmond ein Trigon. Das bedeutet, dass wir feststellen, dass sich unsere Ankerpunkte, an denen wir unser Denken festgemacht haben, auf dem Prüfstand stehen. Wir werden eingeladen, unser Weltbild zu hinterfragen und uns Informationen zu beschaffen, die der Wahrheit entsprechen und die uns wirklich Orientierung geben für die Beantwortung unserer wesentlichen Lebensfragen.

Schicksalhafte Begegnungen

Mit der Konjunktion von Venus und Mondknoten im Stier führt in diesen Tagen die Liebe die Regie und wird uns schicksalhafte Begegnungen ermöglichen, wenn wir uns nicht in den Kellern unseres Seins verkriechen. Venus ist im Tierkreiszeichen Stier in ihrem Domizil, das heißt zuhause und in ihrer vollen Kraft. Vielleicht schauen wir bei ihr heute deshalb mal etwas genauer hin, um keiner falschen Romantik zu erliegen. Das Symbol der Venus ist ein Kreis über einem Kreuz, was übersetzt bedeutet, dass der Geist immer über der Materie steht. Das Venus-Prinzip ist das Gleichnis für die harmonische Verbindung zwischen diesen beiden Ebenen. Ziel ist der Ausgleich zwischen Männlichem und Weiblichem, innen und außen, geistigem und physischem. Vielleicht nimmst du mal das Yin-Yan-Zeichen, als wesentliches Symbol unserer Polarität vor dein inneres Auge in dem das besonders schön symbolisiert wird. Spätestens jetzt ist klar, dass das eine ohne das andere nicht existieren kann. Das Weibliche hat die Essenz des Männlichen in sich vereint und das Männliche die Essenz des Weiblichen. Wir haben immer beides in uns. Als körperliche Frau einen geistigen Animus und als physischer Mann eine geistige Anima. Beides ist richtig und nicht zu werten. Kann beides für sich seine Kraft entwickeln, wird daraus ein gutes Ganzes werden. Das ist unsere Lernaufgabe in diesem Leben.

Die Venus steht im Stier. In ihm ist die Harmonie vereint, die wir über die sinnlich-physischen Eindrücke suchen und finden. Die Stier-Venus symbolisiert den Körper mit seinen Bedürfnissen nach Sicherheit, Genuss und Verwurzelung. Sie lebt sich aus in der persönlichen Begegnung. Venus selektiert aber auch aus, nämlich das, was uns nicht gut tut. Das entscheiden wir in diesen Tagen subjektiv, und folgend dabei unserem Gefühl und sehnen uns nach Liebe.

Kosmos der Liebe

Kaum ein Thema bewegt die Menschen mehr als die Liebe, die hier auf unserer Erde zur höchsten Entfaltung gebracht werden soll. Sie ist weit mehr als das bloßes Gefühl gesteigerter Sympathie und Zuneigung. Liebe ist vielmehr eine lebendig wirkende Kraft, und das eigentliche Entwicklungsziel der Erd- und Menschheitsentwicklung. Die Erde soll künftig zum Kosmos der Liebe werden. In diesem Sinn gilt die Liebe als die höchste der drei von Paulus in seinem Brief an die Korinther genannten christlichen Tugenden (1 Kor 13,13 LUT). Die anderen beiden sind der Glaube und die Hoffnung. Ich verlinke unten eine digitale Ausgabe des Paulus-Briefs an die Korinther. Es kann nicht schaden, sich diesen dann und wann mal durchzulesen. Die Erkenntnis daraus enttarnt das Ego. Nicht nur das unserer Nächsten, auch unser eigenes.

Schon Platon hat sich eindrucksvoll mit der Liebe auseinander gesetzt und sie in mehrere Stufen unterteilt. Da ist zum einen die Philía – die Freundesliebe, die auf gegenseitige Anerkennung und gegenseitiges Verstehen gegründet ist. Zu dieser Ebene gehört auch jene Form der Liebe, die Platon Stoika genannt hat und die auf bestimmte sachliche Interessen bzw. Tätigkeiten – auf eine “Lieblingsbeschäftigung” – gerichtet ist. Er spricht auch von Agápe – der selbstlos fördernden Liebe, die für die reine Nächstenliebe- bis hin zur Feindesliebe steht. Die alten Griechen hatten auch ein eigenes Wort für die sinnlich-erotische Liebe – Éros. Diese Form steht für das leidenschaftliche Begehren des geliebten Wesens, verbunden mit dem Wunsch, auch selbst geliebt zu werden. Und dann kennen wir noch den Ausdruck der „platonischen Liebe“ die für ein liebevolles wechselseitiges geistig-seelisches Interesse steht, das kein sexuelles Begehren kennt. Die deutsche Sprache kennt nur den Begriff Liebe. Das erklärt vielleicht so manches Missverständnis unter den Menschen…

