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Neumond am 30. Mai 2022

Neumond am 30. Mai 2022

Neumond am 30.5.2022

Geistreiches Wollen

Vielleicht hast Du es schon gemerkt, dass die Spannungen enorm steigen. Unwetter halten die Menschen auch hierzulande in Atem und neuerdings fürchtet sich der Homo sapiens schon wieder vor einem neuen Virus – diesmal sind es die Affenpocken. Wir können aber gleich wieder entspannen. Vor einem halben Jahr wurde in weiser Voraussicht bereits ein Medikament dagegen zugelassen.

In verschiedenen Regionen der Erde werden die Menschen mit extremen Temperaturen konfrontiert. Die 50 Gradmarke wird immer öfter gerissen, die alles andere als menschfreundliche Bedingungen schafft. Das wird neben den Flüchtlingen, die aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen Sicherheit bei uns suchen, auch Klimaflüchtlinge in Marsch setzen. Darauf sollten wir uns vorbereiten und die vielen Demos, die zur Zeit eine bunte Gesellschaft gut heißen nutzen, um uns auf die Völkervielfalt einzustimmen.

Tornados und Starkregen

Während ich den Podcast dichte, erholen sich zahlreiche Bürger dieses Landes von den Tornados und Starkregen. Wer sich fragt, wie es zu so einer plötzlichen Aneinanderreihung von Extremen kommen kann – nun, Jupiter, der Göttervater und Garant für Expansion, ist im Widder angekommen. Er wandert bis zum 28. Juli direktläufig durch das marsische Kraftfeld und dürfte für reichlich Action sorgen. Der Widder steht für den Neuanfang, für unseren Willen. Diese Kraft lässt uns aktiv werden und schürt unseren Wunsch nach Weiterentwicklung und Selbstentfaltung.

Jupiter braucht 12 Jahre, um einmal den Tierkreis zu durchwandern. Wenn du in deinem Leben zurückschaust, was im Mai 2010 oder 1998 oder 1986 dein Leben auf Trab gebracht hat, dann bekommst Du eine Vorstellung davon, wieviel Veränderungspotenzial gerade zum Greifen nah ist. Welche Dimensionen das annehmen kann und was das für die einzelnen Häuser bedeutet, habe ich in einem eigenen Podcast zusammengetragen. Den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung. Bitte lasse dich nicht irritieren, wenn ich in diesem von einem Umlauf von 18 Jahren sprechen. Es sind wirklich nur 12. Meine Tochter wird im Sommer Volljährig und somit hat die Zahl 18 für uns hier eine Präsenz wie einst für Guido Westerwelle im Wahlkampf. Bitte seht mir diesen Lapsus nach… alles andere stimmt.

Mars in seinem Domizil

Zusätzlich gepusht wird dieses Kraftfeld durch Mars, den Herrscher des Widder, der seit dem 11. Mai in seinem Domizil seine Kräfte voll entfalten kann. Jupiter und Mars im Widder sind jeder für sich genommen schon ein Kraftfeld, was fordert. An diesem Neumond bilden beide eine Konjunktion, was die offene Durchsetzungskraft immens stärkt und dementsprechend impulsiv, aggressiv und angriffslustig macht.

Diese Power bringt Dinge ins Rollen. Geduld dürfte eher schnell zu Ende sein und dennoch haben wir die optimistische Einstellung, dass uns alles bestens gelingen wird, was auch immer wir anfangen. Wir können zu unserem Ego stehen und damit auch zu unseren Stärken und Schwächen. Wir zeigen diese Zeitqualität vielleicht mit einer „Cowboyhaltung“ und können es nur schwer schlucken, wenn uns etwa misslingt. Egoismus, Übertreibung und Selbstüberschätzung sind Schlagwörter, die zu diesem Aspekt passen. Ich bin sehr gespannt, was das mit den politischen Protagonisten macht.

Offen für Neues

Die Zwillingeenergie, die sich in dem Neumond bündelt, öffnet uns für das Neue und lässt uns nach neuen Ufern Ausschau halten, was in Anbetracht des weltweiten Ist-Zustandes, sicher kein Fehler ist. Dafür steht auch das Sextil das Mars mit dem Neumond bildet. Es beeinflusst das Zusammenspiel zwischen Handlung und Wille und versorgt uns mit der Kraft, die dafür sorgt, dass wir auch umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Unser vielseitiges, flexibles, offenes Naturell können wir in diesen Tagen zeigen und sind auch in der Lage unsere Emotionen aus Distanz zu betrachten, darüber zu reflektieren und über diese zu sprechen. Unsere Tatkraft lässt Herzblut nicht vermissen, wir sind empathisch und können uns zu einer kindlichen Spontaneität hinreißen lassen.

Mit anderen Worten: Wir zapfen die Quelle der Lebensfreude an. Das sind doch beste Bedingungen, um aus der Angst zu gehen, dem eigenen Geist zu vertrauen, der uns doch schon durch so viele Leben begleitet und der geistigen Welt, die uns immer dann quasi unter die Arme greift, wenn wir sie darum bitten. Was die geistige Welt ist und welche Protagonisten dort aktiv sind, stelle ich in Kürze in meinem Essay „Die geistige Welt – was ist das eigentlich“ vor. Abonniere am besten gleich meinen Telegram-Kanal. Dann bekommst Du sofort mit, sobald die erste Ausgabe meiner Publikationsreihe online ist. Den Link habe ich unten in die Videobeschreibung gepackt.

Gründlich denken

Merkur spielt an diesem Neumond eine tragende Rolle. Noch bis zum 3. Juni ist er rückläufig und das im Stier. Das bedeutet, dass wir in der Lage sind, gründlich und wirklichkeitsnah zu denken, aber leider nicht wirklich schnell. Wir stehen manches Mal vielleicht sogar auf der langen Leitung und beharren stur auf unserem Standpunkt. Die Rückläufigkeit fördert unsere Fähigkeit, komplex und bildhaft zu denken und wir haben einen guten Draht zum kollektiven Unbewussten. Da diese Zeitqualität auch für Missverständnisse steht, sollten wir alle besonders darauf achten, dass wir uns klar ausdrücken.

Merkur steht am aufsteigenden Mondknoten, was unserem Denken eine schicksalhafte Note verleiht. Es fällt uns vielleicht schwer, dafür die Verantwortung zu übernehmen, eine Einheit zwischen Denken, Lernen und Kommunikation herzustellen. Wir dürfen uns in der rationalen Betrachtung des Lebens üben und entdecken, dass das Intellektuelle eine Quelle großer Befriedigung sein kann und nicht nur etwas für Nerds ist.

Merkur bildet mit Saturn, dem Ordnungshüter, ein Quadrat, also einen Spannungsaspekt, was zusätzlich unsere Anforderungen an unser Denken und unseren verbalen Ausdruck steigen lässt. Vielleicht beschleicht uns auch die Angst, nicht richtig verstanden zu werden. Merkur im Sextil zu Neptun beflügelt unsere Phantasie. Wir denken gern in Bildern, sind feinfühlig aber auch beeindruckbar und – noch mehr als sonst -anfällig für Manipulationen. Mein Tipp: Lasse dich nicht zum Affen machen und denke besser darüber nach, was du in deinem Leben verändern möchtest, damit du dich darin so richtig wohl fühlen kannst.

Im Trigon zu Pluto gibt uns Merkur das Gefühl: Wissen ist Macht! Insofern gelingt es uns vielleicht, uns eben nicht beeinflussen zu lassen und wir haben die Fähigkeit, gründlich über Machtfragen nachzudenken. Du fragst dich vielleicht: Wer beherrscht zur Zeit eigentlich wen und warum und was hat das Ganze mit mir zu tun? Der Aspekt ermöglicht es uns, die Schwachpunkte in allem zu erkennen – und da unser Wille bestens gefördert wird, ergreifen wir vielleicht sogar die Initiative und tun etwas dagegen.

Venus fördert die Sinnlichkeit

Nicht nur Merkur und der Mondknoten stehen im Stier – auch die Liebesgöttin Venus ist an diesem Neumond auf 28 Grad im Stier und pusht dort unsere bedächtige, sinnliche und genießerische Seite. Wir sind offen für das Schöne, haben einen Hang zu Sinnlichkeit und können diese nach Herzenslust mit dem Partner genießen. Wir haben aber auch einen ausgeprägten Besitzanspruch an Menschen und schöne Dinge. Dieser Besitzanspruch wird durch Venus im Quadrat zu Pluto nicht weniger, denn wir könnten dem Irrglauben verfallen, das Liebe etwas mit Macht zu tun hat. Dazu gehört auch, dass man vielleicht geneigt ist, den Partner von sich abhängig zu machen, weil man glaubt, dass man ihn ansonsten verliert.

Wenn wir uns der Lernaufgabe dieses Aspektes öffnen, können wir durch Beziehungen einen tiefgreifenden Wandel erleben und verstehen, dass es nur darum gehen kann, die eigene Gefühlskraft zu leben, ohne den Partner oder seine Mitmenschen zu manipulieren. Wie sagte es Rudolf Steiner einst so treffend: „Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen.“

Machen wir uns nichts vor: Auch über diesem Neumond stehen die Vorzeichen eines grundlegenden Paradigmenwechsels. Wir müssen uns entscheiden aus welchem Kelch wir künftig trinken wollen. Aus dem, der für individuelle Entscheidungshoheit, achtsames Miteinander, nachhaltiges Wirtschaften und eine Fülle von schönen Möglichkeiten steht – oder aus dem, der uns in ein enges Gatter bringt, in dem wir bestens überwacht und fremdgesteuert kaum noch Luft zum Atmen haben, geschweige denn den Raum für die individuelle Entfaltung? Wer willst du sein? Wie möchtest du leben? Und was ist wirklich bunt? Das Leben bietet soviel mehr als uniforme Regenbogenfarben. Das belegt eindrucksvoll die Farbenlehre von Goethe. Die Sterne, insbesondere Merkur, laden dich ein, dich z.B. einfach mal mit dieser zu befassen, um den Kopf frei zu kriegen, von all dem Schmarrn, mit dem wir tagtäglich vollgestopft werden. Bunt bedingt Individualität, die Freiheit, über den Rand zu malen, den Pinsel in das Leben zu tauchen und auf der Leinwand des eigenen Seins das zu verewigen, was auf unseren Geist und unsere Seele Eindruck macht. Dazu lädt uns der Neumond im Tierkreiszeichen Zwillinge ein. Hast du die farbenfrohe Palette deines Lebens schon entdeckt?

