Der Kosmos im Rückwärtsgang

Der Kosmos im Rückwärtsgang

Der kosmische Rückwärtsgang – was macht das mit dir?

Zur Zeit sind sieben Planeten rückläufig. Das ist natürlich nicht heliozentrisch, sondern nur geozentrisch so. Das bedeutet, dass die Planeten von der Erde aus betrachtet, eine optische Rückwärtsschleife einlegen. Die Astrologen haben diesen Zeiten seit jeher eine besondere Qualität und Bedeutung zugesprochen. Läuft ein Planet rückläufig, dann finden die Themen, die er repräsentiert, in unserem Inneren statt. Wir setzen uns seelisch mit ihnen auseinander. Zur Zeit sind diese Planeten rückläufig:

Merkur bis zum 2. Oktober 2022
Pluto bis zum 8. Oktober 2022
Saturn bis zum 23. Oktober 2022
Jupiter bis zum 24. November 2022
Neptun bis zum 4. Dezember 2022
Chiron bis zum 23. Dezember 2022
Uranus bis zum 22. Januar 2023

Wir sind dadurch eingeladen, uns innerlich auf die kommenden Weichenstellungen vorzubereiten, die anstehen. Das Alte und das Neue ringen Anfang Oktober mit dem vierten Quadrat zwischen Uranus und Saturn miteinander. Was will bei dir werden und welchen Neuerungen muss das Alte in deinem Leben Platz machen? Merkur intensiviert unsere Denkarbeit und stellt im Tierkreiszeichen Waage die Frage in den Raum: In welchem Lebensbereich brauchst du Balance? Wo ist dein Leben in einer Schieflage und an welcher Stelle musst du Rückgrat zeigen? Pluto bereitet uns auf die große gesellschaftliche Transformation vor, wenn er im März 2023 in das Tierkreiszeichen Wassermann läuft. Hast du die Ordnung deines Lebens den neuen Anforderungen der Zeit schon angepasst?

 Bist du bereit für die neue Zeit?

Was musst du verändern, um bereit zu sein für die neue Zeit? Saturn im Wassermann lässt uns in dem Zusammenhang fragen, was wir loslassen dürfen, was sich in unserem Leben überlebt hat. Er möchte definiert wissen, welche alten Regeln und Gegebenheiten in deinem Leben noch Bestand haben, mit welchen Menschen du dich vernetzen möchtest. Neptun in den Fischen lässt uns innerlich spüren, dass es im Leben um viel mehr geht, als uns das äußere Getöse vermitteln will. Wir dürfen unsere spirituelle Anbindung entdecken und beleben. Chiron im Widder möchte, dass wir die wunden Punkte unseres Willens beleuchten und Uranus lädt uns einmal mehr ein, das Fundament unseres Lebens zu wandeln.

Wir sind stark gefordert in diesen Zeiten. Wir sind Zeugen eines Paradigmenwechsels und dürfen in unserer Mitte den Halt finden, den wir brauchen, um die starken Umwälzungen, die sich auf der Welt Bahn brechen, zu meistern. Wohl dem, der weiß, was das Leben gerade will. Wer das nicht so richtig fassen kann, dem hilft eine astrologische Beratung, denn dein Horoskop gibt eindeutige Hinweise, in welchem Lebensbereich du im Moment die Ärmel hochkrempeln solltest. Mehr dazu erfährst du hier…

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Neumond am 25. September 2022

Neumond am 25. September 2022

Neumond, 22.9.2022

Auf eine unkomplizierte Art
das Richtige tun

Steht die Sonne in der Waage, sind wir geneigt, das Leben als harmonisches Kunstwerk zu betrachten. Wir streben nach Harmonie, Gerechtigkeit und Ausgleich und finden in den Mitmenschen den Spiegel für unser Sein. Die Waage hebt das Gemeinsame, das Verbindende hervor, kann uns aber auch dazu verleiten, allzu sehr in die Anpassung zu gehen oder gar in die Selbstverleugnung. Mundan betrachtet, steht die Überwindung von Gegensätzen auf der Agenda, die sich eindrucksvoll in der deutschen Wiedervereinigung zeigt, die wir am 3. Oktober einmal mehr feiern. Sie ist ein wunderbares Beispiel für die Waagequalitäten.

Mit der deutliche Nähe von Neumond und Merkur, steht unser Verstand im Dienste unseres Willens. Wir haben die Fähigkeit, uns selbst aber auch unsere Umwelt und alle Themen, die sich uns in diesen Wochen so dramatisch offenbaren, gedanklich gut zu erfassen. Wir sind in der Lage, uns eine klare Meinung zu bilden und können diese auch entsprechend deutlich formulieren. Das tut wir nicht hemdsärmelig, sondern mit diplomatischem Geschick, dafür sorgt seine innige Verbindung mit Venus. Da der Götterbote noch bis zum 2. Oktober rückläufig ist, sind wir gut beraten, etwaige Verabredungen gründlich zu überprüfen und zunächst einmal mögliche Veränderungen zu durchdenken, bevor wir sie ins Außen setzen.

Diplomatische Beziehungen

Beziehungen rücken als zentrales Thema dank der Konjunktion von Merkur und Venus im Tierkreiszeichen Jungfrau in unseren Fokus. Das gilt für uns persönlich aber natürlich auch für die diplomatischen Beziehungen. Das erste Telefonat von Kanzler Scholz mit Putin Mitte September könnte ein Anfang sein, wieder im Gespräch das Verbindende zu suchen. Den Menschen in Europa ist schließlich kaum noch zu vermitteln, warum sie die Konsequenzen für einen Krieg tragen sollen, der nicht nur nicht ihr Krieg ist, sondern der nur für einige wenige einen wirklichen Nutzen bringt.

Hier sticht die Rüstungsindustrie besonders hervor, die sich vor Aufträgen kaum retten kann. Gleichzeitig sollen wir dafür frieren, den Verlust unseres Jobs hinnehmen und akzeptieren, dass die Zukunftsperspektiven der jungen Menschen durch den dramatischen Niedergang unseres Mittelstandes und des Handwerks den Bach runtergehen. Der Mond in der Waage triggert unser Bedürfnis nach Harmonie. Nach dieser schieren Endlosschleife an Krisen, die sich in den vergangenen Jahren wie eine Perlenschnur aneinander reihen, ist uns nach Harmonie, nach einer Verschnaufpause von all dem Mist, den wir im Zweifelsfalls ohnehin nicht ändern können. Aber ist das tatsächlich so?

Die Opposition von Jupiter und Sonne schafft uns einen Zugang zu unseren Idealen. Wir streben nach Größerem, nach Höherem und suchen unsere Orientierung weniger im alltäglichen Politikgetöse. Unsere Werte werden uns bewusst und das veranlasst nicht wenige Menschen, nach neuen geistigen Werten zu streben, weil die materiellen ohnehin keine Sicherheit mehr versprechen. Diese sind inzwischen so wankelmütig wie eine launische Diva geworden und gerade jetzt eher eine Belastung als eine Freude. Das wissen all jene, die jetzt ein Haus kaufen oder verkaufen wollen, ein neues Auto brauchen oder sonstige Güter – außer Wasser.

Inflation trabt davon

Die Zinsen sind deutlich gestiegen, die Inflation trabt einer gesunden Größenordnung hastig davon und wer heizen will nimmt Luxus für sich in Anspruch. Man kann kaum glauben, dass wir im Jahre 2022 leben. Ich fühle mich bisweilen an düstere Monumentalschinken mit Mel Gibson erinnert, die das Mittelalter episch aufgreifen, also eine Epoche, in der man sich noch mit einem schweren Schwert den Kopf eingehauen hat. Mei, praktisch wär‘s ja schon… So mancher Politclown würde oben ohne schneller die Klappe halten, aber das ist natürlich ein ganz ungehöriger Gedanke!

Gehen wir mit der Opposition von Jupiter und Sonne in Resonanz, können wir auf eine unkomplizierte Weise das Richtige tun, indem wir unseren Volksvertretern markant signalisieren: Es reicht. Das können wir zum Beispiel tun, indem wir auf die Straße gehen. Nützt das was? Als alleiniges Mittel kaum. Wenn ich mich an die Hundertausende Demonstranten unter der Flagge von Greta Thunberg erinnere, als vielen Tausend Gelbwesten, an die zig Tausend „rechtsradikalen Querdenker“ Europas, die in der Summe millionenfach immer und immer wieder auf die Straße gegangen sind oder an die vielen, vielen Spaziergänger….Hat sich was geändert? Nö. Die Regierenden als Handlanger des World Economy Forums spulen gehorsam und unbeeindruckt ihr Programm ab. Es sorgt vielleicht für ein bisschen Nervosität auf den Regierungsbänken und veranlasst die unsrige die Bundeswehr für den Innendienst scharf zu machen, wenn die Krawalle einsetzen, die Annalena Baerbock schon im Sommer prophezeite.

Sich dem System entziehen

Auf der anderen Seite können wir uns einfach dem System entziehen, indem wir uns darauf besinnen, dass wir soziale Wesen sind. Wir können nicht nur theoretisch ein Miteinander leben, was uns von den Versorgungsströmen der Konzerne unabhängig macht. Braucht wirklich jeder ein eigenes Auto oder können sich mehrere Familien eines teilen? Sind wir wirklich auf Wärmeräume der Kommunen angewiesen oder können wir uns selber in der Nachbarschaft welche schaffen? Vielleicht könnten wir auch überschüssige Vorräte abgeben und dafür zum Beispiel Holz bekommen zum Heizen.

Oder wir bauen gemeinsam einen Brotbackofen aus alten Ziegeln, die mit Sicherheit gemeinschaftlich zusammengetragen werden können. Wir könnten Vorleseabende, Spielerunden, Hauskonzerte oder Meditationszirkel gründen, häusliche Pflege und Betreuung für Alte und Junge gemeinschaftlich organisieren. Wir fänden im weiteren Sinne Liebe, eine Aufgabe die trägt, Geborgenheit und Sinn, den wir in keiner H&M Tüte finden können, egal wie voll die ist.

