Vollmond am 12. August 2022

Vollmond am 12. August 2022

Apfelbaum

Spannende Zeiten und

ein Hauch Wahnsinn…

Da leuchtet er wieder, der Vollmond, der uns am 12. August im Tierkreiszeichen Wassermann wieder etwas Licht in unsere Erkenntnisprozesse wirft. Angeregt wird unsere Freiheitsliebe und unser Wunsch nach Unabhängigkeit. Emotionale Verstrickungen oder Verpflichtungen sind dem Vollmond im Tierkreiszeichen Wassermann aber eher zuwider. Er steht für das Miteinander auf Augenhöhe, liebt geistige Anregung und bleibt emotional eher ein „Zaungast“. Dem steht die Sonne im Löwen gegenüber. Sie ist in diesem Tierkreiszeichen in ihrem Domizil und gibt zweifellos den Ton an. Der Löwe ist ein fixes Zeichen und setzt damit nicht unbedingt Signale, die für einen Aufbruch sprechen. Eher feiert er Bestehendes und setzt sich selbst in Szene. Das können wir feststellen, wenn wir uns auf den Regierungsbanken dieser Welt umschauen, denn die Sonne repräsentiert die nationale Identität oder die Regierung oder die Aufgaben des Regierungschefs. Apropos Regierungschef? Haben unseren Olaf Scholz die Außerirdischen mitgenommen, die jetzt überall gesichtet werden? Ich habe da so eine gewisse Hoffnung…

Was erkennen wir da in den zahlreichen Gazetten? Nun, einmal, dass überall auf der Welt die Corona-Maßnahmen verabschiedet werden, außer in Deutschland. Hier erleben wir die Neuauflage eines Infektionsschutzgesetzes, die mich fragen lässt, ob die Fähigkeit psychotische Fehlentscheidungen treffen zu können, inzwischen eine wesentliche Voraussetzung ist, überhaupt in einer Regierung in Deutschland sitzen zu können. Karl Lauterbach, Corona-Erkrankter, lässt vom Krankenlager ertönen, dass eine Impfung alle 3 Monate erneuert werden muss, ansonsten ist man automatisch ein Querdenker und nicht mehr gesellschaftsfähig. Erinnert Ihr Euch noch daran, wie all jene verspottet und denunziert wurden, die ein Impfabo befürchtet haben. Voilà. Jetzt ist es da.

In der Sonnenmilch abgesoffen

Diese Löwesonne scheint auch auf uns, das Volk, das angesichts der Entwicklungen scheinbar die Sprache verloren hat. Denn hierzulande ist der Protest gegen all diesen Irrsinn irgendwie in der Sonnenmilch abgesoffen. Die schmieren wir uns in den vorläufig erreichbaren Urlaubslocations vorsorglich üppig auf den Bauch, um nicht von der Hitzekatastrophe dahingerafft zu werden. 35 Grad im Schatten – da sagten wir früher „Hundstage“ dazu, haben uns ein Eis gekauft und die Füße in Mutters Wäschebütt mit kaltem Wasser gehängt, wenn wir nicht schon wieder in das örtliche Schwimmbad wollten. Und auch später habe ich Hitzekatastrophen mit leichter Kleidung auch im Büro überlebt. Ihr offensichtlich auch. Was stimmt mit uns nicht, wenn wir diese überflüssigen Ängste die da medial geschürt werden, einfach nicht annehmen können und wollen? Oder stimmt da was mit denen nicht?!

Vielleicht schenkt uns die Löwesonne das Vertrauen in die eigene Kraft und wir können das Leben als Spiel betrachten. Die Opposition zwischen Sonne und Mond signalisiert uns jedoch auch, dass ein langfristiges Lebenskonzept sich mit den Bedürfnissen des Augenblicks kaum vereinbaren lassen. Wenn wir also im Herbst nicht die Folgen all dieser neurotischen Maßnahmen erdulden wollen, dann sollten wir unsere Prioritäten überdenken und in die Gesichter unserer Kinder und Enkel schauen. Diese sollen und dürfen im Schwimmbad das Leben auch bei 35 Grad – also im Sommer und für viele immer noch in den Sommerferien – spielerisch mit Freude leben. Damit sie das auch morgen noch können, dafür müssen wir uns aktiv und bestimmt einsetzen. Wie wir das könnten, darauf weist uns die Konjunktion von Mond und Saturn hin.

Verantwortung übernehmen

Dieser Aspekt steht dafür, Verantwortung zu übernehmen. Unsere Aufgabe ist es, nicht vor unserem Unbehagen angesichts des äußeren Getöses wegzulaufen, sondern diese Gefühle bewusst wahrzunehmen und in der Konsequenz für das eigene Wohlbefinden zu sorgen. Es ist meiner Meinung dabei zu kurzfristig gedacht, das durch Weltflucht zu tun, sondern es geht darum, aktiv die notwendigen Veränderungen einzuleiten, die aus der eigenen Zukunft und der nachkommender Generationen ein lohnenswertes Ziel machen.

Saturn im Wassermann steht für die alten Strukturen für den Geist, der jetzt auf der Regierungsbank sitzt und mit dem Volk, das durch den Mond repräsentiert wird einen Neuanfang wagen darf. Denn beide stehen in einem Spannungsaspekt, einem Quadrat, zu Uranus und dem aufsteigenden Mondknoten. Das bedeutet, das Veränderungen schicksalhaft auf uns zukommen. Ob wir das nun wollen oder nicht: Die gewohnten Gepflogenheiten werden über den Haufen geworfen. Unsere Werte werden uns bewusst und wir dürfen hinterfragen, ob die noch zu uns passen oder inzwischen nur noch Stilblüten treiben, bei deren Anblick ich mich frage: Alle verrückt geworden, oder was?!

Millionenstrafe für die Bahn

Da wird die Deutsche Bundesbahn zu einer Millionenstrafe verdonnert, weil sie in ihrer Kundenansprache die Diversität nicht angemessen genug zu Ausdruck gebracht hat. Diese Millionen investiert in ein besseres Schienennetz und in die Pünktlichkeit von Zügen, da dürften sich doch auch die Diversen drüber freuen oder? Die Versöhnung von Mann und Frau, die Überwindung eines patriarchalen Weltbildes und der Verleugnung der Weiblichkeit Gottes, findet nicht durch einen solchen Krampf statt, sondern durch das Bewusstsein, dass wir Neues nur dann entstehen lassen, wenn wir Brücken in unserer polaren Welt bauen. Wenn wir die Gegensätze bewusst versöhnen, z.B. zwischen Ökonomie und Ökologie, zwischen Materie und Geist, zwischen Geld und Werten, zwischen Sinn und Konsum, dann haben wir die Zeichen der Zeit erkannt und sind bereit für eine neue Ära, die sich mit der Luftepoche Bahn bricht. Stattdessen erleben wir eine Politik der Spaltung, bei denen jetzt dann tatsächlich diskutiert wird, die Ungeimpften zu Kennzeichnen.

Auch die Debatte um den Ukraine-Krieg wird immer absurder. Russland wird zum Weltfeind Nummer 1 stilisiert. Hat sich jemand mal gefragt, was passiert wäre, wenn die gleiche Menge Länder den Irak bewaffnet hätte, als die USA dort 2003 eigenmächtig eingefallen sind? Martin Sonneborn regte in einem Sommerinterview mit dem Magazin Telepolis im Hinblick auf die überbordende Russlandfeindlichkeit an (ich zitiere): „Ich gehe davon aus, dass in der aktuellen Situation auch Hitler ganz neu bewertet wird, schließlich hat er gegen die Russen gekämpft. Sieht so aus, als wären Teile der Öffentlichkeit gerade dabei, Willy Brandt auf den Platz von Adolf Hitler zu schubsen und umgekehrt.“

In dem gleichen Interview vermutet er als Ursache, dass auf einer SPD Veranstaltung Frauen KO-Tropfen ins Getränk gemischt wurden: „Hm. Ich könnte mir denken, dass die SPD bei solchen Anlässen flächendeckend Beruhigungsmittel in die Getränke mischt. Wie sollte man Reden von Scholz oder Lauterbach sonst ertragen?“ Ich bin soweit. Ich halte Martin Sonneborn inzwischen für wählbar. Das ganze Interview findest du hier…

Atomstrom ist der neue Ökostrom

Kommen wir auf Russland zurück. Es erscheint mir etwas zynisch, dass auf der einen Seite 100 Milliarden Euro da sind, um Waffen für diesen Krieg beizusteuern und dann dem eigenen Volk angekündigt wird, dass es im Winter frieren wird, weil man Russlands Gas nicht will. Die Grünen sonnen sich darin, Atomkraft zum neuen Ökostrom zu küren und finden Fracking, also die sündhaft teure und ökologisch völlig inakzeptable Möglichkeit, um an Erdgas zu kommen, für zeitgemäß. Sowas macht mich dann doch fassungslos. Wie gewinnt man bei Fracking Erdgas? Bei diesem kostspieligen Verfahren wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien mehrere hundert Meter tief ins Gestein gepresst, um in tief liegenden Gesteinsschichten an das Erdgas heranzukommen. Die Folgen sind eine mögliche Kontamination des Grundwassers oder des Oberflächenwassers durch diese Chemikalien, Erdbeben, die durch die Gasförderung ausgelöst werden könnten und Methan-Emissionen, die das Klima belasten. Zur Erinnerung: Wir haben als politisch korrekter Mensch ein Problem, wenn Kühe pupsen. Mit Fracking, das ebenfalls Metangas wie die Kühe freisetzt, nur in deutlich höheren Mengen als ein Kuhfurz, haben wir das aber ab sofort mit dem Segen der Grünen nicht. Wem jetzt noch spontan einfällt, dass die Grünen auch mal als Friedenspartei angetreten sind… bitte nicht vergessen: der Krieg im Kosovo war es und der aktuelle gegen Russland ist ja für den Frieden. Alles andere ist eine Verschwörungstheorie.

Bleiben wir cool, zur Zeit wird wieder auf Wacken gerockt und auf vielen Sommerfesten gefeiert, in den Urlaub gefahren und in den Straßencafés leicht bekleideten Menschen hinterhergeschaut. Da sind all diese Themen einfach nicht angesagt. Vielleicht liegt das aber auch am Mond in Spannung zu Uranus. Dieser Aspekt zeigt sich in der Tendenz, sich seelisch unberührbar zu machen, aber auch in einem Gefühl der inneren Zerrissenheit. Vielleicht sind wir emotional orientierungslos und schwanken zwischen dem Bedürfnis nach Freiheit und Geborgenheit, das uns die alten Muster, die unser Leben bis dato geprägt haben, vermitteln.

Autoritäre Strukturen

Diese Geborgenheit, die wir suchen, finden wir letztendlich jedoch nur in uns selbst. Wird uns das nicht schnellstens bewusst, werden wir überreglementiert und finden uns in autoritären Strukturen wieder, die uns nicht nur frieren lassen werden. Dafür steht die Opposition von Sonne und Saturn, die an diesem Vollmond auf uns wirkt. Statt unserer Überzeugung nachzuhängen, dass „die da oben“ uns ohnehin nicht ernst nehmen und uns in mangelndes Selbstvertrauen flüchten, dürfen wir an diesem Aspekt wachsen, indem wir uns an unsere Fähigkeit zur Selbstverwirklichung erinnern. Wir sind keine willenlosen Kreaturen.