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Textanalysen

Wofür ist die zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Jupiter im Widder

Jupiter im Widder

Jupiter im Widder

Die göttliche Ordnung
und dein Wille

Das Jupitersymbol ist ein Halbkreis mit einem Kreuz, was uns auf die Themen dieses astrologischen Protagonisten hinweist: Die Seele will frei werden vom Physischen. Das Kreuz der Materie, das Gebundensein an die Erde mit allem was tagaus und tagein so auf uns einströmt, wird von der Hoffnung auf bessere Zeiten überragt. Jupiter versorgt uns mit dem Vertrauen, dass alles, was uns im Leben begegnet einen Sinn hat. Er vermittelt uns auch, dass alles miteinander zusammenhängt – auch wenn wir das nicht immer gleich erkennen oder verstehen. Jupiter strebt Werte und Ideale an, die ewig Gültigkeit haben.

Die mythologische Figur ist der griechische Gott Zeus, den die Römer später Jupiter nannten. Er ist der oberste Herrscher der griechischen Götter, das heißt, er ist der Chef im Ring. Zeus war vor allem als Wettergott aktiv, der Blitze und Donner auf die Erde schleuderte, wenn er mit den irdischen Geschehnissen zürnte. In der christlichen Glaubenslehre entsprechen diese Kräfte der obersten Engelhierarchie, die von den Cherubim, Serafim und Thronen erfüllt werden. Diese Engel sind die einzigen Wesen, die Gott direkt schauen können und seinen Willen ausführen. Sie sind die eigentlichen Schöpfergötter, die auch dem höchsten Schöpfergott, Christus gewissermaßen zuspielen.

Ein markanter Moment

Betritt also Jupiter als Repräsentant der göttlichen Ordnung die Bühne des menschlichen Willens, dann ist das ein markanter Moment in unser aller Leben. Er tut das alle 18 Jahre. Wenn du heute zurückschaust, welche Richtung vor 18 Jahren dein Leben genommen hat, dann kannst du jetzt davon ausgehen, dass diese Entwicklung abgeschlossen ist und eine neue beginnt. Daher ist der Einzug Jupiters im Widder von besonderer Bedeutung, denn unser Wille wird daran erinnert, in welchen Lebensfeldern wir Gas geben dürfen oder besser ein bisschen auf die Bremse gehen, um nicht aus der göttlichen Ordnung zu fallen. Wir dürfen uns bewusst werden, warum wir in diesem Leben stehen, wer wir sein wollen, was der Sinn unseres Seins ist. Unser Wille wird gestärkt, unsere ureigenen Interessen anzuschauen. Wir dürfen Korrekturen einleiten, wenn unser höherer Wille in unserem Becken aus Egobefindlichkeiten, Alltagstrott und Resignation verschüttet wurde. Wir bekommen als Menschheit, aber natürlich auch als Individuum eine Einladung, aktiv zu werden im Sinne unseres eigentlichen Lebensplans, im Sinne unserer seelischen Ausrichtung.

Diese kosmische Kraft, die man auch mit dem Begriff „Gottvertrauen“ zusammenfassen könnte, trifft nun auf die feurige Kraft des Widders. Der Widder ist das erste Tierkreiszeichen im Zodiak, ein männliches, kardinales Zeichen und wird von Mars regiert. Es repräsentiert unseren Willen, steht für Aktivität, Tatendrang, Energie, Einsatzfreude und Lebenskraft. Er steht aber auch für Ungeduld, Hitzigkeit, Konfliktorientierung und Eroberungsdrang. Das bedeutet: Bei all dem Wandlungswillen darfst du dich immer darauf besinnen: Operative Hektik ersetzt nicht geistige Windstille. Es geht um Bewusstwerdung und die schafft man am ehesten, wenn man Raum für die eigene Intuition lässt und – das vergessen manche zeitweise – das Hirn einschaltet. In der Ruhe liegt die Kraft. Jupiter läuft etwa ein Jahr durch jedes Tierkreiszeichen. Wir müssen also beim allem Wandlungswillen nicht hektisch werden…

Jupiter schützt die Erde

Jupiter ist ein riesiger Planet, der mit seiner Gravitation tausende Meteoriten aus dem Universum quasi aufsaugt und damit die Erde vor gefährlichen Einschlägen schützt. Das belegt eindrucksvoll zusätzlich seine Größe und Stärke und er hat auch deshalb nicht umsonst den Ruf weg als Wohltäter, dessen Wirkung weit über das Alltägliche hinausragt. Jupiter verkörpert Weisheit, Kultur, Religion und Gerechtigkeit, die sich inhaltlich angemessen ausdrückt und sich nicht auf dogmatische oder formale Richtigkeit beschränkt. Vielmehr geht es jetzt um wahrhaftige Inhalte, um die wir ringen dürfen. Jupiter urteilt weitsichtig. Dort, wo er im Geburtshoroskop steht, kann sich die Vernunft durchsetzen. Er führt aber auch zu Überfluss, einem Zuviel an Begeisterung, was im Zusammenspiel mit dem marsischen Widder leicht passieren kann. Ein politisches Helfersyndrom oder eine ideologische Hitzköpfigkeit sind weitere Ausdrucksformen, die besonders bei Jupiter im Widder zu beobachten sind.

Der Göttervater findet im Widder elementare Unterstützung auch bei geistiger Brandstiftung, insofern dürfen wir insbesondere in diesen Krisenzeiten darauf achten, dass wir keinem der zahlreichen Populisten auf den Leim gehen. Immer schön den gesunden Menschenverstand im Auge behalten und daran denken, dass Propaganda auf der Datenautobahn, also im Internet, schneller in unserem Hirn landet, als wir Papp sagen können. Papp wie Papperlapapp wohlbemerkt.

Mit dieser astrologischen Signatur bekommen sowohl die geistige als auch die räumliche Ausdehnung aggressive bis kämpferische Züge. Weltanschauungen und philosophische Betrachtungen können damit unduldsame oder missionarische oder selbstgerechte Formen annehmen.

Was Jupiter im Mars zustande bringt zeigt sich in der Gründung Roms am 21.4.752 vor Christus oder an der Gründung Preußens am 8. 4.1525. Die Nato wurde unter einem Jupiter-Mars-Aspekt 1999 erweitert und Zypern eröffnete mit diesen beiden Impulsgebern im Frühjahr 2003 seine Grenzen. Wir dürfen gespannt sein, welche weltpolitischen Ereignisse in den kommenden 12 Monaten eintreten, die unsere Welt deutlich verändern werden.

Jupiter in den Häusern

Kommen wir zu dir und deinem Jupiter in den Häusern. Diese stehen für die Lebensbereiche, in denen Jupiter und Mars in den kommenden rund 12 Monaten für Auftrieb sorgen werden. Du brauchst, um die Häuser zu bestimmen unbedingt deine korrekte und genaue Geburtszeit. Diese erfährst du, sollte sie dir nicht vorliegen, bei dem Standesamt des Ortes, wo du geboren wurdest. Liegst sie dir bereits vor, dass schaue gleich mal in deinem Horoskop nach, in welchem der Häuser Jupiter gerade steht. Manchmal steht ein Tierkreiszeichen auch 2 Häusern, dann gelten die Beschreibungen beider. Sie sind dann aktiv, wenn Jupiter das Haus erreicht hat.

Wenn Du wissen möchtest, was die übrigen Protagonisten deines Horoskops mit den beiden Akteuren anfangen und welches Musikstück dieses Orchester deines Lebens gerade auf deiner Bühne spielt, unterstütze ich dich gern mit meiner astrologischen Beratung. In der klärt sich dann, ob es mehr Mozart, Schostakowitsch oder Helene Fischer ist, die dich rocken lässt…

Nun aber zu Jupiter und seiner Häuslichkeit.

Haus 1

Das erste Haus ist das Haus des Widders, deiner Ich-Kraft. Die Spitze des 1. Hauses besetzt der Aszendent, der etwas darüber aussagt, wie ein Mensch auf die Welt zugeht und, umgekehrt, wie er von dieser wahrgenommen wird. Das 1. Haus zeigt, wie man sich durchsetzt und seinem Willen Ausdruck verleiht. Läuft Jupiter durch dein 1. Haus beginnt immer eine größere Wachstumsphase, weshalb du eigeladen bist, jetzt auf deine besonderen Fähigkeiten und Talente zu schauen, um zu überlegen, wie du diese einsetzen kannst. Du darfst dich mit deinem Wesen auseinandersetzen, was dir eine besondere Selbstsicherheit bescheren dürfte. Du möchtest expandieren und den Rückzugsort verlassen, um zu Leuchten. Bleibe aber auf dem Teppich und verfalle nicht dem Größenwahn… denn Ziel ist nicht ein gigantischer Egotrip, sondern vielmehr geht es darum, die eigenen Fähigkeiten zum Wohle anderer einzusetzen. Auch geht es darum, neue Erfahrungen zu machen. Kindliche Verhaltensmuster dürfen wir überprüfen und verabschieden.

Haus 2

Im zweiten Haus geht es um Werte. Das betriff die materiellen Werte aber auch jene, die dir im übertragenen Sinne kostbar sind, was dich anspricht, dir etwas bedeutet, aber auch, wie du mit materiellem Besitz umgehst und wie er zu dir kommt. Auch dein Körperempfinden ist ein Thema des zweiten Hauses. Läuft Jupiter durch das 2. Haus, wird traditionell damit ein Geldgewinn verbunden bis hin zum Erwerb von Reichtum. Die Ausweitung deines materiellen Besitzes kann dadurch angezeigt werden und du wirst dich aktiv dafür einsetzen. Bedeuten dir geistige Werte mehr, dann wirst du in diesem Bereich nach Wachstum streben. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass man mit diesen Zuwächsen auch umgehen können sollte damit der Zugewinn nicht schneller durch die Finger rinnt als einem lieb ist.

Haus 3

Das dritte Haus beschreibt das unmittelbare Umfeld eines Menschen. Im Ideal steht es für Kontaktfreudigkeit, Neugier, Interesse, Heiterkeit, Unvoreingenommenheit, Flexibilität und auch für Unruhe und unstetes Verhalten. Auch das Denken und der eigene Orientierungssinn gehört ins dritte Haus ebenso wie unsere Art zu kommunizieren.

Läuft Jupiter durch Haus 3 werden deine Kontakte zunehmen, du wirst stärker mit der Umwelt kommunizieren und interagieren. Dein Alltag wird gewissermaßen aufgepimpt, denn es wird viel Neues hinzukommen und Altes, was nicht mehr zu dir passt gehen. Deine Beziehungen zu deiner Familie zu Freunden, Kollegen oder neuen Beziehungsgruppen stehen jetzt unter einem guten Stern und werden neue Impulse in dein Leben bringen. Auch dein geistiger Horizont kann sich erweitern, weil du mehr als sonst in der Lage bist, alte Denkmuster und Verhaltensweisen hinter dir zu lassen.

