von Ilona Krämer | Do.Do..Jan.Jan..2022202220222022 | Anthroposophie, Astrologie, Neumond, Zeitqualität
Der Weg zur Freiheit
Der Neumond am 1. Februar im Sternzeichen Wassermann beflügelt unseren Freiheitsdrang, lässt uns über unsere Werte nachdenken und fordert uns auf, uns für diese starkzumachen. Ob wir das bei einem Spaziergang tun oder dadurch, dass wir uns dem wichtigen Thema denkerisch nähern, ist jedem selbst überlassen. Fest steht: Uranus sprengt in den kommenden Monaten unsere Komfortzonen und lockt uns aus der Reserve. Anfang Februar bläst er dafür schon mal ein kräftiges Halali.
Im Wassermann steht die Sonne im Exil, weil sie am weitesten vom Tierkreiszeichen Löwe entfernt ist, dessen Herrscherin sie ist. Das gleichmäßige Strahlen unseres Sterns verträgt sich nicht sonderlich mit dem ungestümen Temperament des Wassermanns. Ein Hauch Revolution liegt in der Luft, denn gefragt ist das Individuelle – und das lässt sich kaum mit dem Maßnahmendschungel vereinbaren, durch den wir zurzeit getrieben werden. Wir wollen unabhängig von all dem sein. Gruppen, die das für sich reklamieren, werden in ihrer Eigendynamik gestärkt, die nicht leicht zu beherrschen sein wird. Unser aller Leben hat die Chance zu einem Richtungswechsel. Die Bereitschaft für Veränderungen ist groß. Reformer und Freidenker erleben jetzt die Gunst der Stunde, dürfen sich zeigen und sollten Farbe bekennen.
Überreglementierung und Einengung
Bremser ist einmal mehr Saturn, der wie ein Bleimantel über allem liegt und für Überreglementierung, Einengung und eine autoritäre Struktur steht. Herz- oder Rückenprobleme könnten vermehrt auftreten. Nicht vergessen: Aus seinem Herzen keine Mördergrube zu machen und in diesen durchaus anstrengenden Zeiten Rückgrat zu zeigen und Haltung zu bewahren ist herausfordernd, aber nicht unmöglich.
Neumond und Saturn stehen im Quadrat zu Uranus, dem Herrscher des Wassermanns, der uns kräftig aufmischen dürfte innerhalb des kommenden Mondzyklus. Uranus ist seit dem 19. Januar wieder direktläufig, das wird für einen deutlichen Tempoanstieg sorgen. Wem dabei die Puste ausgeht, der sollte immer wieder in die Natur gehen und sich dort erden. Wer den Halt verliert, umarmt vielleicht einfach mal einen Baum. Kleiner Tipp: Frage ihn vorher und spüre hin, wie er antwortet. Nicht jeder Baum mag das. Gestaltest du diesen Prozess aufmerksam und mit offenem Herzen, findest du den richtigen Baum, der auch bereit ist, deine Seele zu erleichtern.
Neuorientierungen bis hin zu Umstürzen
Neumond und Saturn im Quadrat rütteln an der nationalen Identität. Beschränkungen sind nach wie vor das Thema jeder Stunde, Neuorientierungen bis hin zu Umstürzen sind möglich. Da verwundert es kaum, dass so manche Nation mit Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht, die darauf hindeuten, dass der Staatsapparat mindestens angeschlagen ist. Die Unruhen und Machtspiele in der Ukraine sind ein Beispiel dafür. Aber auch der Hilferuf des italienischen Kommunikationswissenschaftlers und Journalisten Matteo Gracis, der in einem mutigen Video darüber informiert, dass Italien am Rande des Abgrunds steht. Schuld daran ist, so sagt er, die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi, der bereits 35 Mal die Vertrauensfrage gestellt haben soll. Durch diese konnte die Regierung Italiens zwischenzeitlich Gesetze und Verordnungen erlassen, ohne das Parlament darüber abstimmen zu lassen. Matteo Gracis reklamiert: Sein Land trage immer mehr Züge einer Diktatur. Kennen wir irgendwie, oder?
Hier machen inzwischen Spaziergänger auf die Missstände aufmerksam und der Regierungsriege Sorgen. Die große Menschenmasse, die in Hunderten Städten und Gemeinden friedlich auf die Straße geht, wird von Unmengen bewaffneter Polizisten eskortiert, was für gespenstische Szenen sorgt. So viel Blaulicht sieht man normalerweise nur, wenn ein US-Präsident zu Besuch ist oder ein Castor-Transport verteidigt werden muss. Wo sind wir in diesem Land angekommen?
Fall der Mauer 1989
Meine 17-jährige Tochter bereitet in diesen Tagen ein Referat über den Fall der Mauer 1989 vor. Die Montagsdemos sind irgendwie gespenstisch ähnlich zu denen damals in Leipzig. Wenn ich an die hohe, wenn auch durchsichtige, Mauer zwischen Impfwilligen und jenen Menschen denke, die sich gar nicht oder nicht mehr piksen lassen wollen, hoffe ich, dass all diese vielen Spaziergänger durch Präsenz und Geistesgegenwart auch diese zum Einsturz bringen werden.
Was sehne ich mich nach einen Hans-Dietrich Genscher, der staatsmännisch von irgendeinem Balkon den Hunderttausenden Spaziergängern in der Dunkelheit zuruft: Die Masken sind gefallen, die Ausreise aus dem Corona-Wahnsinn ist ab sofort möglich. Auf Bahnsteig 9 ½ warten Sonderzüge ins Abenteuerland der Normalität. Wer Schnupfen und/oder Husten hat, bekommt kostenlos Tee und Taschentücher.
Hans-Dietrich auf Wolke 18
Ob sich die Liberalen dieses Erbes bewusst sind? Schaue ich mir seine Enkel an, dann kann ich mir gut vorstellen, dass Hans-Dietrich auf Wolke 18 zusammen mit Guido Westerwelle die aufkommende Schwermut in reichlich Manna ertränkt. Vielleicht passiert auch ihm dann der Lapsus wie mir im letzten Podcast und er macht aus Christian Lindner einen Patrick.
Der rückläufige Merkur, der tags darauf wieder den Vorwärtsgang einlegt, steht an diesem Neumond in Konjunktion zu Pluto im Tierkreiszeichen Steinbock. Unser Denken ist klar, strukturiert und rankt sich um die Themen Macht und Ohnmacht. Wissen ist gefragt und wird zum Zünglein an der Waage. Immer mehr Menschen sehen ein, dass die Strategie gegen das Coronavirus und seine zahlreichen Ableger so nicht erfolgreich sein kann. Inzwischen wagen sich sogar die Kassenärzte aus der Deckung, die medienwirksam proklamieren, dass sie sich nicht zum Erfüllungsgehilfen der Regierung machen lassen, die um jeden Preis eine Impfpflicht durchsetzen will.
Rasselt Wladimir Putin mit dem Säbel?
Hebt man den Blick und schaut sich auf der internationalen Bühne um, rasselt Wladimir Putin mit dem Säbel und zieht seine Truppen zusammen. Oder kommt das Rasseln nicht doch aus einer ganz anderen Richtung? Nicht wenige Zeitungen munkeln, dass sich der Ukraine-Konflikt zu einer blutigen Auseinandersetzung entwickeln könnte. Großbritannien warnt sogar, dass ein Krieg um die Ukraine Zehntausende töten könnte. Frankreichs Präsident Macron greift dieses Stichwort auf und fordert eine neue europäische Sicherheits- und Stabilitätsordnung. Ich hoffe, er legt bei deren Entwicklung andere Maßstäbe an als bei der innenpolitischen Durchsetzung der Umsatzziele von Pfizer und Co.
Das Sextil von Merkur und Neptun macht den Umgang mit all diesen Krisenherden nicht einfacher, denn der Aspekt kocht die Phantasie auf beiden Seiten hoch. Wir sind beeinflussbarer und Missverständnisse gehören in diesen Tagen irgendwie dazu. Gerüchteküchen haben Hochkonjunktur und brauen so manches Süppchen, was dem ein oder anderen im Halse stecken bleiben wird. Es geht, wie gesagt, um Machtthemen – und Denunziantentum war in diesem Zusammenhang immer schon eine sehr scharfe Waffe.
Neue Erkenntnisse zulassen
Der Aspekt fordert uns auf, neue Erkenntnisse zuzulassen. Diese dürfen und sollten wir durchaus auch aus den Tiefen unserer Intuition schöpfen. Das macht man so als freier Geist, der nach seinen Impulsen handelt und seine Bezüge in der Ideenwelt des Denkens findet.
Der unfreie Geist hingegen orientiert sich an seinen bisherigen Erfahrungen und tut sich schwer, neue zuzulassen. Für ihn ist seine Wahrnehmungswelt der Ort seiner Bestimmung. Er erinnert sich, bevor er zu einem Entschluss kommt, daran, was jemand anderes in seinem Fall getan hätte oder was Gott befohlen hat oder seine Frau oder der Chef oder die Tagesschau. Dem freien Geist sind diese Quellen kein Antrieb für sein Handeln. Er fasst einfach einen ersten Entschluss. Es kümmert ihn wenig, was andere in diesem Fall getan haben oder was dafür empfohlen wurde. Er hat rein ideelle Gründe, die ihn bewegen und ihn zum Handeln bringen.
Freiheit ist keine Pflichterfüllung
Rudolf Steiner weist uns darauf hin, dass die Handlung aus Freiheit keine Pflichterfüllung ist. Sie schließt die sittlichen Gesetze aber deswegen nicht aus. Anders wäre ein Zusammenleben der Menschen nicht möglich, wenn jeder nur bestrebt ist, seine Individualität zur Geltung zu bringen. Dabei müssen wir nur anerkennen, dass ein moralisch orientierter Mensch eine Ideenwelt betritt, die sich von der des Mitmenschen nicht unterscheidet. Individualität ist nur möglich, wenn jedes individuelle Wesen vom andern nur durch individuelle Beobachtung weiß. Der Unterschied zwischen mir und meinem Mitmenschen liegt nicht darin, dass wir in zwei ganz verschiedenen Geisteswelten leben, sondern dass jeder aus der uns gemeinsamen Ideenwelt eine andere Intuition empfängt. Er will seine Intuitionen ausleben, ich die meinige.
Wenn wir beide wirklich aus der Idee schöpfen und keinen äußeren (physischen oder geistigen) Antrieben folgen, so können wir uns nur in dem gleichen Streben, in denselben Intentionen begegnen. Ein sittliches Missverstehen, ein Aufeinanderprallen, ist bei sittlich freien Menschen ausgeschlossen. Nur der sittlich Unfreie, der dem Naturtrieb oder einem angenommenen Pflichtgebot folgt, stößt den Nebenmenschen zurück, wenn er nicht dem gleichen Instinkt und dem gleichen Gebot folgt.
Steiners berühmtes Zitat in dem Zusammenhang lautet: „Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen.” (GA 4, S. 165f)
Zurückhaltend und kühl
Da Venus ebenfalls durch das Tierkreiszeichen Steinbock läuft, gelingt uns das schon deshalb leichter, weil wir eher zurückhaltend und kühl unterwegs sind. Im Sextil zu Jupiter sind wir in der Lage, das Gute im Menschen zu erkennen und begegnen einander tolerant, locker und großzügig, wenn wir mit diesem Aspekt in Resonanz gehen. Hinsichtlich unseres Staatsapparates steht der Aspekt aber auch für überzogene Erwartungen und Übertreibungen. Venus im Trigon zu Uranus wünscht sich Originalität in Beziehungen, braucht Anregung und Abwechslung. Das geht leider auch auf Kosten der Verlässlichkeit – auch im Hinblick auf unsere Finanzen und Werte.
Apropos Werte. Seit dem 19. Januar ist der aufsteigende Mondknoten im Tierkreiszeichen Stier angekommen, der absteigende ist jetzt gegenüber im Skorpion. Dieser Aspekt rührt an unser Menschheitskarma und wird unser Leben leidenschaftlicher und intensiver machen. Der Aspekt zeigt eine Phase an, in der unsere Emotionen brodeln. Auf der anderen Seite tun wir alles, um genau das nicht zu zeigen, wir geben uns nach außen eher ruhig und kontrolliert.
Krisen und Dramen gehören dazu
Stellen wir uns darauf ein: Krisen und Dramen gehören in den nächsten Monaten einfach dazu. Je schneller wir uns an diesen Gedanken gewöhnen, umso gelassener können wir damit umgehen. Wir stellen nach der Lernkurve, den uns der Mondknoten in den Zwillingen in den vergangenen Monaten geboten hat, jetzt eher alles in Frage und tun uns schwer damit, gelassen zu bleiben, bei allem, was uns so über die Bildschirme unseres Lebens flattert. Zuvor ging es noch darum, möglichst viele Informationen zu sammeln – nicht zu bewerten.
