2. Neumond in der Jungfrau

2. Neumond in der Jungfrau

Neumond mit Sonnenfinsternis

Die Finsternis und
die Welt auf der Kippe

Am 21. September 2025 erleben wir einen besonderen Moment am Himmel: Einen zweiten Neumond im Zeichen Jungfrau, und zwar auf dem letzten Grad dieses Zeichens. Damit schließt sich ein Zyklus, als würde das Universum noch einmal eine Bilanz ziehen. Zugleich handelt es sich um eine partielle Sonnenfinsternis, was dem Ereignis zusätzliches Gewicht verleiht. Immer, wenn Sonne und Mond in einer Finsternis zusammentreffen, geht es nicht nur um einen Neubeginn, sondern auch um ein Unterbrechen des Gewohnten – ein Innehalten, das uns zwingt, bewusster hinzusehen.

Dieser Neumond ist reich an Konstellationen, die tief in das persönliche wie kollektive Geschehen hineinwirken. Wer genauer hinschaut, erkennt ein komplexes astrologisches Bild: eine Konjunktion von Sonne, Mond und Merkur, eine Drachenfigur mit Pluto, Uranus und Neptun, ein großes Trigon im Wasser sowie markante Spannungsaspekte zwischen Pluto, Mars, Uranus und Venus. Jede dieser Linien spricht eine deutliche Sprache.

Merkur in Konjunktion mit Sonne und Mond

Die Nähe von Merkur zum Neumond in der Jungfrau betont das Thema Klarheit, Analyse und Sprache. Dieser Aspekt lädt dazu ein, die eigenen Gedanken zu sortieren, präzise zu benennen, was ist, und Muster zu erkennen, die bisher im Verborgenen wirkten. Kommunikation gewinnt in dieser Zeit eine besondere Macht – Worte können heilen, aber auch verletzen. Die Einladung lautet, Sprache als Werkzeug der Wahrhaftigkeit zu nutzen, nicht als Mittel zur Manipulation.

Die Drachenfigur mit Pluto, Uranus und Neptun

Eingebettet ist der Neumond in eine seltene Drachenfigur, die von den drei großen transpersonalen Kräften gebildet wird: Pluto, Uranus und Neptun.

  • Pluto im Wassermann arbeitet unaufhörlich am Umbau gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Er legt frei, was hinter Fassaden verborgen ist, und zwingt zu radikaler Wahrhaftigkeit.

  • Uranus in den Zwillingen richtet seine revolutionäre Kraft auf Sprache, Information und Mobilität. Alles, was mit Kommunikation, Medien und geistigem Austausch zu tun hat, gerät in Bewegung.

  • Neptun im Widder (rückläufig in Richtung Fische) wirkt wie ein Scharnier: Er lässt uns zwischen Aufbruch und Rückschau schwanken und macht sichtbar, wie sehr wir in einer Übergangszeit leben.

Zusammen bilden diese drei Planeten mit Sonne und Mond ein mächtiges Symbol: Wir stehen zwischen Auflösung und Neubeginn. Die Vergangenheit zieht, doch die Zukunft ruft – und niemand kann sich dieser Bewegung entziehen.

Pluto im Quadrat zu Mars in der Waage

Ein besonders spannungsgeladener Aspekt ist das Quadrat von Pluto im Wassermann zu Mars in der Waage. Hier prallen tiefer Transformationsdruck und der Wunsch nach diplomatischer Ausgleichung aufeinander.

  • Politisch kann das als Bruch von Koalitionen oder als harte Machtkämpfe hinter höflicher Rhetorik sichtbar werden.

  • Persönlich spüren wir, wie Konflikte nicht mehr durch oberflächliche Höflichkeit lösbar sind. Pluto verlangt Wahrhaftigkeit, Mars wird auf seine Essenz zurückgeführt: klare, faire Durchsetzung, die Beziehung nicht als Bühne, sondern als Verantwortungsraum begreift.

Uranus im Quadrat zu Venus in der Jungfrau

Ein zweiter Spannungsaspekt betrifft Uranus in den Zwillingen im Quadrat zu Venus in der Jungfrau. Hier wird das Thema Werte, Beziehungen und Alltag aufgerüttelt.

  • Ökonomisch geht es um Routinen, die ihren Halt verlieren, Verträge, die überprüft werden müssen, und Alltagsmuster, die nicht mehr selbstverständlich gelten.

  • Persönlich zeigt sich, wie sehr Beziehungen oder Lebensstile im Automatikmodus laufen – und wie heilsam es sein kann, wenn wir uns bewusst fragen: „Was ist mir wirklich wert, und was bin ich bereit zu pflegen, zu nähren und zu reparieren?“

Mars und Venus im Sextil – der Ausweg

Zwischen den Spannungen von Pluto–Mars und Uranus–Venus öffnet sich ein Sextil zwischen Mars und Venus. Es ist wie ein verdeckter Seitenausgang aus dem Getümmel: Hier liegt die Einladung, Tatkraft und Werte in Einklang zu bringen. Handeln im Takt des Wesentlichen – nicht aus Reflex, sondern aus Bewusstsein. Wer diesen Weg wählt, findet einen Ausgleich zwischen klarer Durchsetzung (Mars) und achtsamer Fürsorge (Venus).

Chiron im Widder in Opposition zu Mars in der Waage

Eine weitere Achse spannt sich zwischen Chiron im Widder und Mars in der Waage. Sie legt eine alte Wunde frei: das Recht, als „Ich“ zu wirken, und die gleichzeitige Herausforderung, dieses Ich in ein tragfähiges „Wir“ einzubetten.

  • Chiron erinnert an Erfahrungen, in denen der eigene Wille beschämt oder gebrochen wurde.

  • Mars in der Waage neigt dazu, sich zwischen Optionen zu verzetteln oder Konflikte aus Angst vor Disharmonie zu vermeiden.

Die Opposition ruft uns dazu auf, Reife zu entwickeln: den Mut des Widders mit der Balance der Waage zu verbinden. Ein klares „Ich bin da“ und zugleich ein „Ich sehe dich“.

Das große Trigon im Wasser

Einen wichtigen Gegenpol zu den Spannungen bildet ein großes Trigon im Wasserzeichen, das den aufsteigenden Mondknoten, Jupiter und Lilith verbindet. Dieses Bild erinnert uns daran, dass wir nicht allein sind, sondern in größere geistige Zusammenhänge eingebettet. Es eröffnet Räume von Intuition, Inspiration und Verbundenheit – und verweist darauf, dass Transformation nicht nur durch äußere Kämpfe geschieht, sondern auch durch innere Rückbindung an das Spirituelle.

Quintessenz – Ende und Anfang zugleich

Dieser Neumond ist kein beiläufiges Ereignis. Als Finsternis trägt er den Charakter eines Umbruchs: das Ende alter Muster und den Beginn neuer Wege. Er verlangt Klarheit, Wahrhaftigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – im persönlichen wie im kollektiven Leben.

Gleichzeitig schenkt er uns die Erinnerung, dass wir schöpferische Wesen sind. Jeder Gedanke, jedes Wort, jede Handlung ist ein schöpferischer Akt. Wir müssen nicht im Fraktal alter Muster gefangen bleiben – wir können im Augenblick Neues hervorbringen, aus Freiheit und Bewusstsein.

Was du jetzt tun kannst

  • Nimm dir Zeit für klare Gedanken: Schreibe auf, was du wirklich halten willst – und was dich nur noch festhält.

  • Achte auf deine Worte: Sprich präzise, benenne die Wahrheit, vermeide Manipulation.

  • Handle bewusst: Wähle kleine, konkrete Schritte, die im Einklang mit deinen Werten stehen.

  • Spüre die Balance von Ich und Wir: Erkenne deine Bedürfnisse – und achte zugleich auf das Gegenüber.

  • Verbinde dich mit dem Größeren: Suche bewusst die Stille, um die geistige Dimension deines Lebens zu spüren.

Dieser Neumond zeigt uns, dass wir mitten in einer Übergangszeit stehen. Alte Strukturen lösen sich auf, neue Formen sind noch nicht greifbar. Doch gerade in diesem Schwebezustand liegt die Freiheit, Neues aus uns selbst heraus zu schöpfen. Jeder Schritt, den wir bewusst setzen, ist ein Same für das „Neue Wir“ – eine Kultur der Klarheit, Verantwortung und Verbundenheit. 

Mehr über den Neumond mit seiner partiellen Sonnenfinsternis erfährst du in meinem aktuellen Video. 

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Finsternisse Impulsanalyse

Zwei Finsternisse –
eine innere Schwelle

Im September treffen sich eine totale Mondfinsternis und eine partielle Sonnenfinsternis. Der Vollmond in den Fischen öffnet seelische Tiefen, der zweite Neumond in der Jungfrau verlangt Klarheit und Konsequenz.

Ich habe eine persönliche Impulsanalyse dazu erstellt – auf dein Horoskop bezogen, tiefgehend und wegweisend. Sie begleitet dich durch diesen Wendemonat und zeigt, was jetzt zu Ende geht – und was neu beginnen will.

Ein Kreuz der Kräfte –
eine innere Weggabelung

Zum Neumond in der Waage spannt sich ein Großes Kreuz über den Himmel. Vier Richtungen ziehen zugleich, und gerade darin liegt der Wendepunkt: Balance finden, wo Gegensätze aufeinandertreffen. Dieser Neumond verlangt Klarheit, Mut und die Bereitschaft, deine Haltung neu auszurichten. Aus Spannung wird Richtung – wenn du sie bewusst wählst.

Ich habe dazu eine persönliche Impulsanalyse erstellt – auf dein Horoskop bezogen, klar und tiefgehend. Sie zeigt dir, wo Spannung dich fordert, was zu Ende geht – und wo du jetzt mit innerer Kraft neu beginnen kannst.

Impulsanalyse Großes Kreuz

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Fragst du dich: „Warum wiederholt sich dieses Problem immer wieder?“, „Was ist meine Aufgabe?“, “Wie soll ich mich nur entscheiden?” oder „Wie finde ich meinen Weg?“

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Ilona Krämer
Zwei Finsternisse – eine Schwelle

Zwei Finsternisse – eine Schwelle

Finsternisse

Was der September 2025 in dir aufbricht – und sich neu zusammenfügt

Es gibt Zeiten, in denen sich das Leben nicht geradlinig fortsetzt, sondern innehält, verdichtet, fragt. Zeiten, in denen das Sichtbare für einen Moment zurücktritt – und etwas anderes in den Vordergrund tritt. Das Unausgesprochene. Das Ungelebte. Das Unüberhörbare.

