+49 (0) 461 – 40 78 01 14 post@ilona-kraemer.de
Neumond am 30. Mai 2022

Neumond am 30. Mai 2022

Neumond am 30.5.2022

Geistreiches Wollen

Vielleicht hast Du es schon gemerkt, dass die Spannungen enorm steigen. Unwetter halten die Menschen auch hierzulande in Atem und neuerdings fürchtet sich der Homo sapiens schon wieder vor einem neuen Virus – diesmal sind es die Affenpocken. Wir können aber gleich wieder entspannen. Vor einem halben Jahr wurde in weiser Voraussicht bereits ein Medikament dagegen zugelassen.

In verschiedenen Regionen der Erde werden die Menschen mit extremen Temperaturen konfrontiert. Die 50 Gradmarke wird immer öfter gerissen, die alles andere als menschfreundliche Bedingungen schafft. Das wird neben den Flüchtlingen, die aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen Sicherheit bei uns suchen, auch Klimaflüchtlinge in Marsch setzen. Darauf sollten wir uns vorbereiten und die vielen Demos, die zur Zeit eine bunte Gesellschaft gut heißen nutzen, um uns auf die Völkervielfalt einzustimmen.

Tornados und Starkregen

Während ich den Podcast dichte, erholen sich zahlreiche Bürger dieses Landes von den Tornados und Starkregen. Wer sich fragt, wie es zu so einer plötzlichen Aneinanderreihung von Extremen kommen kann – nun, Jupiter, der Göttervater und Garant für Expansion, ist im Widder angekommen. Er wandert bis zum 28. Juli direktläufig durch das marsische Kraftfeld und dürfte für reichlich Action sorgen. Der Widder steht für den Neuanfang, für unseren Willen. Diese Kraft lässt uns aktiv werden und schürt unseren Wunsch nach Weiterentwicklung und Selbstentfaltung.

Jupiter braucht 12 Jahre, um einmal den Tierkreis zu durchwandern. Wenn du in deinem Leben zurückschaust, was im Mai 2010 oder 1998 oder 1986 dein Leben auf Trab gebracht hat, dann bekommst Du eine Vorstellung davon, wieviel Veränderungspotenzial gerade zum Greifen nah ist. Welche Dimensionen das annehmen kann und was das für die einzelnen Häuser bedeutet, habe ich in einem eigenen Podcast zusammengetragen. Den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung. Bitte lasse dich nicht irritieren, wenn ich in diesem von einem Umlauf von 18 Jahren sprechen. Es sind wirklich nur 12. Meine Tochter wird im Sommer Volljährig und somit hat die Zahl 18 für uns hier eine Präsenz wie einst für Guido Westerwelle im Wahlkampf. Bitte seht mir diesen Lapsus nach… alles andere stimmt.

Mars in seinem Domizil

Zusätzlich gepusht wird dieses Kraftfeld durch Mars, den Herrscher des Widder, der seit dem 11. Mai in seinem Domizil seine Kräfte voll entfalten kann. Jupiter und Mars im Widder sind jeder für sich genommen schon ein Kraftfeld, was fordert. An diesem Neumond bilden beide eine Konjunktion, was die offene Durchsetzungskraft immens stärkt und dementsprechend impulsiv, aggressiv und angriffslustig macht.

Diese Power bringt Dinge ins Rollen. Geduld dürfte eher schnell zu Ende sein und dennoch haben wir die optimistische Einstellung, dass uns alles bestens gelingen wird, was auch immer wir anfangen. Wir können zu unserem Ego stehen und damit auch zu unseren Stärken und Schwächen. Wir zeigen diese Zeitqualität vielleicht mit einer „Cowboyhaltung“ und können es nur schwer schlucken, wenn uns etwa misslingt. Egoismus, Übertreibung und Selbstüberschätzung sind Schlagwörter, die zu diesem Aspekt passen. Ich bin sehr gespannt, was das mit den politischen Protagonisten macht.

Offen für Neues

Die Zwillingeenergie, die sich in dem Neumond bündelt, öffnet uns für das Neue und lässt uns nach neuen Ufern Ausschau halten, was in Anbetracht des weltweiten Ist-Zustandes, sicher kein Fehler ist. Dafür steht auch das Sextil das Mars mit dem Neumond bildet. Es beeinflusst das Zusammenspiel zwischen Handlung und Wille und versorgt uns mit der Kraft, die dafür sorgt, dass wir auch umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Unser vielseitiges, flexibles, offenes Naturell können wir in diesen Tagen zeigen und sind auch in der Lage unsere Emotionen aus Distanz zu betrachten, darüber zu reflektieren und über diese zu sprechen. Unsere Tatkraft lässt Herzblut nicht vermissen, wir sind empathisch und können uns zu einer kindlichen Spontaneität hinreißen lassen.

Mit anderen Worten: Wir zapfen die Quelle der Lebensfreude an. Das sind doch beste Bedingungen, um aus der Angst zu gehen, dem eigenen Geist zu vertrauen, der uns doch schon durch so viele Leben begleitet und der geistigen Welt, die uns immer dann quasi unter die Arme greift, wenn wir sie darum bitten. Was die geistige Welt ist und welche Protagonisten dort aktiv sind, stelle ich in Kürze in meinem Essay „Die geistige Welt – was ist das eigentlich“ vor. Abonniere am besten gleich meinen Telegram-Kanal. Dann bekommst Du sofort mit, sobald die erste Ausgabe meiner Publikationsreihe online ist. Den Link habe ich unten in die Videobeschreibung gepackt.

Gründlich denken

Merkur spielt an diesem Neumond eine tragende Rolle. Noch bis zum 3. Juni ist er rückläufig und das im Stier. Das bedeutet, dass wir in der Lage sind, gründlich und wirklichkeitsnah zu denken, aber leider nicht wirklich schnell. Wir stehen manches Mal vielleicht sogar auf der langen Leitung und beharren stur auf unserem Standpunkt. Die Rückläufigkeit fördert unsere Fähigkeit, komplex und bildhaft zu denken und wir haben einen guten Draht zum kollektiven Unbewussten. Da diese Zeitqualität auch für Missverständnisse steht, sollten wir alle besonders darauf achten, dass wir uns klar ausdrücken.

Merkur steht am aufsteigenden Mondknoten, was unserem Denken eine schicksalhafte Note verleiht. Es fällt uns vielleicht schwer, dafür die Verantwortung zu übernehmen, eine Einheit zwischen Denken, Lernen und Kommunikation herzustellen. Wir dürfen uns in der rationalen Betrachtung des Lebens üben und entdecken, dass das Intellektuelle eine Quelle großer Befriedigung sein kann und nicht nur etwas für Nerds ist.

Merkur bildet mit Saturn, dem Ordnungshüter, ein Quadrat, also einen Spannungsaspekt, was zusätzlich unsere Anforderungen an unser Denken und unseren verbalen Ausdruck steigen lässt. Vielleicht beschleicht uns auch die Angst, nicht richtig verstanden zu werden. Merkur im Sextil zu Neptun beflügelt unsere Phantasie. Wir denken gern in Bildern, sind feinfühlig aber auch beeindruckbar und – noch mehr als sonst -anfällig für Manipulationen. Mein Tipp: Lasse dich nicht zum Affen machen und denke besser darüber nach, was du in deinem Leben verändern möchtest, damit du dich darin so richtig wohl fühlen kannst.

Im Trigon zu Pluto gibt uns Merkur das Gefühl: Wissen ist Macht! Insofern gelingt es uns vielleicht, uns eben nicht beeinflussen zu lassen und wir haben die Fähigkeit, gründlich über Machtfragen nachzudenken. Du fragst dich vielleicht: Wer beherrscht zur Zeit eigentlich wen und warum und was hat das Ganze mit mir zu tun? Der Aspekt ermöglicht es uns, die Schwachpunkte in allem zu erkennen – und da unser Wille bestens gefördert wird, ergreifen wir vielleicht sogar die Initiative und tun etwas dagegen.

Venus fördert die Sinnlichkeit

Nicht nur Merkur und der Mondknoten stehen im Stier – auch die Liebesgöttin Venus ist an diesem Neumond auf 28 Grad im Stier und pusht dort unsere bedächtige, sinnliche und genießerische Seite. Wir sind offen für das Schöne, haben einen Hang zu Sinnlichkeit und können diese nach Herzenslust mit dem Partner genießen. Wir haben aber auch einen ausgeprägten Besitzanspruch an Menschen und schöne Dinge. Dieser Besitzanspruch wird durch Venus im Quadrat zu Pluto nicht weniger, denn wir könnten dem Irrglauben verfallen, das Liebe etwas mit Macht zu tun hat. Dazu gehört auch, dass man vielleicht geneigt ist, den Partner von sich abhängig zu machen, weil man glaubt, dass man ihn ansonsten verliert.

Wenn wir uns der Lernaufgabe dieses Aspektes öffnen, können wir durch Beziehungen einen tiefgreifenden Wandel erleben und verstehen, dass es nur darum gehen kann, die eigene Gefühlskraft zu leben, ohne den Partner oder seine Mitmenschen zu manipulieren. Wie sagte es Rudolf Steiner einst so treffend: „Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen.“

Machen wir uns nichts vor: Auch über diesem Neumond stehen die Vorzeichen eines grundlegenden Paradigmenwechsels. Wir müssen uns entscheiden aus welchem Kelch wir künftig trinken wollen. Aus dem, der für individuelle Entscheidungshoheit, achtsames Miteinander, nachhaltiges Wirtschaften und eine Fülle von schönen Möglichkeiten steht – oder aus dem, der uns in ein enges Gatter bringt, in dem wir bestens überwacht und fremdgesteuert kaum noch Luft zum Atmen haben, geschweige denn den Raum für die individuelle Entfaltung? Wer willst du sein? Wie möchtest du leben? Und was ist wirklich bunt? Das Leben bietet soviel mehr als uniforme Regenbogenfarben. Das belegt eindrucksvoll die Farbenlehre von Goethe. Die Sterne, insbesondere Merkur, laden dich ein, dich z.B. einfach mal mit dieser zu befassen, um den Kopf frei zu kriegen, von all dem Schmarrn, mit dem wir tagtäglich vollgestopft werden. Bunt bedingt Individualität, die Freiheit, über den Rand zu malen, den Pinsel in das Leben zu tauchen und auf der Leinwand des eigenen Seins das zu verewigen, was auf unseren Geist und unsere Seele Eindruck macht. Dazu lädt uns der Neumond im Tierkreiszeichen Zwillinge ein. Hast du die farbenfrohe Palette deines Lebens schon entdeckt?

.