Sonne in Spannung zu Uranus steht auch für unsere Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und in jeder Situation einen Weg zu finden. Selbsterkenntnis ist der Schlüssel für unsere innere Freiheit. Wir sind freie geistige Wesen mit Schöpferkraft. Unsere Gedanken und unsere Gefühle sind reale Kräfte. Wir sind viele und in all unserem Mühen um Wahrhaftigkeit nicht allein. Bekennen wir uns zum Erhalt der göttlichen Schöpfung, deren Fundament die Liebe ist. Wir können uns dabei nicht nur auf viele Gleichgesinnte stützen, sondern auch auf die Wesen der geistigen Welt. Wir werden von den Engeln und allen, die dort beheimatet sind, dann unterstützt, wenn wir uns Kraft unseres Bewusstseins bittend an sie wenden. Von sich aus dürfen diese Wesen nicht in unser Leben eingreifen, denn uns wurde von den Göttern die Freiheit gegeben. Zu beten und Engel um Hilfe zu bitten, ist leider fast in Vergessenheit geraten. Uns wurde beigebracht die Gestaltung unseres Lebens ohne diese Wirkkräfte vorzunehmen. Damit wurden wir einer Hilfe beraubt, die nur darauf wartet, uns in unserem Mühen zu unterstützen. Das steht auch so in der Bibel. Im Matthäus-Evangelium heißt es:

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ (Mätthäus, 7,7) Wenn das keine Zuversicht hochkommen lässt, dann weiß ich es auch nicht…

Hilfe aus der geistigen Welt

Für all jene, die nicht so recht wissen, was die geistige Welt eigentlich ist, wer dort zu Hause ist und was das Ganze mit uns, den Menschen, zu tun hat, für den habe ich eigens ein Essay verfasst mit dem Titel: „Die geistige Welt, was ist das eigentlich?“ Das 40seitige Essay kann auf meiner Webseite gegen kleine Gebühr erworben werden. Den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung. Wer weiß, wen er da eigentlich genau um Hilfe bittet, wird das präziser, bewusster und damit erfolgsversprechender tun können, als wenn wir unser Anliegen einfach auf irgendein „Feld“ kippen.

Merkur steht aktuell in dem Tierkreiszeichen Jungfrau und fordert einen logischen, sachlichen und analytischen Verstand. Wir ziehen nüchtern Bilanz zwischen Nutzen und Aufwand und überlegen, bevor wir den Mund aufmachen und etwas sagen. Also alle, bis auf Karl Lauterbach, Annalena Baerbock, Robert Habeck, die FDP und … okay lassen wir das, die Liste wäre ermüdend lang. Das will ich euch wirklich nicht antun…

Herzliche Umgangsformen

Venus steht wie die Sonne im Löwen und lässt uns unsere Umgangsformen herzlich, selbstsicher und großzügig gestalten. Wir neigen vielleicht ein bisschen zu Imponiergehabe, mögen Luxus und haben möglichweise auch mal einen dramatisch anmutenden Auftritt.

Das Trigon von Venus und Neptun steigert unsere Erwartungen in Partnerschaft und Partner, fördert unsere romantischen Vorstellungen und unseren Wunsch nach der totalen Einheit. Der Aspekt kann aber auch einfach nur dafür sorgen, dass wir den Partner idealisieren, weil wir nicht sehen wollen oder können, wie er tatsächlich ist.

Venus steht auch in Opposition zu Pluto, der Machtfragen in unseren Beziehungen aufkommen lässt. Vielleicht haben wir auch Verlustängste oder sind von Menschen mit einer starken Ausstrahlung fasziniert. Achtung, das ist die Hochzeit der Narzissten. Lasst Euch nicht mit Charme und erotischem Geknister blindlings in Abhängigkeiten, Kontrollspielchen oder Eifersuchtsdramen verwickeln. Merke: Gefühlskraft kann man auch ausleben, indem wir unsere Mitmenschen nicht manipulieren.

Mars steht im Tierkreiszeichen Stier und versorgt uns mit Ausdauer, macht uns aber auch unflexibel und beharrlich. Sind wir aber dann erstmal in die Gänge gekommen, sind wir nur schwer zu bremsen. Mars wandert am 21. August ins Tierkreiszeichen Zwillinge. Dort wirkt er förderlich auf unsere verbale Durchsetzung und lässt uns unsere Handlungen besser auf äußere Umstände abstimmen. Die Vernunft durchdringt wieder unseren Willen und Kampfgeist. Achten wir auf eine stringente Strategie, dann wird alles gut.

Zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein

Mars bildet an diesem Vollmond mit Saturn ein Quadrat, was uns auf das Spannungsfeld zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein stellt. Wir stellen hohe Anforderungen an unsere eigene Leistung, sind kaum kritikfähig und erliegen mitunter dem inneren Saboteur der uns kurz vor dem Ziel zurückzucken lässt oder uns mit Berührungsängsten versorgt. Wir sind aufgefordert menschlich zu handeln, Einfühlungsvermögen zu zeigen und uns zu motivieren unsere Fähigkeiten auch humanitär einzusetzen. Das Trigon von Mars und Pluto versorgt unsere Tatkraft mit Leidenschaft und außergewöhnlicher Leistungsbereitschaft. Dank Jupiter im Widder stürmen wir dabei nicht blindlings darauf los, sondern sind bereit, bei allem Aktionismus auch um den Sinn im Leben zu ringen. Wir erkämpfen und erobern Ansichten und Meinungen und bemühen uns durch aktives Vorwärtsstreben um Expansion und Wachstum.

In der Summe bereitet uns der Vollmond am 12. August auf einen heißen Herbst vor, in dem die Wirkung des Quadrates von Saturn und Uranus auf einen vierten Höhepunkt zusteuert. Vielleicht nehmen wir vorbereitend die Passage aus dem Evangelium von Maria Magdalena in unsere Meditation mit auf:

„Das Haften an der Materie
Erzeugt eine Leidenschaft gegen die Natur.
So entsteht am ganzen Leib Verwirrung;

Deshalb sage ich euch:
Seid in Harmonie!
Wenn ihr verirrt seid,
lass euch von den Bildern eurer wahren Natur leiten.

Wer Ohren hat
zu hören, der höre.

Als der Selige (Jesus) das gesagt hatte,

segnete er sie alle und sprach:
„Friede sei mit euch – möge mein Friede

in euch erweckt und vollendet werden.

(Kapitel 8,1-14)

Frieden dank Balance

Wir brauchen mehr denn je Frieden – nicht nur in der Ukraine – auch in uns selbst und den gibt es nur in der Balance. Tun wir uns zusammen und helfen wir mit, dass wir all die Gegensätze, die sich uns in diesen Tagen offenbaren ausgleichen. Leisten wir alle einen aktiven Beitrag, damit wir wieder zu einem gesunden Maß aller Dinge finden und uns darauf besinnen, was es bedeutet, Gottvertrauen zu haben. Als Mensch gehören wir der zehnten Hierarchie der geistigen Welt an. Wir sind Schöpferwesen. Es ist deine Entscheidung, ob du diese Rolle erfüllen willst oder die Gestaltungsfragen deines Lebens von anderen beantworten lässt. Es liegt an dir, bewusst deine Gedanken und Gefühle zu nutzen, um an einer Welt zu bauen, in der sich die Wahrhaftigkeit und die Liebe zu Hause fühlen. Der Vollmond im Wassermann signalisiert uns: Versucht es miteinander. Und vielleicht nehmen wir Luther beim Wort und pflanzen auch ein Apfelbäumchen…

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Vollmond am 13. Juli 2022

Vollmond am 13. Juli 2022

Das Schicksal und die Veränderung

Höhenflüge dürfen wir an diesem Vollmond nicht erwarten, sondern sollten uns eher mit bodenständigem Verhalten durch diese Zeit bewegen. Denn diese Tage habe es in sich und leiten einen spannungsgeladenen Herbst ein. Uranus sorgt für reichlich Unruhe und lässt die Erde erzittern, denn mit Mars, mit dem er Ende Juli eine Konjunktion bildet, und aufsteigendem Mondknoten bekommt er reichlich Kraft verliehen, die unser aller Schicksal aufmischen wird. Mars in Stier zeigt sich wenig flexibel, lässt uns eher schwer in die Gänge kommen. Sind wird es schließlich, sind wir kaum zu bremsen und können zu Jähzorn und Sturheit neigen. Je mehr wir erkennen, dass die Veränderungen notwendig sind und wir uns diesen Prozessen ohne Angst öffnen, umso leichter kommen wir durch diese anspruchsvolle Phase.

Diesen wichtigen Aspekt nehme ich zum Anlass um Uranus ein bisschen genauer zu beleuchten, damit wir nicht in den astrologischen Klischees versumpfen. Uranus zeigt das Symbol der Sonne zusammen mit einem senkrechten Pfeil nach oben. Das bedeutet, das aus dem statischen Fokus auf den eigenen Mittelpunkt, auf die eigene Individualität ein Impuls in Form eines Pfeils hervorkommt, der nach oben zum Himmel, zum Licht, zum Bewusstsein und zur Zukunft strebt. Uranus will etwas hervorbringen, das zukunfts- und richtungsweisend ist. Er ist der Planet des Ungewöhnlichen, der 1781 kurz vor der französischen Revolution entdeckt wurde. Seine ungeheure Größe sprengte damals alle Vorstellungen, die es über unser Sonnensystem bis dahin gab. Er warf mit seiner gigantischen Diemnsion von heute auf morgen das Weltbild der Menschen über den Haufen, was auf sein Wesen hinweist: Er wirkt immer schnell, radikal und umwerfend.

Systemsprenger Uranus

Er ist doppelt so weit von der Sonne entfernt wie Saturn, der bis dahin unser Sonnensystem begrenzte. Daher wird er gern auch als Systemsprenger bezeichnet. Entdeckt wurde er übrigens von dem Musiker Friedrich Henschel, der nur aus Interesse dann uns wann man durch sein Teleskop schaute. Neben der französischen Revolution lag auch die industrielle Revolution in der Luft, die Produktionsprozesse, Städte und die Arbeit als Broterwerb völlig neu definierte. Auch der amerikanische Unabhängigkeitskrieg fällt in diese Zeit und deutet ebenfalls an, mit welchen Kräften Uranus astrologisch in Verbindung gebracht wird. Uranus ist der Revoluzzer, der Erneuerer, der Aufrührer und Feind konservativer Weltbilder. Er steht für die Gegenbewegung zum Bisherigen und sorgt dafür, dass wir in unserem Status quo nicht ersticken.

Benannt ist Uranus nach dem griechische Gott des Himmels. Geboren wird der mythologische Uranus von Gaia, der Mutter Erde. Er wird zugleich ihr Gemahl – die Griechen war damals schon wenig kompliziert und was sollte die gute Frau auch machen: George Clooney war wie die übrigen Götter schließlich noch nicht geboren. Ein Konzept, was heutzutage von taffen Singelfrauen gern mit „Dann backe ich mir halt einen Mann“ beschrieben wird.

Regent der glitzernden Sterne

Uranus regiert über die Sterne, die verheißungsvoll am Himmel glitzern. Jede Nacht legt sich der Himmel auf die Erde und zeugt mit ihr viele Kinder, die allerdings dem Herrn Papa alle nicht gefallen. Er schiebt sie ab in den Leib von Gaia, was diese nicht so prickelnd findet und irgendwann Saturn, eines ihrer Kinder, eine Sichel mitgibt, womit der Filius dem Herrn Papa vielleicht nicht nur spielerisch das Gemächt entfernt. Aus den Blutstropfen, die niederfielen, entstanden die Furien und aus der abgeschnittenen Männlichkeit, die der ungezogene Sohn einfach ins Meer wirft, bildet sich Schaum aus dem wiederum Venus geboren wird, die Göttin der Schönheit und Liebe. Aus diesem Stoff eine Sitcom und der nächste Lockdown kann kommen, oder?

Etwas ernsthafter betrachtet liegt in diesem Mythos natürlich ein tiefe Weisheit enthalten, nämlich die, dass man letztendlich nie etwas Geschaffenes mit einem Ideal vergleichen darf – das kann nur zu Unzufriedenheit führen. Wir lernen, dass der Kampf zwischen dem Neuen und dem Alten nie reibungslos vonstattengehen kann, aber am Ende die Liebe und die Schönheit entsteht. Uranus ist im Übertragenen Sinne der Gott der Luft und des Geistes. Seine Domäne ist nicht die Erde oder die irdische Realität. Daher ist er dem Element Luft zugeordnet und ist Herrscher des Tierkreiszeichens Wassermann. Dort läuft gerade Saturn durch… Du ahnst jetzt vielleicht, worauf es jetzt ankommt, der? Das Neue und das Alte ringen seit Januar 2021 miteinander. Im Herbst kommt es zum 4. Mal zu einem Quadrat, also zu einem Spannungsaspekt zwischen diesen beiden Kräften. Wir dürfen gespannt sein, wer Anfang kommenden Jahres gewissermaßen noch seine Eier in der Hose hat – das Neue oder das Alte? Als Pionier der neuen Zeit tippe ich mal auf das Neue…

Das Thema deiner Rebellion

Uranus verrät in deinem Geburtshoroskop übrigens etwas über deine ganz persönliche Logik, über die Widersprüche, mit denen du konfrontiert bist, über den Lebensbereich, in denen du außergewöhnliches vollbringen kannst. Er repräsentiert das Thema deiner Rebellion, dein Potenzial unkonventioneller Ideen und experimenteller Lösungsansätze. Das Haus, in dem Uranus sich zur Zeit aufhält, sagt etwas darüber aus, welcher deiner Lebensbereiche in der zweiten Jahreshälfte schicksalhaft verändert werden will. Gern analysiere ich für dich deine astrologische Gemengelage und erkläre dir, welche Lernkurven und neuen Erkenntnispotenziale Uranus und Co in dieser anspruchsvollen Zeit für dich im Gepäck haben… Mehr Infos dazu erfährst du auf meiner Webseite. Der Link ist unten in der Videobeschreibung.