Misstrauisch finden wir alle Schwachstellen heraus, die lieber verborgen geblieben wären. Nichts scheint sicher, alles ist im Wandel. Innere Kraft und Stärke, Selbstkontrolle stehen jetzt auf der Must-have-Seite unseres Lebens: Worauf wird es ankommen? Wir dürfen lernen, Vertrauen zu haben und uns wieder an den reellen Dingen des Lebens orientieren. Unsere Werte, die materiellen, aber auch die ideellen, die moralischen und die geistigen, wollen anerkannt und auch überprüft werden.
Wir brauchen auch Herbst und Winter
Stabilität und Sicherheit sind Chancen für Wachstum. Dazu gehört auch zu akzeptieren, dass Krisen und Abschiede als verlässliche Komponenten des Seins unbedingt dazu gehören. In einer Welt, die jahrzehntelang nur Wachstum kannte, werden wir uns erinnern müssen, dass es nicht nur Frühling und Sommer geben kann. Wir brauchen auch den Herbst und den Winter, damit unsere Lebenskonzepte gesund bleiben. Wie krank das machen kann, wenn wir diese gesundenden Rhythmen ausblenden, erleben wir letztendlich in dieser Coronakrise. Alles scheint erschüttert zu sein, nichts ist mehr gültig. Aber ist das wirklich so?
Erleben wir nicht auch eine unglaubliche Hilfsbereitschaft, ein Miteinander, ein neues Bewusstsein über das, was wirklich wichtig ist im Leben? Erfahren wir nicht in diesen Tagen, dass Loyalität unter Gleichgesinnten nicht durch Kontrolle erreicht werden kann, sondern, indem wir uns der Qualitäten der Venus bewusst werden? Sie ist die Herrscherin des Stiers, die Liebe, Güte und Wertschätzung repräsentiert. Wir dürfen in den kommenden Monaten verinnerlichen, was es bedeutet Gottvertrauen zu haben, Vertrauen in das Leben. Wir dürfen auf die kleinen Dinge achten, die uns Halt geben und die doch immer schon da waren. Die Vögel zum Beispiel, die sich so langsam wieder bemerkbar machen. Die Knospen, die schon ein bisschen praller sind, die Tage, die wieder länger und heller werden oder der Geruch der Erde, in der das Leben wieder anfängt zu schaffen.
Halt finden wir in Ritualen
Einfach mal das Handy weglegen und achtsam beobachten, welche vielen Ideen das Leben um uns herum anzubieten hat. Halt finden wir in Ritualen der Sinne, indem wir gutes Essen kochen, was uns wirklich nährt, den Geschichten lauschen, die ein Glas Wein erzählen kann oder indem wir die Sterne zählen, die dem Großen Wagen seine Erhabenheit schenken. Schaffen wir es, unsere Ängste auf seiner Ladefläche abzuladen, haben wir die Lernaufgabe verstanden. Und wenn uns das noch nicht so ganz gelingt, werden uns die ersten Schneeglöckchen mit ihrem stummen Gebimmel daran erinnern, dass es Zeit wird, genau das zu üben. Wir dürfen unsere Ängste annehmen und wandeln in Lust und Freude, die schöpferisch ist und uns bereichert.
Dass uns bei diesen Bemühungen nicht so schnell der Mut verlässt, dafür sorgt Mars im Steinbock, der unseren Willen mit Durchsetzungskraft versorgt. Der Aspekt macht uns leistungsfähiger und im Zusammenspiel mit Jupiter, mit dem er ein Sextil bildet, bekommen unser Selbstvertrauen und unser Optimismus einen ordentlichen Energiekick. Karl Lauterbach würde diesen Booster nennen.
Allumfassende Einheit
Auch ihn lädt Jupiter im Tierkreiszeichen Fische ein, an eine allumfassende Einheit zu glauben. Der Göttervater (ich meine Jupiter, nicht Karl Lauterbach) erhöht unsere Bereitschaft, uns auf Sinnfragen einzulassen. Das Sextil zu Uranus vergrößert unseren Wunsch, alles Schwere abzustreifen. Beim Blick in die Zukunft suchen wir eher das Unkonventionelle und können nicht nur den Sinn von allem hinterfragen, sondern auch relativieren.
Chiron erinnert uns mit seinen Aspekten daran, dass es letztendlich darum geht, von der Ichbezogenheit zur inneren Gelassenheit zu kommen. Wir dürfen unsere Fähigkeit ausleben, anderen Geborgenheit und Halt zu geben. Das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen möchte neu justiert werden. Integrieren dürfen wir die Erfahrung, dass bei allem, was wir tun, Rückschläge dazugehören. Aufstehen, Krone richten, weiterlaufen ist das Gebot der Stunde. Wenn wir unsere eigenen Schwächen annehmen können, sind wir erst wirklich in der Lage, andere zum Handeln zu ermutigen.
Wassermann beflügelt unseren Gemeinschaftsgeist
Der Neumond im Wassermann beflügelt unseren Gemeinschaftsgeist, fördert unseren Freiheitsdrang, verstärkt die Verbindung zu unserer Intuition. Wir gehen weiter auf unserem Weg in die Luftepoche, die temporeich und innovativ für ein neues Denken steht, in der nicht materielle, sondern ideelle Werte die Währung der Zukunft sind. Freiheit im Geiste ist das Gebot der Stunde. Atmen wir tief durch und verbinden wir uns über unseren Atem mit der Freiheit. Dann schöpfen wir die richtigen Werkzeuge, um gemeinsam an einer Gesellschaft zu bauen, in der auch die Brüderlichkeit und die Gleichheit ihren angemessenen Platz haben.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Regelmäßig lesenswert
Luna News
Der Mond gibt uns Rhythmus, nimmt Einfluss auf Ebbe und Flut und wird in meinen Luna-News eine tragende Rolle spielen. Die Luna News bieten Dir einen bunten Strauß mit wertvollen Informationen:
- Vertiefende astrologische Prognosen zur aktuellen Zeitqualität geben Orientierung und erleichtern es, die Zeichen der Zeit zu deuten.
- Der Mond steht in der Astrologie für die Gefühlswelt eines Menschen. Insofern werden diese in diesem Newsletter reichlich Raum bekommen.
- Menschen haben Sternstunden und es gibt Menschen, die sorgen für Sternstunden. In den Luna-News werde ich wunderbare Menschenseelen vorstellen, die anders sind und ihrer Andersartigkeit auf die ein oder andere Art Ausdruck verleihen.
- Profitieren von regelmäßigen Gewinnspielen und Rabattaktionen.
Nutze den Mondkalender in Deinem Alltag
Abonnieren den Newsletter und verpasse keine Ausgabe der Luna-News.
von Ilona Krämer | Fr.Fr..Jan.Jan..2022202220222022 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität
Integrität und Werte
Wir sind im Jupiterjahr 2022 angekommen, für das ich dir und den deinen das Allerbeste wünsche. Meine Weihnachtspause, in der ich eine wunderbare Rauhnächtebegleitung anbieten durfte, ist zu Ende und ich starte gemeinsam mit euch in ein spannendes neues Jahr, was mit vielen – vermutlich auch weitreichenden – Veränderungen aufwarten wird. Heute nehmen wir uns den Vollmond am 18. Januar im Krebs vor, dessen astrologische Signatur von uns viel Gleichmut fordert und das Vertrauen, dass alles Sinn ergibt, auch wenn wir den im Moment nicht erkennen.
Wie immer im Leben, wird auch 2022 von guten und eher ungünstigen Momenten geprägt sein. So wird es in diesem Jupiterjahr zahlreiche Ereignisse geben, in denen wir eine neue Perspektive auf das Leben lernen dürfen. Die Sterne sagen uns nichts über Gut oder Schlecht. Sie bereiten uns nur auf Potenziale vor, die wir ergreifen können, wenn wir das wollen und das Bewusstsein darüber haben.
Flüchtlingskrise
2015 hatten wir das letzte Jupiterjahr, indem wir die große Flüchtlingskrise erlebten und das schreckliche Attentat in Paris auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“. 2008 war ebenfalls ein Jupiterjahr mit der Wahl von Barack Obama als erster schwarzer Präsident der USA. 2001 war es George W. Bush und es fielen die Twin-Towers in New York – ein Ereignis, was nachhaltig unsere Welt veränderte – ebenso wie 1945 als in diesem Jupiterjahr der 2. Weltkrieg zu Ende ging.
Jupiter hat also eine große Signatur, mag lieber klotzen statt kleckern und so dürfen wir gespannt sein, welche Ergebnisse er in den kommenden 12 Monaten einfährt. Die Performance dürfte mit dem Zeichenwechsel des Mondknotens am 19. Januar in den Stier steil beginnen. Der Aspekt wird in den folgenden rund 18 Monaten unsere Werte in den Fokus rücken. Das sind die ganz irdischen, also auch unser Geld, aber unsere geistigen und moralischen Werte sind ebenso auf dem Prüfstand.
Immer etwas Schicksalhaftes
Der Mondknoten hat immer etwas Schicksalhaftes. Die zukunftsweisende Achse zwischen Stier und Skorpion mit dem absteigenden Mondknoten möchte, dass wir uns mit der durch die Sinne fassbaren Welt einerseits und dem Verborgenen, Tiefgründigen andererseits auseinandersetzen. Berührt werden die Themen Sicherheit, Werte und Wandel, Eigenständigkeit und Abhängigkeit, Besitzen und Kontrollieren. Wir stehen zwischen nüchterner Sachlichkeit und intensivem emotionalen Engagement und dürfen zwischen diesen beiden Polen unsere Balance finden.
Das heißt, wir sind aufgefordert, mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein kritisch in die Welt zu schauen und immer wieder die Ereignisse mit unserem Wertebewusstsein abzugleichen. Fragen wir uns bitte immer auch: Was hat das Getöse da draußen noch mit Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zu tun und welche Aufgabe habe ich zu erfüllen, um diese Werte für nachfolgende Generationen zu erhalten? Antworten liefert dir neben einer engagierten Selbstreflektion auch dein Horoskop, das ich dir gern erstelle und deute.
Als Jupiterkind kann ich diese Zeitqualität natürlich nicht ungenutzt lassen. So werde ich diese wichtige Frage, was ich denn tue, um unsere Werte zu erhalten, auch mit neuen Formaten beantworten. Mit denen werde ich pünktlich zum neuen astrologischen Jahr, also zum Widder-Ingress starten. Was auf diesem Kanal bleibt, sind die beiden Podcasts zu Voll- und Neumond, soviel sei verraten, aber es gibt dann auch tiefere spirituelle Themen und solche, in denen das neue Wir ein echtes Gesicht bekommt. Mein astrologisches Beratungsangebot gibt es natürlich auch weiterhin in gewohnter Qualität.
Jupiter ist kurz vor dem Jahreswechsel im Tierkreiszeichen Fische angekommen. Er stärkt dort unseren Glauben an eine allumfassende Einheit und unsere Bereitschaft, uns auf Sinnfragen einzulassen. Das bedeutet jedoch leider nicht automatisch, dass wir sie auch klar beantworten wollen oder können. Ganz im Gegenteil. Wir neigen dazu, unsere Ansichten und Meinungen immer wieder neu anzupassen und erstreben Expansion und Wachstum eher durch passives Sein als durch gezielte Tatkraft. Ob das auf Dauer klug ist? Das Schicksal prüft uns. Darum mein Rat: Bleibe wachsam! Lass dir keinen Sand in die Augen streuen! Ich möchte nicht zu einer Kultur des Misstrauens aufrufen, mahne aber, den gesunden Menschenverstand unbedingt wach zu halten!
Vollends erleuchtete Lichtbringer?
Im April bildet Jupiter mit Neptun eine Konjunktion, die von manchen Esoterikern gefeiert wird, als wären wir mit diesem Moment alle fähig, als vollends erleuchtete Lichtbringer über das Wasser zu gehen. Ich sehe das eher pragmatischer. Jupiter ist heute Herrscher des Schützen, der nach Wissen, Tiefgang und Weisheit strebt. Kommt er in den Fischen mit Neptun zusammen, trifft Feuer auf Wasser – das gibt, so zeigt es sich im echten Leben immer wieder – z.B. beim Kochen – heißen Dampf. Steht diese Konjunktion also tatsächlich für die große Erleuchtung oder doch eher für die große Enttäuschung dank umfänglicher Vernebelung?
Ich denke es wird eher Letzteres werden, denn in den darauffolgenden Monaten stehen die Zeichen auf Sturm und der braust gewiss nicht nur im Wasserglas auf. Ende Juli sollte der Dampf im Kessel so hoch sein, dass sogar eine Revolution im großen Stil nicht unwahrscheinlich ist. Bleiben wir also wachsam und üben wir uns darin, die Zeichen der Gegenwart im Rahmen unserer Lebenswirklichkeit vorauszudenken.