Sich der Gemeinschaftsbildung widmen

Es gibt inzwischen Tauschringe, Versorgungs- und Lebensgemeinschaften, viele Internetseiten, die sich der Gemeinschaftsbildung widmen und zig Bücher, die zeigen, wie es geht. Die muss man sich nicht neu kaufen, die gibt es mit Sicherheit auch in der Nachbarschaft zu leihen… fragt doch mal nach. Was passiert, wenn wir das tun? Wir entziehen mit diesen Modellen den Konzernen Umsatz, weil wir unseren Frust nicht bei Amazon oder Lieferando im Keim ersticken, sondern innovative Lösungen schaffen, die aus uns nicht nur eine liebenswertere Gesellschaft machen, sondern auch eine weniger ängstliche Gemeinschaft, weil wir uns gegenseitig stützen und tragen. Wir übernehmen Verantwortung, werden autark und sind nicht mehr länger erpressbar.

Den Faden kann man beliebig weiterspinnen bis hin zur Schaffung regionaler Währungen, die in der Vergangenheit stets deshalb gescheitert sind, weil die Not nicht groß genug war. Jetzt ist sie es und wir müssen verschiedene Anfangsfehler solcher Initiativen nicht mehr machen. Das Know-how ist da – einfach mal googeln, solange es noch geht. Der Mond und Merkur versorgen uns mit reichlich gesundem Menschenverstand, der Empathie nicht vermissen lässt. Nutzen wir dieses Zeitfenster und öffnen wir unsere Herzen, Köpfe und Häuser für neue Ideen.

„Menschlich Werte schaffen“

Eine von vielen Anlaufstelle kann die Genossenschaft „Menschlich Werte schaffen“ sein, die sich dem neuen Miteinander verschrieben hat. Hier bilden sich gerade über diese Plattform auch Regionalgruppen, in denen sich die Menschen zusammenfinden, um sich live und hautnah Gedanken zu machen zum Beispiel über die Gemeinwohlökonomie und andere Konzepte, die uns dabei helfen können, gestärkt und selbstbestimmt in die Zukunft zu gehen. Bei dir ist noch keine solche Gruppe? Dann gründe doch einfach eine…

Merkur steht in Opposition zu Jupiter im Widder, was uns darin fördert, Klarheit darüber zu bekommen, was wir wirklich wollen. Wir denken im großen Stil und sollten aufpassen, dass wir nicht die Bodenhaftung verlieren. Immer schön auf dem Teppich bleiben! Die Opposition von Merkur und Neptun warnt uns davor, dass wir uns nicht selbst oder andere täuschen oder von anderen getäuscht werden. Der Aspekt fördert aber auch unsere Sehnsucht, unsere Phantasie die wir beide brauchen, damit wir auf die wichtige Frage „Wer willst du sein?“ neue Antworten geben können. Merkur und Venus bilden mit Pluto ein schönes Trigon, also einen harmonischen Aspekt. Dieser lässt uns spüren, was es heißt: Wissen ist Macht! Wir reagieren empfindlich auf verbale Manipulation und können gut die Schwachpunkte erkennen, die sich in den Konzepten der Regierung aber möglicherweise auch in den unsrigen zeigen.

Horoskop schafft Klarheit und gibt Orientierung

Wenn du unsicher bist und keine Ahnung hast, welche Rolle du auf dem Weg in die neue Zeit übernehmen könntest, hilft ein Blick in dein Horoskop. Dein Lebensplan zeigt dir den roten Faden deines Lebens und das aktuelle Horoskop gibt Hinweise auf die Erfahrungskurven, die vor dir liegen. Dein Geburtshoroskop verrät, welche Talente und Werkzeuge du in diesem Leben zur Verfügung hast. Das aktuelle verrät den Lebensbereich, indem du dich in dieser anspruchsvollen Zeit wandeln und in welchem du dich besonders einbringen könntest. Meine astrologische Beratung vermittelt dir verständlich, um was es dir in diesem Leben geht und gibt dir eine Perspektive mit auf den Weg, die du mutig und zuversichtlich ins Leben bringen kannst. Mehr Infos zu meinem astrologischen Angebot findest du unten in der Videobeschreibung.

Der Mond in Opposition zu Jupiter kann uns glauben lassen, dass wir nicht wichtig genug sind für die geforderten Weichenstellungen für eine lebenswerte Zukunft. Wir stellen dann vielleicht zu hohe Erwartungen an die Mitmenschen und fühlen uns schlecht, weil diese nicht so reagieren, wie wir das gern hätten. Wenn wir das so erleben, dann gehen wir unserem eigenen Ego auf den Leim. Halten wir es im Zaum und denken wir daran: Im Zweifelsfall ist unser Urteil falsch. Bleiben wir also offen für neue Erfahrungen und überfrachten wir unsere Erwartungen an unsere Mitmenschen nicht, dann bleiben uns unnötige Enttäuschungen erspart. Öffnen wir uns stattdessen einem neuen Gefühl der Verbundenheit.

Verbale Durchsetzung

Mars, der Repräsentant unseres Willens, steht in den Zwillingen und dadurch für eine gute Durchsetzung auf verbaler Ebene. Wir diskutieren viel mit anderen, stimmen unsere Handlungen auf die äußeren Umstände ab und bauen auf die Vernunft. Vielleicht haben wir Schwierigkeiten uns zu entscheiden und zu einer klaren Vorgehensstrategie zu finden, aber das ist so schnell auch fast nicht zu erwarten. Gut Ding will Weile haben. Lieber einen Tag länger nachdenken, als zu schnell in die falsche Richtung zu galoppieren.

Saturn und Uranus setzen das Alte und das Neue unter Druck. Die Normen und Prinzipien, die wir gewohnt sind, haben ihre Gültigkeit verloren. Wir müssen sie neu definieren und zwar mit den Parametern, die uns als Mensch wichtig sind. Eine Gesellschaft, die den Menschen durch den Transhumanismus zur Maschinen degradieren will, in der geistige Freiheit limitiert wird, in der wir unser Potenzial als schöpferisches Wesen nicht entwickeln und ausdrücken dürfen, in der wir unsere Kinder nicht mehr angemessen ausbilden und versorgen können und in der wir nur noch angepasstes Stimmvieh sind, was den immensen Reichtum einiger weniger noch mehr vermehren soll – ist die düsterste aller Möglichkeiten und leider keine Utopie mehr. Die kosmischen Gesetze ermöglichen es jedem von uns, seine Welt so zu gestalten, dass wir uns darin wohlfühlen. Bedienen wir uns dafür unseres Verstandes, unseres Gewissens und unseren kosmischen Helfern, die an diesem Neumond unserem neuen Denken zum Wohle einer neues Zeit Leben einhauchen wollen. Bist du bereit?

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Mehr Informationen

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Michaeli-Zeit

Michaeli-Zeit

Das Bewusstsein
denkerisch stärken

Wenn ab dem 23. September das Sternzeichen Waage die Zeit regiert, merken viele, dass jetzt das Innenleben wieder mehr in unseren Fokus rückt. Die Abende sind früher dunkel, die ersten Lebkuchen stehen in den Supermarktregalen, wir feiern Erntedank und gedenken am 29. September dem Erzengel Michael.

Astrologisch werden wir mit dem Quadrat von Saturn und Uranus gefordert, das Anfang Oktober fast gradgenau zum vierten Mal einen Spannungsaspekt bildet. Das bedeutet, das Alte geht, was eindrucksvoll mit dem Tod der Queen am 8. September ein Gesicht bekommen hat. Elisabeth II. stand wie sonst keine Persönlichkeit der Gegenwart für die Werte der alten Zeit. Als sich kurz vor ihrem Tod über dem Buckingham-Palast zwei Regenbogen zeigten, war das wie ein grandioser Abschluss einer staatstragenden Epoche.

Schatten von Lady Diana

Die Queen macht Platz für ihren Sohn Charles III. der sich für Umweltschutz, Nachhaltigkeit und eine Modernisierung der Monarchie stark machen will. Besonders beliebt ist er nicht. Dafür sorgte er durch seinen exaltierter Lebensstil. Auch der Schatten von Lady Diana, die in diesem Jahr 25 Jahre tot ist und durch dieses Gedenken mehr als präsent, haben seiner Popularität geschadet. Ich bin gespannt, ob die britische Monarchie unter seinem Zepter Bestand haben wird.

Merkur ist ab dem 10. September für drei Wochen rückläufig und mahnt an, in sich zu prüfen, was noch zu uns und unserem Kenntnisstand passt. Wir dürfen geistig und ganz praktisch in unserem Leben Hausputz machen und uns einmal mehr daran erinnern, dass unser Bewusstsein das Mittel ist, dem Leben auf die Sprünge zu helfen. Wer willst du sein? Was muss verändert werden, damit das Alte gehen kann und das Neue kommen? Nicht nur Merkur, sondern auch Pluto, Saturn, Uranus, Chiron, Neptun und Jupiter sind rückläufig, was darauf hindeutet, dass wir uns wirklich Zeit nehmen sollten, um in unsere Inneres zu schauen. Tun wir das bewusst und berücksichtigen die Zeitqualität, können wir am Ende der Michaelizeit notwendige Entscheidungen treffen und die Weichen unseres Lebens neu stellen.

Klarheiten schaffen

Die Zeitqualität, die auf uns wirkt, wird gespeist, durch die aktuelle astrologische Gemengelage. Hierzu empfehle meinen Podcast zum Vollmond am 10. September. Die vorliegenden Wochen und Monate werden wir gefordert sein, Klarheiten zu schaffen über unser Selbstverständnis, über die Quellen unserer Informationen, über den Wahrheitsgehalt dessen, was uns von den Regierenden erzählt wird, über unsere Werte und unsere Ziele!

Am 23. September tauchen wir ein in die Wirkung des Tierkreiszeichens Waage. Es ist ein kardinales Zeichen, was etwa in Gang bringen möchte. Es repräsentiert die Begegnung von Menschen und ihren Ideen, die Fähigkeit, Kompromisse zu schließen, Ausgewogenheit und Ästhetik. Wir dürfen uns mit der Herbsttagundnachtgleiche vor Augen führen, dass unser Menschsein von einer sozialen Ordnung abhängen wird und von unserer Fähigkeit, mit anderen Menschen zusammenzuwirken. Wir dürfen einseitige Betrachtungsweisen überwinden, uns der Gerechtigkeit widmen und an harmonischen Gemeinschaften bauen, die von einem fairen Miteinander geprägt werden.

