+49 (0) 461 – 40 78 01 14 post@ilona-kraemer.de
Vollmond am 9. Oktober 2022

Vollmond am 9. Oktober 2022

Vollmond 9.10.2022

Die alten, weißen Männer
und die neue Welt

Der Vollmond im Widder am 9. Oktober hat reichlich Aufregung im Gepäck. Wir sind gestresst von all den Schreckensnachrichten, die tagtäglich auf uns einprasseln. Hamsterkäufe könnten auf der Agenda stehen, da die Versorgungslage unter Druck geraten kann. Die Sprengungen an Nordstream 2, die eine Gasversorgung über diese Pipeline unmöglich gemacht haben, sorgen in direkter Konsequenz nicht nur für einen Anstieg der Metangaswerte in der Atmosphäre, sie machen auch den Träumen von einer Einigung mit Putin den Gar aus.

Egoismus kommt auf, denn in uns kann sich die Überzeugung breit machen, dass wir alles im Alleingang schaffen müssen. Ist die neue Parole „Rette sich, wer kann?“ Möglicherweise. Dafür spricht die Opposition von Mond und Venus, die mit diesem harten Spannungsaspekt ausdrücken, wie sich die Menschen untereinander verbinden und vertragen. Im Volk macht sich reichlich Enttäuschung breit. Es braucht schon ein hohes Maß an Reife und Bewusstsein, trotz dieses kollektiven Egotrips Beziehungen mit viel Nähe zu schaffen.

Sicherheit – aber auch Beschränkungen

Das Sextil von Mond und Saturn gießt unsere Gefühlswelten in eine neue Struktur, die einerseits Sicherheit, andererseits aber auch Beschränkungen nach sich ziehen. Besonders Familien können durch staatliche Reglementierungen beschränkt sein. Die Sonne steht an diesem Vollmond ist in der Waage im Fall und kann kaum zu ihrer wahren Größe finden. Das Doppelzeichen Waage hat stets zwei Herzen in seiner Brust. Die Sonne müsste initiativ werden und sieht zugleich die Wirkung ihres Tuns auf die andere Waagschale. Das ist nicht die Natur der Sonne, die aus sich selbst heraus agiert, ohne immer gleich die Konsequenzen zu bedenken.

Die Chance dieses Aspektes besteht darin, dass zwiespältige Angelegenheiten wieder zu einer Identität zusammenfinden. Anders ausgedrückt können Streithähne mal Pause machen und sich bewusst werden, was sie da eigentlich gerade machen. Besonders eindeutig werden diese Bemühungen vermutlich nicht, denn Vollmond bedeutet stets, dass sich Sonne und Mond in Opposition zueinander finden. Das symbolisiert eine Zeit, in der unser Wille und unsere Gefühle kaum auf einen Nenner zu bringen sind.

Hoffnung macht die Konjunktion von Sonne und Venus, die sich grundsätzlich förderlich auf diplomatische Beziehungen auswirkt. Auch die Grenzen eines Staates werden unter dieser Konstellation eher respektiert als überrannt. Beziehungen sind das zentrale Thema in diesen Tagen. Allerdings haben wir auch einen Hang dazu, faule Kompromisse zu schließen, was den Aggressoren in die Karten spielen kann. Mars unterstützt mit einem Trigon die Bemühungen von Venus und Sonne, was das Zusammenspiel von Wille und Handlung stärkt und unsere Fähigkeit, Pläne auch umzusetzen.

Traditionelle Werte und Geldpolitik

Die Sonne bildet auch ein Trigon zu Saturn, was für die Stabilität und Verlässlichkeit des Staates steht und für unser Verantwortungsbewusstsein. Diese Gemengelage lässt für mich den Schluss zu, dass wir an diesem Vollmond die Kriegsgefahr für Europa klein halten können. Vom Tisch ist sie aber leider nicht. Dazu später mehr. Venus bildet wie die Sonne ebenfalls ein Trigon, was unsere Aufmerksamkeit auf traditionelle Werte, aber auch auf die Geldpolitik lenkt.

