Die zweite Jahreshälfte 2023

Die zweite Jahreshälfte 2023

Sommersonnenwende

Unruhen, Machtthemen

und viel Selbsterkenntnis

Mit der Sommersonnenwende, die wir auf der nördlichen Erdhalbkugel feiern, steht die Sonne am höchsten. Das bedeutet, ab dem 21. Juni werden die Tagen wieder Stückchen für Stückchen kürzer. Wir tauchen ein in das Tierkreiszeichen Krebs und damit in die zweite Jahreshälfte, auf die ich heute einen astrologischen Ausblick geben möchte. Haben wir Sonnenwende, dann ist das ein bedeutendes Ereignis im Sonnenjahreskreis und hat in verschiedenen Kulturen und spirituellen Traditionen eine symbolische Bedeutung. Welche spirituellen Hintergründe an dieses Himmelsereignis geknüpft sind, habe ich in einem eigenen Blogbeitrag aufbereitet.

Wandert die Sonne in den Krebs, dann betritt sie ein Wasserzeichen, das mit emotionaler Tiefe, familiärer Verbundenheit, Intuition und dem Streben nach Sicherheit in Verbindung gebracht wird. Wir erleben diese Phase eine Jahres meist als eine Zeit der Fülle und des Wachstums. Kein Wunder, das gibt uns schon die Natur vor, in der jetzt die Früchte, das Getreide und das Gemüse wachsen und reifen und unseren Speiseplan vielseitig bereichern. Es ist ein Moment, in dem die Energie und das Licht der Sonne auf ihrem Höhepunkt stehen. Wir sind aber auch eingeladen, die eigenen Ziele und Absichten zu überprüfen, die eigenen Wünsche zu manifestieren und die Energie des Sonnenhöchststandes zu nutzen, um voranzukommen.

Beziehungen pflegen

Die Sommersonnenwende wird auch oft mit den Themen der emotionalen Verbundenheit, der Pflege von Beziehungen und tiefen inneren Gefühlen in Verbindung gebracht. Es kann eine Zeit sein, um das eigene Zuhause und die familiären Bindungen zu würdigen, aber auch, um sich um die eigenen emotionalen Bedürfnisse zu kümmern und die Balance zwischen Geben und Nehmen herzustellen. Denke daran, wenn du vielleicht an einem Sonnenwendfeuer stehst, auch einfach mal dankbar zu sein, dass Mutter Erde es eigentlich fast immer gut mit uns meint, vor allem dann, wenn wir respektvoll und achtsam mit ihr umgehen.

Ab dem 13.Juli 2023 wird der aufsteigende Mondknoten im Tierkreiszeichen Widder der Zeit eine neue Färbung geben. Als Kollektiv erleben wir viel Potenzial für einen Neubeginn, denn der Pioniergeist und unser Selbstausdruck werden kosmisch in den Fokus gestellt. Es könnte eine schicksalsprägende Phase sein, in der wir als Gesellschaft motiviert sind, neue Wege zu gehen, Risiken einzugehen und unsere individuelle Identität zu entfalten. Der Widder ist ein energiegeladenes Zeichen, das mit Mut, Initiative und Durchsetzungsvermögen verbunden ist, daher könnte der Einfluss dazu anspornen, persönliche Ziele zu verfolgen und den eigenen Weg zu finden.

Selbstbehauptung, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit

Das wird nicht so ohne weiteres gehen, wenn wir uns nicht auch den wichtigen Erkenntnisthemen Selbstbehauptung, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit stellen, die es in dieser Zeit zu kultivieren gilt. Bleibst du dir bei all dem, was du tust noch selber treu oder verbiegst du dich zugunsten deiner Komfortzone? Kennst du deine eigenen Bedürfnisse und Wünsche und stehst du für diese ein? Die Welt wird eine kraftvolle und dynamischen Zeit des Wandels erleben, in denen viel Vertrautes geht und viel Neues kommt. Alte Strukturen und Muster werden sich definitiv auflösen, damit wir befreit neue Wege gehen können. Das bedeutet natürlich auch, dass es politische und soziale Unruhen geben kann, bei denen Menschen ihre Stimme erheben, für ihre Rechte kämpfen und nach Freiheit streben.

Meine Community ist online!

Rechtzeitig vor diesem Ingress habe ich endlich meine Community technisch auf Vordermann gebracht, in der du dich jetzt sehr gerne als Mitglied einreihen kannst. In diesem geschützten Bereich biete ich bei der kostenlosen Mitgliedschaft reichlich Wissen rund um die Themen Astrologie und Lebensart, die ich mir dir teile. Diese Rubrik wird laufend erweitert und bietet daher eine wunderbare Wissensschatzkiste, aus der du nach Herzenslust die Perlen nehmen kannst, die dir gefallen.

Wer sich für eine Mitgliedschaft mit allen Nutzungsrechten entscheidet, bekommt monatlich noch einiges mehr geboten. Neben einer monatlichen exklusiven geführten Meditation gibt es ein Community-Zoomtreffen, bei dem ich einen Ausblick auf die astrologischen Besonderheiten der kommenden Wochen gebe ohne ein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen. Zudem besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich kennenzulernen und zu klönen. In diesem Mitgliederbereich besteht die Möglichkeit sich untereinander zu vernetzen, wichtige Infos zu teilen und auch in Gruppen zusammen zu finden und zu diskutieren.

Hürden und Chancen

Schauen wir uns an, was der Kosmos in der zweiten Jahreshälfte für Themen für uns bereit hält. An dieser Stelle verweise ich auch nochmal auf meinen Podcast zur Jahresvorschau, in dem ich die wichtigsten Aspekte monatlich aufbereitet habe. Heute geht es mir um die grobe Strickart der Zeit, um einen Überblick zu bekommen, welche Hürden wir auch als Kollektiv nehmen müssen, um gemeinsam in der neuen Zeit zu einem Wir zu kommen. Ganz im Sinne der Polarität werde ich die Chance bei alldem natürlich nicht außer Acht lassen.

Fokussieren wir uns heute also auf die Planeten, die in der zweiten Hälfte des Jahres rückläufig werden oder das Zeichen wechseln. Für alle, die mit diesem Bild eines rückläufigen Planeten nichts anfangen können, sei erklärt: Die Planeten laufen astronomisch betrachtet natürlich nicht wirklich rückwärts, denn wir orientieren uns bei diesen Betrachtungsfragen an einem heliozentrischen Weltbild, bei dem die Planeten schnurstracks auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne laufen.

Geozentrische Perpektive

In der Astrologie hingegen schauen wir mit einer geozentrischen Perspektive in die Sterne, also von der Erde aus. Durch diesen Betrachtungswinkel scheinen manche Planeten zeitweise rückwärts zu laufen, was ihrer Ekliptik geschuldet ist. Diese rückläufigen Phasen wurden von den Astrologen seit jeher als besonders eingestuft. In der Regel sind es Wochen und Monate mit verstärkten inneren und äußeren Wandlungspotenzialen.

Starten wir mit Merkur durch, der natürlich auch in der zweiten Jahreshälfte rückläufig wird: Vom 23. August bis zum 15. September und dann noch einmal in der Weihnachtszeit vom 13. Dezember bis zum 2. Januar 2024. In dieser Zeit sollten wir besser keine Verträge unterzeichnen, da Verabredungen nicht selten aus den unterschiedlichsten Gründen nicht eingehalten werden. Auch Technik geht gern in diesen Wochen kaputt und es entstehen gern Missverständnisse und Kommunikationsschwierigkeiten. Kein gutes Omen für die Weihnachtsbeleuchtung… Auf der Seelenebene dürfen wir unsere eigenen Kommunikationsmuster einmal mehr unter die Lupe nehmen.

Venus im Rückwärtsgang

Venus legt vom 12. Juli bis zum 4. September im Tierkreiszeichen Löwe den Rückwärtsgang ein. Das bedeutet, dass die Liebesgöttin bei ihren klassischen Themen Liebe, Schönheit, Harmonie und Kreativität mit gehemmter Kraft auf uns wirkt. Steht Venus im Löwen repräsentiert das die Themen Selbstliebe, Selbstwertgefühl und Kreativität. Auf uns kommt also eine Zeit zu, in der die individuelle Selbstliebe und Selbstakzeptanz herausgefordert wird. Es könnte auch schwieriger sein, kreative Projekte umzusetzen oder harmonische Beziehungen zu pflegen. Es ist möglich, dass alte Muster und Überzeugungen im Zusammenhang mit diesen Themen überdacht und transformiert werden müssen.