Gedanken- und Ideenwelt

Die Waage ist ein Luftzeichen und hat daher viel mit unserem Denken zu tun. Unsere Gedanken- und Ideenwelt darf lebendig werden. Wir sollten neue Vorstellungsinhalte entwickeln von uns selbst und der Welt, in der wir leben wollen. Wir dürfen uns bewusst werden, dass wir mit unserem Denken die Inhalte vorwegnehmen, die sich uns dann im Außen zeigen werden – ob uns das nun bewusst ist oder nicht.

Für alle, die sich nicht blindlings in diesen Veränderungsprozess begeben möchten und ihrem Denken etwas frischen Wind gönnen wollen, biete ab dem 15. September einen sechswöchigen Online-Kurs an. Wer ein „Besserdenker“ werden will, wird in den wöchentlich stattfindenden Zoommeetings nicht nur viel über den laufenden Uranus erfahren, sondern auch erfahren, in welchem Lebensbereich der Planet der Veränderung ganz individuell wirkt. Wir heben den Vorhang der Erkenntnis und bereiten die Bühne für bewusstes Denken, Gedankenkontrolle und Seelenhygiene. Der Kurs widmet sich auch den kosmischen Gesetzen und führt dich ein in die Kunst, das Leben aktiv und bewusst zu gestalten.

Orientierung im Dschungel des Lebens

Nicht nur die Astrologie mit ihren fantastischen Hinweisen schenkt uns Orientierung durch den Dschungel des Lebens. Aber auch der Jahresrhythmus schenkt uns Orientierung. Damit wären wir beim Thema Michaeli, dem ich heute nicht ohne Grund Raum geben möchte. Michaeli ist dem gleichnamigen Erzengel gewidmet, der die kommenden Wochen regiert, bis er Weihnachten von Erzengel Gabriel abgelöst wird. Wer ist Erzengel Michael und was dürfen wir uns durch ihn in Erinnerung rufen?

„Wer ist wie Gott?“

Michael – dieser Name steht übersetzt für die gewichtige Frage „Wer ist wie Gott?“ Die Hebräer übersetzten den Namen mit „Gottschauer“. Was muss das für ein Wesen sein, das so einen bedeutungsvollen Namen trägt und dessen Wirken wir am 29. September feiern?

Michael ist der vierte der vier führenden Erzengel neben Gabriel, Raphael und Uriel. Seine Erscheinung ist – so heißt es – imposant, denn er trägt ein flammendes Schwert, das aus Meteoreisen geschmiedet wurde. Schon das deutet darauf hin, dass es sich um ein himmlisches Wesen handelt, denn Meteoreisen ist in einer geringen Menge in jedem Asteroiden zu finden. Meteoritisches Eisen ist der Menschheit nicht fremd. Es wurde schon vor der eigentlichen Eisenzeit zur Herstellung von Kultgegenständen, Werkzeugen oder Waffen benutzt.

Kraftvoll und entschlossen

Als homöopathisches Mittel verabreicht, kräftigt es die Abwehrkräfte, regt die Wärmebildung des Körpers an und stärkt den Gesamtorganismus. Michaels Gewand ist rot und nicht wenige Künstler malten ihn als kraftvollen, entschlossenen Engel, von dem so manche Schwiegermutter träumen könnte, wenn, ja wenn er nur ein Mensch wäre.

Erzengel Michael hat bereits bewiesen, dass er in der Lage ist, Großes zu leisten – er ist der Bezwinger Satans, den man in der Anthroposophie auch Ahriman nennt. Eines Tages, nämlich genau am Tag des Jüngsten Gerichts wird er die Aufgabe übernehmen, die Seelen zu wiegen. Sein Element ist das Feuer, weshalb er auch gern mit einem Flammenschwert dargestellt wird. Gegenwärtig ist er damit beschäftigt, die Erdentwicklung im Dienste des Christus so zu fördern, dass sich das menschliche Ich so reich wie möglich entfalten kann. Das Ich nicht zu verwechseln mit unserem Ego, sondern unser höheres Ich ist ein wesentliches Wesensglied, das uns durch alle Inkarnationen trägt und sich dank der Impulse in unseren irdischen Leben mehr und mehr veredeln will. Unser Ich folgt dabei dem großen Plan, durch die Liebe die Freiheit zu erringen. Es ist das schöpferische Element unseres Seins und wird uns durch Intuition, Imagination und Inspiration bewusst. Mittels Meditation oder Kontemplation können wir Kontakt zu ihm aufnehmen.

Dem Geiste Michaels begegnen

Zurück zu Michael. Wirkte dieser Erzengel früher eher im Verborgenen, so ist das seit dem letzten Drittels des 19. Jahrhunderts anders, denn seitdem ist es möglich, dem Geiste Michaels in bewusster Weise zu begegnen. Klingt einfach, ist es aber nicht, denn Michael ist eine eigenartige Wesenheit, die eigentlich nichts offenbart, wenn man ihr nicht mittels geistiger Arbeit von der Erde aus etwas entgegenbringt. Neben diesem bedeutsamen Handel zwischen Geben und Nehmen, ist Michael ein schweigsamer und eher verschlossener Erzengel.

Spärliche Direktiven

Er gibt höchstens spärliche Direktiven, denn das, was man von Michael erfährt, ist eigentlich nicht das Wort, sondern -so beschreibt es Rudolf Steiner – der Blick, die Kraft des Blickes. Wir müssen uns also fragen: Was sehen wir und wie sehen wir hin? Das hat vor allem etwas mit dem Denken zu tun, mit dem wir die physisch-sinnlichen Eindrücke verarbeiten. Das weist darauf hin, dass sich Michael am meisten mit demjenigen verbindet, was die Menschen denken. Und: Er lebt in den Folgen dessen, was der Mensch gedacht hat.

Das machen die anderen Erzengel nicht. Die konzentrieren sich auf die Ursachen und regen im Menschen das Tun an. Sie bearbeiten den Willen. Michael hingegen wird einmal der geistige Held der Freiheit sein. Denn er lässt uns Menschen in Freiheit handeln und nimmt das, was aus Menschentaten wird, auf, um es im Kosmos zu einer geistigen Tat zu wandeln. Er kümmert sich also um die geistigen Folgen unseres Tuns.

Mit Michael geht es um dieses Sich-Aufschwingen, dass man von den Gedanken über das Geistige ebenso durchpulst wird, wie durch irgendetwas Physisches in der Welt. Geschieht das, dann ist das Michael-Kraft! Es kommt also darauf an, Vertrauen zu haben zu den Gedanken aus der geistigen Welt, wenn man die Anlage dazu hat, sie überhaupt aufzunehmen, so dass man weiß: Dieser Gedanke? Der kommt von „oben“. Der Mensch gibt sich im Augenblick dieses Denkens quasi hin und wird zum Werkzeug der geistigen Welt.

Vertrauen und Durchhaltevermögen

Dabei dürfen uns Misserfolge nicht abschrecken, wenn man vergeblich auf eine Inspiration aus dem Geistigen hofft oder wenn man diese Gedanken nicht sofort in Taten umsetzen kann oder gar die Taten nicht gelingen. Denn kein Misserfolg ist jemals ausschlaggebend für die Wahrheit eines geistigen Impulses, dessen Wirkung innerlich durchschaut und ergriffen wurde. Es geht um Vertrauen aber auch um Durchhaltevermögen!

Wenn unser Gemüt dieses große Vertrauen entwickeln konnte oder kann, wenn man also felsenfest an etwas festhält, von dem man überzeugt ist, dass das geistig siegreich ist und der Versuchung widersteht diesen Impuls loszulassen, selbst wenn die ganze Welt dagegen spricht, dann bekommen wir eine Vorstellung von der Michaeli-Kraft, die Michael von jedem Menschen will.

Rhythmus der Erde

Wir wissen jetzt wer Michael ist, wie er aussieht, wofür er steht, und wozu er uns auffordert. Aber warum feiern wir Ende September das Michaelifest? Dass wir Ende September und nicht im Winter oder Frühjahr Michaeli feiern, liegt am Rhythmus der Erde, am Jahreskreislauf und an den Aufgaben des Erzengels.

Dazu muss man wissen: Im Geistigen atmet auch unsere Erde und im Sommer findet – so beschreibt es Rudolf Steiner – das Ausatmen der Erde statt. Mit Michaeli fängt unsere Erde wieder an, Luft zu holen – sie atmet wieder ein. Die Erdenseele, die in den Kosmos hineingeatmet wurde, zieht sich wieder in das Innere der Erde zurück. Das bleibt für uns Menschen nicht ohne Wirkung, denn wir nehmen unterbewusst oder in ihren hellseherischen Impressionen dieses Einatmen des Erdenseelenhaften als Vorgänge ihrer eigenen Seele wahr.

Der Sommer dient der Reflektion

Die Menschen, die inspiriert waren von der Einweihungserkenntnis über solche Dinge, wussten: Was uns der Kosmos gegeben hat und das, was sich mit unserer Seelenkraft mit dem Christus-Impuls verbunden hat, flutet jetzt wieder zurück in das Irdische. Sie wussten, dass der Sommer hindurch nur der Reflektion gedient hat, dass der Sommer den außerirdischen Kosmos spiegelt. Ein Spiegel hat den Nachteil: Er reflektiert nur, er lässt keinen Blick auf das zu, was hinter ihm liegt.

Wenn die Erde nun im Sommer zum Spiegel des Kosmischen wird, geschieht etwas sehr Bedeutsames: Sie ist in dieser Zeit gewissermaßen auch in ihrem Inneren undurchsichtig, undurchlässig für das Kosmische. Sie ist – und das ist das Wichtige – auch undurchlässig für den Christus-Impuls. Wenn man dem ein wenig nachspürt, fühlt man vielleicht, dass sich dieser Gedanke nicht so richtig angenehm anfühlt. Man fühlt sich eigentümlich nackt und ungeschützt. In der Tat ist das auch so, denn in dieser Zeit haben die ahrimanischen Kräfte alle Möglichkeiten sich in der Erde festzusetzen. Das merkt man, wenn man in diesen Tagen einem Robert Habeck oder Karl Lauterbach zuhört ganz besonders. Wenn wir Michaeli feiern, dann deutet das darauf hin, dass wir aufgerufen sind, in diesem teuflischen Sumpf nicht steckenzubleiben. Erzengel Michael eilt zu Hilfe, der mit seinem Flammenschwert den Drachen Satan bekämpft und niederstreckt.

