Vollmond am 5. Februar 2023

Vollmond am 5. Februar 2023

Vollmond am 5.2.2023

Signalfeuer für die Grenzen setzen

Der Vollmond im Löwen hat es in sich. Im Quadrat zum Uranus und im Quincunx zur Venus ist Veränderung angesagt, was unserem Hang zur Romantik, für die Venus in den Fischen eigentlich steht, einen deutlichen Dämpfer verpassen dürfte. Jupiter ist wieder direktläufig und sorgt im Widder für reichlich Turbulenzen. Das betrifft uns persönlich aber natürlich auch die Völker dieser Erde. Der Löwe steht für das eigene Selbstverständnis, insofern dürfen wir die erkenntnisspenden Momente dieses Vollmondes nutzen, um darüber nachzudenken, welche Rolle wir als Gesellschaft einnehmen wollen. Gehen wir in die Selbstverantwortung, für die Saturn im Wassermann aber natürlich auch die Sonne im Wassermann stehen – oder überlassen wir das tatenlos den Mächtigen der Welt? Für welche Route entscheidest du dich?

Der Vollmond im Löwen repräsentiert mundanastrologisch unseren Bedarf nach Anerkennung. Der Löwe wird von der Sonne beherrscht, die dem Mond, der das Volk repräsentiert gegenübersteht. Das bedeutet, dass wir uns als Volk Gedanken über unser Selbstverständnis machen dürfen. Der Schlüsselsatz, die Botschaft des Löwen ist „Ich bin“. Wie bewusst ist uns unsere eigene Rolle in unserem eigenen Leben, aber auch als Mitglied dieser Gemeinschaft? Hat das, was wir im Außen erleben, noch etwas mit dem Leben zu tun, was wir uns im Grunde unsere Herzens vorstellen? Wie frei sind wir in unseren Entscheidungen? Stellst auch du letztendlich immer öfter verärgert fest, dass die sogenannten Volksvertreter, also die gewählten Abgeordneten und die Regierung, im Grunde frei von jeglichen Wahlversprechen, nur noch machen, was Lobbyisten und das Word Economic Forum diktieren.

Wie das geht, durften wir jüngst wieder beobachten, als in Davos sich die wirklich Mächtigen und ihre gefallsüchtige Gefolgschaft zusammenfanden und weit entfernt von unserer Realität Pläne für unser aller Zukunft schmiedeten. Das erste spürbare und erschreckende Ergebnis: Olaf Scholz ist mit den Panzerlieferungen in die Ukraine einverstanden. Schließlich jubelt die Rüstungsindustrie als Motor des Bruttoinlandsprodukts, wie gewinnbringend doch so ein Krieg ist.

Kurz vor dem Staatsbankrott

Die USA, die laut Medienberichten offenbar kurz vor dem Staatsbankrot stehen, müssen sich mit Rüstungsaufträgen über Wasser halten. Insofern kann man nicht wirklich damit rechnen, dass dieser Krieg schnell zu Ende geht. Vor knapp einem Jahr ging dieser Wahnsinn los. Heute geht auch bei uns das Wort „Krieg“ nicht nur raunend durch das Volk. Auch die Außenministerin trötete jüngst im EU-Parlament wie immer recht dümmlich, dass sich Deutschland bereits im Krieg befände. Das hat ihr Außenministerium inzwischen dementiert.

Als Mutter eines gerade erwachsenen Sohnes kann mich eine solche Signalgebung nicht kalt lassen. Denn kaum waren die Panzer zugesagt, fordert die Ukraine Flugzeuge – und dann? Was folgt diesen an nächstes? Soldaten?! Mit welchem Recht fordert die Ukraine das eigentlich? Und hatten wir als Volk bei einer so wichtigen Frage je die Chance, darüber abzustimmen? Denn die Panzer werden mit unseren Steuergeldern bezahlt. Wäre das nicht schön, wenn das gleiche Geld in die Bildung unserer Kinder und eine wirklich human ausgerichtete Sozialpolitik investiert würde?

Wem nützt das alles?

Mit dem Beginn des Ukrainekriegs wurden wir mit enorm gestiegene Energiekosten, einer üppigen Inflation und in der direkten Folge einer schwächelnden Wirtschaft konfrontiert. Warum eigentlich? Wem nützt das alles? Gehen wir dem Geld nach, dann ist das schnell klar: Nicht nur die Rüstungsindustrie boomt. Auch die großes Investmenthäuser wie Black Rock oder Vanguard reiben sich die Hände, denn sie gewinnen im jeden Fall, egal ob Russland oder die Ukraine als Sieger hervorgehen werden. Wird es angesichts des menschlichen Leid, was auch dieser Krieg auf beiden Seiten nach sich zieht, überhaupt so etwas wie einen Sieger geben?

Was macht das alles mit uns Bürgern, die in der Masse in die Angst genau vor diesem Krieg getrieben werden? Sind wir inzwischen nur noch ein Volk von Angsthasen, das klaglos alles hinnimmt, weil es angesichts der Dimensionen und der Menge an Missständen resigniert hat und nur noch betet: „Lieber Gott, lasse mich nur einfach irgendwie da durch kommen.“ Einfach Augen zu und durch? Nun. In letzter Konsequenz ist das deine Entscheidung, die dir niemand abnehmen kann. Aus meiner Arbeit als Astrologin und auch dank meiner Lebenserfahrung weiß ich jedoch: Dafür sind wir nicht hier. Wir haben uns nicht inkarniert, um uns dann einfach irgendwie durch unser Leben zu wurschteln. Wir hatten und haben einen Plan, den man im Geburtshoroskop ablesen kann. Jeder hat seinen eigenen und doch geht es in der Summe darum, in Liebe die Freiheit zu erringen. Was bedeutet das? Die Liebe ist die höchste, die größte Kraft im Universum.