Nimm dir also in dieser Phase am besten Zeit zur Selbstreflexion und für den inneren Wandel in Bezug auf deine Selbstwahrnehmung und deine Beziehungen. Auch deine persönlichen Werte und deine Art, dich auszudrücken kannst du in diesen Wochen prima überdenken und alte Muster oder ungesunde Dynamiken in deinen Beziehungen erkennen und wandeln. Für uns als Menschheitsfamilie steht Venus für die sozialen und kulturellen Trends auf globaler Ebene. Unsere Werte, unsere Identität und deren kreative Ausdrucksformen rücken in unser Bewusstsein. Wir hinterfragen vielleicht die gesellschaftlichen Normen und Standards im Bereich der Kunst und Kultur. Auch politische und wirtschaftliche Aspekte sind im Wirkungsbereich der Venus, die eng an die Themen Finanzen und Ressourcen geknüpft sind. Sie stehen in dieser Phase ebenfalls auf dem Prüfstand.

Lilith wechselt am 3. Oktober in das Tierkreiszeichen Jungfrau und wird die Gemüter dadurch wieder etwas sachlicher in Erscheinung treten lassen. Lilith steht für unsere unbewussten Schöpferkräfte, das Urweibliche in uns allen. In der Jungfrau repräsentiert sie die Verbindung mit der Reinheit, Perfektion und Ordnung. Es könnte bedeuten, dass wir auf einmal Perfektionismus ausleben, Selbstkritik üben oder unser Kontrollbedürfnis stärker zum Ausdruck bringen. Themen wie die Unterdrückung der eigenen Bedürfnisse, des Selbstwerts oder Schwierigkeiten bei der Annahme der eigenen Schwächen und Unvollkommenheiten stehen mit einem Mal auf unserer Tagesordnung und fordern unsere Aufmerksamkeit. Denkbar ist aber auch die Befreiung von gesellschaftlichen Erwartungen und Normen bei Gesundheitsfragen oder bei der Arbeit, wenn diese an Servicethemen geknüpft ist.

Symbol für tiefe Schatten

Schauen wir auf unsere Seele, wird Lilith oft als ein Symbol für unsere tiefsten Schatten, Unterdrückungen und nicht gelebten Aspekte betrachtet. In der Jungfrau könnte sie auf die Schwierigkeit hinweisen, sich mit dem eigenen Körper, der Gesundheit oder Sexualität auseinanderzusetzen. Es könnte bedeuten, dass Themen wie Schuldgefühle, Scham oder Angst vor dem Versagen im Bereich der Selbstfürsorge und der Selbstliebe hochkommen. Wir dürfen uns in dieser Zeit mit den eigenen Schattenseiten, verdrängten Emotionen oder nicht anerkannten Bedürfnissen auseinandersetzen und diese integrieren. Global betrachtet sind Tabuthemen, Ungerechtigkeiten oder Unterdrückungen im Bereich von Gesundheitssystemen, Arbeitsbedingungen oder sozialer Gerechtigkeit angezeigt.

Die irdische Ordnung, die Saturn repräsentiert, wird uns in den kommenden Monaten ein gutes Stück bewusster, denn Saturn ist seit dem 17. Juni bis zum 4. November rückläufig. Saturn steht für Disziplin, Verantwortung, Grenzen und Struktur. Wenn Saturn in den Fischen rückläufig wird, kann das darauf hinweisen, dass sich die Themen der Fische-Energie, wie Spiritualität, Mitgefühl, emotionale Verbindungen und kreative Intuition, mit den Eigenschaften von Saturn vermischen. Dies könnte bedeuten, dass eine Zeit der spirituellen Prüfung, des inneren Wachstums und der Auseinandersetzung mit den eigenen emotionalen und spirituellen Grenzen stattfindet. Es könnte auch auf eine Zeit der Konfrontation mit unrealistischen Erwartungen, Unsicherheiten oder einer tieferen Auseinandersetzung mit der eigenen Intuition und der Verbindung zur spirituellen Ebene hinweisen.

Relexion und innere Arbeit

Schauen wir auf unsere Seele ist jetzt eine Zeit der Reflexion und inneren Arbeit angezeigt. Wir sind eingeladen uns mit den tiefsten emotionalen Schichten und unbewussten Mustern auseinander zu setzen, um sie zu überprüfen und zu transformieren. Kann sein, dass bei dir alte emotionale Verletzungen, Ängste oder Illusionen aufgedeckt werden. Das bedeutet, dass du diese verarbeiten darfst, um spirituelles Wachstum und Heilung zu fördern.

Für uns als Menschheitsfamilie bezieht sich die Rückläufigkeit von Saturn in den Fischen auf die kollektiven Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Welt. Die Zeit ist reif, um Systeme, Institutionen oder Glaubenssysteme zu überdenken und zu überprüfen, vor allem dann, wenn diese auf unrealistischen Erwartungen oder Illusionen basieren. Kann also gut sein, dass die Pläne der Weltgesundheitsbehörde WHO schnell an ihre Grenzen stoßen, weil die Menschheit dann doch mal Widerstand zeigt. Oder sie rebelliert gegen die Pläne der Regierungen hinsichtlich des weltweit verordneten Klimadramas.

Mondknoten im Widder

Dabei unterstützt uns der laufende Mondknoten, der aktuell noch im Tierkreiszeichen Stier steht, aber ab dem 18. Juli 2023 bis zum 11. Januar 2025 im Tierkreiszeichen Widder für eine neue Färbung der Zeitqualität sorgen wird. Das bedeutet, dass die Dynamik, aber auch das Aggressionspotenzial zunehmen. Wir alle bekommen einen deutlichen Kick, was unseren Willen anbelangt. Da bleibt es nicht aus, dass wir unter Umständen auch jeder Menge Widerstand begegnen. Wer bewusst in diese Zeit eintaucht, tut sich leichter mit diesen anspruchsvollen Herausforderungen. Denn das wohl schönste Geschenk unseres Bewusstseins ist die Gelassenheit.

Wer dabei Unterstützung braucht, bekommt sie einmal mehr von den Sternen, denn in meiner astrologischen Beratung können wir klären, ob und in welcher Weise du mit all diesen Aspekten in Resonanz gehst und welche ganz individuellen Chancen und Herausforderungen in der zweiten Jahreshälfte auf dich warten. Hilfreich ist auch meine Textanalyse Jahreshoroskop, die dir anschaulich und leicht verständlich einen Überblick über die kommenden zwölf Monaten gibt.

Neptun – Planet der Träume

Kommen wir zu Neptun, der vom 30. Juni bis zum 6. Dezember in den Fischen rückläufig wird. Neptun ist der Planet der Träume, der Spiritualität, der Vorstellungskraft und der Illusionen. Er steht für das Unbewusste, die Kreativität und die Verbindung mit dem Göttlichen. Die Fische sind das Zeichen, das von Neptun beherrscht wird und somit seine Energie besonders dann stark zum Ausdruck bringt, wenn er – wie aktuell – in seinem Domizil steht. Während seiner Rückläufigkeit wird seine energetische Wirkung auf der Erde verstärkt. Er zeigt eine Zeit an, in der unsere Vorstellungen, Träume und spirituellen Erfahrungen intensiver werden. Wir werden möglicherweise dazu aufgefordert, uns mit unserem Unbewussten auseinanderzusetzen und unsere eigenen Illusionen und Täuschungen zu erkennen und zu durchschauen.

In dieser Phase kann es sein, dass wir uns stärker von äußeren Einflüssen abgrenzen müssen, um unsere eigene Wahrheit zu finden. Wir nähern uns wieder mehr spirituellen Praktiken und vertrauen wieder mehr unserer Intuition. Rückläufige Neptun-Energien können auch eine Zeit der Selbstaufopferung oder der Hingabe an eine höhere Sache sein. Wir könnten uns stärker für das Wohl anderer einsetzen oder uns in Mitgefühl und Empathie üben. Gleichzeitig sollten wir jedoch darauf achten, uns nicht in unrealistischen Träumen oder idealisierten Vorstellungen zu verlieren, sondern eine gesunde Balance zwischen Realität und Spiritualität finden.