Glaube an die Prophezeihung

Jetzt stellst du vielleicht fest, dass das Michaelifest viel älter ist als ein gutes Jahrhundert. Wie kann es sein, dass Menschen, die noch gar nicht in den Genuss der michaelischen Tatkraft gekommen sind, dieses Fest gefeiert haben? Sie haben es gefeiert, weil in den alten Mysterien diese Entwicklung prophezeit wurde. Sie wussten, dass diese Michael-Kraft eintreten wird und diese uns zu Hilfe kommen wird. Umso verantwortungsbewusster sollten wir mit dieser Zeit umgehen, denn wir kommen jetzt hier und heute in den Genuss dieser Kraft. Wir zehren nicht mehr nur von dem Glauben an sie. Sie ist tatsächlich da und wir können uns jederzeit ganz bewusst mir ihr verbinden!

Wir sollten verstehen, dass es nur darum gehen kann, den Kampf mit dem Drachen aufzunehmen. Wir sollten uns in diesem Sinne in die Erden- und Menschheitsentwickelung einfügen und auch einbringen, indem wir mit dem eigenen Bewusstsein an diesem kosmisch-geistigen Kampf teilnehmen. Das setzt eine Entscheidung voraus. Wenn du mir bis hierhin aufmerksam gefolgt bist, musst du diese Entscheidung bereits getroffen haben. Klasse!

Kampf gegen das Böse

Warum ist es gerade jetzt wichtig, den Kampf gegen das Böse aufzunehmen? Weil das nächste große Jahresfest Weihnachten ist und wir bis dahin das Böse zum Teufel gejagt haben sollten. Bevor also der Dezember anklopft, in dem der Christus-Impuls geboren wird, muss die Erde durch geistige Kräfte von dem Drachen, von den bösen Kräften gereinigt sein. Die Michaelskraft muss sich mit dem Atemholen der Erde vereinen, damit quasi alles rein ist, wenn der Christusimpuls Licht in das Dunkel der Welt bringt. Nur dann kann der Christus-Impuls optimal bis zum Beginn des Ausatmens der Erde, also zur Osterzeit, reifen.

Wenn man sich so umschaut auf dieser Welt, dann gibt es nicht nur geistig viel zu tun, um dem Bösen die Stirn zu bieten. Dieses Tun ist natürlich immer auch einer Entwicklung unterworfen. Die findet bei jedem ganz persönlich statt und diese mündet idealerweise durch entsprechende Impulse in einer Gesellschaft, die sich – so künden es die Schlagzeilen – in einer sehr polaren Art und Weise aufgemacht hat, sich zu wandeln.

Was hat das Böse mit mir zu tun?

Wir leben in einer spannenden Zeit, in der wir uns jeden Tag fragen müssen: Was ist das Böse und was hat das Böse mit mir zu tun? Was kann ich persönlich ändern? Ich persönlich habe diese Herausforderung angenommen, dabei mitzuwirken dem Bösen die Stirn zu bieten. Als Mensch der Kommunikation und Astrologin tue ich das mit dem Wort. Auch das Wort kann ein Schwert sein. Wenn ich heute meine Gedanken zu Themen wie diesen von mir gebe, dann ist mein Schwert zwar noch ein kleiner zierlicher Damendolch. Aber ich spüre: Auch dieser hat schon kleine Flammen. Denn die Michaelkraft, die spüre ich mehr denn je und zunehmend denke ich: Diene ihr und schenke ihr deine Talente. Das hat die Wahrheit und unsere Erde mehr denn je nötig. Bleibt die Frage: Was schenkst du?

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Vollmond am 10. September 2022

Vollmond am 10. September 2022

Vollmond am 10.9.2022

Das Offensichtliche infrage stellen

Die Fische, die mit dem Vollmond am 10. September unsere Zeitqualität prägen, stärken unseren Glauben. Wir möchten am liebsten das Vordergründige auflösen, weil uns nach dem großen Ganzen, dem All-Eins sehnen. Dort müssen wir uns weder über Themen wie Inflation, teure Heiz- und Stromkosten oder irgendwelche Corona-Phantasien alter Männer Gedanken machen. Dort müssten wir uns auch nicht mit dem Gefasel von Annalena Baerbock oder unserem sogenannten Wirtschaftsminister Robert Habeck auseinandersetzen. Wir sind wenig bissfest in dieser Zeit. Vielmehr signalisiert unsere Haltung: „Das Leben wird es schon richten“. Diese spiegelt sich in einer Gesellschaft, die sich von den Schreckensnachrichten der Medien kaum aus der Fassung bringen lässt. Hat uns der Panikmodus der vergangenen Corona-Monate dermaßen abgestumpft, dass wir nur noch brav alles schulterzuckend abnicken, was sich die Regierenden einfallen lassen? Schauen wir uns das astrologisch einmal näher an.

Die Aufgabenstellung der Fische wird mit dem Infragestellen des Offensichtlichen beschrieben. Sie möchten alle bisher geltenden Strukturen auflösen. Das gilt sowohl für die gewohnten Sicherheiten als auch für die materielle Identifikation. Alle Wertmaßstäbe verschieben sich und der Boden, den wir bislang noch unter unseren breitgesessenen Hintern spürten, muss aufgegeben werden. Nichts ist mehr eindeutig oder verlässlich klar. Außer vielleicht das vage Gefühl dafür, dass sich der Mensch auf einem vergleichsweise winzigen Planeten mit rasender Geschwindigkeit durch die Unendlichkeit des Weltalls bewegt. Wen interessiert da noch das Geschwätz von Karl Lauterbach?

Orientierungspunkte lösen sich auf

Vielleicht offenbart sich uns jetzt, wo sich alle bisherigen Orientierungspunkte und Moralvorstellungen scheinbar aufzulösen, die tiefe Verbundenheit mit allem. Möglicherweise gelingt es, uns von unseren alten Mustern, Gewohnheiten und Überzeugungen zu lösen und zu hinterfragen: Was will ich hier eigentlich? Was ist denn der Plan, wenn jetzt alles in Frage gestellt werden muss? Der Kosmos, das Wort heißt übersetzt „Ordnung“, bietet uns mit seinen astrologisch lesbaren Signaturen zweckdienliche Hinweise. Er liefert quasi eine Gebrauchsanweisung in unser irdisches Chaos und in unser aller Leben. Der Vollmond als Erkenntnisgeber schenkt uns den Hinweis, dass es in diesen Tagen um schicksalhafte Veränderungsprozesse geht, die eng an unsere Wertvorstellungen geknüpft sind.

Wir dürfen hinterfragen, was wirklich relevant ist, in unserem Leben. Der Stier, in dem Uranus und Mondknoten auf uns wirken, signalisiert unmissverständlich, dass unser Fundament eine Generalüberholung braucht. Allerdings nicht im Sinne von Klaus Schwab, der uns mit seinem Great Reset auf das Niveau eines willenlosen, umfassend überwachten Garanten für Konsum und uneingeschränkte Machtfülle degradieren möchte. Als Mensch möchten wir die Freiheit erringen. Diese erschließt sich uns im Denken, in der Erkenntnis, dass wir ein geistiges Wesen sind, dass mit den realen Kräften seiner Ideen und Gefühle die Welt von morgen baut.

Machen wir das im Zusammenspiel mit allen geistigen Wirkkräften, sind Wunder in unserem Leben, sind Selbstbestimmung und Lebensfreude keine Träume, die wir in mehr oder weniger verzweifelten Post bei Facebook oder Instagram herbeisehnen, sondern gelebte Wirklichkeit. Dazu sollten wir wissen, wer denn in der geistigen Welt auf unserer Seite steht, wen wir um Hilfe bitten können. Weiß du das? Wenn nicht, empfehle ich dir mein Essay: „Die geistige Welt, was ist das eigentlich?“ Hier erfährst du, wie du mit deinem Engel zusammenarbeiten kannst, welche geistigen Wirkkräfte nutzbar gemacht werden können und kannst verstehen, warum das Universum uns bei allem niemals alleine lässt.

Sehnsucht nach dem Paradies

Der Mond bildet mit Neptun eine Konjunktion und mit der Sonne eine Opposition, was unsere Sehnsucht nach dem Paradies deutlich boostern dürfte. Wir würden uns am liebsten einfach treiben lassen mit dem fahlen Gefühl, dass wir ja doch nichts ausrichten können. Bitte daran denken: Weltflucht wird uns nicht weiterhelfen. Vielmehr dürfen wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen und für uns sorgen, wie es idealerweise eine Mutter tun würde. Versuche deine persönlichen Bedürfnisse wahrzunehmen und mache dir bewusst, was dich von anderen unterscheidet. Und dann stehe auf uns setzte dich dafür ein!

Der Mond wird von der Sonne in der Jungfrau beschienen. Sie rückt an dieser Stelle einmal mehr den Bereich des Arbeits- und Gesundheitswesens in den Vordergrund. Es geht um Detailwissen, um Diagnosen von Prozessen. Dazu gehört auch all jenen zuzuhören, die diese unfassbaren Zahlen über schwere Impfnebenwirkungen veröffentlichen. Die Millionen Menschen, die allein in Deutschland unter den Folgen der Corona-Impfungen leiden, werden nicht mal mehr von unserem Gesundheitsminister totgeschwiegen. Ändert er die Strategie? Nö, er will weiterimpfen und macht aus dem Begriff Volksgesundheit einen Witz, über den kaum noch einer lachen kann. Die Jungfrau liefert uns Hinweis darauf, dass es zur Zeit darum geht, das richtige Verhältnis von Anpassung und Selbstausdruck herzustellen. Wir dürfen wieder Vertrauen entwickelt in die Weisheit des „ungesicherten Lebens“. Wir sollten unsere Angst vor Auflösung, Chaos und Unsicherheit überwinden.