Alle sind auf der gleichen Reise

Diese Liebe ist in ihrer idealen Form durch Neptun symbolisiert, der in den Fischen deutlich darauf hinweist, dass es in unserem momentanen Bewusstwerdungsprozess nur darum gehen kann, uns mit der Liebe zu verbinden, damit wir erkennen: Wir sind alle auf der gleichen Reise. Kennen wir das Böse nicht, wissen wir das Gute nicht zu schätzen. Beides sind nur zwei Seiten einer Medaille, deren Währung das Leben ist. Als freie Wesen haben wir immer die Freiheit zu entscheiden, auf welche Seite wir uns stellen. Wenn wir anerkennen, dass wir in einer dualen Welt den Gegenpol brauchen, um zu erkennen, wie es nicht geht, dann können wir darauf verzichten in den Widerstand zu gehen, sondern können uns dem Guten zuwenden und konstruktiv ins Tun kommen.

Der Vollmond steht immer für eine Zeit der Erkenntnis, und im Löwen möchten wir als Volk etwas bewegen. Wir möchten gesehen und gehört werden und verschaffen uns eine entsprechende Bühne. Wie es der „Zufall“ will, bietet sich dafür beispielsweise vom 18. bis 20. Februar die Sicherheitskonferenz in München an, zu der nicht wenige Regierungsrepräsentanten aus aller Welt erwartet werden. Bereits jetzt wird auf vielen Kanälen dazu aufgerufen, sich als Mensch mit dem Bedürfnis nach einem freien und selbstbestimmten Leben auf dem Königsplatz in München mit Gleichgesinnten zusammen zu finden. Die Menschen verabreden sich dort, um dem eigenen Missfallen Ausdruck zu verleihen und um zu signalisieren, was sie stattdessen wollen.

Einen freundlichen Brief schreiben

Wer dort nicht hin möchte, könnte seinem Bundestagsabgeordneten mal einen freundlichen Brief schreiben und fragen, an welcher Stelle er eigentlich in all diesen kriegerischen Entscheidungsprozessen den Mund aufgemacht hat und warum er nicht dafür gesorgt hat, dass der Wunsch und Wille des Volkes insbesondere seines Wahlkreises berücksichtigt wird. Fragt ihn doch mal, wann er sich das letzte Mal für die Meinungen seiner Wähler tatsächlich interessiert hat. Was tun unsere 16 gut dotierten Ministerpräsidenten, um im Bundesrat den Wunsch ihrer Bürger durchzusetzen? Machen wir es kurz: Bei all diesen Entscheidungen spielt keine Rolle, was das Volk will. Aber wollen wir das wirklich länger hinnehmen?!

Steht der Mond im Quadrat zu Uranus dann bekommt diese Löwenkraft eine Dynamik, die auch für einen Umsturz stehen kann. Die Zeichen der Zeit signalisieren deutlich, dass eine Neuordnung anstehen könnte. Idealerweise macht sich Aufbruchstimmung breit, die sich aber auch – im schlimmsten Fall – durch populistischen Extremismus zeigen kann. Auch die Sonne im Wassermann setzt im Quadrat zu Uranus die Einheit des Landes unter Druck. Eine selbstgefällige Haltung der Mächtigen, wird die Lage nicht unbedingt entspannen. Vielleicht auch deshalb, weil wir uns an den guten alten Spruch erinnern: Alle Macht geht vom Volk aus. Der war ja schon einmal für eine friedliche Revolution gut.

Verschwendung von Steuergeldern

Neben der zweifelhaften Entscheidung, Panzer in die Ukraine zu liefern, stehen die Regierenden vor der Herkules-Aufgabe, die Verschwendung von Milliarden an Steuergeldern für die Maskendeals von Jens Spahn zu rechtfertigen, um nur den prominentesten Abgeordneten zu nennen. Die hohe Übersterblichkeit, ein nie gekannter Krankenstand in den Unternehmen und alarmierende Meldungen der Hausärzte über galoppierenden Krebs, die dramatische Zunahme von Autoimmunkrankheiten und Krankenbilder, die so manchen Arzt an die Grenzen seines Wissens bringt, sind weitere Stichworte, die im Volk für Unmut sorgen. Sogar die Tageszeitungen berichten inzwischen darüber, was mich fragen lässt, wie schlimm es wirklich stehen muss, wenn sie das tun.

Atmen wir das alles auf unserem Meditationskissen weg oder haken wir da mal nach und ziehen jene zur Rechenschaft, die das alles letztendlich verbockt haben? Die ersten Verantwortlichen wie Tierarzt Wieler, der eine führende Rolle bei dem ganzen Corona-Irrsinn übernommen hatte, zieht sich jetzt schon sicherheitshalber vornehm zurück. Akzeptieren wird das einfach so? Jeder Vorstand eines Fußballvereins muss erstmal einen Rechenschaftsbericht abgeben, bevor er seinen Hut nehmen kann und „entlastet“ wird. Bei so einer Schlüsselfigur fällt das aus, weil unangenehme Fragen gestellt werden könnten?!

Unabhängigkeit ist uns wichtig

Der Mond im Quadrat zu Uranus macht den Umgang mit all diesen Themen nicht einfacher, denn er möchte, dass “etwas läuft”. Unsere Unabhängigkeit wird uns wieder wichtig und das treibt uns an, ins Tun zu kommen. Bleibt die Frage: Was? Hinweise gibt uns die Sonne im Wassermann. Sie ist das Leitbild der Rebellen, der Reformer, die sich auf den Weg machen, veraltete Strukturen zu durchbrechen und neue Wege zu gehen. Ihr Blick ist auf die Zukunft gerichtet. Die Sonne bildet mit Mars ein Trigon, was unserer Tatkraft etwas Überzeugendes geben kann wodurch wir auch andere aufmuntern können, mitzumachen. Wir fragen uns: Wie frei kann das Leben sein? Wie können wir lästige Fesseln abstreifen und unseren persönlichen Spielraum erweitern?