Wir haben den Hang zu sparen, was angesichts einer Inflationsrate von 10 Prozent und explodierenden Lebenshaltungskosten auch angeraten ist. Wir leiden unter dem Vermögensverlust und dem Gefühl keine materielle Sicherheit zu haben. Auf staatlicher Ebene sorgen diese beiden kosmischen Akteure für einen Interessenausgleich. Verhandlungen werden an Bedingungen geknüpft und wir dürfen gespannt sein, welche das sein werden. Wenn eine Annalena Baerbock schon sagt, dass sich die Nato in keinen Krieg verwickeln lassen darf, dann ist das ein sichtbares Rauchzeichen für eine bereits schwelende Brandgefahr.

Kommunikation und Verstand

Für Verhandlungen braucht man den Verstand und die Fähigkeit zur Kommunikation. Merkur, der beides repräsentiert, steht im Tierkreiszeichen Jungfrau, was eine kühle, sachliche und analytische Verständigungsebene anbietet. Merkur wird also kaum als Aggressor durch übermäßiges Machogehabe in Erscheinung treten. Allerdings steht Merkur mit Jupiter im Widder in Opposition, was darauf hindeutet, dass es ohne Muskelspiele und den ein oder andere polternden Schwätzer nicht gehen wird. Es ist die Stunde der Einflüsterer, der Schattenkabinette und Wichtigtuer, die aus jeder Mücke einen Elefanten machen. Ausufernde Diskussionen verhindern mehr, als dass sie etwas nach vorne bringen, was jetzt für mich aber auch eher ein Indiz dafür ist, dass niemand im großen Stil den roten Knopf drückt.

An Schwätzer haben wir uns doch in der Corona-Krise bestens gewöhnt und auch daran, dass wir hinter der vorgehaltenen Hand, pardon, Maske, missmutig vor uns hinzuknurren. Merkur steht auch in Opposition mit Neptun, was nicht dafür spricht, dass wir in diesen Tagen herausfinden, was wirklich auf unserem Planeten los ist. Neptun steht für Täuschung und Enttäuschung für alles Nebulöse. Es mischen sich Botschaften und Gerüchte, der Verstand wird aufgeweicht durch viel Hoffnung und Wunschdenken.

Corona und das Oktoberfest

Auch der Gesundheitssektor rückt einmal mehr in unseren Fokus. Nach dem Oktoberfest schießen die Corona-Zahlen wieder in die Höhe. Wen wundert’s? Das war doch aber eigentlich immer so. Es ist Herbst, die Feuchtigkeit stimuliert Viren und Bakterien. Kein neues Phänomen – aber immer noch ein sehr lukratives Geschäft, das Joe Biden jetzt sogar veranlasste, den Menschen in Florida eine Corona-Impfung nahezulegen, damit sie vor dem Hurrikan geschützt sind. Der mächtige Wirbelwind Ian hat dort im ganz großes Stil und mit voller Wucht das zum Ausdruck gebracht hat, was Uranus sein kann: Eine vernichtende Veränderungskraft.

Uranus räumt gerade auf und tut das durch Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Wetterkapriolen. Dichterischer ausgedrückt könnte man auch sagen: Die Erde bebt angesichts des Hochmuts der Menschheit und der Art, wie die „Krönung der Schöpfung“ mit ihr umgeht. Uranus im vierten Quadrat zu Saturn wird noch eine Weile brauchen, bis die Wirkung dieses Aspekts an Kraft verliert. Das heißt, dass der Kampf von Alt und Neu, von Tradition und Fortschritt, von sturer Selbstbehauptung und dem neuen Wir miteinander ringen. Tröstlich ist: Das Neue ist im Laufe der Erdentwicklung immer als Sieger hervorgegangen.

Schicksalhafte Dimensionen

Im Stier bleibt Uranus noch bis 2025/26, bis er dann seine Reise in den Zwillingen fortsetzt. Das heißt, unsere Werte, unsere Erde und alles, an dem wir im Materiellen unser Herz gehängt haben, wird einer starken Veränderung unterzogen, die mit der Konjunktion von Uranus und aufsteigendem Mondknoten eine schicksalhafte Dimension bekommt. Was können wir tun? Ins Vertrauen gehen und die Hände leeren, damit wir das Neue, das auf uns zukommt greifen und begreifen können. Nehmen wir alle unsere Werte unter die Lupe und prüfen, welche noch zu uns passen und welche sich überlebt haben. Das gilt für die materiellen Werte, die in Krisenzeichen nicht nur in Gefahr geraten, sondern auch eine Belastung sein können ebenso, wie für die ideellen und geistigen Werte.