Die Liebe ist die eigentliche Tugend des Ätherleibs, also dem Ort, wo unsere Lebenskraft zu Hause ist. Der Ätherleib ist zugleich der Liebeleib und gibt auch unserer Hoffnung Heimat. Lieben wir oder werden wir geliebt, kräftigt das unsere Lebenskraft. Wir stehen gestärkt im Leben und sind in der Regel auch gesünder. Das bedeutet, dass Liebe nicht nur etwas ist, was die Menschen durch entsprechende Bande zusammenhält, sondern etwas, was der einzelne Mensch zum Leben auch braucht. Der Mensch, der keine Liebekraft entwickeln kann, verödet und verdorrt auch in seinem Wesen und würde daran in letzter Konsequenz sogar sterben. Das tun wir als alter und / oder schwacher Mensch auch dann, wenn uns ein liebendes Miteinander verwehrt wird – in einem Altenheim zu Corona-Zeiten zum Beispiel, wenn niemand der geliebten Menschen mehr eine alte Hand halten darf, um mit Liebe und Fürsorge Lebenskraft zu spenden.

Liebe mit Weisheit durchdringen

Schaffen wir es, den Bogen von der irdischen Liebe zur geistigen zu spannen, dann gelingt es uns vielleicht sogar, unsere Liebe mit Weisheit zu durchdringen, die uns Milde sein lässt gegenüber uns selbst und unserem Nächsten. Denn gelernt haben wir die Liebe in der geistigen Welt lange bevor wir uns inkarniert haben. Auch nach unserem Tod tauchen wir wieder ein in dieses gigantische Meer aus Liebe. Wir lernen dort im Zusammenspiel mit den Wesen der höheren Hierarchien, was Liebe ist. Mit höheren Hierarchien sind die Wesen gemeint, die in ihrer geistigen Entwicklung über dem Menschen stehen. Die Rede ist von den Engeln. Dieses Wissen und dieses grundlegende Selbstverständnis spüren wir manchmal, wenn uns eine tiefe Sehnsucht umtreibt oder wir erinnern uns an sie, wenn wir mit etwas sehr Erhabenem konfrontiert werden: Der Geburt eines Kindes oder dem Tod eines geliebten Menschen zum Beispiel, um die stärksten Impulse zu nennen. Oder durch besonders berührende Momente, in denen uns die Schönheit des Lebens sich ungebremst offenbart und unser ganzes Sein durchdringt. Diese höhere Liebe, die in der Astrologie von Neptun repräsentiert wird, ist jene Kraft, die die Welt im Innersten Zusammenhält. Sie ist jene Kraft, die uns auf unserem Weg durch die Menschheitsentwicklung trägt, durchdringt und begleitet. Und es ist jene Kraft, der wir auch in diesen Tagen vertrauen dürfen. Öffnen wir uns der Liebe, dann haben die Gierigen und Mächtigen dieser Welt keine Chance. Wir müssen dafür nicht mehr tun, als unsere Angst zum Teufel zu jagen. Das ist die Botschaft der Venus an diesem Tag. Hast du sie auch wirklich gehört?

Haben wir auf Erden vollständig gelernt, was die Liebe ist, werden wir selbst ein Engel sein. Ja, ein Engel, sesshaft in der geistigen Welt. Mein Essay zu diesem Thema ist übrigens inzwischen fertig und kann in meinem Shop gegen kleines Geld erworben werden. In diesem gehe ich der Frage nach: Die geistige Welt – was ist das eigentlich? Den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung.