Haus 4

Das 4. Haus gibt Hinweise über die Herkunftsfamilie und über die Umstände, in denen du aufgewachsen bist. Hier zeigt sich dein Familiensinn und deine Einstellung zu Grund und Boden. Auch das Vaterbild und dein Verhältnis zu ihm lassen sich hier erkennen. Läuft Jupiter durch dein Haus 4 suchst du inneren Frieden und Sicherheit, die du dank der Überschrift, die der Widder setzt, vielleicht nicht unbedingt findest wirst. Vielleicht kompensierst du das, indem du ein Haus kaufst oder du sanierst oder renovierst dein jetziges Heim. Probleme im häuslichen Umfeld lassen sich jetzt gut regeln und befrieden. Auch die Beziehungen zu Eltern werden gut bestrahlt. Du bist jetzt lieber zuhause aktiv als in der großen weiten Welt und das Vertraute und Familiäre bekommt nochmal einen stärkeren Stellenwert in deinem Alltag.

Haus 5

Lebensfreude, Kinder, Erotik, der eigene Spieltrieb und das innere Kind, die Kreativität, das Vergnügen und die Lust am Leben sind im Haus 5 angesiedelt. Unter der Signatur des Widders dürftest du das alles bisweilen recht draufgängerisch gestalten. Du weißt, was du willst und kostest das Leben voll aus. Mit Jupiter bekommt all das einen ordentlichen Energiekick. Du hast den Mut, dich ganz unverkrampft in das Leben zu stellen und solltest darauf achten, dass aus so viel Selbstsicherheit kein Egotrip wird unter dem andere zu leiden haben. Das Verhältnis zu Kindern ganz allgemein und natürlich speziell auch zu den eigenen oder Patchwork-Kindern wird ebenfalls gut bestrahlt und der Zusammenhalt gefestigt. Wenn deine künstlerischen Aktivitäten bislang im Verborgenen schlummerten, können sie unter diesem Transit aufblühen und du entdeckst den Picasso oder den Puccini in dir. Neben der freien Selbstdarstellung profitiert vor allem auch dein inneres Wachstum und deine seelische Reife von dieser Zeitqualität.

Haus 6

Das 6. Haus repräsentiert dein Verhältnis zu deiner alltäglichen Arbeit und die in diesem Bereich nötigen Umstände und Voraussetzungen. Es beschreibt dein Verhalten gegenüber Untergebenen, gibt Aufschluss ob du pedantischer Ordnungshüter oder liebeswerter Chaot bist. Es ist auch das Haus der Gesundheit und symbolisiert dein Verhältnis zu deinem Körper. Läuft Jupiter durch dieses Haus, dann sollte der Alltag leichter als sonst von der Hand gehen und Raum schaffen für wichtigere Themen in deinem Leben. Die Freiheit wird in dein Bewusstsein rücken, indem dir bewusst wird, inwieweit dich dein Alltag in der freien Entfaltung deines Seins fördert oder behindert. Jetzt geht es darum, nicht nur die Ordnung in der Küche zu pflegen, sondern die Ordnung im Leben zu erkennen. Daher finden unter Jupiter im Haus 6 nicht selten ein Arbeitsplatzwechsel statt. Die Gesundheit ist bestens bestrahlt, wenn nicht weitere Aspekte dagegen sprechen. Du fühlst dich vermutlich vital und lebendig. Da Jupiter der Vergrößerer ist, kann unter dem Aspekt leider auch das Gewicht zunehmen.

Haus 7

Mit Widder im Haus sieben dürften deine Beziehungen zu Partnern und Menschen, die dir nahe stehen temperamentvoll, leidenschaftlich und temporeich sein. Jupiter legt auf das leidenschaftliche Feuer noch ein Schippchen drauf, was manchmal auch eines zu viel sein kann. Grundsätzlich wirkt Jupiter positiv auf feste Liebesbeziehungen und innige Freundschaften. Wir begegnen Menschen, die uns helfen und da Jupiter auch für die Rechtsprechung steht, sind Begegnungen mit Juristen und gerichtliche Auseinandersetzungen bestens bestrahlt. Aber Vorsicht: Auch dieser Jupitertransit erfordert es, das richtige Augenmaß zu behalten, um den optimalen Nutzen daraus zu ziehen. Da Jupiter auch für das Ausland steht, könnte auch eine neue Beziehung oder Begegnung mit einem Ausländer angezeigt sein.

Haus 8

Das 8. Haus symbolisiert das Verhältnis eines Menschen zu materiellen Verlusten bzw. zu gemeinschaftlichem Besitz. Die traditionelle Astrologie integriert an dieser Stelle die Themen Tod, Verlust, das große „Stirb und Werde“. Hier finden die Transformation statt, die große Verwandlung eines Menschen, hier wird losgelassen, um neu empfangen zu könne. Daher ist es nicht ungewöhnlich, wenn eine Erbschaft ins Haus steht, wenn Jupiter durch das Haus 8 läuft. Etwas weniger dramatisch klingt es, wenn man unterstellt, dass man unter diesem Aspekt von den Ressourcen anderer profitiert. Die Zeit ist reif für Veränderung, die große Veränderung, wenn der Widder mitspielt. Es geht um mehr Authentizität, um deinen wahren Kern, um das, was du im ureigensten Sinne willst. In dieser Zeit gelingt es dir, all das zu verändern, was dich davon abhält dein wahres Sein zu leben. Das ist gemeint mit „Stirb und Werde“.

 

Haus 9

Haus 9 ist die Heimat von Jupiter und zeigt die geistige Haltung, die Philosophie und Weltanschauung eines Menschen an. Da diese oft auch durch Reisen in ferne Länder wesentlich beeinflusst wird, ist auch das Ausland an dieses Haus geknüpft. Im 9. Haus finden sich wichtige geistige Grundvoraussetzungen für die Inhalte des 10. Hauses – das der Berufung und des Berufes. Läuft Jupiter durch das 9. Haus kann man die Gesamtperspektive seines Lebens außerordentlich erweitern. Auch Reisen dürften eine Rolle spielen und man hat viele Möglichkeiten, zu lernen oder zu lehren. Dir steht der Sinn nach Philosophie, Metaphysik und Religion. Diese Themen begegnen dir in dieser Zeit nicht nur in Büchern, sondern auch im Leben durch Ereignisse oder Menschen. Es ist eine Zeit, in der sich dein Horizont vergrößert, du deine Weltsicht massiv erweitern kannst und willst und am Ende dieser Jupiterreise mehr Weisheit in dir versammeln kannst. Die eigenen Überzeugungen und Vorureile darfst du unter die Lupe nehmen und wirst sicher das Bedürfnis haben, das ein oder andere zu erneuern und zu verabschieden.

Haus 10

Haus 10 repräsentiert deine Berufswahl, deinen Beruf und vor allem auch deine Berufung aber auch die Richtung deiner Entwicklung, die im Wesentlichen ein Leben lang beibehalten wird. Der traditionellen Überlieferung nach steht dieses Haus auch für das Mutterbild eines Menschen und sagt einiges über die Beziehung zur Mutter. Läuft der Jupiter im Zusammenspiel mit Widder durch diesen Haus, dürfte das deine Berufsthemen deutlich in dein Bewusstsein rücken. Du kannst eine Karrierestufe erklimmen, wenn du dich nicht arrogant oder überheblich zeigst oder andere Menschen dominieren willst. Da Jupiter vergrößert, könnte es auch Stress mit dem Chef geben, weil man nicht in der Lage ist, die eigenen Leistungen nicht richtig einzuschätzen. Aber auch eine öffentliche Anerkennung ist möglich, oder eine besondere Wertschätzung durch deine Mitmenschen.          

Haus 11

Das elfte Haus gibt Aufschluss über die Beziehungen zu Freunden und Menschen, die es gut mit uns meinen oder von denen wir etwas lernen können. Es zeigt auch, wie wir selbst uns in der Rolle des Wohltäters oder Lehrers verhalten. Außerdem können wir dort ablesen, welche Rolle wir in der Gesellschaft übernehmen. Mit Jupiter pflegen wir in den kommenden zwölf Monaten viele Hoffnungen, Wünsche und Ideale. Du beteiligst dich vielleicht intensiv an Gemeinschaftsarbeiten, da du mehr denn je erkennst, wie wichtig die Ziele und Werte von Gruppen und Gemeinschaften sind. Du möchtest dich mit Menschen umgeben und erfährst dadurch viel von dir selbst. Neue Freunde werden mit der Zeit eine besondere Rolle spielen. Du bist vermutlich recht idealistisch eingestellt und möchtest die Welt auf deine Weise zu einem besseren Ort machen. Alles was du jetzt für die Allgemeinheit tust, kommt irgendwann wieder auf dich zurück.

Haus 12

Das Haus 12 offenbart unser Verhältnis zu jenen Bereichen, in denen unsere individuelle Persönlichkeit keine Rolle spielt und vor einem größeren Ganzen zurücktritt oder sich darin auflöst. Traditionell werden an dieser Stelle meist Krankenhäuser, Kasernen, Gefängnisse und psychiatrische Einrichtungen als Beispiele aufgezählt. Etwas weniger dramatisch assoziiert man vielleicht Klöster und andere Orte der Zurückgezogenheit denken. Psychologisch steht Haus 12 eher für unser Seelenleben und für unsere Spiritualität. Jupiter in Haus 12 beleuchtet also unsere geistige Anbindung an das große Ganze. Wir können viel lernen über innere Widerstände und über unsere Schattenseiten. Daher ist Jupiter jetzt eine Einladung, sich seinen Schwächen zu stellen, diese zu überwinden und zu Tugenden zu wandeln. Es besteht die Möglichkeit seinem geistigen Lehrer zu begegnen oder ist selbst ein solcher für einen anderen Menschen. Wir schauen hin auf die großen Zusammenhänge und erkennen mehr denn je unseren Platz inmitten all dem, was wir Leben nennen.

 

Jupiter und Widder sind ein Duo, was wir heute isoliert betrachten können, was aber nicht isoliert auf unser Leben wirkt. Das Leben ist auch aus astrologischer Sicht sehr vielschichtig. Vergessen wir nie das große Ganze: Wie stehen am Anfang der Luftepoche, die alles Festzementierte aus der Erdepoche aus unseren Köpfen und Herzen pustet. Es weht ein neuer, ein frischer Wind und durch Uranus, der dieses Jahr so manche Hauptrolle übernimmt, steht dieser Wind auf Veränderung. Unsere Werte ändern sich und so ist Jupiter im Widder immer dann bestens wirksam, wenn wir nie aus den Augen verlieren: Im großen Plan geht es um das neue Wir in einer neuen Zeit. Wir bauen am Fundament für die Welt von morgen, die idealerweise geprägt ist von einem neuen Miteinander. Der Widder steht für den Willen und Jupiter für das große Ganze. Bleibt die Frage auch an dich: Was willst du?