Die Fische sind das Zeichen, das mit dem Element Wasser und den Ozeanen verbunden ist. Wenn Neptun in den Fischen rückläufig wird, können ganz einfach auch Umweltthemen auftauchen, insbesondere solche, die mit Meeren, Gewässern und viel Regen zusammenhängen. Dies könnte auf Herausforderungen und Krisen im Zusammenhang mit der Umwelt hinweisen, die eine globale Aufmerksamkeit erfordern.

Machtstrukturen auf dem Prüfstand

In der Summe bewegen wir uns immer weiter hinein in die Luftepoche und die Ära des Wassermanns, die uns einlädt, dem menschlichen Miteinander einen anderen Ausdruck zu geben, das an der Freiheit ausgerichtet ist. Pluto wandert bis zum 21. Januar durch den Steinbock und das ab dem 11. Oktober wieder direktläufig. Das bedeutet, dass in diesen Monaten insbesondere Machtstrukturen auf dem Prüfstand stehen.

Im Tierkreiszeichen Steinbock steht Pluto für tiefgreifende Veränderungen, Kontrolle, Autorität und die Strukturen der Gesellschaft. Wenn Pluto rückläufig wird, könnte dies bedeuten, dass die gesellschaftlichen Strukturen, Autoritäten und Regierungssysteme einer umfassenden Überprüfung und Transformation unterzogen werden. Es könnten Themen wie Machtmissbrauch, Korruption oder Unterdrückung ans Licht kommen. Schon heute sind viele Schlagzeilen rund um die Corona-Pandemie zu lesen, die bestätigen, dass nicht alles mit rechten Dingen zuging.

 Innere Kontrollmechanismen überprüfen

Auf deiner persönlicher Ebene werden deine individuellen Machtstrukturen und Kontrollmechanismen durchleuchtet und transformiert. Schattenarbeit kann angeraten sein, denn in der Phase, in der Pluto noch einmal in den Steinbock zurückkehrt, geht es um eine verstärkte Auseinandersetzung mit den eigenen inneren Autoritäten, den Strukturen des Selbst und um deine Eigenverantwortung und Selbstermächtigung. Es könnten Themen wie die Integration und Transformation von tief verwurzelten Ängsten, Kontrollbedürfnissen oder einer zu starren Selbstdisziplin angesprochen werden. Im Ergebnis sorgt das möglicherweise für die Freisetzung verborgener Ressourcen und zu deiner Befreiung von alten, einschränkenden Mustern.

In der Mundanastrologie repräsentiert Pluto auch die kollektiven, gesellschaftlichen Trends und Ereignisse auf globaler Ebene. Wir werden dementsprechend mit intensiven Auseinandersetzungen über politische, wirtschaftliche und soziale Strukturen der Gesellschaft rechnen müssen. Machtverschiebungen, politische Umwälzungen oder die Überprüfung von traditionellen Institutionen und Hierarchien geraten in unseren Fokus. Dieser Prozess kann zu großen Transformationen und zu einer Sichtbarwerdung von tiefgreifenden Problemen führen, um neue, nachhaltigere Strukturen aufzubauen.

Es wird nicht langweilig

Du siehst, uns wird nicht langweilig. Unsere Reise durch diese Inkarnation bleibt spannend. Bei allen Herausforderungen vergiss nicht – nein ich sage jetzt „zu atmen“, sondern ich betone stattdessen: Bleibe im Vertrauen auf deine geistige Führung. Bleibe im Selbstvertrauen, denn dein höherer Geist kennst den Weg, und vergiss niemals, den Blick auch auf all das Schöne und Wundervolle zu richtigen. Du selbst bist ein Wunder, das sich entschieden hat, dieser Welt auch deinen Stempel aufzudrücken. Tauche ihn in das Kissen mit magischer Farbe und dann lege los. Zeige uns allen deine Einzigartigkeit und trage damit bei, dass diese Welt ein besserer Ort wird. Ich zähle auf dich!

Meine Textanalysen

Seelenplan

Jahreshoroskop

Partnerschaft

Beruf

Kinderhoroskop

Wofür ist die Zeit reif?

Was sagen die Sterne?

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Meditation – viel mehr als eine Entspannungsübung

Meditation – viel mehr als eine Entspannungsübung

Meditation

Die heilende Kraft

der Meditation

Früher haben nur Spinner meditiert. Meditieren taten jene, die mindestens eine Meise hatten und – so das Weltbild nicht weniger, die es nicht besser wussten – durch das Raster dieser Gesellschaft durchgefallen waren. Heute denke ich: Hatten diese „Spinner“ es gut, denn die haben sich kraft der Meditation einige blaue Flecke auf der Seele erspart und so manchen Holzweg.

Heute weiß man längst um die heilende Kraft der Meditation auf Körper und Seele. Sie steigert die Konzentration, beeinflusst unsere Gesundheit und kann unser Denken, Fühlen und Wollen radikal verändern. Das lässt sich sogar auf Röntgenaufnahmen nachweisen, die eine veränderte Hirnstruktur zeigen, wenn ein Mensch über einen längeren Zeitraum hinweg meditiert. Selbst Schmerzen lassen sich weg meditieren, fanden Forscher heraus, die die Schmerzresistenz bei Zenmeditierenden unter die Lupe genommen hatten. Stress und seine Hormone werden gesenkt und damit die unangenehmen Begleiterscheinungen wie Bluthochdruck, Schlafstörungen, Übergewicht und Herzerkrankungen reduziert bis beseitigt. Auch Angstzustände, Stimmungsschwankungen und viele andere psychische Störungen lassen sich durch Meditationen positiv beeinflussen.

Meditation ist eine Sache des Willens. Dieser soll selbstverständlich gefestigt und entwickelt werden. Doch das alleine reicht nicht. Man braucht einen langen Atem, denn Meditation wirkt nicht von heute auf morgen. Auch hier gilt: Rhythmus ersetzt Kraft. Wer täglich über einen längeren Zeitraum meditiert, kann die positiven Effekte der Meditation kennenlernen. Eine Faustregel, wann der gewünschte Erfolg eintritt, kann auch ich nicht bieten, denn wann die Meditation greift, ist bei jedem Menschen anders. Allerdings weiß ich: Je freier man von jeglicher Erwartung anfängt zu meditieren, um so schneller hat man Spaß an der Sache.

Beschauliches Nachdenken

Was ist Meditation denn nun genau? Sie ist ganz pauschal gesagt eine geistige Übung, ein „beschauliches Nachdenken“. Mit einer definierten Seelenübung werden durch die willentliche Konzentration auf eine Tätigkeit, eine Wahrnehmung oder einen Gedanken unsere Seelenkräfte gestärkt und durchgeformt. Nicht verwechseln darf man die Meditation mit einer Art Entspannungsübung. Meditation – sie ist wesentlich mehr. Darum erzielt man mit falsch verstandener Meditation nicht nur Gutes, denn letztendlich strebt man damit eine Verbindung zu allem Geistigen an. Das ist nicht nur der eigene Geist, man berührt auch die geistigen Sphären und den seiner Mitmenschen, denn im Geistigen sind die Grenzen, die wir im Irdischen kennen, aufgelöst. Bevor man also beginnt zu meditieren ist Seelenhygiene absolut notwendig.

Das bedeutet, dass man sein Innenleben läutern oder anders gesagt reinigen muss. Nur Heiliges, Hohes sollte uns während der Meditation durch unsere Seele zielen, damit der gewünschte Effekt eintreten kann.  „Unreine“ Gefühle und Gedanken haben in einer Meditation eben so wenig zu suchen, wie man vermeiden sollte, eine solche Seelenstimmung mit in den Schlaf zu nehmen. Spüren und pflegen wir in uns Gedanken des Hochmuts, der Eitelkeit oder des Stolzes, schwappen diese Empfindungen ungebremst in die geistige Welt und sorgen dort, aber auch bei uns selbst, für nichts Gutes. Wer meditiert sollte das wissen und entsprechend verantwortungsbewusst und mit der notwendigen Andacht handeln.