Mars in den Zwillingen erinnert uns daran, dass Krieg immer auch ein Krieg der Worte ist, der Propaganda und der gelenkten Pressedarstellung. Er kann sich auf viel heiße Luft beschränken, aber auch greifbare Wirkungen zeigen. Saturn, der für unsere gewohnte Ordnung steht und gewährleisten dürfte, dass wir nicht ins haltlose Chaos gestürzt werden, bildet mit Mars ein Trigon, was bedeutet, dass wir unsere Handlungen auf die äußeren Umstände abstimmen, die Vernunft unsere Entscheidungen prägen wird. Möglichweise zeigt sich uns dieser Aspekt aber auch durch die Schwierigkeit, uns zu entscheiden und zu klaren Vorgehensstrategien zu finden. Denn Mars tut sich in den Zwillingen bisweilen etwas schwer, aus der Fülle aller Möglichkeiten eine zu priorisieren. Der Aspekt erlaubt es uns, diszipliniert unsere Ressourcen einzuteilen und das mit Ausdauer. Der Überraschungsangriff oder Kampf auf breiter Front ist nicht die Sache von Mars und Saturn. Vielmehr geht es um die dauerhafte Durchsetzung eines Plans.

Irrtümer und Schmutzkampagnen

Mars im den Zwillingen bildet an diesem Vollmond ein Quadrat mit Neptun. Kommt Aggression ins Spiel, dann ist diese Zeitqualiät gepaart mit Undurchsichtigkeit im weitesten Sinne. Dieser Aspekt ist verwandt mit den aggressiveren Mars-Pluto Aspekten, die den Boden für Verschwörungstheorien bilden. Mars und Neptun können sich jedoch damit begnügen, dass Irrtümer und Schmutzkampagnen die Mittel sind, den Gegner zu treffen. Im Kriegszusammenhang sind beide das Symbol für unsichtbare chemischen Waffen und – die Marine! Das hat mich vor der dem Hintergrund der Geschehnisse um Nordstream 2 motiviert, einmal genauer hinzuschauen, denn dass alle einmütig Putin dafür verantwortlich machen, müsste eigentlich auch den tiefenentspanntesten Tagesschaukonsumenen stutzig machen.

Die USA nutzen gern für ihre kriegerischen Auseinandersetzungen das Reich Neptuns. Das zeigt ein beherzter Blick in die Landesgeschichte. So explodierte beispielsweise am 15.Februar 1898 die USS-Maine im Hafen von Havanna (Kuba). Das geschah wegen eines technischen Defektes, wie sich später herausstellte. Die Presse aber unterstellte den Spaniern die Versenkung des Schiffes und Amerika nahm diese Explosion zum Anlass, um den amerikanisch-spanischen Krieg auszurufen. Es war der Auftakt der jahrzehntelang währenden Kuba-Krise!

Versenkung der Lusitania

Der Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg folgte auf die Versenkung der britischen Lusitania durch deutsche U-Boote am 7. Mai 1915. Auf dem britischen Hilfskreuzer reisten auch amerikanische Bürger. Die Britten hatten, wie man heute weiß, bewusst hochexplosive militärische Materialien an Bord genommen. Sie hofften nicht vergeblich auf einen katastrophalen Treffer durch die Deutschen, um die USA mit in den Krieg zu ziehen.

Der japanische Überfall auf Pearl Harbour am 7. Dezember 1941 war den Amerikanern bereits schon Wochen vorher bekannt, nachdem sie den Verschlüsselungscode der Japaner geknackt hatten. Sie warteten den blutigen Überfall ab, um in den 2. Weltkrieg einsteigen zu können.

Der Vietnamkrieg und der Geheimdienst

Die Versenkung eines amerikanischen Schiffes im Hafen von Tong King am 30. Juli 1964 war Grund für den Eintritt in den Vietnamkrieg und wurde dem kommunistischen Vietkong in die Schuhe geschoben. Später gab die amerikanische Regierung zu, das die Versenkung ein Werk des amerikanischen Geheimdienstes war. Und jetzt will uns die amerikanisch geprägte Welt weiß machen, dass Russland seine eigene Pipeline zerstört hat. Kommt nicht so ganz überraschend. Hat nicht James Bond in dem actionreichen Schinken „Die Welt ist nicht genug“ gezeigt, wie das technisch geht?