Textanalysen

Wofür ist die zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Neumond am 30. April 2022

Neumond am 30. April 2022

Aufbruch in Liebe

Der Frühling ist da und verwöhnt uns mit Wachstum. Mit dem Tierkreiszeichen Stier hat die Venus die Regentschaft übernommen. Uns ist nach frischen Erdbeeren – am liebsten mit viel Schlagsahne. Die Herzen der Menschen laben sich an warmen Sonnenstrahlen, duftenden Blumen, suchen die Natur oder werkeln in ihren Gärten. Wir atmen durch und sammeln wieder Lebenskraft, die uns in den letzten Wochen und Monaten durch Corona abgesaugt wurde.

Der Ukraine-Krieg lässt den Bürger zwar dann und wann Sonnenblumenöl vermissen oder das ein oder andere Kilo Mehl, aber das sorgt nicht wirklich für Unruhe. Fett und Kohlehydrate sind sowieso ungesund. Dann essen wir halt mehr Gemüse, was solidarisch auf immer mehr Feldern reihenweise angebaut wird. Also alles gut? Da wir in der Polarität leben, kann die Antwort nicht ja sein, das wirst Du ahnen.

Nüchterne Denkergebnisse

Die Erdbetonung des Neumondes unterstützt uns dabei nüchterne Denkergebnisse zu bekommen. Sie fördert den gesunden Menschenverstand, was den ein oder anderen dazu veranlassen könnte, das mediale Getöse einfach mal abzuschalten. Es ist erstaunlich, wie wohltuend das ist.

Der Neumond im Stier lädt uns zu einem Fest der Sinne ein. Nach Herzenslust können wir gutes Essen, gute Musik oder Körperkontakt genießen. Tut wir das, müssen wir diesen Aspekt nicht durch Sturheit oder Trägheit ausleben. Mond mit Sonne und Uranus bilden eine Konjunktion, was dieser Zeit bei allem Schwelgen etwas Unberechenbares verleihen dürfte. Schon allein deshalb sollten wir bei aller Harmonie wachsam bleiben. Unsere Freiheit dürfen wir im Blick behalten und darauf achten, dass wir auch noch morgen in der Lage sind, unsere eigenen Wünsche und Hoffnungen nach unserem Gusto verwirklichen zu können. Das Sextil von Neumond und Mars gibt unserer Tatkraft Herzblut und wir sind mehr als sonst in der Lage auf Gefühle zu reagieren. Fühlen und Handeln gehen Hand in Hand. Geweckt wird auch unsere Spontanität und Unbekümmertheit.

Partielle Sonnenfinsternis

Markant ist die partielle Sonnenfinsternis. Sie ist die erste von insgesamt vier Finsternissen dieses Jahr, die allesamt auf der Stier-Skorpion-Achse stattfinden und damit der Uranus-Energie einen besonderen Energieschub geben. Finsternisse entstehen dann, wenn Neu- und Vollmond in der Nähe der Mondknotenachse stehen. Sie wirken nicht nur auf die Ganzheit der Menschheit, sondern natürlich auch individuell. Daher ist es spannend immer wieder mal zu notieren, was uns in diesen Zeiten beschäftigt und umtreibt. Meist lässt sich daran ein roter Faden erkennen, der unserer Selbsterkenntnis guttut. Der Kosmos schafft Ordnung auf der Erde, und so wundert es kaum, wenn Themen zutage gefördert werden, die man lieber verschwiegen hätte oder Beziehungen zerbrechen, die sich schon lange überlebt haben. Das dürfte sich auch auf politischer Bühne zeigen, was unsere Medien mit Getöse verkünden werden. Es wird aufgeräumt, damit der Boden, auf dem Neues wachsen und gedeihen soll, fruchtbar wird.

Merkur im Tierkreiszeichen Zwillinge gibt unserem Denken Aufwind. Wir können flexibel und schnell reagieren, sind kontaktfreudig und können in Worte fassen, was uns innerlich wie äußerlich bewegt. Wir sind vielseitig interessiert und kümmern uns um die Themen, die in den vergangenen Monaten zu kurz gekommen sind und dennoch in unserem Leben eine wichtige Rolle spielen. In den Gesprächen sind wir taktvoll, einfühlend, charmant und entgegenkommend. Dafür steht Merkur in den Zwillingen, der mit der Konjunktion von Venus und Jupiter ein Sextil bildet. Auch die Diplomatie bekommt Rückenwind bei dieser astrologischen Konstellation, was hoffen lässt, dass die Kriegstreiber dieser Welt den Rückzug antreten.

Klare Vorstellungen

Wir werden zu einem ganzheitlichem, großzügigen Denken befähigt und können bisweilen ein bisschen zuviel reden. Der Aspekt sorgt aber auch dafür, dass wir unsere Vorstellungen zuvor klar strukturieren, so dass ein möglicher Redeschwall nicht zwingend in Geplapper ausarten muss. Merkur bildet mit Pluto ein Trigon, was uns daran erinnert: Wissen ist Macht! Wir reagieren empfindlicher als sonst auf verbale Manipulation und denken gründlich über die Aspekte des Lebens nach. Schwachpunkte erkennen wir gut und können denen entsprechend entgegenwirken.

Das Tierkreiszeichen Fische bildet zu der erdigen Gemengelage dieses Neumonds einen soften Gegenpol. Mit Mars, Venus, Jupiter und Neptun können unsere Gefühle fast gar nicht anders als fließen. Wir streben nach einer höheren Ordnung, einer universellen Verbundenheit, die nicht auf pervertierten Machtgedanken alter Männer beruht. Unsere Hingabefähigkeit ist groß, wir sehnen uns nach Verschmelzung und sind verliebt in die Liebe. Dabei übersehen bisweilen gern den Partner, und malen ihn uns eher so, wie wir ihn gern hätten, statt wahrzunehmen, wie er wirklich ist. Unsere Erwartungshaltung ist ausgeprägt. Wir möchten den Himmel voller Geigen oder wollen am liebsten jedem zurufen: Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.

Die totale Einheit

Großzügigkeit prägt unser Miteinander. Damit ist nicht gemeint, dass es ein Akt der besonderen Güte ist, der Ukraine jetzt auch noch schwere Waffen in den Rachen zu schmeißen, weil der wilde Drachen Rüstungsindustrie partout das Maul nicht vollkriegt. Wir wollen die totale Einheit, trällern dafür auch medienwirksame Ohrwürmer für den Frieden und verdrücken bei soviel Harmonie sogar das ein oder andere Tränchen. Damit ist es nur leider nicht getan. Wir sollten immer bedenken: Die Hände sind die Werkzeuge der Engel. Wir müssen die Gunst der Stunde nutzen, um das Fundament der Zukunft zu bauen. Das bedeutet, es ist Zeit, sich über neue Formen des Miteinanders Gedanken zu machen. Unser Durchsetzungsvermögen ist dabei dank Mars in den Fischer eher einfühlsam als draufgängerisch. Wir handeln mit Feingefühl und spüren die Resonanz unseres Tuns bei unserem Gegenüber.

Wir sind auch experimentierfreudig, unternehmenslustig und bekommen durch das Sextil von Mars und Uranus reichlich Gas, was nicht mal durch russische Leitungen muss. Die große Konjunktion von Jupiter und Neptun wirkt auch noch an diesem Neumond nach und fördert unseren Glaube an das Übersinnliche. Beide korrespondieren mit Pluto durch ein Sextil, was uns ermuntern kann, das Leben auszuschöpfen. Auch fragen wir in diesen Tagen gern nach dem tieferen Sinn des Lebens und entwickeln enorme Kräfte, wenn uns diese Ziele sinnvoll erscheinen. Hast Du schon eine Idee, was diese Zeit von Dir will, welche Ziele für dich erstrebenswert sind?

Hast du Sinn in deinem Leben?

Sollest du da noch unsicher sein und den Eindruck haben, das Leben findet irgendwie grad ohne dich statt, dann hilft dir ein Blick in dein Horoskop. Du erfährst dort nicht nur, welche Pläne du dir für dein Leben insgesamt vorgenommen hast, sondern auch, welche aktuellen Lernaufgaben anstehen. Kennen wir unsere Passion, finden wir Zufriedenheit, Erfüllung und den berühmten Sinn des Lebens. Ohne Sinn im Leben, ein Ziel, eine Vision oder gar Mission stellt sich Depression ein, oder der berüchtigte Burn Out. Dieser ist nämlich kein Indikator für zu viel Arbeit, sondern von zu viel Sinnleere. Wir schöpfen dann zu lange in faulen Gewässern. Gern stehe ich dir im Rahmen meiner astrologische Beratung zur Seite. Mehr Infos dazu findest du auf meiner Webseite. Der Link dorthin ist unten in der Videobeschreibung.

Lilith bildet mit dem Neumond ein Sextil, was unseren Willen und unsere Gefühlstiefe harmonisch miteinander verbindet. Unsere Intuition wird einmal mehr wachgeküsst und wir spüren in uns, dass es Zeit wird, die Zukunft zu begrüßen. Mit dem Paradigmenwechsel, der mit der Saturn-Pluto-Konjunktion im Januar 2020 eingeläutet wurde, ist klar, wo die Reise hingeht: In ein neues Miteinander. Das bedingt, dass wir aktiv daran arbeiten, uns zusammenschließen, unsere Werte definieren und die Regeln des neuen Miteinanders. Mit diesem neuen Mondzyklus können wir deutlich Fahrt aufnehmen, dynamisch aufeinander zugehen und dem Schicksal entgegengehen, weil wir achtsam in unserem Leben stehen. Dadurch erkennen, welche Menschen uns als Begleiter zur Seite gestellt werden, mit wem wir uns letztendlich für diese vor uns liegenden Aufgaben karmisch verabredet haben.

Geistige Quellen anzapfen

Wir bekommen durch die kosmische Signatur dieses Neumonds jede Menge Liebe, Kreativität und Bauchgefühl und dürfen als geistige Wesen die Quellen anzapfen, die uns wohlwollend zur Seite stehen. Das ist mindestens unser Engel aber auch die übrigen geistigen Hierarchien. Gemeinsam stimmen sie einmal mehr für uns den Chor des Einsseins an, für das Neptun und Jupiter ein neues Kapitel aufgeschlagen haben. Lausche dem Wind, der verliebt mit den jungen Blättern spielt. Er erzählt die uralte Weise von der Liebe, die uns immer trägt, ob uns das nun bewusst ist oder nicht. Es ist Zeit, dass wir diese alte Weise selbst in uns und miteinander zum Klingen bringen, damit gut werde, was wir aus Herzen schöpfen wollen.