Spielregeln beachten

Wer bereit ist diese Spielregeln zu beachten, kann mit Meditations-Übungen beginnen, die Rudolf Steiner den Menschen mitgegeben hat und die ich nach eigener Erfahrung für praktikabel und sehr empfehlenswert halte. Über allen steht die goldene Regel: „Wenn du einen Schritt vorwärts zu machen versuchst in der Erkenntnis geheimer Wahrheiten, so mache zugleich drei vorwärts in der Vervollkommnung deines Charakters zum Guten.“ Hat man einmal über mehrere Wochen konsequent meditiert, wird man feststellen: Man hat eine innere Ruhe selbst in hektischen Zeiten. Man wird viel aufmerksamer für seine Umwelt. Das Spektrum des Wesentlichen verändert sich und man kann über Dinge lächeln, die einen heute noch aufregen. Es lohnt, sich auf die Reise zu machen.

Sommersonnenwende

Sommersonnenwende

Johanni

Leuchtkäferchen, Lagerfeuer

und viel sagenumwobene Magie

Es ist Johannizeit. Die Leuchtkäferchen glühen in ihrem Liebeswerben, die Nächte sind kurz und die Sommerabende lau. Bei allen Sorgen, die uns möglicherweise bei dem aktuellen irdischen Getöse umtreiben, spüren wir intuitiv eine gewisse Leichtigkeit. Am 21. Juni feiern wir die Sommersonnenwende. Es ist ein besonderer Tag. Kulturell, astrologisch und spirituell. Es lohnt sich, einmal genauer hinzuschauen.

Am Tag, an dem die Sonne die größte Mittagshöhe über dem Horizont erreicht, ist Sonnenwende. Der astromische Sommer beginnt und wir tauchen ein in das Tierkreiszeichen Krebs. Das Symbol des Krebses zeigt sich uns mit zwei Spiralen, die die auf- und die untergehende Sonne symbolisieren. Herrscher des Krebses ist der Mond. Es ist das Zeichen der Empfängnis. Gemeint ist damit nicht nur die Zeugung eines Kindes. Vielmehr wird dadurch auch auf das Aufnehmen von Eindrücken hingewiesen, durch das oftmals ein kreativer Prozess angeschubst wird. Öffnen wir uns den äußeren Eindrücken, beginnt etwas in uns, sich zu regen und zu entfalten. Dieser schöpferische Vorgang beschränkt sich zunächst darauf, die eigenen Gefühle wahrzunehmen. Tun wir das, entsteht auf diesem Nährboden Neues, was durch kreative Mittel ausgedrückt werden kann.

Inspiration und Sicherheit

Bei all der Gefühlsbetontheit, die mit diesem Tierkreiszeichen einhergeht, suchen wir nicht nur Inspiration, sondern auch nach Sicherheit. Diese Sicherheit ist nicht nur materiell gemeint, sondern vielmehr werden wir auf die seelische Geborgenheit hingewiesen, die mindestens so wichtig ist. Zwischenmenschliches steht im Vordergrund und bestimmt in der Zeit, in der das Tierkreiszeichen Krebs die Zeitqualität prägt, unser grundsätzliches Lebensgefühl. Wir spüren vielleicht sogar mit einem deutlichen Bauchgefühl, dass unsere Sicherheit im Geistigen zu finden ist und erinnern uns an die Urquelle des ewigen Seins, die uns durch viele Leben getragen hat und tragen wird. Wir spüren die Verbindung zu dieser Quelle und wissen in dieser Zeit besonders gut, dass wir diese pflegen sollten, um wahrhaftiger und authentischer im Leben bestehen zu können. Wir dürfen für uns selbst die Verantwortung übernehmen, weil wir wissen, dass etwas Höheres, in das wir eingebettet sind, uns immer schützt, wenn wir darum bitten und die Hilfe aus dieser Quelle zulassen.

Wir feiern am Tag der Sommersonnenwende dieses Himmelsereignis mit der Verehrung der Sinne, die für unser irdisches Leben eine essenzielle Bedeutung haben. Auffällig ist, dass die Sonne im abendländischen Kulturkreis immer dem männlichen Prinzip zugeordnet ist, jedoch hier eine Ausnahme im germanischen Sprachraum besteht. Bei uns steht die Sonne für die Mutter, die uns nährt und schützt.

Mystik liegt in der Luft

Es liegt dementsprechend auch immer ein bisschen Mystik in der Luft dieser Tage, die ab dann wieder kürzer werden – bis wir am 21. Dezember die Wintersonnenwende mit der längsten Nacht feiern. Wir nähern uns wieder den Themen der Vergänglichkeit und werden daher nicht von ungefähr mit der Signatur des Krebses darauf verwiesen, uns ein Zuhause zu schaffen, unsere Wurzeln zu würdigen und uns um Wohlbefinden zu bemühen. Gefühle, die sich jetzt bemerkbar machen, möchten beachtet werden.

Wir sind mit diesem Himmelsereignis auch im 2. Quartal des astrologischen Jahres angekommen, das dem Element Wasser zugeordnet ist. Dieser Abschnitt wird deshalb auch als “seelischer Quadrant” bezeichnet. In ihm finden sich alle Themen, die ein Mensch emotional erfahren und erleben will, um daraus den inneren Wachstumsprozess voranzubringen. Er umfasst nicht nur das Tierkreiszeichen Krebs, sondern auch den Löwen und die Jungfrau.

Auch das Wesen unserer Erde dürfen wir uns vor Augen halten. Mit der Seele der Erde sind wir verbunden und damit auch in ihren geistigen Entwicklungszyklus eingebunden – ob uns dieser nun bewusst ist oder nicht. Was wir nicht mehr wissen: Auch Mutter Erde unterliegt dem Rhythmus einer „Atmung“ die an die Jahreszeiten gebunden ist. Zu Johanni hat sie in einem gewissen Sinne ganz ausgeatmet. Genauer gesagt: Das Seelenhafte der Erde wurde in den kosmischen Raum hinaus geatmet. Dort durchtränkt sich der Atem mit der Kraft der Sonne und der Sterne. Der Christus, der mit diesem Seelenhaften der Erde verbunden ist, so beschreibt es Rudolf Steiner, vereint auch seine Kraft mit der Sternenkraft und der Sonnenkraft in dieser bedeutungsvollen Zeit. Zur Wintersonnenwende wird die Erde als dies wieder zur Gänze eingeatmet haben.

Sinn und Geist

Die alten Eingeweihten haben besonders intensiv den inneren Sinn und Geist dieser Zeit, rund um Johanni gefühlt. Sie haben es so empfunden, dass sie ihre Seele mit ihren Ritualen wie die Erde auch, mit den kosmischen Weiten verbunden und durchdrungen haben. Ihnen war noch bewusst, dass unsere Seele nicht nur im Irdischen, sondern auch mit den kosmischen Weiten verbunden ist. Die Kraft, die von dort auf uns wirkt, wird im Sommer zurückgespiegelt durch die sprießenden Pflanzen, durch die Pracht und Üppigkeit der bunten Blumen, im anmutigen Flug der Insekten oder dem phantasievollen Federkleid der Vögel. Sie repräsentieren das, was wir in die Seele aufnehmen, wenn wir uns mit dem hinausflutenden Atem der Erde verbinden, um kosmisch und nicht nur irdisch zu leben. So haben es jedenfalls diejenigen Menschen empfunden, die inspiriert waren von den Einweihungsstätten, und die Art, wie diese Mystiker das Sommersonnenwendefest verstanden hatten.

Auch die Engel haben an diesem Tag etwas zu tun. Erzengel Uriel löst die Regentschaft von Raphael ab, der den Frühling mit seinem Wirken durchpulst hat. Uriel gilt als der Engel der Erde. Er bestraft die Ungerechtigkeit bei den Menschen und wird als jener Engel angesehen, der nach dem Sündenfall den Eingang ins Paradies bewacht (1 Mos 3,24 LUT). Er war es, der Noah die Sintflut ankündigte (1 Mos 6,5 LUT). Er steht an der rechten Seite von Erzengel Michael, der im Herbst mit seinem Flammenschwert das Böse von der Erde nimmt, damit wir rein werden, um Weihnachten das Licht empfangen zu können, das mit der Geburt des Christus auf die Welt kommt. Seit der Christianisierung Europas wird mit der Feier der Sommersonnenwende auch oft Johannes dem Täufer gedacht, der seinen Namenstag, eben an Johanni, am 24. Juni hat.

Verborgene Schätze

Im heidnischen Mitteleuropa, bei Kelten und Germanen, war die Sonnenwende ein Höhepunkt im Jahresablauf und das bedeutet auch sie war ein Anlass für Feste zu Ehren der Fruchtbarkeit. Der Tag galt zu dieser Zeit im Volksglauben als sagenumwoben und geheimnisumwittert, denn es hieß Hexen und Dämonen seien frei und trieben ihr Unwesen. Die Rede ist aber auch von verborgenen Schätzen, die plötzlich auftauchen können, während aus Bächen und Seen der Klang versunkener Glocken zu hören sein soll. Die milden Sommernächte galten damals als weit weniger gefährlich als jene Nächte in den Wintermonaten. Vielleicht entwickelten sich aus dieser Gelassenheit heraus nach und nach unsere eher heiteren Volksfeste. Genießen wir die relative Unbeschwertheit dieses Tages, wenn wir durch den Wald gehen oder feststellen, dass das Getreide langsam gelb wird. Die ersten Früchte durften wir bereits ernten und wenn wir uns unseres Wirkkreises bewusst sind, dann können wir vielleicht mitsummen, wenn von irgendwo her Luis Armstrong zu hören ist, der verschmitzt schmettert: What a wonderfull world. Und vielleicht kannst Du genau das nachempfinden, wenn Du an einem Sonnenwendfeuer sitzt und im Rahmen deines inneren Dialoges zugibst: Stimmt, da hat er recht.

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Neumond am 18. Juni 2023

Neumond am 18. Juni 2023

Neumond 18. Juni 2023

Viele Spannungen und

viel Idealismus

Treffen sich Mond und Sonne in den Zwillingen, wie an diesem Neumond am 18. Juni, liegt immer auch ein bisschen Partystimmung in der Luft. Der Sommer ist da, es wird draußen gefeiert, die Sonnenwendfeuer werden geschlichtet, wir sind kontaktfreudiger und vielseitig interessiert. Unsere Gefühle werden durch all die neuen Eindrücke in Bewegung gebracht. Wir sind eingeladen, sie ein bisschen besser einzuschätzen als sonst, denn wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht mit allem identifizieren, was uns so über den Weg läuft.

Das dürfte uns an diesem Neumond etwas schwerer fallen als sonst, denn Sonne und Mond bilden ein Quadrat mit Neptun. Das fördert unsere Hingabefähigkeit und wir erleben diesen Aspekt in seiner edlen Auswirkung vielleicht als eine innige Verbundenheit mit anderen Menschen oder der Natur. Diese weiche und sensible Seite, die in uns erweckt wird, bewirkt, dass wir den Kontakt mit der ernüchternden äußeren Wirklichkeit scheuen und uns lieber in eine innere Phantasie- und Wunschwelt zurückziehen. Musik kann ein Medium sein, unsere Sehnsucht nach Einheit und Geborgenheit zu stillen. Da auch Suchtmittel zumindest kurzfristig dieses Bedürfnis befriedigen, besteht die Tendenz, allzu schnell zu Alkohol, Medikamenten oder Drogen zu greifen, wenn uns der Jammer dieser Welt überkommt.

Geistige Wirkkräfte und unser Denken

Wer nicht zu tief ins Glas schauen will, kann sich mit seinen geistigen Wirkkräften auseinander setzen. Hier spielt insbesondere das Denken eine wesentliche Rolle, denn mit dem Denken gestalten wir unsere Welt. Zu diesem wichtigen Thema biete ich am 22. Juni ein Webinar an, das sich nicht nur dem Denken, sondern auch der Intuition widmet. Du erfährst, was deine Schöpferkraft ist und wie du dir deine Welt gestaltest. Das ist eine wichtige, wenn auch nicht einfache Erkenntnis, die aber sehr bereichernd sein kann.

Neptun sorgt mit seiner Signatur dafür, dass wir am liebsten alle Grenzen auflösen und uns einem größeren Ganzen hingeben. Diese Sehnsucht beeinträchtigt unseren persönlichen Willen und unser Ich-Bewusstsein. Achten wir also darauf, dass wir uns von niemandem einlullen lassen. Die Flucht in spirituelle Welten ist zwar reizvoll aber auch gefährlich. Denn wir haben uns ja nicht umsonst, zu einer Inkarnation entschieden. Denn hier können wir viele Dinge lernen, was in der geistigen Welt nicht möglich ist. Alle sinnlichen Erfahrungen gehörten beispielweise dazu. Engel wissen nicht, wie Kuchen schmeckt, eine Blume riecht oder sich die Haut eines geliebten Menschen anfühlt. Sie kennen keinen Regen, den Wind in den Haaren oder den Sprung in erfrischend kaltes Wasser. Umarmungen, Musik, das Zirpen einer Grille oder die Abendarie einer Amsel – das nehmen wir Menschen wahr. Engel nicht. Darum sollten wir all diese Eindrücke bewusst und dankbar genießen.

Staub von den Flügeln zupfen

Ein Engel nippt stattdessen an seinem Manna, zupft sich etwas Staub von seinem Flügel, seufzt ein bisschen wenn wir durch die Mitsommernacht tanzen und achtet darauf, dass wir uns bei unserer Reise auf dem blauen Planeten keinen Strich durch unseren Seelenplan machen. Vergessen wir also bei allem Verständnis für Transformation nicht, dass eine richtig gute Butterbreze für das Wohlbefinden durchaus ein Konzept sein kann. Wir müssen nicht immer die Zirbeldrüse wachmeditieren, ein Spaziergang durch den sattgrünen Sommerwald tut es manchmal auch.

Um sich selbst und den eigenen Willen verstärkt zu spüren, ist es wichtig, immer wieder ein Gefühl von “Ich bin ich!” zu festigen, für sich allein eine Art Standortbestimmung vorzunehmen, sich klare Ziele zu stecken und diese dann auch zu verwirklichen. Grundsätzlich geht es darum, das Ich-Bewusstsein von einem größeren Ganzen durchdringen und dabei nicht hinwegschwemmen zu lassen, das eigene Schiff Wind und Wellen auszusetzen und doch das Steuer in der Hand zu behalten.

Nicht gleich mit allem identifizieren

Gehen wir stattdessen mit offenen Augen und wachem Interesse durchs Leben, wozu uns die Zwillinge-Sonne ermuntert, haben wir die Fähigkeit, Dinge und Situationen objektiv aus einer gewissen Distanz zu betrachten und uns nicht gleich mit allem zu identifizieren. Hilfreich ist hier auch der Blick in deinen Seelenplan, um zu erkennen, was du in dieser Inkarnation eigentlich rocken willst oder in dein Jahreshoroskop, was verständlich verrät, wofür deine Zeit reif ist. Die passenden Textanalysen bekommst du in meinem Shop. Wer den ganz großen Blick auf sein Leben aus astrologischer Sicht haben möchte – dem stehe ich natürlich gern mit meiner Beratung zur Verfügung.

Merkur in den Zwillingen macht den Austausch mit anderen zu einem unserer Leitmotive dieser Tage. Wir mögen und brauchen die unterschiedlichsten Ebenen von Verständigung und Informationsaustausch. Ein gutes Gespräch dürfte uns viel bedeuten. Wir sind redegewandt und geistig flexibel. Unsere Interessen sind vielseitig; und wir sind stets offen für Neues. Merkur verbindet sich an diesem Neumond mit einem Sextil mit Venus, was unseren Gesprächen Charme verleiht. Wir brauchen den Kontakt zu unseren Mitmenschen. Vermutlich schließen wir leicht neue Bekanntschaften, denn wir gehen direkt auf andere Menschen zu und sprechen diese an. Vielleicht reicht das sogar für den ein oder anderen Sommerflirt. Unterstützt werden wir dabei von Venus im Löwen, die uns die Fähigkeit verleiht strahlend und großzügig in der Liebe zu sein. Mit der charmanten Herzlichkeit, die wir an den Tag legen könnten, haben wir gute Aussichten, bei dem potenziellen Herzensmenschen gut anzukommen.

Verletzter Stolz?