Und schließlich fand der Irakkrieg mit dem Anschlag auf das World Trade Center am 11.September 2001 seinen Auftakt, den die USA weltweit auf Terroristenjagd gehen ließ. Die Unterstellung, dass der Irak als Zentrum aller Terroristen chemische Massenvernichtungswaffen herstellt und besitzt, für die Neptun steht, war Grund genug, dort einzumarschieren. Die Waffen wurden nie gefunden.

Schaut man sich die Liste mit diesen Ereignissen an, lassen mich die Explosionen in der Ostsee schon etwas schlucken. Ein Blick in das Horoskop der USA zeigt, dass das Land unter einem immensen Druck steht. Der Pluto-Return, der im Februar das erste Mal grad genau war, setzt einen immensen Transformationsprozess in Gang. Etwas Neues bricht sich Bahn, was der alten Welt nicht recht sein kann.

Muskelspiele der “Cowboys”

Mit dem Transit Jupiter am IC bekommen wir einen Hinweis darauf, dass es bei all den Muskelspielen der “Cowboys” wohl darum geht, im eigenen Land für Ruhe zu sorgen. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten steht massiv unter Druck und hat durch den Krieg in der Ukraine und die daran geknüpften Rüstungsaufträge einen kleinen Aufschwung zu verzeichnen. Der Aspekt steht aber auch für Selbstüberschätzung, was darauf hindeutet, dass der amerikanische Traum langsam aber sicher ausgeträumt ist.

Die neuen Bande zwischen Russland und China sorgen dafür, dass sich eine neue Weltmacht formiert hat. Bereits in den 1980er Jahren hat Peter Scholl-Latour in seinen diversen Büchern den Westen auf diese absehbare Entwicklung aufmerksam gemacht. Bis zum 25. Januar steht der laufende Neptun dem der USA gegenüber. Diese Opposition pusht amerikanische Wunschträume, die der harten Realität kaum stand halten werden. Die Amis dürfen ihr Ego überprüfen und sich als Teil eines größeren Ganzen neu bewerten.

Putin bremst Saturn

Und Vladimir Putin? Den bremst aktuell Saturn, der sich in Spannung zu seinem Jupiter stellt. Unter diesem Aspekt werden inneres und äußeres Wachstum sowie jeder Expansionsdrang im Keim erstickt. Der Transit Uranus und der aufsteigende Mondknoten bilden in seinem Horoskop bis Ende Oktober ein gemütliches Sextil, was in dem Staatsmann vielleicht doch noch den Impuls hochkommen lässt, das eigene Leben umzukrempeln und völlig neue Wege einzuschlagen. Der Mars steht an diesem Vollmond in einem Sextil zu seinem Pluto, was zwar seinen Egoismus stärkt und seine Unart, rücksichtslos sein Ding zu machen, aber er hat auch den Saturn auf seinem aufsteigenden Mondknoten im Wassermann am IC, was sein Verantwortungsbewusstsein gegenüber seiner Heimat und seinen Wurzeln in sein Bewusstsein rücken dürfte. Insofern dürfen wir auch angesichts der Flüchtlingsströme aus Russland darauf hoffen, dass Putin die Erkenntnis küsst, dass er so wie bisher nicht weitermachen kann. Der Transit-Mars im Sextil zu seinem Pluto kann ihm eindrücklich zeigen, dass sich missbräuchliche Machtausübung als Bumerang erweisen kann.

Schauen wir uns fairerweise auch noch das Horoskop von Joe Biden an, um Hinweise zu bekommen, was die Zeit an diesem Vollmond geschlagen hat. Der US-Präsident hat noch bis Mitte Oktober den laufenden Pluto in Opposition zu seinem Jupiter stehen. Damit kann er eine idealisierten Weltanschauung pflegen, die ihn annehmen lässt, dass man als US-Präsident unbesiegbar ist. Selbstüberschätzung und Größenwahn prägen sein aktuelles Selbstverständnis. Der Transit des absteigenden Mondknotens über seinen Mars wird ihn noch bis Anfang Januar 2023 lehren, dass seine altvertrauten Handlungs- und Durchsetzungsarten zwanghaft und überholt sind. Er bekommt vom Kosmos die Gelegenheit geboten, seinen Energieeinsatz kritisch zu beurteilen und zu ändern. 