Wie schon so oft, weise ich auch heute auf das Thema der Gemeinschaftsbildung hin. Sie fordert uns alle heraus, denn es gilt zu erkennen, dass die individuelle Entwicklung und die Bildung eines Miteinanders keine unüberbrückbaren Gegensätze sind, sondern auch nur zwei Seiten einer Medaille. Ein bewusstes und eigenverantwortliches Individuum ist Bedingung für eine starke und autarke Gemeinschaft. Individuelle und kollektive Krisen können dann konstruktiv gelöst werden, wenn Gemeinschaft individuelles Leben fördert und umgekehrt das Individuum die Gemeinschaft. Diese wesentlichen Prozesse auch einer Gesellschaft finden in zahlreichen Ländern aber nicht mehr in ausreichendem Maße statt, weil das Individuum in der Regel das nackte Überleben sichern muss und im Zuge der diversen Krisen einen immer härteren Existenzkampf durchstehen muss.

Respekt und Achtung

Respekt und Achtung gegenüber den Bürgern, die den Sesselpupsern auf den Regierungsbänken und dem ganzen Tross, der daran hängt, die Existenz sichert, ist schon lange abhandengekommen. Respekt und Achtung ist, das vergessen viele schnell, kein selbstverständliches Gut, sondern bedarf eines Verhaltes, was Respekt und Achtung zur Folge hat. Wenn die Masse nur alles klaglos abnickt und sich immer weiter in die Repression drängen lässt, dann muss sie sich nicht wundern, wenn der Druck immer stärker wird. Ein Löwe, der an diesem Vollmond eine tragende Rolle spielt, würde das niemals tun. Er kann geduldig sein, wenn es erforderlich ist, aber auch kräftig Brüllen, wenn im etwas zu viel wird.

Mit Merkur im Steinbock brüllen wir nicht einfach los, was auch seine Vorteile hat, sondern wir denken erstmal gründlich darüber nach. Wir bauen keine Luftschlösser, sondern gehen realistisch ans Werk. Merkurs Sextil mit Neptun zeigt an, dass wir dabei in Bildern denken und sehr wohl eine Vorstellung davon bilden können, wie wir unser Gemeinwohl lebenswerter gestalten können. Venus in den Fischen raunt uns liebevoll zu, dass wir dabei durchaus auch idealistisch vorgehen dürfen. Ideale – so formulierte es einst der amerikanische Publizist Carl Schurz – sind wie Sterne. Wir erreichen sie niemals, doch wie Seeleute richten wir unseren Kurs danach. Je kräftiger und einladender diese Ideale sind, umso leichter können wir sie durchsetzen. Denn sie stützen uns und lassen uns nicht beim ersten Widerstand einknicken und die Segel streichen.

Mars in den Zwillingen versorgt uns mit taktischem Geschick. Wir reden miteinander und diskutieren die Möglichkeiten zur Veränderung. Mit Jupiter in den Fischen belassen wir es jedoch nicht beim Reden, sondern wir setzen uns auch dafür ein, dass unsere Ansichten Gehör finden. Wir glauben an die eigenen Willenskraft und sind im Notfall auch bereit, dafür zu kämpfen. Wir suchen nach dem Sinn des Leben, bei dem uns das Trigon von Jupiter und Lilith behilflich ist. Beide zeigen an, dass wir bereit sind, unser bisheriges Weltbild in Frage zu stellen und unsere Glaubensmuster zu durchdenken. Mit der Opposition von Lilith und Pluto gehen wir dabei durchaus kraftvoll ans Werk. Unser Unterbewusstsein macht sich bemerkbar und signalisiert, dass wir bereit sind, uns unseren eigenen, inneren Tiefen zu stellen. Wir machen uns auf den Weg zur Selbstfindung und nehmen auch schmerzvolle Erfahrungen an, weil wir wissen, dass wir an ihnen reifen.

Rebellen und Pioniere mit feurigen Herzen

Der Vollmond im Löwen lässt die Herzen der Rebellen und Pioniere feurig schlagen. Mit seiner Erdbetonung müssen wir ausufernde Gewaltexzesse vermutlich nicht fürchten und dennoch geht es jetzt darum, Signalfeuer für unsere Grenzen zu setzen. Wir müssen den Verantwortlichen zeigen: Wir sehen euch und wir sind mit all dem, was ihr in unserem Namen tut, nicht mehr einverstanden. Widerstand allein reicht aber nicht. Fruchtbar wird die Wirkung dieses Vollmondes erst, wenn jeder einzelnen von uns die Frage beantworten kann: Wer will ich sein und wie will ich leben? Viele von uns haben den gleichen Schmerz. Wenn wir uns mit diesem Bewusstsein gemeinschaftlich zusammentun, dann haben wir am Ende dieser Phase unserer Menschheitsentwicklung ein lebenswertes Konzept für ein neues Miteinander. Packen wir es an. Gemeinsam.

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Uranus ist wieder direktläufig

Uranus ist wieder direktläufig

Uranus direktläufig

Freie Fahrt für Veränderungen

Uranus geht wieder vorwärts und dürfte in unser aller Leben wieder mehr Dynamik bringen. Seit dem 24. August 2022 hatte er seine Rückwärtsschlaufe durchwandert. Jetzt ist wieder freie Fahrt für Veränderungen. Was darf sich ändern? Schauen wir uns Uranus mal genauer an. Sein Symbol zeigt einen Kreis mit einem Punkt darin und einen Pfeil, der direkt nach oben zeigt. Der Kreis symbolisiert unser zentriertes Bewusstsein. Das ausgerichtet sein auf sich selbst und die eigene Individualität strebt mit dem Pfeil zum Himmel, zum Licht, zu Bewusstsein und zur Zukunft. All das was wir in den vergangenen Monaten in unserem inneren an Veränderungen vorbereitet haben, tritt jetzt in unserem Außen in Erscheinung. Uranus will etwas aus unserem Geist hervorbringen, das zukunfts- und richtungsweisend ist.

 

 

Astrologen sehen Uranus aber auch noch auf eine andere Art und Weise, denn er symbolisiert auch die zwei Seiten unserer Persönlichkeit: Die physische, also unseren Körper und die psychische, die seelische Seite unseres Menschseins. Das Symbol dafür ist ein bisschen anders, denn über dem Kreis werden diese beiden Hälften von uns durch das Kreuz der Materie miteinander verbunden. Die seelische und die körperliche Seite unseres Lebens leben wir auf der Erde. Durch unser Bewusstsein, das durch den Kreis symbolisiert wird, erringen wir immer wieder neue Erkenntnisse über unser „Ich bin“.