Sollte dies einmal nicht der Fall sein, könnte ein Nein schnell zu einer persönlichen Beleidigung werden und wir reagieren vielleicht mit verletztem Stolz. Vergessen wir also nicht, das ganze etwas spielerisch anzugehen, mit einem Hang zur sommerlichen Leichtigkeit. Venus und Mars versprechen zudem einen unbeschwerten Umgang mit knisternder Erotik. Die Themen Beziehung, Sinnlichkeit und Sexualität liegen jedenfalls in der Luft… Dennoch sollen wir ein bisschen aufpassen, dass wir da nicht unserem Wunschdenken auf den Leim gehen, denn das Quadrat von Venus und Jupiter deutet darauf hin, dass wir vielleicht ein bisschen tief in die Optimismus-Kiste greifen. Wir entwickeln vielleicht die trügerische Vorstellung, dass das Leben rosarot ist und alles problemlos über die Bühne geht. Mit etwas mehr gesundem Realismus bleiben wir positiv und ersparen uns die ein oder andere Enttäuschung. Denn dafür steht natürlich auch Neptun im Quadrat zum Neumond. Haben wir auf der einen Seite den Ruf nach Klarheit ist auf der anderen Seite ein großes Potenzial getäuscht zu werden.

Mars im Löwe erleichtert es uns im großen Stil zu handeln und das versetzt uns in die Lage, bei den großen Herausforderungen anzupacken. Diese Kombi macht uns allerdings nicht wirklich kritikfähig, was besonders auf der politischen Bühne schwierig werden könnte. Denn Mars und Lilith im Quadrat zu Uranus hat schon reichlich Sprengkraft im Gepäck. Der Krieg in der Ukraine ist nach der Sprengung des Kachowka-Staudamms nicht einfacher geworden. Denn es ist nicht klar, wer denn nun diesen Staudamm überhaupt gesprengt hat. Neben dem menschlichen Leid, was diese gigantischen Wassermassen auslösen, könnten sie der Grund sein, dass dieser Krieg doch noch eine Teilnahme der Nato mit sich bringt. Das große Luftmanöver „Air Defender“, dass in diesen Tagen über dem deutschen Luftraum stattfindet, ist sicher kein Akt der Entspannung. Auch die Konflikte zwischen dem Kosovo und Serbien mit ihren neuesten Unruhen sind alles andere als ein Beitrag für den europäischen Frieden. Mehr zu meinen politischen Einschätzungen, aber auch Schönes und Inspirierendes erfährst du übrigens auf meinem Telegram-Kanal.

Gefühlstiefe mit Durchsetzungskraft

Mars verbindet sich mit Lilith zu einer Konjunktion, was unserer Gefühlstiefe Durchsetzungskraft verleiht. Haben wir diese bereits, werden wir garantiert daran erinnert oder eingeladen danach zu handeln. Der Aspekt deutet auf eine intensive und leidenschaftliche Energie hin, die nach individueller Selbstentfaltung und Authentizität strebt. Er kann jedoch auch auf Konflikte und innere Spannungen hinweisen, insbesondere wenn die Energien nicht bewusst integriert werden.

Mars und Lilith bilden zudem ein Quadrat mit Uranus, was der Zeitqualität eine besondere Sprengkraft verleiht. Diese Konstellation kann auf eine Zeit der politischen Spannungen und Konflikte hinweisen, bei denen der Wunsch nach individueller Freiheit und Selbstausdruck mit traditionellen Werten und Sicherheitsbedenken kollidiert. Es könnte zu Protesten, sozialen Unruhen oder politischen Veränderungen kommen, bei denen unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen. Auch wirtschaftliche Turbulenzen und Veränderungen sind denkbar. Es könnten unvorhergesehene Ereignisse oder die vielfach angekündigten Crashs die Märkte beeinflussen und zu Schwankungen führen. Es kann eine Zeit der Unsicherheit sein, die sowohl Chancen als auch Risiken birgt.

Zeit für einen kreativen Durchbruch

Möglicherweise schaffst du in dieser Zeit aber auch einen kreativen Durchbruch und innovative Veränderungen. Du kannst ein starkes Verlangen verspüren, deine kreative Seite auszudrücken und deine einzigartige Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Es könnte auch bedeuten, dass du den Drang hast, bestehende Strukturen und Normen herauszufordern und neue Wege zu gehen.

Das Quadrat zwischen Mars/Lilith im Löwen und Uranus im Stier symbolisiert aber auch das Bedürfnis nach persönlicher Freiheit und Selbstbestimmung. Gehst du mit dieser Kraft in Resonanz wirst du dich gegen Einschränkungen und Konventionen auflehnen und nach mehr Unabhängigkeit streben. Es ist wichtig, deine Bedürfnisse und Wünsche auszubalancieren, indem du dir auch der Auswirkungen deiner Handlungen auf andere bewusst wirst und die langfristigen Konsequenzen berücksichtigst. Kein einfacher Aspekt, aber du weiß ja, wir wachsen an unseren Herausforderungen.

Und dann ist da noch Pluto…

Ja, und dann ist da natürlich noch Pluto. Wenn Pluto rückläufig wird und wieder in den Steinbock wandert, wie das seit dem 11. Juni der Fall ist, kann das natürlich auch verschiedene Einflüsse haben. Themen im Zusammenhang mit Macht, Autorität, Struktur und Kontrolle werden vermutlich wieder auftauchen, damit wir sie uns noch einmal genauer anschauen. Abermals kann eine Zeit der Konfrontation mit den Schattenseiten gesellschaftlicher Institutionen und Machthierarchien angezeigt sein. Mit fällt da spontan das Stickwort „Klimalockdown“ ein. Der Sommer ist da mit all seinen Begleiterscheinungen, das kann zu der ein oder anderen bizarren politischen Entscheidungen führen. Wir erleben möglicherweise auch den verstärkten Drang nach Veränderungen und Umstrukturierungen in Bezug auf traditionelle Systeme und Institutionen. Alte Machtstrukturen können infrage gestellt und neue, nachhaltigere Formen des Zusammenlebens angestrebt werden.

Auf individueller Ebene werden wir vielleicht unseren Job in Frage stellen. Der Steinbock ist ein Erdzeichen, das mit Karriere, Verantwortung und dem Streben nach Erfolg in Verbindung gebracht wird. Wenn Pluto rückläufig in den Steinbock zurückkehrt, kann das bedeuten, dass es notwendig ist, deine Ziele, Ambitionen und deinen beruflichen Weg zu überprüfen und anzupassen. Es könnte eine Zeit sein, in der du tiefergehende Einsichten gewinnst, Hindernisse überwindest und deine Stärken und Schwächen in Bezug auf deine beruflichen Ziele erkennst.

Unsere Ideale und unsere Wirklichkeit

Als wenn das alles nicht schon genug an Herausforderungen wäre, erleben wir noch mehr wichtig Impulsgeber für unser Denken. Wir sind nämlich an diesem Neumond auch eingeladen, uns unter der Signatur von Saturn und Jupiter, die ein Sextil bilden, einmal mehr Gedanken zu machen über unsere Ideale und unsere Wirklichkeit. Passt unsere Lebensanschauung noch zu unserem konkreten Alltag und was sollten wir verändern, wenn die Diskrepanzen zu groß geworden sind? Finden wir als Menschheitsfamilie ein gesundes Mittelmaß zwischen Expansionsdrang und Vorsicht, zwischen Maßlosigkeit und Verzicht? Durch einen gezielten Einsatz unserer Wirkkräfte, könnten wir viel erreichen, wenn alle an einem Strang ziehen würden. Jaja, ich weiß, hier ist mein Wunsch der Vater des Gedankens…

Jupiter am aufsteigenden Mondknoten liefert uns die Aufgabe zu wachsen. Unser Sinn für Zusammenhänge, Toleranz und positive Weltsicht darf jeder von uns neu entdecken und nicht nur den anderen überlassen, diese Tugenden mit Leben zu füllen. Unsere aktuelle Aufgabe ist nach wie vor einen neuen Lebenssinn zu entwickeln und damit unsere Weltanschauung weiter, optimistischer, großzügiger und toleranter auszurichten.