Das fällt schwer, angesichts der Medienberichte. Und dennoch ist es in diesen Tagen unser Job, herauszufinden, wie wir die vorhandenen Kräfte am besten nutzen, wie wir Widerständen konstruktiv, klug und gewissenhaft einsetzen. Wir dürfen ergründen, wer wir sind und wer nicht. Der Mond reflektiert unsere Aufgabe, die Weisheit des ungesicherten Lebens zu erkennen. Er leuchtet uns den Weg in ein neues Miteinander, wo wir alle unseren Platz finden und den Raum, um uns in diesem Lebens so zu veredeln, wie wir uns das vorgeburtlich vorgenommen haben. Wir dürfen unseren Lebensplan wieder auf unsere Agenda nehmen. Kennst du deinen schon? Ahnst du, was du dir in diesem Leben vorgenommen hast? Wenn nicht, empfehle ich dir für den Einstieg meine Textanalyse Lebensplan und natürlich auch meine astrologische Beratung, in der ich ausführlich darauf eingehe.

Den Spielraum vergrößern

Die Jungfrausonne bildet mit Uranus, der in Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten im Stier steht, ein Trigon. Der Mond bildet mit beiden ein Sextil. Das bedeutet, dass wir uns nach Freiheit sehnen und unseren Spielraum vergrößern wollen. Vielleicht lässt uns dieser Aspekt aber auch einmal mehr die Führungsqualitäten unseres Kanzlers vermissen oder wir schwingen uns auf, an den Umständen zu reifen und üben uns in Hingabefähigkeit und Gelassenheit.

Merkur, der Herrscher der Jungfrau, steht bereits in der Waage und fördert dort unser objektives, flexibles Denken. Wir sind aufgeschlossen und kontaktfreudig, tun uns allerdings auch ein bisschen schwer, Stellung zu beziehen. Lieber betonen wir das Gemeinsame und Verbindende und scheuen Konflikte und Entscheidungen.

Merkur ist rückläufig vom 9. September bis zum 2. Oktober, was unserem komplexen und bildhaften Denken guttut. Wir haben einen “Draht zum kollektiven Unbewussten“. Vielleicht zweifeln wir an unserem Verstand, wenn wir uns in unserem Leben umschauen und können es kaum glauben, dass wir als Wohlstandgesellschaft im kommenden Winter frieren sollen. Merkur bildet mit Mars ein Trigon, was unserer sprachlichen Durchsetzung gut tun wird. Der Aspekt hat auch Einfluss auf unsere Beweglichkeit. Mars steht im Tierkreiszeichen Zwillinge, was auch mal das ein oder andere Wortgefecht zur Folge haben kann. Grundsätzlich sind wir aber eher bereit unsere Handlungen auf die äußeren Umstände abzustimmen und räumen der Vernunft reichlich Platz ein.

Im großen Stil denken

Die Opposition von Merkur und Jupiter lässt uns im großen Stil denken. Leider können wir auch die Tendenz entwickeln, andere in Diskussionen zu überfahren. Gespräche laufen schnell heiß, denn wir sind wenig selbstkritisch und neigen dazu, zu übertreiben, um sich selbst und andere zu überzeugen. Besser wäre es, wenn wir uns selbst immer wieder an die Kandare nehmen und unser Denken und Handeln ganzheitlich und zukunftsweisend ausrichten. Unterstützt werden wir bei der Pflege unserer Beziehungen von der Venus, die ebenfalls in der Jungfrau steht. Wir haben dank ihr unseren Fokus auf praktische Belange, erweisen uns in Partnerschaften als vertrauenswürdig, zuverlässig und treu.

Tja und dann ist da noch das Quadrat von Saturn und Uranus, was auch für uns persönlich viel Veränderungspotenzial im Gepäck hat. Der Aspekt ist Anfang Oktober wieder fast gradgenau wirksam, was an unseren Beständen rüttelt und uns letztendlich aus unseren Komfortzonen holen wird. Uranus, der Systemsprenger, schafft mit dem Mondknoten auf eine schicksalhafte Art und Weise an uns und wird es kaum zulassen, dass wir einfach weitermachen wie bisher. Das ist für die einen sehr einladend und andere tun sich mit diesen Veränderungen schwer. Uranus wirkt nicht auf alle gleich. Es kommt darauf an, in welchem Haus, also in welchem Lebensbereich, er bei dir wirksam ist. Ein Blick in dein Horoskop lohnt sich also, denn es grenzt schon mal ein, auf was sich die Änderungen im Wesentlichen beschränken werden.

Mit dieser Erkenntnis ist schon viel, aber längst noch nicht alles gewonnen, denn wenn wir kein Bewusstsein darüber haben, was letztendlich verändert werden will, macht das Schicksal seine eigenen Regeln und uns zu seinem Spielball. Das heißt, wir bekommen die notwendigen Veränderungen durch äußere Ereignisse gewissermaßen verordnet. Wenn wir jedoch verinnerlichen, dass auch diese anstrengenden Zeiten zum Rhythmus des Lebens und zu unserem eigenen Lebensplan dazu gehören, tun wir uns leichter und können bewusst und selbstbestimmt die Lebensbereiche wandeln, die verändert werden wollen. Das geschieht nicht von heute auf morgen, sondern bedarf einer entsprechenden Analyse und einer individuellen Erfolgsstrategie.

Kurs für Besserdenker

Wer sich damit schwer tun, für denjenigen biete ich ab dem 15. September einen Kurs an, der aus dir einen Besserdenker macht und dich mit Powerfragen bei deinen Veränderungsprozessen unterstützt. Ich gebe dir in dem 6 wöchigen Kurs Instrumente an der Hand, die du in dein Leben integrieren kannst und die dir helfen authentischer und selbstbestimmter in den kommenden Winter zu gehen. Auch du wirst bereits mehr als ahnen, dass der uns mit vielen Herausforderungen auf Trab halten wird. Wir treffen uns wöchentlich in meinem Zoomraum. Du bekommst vorher eine aktuelle Horoskopzeichnung auf Basis deiner persönlichen Daten, damit du sehen kannst, wo dein Uranus steht und ich erkläre dir, was das zu bedeuten hat. Du musst also nicht mehr länger jammern, du kannst dir selbst was richtig gutes tun, indem du dir auf die Sprünge hilfst. Trau dich und werde ein Besserdenker!

Lilith zwinkert uns an diesem Vollmond freundlich zu, denn die signalisiert uns mit ihrem harmonischen Zusammenspiel mit Mond und Sonne, dass sich unser Wille und unsere Gefühlstiefe die Hand reichen werden. Wir haben einen guten Zugang zu unserer Intuition. Sie hilft uns, unsere Fähigkeit zu aktivieren, unsere wahre Identität zu finden.

Der Vollmond in den Fischen tut uns also viel Gutes, weil er einen Raum öffnet für die Selbsterkenntnis. Er gönnt uns eine Verschnaufpause, um uns über unsere persönlichen und gesellschaftlichen Potenziale und Ziele Klarheit zu verschaffen. Wir dürfen ein neues Level erobern, indem wir selbstkritisch die Weichen unseres Lebens auf Empathie, Authentizität und Veränderung stellen. Wenn es gut werden soll unser aller Leben, dürfen wir uns auf dem Status quo nicht ausruhen und schon gar nicht angesichts des irdischen Getöses resignieren. Wandeln wir unsere Ängste, reißen wir uns am Riemen und gestalten wir selbstbestimmt und verantwortungsbewusst unser Leben. Entdecken wir, was es bedeutet, wenn in unserem Leben die Würde regiert.

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Neumond am 27. August 2022

Neumond am 27. August 2022

Anstachelnde Zeiten…

Der Neumond am 27. August lädt uns im Tierkreiszeichen Jungfrau zu einem neuen Erkenntniszyklus ein. Durch das Quadrat mit Mars stellt uns diese Zeit in einen Spannungsbogen zwischen kurzfristigen Handlungsimpulsen und langfristigen Zielen. Saturn Uranus und Venus ermöglichen uns das Freisetzen weiterer Kräfte. Die Jungfrau lenkt dabei den Fokus auf unser Arbeits- und Gesundheitswesen. Und die Politik? Die zieht sich schon mal warm an, für einen vermutlich heißen Herbst.

Das Tierkreiszeichen Jungfrau steht unter der Herrschaft Merkurs, der sich an diesem Neumond mit mehreren Aspekten in den Vordergrund drängt. In der Jungfrau bekommt das merkurische greifbare Formen. Wir setzen um, was wir in den vorangegangenen Wochen analytisch erringen durften. Dabei legen wir viel Pragmatismus an den Tag, der durch das Quadrat mit Mars im Tierkreiszeichen Zwillinge auch verbal zum Ausdruck gebracht wird. Auf gut Deutsch: Kann es wirklich sein, dass der gesunde Menschenverstand sich durchsetzt und wir uns gegen all den Irrsinn wehren, den die Genossen auf der Regierungsbank mit ihren Strippenziehern ersonnen haben? Der Neumond steht immer für einen Neuanfang und jetzt, wo die Tage wieder kühler werden und der Sommer langsam aber sicher zu Ende geht, dürfen wir wieder unserer eigenen Vernunft gewahr werden.

Das Menschliche rückt ins Bewusstsein

Wollen und Fühlen verschmelzen wie immer an einem Neumond und rücken das Menschliche wieder in unser Bewusstsein. Wir haben vermehrt Zugang zu unserer Fähigkeit, uns das Leben so einzurichten, dass wir uns wohlfühlen. Die Qualität der Jungfrau symbolisiert die Grenzen der Entfaltung, die im Zusammenleben von Menschen achtsam gesetzt werden, wenn man nicht übergriffig und polternd auf Kosten anderer lebt. Sie steht für die Gratwanderung zwischen größtmöglicher Selbstentfaltung und Anpassung an unausweichliche Gegebenheiten. Es entsteht ein Bewusstsein für hierarchische Strukturen , für Ordnung und den Platz, den jeder im Gesamtgefüge einnimmt.

In gewisser Hinsicht ist sie ein Krisenzeichen, da sie eine Revision und Umorientierung des persönlichen Willens verlangt. Um diesen Prozess erfolgreich durchlaufen zu können, ist die Fähigkeit zur Kritik (vor allem zur Selbstkritik) und eine realistische Betrachtungsweise der Dinge unumgänglich. Wir dürfen Prioritäten setzen, Maßhalten und dabei unser Ziel realistisch im Auge behalten. Stellen wir uns der Realität und verpflichten wir uns dazu, für diese Realität die Verantwortung zu übernehmen, sollten wir auch die Fragen der Sicherheit und der Vorausplanung ernst nehmen.