Die Lunte brennt, aber…

Damit wäre ich mit den Themen der alten weißen Männer erst einmal durch. In der Summe halte ich fest: Die Lunte brennt, aber ich denke nicht, dass die Bombe eines Weltkrieges im klassischen Sinne wirklich hoch gehen wird. Natürlich schwingt darin auch mein Jupiternaturell, was im Laufe seines Lebens lernen durfte: Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird und in letzter Konsequenz ist das Leben immer konstruktiv, auch wenn wir die Zusammenhänge, Hintergründe und Motive des Augenblicks nicht immer gleich verstehen. Wir sind mit all dem Getöse nicht allein. Über uns wachen nicht weniger als neun Engelhierarchien, die der Schöpfung verpflichtet sind.

Rufen wir sie an, für uns mit ihren Flügeln den Himmel zu spalten, damit die Weltordnung sich bei der Bildung ihres neuen Gesichts etwas leichter tut. Wir sind eingebettet in das All-Eine, was uns miteinander verbindet. Haben wir darüber ein Bewusstsein, dann wissen wir auch, das nichts geschieht, was uns in letzter Konsequenz nicht doch veredelt. Es geschieht, womit wir uns geistig verbinden, wo wir unseren Fokus setzen. Es liegt also auch in deiner Verantwortung deinen Teil dazu beizutragen, dass die Welt friedlicher wird. Entdecke doch statt ängstlich die Horrormeldungen zu studieren mal, wie bereichernd ein Miteinander sein und wieviel Geborgenheit Nachbarschaftshilfe geben kann. Wir dürfen entdecken was der Begriff Menschheitsfamilie wirklich bedeutet. Beschränken wir uns nicht darauf, die Welt und ihr Getöse mit der Brille unserer Angst und unseres Vorurteils zu betrachten.

Die neuen Signale der Luftepoche

Machen wir unsere Herzen und Köpfe auf, für die neuen Signale der Luftepoche, die unser Denken revolutionieren will. Denn mit unserem Denken schaffen wir diese Welt und mit unserem Denken können wir sie auch wieder auf einen Kurs bringen, der uns besser zu Gesicht steht. Denn wir sind als Mensch – und das dürfen wir niemals vergessen – geistige Wesen mit Schöpferkraft. Wir haben als Menschheit das Ziel, in Liebe die Freiheit zu lernen. Unsere Koffer für diese Reise sind längst gepackt. Nehmen wir gemeinsam den Zug in eine neue Zeit, der bereits auf uns wartet. Krame mal in deiner Jacken- oder Hosentasche und nimm dir etwas mehr Zeit, wenn du in deiner Handtasche suchst. Du findest dort die Fahrkarte für diese spannende Reise und wenn du ganz genau drauf schaust, entdeckst du mit Sicherheit etwas Feenstaub und eine klitzekleine Engelsflügelfeder… Wenn wir alle Reiseproviant mitnehmen, ein Fläschchen Prosecco und eine Wolldecke, wird uns auf dieser Reise weder der Hunger übermannen noch müssen wir frieren und jede Menge Spaß haben wir dann auch… Worauf wartest du?

Wofür ist deine Zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.
Vollmond am 10. September 2022

Vollmond am 10. September 2022

Vollmond am 10.9.2022

Das Offensichtliche infrage stellen

Die Fische, die mit dem Vollmond am 10. September unsere Zeitqualität prägen, stärken unseren Glauben. Wir möchten am liebsten das Vordergründige auflösen, weil uns nach dem großen Ganzen, dem All-Eins sehnen. Dort müssen wir uns weder über Themen wie Inflation, teure Heiz- und Stromkosten oder irgendwelche Corona-Phantasien alter Männer Gedanken machen. Dort müssten wir uns auch nicht mit dem Gefasel von Annalena Baerbock oder unserem sogenannten Wirtschaftsminister Robert Habeck auseinandersetzen. Wir sind wenig bissfest in dieser Zeit. Vielmehr signalisiert unsere Haltung: „Das Leben wird es schon richten“. Diese spiegelt sich in einer Gesellschaft, die sich von den Schreckensnachrichten der Medien kaum aus der Fassung bringen lässt. Hat uns der Panikmodus der vergangenen Corona-Monate dermaßen abgestumpft, dass wir nur noch brav alles schulterzuckend abnicken, was sich die Regierenden einfallen lassen? Schauen wir uns das astrologisch einmal näher an.