Andere zum Handeln ermutigen

An diesem Vollmond gibt es noch weitere Hinweise auf die aktuelle Zeitqualität. Chiron bildet mit Mars eine Konjunktion, was bedeuten kann, dass unsere Handlungsfähigkeit gebremst wird oder wir Erfahrungen machen müssen im Zusammenhang mit Durchsetzung oder Aggression. Im positiven Falle gelingt es uns, andere zum Handeln zu ermutigen. Unterstützt werden wir bei diesem Ansinnen von Jupiter im Widder, der unsere Bereitschaft stärkt, um den Sinn des Lebens zu ringen. Wir bekommen die Chance durch aktives Vorwärtsstreben zu wachsen und unseren Lebensraum zu erweitern. Würze bekommt diese Note durch das Quadrat von Jupiter und Lilith, die unserer Suche nach dem Sinn des Lebens etwas leidenschaftliches gibt. Wir überprüfen unsere Glaubenssätze und weigern uns zunehmend, uns mit dem zu identifizieren, was uns der Staat, die Kirche oder der Chef vorgeben.

Wir spüren mehr in uns als den bloßen Wunsch nach Veränderung, der sich durch innere Unruhe bemerkbar macht, die zunehmend stärker wird. Wir sind vielleicht an diesem Vollmond soweit, dass wir diesen Wunsch nach Veränderung, nach Sinn und Miteinander auch in unsere Umwelt tragen. Wir suchen unter der Zwillinge-Sonne Informationen und konkrete Hinweise für das Umsetzen. Wir fangen an zu planen und setzen uns einen inneren Termin, nämlich den, dass wir im Herbst soweit sind, dass wir einen Herrn Lauterbach souverän nach Hause schicken können. Nutzen wir die Zeit, suchen wir uns, unterstützen wir uns und nutze wir unsere Zukunftsvision von einer selbstbestimmten Welt des Miteinanders als kraftvollen Motor, um endlich auch ins Handeln zu kommen.

Hilfe von der guten Fee

Der entscheidende Moment für das Gelingen ist, dein Ziel zu fokussieren, dich hinein zu fühlen und zu denken, wer du sein willst. Viele Menschen können sehr gut beschreiben, was sie nicht wollen, tun sich aber schwer, das zu formulieren, was sie anstreben. Hier hilft einmal mehr die gute Fee, die unserem Engel übrigens tatkräftig zur Seite steht. Stelle dir vor du hast tief und gut geschlafen und in dieser Nacht war sie endlich da und hat einfach so all deine Probleme gelöst. Davon weißt du aber dummerweise nichts. Woran merkst du, dass gute Fee da war und alle Probleme weg sind? Ich wünsche dir viele erkenntnisgebende Gedanken dazu und bin mir sicher: Der Vollmond im Schützen hilft dir, die Dinge auf den Punkt zu bringen und mit dem Pfeil exakt ins Schwarze zu treffen, wenn es darum geht, deine Ziele zu definieren. Ob der Bogen dafür nun lang oder kurz ist, spielt übrigens keine Rolle…

 

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Neumond am 30. Mai 2022

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Geistreiches Wollen

Vielleicht hast Du es schon gemerkt, dass die Spannungen enorm steigen. Unwetter halten die Menschen auch hierzulande in Atem und neuerdings fürchtet sich der Homo sapiens schon wieder vor einem neuen Virus – diesmal sind es die Affenpocken. Wir können aber gleich wieder entspannen. Vor einem halben Jahr wurde in weiser Voraussicht bereits ein Medikament dagegen zugelassen.

In verschiedenen Regionen der Erde werden die Menschen mit extremen Temperaturen konfrontiert. Die 50 Gradmarke wird immer öfter gerissen, die alles andere als menschfreundliche Bedingungen schafft. Das wird neben den Flüchtlingen, die aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen Sicherheit bei uns suchen, auch Klimaflüchtlinge in Marsch setzen. Darauf sollten wir uns vorbereiten und die vielen Demos, die zur Zeit eine bunte Gesellschaft gut heißen nutzen, um uns auf die Völkervielfalt einzustimmen.

Tornados und Starkregen

Während ich den Podcast dichte, erholen sich zahlreiche Bürger dieses Landes von den Tornados und Starkregen. Wer sich fragt, wie es zu so einer plötzlichen Aneinanderreihung von Extremen kommen kann – nun, Jupiter, der Göttervater und Garant für Expansion, ist im Widder angekommen. Er wandert bis zum 28. Juli direktläufig durch das marsische Kraftfeld und dürfte für reichlich Action sorgen. Der Widder steht für den Neuanfang, für unseren Willen. Diese Kraft lässt uns aktiv werden und schürt unseren Wunsch nach Weiterentwicklung und Selbstentfaltung.