Kommunizieren, was wir wollen

Das geschieht nicht einfach so. Mars signalisiert uns für die kommenden Monate, in denen er bis zum 25. März 2023 durch die Zwillinge wandert: Ihr müsst schon Euren Willen kommunizieren und den Mund aufmachen. Und ihr dürft über Euren Tellerrand hinausschauen. Mars verbringt normalerweise etwa zwei Monate in jedem Zeichen, aber dank seiner Rückläufigkeit vom 30. Oktober 2022 bis zum 12. Januar 2023 steht uns eine längere Reise bevor. Natürlich ist das eigene Weltbild gemütlich, du hast dich damit arrangiert und es ein stückweit akzeptiert. Aber inwieweit entspricht es der Wahrheit? Was steckt hinter den Fassaden an neuen Erkenntnissen und wer fördert uns darin, diese zu entdecken? Auf der anderen Seite dürfen wir erkennen, dass wir nicht frei von Täuschungen sind. Krieg ist nicht immer nur der mit Waffen, es ist auch der mit Propaganda und gelenkten Presseberichte. Mars in den Zwillingen fordert uns auf, hinter die Schlagzeilen zu schauen und mit der Gründlichkeit der Jungfrau zu überprüfen, wem die Nachrichten eigentlich nutzen und wozu. Hierbei mag die alte Weisheit helfen: Folge dem Geld.

Die Zwillinge symbolisieren den rhythmischen Wechsel polarer Gegensätze. Aus Chaos wird Kosmos aus Tradition Umbruch, aus Ruhe Unruhe. Sie sind dem Luftelement zugeordnet, möchten alles wissen und erleben und haben doch ihre Schwierigkeiten sich zu entscheiden und zu bekennen. Wir wollen in diesen Monaten in unserem Leben vielleicht – ähnlich wie ein Kleinkind – Raum greifen und unser Erfahrungsspektrum erweitern. Wir werfen wieder unseren Denkapparat an, analysieren den Ist-Zustand und stellen fest, wo wir in unserem Leben angekommen sind und was das Leben uns damit sagen möchte. Dafür erweitern wir gern unseren Wissensschatz und sind auch bereit, unseren Erfahrungshorizont zu verlegen. Wohin?

Corona-Herbst

Nun, vor uns liegt ein weiterer Corona-Herbst, bei dem sich die politischen Akteure in Deutschland mit der Ankündigung von Horrorszenarien übertreffen, über die das Ausland nur noch verständnislos den Kopf schüttelt. Das Verfallsdatum der Impfstoffe rückt näher, da muss die zweifelhafte Suppe noch schnell ins Volk gebracht werden, was jedoch schon jetzt immer weniger dazu bereit ist, diesem Ansinnen zu folgen. Beklemmende Studien über die Impfnebenwirkungen und Langzeitfolgen, die Erkenntnis, dass auch ein Booster nicht wirklich schützt und neueste Sterbe- und Geburtszahlen sollten inzwischen bei jedem die Erkenntnis reifen lassen: Hier stimmt doch was nicht.

Vielleicht lässt sich der ein oder andere von den steigenden Preisen von diesem Erkenntnisstreben ablenken, die sich dramatisch auf die Geldbeutel von uns Normalos auswirken. Neben dem Verheizen von viel Kohle, wenn wir Gas nutzen, kostet der Strom voraussichtlich das 10fache, die Lebensmittel im Schnitt 30 Prozent mehr und gleichzeitig verliert unser Geld laufend seinen Wert. Da beruhigt es doch ungemein, wenn Olaf Scholz auf einer Kundgebung versichert, dass auf Demonstranten ganz sicher nicht geschossen wird. Hoffen wir, dass diese Aussage länger gültig bleibt als seine Versicherung, dass es mit ihm keine Impfpflicht geben wird.

Mars wird rückläufig

Vom 30. Oktober 2022 bis zum 12. Januar 2023 wird Mars rückläufig, was die angeborene Ambivalenz der Zwillinge fördert. Zeigen kann sich das in einem möglichen Wahlchaos im November, wenn in den USA die Halbzeitwahlen stattfinden und ein neues Repräsentantenhaus, ein neuer Senat und neue Gouverneure gewählt werden. Der rückläufige Mars in den Zwillen steht aber auch für Initiativen, die ihre Kraft verlieren oder für Projekte, die scheitern. Wir dürfen mit allen möglichen überraschenden Planänderungen rechnen. Mars bildet nicht nur mit dem Neumond ein Quadrat, sondern auch mit Jupiter ein freundliches Sextil. Diese beiden werde es in ihrer Wirkung also eher krachen lassen, denn ein Venusaspekt steht für Zuwachs und Fülle und Jupiter vergrößert sowieso sehr gern…

Das T-Quadrat von Uranus in Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten, Saturn und Venus wird uns ebenfalls aus der Reserve locken. Die beiden Planeten Uranus und Saturn werden Anfang Oktober ein viertes Mal ein Quadrat bilden, was jetzt schon eine ganze Weile auf uns wirkt und bis dahin noch mehr Fahrt aufnehmen dürfte. Hier prallen zwei Wirkkräfte aufeinander, die gegensätzlicher kaum sein können. Der im Steinbock kardinale Saturn will etwas bewegen, Maßstäbe setzen. Als traditioneller Herrscher des Wassermanns will er bestehende Gedankengebäude verteidigen. Mit der gleichen Haltung will Uranus sie durch neue ersetzen. Das Quadrat beider Planeten kennt keine geräuschlosen Übergänge. Das Quadrat wirkte im Janus 2021 zum ersten mal auf uns. Wir steckten damals wieder einmal mitten im Lockdownwahnsinn und der ein oder andere erkannte schon zu dieser Zeit: Da stimmt was nicht, da mache ich nicht länger mit.

Nicht nur “Querdenker”

Die Spaziergänger eroberten und erobern sich ihren Platz in unserer Gesellschaft, bei denen nicht nur “Querdenker” mitliefen und mitlaufen, sondern zahlreiche Bürger, die bis dahin den Volksvertretern vertraut haben. Dieses Vertrauen ist mehr als erschüttert und ich denke, dass Spaziergänge in diesem Herbst die harmloseste Variante sein werden, wenn die aufgebrachten Bürger ihren Unmut zum Ausdruck bringen. Die Verbindung von Uranus und Saturn schwächt in einem erheblichen Maße die Stabilität der Staatsorgane und kann für überraschende Änderungen der gesamten Struktur sorgen. Gleiches gilt im Übrigen auch für Kirchen und andere Traditionseinrichtungen.

Da der aufsteigende Mondknoten mit Uranus eine Konjunktion eingegangen ist, die bis Januar wirksam ist, wird Saturn seinen Standpunkt letztendlich aufgeben müssen. Denn der Mondknoten deutet immer auf etwas Schicksalhaftes hin. Wir sind eingeladen unsere Kreativität zu schulen, uns von vorgegeben Mustern und Gewohnheiten zu befreien. Wir dürfen Neues ausprobieren und Experimentierfreude an den Tag legen, wenn es darum geht, eine neue Erde zu gestalten. Der Duft von Freiheit und Unabhängigkeit liegt in der Luft. Kommen wir nicht selber aus den Puschen, wird uns das Schicksal auf die Sprünge helfen, was eine deutlich höhere Sprengkraft haben dürfte als ein bewusster Wandlungsprozess.

Wahre Werte entdecken

Saturn im Wassermann bildet mit Venus im Löwen eine Opposition. Die Liebesgöttin lädt uns ein, die wahren Werte zu entdecken und zu zeigen. Wir werden zwischen das Bedürfnis nach Lebensfreude und Pflichterfüllung hineingestellt. Der Spannungsaspekt kann leider auch bedeuten, dass unser Geld weiter unter Druck gerät. Der Venus im Löwen wird es kaum gelingen, Scheinbares als bare Münze zu verkaufen. Wir sind überzeugt, dass die Zugeständnisse, die uns durch die Regierung gemacht werden, nicht ohne Bedingungen geschenkt werden. Das Quadrat von Venus und Uranus deutet an, das unser Bedürfnis nach Gemeinschaft im Konflikt zu unserem Drang nach Freiheit und Individualismus steht. Streit liegt in der Luft an dessen Ende aber durchaus eine konstruktive Einigung stehen kann. Auch können wir Sicherheit als langweilig empfinden.

Merkur steht im Tierkreiszeichen Waage und bildet mit Mars ein versöhnliches Trigon. Dieser Jupiteraspekt fördert unsere Fähigkeit, groß zu denken. Wir sind aufgeschlossen, kontaktfreudig und verhandlungssicher. Meinungen werden respektiert und das lässt hoffen, dass Gespräche auf fruchtbaren Boden fallen. Merkurs Trigon mit Pluto zeigt an, dass wir uns mit tiefen Lebensfragen befassen. Oberflächliches liegt uns in dieser Zeit kaum, daher bietet sich die Zeit rund um den Neumond auch an für eine gründliche Innenschau und Überprüfung der eigenen seelischen Befindlichkeiten und Bedürfnisse.

Wir haben eine gute sprachliche Durchsetzung, können zwischen den Standpunkten unterscheiden und zeigen eine gute geistige Beweglichkeit. Die Opposition von Merkur und Jupiter lässt uns bei all dem groß denken. Leider verführt dieser Aspekt auch dazu, andere zu missionieren oder verbal zu überfahren und in der Sache deutlich zu übertreiben. Wir sind aufgefordert, stattdessen ganzheitlich und zukunftsorientiert zu denken und sollten dabei auch auf die Details achten.

Entdecken, wer wir sind

Liliths Quadrat mit Jupiter lässt uns nach dem Sinn des Lebens suchen. Skeptisch bis ablehnend stehen wir der Gesellschaft gegenüber und sind kaum noch bereit, bisherigen Glaubenssätzen zu folgen. Wir möchten uns nicht mehr länger mit dem Staat, der Kirchen oder unserem Job identifizieren, sondern entdecken idealerweise mehr und mehr, wer wir sind und warum wir hier sind. Wir sind geistige Wesen mit Schöpferkraft, die sich inkarniert haben, um als Pioniere einer neuen Zeit zukunftsfähige Maßstäbe zu setzen. Wir sind in der Luftepoche angekommen, wo es um ein neues Denken geht. Die Wassermannära, die mit der Konjunktion von Saturn und Jupiter im Dezember 2020 eingeläutet wurde, zeigt uns, wohin die Reise nur gehen kann: Ziel ist ein neues Miteinander.