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Vollmond am 16. Mai 2022

Vollmond am 16. Mai 2022

Mit Tatkraft
die Zukunft gestalten

Der Vollmond im Skorpion triggert unser Bewusstsein für die Missstände unserer Zeit und weckt unseren Zorn. Da kommt uns der rückläufige Merkur gerade recht, der uns bis zum 3. Juni die Chance einräumt, unsere Mentalkörper zu reinigen. Unausgesprochenes kann geklärt werden und wer sich dieser Aufgabenstellung widmet, wird feststellen, wie gut das tut, wenn man in der Kiste aller ungeklärten Angelegenheiten mal so richtig aufräumt. Beginnen können wir damit bereits am 10. Mai. Ab dann legt Merkur seinen Rückwärtsgang ein.

Dieser Vollmond bietet uns, wie eingangs bereits erwähnt, eine totale Mondfinsternis und wird als sogenannter Blutmond die dunklen Gesellen an die Oberfläche spülen. Die Freunde der schwarzen Magie gehen gerne bei einem Blutmond spazieren. Achten wir also noch mehr auf unsere Gefühle und Gedanken, damit wir den dunklen Mächten nicht auf den Leim gehen. Je aufmerksamer wird sind, um so eher offenbaren sich uns die dunklen Machenschaften, auch jene, die kraft ihres Regierungsauftrages selbige gern unerwähnt lassen.

Alles grünt und blüht

Die Sonne steht im Tierkreiszeichen Stier und erinnert uns daran, wie schön diese Jahreszeit ist. Alles grünt und blüht und lässt uns beim Gang in die Natur leicht all die Schwierigkeiten vergessen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden. Ob das reicht, um zu verhindern, dass dem ein oder anderen Bürger angesichts der jüngsten Entwicklungen der Kragen platzt? Der Mond im Skorpion steht genau dafür, dass uns unsere Opferrolle bewusst wird, so dass Kragen tatsächlich gefährdet sind. Zugleich sind wir hilfsbereit und können Sachzwänge leichter wegstecken. Dennoch gehen uns die leeren Regale im Supermarkt, die hohen Spritpreise und die Schlagzeilen in den Medien an die Substanz. Wir denken viel und intensiv darüber nach, was das Leben von uns will, wenn es uns in solch scheinbar absurde Zusammenhänge stellt. Denn im benachbarten Ausland ist von Mangel keine Spur, da könnten wir in Sonnenblumenöl förmlich baden.

Sonne und Mond stehen im Quadrat zu Saturn, der streng darauf hinweist, dass die alte Ordnung von uns neu definiert werden will. Saturn steht im Wassermann und das bedeutet: Es wird kein anderer für uns erledigen: Wir müssen das schon selber tun, denn die Mächtigen spielen das ewige gleiche Spiel um Ressourcen, Geld und Eitelkeiten. Wir dürfen die Starre überwinden, in die uns die Angst immer wieder treibt. Die Angst vor Flüchtlingen, Viren, Klimakatastrophen, Krieg oder zu wenig Mehl, ist die Waffe, mit der wir von den Sprachrohren der Investmentbanker und Multimilliardäre gesteuert werden. Sie äußern sich natürlich nicht direkt, sondern lassen das die Politiker und die Zeitungen tun.

Verantwortung übernehmen

Auch der Vollmond im Quadrat zu Saturn erinnert uns daran, dass wir endlich, endlich die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden übernehmen. Die innere Unzufriedenheit ist nicht eine sinnlose Plage des Schicksals, sondern ein Antrieb, die eigene Gefühlswelt bewusst werden zu lassen. Es geht darum, unsere emotionalen Bedürfnisse zu spüren und für unser Wohlbefinden zu sorgen. Die Konjunktion von Mars und Neptun in den Fischen bildet ein harmonisches Sextil zur Sonne und hilft uns dabei, unsere Gefühle besser zu deuten. Willst nicht auch du lieber eine Gesellschaft, die auf einem Miteinander aufbaut? In der alle darauf achten, dass jeder etwas bekommt, als wie besessen Klopapier, Sonnenblumenöl oder Mehl zu hamstern? Wäre es nicht schön, wenn alle sich wieder für die Belange unserer Umwelt kümmern. Das sind die Belange direkt vor unserer Nase. Wann hast du das letzte Mal deinen Nachbarn gefragt, wie es ihm geht? Oder einen Freund gefragt, was ihm fehlt? Vielleicht hast Du genau davon eine ganze Menge und kannst etwas abgeben? Fröhlichkeit zum Beispiel oder ein frisch gebackenes Brot von dem Mehl, was Du heute übrig hast. Grundsätzlich geht es darum, das Ich-Bewusstsein von einem größeren Ganzen durchdringen zu lassen. Es geht darum, den Mut aufzubringen, das eigene Schiff Wind und Wellen auszusetzen und doch das Steuer in der Hand zu behalten. Dies zu lernen ist ein lebenslanger Prozess, eingeladen werden wir dazu einmal mehr an diesem Vollmond.

Wir wären dazu in diesen Tagen absolut in der Lage, denn auch der Mond steht mit seinem Trigon zu Neptun mit Mars dafür, dass wir sensibel, mitfühlend und verständnisvoll mit unserer Umwelt interagieren und spüren es, wenn jemand leidet. Gerade jetzt drehen diese Gefühle und Erkenntnisse an unser aller Schicksalsrad. Denn Sonne und Mond werden von der Mondknotenachse flankiert – wie immer bei einer Finsternis. Der aufsteigende Mondknoten will uns sagen, dass es Zeit ist, den eigenen Weg zu finden. Wir dürfen unsere Fähigkeit entfalten, das eigene Leben wie ein Kunstwerk kreativ zu gestalten.

Lebenslanger Prozess

Das Lebensglück oder sein Sinn stehen uns nicht einfach zur Verfügung, sondern müssen in einem lebenslangen Prozess entwickelt werden. Wir dürfen darüber nachdenken, was wir wirklich wollen. Wir sollten hinterfragen, ob wir bei allem, was wir tun, unserem eigenen Stern folgen. Oder folgen wir doch eher übernommenen Leitbildern und Vorstellungen? Die Kraftquelle, die uns immer wieder von Neuem dazu motiviert, unseren Kurs zu korrigieren, liegt in uns selbst. Nehmen wir einen großen Schluck daraus und fragen wir beim morgendlichen Blick in den Spiegel: Wer will ich sein? Ist das Leben, was ich lebe wirklich das, was ich will? Was will ich wirklich?

Klären wir diese Fragen nicht, gleichen wir einem Schiff, das ohne Kapitän durch die Meere segelt. Übernehmen wir wieder mit Gestaltungswillen das Ruder auf unserem Lebensschiff, lernen wir wieder uns an den wahren Maßstäben zu orientieren, geeignete Häfen anzusteuern und eine sinnvolle Route zu segeln. Wir finden zu einem klaren Konzept, das verwirklicht werden kann. Dieser Erkenntnisprozess ist nicht leicht und hat oft schmerzhafte Korrekturen zur Folge. Wir werden hin und her geschubst, zwischen unserem Wunsch nach Erneuerung und unseren alten Mustern. Ein Blick in dein Horoskop unterstützt dich dabei, zu erkennen, wo die neuen Ufer sind, denn es weist auf deinen Lebensplan hin.

Sterne bieten Orientierungshilfe

Die Sterne bieten dir Orientierungshilfe bei der Wahl deiner Route und zeigen auf, welche Talente und Fähigkeiten dir wie eine Besatzung zur Verfügung stehen. Die Frage „Womit fange ich nur an?“ klären die kosmischen Gesellen, indem sie darauf verweisen, wofür deine Zeit inmitten aller irdischer Herausforderungen gerade reif ist. Das erleichtert es dir, dich auf dich und deine Bestimmung zu konzentrieren. Du kommst in deine Kraft, in deinen Flow und kannst damit die Aufgabe in deinem Leben übernehmen, die du für dich aber auch für die Welt zu übernehmen bereit warst. Gern schaue ich für Dich in die Sterne und unterstütze dich dabei, wieder ein Stück mehr zu dir selbst zu finden und ganz du selbst zu sein. Mehr Infos zu meiner astrologischen Beratung findest du auf meiner Webseite. Die erstrahlt übrigens in einem neuen Glanz – ist dir das schon aufgefallen?

Saturn bildet nicht nur mit dem Mond, sondern auch zur Mondknotenachse ein Quadrat – und das bis Ende Oktober. Das bedeutet, dass in den kommenden Monaten nicht nur die alte Struktur verabschiedet wird, sondern auch, dass wir eine neue Struktur schaffen müssen. Folgen wir den Plänen der Mächtigen oder gestalten wir eigene? Unterwerfen wir uns der digitalen Kontrolle, die mehr und mehr Raum greift oder besinnen wir uns auf die wahren Werte des Menschseins? In Italien wird ab diesem Herbst tugendhaftes Verhalten mit Sozialpunkten belohnt. Vorbild ist China, das dieses Diktat bereits lebt. Wollen wir das? Oder wollen wir in Gemeinschaften von Gleichgesinnten leben, die das Miteinander, die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auf ihre Fahnen schreiben? Wenn du ja sagst, für das neue Miteinander. Was tust du dafür? Mit wem verbindest du dich? Welche Werte möchtest du mit deinem Sein aufrechterhalten? Und welche Werte möchtest integrieren? Welchen konkreten und praktischen Beitrag wirst du leisten?

Eine neue Solidarität

Die Konjunktion von Chiron und Venus läuten für diese wesentlichen Aufgaben, die mit diesen Fragen einhergehen, eine neue Solidarität ein, die auch eine finanzielle Sicherheit bieten kann. Die gelingt dann, wenn nicht nur einige wenige über die Hälfe des weltweiten Vermögens besitzen. Diese Zeitqualität zeigt sich vielleicht auch dadurch, dass nicht alle zehn Sekunden ein Kind auf dieser an sich reichen Erde verhungert. Behalten wir also bei der praktischen Umsetzung des neuen Wirs auch die richtige Verteilung der Mittel im Auge. Das Geld und seine Verteilung könnte nämlich bei allem der wunde Punkt sein, an dem neue Konzepte scheitern können. Vergessen wir nicht, unsere Sicherheitspanzer abzulegen. Denn der Aspekt weist auch darauf hin, dass Verletzlichkeit die Basis für eine tiefe Liebe sein kann – auch für die Liebe zum Leben.