Der September 2025 ist genau eine solche Zeit. Er bringt zwei außergewöhnliche Himmelsereignisse mit sich: eine totale Mondfinsternis am siebten September und eine partielle Sonnenfinsternis am einundzwanzigsten. Zwei Finsternisse, wie zwei Tore. Dazwischen ein Schwellenraum. Ein Übergang, der nicht äußerlich stattfindet – sondern tief im Innern.

Eine Zäsur der Zeit

Finsternisse sind immer mehr als astronomische Ereignisse. Sie sind Zäsuren im Rhythmus der Zeit. Sie unterbrechen das Licht, um die Wahrheit zu zeigen. Und sie wirken über den Moment hinaus. Die Themen, die sie aufwerfen, begleiten uns oft ein halbes Jahr – manchmal ein ganzes Leben.

Der Vollmond im Zeichen Fische am 7. September2025 bringt die erste Welle. Eine totale Mondfinsternis in einem Wasserzeichen – das ist nicht einfach ein Wechsel der Stimmung, sondern ein tiefer seelischer Spiegel. Es geht um das, was sich nicht kontrollieren lässt. Um die inneren Räume, die wir lieber meiden. Um die Intuition, die sich nicht mehr wegschieben lässt. Und um das Loslassen von Illusionen, die längst überlebt sind.

Zwei Neumonde in der Jungfrau

Doch es bleibt nicht beim Loslassen. Denn nur zwei Wochen später, am 21. September, folgt ein zweiter Neumond im Zeichen Jungfrau – diesmal mit einer Sonnenfinsternis. Zwei Neumonde im selben Zeichen innerhalb eines Monats sind selten. Sie markieren nicht nur ein Thema, sondern seine Vertiefung. Und die Sonnenfinsternis betont: Hier beginnt etwas Neues. Aber nicht auf der Oberfläche. Sondern dort, wo du dich selbst in Frage stellst.

Zwischen diesen beiden Finsternissen entfaltet sich ein innerer Raum, in dem du erkennen kannst, was reif ist für Wandlung – und was du neu in die Welt bringen willst. Es ist eine Einladung an dich, die Trennung zwischen Intuition und Ordnung, zwischen Gefühl und Klarheit, zwischen Vertrauen und Verantwortung zu überwinden.

Größere planetarische Prozesse

Diese beiden Finsternisse wirken nicht isoliert. Sie sind eingebettet in größere planetarische Prozesse, die ihre eigene Sprache sprechen. Saturn und Neptun stehen in Opposition zur Sonne. Zwei Planeten, die kaum gegensätzlicher sein könnten – und doch in ihrer Vereinigung die tiefste spirituelle Arbeit anstoßen: die Heilung der Illusion durch Konfrontation mit der Wirklichkeit. Was ist echt? Was bleibt, wenn das Bild zerbricht? Was trägt dich wirklich?

Mars aktiviert beide Finsternisse. Anfang September steht er im Quadrat zu Pluto. Das erzeugt Spannung, Reibung, Widerstand. Es ist der Moment, in dem du nicht mehr ausweichen kannst. Später, zum Neumond, steht Mars im Trigon zu Saturn und Neptun – und eröffnet die Möglichkeit, deine Energie neu zu bündeln. Nicht gegen das Leben, sondern für dich.

Und auch Pluto wirkt im Hintergrund – rückläufig, aber unverkennbar. Seine Botschaft ist eindeutig: Es geht nicht um kosmetische Veränderungen, sondern um echte Transformation. Um das, was nicht mehr zurückkommt. Und um das, was neu entstehen will, wenn du bereit bist, dich auf das Wesentliche einzulassen.

Eine Einladung zur Wahrheit

In dieser Zeit der Finsternisse liegt ein Angebot verborgen. Kein Versprechen von Leichtigkeit, aber eine Einladung zur Wahrheit. Wer bereit ist, hinzuschauen, kann in diesen Wochen etwas Entscheidendes erkennen – über sich selbst, über die eigenen Muster, über den inneren Ruf, der längst gehört werden will.

Deshalb habe ich eine Impulsanalyse entwickelt, die genau diesen Prozess aufgreift. Sie umfasst beide Finsternisse, ist individuell auf dein Horoskop abgestimmt und zeigt dir, wie diese besonderen Konstellationen auf deine seelische Entwicklung wirken. Welche Themen dich fordern. Welche Türen sich öffnen. Und was du jetzt entscheiden darfst, um deinem inneren Weg treu zu bleiben.

Diese Analyse beider kosmischer Ereignisse sind eigentlich zwei Analysen in einer. Sie ist ein Spiegel. Und sie ist ein Kompass für jene, die nicht nur durchhalten wollen, sondern gestalten. Du erhältst zwei zusammenhängende Deutungen als persönliche, schriftliche Begleitung. Klar, tief, berührbar.

Dir fehlen die Worte für das, was ist?

Wenn du spürst, dass etwas in dir auf Veränderung drängt, aber du noch keine Worte dafür hast, dann ist diese Analyse für dich genau das richtige. Wenn du das Gefühl hast, dass du nicht mehr zurück, aber auch noch nicht ganz vorwärts kannst, dann wirst du in diesen Zeilen Antworten finden. Und wenn du bereit bist, die Sprache des Himmels als Spiegel deiner inneren Welt zu lesen, dann wirst du den Sinn dieser Schwelle erkennen.

Die umfangreiche Impulsanalyse zu den Finsternissen im September 2025 kostet 39 Euro. Sie ist ein Geschenk an deine eigene Tiefe – und ein Angebot, das dich nicht drängt, sondern begleitet. Denn manchmal braucht es keine großen Entscheidungen. Sondern einen Moment der Klarheit, der dich wieder mit dir selbst verbindet.

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Ilona Krämer
Neumond am 24. Juli 2025

Neumond am 24. Juli 2025

Neumond im Löwen

Was, wenn wahre Größe

ganz still beginnt?

Stell dir vor, du liegst im Liegestuhl. Sommerwärme auf der Haut. Das Zirpen der Grillen begleitet deine Gedanken. Vielleicht ein Glas Weißwein in der Hand. Für einen Moment fühlt sich alles leicht an – fast wie früher, als das Leben noch weniger Fragen und mehr Zuversicht kannte.

Doch während du dich entspannst, braut sich am Himmel eine Konstellation zusammen, die dich wachrütteln will. Der Neumond im Löwen am 24. Juli ist keine Einladung zum Dösen, sondern ein Weckruf für deine Würde.

Zwischen Sehnsucht und Wahrheit: Löwe trifft Pluto

Löwe – das Zeichen des Stolzes, der Selbstachtung, des inneren Lichts. Eigentlich steht dieser Neumond dafür, dich kraftvoll in deiner Größe zu zeigen. Doch Sonne und Mond stehen Pluto im Wassermann gegenüber. Und Pluto fragt nicht nach deinem äußeren Auftritt. Er will wissen, ob deine Stärke echt ist.

  • Wo spielst du mutig – und wo fühlst du dich in Wahrheit klein?
  • Wo willst du glänzen – statt zu dienen?
  • Und wo trägt dein Ego ein Löwenkostüm, um seine Angst zu tarnen?

Pluto reißt Masken herunter. Nicht, um dich bloßzustellen – sondern um dich in deine Integrität zurückzuführen.

Chiron und die Verletzbarkeit echter Stärke

Als ob das nicht genug wäre, drückt Chiron im Widder genau auf die Stellen, an denen du dich selbst nicht leben traust. Wo du zögerst, statt zu handeln. Wo du dich wie Garfield fühlst – überfüttert mit Information, aber ohne Feuer.

Chiron erinnert dich daran, dass Größe nichts mit Lautstärke zu tun hat. Sondern mit innerer Ausrichtung. Mit der Bereitschaft, dich trotz Verletzlichkeit zu zeigen. Und Verantwortung zu übernehmen – für das, was du bist.

Ein globaler Morast – und deine persönliche Frage

Gleichzeitig fühlt sich die Welt instabil an: Rückläufige Planeten (Pluto, Neptun, Saturn, Merkur) ziehen alles nach innen. Die kollektive Energie wirkt wie zäher Morast. Nichts geht leicht. Vieles zieht sich. Die äußere Bühne gleicht einer Mischung aus Tragödie und Farce.

Was das mit dir zu tun hat?

Vielleicht spürst du genau jetzt, wie fragil deine bisherigen Sicherheiten sind. Wie wenig du dich auf das Außen verlassen kannst. Und wie laut die Frage wird:

  • Was bleibt, wenn alles andere wankt?

Dein inneres Königreich – mehr als ein schöner Gedanke

Der Neumond im Löwen erinnert dich an etwas, das niemand im Außen zerstören kann: Dein inneres Königreich. Jenen stillen Ort in dir, an dem Würde, Klarheit und Mut wohnen. Auch dann, wenn niemand klatscht. Auch dann, wenn die Bühne leer bleibt.

Welche Rolle willst du ab jetzt spielen – auf deiner Lebensbühne und im großen Welttheater?

Mars, Venus und der Spagat zwischen Kontrolle und Vertrauen

Mars in der Jungfrau analysiert, zweifelt, optimiert. Er will Fehler finden – und beseitigen. Und Venus in den Zwillingen? Die flirtet lieber mit Möglichkeiten. Spielt mit Gedanken, ohne sich festzulegen.

Zusammen wirken die beiden wie ein Paar, das sich ständig unterbricht: Der eine will Ergebnisse. Die andere will Vielfalt.

Doch das Leben lässt sich nicht durchplanen. Und Liebe, Sinn, Wandel – sie entstehen dort, wo du die Kontrolle loslässt.

Der aufsteigende Mondknoten: Eine Einladung zur Hingabe

Mit seiner Opposition zu Mars zeigt der aufsteigende Mondknoten in den Fischen: Deine Entwicklung liegt im Vertrauen. Nicht in der Kontrolle. Im Mitgefühl. Nicht in der Effizienz.