Die Zeit, in denen eine Handvoll Multimilliardäre die Geschicke der Erde, unserem Heimatplaneten, definieren und vorgeben sind über kurz oder lang vorbei. Das neue Miteinander will sich durch Achtung gegenüber der Schöpfung ausdrücken, zu der auch wir Menschen gehören. Du musst für dich entscheiden, welche Impulse du in diesen Wandlungsprozess der Menschheit geben willst. Welche Aufgabe übernimmst du? Bist du bereit für diese neue Zeit? Dann lasse das Alte vertrauensvoll los und folge der Empfehlung von Hermann Hesse: Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde. Der große Geist, der uns alle miteinander verbindet, ist aus Liebe gemacht und will uns lehren, was es bedeutet, frei zu sein. Freiheit im Geiste ermöglicht Gleichheit und in letzter Konsequenz die Brüderlichkeit. Das ist der große Plan. Der Neumond im Tierkreiszeichen flüstert uns zu: Fangt pragmatisch an und redet miteinander. Dann wird Goethe recht behalten, mit seinen vielsagenden Zeilen:

In dem Augenblick, indem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wäre, geschehen, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch diese Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte. Was immer du kannst oder dir vorstellst, das du es kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie in sich. Beginne jetzt.”

 

• Bild: Mirza Cengic | Dreamstime.com • 

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Vollmond am 12. August 2022

Vollmond am 12. August 2022

Apfelbaum

Spannende Zeiten und

ein Hauch Wahnsinn…

Da leuchtet er wieder, der Vollmond, der uns am 12. August im Tierkreiszeichen Wassermann wieder etwas Licht in unsere Erkenntnisprozesse wirft. Angeregt wird unsere Freiheitsliebe und unser Wunsch nach Unabhängigkeit. Emotionale Verstrickungen oder Verpflichtungen sind dem Vollmond im Tierkreiszeichen Wassermann aber eher zuwider. Er steht für das Miteinander auf Augenhöhe, liebt geistige Anregung und bleibt emotional eher ein „Zaungast“. Dem steht die Sonne im Löwen gegenüber. Sie ist in diesem Tierkreiszeichen in ihrem Domizil und gibt zweifellos den Ton an. Der Löwe ist ein fixes Zeichen und setzt damit nicht unbedingt Signale, die für einen Aufbruch sprechen. Eher feiert er Bestehendes und setzt sich selbst in Szene. Das können wir feststellen, wenn wir uns auf den Regierungsbanken dieser Welt umschauen, denn die Sonne repräsentiert die nationale Identität oder die Regierung oder die Aufgaben des Regierungschefs. Apropos Regierungschef? Haben unseren Olaf Scholz die Außerirdischen mitgenommen, die jetzt überall gesichtet werden? Ich habe da so eine gewisse Hoffnung…

Was erkennen wir da in den zahlreichen Gazetten? Nun, einmal, dass überall auf der Welt die Corona-Maßnahmen verabschiedet werden, außer in Deutschland. Hier erleben wir die Neuauflage eines Infektionsschutzgesetzes, die mich fragen lässt, ob die Fähigkeit psychotische Fehlentscheidungen treffen zu können, inzwischen eine wesentliche Voraussetzung ist, überhaupt in einer Regierung in Deutschland sitzen zu können. Karl Lauterbach, Corona-Erkrankter, lässt vom Krankenlager ertönen, dass eine Impfung alle 3 Monate erneuert werden muss, ansonsten ist man automatisch ein Querdenker und nicht mehr gesellschaftsfähig. Erinnert Ihr Euch noch daran, wie all jene verspottet und denunziert wurden, die ein Impfabo befürchtet haben. Voilà. Jetzt ist es da.

In der Sonnenmilch abgesoffen

Diese Löwesonne scheint auch auf uns, das Volk, das angesichts der Entwicklungen scheinbar die Sprache verloren hat. Denn hierzulande ist der Protest gegen all diesen Irrsinn irgendwie in der Sonnenmilch abgesoffen. Die schmieren wir uns in den vorläufig erreichbaren Urlaubslocations vorsorglich üppig auf den Bauch, um nicht von der Hitzekatastrophe dahingerafft zu werden. 35 Grad im Schatten – da sagten wir früher „Hundstage“ dazu, haben uns ein Eis gekauft und die Füße in Mutters Wäschebütt mit kaltem Wasser gehängt, wenn wir nicht schon wieder in das örtliche Schwimmbad wollten. Und auch später habe ich Hitzekatastrophen mit leichter Kleidung auch im Büro überlebt. Ihr offensichtlich auch. Was stimmt mit uns nicht, wenn wir diese überflüssigen Ängste die da medial geschürt werden, einfach nicht annehmen können und wollen? Oder stimmt da was mit denen nicht?!

Vielleicht schenkt uns die Löwesonne das Vertrauen in die eigene Kraft und wir können das Leben als Spiel betrachten. Die Opposition zwischen Sonne und Mond signalisiert uns jedoch auch, dass ein langfristiges Lebenskonzept sich mit den Bedürfnissen des Augenblicks kaum vereinbaren lassen. Wenn wir also im Herbst nicht die Folgen all dieser neurotischen Maßnahmen erdulden wollen, dann sollten wir unsere Prioritäten überdenken und in die Gesichter unserer Kinder und Enkel schauen. Diese sollen und dürfen im Schwimmbad das Leben auch bei 35 Grad – also im Sommer und für viele immer noch in den Sommerferien – spielerisch mit Freude leben. Damit sie das auch morgen noch können, dafür müssen wir uns aktiv und bestimmt einsetzen. Wie wir das könnten, darauf weist uns die Konjunktion von Mond und Saturn hin.

Verantwortung übernehmen

Dieser Aspekt steht dafür, Verantwortung zu übernehmen. Unsere Aufgabe ist es, nicht vor unserem Unbehagen angesichts des äußeren Getöses wegzulaufen, sondern diese Gefühle bewusst wahrzunehmen und in der Konsequenz für das eigene Wohlbefinden zu sorgen. Es ist meiner Meinung dabei zu kurzfristig gedacht, das durch Weltflucht zu tun, sondern es geht darum, aktiv die notwendigen Veränderungen einzuleiten, die aus der eigenen Zukunft und der nachkommender Generationen ein lohnenswertes Ziel machen.

Saturn im Wassermann steht für die alten Strukturen für den Geist, der jetzt auf der Regierungsbank sitzt und mit dem Volk, das durch den Mond repräsentiert wird einen Neuanfang wagen darf. Denn beide stehen in einem Spannungsaspekt, einem Quadrat, zu Uranus und dem aufsteigenden Mondknoten. Das bedeutet, das Veränderungen schicksalhaft auf uns zukommen. Ob wir das nun wollen oder nicht: Die gewohnten Gepflogenheiten werden über den Haufen geworfen. Unsere Werte werden uns bewusst und wir dürfen hinterfragen, ob die noch zu uns passen oder inzwischen nur noch Stilblüten treiben, bei deren Anblick ich mich frage: Alle verrückt geworden, oder was?!

Millionenstrafe für die Bahn

Da wird die Deutsche Bundesbahn zu einer Millionenstrafe verdonnert, weil sie in ihrer Kundenansprache die Diversität nicht angemessen genug zu Ausdruck gebracht hat. Diese Millionen investiert in ein besseres Schienennetz und in die Pünktlichkeit von Zügen, da dürften sich doch auch die Diversen drüber freuen oder? Die Versöhnung von Mann und Frau, die Überwindung eines patriarchalen Weltbildes und der Verleugnung der Weiblichkeit Gottes, findet nicht durch einen solchen Krampf statt, sondern durch das Bewusstsein, dass wir Neues nur dann entstehen lassen, wenn wir Brücken in unserer polaren Welt bauen. Wenn wir die Gegensätze bewusst versöhnen, z.B. zwischen Ökonomie und Ökologie, zwischen Materie und Geist, zwischen Geld und Werten, zwischen Sinn und Konsum, dann haben wir die Zeichen der Zeit erkannt und sind bereit für eine neue Ära, die sich mit der Luftepoche Bahn bricht. Stattdessen erleben wir eine Politik der Spaltung, bei denen jetzt dann tatsächlich diskutiert wird, die Ungeimpften zu Kennzeichnen.

Auch die Debatte um den Ukraine-Krieg wird immer absurder. Russland wird zum Weltfeind Nummer 1 stilisiert. Hat sich jemand mal gefragt, was passiert wäre, wenn die gleiche Menge Länder den Irak bewaffnet hätte, als die USA dort 2003 eigenmächtig eingefallen sind? Martin Sonneborn regte in einem Sommerinterview mit dem Magazin Telepolis im Hinblick auf die überbordende Russlandfeindlichkeit an (ich zitiere): „Ich gehe davon aus, dass in der aktuellen Situation auch Hitler ganz neu bewertet wird, schließlich hat er gegen die Russen gekämpft. Sieht so aus, als wären Teile der Öffentlichkeit gerade dabei, Willy Brandt auf den Platz von Adolf Hitler zu schubsen und umgekehrt.“

In dem gleichen Interview vermutet er als Ursache, dass auf einer SPD Veranstaltung Frauen KO-Tropfen ins Getränk gemischt wurden: „Hm. Ich könnte mir denken, dass die SPD bei solchen Anlässen flächendeckend Beruhigungsmittel in die Getränke mischt. Wie sollte man Reden von Scholz oder Lauterbach sonst ertragen?“ Ich bin soweit. Ich halte Martin Sonneborn inzwischen für wählbar. Das ganze Interview findest du hier…

Atomstrom ist der neue Ökostrom

Kommen wir auf Russland zurück. Es erscheint mir etwas zynisch, dass auf der einen Seite 100 Milliarden Euro da sind, um Waffen für diesen Krieg beizusteuern und dann dem eigenen Volk angekündigt wird, dass es im Winter frieren wird, weil man Russlands Gas nicht will. Die Grünen sonnen sich darin, Atomkraft zum neuen Ökostrom zu küren und finden Fracking, also die sündhaft teure und ökologisch völlig inakzeptable Möglichkeit, um an Erdgas zu kommen, für zeitgemäß. Sowas macht mich dann doch fassungslos. Wie gewinnt man bei Fracking Erdgas? Bei diesem kostspieligen Verfahren wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien mehrere hundert Meter tief ins Gestein gepresst, um in tief liegenden Gesteinsschichten an das Erdgas heranzukommen. Die Folgen sind eine mögliche Kontamination des Grundwassers oder des Oberflächenwassers durch diese Chemikalien, Erdbeben, die durch die Gasförderung ausgelöst werden könnten und Methan-Emissionen, die das Klima belasten. Zur Erinnerung: Wir haben als politisch korrekter Mensch ein Problem, wenn Kühe pupsen. Mit Fracking, das ebenfalls Metangas wie die Kühe freisetzt, nur in deutlich höheren Mengen als ein Kuhfurz, haben wir das aber ab sofort mit dem Segen der Grünen nicht. Wem jetzt noch spontan einfällt, dass die Grünen auch mal als Friedenspartei angetreten sind… bitte nicht vergessen: der Krieg im Kosovo war es und der aktuelle gegen Russland ist ja für den Frieden. Alles andere ist eine Verschwörungstheorie.