Seelische Muster werden bewusst
Venus ist bis zum 29. Januar rückläufig, was unsere Beziehungen unter die Lupe nimmt, die in diesen Tagen nicht ganz einfach sind. Einerseits wünschen wir uns mehr Nähe, andererseits haben wir eine ungewisse Angst davor. Möglicherweise sind wir, ohne dass wir es wollen, zeitweise sehr zurückhaltend, wenn nicht sogar abweisend. Unsere seelischen “Muster” werden uns vielleicht bewusst, die wie “Computerprogramme” im Hintergrund ablaufen und es uns möglicherweise erschweren, zwischenmenschliche Beziehungen auf eine erfüllende Art und Weise zu gestalten und zu leben. Die Rückläufigkeit von Venus kann aber auch unseren Besitz und unsere Wertvorstellungen betreffen. Möglicherweise fällt es uns schwer, unseren eigenen Wert zu sehen, und wir kommen uns manchmal minderwertig vor.
Merkur im Wassermann wird ab dem 14. Januar rückläufig und bleibt es bis zum 4. Februar. Das bedeutet, dass die Kommunikation nicht sonderlich verlässliche Verabredungen zum Ergebnis hat. Auch die Wirtschaft, insbesondere der Handel, könnte unter Druck stehen, was in Anbetracht der ökonomischen Folgen der Corona-Krise kaum eine zu gewagte Prognose sein sollte. Uranus tut sein Übriges. Im Zusammenspiel mit dem aufsteigenden Mondknoten macht Uranus daraus 2022 eine Schicksalsfrage, die im Sommer am drängendsten auf eine zukunftsweisende Antwort pocht.
Um 0:48 Uhr gradgenau
Kommen wir konkret zum Vollmond, der am 18. Januar um 0:48 Uhr gradgenau im Tierkreiszeichen Krebs am Himmel steht. Er beleuchtet dort unser fürsorgliches, phantasievolles Gefühlsleben. Wir reagieren feinfühlig auf Stimmungen und können uns gut in den anderen hineinversetzen. Unsere Entscheidungen treffen wir in diesen Tagen eher aus dem Bauch heraus. An dieser Stelle aktiviert der Mond aber auch die populistischen Einflüsse unserer Gesellschaft.
Cäsar im alten Rom hat noch gewusst, dass man einem Volk nur Brot und Spiele geben muss, um sein Wohlwollen zu erhalten. Uns wird heute sowohl das geistige Brot als auch Spiele, also Kultur und Freizeitgestaltung, wie Speck vor die Nase gehalten, an den wir nur kommen, wenn wir uns impfen lassen. Früher hieß das noch Nötigung und wurde mit einem faschistischen Regierungsstil gleichgesetzt. Heute ist das Staatsprogramm und wird von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung sogar begrüßt.
Es bleibt einem die Spucke weg
Da der Mond eine Opposition mit Pluto bildet, geht es deutlich um Machtfragen, es geht um alles oder nichts. Schwere Lasten sind von uns Bürgern zu schultern, was Finanzminister Christian Lindner bereits geschmeidig durch eine neue Corona-Steuer angekündigt hat. Zugleich hat die Neuverschuldung unseres Landes mit 100 Milliarden eine Höhe erreicht, dass einem die Spucke wegbleibt. Möglich ist das, weil die Regierung noch einmal von der Notfalloption der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse Gebrauch macht. Diese lässt in außergewöhnlichen Krisen höhere Schulden als gewöhnlich zu. Wie praktisch, dass Variante Omikron so fröhlich auf dem Vormarsch ist, dass Karl Lauterbach im Fernsehen gramerfüllt befürchtet, dass die Durchseuchung der Bevölkerung schneller erreicht sei als das Impfziel.
Die Menschen merken zunehmend, es geht nun wirklich ans Eingemachte. Das erkennen nicht nur die rund 20 Millionen Ungeimpften, sondern auch jene, die sich bislang dem Willen der Regierenden gebeugt haben. Diese spüren das hautnah nicht nur durch gesundheitliche Probleme, die statistisch für beängstigende Peaks sorgen, was die Herz- und Kreislauferkrankungen angeht oder auch die dramatische Schwächung der individuellen Immunsysteme. Sie merken die Corona-Konsequenzen auch in ihrem Portemonnaie. Rasant steigende Preise insbesondere bei den Strom- und Heizungskosten aber auch bei den Produkten des alltäglichen Lebens, treiben so manchem Familienoberhaupt die Kummerfalten ins Gesicht.
Viel Bewegung und frische Luft
Viele empörte Bürger verschaffen sich inzwischen zu Tausenden bei immer beliebter werdenden Spaziergängen Luft. In der gesamten Republik nutzen die Menschen diese neue Form des Miteinanders, das kollektive Gehen, um ein Zeichen gegen den schieren Corona-Wahnsinn zu setzen. Was für eine gesunde Entwicklung für Leib, Leben und Gesellschaft! Unserer Regierung bleibt dieser für sie gefährliche Trend natürlich nicht verborgen. Denn überraschenderweise berichten sogar die Tageszeitungen davon. Für diesen neuen Trend steht auch die Konjunktion von Sonne und Pluto, die darauf hindeutet, dass der Widerstand gegen Autoritäten an der Zeit ist. Der Aspekt steht aber auch für Ehrgeiz und Rücksichtslosigkeit und es bleibt die spannende Frage, ob sich bis zum Vollmond noch mehr Politiker wie Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron demaskieren und ganz offen kommunizieren, dass es vornehmlich darum geht, den Ungeimpften den letzten Nerv zu rauben.
Merkur in Konjunktion zu Saturn erhöht die Fähigkeit, sich klar zu äußern und Informationen kritisch zu prüfen. Wir erfassen auch komplizierte Gedankengänge leicht und schnell. Kreative und ausgefallene Ideen sprudeln nur so und wir haben die Fähigkeit, Dinge und Situationen aus Distanz zu überblicken, um blitzartig Zusammenhänge zu erkennen. Wir sehnen uns nicht nur nach neuen Horizonten, wir streben sie an und scheuen dabei nicht mal vor extremen Standpunkten zurück. Dabei steigt das Tempo, denn Uranus triggert mit seinem Quadrat zu Saturn, das uns bis in den Herbst hinein mehr oder weniger erhalten bleibt, unsere Ungeduld. Ganz ohne Provokationen wird dieser Vollmond also kaum auskommen. Dieser Druck wird auch auf der Regierungsbank zu spüren sein.
Liebe, das Schöne und Kulturelle
Venus im Trigon zu Uranus bringt die Lebensfreude, die Liebe, das Schöne und Kulturelle in unser Bewusstsein. Was ist daraus inzwischen geworden? Es ist an der Zeit, sich auch dafür stark zu machen, denn diese Lebensfelder sind der eigentliche Acker unseres Seins. Vielleicht stimmen all die arbeitslosen Künstlerinnen und Künstler einfach mal lautstark und bestens inszeniert den Gefangenenchor aus der Oper Nabucco an? Nicht nur Guiseppe Verdi, der berühmt wurde für seine revolutionären Opern, würde das freuen.
Mars im Quadrat zu Neptun stellt uns in das Spannungsfeld zwischen Durchsetzung und Einfühlungsvermögen. Wir sind entweder extrem egoistisch oder überspitzt selbstlos. Wir glauben, alles sei besser als Schwäche zu zeigen und kompensieren das mit extremer Härte. Oder wir sagen zu allem Ja und Amen und stimmen für Karl Lauterbach ein Halleluja an. Für welche Variante entscheidest du dich?
Der große kosmische Plan
Ich, ihr werdet es ahnen, werde das Halleluja erst dann anstimmen, wenn Karl Lauterbach nichts mehr zu sagen hat in diesem Land. Bis dahin wünsche ich mir, dass wir uns immer und überall bewusstwerden: Der große kosmische Plan sieht vor, dass wir die Freiheit erringen und die Liebe lernen. Damit sind keine pubertären Träume gemeint. Vielmehr geht es darum, unser Potenzial als geistige Wesen nicht in den angsterfüllten Niederungen unseres Seins versumpfen zu lassen. Vielmehr meine ich damit, dass es Zeit ist, unsere wahre Gestalt zu entdecken als Schöpfer und Gestalter unseres Schicksals. Nutzen wir unsere Fähigkeiten als geistige Wesen und kommen wir in die Tat, in dem wir zum Beispiel auf dem nächsten Spaziergang gemeinsam einen Schritt nach dem anderen machen in eine wunderbare Zukunft voller Möglichkeiten der Potenzialentfaltung.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Wofür ist die zeit reif?
Was sagen dir die Sterne?
von Ilona Krämer | Fr.Fr..Dez.Dez..2021202120212021 | Anthroposophie, Astrologie, Vollmond, Zeitqualität

Gottvertrauen und Tatkraft
Der Vollmond im Tierkreiszeichen Zwillinge reflektiert die Sonne, das Zentralgestirn, das Wirken unseres Staates. Kanzler Olaf Scholz ist endlich vereidigt und setzt das Narrativ seiner Vorgängerin unverändert fort. In Sachen Corona bleibt alles beim Alten – nein, nicht ganz. Getreu dem Motto: Schlimmer geht immer, hat sich Karl Lauterbach das Gesundheitsministerium gesichert und wird dort schnell feststellen, dass dieser Stuhl zwar nicht so bequem ist, wie die Sesselchen bei Late Night Talker Markus Lanz, aber dafür um so lukrativer.
Annalena Baerbock hat bereits vor Amtsantritt als Außenministerin China vor den Kopf gestoßen, was Altkanzler Gerhard Schröder zum Anlass nahm, diese Personalentscheidung scharf und medienwirksam zu kritisieren. Angela Merkel hat endlich ihr politisches Zuhause gefunden und das ehemalige Büro von Margit Honecker bezogen. Wenn sie jetzt am ganzen Leib zittert, dann vermutlich deshalb, weil ihr die alten Genossen sozialistischer Couleur wohlig durch die Glieder geistern.
Keine Geduld mehr
Weltweit haben die Menschen keine Geduld mehr. Die Mär von der tödlichsten Pandemie aller Zeiten trifft bei immer mehr Menschen nicht nur auf Widerstand, sondern treibt diese auch protestierend auf die Straße. Wenn man sich nicht von den staatnahen Medien einlullen lässt, wird schnell klar, das politische Unruhen und bürgerkriegsähnliche Zustände inzwischen in vielen Städten der Welt zum Alltag gehören. Die Cowboyqualitäten der Schütze-Zeit sorgen dafür, dass sich viele wache Menschen für die innere Mission ihres Lebens einsetzen. Dabei spielt das Ideal der Freiheit eine tragende Rolle, deren Fahnen Abertausende protestierend durch die Straßen tragen. Spürbar wird diese Zeitqualität durch das Bedürfnis, nach Weite und dem Ablegen von Begrenzungen. Der Mond in den Zwillingen sucht die Befriedigung seiner Wünsche nach Mobilität und Kommunikation.
Der Kontakt mit anderen Menschen ist uns wichtig und gibt uns ein Gefühl von Lebendigkeit. Wenn wir über die Emotionen sprechen können, die uns zutiefst bewegen, fühlen wir uns verstanden und geborgen. Problematisch wird es dann, wenn wir nicht auf Gehör stoßen. Probleme und Konflikte versuchen wir in diesen Tagen mit dem Verstand zu lösen, was eine Eskalation der angespannten Gemengelage hoffentlich zu vermeiden hilft. Die Erkenntnis und innere Haltung, dass durch Nachdenken aus jeder Situation ein Ausweg gefunden werden kann, erreicht hoffentlich viele Menschen. Denn das Sextil von Sonne und Jupiter sorgt für viel Selbstbewusstsein – insbesondere auf der Regierungsbank.
Vertrauen in das ewig Gute
Jupiter und Mond verbindet ein Trigon, was uns die Fähigkeit verleiht, im richtigen Moment das richtige zu sagen. Wir vertrauen dem ewig Guten. Merkur in Steinbock zeigt an, dass wir mit vielen Regeln konfrontiert werden, die den Handel und das Reisen betreffen. Er fördert dort unser gründliches, klares, sachliches und zielgerichtetes Denken. Wir denken nach, bevor wir den Mund aufmachen, und können klug argumentieren. Mit Uranus bildet er ein Trigon, was darauf hindeutet, dass wir dabei nicht auf der langen Leitung stehen. Wir haben einen Sinn für den Zeitgeist. Gedanklich erfassen wir Dinge und Situationen, überblicken Zusammenhänge und erkennen, welche verborgen bleiben. Was wir sagen, ist klar und unmissverständlich und nimmt keine falschen Rücksichten.