Uranus am aufsteigenden Mondknoten lässt uns nicht ganz so locker mit Veränderungen umgehen. Wir empfinden sie tendenziell vielleicht sogar als bedrohlich. Wir dürfen wieder wertschätzen, auf welchem Fundament wir stehen und welche Menschen uns dabei begleiten. Hat sich etwas überlebt, werden wir uns ziemlich sicher davon verabschieden müssen. Der Aspekt räumt alles weg, was uns für die Zukunft im Wege steht. Er bringt uns aber auch mit den Menschen und Verhältnissen zusammen, die für uns wichtig sind. Je mehr du dich der Veränderung öffnest und sie einlädst, aus dem tiefen Verständnis, dass deine Seele den Weg kennst, um so einfach wirst du diese Phase erleben.

Erkenntnis und Nervenstärke

Der Vollmond erhellt nicht nur unsere Erkenntnisfähigkeit, sondern sorgt im Tierkreiszeichen Steinbock für Nervenstärke. Wir betrachten das Getöse eher sachlich geordnet als überhitzt reißerisch. Ohne Hast und Überschwang sind wir bereit, Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Mond und Uranus bilden ein Trigon, was unseren Wunsch nach Freiheit wachruft. Diese Zeichen der Zeit stehen für Neuordnung bis hin zu Umsturz und populistischen Extremismus. Bewahren wir dir Nerven, denn die astrologische Signatur verrät auch, dass wir intuitiv das Richtige tun – selbst in ungewöhnlichen Situationen. Der Mond bildet mit Merkur ein Quadrat. Damit dürfen wir unser Denken und Fühlen als gegensätzlich empfinden. Die Gefahr, diese Diskrepanz auf unsere Mitmenschen zu projizieren, ist dabei groß. Sei dir dessen bewusst, dass brauchst du keinen Buhmann.

Der Vollmond leuchtet unweit von Pluto, der einige Tage später mit der Sonne, die in Opposition zu ihm stehen wird, einen deutlichen Energiekick bekommt. Ein weiteres Zeichen dafür, dass der Veränderung nicht zu entrinnen ist – Pluto transformiert, Uranus revolutioniert.

Kommen wir zur Sonne, die in Konjunktion mit Merkur und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Lilith mit Jupiter ein Quadrat bildet, was ein brisanter Spannungsaspekt sein kann. Die Sonne im Krebs fördert zunächst einmal unsere Fürsorge und lässt uns für andere da sein. Sonne und Merkur in Konjunktion stellt unseren Verstand in den Dienst unseres Willens. Wir haben die Fähigkeit, uns gedanklich gut zu erfassen. Wir können Projekte durchplanen und unsere Meinung klar zum Ausdruck bringen. Sonne und Merkur verbinden sich zudem mit einem Sextil mit Uranus und Mondknoten. Uranus bringt dadurch die Technik ins Reich Merkurs. Auch dieser Aspekt steht für revolutionäre Strömungen und Unabhängigkeitsbestrebungen. Betroffen ist auch die Verständigung mit modernen Mitteln… achten wir auf die Themen Zensur und Datenschutz und ob unser Internet so funktioniert, wie es soll. Der Aspekt kann auch bedeutet, dass wir als inzwischen gläserner Mensch unsere Selbstbestimmung wieder erringen möchten oder wir geraten noch mehr unter die Fuchtel der Technologieriesen. Sonne und Uranus kitzeln unseren Anspruch nach unserem persönlichen Freiraum wach – in der Summe dürfte das den ein oder anderen Krisenmodus aktivieren. Innerlich, wie äußerlich.

Werte transformieren

Die Venus steht noch immer in den Zwillingen und bringt dort das Prinzip des Wertes in Umlauf. Mit anderen Worten: Geld hat eine einfache Möglichkeit Werte zu transformieren. Ähnliches gilt für Wertpapiere. Das kann bedeuten, dass das Geld selbst Ware oder Gegenstand der Bewertungen wird. Auf gut Deutsch: Die Inflation nimmt wahrscheinlich weiter Fahrt auf und unser Geldbeutel wird immer leerer. Bekommst du denn den Gürtel noch ein bisschen enger geschnallt?

Mit Saturn bildet die Schaumgeborene ein Trigon und befreit damit unsere Partnerschaften von Illusionen. Das kann bedeutet, das für die ein oder andere Beziehung der letzte Vorhang fällt. Der Aspekt fördert aber auch unseren verantwortungsbewussten Umgang mit Beziehungen. Es sei denn, wir gehen eher mit dem Quadrat von Venus und Neptun in Resonanz. Dieser Aspekt lässt uns überhöhte Erwartungen in Partnerschaft entwickelt, die dann zwangsläufig enttäuscht werden. Er weckt aber auch unseren Wunsch nach einer totalen Einheit. Gern geben wir uns diesem Illusionstheater hin, machen aus unserem Partner ein Ideal und landen dann herb auf dem Boden der Tatsachen… Auch ist die Gefahr groß ein Helfersyndrom zu entwickeln oder in unklaren Verhältnissen zu verharren, um sich den Konsequenzen einer Klärung nicht stellen zu müssen. Hier dürfen wir uns der Option öffnen, dass man diesen Aspekt auch durch ein echt soziales Engagement, durch Kunst oder Musik zum Ausdruck bringen kann. Erheben wir unsere Liebessehnsucht auf ein höheres Niveau…

Chiron bildet mit Sonne, Mond und Merkur mit einem Quadrat einen Spannungsaspekt, der darauf hindeutet, dass wir in unseren Bemühungen um Selbstverwirklichung Rückschläge nicht verhindern können. Wir werden auf unsere Schwächen aufmerksam gemacht und müssen letztendlich akzeptieren, dass wir uns nie so verwirklichen können, wie wir möchten. Tun wir das, entwickeln wir die Fähigkeit, andere zu einem kreativen Selbstausdruck zu ermutigen. Uns wird einmal mehr unser verletztes Urvertrauen bewusst, wir reagieren daher emotional vielleicht etwas empfindlicher als sonst und leiden darunter, dass wir nicht so geliebt werden, wie wir das gerne hätten. Wir werden mit diesem Aspekt eingeladen, zu akzeptieren, dass wir diesen empfunden Mangel niemals befriedigen können. Haben wir das, entwickeln wir die Fähigkeit, anderen Geborgenheit zu vermitteln. Das Quadrat von Merkur und Chiron will uns lehren, dass wir auch unsere mentalen Grenzen liebevoll annehmen sollten. Kein Mensch kann alles wissen. Können wir das, steigert das unser Verständnis für den Wissensdurst anderer, denen es in diesen Tagen genauso gehen kann.

Harmonie für die Familien

Schauen wir noch auf Lilith, die im Tierkreiszeichen Krebs unsere Familien in unser Bewusstsein rückt. Wir können unser inneres Kind annehmen und umsorgen und natürlich auch in unsere eigenen Familien viel weibliche Harmonie hineintragen. Auf der anderen Seite werden wir eingeladen erwachsen zu werden und unsere Gefühlen einen neuen Reifegrad zu schenken, mit dem wir mit kindlicher Neugier und Offenheit dennoch Verantwortung für uns und unsere Lieben übernehmen. Das geschieht nicht unbedingt mit Harmoniegrütze, denn Lilith bildet mit Mars ein Sextil, was unserer Gefühlstiefe auch Durchsetzungskraft verleiht. Wir bewahren uns unser Gefühl nach Selbständigkeit. Das Quadrat zwischen Lilith und Jupiter macht uns skeptisch gegenüber alten Glaubenssätzen und den eingefahrenen Gleisen unserer Gesellschaft. Wir suchen leidenschaftlich nach dem Sinn des Lebens.

Der Vollmond im Steinbock steht für schicksalhafte Veränderungen, denen wir mit gesundem Menschenverstand begegnen können. Wir leben Mitmenschlichkeit mit dem erneuerten Bewusstsein für die wirklich wichtigen Werte des Lebens. Wir sind bereit, das neue Willkommen zu heißen, was sich ungebremst durch die Krusten des Establishments sprengt. Freuen wir uns auf ein neues Verständnis für die Botschaft unserer Ahnen, die in dem Moment als der Revoluzzer Uranus auf der Bühne unseres Menschseins erschient, um das rangen, was auch heute auf unserer Agenda steht: Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit.

Wofür ist die zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Vollmond am 15. Juni 2022

Vollmond am 15. Juni 2022

Vollmond 14. Juni 2022

Wenn die Liebe Regie führt…

Der Vollmond im Schützen am 14. Juni mag es großzügig, optimistisch und beschwingt. Er stärkt unser Selbstvertrauen und lässt uns wieder ein Stückchen mehr an das Gute im Menschen glauben. Uns steht der Sinn nach Sinnhaftigkeit und wir möchten mit beiden Armen das Leben empfangen. Die Sonne steht an diesem Vollmond in den Zwillingen, die uns neugierig macht auf alles Neue und uns vorurteilslos unseren Weg gehen lässt. Wir sind geistig flexibel, objektiv und sachlich und können in dem weltweiten Getöse aus Meldungen über Affenpocken, die nächste Corona-Welle im Herbst, die Inflation von fast 8 Prozent und sonstige reale und mögliche Katastrophen leidlich gelassen bleiben. Dafür sorgt auch Venus, die Liebesgöttin, die an diesem Vollmond die Regie übernimmt. Nahe am aufsteigenden Mondknoten weist sie eindrücklich darauf hin, worum es bei dieser Komödie, die sich Leben nennt, in diesen Tagen eigentlich geht: Um Vertrauen in das eigene Schicksal und in die geistigen Wirkkräfte, die immer an der Liebe und am Leben, nie aber an der Gier und am Machtmissbrauch orientiert sind.

Sonne und Neptun bilden mit einem Quadrat einen Spannungsaspekt der unseren Wesenskern aufweicht und uns in die Lage versetzt, uns dem Lebensfluss hinzugeben. Wir dürfen die Tendenz beobachten, ob wir diesem Aspekt erliegen, indem wir Mühe haben uns klar wahrzunehmen, was wir wollen oder indem wir uns stark mit unserer Umwelt identifizieren. Dann wären wir vielleicht geneigt und in den Panikmodus versetzen zu lassen, der durch Mangeldenken und Zukunftsängste geprägt ist. Sind wir in diesem Leben bereits gereift, gelingt es uns etwas leichter, gelassen zu bleiben.

Klares Lebenskonzept

Mit Saturn bildet die Sonne ein Trigon, was unser Lebenskonzept wieder klarer und strukturierter erscheinen lässt. Saturn läuft bis zum 23. Oktober im Tierkreiszeichen Wassermann rückwärts und wird weniger die äußere als unsere innere Ordnung berühren. Wie wollen wir Leben? Wie möchten wir unsere Heimat weiterentwickeln? Wollen wir selbst der Hüter unserer Gemeinschaft sein und die Verantwortung für die Gestaltungsfragen unseres Landes übernehmen oder weiterhin darauf vertrauen, das ein machtgeiler Greis den viele Klaus nennen und eine Annalena Baerbock das schon irgendwie wuppen? Vielleicht gelingt uns unter dieser kosmischen Signatur die ein oder andere Korrektur, wenn Lebensbereiche in Unordnung geraten sind oder einer neuen Ordnung bedürfen. Wir werden mit reichlich Verantwortungsbewusstsein versorgt, auch und insbesondere uns selbst gegenüber. Uns gelingt es unser Persönlichkeit wieder den Raum zu geben den sie braucht und setzen uns bestimmt dafür ein, dass sie diesen Raum auch bekommt.

