Vollmond am 3. Januar 2026

Vollmond am 3. Januar 2026

Vollmond im Krebs

Im eigenen Erfahrungsschatz Orientierung finden

Der erste Vollmond des Jahres 2026 setzt keinen äußeren Anfang. Er markiert vielmehr einen Moment der inneren Ausrichtung. Während die Silvesterraketen bereits verglüht sind und sich das neue Jahr warm läuft, verweilt unsere Seele vermutlich eher an einem Punkt der Sammlung. Dieser Vollmond zeigt an, dass das Jahr bewusst mit Tiefgang begonnen werden möchte, getragen von innerer Klarheit statt von Tempo.

Die Achse Krebs und Steinbock spannt dabei einen großen Themenbogen. Auf der einen Seite steht der Ursprung, das Gewachsene, das innere Zuhause. Auf der anderen Seite die Form, die Verantwortung, die Gestalt, die dem Leben Halt gibt. Diese Spannung gehört zu den grundlegendsten Erfahrungen menschlicher Entwicklung. Sie stellt die Frage, wie innere Geborgenheit und äußere Verbindlichkeit einander stärken können. Der Vollmond macht sichtbar, wo diese Balance bereits trägt und wo sie nach neuer Ordnung verlangt.

Astrologisch befinden wir uns im letzten Quartal des Tierkreises. Diese Phase dient der Verdichtung von Erfahrung. Entscheidungen reifen nach, Sinnzusammenhänge klären sich. Der Blick richtet sich zurück, um den kommenden Weg bewusster zu wählen. Es geht weniger um Handeln als um innere Ausrichtung. Der Wille wird hier geprüft. Du darfst dich fragen, wer ihn motiviert, wo er herkommt. Was will durch dich Gestalt annehmen? Was trägt dich auch dann, wenn die äußere Welt Unsicherheit und unkalkulierbare Veränderungen ankündigt?

Dieser Vollmond eröffnet das Jahr mit einer Einladung zur Sammlung. Wer sich Zeit nimmt, wahrzunehmen statt zu reagieren, erkennt die eigenen Denkmuster, die eigene Angst und auch die Innovation, die Zeiten des Wandels hervorbringt. In dieser Stille zeigt sich, welche Impulse Substanz haben und welche lediglich aus Gewohnheit entstanden sind. Der Jahresbeginn erhält so eine andere Qualität, denn er wurzelt im Inneren und gewinnt daraus seine Richtung. Wenn du bei diesem Erkenntnisprozess Unterstützung brauchst empfehle ich dir ein Jahreshoroskop, indem ausführlich individuell auf Basis deiner Horoskopdaten, die Chancen und Herausforderungen den neuen Jahres beschrieben werden. Mehr Infos gibt es hier…

Vollmond im Krebs – das seelische Gedächtnis

Der Mond im Krebs lenkt unsere Aufmerksamkeit auf eine Ebene, die dem bewussten Denken oft vorausgeht. Hier lebt das seelische Gedächtnis, unsere Gewissheit. Erinnerungen erscheinen weniger als klare Bilder, vielmehr als Stimmungen, als feines inneres Wissen darüber, was vertraut wirkt und was innerlich Widerstand erzeugt. Zugehörigkeit entsteht in diesem Raum aus Resonanz, aus dem Wiedererkennen dessen, was das eigene Leben geprägt hat.

Der Krebs steht für das innere Haus, für unsere Wurzeln und unsere Heimat – im geistigen, wie im irdischen Sinne. Gemeint ist heute ein seelischer Raum, der trägt, nährt und verbindet. In ihm sind Erfahrungen aufgehoben, die dem Leben Halt gegeben haben. Der Vollmond beleuchtet diese innere Struktur. Gefühle übernehmen dabei eine tragende Rolle. Sie wirken wie Wegweiser, weil sie anzeigen, wo innere Wahrheit berührt wird. Emotionen stören hier nicht, sie vermitteln Bedeutung.

Dieser Mond berührt eine Schicht, in der Erinnerung, Rhythmus und Lebenskraft miteinander verwoben sind. Vergangenes bleibt wirksam, weil es in den Lebensstrom eingebettet ist. Der Krebs verweist auf ein tragendes Feld, das den Menschen mit seiner Herkunft verbindet und ihm zugleich Sicherheit im Wandel schenkt. In dieser Tiefe liegt ein Wissen, das über persönliche Geschichte hinausreicht und an größere Zusammenhänge erinnert.

Was im fahlen Licht dieses Vollmonds auftaucht, verlangt zunächst keine Lösung oder Korrektur. Es möchte erstmal gesehen und erkannt werden. Anerkennung verleiht diesen inneren Bewegungen ihren Platz. Erinnerung wird dadurch zu einer Ressource, aus der Kraft, Orientierung und innere Stimmigkeit entstehen können.

Sonne, Mars und Venus im Steinbock – Verkörperung des Willens

Mit der Konjunktion von Sonne, Mars und Venus im Steinbock verdichtet sich eine Kraft, die dem Handeln Gewicht verleiht. Hier geht es weit um mehr als um Motivation oder Zielstrebigkeit. Bewusstsein, Wille und Beziehungskraft bündeln sich zu einer Haltung, die nach Verbindlichkeit strebt. Entscheidungen wollen getragen werden, nicht nur gedacht oder gefühlt. Der Steinbock bringt Ernst in diese Konstellation, einen Ernst, der aus Erfahrung gewachsen ist.

Der Steinbock steht für den Moment, in dem inneres Wollen Gestalt annimmt. Etwas, das lange als Idee oder Sehnsucht existiert hat, sucht nun eine Form, die Bestand hat. In dieser Konstellation tritt der menschliche Wille deutlicher zutage. Er wird prüfbar, sichtbar, wirksam. Dabei entsteht eine klare Unterscheidung zwischen dem, was uns kurzfristig antreibt, und dem, was über die kommende Zeit hinweg trägt.

Mars im Steinbock verleiht dem Willen eine Struktur. Unsere Energie richtet sich aus und wird gebündelt; wir handeln überlegt und zielgerichtet. Auch sind wir in der Lage unsere Kraft gut einzuteilen und sie nicht für unwichtiges zu verpulvern. Die Venus im Steinbock wird kau romantisch, sondern bringt unsere Werte auf den Prüfstand. Unsere Beziehungen, Bindungen und Prioritäten verlangen jetzt nach Verlässlichkeit und nicht nach zuckrigen Komplimenten. Unsere Zuneigung sucht Beständigkeit statt wohlklingender Versprechen. Die Sonne im Steinbock schließlich will Verantwortung. Das bedeutet, dass wir unser Handeln in größere Zusammenhänge stellen und uns fragen, welche Spuren das eigene Tun hinterlässt.

Wir erleben in den Tagen rund um den Vollmond eine Phase, in der der Wille verkörpert wird. Er zeigt sich in Entscheidungen, die auch dann Bestand haben, wenn die äußere Zustimmung von anderen ausbleibt. Begeisterung spielt hierbei nur eine untergeordnete Rolle. Tragfähigen Entscheidung und deren tatkräftige Umsetzung entsteht aus Klarheit, aus innerer Zustimmung und aus der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Dieser Vollmond macht sichtbar, welche Vorhaben aus dieser Tiefe gespeist sind und welche noch Reifung benötigen.

Mondknotenachse Jungfrau–Fische – Heilung durch Hingabe und Genauigkeit

Die Mondknotenachse zwischen Jungfrau und Fische beschreibt eine Entwicklungsbewegung, die auch an diesem Vollmond in einen ruhigen, tragfähigen Fluss kommt. Sonne, Mars und Venus stehen in harmonischem Austausch mit dieser Achse und verweisen auf einen Weg, der weder über Anstrengung noch über Auflösung führt, sondern über die bewusste Mitarbeit am eigenen Leben.

Der aufsteigende Mondknoten in den Fischen erleichtert es uns, wieder mehr zu Vertrauen. Wir sind eingeladen, uns den größeren Zusammenhängen anzuvertrauen und das eigene Tun in einen weiteren Sinnhorizont einzubetten. Hingabe bedeutet in diesem Zusammenhang, dass wir eine innere Offenheit für das, was sich zeigen will, zulassen. Wir könnten, Kontrolle lockern und dennoch wach- und aufmerksam bleiben.

Der absteigende Mondknoten in der Jungfrau bringt eine andere Qualität ein. Er erinnert an die Kraft der Genauigkeit, an die Kunst, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Jungfrau steht für eine dienende Intelligenz, die Ordnung schafft, ohne zu verengen. Erfahrung, Sorgfalt und Erdverbundenheit wirken hier als stabile Grundlage. Diese Qualität sorgt dafür, dass Hingabe Boden unter den Füßen behält.

Die harmonische Verbindung dieser beiden Pole mit Sonne, Mars und Venus eröffnet auch eine besondere Form von Heilung. Sie entsteht dort, wo Vertrauen und Präzision zusammenwirken. Innere Entwicklung gewinnt an Tiefe, wenn Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Sinn sich gegenseitig durchdringen. Das Leben fordert an diesem Punkt weder strenge Kontrolle noch vollständiges Loslassen, sondern eine wache Präsenz, die bereit ist, Verantwortung im Kleinen wie im Großen zu übernehmen.

Dieser Vollmond macht spürbar, dass Entwicklung aus einem Zusammenspiel entsteht. Ordnung schafft Raum für Hingabe. Hingabe verleiht einer Ordnung ihre Bedeutung. In dieser Balance entfaltet sich eine Kraft, die heilt, weil sie den Menschen in Beziehung zum Ganzen setzt und ihm zugleich seinen Platz darin bewusst macht.

Saturn unaspektiert in den Fischen – stille karmische Reifung

Saturn steht in den Fischen ohne direkte Aspekte zu anderen Planeten. Damit entzieht sich der Hüter der Schwelle der schnellen Analyse. Denn seine Botschaft wirkt an diesem Vollmond nicht über irgendwelche Ereignisse oder klare Auslöser, sondern über innere Prozesse, die sich leise und umfassend offenbaren. Verantwortung zeigt sich hier ohne äußere Bühne. Es geht um unsere Haltungen den Zeichen der Zeit gegenüber und um innere Entscheidungen, um Reife, die sich meist im Verborgenen vollzieht.

Die Fische verbinden Saturn mit Bereichen, die sich unserem direkten Zugriff entziehen, denn Grenzen werden durchlässig und Gewissheiten verlieren ihre Schärfe. In dieser Umgebung wirkt Saturn weniger als Mahner von außen, sondern als innere Instanz, die uns möglicherweise zweifeln lässt, verunsichert oder alte Ängste weckt. Er lenkt den Blick auf das, was getragen werden kann, auch dann, wenn uns in diesen Zeiten des inneren wie äußeren Umbruchs die Orientierung fehlt. Wir reifen an dieser kosmischen Aufgabe, wenn wir nicht versuchen, unser Leben zu kontrollieren, sondern ehrlich anschauen, was wir wirklich wollen.

Diese Konstellation verweist auf karmische Prozesse, die jenseits des Sichtbaren wirken. Erfahrungen ordnen sich neu, alte Verpflichtungen lösen sich oder finden eine andere Gestalt. Hier geht es nicht um einen Ausgleich im moralischen Sinne, sondern um deine innere Ordnung, die nach Stimmigkeit verlangt. Jeder Mensch spürt auf seine Weise, wo Verantwortung übernommen werden will und wo ein Loslassen reif geworden ist.

Saturn in den Fischen fordert vor allem Geduld, denn eine tiefe Seelenentwicklung entzieht sich dem äußeren Beweis und der offensichtlichen Bestätigung. Sie zeigt ihre Wirkung erst über Zeit. Dieser Vollmond lenkt die Aufmerksamkeit auf genau diese leisen Verschiebungen. Was jetzt reift, braucht keine Erklärung. Es wirkt im Inneren weiter und legt damit ein Fundament, das später tragfähig wird.

Chiron direktläufig im Quadrat zu Jupiter rückläufig – Sinn und Verwundung

Chiron ist wieder direktläufig und lenkt den Blick auf einen inneren Prozess, der nach Integration verlangt. Erfahrungen, die zuvor umgangen oder vertagt wurden, drängen erneut in unser Bewusstsein. Es geht um die Bereitschaft, sich dem eigenen wunden Punkt zuzuwenden, ohne ihn zu dramatisieren oder zu übergehen. Chiron fordert Achtsamkeit und Präsenz. Heilung entsteht hier durch Annahme und bewusste bewältigen der Seelenaufgabe.

Das Quadrat zu Jupiter, der im Krebs rückläufig ist, verstärkt diese Dynamik. Jupiter weitet den Horizont, sucht Sinn, Orientierung und innere Gewissheit. Im Krebs geschieht diese Suche über Gefühle, über Bindung, über das Bedürfnis nach Sicherheit. Seine Rückläufigkeit lenkt diese Bewegung nach innen. Sinnfragen berühren alte emotionale Schichten, frühe Prägungen, Erfahrungen von Schutz und Verletzbarkeit. Genau an diesen wunden Punkten, entsteht Spannung.

Diese astrologische Signatur weist uns darauf hin, dass Sinn sind nicht über unsere Gefühle kleistern lässt. Logik ersetzt nicht die Verarbeitung von Verletzungen, Ängsten und Sehsüchten. Versuche, Schmerz zu überhöhen oder vorschnell zu deuten, verlieren so an Tragfähigkeit. Wachstum entsteht dort, wo Verletzlichkeit ernst genommen wird. Der Mensch lernt über das, was ihn berührt, über das, was offen geblieben ist. Leiden wird damit zum Erkenntnisweg, weil es Wahrnehmung vertieft und Mitgefühl reifen lässt.

Der Vollmond bringt diese Spannung ins Licht. Er lädt ein, Sinnfragen aus der Tiefe heraus zu stellen, getragen von Ehrlichkeit gegenüber dem eigenen Erleben. Weisheit formt sich indem wir dieses Prozess bewusst durchschreiten und keine falschen Abkürzungen nehmen. Sie wächst aus Erfahrung, aus gelebter Auseinandersetzung, aus dem Mut, dem eigenen Inneren Raum zu geben. In diesem Prozess entsteht eine Form von Weite, die geerdet bleibt und langfristig trägt.

Uranus rückläufig – Lilith – Neptun – Saturn: Befreiung des Unbewussten

Uranus wirkt rückläufig und richtet seine Kraft nach innen. Veränderungen suchen hier keinen äußeren Umbruch, sondern eine innere Neuordnung. In der Opposition zu Lilith im Skorpion treten Inhalte ins Bewusstsein, die lange im Verborgenen wirkten. Es sind Wahrheiten, die sich dem Anpassungswillen entzogen haben, rohe Empfindungen, verdrängte Erkenntnisse, unausgesprochene innere Konflikte. Diese Spannung bringt Bewegung in Bereiche, die bisher unter der Oberfläche gehalten wurden.

Lilith im Skorpion steht für eine kompromisslose Tiefe. Sie verweigert Beschönigung und verlangt Ehrlichkeit gegenüber dem eigenen Schatten. In der Begegnung mit Uranus entsteht ein elektrischer Moment des Erwachens. Etwas will erkannt werden, weil es innere Freiheit blockiert. Diese Erkenntnisse drängen nicht aus Aggression nach außen, sondern aus einem inneren Druck heraus, der nach Klärung verlangt.

Gleichzeitig bilden Neptun und Saturn durch ihr Sextil unterstützende Verbindungen zu Uranus. Diese Konstellation eröffnet die Möglichkeit, das, was sich in uns neu formieren will zu integrieren. Neptun verleiht Mitgefühl und Weite, Saturn hingegen sorgt für innere Ordnung und Halt. Dadurch entsteht ein Raum, in dem das Unbewusste gehalten werden kann, ohne uns zu überwältigen. Mit anderen Worten: Erkenntnis verbindet sich mit Verantwortung und sorgt damit für Stabilität.

Diese Dynamik beschreibt letztendlich einen Prozess innerer Befreiung. Freiheit entsteht hier nicht durch eine Abgrenzung von etwas oder durch einen Kampf gegen etwas, sondern dadurch, dass wir uns bewusst werden, wo wir wirklich stehen. Denn all unsere Ängste und inneren Gespenster haben nur dann Macht über uns, wenn sie ungestört ein Eigenleben entwickeln, was uns belastet und in unserer Entwicklung bremst. Das Unbewusste will gesehen und in das eigene Selbstverständnis aufgenommen werden. Wer bereit ist, seine Wahrheit auszuhalten, gewinnt innere Beweglichkeit und volle Handlungsfähigkeit. Dieser Vollmond zeigt, dass echte Veränderung dort beginnt, wo innere Widersprüche angenommen und in ein größeres Ganzes integriert werden.