Das klingt spirituell – und ist gleichzeitig brutal konkret. Denn es fordert dich auf, innerlich still zu werden. Weniger zu managen. Mehr zu spüren. Dich nicht mehr über Leistung zu definieren, sondern über Verbundenheit.

Die politische Bühne als Spiegel: PR statt Integrität

Was am Himmel wirkt, zeigt sich auch in der Politik: Mars regelt, Venus verpackt, der Mondknoten schweigt. Wir erleben PR-Sprache statt Wahrheit. Verordnungen statt Mitgefühl. Systemerhalt statt Menschlichkeit.

Lilith im Skorpion bringt genau das ans Licht. Sie duldet keine Inszenierungen. Sie reißt die Vorhänge herunter. Und sie fragt:

  • Was ist echt? Und was hast du dir nur schön geredet – aus Angst vor der Wahrheit?

Merkur rückläufig im Löwen: Worte auf dem Prüfstand

Merkur spricht. Doch rückläufig stolpert er über sich selbst. Was er sagen will, trifft nicht ins Herz. Was er meint, klingt plötzlich hohl.

Und Lilith? Sie hört nicht, was du sagst – sondern was du wirklich meinst.

Diese Konstellation fordert dich auf, deine Sprache zu reinigen. Deine Kommunikation auf Wahrhaftigkeit zu prüfen. Nicht, um verletzend zu sein – sondern um dich zu befreien. Denn echte Würde braucht keine Show. Sie lebt von deiner Klarheit.

Saturn-Neptun: Träume in Form bringen

Im Hintergrund wirkt eine mächtige Konjunktion: Saturn und Neptun, beide rückläufig im Widder. Diese Verbindung prägt unsere Zeit. Sie fordert:

  • Bringe deine Vision auf die Erde.
  • Strukturiere deine Spiritualität.
  • Verleihe deinem Inneren eine Form, die trägt.

Doch rückläufig geht es nicht um Aktion. Sondern um Innenschau. Um die Frage: Ist das, was du tust, wirklich DEINS? Oder lebst du gerade ein fremdes Drehbuch?

Im Einklang mit der geistigen Triade

Saturn-Neptun im Trigon zum Neumond im Löwen – das ist ein Geschenk. Ein stiller Strom, der dich mit deiner Tiefe verbindet. Mit deiner Würde. Und mit deiner Vision.

Und dann ist da Uranus im Sextil. Der Blitz der Zukunft. Der dich erinnert:

  • Du kannst anders leben. Du darfst neue Wege gehen.
  • Du darfst dich lösen – von dem, was du aus Pflicht getan hast.
  • Du darfst gestalten – aus deinem innersten Wesenskern.

Was du jetzt tun kannst

  • Nimm dir bewusst Zeit für Stille. Nicht als Rückzug, sondern als Kraftquelle.

  • Erkenne, wo du dich hinter Worten versteckst – und sprich deine Wahrheit.

  • Spüre den Unterschied zwischen echter Verantwortung und lähmender Selbstoptimierung.

  • Löse dich von Rollenbildern, die dir nicht mehr dienen.

  • Beginne, dein Leben so zu strukturieren, dass es deinem inneren Ruf entspricht.

Und wenn du Begleitung willst?

Der Neumond im Löwen kann ein Wendepunkt sein. Nicht, weil er dir alles abnimmt – sondern weil er dich erinnert, was in dir steckt.

Wenn du spürst, dass du tiefer einsteigen möchtest – nicht nur in astrologische Deutungen, sondern in ein echtes inneres Wachstum – dann ist der Circle of Clarity für dich da.

Dort begleite ich dich, Woche für Woche, durch die Zeitqualität. Mit konkreten Impulsen, persönlicher Unterstützung und Raum für deine Fragen. Kein Programm von der Stange. Sondern ein Ort, an dem du deine Wahrheit neu entdeckst – und leben lernst.

👉 Hier findest du alle Infos:
www.ilona-kraemer.de/circle-of-clarity-seite

Zum Schluss: Du brauchst keine Krone – du brauchst Klarheit

Wahre Größe beginnt nicht mit Applaus. Sondern mit einem Moment der Ehrlichkeit. Mit einem leisen Ja zu dem, was du in Wahrheit bist.

Dieser Neumond lädt dich ein, deinem inneren Licht zu vertrauen. Auch wenn das Außen laut und fordernd bleibt. Auch wenn du noch keine Antworten hast.

Denn vielleicht liegt genau in diesem Nichtwissen deine größte Kraft:
Die Fähigkeit, deinem Leben eine Richtung zu geben, die nicht auf Angst – sondern auf Wahrheit gründet.

Und das ist, was der Löwe in dir wirklich will.

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Impulsanalyse "Geistige Triade"

Pluto, Neptun und Uranus – die geistige Triade formt dein Schicksal
Diese Analyse öffnet deinen Blick für das Wirken der drei großen Transformatoren deiner Zeit. Sie zeigt, wie deine tiefste Wahrheit, deine höchste Vision und deine radikalste Befreiung jetzt zusammenfinden. Spüre, wo deine Seele reifen und dein Leben sich erneuern will mit den spannenden Hinweisen des Kosmos.

Saturn und Neptun verbinden Struktur mit Sehnsucht
Was passiert, wenn das Festeste und das Grenzenloseste aufeinandertreffen? Diese Analyse zeigt dir, wo du deine Visionen erden und wo du deine Mauern niederreißen darfst. Sie führt dich dorthin, wo deine Träume Form gewinnen – und deine Realität endlich Raum bekommt für das, was du wirklich bist.

Sirius & Jupiter

Sirius und Jupiter – das Tor zu deiner königlichen Größe.
Wenn Sirius auf Jupiter trifft, öffnet sich eine Zeit, in der deine innere Weisheit auf weltliche Entfaltung trifft. Diese Analyse zeigt dir, wo du jetzt deine größte Vision erheben und mit Mut, Würde und Weitblick verwirklichen kannst. Für alle, die ihre wahre Größe leben wollen durch die Kraft der Erkenntnis.

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Ilona Krämer
Neumond am 25. Juli 2025

Neumond am 25. Juli 2025

Neumond im Krebs

Zwischen Geborgenheit und Wahrheit: Der Ruf deiner Seele

Der Neumond im Krebs ist ein gleichsam intensiver Moment. Wenn sich Sonne, Mond und Jupiter in diesem empfindsamen Wasserzeichen vereinen, entsteht eine seelische Tiefe, die kaum in Worte zu fassen ist. Es ist, als würde sich für einen Augenblick eine innere Tür öffnen – dorthin, wo unsere ursprüngliche Sehnsucht wohnt: nach Zugehörigkeit, nach Geborgenheit, nach einem Ort, an dem wir gemeint sind.

Die Krebsenergie erinnert uns an unsere innere Heimat. Sie ist weich, empfindsam, nährend – und zugleich voller Kraft. Denn dort, wo wir uns sicher fühlen, kann Heilung geschehen. Diese Zeitqualität lädt dich ein, dich zu besinnen auf das, was dich wirklich nährt. Auf das, was du vielleicht verloren hast. Und auf das, was in dir noch immer auf dich wartet. Der kardinale Krebs ist nicht nur ein gefühlvoller Warmduscher. Seine Schattenseiten können einem wirklich auf die Nerven gehen, denn er ist dann launisch, nachtragend, schrullig und irgendwie ein Sonderling. Er kann bei jeder Kleinigkeit explodieren, ist ein bisschen unberechenbar, grüblerisch und verdrießlich. Der Krebs kann ziemlich egozentrisch sein, daher sollten wir in diesen Tagen überprüfen, woher der innere Ruf wirklich kommt: Vom Ego oder wirklich von deinem Ich.

Besondere Weitung dank Jupiter

Mit Jupiter an der Seite von Sonne und Mond kommt eine besondere Weitung ins Spiel. Es geht nicht nur um Gefühle – es geht vor allem auch um Sinn. Um das größere Ganze hinter deinen Empfindungen. Jupiter fragt nicht: Was hast du erlebt? Sondern: Wofür war es gut? Welche Wahrheit liegt unter deinen Wunden? Welche Kraft erwächst aus deiner Verletzlichkeit?

Gerade jetzt darf das innere Kind sich zeigen. Nicht als etwas, das geheilt werden muss – sondern als ein Wesen, das dich an das erinnert, was wirklich zählt. An deine Wahrheit, an deine Zartheit, an deine Sehnsucht. Vielleicht spürst du, wie alte Schutzmuster sich lockern. Wie du aufhörst, dich zu verstecken. Weil du beginnst, dir selbst wieder zuzuhören und nicht nur dem Getöse im Außen.

Tiefe Rückverbindung

In dieser Konstellation liegt die Möglichkeit einer tiefen Rückverbindung mit jener geistigen Kraft, die dich seit jeher begleitet. Vielleicht fühlst du dich ihr näher, wenn du still wirst. Wenn du zulässt, dass nicht nur dein Verstand, sondern auch dein Gefühl in Resonanz mit deiner Ideenwelt den Weg weist.

Der seelische Kompass wird jetzt neu justiert. Es geht nicht mehr darum, dich anzupassen oder zu funktionieren. Sondern darum, dich auszurichten auf das, was dich im Innersten stärkt. Du musst nicht wissen, wie das geht. Es genügt, dass du bereit bist, hinzuhören. In dich hinein. In deine Geschichte. In das, was dich ruft. Und manchmal offenbart sich genau dort ein Ort der Geborgenheit – nicht im Außen, sondern in dir sselbst.

Wie ein Prüfstein

Der Neumond im Krebs steht im Spannungsfeld zur Konjunktion von Saturn und Neptun im Widder. Diese Begegnung dieser beiden wuchtigen Ballungen ist wie ein Prüfstein – für das, was wir glauben, für unsere diffusen Ängste und für das, was uns wirklich trägt. Neptun flüstert uns Träume zu, Bilder, Sehnsüchte, das große Einssein. Saturn hingegen stellt Fragen. Ist das tragfähig? Ist das real? Ist das deine Wahrheit – oder eine Geschichte, die du dir nur selbst immer wieder erzählst, weil sie so vertraut ist und so hübsch klingt, weil du die Vergangenheit mir der Zeit immer wieder aufgerüscht und ausgeschmückt hast?