Da Venus ebenfalls im Steinbock steht, sind unsere Umgangsformen eher zurückhaltend und kühl. Uns ist Verantwortung wichtig und ein geregeltes Zusammenleben. Traditionell richtet Venus im Steinbock unser Empfinden und Verhandlungen gegenüber Partnern nach festen Regeln aus. Belohnungen stehen nur dem Erfolgreichen zu. Der gute Wille allein reicht nicht. Sie bildet mit Pluto eine Konjunktion, die uns dank ihrer Rückläufigkeit bis in den Januar hinein erhalten bleibt. Der Aspekt steht für einen neuen Zyklus der Auseinandersetzung mit Tabuthemen, Machtgelüsten, der Tendenz zur Kontrolle. Es gilt das Motto: Wer zahlt, schafft an, wer zahlt hat Macht. Ich bin mir sicher, dass die Tatsache, dass das Volk zahlt bei den Menschen auch trotz dieses erkenntnisspendenden Transits immer noch nicht ankommt. Und wenn doch: Hat es dann endlich auch Konsequenzen?
Tiefgreifender Wandel in den Beziehungen
Zugleich bieten uns Venus und Pluto das Potenzial in unseren Beziehungen einen tiefgreifenden Wandel zu erleben. Der eine oder andere Partner ist der stärkere, ein Kräftegleichgewicht mit gegenseitigem Vertrauen ist schwer zu erreichen. Eine andere Möglichkeit für die plutonische Intensität ist eine sehr nahe Beziehung mit tiefen Gefühlen. Dazu müssen das Kontrollbedürfnis und die Zurückhaltung abgebaut werden. Beide bilden ein Quincunx zum Mond. Das kann bedeuten, dass wir uns danach sehnen, dass die Parameter, nach denen aktuell die Regierungsentscheidungen getroffen werden, überdacht und neuen Erkenntnissen, die ja – sogar wissenschaftlich belegt – längst da sind, weichen.
Mars steht an diesem Vollmond im Schützen und bildet mit dem absteigenden Mondknoten eine Konjunktion. Dieser Aspekt erinnert uns daran, dass Durchsetzung und Aggressionen für uns wichtige und auf seltsame Art vertraute Themen sind. Immer wieder stoßen wir auf Situationen, in denen wir damit konfrontiert werden. Sei es, dass wir zu draufgängerisch sind und von der Umwelt gebremst werden oder dass wir uns wehrlos und ausgeliefert fühlen. Wir spüren, dass der jetzige Zustand in diesem Land auch die Folge davon ist, dass wir in der Vergangenheit „die da oben“ haben einfach machen lassen. Wer hat schon aktiv die Rolle des Demokraten mit Leben gefüllt und sich verantwortungsbewusst über die Gestaltungsansätze unseres Gemeinwohls Gedanken gemacht?
Den Hintern vom Sofa hochkriegen
Wir erkennen vielleicht, dass wir besser viel eher mal den Hintern vom Sofa gehoben hätten, um unserer Wut und unserem Ärger gegenüber unseren Volksvertretern Ausdruck zu verleihen. Oder unsere Vorstellungen und Ideen in die Gestaltungsprozesse dieses Landes eingebracht hätten. Wie sagte es Peer Steinbrück einst so treffend: Hätte, hätte Fahrradkette… All das ist nicht passiert. Vielmehr hat sich ein erhebliches Maß an unterdrücktem Zorn angesammelt, das nun einem Pulverfass gleicht. Es dürfte schwer fallen seine Sprengraft konstruktiv zu dosieren. Entweder “explodieren” wir oder bleiben in unserem inneren Behälter, weil das Pulver längst zu feucht und modrig geworden ist, um sich noch für irgendwas zu entzünden.
Diese geschwächte Tatkraft kann den ein oder anderen zuweilen an den Rand einer depressiven Stimmung führen. Die vollen Praxen von Psychologen und einschlägige Psychiatrischen Kliniken sind ein erschreckendes Indiz dafür, wie zersetzt der Volksgeist inzwischen ist. Besonders beklemmend finde ich dabei, dass der Anteil von Kindern und Jugendlichen besonders hoch ist. Um sich von all den bisweilen schizophrenen Einschränkungen zu befreien, wäre eine Aktivierung unseres Wunsches nach Würde, Selbstbestimmung, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit hilfreich. Je aktiver und tatkräftiger wir unsere Energie für diese Werte einsetzen, desto lebendiger fühlen wir uns.
Meinungen und Idealvorstellungen
Jupiter im Quadrat zur Mondknotenachse warnt uns davon, dass eine übermäßige Sinnsuche am Ziel vorbeiführen könnte. Eigene Meinungen und Idealvorstellungen können sich wie Hindernisse auf unseren Weg stellen. Vielleicht suchen wir am falschen Ort nach Sinn, verherrlichen Ideale, die uns letztlich in Sackgassen führen, oder sind sehr mit einem geistigen oder materiellen Wachstum beschäftigt und verlieren darüber das eigentliche Ziel aus den Augen. In diesem Fall gilt es immer wieder, sich innerlich einen Schups zu geben und sich an die eigentliche Aufgabe zu erinnern, was jetzt sinnvollerweise zunächst zu tun ist: Meiner Meinung nach ist es dringend angeraten, sich über die künftigen Gestaltungsrahmen unserer Republik Gedanken zu machen.
Wie lassen sich der Volksgeist und -wille besser in die Entscheidungsprozesse der Parlamente integrieren? Wie kann verhindert werden, dass wir den Machtorgien einige weniger ausgeliefert sind und von den Lobbyisten am Gängelband gehalten werden? Welche Kontrollorgane müssen reaktiviert und neu geschaffen werden, damit Amtsmissbrauch, eine falsche Beeinflussung durch die Wirtschaft auf die politischen Entscheidungen unterbunden wird? Rudolf Steiner hat zur Lösung all dieser Fragen und Herausforderungen die Soziale Dreigliederung zu Papier gebracht. Ob diese je eine Chance hat angesichts der Übergriffigkeit des finanziell-digitalen Unternehmenskomplexes, der die Regierungen dieser Welt wie Marionetten für den eigenen Vorteil nutzt? Recht und Gerechtigkeit sind Fremdworte geworden. Tragisch wird das ersichtlich an der Auslieferung von Julian Assange, noch schlimmer an der Tatsache, dass die Hungerkatastrophe, die durch die Pandemie ausgelöst wurde, kaum bis gar keine Beachtung findet.
Die eigene Individualität finden
Das Quadrat von Saturn und Uranus, das Weihnachten gradgenau ist und bis in den Spätsommer 2022 auf uns wirken wird, verdeutlicht dramatisch, wie sehr die aktuellen Ereignisse Traditionen und bekannte gesellschaftliche Prinzipien über den Haufen geworfen werden. Der Aspekt steht für die kosmische Aufforderung, innerhalb des gesellschaftlichen Rahmens zur eigenen Individualität zu finden. Wer willst Du sein? Wer bist Du überhaupt? Rudolf Steiner gab uns Hinweise, wo wir Antworten finden: „Selbsterkenntnis wurzelt in Welterkenntnis; Welterkenntnis sprießt aus Selbsterkenntnis!“ Womit fängt man da an?
Angeraten ist, so liest man es bei den Waisen dieser Welt, nicht über alles gleich ein Urteil zu fällen, sondern die Ereignisse zunächst einfach zu charakterisieren. Wir dürfen uns bewusst machen, dass wir nur in diesem Augenblick die Dinge so erleben und sehen – das kann in einem weiteren Moment schon wieder ganz anders sein. Mit einem Urteil über Dinge oder Ereignisse begrenzen wir unsere Erfahrung, denn damit nehmen wir uns die Möglichkeit, den Entwicklungsprozess, in dem wir uns gerade befinden, nicht zur Gänze wahrzunehmen. Wir können ihn mit anderen Worten nicht wirklich erkennen und damit nicht verstehen.
Erfahrung ist nicht das Ergebnis
Eine emotionale Reaktion auf eine Erfahrung ist nicht deren tatsächliches Ende, ihr Ergebnis. Sie ist lediglich das, was wir in dieser momentanen Situation daraus machen. Wir berauben uns durch ein Urteil der kostbaren Möglichkeit, mit Abstand und unvoreingenommen die momentane Erfahrung zu betrachten und auch unsere Reaktion darauf. Wir erfahren nämlich dadurch sehr viel über uns selbst. Würden wir urteilsfrei zunächst nur beobachten, was geschieht, könnten wir die Ereignisse wirklich verstehen und in unser Wesen integrieren.
Schaffst wir das nicht, bleibt die Erfahrung bestehen und weiterhin wirksam. Das ist der Grund, warum sich Erfahrungen scheinbar ständig wiederholen. Wir erleben dann, dass wir immer wieder mit ganz ähnlichen Erfahrungen konfrontiert werden. In all dies ist der schöpferische Gedanke eingewoben, dass in der Erfahrung eine Absicht liegt. Erfahrung ist Konsequenz, Erfahrung ist karmisch, aber Erfahrung ist auch zweckbestimmt. Die persönliche Herausforderung bei einer Erfahrung liegt darin, kein voreiliges Urteil zu fällen und sie nicht abzulehnen.
Ereignisse können sehr weh tun
Ich weiß, das ist nicht einfach, denn oftmals tun die Ereignisse sehr weh! Das ist deshalb so, weil wir es selbst sind, die aus ihnen etwas machen, was weh tut. Damit wird die Erfahrung zu etwas, womit wir nicht länger umgehen wollen, wir lehnen die Erfahrung ab. Erweiterst du dein Bewusstsein über den Sinn und Zweck von Erfahrungen, die letztendlich ein Lernen deiner Seele ermöglichen, wird der Umgang mit Erfahrungen im Sinne der Schöpfung wahrhaftiger.
Eine Veränderung deiner Erfahrungsmuster geschieht nur als natürliche Folge von Verstehen. Denn nur dann entwickelst du dich auf eine neue Ebene. Gepaart mit dem Lernen und Verstehen geschieht Wachstum, geschieht persönliche Entwicklung, die belohnt wird mit viel Mitgefühl und Liebe. Diese Gefühle können sehr intensiv sein und weisen dich darauf hin, dass deine Seele für eine neue „Bewegung“ bereit ist.
Wir neigen dazu, zu leiden
Das Quadrat von Chiron und Merkur erleichtert uns diese Lernkurve nicht gerade, denn wir neigen dazu darunter zu leiden, dass wir scheinbar zu wenig wissen, nicht schnell genug lernen können, was wir lernen wollen. Wir fühlen uns missverstanden und befürchten vielleicht sogar ausgelacht zu werden. Das Trigon von Chiron und Mars erleichtert uns immerhin unser Verständnis, dass auf unsere Handlungen Rückschläge erfolgen können. Wir erkennen die Schwächen unseres Tuns und können diese besser annehmen als sonst. Dadurch sind wir auch eher in der Lage, Andere zum Handeln zu ermutigen.
Das Trigon von Chiron und Saturn macht uns empfindlich gegenüber Grenzen und Strukturen, die wir am liebsten verlassen möchten. Wir fühlen uns verunsichert, weil nichts mehr gültig zu sein scheint, was wir bislang so selbstverständlich angenommen haben. Gelingt es uns darüber nicht ins Jammern und Hadern zu geraten, erkennen wir vielleicht sogar das Licht in all der Dunkelheit. Denn wir sind aufgefordert Alternativen zu entwickeln, die Ursachen zu analysieren, die Erkenntnisse daraus anzunehmen und für das Neue zu wandeln. Die Gestaltung eines neuen Wir und einer neuen Zeit gelingt nur dann, wenn wir das Alte erkennen, verstehen, annehmen und dadurch verabschieden und wandeln können. Das ist in Anbetracht des weltweiten Dilemmas, in dem wir uns scheinbar befinden eine gewaltige Aufgabe.
Wir müssen nicht die ganze Welt wandeln
Daher tut es Not, sich daran zu erinnern, dass wir als Einzelwesen nicht die ganze Welt transformieren müssen. Es reicht, wenn wir uns unseres eigentlichen Wesens bewusst werden, selbstbewusst sind. Das wir das eher ernst, fast schwermütig oder melancholisch tun, deutet das Trigon von Saturn und Lilith an. Leere Normen und Prinzipien sind in diesen Tagen nicht unsere Sache. Stattdessen suchen wir nach dem „wahren Kern“. Wie gelingt das am besten? Indem wir uns daran erinnern, dass wir nicht alleine sind. Rudolf Steiner weist uns darauf hin:
“Es gehört zu dem, was wir in dieser Zeit lernen müssen: Aus reinem Vertrauen leben, ohne jede Daseinssicherung, aus dem Vertrauen in die immer gegenwärtige Hilfe der geistigen Welt. Wahrhaftig, anders geht es heute nicht, wenn der Mut nicht sinken soll.”