Die Aufgabenstellung der Fische wird mit dem Infragestellen des Offensichtlichen beschrieben. Sie möchten alle bisher geltenden Strukturen auflösen. Das gilt sowohl für die gewohnten Sicherheiten als auch für die materielle Identifikation. Alle Wertmaßstäbe verschieben sich und der Boden, den wir bislang noch unter unseren breitgesessenen Hintern spürten, muss aufgegeben werden. Nichts ist mehr eindeutig oder verlässlich klar. Außer vielleicht das vage Gefühl dafür, dass sich der Mensch auf einem vergleichsweise winzigen Planeten mit rasender Geschwindigkeit durch die Unendlichkeit des Weltalls bewegt. Wen interessiert da noch das Geschwätz von Karl Lauterbach?

Orientierungspunkte lösen sich auf

Vielleicht offenbart sich uns jetzt, wo sich alle bisherigen Orientierungspunkte und Moralvorstellungen scheinbar aufzulösen, die tiefe Verbundenheit mit allem. Möglicherweise gelingt es, uns von unseren alten Mustern, Gewohnheiten und Überzeugungen zu lösen und zu hinterfragen: Was will ich hier eigentlich? Was ist denn der Plan, wenn jetzt alles in Frage gestellt werden muss? Der Kosmos, das Wort heißt übersetzt „Ordnung“, bietet uns mit seinen astrologisch lesbaren Signaturen zweckdienliche Hinweise. Er liefert quasi eine Gebrauchsanweisung in unser irdisches Chaos und in unser aller Leben. Der Vollmond als Erkenntnisgeber schenkt uns den Hinweis, dass es in diesen Tagen um schicksalhafte Veränderungsprozesse geht, die eng an unsere Wertvorstellungen geknüpft sind.

Wir dürfen hinterfragen, was wirklich relevant ist, in unserem Leben. Der Stier, in dem Uranus und Mondknoten auf uns wirken, signalisiert unmissverständlich, dass unser Fundament eine Generalüberholung braucht. Allerdings nicht im Sinne von Klaus Schwab, der uns mit seinem Great Reset auf das Niveau eines willenlosen, umfassend überwachten Garanten für Konsum und uneingeschränkte Machtfülle degradieren möchte. Als Mensch möchten wir die Freiheit erringen. Diese erschließt sich uns im Denken, in der Erkenntnis, dass wir ein geistiges Wesen sind, dass mit den realen Kräften seiner Ideen und Gefühle die Welt von morgen baut.

Machen wir das im Zusammenspiel mit allen geistigen Wirkkräften, sind Wunder in unserem Leben, sind Selbstbestimmung und Lebensfreude keine Träume, die wir in mehr oder weniger verzweifelten Post bei Facebook oder Instagram herbeisehnen, sondern gelebte Wirklichkeit. Dazu sollten wir wissen, wer denn in der geistigen Welt auf unserer Seite steht, wen wir um Hilfe bitten können. Weiß du das? Wenn nicht, empfehle ich dir mein Essay: „Die geistige Welt, was ist das eigentlich?“ Hier erfährst du, wie du mit deinem Engel zusammenarbeiten kannst, welche geistigen Wirkkräfte nutzbar gemacht werden können und kannst verstehen, warum das Universum uns bei allem niemals alleine lässt.

Sehnsucht nach dem Paradies

Der Mond bildet mit Neptun eine Konjunktion und mit der Sonne eine Opposition, was unsere Sehnsucht nach dem Paradies deutlich boostern dürfte. Wir würden uns am liebsten einfach treiben lassen mit dem fahlen Gefühl, dass wir ja doch nichts ausrichten können. Bitte daran denken: Weltflucht wird uns nicht weiterhelfen. Vielmehr dürfen wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen und für uns sorgen, wie es idealerweise eine Mutter tun würde. Versuche deine persönlichen Bedürfnisse wahrzunehmen und mache dir bewusst, was dich von anderen unterscheidet. Und dann stehe auf uns setzte dich dafür ein!