Uranus sprengt alles

Uranus mag keine Routine, Gewohnheiten sind im zuwider, er sprengt alles, was sich festgefahren hat und woran wir uns gewöhnt haben. Er ist der Impulsgeber für die Veränderung, den Wandel. Was er tut, geschieht schnell, unvorbereitet, unkonventionell und gründlich. Entdeckt am Vorabend der französischen Revolution steht er auch für die Revolte, den Protest, das Unangepasste. Durch welches Haus läuft Uranus gerade? In diesem Lebensbereich kannst du ab jetzt mit vielen plötzlichen und gründlichen Veränderungen rechnen.

In deinem Geburtshoroskop sagt er etwas aus über deine innere Logik, deine inneren Widersprüche und das Potenzial für unerwartete Handlungsweise. Er zeigt an, wo wir immer wieder zwischen die Fronte geraten, aber auch in welchen Bereichen wir vermitteln können. Er weist darauf hin, was uns am ehesten unzufrieden macht, oder wir plötzliche geniale Einfälle haben und einen starken Drang nach Veränderung haben. Hast Du schon eine Idee, was sich in deinem Leben jetzt verändern will? Wo deine Widersprüche erkennbar werden und die Ursachen deiner Unzufriedenheit? Nein? Dann unterstützt dich in deinem Bewusstwerdungsprozess dein Horoskop.

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Neumond am 21. Januar 2021

Neumond am 21. Januar 2021

“Stirb und Werde” –
ohne faule Kompromisse

Steht der Mond im Wassermann wie an diesem 21. Januar, sind wir offen für Neues und können uns auf einen Mondzyklus einstellen, während dem wir es mögen, wenn etwas „läuft“. Mehr als sonst brauchen wir Freiraum für uns selbst. Da der Neumond auf dem ersten Grad im Wassermann steht, tun wir das mit viel Herzblut und können sogar so etwas wie Aufbruchstimmung entwickeln. Mit einer gewissen emotionalen Distanz bewahren wir uns vor gefühlsmäßigen Verstrickungen und langweiligen Verpflichtungen auf Kosten von emotionaler Tiefe und Verbundenheit.

Im Zusammenspiel mit der Sonne pflegen wir vielleicht sogar einen eigenwilligen Lebensstil, weil wir uns daran erinnern, dass wir in unserem innersten Wesen ein Individualist sind. Wir sympathisieren mehr als sonst mit den Rebellen und Reformern dieser Welt, wollen veraltete Strukturen durchbrechen und neue Wege gehen. Unser Blick ist auf die Zukunft gerichtet. Für Veränderungen sind wir offen und haben ein gutes Gespür für die Chancen, die in einer Situation liegen.

Vertrauen ins Leben

Dass uns dabei nicht gleich die Puste ausgeht, dafür sorgt das Sextil zu Jupiter, was unserem Vertrauen ins Leben gut tut. Auch unser Selbst-Vertrauen wird dank Jupiters Wirken vom Widder aus gestärkt. Wir haben einen Blick für das Positive und können fast eine Erwartungshaltung entwickeln, dass das Schicksal uns das Glück auf dem Silbertablett serviert. Ich werde dir nicht verraten müssen, dass es das meist nicht tut.

Mit spontaner Offenheit und Enthusiasmus begeistern und überzeugen wir Gleichgesinnte. Wir bauen an unseren Netzwerken, die uns den Halt geben werden, den wir brauchen, wenn wir die Zeitenwende, die bis 2025 spürbar sein wird, vorerst abgeschlossen haben. Mit der Konjunktion von Neumond und Pluto ist klar, dass der Wandel nicht mit kleinen Korrekturen getan ist. Die Entwicklung der Menschheit ruft laut und vernehmlich nach dem großen „Stirb und Werde“ ohne faule Kompromisse.

Initiative und Optimismus

Wir verstehen jetzt andere Menschen auf einer tieferen emotionalen Ebene, auch wenn wir das vermutlich nur wenig zeigen. Wir geben uns eher kontrolliert und reagieren mit Zurückhaltung, wenn Themen auf der Tagesordnung stehen, die uns und unsere Begehrlichkeiten triggern. Die Zeitqualität fördert Initiative und Optimismus. Haben wir dabei eine offene und tolerante Haltung, erleichtern uns diese die kommenden Wochen. Wir sollten auf eine großzügige und unkomplizierte Art und Weise den Anforderungen des Lebens begegnen und immer bedenken, dass wir alle, jeder für sich mit Fragen des Wandels konfrontiert sein wird.

Welches Wandlungspotenzial sich dir offenbart, kannst du mit einem Blick in dein Horoskop überprüfen. In meinen Beratungen sind viele Menschen, die sich eine Klarheit darüber verschaffen wollen, worum es in ihrem Leben wirklich geht. Ist dir klar, was du werden willst? Hast du den roten Faden deines Lebens schon ergriffen? Wenn nicht, kann ich dir mit meiner Arbeit zweckdienliche Hinweise geben – sei es mit einer Beratung, einer Textanalyse oder einem meiner Online-Formate. Am 24. Januar startet ein weiterer Zyklus meines Online-Kurses „Besserdenker“. In diesem gehe ich an sechs Abenden anschaulich und lebensnah verständlich auf die Wesensart des Menschen ein. Dabei spielt unser Denken, Fühlen und Wollen eine tragende Rolle aber auch die kosmischen Gesetze. Du erfährst, welche das sind und wie du diese für die Gestaltung deines Lebens nutzen kannst.

In meinem Webinar „Beruf & Berufung am 26. Januar, gehe ich auf deine ganz persönlichen Talente, Werkzeuge und Perspektiven ein, was deinen Job betrifft. Und dann habe ich noch das Webinar „Schicksal & Mondknoten“ im Angebot, das am 8. Februar stattfindet. Der Mondknoten gibt Hinweise auf die große Überschrift deines Lebens. Daher ist es für die Steigerung unseres Bewusstseins und das Verständnis für den Verlauf unseres Lebens wirklich wertvoll, wenn wir wissen, worum es in diesem Leben eigentlich geht.