Jupiter braucht 12 Jahre, um einmal den Tierkreis zu durchwandern. Wenn du in deinem Leben zurückschaust, was im Mai 2010 oder 1998 oder 1986 dein Leben auf Trab gebracht hat, dann bekommst Du eine Vorstellung davon, wieviel Veränderungspotenzial gerade zum Greifen nah ist. Welche Dimensionen das annehmen kann und was das für die einzelnen Häuser bedeutet, habe ich in einem eigenen Podcast zusammengetragen. Den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung. Bitte lasse dich nicht irritieren, wenn ich in diesem von einem Umlauf von 18 Jahren sprechen. Es sind wirklich nur 12. Meine Tochter wird im Sommer Volljährig und somit hat die Zahl 18 für uns hier eine Präsenz wie einst für Guido Westerwelle im Wahlkampf. Bitte seht mir diesen Lapsus nach… alles andere stimmt.

Mars in seinem Domizil

Zusätzlich gepusht wird dieses Kraftfeld durch Mars, den Herrscher des Widder, der seit dem 11. Mai in seinem Domizil seine Kräfte voll entfalten kann. Jupiter und Mars im Widder sind jeder für sich genommen schon ein Kraftfeld, was fordert. An diesem Neumond bilden beide eine Konjunktion, was die offene Durchsetzungskraft immens stärkt und dementsprechend impulsiv, aggressiv und angriffslustig macht.

Diese Power bringt Dinge ins Rollen. Geduld dürfte eher schnell zu Ende sein und dennoch haben wir die optimistische Einstellung, dass uns alles bestens gelingen wird, was auch immer wir anfangen. Wir können zu unserem Ego stehen und damit auch zu unseren Stärken und Schwächen. Wir zeigen diese Zeitqualität vielleicht mit einer „Cowboyhaltung“ und können es nur schwer schlucken, wenn uns etwa misslingt. Egoismus, Übertreibung und Selbstüberschätzung sind Schlagwörter, die zu diesem Aspekt passen. Ich bin sehr gespannt, was das mit den politischen Protagonisten macht.

Offen für Neues

Die Zwillingeenergie, die sich in dem Neumond bündelt, öffnet uns für das Neue und lässt uns nach neuen Ufern Ausschau halten, was in Anbetracht des weltweiten Ist-Zustandes, sicher kein Fehler ist. Dafür steht auch das Sextil das Mars mit dem Neumond bildet. Es beeinflusst das Zusammenspiel zwischen Handlung und Wille und versorgt uns mit der Kraft, die dafür sorgt, dass wir auch umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Unser vielseitiges, flexibles, offenes Naturell können wir in diesen Tagen zeigen und sind auch in der Lage unsere Emotionen aus Distanz zu betrachten, darüber zu reflektieren und über diese zu sprechen. Unsere Tatkraft lässt Herzblut nicht vermissen, wir sind empathisch und können uns zu einer kindlichen Spontaneität hinreißen lassen.

Mit anderen Worten: Wir zapfen die Quelle der Lebensfreude an. Das sind doch beste Bedingungen, um aus der Angst zu gehen, dem eigenen Geist zu vertrauen, der uns doch schon durch so viele Leben begleitet und der geistigen Welt, die uns immer dann quasi unter die Arme greift, wenn wir sie darum bitten. Was die geistige Welt ist und welche Protagonisten dort aktiv sind, stelle ich in Kürze in meinem Essay „Die geistige Welt – was ist das eigentlich“ vor. Abonniere am besten gleich meinen Telegram-Kanal. Dann bekommst Du sofort mit, sobald die erste Ausgabe meiner Publikationsreihe online ist. Den Link habe ich unten in die Videobeschreibung gepackt.

Gründlich denken

Merkur spielt an diesem Neumond eine tragende Rolle. Noch bis zum 3. Juni ist er rückläufig und das im Stier. Das bedeutet, dass wir in der Lage sind, gründlich und wirklichkeitsnah zu denken, aber leider nicht wirklich schnell. Wir stehen manches Mal vielleicht sogar auf der langen Leitung und beharren stur auf unserem Standpunkt. Die Rückläufigkeit fördert unsere Fähigkeit, komplex und bildhaft zu denken und wir haben einen guten Draht zum kollektiven Unbewussten. Da diese Zeitqualität auch für Missverständnisse steht, sollten wir alle besonders darauf achten, dass wir uns klar ausdrücken.