Uranus und der aufsteigende Mondknoten rücken immer näher zusammen, bis sie schließlich am 27. Juli zu einer Konjunktion verschmelzen, die bis zum 10. August anhält. Das bedeutet, dass Veränderungen die Zeit bestimmen und das auf eine schicksalsträchtige Art und Weise. Beschauliche Gewohnheit dürfen wir liebevoll verabschieden und uns der kosmischen Kraft öffnen, die alles gründlich über den Haufen werden wird, was nicht mehr zu unserer weiteren Entwicklung passt. Das gilt für jeden persönlich, aber auch für uns als Menschheit. Die beiden Akteure stehen im Tierkreiszeichen Stier, das unsere Werte, unseren Boden, unser Geld aber auch unsere Sicherheit und Stabilität repräsentiert. Damit dürfte auch dem allergrößten Ignoranten klar werden: Ein Zurück in die alte Welt vor Corona ist ausgeschlossen. Definitiv. Der Stier steht für den Ackerbauern, der eine neue Saat ausbringt. Es geht auch darum, Grenzen zu zeigen, die persönlichen, aber auch die einer Gemeinschaft und Nation. Die Zeit der Globalisierung ist vorbei. Es wird eine neue Ära der Regionalisierung eingeläutet, in denen man füreinander sorgt. Versorgungsgemeinschaften, solidarische Landwirtschaft, Lebens- und Wohngemeinschaften sind die ersten greifbaren Zeugnisse dieser neuen Zeit. Der Stier möchte Stabilität und keine sich jagenden Aktienkurse oder Optionsschein-Karussells. Er möchte Verbindlichkeit und Geborgenheit in einem Umfeld, das die notwendige Sicherheit bietet. Wofür? Letztendlich geht es darum, in dieser Sicherheit auch unsere ideellen Werte unter die Lupe zu nehmen.

Die Auswüchse der Dekadenz

Ein Prozess, den viele alte Kulturen verpasst haben. Sie gingen letztendlich an den Auswüchsen der Dekadenz zugrunde. Dazu gehört für mich die krankhafte Gleichmacherei von Mann und Frau, die letztendlich nur eine Illusion sein kann, weil ein Mann nun mal ein Mann und eine Frau eine Frau ist – mit allen Polaritäten, die sich auch innerhalb der Geschlechter zeigen. Wir sollten anerkennen, dass persönliche Schicksale Ausdruck von Karma ist. Die persönliche Lernaufgabe eines Menschen dürfen wir weder verurteilen noch zum Anlass, diese einer ganzen Gesellschaft zwanghaft und auf Basis eines falsch verstanden Gutmenschentums aufzuzwingen. Due den dekadenten Auswüchsen gehört auch der Wahnsinn rund um den sogenannten Transhumanismus, der aus dem Menschen eine Maschine und aus der Maschine einen Menschen machen will. Hier fehlt es an dem tiefen Verständnis, dass keine Materie ersetzen kann, was uns ausmacht: Unseren Geist, unsere Anbindung an die geistige Welt. Keine Maschine verhindert die geistigen Wirkkräfte, die letztendlich auch auf sie wirken. Beobachtet spaßeshalber mal bei der nächsten Rückläufigkeit von Merkur, wieviel Technik gestört ist oder einfach kaputt geht. Da war der Ausfall der EC-Bezahlmöglichkeiten im Supermarkt während der Rückläufigkeit von Merkur vom 11. Mai bis 3. Juni nur ein prominentes Beispiel.

Mit dem 3. Juni wird Merkur wieder direktläufig und wechselt am 13. Juni in das Tierkreiszeichen Zwillinge. Wir können wieder Tempo aufnehmen bei unseren Gedankengängen, sind offen für neue Informationen und Erfahrungen und sind in der Lage unser Handeln zu wandeln, wenn es denn erforderlich ist. Und das ist es, denn die Botschaften vom jüngsten Come Together des Word Economy Forums in Davos sind alles andere als beruhigend. Der Wahnsinn ist vor dunkelblauen Logowänden salonfähig gemacht worden. Schaut man sich die Klickzahlen auf Youtube an, scheinen die Akteure nicht viele Menschen hinter dem Ofen hergeholt zu haben. In kühler Kulisse wird mit überschlagenen Beinen lässig über unsere Köpfe hinweg entschieden, wie wir künftig den Wohlstand einiger weniger weiter mehren dürfen. Geht’s noch?

Ich denke, dafür sollten wir uns unbedingt interessieren, bevor die Klausi-Jünger die diktatorischen Träume von einer besseren Welt in ihrem Sinne Formen angenommen haben, so dass wir das nicht mehr können. Wie können wir das? Indem wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen, uns mit Gleichgesinnten zusammentun und uns den Wirtschaftsmodellen der Mächtigen entziehen. Während eines gemeinschaftlichen Schaffens neuer Lebensräume, beim Unkrautjäten im gemeinschaftlichen Gemüsegärten, beim mitmenschlichen Tausch von Waren und Dienstleistungen, beim Sammeln von Silbermünzen oder beim Schaffen gesunder Dorf- oder Stadtteilgemeinschaften brauchen wir nichts mehr als uns selbst. Wir sollten einander wieder zuhören, live und hautnah, geduldig sein, im Umgang miteinander, was nicht so leicht ist wie eine Sprachnachricht bei Whatsapp aber vielleicht dauerhaft mehr durch’s Leben trägt.

Die Digitalisierung sollte uns nutzen und uns nicht beherrschen. Uranus steht für die Digitalisierung. Vorbereitend für die Begegnung von Mondknoten und Uranus Ende Juli, ein Kraftfeld, was jetzt schon deutlich spürbar ist, dürfen wir unseren Umgang damit überdenken. Wir dürfen uns der Leere stellen, die viele ereilt, wenn sie ihr Smartphone einmal mal zur Seite legen. Wir könnten dabei staunend feststellen, dass das Leben viele Lacher bereithält, die uns Netflix nicht durch die entsprechenden Einspielungen vorgibt. Wir könnten uns via Facebook zum Essen einladen, das wir aus den Zutaten zubereiten, die wir selbst angebaut und geerntet haben, statt nur Bilder davon zu posten. Wir können wieder den Nächsten in den Arm nehmen und einen dicken Schmatzer auf die Wange drücken, statt einem Smiley auf einem kühlen Display zu versenden und zu empfangen… Das geerdete Leben nährt uns, das digitale höhlt uns aus und macht uns zu abhängigen Marionetten, weil es uns die Kraft nimmt, selbstbestimmt unseren Gestaltungswillen auszuleben. Nutzen wir die Digitalisierung zur Erleichterung unseres Alltags. Aber unterwerfen wir uns ihr bitte nicht, zum Wohl einiger wenigere, die dadurch ihre Machtbegierden befriedigen, was ohnehin ein Fass ohne Boden ist.

An diesem Vollmond wird unser Denken den Wandlungskräften des Plutos ausgesetzt, der inzwischen rückläufig ist und das noch bis zum 8. Oktober. Mit ihm bildet Merkur an diesem Vollmond ein Trigon. Das bedeutet, dass wir feststellen, dass sich unsere Ankerpunkte, an denen wir unser Denken festgemacht haben, auf dem Prüfstand stehen. Wir werden eingeladen, unser Weltbild zu hinterfragen und uns Informationen zu beschaffen, die der Wahrheit entsprechen und die uns wirklich Orientierung geben für die Beantwortung unserer wesentlichen Lebensfragen.

Schicksalhafte Begegnungen

Mit der Konjunktion von Venus und Mondknoten im Stier führt in diesen Tagen die Liebe die Regie und wird uns schicksalhafte Begegnungen ermöglichen, wenn wir uns nicht in den Kellern unseres Seins verkriechen. Venus ist im Tierkreiszeichen Stier in ihrem Domizil, das heißt zuhause und in ihrer vollen Kraft. Vielleicht schauen wir bei ihr heute deshalb mal etwas genauer hin, um keiner falschen Romantik zu erliegen. Das Symbol der Venus ist ein Kreis über einem Kreuz, was übersetzt bedeutet, dass der Geist immer über der Materie steht. Das Venus-Prinzip ist das Gleichnis für die harmonische Verbindung zwischen diesen beiden Ebenen. Ziel ist der Ausgleich zwischen Männlichem und Weiblichem, innen und außen, geistigem und physischem. Vielleicht nimmst du mal das Yin-Yan-Zeichen, als wesentliches Symbol unserer Polarität vor dein inneres Auge in dem das besonders schön symbolisiert wird. Spätestens jetzt ist klar, dass das eine ohne das andere nicht existieren kann. Das Weibliche hat die Essenz des Männlichen in sich vereint und das Männliche die Essenz des Weiblichen. Wir haben immer beides in uns. Als körperliche Frau einen geistigen Animus und als physischer Mann eine geistige Anima. Beides ist richtig und nicht zu werten. Kann beides für sich seine Kraft entwickeln, wird daraus ein gutes Ganzes werden. Das ist unsere Lernaufgabe in diesem Leben.

Die Venus steht im Stier. In ihm ist die Harmonie vereint, die wir über die sinnlich-physischen Eindrücke suchen und finden. Die Stier-Venus symbolisiert den Körper mit seinen Bedürfnissen nach Sicherheit, Genuss und Verwurzelung. Sie lebt sich aus in der persönlichen Begegnung. Venus selektiert aber auch aus, nämlich das, was uns nicht gut tut. Das entscheiden wir in diesen Tagen subjektiv, und folgend dabei unserem Gefühl und sehnen uns nach Liebe.

Kosmos der Liebe

Kaum ein Thema bewegt die Menschen mehr als die Liebe, die hier auf unserer Erde zur höchsten Entfaltung gebracht werden soll. Sie ist weit mehr als das bloßes Gefühl gesteigerter Sympathie und Zuneigung. Liebe ist vielmehr eine lebendig wirkende Kraft, und das eigentliche Entwicklungsziel der Erd- und Menschheitsentwicklung. Die Erde soll künftig zum Kosmos der Liebe werden. In diesem Sinn gilt die Liebe als die höchste der drei von Paulus in seinem Brief an die Korinther genannten christlichen Tugenden (1 Kor 13,13 LUT). Die anderen beiden sind der Glaube und die Hoffnung. Ich verlinke unten eine digitale Ausgabe des Paulus-Briefs an die Korinther. Es kann nicht schaden, sich diesen dann und wann mal durchzulesen. Die Erkenntnis daraus enttarnt das Ego. Nicht nur das unserer Nächsten, auch unser eigenes.

Schon Platon hat sich eindrucksvoll mit der Liebe auseinander gesetzt und sie in mehrere Stufen unterteilt. Da ist zum einen die Philía – die Freundesliebe, die auf gegenseitige Anerkennung und gegenseitiges Verstehen gegründet ist. Zu dieser Ebene gehört auch jene Form der Liebe, die Platon Stoika genannt hat und die auf bestimmte sachliche Interessen bzw. Tätigkeiten – auf eine “Lieblingsbeschäftigung” – gerichtet ist. Er spricht auch von Agápe – der selbstlos fördernden Liebe, die für die reine Nächstenliebe- bis hin zur Feindesliebe steht. Die alten Griechen hatten auch ein eigenes Wort für die sinnlich-erotische Liebe – Éros. Diese Form steht für das leidenschaftliche Begehren des geliebten Wesens, verbunden mit dem Wunsch, auch selbst geliebt zu werden. Und dann kennen wir noch den Ausdruck der „platonischen Liebe“ die für ein liebevolles wechselseitiges geistig-seelisches Interesse steht, das kein sexuelles Begehren kennt. Die deutsche Sprache kennt nur den Begriff Liebe. Das erklärt vielleicht so manches Missverständnis unter den Menschen…

Die Liebe ist die eigentliche Tugend des Ätherleibs, also dem Ort, wo unsere Lebenskraft zu Hause ist. Der Ätherleib ist zugleich der Liebeleib und gibt auch unserer Hoffnung Heimat. Lieben wir oder werden wir geliebt, kräftigt das unsere Lebenskraft. Wir stehen gestärkt im Leben und sind in der Regel auch gesünder. Das bedeutet, dass Liebe nicht nur etwas ist, was die Menschen durch entsprechende Bande zusammenhält, sondern etwas, was der einzelne Mensch zum Leben auch braucht. Der Mensch, der keine Liebekraft entwickeln kann, verödet und verdorrt auch in seinem Wesen und würde daran in letzter Konsequenz sogar sterben. Das tun wir als alter und / oder schwacher Mensch auch dann, wenn uns ein liebendes Miteinander verwehrt wird – in einem Altenheim zu Corona-Zeiten zum Beispiel, wenn niemand der geliebten Menschen mehr eine alte Hand halten darf, um mit Liebe und Fürsorge Lebenskraft zu spenden.