Überwindung der alten Wahrheit

An diesem Neumond im Wassermann geht es oft und viel um Machtthemen und die Überwindung der alten Wahrheit, dass es in der Welt Stärkere und Schwächere gibt und dass die Stärkeren Macht und Autorität ausüben. Jetzt geht es für uns alle darum, sich selbst zu ermächtigen, die eigenen Talente und Fähigkeiten auszuleben und in diese Welt zu geben. Dafür sind wir angetreten, als wir uns dazu entschieden haben, dieses Leben zu leben. Nutzen wir die Wandungskräfte des Plutos in Konjunktion mit dem Neumond, haben wir eine beachtliche “Power”, sind leistungsfähig, belastbar und können viel erreichen.

Merkur, der ab dem 18. Januar im Steinbock wieder direktläufig ist, fördert uns darin, auf eine gründliche und realistische Weise zu denken. Unser Verstand arbeitet präzise und zuverlässig. Neuen Ideen gegenüber sind wir eher konservativ eingestellt und prüfen diese in der Regel sorgfältig, bevor wir sie übernehmen. Das verhindert, dass wir unrealistischen Tagträumen hinterherrennen. Das Quadrat von Merkur und Jupiter mahnt, dass wir in unserem Denken nicht zu kleingeistig sind, sondern uns auch auf große Denkbögen und Konzepte einlassen sollten. Die schnelle Lösung wird uns übermorgen nichts mehr nützen. Wir brauchen Konzepte, die zukunftstauglich sind.

Die drei Siebe der Weisheit

Bei aller Begeisterung in unserem Wollen, sollten wir kritisch bleiben und unsere Gedanken und Worte durch die drei Siebe der Weisheit rieseln lassen, von denen bereits Sokrates erzählte: Das erste Sieb ist das der Wahrheit. Hast du das, was du sagen willst, geprüft? Bist du dir sicher, dass es wahr ist? Das zweite Sieb ist das der Güte. Wenn es wahr ist, was du erzählen möchtest, ist es auch gut? Und das dritte Sieb dient dazu, herauszufinden, ob es wichtig und notwendig ist, was du zu sagen hast. In einer Zeit, in der wir an einem extremen Informationsüberschuss leiden, tut es Not, dass wir alle darauf achten, was wir sagen und mit welchem Motiv wir das tun. Dieselbe Sorgfalt sollten wir an den Tag legen, wenn wir Informationen konsumieren. Ist wirklich alles, was wir den lieben langen Tag an Informationen auf uns einprasseln lassen notwendig, um das eigene Leben zu leben? Halten uns diese Informationsfluten nicht eher sogar davon ab genau das zu tun: Das eigene Leben zu leben?!

Der Liebe den Raum öffnen

Was es heißt, wahrhaftiger zu leben, signalisiert uns Venus im Wassermann, die dort der Liebe den Raum öffnet, in Partnerschaften nicht nur ein „Wir“ zu pflegen. Vielmehr wirft sie die Frage nach der individuellen Seite von uns auf. Selbstlos ist nur dann wertvoll, wenn wie wissen, wer „Selbst“ ist und was „Selbst“ will. Andernfalls ist es eine willenlose Unterordnung. Wir können, wenn wir mit diesem Aspekt ins Resonanz gehen, unkonventionell originelle Ideen und Lösungen schöpfen und unsere Zweisamkeit von lähmender Alltagsroutine befreiten. Das ist mehr, als am kommenden Valentinstag, der am 14. Februar wieder ansteht, rote Reizwäsche zu tragen oder rote Rosen zu schenken.

Die Konjunktion von Venus und Saturn zeigt an, dass es um nicht weniger als eine neue Ordnung des Menschseins geht, die wir finden müssen – bei all den vielschichtigen Themen für die Venus steht. Es ist nicht nur unser Liebesleben, das nach neuen Konzepten ruft, sondern auch unsere Auseinandersetzung mit unserer Kultur, mit unserer Kunst als Ausdruck des Geistes, die wiederum unseren Kulturraum füllt. Es geht um unsere Landwirtschaft, unsere Ernährung und das liebe Geld. Es geht um unseren Heimatplaneten, Mutter Gaia, die uns so zuverlässig durch den Kosmos trägt und die wir wahrlich mit Füßen treten.

Die notwendigen Dinge des Lebens teilen

Wollen wir wirklich als Epoche in die Geschichte eingehen, in der wir lieber die Menschen im Mittelmeer ertrinken ließen, anstatt mit ihnen die notwendigen Dinge des Lebens zu teilen? Das lässt uns vielleicht das Trigon von Merkur mit dem aufsteigenden Mondknoten fragen. Ich nenne diesen gnadenlosen Missstand als Stellvertreter für viele Gräueltaten zu der wir als Kollektiv offensichtlich fähig sind. Verachten wir wirklich noch immer Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder Weltanschauung? Haben wir wirklich immer noch nicht begriffen, dass wir alle Zeugnis der göttlichen Schöpfung sind? Jeder einzelne von uns ist nicht weniger als eine Idee Gottes! Wo bleibt da die Achtung gegenüber sich selbst und damit der Schöpfung? Wieviel Selbstachtung hat ein Mensch, der anderen Übles tut?

Das erste kosmische Gesetz besagt: Alles ist Geist. Das hat die Konsequenz, dass alles mit allem verbunden ist. Im Geiste gibt es keine Gartenzäune. Alles was du tust, wirkt auch auf deinen Nächten, wie auch all das, was der Nächste tut, auf dich wirkt. Lassen wir unbeachtet Menschen im Mittelmeer angst- und qualvoll ertrinken, dann macht das auch was mit uns, mit dir und mit mir. Wir vergiften mit einer solchen Gleichgültigkeit unser aller Leben – auch das eigene. Gesunder Egoismus hieße, die Ärmel hochzukrempeln und nicht nur darauf zu achten, dass es mir gut geht, sondern auch im Sinne der Weltenfamilie meinem Bruder und meiner Schwester. Klingt gut? Dann frage dich jetzt: Was tust du dafür? Was bist du bereit in deinem Leben zu opfern, damit es deinem Bruder gut geht? Was kannst du sterben lassen, damit du Raum hast, um deiner Schwester zu helfen?