Die Konjunktion dieser beiden Planeten im Widder steht für einen tiefgreifenden Umbruch. Es beginnt eine neue geistige Ordnung – im Außen und natürlich in dir. Saturn will Struktur. Neptun will Auflösung. Im Widder trifft beides auf deinen Willen, auf dein Ich, auf den Mut, für das einzustehen, was du als wahr erkannt hast. Und das bedeutet: Die alten Geschichten müssen sich jetzt beweisen. Nicht durch Worte. Sondern durch Klarheit. Und durch das Tun. In der Zerrform ist das jetzt die Stunde der Kriegstreiber, der ewig Gestrigen, die an ihren einst eroberten Schollen hängen, seien diese nun eine Weltanschauung, Landesgrenzen, Machtansprüche oder Raffgier.

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Das Quadrat zum Neumond in Krebs bringt eine Spannung zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Was du dir wünschst, ist vielleicht nicht mehr im Einklang mit dem, was jetzt möglich oder stimmig ist. Vielleicht hast du dich an ein Bild gewöhnt, das du von anderen, von dir und deinem Leben gemalt hast. Aber dieses Bild beginnt zu verblassen, wie ein Kassenbon auf Thermopapier. Nicht, weil du versagt hast. Sondern weil deine Seele dich auf das nächste Level führen will.

Aber Achtung. Ist Neptun im Spiel, besteht immer auch die Gefahr der Täuschung. Gehst du mit diesen neptunischen Eigenschaften in Resonanz, dann hältst du möglicherweise an etwas fest, das längst zu eng geworden ist. Du verwechselst Illusion mit Intuition und glaubst anderen mehr als dir selbst. Doch genau darin liegt die Einladung: hinzusehen. Ehrlich, nüchtern und mit offenem Herzen. Denn die Wahrheit – das ist vielleicht das Kostbarste in dieser Zeit. Dabei denke ich nicht an ein moralisches Konzept. Sondern an diesen berühmten innerer Ort, an dem du still wirst und weißt: Das bin ich. Das ist echt. Das ist mein Weg. Klar, manchmal ist dieser Weg unbequem. Aber er ist deiner und in bewussten Momenten liegt er auch klar vor dir.

Wahrheit ist eine Entscheidung

Wahrheit ist kein Gefühl. Sie ist eine Entscheidung. Eine, die du immer wieder neu triffst. Wenn du deine Projektionen zurückholst. Wenn du Verantwortung übernimmst. Wenn du den Mut findest, inmitten aller Unsicherheiten zu sagen: Das ist mein Maßstab. Dafür stehe ich. Diese Zeit fragt dich nicht, was du gerne hättest. Sie fragt dich: Was ist wahr – und bist du bereit, danach zu leben?

Jenseits der kraftvollen Hauptachsen dieses Neumondes wirken feinere, fast leise Konstellationen – und gerade sie machen das Gesamtbild so vielschichtig. Es ist, als würde der Himmel dir nicht nur eine Richtung weisen, sondern eine innere Tiefe eröffnen, in der sich dein Denken, Fühlen und Handeln neu aufeinander abstimmen dürfen. Nicht mehr getrennt – sondern verbunden.

Was hat bleibenden Wert?

Venus im Stier im Sextil zum aufsteigenden Mondknoten in den Fischen wirft dabei eine leise, aber bedeutende Frage auf: Was ist für dich von bleibendem Wert? Nicht was du begehren, festhalten oder sichern willst – sondern was dich im Innersten nährt. Es geht um Verbundenheit, nicht um Besitz. Um Echtheit in Beziehungen. Um die Fähigkeit, Liebe nicht als Konzept, sondern als gelebte Präsenz zu begreifen. Diese Venus kennt den Wert der Stille, die Kraft eines Blickes, die Tiefe eines Ja, das nicht laut sein muss, sondern echt und kein getarntes Vielleicht. Durch das Sextil zum Mondknoten entsteht eine Zeitqualität, die dich mit deiner seelischen Aufgabe verbindet  – jenseits von Romantik oder Rollenerwartungen. Was willst du wirklich und was hat für dich wirklich Wert?

Deine Gedanken gewinnen in diesen Tagen an Tiefe. Merkur im Krebs verbindet das Bedürfnis nach emotionalem Ausdruck mit einer feinen, inneren Wahrnehmung. Worte entstehen weniger aus dem Kopf, sondern aus dem Gefühl. Sie berühren, weil sie aus einer echten inneren Bewegung kommen.

Ein stiller Raum

Das Trigon zur Saturn-Neptun-Konjunktion verstärkt diese Qualität auf besondere Weise. Es entsteht ein stiller Raum, in dem Sprache reifen darf. Wo zuvor vielleicht Unsicherheit oder Schweigen war, wächst jetzt das Vertrauen, dich auszudrücken – mit Feingefühl, mit Klarheit, mit einem neuen Bewusstsein für das, was wesentlich ist.

Diese Konstellation unterstützt Gespräche, die in die Tiefe führen. Sie lädt dich ein, deinem inneren Erleben eine Stimme zu geben – auf sanfte, ehrliche Weise. Die Verbindung zu Saturn schenkt Stabilität, der Einfluss Neptuns öffnet für Mitgefühl, und das Trigon selbst trägt den Geist des Jupiter: Es weitet, lässt dich Sinn erkennen und fördert eine Kommunikation, die inspiriert und verbindet.

Vielleicht spürst du jetzt, wie sich lange gehegte Gedanken in Sprache verwandeln – tastend, aber getragen von einem echten Wunsch, verstanden zu werden. Oder du findest Ausdruck für etwas, das in dir gewachsen ist und nun in die Welt möchte: ein Text, ein Gespräch, eine neue Sichtweise.

Eine Sprache, die Brücken baut

Wenn Kopf und Herz sich begegnen, entsteht eine Sprache, die bewegt. Eine Sprache, die Brücken baut – zu dir selbst und zu anderen. Und eine Sprache, die Vertrauen schenkt: Weil sie aufrichtig ist. Und weil sie deinen innersten Wahrheiten Form verleiht.

Gleichzeitig bildet Merkur ein Quadrat zu Chiron im Widder – eine Konstellation, die dich auf besondere Weise berühren kann. Vielleicht spürst du, dass manche Worte schwerer über die Lippen kommen. Oder dass dich ein Gespräch, ein Blick, ein Satz tiefer trifft, als du es erwartet hast.

Diese innere Bewegung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein wertvoller Hinweis. Sie zeigt dir, wo etwas in dir gesehen werden möchte – etwas, das vielleicht schon lange darauf wartet, gewürdigt und in ein neues Licht gestellt zu werden.

Der göttliche Funke in uns

Chiron im Widder trägt die Erinnerung an eine tiefgreifende Erfahrung in sich: die Wunde des verkörperten Geistes. In der Mythologie war Chiron unsterblich – und doch verwundbar, weil er einen Körper hatte. Genau darin liegt seine Botschaft: Auch wir tragen einen göttlichen Funken in uns, leben aber in einer Welt der Begrenzungen. Und gerade durch diese Begrenzung entfaltet sich unser Bewusstsein.

Die irdische Erfahrung ist kein Irrtum – sie ist der Weg. Unsere Verletzlichkeit macht uns nicht kleiner, sondern menschlich. Und in dieser Menschlichkeit liegt eine Kraft, die heilt.

Wenn dein Ausdruck stockt oder du spürst, dass du auf Widerstand stößt: Halte inne und komme innerlich zur Ruhe um zu erkennen, was sich zeigen will. Vielleicht ist es genau dieser Moment, der dich daran erinnert, dass Heilung nicht im Vermeiden liegt, sondern im Annehmen. Chiron lehrt dich, deine Wunde nicht als Mangel zu betrachten – sondern als Tor zur Erkenntnis. Und vielleicht ist es genau dieses Mitgefühl mit dir selbst, das dich heute weiterbringt.

Der Wunsch nach Veränderung

Inmitten all der emotionalen Tiefe schenkt dir Merkur im Sextil zu Uranus im Stier einen frischen, klaren Impuls. Es ist, als würde ein Fenster aufgehen – und plötzlich strömt neue Luft in einen Raum, der zuvor stickig und muffig war. Uranus steht auf dem letzten Grad des Stiers, einem Punkt von besonderer Spannung und Entscheidungskraft. Hier verdichtet sich der Wunsch nach Veränderung. Nach Freiheit von Denkmustern, die eng geworden sind und nach einer Sichtweise, die dich nicht nur bestätigt, sondern erweitert.

Vielleicht erlebst du in diesen Tagen einen Geistesblitz, eine überraschende Einsicht, einen Moment, der deine Perspektive weitet – wie ein plötzlicher Lichtstrahl, der eine vertraute Landschaft in neuem Glanz erscheinen lässt. Solche Aha-Erlebnisse können von außen angestoßen werden – durch ein Gespräch, ein Buch, eine Begegnung. Genauso gut können sie aus deinem Innersten aufsteigen, ganz von selbst, aus einem Raum tiefer Reife. Dieses Sextil lädt dich ein, dein Denken zu öffnen für neue Wege, eine neue innere Beweglichkeit. Auch frische Erkenntnisse, die dich nicht nur verstehen lassen, sondern auch mutiger machen, sind jetzt durchaus im Bereich des Möglichen. Denke immer daran: Was du heute erkennst, kann morgen schon dein Handeln verändern.

Klarheit im Tun

Und dann ist da noch Mars, der seit dem 17. Juni durch die Jungfrau wandert. Eine neue Kraft, die präzise, differenziert und wirkungsvoll neu ordnet. Mars in der Jungfrau handelt nicht aus dem Bauch heraus, sondern aus einem inneren Ordnungsimpuls. Es geht um Klarheit im Tun und um konkrete Umsetzung. Um Schritte, die in ihrer Schlichtheit mächtig sind. Im Sextil zum Neumond und zu Jupiter im Krebs wird dieser Mars zum Verbündeten deines seelischen Wachstums. Du handelst jetzt nicht, weil du musst – sondern weil du aus einer inneren Wahrheit heraus willst. Mars sagt: Was du wirklich verstanden hast, willst du leben und zwar jetzt.

Im Sextil zu Lilith im Skorpion öffnet Mars einen kraftvollen Zugang zu inneren Ressourcen, die bisher vielleicht im Verborgenen lagen. Diese Konstellation berührt Schichten deiner Energie, die roh, ursprünglich und voller Lebendigkeit sind.