Kollektives und persönliches Wachstumspotenzial

Der Neumond am 18. Juni liefert uns viel kollektives und persönliches Wachstumspotenzial. Er reiht sich ein in die lange Kette des Paradigmenwechsels. Deren Perlen werden uns noch länger beschäftigen, insofern dürften die kosmischen Hinweise auch an diesem Tag nicht neu sein. Dennoch werden wir erinnert, dass wir umdenken müssen und dem Sinn unseres Leben neues Gewicht verleihen. Das neue Wir wird uns helfen gut durch diese Zeit zu kommen. Hebe deinen Blick von den einzelnen Ereignisse und erkenne das große Ganze. Das erleichtert eine angemessene Gewichtung und Reaktion. Auch die Erkenntnis, dass wir in unserem Leben immer die freie Entscheidung haben, jedem Tag eine neue Richtung zu geben, ist hilfreich. Achte auf deine Gedanken, denn sie sind eines Tages dein Schicksal. Das ist keine Binsenweisheit, es ist gelebte Realität. Dir fehlt die Orientierung? Dann frage die Sterne und deine Ideale. Sie helfen dir bei der Bestimmung deines Kurses.

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Wofür ist die Zeit reif?

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Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Die zweite Lebenshälfte

Die zweite Lebenshälfte

Bestes Alter

Die zweite Lebenshälfte –

Eine transformative Reise

Die meisten von uns wissen es bereits: Wenn wir uns dem 42. Lebensjahr nähern, kann es ziemlich turbulent werden. Ich weiß noch genau, wie ich mich fühlte, als der 40. Geburtstag näher rückte. In mir nagte das Gefühl: Das kann es noch nicht gewesen sein. Der 50. Geburtstag war mir ehrlich gesagte egal und der Sechzigste, der in drei Jahren ansteht, triggert mich auch nicht. Noch nicht. Kommt ja vielleicht noch. Aus der eigenen Gefühlslage heraus habe ich mich – auch bedingt durch meine persönlichen Krisen – früh mit der Frage beschäftigt: Was soll der ganze Scheiß?!” (Sorry, feiner konnte ich das wirklich nicht ausdrücken). Daher habe ich heute den Mut, Menschen wie dir durch diese Zeit zu helfen. Denn ich habe tatsächlich ein paar Antworten gefunden, die in diesen Verständnisfragen weiterhelfen.

Fest steht: Die 40er sind ein deutlicher Wendepunkt. Die Auswirkungen können, wie immer in einer Welt der Polarität ambivalent ausfallen. Wir erleben sie durch deutlichen Zugewinn in unserem Erfahrungsspektrum. In dieser Lebenszeit werden Unternehmen gegründet, Beziehungen gehen auseinander, Kinder verlassen das Haus, wir verlieren den Job, unsere Komfortzone oder sogar unsere Gesundheit. Wie wir uns in der zweiten Lebenshälfte entwickeln, hängt, letztendlich davon ab, welche Transformationskräfte wir zwischen unserem 28. und 42. Lebensjahr nutzen konnten. Auf gut deutsch: Wie bewusst bist du geworden? Wie klar ist dir deine Rolle als Mensch auf dieser wunderbaren Erde?

Es steht in den Sternen

Ob die Lebenskrise genau im Alter von 42 Jahren auftritt oder schon früher oder später, steht tatsächlich in den Sternen. In dieser Lebensphase sind die langsamen Planeten gerne bereit, uns zu einer umwälzenden Veränderung unseres Lebens einzuladen. Besonders die Uranus-Uranus-Opposition bringt viele Umwälzungen mit sich. Viele verspüren einen massiven Drang nach individueller Freiheit und begeben sich auf die Suche nach sich selbst.  Der Aspekt kann eine Phase der Neuausrichtung einläuten – mindestens jedoch eine Zeit, in der das Verlangen nach Veränderung nicht mehr zu unterdrücken ist.

Auch die Zeit zwischen dem 45. und 46. Geburtstag hat es in sich. Laut Altersprogression erleben wir den sogenannten Tod-Punkt, der oft auch ein Tiefpunkt ist. Ich habe in dieser Zeit die Scheidung eingereicht und mich von viel Ballast befreit, den ich mitgeschleppt habe, weil ich dachte, dass man das so macht.

Saturn-Return

Aber auch die Saturn-Transite haben es in sich. Insbesondere der Saturn-Return, der um das 28. und erneut um das 58. Lebensjahr auftritt, werden oft mit wichtigen Veränderungen, viel Reifung und der Überprüfung von Lebenszielen und Verantwortlichkeiten in Verbindung gebracht. Ich selbst stehe heute kurz vor diesem Saturn-Return. Da wundert es kaum, wenn ich mich wieder diesen Fragen des Lebens zuwende und aus ihnen ein Format mache, in dem ich meine Lebenserfahrung mit euch teile.

Pluto-Transite sind mit tiefgreifenden Transformationen und einem intensiven Wachstumsprozess verbunden. Sie können Herausforderungen, Veränderungen und eine Suche nach tieferer Bedeutung und Authentizität im Leben einer Person anzeigen. Auch sie zeigen sich in der zweiten Lebenshälfte anders als in der ersten. Jetzt geht es um Tiefgang, um unseren Geist und unser kosmisches Konto der Selbsterkenntnis. Wir sind eingeladen, genau dieses mit den Reichtümern unseres Lebens, mit unserem Erfahrungsschatz, bewusst anzureichern, damit wir in der Lebensphase nach dem Tod davon zehren können.

Auf einmal allein?

Erinnerst du dich: Vieles ging in den sonnigen Jahren bis zur Lebensmitte so selbstverständlich leicht. Bis dahin hatten wir vielleicht immer Menschen um uns herum, die uns in Krisensituationen geholfen haben. Klar, da passiert auch die ein oder andere Katastrophe, aber wir gehen leichter damit um – meistes. Auch hier bestätigt die Ausnahme die Regel und ich will damit keinesfalls sagen, dass das Leben nicht auch in dieser Zeit gruselig sein kann. Auch ich hatte eine, na sagen wir mal, herausfordernde Kindheit und Jugend, meine erste große Liebe starb schnell an Krebs, ich wusste lange nicht “was ich werden wollte” und doch nagten all diese Dinge nicht so sehr wie jetzt. Die Qualtität jetzt empfinde ich als deutlich intensiver. Die Fragen auch an sich selbst sind lauter, vor allem die, wie es Jane Fonda mit 85 Jahren schafft, so unverschämt gut auszusehen.

Die berühmte “Midlife Crisis”, von der so viele sprechen, hängt von unseren Werten und Überzeugungen ab, die wir zuvor erworben haben. Männer, die bisher ausschließlich auf Karriere fokussiert waren, könnten die Auswirkungen erst später spüren. Für sie stehen Erfolg und Status im Vordergrund. Dieser Fokus verhindert jedoch, dass die Transformation, die in der nächsten Lebensphase ansteht, stattfinden kann. Häufig führt dies zu einer wachsenden Unzufriedenheit, die manchmal sogar in einer Depression enden kann. Frauen, die ebenfalls Karriere machen, bleiben von alledem nicht unberührt. Betroffen sind auch diejenigen Frauen, die sich bisher hauptsächlich um Familie und Kinder gekümmert haben. Diese werden von der Krise oft heftig erschüttert und können rebellisch werden. Es kommen Fragen auf wie: “Wer bin ich eigentlich ohne meine Kinder und ohne meinen Lieblingsmenschen?” Hast du dein Herz im Wäschekorb verloren oder an die Karriereleiter gehängt? Was fühlst du tief in dir drin? Spürst du da einen kalten dunklen Klumpen, an den du dich nicht so recht ranwagst, weil du nicht wirklich weißt, was er dir offenbaren könnte?

Der Lack ist ab

Und dann der Blick in den Spiegel… Wir können nicht mehr verleugnen: Der Lack ist ab, aber was sich darunter verbirgt, ist nicht weniger schön! Wir erleben dennoch auch in diesem Zusammenhang die Auswüchse einer Gesellschaft, die das Alter schlicht verleugnet und dann in Heime abschiebt, wenn es anstrengend wird. Wir sehen das an den Statistiken von den  kosmetischen “Eingriffen” und wir überlegen vielleicht auch “was machen zu lassen”, weil wir dem dröhnenden Schönheitsideal nicht mehr gerecht werden. Forever young?! Puuuh….besser nicht, denn es geht um die innere Schönheit.