Textanalysen

Lebensaufgabe
Jahresprognose
Kinderhoroskop
Partnerhoroskop

Wofür ist die zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Neumond am 1. April 2022

Neumond am 1. April 2022

Gemeinsam aufstehen

Der Neumond wird uns fordern. Er bildet mit Merkur und Chiron eine Konjunktion, was unser Denken, und unser geschwächtes Selbstverständnis in den Fokus stellt. Alle vier gehen mehr oder weniger mit dem aufsteigenden Mondknoten im Stier in Spannung, was dem Ganzen eine karmische Note gibt. Wir sind eingeladen, in vielerlei Hinsicht umzudenken und uns aktiv für unsere Geschicke einzusetzen. Wir tun das vermutlich nicht freiwillig, sondern werden durch äußere Ereignisse dazu förmlich gezwungen.

Dass unser Geldwert deutlich unter Druck geraten ist, merken wir spätestens an der Tankstelle. Aber auch an der Supermarktkasse stellen wir erstaunt fest, dass Nudeln um 40 Prozent teurer geworden sind, Sonnenblumenöl das doppelte kostet und sogar für Küchenrolle oder Waschmittel im Durchschnitt 20 Prozent mehr hingeblättert werden muss. Auch die Energiekosten dürfte nach der Ankündigung Putins, dass Erdgas nur noch in Rubel bezahlt werden kann, nicht billiger werden. Denn der Westen wird, wenn er sein Gesicht nicht verlieren will, diesen Schritt nicht mitgehen. Schließlich hat er mit seiner Sanktionierungspolitik dafür gesorgt, dass Geschäfte mit der russischen Zentralbank, bei der das Ausland den nun erforderlichen Rubel bekäme, verboten sind.

Rubel rollt nicht

Somit kann der Rubel nicht rollen und der Gashahn wird vermutlich früher oder später zugedreht. Das ist tragisch, denn Deutschland bezieht 66 Prozent seines Gases aus Russland. Abgesehen davon, dass wir Bürger das im anstehenden Sommer nicht so schlimm finden werden – der nächste Winter kommt bestimmt – und unsere Unternehmen werden mit einem explodierenden Gaspreis und parallel steigenden Ölpreisen kaum noch wirtschaftlich produzieren können. Enorme Engpässe und Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen machen den Firmen hierzulande ohnehin bereits das Leben schwer.

Da nützt es auch nicht viel, dass Kanzler Olaf Scholz jetzt von Opa Biden die Zusage bekommen hat, dass die USA viel Flüssiggas nach Deutschland liefern, was für die angeschlagene US-amerikanische Wirtschaft natürlich ebenso ein Segen ist, wie die Rüstungsimporte in die Ukraine. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Vielleicht pustet unser Umweltminister Habeck ja in das ein oder andere Windrädchen – dann brauchen wir von diesem sündhaft teuren Antriebsmittel nicht ganz so viel.

Nur unmündig zuschauen?

Wollen wir das alles tatenlos akzeptieren? Schauen wir wirklich weiterhin unmündig zu, wie unser Land mit all seinen Ressourcen nach und nach an die Wand gefahren wird? Möchten wir wirklich, dass Europa zu einem Spielball zwischen Ost und West verkommt, was zahn- und kraftlos wie ein Kaninchen vor er Schlange klaglos vor sich hin zittert? Kann es wirklich sein, dass wir von den Lauterbachs dieser Welt und ihren pathologisch auffälligen Vorstellungen willkürlich diktiert bekommen, wie wir uns nun zu verhalten haben?

Das Stellium mit dem Neumond im Widder gibt uns die Kraft, den Pionier in uns aufzurichten und Rückgrat zu zeigen. Wir dürfen aufstehen, selbstständig denken und unsere Geschicke in die Hand nehmen. Wir werden mit Mut versorgt und mit Willen, damit wir unseren eigenen Weg gehen. Das kann als Egotrip kaum erfolgreich sein, aber als eine starke Gemeinschaft, die sich selbst behauptet und als neues Wir nicht nur eine rote Linie markiert, sondern sich auch für zukunftsfähige Lösungen einsetzt.

Konservativer Dogmatismus

Wir erleben seit zwei Jahren eine Krise, die unser Land und die Welt erschüttert, die Menschen in die Angst treibt, Unternehmen ruiniert, unser kulturelles Leben abschafft, unsere Gesellschaft spaltet und in ganz Europa Brandherde der Empörung über politische Entscheidungen entfacht. Wir erleben auf der einen Seite den reaktionären und konservativen Dogmatismus auf der politischen Bühne. Auf der anderen Seite wird eine Solidarisierung von zahlreichen Menschen laut und sichtbar, die sich Gedanken über Informationsflüsse und alternative Lebensmodelle machen, weil noch deutlicher geworden ist: So kann die Reise der Menschheit nicht weitergehen. Es geht um Restrukturierung, Gesundschrumpfung und das Schaffen eines neuen Fundaments. Wenn ich als Astrologin all diese Dinge sehe und erkenne, was ist jetzt meine Aufgabe? Die Menschen beruhigen und die Wolldecke der Harmonie über sie ausbreiten, damit sie wohlig weiterschlafen? Oder ist meine Aufgabe, in die Hände zu klatschen und zu sagen: Hallo Leute, wacht auf und übernehmt die Verantwortung für die Gestaltung Eurer Lebensräume!

Es geht nicht mehr nur darum, Euer Ego zu pflegen. Zeigt Mut und entwickelt Pioniergeist! Kommt aus den Puschen und macht den Mund auf! Entzündet Feuer des Miteinanders, an denen sich viele wärmen können! Kocht Tee aus Ideen und Tatkraft! Backt Brot aus Nächstenliebe, Fürsorge und einem Verständnis, was wirklich nährt! Bildet Gemeinschaften, schaut nicht weg, sondern hin und zeigt Flagge für die Menschlichkeit und eine Gesellschaft, die nicht von wenigen benutzt wird, sondern ihren Bürgern tatsächlich nutzt!

Ruckelnder Start

Die Zeit des Materialismus und Kapitalismus geht mit viel Getöse definitiv seinem Ende entgegen. Künftig geht es darum, die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Erd-Epoche anzuwenden und zu teilen. Die Luftepoche, die bereits da ist, aber noch etwas ruckelt, unterstützt uns darin, eine idealere, gerechtere Welt zu schaffen. Sie schöpft aus dem Fundus des humanitären Wissens, das allen Menschen gleichermaßen zugutekommen soll. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – diese Parole der Französischen Revolution ist zurück und fordert uns als Gesellschaft in den nächsten Jahren heraus.

Sichtbar wird das bereits durch zahlreiche Gemeinschaften, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Lebensgemeinschaften bieten ihren Bewohnern eine Lebensgrundlage, die diese Ideale zumindest anstreben. Wirtschaftsgemeinschaften teilen Ressourcen und Gewinne und Wohngemeinschaften bauen ein Zuhause für Gleichgesinnte. Die soziale Gemeinschaft bekommt mit dieser auch astrologischen Zeitqualität wichtige und belebende Impulse.

Wie kann man sich solche neuen, weil soziale Gemeinschaften vorstellen? Ganz streng betrachtet ist eine soziale Gemeinschaft eine Gruppe von Menschen, die etwas miteinander gemein haben. Das bedeutet, dass sie etwas miteinander teilen und austauschen. Umfassendere und über längere Zeiträume bestehende soziale Gemeinschaften bilden die Gesellschaft.

Reibungslose Zusammenarbeit

Die Lebensfähigkeit einer Gemeinschaft beruht auf der reibungslosen Zusammenarbeit seiner Gruppen und Mitglieder. Funktioniert das, können sich in einer solchen Gemeinschaft auch seelische und geistige Kräfte bilden. Denn durch ihr Zusammenwirken strömen der Gemeinschaft Lebenskräfte zu, die nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch jedes einzelne Mitglied stärkt und damit gesundend wirkt. Dieses gesunde Zusammenleben bildet die Grundlage des Sozialen. Erst in einer Gemeinschaft kann sich ein höheres Seelisches und Geistiges offenbaren, das dem einzelnen Individuum in dieser Form gar nicht zugänglich ist. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Gemeinschaftsgeist.

Eine solche Vereinigung ermöglicht, dass sich ein höheres Wesen, in dem Fall der Gemeinschaftsgeist, durch die Mitglieder einer Gemeinschaft ausdrückt. Das ist ein allgemeines Prinzip in allem Leben. Fünf Menschen, die zusammen sind, harmonisch miteinander denken und fühlen, sind mehr als 1 + 1 + 1 + 1 + 1, sie sind nicht bloß die Summe aus den fünf. Sondern es ist eine neue, höhere Wesenheit mitten unter den fünfen, ja schon unter zweien oder dreien. Das steht so schon in der Bibel: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“ (Matthäus, 20) sagt Jesus Christus.

Etwas ganz Neues

Es ist nicht der eine und der andere und der dritte, sondern etwas ganz Neues, was durch eine Gemeinschaft entsteht. Das Neue entsteht aber nur, wenn der Einzelne im Andern lebt, wenn der einzelne seine Kraft nicht bloß aus sich selbst, sondern auch aus den Anderen schöpft. Das bedingt, dass er selbstlos in dem andern lebt. Damit sind Gemeinschaften letztendlich Stätten, in denen sich höhere geistige Wesenheiten einfinden, um durch die einzelnen Menschen zu wirken. Vergleichbar ist das mit der Seele, die durch den Körper wirkt. Da unsere Zeit nicht mehr von Bluts- oder Zunftverwandten geprägt wird, stehen sich die modernen Menschen als Persönlichkeiten gegenüber. Sie müssen aus der Freiheit heraus ihre sozialen Gemeinschaften suchen.

Klar ist: Die Aufgaben, die das soziale Leben der Gegenwart stellt, brauchen keine neuen Utopien. Mit abstrakten Ideen wird man in diesen Tagen die Menschen kaum beglücken können. Es mag den ein oder anderen geben, der jetzt noch durchrutscht und sich Verhör verschafft, aber spätestens, wenn Pluto im Wassermann angekommen sein wird, also Ende 2024, ist damit endgültig Schluss. Die Zeit ist reif für das Praktische. Der Mondnoten steht aktuell im Stier – was für ein gerüttelt Maß Erdung steht.