Die Luftepoche und das Denken
Wir sind am Anfang der Luftepoche, die vor fast einem Jahr mit der Jupiter Saturn Konjunktion ihren Anfang nahm. Die Stürme des Lebens haben so einiges aufgewirbelt und über den Haufen geworfen. Haben wir schon erkannt warum? Das Element Luft steht in der Astrologie für das Denken. Steiner hat mit seinem großen Werk, der Philosophie der Freiheit, uns eindrücklich verklickern wollen, dass die Freiheit des Einzelnen nur durch das Denken zu erringen ist. Das Denken, das zur Freiheit führt, ist nicht das unseres kleinen Egoverstandes, was uns mit seinem Dauergeplapper in Atem hält. Es ist das höhere Denken, das durchpulst wird durch unseren Geist.
Mit diesem sind wir nicht automatisch verbunden, sondern müssen ihn in aller Demut aufsuchen. Das geschieht in der Meditation, in der Stille, in der Natur, beim Laufen oder Bügeln – bei allem, was uns zum inneren Innehalten im Sinne des Dauergeplappers bringt. In der Mitte der Stille finden wir die Verbindung zu unserem Geist, der so viel mehr weiß als unser kleiner Verstand. Was wir dort ebenfalls staunend erkennen könnten: Wir sind nicht allein mit unserem Geist, sondern eingebettet in eine ganze Welt, die geistige Welt. Hast du eine Vorstellung davon, was das sein soll und wer dort beheimatet ist? Es ist kein Drama, wenn du das nicht weißt, denn es wird schon so lange nicht mehr gelehrt, denn dieses Wissen, würde unserer Schöpferkraft eine ganz andere Dimension geben. Das ist nicht im Sinne der Mächtigen, denn wir würde unsere Schöpferkraft ganz anders nutzen können…
Die geistige Welt – was ist das?
All jenen, die zwar eine diffuse Vorstellung davon haben, was die geistige Welt ist und genauer wissen wollen, wen sie dort anrufen können, biete ich in den vor uns liegenden Raunächten eine tägliche Newsletterbegleitung. Ich stelle darin die Engel vor, denn davon gibt es viele und ganz unterschiedliche. Das schöne: Wenn wir sie kennen, können wir sie gezielt um Hilfe bitten. Damit sind wir kein bisschen lästig, denn sie warten förmlich darauf. Dadurch, dass kaum noch ein Mensch von ihnen als Wirkungskräfte weiß, sind sie deutlich unterfordert. Von sich aus dürfen sie nicht in das irdische Geschehen eingreifen, da die Menschen von den Göttern die Freiheit geschenkt bekommen haben.
Dass wir alle einen eigenen Schutzengel haben, wissen viele noch – aber dann? Ich denke, die Zeit ist reif, die Engel um Hilfe zu bitten – auch für Karl Lauterbach. Denn auch er ist letztendlich nur ein kleines Menschlein mit viel Angst. Je mehr Menschen die Engel anrufen, sie um Hilfe bitten umso schneller bekommen unsere Tugenden, unsere Werte, die Mitmenschlichkeit und letztendlich die Liebe den dringend erforderlichen Aufwind. Im Rahmen meiner Raunachtsbegleitung gebe ich natürlich auch einen monatlichen Ausblick auf das Jahr 2022 und erkläre, welche Bedeutung die Tierkreiszeichen in der geistigen Welt haben. Mehr Infos zu meinem Angebot findest Du auf meiner Webseite. Den Link dorthin habe ich in die Videobeschreibung gepackt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mit mir die Reise in die Welt der Engel antrittst.
An der Schwelle zum Neuen Jahr
Der Vollmond am 19. Dezember ist der letzte in diesem Jahr. Zwei Tage später erleben wir die längste Nacht des Jahres und am 24. wird das Christuslicht erneut in diese Welt hineingeboren. Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Jahr, an der wir einen Augenblick innehalten dürfen und zurückschauen. Was war das für ein Jahr! Was hat sich alles verändert! Auch in meinem Leben. Was ich nie für möglich gehalten hätte ist, dass mir einmal tausende Menschen zuhören, dass ich endlich auf meine Weise den Mund aufmache und dem Ruf meines Herzens folge: Der Wahrheit, die Gott sei Dank immer stärker ist als der Irrtum, auf diese Weise zu diesen. Dabei ist mit völlig bewusst, dass auch bei mir wirkt, was Goethe einst so treffend beschrieb: Kenne ich mein Verhältnis zu mir selbst und zur Außenwelt, so heiß’ ich’s Wahrheit. Und so kann jeder seine eigene Wahrheit haben, und es ist doch immer dieselbige.
Die Hände, so heißt es, sind die Werkzeuge der Engel. Nehmen wir, die sich als Herzensmenschen bekennen, uns bei der Hand. Nutzen wir den Zauberhauch des Weihnachtsfestes und schicken wir gemeinsam ein Zeichen der Liebe in die Welt und in die Weite unseres Kosmos. Zünden wir das Licht an – auch und vor allem in unseren Seelen, damit es wieder heller wird. Ich wünsche dir und deinen Lieben ein glanzvolles, friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest!
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
von Ilona Krämer | So.So..Nov.Nov..2021202120212021 | Astrologie, Neumond, Zeitqualität
Hirn und Licht einschalten!
Hohe Ideale, Selbstvertrauen, Optimismus und die Fähigkeit, mit dem Herzen eines Kindes in die Welt zu schauen, wären wunderbare Instrumente, mit denen wir die kommenden Wochen bestens überstehen können. Der Neumond im Schützen am 4. Dezember fördert unsere Fähigkeit, über unsere eigenen Grenzen hinauszuwachsen, stärkt unsere Vorstellungkraft und die innere Vision des Lebens. Wir verspüren vielleicht den Wunsch unser Wollen und Fühlen zu vereinen und können uns das Leben inmitten der großen Krise so einzurichten, dass es uns dennoch gut geht.
Die Konjunktion von Neumond und Merkur eröffnet uns die Möglichkeit, unseren Verstand in den Dienst des Willens zu stellen. Wir sind in der Lage eine klare Meinung zu bilden und diese mit Haltung zum Ausdruck zu bringen. Das Sextil dieses Trios zu Saturn eröffnet die Chance die Adventzeit strukturiert und verantwortungsbewusst zu überstehen. Wer sich damit deutlich schwerer tun dürfte sind die Mächtigen der Welt, denn die Sonnenfinsternis die an diesem Neumond partiell unsere Erde verdunkelt wird, so deuten es seit jeher die Astrologen, nimmt den Obrigkeiten den Wind aus den Segeln. Eine Sonnenfinsternis rückt auch immer den Mondknoten in den Fokus der Betrachtung, der noch bis zum 18. Januar im Tierkreiszeichen Zwillinge steht und seit knapp 18 Monaten uns alle dazu einlädt, unsere Kommunikation, unsere Informationsbeschaffung und unsere Weltanschauung zu überprüfen.
Offener und wertfreier
Es ging und geht darum, offener und wertfreier werden, Kontakte zu anderen Menschen herzustellen, ohne alles durch die Brille der eigenen Überzeugung zu betrachten. Vorurteilslosigkeit, Sachlichkeit und klares Denken sind gefragt. Diese Eigenschaften machen uns fit, wenn der Mondknoten im Tierkreiszeichen Stier uns ab dem 19. Januar unsere inneren und äußeren Werte überprüfen lässt.
Mit dem Neumond und seiner Sonnenfinsternis werden wir einmal mehr aufgefordert, auf den Boden der Wirklichkeit zu kommen, unsere Augen und Ohren zu gebrauchen und mit all unseren Sinnen die Umwelt wahrzunehmen. Das Hirn einzuschalten und ins Tun zu kommen, verhindert den freien Fall in die skrupellose Wirklichkeit von den Strippenziehern dieser Welt. Wenn wir ganz im Hier und Jetzt leben, tun, was zu tun ansteht, und mit beiden Füssen auf dem Boden der Wirklichkeit verankert sind, so schaffen wir diese Zeitqualität mit Ruhe und Gelassenheit. Indem wir neue Informationen sammeln und wertfrei weitergeben, könnten wir vielleicht die sehr befriedigende Erfahrung machen, dass wir durch Objektivität und sachliches Interesse oft mehr Anerkennung finden, als wenn wir eine vorgefasste Meinung zum Besten geben.
Ken Jebsen im Mai 2020
Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an einen Beitrag von Ken Jebsen, der bereits im Mai 2020 dafür angeprangert wurde, weil er eine Impfpflicht und die Abschaffung unserer Grundrechte medienwirksam befürchtete. Er wurde dafür als verschwurbelter rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker auf dem Scheiterhaufen der staatsnahen Medien förmlich hingerichtet. Ob die damaligen „Faktenchecker“ heute noch in den Spiegel schauen können? Das Rauschen im Blätterwald deutet erheblich darauf hin, dass die Lernaufgabe des Mondknotens in den Zwillingen von der vierten Gewalt des Staates – der Presse – kaum angenommen wurde. Objektivität ist etwas anderes als das, was zumeist in den Gazetten zu lesen ist.
Wir dürfen die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden sowie für das anderer übernehmen. Dazu braucht es bisweilen auch etwas Zurückhaltung beim Verkünden eigener Wahrheiten.
Wir werden es bei der Präsenz des Dauerthemas Corona kaum schaffen, unbeschwert in den Tag hineinzuleben. Umso wichtiger sind Pläne, wie wir unser Leben gestalten wollen. Unsere Bereitschaft, uns dafür einzusetzen und, wenn nötig, hart zu arbeiten, ist bei dieser astrologischen Signatur groß. Wenn Probleme auftauchen, so bieten wir diesen mit großer Selbstverständlichkeit die Stirn. Unsere gründliche und zielgerichtete Art, das Leben anzupacken, lässt uns zuverlässig und selbstsicher erscheinen. Dabei schlagen wir einen eher konventionellen und auf Sicherheit bedachten Weg ein. Wir legen Wert auf ehrliche und aufrichtige Beziehungen und bevorzugen einen kleinen, stabilen Freundeskreis.
Venus im Steinbock mag es zurückhaltend
Venus wird sich an diesem Neumond in den Vordergrund bringen und dort dank ihrer Rückläufigkeit ab dem 19. Dezember auch eine ganze Weile bleiben. Sie steht im Steinbock und repräsentiert dort eher zurückhaltende, kühle und angemessene Umgangsformen. Partnerschaft bedeutet in diesen Tagen eher Verantwortung und geregeltes Zusammenleben. Venus verstärkt mit ihren Aspekten die Wirkkräfte von Mond und Saturn und deutet eher wenige Beziehungen an, die mit Treue, Loyalität und Beständigkeit gestaltet werden. Sie bevorzugt in den Tagen rund um den Neumond eine einfache, stilvolle Eleganz.
Das Sextil zwischen Venus und Mars deutet an, dass unsere Liebesbeziehungen einen ausgewogene Energielevel haben. Unsere Kräfte können wir gut dosieren. Sinnlichkeit und Erotik liegen in der Luft ohne zwanghaft zu sein.
Uns ist nach Romantik
Im Sextil zu Neptun steigert die Liebesgöttin unsere Erwartungen an den Partner. Uns ist nach Romantik und wir verspüren vielleicht sogar den Wunsch nach totaler Einheit mit unserem Lieblingsmenschen. Am stärksten dürfte die Venus Pluto Konjunktion sein, die bis in den März 2022 auf uns wirken wird. Sie verpasst uns, wenn wir mit diesem Aspekt in Resonanz gehen, eine starke charismatische Ausstrahlung. Uns faszinieren verbotene Dinge, was heutzutage ja schon bedeuten kann, dass man ungeimpft mit mehreren Freunden in einem geschlossenen Raum zwei Glühwein trinkt.
Der neue Zyklus von Venus und Pluto steht für das Gegenteil aktiver Interessendurchsetzung. Die Einflussnahme ist eher indirekt und kann sich in der unheimlichen Macht des Geldes, der Macht des Abwartens, des Schweigens und unausgesprochener Drohungen zeigen. Die Macht der Schönheit und der Liebe sind aber ebenso in dieser Konjunktion enthalten.
Distanz und Kontrolle
Der Aspekt steht auch dafür, eine gewisse Distanz zu halten. Auch Kontrolle, das “in den Griff” zu bekommen auch von Mitmenschen, liegen in der Luft. Die Lernaufgabe besteht darin, das Kontrollbedürfnis und die Zurückhaltung abzubauen und sich ganz dem anderen hinzugeben. Wahrscheinlich fällt uns das angesichts der staatlich verordneten kollektiven Angstpsychose eher schwer. Mit dem Sextil von Mars und Pluto dürfte all das kaum ohne Widerstand einhergehen. Die Macht der Massen wird sich nicht nur unterschwellig zeigen, denn Verschwörungen und Machtkämpfe gehören ebenso zu diesem Aspekt. Normalerweise dürfe dieser kaum für dramatische Eskalationen sorgen. Jedoch ist diese Konjunktion nicht allein wirksam.