Bleiben wir cool, zur Zeit wird wieder auf Wacken gerockt und auf vielen Sommerfesten gefeiert, in den Urlaub gefahren und in den Straßencafés leicht bekleideten Menschen hinterhergeschaut. Da sind all diese Themen einfach nicht angesagt. Vielleicht liegt das aber auch am Mond in Spannung zu Uranus. Dieser Aspekt zeigt sich in der Tendenz, sich seelisch unberührbar zu machen, aber auch in einem Gefühl der inneren Zerrissenheit. Vielleicht sind wir emotional orientierungslos und schwanken zwischen dem Bedürfnis nach Freiheit und Geborgenheit, das uns die alten Muster, die unser Leben bis dato geprägt haben, vermitteln.

Autoritäre Strukturen

Diese Geborgenheit, die wir suchen, finden wir letztendlich jedoch nur in uns selbst. Wird uns das nicht schnellstens bewusst, werden wir überreglementiert und finden uns in autoritären Strukturen wieder, die uns nicht nur frieren lassen werden. Dafür steht die Opposition von Sonne und Saturn, die an diesem Vollmond auf uns wirkt. Statt unserer Überzeugung nachzuhängen, dass „die da oben“ uns ohnehin nicht ernst nehmen und uns in mangelndes Selbstvertrauen flüchten, dürfen wir an diesem Aspekt wachsen, indem wir uns an unsere Fähigkeit zur Selbstverwirklichung erinnern. Wir sind keine willenlosen Kreaturen.

Sonne in Spannung zu Uranus steht auch für unsere Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und in jeder Situation einen Weg zu finden. Selbsterkenntnis ist der Schlüssel für unsere innere Freiheit. Wir sind freie geistige Wesen mit Schöpferkraft. Unsere Gedanken und unsere Gefühle sind reale Kräfte. Wir sind viele und in all unserem Mühen um Wahrhaftigkeit nicht allein. Bekennen wir uns zum Erhalt der göttlichen Schöpfung, deren Fundament die Liebe ist. Wir können uns dabei nicht nur auf viele Gleichgesinnte stützen, sondern auch auf die Wesen der geistigen Welt. Wir werden von den Engeln und allen, die dort beheimatet sind, dann unterstützt, wenn wir uns Kraft unseres Bewusstseins bittend an sie wenden. Von sich aus dürfen diese Wesen nicht in unser Leben eingreifen, denn uns wurde von den Göttern die Freiheit gegeben. Zu beten und Engel um Hilfe zu bitten, ist leider fast in Vergessenheit geraten. Uns wurde beigebracht die Gestaltung unseres Lebens ohne diese Wirkkräfte vorzunehmen. Damit wurden wir einer Hilfe beraubt, die nur darauf wartet, uns in unserem Mühen zu unterstützen. Das steht auch so in der Bibel. Im Matthäus-Evangelium heißt es:

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ (Mätthäus, 7,7) Wenn das keine Zuversicht hochkommen lässt, dann weiß ich es auch nicht…

Hilfe aus der geistigen Welt

Für all jene, die nicht so recht wissen, was die geistige Welt eigentlich ist, wer dort zu Hause ist und was das Ganze mit uns, den Menschen, zu tun hat, für den habe ich eigens ein Essay verfasst mit dem Titel: „Die geistige Welt, was ist das eigentlich?“ Das 40seitige Essay kann auf meiner Webseite gegen kleine Gebühr erworben werden. Den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung. Wer weiß, wen er da eigentlich genau um Hilfe bittet, wird das präziser, bewusster und damit erfolgsversprechender tun können, als wenn wir unser Anliegen einfach auf irgendein „Feld“ kippen.

Merkur steht aktuell in dem Tierkreiszeichen Jungfrau und fordert einen logischen, sachlichen und analytischen Verstand. Wir ziehen nüchtern Bilanz zwischen Nutzen und Aufwand und überlegen, bevor wir den Mund aufmachen und etwas sagen. Also alle, bis auf Karl Lauterbach, Annalena Baerbock, Robert Habeck, die FDP und … okay lassen wir das, die Liste wäre ermüdend lang. Das will ich euch wirklich nicht antun…

Herzliche Umgangsformen

Venus steht wie die Sonne im Löwen und lässt uns unsere Umgangsformen herzlich, selbstsicher und großzügig gestalten. Wir neigen vielleicht ein bisschen zu Imponiergehabe, mögen Luxus und haben möglichweise auch mal einen dramatisch anmutenden Auftritt.

Das Trigon von Venus und Neptun steigert unsere Erwartungen in Partnerschaft und Partner, fördert unsere romantischen Vorstellungen und unseren Wunsch nach der totalen Einheit. Der Aspekt kann aber auch einfach nur dafür sorgen, dass wir den Partner idealisieren, weil wir nicht sehen wollen oder können, wie er tatsächlich ist.

Venus steht auch in Opposition zu Pluto, der Machtfragen in unseren Beziehungen aufkommen lässt. Vielleicht haben wir auch Verlustängste oder sind von Menschen mit einer starken Ausstrahlung fasziniert. Achtung, das ist die Hochzeit der Narzissten. Lasst Euch nicht mit Charme und erotischem Geknister blindlings in Abhängigkeiten, Kontrollspielchen oder Eifersuchtsdramen verwickeln. Merke: Gefühlskraft kann man auch ausleben, indem wir unsere Mitmenschen nicht manipulieren.

Mars steht im Tierkreiszeichen Stier und versorgt uns mit Ausdauer, macht uns aber auch unflexibel und beharrlich. Sind wir aber dann erstmal in die Gänge gekommen, sind wir nur schwer zu bremsen. Mars wandert am 21. August ins Tierkreiszeichen Zwillinge. Dort wirkt er förderlich auf unsere verbale Durchsetzung und lässt uns unsere Handlungen besser auf äußere Umstände abstimmen. Die Vernunft durchdringt wieder unseren Willen und Kampfgeist. Achten wir auf eine stringente Strategie, dann wird alles gut.

Zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein

Mars bildet an diesem Vollmond mit Saturn ein Quadrat, was uns auf das Spannungsfeld zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein stellt. Wir stellen hohe Anforderungen an unsere eigene Leistung, sind kaum kritikfähig und erliegen mitunter dem inneren Saboteur der uns kurz vor dem Ziel zurückzucken lässt oder uns mit Berührungsängsten versorgt. Wir sind aufgefordert menschlich zu handeln, Einfühlungsvermögen zu zeigen und uns zu motivieren unsere Fähigkeiten auch humanitär einzusetzen. Das Trigon von Mars und Pluto versorgt unsere Tatkraft mit Leidenschaft und außergewöhnlicher Leistungsbereitschaft. Dank Jupiter im Widder stürmen wir dabei nicht blindlings darauf los, sondern sind bereit, bei allem Aktionismus auch um den Sinn im Leben zu ringen. Wir erkämpfen und erobern Ansichten und Meinungen und bemühen uns durch aktives Vorwärtsstreben um Expansion und Wachstum.

In der Summe bereitet uns der Vollmond am 12. August auf einen heißen Herbst vor, in dem die Wirkung des Quadrates von Saturn und Uranus auf einen vierten Höhepunkt zusteuert. Vielleicht nehmen wir vorbereitend die Passage aus dem Evangelium von Maria Magdalena in unsere Meditation mit auf:

„Das Haften an der Materie
Erzeugt eine Leidenschaft gegen die Natur.
So entsteht am ganzen Leib Verwirrung;

Deshalb sage ich euch:
Seid in Harmonie!
Wenn ihr verirrt seid,
lass euch von den Bildern eurer wahren Natur leiten.

Wer Ohren hat
zu hören, der höre.

Als der Selige (Jesus) das gesagt hatte,

segnete er sie alle und sprach:
„Friede sei mit euch – möge mein Friede

in euch erweckt und vollendet werden.

(Kapitel 8,1-14)

Frieden dank Balance

Wir brauchen mehr denn je Frieden – nicht nur in der Ukraine – auch in uns selbst und den gibt es nur in der Balance. Tun wir uns zusammen und helfen wir mit, dass wir all die Gegensätze, die sich uns in diesen Tagen offenbaren ausgleichen. Leisten wir alle einen aktiven Beitrag, damit wir wieder zu einem gesunden Maß aller Dinge finden und uns darauf besinnen, was es bedeutet, Gottvertrauen zu haben. Als Mensch gehören wir der zehnten Hierarchie der geistigen Welt an. Wir sind Schöpferwesen. Es ist deine Entscheidung, ob du diese Rolle erfüllen willst oder die Gestaltungsfragen deines Lebens von anderen beantworten lässt. Es liegt an dir, bewusst deine Gedanken und Gefühle zu nutzen, um an einer Welt zu bauen, in der sich die Wahrhaftigkeit und die Liebe zu Hause fühlen. Der Vollmond im Wassermann signalisiert uns: Versucht es miteinander. Und vielleicht nehmen wir Luther beim Wort und pflanzen auch ein Apfelbäumchen…

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