Soziale Dreigliederung

Rudolf Steiner hat bereits vor 100 Jahren begonnen die Soziale Frage in den Raum zu stellen, die seitdem zwar viel diskutiert wurde, aber nicht wirklich beantwortet. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass sie den Gestaltungswillen der Politik geprägt hätte. Denn Steiner forderte uns auf, Freiheit in das Geistesleben, Brüderlichkeit ins Wirtschaftsleben und Gleichheit ins Rechtsleben zu bringen. Die Realität ist dramatisch eine andere. Die „soziale Frage“, so wie sie Rudolf Steiner gestellt hat, ist nicht etwas, was durch ein paar Menschen oder durch Parlamente gelöst werden kann und dann gelöst sein wird.

Sie ist wesentlicher Bestandteil eines neuen Zivilisationslebens, und wird es, wenn es erst einmal entstanden ist, ein solcher bleiben. Die soziale Frage wird für jeden Augenblick des gesellschaftlichen Miteinanders neu beantwortet werden müssen, von jedem Einzelnen von uns. Die Gesellschaft von morgen ist im Ideal ein lebendiger Organismus mit unterschiedlichen Gliedern, nämlich dem Wirtschaftsleben, Rechtsleben und Geistesleben und einem Geist, der diesen Organismus durchpulst und ihm die notwenige Lebenskraft spendet.

Am Tropf des Staates

Ein Bildungssystem, das am Tropf des Staates hängt und von diesem verwaltet wird, kann kaum ein freies Denken und Forschen ermöglichen. Daher wäre es an der Zeit, den zahlreichen Bildungseinrichtungen die Verantwortung für ihren Lehrbetrieb zu übergeben. Keiner kann besser wissen, wie Bildung praktisch gelebt wird, als von jenen, die unterrichten und forschen.

Ein Wirtschaftsleben, das von Brüderlichkeit durchdrungen ist, profitiert von dem fairen und freien Aushandeln der jeweiligen Bedürfnisse von Unternehmern, Mitarbeitern und Handelspartnern. Staatliche Einflussnahme durch Subventionen, Zuschüsse und Steuergeschenke, die insbesondere Konzerne stärkt, sollte einem neuen Verständnis von einer sozialen Gemeinschaft weichen.

Kernsaufgaben des Staates

Der Staat würde sich bei diesem Modell wieder auf seine Kernaufgaben konzentrieren können, die mit dem Rechtsleben das Zusammenleben der Menschen regelt. Ihm obliegt eigentlich die Verwaltung des Gemeinwohls und nicht die Bevorteilung einzelner Lobbyisten. Damit alle drei Glieder einer solchen sozialen Gemeinschaft ihr Verhältnis untereinander abstimmen, könnten Interessenvertretungen das Zusammenspiel diskutieren, beschließen und überwachen. Auf diese Weise bleibt der freie Geist als tragender Bestandteil einer sozialen Gemeinschaft erhalten.

Dieser Geist wird gespeist von uns allen. Je mehr wir bereit sind, unseren Geist dieser Idee von einer sozialen Gemeinschaft zu schenken, umso stärker wird er sein. Kosmisch werden wir an diesem Neumond mit den wesentlichen Zutaten versorgt. Venus steht im Wassermann. Wir sind freundschaftlich gestimmt, brauchen Unabhängigkeit und sind zukunftsorientiert. Sie bildet mit Mars und Saturn eine Konjunktion, was unser Verantwortungsbewusstsein stärkt. Mars, der Herrscher des Widders, wird unseren Willen durchpulsen. Das heißt auf gut deutsch: Menschen wie du und ich haben in diesen Tagen ganz besonders das Herz am rechten Fleck und den Arsch in der Hose, sich für die Geschicke unseres Lebens stark zu machen. Für die hohe Politik bedeutet der Aspekt leider auch, dass die Spannungen zu einer Zerreißprobe werden. Vergessen wir bei all dem nicht immer wieder für den Frieden zu beten.

Wunderbare Hilfe des Kosmos

Der Kosmos schickt uns noch eine wunderbare Hilfestellung in all das Chaos: Die Konjunktion von Jupiter und Neptun im Tierkreiszeichen Fische. Diese Zusammenkunft, die 1861 das letzte Mal in dieser Konstellation am Himmel stand, ist ein besonderes kosmisches Signal. Es stärkt unseren Glauben an eine allumfassende Einheit, fördert unsere Bereitschaft, uns auf Sinnfragen einzulassen, öffnet unsere Seele dem Spirituellen und pusht unsere Vorstellungskraft. Wir sind eingeladen, uns und unsere Mitmenschen in Liebe anzunehmen. Bevor wir jetzt allerdings abdriften in ein überschwengliches „Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb!“, weise ich darauf hin, dass der Aspekt – ganz im Sinne der Polarität – auch für Täuschung im ganz großen Stil steht. Darum gestatte ich mir an dieser Stelle den Hinweis: Höre auf dein Herz, bade in der Liebe aber nimm bei allem immer auch deinen Verstand mit.

Gehen wir mit Chiron in Resonanz, gelingt uns all das mit innerer Gelassenheit. Wir können leichter akzeptieren, das wir das Ideal nicht immer erreichen, wir uns aber wie die Seeleute an den Sternen daran orientieren. Auch können wir andere ermutigen, ihre Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen. Wir sind vielleicht sogar in der Lage, die gewohnte Haltung aufzunehmen, dass irgendwer schon dafür sorgen wird, dass es uns gut geht. Die Geschichte der Menschheit zeigt uns, das ist nicht der Fall. Wir müssen selbst die Verantwortung für unsere Geschicke übernehmen und uns Bedingungen schaffen, in denen der Einzelne in einer starken Gemeinschaft sein Selbst frei zum Ausdruck bringen kann. Ist das eine Utopie? Nein. Das ist die Konsequenz, wenn wir das Erbe unserer europäischen Revoluzzer aufgreifen und endlich das Schaffen, was gemeint ist mit Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die Sterne signalisieren uns an diesem Neumond: Ja, es ist eine spannungsgeladene Zeit, aber die Götter sind auf der Seite derer, die sich zu dem neuen Wir auf dem Weg in eine neue Zeit bekennen. Nehmen wir dieses Signal in unsere Herzen und setzen deutliche Zeichen und Grenzen all jenen, die an alten Zöpfen festhalten. Sagen wir laut und deutlich vernehmbar Ja zu einer lebenswerten und selbstbestimmten Zukunft. Zeigen wird, dass wir verstanden haben, dass die Hände die Werkzeuge der Engel sind.

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wofür ist die zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Neumond am 1. Februar 2022

Neumond am 1. Februar 2022

Freiheit

Der Weg zur Freiheit

Der Neumond am 1. Februar im Sternzeichen Wassermann beflügelt unseren Freiheitsdrang, lässt uns über unsere Werte nachdenken und fordert uns auf, uns für diese starkzumachen. Ob wir das bei einem Spaziergang tun oder dadurch, dass wir uns dem wichtigen Thema denkerisch nähern, ist jedem selbst überlassen. Fest steht: Uranus sprengt in den kommenden Monaten unsere Komfortzonen und lockt uns aus der Reserve. Anfang Februar bläst er dafür schon mal ein kräftiges Halali.

Im Wassermann steht die Sonne im Exil, weil sie am weitesten vom Tierkreiszeichen Löwe entfernt ist, dessen Herrscherin sie ist. Das gleichmäßige Strahlen unseres Sterns verträgt sich nicht sonderlich mit dem ungestümen Temperament des Wassermanns. Ein Hauch Revolution liegt in der Luft, denn gefragt ist das Individuelle – und das lässt sich kaum mit dem Maßnahmendschungel vereinbaren, durch den wir zurzeit getrieben werden. Wir wollen unabhängig von all dem sein. Gruppen, die das für sich reklamieren, werden in ihrer Eigendynamik gestärkt, die nicht leicht zu beherrschen sein wird. Unser aller Leben hat die Chance zu einem Richtungswechsel. Die Bereitschaft für Veränderungen ist groß. Reformer und Freidenker erleben jetzt die Gunst der Stunde, dürfen sich zeigen und sollten Farbe bekennen.

Überreglementierung und Einengung

Bremser ist einmal mehr Saturn, der wie ein Bleimantel über allem liegt und für Überreglementierung, Einengung und eine autoritäre Struktur steht. Herz- oder Rückenprobleme könnten vermehrt auftreten. Nicht vergessen: Aus seinem Herzen keine Mördergrube zu machen und in diesen durchaus anstrengenden Zeiten Rückgrat zu zeigen und Haltung zu bewahren ist herausfordernd, aber nicht unmöglich.

Neumond und Saturn stehen im Quadrat zu Uranus, dem Herrscher des Wassermanns, der uns kräftig aufmischen dürfte innerhalb des kommenden Mondzyklus. Uranus ist seit dem 19. Januar wieder direktläufig, das wird für einen deutlichen Tempoanstieg sorgen. Wem dabei die Puste ausgeht, der sollte immer wieder in die Natur gehen und sich dort erden. Wer den Halt verliert, umarmt vielleicht einfach mal einen Baum. Kleiner Tipp: Frage ihn vorher und spüre hin, wie er antwortet. Nicht jeder Baum mag das. Gestaltest du diesen Prozess aufmerksam und mit offenem Herzen, findest du den richtigen Baum, der auch bereit ist, deine Seele zu erleichtern.

Neuorientierungen bis hin zu Umstürzen

Neumond und Saturn im Quadrat rütteln an der nationalen Identität. Beschränkungen sind nach wie vor das Thema jeder Stunde, Neuorientierungen bis hin zu Umstürzen sind möglich. Da verwundert es kaum, dass so manche Nation mit Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht, die darauf hindeuten, dass der Staatsapparat mindestens angeschlagen ist. Die Unruhen und Machtspiele in der Ukraine sind ein Beispiel dafür. Aber auch der Hilferuf des italienischen Kommunikationswissenschaftlers und Journalisten Matteo Gracis, der in einem mutigen Video darüber informiert, dass Italien am Rande des Abgrunds steht. Schuld daran ist, so sagt er, die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi, der bereits 35 Mal die Vertrauensfrage gestellt haben soll. Durch diese konnte die Regierung Italiens zwischenzeitlich Gesetze und Verordnungen erlassen, ohne das Parlament darüber abstimmen zu lassen. Matteo Gracis reklamiert: Sein Land trage immer mehr Züge einer Diktatur. Kennen wir irgendwie, oder?

Hier machen inzwischen Spaziergänger auf die Missstände aufmerksam und der Regierungsriege Sorgen. Die große Menschenmasse, die in Hunderten Städten und Gemeinden friedlich auf die Straße geht, wird von Unmengen bewaffneter Polizisten eskortiert, was für gespenstische Szenen sorgt. So viel Blaulicht sieht man normalerweise nur, wenn ein US-Präsident zu Besuch ist oder ein Castor-Transport verteidigt werden muss. Wo sind wir in diesem Land angekommen?