Liebe mit Weisheit durchdringen

Schaffen wir es, den Bogen von der irdischen Liebe zur geistigen zu spannen, dann gelingt es uns vielleicht sogar, unsere Liebe mit Weisheit zu durchdringen, die uns Milde sein lässt gegenüber uns selbst und unserem Nächsten. Denn gelernt haben wir die Liebe in der geistigen Welt lange bevor wir uns inkarniert haben. Auch nach unserem Tod tauchen wir wieder ein in dieses gigantische Meer aus Liebe. Wir lernen dort im Zusammenspiel mit den Wesen der höheren Hierarchien, was Liebe ist. Mit höheren Hierarchien sind die Wesen gemeint, die in ihrer geistigen Entwicklung über dem Menschen stehen. Die Rede ist von den Engeln. Dieses Wissen und dieses grundlegende Selbstverständnis spüren wir manchmal, wenn uns eine tiefe Sehnsucht umtreibt oder wir erinnern uns an sie, wenn wir mit etwas sehr Erhabenem konfrontiert werden: Der Geburt eines Kindes oder dem Tod eines geliebten Menschen zum Beispiel, um die stärksten Impulse zu nennen. Oder durch besonders berührende Momente, in denen uns die Schönheit des Lebens sich ungebremst offenbart und unser ganzes Sein durchdringt. Diese höhere Liebe, die in der Astrologie von Neptun repräsentiert wird, ist jene Kraft, die die Welt im Innersten Zusammenhält. Sie ist jene Kraft, die uns auf unserem Weg durch die Menschheitsentwicklung trägt, durchdringt und begleitet. Und es ist jene Kraft, der wir auch in diesen Tagen vertrauen dürfen. Öffnen wir uns der Liebe, dann haben die Gierigen und Mächtigen dieser Welt keine Chance. Wir müssen dafür nicht mehr tun, als unsere Angst zum Teufel zu jagen. Das ist die Botschaft der Venus an diesem Tag. Hast du sie auch wirklich gehört?

Haben wir auf Erden vollständig gelernt, was die Liebe ist, werden wir selbst ein Engel sein. Ja, ein Engel, sesshaft in der geistigen Welt. Mein Essay zu diesem Thema ist übrigens inzwischen fertig und kann in meinem Shop gegen kleines Geld erworben werden. In diesem gehe ich der Frage nach: Die geistige Welt – was ist das eigentlich? Den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung.

Andere zum Handeln ermutigen

An diesem Vollmond gibt es noch weitere Hinweise auf die aktuelle Zeitqualität. Chiron bildet mit Mars eine Konjunktion, was bedeuten kann, dass unsere Handlungsfähigkeit gebremst wird oder wir Erfahrungen machen müssen im Zusammenhang mit Durchsetzung oder Aggression. Im positiven Falle gelingt es uns, andere zum Handeln zu ermutigen. Unterstützt werden wir bei diesem Ansinnen von Jupiter im Widder, der unsere Bereitschaft stärkt, um den Sinn des Lebens zu ringen. Wir bekommen die Chance durch aktives Vorwärtsstreben zu wachsen und unseren Lebensraum zu erweitern. Würze bekommt diese Note durch das Quadrat von Jupiter und Lilith, die unserer Suche nach dem Sinn des Lebens etwas leidenschaftliches gibt. Wir überprüfen unsere Glaubenssätze und weigern uns zunehmend, uns mit dem zu identifizieren, was uns der Staat, die Kirche oder der Chef vorgeben.

Wir spüren mehr in uns als den bloßen Wunsch nach Veränderung, der sich durch innere Unruhe bemerkbar macht, die zunehmend stärker wird. Wir sind vielleicht an diesem Vollmond soweit, dass wir diesen Wunsch nach Veränderung, nach Sinn und Miteinander auch in unsere Umwelt tragen. Wir suchen unter der Zwillinge-Sonne Informationen und konkrete Hinweise für das Umsetzen. Wir fangen an zu planen und setzen uns einen inneren Termin, nämlich den, dass wir im Herbst soweit sind, dass wir einen Herrn Lauterbach souverän nach Hause schicken können. Nutzen wir die Zeit, suchen wir uns, unterstützen wir uns und nutze wir unsere Zukunftsvision von einer selbstbestimmten Welt des Miteinanders als kraftvollen Motor, um endlich auch ins Handeln zu kommen.

Hilfe von der guten Fee

Der entscheidende Moment für das Gelingen ist, dein Ziel zu fokussieren, dich hinein zu fühlen und zu denken, wer du sein willst. Viele Menschen können sehr gut beschreiben, was sie nicht wollen, tun sich aber schwer, das zu formulieren, was sie anstreben. Hier hilft einmal mehr die gute Fee, die unserem Engel übrigens tatkräftig zur Seite steht. Stelle dir vor du hast tief und gut geschlafen und in dieser Nacht war sie endlich da und hat einfach so all deine Probleme gelöst. Davon weißt du aber dummerweise nichts. Woran merkst du, dass gute Fee da war und alle Probleme weg sind? Ich wünsche dir viele erkenntnisgebende Gedanken dazu und bin mir sicher: Der Vollmond im Schützen hilft dir, die Dinge auf den Punkt zu bringen und mit dem Pfeil exakt ins Schwarze zu treffen, wenn es darum geht, deine Ziele zu definieren. Ob der Bogen dafür nun lang oder kurz ist, spielt übrigens keine Rolle…

 

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Vollmond am 16. Mai 2022

Vollmond am 16. Mai 2022

Mit Tatkraft
die Zukunft gestalten

Der Vollmond im Skorpion triggert unser Bewusstsein für die Missstände unserer Zeit und weckt unseren Zorn. Da kommt uns der rückläufige Merkur gerade recht, der uns bis zum 3. Juni die Chance einräumt, unsere Mentalkörper zu reinigen. Unausgesprochenes kann geklärt werden und wer sich dieser Aufgabenstellung widmet, wird feststellen, wie gut das tut, wenn man in der Kiste aller ungeklärten Angelegenheiten mal so richtig aufräumt. Beginnen können wir damit bereits am 10. Mai. Ab dann legt Merkur seinen Rückwärtsgang ein.

Dieser Vollmond bietet uns, wie eingangs bereits erwähnt, eine totale Mondfinsternis und wird als sogenannter Blutmond die dunklen Gesellen an die Oberfläche spülen. Die Freunde der schwarzen Magie gehen gerne bei einem Blutmond spazieren. Achten wir also noch mehr auf unsere Gefühle und Gedanken, damit wir den dunklen Mächten nicht auf den Leim gehen. Je aufmerksamer wird sind, um so eher offenbaren sich uns die dunklen Machenschaften, auch jene, die kraft ihres Regierungsauftrages selbige gern unerwähnt lassen.

Alles grünt und blüht

Die Sonne steht im Tierkreiszeichen Stier und erinnert uns daran, wie schön diese Jahreszeit ist. Alles grünt und blüht und lässt uns beim Gang in die Natur leicht all die Schwierigkeiten vergessen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden. Ob das reicht, um zu verhindern, dass dem ein oder anderen Bürger angesichts der jüngsten Entwicklungen der Kragen platzt? Der Mond im Skorpion steht genau dafür, dass uns unsere Opferrolle bewusst wird, so dass Kragen tatsächlich gefährdet sind. Zugleich sind wir hilfsbereit und können Sachzwänge leichter wegstecken. Dennoch gehen uns die leeren Regale im Supermarkt, die hohen Spritpreise und die Schlagzeilen in den Medien an die Substanz. Wir denken viel und intensiv darüber nach, was das Leben von uns will, wenn es uns in solch scheinbar absurde Zusammenhänge stellt. Denn im benachbarten Ausland ist von Mangel keine Spur, da könnten wir in Sonnenblumenöl förmlich baden.

Sonne und Mond stehen im Quadrat zu Saturn, der streng darauf hinweist, dass die alte Ordnung von uns neu definiert werden will. Saturn steht im Wassermann und das bedeutet: Es wird kein anderer für uns erledigen: Wir müssen das schon selber tun, denn die Mächtigen spielen das ewige gleiche Spiel um Ressourcen, Geld und Eitelkeiten. Wir dürfen die Starre überwinden, in die uns die Angst immer wieder treibt. Die Angst vor Flüchtlingen, Viren, Klimakatastrophen, Krieg oder zu wenig Mehl, ist die Waffe, mit der wir von den Sprachrohren der Investmentbanker und Multimilliardäre gesteuert werden. Sie äußern sich natürlich nicht direkt, sondern lassen das die Politiker und die Zeitungen tun.

Verantwortung übernehmen

Auch der Vollmond im Quadrat zu Saturn erinnert uns daran, dass wir endlich, endlich die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden übernehmen. Die innere Unzufriedenheit ist nicht eine sinnlose Plage des Schicksals, sondern ein Antrieb, die eigene Gefühlswelt bewusst werden zu lassen. Es geht darum, unsere emotionalen Bedürfnisse zu spüren und für unser Wohlbefinden zu sorgen. Die Konjunktion von Mars und Neptun in den Fischen bildet ein harmonisches Sextil zur Sonne und hilft uns dabei, unsere Gefühle besser zu deuten. Willst nicht auch du lieber eine Gesellschaft, die auf einem Miteinander aufbaut? In der alle darauf achten, dass jeder etwas bekommt, als wie besessen Klopapier, Sonnenblumenöl oder Mehl zu hamstern? Wäre es nicht schön, wenn alle sich wieder für die Belange unserer Umwelt kümmern. Das sind die Belange direkt vor unserer Nase. Wann hast du das letzte Mal deinen Nachbarn gefragt, wie es ihm geht? Oder einen Freund gefragt, was ihm fehlt? Vielleicht hast Du genau davon eine ganze Menge und kannst etwas abgeben? Fröhlichkeit zum Beispiel oder ein frisch gebackenes Brot von dem Mehl, was Du heute übrig hast. Grundsätzlich geht es darum, das Ich-Bewusstsein von einem größeren Ganzen durchdringen zu lassen. Es geht darum, den Mut aufzubringen, das eigene Schiff Wind und Wellen auszusetzen und doch das Steuer in der Hand zu behalten. Dies zu lernen ist ein lebenslanger Prozess, eingeladen werden wir dazu einmal mehr an diesem Vollmond.

Wir wären dazu in diesen Tagen absolut in der Lage, denn auch der Mond steht mit seinem Trigon zu Neptun mit Mars dafür, dass wir sensibel, mitfühlend und verständnisvoll mit unserer Umwelt interagieren und spüren es, wenn jemand leidet. Gerade jetzt drehen diese Gefühle und Erkenntnisse an unser aller Schicksalsrad. Denn Sonne und Mond werden von der Mondknotenachse flankiert – wie immer bei einer Finsternis. Der aufsteigende Mondknoten will uns sagen, dass es Zeit ist, den eigenen Weg zu finden. Wir dürfen unsere Fähigkeit entfalten, das eigene Leben wie ein Kunstwerk kreativ zu gestalten.

Lebenslanger Prozess

Das Lebensglück oder sein Sinn stehen uns nicht einfach zur Verfügung, sondern müssen in einem lebenslangen Prozess entwickelt werden. Wir dürfen darüber nachdenken, was wir wirklich wollen. Wir sollten hinterfragen, ob wir bei allem, was wir tun, unserem eigenen Stern folgen. Oder folgen wir doch eher übernommenen Leitbildern und Vorstellungen? Die Kraftquelle, die uns immer wieder von Neuem dazu motiviert, unseren Kurs zu korrigieren, liegt in uns selbst. Nehmen wir einen großen Schluck daraus und fragen wir beim morgendlichen Blick in den Spiegel: Wer will ich sein? Ist das Leben, was ich lebe wirklich das, was ich will? Was will ich wirklich?

Klären wir diese Fragen nicht, gleichen wir einem Schiff, das ohne Kapitän durch die Meere segelt. Übernehmen wir wieder mit Gestaltungswillen das Ruder auf unserem Lebensschiff, lernen wir wieder uns an den wahren Maßstäben zu orientieren, geeignete Häfen anzusteuern und eine sinnvolle Route zu segeln. Wir finden zu einem klaren Konzept, das verwirklicht werden kann. Dieser Erkenntnisprozess ist nicht leicht und hat oft schmerzhafte Korrekturen zur Folge. Wir werden hin und her geschubst, zwischen unserem Wunsch nach Erneuerung und unseren alten Mustern. Ein Blick in dein Horoskop unterstützt dich dabei, zu erkennen, wo die neuen Ufer sind, denn es weist auf deinen Lebensplan hin.

Sterne bieten Orientierungshilfe

Die Sterne bieten dir Orientierungshilfe bei der Wahl deiner Route und zeigen auf, welche Talente und Fähigkeiten dir wie eine Besatzung zur Verfügung stehen. Die Frage „Womit fange ich nur an?“ klären die kosmischen Gesellen, indem sie darauf verweisen, wofür deine Zeit inmitten aller irdischer Herausforderungen gerade reif ist. Das erleichtert es dir, dich auf dich und deine Bestimmung zu konzentrieren. Du kommst in deine Kraft, in deinen Flow und kannst damit die Aufgabe in deinem Leben übernehmen, die du für dich aber auch für die Welt zu übernehmen bereit warst. Gern schaue ich für Dich in die Sterne und unterstütze dich dabei, wieder ein Stück mehr zu dir selbst zu finden und ganz du selbst zu sein. Mehr Infos zu meiner astrologischen Beratung findest du auf meiner Webseite. Die erstrahlt übrigens in einem neuen Glanz – ist dir das schon aufgefallen?

Saturn bildet nicht nur mit dem Mond, sondern auch zur Mondknotenachse ein Quadrat – und das bis Ende Oktober. Das bedeutet, dass in den kommenden Monaten nicht nur die alte Struktur verabschiedet wird, sondern auch, dass wir eine neue Struktur schaffen müssen. Folgen wir den Plänen der Mächtigen oder gestalten wir eigene? Unterwerfen wir uns der digitalen Kontrolle, die mehr und mehr Raum greift oder besinnen wir uns auf die wahren Werte des Menschseins? In Italien wird ab diesem Herbst tugendhaftes Verhalten mit Sozialpunkten belohnt. Vorbild ist China, das dieses Diktat bereits lebt. Wollen wir das? Oder wollen wir in Gemeinschaften von Gleichgesinnten leben, die das Miteinander, die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auf ihre Fahnen schreiben? Wenn du ja sagst, für das neue Miteinander. Was tust du dafür? Mit wem verbindest du dich? Welche Werte möchtest du mit deinem Sein aufrechterhalten? Und welche Werte möchtest integrieren? Welchen konkreten und praktischen Beitrag wirst du leisten?

Eine neue Solidarität

Die Konjunktion von Chiron und Venus läuten für diese wesentlichen Aufgaben, die mit diesen Fragen einhergehen, eine neue Solidarität ein, die auch eine finanzielle Sicherheit bieten kann. Die gelingt dann, wenn nicht nur einige wenige über die Hälfe des weltweiten Vermögens besitzen. Diese Zeitqualität zeigt sich vielleicht auch dadurch, dass nicht alle zehn Sekunden ein Kind auf dieser an sich reichen Erde verhungert. Behalten wir also bei der praktischen Umsetzung des neuen Wirs auch die richtige Verteilung der Mittel im Auge. Das Geld und seine Verteilung könnte nämlich bei allem der wunde Punkt sein, an dem neue Konzepte scheitern können. Vergessen wir nicht, unsere Sicherheitspanzer abzulegen. Denn der Aspekt weist auch darauf hin, dass Verletzlichkeit die Basis für eine tiefe Liebe sein kann – auch für die Liebe zum Leben.

Pluto schlägt an diesem Vollmond mit seinen harmonischen Aspekten zu Sonne, Mond und Jupiter softere Töne an. Wir können uns als starke Persönlichkeit zeigen, ohne über das Ziel hinauszuschießen. In dieser Konstellation liegt ein enormes Potential. Je mehr es uns gelingt, voll und ganz zu unserer eigenen Stärke zu stehen, desto mehr können wir die Fäden unseres Lebens in der Hand halten. Wir haben eine beachtliche “Power”, sind leistungsfähig und belastbar und können viel erreichen, sofern wir unsere Energie nicht für egoistische Zwecke missbrauchen. Mond und Pluto im Sextil sorgen für tiefe Gefühle und für Leidenschaft. Dennoch zeigen wir uns vermutlich eher kontrolliert und wenig verletzlich. Pluto und die Jupiter-Mars Konjunktion dürfte unser Kraft einen Booster verpassen, der im Gegensatz zu so manch anderem sogar eine Wirkung hat. Dieser Aspekt sorgt dafür, dass wir das Leben voll ausschöpfen wollen, in der Lage sind unsere Weltanschauung zu hinterfragen und bisweilen auch etwas rastlos werden. Betrachten wir diesen kosmischen Willensschub als Suche nach Wahrheit und Sinn, gehen wir gestärkt daraus hervor. Dabei liegt die Betonung auf dem Weg, nicht so sehr auf dem Ziel.

Jupiter wird am 11. Mai über die kosmische Spalte in das Tierkreiszeichen Widder wandern. Der hohe Meister der Expansion dürfte sich dort kräftigend auf unseren Willen auswirken. Das tut er leider auch bei den Kriegstreibern dieser Welt, insofern sollten wir immer wieder die Götter um Hilfe bitten, damit die Streithälse weder rote Knöpfe drücken oder sich sonst wie an die Gurgel gehen. Da nimmt es sich fast harmlos aus, dass Deutschland jetzt auch Panzer in die Ukraine schickt. Mir scheint es so, als würde aus diesem hart umkämpften Land zunehmend ein gigantischer Schrotthaufen. Denn diese uralten Dinger aus den Garagen der Bundeswehr kann kaum noch einer bedienen. Die Schulung, so schätzen es Experten, dauert mindestens ein Jahr und wenn die Ukrainer das dann können, haben sie keine Munition, weil die Schweiz sich bislang weigert, welche zu liefern. Da lacht sogar der Präsident von Absurdistan herzlich…

Angebot für unsere Selbsterkenntnis

Der Vollmond im Mai hat also ein reichhaltiges Angebot für unsere Selbsterkenntnis und wird uns den Weg leuchten in eine neue Welt. Er versorgt uns mit viel Kraft, die wir brauchen werden, um die Mühlen unseres Schicksals anzutreiben. Wir mahlen damit nicht nur Mehl, sondern können wie bei Max und Moritz von Wilhelm Busch die Untaten der Gegenwart in leicht verdauliche Häppchen schroten.

Die launige Geschichte endet mit: Ricke racke, ricke racke geht die Mühle mit Geknacke. Hier kann man sie noch erblicken Fein geschroten und in Stücken. Doch sogleich verzehret sie Meister Müllers Federvieh. Als man dies im Dorf erfuhr, War von Trauer keine Spur. Kurz, im ganzen Ort herum, ging ein freudiges Gebrumm: „Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei mit der Übeltäterei!!“ Investieren wir also in reichlich Federvieh und wenn ich spontan so darüber nachdenke, werde ich eine meiner Gänse, sicher Annalena nennen…

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Vollmond am 16. April 2022

Vollmond am 16. April 2022

Die Macht der Liebe

Der Mond in der Waage steht eigentlich für freundliche Zeiten. Er weckt in uns das Bedürfnis nach einer harmonischen, gepflegten und konfliktfreien Umgebung. Unsere Fähigkeit, auf andere Menschen einzugehen, das Verbindende zu erspüren, ist gefördert und wir können sogar diplomatisches Feingefühl entwickeln. Auf der Schattenseite neigen wir dazu, passiv und bequem zu sein. Der Mond steht aber nicht allein am Firmament, sondern steht in Verbindung zu Mars, Saturn und Pluto, was die Diplomatie kräftig fordern dürfte. Das Trigon zu Mars ermöglicht es uns ,mit Tatkraft vorzugehen, die Empathie nicht vermissen lässt. Wir sind aktiv und entwickeln vielleicht auch angesichts des Frühlings und der neuen Freiheiten eine kindliche Lebensfreude.

Das Trigon zu Saturn beflügelt unser Verantwortungsbewusstsein für das eigene Wohlbefinden, lässt uns aber auch andere verwöhnen. Saturn verhindert vielleicht, dass wir bei all den aufwallenden Emotionen doch noch die Bodenhaftung behalten. Wir tun uns vielleicht schwer, uns etwas Neuem zu öffnen. Zu lange haben wir uns strikten Regeln unterwerfen müssen, da fällt es nicht leicht das Verhalten nach eigenen Bedürfnissen auszurichten. Sichtbar wird das an den vielen Menschen, die immer noch Maske tragen, obwohl sie das nicht mehr müssen und schon sehr lange klar ist, dass ihre Wirkung nicht das hält, was Politiker hoffen.

Emotional unter Druck

Das T-Quadrat von Pluto zu Mond und Sonne setzt uns emotional unter Druck. Spontane Gefühlsregungen stehen kaum auf der Tagesordnung. Wir verbergen unser Innenleben sprichwörtlich hinter einer Maske- Das Misstrauen ist groß zwischen den Menschen, gegenüber dem anderen, egal ob das nun ein Nachbar, ein Politiker oder eine Zeitungsmeldung ist.

Wir geben uns eher kontrolliert, um den anderen unsere aufgewühlte und verletzliche Seite nicht zu zeigen. Das schafft viel Distanz und verhindert Empathie. So entsteht ein Kreislauf von gegenseitiger Skepsis und emotionaler Kontrolle, was in der Summe der Empfindungen sehr schmerzhaft sein kann.

Auch Mutterthemen können anstehen, besonders dann, wenn diese als starke Persönlichkeit erlebt wird oder ihre Mutterrolle nur halbherzig ausgefüllt hat. Macht und Ohnmacht ist die große Überschrift, die uns innerlich bewegt.

Gefühlstiefe und innere Stärke

Wo viel Schatten ist, ist aber auch viel Licht. Die Verbindung zwischen den Planeten Mond und Pluto symbolisiert nicht nur all die genannten Schwierigkeiten, sondern steht auch für ein enormes Potential an Gefühlstiefe und innerer Stärke, eine Fähigkeit, das Leben, sich selbst und die anderen Menschen auf einer tieferen emotionalen Ebene zu verstehen. Um es in der positivsten Form zu leben, ist es allerdings nötig, Schritt für Schritt die inneren Barrieren abzubauen.

Die Sonne bringt in Spannung zu Pluto die Gegensätze zwischen Autoritäten und Opferrollen auf den Plan. Wir fühlen uns entweder überlegen oder unterlegen. Machtthemen werden angezeigt. So ist es möglich, dass wir die Macht, die uns zusteht an andere teilweise oder ganz abgeben. Auch in dieser Konstellation liegt ein enormes Potential. Je mehr es uns gelingt, voll und ganz zu unserer Macht als Mensch und in der Summe als Volk zu stehen, desto mehr können wir die Fäden in der Hand halten. Die Sonne steht im Widder und versorgt uns mit reichlich Willen. Als Pioniere einer neuen Zeit spüren wir intuitiv: Was ich will, das kann ich auch.

Klar, strukturiert und verantwortungsbewusst

Die Sonne verbindet sich in einem Sextil mit Mars, dem Herrscher des Widders, was unsere Durchhaltekraft gut bestrahlt. Wir tun, was wir uns vorgenommen haben. Da die Sonne auch ein Sextil mit Saturn eingeht, handeln wir klar, strukturiert und verantwortungsbewusst. Wir haben sogar die Fähigkeit uns selbst zu verwirklichen. Dafür leben wir nicht einfach in den Tag hinein, sondern haben Pläne, wie wir unser Leben gestalten wollen. Auch die Bereitschaft, uns konsequent für das Erreichen unserer Zielvorstellungen stark zu machen und wenn nötig, auch hart dafür zu arbeiten, ist gestärkt. Da der Mond mit Mars ein Trigon bildet, ist unsere Tatkraft nicht restriktiv, sondern beflügelt von Herzblut und der Fähigkeit Fühlen und Handeln auf einen Nenner zu bringen. Wir übernehmen, so deutet es das Trigon von Mond und Saturn an, Verantwortung für das eigene Wohlbefinden und das der Menschen in unserem persönlichen Umfeld.