Pluto schlägt an diesem Vollmond mit seinen harmonischen Aspekten zu Sonne, Mond und Jupiter softere Töne an. Wir können uns als starke Persönlichkeit zeigen, ohne über das Ziel hinauszuschießen. In dieser Konstellation liegt ein enormes Potential. Je mehr es uns gelingt, voll und ganz zu unserer eigenen Stärke zu stehen, desto mehr können wir die Fäden unseres Lebens in der Hand halten. Wir haben eine beachtliche “Power”, sind leistungsfähig und belastbar und können viel erreichen, sofern wir unsere Energie nicht für egoistische Zwecke missbrauchen. Mond und Pluto im Sextil sorgen für tiefe Gefühle und für Leidenschaft. Dennoch zeigen wir uns vermutlich eher kontrolliert und wenig verletzlich. Pluto und die Jupiter-Mars Konjunktion dürfte unser Kraft einen Booster verpassen, der im Gegensatz zu so manch anderem sogar eine Wirkung hat. Dieser Aspekt sorgt dafür, dass wir das Leben voll ausschöpfen wollen, in der Lage sind unsere Weltanschauung zu hinterfragen und bisweilen auch etwas rastlos werden. Betrachten wir diesen kosmischen Willensschub als Suche nach Wahrheit und Sinn, gehen wir gestärkt daraus hervor. Dabei liegt die Betonung auf dem Weg, nicht so sehr auf dem Ziel.

Jupiter wird am 11. Mai über die kosmische Spalte in das Tierkreiszeichen Widder wandern. Der hohe Meister der Expansion dürfte sich dort kräftigend auf unseren Willen auswirken. Das tut er leider auch bei den Kriegstreibern dieser Welt, insofern sollten wir immer wieder die Götter um Hilfe bitten, damit die Streithälse weder rote Knöpfe drücken oder sich sonst wie an die Gurgel gehen. Da nimmt es sich fast harmlos aus, dass Deutschland jetzt auch Panzer in die Ukraine schickt. Mir scheint es so, als würde aus diesem hart umkämpften Land zunehmend ein gigantischer Schrotthaufen. Denn diese uralten Dinger aus den Garagen der Bundeswehr kann kaum noch einer bedienen. Die Schulung, so schätzen es Experten, dauert mindestens ein Jahr und wenn die Ukrainer das dann können, haben sie keine Munition, weil die Schweiz sich bislang weigert, welche zu liefern. Da lacht sogar der Präsident von Absurdistan herzlich…

Angebot für unsere Selbsterkenntnis

Der Vollmond im Mai hat also ein reichhaltiges Angebot für unsere Selbsterkenntnis und wird uns den Weg leuchten in eine neue Welt. Er versorgt uns mit viel Kraft, die wir brauchen werden, um die Mühlen unseres Schicksals anzutreiben. Wir mahlen damit nicht nur Mehl, sondern können wie bei Max und Moritz von Wilhelm Busch die Untaten der Gegenwart in leicht verdauliche Häppchen schroten.

Die launige Geschichte endet mit: Ricke racke, ricke racke geht die Mühle mit Geknacke. Hier kann man sie noch erblicken Fein geschroten und in Stücken. Doch sogleich verzehret sie Meister Müllers Federvieh. Als man dies im Dorf erfuhr, War von Trauer keine Spur. Kurz, im ganzen Ort herum, ging ein freudiges Gebrumm: „Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei mit der Übeltäterei!!“ Investieren wir also in reichlich Federvieh und wenn ich spontan so darüber nachdenke, werde ich eine meiner Gänse, sicher Annalena nennen…

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Neumond am 30. April 2022

Neumond am 30. April 2022

Aufbruch in Liebe

Der Frühling ist da und verwöhnt uns mit Wachstum. Mit dem Tierkreiszeichen Stier hat die Venus die Regentschaft übernommen. Uns ist nach frischen Erdbeeren – am liebsten mit viel Schlagsahne. Die Herzen der Menschen laben sich an warmen Sonnenstrahlen, duftenden Blumen, suchen die Natur oder werkeln in ihren Gärten. Wir atmen durch und sammeln wieder Lebenskraft, die uns in den letzten Wochen und Monaten durch Corona abgesaugt wurde.

Der Ukraine-Krieg lässt den Bürger zwar dann und wann Sonnenblumenöl vermissen oder das ein oder andere Kilo Mehl, aber das sorgt nicht wirklich für Unruhe. Fett und Kohlehydrate sind sowieso ungesund. Dann essen wir halt mehr Gemüse, was solidarisch auf immer mehr Feldern reihenweise angebaut wird. Also alles gut? Da wir in der Polarität leben, kann die Antwort nicht ja sein, das wirst Du ahnen.

Nüchterne Denkergebnisse

Die Erdbetonung des Neumondes unterstützt uns dabei nüchterne Denkergebnisse zu bekommen. Sie fördert den gesunden Menschenverstand, was den ein oder anderen dazu veranlassen könnte, das mediale Getöse einfach mal abzuschalten. Es ist erstaunlich, wie wohltuend das ist.

Der Neumond im Stier lädt uns zu einem Fest der Sinne ein. Nach Herzenslust können wir gutes Essen, gute Musik oder Körperkontakt genießen. Tut wir das, müssen wir diesen Aspekt nicht durch Sturheit oder Trägheit ausleben. Mond mit Sonne und Uranus bilden eine Konjunktion, was dieser Zeit bei allem Schwelgen etwas Unberechenbares verleihen dürfte. Schon allein deshalb sollten wir bei aller Harmonie wachsam bleiben. Unsere Freiheit dürfen wir im Blick behalten und darauf achten, dass wir auch noch morgen in der Lage sind, unsere eigenen Wünsche und Hoffnungen nach unserem Gusto verwirklichen zu können. Das Sextil von Neumond und Mars gibt unserer Tatkraft Herzblut und wir sind mehr als sonst in der Lage auf Gefühle zu reagieren. Fühlen und Handeln gehen Hand in Hand. Geweckt wird auch unsere Spontanität und Unbekümmertheit.

Partielle Sonnenfinsternis

Markant ist die partielle Sonnenfinsternis. Sie ist die erste von insgesamt vier Finsternissen dieses Jahr, die allesamt auf der Stier-Skorpion-Achse stattfinden und damit der Uranus-Energie einen besonderen Energieschub geben. Finsternisse entstehen dann, wenn Neu- und Vollmond in der Nähe der Mondknotenachse stehen. Sie wirken nicht nur auf die Ganzheit der Menschheit, sondern natürlich auch individuell. Daher ist es spannend immer wieder mal zu notieren, was uns in diesen Zeiten beschäftigt und umtreibt. Meist lässt sich daran ein roter Faden erkennen, der unserer Selbsterkenntnis guttut. Der Kosmos schafft Ordnung auf der Erde, und so wundert es kaum, wenn Themen zutage gefördert werden, die man lieber verschwiegen hätte oder Beziehungen zerbrechen, die sich schon lange überlebt haben. Das dürfte sich auch auf politischer Bühne zeigen, was unsere Medien mit Getöse verkünden werden. Es wird aufgeräumt, damit der Boden, auf dem Neues wachsen und gedeihen soll, fruchtbar wird.

Merkur im Tierkreiszeichen Zwillinge gibt unserem Denken Aufwind. Wir können flexibel und schnell reagieren, sind kontaktfreudig und können in Worte fassen, was uns innerlich wie äußerlich bewegt. Wir sind vielseitig interessiert und kümmern uns um die Themen, die in den vergangenen Monaten zu kurz gekommen sind und dennoch in unserem Leben eine wichtige Rolle spielen. In den Gesprächen sind wir taktvoll, einfühlend, charmant und entgegenkommend. Dafür steht Merkur in den Zwillingen, der mit der Konjunktion von Venus und Jupiter ein Sextil bildet. Auch die Diplomatie bekommt Rückenwind bei dieser astrologischen Konstellation, was hoffen lässt, dass die Kriegstreiber dieser Welt den Rückzug antreten.

Klare Vorstellungen

Wir werden zu einem ganzheitlichem, großzügigen Denken befähigt und können bisweilen ein bisschen zuviel reden. Der Aspekt sorgt aber auch dafür, dass wir unsere Vorstellungen zuvor klar strukturieren, so dass ein möglicher Redeschwall nicht zwingend in Geplapper ausarten muss. Merkur bildet mit Pluto ein Trigon, was uns daran erinnert: Wissen ist Macht! Wir reagieren empfindlicher als sonst auf verbale Manipulation und denken gründlich über die Aspekte des Lebens nach. Schwachpunkte erkennen wir gut und können denen entsprechend entgegenwirken.

Das Tierkreiszeichen Fische bildet zu der erdigen Gemengelage dieses Neumonds einen soften Gegenpol. Mit Mars, Venus, Jupiter und Neptun können unsere Gefühle fast gar nicht anders als fließen. Wir streben nach einer höheren Ordnung, einer universellen Verbundenheit, die nicht auf pervertierten Machtgedanken alter Männer beruht. Unsere Hingabefähigkeit ist groß, wir sehnen uns nach Verschmelzung und sind verliebt in die Liebe. Dabei übersehen bisweilen gern den Partner, und malen ihn uns eher so, wie wir ihn gern hätten, statt wahrzunehmen, wie er wirklich ist. Unsere Erwartungshaltung ist ausgeprägt. Wir möchten den Himmel voller Geigen oder wollen am liebsten jedem zurufen: Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.

Die totale Einheit

Großzügigkeit prägt unser Miteinander. Damit ist nicht gemeint, dass es ein Akt der besonderen Güte ist, der Ukraine jetzt auch noch schwere Waffen in den Rachen zu schmeißen, weil der wilde Drachen Rüstungsindustrie partout das Maul nicht vollkriegt. Wir wollen die totale Einheit, trällern dafür auch medienwirksame Ohrwürmer für den Frieden und verdrücken bei soviel Harmonie sogar das ein oder andere Tränchen. Damit ist es nur leider nicht getan. Wir sollten immer bedenken: Die Hände sind die Werkzeuge der Engel. Wir müssen die Gunst der Stunde nutzen, um das Fundament der Zukunft zu bauen. Das bedeutet, es ist Zeit, sich über neue Formen des Miteinanders Gedanken zu machen. Unser Durchsetzungsvermögen ist dabei dank Mars in den Fischer eher einfühlsam als draufgängerisch. Wir handeln mit Feingefühl und spüren die Resonanz unseres Tuns bei unserem Gegenüber.

Wir sind auch experimentierfreudig, unternehmenslustig und bekommen durch das Sextil von Mars und Uranus reichlich Gas, was nicht mal durch russische Leitungen muss. Die große Konjunktion von Jupiter und Neptun wirkt auch noch an diesem Neumond nach und fördert unseren Glaube an das Übersinnliche. Beide korrespondieren mit Pluto durch ein Sextil, was uns ermuntern kann, das Leben auszuschöpfen. Auch fragen wir in diesen Tagen gern nach dem tieferen Sinn des Lebens und entwickeln enorme Kräfte, wenn uns diese Ziele sinnvoll erscheinen. Hast Du schon eine Idee, was diese Zeit von Dir will, welche Ziele für dich erstrebenswert sind?

Hast du Sinn in deinem Leben?

Sollest du da noch unsicher sein und den Eindruck haben, das Leben findet irgendwie grad ohne dich statt, dann hilft dir ein Blick in dein Horoskop. Du erfährst dort nicht nur, welche Pläne du dir für dein Leben insgesamt vorgenommen hast, sondern auch, welche aktuellen Lernaufgaben anstehen. Kennen wir unsere Passion, finden wir Zufriedenheit, Erfüllung und den berühmten Sinn des Lebens. Ohne Sinn im Leben, ein Ziel, eine Vision oder gar Mission stellt sich Depression ein, oder der berüchtigte Burn Out. Dieser ist nämlich kein Indikator für zu viel Arbeit, sondern von zu viel Sinnleere. Wir schöpfen dann zu lange in faulen Gewässern. Gern stehe ich dir im Rahmen meiner astrologische Beratung zur Seite. Mehr Infos dazu findest du auf meiner Webseite. Der Link dorthin ist unten in der Videobeschreibung.

Lilith bildet mit dem Neumond ein Sextil, was unseren Willen und unsere Gefühlstiefe harmonisch miteinander verbindet. Unsere Intuition wird einmal mehr wachgeküsst und wir spüren in uns, dass es Zeit wird, die Zukunft zu begrüßen. Mit dem Paradigmenwechsel, der mit der Saturn-Pluto-Konjunktion im Januar 2020 eingeläutet wurde, ist klar, wo die Reise hingeht: In ein neues Miteinander. Das bedingt, dass wir aktiv daran arbeiten, uns zusammenschließen, unsere Werte definieren und die Regeln des neuen Miteinanders. Mit diesem neuen Mondzyklus können wir deutlich Fahrt aufnehmen, dynamisch aufeinander zugehen und dem Schicksal entgegengehen, weil wir achtsam in unserem Leben stehen. Dadurch erkennen, welche Menschen uns als Begleiter zur Seite gestellt werden, mit wem wir uns letztendlich für diese vor uns liegenden Aufgaben karmisch verabredet haben.

Geistige Quellen anzapfen

Wir bekommen durch die kosmische Signatur dieses Neumonds jede Menge Liebe, Kreativität und Bauchgefühl und dürfen als geistige Wesen die Quellen anzapfen, die uns wohlwollend zur Seite stehen. Das ist mindestens unser Engel aber auch die übrigen geistigen Hierarchien. Gemeinsam stimmen sie einmal mehr für uns den Chor des Einsseins an, für das Neptun und Jupiter ein neues Kapitel aufgeschlagen haben. Lausche dem Wind, der verliebt mit den jungen Blättern spielt. Er erzählt die uralte Weise von der Liebe, die uns immer trägt, ob uns das nun bewusst ist oder nicht. Es ist Zeit, dass wir diese alte Weise selbst in uns und miteinander zum Klingen bringen, damit gut werde, was wir aus Herzen schöpfen wollen.

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Vollmond am 16. April 2022

Vollmond am 16. April 2022

Die Macht der Liebe

Der Mond in der Waage steht eigentlich für freundliche Zeiten. Er weckt in uns das Bedürfnis nach einer harmonischen, gepflegten und konfliktfreien Umgebung. Unsere Fähigkeit, auf andere Menschen einzugehen, das Verbindende zu erspüren, ist gefördert und wir können sogar diplomatisches Feingefühl entwickeln. Auf der Schattenseite neigen wir dazu, passiv und bequem zu sein. Der Mond steht aber nicht allein am Firmament, sondern steht in Verbindung zu Mars, Saturn und Pluto, was die Diplomatie kräftig fordern dürfte. Das Trigon zu Mars ermöglicht es uns ,mit Tatkraft vorzugehen, die Empathie nicht vermissen lässt. Wir sind aktiv und entwickeln vielleicht auch angesichts des Frühlings und der neuen Freiheiten eine kindliche Lebensfreude.

Das Trigon zu Saturn beflügelt unser Verantwortungsbewusstsein für das eigene Wohlbefinden, lässt uns aber auch andere verwöhnen. Saturn verhindert vielleicht, dass wir bei all den aufwallenden Emotionen doch noch die Bodenhaftung behalten. Wir tun uns vielleicht schwer, uns etwas Neuem zu öffnen. Zu lange haben wir uns strikten Regeln unterwerfen müssen, da fällt es nicht leicht das Verhalten nach eigenen Bedürfnissen auszurichten. Sichtbar wird das an den vielen Menschen, die immer noch Maske tragen, obwohl sie das nicht mehr müssen und schon sehr lange klar ist, dass ihre Wirkung nicht das hält, was Politiker hoffen.

Emotional unter Druck

Das T-Quadrat von Pluto zu Mond und Sonne setzt uns emotional unter Druck. Spontane Gefühlsregungen stehen kaum auf der Tagesordnung. Wir verbergen unser Innenleben sprichwörtlich hinter einer Maske- Das Misstrauen ist groß zwischen den Menschen, gegenüber dem anderen, egal ob das nun ein Nachbar, ein Politiker oder eine Zeitungsmeldung ist.

Wir geben uns eher kontrolliert, um den anderen unsere aufgewühlte und verletzliche Seite nicht zu zeigen. Das schafft viel Distanz und verhindert Empathie. So entsteht ein Kreislauf von gegenseitiger Skepsis und emotionaler Kontrolle, was in der Summe der Empfindungen sehr schmerzhaft sein kann.

Auch Mutterthemen können anstehen, besonders dann, wenn diese als starke Persönlichkeit erlebt wird oder ihre Mutterrolle nur halbherzig ausgefüllt hat. Macht und Ohnmacht ist die große Überschrift, die uns innerlich bewegt.

Gefühlstiefe und innere Stärke

Wo viel Schatten ist, ist aber auch viel Licht. Die Verbindung zwischen den Planeten Mond und Pluto symbolisiert nicht nur all die genannten Schwierigkeiten, sondern steht auch für ein enormes Potential an Gefühlstiefe und innerer Stärke, eine Fähigkeit, das Leben, sich selbst und die anderen Menschen auf einer tieferen emotionalen Ebene zu verstehen. Um es in der positivsten Form zu leben, ist es allerdings nötig, Schritt für Schritt die inneren Barrieren abzubauen.

Die Sonne bringt in Spannung zu Pluto die Gegensätze zwischen Autoritäten und Opferrollen auf den Plan. Wir fühlen uns entweder überlegen oder unterlegen. Machtthemen werden angezeigt. So ist es möglich, dass wir die Macht, die uns zusteht an andere teilweise oder ganz abgeben. Auch in dieser Konstellation liegt ein enormes Potential. Je mehr es uns gelingt, voll und ganz zu unserer Macht als Mensch und in der Summe als Volk zu stehen, desto mehr können wir die Fäden in der Hand halten. Die Sonne steht im Widder und versorgt uns mit reichlich Willen. Als Pioniere einer neuen Zeit spüren wir intuitiv: Was ich will, das kann ich auch.

Klar, strukturiert und verantwortungsbewusst

Die Sonne verbindet sich in einem Sextil mit Mars, dem Herrscher des Widders, was unsere Durchhaltekraft gut bestrahlt. Wir tun, was wir uns vorgenommen haben. Da die Sonne auch ein Sextil mit Saturn eingeht, handeln wir klar, strukturiert und verantwortungsbewusst. Wir haben sogar die Fähigkeit uns selbst zu verwirklichen. Dafür leben wir nicht einfach in den Tag hinein, sondern haben Pläne, wie wir unser Leben gestalten wollen. Auch die Bereitschaft, uns konsequent für das Erreichen unserer Zielvorstellungen stark zu machen und wenn nötig, auch hart dafür zu arbeiten, ist gestärkt. Da der Mond mit Mars ein Trigon bildet, ist unsere Tatkraft nicht restriktiv, sondern beflügelt von Herzblut und der Fähigkeit Fühlen und Handeln auf einen Nenner zu bringen. Wir übernehmen, so deutet es das Trigon von Mond und Saturn an, Verantwortung für das eigene Wohlbefinden und das der Menschen in unserem persönlichen Umfeld.

Unvorhersehbare und unkonventionelle Reaktionen sind in diesen Tagen nicht so unser Ding. Wir zeichnen uns eher durch außergewöhnliche Stabilität und Treue aus. Dabei hilft uns auch Merkur, der im Tierkreiszeichen Stier steht. Er fördert ein gründliches, wirklichkeitsnahes Denken und eine gute Beobachtungsgabe. Gehen wir eher mit den Schattenseiten dieses Aspektes in Resonanz, stehen wir vielleicht auch mal auf der langen Leitung. Tun wird das, sind wir dabei wenigstens taktvoll, einfühlend, charmant und entgegenkommend, was das Sextil von Merkur und Venus fördert.

Kultur und Schönheit

Diplomatische Qualitäten stehen hoch im Kurs, was hoffentlich deutlich auf die kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Welt wirkt. Trotz der einschlägigen Schreckensmeldungen schaffen wir in unseren Köpfen auch etwas Platz für Kultur und Schönheit und verbinden Nützliches mit Schönem. Das Tun wir mit Tempo und mit geistiger Lebendigkeit, denn Merkur läutet mit Uranus einen neuen Zyklus für unser Denken, aber auch für den Handel und die Wirtschaft ein. Da das Ganze im Stier stattfindet, dürften insbesondere Unternehmen von dieser Zeitqualität profitieren, die sich den inneren und äußeren Werten, der Natur und zukunftsweisenden Technologien verschreiben.

Der Aspekt befruchtet unser Denken, mit dem wir auch komplizierte Gedankengänge schnell und leicht erfassen können. Wir verfügen über kreative und ausgefallene Ideen und können sehr geistreich sein. Die Umsetzung in die Realität kann uns nicht schnell genug gehen und wir sollten daher darauf achten, dass wir uns nicht unnötig stressen lassen.

Wir schöpfen Ideen und überlegen uns Möglichkeiten für die Gestaltung von Zukunftsfragen. Einmal mehr steht die drängenden Fragen im Raum: Wer willst du sein? Wie willst du leben? Was bis du bereits zu ändern oder gar aufzugeben, um deine Ziele zu erreichen? Wenn du dich schwertust für dich Antworten zu finden, unterstützt dich ein Blick in dein Horoskop. In deinem Geburtshoroskop sind deutliche Hinweise darauf, was du in diesem Leben werden willst. In Kombination mit der aktuellen Zeitqualität erfährst du, wofür deine Zeit reif ist. Gern schaue ich für dich in deine Sterne und berate dich zu aktuellen Lebensfragen. Im April und Mai biete ich zudem auch spannende Webinare, in denen du dich gemeinsam mit Gleichgesinnten auf die Reise zu deiner wahren Passion machen kannst. Auf meiner Webseite findest du alle Informationen, die du brauchst und natürlich auch eine Anmeldemöglichkeit. Den Link zur Webseite findest du unten in der Videobeschreibung.