Fall der Mauer 1989

Meine 17-jährige Tochter bereitet in diesen Tagen ein Referat über den Fall der Mauer 1989 vor. Die Montagsdemos sind irgendwie gespenstisch ähnlich zu denen damals in Leipzig. Wenn ich an die hohe, wenn auch durchsichtige, Mauer zwischen Impfwilligen und jenen Menschen denke, die sich gar nicht oder nicht mehr piksen lassen wollen, hoffe ich, dass all diese vielen Spaziergänger durch Präsenz und Geistesgegenwart auch diese zum Einsturz bringen werden.

Was sehne ich mich nach einen Hans-Dietrich Genscher, der staatsmännisch von irgendeinem Balkon den Hunderttausenden Spaziergängern in der Dunkelheit zuruft: Die Masken sind gefallen, die Ausreise aus dem Corona-Wahnsinn ist ab sofort möglich. Auf Bahnsteig 9 ½ warten Sonderzüge ins Abenteuerland der Normalität. Wer Schnupfen und/oder Husten hat, bekommt kostenlos Tee und Taschentücher.

Hans-Dietrich auf Wolke 18

Ob sich die Liberalen dieses Erbes bewusst sind? Schaue ich mir seine Enkel an, dann kann ich mir gut vorstellen, dass Hans-Dietrich auf Wolke 18 zusammen mit Guido Westerwelle die aufkommende Schwermut in reichlich Manna ertränkt. Vielleicht passiert auch ihm dann der Lapsus wie mir im letzten Podcast und er macht aus Christian Lindner einen Patrick.

Der rückläufige Merkur, der tags darauf wieder den Vorwärtsgang einlegt, steht an diesem Neumond in Konjunktion zu Pluto im Tierkreiszeichen Steinbock. Unser Denken ist klar, strukturiert und rankt sich um die Themen Macht und Ohnmacht. Wissen ist gefragt und wird zum Zünglein an der Waage. Immer mehr Menschen sehen ein, dass die Strategie gegen das Coronavirus und seine zahlreichen Ableger so nicht erfolgreich sein kann. Inzwischen wagen sich sogar die Kassenärzte aus der Deckung, die medienwirksam proklamieren, dass sie sich nicht zum Erfüllungsgehilfen der Regierung machen lassen, die um jeden Preis eine Impfpflicht durchsetzen will.

Rasselt Wladimir Putin mit dem Säbel?

Hebt man den Blick und schaut sich auf der internationalen Bühne um, rasselt Wladimir Putin mit dem Säbel und zieht seine Truppen zusammen. Oder kommt das Rasseln nicht doch aus einer ganz anderen Richtung? Nicht wenige Zeitungen munkeln, dass sich der Ukraine-Konflikt zu einer blutigen Auseinandersetzung entwickeln könnte. Großbritannien warnt sogar, dass ein Krieg um die Ukraine Zehntausende töten könnte. Frankreichs Präsident Macron greift dieses Stichwort auf und fordert eine neue europäische Sicherheits- und Stabilitätsordnung. Ich hoffe, er legt bei deren Entwicklung andere Maßstäbe an als bei der innenpolitischen Durchsetzung der Umsatzziele von Pfizer und Co.

Das Sextil von Merkur und Neptun macht den Umgang mit all diesen Krisenherden nicht einfacher, denn der Aspekt kocht die Phantasie auf beiden Seiten hoch. Wir sind beeinflussbarer und Missverständnisse gehören in diesen Tagen irgendwie dazu. Gerüchteküchen haben Hochkonjunktur und brauen so manches Süppchen, was dem ein oder anderen im Halse stecken bleiben wird. Es geht, wie gesagt, um Machtthemen – und Denunziantentum war in diesem Zusammenhang immer schon eine sehr scharfe Waffe.

Neue Erkenntnisse zulassen

Der Aspekt fordert uns auf, neue Erkenntnisse zuzulassen. Diese dürfen und sollten wir durchaus auch aus den Tiefen unserer Intuition schöpfen. Das macht man so als freier Geist, der nach seinen Impulsen handelt und seine Bezüge in der Ideenwelt des Denkens findet.

Der unfreie Geist hingegen orientiert sich an seinen bisherigen Erfahrungen und tut sich schwer, neue zuzulassen. Für ihn ist seine Wahrnehmungswelt der Ort seiner Bestimmung. Er erinnert sich, bevor er zu einem Entschluss kommt, daran, was jemand anderes in seinem Fall getan hätte oder was Gott befohlen hat oder seine Frau oder der Chef oder die Tagesschau. Dem freien Geist sind diese Quellen kein Antrieb für sein Handeln. Er fasst einfach einen ersten Entschluss. Es kümmert ihn wenig, was andere in diesem Fall getan haben oder was dafür empfohlen wurde. Er hat rein ideelle Gründe, die ihn bewegen und ihn zum Handeln bringen.

Freiheit ist keine Pflichterfüllung

Rudolf Steiner weist uns darauf hin, dass die Handlung aus Freiheit keine Pflichterfüllung ist. Sie schließt die sittlichen Gesetze aber deswegen nicht aus. Anders wäre ein Zusammenleben der Menschen nicht möglich, wenn jeder nur bestrebt ist, seine Individualität zur Geltung zu bringen. Dabei müssen wir nur anerkennen, dass ein moralisch orientierter Mensch eine Ideenwelt betritt, die sich von der des Mitmenschen nicht unterscheidet. Individualität ist nur möglich, wenn jedes individuelle Wesen vom andern nur durch individuelle Beobachtung weiß. Der Unterschied zwischen mir und meinem Mitmenschen liegt nicht darin, dass wir in zwei ganz verschiedenen Geisteswelten leben, sondern dass jeder aus der uns gemeinsamen Ideenwelt eine andere Intuition empfängt. Er will seine Intuitionen ausleben, ich die meinige.

Wenn wir beide wirklich aus der Idee schöpfen und keinen äußeren (physischen oder geistigen) Antrieben folgen, so können wir uns nur in dem gleichen Streben, in denselben Intentionen begegnen. Ein sittliches Missverstehen, ein Aufeinanderprallen, ist bei sittlich freien Menschen ausgeschlossen. Nur der sittlich Unfreie, der dem Naturtrieb oder einem angenommenen Pflichtgebot folgt, stößt den Nebenmenschen zurück, wenn er nicht dem gleichen Instinkt und dem gleichen Gebot folgt.

Steiners berühmtes Zitat in dem Zusammenhang lautet: „Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen.” (GA 4, S. 165f)

Zurückhaltend und kühl

Da Venus ebenfalls durch das Tierkreiszeichen Steinbock läuft, gelingt uns das schon deshalb leichter, weil wir eher zurückhaltend und kühl unterwegs sind. Im Sextil zu Jupiter sind wir in der Lage, das Gute im Menschen zu erkennen und begegnen einander tolerant, locker und großzügig, wenn wir mit diesem Aspekt in Resonanz gehen. Hinsichtlich unseres Staatsapparates steht der Aspekt aber auch für überzogene Erwartungen und Übertreibungen. Venus im Trigon zu Uranus wünscht sich Originalität in Beziehungen, braucht Anregung und Abwechslung. Das geht leider auch auf Kosten der Verlässlichkeit – auch im Hinblick auf unsere Finanzen und Werte.

Apropos Werte. Seit dem 19. Januar ist der aufsteigende Mondknoten im Tierkreiszeichen Stier angekommen, der absteigende ist jetzt gegenüber im Skorpion. Dieser Aspekt rührt an unser Menschheitskarma und wird unser Leben leidenschaftlicher und intensiver machen. Der Aspekt zeigt eine Phase an, in der unsere Emotionen brodeln. Auf der anderen Seite tun wir alles, um genau das nicht zu zeigen, wir geben uns nach außen eher ruhig und kontrolliert.

Krisen und Dramen gehören dazu

Stellen wir uns darauf ein: Krisen und Dramen gehören in den nächsten Monaten einfach dazu. Je schneller wir uns an diesen Gedanken gewöhnen, umso gelassener können wir damit umgehen. Wir stellen nach der Lernkurve, den uns der Mondknoten in den Zwillingen in den vergangenen Monaten geboten hat, jetzt eher alles in Frage und tun uns schwer damit, gelassen zu bleiben, bei allem, was uns so über die Bildschirme unseres Lebens flattert. Zuvor ging es noch darum, möglichst viele Informationen zu sammeln – nicht zu bewerten.

Misstrauisch finden wir alle Schwachstellen heraus, die lieber verborgen geblieben wären. Nichts scheint sicher, alles ist im Wandel. Innere Kraft und Stärke, Selbstkontrolle stehen jetzt auf der Must-have-Seite unseres Lebens: Worauf wird es ankommen? Wir dürfen lernen, Vertrauen zu haben und uns wieder an den reellen Dingen des Lebens orientieren. Unsere Werte, die materiellen, aber auch die ideellen, die moralischen und die geistigen, wollen anerkannt und auch überprüft werden.

Wir brauchen auch Herbst und Winter

Stabilität und Sicherheit sind Chancen für Wachstum. Dazu gehört auch zu akzeptieren, dass Krisen und Abschiede als verlässliche Komponenten des Seins unbedingt dazu gehören. In einer Welt, die jahrzehntelang nur Wachstum kannte, werden wir uns erinnern müssen, dass es nicht nur Frühling und Sommer geben kann. Wir brauchen auch den Herbst und den Winter, damit unsere Lebenskonzepte gesund bleiben. Wie krank das machen kann, wenn wir diese gesundenden Rhythmen ausblenden, erleben wir letztendlich in dieser Coronakrise. Alles scheint erschüttert zu sein, nichts ist mehr gültig. Aber ist das wirklich so?

Erleben wir nicht auch eine unglaubliche Hilfsbereitschaft, ein Miteinander, ein neues Bewusstsein über das, was wirklich wichtig ist im Leben? Erfahren wir nicht in diesen Tagen, dass Loyalität unter Gleichgesinnten nicht durch Kontrolle erreicht werden kann, sondern, indem wir uns der Qualitäten der Venus bewusst werden? Sie ist die Herrscherin des Stiers, die Liebe, Güte und Wertschätzung repräsentiert. Wir dürfen in den kommenden Monaten verinnerlichen, was es bedeutet Gottvertrauen zu haben, Vertrauen in das Leben. Wir dürfen auf die kleinen Dinge achten, die uns Halt geben und die doch immer schon da waren. Die Vögel zum Beispiel, die sich so langsam wieder bemerkbar machen. Die Knospen, die schon ein bisschen praller sind, die Tage, die wieder länger und heller werden oder der Geruch der Erde, in der das Leben wieder anfängt zu schaffen.