Das Trigon von Mars und Neptun schafft das Potenzial von Durchsetzung mit Einfühlungsvermögen. Egal, was wir tun, wir identifizieren uns auch mit der Umwelt. Wir können uns unwillkürlich in die Menschen um uns herum hineinversetzen und spüren sozusagen die Reaktionen der anderen auf unsere Aktivitäten. Es fällt uns eher schwer, den eigenen Willen durchzusetzen, denn wir kriegen es durchaus mit, wenn wir den anderen dabei “auf die Zehen treten”.
Aggressionen stecken an
Unsere Sensibilität macht uns beeinflussbar. Wir agieren aus, was in anderen latent vorhanden ist. Wenn wir uns beispielsweise unter Leuten befinden, die ärgerlich sind, es aber nicht zeigen, spüren wir das und werden selbst ohne äußeren Grund gereizt. Sind wir erstmal auf 180 drücken wir den Ärger eventuell lautstark aus, obwohl es nicht “unser eigener” Ärger ist. Wir werden ganz einfach von den Aggressionen der anderen angesteckt. Je mehr Halt und Sicherheit du in dir selbst gefunden hast, desto mehr gibt dir diese Fühligkeit die Fähigkeit, auf die inneren Regungen anderer zu reagieren und sie handelnd auszudrücken. Du beschränkst dich dann darauf zu beraten. Da Mars im Skorpion steht, sollten wir mit ganzer Seele und nicht mit aller Verbissenheit ins Tun kommen.
Es geht darum flexibel zu bleiben, sich nicht auf ein einmal gefasstes Konzept festzulegen. Das Quadrat von Mars und Jupiter verführt, uns selbst zu überschätzen, weil wir im großen Stil handeln wollen. Wir neigen zu Übertreibungen, Egoismus und Maßlosigkeit und sind aufgefordert, bei allem, was wir tun auch nach dem tieferen Sinn zu fragen. Das Sextil zwischen Mars und Pluto verleiht unserer Tatkraft eine gewissen Leidenschaft und macht uns außergewöhnlich leistungsfähig. Auch könnten wir den Mut zu tiefgreifenden Veränderungen aufbringen. Leider steht der Aspekt aber auch für die Tendenz zu manipulieren.
Immer mehr Druck
Das Quadrat von Saturn und Uranus baut zunehmend Druck auf. Wir hängen einerseits an Normen und Prinzipien und werden von den Ereignissen überrollt oder aber wir rebellieren gegen das Bestehende und geraten damit in Konflikt mit unserem persönlichen Umfeld und der Gesellschaft. Je mehr es uns gelingt in uns selbst Raum und Halt zu finden, um so entspannter kommen wir durch diese Zeit, die uns noch eine ganze Weile in Atem halten wird.
Lilith steht genau gegenüber dem Neumond und Merkur, was kaum entspannend auf die astrologische Gemengelage einwirken wird. Unsere Ich-Identität kann in Frage gestellt werden und wir haben vielleicht Schwierigkeiten Wille und Gefühlstiefe zusammenzubringen.
Unsere Gefühle gehen tief und werden aufgrund ihrer Intensität vielleicht sogar abgelehnt. Unsere Kommunikation ist subtil und kommt vielleicht sogar ohne Worte aus. In jedem Fall ist sie jedoch messerscharf und bringt die Dinge auf den Punkt. Ein energisch erhobener Mittelfinger wäre eine Geste, die diesen Aspekt zum Ausdruck bringt. Das Quadrat von Lilith und Neptun lädt uns ein anzuerkennen, dass das Irrationale Teil des Lebens ist.
Liebe und Hass liegen nahe beieinander
Etwas, das stärker ist als das Ich, als Vernunft und Planung, greift immer wieder in das Leben ein, wirft das Steuer scheinbar mutwillig herum, wenn wir allzu stur auf einem einmal eingeschlagenen Kurs beharren. Liebe und Hass mögen oft nahe beieinander liegen. Manche vielversprechende Illusion mag unter den leidenschaftlichen Stürmen des Daseins zerbrechen und uns gerade dadurch den Weg zu den eigenen Tiefen der Seele freigeben. Sind wir flexibel und hingebungsvoll genug, uns von den Wellen des Schicksals tragen zu lassen, so können wir immer mehr die Weisheit erkennen, die allem Sein zugrunde liegt.
Der Neumond bietet also wie so oft einen spannenden Spagat der Polarität. Inmitten all der Dunkelheit, die uns umgibt, dürfen wir das Licht nicht übersehen, was überall zu entdecken ist. Neumond ist am 2. Adventswochenende, an dem wir auf unserem kleinen grünen Kranz wieder eine Kerze mehr anzünden. “Licht ist immer schon notwendig, um zu erkennen. Zugleich ist es ein Gegenstand, der erkannt werden soll”, sagt der Astrophysiker Thomas Posch von der Universität Wien. “Die Weisheit lebt im Licht” oder auch “Im Lichte strahlet Weisheit” sind von Rudolf Steiner gegebene Sinnsprüche zur Meditation, die helfen, das Wesen des Lichts tiefer zu erfassen.
Zum Licht bekennen
Wenn ich durch die Dunkelheit laufe oder fahre, sehe ich immer mit Freude, wie viele Mitmenschen gerade in der Adventszeit sich zum Licht bekennen und ihre Vorgärten und Fester damit schmücken. Es hat etwas festliches, ja bisweilen feierliches, was mich daran erinnert, dass Licht immer stärker ist als die Dunkelheit.
Wenn wir heil werden wollen, dann müssen wir das Dunkle in uns hineinlassen, es integrieren, uns mit ihm aussöhnen und als einen Teil von uns anerkennen. Dann werden wir bewusst und machen uns auf dem Weg zum Eins-sein. Die gute Nachricht: Licht geht gegenüber der Dunkelheit immer als Gewinner hervor. Denn nur das Licht existiert.
Das kannst du nachts spaßeshalber einfachmal ausprobieren. Mache das Fenster auf und lasse die Dunkelheit, die draußen ja nun dominant sichtbar ist, hinein. Du wirst feststellen, dass die Dunkelheit nicht wie ein böses Monster in dein Zimmer strömt. Du wirst feststellen: Das Licht in deinem Zimmer ist von der großen Menge Dunkelheit da draußen kein bisschen beeindruckt und leuchtet einfach hell weiter. Wenn Du das verinnerlichst, wirst Du selbst zum Lichtträger und von denen kann es in diesen Zeiten nicht genug geben. Nehmen wir uns alle bei der Hand und leuchten wir gemeinsam, dann wird es wieder hell auf der Welt und wir können uns darum kümmern, dass gut werde, was wir aus Herzen gründen wollen.
von Ilona Krämer | Mo.Mo..Nov.Nov..2021202120212021 | Anthroposophie, Astrologie, Wissenswertes, Zeitqualität

Dem Licht vertrauen!
Die Schütze-Zeit läutet den Advent ein, wir steuern auf die längste Nacht des Jahres zu und dürfen in der sogenannten staden Zeit unser Selbstverständnis läutern. Dunkel ist es draußen und wenn ich mir die gesellschaftliche Stimmungslage anschaue, dann würde ich sogar sagen, es ist zappenduster. Wir bereiten uns auf Weihnachten vor, auf das hohe spirituelle Fest der Familie, in der sich das Licht des Christus auf die Welt und in unsere Seelen senkt, wenn wir es denn empfangen wollen. Wir sind eingeladen einmal mehr über unsere Ideale nachzudenken, das höhere Ziel unseres Seins, über unseren inneren Mythos, der uns durch den Alltag begleitet und uns jene Erfüllung schenkt, die im Konsum oder im Internet niemals zu finden ist. Wir bereiten uns auf das Fest der Liebe vor und könnten uns ein Bewusstsein darüber verschaffen, wie sehr wir uns mit der Angst, dem Gegenspieler der Liebe, gerade in diesen Zeiten verbunden haben. Ich bin manchmal geradezu erschüttert, wenn mir die kollektive Angst, die bisweilen an Panik grenzt, beim Einkaufen oder Gassigehen begegnet.
Fast scheint es so, als habe die Menschheit zur Gänze das Vertrauen in das Leben verloren. Angst fressen Seele auf und was die Angst nicht schafft, gelingt den Pokerspielern der Macht auf der politischen Bühne. Ob Ampelmännchen oder Altgedienter – alle erhoffen sich beklemmend offensichtlich ein Stück vom Kuchen, den sich die großen Player und Gewinner der Krise geschickt gebacken haben. Die Bilanzen von Amazon, Google oder Facebook sind atemberaubend und weisen Zuwachsraten auf, die alles sprengen, was bislang möglich schien. Die Pharmaindustrie fährt Milliardengewinne ein und hat dermaßen Blut geleckt, dass jeder medizinische Sachverstand an der Garderobe der Raffgier abgegeben wurde.
Das Zeug taugt offensichtlich nicht viel
Gelassen werden tausende von schweren bis tödlichen Nebenwirkungen abgewunken, schulterzuckend nimmt die Branche auch unfassbar viele Impfschäden in Kauf und es spielt offenbar keine Rolle, dass die Mittel in keiner Weise das halten, was versprochen wurde. Die hohe Quote an Impfdurchbrüchen signalisiert: Das Zeug taugt offensichtlich nicht viel. Hatten wir mit keiner Impfung im vergangenen Winter eine relativ moderate ähm…Grippewelle – schnellen die Zahlen jetzt in die Höhe. Zwei Drittel der Bevölkerung ist geimpft… wie kann das sein? Dass das auch an den erlahmten Immunsystemen liegen könnte, die dank Maske und einem Desinfektionswahn, der an jeder Supermarktkasse eine spontane Herz-OP ermöglicht, nur noch faul auf der Couch liegen – auf die Idee kommt scheinbar auch keiner.
Die Intensivstationen sind voll – nun, das waren sie eigentlich immer. Dennoch wurden im vergangenen Jahr 21 Kliniken geschlossen und knapp 7.000 Intensivbetten allein in Deutschland abgebaut – wofür die Krankenhäuser übrigens mit üppigen Prämien belohnt wurden.
3d-Brille mit dicken Scheuklappen
Zugleich präsentiert Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, stolz dein neues Projekt Metaverse. Geschaffen wird eine digitale Welt, in der das soziale Leben dank digitaler Technologien und einer 3D-Brille mit dicken Scheuklappen nur noch online stattfindet. Wie praktisch, wenn vorher sämtliche Kultureinrichtungen und Begegnungsstätten wegen „Corona“ platt gemacht wurden. In Zukunft werden also gezielt gesteuerte Algorithmen den digitalen Horizont von Menschen auf kleine, unbewusst zusammengestellte Filterblasen reduzieren. In Zukunft? Leben findet doch auch jetzt schon vorwiegend online statt, denn offline geht ja nicht mehr viel.
Ich erinnere mich an den Film Wall-E, den meine Kinder seinerzeit begeistert geschaut haben. Wall-E ist ein kleiner Roboter der tapfer die Erde und ihren Müll aufräumt. Der ehemals blaue Planet wurde – so erzählt es der preisgekrönte Film, von den Menschen längst verlassen. Diese rasen in einem unterhaltsamen Raumschiff durch die Milchstraße, das von künstlicher Intelligenz gesteuert wird. Sie sitzen überwiegend, denn ein Rückgrat zum Laufen haben sie nicht mehr und konsumieren, was ihnen geboten wird. Meine Kinder haben den Film damals geliebt, denn Wall-E zeigte den Menschen den Weg zurück zu sich selbst und eine grüne Wiese Leben. Wenn ich meinen Kids, die heute längst junge Erwachsenen sind, sage, dass wir auf dem besten Wege sind, die Menschheit in ein noch schrecklicheres Schicksal zu katapultieren, werde ich im günstigsten Fall belächelt. Ich bin ehrlich: Ich hoffe inzwischen heimlich auch auf diesen kleinen Sympathieträger und flüstere, wenn ich den Müll rausbringe: Wall-E…bis Du da?
Starke Saturn- und Plutoaspekte
All meine Gedanken passen in diese Schütze-Zeit, denn in den kommenden Wochen werfen zahlreiche starke Saturn- und Plutoaspekte Themen auf, die mindestens die Zeichen der Zeit in Frage stellen. Vielen Menschen reicht es. Sie gehen auf die Straße und rebellieren gegen Willkürherrschaft und erinnern lautstark an die Ideale Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Merkur wandert ab dem 24. November durch den Schützen. Er befindet sich dort im Exil, was sich also eher nicht so belebend auf unser Denken auswirken wird. Auch die Wirtschaft wird diese Phase kaum als bereichernd bilanzieren.