Pluto im Wassermann – der große Hintergrund

Pluto steht aktuell im Wassermann ohne prägende Aspekte. Die geistige Triade hat sich vorübergehend voneinander gelöst. Sie findet erst Seine Wirkung entfaltet sich damit weniger über konkrete Auslöser als über eine tiefe, anhaltende Grundströmung. Diese Kraft wirkt kollektiv. Sie verändert Denkweisen, soziale Ordnungen und Formen von Vernetzung über lange Zeiträume hinweg. Pluto arbeitet langsam. Er verschiebt Grundlagen, auf denen Gesellschaft und Selbstverständnis ruhen.

Im Wassermann richtet sich diese Wandlung auf das Bewusstsein selbst. Fragen nach Freiheit, Zugehörigkeit und Verantwortung innerhalb größerer Zusammenhänge gewinnen in dieser Phase an Gewicht. Alte Konzepte von Gemeinschaft verlieren ihre Selbstverständlichkeit, neue Formen suchen nach Gestalt. Dabei geht es weniger um sichtbare Umbrüche als um eine schleichende Neuorientierung, die unsere Wahrnehmung und Haltung verändert.

Das Halbsextil zu Merkur zeigt an, dass diese Prozesse leise in das Denken einsickern. Begriffe beginnen sich zu verschieben, Fragen werden grundsätzlicher, Gespräche gewinnen an Substanz. Erkenntnisse entstehen beinahe beiläufig, wirken jedoch nachhaltig. Unser Denken wird durchlässiger für die größeren Zusammenhänge und wir empfinden es herausfordernd, uns von überholten Annahmen zu lösen.

Pluto im Wassermann signalisiert uns, dass wir unser individuelles Menschsein stärker als Teil eines Ganzen erleben sollten. Tun wir das, treten unsere individuelle Freiheit und unsere kollektive Verantwortung in ein neues Verhältnis zueinander. Gestaltungsfragen begegnen wir bewusster und auch bei deren Beantwortung legen wir eine neue Sorgfalt an den Tag. Jeder Einzelne spürt in sich die notwendige Pflicht, mitzudenken, mitzuwirken und mitzuerkennen. Diese Wandlung vollzieht sich jenseits schneller Lösungen, denn sie erfordert Geduld und unsere innere wie äußere Beteiligung.

Was sich unter diesem Einfluss verändert, lässt sich kaum zurückdrehen. Die Bewegung verläuft ruhig, oft unspektakulär, und dennoch konsequent – ganz nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein. Dieser Vollmond schenkt uns die Erkenntnis, dass tiefgreifende Entwicklungen im Hintergrund wirken. Sie formen die kommenden Jahre, indem sie das kollektive wie individuelle Bewusstsein erweitern und neue Formen des Miteinanders mindestens vorbereiten.

Der vierte Quadrant des astrologischen Jahres – Sinn, Reife, Hingabe

Dieser Vollmond leuchtet zu Beginn des vierten Quadranten des laufenden astrologischen Jahres. Dieser Abschnitt gehört traditionell der Sinnfindung und der inneren Ernte. Erfahrungen wollen zusammengeführt werden, nicht erweitert. Das Leben fragt hier weniger nach neuen Impulsen als nach der Durchdringung dessen, was bereits da ist. Neue Erkenntnisse entstehen durch die Verdichtung dessen, was wir wissen und aktuelle Zusammenhänge zeigen sich klarer, weil sie in uns gereift sind, wie guter Wein.

Im vierten Quadranten geht es um die geistige Integration dessen, was wir bis jetzt erkannt haben. Wir ordnen Erlebtes ein, bewerten es neu und stellen es in einen größeren Zusammenhang. Initiationen, Anfänge und Durchbrüche treten in den Hintergrund. Stattdessen gewinnt das innere Verstehen an Gewicht. Der Mensch prüft, was Bestand hat und was sich als vorübergehend erwiesen hat. Sinn entsteht aus der bewussten Verbindung von Erfahrung und Erkenntnis.

Diese Phase lädt zur Rückschau ein, die schöpferisch auf uns wirken kann, wenn wir uns darauf einlassen. Gemeint ist, dass wir uns neuen Idee öffnen, die noch nie gedacht wurden und damit auch neuen Lösungen gegenüber empfänglich sind. Vergangenes wird innerlich bewegt, aber nicht, um es festzuhalten, sondern um es zu verwandeln. Unser Blick richtet sich nach innen, um den kommenden Weg im außen klarer zu sehen. Aus dieser Sammlung an Ideen und Erkenntnissen erwächst eine neue Bereitschaft, Verantwortung zu tragen für das, was entstehen will.

Der vierte Quadrant bereitet auf kommende Entwicklungsimpulse vor. Die neue innere Reife schafft einen neuen Gestaltungsrahmen, ohne ihn zu erzwingen. Der Mensch wird zum bewussteren Träger dessen, was durch ihn in die Welt wirken möchte. Dieser Prozess vollzieht sich still, getragen von Hingabe an das Wesentliche.

Dieser Vollmond lädt ein, das Jahr mit geistigem Tiefgang zu beginnen. Er drängt zu keiner Entscheidung und verlangt keine schnellen Antworten. Vielmehr öffnet er einen inneren Raum, in dem Wahrhaftigkeit wachsen darf. Ein Raum, in dem Fragen erlaubt sind, Unsicherheiten Platz finden und das eigene Erleben ernst genommen wird.

Wer sich auf diese Zeitqualität einlässt, spürt, dass Orientierung aus Erfahrung entsteht. Aus dem, was gelebt, gefühlt und durchstanden wurde. Dieser Vollmond erinnert daran, dass innere Klarheit Zeit braucht und dass Reife aus der Bereitschaft erwächst, sich dem eigenen Weg aufmerksam zuzuwenden. Es geht um ein Lauschen, das tiefer reicht als jedes Konzept und um ein Verstehen, das sich Schritt für Schritt formt.

In dieser Haltung erhält das neue Jahr eine andere Grundlage. Deine Ziele werden weniger aus einer Erwartungshaltung heraus gesteckt, sondern aus deiner innerer Stimmigkeit. Entscheidungen gewinnen an Gewicht, weil sie aus einem gewachsenen Bewusstsein hervorgehen. Der Vollmond im Krebs schenkt damit eine leise, aber kraftvolle Ausrichtung. Er lädt ein, dir selbst (wieder mehr) Vertrauen zu schenken und den weiteren Jahreslauf auf ein Fundament zu stellen, das trägt, nährt und langfristig Substanz verleiht.

 

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Ilona Krämer
Neumond vor der Wintersonnenwende

Neumond vor der Wintersonnenwende

Neumond vor der Wintersonnenwende

In der dunkelsten Zeit das
innere Licht entzünden

Vor uns liegt die Nacht, in der die Dunkelheit ihren tiefsten Punkt erreicht. Am Himmel zeigt sich kein Mond, denn es ist Neumond, so dass nichtmal sein fahler Schimmer in den kahlen Asten hängenbleibt. Der Kosmos schenkt uns diesmal keine äußere Bestätigung. Wer auf ein Zeichen wartet, wird warten. Wer jedoch nach innen lauscht, findet eine Spur, wo die Reise denn eigentlich hin gehen soll in diesen finsteren Zeiten.

Licht hat eine merkwürdige Doppelrolle. Es ist Bedingung des Erkennens und zugleich ein Rätsel, das erkannt werden will. Der Astrophysiker Thomas Posch hat das einmal sehr nüchtern formuliert: Licht sei immer schon notwendig, um zu erkennen, und zugleich ein Gegenstand, der erkannt werden soll. In dieser erkenntnistheoretischen Doppelfunktion liege vielleicht, dass es schwer fällt, sich der Natur des Lichts zu nähern. Das trifft einen Nerv, denn diese Schwierigkeit gilt im Inneren ebenso wie im Äußeren. Man lebt im Licht, während man es sucht. Man denkt, während man fragt, was Denken eigentlich ist.

Knoten lösen

Aus geisteswissenschaftlicher Perspektive wird dieser Knoten an einer überraschenden Stelle gelöst. Denken erscheint dann als ein Geschehen im Licht. Der Gedanke ist kein bloßes Hirnprodukt, vielmehr eine Art eingefangenes Licht, das im Inneren zu Bedeutung wird. Wer das einmal ernst nimmt, versteht, weshalb man das Licht im gewöhnlichen Bewusstsein so selten als Erlebnis bemerkt. Man sieht es draußen, man rechnet es, man nutzt es, man fotografiert es. Doch im eigenen Denken webt man bereits darin. Der Mensch ist in diesem Sinne ein Lichtwesen, ohne es dauernd zu bemerken, weil er in der Lichttätigkeit lebt, wenn er denkt.

Das führt zu einer stillen, fast unbequemen Konsequenz: Wenn Denken ein Handeln im Licht ist, dann trägt jeder Mensch ein inneres Erkenntnisorgan in sich, das weit über Stimmung und Meinung hinausreicht. Diese Fähigkeit hat mit Freiheit zu tun. Mit der Freiheit, Wirklichkeit von Wunsch zu unterscheiden. Substanz von Projektion. Wahrhaftigkeit von Suggestion.

Die Wintersonnenwende als Kontrastmittel

Die dunkelste Nacht, die wir mit der Wintersonnenwende feiern, wirkt vor diesem Hintergrund fast wie ein Kontrastmittel. Alles, was sich im Jahr aufgestaut hat, wirkt schärfer: die Müdigkeit, die Gereiztheit, die Sehnsucht nach Halt, die Angst, etwas zu verpassen, die heimliche Hoffnung auf eine Abkürzung. Unter Druck steigen viele auf Ersatzangebote um. Große Worte, schnelle Deutungen, kosmische Codes, Erlösungsversprechen im Schaufenster, dazu ein Countdown, damit das Nervensystem gleich mitkauft. Der Mechanismus ist immer derselbe: Es wird eine Projektionsfläche angeboten, auf der man sich kurz entlasten kann. Wer sie annimmt, fühlt sich für einen Moment getragen, und nennt dieses Gefühl dann Intuition.

Echte Intuition ist kostbarer. Sie entsteht aus innerer Klarheit, nicht aus innerer Erregung. Sie wächst, wenn Denken und Wahrnehmung sich verbinden, wenn man im eigenen Licht stehen bleibt, statt dem nächsten Leuchten hinterherzulaufen. Darum ist diese Schwellenzeit so wertvoll. Sie zwingt zu keiner Meinung, sie lädt zur Unterscheidung ein. Was trägt, wenn es still wird. Was wird nur laut, um Stille zu übertönen. Wer wirklich auf Substantielles hinweist, wird dir nie die Verantwortung abnehmen. Er wird dich in deine eigene Würde zurückführen. Wer Projektionsflächen bedient, wird genau das Gegenteil tun, oft mit sanfter Stimme, mit viel Pathos und mit einem Heilsversprechen zu guterletzt.

Kein Fest des äußeren Lichts

Weihnachten ist in dieser Tiefe kein Fest des äußeren Lichts. Es ist eine Schulung des Inneren. Das Motiv lautet: Licht wird geboren. Diese Geburt ist kein Automatismus (wie im Übrigen keine Geburt). Sie geschieht, wenn Raum entsteht. Wenn das Denken ruhiger wird. Wenn man aufhört, sich selbst zu betäuben. Wenn man die eigenen Fragen aushält, ohne sie mit schnellen Antworten zuzukleistern. Das Licht ist längst da. Es wird erlebbar, sobald man es im eigenen Denken wiederfindet, als Gegenwart, als Klarheit, als Wärme, als Kraft, die zugleich erkennt und heilt.

Wer in diesen Tagen spürt, wie stark der Druck geworden ist, hat bereits verstanden, worum es geht. Der Druck ist kein Feind. Er ist ein Prüfstein. Er zeigt, wo das Leben nach Wahrheit verlangt und wo man sich mit Ersatz beruhigt. Er zeigt, welche Strukturen tragfähig sind und welche nur Gewohnheit. Er zeigt auch, wie leicht man in die Hände von Deutungen gerät, die groß klingen und wenig verlangen. Innere Arbeit verlangt mehr. Dafür schenkt sie Würde.

Keine Ritualkosmetik

Die Raunächte gehören genau an diese Stelle. Nicht als Ritualkosmetik und auch nicht als Wunschprogramm. Sondern als geordneter Weg durch eine Zeit, in der das Außen leiser wird und das Innere lauter. Wer diesen Weg bewusst geht, entdeckt etwas sehr Konkretes: Das Licht, das man sucht, ist bereits im Denken anwesend. Es will gepflegt werden. Es will geführt werden. Es will zur Wirklichkeit werden im eigenen Leben.

Wer den Mut hat, in dieser dunkelsten Nacht keine äußere Bestätigung zu fordern, erlebt etwas Seltenes: den Beginn einer echten inneren Wende. Kein Spektakel. Kein Versprechen. Ein Schritt in Freiheit. Und genau das ist die Geburt des Lichts, von der diese Tage sprechen.

Warum ich eine Raunächtebegleitung anbiete

Ich begleite die Raunächte, weil ich überzeugt bin, dass Selbsterkenntnis keine private Angelegenheit ist. Sie betrifft den Menschen in seinem Verhältnis zu sich selbst, zur Welt und zum geistigen Zusammenhang, in den er eingebettet ist. Diese zwölf Nächte markieren also keine magische Sonderzeit, sondern einen Erkenntnisraum, in dem Wesentliches sichtbar werden kann, wenn man bereit ist, innezuhalten und genau hinzusehen.

In meiner Raunächtebegleitung geht es immer darum, den Blick zu weiten und den eigenen Horizont zu überwinden. Weg von bloßen Erwartungen, hin zu einem tieferen Verständnis des eigenen Menschseins. Wer bin ich, jenseits von Rollen, Zuschreibungen und biografischen Mustern? Was trägt mich, wenn äußere Sicherheiten brüchig werden? Und welche innere Haltung erlaubt mir, das Leben nicht nur zu bestehen, sondern bewusst zu gestalten?

Was ist der Mensch?

In diesem Jahr steht eine Frage im Mittelpunkt, die grundlegender kaum sein könnte: Was ist der Mensch? Nicht im biologischen oder psychologischen Sinn, sondern als geistiges Wesen. Denn wer weiß, was er als Mensch ist, beginnt zu ahnen, welche Aufgabe er hier auf der Erde hat. Und wer diese Aufgabe erkennt, kann Verantwortung übernehmen, ohne sich zu überheben.

Aus geisteswissenschaftlicher Sicht ist der Mensch kein fertiges Wesen, sondern ein werdendes. Er ist das einzige Wesen im bekannten Kosmos, dem die Möglichkeit der Freiheit anvertraut ist. Diese Freiheit ist kein Besitz und kein Zustand. Sie ist eine Aufgabe. Sie entsteht dort, wo Denken, Fühlen und Wollen bewusst zusammenwirken und der Mensch lernt, nicht aus Trieb, Gewohnheit oder bloßer Anpassung zu handeln, sondern aus Einsicht.

Wir sind nicht höher als alle anderen

Gerade darin liegt seine besondere Stellung innerhalb der geistigen Hierarchien. Der Mensch ist nicht höher als andere Wesenheiten, aber anders. Ihm ist etwas übertragen, das sonst nirgends in dieser Form vorkommt: die Fähigkeit, Freiheit zu entwickeln und sie dem Kosmos zurückzugeben, indem er sie in verantwortliches Handeln verwandelt. Freiheit wird nicht für den Menschen selbst errungen, sondern für die Welt.

Diese Perspektive verändert den Blick auf das eigene Leben. Entscheidungen werden bedeutsam. Beziehungen erhalten Tiefe. Auch Irrtümer verlieren ihren Schrecken, weil sie Teil eines Lernweges sind. Die Raunächte bieten einen Rahmen, um diesen Zusammenhang bewusst zu betreten. Nicht theoretisch, sondern erfahrungsnah, ruhig und klar.

Ich verstehe diese Begleitung nicht als Anleitung und nicht als Ersatz für eigene Erkenntnis. Sie ist eine Einladung, sich selbst ernst zu nehmen. Den eigenen Denkraum zu pflegen. Wahrnehmung zu schulen. Und die leise, oft überhörte Frage zuzulassen, die allem zugrunde liegt: Wie will ich als Mensch in dieser Welt stehen?

Wenn diese Frage lebendig wird, beginnt Selbsterkenntnis, die trägt. Und genau dafür öffne ich in den Raunächten einen Raum. Ich lade dich herzlich ein, ihn zu betreten.

Die Raunächte 2025/26

Deine Reise zu dir selbst beginnt

Was bedeutet es, heute Mensch zu sein?
Warum erleben wir Krisen und Glück, und wie finden wir die Kraft, unser Leben bewusst zu gestalten?
In meiner Raunächtebegleitung begleite ich dich durch zwölf Nächte voller Erkenntnis, Wandlung und innerer Klarheit.

Jede Nacht öffnet ein neues Kapitel – über das, was dich bewegt, nährt und trägt. Du erhältst tiefgehende Impulse, liebevoll gestaltete Texte, geführte Übungen und Raum zur Selbstreflexion. So wird diese Zeit zu einem inneren Weg, der dich mit deinem wahren Wesen verbindet.

Start: 24. Dezember 2025
✨ 12 Nächte – 12 Themen – 12 Schritte zu Bewusstsein und innerer Stärke
✨ Mit individuellem Jahreshoroskop für 2026 – dein persönlicher Sternenkompass für das neue Jahr

Alles ist mit Sorgfalt und Hingabe gestaltet – für Menschen, die spüren, dass wahre Veränderung im Inneren beginnt.

Lass die Raunächte zu einem Wendepunkt werden – hin zu Klarheit, Selbstermächtigung und gelebter Menschlichkeit.

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Seelenplan
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Ilona Krämer
ATLAS, unsere Projektionsfläche

ATLAS, unsere Projektionsfläche

Komet

Kometen, Kosmos und

kollektiver Überschwang

C/2025 K1 (ATLAS) ist derzeit der Komet, der am stärksten aufgeladen wird. Nicht, weil er besonders hell wäre – das ist er nicht. Nicht, weil er spektakulär mit bloßem Auge sichtbar wäre – auch das nicht. Sondern weil er zur Projektionsfläche geworden ist. Und genau das macht ihn interessant. Allerdings auf eine andere Weise, als es mancher spirituelle Überschwang nahelegt.

Astronomisch betrachtet ist ATLAS ein sogenannter dynamisch neuer Komet. Er stammt aus der Oortschen Wolke, jenem fernen, kugelförmigen Außenbereich unseres Sonnensystems, in dem eisige Körper seit Milliarden Jahren in tiefer Kälte verharren. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist ATLAS zum ersten Mal überhaupt in Sonnennähe gelangt. Kein alter Bekannter, kein routinierter Wiederkehrer, sondern ein Erstling und damit ein sensibles Objekt.

Innerhalb der Merkurbahn

Seine Bahn führte ihn bemerkenswert nahe an die Sonne heran, deutlich innerhalb der Merkurbahn. Solche Passagen sind für Kometen immer riskant. Die enorme Hitze, die intensive Strahlung und die inneren Spannungen setzen dem Kern massiv zu. ATLAS reagierte genau so, wie man es von einem ungehärteten Körper erwarten würde: Er begann sich zu verändern. Nach dem Perihel zeigten Beobachtungen eine Fragmentierung des Kerns, die nicht explosionsartig oder dramatisch stattfand, sondern allmählich. Ein Zerfall in mehrere Teile, wie er bei Sonnenpassagen immer wieder beobachtet wird. Das ist kein Zeichen kosmischer Botschaften. Das ist Physik.

Und doch wäre es zu kurz gegriffen, hier stehenzubleiben. Denn genau an dieser Stelle setzt Rudolf Steiner an, der ja selbst ein Physiker war und spirituell Ergänzendes zu bieten hat. Für ihn war der Komet kein Träger von Botschaften im heutigen esoterischen Sinn, kein kosmisches Telegrammkanal mit Deutungspflicht. Vielmehr verstand er ihn als Anreger: als ein Ereignis, das unter bestimmten Bedingungen Prozesse in Gang setzt, ohne sie zu determinieren.

Steiner sprach davon, dass Kometen „feine Organe“ im Menschen anregen. Damit sind keine mystischen Zusatzfunktionen gemeint, sondern Bewusstseinsräume. Räume, in denen das Ich – unser höheres Ich, nicht unser Alltags-Ich! – auf etwas reagieren muss, das nicht aus der Gewohnheit dem Bekannten entspringt. Der Komet wirkt nicht, weil er erscheint, sondern weil er unterbricht, nämlich die Dauerschleifen unseres Selbst-Bewusstseins. Und genau diese Unterbrechung verlangt von uns eine neue Antwort oder gern auch zwei auf die Dauerfrage: Wer sind wir als Mensch? Warum sind wir hier und was hat das ganze mit Weihnachtspätzchen zu tun…

Kein Vorbote einer neuen Menschheitsepoche

ATLAS ist kein interstellares Objekt, auch wenn das gern behauptet wird. Er kommt nicht aus einem anderen Universum, er trägt keinen galaktischen Code und er ist kein Vorbote einer neuen Menschheitsepoche. Er ist Teil unseres Sonnensystems – allerdings aus dessen äußerstem Randbereich. Ein Grenzgänger, ja. Aber einer, der zeigt, wie empfindlich und veränderlich solche Körper sind, wenn sie aus der Kälte ins Licht treten.

Dass ATLAS kein interstellares Objekt ist, beruht auf Messdaten, nicht auf Einschätzungen. Seine Bahn ist gravitativ an die Sonne gebunden, seine Geschwindigkeit und Exzentrizität liegen im Bereich dessen, was man von einem sogenannten dynamisch neuen Kometen aus der Oortschen Wolke erwartet. Interstellare Objekte hingegen – wie ʻOumuamua oder Borisov – zeigen eine eindeutig hyperbolische Bahn und eine Eintrittsgeschwindigkeit, die keinen Zweifel lässt: Sie gehören nicht zum Sonnensystem. ATLAS tut genau das Gegenteil. Er verhält sich regelkonform. Unauffällig. Physikalisch stringent. Gerade deshalb ist seine Herkunft gut erklärbar.

Die gegenteilige Behauptung entsteht weniger aus Astronomie als aus Bedeutungssehnsucht. Große Distanzen werden mit Fremdheit verwechselt, ungewöhnliche Bahnen mit Botschaften. Begriffe wie „dynamisch neu“ oder „Grenzobjekt“ werden symbolisch überdehnt, bis aus einem Kometen ein kosmischer Bote wird. Doch das ist eine Verschiebung von Kategorien: Astrologie arbeitet mit Resonanz, Astronomie mit Dynamik. Wer beides vermischt, erzeugt Narrative – aber keine Erkenntnis. ATLAS ist kein Besucher von außen. Er ist ein Körper aus unserem eigenen System, der zeigt, was geschieht, wenn etwas Uraltes zum ersten Mal dem Zentrum begegnet.

Das Ursprüngliche ist keine uniforme Masse

Auch chemisch ist ATLAS interessant. Spektrale Beobachtungen deuten darauf hin, dass seine Zusammensetzung in Teilen von der vieler bekannter Kometen abweicht. Weniger von dem, was man erwartet, anderes dafür deutlicher. Für Astronomen ist das spannend, weil es Einblicke in frühe Entstehungsprozesse des Sonnensystems ermöglicht. Für alle anderen ist es eine schlichte Erinnerung daran, dass selbst das Ursprüngliche keine uniforme Masse ist. Vielfalt beginnt früh.

Was also macht ATLAS „anders“?

Nicht seine angebliche Symbolik, sondern seine Realität. Er zeigt Veränderung unter Druck. Er zeigt, dass Nähe zum Zentrum Folgen hat. Er zeigt, dass nicht alles, was aus großer Distanz kommt, unversehrt bleibt, wenn es sich dem Licht aussetzt. 

Vielleicht berührt uns ATLAS gerade deshalb so stark, weil wir selbst in einer vergleichbaren Situation stehen. Auch wir erleben derzeit eine Phase extremer Nähe zum Zentrum – nicht astronomisch, sondern existenziell. Verdichtung, Beschleunigung, moralischer Druck, politische Polarisierung, psychische Überlastung. Kaum ein Lebensbereich bleibt kühl und distanziert. Alles erhitzt sich im Tagesgeschehen. 

Wie der Komet werden auch wir geprüft:

  • Was hält?
  • Was zerbricht?
  • Was muss sich neu ordnen?

Steiner hätte diesen Vergleich nicht gescheut. Er verstand kosmische Prozesse immer auch als Resonanzräume für menschliche Entwicklung und zwar nicht im Sinne einer Vorhersage, sondern als Spiegel. Nicht der Himmel macht etwas mit uns. Aber er zeigt, wie Entwicklung unter Druck aussieht.

Vielleicht liegt genau hier die eigentliche Herausforderung, die dieser Komet sichtbar macht – ganz ohne Hype. Denn wenn man ihn schon symbolisch lesen möchte, dann nicht als Heilsbringer, sondern als Erinnerung daran, dass Entwicklung kein Himmelsspektakel ist, sondern ein Prozess. Nähe zur Wahrheit – oder zur Sonne – stärkt nicht automatisch. Sie prüft. Sie setzt aus. Und sie kann dafür sorgen, dass uns die Flügel versengt werden. Auch Phönix ging nicht unversehrt hervor: Er verbrannte, um aus der Asche neu zu erstehen.

Zerfall bedeutet dabei kein zwingendes Scheitern. Er kann schlicht eine Umformung von Kräften sein, die ihre bisherige Gestalt verloren haben. Der Komet verliert Teile seiner Substanz, weil er einer Intensität ausgesetzt ist, für die seine alte Form nicht gemacht war. Doch genau dadurch werden neue Wirkungen möglich. Übertragen auf den Menschen heißt das: Entwicklung geschieht dort, wo alte Strukturen unter Druck geraten und sich lösen. Und genau hier lohnt der wache Blick. Denn nicht alles, was sich auflöst, war tragfähig. Und nicht alles, was bleibt, ist wesentlich.

An dieser Stelle stelle ich augenzwinkernd die Frage in den Raum: Was würde der liebe Gott wohl dazu sagen? Vielleicht so etwas wie: Ich habe euch einen Himmel gegeben, reich genug, um euch zum Denken zu bringen. Und ihr macht daraus eine Werbefläche für Erlösungsfantasien…

Kometen-Hype als geistige Bequemlichkeit

Steiner war in dieser Hinsicht erstaunlich nüchtern. Er hätte jede Form von Kometen-Hype als geistige Bequemlichkeit durchschaut. Für ihn war klar: Wer auf äußere Zeichen wartet, um inneren Wandel zu legitimieren, hat den Kern verfehlt. Kosmische Impulse entbinden den Menschen nicht von Verantwortung – sie erhöhen sie.

Ein Komet zeigt, dass etwas möglich ist. Nämliche Veränderung und Wandel. Ob es geschieht, entscheidet der Mensch. Denn genau hier liegt der Punkt, an dem Spiritualität kippt. Nicht dort, wo man dem Kosmos Bedeutung zuspricht, sondern dort, wo man ihm Verantwortung überträgt. Wenn Wandel nicht mehr als innere Arbeit verstanden wird, sondern als äußeres Ereignis, was “etwas” mit uns macht. Wenn Freiheit nicht mehr errungen, sondern erwartet wird. Wenn Bewusstsein nicht mehr wächst, sondern „aktiviert“ werden soll, durch Kometen, galaktrisches Zentren oder kosmische Spalten.

Rudolf Steiner, auf den sich viele dieser Deutungen gern berufen, hätte dem entschieden widersprochen. Für ihn waren Kometen keine Erlöser und keine Vorhersageinstrumente. Er sprach von Anregern – von Impulsen, die das Gewohnte stören und Entwicklung ermöglichen. Das geschieht weder automatisch noch zangslufig und schon gar nicht kollektiv, denn das wäre dann eine Massenhypnose oder sowas.

Ein Komet, so verstanden, ist kein Orakel. Er ist eine Unterbrechung unserer gewohnten Blicke auf uns selbst und in den Kosmos. Unterbrechungen sind unbequem. Sie fordern Aufmerksamkeit. Sie bringen etwas ins Bewusstsein, das man sonst übersieht. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Sie schenken keine Erlösung, sondern laden ein zur Initiative, die das in den Fokus nimmt, was quer liegt. Für das, was nicht in Routinen aufgeht. Für das, was uns zwingt, selbst Stellung zu beziehen.

Unser Umgang mit Veränderung

ATLAS verlangt nichts. Er verspricht nichts. Er kündigt nichts an. Er kommt, verändert sich, verliert Teile seiner selbst und zieht weiter. Wer darin eine Botschaft sucht, sollte sie nicht im Schweif vermuten, sondern im eigenen Umgang mit Veränderung. Vielleicht ist das die reifere Form von Spiritualität: Nicht alles aufzuladen, sondern wahrzunehmen, was ist.

Vielleicht ist das die eigentliche Herausforderung unserer Zeit die ATLAS triggert: Wir stehen entwicklungsbedingt massiv unter Druck. Wie der Komet geraten wir näher an drängnde Fragen nach Wahrheit, Verantwortung und Substanz. Und auch wir werden dabei nicht unversehrt bleiben, wenn wir diesen Fragen nachgehen und diese beantworten. Geklärt ist schon jetzt: Der Himmel erlöst uns nicht.
Er erinnert uns und den Ruf der Freiheit. ATLAS bleibt was er ist: ein realer Himmelskörper im Prozess der Umformung. Was wir von ihm schon jetzt lernen können ist, dass Entwicklung kein Versprechen ist, sondern eine Prüfung.

 

 

Die Raunächte 2025/26

Deine Reise zu dir selbst beginnt

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Jede Nacht öffnet ein neues Kapitel – über das, was dich bewegt, nährt und trägt. Du erhältst tiefgehende Impulse, liebevoll gestaltete Texte, geführte Übungen und Raum zur Selbstreflexion. So wird diese Zeit zu einem inneren Weg, der dich mit deinem wahren Wesen verbindet.

Start: 24. Dezember 2025
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Lass die Raunächte zu einem Wendepunkt werden – hin zu Klarheit, Selbstermächtigung und gelebter Menschlichkeit.

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Ilona Krämer
Neumond am 20. Dezember 2025

Neumond am 20. Dezember 2025

Neumond im Schützen

Wenn das Licht zurückkehrt, fragt das Leben nach deiner Richtung

Der letzte Neumond des Jahres fällt auf den 20. Dezember 2025 und steht im Zeichen des Schützen. Er ereignet sich in unmittelbarer Nähe zur Wintersonnenwende, jener Schwelle im Jahreslauf, an der die Sonne ihren tiefsten Stand hinter sich lässt und das Licht allmählich wieder zunimmt. Diese zeitliche Nähe verleiht dem Neumond ein besonderes Gewicht. Er wirkt wie ein stiller Sammelpunkt, an dem sich etwas sortiert, bevor das kommende Jahr Fahrt aufnimmt. In dieser Dunkelheit entsteht eine seltene Klarheit, weil vieles, was sonst laut ist, an Bedeutung verliert. Übrig bleibt die Frage, die wirklich trägt. Welche Richtung gibst du deinem Sein, deinem Leben und allem, was du gestalten willst, wenn das Licht Schritt für Schritt wieder zurückkehrt?

Ein Neumond beschreibt den Beginn eines neuen Zyklus. Er schenkt keinen fertigen Zustand, er öffnet einen inneren Raum, in dem etwas wachsen kann. Das Neue zeigt sich anfangs oft als Ahnung, als leises Wissen, als ein Gedanke, der mehr Gewicht bekommt, weil er sich wiederholt. Wenn Sonne und Mond im Schützen zusammenkommen, richtet sich dieser Beginn auf Sinn, Überzeugungen und Orientierung. Der Schütze ist das Zeichen der Suche. Er fragt, woran ein Mensch sein Denken bindet und wofür er seine Energie verwendet. Er will wissen, was wahr ist, was trägt und was den eigenen Weg in die Weite führt.

Das Zentrum des eigenen Lebens

Diese Weite besitzt in diesen Tagen eine zusätzliche Symbolik, weil der Schütze auf einen Bereich des Himmels verweist, der seit jeher als Bild für Ursprung und Mitte betrachtet wird. Gemeint ist das galaktische Zentrum, die Mitte unserer Milchstraße. Astronomisch handelt es sich um einen gewaltigen Schwerpunkt, um den unser Sonnensystem seit unvorstellbar langer Zeit kreist. Astrologisch entsteht daraus kein physikalischer Einfluss, doch es eröffnet ein starkes Bild. Wenn der Tierkreis den Blick dorthin lenkt, rückt die Frage nach dem Zentrum des eigenen Lebens in den Vordergrund. Worum kreisen wir wirklich. Welche Gedanken geben unserem Alltag eine Richtung. Welche Wahrheit wird im Innersten als tragfähig empfunden.

In diesen Tagen läuft die Sonne über jenen Bereich des Schützen, der mit diesem Zentrum verbunden wird. Kurz darauf folgt Venus, später Merkur. So entsteht eine Art innerer Dreischritt, der sich sehr gut beobachten lässt, wenn man bereit ist, achtsam zu sein. Die Sonne hebt das Thema ins Bewusstsein und fordert einen nüchternen Blick auf den eigenen Weg. Venus prüft, was wertvoll ist, was Nähe verdient und welche Beziehungen wirklich nähren. Merkur führt das Thema ins Denken und in die Sprache, er verlangt Kontur, Entscheidung und Klarheit im inneren Dialog. Das klingt schlicht, doch gerade darin liegt die Kraft. Eine Zeit, in der ein Mensch sich selbst klarer zuhört, verändert oft mehr als jede äußere Maßnahme.

Der Sinn des Lebens bekommt eine warme Färbung

Der Neumond selbst wird von Venus begleitet, die ebenfalls im Schützen steht. Dadurch erhält das Thema Sinn eine warme Färbung. Es geht nicht nur um große Begriffe, sondern um das, was im Herzen als wahr empfunden wird. Der Schütze sucht keine trockene Theorie. Er sucht eine Wahrheit, die lebbar ist. Diese Konstellation wirkt wie eine stille Erinnerung daran, dass Überzeugungen ihre Würde erst dann entfalten, wenn sie im Alltag Gestalt gewinnen.

Hier kommt Mars ins Spiel, der im Steinbock steht und einen starken Kontrapunkt setzt. Mars im Steinbock bündelt Energie. Er richtet den Willen aus und verleiht Vorhaben eine Form. Begeisterung erhält Richtung, ein inneres Feuer wird zu einer Entscheidung. Genau diese Verbindung macht den Neumond so interessant. Schütze allein könnte sich in Visionen verlieren. Steinbock allein könnte sich in Pflichten verheddern. Zusammen entsteht eine reife Spannung, die fragt, welche Idee ernst genommen werden will und welches Ziel Verbindlichkeit verdient. Wer diese Tage bewusst nutzt, spürt oft sehr deutlich, wo das eigene Leben nach Klarheit ruft.

Heilung entsteht durch mutiges Handeln

Das Trigon zu Chiron im Widder verstärkt diesen Prozess. Chiron steht als Symbol für jene wunde Stelle, an der ein Mensch reift, weil er aufhört, sich zu schonen. Heilung entsteht hier durch mutiges Handeln. Ein Schritt in die Verantwortung verändert den inneren Ton. Eine Entscheidung löst etwas, das lange festsaß. Der Widder verweist auf Aufrichtigkeit und auf den Punkt, an dem ein Mensch sich selbst wieder begegnet, ohne Umwege. In dieser Konstellation liegt eine besondere Botschaft. Verletzlichkeit verliert ihre Ohnmacht, sobald sie einen Platz im Leben erhält.

Wer in diesen Wochen in die Welt blickt, spürt häufig Müdigkeit und Erschöpfung, die sich kaum wegschieben lassen. Diese Schwere entsteht aus Jahren der Beschleunigung, aus Krisen, Überforderungen und einem Alltag, der selten echte Pausen kennt. Der Neumond schafft keinen magischen Umschwung. Er bildet jedoch einen natürlichen Ruhepunkt, weil er sich an den Rhythmus des Jahres bindet. Die Dunkelheit wird zur Einladung, sich wieder zu sammeln. Wer das ernst nimmt, merkt, dass innere Ordnung wieder möglich wird, sobald der Mensch bereit ist, sich selbst zu begegnen, ohne sich zu betäuben.

Die verständliche Sehnsucht nach Leben

Genau an dieser Stelle lohnt ein Blick auf ein Thema, das in schwierigen Zeiten immer lauter wird. Viele sprechen vom Aufstieg, von einer neuen Dimension, von höheren Frequenzen. Dahinter liegt eine verständliche Sehnsucht nach einem Leben, das leichter und friedlicher ist. Diese Sehnsucht verdient Respekt, weil sie zeigt, dass im Menschen etwas wach ist, das nach Sinn und Wahrheit sucht. Nur braucht diese Sehnsucht einen klaren Rahmen. Entwicklung geschieht im Inneren und sie geschieht durch Bewusstsein. Kein Dimensionswechsel nimmt einem Menschen das Denken ab. Keine kosmische Welle trägt jemanden über die eigene Verantwortung hinweg. Der Mensch bleibt frei. Gerade diese Freiheit ist der eigentliche Schatz. Sie verlangt Entscheidungen. Sie verlangt Wahrhaftigkeit. Sie verlangt die Bereitschaft, sich selbst ernst zu nehmen.

Hier zeigt sich die astrologische Tiefe dieses Neumondes erst vollständig, weil Saturn und Neptun in den Fischen ein Quadrat zu Sonne und Mond bilden. Dieses Spannungsfeld wirkt wie eine Bewusstseinsprüfung. Neptun hat seit dem 10. Dezember seine Direktläufigkeit wieder aufgenommen. Dadurch rückt ins Blickfeld, was zuvor diffus blieb. Schleier lösen sich. Geschichten, die man sich lange erzählt hat, verlieren ihren Halt. Neptun arbeitet selten laut, doch er arbeitet gründlich. Saturn steht daneben und verdichtet. Er fragt, was Bestand hat, wenn Bilder verblassen. Er prüft Wahrhaftigkeit, er stärkt Struktur, er fordert Konsequenz. In den Fischen wirkt Saturn wie ein Prüfstein, weil dieses Zeichen durchlässig ist. Gerade dort, wo vieles verschwimmt, wird Klarheit kostbar.

Saturn und Neptun und ihre erneute Hochzeit im Widder

Beide Planeten bewegen sich auf einen markanten Punkt zu. Neptun erreicht die kosmische Spalte Ende Januar, Saturn Mitte Februar. Am 20. Februar 2026 treffen sie sich dort in einer zweiten Konjunktion. Dieser Transit ist bereits wirksam und er trägt einen Prozess, der sich über Monate und Jahre entfaltet. Es geht um den Wechsel eines jahrzehntelangen Zyklus, um eine Verschiebung im geistigen Grundton. Solche Übergänge prägen Generationen. Sie wirken weniger als sichtbares Einzelereignis, eher als Veränderung dessen, was Menschen für plausibel halten, was sie glauben können und was sie innerlich ablehnen.

Auf kollektiver Ebene geraten Systeme und Ideologien in einen Klärungsprozess. Bilder verlieren ihre Überzeugungskraft, sobald sie hohl geworden sind. Politik, Medien, Spiritualität und Glaubenssätze stehen stärker unter Beobachtung. Saturn prüft, was sich bewährt. Neptun löst auf, was sich nur als Erzählung gehalten hat. Individuell führt derselbe Prozess zur Frage nach dem eigenen Fundament. Woran glaube ich wirklich. Welche Haltung bestimmt meine Entscheidungen. Wo halte ich an Illusionen fest, weil sie trösten. Wo wächst die Bereitschaft, die Konsequenzen der eigenen Einsichten zu tragen.

Der große und der kleine Hüter der Schwelle

In dieser Zeitqualität erscheint ein archetypisches Motiv besonders deutlich, das in der Sprache der inneren Entwicklung als Hüter der Schwelle beschrieben wird. Dieses Bild meint keine fremde Gestalt, es meint einen inneren Raum, der sich öffnet, sobald ein Mensch beginnt, ehrlich zu werden. Saturn verkörpert darin die Formkraft, die keine Ausflüchte akzeptiert. Er verlangt Charakter, Erdung und Klarheit. Neptun löst Masken, Rollenbilder und Selbsttäuschung. Beide zusammen führen zu einer Begegnung mit dem eigenen Innenleben. Wer diesen Blick aushält, gewinnt Stabilität. Wer ausweicht, sucht oft Zerstreuung, weil Wahrheit zunächst unbequem wirkt.

Das gilt auch für viele spirituelle Erzählungen, die derzeit im Umlauf sind. Modelle wie Bewusstseinsskalen oder Aufstiegsleitern können als Landkarte nützlich sein, solange sie der Selbstbeobachtung dienen. Sie verlieren ihren Wert, sobald sie zu einer Flucht werden. Menschlichkeit umfasst das ganze Spektrum. Trauer, Wut, Ratlosigkeit und Erschöpfung tragen Botschaften, die gehört werden wollen. Bewusstsein wächst, wenn ein Mensch bereit ist, das eigene Erleben zu durchdringen und daraus eine reife Haltung zu formen.

Wassertrigon weckt unsere Erinnerungen

Diese seelische Dimension wird zusätzlich durch ein Wassertrigon betont, das den Hintergrund dieser Tage färbt. Jupiter im Krebs, Lilith im Skorpion und Saturn in den Fischen bilden eine Konstellation, die tief nach innen führt. Sie öffnet Räume, die im Alltag oft verschlossen bleiben. Gefühle steigen auf, Erinnerungen werden lebendig, Wahrheiten treten klarer hervor, weil der innere Druck wächst, sich selbst nicht länger auszuweichen.

Jupiter im Krebs wirkt rückläufig und lenkt den Blick zu Herkunft, Familie und emotionalen Prägungen. In dieser Jahreszeit treten vertraute Muster leichter hervor. Man reagiert empfindlicher, man spürt alte Rollen, man erlebt, wie schnell man in innere Automatismen zurückkippt. Gleichzeitig liegt darin eine Chance zur Versöhnung mit der eigenen Biografie. Vergessene Ressourcen werden sichtbar. Selbstfürsorge gewinnt Form, weil Reife wächst. Emotionales Erwachsensein erhält Tiefe.

Kontrolle und Eifersucht treten als Schatten auf

Lilith im Skorpion verstärkt die Begegnung mit dem Verdrängten. Unausgesprochene Konflikte rücken näher, Tabus verlieren ihre Macht, Kontrolle und Eifersucht können als Schatten auftauchen, weil sie nach Aufmerksamkeit verlangen. Auf der lichten Seite schenkt Lilith radikale Ehrlichkeit. Muster, die lange gebunden haben, lassen sich erkennen und verabschieden. Verletzlichkeit verwandelt sich in Präsenz, sobald keine Verdrängung mehr nötig ist. Beziehungen gewinnen an Tiefe, weil Wahrheit wieder Raum erhält.

Saturn in den Fischen bringt in diesem Trigon eine besondere Form von Ordnung. Es ist eine Ordnung des Innenlebens. Sie entsteht durch klare Grenzen, durch Ruhe, durch bewusste Rituale, durch den Mut, den eigenen seelischen Grund ernst zu nehmen. In dieser Konstellation wächst die Fähigkeit, sich selbst zu halten. Genau diese Fähigkeit wird in den kommenden Jahren zu einem entscheidenden Faktor, gesellschaftlich wie persönlich.

Werte und Sicherheiten werden aufgerüttelt

Auch Uranus spielt in diesem Jahresausklang eine wichtige Rolle. Er bewegt sich weiterhin rückläufig durch den Stier und rüttelt damit an Werten, materiellen Sicherheiten und alltäglichen Strukturen. Der Boden wirkt weniger stabil, weil alte Modelle an Tragfähigkeit verlieren. Gleichzeitig entsteht Raum für neue Formen. Durch das Sextil zu Saturn und Neptun zeigt sich eine Brücke zwischen Inspiration und Umsetzung. Ideen, die bisher abstrakt wirkten, suchen eine geerdete Gestalt. Themen wie Landwirtschaft, Ernährung, Finanzsysteme und Versorgungssicherheit geraten stärker in Bewegung, weil die Spannung unter der Oberfläche steigt.

Uranus steht zudem an der Schwelle zu einem Wechsel, der die Zeitqualität 2026 deutlich prägen wird. Mit dem Übergang in die Zwillinge verändern sich Informationsräume, Medienlandschaften, Bildung und Kommunikation in rasantem Tempo. Künstliche Intelligenz wird gesellschaftlich noch präsenter, Debatten werden schärfer, Wahrheit wird stärker umkämpft. Gerade deshalb gewinnt der Umgang mit Denken und Sprache an Gewicht.

Intuition und geistige Beweglichkeit

Merkur im Schützen steht in Spannung zur Mondknotenachse, die seit einiger Zeit durch Fische und Jungfrau verläuft. Diese Achse beschreibt eine Entwicklung, die weniger über Kontrolle und Perfektion führt und stärker über seelische Durchlässigkeit, Intuition und geistige Beweglichkeit. Der Druck auf Sprache wächst, weil Weltbilder härter aufeinanderprallen. Polarisierung nimmt zu, weil jede Seite ihre Erzählung für gültig hält. In einem solchen Klima formen Worte Wirklichkeit, weil Stimmungen schneller kippen und Meinungen sich verdichten. Die Zeitqualität zeigt bereits jetzt einen Vorgeschmack darauf, wie stark das Jahr 2026 zum Schauplatz geistiger Auseinandersetzungen werden kann.

All das führt zurück zu dem eigentlichen Kern dieses Neumondes. Er kündigt kein spektakuläres Außen an. Er führt zu einer inneren Entscheidung. Er fragt nach Haltung. Er fragt nach Wahrhaftigkeit. Er fordert eine Orientierung, die aus Bewusstsein wächst.

Präsenz ist eine Entscheidung

Gerade in den Tagen vor Weihnachten berührt diese Dynamik den Kern des Menschseins. Das Motiv des Lichts, das zurückkehrt, wirkt als Erinnerung an eine stille Wahrheit. Präsenz ist eine Entscheidung. Liebe ist eine Entscheidung. Klarheit ist eine Entscheidung. Wer in sich selbst Ordnung schafft, wird nach außen wirksam, weil der eigene Blick ruhiger wird und das Handeln mehr Substanz erhält.

Die Raunächte, die zwischen dem 24. Dezember und dem 4. Januar liegen, wurden über Generationen als Zeit der Rückschau und inneren Ausrichtung genutzt. Der Wert dieser Tage liegt in der Wiederholung. Tiefe entsteht, wenn der Mensch bereit ist, sich bewusst zu sammeln. Genau dafür eignet sich diese Schwelle zwischen den Jahren, weil das Alte ausklingt und das Neue noch keine Form angenommen hat.

Was ist der Mensch?

Wenn du diese Zeit bewusst nutzen möchtest, bietet eine strukturierte Begleitung einen klaren Rahmen, der Denken und Wahrnehmung sortiert. In meiner Raunächte Begleitung erhältst du vom 24. Dezember bis zum 4. Januar täglich einen Newsletter, der dich Schritt für Schritt durch zentrale Fragen führt. In diesem Jahr steht die Reihe unter der Leitfrage: Was ist der Mensch? Jeder Tag öffnet einen eigenen inneren Raum mit Impuls, Bild und einer konkreten Übung, die Einsichten im Alltag verankert. Ergänzend erhältst du dein persönliches Jahreshoroskop für 2026 als Wegkarte, die Chancen, Wachstumspotenziale und Schwerpunktbereiche sichtbar macht, ohne in Wahrsagerei zu kippen.

Der Neumond am 20. Dezember 2025 ist damit ein Auftakt in eine besondere Phase. Er schließt das Jahr ab und öffnet zugleich eine Tür in den Grundton von 2026. Die äußere Welt bleibt bewegt, doch innerlich entsteht die Möglichkeit, sich aufzurichten. Viele spüren den Ruf nach Klarheit und nach einem Licht, das aus der eigenen Tiefe kommt. Genau dort beginnt die eigentliche Arbeit dieser Zeit. Bewusstsein wächst, sobald Herz und Geist zusammenwirken. Aus dieser Verbindung entsteht eine Haltung, die trägt, weil sie nicht von äußeren Versprechen abhängt.

Wenn du diesen Weg gehst, gehst du ihn Schritt für Schritt. Keine Flucht nach oben, keine Abkürzung, keine Illusion. Ein bewusster Mensch genügt, um eine Zukunft anders zu färben. Gerade jetzt.

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Die Raunächte 2025/26

Deine Reise zu dir selbst beginnt

Was bedeutet es, heute Mensch zu sein?
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Jede Nacht öffnet ein neues Kapitel – über das, was dich bewegt, nährt und trägt. Du erhältst tiefgehende Impulse, liebevoll gestaltete Texte, geführte Übungen und Raum zur Selbstreflexion. So wird diese Zeit zu einem inneren Weg, der dich mit deinem wahren Wesen verbindet.

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Ilona Krämer
Raunächte 2025-2026

Raunächte 2025-2026

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Die zwölf Nächte, die dich

zu dir zurückbringen

In der aktuellen Zeitqualität schauen viele Menschen auf ihr Leben und wissen, dass es jetzt eine andere Tonart braucht. Damit ist kein lautes „Alles muss anders werden“ gemeint, sondern eher ein ruhig gesetzter Satz: Ich will klarer leben. Geht dir das auch so? Vielleicht stellst du fest: Eigentlich war er schon länger da und du kannst ihn erst jetzt bewusst hören.

Klarheit entsteht selten im Vorbeigehen. Sie entsteht, wenn du dich den Fragen stellst, die du sonst gern gegen Termine, Routinen oder Ablenkung eintauschst. Fragen, die deinen Kern betreffen: Wofür brenne ich? Wo verliere ich mich? Was trägt mich – und was zerrt an mir?

Die Rückkehr zu deinen eigenen Fragen

Wer sich darauf einlässt, merkt schnell, dass Prüfungen eine andere Bedeutung bekommen. Sie sind kein Hindernis, sondern ein Hinweis. Sie zeigen dir, wo du fällst, weil du werden willst, wer du bist. Und Grenzen? Grenzen sind kein Zaun, der dich klein hält, sondern eine Linie, die dich aufrichtet. Sie sortieren das Leben, damit du überhaupt spüren kannst, was deine Kraft verdient.

Doch der wahre Wendepunkt kommt an einer anderen Stelle: dort, wo Freiheit beginnt. Freiheit hat viel weniger mit Optionen zu tun als mit innerer Verantwortung. Mit dem Mut, ein eigenes Motiv zu erkennen. Mit der Entscheidung, nicht jedem Gefühl hinterherzulaufen, sondern den eigenen Werten zuzuhören. Und mit der Fähigkeit, das eigene Denken so ernst zu nehmen, dass es nicht länger vom Lärm der Welt gelenkt wird.

Freiheit als tägliche Praxis

Viele glauben, Freiheit sei ein Zustand. Ich erlebe sie eher als Handwerk. Du formst sie jeden Tag – mit deinen Gedanken, deinen Grenzen, deinen Entscheidungen. Und ja, manchmal auch mit dem Mut, einen falschen Schritt zuzugeben und einen besseren zu wählen.

Genau hier beginnt die Kraft der Raunächte. Diese zwölf Nächte schaffen kein Wunder, sie schaffen Raum. Raum, in dem du dich selbst hören kannst, ohne dass alles sofort kommentiert werden muss. Raum, in dem du prüfst, was dir dient. Raum, in dem du deine innere Ordnung wieder findest, statt dich von äußeren Erwartungen treiben zu lassen. Und damit du sie optimal für dich nutzen kannst, beantworte ich in diesem Jahr die spannende Frage: Was ist der Mensch? Das wird keine abstrakte Aneinanderreihung von Fakten, sondern schärft dein Bewusstsein für dein wahres Wesen, für den Sinn, den wir im Leben suchen und verbindet dich wieder mit den Seelenkräften, die deine Schöpferkraft entfesselt. Die Raunächte werden so zu einer Zeit des tiefen Erinnerns, damit du gestärkt und fokussierst in das Jahr 2026 starten kannst.

Was die Raunächte für dich leisten können

Die Begleitung, die ich anbiete, führt dich weder in kitschige Symbolwelten noch in philosophische Nebelräume. Sie führt dich zu dir. Sie gibt dir Impulse, die nicht belehren, sondern wachmachen. Fragen, die dich weiterbringen. Wissen, das deine Konzentration schärft und deine innere Haltung klärt. Und zusätzlich gibt es ein Jahreshoroskop, das dir zeigt, welche Themen, Chancen und Spannungen das kommende Jahr für dich bereithält – als Orientierung, nicht als Festlegung.

Du musst in diesen Nächten kein altes Leben abreißen, um ein neues zu beginnen. Du brauchst keine Rituale, die dir fremd sind. Was du wirklich brauchst, ist Bereitschaft. Die Bereitschaft, dir selbst einmal nicht auszuweichen. Der Rest ergibt sich unterwegs, in deinem Tempo.

Ein Schritt, der mehr bewirken kann, als du jetzt ahnst

Wenn du das Gefühl kennst, dass dein Leben an Tiefe gewonnen hat, sobald du dich ernst nimmst, dann wirst du in dieser Begleitung viel finden. Denn diese Nächte bietetn sich seit jeher an Fragen stellen, die dein Leben weitertragen. Wenn du dich darauf einlässt, wird das neue Jahr keine Ansammlung von Zufallsmomenten. Es wird ein Jahr, das du bewusst beginnst mit dem festen Vorhaben, es selbst zu gestalten – und das ist mehr, als viele Menschen sich erlauben.

Wenn du bereit bist, dein inneres Ruder wieder in die Hand zu nehmen, dann begleite ich dich gern durch diese zwölf Nächte.

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Ilona Krämer
Vollmond am 5. Dezember 2025

Vollmond am 5. Dezember 2025

Vollmond in den Zwillingen

Orientierung in einer bewegten Zeit

Der Vollmond am 5. Dezember fällt in eine seltsam aufgeladene Stimmung. Viele fühlen sich gehetzt, geistig überdreht, emotional dünnhäutig. Die Informationsflut treibt die Menschen vor sich her, während das Bedürfnis nach Ruhe wächst. Ein Rückzug scheint verlockend, doch dieser Vollmond fordert genau das Gegenteil: Präsenz. Er steht an einer Schwelle, an der sich bereits zeigt, wohin das kommende Jahr seine ersten Linien zieht.

Die Achse dieses Vollmonds – Zwillinge und Schütze – ist eine Achse der Wahrnehmung. Hier treffen Information und Bedeutung aufeinander, Daten und Wahrheit, Reiz und Urteilskraft. Wir leben in einer Zeit, in der Nachrichten nicht einfach eintreffen, sondern gestaltet, gefiltert und emotional aufgeladen werden. Ein Echo, das täglich lauter wird. Dieser Vollmond legt die Finger genau auf diese Stelle: Was nimmst du auf? Was davon gehört wirklich in dein Bewusstsein? Und wo entsteht Klarheit, wenn du deine Aufmerksamkeit wieder selbst führst?

Unwahrheit im seelischen Raum

Spirituell berührt diese Achse ein empfindliches Feld. Rudolf Steiner beschreibt, dass jede Unwahrheit den seelischen Raum destabilisiert, weil sie das Denken des Gegenübers verschiebt. Übertragen auf das Kollektiv erklärt das, warum die Atmosphäre so angespannt wirkt. Wir bewegen uns durch einen Nebel aus Halbwahrheiten, Übertreibungen und künstlicher Dringlichkeit. Der Vollmond verlangt Wachheit. Er lädt dich ein, Worte wieder als schöpferische Kraft wahrzunehmen. Denn genau das sind sie.

Im astrologischen Hintergrund arbeitet ein Wassertrigon, das einen seltenen Gegenpol zur aufgeheizten Luft-Feuer-Stimmung bildet. Merkur im Skorpion, Saturn in den Fischen und Jupiter im Krebs eröffnen einen Resonanzraum, der tiefer geht als jede Schlagzeile. Merkur holt die verdrängten Gefühle aus der Tiefe, Saturn gibt ihnen Struktur, Jupiter schafft seelische Weite. Ein Dreiklang, der nur wirksam wird, wenn du deine Empfindungen ernst nimmst. Er wirkt nicht über Argumente, sondern über innere Bewegung.

Mit Merkur im Skorpion beginnt zudem eine Phase, in der verborgene Motive deutlicher werden. Informationen, die bisher im Hintergrund waberten, treten hervor. Lilith verstärkt diesen Prozess, denn sie duldet kein Beschönigen. Sie zeigt, wo Wahrheit spricht – und wo du dir selbst ausweichst. Wenn du in diesen Tagen das Gefühl hast, dass Gespräche plötzlich schärfer konturiert sind, liegt es genau daran. Worte bekommen Präzision. Und sie wollen ausgesprochen werden.

Ordnung dank Saturn

Saturn in den Fischen, seit Ende November wieder direktläufig, markiert den Reifepunkt dieses Trigons. Er bringt Ordnung in eine Atmosphäre, die sich im letzten Jahr oft wie ein flutender Strom angefühlt hat. Saturn fragt: Führst du deine Gefühle – oder treiben sie dich? Er schenkt die Fähigkeit, innere Stabilität wieder bewusst zu bauen. Nicht aus Härte, sondern aus Klarheit. Eine Qualität, die politisch wie privat gebraucht wird.

Jupiter im Krebs, weiterhin rückläufig, rundet dieses Trigon mit einer Bewegung zur seelischen Herkunft ab. Viele spüren in diesen Tagen Ahnentiefe, alte Themen, zugedeckte Emotionen. Sie zeigen sich, weil sie gesehen werden möchten. Jupiter öffnet Räume für Heilung, für Versöhnung, für innere Sammlung. Er erinnert daran, dass Stabilität nicht aus äußeren Sicherheiten entsteht, sondern aus einem Gefühl von Zugehörigkeit zu einer seelischen Linie, die uns trägt.

Mars will handeln, Saturn bremst

Doch dieser Vollmond lebt nicht nur von Wasser und Atem. Mars im Schützen bringt Spannung in den Himmel. Sein Drang nach Vorwärtsbewegung trifft auf Saturn – und genau dort liegen die Reibungspunkte dieser Woche. Mars will handeln, Saturn bremst, formt, prüft. Der Impuls, loszustürmen, trifft auf Grenzen, die aus Erschöpfung und Überforderung entstehen. Mars ruft nach Sinn, Saturn fordert Bewusstsein. Für dich bedeutet das: Handlung wirkt erst dann kraftvoll, wenn sie aus innerer Ausrichtung kommt. Nicht jeder Impuls verdient eine Umsetzung. Die wichtigen tragen Richtung.

Gleichzeitig entfaltet sich eine leise, heilsame Dimension desselben Prinzips: Mars bildet ein Trigon zu Chiron. Das zeigt den Mut eines Willens, der durch Erfahrung gereift ist. Verletzungen verlieren ihre bindende Kraft. Handlung und Heilung greifen ineinander. Vielleicht spürst du selbst, wie Entscheidungen, die du lange vor dir hergeschoben hast, plötzlich einfacher werden. Chiron verwandelt den alten Schmerz in ein stilles, klares Wissen darüber, was jetzt dran ist.

Der Vollmond im Advent

Und dann ist da noch der Jahreskreis. Der Vollmond fällt in den Advent – dorthin, wo die innere Flamme leise wächst. Die Wintersonnenwende rückt näher, der Schütze-Neumond am 20. Dezember bildet den letzten Neubeginn des Jahres. Dieser Vollmond bereitet darauf vor. Er klärt. Er sortiert. Er bringt ans Licht, was 2026 tragen soll und was sich überlebt hat.

Wenn du in diesen Tagen das Gefühl hast, dass vieles lauter ist als sonst, dann liegt das nicht an dir. Die kosmische Signatur verlangt bewusste Wahrnehmung. Sie lädt ein, die eigene Wahrheit wiederzufinden, bevor das Jahr sich schließt. Und sie erinnert daran, dass jeder Wandel mit einem Moment der Entscheidung beginnt: Was gehört auf deinen Weg – und was lässt du zurück?

Wie du wieder Klarheit findest

Der Vollmond in den Zwillingen zeigt dir, wie du wieder zu deiner Klarheit findest. Die Achse zum Schützen hebt die Frage nach Bedeutung. Das Wassertrigon schenkt seelische Tiefe. Mars und Saturn formen den Willen, Chiron formt den Mut. Und alles zusammen erzeugt den Klang eines Monats, der mehr in Bewegung setzt, als der äußere Dezember vermuten lässt.

Vielleicht spürst du genau jetzt, dass du wieder näher an deinen Seelengrund rückst. Dort beginnt die Orientierung, die du suchst. Dort entsteht die stille Zuversicht, die dieses Jahr beschließt. Und dort entzündet sich jenes Licht, das dich in das neue Jahr begleiten wird.

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Die Raunächte 2025/26

Deine Reise zu dir selbst beginnt

Was bedeutet es, heute Mensch zu sein?
Warum erleben wir Krisen und Glück, und wie finden wir die Kraft, unser Leben bewusst zu gestalten?
In meiner Raunächtebegleitung begleite ich dich durch zwölf Nächte voller Erkenntnis, Wandlung und innerer Klarheit.

Jede Nacht öffnet ein neues Kapitel – über das, was dich bewegt, nährt und trägt. Du erhältst tiefgehende Impulse, liebevoll gestaltete Texte, geführte Übungen und Raum zur Selbstreflexion. So wird diese Zeit zu einem inneren Weg, der dich mit deinem wahren Wesen verbindet.

Start: 24. Dezember 2025
✨ 12 Nächte – 12 Themen – 12 Schritte zu Bewusstsein und innerer Stärke
✨ Mit individuellem Jahreshoroskop für 2026 – dein persönlicher Sternenkompass für das neue Jahr

Alles ist mit Sorgfalt und Hingabe gestaltet – für Menschen, die spüren, dass wahre Veränderung im Inneren beginnt.

Lass die Raunächte zu einem Wendepunkt werden – hin zu Klarheit, Selbstermächtigung und gelebter Menschlichkeit.

Impulsanalyse Wintersonnenwende

Diese Wintersonnenwende führt dich an die Schwelle zwischen dem Alten und dem, was aus der Tiefe deines Wesens entstehen möchte. Während Sonne, Venus und Mars unter dem Druck von Saturn und Neptun nach Klarheit rufen, öffnet sich ein seltener seelischer Raum: das Wasser-Trigon zwischen Jupiter, Lilith und Saturn. Es ist wie ein innerer Quell, der dich erinnert, dass Heilung kein Widerspruch zur Verantwortung ist – und dass Reife entsteht, wenn Gefühl, Wahrheit und Vertrauen sich verbinden.

In deiner persönlichen Impulsanalyse erfährst du, wo und wie diese stille Kraft in deinem Leben wirksam wird. 

 

Wintersonnenwende

Meine Textanalysen

Seelenplan
Jahreshoroskop
Partnerschaft
Beruf
Kinderhoroskop

Du weißt nicht, was das Leben gerade von dir will?

Fragst du dich: „Warum wiederholt sich dieses Problem immer wieder?“, „Was ist meine Aufgabe?“, “Wie soll ich mich nur entscheiden?” oder „Wie finde ich meinen Weg?“

Dein Horoskop ist mehr als nur ein Blick in die Sterne – es ist ein Schlüssel zu deinem inneren Kompass. Es zeigt dir nicht nur, wo du gerade stehst, sondern auch, wie du deine Stärken entfalten und Herausforderungen meistern kannst.

In einer individuellen astrologischen Beratung unterstütze ich dich mit einem professionellen Blick in dein Horoskop, die Antworten zu finden und mit Klarheit und Selbstvertrauen deinen Weg zu gehen. Lass uns gemeinsam herausfinden, was die Sterne dir sagen – und wie du ihr Potenzial in deinem Leben verwirklichst.

Ilona Krämer

Was ist der Mensch?

Was ist der Mensch?

Was ist der Mensch?

Schaust du dir nur noch

erschöpft beim Funktionieren zu?

Das Jahresende naht, wir sind eigentlich schon durch und doch wartet auf uns ein stressiger Endspurt, den wir immer hatten, weil man das so macht. Die Erschöpfung ist gar nicht körperlich, sondern seelisch. Du erfüllst jeden Tag Erwartungen, hältst Abläufe aufrecht, sorgst, organisierst, rettest – und doch spürst du dieses feine Ziehen in dir: Da ist etwas anderes, das gelebt werden will.

Gleichzeitig taucht der Gedanke auf, dass deine eigenen Bedürfnisse irgendwie immer zu viel wären. Oder zur falschen Zeit. Oder zu wenig relevant. Deshalb schiebst du sie weg. Gewohnheit schützt. Mut irritiert. Alles ist ja sehr vertraut und bietet keine unangenehmen Überraschungen in der Form, das wir entscheiden müssten, was wir wirklich wollen.

Vielleicht ertappst du dich dabei, wie du Entscheidungen abwägst und stellst ernüchtert einmal mehr fest, dass du dich selbst in all den Szenen des alltäglichen Lebens kaum wiederfindest. Du fragst dich, warum du dich so schwer tust, klar zu sagen, was du willst oder warum du nicht längst veränderst, was dich zermürbt und erschöpft. Warum du anderen Raum gibst, während du deinen eigenen immer kleiner ziehst.

Du hast viel im Leben geschafft. Doch in dir existiert eine Seite, die kaum sichtbar wird, weil sie jahrelang Rücksicht gelernt hat, statt Souveränität. Findest du dich in diesen Zeilen wieder?

Wenn alte Konzepte dich ermüden

Vielleicht hast du schon einiges versucht. Meditationen, Manifestationsmethoden, Kurse, die versprechen, dass alles leicht wird, sobald du nur in der „richtigen Energie“ bleibst. Du hast gehofft, visualisiert, Ziele formuliert, Listen gefüllt und dich irgendwann gefragt, warum sich trotzdem so wenig verändert.

Diese Enttäuschungen sitzen tief. Denn diese verführerisch gut klingenden Programme erzeugen am Ende das Gefühl, du würdest zu wenig leisten, obwohl du in Wahrheit zu lange mit Methoden gearbeitet hast, die an dir irgendwie vorbeigehen. Und jetzt bist du wieder an einem Punkt, an dem du entscheiden musst: Mache ich jetzt einfach so weiter, wird schon irgendwann irgendwie klappen – oder bist du bereit, die Weichen für dein Leben neu zu stellen? Denn – sei ehrlich – du sehnst dich nach einer anderen Perspektive, gerade weil wir nicht mehr bei “Jugend forscht” mitmachen dürfen. Wir sind in der zweiten Lebenshälfte…

Was du jetzt brauchst ist ein Weg, der nicht auf Versprechen basiert, sondern auf Bewusstsein. Ein Weg, der nicht von Idealbildern lebt, sondern von deiner eigenen Klarheit. Ein Weg, der deine Entscheidungskraft stärkt, statt dich in Selbstoptimierungsschleifen zu halten.

Endlich wirklich aufrecht durch das Leben gehen

Keine Sorge, ich verkaufe dir hier nicht den nächsten magischen Zaubertrick. Ich möchte dich einladen, deiner Seele die Möglichkeit zu geben, von dir gehört zu werden. Ich möchte dich dabei unterstützen, eine innere Haltung zu dir selbst einzunehmen, die dich wirklich aufrecht durch das Leben gehen lässt. Eine, aus der heraus dein Leben wieder dir gehört. Das tue ich nicht, weil ich mir das in meinem stillen Kämmerlein ausgedacht habe, sondern, weil ich selbst auch in genau diesen Endlosschleifen festgesteckt bin.

Ich habe etwas verändert: Das Verhältnis zu mir selbst. Ich habe immer noch Herausforderungen zu meistern, ich ärgere mich immer noch über zu viele Kleinigkeiten und ja, ich bin auch mal gestresst – aber ich erlebe nicht mehr diese Resignation und Schwere, diese nagenden Selbstzweifel und bodenlosen Enttäuschungen. Ich bleibe aufrecht und nehme alles mit viel mehr Gelassenheit und im Zweifelsfall mit Humor. Was hat mir geholfen? Mein Forschen nach der Antwort für die bedeutsame Frage: Was ist der Mensch?

Wenn wir nicht wissen, wer wir als Wesen sind, dann können wir auch die Welt nicht verstehen. Wir verstricken uns im Getöse der Außenwelt und wissen nicht, dass sie uns nur spiegelt. Wir kommen nicht an jenen magischen Grad der Selbstermächtigung, mit der wir tatsächlich mit beiden Beinen in einem Leben stehen, indem wir tatsächlich auch stattfinden. Dieses Wissen habe ich zusammengepackt in mein Raunächteprogramm. Kein esoterisches Geschwurbel, keine Phrasen der Erleuchtung, keine Fremdbestimmung durch wen und was auch immer.

Was die Raunächte für dich sein können

Warum in dieser Zeit? Die Raunächte öffnen keinen Zauberraum, der dein Leben für dich ordnet. Sie öffnen einen Bewusstseinsraum, in dem du erkennst, worauf es ankommt: deine innere Haltung, deine schöpferische Kraft, deine Fähigkeit, Entscheidungen aus deiner Mitte zu treffen. In dieser Zeit “zwischen den Jahren” ist Mutter Erde stiller als sonst und die geistige Welt rückt näher an uns heran. Das macht diese Zeit so kostbar, denn wir können diese magischen Wirkkräfte einladen, uns zu unterstützen. Sie ebnen mit uns den Weg in eine leichtere Zukunft.

Diese heiligen Tage und Nächte schenken dir einen Abstand zum Alltag, der dir zeigt, wie viel Einfluss du besitzt, sobald du dich selbst ernst nimmst. Wir basteln dabei nicht an dir als Idealversion, sondern als Mensch mit Körper, Seele und Geist – ausgestattet mit einer Freiheit, die du viel zu selten abrufst.

Wenn du spürst, dass Anpassung dich klein hält

Viele von uns wurden erzogen, zuverlässig zu funktionieren. Verantwortung zu tragen. Belastbar zu sein. Du hast gelernt, Rücksicht zu üben, bevor du gelernt hast, dich selbst zu führen. Doch mit dem Start in die zweite Lebenshälfte beginnt ein völlig neuer Abschnitt: Du merkst, dass dein Leben dich drängender ruft. Klarer, eindringlicher, kompromissloser. Die Fragen morgens vor dem Spiegel werden lauter: Ist das alles echt dein Ernst? Meinst du nicht, du solltest endlich bei dir selbst ankommen und deinen roten Faden aufnehmen? Deinen Seelenplan leben ohne wenn und aber?

Die Lösung liegt in deiner Souveränität

In meiner Raunächte-Begleitung geht es weder um Manifestationsmagie noch um spirituelle Idealbilder. Es geht um Werkzeuge, die deine innere Führung stärken. Werkzeuge, die dich aus dem Kreis der Selbstzweifel herausführen und dich in deine eigene Entscheidungskraft zurückbringen. Das wichtigste Werkzeug ist dein Bewusstsein, dass ich mit all dem Wissen anreichere, was dir hilft, das Ruder zu übernehmen und/der einen neuen Kurs einzuschlagen.

Du gehst in diesen zwölf Nächten einen Weg, der dich aus alten Selbstbildern herausführt und in eine neue Form der Selbstführung hinein begleitet. Es entsteht ein inneres Verständnis für das Menschsein als geistig-seelische Aufgabe und zwar nicht wie bisher als funktionale Pflicherfüllerin, sondern als bewusste Person, die ihre Leben so gestaltet, dass es wirklich zu ihr passt.

Ein innerer Weg vom Erkennen zum Gestalten

Du beginnst mit der Frage, was es heute bedeutet, Mensch zu sein – mit Körper, Seele, Geist und Verantwortung für das eigene Werden. Du erlebst deine Würde als Kraftquelle, deinen Ursprung als Orientierung, deine Grenzen als Entwicklungsraum. Und du betrittst einen Erkenntnisbereich, der dir zeigt, wie viel Gestaltungskraft in dir lebt, sobald du sie erlaubst.

In diesen zwölf Tagen entsteht eine neue innere Ordnung. Alte Zweifel verlieren an Gewicht, Entscheidungsfähigkeit gewinnt an Stärke, und du erkennst, wie viel Handlungsspielraum du besitzt, sobald du dich auf deine wahre geistige Natur verlässt. Aus diesem Erkennen wächst eine Souveränität, die im Alltag tragfähig wird.

Ein Bewusstseinsweg, der dich in dein zukünftiges Selbst führt

Das Herzstück des Programms besteht darin, dass du einen Blick in deine eigene Zukunft werfen darfst – nicht im Sinne einer Idee, die du nur noch “manifestieren” brauchst, vielmehr als Klarheit über den Menschen, der du wirklich sein willst. Was sich zeigt, ist ein inneres Bild: dein Potenzial, deine mögliche Entwicklung, deine schöpferische Kraft.

Dieses innere Bild wird in diesen Tagen zu einem Leitsystem. Du erkennst den Unterschied zwischen dem Leben, das du führst, und dem Leben, das dich ruft. Und du lernst, wie du den Weg dazwischen mit innerer Sicherheit gestaltest.

Bonus: dein persönliches Jahreshoroskop 2026

Zusätzlich erhältst du dein persönliches Jahreshoroskop 2026. Es dient dir als Kompass für das kommende Jahr – als Orientierungshilfe, die dir zeigt, welche inneren Schritte anstehen, welche Chancen sich öffnen und wie du deine Energie bewusst einsetzen kannst.

Du startest in das neue Jahr mit einem Verständnis für dich selbst, das tiefer wirkt als jeder Vorsatz und kraftvoller ist als jede Wunschvorstellung.

Warum dieses Programm so kraftvoll ist

  • Weil es dich in Kontakt bringt mit dem, wer du bist, bevor die Welt dich geformt hat.
  • Weil es dir zeigt, wie frei du tatsächlich bist.
  • Weil es dir ein Bewusstsein für deine schöpferischen Kräfte gibt, das nicht verblasst.
  • Weil es deine Angst vor Veränderung in eine Haltung verwandelt, die trägt.
  • Weil du beginnst, dein Leben aus deinem eigenen Wesen heraus zu führen.

Wenn du spürst, dass dein Leben mehr Tiefe verdient und du bereit bist, deine innere Führung wieder zu aktivieren, dann werden diese Raunächte zu einem Wendepunkt. Dann sagst du nicht mehr „Ich träume von meinem Leben“, sondern „Ich führe mein Leben!“

Der entscheidende Schritt besteht darin, zu verstehen, dass Souveränität kein Charakterzug ist, sondern eine Fähigkeit. Sie entsteht aus Selbsterkenntnis, Bewusstsein und geistiger Klarheit. Genau das erkennst du in diesen zwölf Nächten. Du wirst nicht aus deinem Leben hinauskatapultiert. Du entwickelst dein wahres Selbst. Und das verändert alles. Bist du bereit für diesen wichtigen Schritt?

Die Raunächte 2025/26

Das eigene Leben wirklich selbstbestimmt gestalten

Was bedeutet es, heute Mensch zu sein?
Warum erleben wir Krisen und Glück, und wie finden wir die Kraft, unser Leben bewusst zu gestalten?
In meiner Raunächtebegleitung begleite ich dich durch zwölf Nächte voller Erkenntnis, Wandlung und innerer Klarheit.

Jede Nacht öffnet ein neues Kapitel – über das, was dich bewegt, nährt und trägt. Du erhältst tiefgehende Impulse, liebevoll gestaltete Texte, geführte Übungen und Raum zur Selbstreflexion. So wird diese Zeit zu einem inneren Weg, der dich mit deinem wahren Wesen verbindet.

Start: 24. Dezember 2025
✨ 12 Nächte – 12 Themen – 12 Schritte zu Bewusstsein und innerer Stärke
✨ Mit individuellem Jahreshoroskop für 2026 – dein persönlicher Sternenkompass für das neue Jahr

Alles ist mit Sorgfalt und Hingabe gestaltet – für Menschen, die spüren, dass wahre Veränderung im Inneren beginnt.

Lass die Raunächte zu einem Wendepunkt werden – hin zu Klarheit, Selbstermächtigung und gelebter Menschlichkeit.

Meine Textanalysen

Seelenplan
Jahreshoroskop
Partnerschaft
Beruf
Kinderhoroskop

Du weißt nicht, was das Leben gerade von dir will?

Fragst du dich: „Warum wiederholt sich dieses Problem immer wieder?“, „Was ist meine Aufgabe?“, “Wie soll ich mich nur entscheiden?” oder „Wie finde ich meinen Weg?“

Dein Horoskop ist mehr als nur ein Blick in die Sterne – es ist ein Schlüssel zu deinem inneren Kompass. Es zeigt dir nicht nur, wo du gerade stehst, sondern auch, wie du deine Stärken entfalten und Herausforderungen meistern kannst.

In einer individuellen astrologischen Beratung unterstütze ich dich mit einem professionellen Blick in dein Horoskop, die Antworten zu finden und mit Klarheit und Selbstvertrauen deinen Weg zu gehen. Lass uns gemeinsam herausfinden, was die Sterne dir sagen – und wie du ihr Potenzial in deinem Leben verwirklichst.

Ilona Krämer
Warum Vorsätze meist floppen

Warum Vorsätze meist floppen

Vorsätze

Warum Veränderung
selten Silvester beginnt 

Jedes Jahr taucht im Dezember dieser Moment auf, in dem du spürst: Irgendetwas ruft nach Wandlung. Manche Menschen warten bis Silvester, schreiben ein paar Vorsätze auf und hoffen auf einen Neuanfang. Ich gebe zu, auch ich klebe gern Wünsche an Silvesterraketen oder verbrenne Zettelchen im Mitternachtsfeuer. Meine Vorsätze sind nichts besonderes, sondern eher typisch: Mehr Geld, mehr Liebe, weniger Hintern und  sowieso ganz viel Glück. Doch, und da geht es mir jedes Jahr nicht anders: Tief drinnen weißt du längst, dass wahre Veränderung aus einer anderen Quelle kommt. Sie entsteht in deinem inneren Raum, der stärker ist als jede Liste und kraftvoller als jede Silvesternacht.

Das Werden ist ein lebendiger Prozess, der in jedem Menschen fortwährend pulsiert. Es ist dieser stetige Strom, der dich aus Erfahrungen herausführt und in neue Möglichkeiten hineinbegleitet. Wandlung entsteht, sobald du dich diesem inneren Werden zuwendest, es erkennst und ihm Raum gibst. Vielmehr als Silvestervorsätze wirkt die innere Entscheidung, jetzt bewusst einzutreten für das, was sich in dir formen will.

Der wahre Wendepunkt 

Veränderung wächst in Momenten der Wachheit – wenn du spürst, dass etwas in deinem Leben reif geworden ist. Vielleicht ein Muster, das sich erschöpft hat. Eine Sehnsucht, die nach Ausdruck sucht. Ein Gedanke, der sich immer wieder meldet und dein Herz leise berührt.

Dieser innere Impuls zeigt sich selten punktgenau um Mitternacht am 31. Dezember. Viel häufiger taucht er in den stillen Tagen davor auf – in deinem November, in der Adventszeit, im ersten frischen Wind des neuen Jahres. Und genau hier liegt die Kraft: Du kannst Wandlung jederzeit beginnen, sobald du bereit bist, hinzusehen und deine innere Bewegung ernst zu nehmen.

Dein persönlicher Entwicklungsweg folgt keinem Kalender. Er folgt deiner Seele.

Der Jahreswechsel eröffnet dennoch etwas

Trotzdem trägt der Übergang in ein neues Jahr seine eigene Kraft. Er wirkt wie ein seelisches Atemholen, ein Aufrichten, ein Innehalten zwischen dem Vergangenen und dem Kommenden. Dieses Zwischenfeld macht dich empfänglicher für Klarheit – du spürst deutlicher, wohin du dich entwickeln willst und was sich in dir verfeinern will.

Genau hier beginnt echte Transformation: wenn das innere Werden auf eine bewusste Entscheidung trifft. Wenn der Wunsch, dein Leben stimmiger zu gestalten, auf Handlung trifft. Wenn aus Sehnsucht ein Weg entsteht. Und genau dafür öffne ich meine Coachingplätze für Januar und Februar 2026 – bewusst begrenzt, weil diese Arbeit Zeit, Tiefe und volle Präsenz braucht.

Warum ein Coaching zum Jahreswechsel so wirksam ist

Ein Coaching zum Jahresbeginn schafft etwas, das Silvestervorsätze kaum erreichen: Es begleitet dich durch die entscheidenden ersten Wochen, in denen sich neue Gewohnheiten formen und alte Muster liebevoll aufgelöst werden wollen.

Du bekommst:

• einen klaren Blick auf dein persönliches Werden
• Orientierung darin, welche seelischen Kräfte jetzt in dir arbeiten
• ein tiefes Verständnis dafür, was dich stärkt und was dich hemmt
• konkrete Schritte, die dich aus innerer Wahrheit heraus handeln lassen
• eine Begleitung, die deinen Weg hält, auch wenn du zweifelst oder zögerst

Es geht nicht um Druck oder um eine schnelle Veränderung. Vielmehr entsteht ein Prozess, der aus Klarheit geboren wird – ein Prozess, der trägt, weil er in deiner Wahrheit wurzelt.

Warum gerade jetzt der richtige Moment ist

Viele Menschen spüren im Spätherbst eine innere Aufbruchsstimmung. Die Kräfte des Jahres ziehen sich zurück, damit du klarer erkennst, was in deinem Leben ausreifen möchte. Dieser Zeitpunkt eignet sich wunderbar, um deinem Werden eine klare Richtung zu geben.

Wenn du dich nach Aufbruch sehnst, wenn du spürst, dass die kommenden Monate eine besondere Bedeutung haben, oder wenn dir eine leise Stimme zuflüstert: „Es ist Zeit“ – dann ist jetzt der Moment, an dem du die Weichen gestellt hast.

Sichere dir deinen Coachingplatz für Januar oder Februar 2026

Für den Jahresanfang 2026 öffne ich eine begrenzte Zahl an Coaching-Startplätzen. Diese Begleitung wird individuell auf dich abgestimmt und führt dich durch die ersten Wochen des Jahres – dort, wo sich entscheidet, wie du das neue Jahr erlebst.

Buchbar bis 31. Dezember.
Wenn du spürst, dass 2026 ein Jahr der Klarheit für dich wird, freue ich mich auf dich. Gemeinsam bringen wir dein inneres Werden in eine Form, die dich stärkt, trägt und in deine eigene Kraft führt.

Du weißt nicht, was das Leben gerade von dir will?

Fragst du dich: „Warum wiederholt sich dieses Problem immer wieder?“, „Was ist meine Aufgabe?“, “Wie soll ich mich nur entscheiden?” oder „Wie finde ich meinen Weg?“

Dein Horoskop ist mehr als nur ein Blick in die Sterne – es ist ein Schlüssel zu deinem inneren Kompass. Es zeigt dir nicht nur, wo du gerade stehst, sondern auch, wie du deine Stärken entfalten und Herausforderungen meistern kannst.

In einer individuellen astrologischen Beratung unterstütze ich dich mit einem professionellen Blick in dein Horoskop, die Antworten zu finden und mit Klarheit und Selbstvertrauen deinen Weg zu gehen. Lass uns gemeinsam herausfinden, was die Sterne dir sagen – und wie du ihr Potenzial in deinem Leben verwirklichst.

Ilona Krämer

Meine Textanalysen

Seelenplan
Jahreshoroskop
Partnerschaft
Beruf
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Die Raunächte 2025/26

Deine Reise zu dir selbst beginnt

Was bedeutet es, heute Mensch zu sein?
Warum erleben wir Krisen und Glück, und wie finden wir die Kraft, unser Leben bewusst zu gestalten?
In meiner Raunächtebegleitung begleite ich dich durch zwölf Nächte voller Erkenntnis, Wandlung und innerer Klarheit.

Jede Nacht öffnet ein neues Kapitel – über das, was dich bewegt, nährt und trägt. Du erhältst tiefgehende Impulse, liebevoll gestaltete Texte, geführte Übungen und Raum zur Selbstreflexion. So wird diese Zeit zu einem inneren Weg, der dich mit deinem wahren Wesen verbindet.

Start: 24. Dezember 2025
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KI – Fluch oder Segen?

KI – Fluch oder Segen?

Künstliche Intelligenz

Reisst die Künstliche Intelligenz die Weltherrschaft an sich?!

Manchmal stelle ich mir vor, wie ein Mensch aus dem späten 19. Jahrhundert auf unsere Welt reagieren würde. Er müsste keine Raketenstarts, keine Smartphones, keine pulsierenden Großstädte sehen. Es würde genügen, ihn vor einen ganz gewöhnlichen Lichtschalter zu stellen. Ein kleines Kunststoffplättchen, äußerlich vollkommen unscheinbar – und doch genügt ein leichter Druck, um eine ganze Wohnung zu erhellen. Kein Docht, kein Öl, kein Ruß, keine Sorge, dass die Flamme erlischt oder der Lampenschirm Feuer fängt. Einfach Licht.

Für uns gehört das zum Alltag, wir schalten das Licht an, wie wir atmen. Für jemanden aus dem Jahr 1880 wäre dieser Knopf ein Einbruch des Wunderbaren in die gewöhnliche Welt. Wahrscheinlich würde er vermuten, wir seien allesamt Zauberer.

Dieses Bild begleitet mich in letzter Zeit oft, wenn ich darüber nachdenke, wie heute über künstliche Intelligenz gesprochen wird. Der Tonfall ähnelt auf erstaunliche Weise den Stimmen, die vor 150 Jahren behaupteten, elektrisches Licht sei unnatürlich, eine Anmaßung, ein Eingriff in die Ordnung der Welt. Heute heißt es: KI sei gefährlich, zu mächtig, ein Angriff auf etwas, das unangetastet bleiben soll. Der Satz ist im Kern derselbe, nur das Objekt hat gewechselt.

Von der Furcht zur Akzeptanz

So war es immer, wenn der Mensch eine neue Kraft in die Hand bekam: Zuerst kommen Skepsis, Furcht, Untergangsszenarien. Dann das allmähliche Gewöhnen. Irgendwann wird aus der einstigen Bedrohung etwas Selbstverständliches. Kaum jemand würde heute ernsthaft behaupten, elektrische Beleuchtung sei teuflisches Hexenwerk. Sie ist einfach da. Vielleicht ist es gerade dieser scheinbare Selbstlauf, der uns gefährlich werden kann: Wir verlieren aus dem Blick, was mit uns geschieht, während wir neue Kräfte so mühelos in unseren Alltag integrieren.

Genau dort setzt meine eigentliche Frage an: Was macht die KI mit uns – nicht technisch, sondern innerlich?

Ursprünglich war Technik eine verlängerte Werkbank des menschlichen Könnens. Sie diente dazu, die Hände zu entlasten, die Arbeit zu erleichtern, Wege zu verkürzen. Ein Hammer entscheidet nicht, ob er eine Wand trägt oder ein Leben zerstört. Ein Navigationsgerät nimmt niemandem die Verantwortung ab, zu erkennen, dass der vorgeschlagene Weg geradewegs in einen Fluss führt. Wir würden im Auto eher lachen, wenn das Navi Unsinn erzählt, als blind weiterfahren.

Denken wird an die KI abgegeben

Heute jedoch mache ich eine andere Beobachtung: Immer mehr Menschen verwenden künstliche Intelligenz nicht als Werkzeug, sondern als Ersatz für innere Funktionen. Es wirkt, als würden Denken, Fühlen und Entscheiden still und leise an eine äußere Instanz ausgelagert. Fragen, die früher im inneren Raum ausgetragen wurden – mit Nachdenklichkeit, Zweifel, Gesprächen, Tagebuchseiten, Spaziergängen –, werden inzwischen in Suchfelder und Chatfenster getippt.

Ich erzähle im Video die kleine Szene vom Patienten, der zum Arzt kommt und sagt: „Herr Doktor, ich habe meine Symptome gegoogelt, ich wäre gern für eine zweite Meinung hier.“ Der Arzt tippt selbst ein paar Zeilen, fragt ChatGPT und nickt. Wir lächeln, weil es überspitzt wirkt. Und gleichzeitig spüren wir, wie nah das an unserer Normalität liegt. Es gibt Menschen, die eher einer Suchmaschine glauben als dem eigenen Körpergefühl. Menschen, die einem Algorithmus mehr zutrauen als der eigenen Intuition, die seit Jahrtausenden als verlässlicher innerer Kompass dient. Menschen, die schneller nach einer Liste externer Kriterien greifen, als nach der Frage: Was nehme ich in mir wahr?

Chat GPT mutiert zum Traummann

Oder nehmen wir die Liebe. Früher hat man jemanden angesehen, zugehört, sich gefragt: Stimmt da etwas für mich? Fühlt sich das stimmig an? Heute liest man auf Social-Media-Profilen Sätze wie: „Ich habe ChatGPT gefragt, ob wir zusammenpassen.“ Beziehung als Berechnungsmodell. Als müsste die Seele nur den richtigen Algorithmus finden, um endlich zu wissen, was sie fühlt. Und irgendwo dazwischen kursieren humorige Bilder, in denen die KI selbst zum idealen Partner erklärt wird: Er lässt keine Socken herumliegen, stellt keine lästigen Fragen, widerspricht nicht und passt sich jedem Stimmungsknick in Sekundenschnelle an. Man lacht – und merkt gleichzeitig, wie verführerisch diese Idee wirkt.

Noch deutlicher wird es bei Entscheidungen, die das Leben wirklich betreffen. Früher, wenn jemand spürte, dass sich im Beruf etwas verschiebt, dass eine Beziehung brüchig wird oder ein Umzug ansteht, brauchte es Zeit. Man machte Spaziergänge, schrieb in sein Tagebuch, sprach mit vertrauten Menschen, tastete sich an den eigenen Willen heran. Heute greifen viele reflexhaft zum Smartphone und formulieren ihre Lebensfrage in Textform: „Soll ich kündigen?“, „Ist meine Beziehung toxisch?“, „Was würdest du an meiner Stelle tun?“ Die Frage richtet sich, oft unbemerkt, nicht mehr an das eigene Ich, sondern an eine Instanz außerhalb.

Wir geben die Freiheit freiwillig ab

Das Entscheidende geschieht im Inneren: Der Mensch tritt von sich zurück. Der Raum, in dem er sich selbst begegnen könnte, wird an ein System delegiert. Die Technik nimmt uns keine Freiheit weg – wir geben sie ab. Freiwillig. Aus Bequemlichkeit, aus Müdigkeit, aus dem Wunsch, die Anstrengung innerer Entscheidungen zu umgehen. Genau dieses Ringen aber gehört zum Menschsein. Ein echter Entschluss ist keine Berechnung, sondern ein seelischer Vorgang. Er entsteht dort, wo Denken, Fühlen und Wollen sich gegenseitig prüfen. Dieses Ringen lässt sich nicht outsourcen, ohne dass etwas Kostbares verloren geht: die Erfahrung, dass Freiheit etwas mit Verantwortung zu tun hat.

Hier öffnet sich eine zweite Ebene, die in vielen Debatten über KI kaum vorkommt: die Frage, in welcher Zeit wir leben. Technik entsteht nie im luftleeren Raum. Sie entfaltet sich immer in einem bestimmten Bewusstseinsklima, in einer seelischen Atmosphäre. Die alten Griechen hatten dafür eine Sprache, die uns heute fehlt. Für sie war Zeit nicht nur das, was die Uhr misst. Sie unterschieden zwischen Chronos, der ablaufenden, messbaren Zeit – und Kairos, dem bedeutsamen Augenblick, in dem etwas fällig wird. Chronos ist die Taktung des Alltags. Kairos ist jene Qualität, in der ein innerer Schritt verlangt wird.

Beschleunigung, Effizienz, Optimierung ist nicht alles

Wenn wir auf unsere Gegenwart schauen, sehen wir überall Chronos: Beschleunigung, Effizienz, Optimierung. Die KI passt nahtlos in dieses Bild. Sie verarbeitet Daten in atemberaubendem Tempo, sortiert, verknüpft, liefert Antworten. Sie ergänzt eine Welt, in der Geschwindigkeit zum Maßstab geworden ist. Die Frage nach der Zeitqualität – also nach dem, was im Menschen reifen möchte – gerät darüber leicht ins Hintertreffen.

Im anthroposophischen Verständnis trägt der Mensch einen geistigen Kern in sich, der weit über Körper und Seele hinausreicht. Dieser Kern – der Geist – verbindet ihn mit einem größeren Sinnzusammenhang, mit dem, was traditionsübergreifend als Logos bezeichnet wird: das schöpferische Weltenwort, die geistige Ordnung hinter allem Lebendigen. Der Körper verbindet uns mit der Erde. Die Seele mit unserer Innenwelt – Stimmungen, Gefühle, Erinnerungen. Der Geist aber verbindet uns mit etwas, das größer ist als alle biografische Zufälligkeit.

Uns selbst beim Denken zuschauen

Steiner beschreibt unsere Epoche als Zeitalter der Bewusstseinsseele. Gemeint ist jener Bereich in uns, in dem wir nicht nur denken, sondern uns beim Denken zuschauen können. In dem wir nicht nur eine Meinung haben, sondern erkennen, wie sie entstanden ist. In dem Freiheit nicht als Schlagwort auftaucht, sondern als Fähigkeit, die eigenen Motive prüfend zu ergreifen. In früheren Zeiten wurde der Mensch durch Tradition, Autorität, religiöse Bilder geführt. Heute lösen sich diese äußeren Halteseile. Das ergibt sich nicht aus moralischem Verfall, sondern aus einem Entwicklungsgesetz: An die Stelle äußerer Führung soll innerer Halt treten.

Genau dort schmerzt es. Denn innere Freiheit fordert mehr als äußere Gefolgschaft. Sie verlangt, dass wir uns selbst aushalten. Dass wir Entscheidungen treffen, ohne Garantie, ob sie sich als bequem erweisen. Dass wir Verantwortung tragen, auch wenn sie uns von keiner Instanz abgenommen wird. An diesem Punkt betritt die Technik unsere Lebensbühne – nicht zufällig, sondern als Spiegel.

Künstliche Intelligenz ist in dieser Perspektive kein Dämon, der über Nacht vom Himmel fällt, sondern ein Schattenwurf unseres eigenen Geistes. Sie bildet ab, was Denken ohne Innerlichkeit hervorbringt. Rechnende Brillanz ohne Bewusstsein. Präzision ohne Sinn. Ordnung ohne Gewissen. Der Computer berechnet, sortiert, verknüpft. Er kennt keine Reue, kein Staunen, keinen inneren Ruck, wenn etwas moralisch aus dem Lot gerät. Gerade das macht ihn zu einem Prüfstein.

KI ist ahrimanisch

Die anthroposophische Geisteswissenschaft spricht an dieser Stelle von Widerstandskräften: Ahriman und Luzifer als Bezeichnungen für Tendenzen im menschlichen Bewusstsein. Ahriman verengt, verhärtet, mechanisiert. Er reduziert den Menschen auf Funktionen, Beziehungen auf Muster, Denken auf Berechnen. KI bewegt sich eindeutig in einem Feld, in dem ahrimanische Tendenzen wirken können. Sie liebt das Entseelte, das Messbare, das Formbare. Die Frage lautet: Begegnen wir dieser Kraft bewusst – oder lassen wir uns von ihr formen?

Steiner weist darauf hin, dass um das Jahr 1998 eine Verdichtung solcher Kräfte zu erwarten sei. Man muss keine Zahlensymbolik bemühen, um zu sehen, wie markant dieses Zeitfenster wirkt: Das Internet wurde global, Digitaltechnik allgegenwärtig, Algorithmen begannen, unsere Informationsflüsse, unsere Kaufentscheidungen, unsere Aufmerksamkeit zu beeinflussen. Die Welt wurde vernetzter – und gleichzeitig verwundbarer für Manipulation. Ahriman tritt nicht als Monster auf, sondern als Gewöhnung: als Denken, das den Sinn ausblendet, als Reduktion des Menschen auf Datenprofile.

Wir unterschätzen unser eigenes Potenzial

Die eigentliche Gefahr liegt weniger darin, dass Maschinen irgendwann „zu mächtig“ werden. Sie liegt darin, dass wir unser eigenes Potenzial unterschätzen. Dass wir uns einrichten in einem Leben, dessen Takt immer stärker von Algorithmen vorstrukturiert wird – weil es bequemer erscheint, als an uns selbst zu arbeiten. Der Weg der Bewusstseinsseele führt in die entgegengesetzte Richtung. Er verlangt Innenraum, Stille, die Bereitschaft, die eigene Wahrheit auszuhalten. Er fordert den Mut, die Versuchung zur Fremdsteuerung als solche zu erkennen und sich innerlich frei zu ihr zu verhalten.

Gerade an dieser Stelle ist es mir wichtig, Illusionen zu vermeiden. Der einzelne Mensch kann weder die Textilindustrie Bangladeschs verändern noch die Kobaltminen im Kongo schließen. Er kann kein globales Machtgefüge zum Einsturz bringen, indem er besonders bewusst konsumiert. Das ist gut gemeint, aber es verwechselt Moral mit Macht. Die vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie schnell wenige Entscheidungszentren das öffentliche Leben weltweit beeinflussen können. Äußere Freiheit ist fragiler, als wir lange geglaubt haben. Innere Freiheit hingegen steht uns weiter offen als je zuvor.

Ein Werkzeug für eine Bewusstseinsrevolution

Genau dort beginnt die Frage: Wobei kann KI uns unterstützen – nicht als Motor einer Systemrevolution, sondern als Werkzeug einer Bewusstseinsrevolution? Denn Systeme verändern sich mit der Zeit, wenn Bewusstsein sich verändert. Wenn Menschen anfangen, klarer zu denken, anders zu fühlen, ihre Verantwortung ernst zu nehmen, verschieben sich Narrative, Märkte, politische Spielräume. Oft leise, unspektakulär und doch unerbittlich.

In dieser Hinsicht hat die KI eine Eigenschaft, die man ernst nehmen sollte: Sie macht Wissen zugänglich. Sie bricht Informationsmonopole auf, öffnet Archive, verbindet Sprachen, entlarvt Widersprüche. Ein einzelner Mensch kann heute Zusammenhänge erkennen, für die früher ganze Redaktionen oder Universitäten nötig waren. Das bedeutet nicht, dass jede Auskunft wahr wäre. Es bedeutet, dass der Zugang zur geistigen Landschaft der Gegenwart breiter geworden ist. Und das ist heikel für jede Form von Macht, die auf Intransparenz, Überforderung und Informationsmangel angewiesen ist.

Die Technik selbst bewirkt nichts. Sie verstärkt das, was der Mensch in sie hineinlegt. Wenn wir KI verwenden, um uns klarer zu orientieren, um unsere Urteilskraft zu üben, um unsere Fragen zu präzisieren, dann entsteht eine stille Form von Selbstermächtigung. Wenn wir sie nutzen, um Denken zu vermeiden, Unsicherheit zu betäuben oder Verantwortung zu umschiffen, dann verstärken wir die Kräfte, die uns entmündigen.

Mit dem Buchdruck kamen ebenfalls unbekannte Möglichkeiten

Ein Blick in die Geschichte hilft, die Dimension einzuordnen. Als Johannes Gutenberg um 1450 den Buchdruck entwickelte, stand die Welt plötzlich vor einer ungekannten Möglichkeit. Geist wurde vervielfältigbar. Gedanken konnten sich von Klostermauern lösen, von der Exklusivität weniger Gelehrter. Bildung wurde transportabel. Gleichzeitig zeigte sich sofort der Schatten: Mit denselben Lettern, mit denen Bibeln und große Werke der Philosophie gedruckt wurden, ließ sich auch Hetze verbreiten. Der Buchdruck brachte keine neue Qualität des Bösen in die Welt. Er machte nur sichtbar, was im Menschen schlummerte.

Ähnlich das Internet. Eine globale Infrastruktur für Austausch, Lernen, Vernetzung entstand. Und fast zeitgleich Werkzeuge, die Stimmungen verstärken, Menschen in Blasen einsperren, Aufmerksamkeit als Rohstoff ausbeuten. Weder der Buchdruck noch das Netz haben den Menschen verändert. Sie haben gezeigt, wer er ist – in der Höhe wie in der Tiefe.

Die KI steht in derselben Reihe. Sie bringt keine völlig neue Gefahr, sie beleuchtet die alte: die Neigung des Menschen, Freiheit aufzugeben, sobald Anstrengung ins Spiel kommt. Ein System, das für uns denkt, nimmt uns nicht nur Last ab. Es nimmt uns auch die Gelegenheit, zu wachsen. Der Satz, der für mich im Zentrum steht, lautet deshalb: Entmündigt wird der Mensch, der sein Denken verschenkt. Frei wird der Mensch, der sein Denken führt.

Die Weichenstellungen finden in dir statt

Was hat das mit deinem Alltag zu tun? Mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Die entscheidenden Weichenstellungen finden nicht in Rechenzentren statt, sondern im Inneren des Einzelnen. In der Frage, ob du nachprüfst. Ob du übst, dir selbst zu trauen. Ob du dir zumutest, Unsicherheit auszuhalten, bis sich ein eigener Entschluss formt.

In meinem Video gehe ich diesen Weg ausführlich: vom Lichtschalter über die kleinen Alltagsbeispiele der Fremdbestimmung hin zur Frage, was Geist im anthroposophischen Sinn bedeutet. Ich spreche über die Zeitqualität unserer Epoche, über Ahriman als Prüfstein, über den Missbrauch von Astrologie im KI-Diskurs, über Arbeitswelten, die verschwinden – und über jene Fähigkeiten, die gerade jetzt neu gefragt sind. Vor allem aber versuche ich, die entscheidende Bewegung sichtbar zu machen: weg vom reflexhaften Misstrauen gegenüber der KI, hin zu einer ehrlichen Frage an uns selbst.

Denn am Ende geht es weniger darum, wie weit KI sich entwickelt. Entscheidend ist, wie weit wir uns entwickeln. Wenn wir bereit sind, unseren Geist zu bewegen, unser Herz zu schulen und unseren Willen ernst zu nehmen, bleibt die Gestaltung unseres Lebens dort, wo sie hingehört: bei uns.

Wenn dich diese Gedanken ansprechen, wenn du spürst, dass hinter dem Schlagwort „Menschsein“ mehr steckt als eine schöne Floskel, lade ich dich ein, das Video anzuschauen und tiefer einzusteigen. Und wenn du die Frage „Was ist ein Mensch – und wer bin ich in dieser Zeit?“ weiter bewegen möchtest: In meiner kommenden Raunächte-Begleitung widme ich mich genau dieser Frage – aus astrologischer, geistiger und sehr lebensnaher Perspektive.

Die KI kann dir vieles liefern. Nur eines nicht: dich selbst.
Dorthin kannst du nur aus eigener Kraft gehen. Und genau das macht diese Zeit, bei allem Lärm und allen Zumutungen, zu einer ungeheuer kostbaren Gelegenheit.

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Die Raunächte 2025/26

Deine Reise zu dir selbst beginnt

Was bedeutet es, heute Mensch zu sein?
Warum erleben wir Krisen und Glück, und wie finden wir die Kraft, unser Leben bewusst zu gestalten?
In meiner Raunächtebegleitung begleite ich dich durch zwölf Nächte voller Erkenntnis, Wandlung und innerer Klarheit.

Jede Nacht öffnet ein neues Kapitel – über das, was dich bewegt, nährt und trägt. Du erhältst tiefgehende Impulse, liebevoll gestaltete Texte, geführte Übungen und Raum zur Selbstreflexion. So wird diese Zeit zu einem inneren Weg, der dich mit deinem wahren Wesen verbindet.

Start: 24. Dezember 2025
✨ 12 Nächte – 12 Themen – 12 Schritte zu Bewusstsein und innerer Stärke
✨ Mit individuellem Jahreshoroskop für 2026 – dein persönlicher Sternenkompass für das neue Jahr

Alles ist mit Sorgfalt und Hingabe gestaltet – für Menschen, die spüren, dass wahre Veränderung im Inneren beginnt.

Lass die Raunächte zu einem Wendepunkt werden – hin zu Klarheit, Selbstermächtigung und gelebter Menschlichkeit.

Impulsanalyse Wintersonnenwende

Diese Wintersonnenwende führt dich an die Schwelle zwischen dem Alten und dem, was aus der Tiefe deines Wesens entstehen möchte. Während Sonne, Venus und Mars unter dem Druck von Saturn und Neptun nach Klarheit rufen, öffnet sich ein seltener seelischer Raum: das Wasser-Trigon zwischen Jupiter, Lilith und Saturn. Es ist wie ein innerer Quell, der dich erinnert, dass Heilung kein Widerspruch zur Verantwortung ist – und dass Reife entsteht, wenn Gefühl, Wahrheit und Vertrauen sich verbinden.

In deiner persönlichen Impulsanalyse erfährst du, wo und wie diese stille Kraft in deinem Leben wirksam wird. 

 

Wintersonnenwende

Meine Textanalysen

Seelenplan
Jahreshoroskop
Partnerschaft
Beruf
Kinderhoroskop

Du weißt nicht, was das Leben gerade von dir will?

Fragst du dich: „Warum wiederholt sich dieses Problem immer wieder?“, „Was ist meine Aufgabe?“, “Wie soll ich mich nur entscheiden?” oder „Wie finde ich meinen Weg?“

Dein Horoskop ist mehr als nur ein Blick in die Sterne – es ist ein Schlüssel zu deinem inneren Kompass. Es zeigt dir nicht nur, wo du gerade stehst, sondern auch, wie du deine Stärken entfalten und Herausforderungen meistern kannst.

In einer individuellen astrologischen Beratung unterstütze ich dich mit einem professionellen Blick in dein Horoskop, die Antworten zu finden und mit Klarheit und Selbstvertrauen deinen Weg zu gehen. Lass uns gemeinsam herausfinden, was die Sterne dir sagen – und wie du ihr Potenzial in deinem Leben verwirklichst.

Ilona Krämer
Die Sonne im Schützen

Die Sonne im Schützen

Sonne im Schützen

Aufbruch in eine Zeit, die Orientierung
und innere Weite verlangt

Es gibt Momente im Jahr, die wirken, als würde die Zeit selbst eine neue Saite berühren. Der Übergang der Sonne in den Schützen gehört zu diesen Momenten. Er kommt nicht laut, doch er trägt eine Kraft, die wir spüren, lange bevor wir sie in Worte fassen. Nach der intensiven Tiefe der Skorpionwochen entsteht wieder ein inneres Aufrichten, das uns ermuntert, den Blick zu heben und dem Leben eine neue Richtung zu geben.

Viele Menschen empfinden diese Tage als Wendepunkt. Die innere Schwere löst sich ein Stück weit, Wünsche werden klarer, und das Bedürfnis, den eigenen Horizont zu weiten, meldet sich zurück. Der Schütze erinnert uns daran, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind, dass unser Leben einen roten Faden hat und unsere Seele einen Plan, was weit über das Sichtbare hinausreicht. Das Feuer des Schützen ist ist nicht laut, wie das des Widders, sondern zielgerichtet: Der Schütze verweist auf Wege, die zwar Mut verlangen und gleichzeitig in eine erstrebenswerte Zukunft führen.

Die Reise ins Dunkel – und das Licht, das darin wächst

Wenn sich dieses Feuer zeigt, bewegen wir uns auf die längste Nacht des Jahres zu. Am 21. Dezember, um 16.03 Uhr, wechselt die Sonne heuer in den Steinbock. Die Wintersonnenwende: jener Moment, in dem die Dunkelheit ihren Höhepunkt erreicht, liegt eine stille Freude ein Triumph, der im Innersten geschieht: die Gewissheit, dass Licht selbst im tiefsten Dunkel nicht verloren geht. Licht geht gegenüber der Dunkelheit immer als Sieger hervor.

Viele Menschen erleben diese Wochen als ambivalent: Sehnsucht nach Ruhe, Rückzug, Wärme auf der einen Seite – und gleichzeitig ein inneres Bedürfnis nach Richtung und Klarheit. Der Kosmos verstärkt diese Empfindung. Saturn wird am 28. November direktläufig, Merkur am 29. November, Neptun am 10. Dezember. Wenn diese Planeten wieder vorwärts gehen, fühlt es sich oft an, als würde ein seelischer Knoten sich lösen. Entscheidungen, die lange gewartet haben, beginnen sich zu zeigen. Worte finden ihren Weg. Träume bekommen Gestalt.

Am ersten Advent, dem 30. November, wandert Venus ebenfalls in den Schützen. Wir erlebenn dann wieder eine Venus, die das Leben mit einer Mischung aus Weite und Wahrheit berührt. Sie steht an diesem Tag in Opposition zu Uranus im Stier – ein Aspekt, der Befreiung fordert – und im Trigon zu Neptun, das uns daran erinnert, das die Liebe die höchste Kraft im Kosmos ist. Im Zusammenspiel entsteht eine zarte Spannung zwischen Aufbruch und Hingabe: Was auf Dauer trägt, weitet sich; was eng geworden ist, verlangt Luft. Wer an diesem Tag in sich hineinspürt, kann Antworten finden, die schon lange im Hintergrund auf diesen Moment der Offenbarung gewartet haben.

Totensonntag – ein stiller Tag mit großer Tiefe

Morgen ist Totensonntag. Ein Tag, den viele kaum beachten, obwohl er eine für unsere Seele wichtige Impulse geben kann. Er gehört zu jenen Tagen, an denen die Zeit irgendwie langsamer geht. Er lädt dazu ein, an das zu denken, was uns geformt hat: Menschen, die uns begleitet haben, Lebensabschnitte, die abgeschlossen sind, Erfahrungen, die uns geprägt haben.

Totensonntag ist kein Tag der Schwermut. Vielmehr öffnet er einen Raum der Verbundenheit – eine Stille, in der wir die Nähe zu den Verstorbenen, aber auch zu uns selbst, deutlicher spüren. Es ist ein Moment, an dem die Seele die Grenze zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren bewusster wahrnimmt.

In meinem Buch Der Tod als Lehrer gehe ich genau auf diese Schwelle ein. Auf das, was im Erinnern lebendig bleibt. Auf die Kraft, die im Loslassen liegt. Und darauf, wie hilfreich es sein kann, dem Tod nicht auszuweichen, sondern ihn als Lehrmeister zu verstehen – als einen, der uns tiefer in das Leben führt.

Wer diesen Tag nutzt, schafft eine innere Ordnung für die kommende Adventszeit. Denn bevor das Licht wieder wächst, braucht es einen Moment der Besinnung, einen klaren Blick auf das, was war – und auf das, was jetzt werden darf.

Die Wende im Licht – und die Wende in uns

Wenn wir uns auf die Wintersonnenwende zubewegen, geschieht etwas, das wir oft erst im Rückblick erkennen: Ein Zyklus schließt sich. Ein neuer beginnt. Dieses Werden vollzieht sich in Stille, doch es berührt tief.

Die Wintersonnenwende 2025 trägt eine außergewöhnliche Signatur. Sie verbindet Rückzug mit Klarheit, Stille mit innerem Wachstum. Während sich Sonne, Venus und Mars unter dem feinen Druck von Saturn und Neptun nach Klarheit strecken, öffnet sich im Hintergrund ein seltener seelischer Raum: das Wasser-Trigon zwischen Jupiter, Lilith und Saturn. Es wirkt wie ein innerer Quell, der Erinnerungen freilegt, die lange geschlummert haben. Ein Raum, der zeigt, dass Heilung und Verantwortung einander nicht ausschließen. Vielmehr entsteht Reife genau dort, wo Gefühl, Wahrheit und Vertrauen sich berühren.

Diese Konstellation bringt eine Tiefe hervor, die leise ist und dennoch weit reicht. Viele Menschen spüren in diesen Tagen eine ungewöhnliche Empfänglichkeit – ein inneres Lauschen. Das Wasser-Trigon wirkt wie eine Einladung: Frieden mit Vergangenem zu schließen, emotionale Sicherheit aufzubauen und die eigene Stimme wieder zu hören. Es ist jene Art von innerem Wachstum, die nicht durch äußere Ereignisse entsteht, sondern durch ein langsames, seelisches Erwachen.

In meiner persönlichen Impulsanalyse beschreibe ich genau diesen feinen Prozess. Sie zeigt, in welchen Lebensbereichen diese stille Kraft wirkt, welche alten Muster sich lösen wollen und wo Entscheidungen aus tiefem Vertrauen entstehen. Die Analyse ist kein Blick in die Zukunft, vielmehr ein Spiegel für das Jetzt: ein Wegweiser für jene Zeit im Jahr, in der das Außen leiser wird – und das Innere beginnt, deutlicher zu sprechen.

Wer bewusst durch diese Zeit geht, erlebt die dunklen Wochen des Jahres als einen Weg, der stärkt – als inneren Durchgang, aus dem ein neues Licht hervorgeht.

Ein November voller Bedeutung

Die kommenden Wochen zeigen uns, wie fein das Leben gewoben ist: Licht und Dunkel, Trauer und Zuversicht, Erinnern und Aufbruch. Die Sonne im Schützen lädt zu Bewegung ein, Saturn, Merkur und Neptun bereiten innere Klarheit vor, Venus öffnet den Raum für echte Verbindung – und der Totensonntag schenkt die Stille, in der das Wesentliche hörbar wird.

Vielleicht geht es in diesen Wochen genau darum: bewusster zu werden. Dem eigenen Leben zuzuhören. Die kleinen Ströme der Zeitqualität zu spüren. Und den Mut zu finden, dem eigenen inneren Licht zu vertrauen, gerade jetzt, wo die Nächte lang und dunkel sind.

Impulsanalyse Wintersonnenwende

Diese Wintersonnenwende führt dich an die Schwelle zwischen dem Alten und dem, was aus der Tiefe deines Wesens entstehen möchte. Während Sonne, Venus und Mars unter dem Druck von Saturn und Neptun nach Klarheit rufen, öffnet sich ein seltener seelischer Raum: das Wasser-Trigon zwischen Jupiter, Lilith und Saturn. Es ist wie ein innerer Quell, der dich erinnert, dass Heilung kein Widerspruch zur Verantwortung ist – und dass Reife entsteht, wenn Gefühl, Wahrheit und Vertrauen sich verbinden.

In deiner persönlichen Impulsanalyse erfährst du, wo und wie diese stille Kraft in deinem Leben wirksam wird. 

 

Wintersonnenwende
Die Raunächte 2025/26

Deine Reise zu dir selbst beginnt

Was bedeutet es, heute Mensch zu sein?
Warum erleben wir Krisen und Glück, und wie finden wir die Kraft, unser Leben bewusst zu gestalten?
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Jede Nacht öffnet ein neues Kapitel – über das, was dich bewegt, nährt und trägt. Du erhältst tiefgehende Impulse, liebevoll gestaltete Texte, geführte Übungen und Raum zur Selbstreflexion. So wird diese Zeit zu einem inneren Weg, der dich mit deinem wahren Wesen verbindet.

Start: 24. Dezember 2025
✨ 12 Nächte – 12 Themen – 12 Schritte zu Bewusstsein und innerer Stärke
✨ Mit individuellem Jahreshoroskop für 2026 – dein persönlicher Sternenkompass für das neue Jahr

Alles ist mit Sorgfalt und Hingabe gestaltet – für Menschen, die spüren, dass wahre Veränderung im Inneren beginnt.

Lass die Raunächte zu einem Wendepunkt werden – hin zu Klarheit, Selbstermächtigung und gelebter Menschlichkeit.

Meine Textanalysen

Seelenplan
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Du weißt nicht, was das Leben gerade von dir will?

Fragst du dich: „Warum wiederholt sich dieses Problem immer wieder?“, „Was ist meine Aufgabe?“, “Wie soll ich mich nur entscheiden?” oder „Wie finde ich meinen Weg?“

Dein Horoskop ist mehr als nur ein Blick in die Sterne – es ist ein Schlüssel zu deinem inneren Kompass. Es zeigt dir nicht nur, wo du gerade stehst, sondern auch, wie du deine Stärken entfalten und Herausforderungen meistern kannst.

In einer individuellen astrologischen Beratung unterstütze ich dich mit einem professionellen Blick in dein Horoskop, die Antworten zu finden und mit Klarheit und Selbstvertrauen deinen Weg zu gehen. Lass uns gemeinsam herausfinden, was die Sterne dir sagen – und wie du ihr Potenzial in deinem Leben verwirklichst.

Ilona Krämer

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