Du gewinnst jetzt Klarheit darüber, wo deine Kraft fließt – und wo sie gebunden ist. Vielleicht zeigen sich Situationen, in denen du dich kleiner machst, als du bist. Oder Momente, in denen du Verantwortung abgibst, obwohl in dir längst eine andere Wahrheit heranreift.

Mutig, klar, lebendig

Mars und Lilith wirken wie ein Spiegel für deine ureigene Macht. Sie laden dich ein, dich ganz zu zeigen – auch mit den Anteilen, die unangepasst und aufmüpfig erscheinen. Gerade das Ungebändigte enthält oft jene Qualität, die dich echt macht: mutig, klar, lebendig.

Diese Tage schenken dir die Gelegenheit, dich mit deinem inneren Feuer zu verbinden – auf eine bewusste, zentrierte Weise. Instinkt und Einsicht finden zueinander und du handelst auf deiner tiefen Überzeugung heraus. In dieser bewussten Verbindung liegt das Potenzial für stimmige Entscheidungen. Für Präsenz. Für den nächsten Schritt, der aus deiner innerer Klarheit heraus gegangen wird. Dieses Spannungsfeld entfaltet eine besondere Kraft – wenn du es wagst, ganz da zu sein.

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Ilona Krämer
Zwischen Aufbruch und Beben

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Aufbruch und Umbruch

Warum jetzt vieles auf dem Spiel steht – und wie du deinen Kurs findest

Vielleicht spürst du es schon länger: Die Welt wankt. Und nicht nur da draußen – sondern auch in dir. Nichts scheint mehr sicher, kaum etwas bleibt wie es war. Orientierung wird zum Luxus, geistige Klarheit zur Mangelware. Während sich unsere Systeme im Schleudergang befinden, beginnt in vielen Menschen ein stiller, innerer Aufruhr: Wer bin ich? Wofür stehe ich? Und wie kann ich in dieser Zeit wahrhaftig leben?

Die Konjunktion von Saturn und Neptun: Die Stunde der Wahrheit

Am 25. Mai 2025 beginnt ein planetarer Schulterschluss, der uns rund ein Jahr lang begleiten und tief prägen wird: Saturn und Neptun treffen sich im feurigen Zeichen Widder – ein Ereignis von seltener Tragweite. Saturn, der Hüter der Form, trifft auf Neptun, den Auflöser der Illusionen. Der eine verlangt Struktur, Disziplin und Verantwortung – der andere sehnt sich nach Verschmelzung, Vision und spiritueller Wahrheit.

Diese Konjunktion ist kein kosmisches Nebengeräusch. Sie ist ein Katalysator. Ein Prüfstein. Eine Einladung – und zugleich eine Zumutung. Denn was jetzt geschieht, betrifft nicht nur Systeme, sondern auch Seelen. Saturn zwingt dich, hinzusehen. Neptun zeigt dir, was du lange nicht sehen wolltest. Gemeinsam reißen sie Schleier weg und verlangen Entscheidungen: Willst du weiter in alten Selbstbildern leben – oder bist du bereit, dein inneres Fundament zu erneuern?

Was jetzt wirkt: Druck, Auflösung – und ungeahntes Potenzial

Diese Konjunktion wirkt nicht linear. Sie baut sich auf wie eine Welle, verdichtet sich, um dann mit voller Kraft ins Bewusstsein zu schlagen. Die Folge: Desorientierung, Zweifel, das Gefühl, auf keinem sicheren Grund mehr zu stehen. Und genau das ist der Punkt. Denn es geht nicht mehr um Sicherheit im Außen – sondern um Klarheit im Inneren.

Die Frage, die sich jetzt stellt, lautet: Wie willst du leben? Und was hält dich davon ab, genau jetzt damit zu beginnen?

Deine Impulsanalyse zur Saturn-Neptun-Konjunktion

Wenn du wissen willst, wo genau dieser Aspekt dein persönliches Horoskop berührt – und welche Blockaden, Chancen und Wachstumsimpulse damit verbunden sind –, dann ist meine individuelle Impulsanalyse Saturn-Neptun genau das Richtige für dich. Sie zeigt dir:

  • In welchem Lebensbereich diese Konjunktion auf dein Ich wirkt
  • Welche Spannungen sichtbar werden können
  • Und wie du diese Zeitqualität als Initiation für dein bewusstes Leben nutzen kannst

Diese Analyse ist kein seichtes Horoskop. Sie ist dein individueller Kompass in einem Jahr der geistigen Weichenstellung. Von mir analysiert, durchdacht und geschrieben! Keine 0815-Analyse, sondern hochwertig und tiefgründig auf dein Leben abgestimmt. 

Der Neumond am 27. Mai: Die geistige Weichenstellung wird konkret

Nur zwei Tage nach dem Eintritt von Saturn und Neptun in den Widder bildet sich ein Neumond im Zeichen der Zwillinge – exakt am 27. Mai 2025. Ein Neumond, der diese Konjunktion nicht nur ergänzt, sondern aktiviert. Sonne und Mond stehen im Zwilling – dem Zeichen des Denkens, der Sprache, der Kommunikation. In enger Verbindung mit Uranus, Merkur und Pluto bringt dieser Neumond eine mentale Revolution: Denkstrukturen lösen sich. Neue Ideen drängen ins Feld. Und kollektive Narrative werden in Frage gestellt. Es ist ein Moment, in dem du beginnen kannst, dich geistig neu auszurichten. Nicht in der Theorie – sondern im gelebten Alltag.

Dein Anker in stürmischen Zeiten

Genau für diese Zeit habe ich ein intensives Vier-Wochen-Coaching entwickelt, das dich durch diese Umbruchphase begleitet – mit persönlicher astrologischer Begleitung, klarer Struktur und täglicher Inspiration.

In diesem Coaching bekommst du:

  • Eine individuelle astrologische Auswertung
  • Wöchentliche Impulse zur Zeitqualität
  • Konkrete Übungen für mentale Klarheit und emotionale Zentrierung
  • Und einen Raum, in dem du dich mit deinem wahren Selbst verbindest – jenseits der kollektiven Verwirrung

Warum du jetzt handeln solltest

Die nächsten 12 Monate sind kein gewöhnlicher Spaziergang durch die Zeit. Sie sind eine Einladung des Kosmos, endlich aufzuwachen. Dich zu erinnern. Und deinen Platz einzunehmen – nicht als Mitläufer, sondern als bewusster Gestalter. Wenn du spürst, dass diese Zeit dich innerlich aufrüttelt, dann nutze diese Energie. Lass dich nicht lähmen – sondern führen. Von deinem innersten Ruf. Von deinem wahren Ich. Und von einem Blick in die Sterne, der mehr ist als Symbolik: ein Wegweiser inmitten des Nebels.

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Ilona Krämer
Neumond am 27. Mai 2025

Neumond am 27. Mai 2025

Neumond

Zwischen Sinnsuche, Zweifel und dem Ruf nach Klarheit

Stell dir vor, du wachst eines Morgens auf – und spürst, dass sich etwas verändert.
Nicht greifbar, aber unübersehbar.
Die Welt wirkt anders. Als würde etwas ins Wanken geraten.
Nicht laut – aber tief.
Und vielleicht fragst du dich: Täusche ich mich? Oder stehen wir wirklich an einem Wendepunkt, der alles in Frage stellt, was wir bisher für sicher hielten?

Die Sterne sagen: Nein, du täuschst dich nicht.
Was du spürst, ist real.
Wir stehen kurz vor einem Neumond in den Zwillingen – und dieser Neumond hat es in sich.
Er bringt nicht nur neue Gedanken, sondern wirbelt die geistige Ordnung selbst durcheinander.
Er verbindet sich mit mächtigen Kräften: Pluto, Uranus, Neptun, Saturn – und bringt eine Kaskade der Veränderung in Bewegung, wie wir sie nur alle 500 Jahre erleben.

Es geht um Bewusstsein

Am 27. Mai 2025 erleben wir einen Neumond in den Zwillingen – gradgenau um 5:02 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Es ist ein Moment, der nicht einfach nur neue Gedanken sät, sondern die geistige Atmosphäre selbst infrage stellt. Sonne und Mond stehen im Zeichen der Zwillinge, dem ersten Luftzeichen des Tierkreises. Hier geht es nicht um Gefühle, sondern um Bewusstsein. Um die Art, wie wir denken, sprechen, kommunizieren – und wie aus Gedanken Weltbilder entstehen.

Dieser Neumond wird von einem äußerst markanten Begleitmotiv getragen: Merkur, der Herrscher der Zwillinge, steht ebenfalls in seinem Zeichen – und befindet sich in Konjunktion mit Uranus, der im Stier auf 27 Grad 49 steht und damit nur noch wenige Wochen von seinem Übergang in die Zwillinge entfernt ist. Am 7. Juli ist es so weit. Wir stehen also an der Schwelle eines geistigen Paradigmenwechsels. Und dieser Neumond markiert den Moment, in dem wir beginnen, ihn zu spüren.

Geistesblitze, Innovation und überraschende Erkenntnisse

Merkur und Uranus gemeinsam stehen für Geistesblitze, Innovation, überraschende Erkenntnisse – aber auch für Unruhe, Reizüberflutung, Rebellion gegen geistige Enge. In der Verbindung mit dem Stier – einem Erdzeichen, das auf Sicherheit, Besitz und Beständigkeit fokussiert – entsteht ein Spannungsfeld zwischen mentaler Beweglichkeit und systemischer Trägheit. Die neue Idee will sich Bahn brechen – das Alte will bleiben. Genau diese Reibung erzeugt elektrisches Potenzial: im Denken, im Diskurs, im Umgang mit Wissen.

Geopolitisch ist das hoch brisant. Wir könnten erleben, dass festgefügte Weltanschauungen oder institutionelle Narrative ins Wanken geraten. Dass sich neue Informationskanäle formieren. Oder dass unerwartete Datenströme plötzlich Licht auf Dinge werfen, die bislang unter Verschluss gehalten wurden. Die Konjunktion von Merkur mit Uranus im Vorfeld des Zeichenwechsels bringt das Gefühl: Etwas bahnt sich an. Etwas will ins Bewusstsein.