Kindern Raum schenken, um zu lernen

Ich habe vor knapp einem Jahr von einer Frau gehört, die ihr gewohntes Leben aufgegeben hat, um zu helfen. Sie zog aus, um Kindern Raum zu schenken, um zu lernen. Sie ermöglicht ihnen seitdem jeden Tag eine warme Mahlzeit und schenkt damit jedem einzelnen dieser Kinder eine Option auf ein zukunftsreiches Leben. Sie schafft mit ihrem Lebenswerk eine Keimzelle, damit diese Kinder zu Erwachsenen reifen, die ihr Gemeinwohl verantwortlich verwalten können. Sie schafft eine Option auf eigenverantwortliches Miteinander mit satten Bäuchen, ohne körperlichen wie geistigen Missbrauch, mit einer Option auf Hoffnung und ein lebenswertes Leben.

Diese Frau heißt Christine Rottland, die 2003 den Verein Asante gründete und jeden Tag unter der Sonne Kenias ihrer Liebe zu den Menschen vor Ort ein Denkmal setzt. Ihr tun es inzwischen viele gleich, die vor Ort mit anpacken. Der Verein hat keine Marketingabteilung und betreibt auch nicht Fundraising, also das professionelle Eintreiben von Spenden, für das oftmals üppige Provisionen fließen. Das Asante-Team macht einfach und hofft im Wesentlichen darauf, dass sich dieses Projekt herumspricht und Menschen findet, die bereit sind, eine Schulpatenschaft zu übernehmen, die helfen wollen.

Brief mit vielen bunten Zeichnungen

Mein Patenkind heißt Abighail, ein siebenjähriges Mädchen, dass uns Weihnachten einen Brief mit vielen bunten Zeichnungen geschrieben hat. Sie schrieb, wie gern sie zur Schule geht und wie dankbar sie ist, dass sie lernen darf. Das hat mich tief berührt. Meine Kinder haben mir mit sieben Jahren mit rollenden Augen durch die Zahnlücken zugenuschelt, dass sie erstmal chillen müssen, bevor sie Hausaufhaben machen… Warum erzähle ich dir das in diesem Podcast? Nun, wenn du so gar keinen Plan hast, welchen Beitrag du leisten kannst, um diese schöne Welt zu einem besseren Ort zu machen – hier wäre eine Möglichkeit, die ich aus vollem Herzen empfehlen kann. Setze bitte vielleicht auch hier ein Signal für das neue Wir! Teile die Information, dass es Asante gibt und vielleicht übernimmst du – wie ich – die Verantwortung für ein Kind, dass vielleicht eines Tages einen Beitrag leistet, damit seine Brüder und Schwestern erst gar die tödliche Reise antreten, um über das Mittelmeer nach dem vermeintlich besseren Europa zu gelangen.

Kommen wir zurück zur Astrologie. Mars, der unseren Willen durchpulst, ist seit dem 12. Januar wieder direktläufig und sorgt bis Ende März noch in den Zwillingen für unser taktisches Geschick. Kommunikation ist das Mittel der Wahl, mit dem wir uns durchsetzen. Sehr eindrücklich tut das zur Zeit Prinz Harry, der jüngste Sohn von King Charles, der diesem dekadenten Establishment auf vielen Medienkanälen den Marsch bläst. Ich bin amüsiert, mit wieviel Mut und Präsenz er die Teetassen in den königlichen Palästen zum Erzittern bringt. Ihm hilft dabei vielleicht Lilith im Tierkreiszeichen Löwen, die dem Neumond in der Konjunktion zu Pluto gegenübersteht und unsere Herzen mit der notwendigen Löwenkraft versorgt.

Loslassen mit großzügiger Geste

Dem geforderten „Stirb und Werde“, das Pluto einfordert, stehen wir dadurch mit einer gewissen Gelassenheit gegenüber. Wenn wir etwas Loslassen, dann können wir das mit einer großzügigen Geste. Je mehr wir dabei mit unserem inneren Seelengrund verbunden sind, desto mehr können wir auf eine herzliche und würdevolle Art unsere Emotionen zum Ausdruck bringen. Vergiss nicht: Sich dem Zyklus des Lebens zu stellen und alles zu seiner Zeit wieder loszulassen, erfordert Demut und verträgt sich nicht ohne weiteres mit einem starken Ego.

Liliths Opposition zur Sonne zeigt an, dass wir vielleicht manchmal Schwierigkeiten haben, Wille und Gefühlstiefe zusammenzubringen. Achten wir darauf, dass wir uns nicht mit Zielen identifizieren, die uns das Ego einflüstert. Nimm Verbindung zu deinem Bauchgefühl auf, dass dich dabei unterstützt, ein Leben aus den tiefsten Gefühlen heraus zu gestalten. Die Energie sollte aus dem Vollen fließen und Liebe, Leidenschaft, aufwühlende Gefühle und intuitive Erkenntnisse dem Willen und den Ansprüchen des Egos ebenbürtig werden. Auch mit unserem Mutterbild und unserer Empfangsbereitschaft für Neues dürfen wir uns auseinander setzen und unseren eigenen Bedürfnisse Aufmerksamkeit schenken.

Das Weltbild in Frage stellen

Liliths Trigon zu Jupiter lässt uns auf die Idee kommen, uns mit unserem Weltbild auseinander zu setzen und dieses vielleicht sogar an der ein oder anderen Stellen in Frage zu stellen. Der Lebenssinn ist keine Sache, die man sich einmal erwirbt und dann bis an sein Lebensende mitschleppt, sondern etwas, das in einem mehr oder weniger regelmäßigen Zyklus erneuert werden will. Dazu ist jetzt die Zeit da. Wie ein Baum jeden Frühling neue Blätter treibt und diese im Herbst wieder abwirft, so muss unser Weltbild und unsere Wahrheit immer wieder neu aufgebaut und wieder losgelassen werden. Und wie der Baum wachsen wir dabei und verankern uns mehr und mehr in unserem “Seelengrund”.