Unserer Kommunikation fehlt vermutlich der Realitätssinn, denn die eigentliche Sache wird bei allem gern vergessen, nämlich die Frage: Haben wir wirklich eine Corona-Krise oder läuft da im Hintergrund nicht ein ganz anderer Film ab? Wer sich diesen Themen stellen möchte, dem empfehle ich die Vorträge von Ernst Wolff (Siehe Video unten). Das Trigon von Mars und Neptun, das am 29. November gradgenau ist, deutet darauf hin, dass Irrtümer und Schmutzkampagnen die Mittel sind, den Gegner zu treffen. Denn die Beziehung von Neptun, der ab dem 1. Dezember wieder direktläufig wird, zu Mars verbindet Aggression mit Undurchsichtigkeit.
Neumond mit Sonnenfinsternis
Am 4. Dezember ist Neumond, der mit einer Sonnenfinsternis auf sich aufmerksam macht. Dazu werde ich in Kürze einen eigenen Blogbeitrag veröffentlichen. Soviel sei für heute verraten: Der Glanz der Sonne, die für den Staat steht, ist deutlich blasser in diesen Tagen.
An Nikolaus, also am 6. Dezember, bilden Mars und Pluto ein Sextil. Der Aspekt dürfte sich im Außen in der Aktivierung der Massen zeigen. Das deutet auch das Sextil von Mars und Jupiter an. Mars und Jupiter streben auf einer höheren Ebene nach Gerechtigkeit. Das gute daran: Dieser Kampfgeist zeigt sich unblutig und fordert stattdessen mehr Bildung, Erkenntnisbereitschaft und den Mut zu einem tiefgreifenden Wandel, der nicht zu verwechseln ist mit einem „Great Reset“.
Auf den Trümmern traditioneller Ordnungen
Ab dem 11. bis zum 28. Dezember bilden Venus und Pluto im Steinbock eine Konjunktion. Pluto im Steinbock baut auf den Trümmern traditioneller Ordnungen neue Staaten auf. Venus im Steinbock fordert mehr als nur guten Willen, sie will Regeln und ein gutes Benehmen. Mundanastrologisch steht dieser anspruchsvolle Aspekt auch für die Macht des Abwartens, des Schweigens und für unausgesprochene Drohungen. Aber auch die Macht der Schönheit und der Liebe ist im Repertoire dieser Konjunktion. Die Weihe der Dresdner Frauenkirche mit dem Weihespruch „Friede sei mit Euch“ fand unter einer Venus Pluto Konjunktion statt.
Acht Tage später wird Venus rückläufig und bildet mit Pluto am 25.12. ein zweites Mal eine Konjunktion, was Weihnachten mitprägen wird. Ein wesentliches Thema dieser beiden ist auch die Macht des Geldes! Pluto, der große Transformator, nimmt sich unser Geldsystem zur Brust und läutet einen neuen Zyklus ein. Das Vorspiel der anstehenden Geldreform wird spätestens dann, wenn der aufsteigende Mondknoten am 19. Januar das Tierkreiszeichen Stier erreicht hat, zu Ende gehen, denn dann geht der Wandel unserer Werte in eine neue Dimension.
Inflation und Börsencrash
Uranus im Stier deutet das ja bereits unübersehbar an: Die Inflation steigt und der Börsencrash, der laut der einschlägigen Experten schon so lange fällig ist, wird nur dadurch aufgeschoben, weil die Zentralbanken ungeheure Geldmengen in die Finanzmärkte pumpen. Auch dem größten Ignoranten sollte spätestens jetzt klar werden, dass diese Prozesse nicht unendlich fortgesetzt werden können. Unübersehbar und deutlich spürbar wird das vermutlich spätestens im Sommer, wenn Uranus und Mondknoten eine Konjunktion bilden.
Vom 16. Dezember bis Neujahr, wirkt zum 3. Mal das Quadrat von Saturn und Uranus, was erfahrungsgemäß kaum an Kleinholz im Sinne der Veränderung interessiert sein dürfte. Der letzte Gongschlag einer solchen Begegnung hat eine unerbittliche Kraft, die mit der Konjunktion von Venus und Pluto vermutlich nicht nur Weihnachtskerzen, sondern auch die Gemüter entflammen wird.
Die Christus-Kraft an Weihnachten
Das Licht der Welt, die Christus-Kraft wird Weihnachten in eine Welt hineingeboren, die dringend der Erhellung bedarf. Wir sind alle aufgerufen, Licht in diese Welt zu bringen! Den Mächten der Finsternis können wir mit seiner Hilfe jedoch nur dann ein Stopp entgegensetzen, wenn wir uns bewusst machen, dass die Christuskraft in allem, und damit auch in uns wirkt. Rudolf Steiner weist uns darauf hin, dass unser Rückgrat geistig gesehen der Ort der Christus-Kraft ist. Sie unterstützt uns auch dort als lichtvolle Säule moralisch standhaft zu sein, oder anders ausgedrückt eine Haltung zu bewahren.
Uns allen muss dabei klar sein, dass diese Krise kein Versehen des Schicksals ist. Auch Corona hält viel Erkenntnis bereit für all jene, die sie empfangen wollen. Die Folgen der „tödlichsten Pandemie aller Zeiten“ hat uns doch letztendlich vor allem auf uns selbst zurückgeworfen. Alle Tools, die uns bisher erfolgreich von wichtigen Seinsfragen abgehalten haben, funktionieren nämlich nicht mehr. Wir dürfen uns endlich darauf besinnen, wieder für uns selbst und unser Leben die Verantwortung zu übernehmen, wenn wir nicht am Gängelband der Angst in das enge und überfüllte Gatter der Anpassung geführt werden wollen.
Was ist wirklich wesentlich?
Das bedeutet, wir sind dazu aufgefordert, darüber nachzudenken, was für uns wirklich wichtig, was wesentlich ist im Leben. Stellst Du Dir Fragen wie: Was braucht es, um wirklich gesund zu sein? Welche Werte sind von Bedeutung, wenn wir die Welt wandeln möchten? Wollen wir unser Menschsein auf einen Körper reduzieren lassen, der funktionieren muss und das war’s? Wie wichtig sind Dir Kultur und Natur und Furchur, der Glücksdrache, der in der unendlichen Geschichte von Michael Ende uns auf seinen Rücken nimmt und uns zeigt, wie wichtig es ist, sich auch aus einer höheren Warte heraus, einen Überblick über das zu verschaffen, was wir Leben nennen?
Wann hast Du zuletzt auf Dein Bauchgefühl gehört? Mit Deinem Engel geredet und auf die Wirkung der Elemente geachtet? Wie ist es um Dein Gespür für Schnee bestellt und haben Deine Weihnachtsplätzchen genug Zimt? Kannst Du die wichtige Frage beantworten: Wie geht es Dir? Wann hast Du das Deinen Lieblingsmenschen zuletzt gefragt und Zeit gelassen für einen wirklich selbstreflektierte Antwort? Hast Du Deinen Kindern schon erklärt, wo die Weihnachtswerkstatt ist und was Familie bedeutet?
Komet Leonhard kommt
Bestrahlt werden wir bei all diesen Fragen in der Schütze-Zeit, von dem Weihnachtskometen Leonard, den der amerikanische Astronom Gregory J. Leonard Anfang des Jahres entdeckt hat. Eine Besonderheit ist mit 70 Kilometern pro Sekunde seine unglaubliche Geschwindigkeit, weshalb er täglich seine Position ändert. Leonhard wird am 12.Dezember am besten sichtbar und bei klarem Himmel durch ein Fernglas oder sogar mit bloßem Auge zu sehen sein! Die Kometen sind aus geistiger Sicht sehr bedeutsam, da sie alle schädlichen astralischen Substanzen, die innerhalb des Planetensystems entstanden sind, aufsammeln und in die Weiten des Kosmos hinausbefördern. Solche astralischen Substanzen sind Gedanken und Gefühle, die verdunkeln, die nicht guttun und im Widersprich zur Wahrheit stehen. Kometen sind also quasi die geistige Müllabfuhr.
Leonhard hat besonders viel zu tun in diesen Tagen der Schütze-Zeit. Unterstützen wir ihn mit bewussten Gedanken über all das, was für unser Menschsein wichtig ist. Geben wir mit unserer Geisteshaltung Licht in das Dunkel. Entzünden wir nach und nach die Kerzen auf unserem Adventskranz und bekennen wir uns dazu, ganz Mensch zu sein. Bekennen wir uns zu unserem Geist und unserer Fähigkeit, gemeinsam eine Welt zu schöpfen, in denen Werte nicht auf dem Altar der Macht geopfert werden. Erleuchten wir mit unserem Gewissen den Weg in eine neue Zeit. Verbinden wir uns mit dem Licht der Weihnacht und leuchten wir all jenen den Weg aus der Angst, die danach greifen. Entdecken wir gemeinsam die tiefe Bedeutung des Begriffs Familie, die wir auch als Menschheit sind und entzünden wir in unseren Herzen das warme Licht der Liebe.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
von Ilona Krämer | Mi.Mi..Nov.Nov..2021202120212021 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität

Schicksalhafte Machtfragen und eine Mondfinsternis
Der Novembervollmond weist uns mit seinen astrologischen Aspekten darauf hin, dass wir unserem Willen und unserer Handlungsbereitschaft durchaus etwas einheizen dürfen. Das Element Feuer ist deutlich unterbesetzt. Der Umgang mit Willen und Spontaneität dürfte uns in diesen Tagen nicht leicht fallen. Es fehlt uns sozusagen das Werkzeug, um den eigenen Willen kundzutun und uns spontan durchzusetzen. Aber Halt, nicht zu vorschnell von gechillten Zeiten träumen, es gibt auch noch die Opposition von Mars und Uranus, insofern ist es gut, dass dieser Aspekt in einer etwas abkühlenden Gemengelage eingebettet ist – dazu dann später mehr.
Der Mond steht im Tierkreiszeichen Stier, wovon die Bevölkerung, insbesondere Frauen berührt werden dürften. Die Bevölkerung regiert nicht, aber sie reagiert, und kann die solare Dominanz durchaus zum Wanken bringen. Dafür spricht auch die partielle Mondfinsternis die in weiten Teilen der Welt zu sehen sein wird. Sie weist darauf hin, dass Machtthemen an diesem Vollmond besonders zu beachten sind. Der Mond als Spiegel der Autorität verdunkelt sich, gibt also nicht alles preis, was er reflektieren könnte. Das Volk, für das der Mond steht, ist Adressat staatlicher Machtausübung. Dabei ist es das Volk, das letztendlich einer Demokratie ihre Macht verleiht. Unsere neue Regierung ist in der Findungsphase und will Anfang Dezember den Kanzler Olaf Scholz vereidigen. Am 4. Dezember ist Neumond mit einer Sonnenfinsternis, was für einen Regierungsneustart nicht das beste Omen ist. Denn eine Sonnenfinsternis ist das Symbol schwindender Macht.
Relativ gechillt
Ob wir aktiv werden? Vielleicht. Ich denke, wir werden uns eher nicht so sehr stressen lassen und nehmen die Dinge relativ gechillt. Fast träge verfolgen wir die Geschehnisse und zucken vermutlich fast gelangweilt mit den Schultern, wenn die Regierenden wieder neue Maßnahmen für angebracht halten, um den ganzen Corona-Zirkus lebendig und die Umsatzentwicklung der Protagonisten hochzuhalten.
Ist der Mond im Stier steht ihm die Sonne im Skorpion gegenüber. Die Zeitqualität hat daher das Potenzial für Untergang oder Neuanfang. Erbitterte Auseinandersetzungen über die Grundwerte, aufgestaute Wut und auch der ein oder andere Moment der Verbitterung liegen in der Luft und drohen, sich zu entladen. Wir möchte ergründen, was unter der Oberfläche liegt. Dabei sind wir kritisch und konsequent und nehmen auch in Kauf, dass wir unsere bisherige Sicht auf die Zeitthemen korrigieren müssen. Wir finden vielleicht sogar die Kraft unserem inneren Kompass eine neue Richtung zu geben.
Große Erwartungen
Mond und Jupiter stehen wie die Sonne auch im Quadrat zueinander. Der Aspekt steht dafür, dass sich das Volk vielleicht daran erinnert, dass es als Souverän des Staates seine eigene Rechtvorstellungen umsetzen möchte. Wir haben relativ große Erwartungen, was das Leben normalerweise bieten könnte. Jupiter verführt uns vielleicht in diesem Zusammenhang zu der irrigen Annahme, dass uns irgendwer das große Glück schon in den Schoß legen wird. Das ist – so zeigt es die Erfahrung – eher nicht der Fall. Auch wenn es uns schwerfällt: Wir dürfen akzeptieren, dass wir hart Arbeit leisten müssen, um unsere Ideale und Visionen Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.