Unvorhersehbare und unkonventionelle Reaktionen sind in diesen Tagen nicht so unser Ding. Wir zeichnen uns eher durch außergewöhnliche Stabilität und Treue aus. Dabei hilft uns auch Merkur, der im Tierkreiszeichen Stier steht. Er fördert ein gründliches, wirklichkeitsnahes Denken und eine gute Beobachtungsgabe. Gehen wir eher mit den Schattenseiten dieses Aspektes in Resonanz, stehen wir vielleicht auch mal auf der langen Leitung. Tun wird das, sind wir dabei wenigstens taktvoll, einfühlend, charmant und entgegenkommend, was das Sextil von Merkur und Venus fördert.

Kultur und Schönheit

Diplomatische Qualitäten stehen hoch im Kurs, was hoffentlich deutlich auf die kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Welt wirkt. Trotz der einschlägigen Schreckensmeldungen schaffen wir in unseren Köpfen auch etwas Platz für Kultur und Schönheit und verbinden Nützliches mit Schönem. Das Tun wir mit Tempo und mit geistiger Lebendigkeit, denn Merkur läutet mit Uranus einen neuen Zyklus für unser Denken, aber auch für den Handel und die Wirtschaft ein. Da das Ganze im Stier stattfindet, dürften insbesondere Unternehmen von dieser Zeitqualität profitieren, die sich den inneren und äußeren Werten, der Natur und zukunftsweisenden Technologien verschreiben.

Der Aspekt befruchtet unser Denken, mit dem wir auch komplizierte Gedankengänge schnell und leicht erfassen können. Wir verfügen über kreative und ausgefallene Ideen und können sehr geistreich sein. Die Umsetzung in die Realität kann uns nicht schnell genug gehen und wir sollten daher darauf achten, dass wir uns nicht unnötig stressen lassen.

Wir schöpfen Ideen und überlegen uns Möglichkeiten für die Gestaltung von Zukunftsfragen. Einmal mehr steht die drängenden Fragen im Raum: Wer willst du sein? Wie willst du leben? Was bis du bereits zu ändern oder gar aufzugeben, um deine Ziele zu erreichen? Wenn du dich schwertust für dich Antworten zu finden, unterstützt dich ein Blick in dein Horoskop. In deinem Geburtshoroskop sind deutliche Hinweise darauf, was du in diesem Leben werden willst. In Kombination mit der aktuellen Zeitqualität erfährst du, wofür deine Zeit reif ist. Gern schaue ich für dich in deine Sterne und berate dich zu aktuellen Lebensfragen. Im April und Mai biete ich zudem auch spannende Webinare, in denen du dich gemeinsam mit Gleichgesinnten auf die Reise zu deiner wahren Passion machen kannst. Auf meiner Webseite findest du alle Informationen, die du brauchst und natürlich auch eine Anmeldemöglichkeit. Den Link zur Webseite findest du unten in der Videobeschreibung.

Flexibel und liebenswürdig

Venus steht bis zum 2. Mai in den Fischen und deutet an, dass wir unsere Umgangsformen offen, flexibel und liebenswürdig ausdrücken. Wir sind romantisch gestimmt, fühlen uns mit allem verbunden, sind hingebungsvoll und einfühlsam. Die Liebe liegt in der Luft und dennoch dürfen wir unseren Erwartungsbogen an Menschen und unser Umfeld nicht überspannen. Das Zusammenspiel von Venus mit Uranus, die mit einem Sextil miteinander in Verbindung stehen, bringt frischen Wind und Wandlungswillen in unsere Beziehungen. Wir zeigen uns wieder offen für das Schöne, brauchen Anregung und ausreichend persönlichen Freiraum.

Mars in den Fischen nimmt unserer Durchsetzungskraft die Härte. Wir sind sensibel und feinfühlig. Dabei setzen wir uns für Schwächere ein und könnten der Versuchung erliegen, unsere eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren.

Einen oben drauf setzt Jupiter, der ebenfalls in den Fischen steht und dessen Konjunktion mit Neptun auch an diesem Vollmond noch spürbar sein wird. Unser Glaube an eine allumfassende Einheit wird gestärkt, was im Hinblick auf das anstehende Osterfest sicher kein Fehler ist. Wir haben die Bereitschaft, uns auf Sinnfragen einzulassen, ohne sie jedoch klar beantworten zu wollen. Das muss auch nicht immer sein. Manchmal ist es gut, eine Frage einfach stehen zu lassen und zu beobachten, was Zeit und Raum mit dieser Frage machen.

Spritualität und Phantasie

Wir haben ein starkes Bedürfnis nach Spiritualität und unsere Phantasie hebt ab zu einem Höhenflug in unbekannte Gefilde und bringt bei dieser Reise vielleicht ganz neue Ansätze für unser Sein mit. Achten wir darauf, dass wir bei all der kosmischen Glückseligkeit, die in der Luft liegt, nicht dem Größenwahn verfallen. Uns selbst und unsere Lieben dürfen wir jedoch unbekümmert in das warme Licht der Liebe tauchen, was nach all den trennenden Aspekten durch die Corona-Krise, gut tun dürfte. Folgen wir weiterhin der Einladung des Mondknotens im Stier und gehen dabei der Frage nach: Was ist wirklich wichtig im Leben. Was hat für uns Wert und was hat seinen Wert für uns verloren?

Wir können uns den Ideen des Idealismus öffnen, der an das Gute in Mensch und Tier glaubt. Wir möchten das Leben ausschöpfen und mit Unterstützung von Pluto, der mit Jupiter und Neptun ein Sextil bildet, jede Weltanschauung hinterfragen. Hören wir unserer inneren Stimme ruhig einmal zu, lassen wir die Gefühle fließen und unsere Seele Hinweise geben, wohin die weitere Reise gehen kann, wenn wir uns darauf einlassen. Vielleicht entdecken wir auf diesen neuen Pfaden ja das große oder ein kleines Glück? Vielleicht verstehen wir die Sehnsucht als der Dichter Novalis dachte:

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller Kreaturen,
Wenn die, so singen oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
Wenn sich die Welt in’s freie Leben,
Und in die Welt wird zurück begeben,
Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu echter Klarheit werden gatten,
Und man in Märchen und Gedichten
Erkennt die ewgen Weltgeschichten,
Dann fliegt vor Einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.

Lassen wir uns dabei nicht von zu engen Strukturen oder Regeln, den vielen Pflichten und den eigenen Grundsätzen davon abhalten, was passieren könnte, wenn wir mit dem Quadrat von Saturn zur Mondknotenachse in Resonanz gehen. Öffnen wir uns dem Ruf des Frühlings, dem erlösenden Moment, wenn wir Ostern uns das Mysterium von Golgotha bewusst machen. Also verinnerlichen wir auch dieses Jahr, dass Christus die Sünden der Welt auf sich genommen hat, sich in unserer schönen Erde inkarnierte, damit wir Menschen lernen, was das ist, die Liebe. Unser Ich wurde mit diesem Ereignis auf ein neues Fundament gehoben. Unser Geist bekam neuen Raum zur Entfaltung, was wir gerade in diesen Zeiten nutzen sollten als das was wir sind: Freie geistige Wesen mit Schöpferkraft! Ich wünsche Euch und Euren Familien ein fröhliches, ein heiteres, ausgelassenes und friedvolles Osterfest. Sind wir dankbar, dass wir es erleben dürfen, mit all seinen Lehrstunden, die es uns in das Osternest legt. Scha

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Vollmond am 18. März 2022

Vollmond am 18. März 2022

Vollmond

Der Frieden in dir

Scheint der Mond in der Jungfrau möchten wir, dass die Welt sich adrett, sauber und gesund zeigt. In unserem Ideal stünde alles auf seinem Platz und die Menschen hätten ihr friedvolles Herz auf dem rechten Fleck.  Wir würden so gern auf Drama verzichten. Doch leider gibt es davon im Außen eine ganze Menge und wir ringen um Sachlichkeit bemüht auf das beklemmende Getöse in der Ukraine. Der Krieg dort hat es immerhin geschafft Corona zu bezwingen. Außer dass mich der Virus jetzt doch noch erwischt hat und in einen Zustand versetzt hat, den ich früher mit „tierischer Rotzkopf“ beschrieben hätte, hört man eigentlich fast nix mehr.

Es wird dichtgedrängt für Frieden demonstriert ‑ und das finden sogar die größten Corona-Angsthasen toll. Nur Karl Lauterbach mahnt mit knochigem Zeigefinger und zerknitterter Miene, dass die B-Variante des Omikronvirus das unabwendbare Ende bedeutet. Die ist diesmal ganz sicher sehr gefährlich ist. Diese Klage hat seinem Ministerium immerhin weitere 7,7 Milliarden Euro für weitere Impfungen und Tests eingebracht. Darüber kann man nur noch mit dem Kopf schütteln? Nicht ganz. Ich verstehe die Klage dieses Hofnarren auf einer ganz anderen Ebene.

Beklatschte Helden…

Ist seit vielen Jahren kein Geld da für eine bessere Ausstattung unserer Bildungseinrichtungen, für eine bessere Bezahlungen von Menschen, die in Gesundheitsberufen arbeiten (Ihr erinnert Euch daran, dass man diese zwar als Helden beklatschte, aber eine Prämie zu teuer gewesen wäre) können die Rüstungsunternehmer der Republik zufrieden grunzend sage und schreibe 100 Milliarden Euro einsacken. Weiß jemand wieviel Prozent Provision Lobbisten bekommen?

Diese 100 Milliarden sind schon richtig investiert, versichert unser kühler Kanzler, es ist schließlich Krieg. Gott sei Dank, und denkt sich vielleicht im Stillen, dass sich damit der Finanzcrash noch ein bisschen hinausschieben lässt und der Wachstumsmotor weiterlaufen kann. Die machthungrigen Grünen werden im Hinblick auf sämtliche humanitäre oder umweltschonende Gesichtspunkte so schnell über den Tisch gezogen, dass sie diese Reibungswärme als Nestwärme empfinden. Und der durch den Mainstream so umfassend aufgeklärte Bürger? Er nickt artig mit dem Kopf, auch dann, wenn Ursula von der Leyen ankündigt, dass man im Krieg eben auch mal frieren muss, wenn doch die Freiheit verteidigt werden soll. Welche Freiheit? Ach ja richtig, die Corona-Maßnahmen wurden ja abgestellt. Vorläufig.

Vernebelter Blick

Mond und Neptun stehen in Opposition zueinander, was darauf hindeutet, dass der Blick der Bevölkerung auf die wahren Verhältnisse eher vernebelt ist. Schaut man sich in unserer Gesellschaft um, scheint es fast so. Corona-Leugner nennt man jetzt Putin-Versteher und leidenschaftlich ruft die aufgewiegelte Menge öffentlich zur Jagd auf Russen und ihre Kultur auf. Der Russe ist der neue alte Feind und jeder, der zu einer besonnenen Analyse auf Basis der historischen Entwicklung aufruft, landet auf dem Scheiterhaufen der Stimmungsmacher. Spaltung ist en vogue. Es wird nicht mehr gedacht, es wird polemisiert und mit machtvollen Bildern aus der Ukraine die Angst geschürt. Krieg ist das grauenvollste Mittel und auch ich lehne ihn ohne Wenn und Aber ab. Krieg vernichtet Leben, Kultur und Vertrauen. Krieg trifft immer die Schwächsten – auf beiden Seiten der Frontlinie. Auch eine russische Mutter hat Angst um ihr Kind. Die positive Wirkung des Aspekts liegt in der Bereitschaft der Bevölkerung, Hilfe zu leisten und eigene Bedürfnisse hintenan zu stellen. Sehr schnell wurden großzügige Hilfstransporte organisiert mit allem, was die Menschen im Kriegsgebiet zum Überleben brauchen. Das ist viel Licht inmitten all der Dunkelheit.