Ein kosmischer Verstärker

Doch dieser Neumond, und das ist wesentlich, bildet gemeinsam mit Merkur und Uranus ein exaktes Trigon zu Pluto im Wassermann. Das ist keine beiläufige Verbindung – es ist ein kosmischer Verstärker. Pluto steht für die tiefste Umwälzungskraft. Im Wassermann, einem Luftzeichen wie die Zwillinge, geht es um kollektive Systeme, Netzwerke, Technologien, gesellschaftliche Strukturen und die Frage nach Macht über das Geistige. Wenn nun Sonne, Mond, Merkur und Uranus in harmonischem Winkel zu Pluto stehen, dann geht es nicht um einen kleinen Denkimpuls – sondern um eine tiefe Erschütterung der Denksysteme selbst. Was ist wahr? Wer denkt für wen? Und worauf basiert unsere Vorstellung von Wirklichkeit?

Diese Frage stellt sich nicht nur politisch – sie stellt sich auch persönlich. Und gerade in dieser persönlichen Perspektive offenbart sich die ganze Tiefe dieses Neumondes. Es ist eine Einladung – ja, fast ein Ruf – an dein Ich, dir deiner eigenen Denkgewohnheiten, Denkfallen und inneren Meinungsblasen bewusst zu werden. Denn das wahre Freiheitsmoment des Menschen liegt nicht in seinen Taten. Sondern in seinem Denken.

Rudolf Steiner hat es in seiner Philosophie der Freiheit klar formuliert: Es sei ein Missverständnis, nach der Freiheit des Willens zu fragen – dieser sitze tief im Unbewussten. Doch Freiheit im Denken – das sei möglich. Und mehr noch: Nur freie Gedanken können den Willen impul­sieren, nur so kann wirklich freies Handeln entstehen. Das ist ein Ideal – zweifellos. Und doch liegt in diesem Ideal der Kern dessen, was es heute zu entwickeln gilt. In einer Welt, in der Meinungen gemacht, Stimmungen erzeugt und Deutungsmächte zementiert werden, braucht es Menschen, die lernen, ihre Gedanken zu durchglühen mit bewusster Selbstbeobachtung. Menschen, die bereit sind, die Gründe ihres Tuns, die Motive ihrer Entscheidungen, die Herkunft ihrer Überzeugungen ehrlich zu prüfen.

Wie frei ist dein Denken?

Nur ein Denken, das sich selbst erkennt, führt zu einem Handeln, das wahrhaft frei ist. Und genau in diesem Punkt berührt uns dieser Neumond. Er wirft ein Licht auf unsere inneren Automatismen, auf die intellektuelle Bequemlichkeit, auf die Denkschleifen, die wir wiederholen, ohne sie je auf ihren Ursprung hin zu prüfen. Und er fragt: Wie frei bist du in deinem Denken wirklich?

Das Sextil zur Konjunktion von Saturn und Neptun im Widder verleiht dieser Frage zusätzliche Tiefe. Saturn bringt Ernst, Form, Verantwortung – Neptun bringt Vision, Sehnsucht, Auflösung. Im Widder, dem Zeichen des Aufbruchs, rufen sie dazu auf, die geistige Freiheit nicht nur zu denken, sondern konkret zu leben. Ideen zu gestalten. Utopien zu verwirklichen. Aus Visionen neue Wirklichkeiten zu formen – nicht durch Wunschdenken, sondern durch bewusste, klare, willensgetragene Schritte.

Freies Geistesleben

Dieser Neumond zeigt uns auch, wie schwer es ist, sich dem Ideal eines freien Geisteslebens wirklich anzunähern. Wie oft hängen wir noch in unseren persönlichen Egoismen, wie oft folgen wir äußeren Regeln, die uns auferlegt wurden – nicht weil wir sie durchschaut, sondern weil wir sie übernommen haben. Doch im Ich liegt die Kraft, sich zu wandeln. Schritt für Schritt. Leben für Leben. In Verbindung mit dem Geistigen und der heilsamen Kraft des Karmas kann aus dem gewöhnlichen Ich ein freies, schöpferisches All-Ich werden. Und genau dazu lädt dieser Neumond ein: den nächsten inneren Schritt zu tun – hin zu mehr Bewusstheit, mehr Klarheit, mehr Verantwortung für das eigene Denken. Nicht um perfekt zu sein. Sondern um wach zu sein.

Ein freies Geistesleben, das auf die individuellen Fähigkeiten des Menschen gegründet ist, ist heute nicht mehr nur eine Vision. Es ist eine Notwendigkeit – als Gegengewicht zu einem Wirtschaftsleben, das entgrenzt ist, und einem Rechtsleben, das oft überfordert scheint. Es geht nicht mehr nur um neue Gedanken. Es geht darum, dass der Mensch zum souveränen Denker wird. In sich ruhend. In sich frei. Und damit fähig, der Welt neue Impulse zu schenken.

Was ist die gelebte Wirklichkeit?

Doch was ist die gelebte Wirklichkeit? Denn bei aller Sehnsucht nach Einheit und Verständigung dürfen wir die Realität nicht übergehen. Es gibt reale, strukturelle Trennlinien in unserer Welt – zwischen denen, die über Eigentum, Ressourcen und Produktionsmittel verfügen, und jenen, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, um zu überleben. Diese Spaltung ist nicht bloß ein Missverständnis oder ein Kommunikationsproblem. Sie ist materiell greifbar – sichtbar in Wohnungsmangel, in Energiearmut, in sozialen Abstiegsängsten, in der Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse und in der ständigen Unsicherheit, ob das Leben morgen noch finanzierbar ist.

Menschen erfrieren nicht an mangelnder Herzenswärme – sondern an Obdachlosigkeit. Sie hungern nicht an fehlender innerer Fülle – sondern an systemischer Ausgrenzung. Das bedeutet nicht, dass spirituelle Entwicklung nicht wichtig wäre. Aber sie kann nicht losgelöst von den konkreten Lebensbedingungen gedacht werden. Wer Gerechtigkeit will, muss auch über Machtverhältnisse sprechen. Wer Einheit will, darf die Unterschiede nicht leugnen – sondern muss verstehen, warum sie bestehen und wem sie nützen.

Keine Frage der Gesinnung

Soziale Gerechtigkeit ist keine Frage der Gesinnung, sondern der Verhältnisse. Es geht nicht darum, dass alle gleich sind – sondern darum, dass jeder Mensch ein Leben in Würde führen kann. Dass das, was zum Leben nötig ist – Wohnraum, Wärme, Bildung, medizinische Versorgung, soziale Teilhabe – nicht als Belohnung verteilt wird, sondern als Recht gilt. Dass Leistung nicht auf Kosten anderer entsteht – und Reichtum nicht durch den lukrativen Einsatz fremder Lebenszeit.

In diesem Sinn ist es keine Schwächung des Geistes, sich politisch zu positionieren – sondern seine Erdung. Denn der Geist sucht nicht nur Erkenntnis. Er will auch Gestaltung. Und dort, wo aus Erkenntnis bewusstes Handeln wird, beginnt echte Veränderung.

Uranus im Stier sprengt seit 2018 die Sicherheitssysteme unserer Welt: Besitz, Ernährung, Ökonomie, Landwirtschaft, Banken, Ressourcen – nichts bleibt, wie es war. Er bringt Innovationen, aber auch Erschütterungen. Seine Botschaft: Wenn das Fundament erstarrt ist, muss es erschüttert werden, damit Neues entstehen kann.

Umbau kollektiver Systeme

Pluto im Wassermann, der seit 2023/24 langsam in sein neues Zeichen übergeht, symbolisiert den tiefsten Umbau kollektiver Systeme. Hier geht es um Macht in Netzwerken, um digitale Welten, künstliche Intelligenz, aber auch um Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit in ihrer noch nicht eingelösten Form. Pluto im Wassermann will nicht mehr kontrollieren – er will die Wahrheit im System ans Licht bringen. Und das kann radikal sein.

Neptun im Widder, der zwischen 2025 und 2026 vollständig in dieses feurige Zeichen übertritt, bringt schließlich eine entscheidende Note hinein: die Vision vom neuen Anfang. Neptun löst auf, verbindet, durchdringt. Im Widder, dem Zeichen des Aufbruchs, wird aus Spiritualität eine Handlung. Aus der Sehnsucht nach einer besseren Welt entsteht Bewegung – oder Flucht. Es ist die Zeit, in der Ideale in Taten münden müssen. Und das bedeutet Verantwortung.

Wenn diese drei nun gleichzeitig in Beziehung treten – Uranus und Pluto im Trigon, beide im Sextil zu Neptun –, dann liegt darin ein enormer Gestaltungsspielraum. Aber auch ein Druck. Diese Kräfte fordern: Transformation. Vision. Mut. Und das auf kollektiver, wirtschaftlicher, ökologischer und geistiger Ebene zugleich.  Diese Konstellation wirkt jetzt bis Oktober 2025, bevor sie sich im Sommer 2026 noch einmal zuspitzt. Sie ist der energetische Boden für alle Entwicklungen der kommenden Jahre. Man kann sagen: Jetzt wird der Boden der Zukunft bestellt.

Vor 500 Jahren: Die letzte große Triade und der Beginn der Neuzeit

Um die Dimension dieser Zeitqualität zu verstehen, lohnt ein Blick zurück: Etwa 500 Jahre liegt die letzte vergleichbare Planetenkonstellation zurück. Und was geschah damals?

Wir befinden uns im ausgehenden Mittelalter, am Übergang zur Neuzeit. Es war die Zeit der Renaissance, der Reformation, der großen Entdeckungen – und der tiefsten Erschütterungen des alten Weltbildes.

In nur wenigen Jahrzehnten wurde die Welt grundlegend umgestaltet:

  • 1450: Johannes Gutenberg erfindet den Buchdruck mit beweglichen Lettern – und revolutioniert damit die Verbreitung von Wissen.
  • 1492: Christoph Kolumbus erreicht Amerika – eine neue Welt wird entdeckt, und mit ihr beginnt die Globalisierung im heutigen Sinne.
  • 1517: Martin Luther schlägt seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche – die Reformation beginnt, das Monopol der katholischen Kirche wird erschüttert.
  • 1520er–1540er: Die reformatorischen Bewegungen breiten sich aus, Bauernaufstände erschüttern die feudalen Strukturen, religiöse wie gesellschaftliche Machtzentren zerbrechen.
  • Gleichzeitig entstehen neue Strömungen in Kunst, Wissenschaft und Philosophie: Leonardo da Vinci, Michelangelo, Copernicus, Machiavelli, Erasmus von Rotterdam – der Mensch entdeckt sich selbst als Schöpfer, als Gestalter seines Schicksals. Der neue Geist der Renaissance erhebt sich: humanistisch, erforschend, zweifelnd, schöpferisch.