Jupiter ist die rechtliche Komponente im Sinne einer gerechten Wertordnung. Im Quadrat zur Sonne geht es inhaltlich um die politische Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft der Regierung. Der Staat gerät in Konflikt mit dem Rechtswesen, was vielleicht einer gewissen Selbstüberschätzung geschuldet ist, die sich durch so manche Schlagzeile bemerkbar macht.
Lebenskünstler oder Pausenclown?
Auch wir selbst wollen uns mit etwas Größerem identifizieren. Neben dem eigenen Lebensstil sind Firma, Staat oder Weltanschauung Beispiele, worauf sich unsere Vorstellungen beziehen könnten. Dein Bedürfnis nach einer angenehmen und großzügigen Lebensweise kann Dich in diesen Tagen zum Lebenskünstler werden lassen, der hin und wieder übers Ziel hinausschießt. Achte also darauf, dass du nicht von der Rolle des Lebenskünstlers in die eines Pausenclowns abrutschst.
Saturn will auch an diesem Vollmond etwas bewegen und Maßstäbe setzen. Als traditioneller Herrscher des Wassermanns, durch den er gerade läuft, will er einmal bestehende Gedankengebäude verteidigen. Mit der gleichen Haltung einer fixen Idee will der Uranus sie durch Neues ersetzen. Diese Konstellation kennt daher keine geräuschlosen Übergänge. Sie beeinflusst die Stabilität der Staatsorgane und kann sogar im Extremfall für überraschende Änderungen des gesamten Staatsaufbaus sorgen. Wenn es dem Staat jedoch gelingt, Sollbruchstellen einzufügen, kann es Veränderungen geben, ohne das Ganze in Frage zu stellen.
Fasziniert von Veränderungen
Uns alle versorgt dieser Aspekt mit dem Bedürfnis nach Entwicklung der eigenen Individualität. Wir sind einerseits fasziniert von Veränderungen, und haben gleichzeitig Angst davor. Immer wieder werden wir feststellen können, dass diese Sicherheit trügt. Doch auch das Umgekehrte ist möglich, und wir scheuen uns vor zu viel Strukturen und Verpflichtungen. Wir dürfen übermäßige materielle Absicherungsbedürfnisse aufgeben und Sicherheit in der eigenen Individualität finden. Ganz wichtig: Wir sollte vor allem die Verantwortung für das eigene Leben übernehmen und uns nicht darauf verlassen, dass der Staat oder andere Obrigkeiten schon das Besten für uns machen. Die Zeit lädt uns ein, Fähigkeiten zu entwickeln, um unsere zukunftsgerichteten Ideen zu verwirklichen und auch für andere Menschen bahnbrechend zu wirken. Voraussetzung ist allerdings, dass wir erkennen, was Bestand hat und was der Erneuerung bedarf. Wir stehen zwischen Tradition und Fortschritt und sind immer wieder aufgefordert, den goldenen Mittelweg zu finden.
Der aufsteigende Mondknoten an der Sonne deutet auf die schicksalhafte Schwierigkeit hin, sich selbst zu verwirklichen. Da die Sonne für die Mächtigen eines Staates steht, werden diese vermutlich mit Hindernissen zu kämpfen haben, das Corona-Konstrukt aufrechtzuerhalten oder tatsächlich die Regierungsbank zu besetzen. Das zwanghafte Bedürfnis nach Beachtung wird bei dieser astrologischen Gemengelage vermutlich nicht so recht klappen. Der Mond steht am aufsteigenden Mondknoten was die Gefühle, das Weibliche und mundanastrologisch das Volk schicksalhaft tangiert. Das lässt aufhorchen, denn der aufsteigende Mondknoten in den Zwillingen signalisiert dort unsere Haltung, scheinbar alles zu wissen. Wir werden verführt subjektiv zu urteilen und überheblich alles abzulehnen, was uns nicht in den Kram passt. Wir dürfen lernen objektiver und sachlicher zu sein und uns den Details zuzuwenden. Tun wir das, kann das unsere vorgefaste Meinung durchaus gründlich über den Haufen werfen.
Werte verändern sich
Das Trigon von Venus und Uranus stellt unsere gewöhnlichen Maßstäbe einer Partnerschaft auf den Kopf. Die Verlässlichkeit weicht der Unberechenbarkeit. Uranus verkörpert Distanz und hält damit auch den oder die Partner auf Abstand – das gilt natürlich auch für Koalitionspartner. Auch finanzielle Angelegenheiten und Fragen der Werte verändern sich. Spürbar wird das spätestens beim Tanken und auch an der Supermarktkasse haben wir nicht nur das Gefühl, dass alles teurer geworden ist. Das ist es tatsächlich. Die Inflation und Lieferengpässe sorgen für eine steile Teuerungsrate.
Die Opposition von Mars und Uranus steht für Reformen, die im Eiltempo durchgepeitscht werden, wenn die harmlosere Variante zum Tragen kommt, kann aber auch Umstürze und Revolutionen mit sich bringen. Die Veränderungen können technischer oder gesellschaftlicher Natur sein. Mars wird sie mit seinem Temperament begleiten. Das kann zu erfolgreichen Durchbrüchen verhelfen aber auch technische Unglücksfälle heraufbeschwören. Erleben wir gar den ersten Blackout, der schon seit Wochen in den Gazetten als Schreckgespenst heraufbeschworen wird?
Vorliebe für Risiken
Auch wir selbst würden gern im Schnellzugstempo durchs Leben rasen und können uns vermutlich nur mit Mühe damit abfinden, dass es Zeit braucht, um Ideen in die Realität umzusetzen. Wir haben eine Vorliebe für Risiken, Abwechslung und Geschwindigkeit. Unsere Aktivitäten haben etwas Originelles und Unberechenbares. Handlungsfreiheit ist uns wichtig. Es dürfte dem ein oder anderen jedoch schwerfallen, auf Herausforderungen angemessen zu reagieren. Es braucht für die temperamentvollen Gemüter nicht viel, bis sie auf 180 sind. Wenn die Sicherung durchbrennt, sind oft Streit, Stress oder sogar Unfälle die Folgen der inneren Ungeduld. Also bitte besser den Fuß vom Gas – nicht nur im Auto.
Wer ansonsten nicht so leicht aus den Puschen kommt, kann den Aspekt für Veränderungen nutzen. Die innere Anspannung kann in Ansporn gewandelt werden, um mit dem persönlichen Freiraum zu experimentieren. Das Zusammenspiel von Mars und Uranus steht auch für Unternehmenslust und ein beachtliches Improvisationstalent, was man bei all dem G-Wahnsinn schon haben muss, wenn man die gewohnten alltäglichen Rituale des Lebens irgendwie aufrechterhalten will. Unvorhergesehenen Situationen werden zu prickelnden Herausforderungen. Routinearbeit kommt vermutlich erst gar nicht auf.
Eher vernebelte Gedanken
Merkur und Neptun bilden ein Trigon, was nicht gerade dafürsteht, dass wir alles nüchtern und klar bedenken. Das Zusammenspiel dieser beiden Planeten vermischt vielmehr objektive Botschaften mit Gerüchten, Verstand und Hoffnung. Aus diesem Stoff sind die Themen der Boulevardzeitungen und Massenmedien. Wir werden mit viel Phantasie gesegnet und das Denken in Bildern liegt uns in diesen Tagen mehr als strenge Logik. Vielleicht haben wir manchmal auch Mühe, unsere Gedanken klar zu formulieren, und fühlen uns unverstanden, denn es ist nicht so einfach, Bilder in lineare Sprache zu übersetzen.
Man kann nicht sagen, dass wir rund um den Vollmond grundsätzlich unvernünftig sind, aber vielleicht lassen wir uns dennoch “Sand in die Augen streuen” oder zu etwas überreden, das wir eigentlich gar nicht wollen. Das Sextil von Pluto und Neptun macht diese astrologische Signatur nicht gerade einfacher, denn er deutet an, dass die Macht bei den Schwachen liegt. Problematisch wird es dann, wenn es die Schwachen nicht wissen… Neptuns humanistisches Ideal nimmt Pluto etwas von seiner Kompromisslosigkeit. Beide erschweren aber den Blick auf die Wirklichkeit, beide verhüllen mehr, als sie erklären, was Sache ist. Das erzeugt eine Mischung aus Angst und Illusion. Mit fällt in diesem Zusammenhang ein Spruch von Mark Twain ein: „Nicht das, was du nicht weißt, bringt dich in Schwierigkeiten, sondern das, was du fälschlicherweise zu wissen glaubst.“
Totale Vernichtung oder fulminanter Neuanfang?
Das Sextil zwischen Sonne und Pluto gibt dem Ganzen eine enorme Kraft, die im Schlimmsten Fall die totale Vernichtung bewirken kann. Umgekehrt kann aus einer Niederlage ein fulminanter Neuanfang werden. Neben dieser Kraft der Regeneration kommt durch Pluto zur Sonne das im eigenen Wesen Verborgene und Subtile hinzu. Der innere Anspruch der Macht lässt sich auf Dauer eben nicht lahmlegen. Auch steht dieser Aspekt für die Unterdrückungsmechanismen im Zusammenhang mit dem Staatsoberhaupt. Kennen wir, oder? Mir fallen dazu die 2-G Praktiken ein…
Das Trigon von Mond und Pluto symbolisiert ebenfalls eine kraftgeladene Zeit. Unausweichliche Angelegenheiten und schwere Lasten sind vom Volk zu schultern. Das harmonische Trigon deutet an, dass wir das schon irgendwie schaffen, aber wie lange noch? Unsere Gefühle gehen tief. Wir sind tiefgründig und leidenschaftlich. Zeigen tun wir vermutlich nur wenig davon. Wir geben uns eher kontrolliert, um unseren Mitmenschen nicht unsere aufgewühlte und verletzliche Seite zu zeigen. Letztlich geht es jedoch darum, dass wir unsere Gefühle nicht hinter einer Fassade verstecken, sondern dass wir uns auf unsere Emotionen, Wünsche und Ängste einlassen. Intensität, Leidenschaft, Abhängigkeit und Trennungsschmerz mögen zwar hohe Wellen werfen, doch werden wir dadurch erst so richtig Mensch. Je mehr wir uns auf unsere Gefühle einlassen, desto mehr erschließt sich uns ein enormes Potential an Gefühlstiefe und innerer Stärke, eine Fähigkeit, das Leben, sich selbst und die anderen Menschen auf einer tieferen emotionalen Ebene zu verstehen. Um es in der positivsten Form zu leben, ist es nötig, Schritt für Schritt die inneren Barrieren abzubauen.
Pluto und unser Denken
Merkur und Pluto bilden an diesem Vollmond ein Sextil, was Merkur nicht ganz so guttut. Pluto übt Macht auf unser Denken und unsere Kommunikation aus. Auch unsere Wirtschaft dürfte nicht ungeschoren davonkommen. Die Ungewissheit, welche Weichen die neue Regierung stellen wird und das globale Rumoren angesichts der Auswüchse der größten IT-Konzerne und der größten Vermögensverwaltungen der Welt, wird immer lauter. Die Energiekrise tut ihr übriges. Erdgas ist so teuer wie nie zuvor, der Kohlepreis hat sich seit vergangenem November vervielfacht und auch der Ölpreis kennt nur noch einen Aufwärtstrend. Auch das Gesundheitswesen kann Gegenstand übergroßer Machtausübung sein, was jetzt ein nicht wirklich überraschender Hinweis der Sterne ist, oder?
Was tun? Wer mir aufmerksam zuhört, wird festgestellt haben, dass ich wie eine Gebetsmühle immer wieder darauf hinweise, dass uns Jupiter und Saturn im Wassermann mit dieser Frage nicht allein lassen. Es geht um uns, um das neue Wir, ein beherztes Miteinander. Bildet regionale Netzwerke und Versorgungsgemeinschaften. Hört Euch zu und geht achtsam durch die Welt. Gerade dieser Vollmond am 19. Oktober weist uns darauf hin, dass wir genau hinschauen müssen und bereit, unsere Vorstellungen von dieser Welt zugunsten einer neuen Welterkenntnis aufzugeben. Das neue Wir gedeiht nur auf dem Boden der Wahrheit und diese ist mehr, als unsere Sinne erfassen. Vertrauen wir auch der geistigen Welt und verbrüdern uns mit jenen Wesen, die uns seit jeher bei unserem Werden begleiten. Haben wir den Mut herauszufinden was der Mensch eigentlich ist: Ein geistiges Wesen
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen