Vollmond am 3. Juli 2023

Vollmond am 3. Juli 2023

Vollmond 3. Juli 2023

Von der Angst vor der

Macht in die Freiheit

Der Vollmond im Steinbock am 3. Juli lässt unsere Gefühle eher nicht schmelzen. Wir zeigen uns vermutlich zurückhaltend und wirken auf unsere Umwelt eher kühl und distanziert. Bevor wir uns so richtig öffnen, brauchen wir viel Sicherheit und so warten wir ab, wie sich die Geschehnisse in diesen Tagen entwickeln, bevor wir uns emotional darauf einlassen.

Steinbock wird mit Themen wie Macht, Autorität, Struktur, Verantwortung und Ambitionen in Verbindung gebracht. Der Vollmond in diesem Zeichen kann also auch auf eine Zeit hindeuten, in der diese Themen verstärkt im Vordergrund stehen. Es könnte Veränderungen in politischen oder wirtschaftlichen Strukturen geben oder eine Betonung von Hierarchien und gesellschaftlichen Normen.

Verantwortung und Karrierethemen

Auf der persönlichen Ebene sind Ernsthaftigkeit, Disziplin, Ausdauer, Verantwortung und Karrierethemen angezeigt. Es ist der perfekte Moment, sich auf berufliche oder langfristige Ziele zu konzentrieren, Pflichten zu erfüllen und Verantwortung zu übernehmen. Für alle, die nicht so richtig wissen, welcher Beruf zu ihnen passt, findet in meiner Textanalyse „Beruf & Berufung“ gut verständliche Hinweise, die ich auf Basis deiner Geburtsdaten für dich erstelle. Wer wissen möchte, ob die Zeit reif ist für einen Jobwechsel findet in einem individuellen Jahreshoroskop die Zeichen der Zeit der Zeit beschrieben.

Nicht zuletzt kann ich auch in meiner astrologischen Beratung gezielt auf deine Karrierewünsche und -ziele aber natürlich auch auf andere Lebensfragen eingehen. Auch dafür ist die Zeit genau richtig, denn der Steinbock-Vollmond kann dazu auffordern, sich mit den eigenen inneren Strukturen, Grenzen und Verpflichtungen auseinanderzusetzen und nach einem Gleichgewicht zwischen beruflichen Anforderungen und persönlichen Bedürfnissen zu suchen.

Auf’s Denken kommt es an

Die Sonne steht mit Merkur in einer Konjunktion und dieser dadurch auch in Opposition zum Mond. Wir bekommen dadurch einen klaren Hinweis, dass es in diesen Tagen besonders auch auf unser Denken ankommen wird. Der Krebs, in dem Sonne und Merkur stehen, wird mit Themen wie Emotionalität, Häuslichkeit, Familiensinn und dem persönlichen Bereich in Verbindung gebracht. Die Opposition zwischen dem Mond im Steinbock und der Konjunktion von Merkur und Sonne im Krebs kann die Herausforderung sein, eine Balance zwischen persönlichen und öffentlichen Angelegenheiten zu finden. Auch Spannung zwischen Gefühlen und Verstand sind angezeigt. Wir dürfen unsere eigenen emotionalen Bedürfnisse mit den praktischen Anforderungen des Lebens in Einklang bringen.

In die Vollmondachse funkt auch Jupiter im Tierkreiszeichen Stier, der vieles in dieser Zeit erleichtert. Vielleicht erwarten wir sogar, dass das Glück uns auf dem Silbertablett serviert wird. Sollte der Vollmond eher Frust statt Lust offenbaren, schauen wir vielleicht zu tief ins Glas oder trösten uns mit kulinarischen Genüssen… Uns offenbart sich das Potenzial für Wachstum, Fülle und Kommunikation mit einem rationalen und zielorientierten Ansatz. Wir zeigen uns emotional stabil und streben nach persönlichem Erfolg. Wir können uns gut auf unsere Ziele konzentrieren und finden eine tiefe Verbindung zu unseren Emotionen.