Damals wie heute steht die Menschheit an einem geistigen Wendepunkt. Die alte Weltordnung ist dabei zu zerfallen. Neue Machtzentren entstehen. Neue Technologien verändern, wie wir leben, arbeiten, kommunizieren. Und inmitten dieses Umbruchs wächst die Sehnsucht nach Wahrheit, Sinn, Freiheit – und Gerechtigkeit.

Heute: Eine Renaissance der anderen Art?

Die Parallelen sind frappierend. Auch heute stehen wir an einem Übergang: vom Industriezeitalter zur digitalen Ära, vom nationalstaatlichen Denken zu globalen Krisen und kollektiven Herausforderungen. Der Planet ächzt unter den Folgen eines überholten Wirtschaftssystems. Autoritäten verlieren ihre Glaubwürdigkeit. Vertrauen muss neu entstehen – jenseits von Dogmen, jenseits von Machtansprüchen.

Doch wie damals wird diese Wende nicht von außen geschenkt. Sie braucht einen inneren Aufbruch. Einen neuen Geist. Eine Renaissance – nicht der Kunst, sondern des Bewusstseins.

Und genau das zeigt uns diese überpersönliche Triade:

  • Uranus im Stier bringt die Ressourcenfrage auf den Tisch: Wem gehört was? Was ist uns wirklich etwas wert?
  • Pluto im Wassermann fordert uns auf, Systeme zu hinterfragen: Wer steuert? Wer profitiert? Was muss sich verändern?
  • Neptun im Widder schenkt die Vision vom neuen Anfang – und fordert, dass wir ihn wagen.

Es ist kein leichter Übergang. Aber es ist ein notwendiger. Denn wie schon vor 500 Jahren gilt: Nur wer das Alte in Frage stellt, kann das Neue gebären.

Vielleicht fragst du dich jetzt: Was hat das mit mir zu tun? Was soll ich denn tun, wenn sich da oben in den Sternen so viel bewegt? Die Antwort ist einfach – und tief: Alles.

Denn diese Konstellationen mögen überpersönlich sein – aber sie wirken in jedem einzelnen von uns. Sie berühren deine Denkweise, deine Entscheidungen, deine Beziehung zu Sicherheit, Freiheit und Sinn. Wenn sich Uranus, Pluto und Neptun in dieser Weise verbinden, dann sprechen sie direkt zu deinem innersten Entwicklungskern. Nicht als Zwang. Sondern als Einladung.

Worauf solltest du jetzt achten?

Erstens: Was fühlt sich überholt an in deinem Leben – aber du hältst trotzdem daran fest?
Uranus im Stier will, dass du dich von Sicherheiten verabschiedest, die dich in Wahrheit festhalten. Das können überholte Besitzansprüche sein, alte Wertevorstellungen, Gewohnheiten, Selbstbilder – oder ganz konkrete Dinge wie ein Job, der dir längst nicht mehr entspricht. Wenn etwas ins Wanken gerät, versuche nicht, es festzuhalten. Frag dich lieber: Was in mir will neu werden?

Zweitens: Wo versuchst du, Kontrolle über etwas zu behalten, das längst eine andere Ordnung will?
Pluto im Wassermann bringt eine Kraft mit, die alles ans Licht zieht, was in Systemen – und auch in deinem persönlichen Leben – nicht mehr auf Wahrheit gegründet ist. Vielleicht zeigt sich das als innere Unruhe. Als das Gefühl: Ich passe nicht mehr in mein eigenes Leben. Oder als Auseinandersetzung mit Gruppen, Institutionen, Autoritäten. Pluto fragt: Was ist dein Anteil daran? Und bist du bereit, deine innere Ordnung zu transformieren – nicht nur die äußere?

Drittens: Wofür brennst du – und wo hältst du dich zurück, obwohl du längst weißt, was zu tun ist?
Neptun im Widder bringt eine neue Vision von Handlung. Nicht blinder Aktivismus, sondern mutige, idealgetragene Schritte. Jetzt ist nicht die Zeit, dich zu verstecken. Jetzt ist die Zeit, dein inneres Feuer ernst zu nehmen. Auch wenn du noch nicht weißt, wohin es dich führt – deine Intuition kennt den Weg.

Was kannst du konkret tun in dieser Zeit?

  • Beobachte deine Gedanken. Erkenne, wo du dich selbst begrenzt. Wo du dir Geschichten erzählst, die dich klein halten. Wo du an Konzepten festhältst, die dir einmal Sicherheit gegeben haben, aber dich heute lähmen.
  • Sprich aus, was du wirklich denkst. Authentizität ist jetzt wichtiger als Gefallenwollen. Es geht nicht mehr darum, in alten Systemen zu funktionieren – sondern darum, deiner Wahrheit Raum zu geben.
  • Wähle bewusst, wo du deine Energie hingibst. Mit wem sprichst du? Womit fütterst du deinen Geist? Welche Informationen formieren dein Weltbild?
  • Gestalte. Auch im Kleinen. Auch wenn es nur dein Schreibtisch, dein Tagesablauf oder deine Kommunikation ist. Jeder bewusste Schritt in Richtung Klarheit ist Teil dieses Wandels.
  • Und vor allem: Halte es aus, dass du noch nicht weißt, wie das Neue aussehen wird. Wir alle stehen gerade auf einer Brücke. Das Alte trägt nicht mehr – das Neue ist noch nicht gebaut. Aber dein Bewusstsein ist der erste Stein.

Diese Zeit fragt dich nicht, ob du bereit bist. Sie fragt: Was bist du bereit loszulassen? Und was bist du bereit zu empfangen, wenn du dich nicht mehr am Alten festklammerst? Die große Triade von Uranus, Pluto und Neptun schenkt dir eine seltene Möglichkeit, dich neu auszurichten – nicht gegen die Welt, sondern in ihr. Und das ist kein esoterischer Luxus, sondern vielleicht die wichtigste Aufgabe deines Lebens.

Gewaltige Kaskade der Veränderung

In dieser gewaltigen Kaskade der Veränderung, die sich durch das harmonische Zusammenspiel von Uranus, Pluto und Neptun am astrologischen Himmel formiert, tritt nun eine weitere Macht auf den Plan: Jupiter, der Göttervater, der alles vergrößert, beleuchtet und beschleunigt, was er berührt. Er wirkt wie ein katalytischer Verstärker in diesem kosmischen Prozess – nicht sanft und subtil, sondern laut, fordernd und bisweilen überdehnt.

Aktuell steht Jupiter im Tierkreiszeichen Zwillinge – dort, wo das Denken vernetzt, sich Fragen auftürmen, Informationen zirkulieren und scheinbar nichts fix ist. Hier bildet er ein Quadrat zur Konjunktion von Saturn und Neptun im Widder – einem Aspekt, der sich über das ganze Jahr hinweg immer wieder meldet, mal klar, mal unterschwellig, aber nie wirkungslos.

Ein Brennglas auf den kollektiven Spannungen

Dieses Quadrat wirkt wie ein Brennglas auf die kollektiven Spannungen unserer Zeit. Jupiter will Expansion – im Denken, in der Interpretation, in der Wahrheitssuche. Doch was, wenn die „Wahrheit“ sich auflöst? Wenn Fakten weich werden? Neptun bringt Unsicherheit, Saturn verlangt Struktur – Jupiter überdehnt beides. Das Ergebnis: eine Phase globaler Orientierungslosigkeit, in der alte Ordnungssysteme wanken und neue noch nicht greifen.

Wir erleben:

  • Ein Ringen um Deutungshoheit – in Medien, Politik, Religion, Wissenschaft.
  • Eine ideologische Überhitzung – Polarisierung zwischen Wunschdenken und Autoritätsgläubigkeit.
  • Eine Überforderung durch Informationsmengen, durch widersprüchliche Narrative, durch komplexe Wirklichkeiten, die sich nicht mehr auf einfache Formeln bringen lassen.
  • Und gleichzeitig: die Gefahr von Dogmatismus, wo eigentlich Offenheit nötig wäre.

Das Quadrat wirkt wie ein Spannungsbogen zwischen geistigem Aufbruch und der Notwendigkeit, die Wirklichkeit auch aushalten zu können – selbst dann, wenn sie nicht ins Wunschbild passt.

Auch im Inneren vieler Menschen macht sich dieser Aspekt bemerkbar. Vielleicht spürst du selbst gerade diese Mischung aus großer Sehnsucht nach Sinn und Orientierung, gepaart mit Zweifeln, Unklarheit und dem Gefühl, geistig keinen festen Boden mehr unter den Füßen zu haben.

Die Impulse geraten aneinander

Jupiter will verstehen. Neptun fühlt. Saturn baut. Doch im Quadrat geraten diese Impulse aneinander: Du willst neue Wege gehen – aber dir fehlt der klare Rahmen. Du hast eine Vision – aber keine Kraft, sie umzusetzen. Oder du spürst, dass etwas in dir aufbrechen will, aber der alte Selbstzweifel meldet sich wieder zurück. Es ist, als würden Ideal und Realität in dir miteinander ringen.

Gerade jetzt brauchst du mehr als pauschale Deutungen. Du brauchst Klarheit. Orientierung. Und das auf einer individuellen Ebene, die dir zeigt, wie genau dieser Aspekt auf dich persönlich wirkt.

Genau hier setzt meine Impulsanalyse zur Saturn-Neptun-Konjunktion an. In dieser Analyse schaue ich mir ganz konkret an:

  • In welchem Lebensbereich (Haus) diese Konjunktion bei dir wirkt – also wo du innerlich nach Struktur suchst und gleichzeitig alles ins Fließen gerät.
  • Welche persönlichen Planeten oder Achsen in deinem Horoskop davon berührt werden – also wie intensiv du betroffen bist und welche inneren oder äußeren Konflikte sich daraus ergeben.
  • Und nicht zuletzt: Welche Ressourcen, Potenziale und Auswege dir zur Verfügung stehen, um diese kraftvolle Zeit für dich zu nutzen – als echten Entwicklungsschub.