Flexibel und liebenswürdig

Venus steht bis zum 2. Mai in den Fischen und deutet an, dass wir unsere Umgangsformen offen, flexibel und liebenswürdig ausdrücken. Wir sind romantisch gestimmt, fühlen uns mit allem verbunden, sind hingebungsvoll und einfühlsam. Die Liebe liegt in der Luft und dennoch dürfen wir unseren Erwartungsbogen an Menschen und unser Umfeld nicht überspannen. Das Zusammenspiel von Venus mit Uranus, die mit einem Sextil miteinander in Verbindung stehen, bringt frischen Wind und Wandlungswillen in unsere Beziehungen. Wir zeigen uns wieder offen für das Schöne, brauchen Anregung und ausreichend persönlichen Freiraum.

Mars in den Fischen nimmt unserer Durchsetzungskraft die Härte. Wir sind sensibel und feinfühlig. Dabei setzen wir uns für Schwächere ein und könnten der Versuchung erliegen, unsere eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren.

Einen oben drauf setzt Jupiter, der ebenfalls in den Fischen steht und dessen Konjunktion mit Neptun auch an diesem Vollmond noch spürbar sein wird. Unser Glaube an eine allumfassende Einheit wird gestärkt, was im Hinblick auf das anstehende Osterfest sicher kein Fehler ist. Wir haben die Bereitschaft, uns auf Sinnfragen einzulassen, ohne sie jedoch klar beantworten zu wollen. Das muss auch nicht immer sein. Manchmal ist es gut, eine Frage einfach stehen zu lassen und zu beobachten, was Zeit und Raum mit dieser Frage machen.

Spritualität und Phantasie

Wir haben ein starkes Bedürfnis nach Spiritualität und unsere Phantasie hebt ab zu einem Höhenflug in unbekannte Gefilde und bringt bei dieser Reise vielleicht ganz neue Ansätze für unser Sein mit. Achten wir darauf, dass wir bei all der kosmischen Glückseligkeit, die in der Luft liegt, nicht dem Größenwahn verfallen. Uns selbst und unsere Lieben dürfen wir jedoch unbekümmert in das warme Licht der Liebe tauchen, was nach all den trennenden Aspekten durch die Corona-Krise, gut tun dürfte. Folgen wir weiterhin der Einladung des Mondknotens im Stier und gehen dabei der Frage nach: Was ist wirklich wichtig im Leben. Was hat für uns Wert und was hat seinen Wert für uns verloren?

Wir können uns den Ideen des Idealismus öffnen, der an das Gute in Mensch und Tier glaubt. Wir möchten das Leben ausschöpfen und mit Unterstützung von Pluto, der mit Jupiter und Neptun ein Sextil bildet, jede Weltanschauung hinterfragen. Hören wir unserer inneren Stimme ruhig einmal zu, lassen wir die Gefühle fließen und unsere Seele Hinweise geben, wohin die weitere Reise gehen kann, wenn wir uns darauf einlassen. Vielleicht entdecken wir auf diesen neuen Pfaden ja das große oder ein kleines Glück? Vielleicht verstehen wir die Sehnsucht als der Dichter Novalis dachte:

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller Kreaturen,
Wenn die, so singen oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
Wenn sich die Welt in’s freie Leben,
Und in die Welt wird zurück begeben,
Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu echter Klarheit werden gatten,
Und man in Märchen und Gedichten
Erkennt die ewgen Weltgeschichten,
Dann fliegt vor Einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.

Lassen wir uns dabei nicht von zu engen Strukturen oder Regeln, den vielen Pflichten und den eigenen Grundsätzen davon abhalten, was passieren könnte, wenn wir mit dem Quadrat von Saturn zur Mondknotenachse in Resonanz gehen. Öffnen wir uns dem Ruf des Frühlings, dem erlösenden Moment, wenn wir Ostern uns das Mysterium von Golgotha bewusst machen. Also verinnerlichen wir auch dieses Jahr, dass Christus die Sünden der Welt auf sich genommen hat, sich in unserer schönen Erde inkarnierte, damit wir Menschen lernen, was das ist, die Liebe. Unser Ich wurde mit diesem Ereignis auf ein neues Fundament gehoben. Unser Geist bekam neuen Raum zur Entfaltung, was wir gerade in diesen Zeiten nutzen sollten als das was wir sind: Freie geistige Wesen mit Schöpferkraft! Ich wünsche Euch und Euren Familien ein fröhliches, ein heiteres, ausgelassenes und friedvolles Osterfest. Sind wir dankbar, dass wir es erleben dürfen, mit all seinen Lehrstunden, die es uns in das Osternest legt. Scha

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Neumond am 1. April 2022

Neumond am 1. April 2022

Gemeinsam aufstehen

Der Neumond wird uns fordern. Er bildet mit Merkur und Chiron eine Konjunktion, was unser Denken, und unser geschwächtes Selbstverständnis in den Fokus stellt. Alle vier gehen mehr oder weniger mit dem aufsteigenden Mondknoten im Stier in Spannung, was dem Ganzen eine karmische Note gibt. Wir sind eingeladen, in vielerlei Hinsicht umzudenken und uns aktiv für unsere Geschicke einzusetzen. Wir tun das vermutlich nicht freiwillig, sondern werden durch äußere Ereignisse dazu förmlich gezwungen.

Dass unser Geldwert deutlich unter Druck geraten ist, merken wir spätestens an der Tankstelle. Aber auch an der Supermarktkasse stellen wir erstaunt fest, dass Nudeln um 40 Prozent teurer geworden sind, Sonnenblumenöl das doppelte kostet und sogar für Küchenrolle oder Waschmittel im Durchschnitt 20 Prozent mehr hingeblättert werden muss. Auch die Energiekosten dürfte nach der Ankündigung Putins, dass Erdgas nur noch in Rubel bezahlt werden kann, nicht billiger werden. Denn der Westen wird, wenn er sein Gesicht nicht verlieren will, diesen Schritt nicht mitgehen. Schließlich hat er mit seiner Sanktionierungspolitik dafür gesorgt, dass Geschäfte mit der russischen Zentralbank, bei der das Ausland den nun erforderlichen Rubel bekäme, verboten sind.

Rubel rollt nicht

Somit kann der Rubel nicht rollen und der Gashahn wird vermutlich früher oder später zugedreht. Das ist tragisch, denn Deutschland bezieht 66 Prozent seines Gases aus Russland. Abgesehen davon, dass wir Bürger das im anstehenden Sommer nicht so schlimm finden werden – der nächste Winter kommt bestimmt – und unsere Unternehmen werden mit einem explodierenden Gaspreis und parallel steigenden Ölpreisen kaum noch wirtschaftlich produzieren können. Enorme Engpässe und Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen machen den Firmen hierzulande ohnehin bereits das Leben schwer.

Da nützt es auch nicht viel, dass Kanzler Olaf Scholz jetzt von Opa Biden die Zusage bekommen hat, dass die USA viel Flüssiggas nach Deutschland liefern, was für die angeschlagene US-amerikanische Wirtschaft natürlich ebenso ein Segen ist, wie die Rüstungsimporte in die Ukraine. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Vielleicht pustet unser Umweltminister Habeck ja in das ein oder andere Windrädchen – dann brauchen wir von diesem sündhaft teuren Antriebsmittel nicht ganz so viel.

Nur unmündig zuschauen?

Wollen wir das alles tatenlos akzeptieren? Schauen wir wirklich weiterhin unmündig zu, wie unser Land mit all seinen Ressourcen nach und nach an die Wand gefahren wird? Möchten wir wirklich, dass Europa zu einem Spielball zwischen Ost und West verkommt, was zahn- und kraftlos wie ein Kaninchen vor er Schlange klaglos vor sich hin zittert? Kann es wirklich sein, dass wir von den Lauterbachs dieser Welt und ihren pathologisch auffälligen Vorstellungen willkürlich diktiert bekommen, wie wir uns nun zu verhalten haben?

Das Stellium mit dem Neumond im Widder gibt uns die Kraft, den Pionier in uns aufzurichten und Rückgrat zu zeigen. Wir dürfen aufstehen, selbstständig denken und unsere Geschicke in die Hand nehmen. Wir werden mit Mut versorgt und mit Willen, damit wir unseren eigenen Weg gehen. Das kann als Egotrip kaum erfolgreich sein, aber als eine starke Gemeinschaft, die sich selbst behauptet und als neues Wir nicht nur eine rote Linie markiert, sondern sich auch für zukunftsfähige Lösungen einsetzt.

Konservativer Dogmatismus

Wir erleben seit zwei Jahren eine Krise, die unser Land und die Welt erschüttert, die Menschen in die Angst treibt, Unternehmen ruiniert, unser kulturelles Leben abschafft, unsere Gesellschaft spaltet und in ganz Europa Brandherde der Empörung über politische Entscheidungen entfacht. Wir erleben auf der einen Seite den reaktionären und konservativen Dogmatismus auf der politischen Bühne. Auf der anderen Seite wird eine Solidarisierung von zahlreichen Menschen laut und sichtbar, die sich Gedanken über Informationsflüsse und alternative Lebensmodelle machen, weil noch deutlicher geworden ist: So kann die Reise der Menschheit nicht weitergehen. Es geht um Restrukturierung, Gesundschrumpfung und das Schaffen eines neuen Fundaments. Wenn ich als Astrologin all diese Dinge sehe und erkenne, was ist jetzt meine Aufgabe? Die Menschen beruhigen und die Wolldecke der Harmonie über sie ausbreiten, damit sie wohlig weiterschlafen? Oder ist meine Aufgabe, in die Hände zu klatschen und zu sagen: Hallo Leute, wacht auf und übernehmt die Verantwortung für die Gestaltung Eurer Lebensräume!

Es geht nicht mehr nur darum, Euer Ego zu pflegen. Zeigt Mut und entwickelt Pioniergeist! Kommt aus den Puschen und macht den Mund auf! Entzündet Feuer des Miteinanders, an denen sich viele wärmen können! Kocht Tee aus Ideen und Tatkraft! Backt Brot aus Nächstenliebe, Fürsorge und einem Verständnis, was wirklich nährt! Bildet Gemeinschaften, schaut nicht weg, sondern hin und zeigt Flagge für die Menschlichkeit und eine Gesellschaft, die nicht von wenigen benutzt wird, sondern ihren Bürgern tatsächlich nutzt!