Rudolf Steiner sprach bereits vor hundert Jahren von unserer Zeit als dem Beginn des Krieges „Aller gegen alle“. Das ist kein hübscher Titel und noch weniger eine angenehme Sache. Mich überrascht, dass er tatsächlich recht hat. Die Ursache sieht er im überbordenden Egoismus, der Ichsucht. Die Egozität ist ein zweischneidiges Schwert, denn dieses Ich ist die Ursache, dass der Menschen alles tut, um die Wünsche dieses Egos zu befriedigen. Das Ich strebt danach, einen Teil des gemeinsamen Erdenbesitzes als sein Eigentum zu vereinnahmen und aus seinem Revier alle anderen Iche hinwegzutreiben, sie zu bekriegen und zu bekämpfen. Aber auf der anderen Seite dürfen wir nicht vergessen, dass dieses Ich zugleich dasjenige ist, was dem Menschen seine Selbständigkeit, seine innere Freiheit gibt, was den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes erhöht. In diesem Ich ist seine Würde begründet. Es ist die Anlage zum Göttlichen im Menschen. (Lit.:GA 104, S. 156)

Krieg “Aller gegen alle”

Das Gegenmittel gegen den Krieg aller gegen alle ist die Kultur der Bruderliebe, der Gerschwisterliebe, die sich in den kommenden Jahrhunderten immer mehr herausbilden wird. Deswegen sind wir die Pioniere dieser neuen Zeit, weil diese Entwicklung hier und jetzt eingeläutet wird. Auch du bist eingeladen, einer dieser Pioniere zu sein. Du kann dich dem verhältnismäßig kleinen Teil der Menschen anschließen, die verstanden haben, dass das spirituelle Leben uns auf den Geist und die Gesinnung der Bruderliebe vorbereitet. Der Vollmond beleuchtet unser Bedürfnis nach dieser Zeitenwende und weckt unseren Wunsch nach der totalen Verbundenheit mit der ganzen Welt.

Der Vollmond steht im Trigon zu Pluto, der unsere Fähigkeit stärkt, schwere Lasten zu schultern. Auf der anderen Seite kann das Nationalgefühl besonders stark durch eine mächtige oder von Gewalt bestimmte Situation aufgeladen sein. Ist uns das bewusst, können wir gezielt der Verführung entgegenwirken, uns dem Spaltpilz zu unterwerfen, der den Krieg stärkt und uns wenig konstruktiv handeln lässt.

Kaum Klärendes

Die Sonne steht am Ende des Tierkreiszeichens Fische und vermag kaum etwas Klärendes beitragen. Das schleichende, auflösende Chaos der Fische lässt die Sonnenenergie gewissermaßen versickern und im Nebel verschwinden. Wir neigen vielleicht sogar dazu, die eigene Identität hinter übertriebener Bescheidenheit zu verstecken oder hinter den Interessen anderer zurückzustellen. Wir wollen so recht nicht hinschauen, was tragisch ist, denn im Hintergrund werden Fakten geschaffen, die wir durchaus ins Visier nehmen sollten. Die Impfpflicht ist immer noch nicht vom Tisch, das Bargeld muss um seine Berechtigung zittern, wir werden an der Tankstelle auf eine nie gekannte Art abgezockt und so manchem Bürger fällt der Kitt aus der Brille, wenn er seine Nebenkostenabrechnung studiert.

Mit 100 Milliarden Euro könnte man so manche Familie entlasten – doch stattdessen werden noch mehr Waffen produziert, mit denen man weit entferntere Familien dann totschießt. Und das sind nicht nur Familien in der Ukraine. In Afghanistan gab es durch die beherzte Nutzung der hastig verlassenen Waffenarsenale inzwischen mehr Tote als in den vergangenen 20 Jahren der Besatzung dieses Landes. Wir haben den Drogenkrieg in Mexiko und einen auf den Philippinen, für die sich kein Mensch interessiert. Wir haben Bürgerkriege in Syrien und Tigray, den Krieg in Jemen, den Handelskrieg zwischen den USA und China, den Krieg gegen den Islamischen Staat, Cyberkrieg und einen mit der Schweigermutter. Es kracht überall auf der Welt – zweifellos, aber bekümmert uns das so, wie der Krieg in der Ukraine? Nein.

Russischer Zupfkuchen

Dass alle 10 Sekunden ein Kind verhungert, ist zwar für viele irgendwie tragisch, aber nicht so schlimm, wie die Tatsache, dass es immer noch Menschen gibt, die russischen Zupfkuchen backen. Und dann echauffieren wir uns noch über die Sopranistin Anna Netrebko, die von der Deutschen Oper in München jetzt gefeuert wurde, weil sie nicht Putin abschwor. Facebook und Instagram wird diesem Trend gerecht und erlaubt die Großwildjagd auf Russen, denn sie werden nach eigenem Bekunden Gewaltaufrufe nicht ahnden.

Der Deutsche hat wieder in seine Paraderolle als Großinquisitor gefunden. So lässt sich das geschwächte Selbstwertgefühl kompensieren, dass uns das monatelange Masketragen beschert hat. Darauf deutet die deutliche Nähe von Sonne und Neptun hin. Wir sind beeinflussbar und zeigen wenig Rückgrat. Das gilt auch für unsere Parlamentarier, die sich einmal mehr als Erfüllungsgehilfen des World Economy Forums erweisen.

Ein Neuanfang?

Das Sextil von Sonne und Pluto und das Trigon von Pluto und Mond stellt diesen Vollmond unter eine besondere Kraft, die leider auch jede kriegerische Handlung nährt, aber auch einen Neuanfang einläuten kann. Wir werden mit reichlich Lebensenergie versorgt und zeigen uns außerordentliche belastbar. Nutzen wir diesen Energiekick für die richtige Sache und sagen Nein, zu medialer Manipulation und zu der Degradierung als blökendes Stimmvieh?

Merkur der unser Denken und Handeln symbolisiert steht im Tierkreiszeichen Fischen im Exil. Unter dieser Signatur können wir zwar einfühlsam kommunizieren, aber kaum klar und eindeutig denken und handeln. Dieses Wischiwaschi wird durch die Konjunktion mit Jupiter noch vergrößert. Es wird zwar viel geschwätzt aber wenig gesagt. Wir erleben es in ausufernden Diskussionen, in denen wir uns im Kreis drehen. Ein echter Durchbruch ist kaum zu erwarten.

Ein schönes Trigon für die Werte

Merkur und Uranus bilden ein Sextil, was einerseits die Technik in Merkurs Reich bringt und uns andererseits auch auf unsere Werte verweist. Das tut auch der aufsteigende Mondknoten, der mit dem Mond und mit Pluto ein schönes Trigon bildet. Die Macht unserer Werte – das können die gesellschaftlichen, die moralischen oder auch die finanziellen sein – wir werden sehr eindrücklich darauf hingewiesen, uns darüber Gedanken zu machen. Mehr noch. Wir müssen die Verantwortung dafür übernehmen.

Nur so können wir hoffentlich verhindern, dass die WHO, also die Weltgesundheitsorganisation, ein zukünftig einheitliches Pandemie-Management an sich reißt. Wenn unsere Regierungen diese Pläne absegnen, übertragen sie unsere Wählerstimmen an eine nicht gewählte Organisation. Mit anderen Worten: Dann haben wir als Volk gar nichts mehr zu melden. Wer die ARTE Dokumentation „Die WHO – im Griff der Lobbyisten?“ kennt, weiß, dass es dort mehr um das Wohl der Pharmaindustrie, als um die Gesundheit der Menschen geht. Im Klartext bedeutet das: Die Impfung kann dann weltweilt für alle Menschen verpflichtend werden, wenn die WHO das bestimmt. Bist du damit einverstanden? Nein? Dann erhebe bitte deine Stimme und bewege dich an der frischen Luft. Gehe spazieren! Venus ist im Tierkreiszeichen ein Förderer unseres Gemeinschaftsgeistes. Solidarität hat Rückenwind! Die Konjunktion mit Mars löst sich langsam aber sicher zwar auf, sorgt aber immer noch für spannendes Knistern und begünstigen faire Verhandlungen.

Potenzial von Umstürzen und Revolutionen

Das Quadrat von Mars und Uranus sorgt aber leider auch dafür, dass bei solchen Verhandlungen der ein oder anderes vielleicht den Bogen überspannt. Reformen im Eiltempo sind gefragt, das Potenzial von Umstürzen und Revolutionen kann Fluch und Segen bringen. Eine zusätzlich eher unberechenbare Note bekommt Mars durch das Sextil mit Chiron. Denn Chiron spielt seine Außenseiterrolle mit Marsaspekten besonders aggressiv. Dabei wird ihm von anderen eine Menge Durchsetzungskraft zugetraut, ohne dass der Kämpfer selbst richtig daran glaubt oder selbst etwas davon hat. Umgekehrt wird Chiron auch Zielscheibe für Aggressionen, die er stellvertretend für andere einstecken muss. Andere benutzen ihn dabei als Instrument oder Schauplatz der eigenen Interessendurchsetzung.

Das Quadrat von Venus und Uranus stärkt unser Bedürfnis nach Gemeinschaft und steht im Konflikt zu unserem Drang nach Individualismus. Wir werden eingeladen, den möglichen Freiraum-Nähe- Konflikt zu einem Sowohl-als-auch zu wandeln. Die Verlässlichkeit weicht eher der Individualität und Unberechenbarkeit. Uranus verkörpert Distanz und hält Partner damit auf Abstand was Friedensverhandlungen kaum in Aussicht stellt. Wir werden wohl noch eine Weile mit dem Thema Krieg beschäftigt sein. Bleibt die Frage: Warum werden wir mit solchen „Kriegen“ überhaupt konfrontiert? Was ist die Lernaufgabe für jeden von uns?

Der Frieden in uns

Wir dürfen lernen, dass es im Sinne der Selbsterkenntnis nicht darum geht, andere Meinungen, Gefühle und Taten im Außen zu bekämpfen. Frieden tritt nur dann ein, wenn ein jeder von uns die Verantwortung dafür übernimmt und den Frieden zunächst in sich selbst herzustellen versucht. Das ist im Rahmen unseres Menschseins eine ganz schön anspruchsvolle Aufgabe!

Toleranz ist gefragt. Aber wenn ich nur die eine Meinung als berechtigt anerkenne, wenn ich nur das, was ich will, als berechtigt ansehe, und die andere Meinung bekämpfe, so komme ich in Streit. Nur meine Meinung festigen, heißt egoistisch sein. Meine Handlung als die einzig berechtigte ansehen, heißt egoistisch sein. Haben wir darüber ein Bewusstsein, dann werden wir nicht so leicht die andere Meinung bekämpfen, sondern uns zunächst in uns selbst um Harmonie bemühen. Mit was gehst du in Resonanz, was bringt dich in Rage? Was hat der Groll, den andere Ereignisse oder Menschen in dir auslösen mit dir zu tun? Warum kann dich ein Krieg in der Ukraine so belasten, dass du völlig verknittert durch die Gegend gehst? Ist es nicht letztendlich der Krieg in dir selbst?

Harmonie in mir selbst

Respektiere ich die Meinung des anderen und versuche in mir selbst Harmonie herzustellen, so werde ich in ganz anderer Weise zu dem anderen stehen. Dann werde ich anfangen, ihn erst zu verstehen. Wir können vielleicht sogar auf einen Streit verzichten, wenn wir unsere inneren Kräfte harmonisieren. Wir können die Außenwelt harmonisieren, wenn wir in uns selbst Frieden schaffen. Fühle ich in mir Frieden, dann handele ich auch in Frieden. Eine Erkenntnis, die erlebte Ideenwelten im Geiste anstrebt, erfüllt den ganzen Menschen so, dass dieser Mensch sich in Liebe in das soziale Leben hineinstellt. Diese Geisteshaltung ermöglicht es, dass er von Liebe die sozialen Ideen durchdringen lässt.

Die soziale Dreigliederung wie sie Rudolf Steiner vor über 100 Jahren in die Welt getragen hat, stellt die Liebe in das soziale Leben, in die Gemeinschaft hinein. Sie stellt die Ideen als solche in die Wirklichkeit hinein, so dass Liebe der Träger dieser Ideen in der Wirklichkeit sein kann. Die sozialen Liebe, mit der sozial liebevollen Praxis, die nicht bloß Routine ist, sondern die in Liebe, von leuchtenden Ideen getragen wird, ist das Fundament für eine Gesellschaft, die für jeden ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Dieses Fundament brauchen wir, wenn wir nicht in dem Krieg „Alle gegen alle“ versinken wollen. Wir brauchen es, damit wir uns aufschwingen zu Gestaltern einer neuen Zivilisation, die geprägt ist von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Der Vollmond in der Jungfrau lädt uns ein, ganz praktisch für die Welt von morgen aufzustehen. Reichen wir uns die Hand und werden wir zu Gründervätern und -müttern für eine lebenswerte Welt für die Kinder von morgen. Leben wir vor, was es bedeutet, wenn aus dir und dir und dir und mir ein neues Wir wird.

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