Lebensnahe Gestaltung des Alltags

Sonne und Merkur bilden ein Trigon zu Saturn in den Fischen, was uns eine lebensnahe Gestaltung unseres Alltags zusätzlich erleichtert. Wir legen eine gewisse Ernsthaftigkeit an den Tag und sind bereit, Verantwortung dafür zu übernehmen. Struktur und Disziplin sind das gefragte Gestaltungsmittel, mit denen wir Pläne schmieden. Wir sind bereit für diese zuzupacken und wenn nötig auch hart für sie zu arbeiten.

Beziehungen, die wir in diesen Tagen pflegen oder auch neu eingehen sind sehr lebendig. Erotik liegt in der Luft, denn Venus und Mars bilden eine Konjunktion. Im nahen Kontakt zu andern Menschen stehen wir leicht in Flammen. Auf der anderen Seite der Gefühlsskala sind wir auch schnell verärgert und so kann es auch reichlich Zoff geben. Venus steht natürlich für die Liebe, Harmonie und ästhetische Werte. Zu den beiden klassischen Liebenden gesellt sich noch Lilith, die darauf hinweist, dass es auch auf Unabhängigkeit und Freiheit ankommt. Sie möchte, dass wir gesellschaftliche Normen in Frage stellen. In der Summe ergibt das eine starke Energie der Selbstentfaltung. Unsere Ausdrucksweise ist ausgesprochen kreativ.

Soziale Unruhen

Auch soziale Unruhen sind mit diesem Trio durchaus im Bereich des Möglichen. Wir erleben möglicherweise Tage, in denen die Leidenschaft, das Begehren und das Streben nach individueller Selbstverwirklichung im Vordergrund stehen. Es wird notwendig sein, die eigenen Leidenschaften und Begierden anzunehmen, sie in kreative Ausdrucksformen umzuwandeln und einen gesunden Ausdruck der eigenen Sexualität und Individualität zu finden.

Uranus im Stier bringt im Quadrat zu diesen drei Protagonisten zusätzliche Spannungen, die ganz schön heftig werden können. Uns wird vielleicht schmerzlich bewusst, dass sich Nähe und Freiheit nur schwer miteinander vereinbaren lassen. In Beziehungen suchen wir vor allem Anregung und brauchen einen großen Spielraum mit der Möglichkeit, auch einmal etwas ohne den Partner zu unternehmen. Wir haben in diesen Tagen auch eine Vorliebe für Risiken, Abwechslung und Geschwindigkeit. Ganz klar steigt damit auch die Unfallgefahr, also lieber das Gaspedal nicht ganz heruntertreten. Unsere Aktivitäten haben etwas Originelles und Unberechenbares. Handlungsfreiheit ist uns wichtig. Es dürfte uns schwer fallen, auf Herausforderungen angemessen zu reagieren. Wir handeln schnell, ohne lange zu überlegen und – bei genauem Hinsehen – mit einer etwas exzentrischen oder rebellischen inneren Einstellung.

Zeit der Umwälzungen

Mundastrologisch ist eine Zeit der Umwälzungen, der unerwarteten Veränderungen oder des Aufbegehrens gegen bestehende Strukturen angezeigt. Wir sind eingeladen uns mit gesellschaftlichen Normen und Wertesystemen auseinander zu setzen. Ein kritischer Blick auf die Krisenherde der Welt machen schnell klar, dass es eine Zeit der Unruhe, Rebellion oder des Bedürfnisses nach Veränderung sein kann. Diese Spannungen werden bis Ende Juli noch dramatisch weiter zunehmen und sich möglicherweise sehr heftig entladen. Mehr dazu in meinem nächsten Blogbeitrag zum Neumond im Juli.

In meiner Community werde ich in dem monatlich stattfindenden Mitgliedszoom auch zu diesem Thema sprechen. Ich sortiere Euch ganz unverblümt die Gesamtperspektive auf die aktuellen Geschehnisse, gebe einen Ausblick, was kommen mag und stelle euch Lösungsansätze für die kollektive aber auch persönliche Gestaltung des Lebens vor. Motto: Lösungen statt Angst. Es wird auch Raum geben für Fragen und zum gemeinsamen Gespräch. Den Zugang zur Community bekommst du auf meiner Webseite. Du kannst aber ausnahmsweise auch ein Einzelticket in meinem Shop kaufen, um das Format kennenzulernen.

Konflikte oder Spannungen

Auf persönlicher Ebene weist dieser Aspekt auf Konflikte oder Spannungen zwischen deinem individuellen Selbstausdruck und dem Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität hin. Mars, Venus und Lilith symbolisieren dabei Aspekte der Leidenschaft, Liebe und des Tabubruchs, während Uranus für das Streben nach Freiheit und individueller Authentizität steht. Es kann notwendig sein, einen Ausgleich zwischen dem Wunsch nach individueller Selbstverwirklichung und den Bedürfnissen nach Sicherheit und Stabilität zu finden.

Jupiter und Saturn stehen mit einem Sextil zueinander. Das fördert unsere Fähigkeit unsere Vorstellungen und Visionen Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen. Wir finden ein gesundes Mittelmaß zwischen Expansionsdrang und Vorsicht, zwischen Maßlosigkeit und Verzicht. Durch einen gezielten Einsatz unserer Willenskraft können wir viel erreichen.

Spannungshöhepunkt am nächsten Neumond

Für immense Transformationskräfte sorgt das Quadrat von Pluto mit dem aufsteigenden Mondknoten, was den ganzen Juli hindurch anhält und zum nächsten Neumond, der am 17. Juli im Tierkreiszeichen Krebs stattfindet, einen Höhepunkt erreichen wird. Bildlich gesprochen werden wir in dieser Zeit von etwas Machtvoll-Faszinierendem in den Bann gezogen, was uns zugleich auch ängstigen wird. Vergleichbar ist das vielleicht mit dem Blick einer Schlange, die uns unwillkürlich innehalten lässt.

Die polarisierende Klimadebatte, die Diskussionen um die Künstliche Intelligenz, die Angst vor Krieg, Armut und Verderben beherrschen die Schlagzeilen, die immer weniger Menschen lesen wollen. Unsere Werte werden auf den Prüfstand genommen und wir dürfen uns entscheiden, welcher Seite dieser Medaille wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Wo viel Schatten ist, da ist auch viel Licht. Wenn die Machtapparate dieser Welt es nötig haben, die Menschen dermaßen dominant in Angst und Schrecken zu jagen, dann sollte dem bewussten Betrachter dieser Geschehnisse klar sein: Wir stehen tatsächlich vor einem Kipp-Punkt.

Kipp-Punkt ist nicht das Klima

Es ist aber weder das Klima, noch die KI oder der Krieg – es ist eher die Tatsache, dass sich immer mehr Menschen diesen Machtspielen entziehen. Viele Bürger, sehr viele, sind inzwischen systemunabhängig organisiert. Die Eigenverantwortung ist die Entdeckung dieser Zeit, die immer mehr um sich greift. Der Anbau von Obst und Gemüse für den Eigenverzehr, alternative Heilungsmethoden, neue Schulen, die privat organisiert sind, Genossenschaften, die für eine neue Unternehmenskultur stehen und die Entdeckung der geistigen Freiheit und der menschlichen Schöpferkräfte, sind die andere Seite dieser Medaille. Damit können die Konzernen, die die Welt bewegen, kein Geld verdienen. Sie müssen sich entweder wandeln oder werden irgendwann einfach implodieren.

Das Quadrat zwischen Pluto im Steinbock und dem aufsteigenden Mondknoten im Stier weist ganz klar auf die schon länger spürbare Spannung oder Krise in Bezug auf Machtstrukturen, Ressourcenverteilung oder finanzielle Angelegenheiten hin. Auch dieser Vollmond gibt uns Hinweise auf die Veränderungen oder Umwälzungen in diesen Bereichen. Die Herausforderung besteht darin, nicht in die Angst zu gehen, nicht um die eigenen Pfründe zu bangen, sondern im Vertrauen den Wandel oder die Transformation in diesen Bereichen zu akzeptieren und anzunehmen. Auch müssen wir uns dringend mit den Themen wie Kontrolle, Besitzansprüche oder dem Festhalten an veralteten Strukturen auseinandersetzen, damit wir nicht eines Tages aus lauter Angst in diktatorischen Systemen landen.

Pluto setzt uns unter Druck

Wir sind eingeladen unsere Muster, Überzeugungen oder Abhängigkeiten loszulassen, um persönliche Veränderung und Wachstum zu ermöglichen. Pluto setzt uns unter Druck, aber er zeigt uns auch ein Tool, was uns helfen wir. Er tut das auch an diesem Vollmond noch einmal mit dem Sextil zu Neptun. Es geht um nicht weniger, als um unsere Auseinandersetzung mit dem Nichts. Was trägt uns, was schafft in uns, was hilft uns?

Es sind immer nur die geistigen Kräfte. Wenn uns diese bewusst sind, dann können wir sie anrufen, um Hilfe bitten für die Gestaltungsfragen unseres Lebens auf individueller Ebene aber auch auf der gesellschaftlichen. Es geht schlicht darum, den Materialismus und seine Lernaufgabe abzuschließen und uns für diese Wandlung mit den Mitteln der spirituellen Weisheit oder kreativen Inspiration zu verbinden. Wir haben die Chance, gerade diese Krisenzeit als Möglichkeiten zu begreifen und zu ergreifen, tiefgreifende Veränderungen auf einer spirituellen Ebene zu erleben oder den Zugang zu verborgenen Ressourcen des Unbewussten zu finden. Schaffen wir das, erleben wir die Magie des Lebens und auch unsere Außenwelt wandelt sich gemäß unserer inneren Vorstellungen. In meinem Community-Zoom gehe ich ganz gezielt darauf ein, erkläre die Wirkkräfte und Werkzeuge und gebe einen Ausblick darauf, was die Menschheit werden will. Melde dich gleich an, die Plätze sind begrenzt.

Das Werkzeug der Engel

Der Vollmond im Steinbock beleuchtet also unsere irdische Ordnung und lädt uns ein, uns mit dem auseinanderzusetzen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Achten wir darauf, nicht der Angst auf den Leim zu gehen, die als Antagonist des Lebens unser Sein ganz schön lähmen kann. Verbinden wir uns besser mit den Wirkkräften von Mars, Venus und Lilith im Löwen. Geben wir unserem „Ich bin“ einen authentischen Ausdruck. Übernehmen wir die Verantwortung und gestalten wir selbstermächtigt die Bedingungen unserer Welt. Erinnere dich: Du bis hier als Pionier der neuen Zeit. Erhebe dich und benutze die Werkzeuge der Engel. Das sind deine Hände. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Du bist nicht allein. Verbinde dich mit deinen Seelenverwandten. Sie stehen bereits in deinem Leben. Hast du sie schon erkannt?

Meine Textanalysen

Seelenplan
Jahreshoroskop
Partnerschaft
Beruf
Kinderhoroskop
Wofür ist die Zeit reif?

Was sagen die Sterne?

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Meditation – viel mehr als eine Entspannungsübung

Meditation – viel mehr als eine Entspannungsübung

Meditation

Die heilende Kraft

der Meditation

Früher haben nur Spinner meditiert. Meditieren taten jene, die mindestens eine Meise hatten und – so das Weltbild nicht weniger, die es nicht besser wussten – durch das Raster dieser Gesellschaft durchgefallen waren. Heute denke ich: Hatten diese „Spinner“ es gut, denn die haben sich kraft der Meditation einige blaue Flecke auf der Seele erspart und so manchen Holzweg.

Heute weiß man längst um die heilende Kraft der Meditation auf Körper und Seele. Sie steigert die Konzentration, beeinflusst unsere Gesundheit und kann unser Denken, Fühlen und Wollen radikal verändern. Das lässt sich sogar auf Röntgenaufnahmen nachweisen, die eine veränderte Hirnstruktur zeigen, wenn ein Mensch über einen längeren Zeitraum hinweg meditiert. Selbst Schmerzen lassen sich weg meditieren, fanden Forscher heraus, die die Schmerzresistenz bei Zenmeditierenden unter die Lupe genommen hatten. Stress und seine Hormone werden gesenkt und damit die unangenehmen Begleiterscheinungen wie Bluthochdruck, Schlafstörungen, Übergewicht und Herzerkrankungen reduziert bis beseitigt. Auch Angstzustände, Stimmungsschwankungen und viele andere psychische Störungen lassen sich durch Meditationen positiv beeinflussen.

Meditation ist eine Sache des Willens. Dieser soll selbstverständlich gefestigt und entwickelt werden. Doch das alleine reicht nicht. Man braucht einen langen Atem, denn Meditation wirkt nicht von heute auf morgen. Auch hier gilt: Rhythmus ersetzt Kraft. Wer täglich über einen längeren Zeitraum meditiert, kann die positiven Effekte der Meditation kennenlernen. Eine Faustregel, wann der gewünschte Erfolg eintritt, kann auch ich nicht bieten, denn wann die Meditation greift, ist bei jedem Menschen anders. Allerdings weiß ich: Je freier man von jeglicher Erwartung anfängt zu meditieren, um so schneller hat man Spaß an der Sache.

Beschauliches Nachdenken

Was ist Meditation denn nun genau? Sie ist ganz pauschal gesagt eine geistige Übung, ein „beschauliches Nachdenken“. Mit einer definierten Seelenübung werden durch die willentliche Konzentration auf eine Tätigkeit, eine Wahrnehmung oder einen Gedanken unsere Seelenkräfte gestärkt und durchgeformt. Nicht verwechseln darf man die Meditation mit einer Art Entspannungsübung. Meditation – sie ist wesentlich mehr. Darum erzielt man mit falsch verstandener Meditation nicht nur Gutes, denn letztendlich strebt man damit eine Verbindung zu allem Geistigen an. Das ist nicht nur der eigene Geist, man berührt auch die geistigen Sphären und den seiner Mitmenschen, denn im Geistigen sind die Grenzen, die wir im Irdischen kennen, aufgelöst. Bevor man also beginnt zu meditieren ist Seelenhygiene absolut notwendig.

Das bedeutet, dass man sein Innenleben läutern oder anders gesagt reinigen muss. Nur Heiliges, Hohes sollte uns während der Meditation durch unsere Seele zielen, damit der gewünschte Effekt eintreten kann.  „Unreine“ Gefühle und Gedanken haben in einer Meditation eben so wenig zu suchen, wie man vermeiden sollte, eine solche Seelenstimmung mit in den Schlaf zu nehmen. Spüren und pflegen wir in uns Gedanken des Hochmuts, der Eitelkeit oder des Stolzes, schwappen diese Empfindungen ungebremst in die geistige Welt und sorgen dort, aber auch bei uns selbst, für nichts Gutes. Wer meditiert sollte das wissen und entsprechend verantwortungsbewusst und mit der notwendigen Andacht handeln.

Spielregeln beachten

Wer bereit ist diese Spielregeln zu beachten, kann mit Meditations-Übungen beginnen, die Rudolf Steiner den Menschen mitgegeben hat und die ich nach eigener Erfahrung für praktikabel und sehr empfehlenswert halte. Über allen steht die goldene Regel: „Wenn du einen Schritt vorwärts zu machen versuchst in der Erkenntnis geheimer Wahrheiten, so mache zugleich drei vorwärts in der Vervollkommnung deines Charakters zum Guten.“ Hat man einmal über mehrere Wochen konsequent meditiert, wird man feststellen: Man hat eine innere Ruhe selbst in hektischen Zeiten. Man wird viel aufmerksamer für seine Umwelt. Das Spektrum des Wesentlichen verändert sich und man kann über Dinge lächeln, die einen heute noch aufregen. Es lohnt, sich auf die Reise zu machen.