Halt finden wir in Ritualen

Einfach mal das Handy weglegen und achtsam beobachten, welche vielen Ideen das Leben um uns herum anzubieten hat. Halt finden wir in Ritualen der Sinne, indem wir gutes Essen kochen, was uns wirklich nährt, den Geschichten lauschen, die ein Glas Wein erzählen kann oder indem wir die Sterne zählen, die dem Großen Wagen seine Erhabenheit schenken. Schaffen wir es, unsere Ängste auf seiner Ladefläche abzuladen, haben wir die Lernaufgabe verstanden. Und wenn uns das noch nicht so ganz gelingt, werden uns die ersten Schneeglöckchen mit ihrem stummen Gebimmel daran erinnern, dass es Zeit wird, genau das zu üben. Wir dürfen unsere Ängste annehmen und wandeln in Lust und Freude, die schöpferisch ist und uns bereichert.

Dass uns bei diesen Bemühungen nicht so schnell der Mut verlässt, dafür sorgt Mars im Steinbock, der unseren Willen mit Durchsetzungskraft versorgt. Der Aspekt macht uns leistungsfähiger und im Zusammenspiel mit Jupiter, mit dem er ein Sextil bildet, bekommen unser Selbstvertrauen und unser Optimismus einen ordentlichen Energiekick. Karl Lauterbach würde diesen Booster nennen.

 Allumfassende Einheit

Auch ihn lädt Jupiter im Tierkreiszeichen Fische ein, an eine allumfassende Einheit zu glauben. Der Göttervater (ich meine Jupiter, nicht Karl Lauterbach) erhöht unsere Bereitschaft, uns auf Sinnfragen einzulassen. Das Sextil zu Uranus vergrößert unseren Wunsch, alles Schwere abzustreifen. Beim Blick in die Zukunft suchen wir eher das Unkonventionelle und können nicht nur den Sinn von allem hinterfragen, sondern auch relativieren.

Chiron erinnert uns mit seinen Aspekten daran, dass es letztendlich darum geht, von der Ichbezogenheit zur inneren Gelassenheit zu kommen. Wir dürfen unsere Fähigkeit ausleben, anderen Geborgenheit und Halt zu geben. Das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen möchte neu justiert werden. Integrieren dürfen wir die Erfahrung, dass bei allem, was wir tun, Rückschläge dazugehören. Aufstehen, Krone richten, weiterlaufen ist das Gebot der Stunde. Wenn wir unsere eigenen Schwächen annehmen können, sind wir erst wirklich in der Lage, andere zum Handeln zu ermutigen.

Wassermann beflügelt unseren Gemeinschaftsgeist

Der Neumond im Wassermann beflügelt unseren Gemeinschaftsgeist, fördert unseren Freiheitsdrang, verstärkt die Verbindung zu unserer Intuition. Wir gehen weiter auf unserem Weg in die Luftepoche, die temporeich und innovativ für ein neues Denken steht, in der nicht materielle, sondern ideelle Werte die Währung der Zukunft sind. Freiheit im Geiste ist das Gebot der Stunde. Atmen wir tief durch und verbinden wir uns über unseren Atem mit der Freiheit. Dann schöpfen wir die richtigen Werkzeuge, um gemeinsam an einer Gesellschaft zu bauen, in der auch die Brüderlichkeit und die Gleichheit ihren angemessenen Platz haben.

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Regelmäßig lesenswert

Luna News

Der Mond gibt uns Rhythmus, nimmt Einfluss auf Ebbe und Flut und wird in meinen Luna-News eine tragende Rolle spielen. Die Luna News bieten Dir einen bunten Strauß mit wertvollen Informationen:

  • Vertiefende astrologische Prognosen zur aktuellen Zeitqualität geben Orientierung und erleichtern es, die Zeichen der Zeit zu deuten.
  • Der Mond steht in der Astrologie für die Gefühlswelt eines Menschen. Insofern werden diese in diesem Newsletter reichlich Raum bekommen.
  • Menschen haben Sternstunden und es gibt Menschen, die sorgen für Sternstunden. In den Luna-News werde ich wunderbare Menschenseelen vorstellen, die anders sind und ihrer Andersartigkeit auf die ein oder andere Art Ausdruck verleihen.
  • Profitieren von regelmäßigen Gewinnspielen und Rabattaktionen.

Nutze den Mondkalender in Deinem Alltag

Abonnieren den Newsletter und verpasse keine Ausgabe der Luna-News.

 

Neumond am 4. Dezember 2021

Neumond am 4. Dezember 2021

Neumond am 4.12.2021

Hirn und Licht einschalten!

Hohe Ideale, Selbstvertrauen, Optimismus und die Fähigkeit, mit dem Herzen eines Kindes in die Welt zu schauen, wären wunderbare Instrumente, mit denen wir die kommenden Wochen bestens überstehen  können. Der Neumond im Schützen am 4. Dezember fördert unsere Fähigkeit, über unsere eigenen Grenzen hinauszuwachsen, stärkt unsere Vorstellungkraft und die innere Vision des Lebens. Wir verspüren vielleicht den Wunsch unser Wollen und Fühlen zu vereinen und können uns das Leben inmitten der großen Krise so einzurichten, dass es uns dennoch gut geht.

Die Konjunktion von Neumond und Merkur eröffnet uns die Möglichkeit, unseren Verstand in den Dienst des Willens zu stellen. Wir sind in der Lage eine klare Meinung zu bilden und diese mit Haltung zum Ausdruck zu bringen. Das Sextil dieses Trios zu Saturn eröffnet die Chance die Adventzeit strukturiert und verantwortungsbewusst zu überstehen. Wer sich damit deutlich schwerer tun dürfte sind die Mächtigen der Welt, denn die Sonnenfinsternis die an diesem Neumond partiell unsere Erde verdunkelt wird, so deuten es seit jeher die Astrologen, nimmt den Obrigkeiten den Wind aus den Segeln. Eine Sonnenfinsternis rückt auch immer den Mondknoten in den Fokus der Betrachtung, der noch bis zum 18. Januar im Tierkreiszeichen Zwillinge steht und seit knapp 18 Monaten uns alle dazu einlädt, unsere Kommunikation, unsere Informationsbeschaffung und unsere Weltanschauung zu überprüfen.

Offener und wertfreier

Es ging und geht darum, offener und wertfreier werden, Kontakte zu anderen Menschen herzustellen, ohne alles durch die Brille der eigenen Überzeugung zu betrachten. Vorurteilslosigkeit, Sachlichkeit und klares Denken sind gefragt. Diese Eigenschaften machen uns fit, wenn der Mondknoten im Tierkreiszeichen Stier uns ab dem 19. Januar unsere inneren und äußeren Werte überprüfen lässt.

Mit dem Neumond und seiner Sonnenfinsternis werden wir einmal mehr aufgefordert, auf den Boden der Wirklichkeit zu kommen, unsere Augen und Ohren zu gebrauchen und mit all unseren Sinnen die Umwelt wahrzunehmen. Das Hirn einzuschalten und ins Tun zu kommen, verhindert den freien Fall in die skrupellose Wirklichkeit von den Strippenziehern dieser Welt. Wenn wir ganz im Hier und Jetzt leben, tun, was zu tun ansteht, und mit beiden Füssen auf dem Boden der Wirklichkeit verankert sind, so schaffen wir diese Zeitqualität mit Ruhe und Gelassenheit. Indem wir neue Informationen sammeln und wertfrei weitergeben, könnten wir vielleicht die sehr befriedigende Erfahrung machen, dass wir durch Objektivität und sachliches Interesse oft mehr Anerkennung finden, als wenn wir eine vorgefasste Meinung zum Besten geben.

Ken Jebsen im Mai 2020

Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an einen Beitrag von Ken Jebsen, der bereits im Mai 2020 dafür angeprangert wurde, weil er eine Impfpflicht und die Abschaffung unserer Grundrechte medienwirksam befürchtete. Er wurde dafür als verschwurbelter rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker auf dem Scheiterhaufen der staatsnahen Medien förmlich hingerichtet. Ob die damaligen „Faktenchecker“ heute noch in den Spiegel schauen können? Das Rauschen im Blätterwald deutet erheblich darauf hin, dass die Lernaufgabe des Mondknotens in den Zwillingen von der vierten Gewalt des Staates – der Presse – kaum angenommen wurde. Objektivität ist etwas anderes als das, was zumeist in den Gazetten zu lesen ist.

Wir dürfen die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden sowie für das anderer übernehmen. Dazu braucht es bisweilen auch etwas Zurückhaltung beim Verkünden eigener Wahrheiten.

Wir werden es bei der Präsenz des Dauerthemas Corona kaum schaffen, unbeschwert in den Tag hineinzuleben. Umso wichtiger sind Pläne, wie wir unser Leben gestalten wollen. Unsere Bereitschaft, uns dafür einzusetzen und, wenn nötig, hart zu arbeiten, ist bei dieser astrologischen Signatur groß. Wenn Probleme auftauchen, so bieten wir diesen mit großer Selbstverständlichkeit die Stirn. Unsere gründliche und zielgerichtete Art, das Leben anzupacken, lässt uns zuverlässig und selbstsicher erscheinen. Dabei schlagen wir einen eher konventionellen und auf Sicherheit bedachten Weg ein. Wir legen Wert auf ehrliche und aufrichtige Beziehungen und bevorzugen einen kleinen, stabilen Freundeskreis.

Venus im Steinbock mag es zurückhaltend

Venus wird sich an diesem Neumond in den Vordergrund bringen und dort dank ihrer Rückläufigkeit ab dem 19. Dezember auch eine ganze Weile bleiben. Sie steht im Steinbock und repräsentiert dort eher zurückhaltende, kühle und angemessene Umgangsformen. Partnerschaft bedeutet in diesen Tagen eher Verantwortung und geregeltes Zusammenleben. Venus verstärkt mit ihren Aspekten die Wirkkräfte von Mond und Saturn und deutet eher wenige Beziehungen an, die mit Treue, Loyalität und Beständigkeit gestaltet werden. Sie bevorzugt in den Tagen rund um den Neumond eine einfache, stilvolle Eleganz.

Das Sextil zwischen Venus und Mars deutet an, dass unsere Liebesbeziehungen einen ausgewogene Energielevel haben. Unsere Kräfte können wir gut dosieren. Sinnlichkeit und Erotik liegen in der Luft ohne zwanghaft zu sein.