Ja, und dann ist da noch die Opposition von Lilith mit Pluto, ein Aspekt, der wahrlich Sprengkraft hat. Denn unser Unterbewusstsein, unsere weibliche Seelenkraft und Gefühlstiefe möchte in diesen Tagen zum Ausdruck gebracht werden. Je mehr wir den Zugang zu der eigenen Intuition und Gefühlstiefe finden, desto mehr ahnen oder wissen wir, dass eine schmerzhafte Erfahrung nicht nur ein sinnloser Schnitt im Leben ist, sondern uns tiefer auf unser eigenes Wesen zurückwirft und letztlich zu immer größerer seelischer Reife führt.

Der Neumond im Wassermann ist also der Auftakt der großen kosmischen Wandlungsimpulse, die 2023 auf uns zukommen werden. Wenn Pluto Ende März in den Wassermann wandert, wird er unsere Gesellschaft unser Miteinander transformieren. Wie er das tut, liegt an jedem Einzelnen von uns. Wir haben dabei getreu dem Gesetz der Polarität die Wahl zwischen dem neuen Wir, was sich durch Brüderlichkeit auszeichnet, oder indem wir den Mächtigen erlauben uns weiter digital, finanziell und durch mehr oder weniger unsinnige politische Entscheidungen zu unterjochen. Noch haben wir die Wahl. Veränderung findet dann statt, wenn wir bereit sind, die Komfortzone unserer Gewohnheiten zu verlassen. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg, ergreifen wir die Chance, unsere Welt so zu gestalten, dass Freiheit das Fundament von allem ist und die Liebe die Gestaltung der Räume prägt, die darauf gebaut werden. Das Haus Gottes hat viele Räume. Für welchen möchtest du ins Tun kommen?

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Authentisch und erfüllt leben

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In angespannten Zeiten wie diesen ist es nicht leicht, immer den Überblick zu behalten, was in unserem Leben noch relevant ist. Wir werden zugeschüttet mit Informationen, die uns allzu oft von uns und unserem Leben weglocken. Wenn wir ehrlich sind, dann haben die allermeisten Infos mit uns und unserem Leben wenig bis nichts zu tun. Oft ist die Angst der Motor, mit dem wir auf all die vielen Infos reagieren. Aber auch unser innerer Schweinehund sorgt dafür, dass wir uns lieber auf fremden „Baustellen“ tummeln als auf der eigenen. Denn wenn wir uns mit der „Not“ anderer oder im Außen befassen, dann brauchen wir das nicht mit dem eigenen Befinden zu tun.

Hilfreich ist, sich in diesem Zusammenhang ein Bewusstsein darüber zu verschaffen, was geändert werden will und was Bestand haben soll. Hilfreich sind bei diesen Prozessen der Bewusstwerdung Fragen. Wenn du deine Fragen kennst, dann ist der Weg zu deinen Antworten nicht mehr weit. Fragen sind der Schlüssel, mit denen du die Tür zu deinen Lösungen öffnest.

Den Fokus auf die Lösung lenken

Fragen allein reichen aber nicht. Es gibt noch einen kosmischen Trick: Wenn du den Fokus weglenkst vom Problem hin zu den Lösungen, zu dem Guten in deinem Leben, dann wird sich dein Leben schnell verbessern. Aber Achtung: Rhythmus ersetzt Kraft. Es braucht eine konsequente Gedankenkontrolle, damit wir alten Mustern in uns Paroli bieten können.

Mache diese Fragen zu deinem täglichen Brot und du wirst nie wieder „hungern”.

Aktive Veränderung unterstützt du mit diesen Fragen:

  • Wozu brauche ich Selbsterkenntnis?
  • Was sind meine Ziele?
  • Wovor habe ich Angst?
  • Wie überwinde ich die Angst?
  • Schaffe ich das alleine oder in der Gemeinschaft?

In unserem Leben als Mensch geht es um nichts anderes als darum, Bewusstsein zu erringen.

Hilfe von der guten Fee!

Du bist dir nicht sicher, welche Probleme du wirklich angehen willst? Dann hilft dir die gute Fee!

Stell dir vor, du hast geschlafen und wachst gut erholt auf. Was du nicht weißt: Nachts war die gute Fee bei dir und hat dir – einfach so – alle deine Probleme gelöst. Du hast keine mehr.

Frage: Woran merkst du, dass sie da war? Was ist anders?

Wenn du eine Weile darüber nachdenkst, findest du bestimmt Hinweise, wo in deinem Leben das Potenzial für Veränderung steckt.

Probleme haben auch eine gute Seite

Bei allem Suchen nach den Schattenseiten dürfen wir nicht vergessen: Unsere Probleme haben auch eine gute Seite! Denn sonst hätten wir sie längst gelöst. Irgendein Vorteil hat bislang dafür gesorgt, dass wir immer noch in diesem einen Thema oder in mehreren feststecken. Daher lohnt es sich, diese Seite unseres Problems etwas genauer anzuschauen. Je präziser wir dabei sind, umso leichter können wir die Lösung beim Schopfe packen.

Frage also auch:

  • Was ist noch nicht gut genug oder perfekt genug?
  • Was bin ich bereit aufzugeben, um die Probleme, die mich belasten, zu lösen?
  • Wie kann ich erreichen, dass die Lösung des Problems für mich möglichst angenehm und erfreulich ist?

Einen positiven Start in den Tag nutzen

Du hast jeden Morgen die Chance, deinem Leben eine neue Richtung zu geben. Nutze nach dem Aufwachen die Zeit und schaffe Platz für einen positiven Start in den Tag. Auch dabei können dir Fragen helfen!

  • Was macht mich in meinem Leben im Moment glücklich?
  • Was löst dieses Glücksgefühl aus?
  • Wo im Körper ist es?
  • Was finde ich in meinem Leben angenehm und schön?
  • Was genau ist in diesem Moment anregend?
  • Worauf bin ich in meinem Leben stolz?
  • Wie fühle ich mich jetzt gerade, wenn ich daran denke?
  • Welche Farbe hat dieses Gefühl?
  • Wofür bin ich in meinem Leben dankbar?
  • Was genau macht mich dankbar?