Es geht tatsächlich um Wellness für die Seele. Ich finde auch diese Plattitüden schwachsinnig wie: 50 ist das neue 40 oder 60 das neue 50… geht’s noch? Nein! Denn der Kopf ist reifer, das Herz glühender und der Körper nunmal älter. Deswegen bin ich trotzdem lebendig, fröhlich und mutig. Ich finde mit jedem Jahr wird man gelassener und schaut grisend um sich mit dem dankbaren Gefühl so manchen Pfad nicht mehr gehen zu müssen…

Wie geht es dem inneren Kind?

Mit 50 nochmal ein Kind? Kann man machen, wenn es denn noch geht – aber eigentlich will das innere Kind wahrgenommen und betreut werden. Wie steht es mit deiner Lebensfreude, dem Schalk in deinem Nacken und der Fähigkeit mal unbeschwert einfach rumzualbern und Spaß zu haben? Der bekommt mit der Reife Geist, steht auf einem ganz anderen Level, denn durch ihn schwingt auch die Dankbarkeit. Wir erkennen viel intensiver: Das Leben ist schön!

Die große Herausforderung für beide Geschlechter besteht darin, ihre Lebenssituation von innen heraus zu transformieren – ein Prozess, der einer seelischen Reifung gleichkommt. Allerdings erleben wir häufig, dass die Veränderungen im äußeren Leben gesucht werden und auch dort stattfinden. Ehen zerbrechen oder andere äußere “Katastrophen” bringen uns aus dem Gleichgewicht. Arbeitsplatzverlust, Krankheit oder andere Schwierigkeiten stellen sich in den Mittelpunkt unseres Lebens. Wir spüren intuitiv: Die sonnigen Zeiten, in denen scheinbar alles leicht und mühelos zu bewältigen war, sind vorbei. Wir müssen erwachsen werden und unserem inneren Selbst, das in dieser Lebenszeit zur reifen Frucht geworden ist, angemessenen Ausdruck und Raum geben.

Wanderung durch einen Urwald

Das Bild, das sich uns in dieser Lebensphase zeigt, gleicht einer Wanderung durch einen dichten Urwald, in dem wir uns mühsam den Weg bahnen müssen. Dorniges Gestrüpp, umgestürzte Bäume und Lianen behindern unseren Fortschritt und verlangsamen unser Tempo. Aber dann, endlich, lichtet sich der Wald, und wir stehen auf dem Gipfel. Plötzlich erkennen wir aus dieser neuen Perspektive die großartige Landschaft, die sich vor uns auftut. Wir fangen an, sie im größeren Zusammenhang zu verstehen. Ab der zweiten Lebenshälfte müssen wir lernen, in dieser erhabenen Landschaft, die wir nun überschauen, zu lesen. Wir betrachten fortan unser Leben aus einer höheren Warte und entwickeln die Fähigkeit, unsere gewonnene Lebensreife zunehmend anderen Menschen zugutekommen zu lassen.

In dieser Phase werden auch die körperlichen Veränderungen und die ersten Anzeichen des Alterns deutlich spürbar. Es stellt sich die Frage, was wir in unserem Inneren sterben lassen können. Was lohnt, neu belebt oder zum Erblühen gebracht zu werden? Die Werte, die wir ab dem 35. Lebensjahr gesammelt haben, festigen sich. Wir können uns mit den Fehlern, die unsere Eltern in unserer Erziehung gemacht haben, aussöhnen, ihnen vergeben und eine neue Beziehung zu ihnen aufbauen. Wer zu dieser Zeit immer noch seinen Eltern die Schuld für all das gibt, was im eigenen Leben schief läuft, hat sich möglicherweise nicht ausreichend entwickelt oder ist in seiner persönlichen Entwicklung stecken geblieben. Unser Geist, unser Ich, nimmt mehr und mehr Raum ein, da seine Kraft, die bisher an die körperliche und organische Entwicklung gebunden war, zunehmend frei wird.

Reife Früchte ernten

Es ist an der Zeit, eine menschliche Erfüllung zu entwickeln, ein Prozess, der bis etwa zum wirklichen Alter andauern wird. Die Früchte, die in dieser Zeit reifen, möchten wir der Welt und unseren Mitmenschen schenken. Doch die Frage lautet: Wem geben wir diese Früchte? Oder lassen wir sie lieber faul und ungenutzt verrotten oder sollen wir nicht doch lieber versuchen, andere davon zu überzeugen, sie zu probieren? Hier kommt die Astrologie ins Spiel. Sie unterstützt uns dabei, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Potenziale die zweite Lebenshälfte für uns bereithält. Astrologie kann uns helfen, unsere verborgenen Talente und Fähigkeiten ans Licht zu bringen und eine neue Kreativität zu entfalten.

Carl Jung und Rudolf Steiner stehen weise im Hintergrund und geben kluge Ratschläge. Jung würde wahrscheinlich betonen, wie wichtig es ist, unsere individuellen Seelenmuster zu erkennen und zu integrieren, um eine ganzheitliche Entwicklung zu ermöglichen. Steiner würde uns dazu ermutigen, unsere spirituellen Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten, um einen tieferen Sinn in unserem Leben zu finden. Aus Erfahrung weiß ich: Es ist von beidem etwas.

Astrologie gibt wertvolle Hinweise

Und ja, auch wenn die Astrologie manchmal belächelt wird, können wir nicht leugnen, dass sie uns wertvolle Einblicke in unsere Persönlichkeit und unsere Potenziale geben kann. Sie kann uns helfen, unsere Stärken und Schwächen zu verstehen und uns auf dem Weg der Selbstentfaltung unterstützen. Vielleicht können wir die Astrologie als eine Art Landkarte betrachten, die uns dabei hilft, die verborgenen Pfade der zweiten Lebenshälfte zu erkunden und neue Wege des Wachstums zu finden.

Also sind wir wohl beraten, die Reise durch die zweite Lebenshälfte als eine transformative Reise zu betrachten, die uns ermutigt, uns von innen heraus zu wandeln und zu reifen. Durch die Analyse unseres Geburtshoroskops können wir wichtige Informationen über unsere Persönlichkeit, unsere Talente und unsere Entwicklungsmöglichkeiten erhalten. Die Astrologie kann uns dabei helfen, unsere einzigartige Lebensreise zu navigieren und bewusste Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit unserem inneren Wesen stehen. Sie verrät uns den groben Fahrplan, den Sinn und das Etappenziel dieser Inkarnation. Das Jahreshoroskop verrät, was in den kommenden 12 Monaten an Lernkurven ansteht und beschreibt die kleinen Zwischenstationen deines Lebens. Meine astrologische Beratung bindet beides zusammen und bietet damit neue Perspektiven auf das eigene Sein, die aktuelle Zeitqualität und auf den nächsten Entwicklungsschritt. Individuelle Fragen können mit Tiefgang betrachtet und beleuchtet werden. Und darüber hinaus habe ich ein eigenes Webinar entwickelt, dass sich all diesen Themen widmet.

Ein wertvolles Werkzeug

Natürlich sollten und können wir die Astrologie nicht als alleinige Lösung betrachten. Sie ist aber ein wertvolles Werkzeug, das uns grandios unterstützen kann. Letztendlich liegt es an uns, unsere eigene Reise zu gestalten. Es erfordert Mut, sich den Herausforderungen der zweiten Lebenshälfte zu stellen und die nötigen Veränderungen vorzunehmen.

Also nehmen wir die Reise in und durch die zweite Lebenshälfte als eine Einladung an, uns selbst besser kennenzulernen, unsere verborgenen Potenziale endlich zu indentifizieren und zu entfalten und unser Leben aus einer erweiterten Perspektive zu betrachten. Versäume nicht, die Herausforderungen mit Humor und Gelassenheit anzugehen und freue dich darauf, dass uns die besten Jahre noch bevorstehen. Es ist nie zu spät, sich weiterzuentwickeln und ein erfülltes und sinnvolles Leben zu führen. Jede Krise ist letztendlich eine Chance, unsere eigene Magie zu entdecken und in die Welt zu bringen. Hast du den Zauberstab des Alters souverän und fröhlich in der Hand? Und: Wie wieviel Glitzer gib es in deinem Leben?

 

Meine Textanalysen

Wofür ist die Zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

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