Diese Analyse ist kein allgemeines Horoskop. Sie ist ein individuell erstellter Kompass, der dir zeigt, wie du aus Unsicherheit Klarheit gewinnen, deine Gedanken ordnen und konkrete Schritte aus einer tiefen inneren Wahrheit heraus setzen kannst. Wenn du das Gefühl hast, gerade zwischen Ideal und Wirklichkeit zu pendeln – zwischen Überforderung und Aufbruch –, dann schenkt dir diese Analyse einen klaren Blick auf das, was jetzt für dich wesentlich ist.

Hochgradig politisch

Jupiter in den Zwillingen ist hochgradig politisch, allerdings nicht im Sinne parteipolitischer Macht, sondern auf der Ebene von Diskurs, Weltanschauung, Bildung, Sprache und öffentlicher Meinung. Jupiter steht für Sinn, Wahrheit, Weltbild, Recht und Überzeugung – die Zwillinge hingegen für Kommunikation, Information, Sprache, Medien, Deutung, Bildung. Wenn sich Jupiter durch dieses Zeichen bewegt, geht es also um die große Frage: Wer formt die Gedanken der Gesellschaft – und mit welchem Interesse?

Er wirkt auf meist entpolitisierte Menschen, die oft nicht verstehen, was hier tatsächlich falsch läuft, warum es so läuft und wem es nützt. Und jetzt fragst du dich vielleicht: Fange damit an: Nicht auf Schlagzeilen vertrauen. Nicht auf Parolen. Nicht auf das, was man dir vorsetzt. Sondern selbst denken. Hinterfragen. Analysieren. Dir das Wissen zurückholen, das dir systematisch vorenthalten wurde – über Geschichte, Wirtschaft, Macht, Medien, psychologische Steuerung. Das ist der erste Schritt: Klarheit. Bewusstheit. Mündigkeit.

Die Dinge beim Namen nennen

Denn solange du dich klein fühlst, ausgeliefert oder unbeteiligt, bleibst du Teil genau jenes Spiels, das dich ausbremst. Aber wenn du beginnst, die Dinge beim Namen zu nennen – wenn du dich verbindest mit anderen, die ebenfalls anfangen, hinter die Fassade zu schauen –, dann beginnt Veränderung. Nicht auf Knopfdruck. Aber unaufhaltsam.

Rede mit anderen. Stell unbequeme Fragen. Lies Bücher, nicht nur Überschriften. Widersprich, wenn dir jemand sagt, das sei halt so. Und vielleicht am wichtigsten: Glaub nicht länger, du seist ohnmächtig. Denn das bist du nicht. Du bist nur trainiert worden, dich so zu fühlen.

Niemand wird dich retten

Wir kommen aus diesem System nur heraus, wenn wir aufhören, es innerlich mitzutragen. Wenn wir uns weigern, weiter mitzuspielen – im Kopf, im Herzen, in der Gewohnheit. Und wenn wir anfangen, neue Räume zu schaffen: für gemeinsames Denken, solidarisches Handeln, echte Bildung und bewusstes Leben – jenseits von Konsum, Angst und Anpassung. Niemand wird dich retten. Kein Politiker, kein Guru, kein Blick in dein Horoskop. Aber du kannst dich entscheiden, ab heute ein anderer Mensch zu sein als gestern – klarer, wacher, freier. Und genau damit beginnt die Veränderung. Und das Beste ist: Du bist damit nicht allein.

Überall – still, oft noch unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit – entstehen gerade neue Gemeinschaften, Initiativen und Projekte, in denen Menschen sich zusammentun, um genau das zu leben, was in der bestehenden Ordnung kaum möglich ist: Würde, Selbstbestimmung, gegenseitige Hilfe und ein echter Neuanfang jenseits von Profitlogik und Fremdbestimmung.

Bewusster Ausstieg

Sie verlassen das alte Spiel. Nicht durch Flucht, sondern durch bewussten Ausstieg. Sie gründen solidarische Wohnprojekte, ökologische Lebensgemeinschaften, Bildungshäuser, Selbstversorgerhöfe, regionale Kreislaufwirtschaften, freie Schulen, Räte-Initiativen, Commons-basierte Netzwerke. Manche ganz klein, andere bereits überregional vernetzt – doch alle verbunden durch eine stille, kraftvolle Vision: Wir können das anders machen.

Wenn du spürst, dass auch in dir dieser Wunsch wächst – nach einem Leben in Wahrheit, Klarheit und Miteinander, statt in Anpassung, Isolation und Frustration –, dann schau dich um. Such dir Menschen, die ähnliche Fragen stellen. Tausch dich aus. Geh zu Treffen. Besuch Projekte. Werde Teil von etwas, das trägt. Wenn du danach googelst, wirst du erstaunt sein, wie viele Entwicklungsräume du in diesem Kontext finden wirst.

Das auch das sollte dir klar sein: Du musst die große Veränderungen natürlich nicht alleine machen. Und du musst nicht mal perfekt vorbereitet sein. Du musst nur bereit sein, dich auf den Weg zu machen. Und genau das tun gerade Tausende – leise, mutig, jenseits der großen Schlagzeilen. Sie beginnen, ihren eigenen Raum zurückzuerobern – innerlich wie äußerlich.

Als Mitgestalter dazugehören

Du kannst dazugehören. Nicht als Mitläufer – sondern als Mitgestalter.
Denn die neue Welt entsteht nicht irgendwann. Sie entsteht genau dort, wo du dich entscheidest, nicht mehr auf das Alte zu setzen – sondern auf das, was dir wirklich wichtig ist.

Inmitten all dieser gewaltigen Umbrüche – zwischen geistiger Überforderung, politischer Enttäuschung und der Suche nach echten Alternativen – verbindet sich Jupiter auch mit dem Heilsamen, denn bildet an diesem Neumond ein Sextil zu Chiron im Widder.

Chiron steht im Widder für eine tiefe Wunde des Selbst: die Wunde des „Ich bin“ – der Zweifel, ob man überhaupt das Recht hat, da zu sein, sich zu zeigen, Stellung zu beziehen. Viele Menschen tragen diese Wunde in sich: Sie glauben nicht an ihre Kraft, nicht an ihren Wert, nicht daran, dass ihre Stimme zählt. Gerade nach Jahren der Spaltung, ideologischen Überfrachtung und systematischer Entpolitisierung ist das Gefühl weit verbreitet, nicht zu wissen, wer man eigentlich ist – geschweige denn, wofür man stehen soll.

Möglichkeit zur Heilung dank Chiron

Jupiter im Sextil zu Chiron wirkt hier wie ein geistiger Balsam, der die Möglichkeit zur Heilung eröffnet – nicht durch Flucht, sondern durch ein neues, bewusstes Verständnis des eigenen Wertes. Er lädt dazu ein, das eigene Denken zu weiten und neue Perspektiven zuzulassen, um die alte innere Erzählung von „Ich bin zu klein, zu unbedeutend, zu unsicher“ aufzulösen.

Sei ein Teil der Lösung

Dieser Aspekt sagt: Du musst nicht perfekt sein, um aufzustehen. Du musst nicht alles wissen, um mitzureden. Du darfst verletzlich sein – und dich trotzdem zeigen. Jupiter schenkt Mut zur geistigen Aufrichtung, Chiron im Widder die Erfahrung: Mein Schmerz ist nicht mein Makel – er ist mein Ausgangspunkt. Und so entsteht aus dem Zusammenspiel ein Impuls der Selbstermächtigung, der still und tief wirkt: Heilung durch Erkenntnis. Stärke durch Bewusstwerdung. Würde durch das Wissen, wer man ist. In diesem Zusammenhang ist der Impuls klar: Beginne, dich selbst als Teil der Lösung zu sehen – auch wenn du dich manchmal noch verloren fühlst. Heilung heißt nicht, dass alles gut ist. Es heißt, dass du beginnst, wieder zu dir zu stehen – trotz allem. Oder gerade deshalb.

Vielleicht fühlt sich all das im ersten Moment überwältigend an. Vielleicht hast du das Gefühl, dass die Wucht dieser Zeit größer ist als alles, was du je selbst bewegen könntest.
Aber vergiss nicht: Veränderung beginnt nie da draußen. Sie beginnt in dir. In dem Moment, in dem du nicht mehr bereit bist, dir etwas vormachen zu lassen. In dem du beginnst, die Dinge beim Namen zu nennen. Und dich mit dem verbindest, was in dir wahr ist – nicht bequem, aber echt.

Ja, wir leben in einem System, das ausgrenzt, entmündigt und entwürdigt. Aber wir sind nicht machtlos. Wir sind viele. Und wir beginnen zu erwachen. Überall entstehen neue Wege, neue Gemeinschaften, neue Räume. Aus der Tiefe wächst eine stille Bewegung – getragen von Menschen, die sich nicht mehr blenden lassen wollen. Die sagen: Es reicht. Und gleichzeitig: Es geht auch anders.

Die Sterne zeigen uns in dieser Zeit: Es gibt keine Rückkehr ins Alte. Aber es gibt eine Öffnung ins Neue.

  • Pluto im Wassermann fordert uns auf, Verantwortung zu übernehmen – für uns, füreinander, für die Zukunft.
  • Chiron im Widder schenkt die Chance, alte Selbstzweifel zu heilen – und den Mut zu fassen, uns selbst ernst zu nehmen.
  • Jupiter streut Licht in die dunklen Fragen – und erinnert uns daran, dass jeder neue Gedanke eine Tür sein kann.
  • Und die große Triade aus Uranus, Pluto und Neptun formt die geistige Landschaft, in der sich unsere Welt gerade neu entwirft.

Nutze diesen Moment. Nicht, um dich zu fürchten. Sondern um dich auszurichten.
Es ist nicht wichtig, dass du alles sofort weißt. Wichtig ist, dass du dich erinnerst: Du bist Teil dieser Welt – und du bist nicht hier, um zu gehorchen. Du bist hier, um zu gestalten. Um zu lieben. Um zu denken. Um zu wirken.

Wenn viele kleine Funken zu leuchten beginnen, entsteht ein Feuer, das niemand mehr aufhalten kann.
Und genau das beginnt jetzt.
In dir. Und überall.

 

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Ilona Krämer

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