Uns ist nach Romantik

Im Sextil zu Neptun steigert die Liebesgöttin unsere Erwartungen an den Partner. Uns ist nach Romantik und wir verspüren vielleicht sogar den Wunsch nach totaler Einheit mit unserem Lieblingsmenschen. Am stärksten dürfte die Venus Pluto Konjunktion sein, die bis in den März 2022 auf uns wirken wird. Sie verpasst uns, wenn wir mit diesem Aspekt in Resonanz gehen, eine starke charismatische Ausstrahlung. Uns faszinieren verbotene Dinge, was heutzutage ja schon bedeuten kann, dass man ungeimpft mit mehreren Freunden in einem geschlossenen Raum zwei Glühwein trinkt.

Der neue Zyklus von Venus und Pluto steht für das Gegenteil aktiver Interessendurchsetzung. Die Einflussnahme ist eher indirekt und kann sich in der unheimlichen Macht des Geldes, der Macht des Abwartens, des Schweigens und unausgesprochener Drohungen zeigen. Die Macht der Schönheit und der Liebe sind aber ebenso in dieser Konjunktion enthalten.

Distanz und Kontrolle

Der Aspekt steht auch dafür, eine gewisse Distanz zu halten. Auch Kontrolle, das “in den Griff” zu bekommen auch von Mitmenschen, liegen in der Luft. Die Lernaufgabe besteht darin, das Kontrollbedürfnis und die Zurückhaltung abzubauen und sich ganz dem anderen hinzugeben. Wahrscheinlich fällt uns das angesichts der staatlich verordneten kollektiven Angstpsychose eher schwer. Mit dem Sextil von Mars und Pluto dürfte all das kaum ohne Widerstand einhergehen. Die Macht der Massen wird sich nicht nur unterschwellig zeigen, denn Verschwörungen und Machtkämpfe gehören ebenso zu diesem Aspekt. Normalerweise dürfe dieser kaum für dramatische Eskalationen sorgen. Jedoch ist diese Konjunktion nicht allein wirksam.

Das Trigon von Mars und Neptun schafft das Potenzial von Durchsetzung mit Einfühlungsvermögen. Egal, was wir tun, wir identifizieren uns auch mit der Umwelt. Wir können uns unwillkürlich in die Menschen um uns herum hineinversetzen und spüren sozusagen die Reaktionen der anderen auf unsere Aktivitäten. Es fällt uns eher schwer, den eigenen Willen durchzusetzen, denn wir kriegen es durchaus mit, wenn wir den anderen dabei “auf die Zehen treten”.

Aggressionen stecken an

Unsere Sensibilität macht uns beeinflussbar. Wir agieren aus, was in anderen latent vorhanden ist. Wenn wir uns beispielsweise unter Leuten befinden, die ärgerlich sind, es aber nicht zeigen, spüren wir das und werden selbst ohne äußeren Grund gereizt. Sind wir erstmal auf 180 drücken wir den Ärger eventuell lautstark aus, obwohl es nicht “unser eigener” Ärger ist. Wir werden ganz einfach von den Aggressionen der anderen angesteckt. Je mehr Halt und Sicherheit du in dir selbst gefunden hast, desto mehr gibt dir diese Fühligkeit die Fähigkeit, auf die inneren Regungen anderer zu reagieren und sie handelnd auszudrücken. Du beschränkst dich dann darauf zu beraten. Da Mars im Skorpion steht, sollten wir mit ganzer Seele und nicht mit aller Verbissenheit ins Tun kommen.

Es geht darum flexibel zu bleiben, sich nicht auf ein einmal gefasstes Konzept festzulegen. Das Quadrat von Mars und Jupiter verführt, uns selbst zu überschätzen, weil wir im großen Stil handeln wollen. Wir neigen zu Übertreibungen, Egoismus und Maßlosigkeit und sind aufgefordert, bei allem, was wir tun auch nach dem tieferen Sinn zu fragen. Das Sextil zwischen Mars und Pluto verleiht unserer Tatkraft eine gewissen Leidenschaft und macht uns außergewöhnlich leistungsfähig. Auch könnten wir den Mut zu tiefgreifenden Veränderungen aufbringen. Leider steht der Aspekt aber auch für die Tendenz zu manipulieren.

Immer mehr Druck

Das Quadrat von Saturn und Uranus baut zunehmend Druck auf. Wir hängen einerseits an Normen und Prinzipien und werden von den Ereignissen überrollt oder aber wir rebellieren gegen das Bestehende und geraten damit in Konflikt mit unserem persönlichen Umfeld und der Gesellschaft. Je mehr es uns gelingt in uns selbst Raum und Halt zu finden, um so entspannter kommen wir durch diese Zeit, die uns noch eine ganze Weile in Atem halten wird.

Lilith steht genau gegenüber dem Neumond und Merkur, was kaum entspannend auf die astrologische Gemengelage einwirken wird. Unsere Ich-Identität kann in Frage gestellt werden und wir haben vielleicht Schwierigkeiten Wille und Gefühlstiefe zusammenzubringen.

Unsere Gefühle gehen tief und werden aufgrund ihrer Intensität vielleicht sogar abgelehnt. Unsere Kommunikation ist subtil und kommt vielleicht sogar ohne Worte aus. In jedem Fall ist sie jedoch messerscharf und bringt die Dinge auf den Punkt. Ein energisch erhobener Mittelfinger wäre eine Geste, die diesen Aspekt zum Ausdruck bringt. Das Quadrat von Lilith und Neptun lädt uns ein anzuerkennen, dass das Irrationale Teil des Lebens ist.

Liebe und Hass liegen nahe beieinander

Etwas, das stärker ist als das Ich, als Vernunft und Planung, greift immer wieder in das Leben ein, wirft das Steuer scheinbar mutwillig herum, wenn wir allzu stur auf einem einmal eingeschlagenen Kurs beharren. Liebe und Hass mögen oft nahe beieinander liegen. Manche vielversprechende Illusion mag unter den leidenschaftlichen Stürmen des Daseins zerbrechen und uns gerade dadurch den Weg zu den eigenen Tiefen der Seele freigeben. Sind wir flexibel und hingebungsvoll genug, uns von den Wellen des Schicksals tragen zu lassen, so können wir immer mehr die Weisheit erkennen, die allem Sein zugrunde liegt.

Der Neumond bietet also wie so oft einen spannenden Spagat der Polarität. Inmitten all der Dunkelheit, die uns umgibt, dürfen wir das Licht nicht übersehen, was überall zu entdecken ist. Neumond ist am 2. Adventswochenende, an dem wir auf unserem kleinen grünen Kranz wieder eine Kerze mehr anzünden. “Licht ist immer schon notwendig, um zu erkennen. Zugleich ist es ein Gegenstand, der erkannt werden soll”, sagt der Astrophysiker Thomas Posch von der Universität Wien. “Die Weisheit lebt im Licht” oder auch “Im Lichte strahlet Weisheit” sind von Rudolf Steiner gegebene Sinnsprüche zur Meditation, die helfen, das Wesen des Lichts tiefer zu erfassen.

Zum Licht bekennen

Wenn ich durch die Dunkelheit laufe oder fahre, sehe ich immer mit Freude, wie viele Mitmenschen gerade in der Adventszeit sich zum Licht bekennen und ihre Vorgärten und Fester damit schmücken. Es hat etwas festliches, ja bisweilen feierliches, was mich daran erinnert, dass Licht immer stärker ist als die Dunkelheit.

Wenn wir heil werden wollen, dann müssen wir das Dunkle in uns hineinlassen, es integrieren, uns mit ihm aussöhnen und als einen Teil von uns anerkennen. Dann werden wir bewusst und machen uns auf dem Weg zum Eins-sein. Die gute Nachricht: Licht geht gegenüber der Dunkelheit immer als Gewinner hervor. Denn nur das Licht existiert.

Das kannst du nachts spaßeshalber einfachmal ausprobieren. Mache das Fenster auf und lasse die Dunkelheit, die draußen ja nun dominant sichtbar ist, hinein. Du wirst feststellen, dass die Dunkelheit nicht wie ein böses Monster in dein Zimmer strömt. Du wirst feststellen: Das Licht in deinem Zimmer ist von der großen Menge Dunkelheit da draußen kein bisschen beeindruckt und leuchtet einfach hell weiter. Wenn Du das verinnerlichst, wirst Du selbst zum Lichtträger und von denen kann es in diesen Zeiten nicht genug geben. Nehmen wir uns alle bei der Hand und leuchten wir gemeinsam, dann wird es wieder hell auf der Welt und wir können uns darum kümmern, dass gut werde, was wir aus Herzen gründen wollen.

Neumond am 4. November 2021

Neumond am 4. November 2021

Neumond 4.11.2002

Verbissen kompromisslos?

„Stille Wasser sind tief“ ist eine Volksweisheit, die bestens zum Skorpion passt. Wir assoziieren damit das Unergründliche und Geheimnisvolle unter einer glatten Oberfläche. Machtgebaren ist eines seiner Merkmale. In abgeschirmten Kreisen halten deren Mitglieder wie Pech und Schwefel zusammen. In diese Dunkelheit scheint nun die Novembersonne, die für Identität, für Souveränität, und Würde steht und wir dürfen gespannt sein, ob sie zur Gänze in die tiefen Tiefen der Skorpionzeit durchdringt. Sie verlangt nach Intensität, will etwas bewirken und strebt nach Einfluss. Die Schattenseiten zeigen sich durch eine Tendenz zum Grübeln und einem sich Verbeißen in die eigenen Vorstellungen.

Ein ruhiges Dasein mit einem regelmäßigen Tagesablauf könnte leicht zu oberflächlich und langweilig werden in diesen Tagen. Die sind aber sowieso eher selten zu erleben, denn wir werden astrologisch gesehen mit der spannendsten Zeit des Jahres konfrontiert, die mit dem Saturn Uranus Quadrat, das Weihnachten gradgenau ist, einen weiteren Höhepunkt erreichen wird. Sonne und Mond stehen in Opposition zu Uranus, was darauf hindeutet, dass der Freiheitsgedanke wieder mehr Oberwasser bekommt. Persönliche Freiheit geht uns über alles.

Lästige Fesseln loswerden

Der innere Rebell meldet sich dann und wann und reißt dich vielleicht sogar aus einer Situation heraus, die dir schon länger nicht mehr gefällt. Langfristige Verpflichtungen empfindest du in diesen Tagen als lästige Fesseln, die es baldmöglichst abzustreifen gilt. Diese Neigung kann dich aber auch daran hindern, langfristige Ziele anzugehen und das Leben in geordnete Bahnen zu lenken. Du erlebst das beispielsweise durch Stresssituationen, bist ungeduldig oder hast Mühe, dich irgendwo angemessen abzugrenzen.