Merkur steht am aufsteigenden Mondknoten, was unserem Denken eine schicksalhafte Note verleiht. Es fällt uns vielleicht schwer, dafür die Verantwortung zu übernehmen, eine Einheit zwischen Denken, Lernen und Kommunikation herzustellen. Wir dürfen uns in der rationalen Betrachtung des Lebens üben und entdecken, dass das Intellektuelle eine Quelle großer Befriedigung sein kann und nicht nur etwas für Nerds ist.

Merkur bildet mit Saturn, dem Ordnungshüter, ein Quadrat, also einen Spannungsaspekt, was zusätzlich unsere Anforderungen an unser Denken und unseren verbalen Ausdruck steigen lässt. Vielleicht beschleicht uns auch die Angst, nicht richtig verstanden zu werden. Merkur im Sextil zu Neptun beflügelt unsere Phantasie. Wir denken gern in Bildern, sind feinfühlig aber auch beeindruckbar und – noch mehr als sonst -anfällig für Manipulationen. Mein Tipp: Lasse dich nicht zum Affen machen und denke besser darüber nach, was du in deinem Leben verändern möchtest, damit du dich darin so richtig wohl fühlen kannst.

Im Trigon zu Pluto gibt uns Merkur das Gefühl: Wissen ist Macht! Insofern gelingt es uns vielleicht, uns eben nicht beeinflussen zu lassen und wir haben die Fähigkeit, gründlich über Machtfragen nachzudenken. Du fragst dich vielleicht: Wer beherrscht zur Zeit eigentlich wen und warum und was hat das Ganze mit mir zu tun? Der Aspekt ermöglicht es uns, die Schwachpunkte in allem zu erkennen – und da unser Wille bestens gefördert wird, ergreifen wir vielleicht sogar die Initiative und tun etwas dagegen.

Venus fördert die Sinnlichkeit

Nicht nur Merkur und der Mondknoten stehen im Stier – auch die Liebesgöttin Venus ist an diesem Neumond auf 28 Grad im Stier und pusht dort unsere bedächtige, sinnliche und genießerische Seite. Wir sind offen für das Schöne, haben einen Hang zu Sinnlichkeit und können diese nach Herzenslust mit dem Partner genießen. Wir haben aber auch einen ausgeprägten Besitzanspruch an Menschen und schöne Dinge. Dieser Besitzanspruch wird durch Venus im Quadrat zu Pluto nicht weniger, denn wir könnten dem Irrglauben verfallen, das Liebe etwas mit Macht zu tun hat. Dazu gehört auch, dass man vielleicht geneigt ist, den Partner von sich abhängig zu machen, weil man glaubt, dass man ihn ansonsten verliert.

Wenn wir uns der Lernaufgabe dieses Aspektes öffnen, können wir durch Beziehungen einen tiefgreifenden Wandel erleben und verstehen, dass es nur darum gehen kann, die eigene Gefühlskraft zu leben, ohne den Partner oder seine Mitmenschen zu manipulieren. Wie sagte es Rudolf Steiner einst so treffend: „Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen.“

Machen wir uns nichts vor: Auch über diesem Neumond stehen die Vorzeichen eines grundlegenden Paradigmenwechsels. Wir müssen uns entscheiden aus welchem Kelch wir künftig trinken wollen. Aus dem, der für individuelle Entscheidungshoheit, achtsames Miteinander, nachhaltiges Wirtschaften und eine Fülle von schönen Möglichkeiten steht – oder aus dem, der uns in ein enges Gatter bringt, in dem wir bestens überwacht und fremdgesteuert kaum noch Luft zum Atmen haben, geschweige denn den Raum für die individuelle Entfaltung? Wer willst du sein? Wie möchtest du leben? Und was ist wirklich bunt? Das Leben bietet soviel mehr als uniforme Regenbogenfarben. Das belegt eindrucksvoll die Farbenlehre von Goethe. Die Sterne, insbesondere Merkur, laden dich ein, dich z.B. einfach mal mit dieser zu befassen, um den Kopf frei zu kriegen, von all dem Schmarrn, mit dem wir tagtäglich vollgestopft werden. Bunt bedingt Individualität, die Freiheit, über den Rand zu malen, den Pinsel in das Leben zu tauchen und auf der Leinwand des eigenen Seins das zu verewigen, was auf unseren Geist und unsere Seele Eindruck macht. Dazu lädt uns der Neumond im Tierkreiszeichen Zwillinge ein. Hast du die farbenfrohe Palette deines Lebens schon entdeckt?

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