Unterschätze deine Antworten auf diese Fragen nicht! Je bewusster du dankbar bist, umso mehr ziehst du in dein Leben, wofür du dankbar sein kannst. Frage dich:

  • Was genieße ich in meinem Leben ganz besonders?
  • Wofür setze ich mich in meinem Leben ganz besonders ein?
  • Was genau ist der Grund für diesen persönlichen Einsatz?
  • Wen liebe ich? Wer liebt mich?
  • Wie genau drückt sich diese Liebe aus?
  • Wie fühle ich mich mit dieser Liebe?

Du wirst den ganzen Tag immer wieder an diese Fragen denken und dich damit auseinandersetzen. Das schafft Bewusstsein und sorgt dafür, dass du nicht ständig gedanklich um deine Probleme kreist.

Genauso wichtig, ist es, mit der richtigen Stimmung einzuschlafen. Wenn wir schlafen, räumt unsere Seele auf. Wenn wir vor dem Einschlafen Fragen stellen, helfen wir unserer Seele dabei. Es verhindert, dass wir vor dem Einschlafen Probleme wälzen. Das sollten wir vermeiden, da unsere Seele in diesem Fall eine ganze Menge „Müll“ verarbeiten muss. Tun wir das, wachen wir am nächsten Morgen wie gerädert auf. Wenn wir stattdessen liebevoll mit uns umgehen und eine anerkennende Tagesbilanz ziehen, schöpft unsere Seele über Nacht Kraft für einen guten und konstruktiven Start in den Tag.

Frage dich vor dem Einschlafen:

  • Was habe ich heute gegeben?
  • Was habe ich mir gegeben und was anderen?
  • Was habe ich heute dazugelernt?
  • Was habe ich heute in meine Zukunft investiert?
  • Auf welche Weise hat der heutige Tag zur Qualität meines Lebens beigetragen?
  • Was kann ich besser machen?

Freue dich auf einen neuen Tag voller Chancen – und Wunder!

Nicht vergessen! Rhythmus ersetzt Kraft! Übe täglich! In meinem Kurs „Besserdenker“ gehe ich auf all diese Fragen ein. Viel mehr noch. Ich erkläre dir auch, welchen kosmischen Gesetzen wir mit unserem Sein unterworfen sind und wie wir diese nutzen können, um unseren Leben einen authentischeren und erfüllenden Charakter zu geben.

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Lilith im Löwen

Lilith im Löwen

Löwenkraft für unsere
wilden Herzen

Lilith wird am dem 8. Januar bis zum 3. Oktober 2023 unsere Herzen mit Kraft versorgen. Mit diesem Aspekt tun wir uns leichter, dem zyklischen Werden und Vergehen in der Natur und im Leben großzügiger gegenüber zu stehen. Wenn wir schon loslassen müssen, dann mit einer großen Geste. Unserer körperverbundenen Instinktnatur haftet etwas majestätisches an. Die Schattenseite davon ist ein nicht immer angebrachter Anspruch auf Herrschaft.

Je mehr wir jedoch mit unserem inneren Seelengrund verbunden sind, desto mehr dürfte er sich in unserem Sein als herzliche und würdevolle “Frauenkraft” zum Ausdruck bringen. Sich dem Zyklus des Lebens zu unterziehen und alles zu seiner Zeit wieder loszulassen, erfordert Demut und verträgt sich nicht ohne weiteres mit einem starken Ego. Vor allem in den “Schlussszenen” in unserem Leben, wenn die Zeit für etwas erfüllt ist und es ums Loslassen geht, können wir diese Zwiespältigkeit erleben.

Die verborgenen Aspekte des Seins

Lilith – die geheimnisvolle, dunkle Mondgöttin – ist Symbol für verborgene Aspekte des menschlichen Daseins. Sie ist der Schatten, den wir ins Bewusstsein heben müssen, um zur Ganzheit zu gelangen. Sie steht für etwas Namenloses, nicht mit rationalen Begriffen Fassbares, das tief in der menschlichen Seele schlummert. Gleichzeitig ist sie eine Verkörperung des weiblichen Prinzips.

Sie betritt dann als Rachegöttin die Bühne unseres Lebens, wenn wir das ewig weibliche, das Empfangende in uns unterdrücken. Dies ist seit dem Aufkommen des Patriarchates mehr oder weniger der Fall. Wollen wir nicht die zerstörerischen Seiten der Lilith oder der weiblichen Urkraft des Unbewussten heraufbeschwören, so müssen wir den weiblichen Gefühlskräften den Raum in unserem Leben zugestehen, der ihnen gebührt.

Ein sensitiver Punkt

Lilith ist kein Planet oder Asteroid Himmelskörper, sondern der zweite Brennpunkt der elliptischen Umlaufbahn des Mondes um die Erde, also etwas Nicht-Materielles, ein sensitiver Punkt. Dieser “leere” Punkt am Himmel entspricht denn auch keinem klar fassbaren Teilaspekt der menschlichen Persönlichkeit. Lilith kann eher als eine tiefgründige Gefühlsenergie verstanden werden, die uns hilft, unser Potential zu verwirklichen. Mit ihrer Unterstützung bauen wir etwas im Leben auf, bringen es zu einem Höhepunkt und lassen es wieder los, um uns etwas Neuem zuzuwenden. Lilith lässt uns die Früchte unseres Tuns nicht genießen, sondern fordert Loslassen und Absterben in einem nicht zu durchbrechenden Zyklus von Werden und Vergehen. Wir haben manchmal Mühe, uns von dem zu trennen, was wir geschaffen haben. Es mag uns dann ergehen wie Lots Frau. Sie erstarrte zur Salzsäule, weil sie zurück schaute.

Die signalisiert uns, das wir lernen müssen, uns vom Leben tragen zu lassen. Dann bleibt jedes Mal, wenn Lilith auftaucht, ein goldener Schimmer zurück. Wir haben einen Blick in unsere eigenen Tiefen geworfen, haben einen blinden Fleck erkannt oder eine Ahnung von der Welt hinter dem Vorhang unseres Bewusstseins gestreift. Dies ist der Sinn des Lilith-Teiles in uns.

 

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