Diese Spannung zwischen Neumond und Uranus können wir jedoch auch positiv nutzen. Unser Improvisations- und Erfindertalent und unsere Fähigkeit, Zusammenhänge schnell zu erkennen, werden gefördert. Auch eine Beschäftigung mit Computern oder in der Technik bringt uns der schwerelosen Atmosphäre dieses Aspekts auf eine gute Art näher. Und nicht zuletzt könnten wir ganz einfach etwas Besonderes tun. Wichtig ist, dass du dir viel persönlichen Spielraum zugestehst. Grundsätzlich ist diese innere Unruhe ein Antrieb für neue Erfahrungen und mehr Selbsterkenntnis.

Beherzter Blick ins Horoskop

Wenn Du wissen willst, zu was dich dieser Aspekt ganz persönlich einladen möchte, empfehle ich Dir einen beherzten Blick in dein Horoskop. Wenn du möchtest, übernehme ich das für dich und binde einen bunten Strauß an Informationen, die dich in deiner Selbsterkenntnis wirklich weiterbringen und dein Bewusstsein für deine aktuellen Chancen dieser Zeitqualität schärfen. Wenn wir uns immer wieder vergegenwärtigen, dass viel Schatten immer auch bedeutet, dass irgendwo viel Licht sein muss, lohnt es sich, den Blick einmal aus dem Alltag zu erheben und die Richtung zu ändern.

Der Mond in Skorpion mag es ebenfalls tiefgründig und leidenschaftlich. Er ermöglicht es uns, dass wir uns vom Leben berühren und aufwühlen lassen. Wir reagieren entweder heftig oder gar nicht. Er steht natürlich wie die Sonne ebenfalls in Opposition zu Uranus und bringt bei dem ein oder anderen Mutterthemen auf die Tagesordnung. Grundsätzlich zeigen wir uns unter einem solchen kosmischen Einfluss aber eher unberechenbar oder unnahbar. Der ein oder andere hat dabei sogar das Gefühl der inneren Zerrissenheit. Wir können emotionslos fast ein bisschen die Orientierung verlieren und schwanken zwischen einem heftigen Verlangen nach Freiheit und dem Wunsch nach Geborgenheit.

Innere Unabhängigkeit

Dieser Aspekt hat aber auch eine positive Seite: Die innere Unabhängigkeit birgt eine Fähigkeit, die seelischen und emotionalen Belange zu überblicken und Zusammenhänge zu erkennen, die andere, die voll in eine Situation hineingehen, manchmal gar nicht mehr sehen. Du kannst, wenn du mit dieser Zeitqualität in Resonanz gehst, dich emotional heraushalten und deine Gefühle mit innerer Distanz beobachten. Das erleichtert es dir, mehr über dich und dein Menschsein zu erfahren und Ursache und Wirkung Deiner emotionalen Reaktionen besser zu analysieren.

Merkur steht an diesem Neumond im Tierkreiszeichen Waage und bietet uns die Möglichkeit objektiv und flexibel zu denken. Wir sind aufgeschlossen und legen bisweilen sogar diplomatisches Geschick an den Tag. Wenn wir jemanden dennoch die Meinung sagen müssen, tun wir das stilvoll. Es wird dann mehr ein „Sie Rindvieh“ als ein „Du Idiot“. Schon das könnte zuviel sein, denn wir scheuen Konflikte und Entscheidungen. Also wird es am Ende ein „Möglichweise sind Sie ein liebenswertes Rindvieh!“… Wenn wir mit dem Sextil von Venus und Merkur in Resonanz gehen, was uns taktvoll, einfühlend und charmant machen kann, könnte der Satz dann werden: Ihre Augen sind so hübsch braun, sie erinnern mich an ein Rindvieh und lassen mich vergessen, wie blöd ich Sie gerade finde… Okay. Ich bin Schütze, ich habe es nicht so mit der Diplomatie. Vielleicht kriegst du das besser hin?

Alles hinterfragen

Gut wäre das, denn das Quadrat von Merkur und Pluto kann dafür sorgen, dass Worte schnell als persönlicher Angriff gewertet werden. Wir hinterfragen in dieser Zeit alles, denken gründlich nach – auch über dunkle Aspekte und treffen den Schwachpunkt unseres Gegenübers sehr gut. Uns selbst möchten wir eher keine Blöße geben und haben die Tendenz, Informationen als Machtmittel zu benutzen. Der ein oder andere tritt als “Besserwisser” auf.

Der Aspekt öffnet uns dafür, den Dingen auf den Grund zu gehen. Wir interessieren uns für das Nicht-Rationale und erforschen, was unter der Oberfläche und hinter den Kulissen steckt, was Geheimnis oder Tabu ist. Gleichzeitig neigen wir dazu, uns in ein Thema zu verbeißen, beispielsweise unbedingt etwas wissen zu wollen, ohne Rücksicht auf die Folgen. Unsere Gedankenwelt ist beeinflusst von archetypischen Bildern aus dem Unbewussten. Es ist wichtig, dass wir diese nicht rationalen und kontrollierbaren Einflüsse zulassen. Wir sollten sie allerdings so kanalisieren, dass unsere Mitmenschen nicht darunter zu leiden haben. Letztlich fragen wir nach dem Warum. Schauen wir dabei kritisch in die Welt, werden wir feststellen, dass durch das Zusammenspiel von Pluto und Merkur, der auch für den Handel steht, Macht und Geld vielfach in den denkbar schlechtesten Gewändern zu sehen sind.

Dunkle Geister

Die Auswüchse dieses Kräfteringens kommen daher mit menschenverachtenden Arbeitsbedingungen, Machtmissbrauch gegenüber Völkern, Interessengruppen und auf Kosten von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Corona hat es den dunklen Geistern einfach gemacht, das Feld zu beherrschen. Die verunsicherte und ängstliche Menschheitsfamilie traut sich zu selten und zu zaghaft für ihr Geburtsrecht der freien Seinsentfaltung einzustehen. Zu tief hat sich das gehorsame Kind in uns mundtot in die Ecke stellen lassen. Wir haben uns in den vergangenen Monaten daran gewöhnt, dass wir dankbar sind für Zugeständnisse, die uns vor 24 Monaten selbstverständlich waren.

Das Katz‘ und Maus Spiel erfährt an diesem Neumond einen weiteren Höhepunkt. Vielleicht erinnert sich die ein oder andere Seele daran, dass sie einen freien Geist hat, der sich nicht weniger wird, wenn man ihn benutzt. Wir sind keine Mäuse und keine Katzen. Wir sind gleichberechtigte geistige Wesen mit Schöpferkraft und dürfen nicht nur die Verantwortung dafür übernehmen, was wir tun – sondern auch dafür, was wir nicht tun.

Herzliche Umgangsformen

Die Venus im Tierkreiszeichen Schütze erinnert uns daran, was es bedeutet, tolerant und großzügig zu sein und herzliche Umgangsformen zu wählen. Ich bin mir grad nicht sicher, aber hat Jens Spahn nicht braune Augen? Er ist sicher ein gutes Beispiel für diese Merkur Pluto Venus Kiste… , denn er schafft es immer wieder, dass man die Reibungswärme, als Nestwärme empfindet, wenn er uns in Sachen Corona wieder einmal kräftig über den Tisch zieht. Anders lässt sich auch nicht erklären, dass sich bei den zahllosen enttäuschten CDU Mitgliedern und -Wählern kein Widerstand regt, wenn dieser diabolische Charmeur davon träumt, den Vorsitz der einstigen Volkspartei zu übernehmen und den Chefsessel der CDU-Fraktion.

Vielleicht macht sich in mir gerade zu viel Mars breit. Der steht im Tierkreiszeichen Skorpion und sonnt sich in seinem alten Glanz als Herrscherplanet. Er lässt uns dort mit aller Verbissenheit kompromisslos handeln, schenkt uns Ausdauer, Ehrgeiz und Hartnäckigkeit. Mit Saturn bildet er ein Quadrat, was ihn nicht gerade sanft stimmt, sondern uns alle in das Spannungsfeld zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein rückt.

Angst, zu versagen

Wenn wir etwas tun, dann tun wir es gründlich und erwarten das auch von anderen. Vielleicht haben wir aber auch Angst, zu versagen. Unser Anspruch an das, was wir tun, ist enorm hoch. Ertappst du dich dabei, kannst du versuchen, mit dir selbst ein bisschen weniger streng zu sein, dir ein paar Fehler zu erlauben und deine Initiative nicht zu bremsen, nur weil das Ergebnis nicht ganz perfekt ist.

Falls du grundsätzlich konfliktfreudig bist, schlägst du dich im Spannungsfeld zwischen Impuls zum Handeln und der strengen Forderung nach Verantwortung und Perfektion eher auf die tatkräftige Seite. Du bist dann übermäßig aktiv und draufgängerisch und erlebst möglichweise aber auch, dass man dich bremst.

Glauben an eine bessere Welt

Jupiter im Tierkreiszeichen Wassermann steht für den Glauben an eine bessere Welt. Er ist unaspektiert und repräsentiert damit unsere aktuelle Schwierigkeiten, Vertrauen zu entwickeln, Ideale in das reale Leben zu integrieren und zu verwirklichen. Wir pendeln zwischen “grauem Alltag” und Phasen mit großem Optimismus und lebhaften Vorstellungen hin und her. Kurz wir schwanken zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt.

Der November ist noch nie ein Monat gewesen, der für ausgelassene Fröhlichkeit und bunte Lebensfreude steht. Daher wäre es naiv zu glauben, dass uns der Neumond am 4. November aus der Notwendigkeit entlässt, verantwortungsbewusst und tiefgründig über unseren Status quo und unser Selbstverständnis nachzudenken. Vielleicht gelingt es dir bei einem Spaziergang durch raschelndes Laub und mit der würzigen Herbstluft in der Nase, die nach modriger Fäulnis, frischen Pilzen und moosiger Feuchte riecht, den Auftrag deines Geistes wahrzunehmen. Der kann nur sein, deine Freiheit wiederzuentdecken, sie zurückzuerobern mit anderen zu teilen und in der Ruhe des kommendes Winters die Saat für die künftige Ernte vorzubereiten. Wir sind viele. Sehr viele. Halten wir zusammen, entdecken wir uns und helfen wir uns aus dieser uns alle fordernden Zeit würdig und achtsam wieder rauszukommen. Nehmen wir uns bei der Hand, treten wir bewusst ein für die neue Zeit, für unsere Kinder und Enkel. Stehen wir auf und streiten wir mit Herzblut und Besonnenheit für unsere Welt von morgen.