Ruckelnder Start

Die Zeit des Materialismus und Kapitalismus geht mit viel Getöse definitiv seinem Ende entgegen. Künftig geht es darum, die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Erd-Epoche anzuwenden und zu teilen. Die Luftepoche, die bereits da ist, aber noch etwas ruckelt, unterstützt uns darin, eine idealere, gerechtere Welt zu schaffen. Sie schöpft aus dem Fundus des humanitären Wissens, das allen Menschen gleichermaßen zugutekommen soll. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – diese Parole der Französischen Revolution ist zurück und fordert uns als Gesellschaft in den nächsten Jahren heraus.

Sichtbar wird das bereits durch zahlreiche Gemeinschaften, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Lebensgemeinschaften bieten ihren Bewohnern eine Lebensgrundlage, die diese Ideale zumindest anstreben. Wirtschaftsgemeinschaften teilen Ressourcen und Gewinne und Wohngemeinschaften bauen ein Zuhause für Gleichgesinnte. Die soziale Gemeinschaft bekommt mit dieser auch astrologischen Zeitqualität wichtige und belebende Impulse.

Wie kann man sich solche neuen, weil soziale Gemeinschaften vorstellen? Ganz streng betrachtet ist eine soziale Gemeinschaft eine Gruppe von Menschen, die etwas miteinander gemein haben. Das bedeutet, dass sie etwas miteinander teilen und austauschen. Umfassendere und über längere Zeiträume bestehende soziale Gemeinschaften bilden die Gesellschaft.

Reibungslose Zusammenarbeit

Die Lebensfähigkeit einer Gemeinschaft beruht auf der reibungslosen Zusammenarbeit seiner Gruppen und Mitglieder. Funktioniert das, können sich in einer solchen Gemeinschaft auch seelische und geistige Kräfte bilden. Denn durch ihr Zusammenwirken strömen der Gemeinschaft Lebenskräfte zu, die nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch jedes einzelne Mitglied stärkt und damit gesundend wirkt. Dieses gesunde Zusammenleben bildet die Grundlage des Sozialen. Erst in einer Gemeinschaft kann sich ein höheres Seelisches und Geistiges offenbaren, das dem einzelnen Individuum in dieser Form gar nicht zugänglich ist. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Gemeinschaftsgeist.

Eine solche Vereinigung ermöglicht, dass sich ein höheres Wesen, in dem Fall der Gemeinschaftsgeist, durch die Mitglieder einer Gemeinschaft ausdrückt. Das ist ein allgemeines Prinzip in allem Leben. Fünf Menschen, die zusammen sind, harmonisch miteinander denken und fühlen, sind mehr als 1 + 1 + 1 + 1 + 1, sie sind nicht bloß die Summe aus den fünf. Sondern es ist eine neue, höhere Wesenheit mitten unter den fünfen, ja schon unter zweien oder dreien. Das steht so schon in der Bibel: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“ (Matthäus, 20) sagt Jesus Christus.

Etwas ganz Neues

Es ist nicht der eine und der andere und der dritte, sondern etwas ganz Neues, was durch eine Gemeinschaft entsteht. Das Neue entsteht aber nur, wenn der Einzelne im Andern lebt, wenn der einzelne seine Kraft nicht bloß aus sich selbst, sondern auch aus den Anderen schöpft. Das bedingt, dass er selbstlos in dem andern lebt. Damit sind Gemeinschaften letztendlich Stätten, in denen sich höhere geistige Wesenheiten einfinden, um durch die einzelnen Menschen zu wirken. Vergleichbar ist das mit der Seele, die durch den Körper wirkt. Da unsere Zeit nicht mehr von Bluts- oder Zunftverwandten geprägt wird, stehen sich die modernen Menschen als Persönlichkeiten gegenüber. Sie müssen aus der Freiheit heraus ihre sozialen Gemeinschaften suchen.

Klar ist: Die Aufgaben, die das soziale Leben der Gegenwart stellt, brauchen keine neuen Utopien. Mit abstrakten Ideen wird man in diesen Tagen die Menschen kaum beglücken können. Es mag den ein oder anderen geben, der jetzt noch durchrutscht und sich Verhör verschafft, aber spätestens, wenn Pluto im Wassermann angekommen sein wird, also Ende 2024, ist damit endgültig Schluss. Die Zeit ist reif für das Praktische. Der Mondnoten steht aktuell im Stier – was für ein gerüttelt Maß Erdung steht.

Soziale Dreigliederung

Rudolf Steiner hat bereits vor 100 Jahren begonnen die Soziale Frage in den Raum zu stellen, die seitdem zwar viel diskutiert wurde, aber nicht wirklich beantwortet. Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass sie den Gestaltungswillen der Politik geprägt hätte. Denn Steiner forderte uns auf, Freiheit in das Geistesleben, Brüderlichkeit ins Wirtschaftsleben und Gleichheit ins Rechtsleben zu bringen. Die Realität ist dramatisch eine andere. Die „soziale Frage“, so wie sie Rudolf Steiner gestellt hat, ist nicht etwas, was durch ein paar Menschen oder durch Parlamente gelöst werden kann und dann gelöst sein wird.

Sie ist wesentlicher Bestandteil eines neuen Zivilisationslebens, und wird es, wenn es erst einmal entstanden ist, ein solcher bleiben. Die soziale Frage wird für jeden Augenblick des gesellschaftlichen Miteinanders neu beantwortet werden müssen, von jedem Einzelnen von uns. Die Gesellschaft von morgen ist im Ideal ein lebendiger Organismus mit unterschiedlichen Gliedern, nämlich dem Wirtschaftsleben, Rechtsleben und Geistesleben und einem Geist, der diesen Organismus durchpulst und ihm die notwenige Lebenskraft spendet.

Am Tropf des Staates

Ein Bildungssystem, das am Tropf des Staates hängt und von diesem verwaltet wird, kann kaum ein freies Denken und Forschen ermöglichen. Daher wäre es an der Zeit, den zahlreichen Bildungseinrichtungen die Verantwortung für ihren Lehrbetrieb zu übergeben. Keiner kann besser wissen, wie Bildung praktisch gelebt wird, als von jenen, die unterrichten und forschen.

Ein Wirtschaftsleben, das von Brüderlichkeit durchdrungen ist, profitiert von dem fairen und freien Aushandeln der jeweiligen Bedürfnisse von Unternehmern, Mitarbeitern und Handelspartnern. Staatliche Einflussnahme durch Subventionen, Zuschüsse und Steuergeschenke, die insbesondere Konzerne stärkt, sollte einem neuen Verständnis von einer sozialen Gemeinschaft weichen.

Kernsaufgaben des Staates

Der Staat würde sich bei diesem Modell wieder auf seine Kernaufgaben konzentrieren können, die mit dem Rechtsleben das Zusammenleben der Menschen regelt. Ihm obliegt eigentlich die Verwaltung des Gemeinwohls und nicht die Bevorteilung einzelner Lobbyisten. Damit alle drei Glieder einer solchen sozialen Gemeinschaft ihr Verhältnis untereinander abstimmen, könnten Interessenvertretungen das Zusammenspiel diskutieren, beschließen und überwachen. Auf diese Weise bleibt der freie Geist als tragender Bestandteil einer sozialen Gemeinschaft erhalten.

Dieser Geist wird gespeist von uns allen. Je mehr wir bereit sind, unseren Geist dieser Idee von einer sozialen Gemeinschaft zu schenken, umso stärker wird er sein. Kosmisch werden wir an diesem Neumond mit den wesentlichen Zutaten versorgt. Venus steht im Wassermann. Wir sind freundschaftlich gestimmt, brauchen Unabhängigkeit und sind zukunftsorientiert. Sie bildet mit Mars und Saturn eine Konjunktion, was unser Verantwortungsbewusstsein stärkt. Mars, der Herrscher des Widders, wird unseren Willen durchpulsen. Das heißt auf gut deutsch: Menschen wie du und ich haben in diesen Tagen ganz besonders das Herz am rechten Fleck und den Arsch in der Hose, sich für die Geschicke unseres Lebens stark zu machen. Für die hohe Politik bedeutet der Aspekt leider auch, dass die Spannungen zu einer Zerreißprobe werden. Vergessen wir bei all dem nicht immer wieder für den Frieden zu beten.

Wunderbare Hilfe des Kosmos

Der Kosmos schickt uns noch eine wunderbare Hilfestellung in all das Chaos: Die Konjunktion von Jupiter und Neptun im Tierkreiszeichen Fische. Diese Zusammenkunft, die 1861 das letzte Mal in dieser Konstellation am Himmel stand, ist ein besonderes kosmisches Signal. Es stärkt unseren Glauben an eine allumfassende Einheit, fördert unsere Bereitschaft, uns auf Sinnfragen einzulassen, öffnet unsere Seele dem Spirituellen und pusht unsere Vorstellungskraft. Wir sind eingeladen, uns und unsere Mitmenschen in Liebe anzunehmen. Bevor wir jetzt allerdings abdriften in ein überschwengliches „Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb!“, weise ich darauf hin, dass der Aspekt – ganz im Sinne der Polarität – auch für Täuschung im ganz großen Stil steht. Darum gestatte ich mir an dieser Stelle den Hinweis: Höre auf dein Herz, bade in der Liebe aber nimm bei allem immer auch deinen Verstand mit.

Gehen wir mit Chiron in Resonanz, gelingt uns all das mit innerer Gelassenheit. Wir können leichter akzeptieren, das wir das Ideal nicht immer erreichen, wir uns aber wie die Seeleute an den Sternen daran orientieren. Auch können wir andere ermutigen, ihre Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen. Wir sind vielleicht sogar in der Lage, die gewohnte Haltung aufzunehmen, dass irgendwer schon dafür sorgen wird, dass es uns gut geht. Die Geschichte der Menschheit zeigt uns, das ist nicht der Fall. Wir müssen selbst die Verantwortung für unsere Geschicke übernehmen und uns Bedingungen schaffen, in denen der Einzelne in einer starken Gemeinschaft sein Selbst frei zum Ausdruck bringen kann. Ist das eine Utopie? Nein. Das ist die Konsequenz, wenn wir das Erbe unserer europäischen Revoluzzer aufgreifen und endlich das Schaffen, was gemeint ist mit Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die Sterne signalisieren uns an diesem Neumond: Ja, es ist eine spannungsgeladene Zeit, aber die Götter sind auf der Seite derer, die sich zu dem neuen Wir auf dem Weg in eine neue Zeit bekennen. Nehmen wir dieses Signal in unsere Herzen und setzen deutliche Zeichen und Grenzen all jenen, die an alten Zöpfen festhalten. Sagen wir laut und deutlich vernehmbar Ja zu einer lebenswerten und selbstbestimmten Zukunft. Zeigen wird, dass wir verstanden haben, dass die Hände die Werkzeuge der Engel sind.

 

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