Der Mond wird von der Sonne in der Jungfrau beschienen. Sie rückt an dieser Stelle einmal mehr den Bereich des Arbeits- und Gesundheitswesens in den Vordergrund. Es geht um Detailwissen, um Diagnosen von Prozessen. Dazu gehört auch all jenen zuzuhören, die diese unfassbaren Zahlen über schwere Impfnebenwirkungen veröffentlichen. Die Millionen Menschen, die allein in Deutschland unter den Folgen der Corona-Impfungen leiden, werden nicht mal mehr von unserem Gesundheitsminister totgeschwiegen. Ändert er die Strategie? Nö, er will weiterimpfen und macht aus dem Begriff Volksgesundheit einen Witz, über den kaum noch einer lachen kann. Die Jungfrau liefert uns Hinweis darauf, dass es zur Zeit darum geht, das richtige Verhältnis von Anpassung und Selbstausdruck herzustellen. Wir dürfen wieder Vertrauen entwickelt in die Weisheit des „ungesicherten Lebens“. Wir sollten unsere Angst vor Auflösung, Chaos und Unsicherheit überwinden.

Das fällt schwer, angesichts der Medienberichte. Und dennoch ist es in diesen Tagen unser Job, herauszufinden, wie wir die vorhandenen Kräfte am besten nutzen, wie wir Widerständen konstruktiv, klug und gewissenhaft einsetzen. Wir dürfen ergründen, wer wir sind und wer nicht. Der Mond reflektiert unsere Aufgabe, die Weisheit des ungesicherten Lebens zu erkennen. Er leuchtet uns den Weg in ein neues Miteinander, wo wir alle unseren Platz finden und den Raum, um uns in diesem Lebens so zu veredeln, wie wir uns das vorgeburtlich vorgenommen haben. Wir dürfen unseren Lebensplan wieder auf unsere Agenda nehmen. Kennst du deinen schon? Ahnst du, was du dir in diesem Leben vorgenommen hast? Wenn nicht, empfehle ich dir für den Einstieg meine Textanalyse Lebensplan und natürlich auch meine astrologische Beratung, in der ich ausführlich darauf eingehe.

Den Spielraum vergrößern

Die Jungfrausonne bildet mit Uranus, der in Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten im Stier steht, ein Trigon. Der Mond bildet mit beiden ein Sextil. Das bedeutet, dass wir uns nach Freiheit sehnen und unseren Spielraum vergrößern wollen. Vielleicht lässt uns dieser Aspekt aber auch einmal mehr die Führungsqualitäten unseres Kanzlers vermissen oder wir schwingen uns auf, an den Umständen zu reifen und üben uns in Hingabefähigkeit und Gelassenheit.

Merkur, der Herrscher der Jungfrau, steht bereits in der Waage und fördert dort unser objektives, flexibles Denken. Wir sind aufgeschlossen und kontaktfreudig, tun uns allerdings auch ein bisschen schwer, Stellung zu beziehen. Lieber betonen wir das Gemeinsame und Verbindende und scheuen Konflikte und Entscheidungen.

Merkur ist rückläufig vom 9. September bis zum 2. Oktober, was unserem komplexen und bildhaften Denken guttut. Wir haben einen “Draht zum kollektiven Unbewussten“. Vielleicht zweifeln wir an unserem Verstand, wenn wir uns in unserem Leben umschauen und können es kaum glauben, dass wir als Wohlstandgesellschaft im kommenden Winter frieren sollen. Merkur bildet mit Mars ein Trigon, was unserer sprachlichen Durchsetzung gut tun wird. Der Aspekt hat auch Einfluss auf unsere Beweglichkeit. Mars steht im Tierkreiszeichen Zwillinge, was auch mal das ein oder andere Wortgefecht zur Folge haben kann. Grundsätzlich sind wir aber eher bereit unsere Handlungen auf die äußeren Umstände abzustimmen und räumen der Vernunft reichlich Platz ein.

Im großen Stil denken

Die Opposition von Merkur und Jupiter lässt uns im großen Stil denken. Leider können wir auch die Tendenz entwickeln, andere in Diskussionen zu überfahren. Gespräche laufen schnell heiß, denn wir sind wenig selbstkritisch und neigen dazu, zu übertreiben, um sich selbst und andere zu überzeugen. Besser wäre es, wenn wir uns selbst immer wieder an die Kandare nehmen und unser Denken und Handeln ganzheitlich und zukunftsweisend ausrichten. Unterstützt werden wir bei der Pflege unserer Beziehungen von der Venus, die ebenfalls in der Jungfrau steht. Wir haben dank ihr unseren Fokus auf praktische Belange, erweisen uns in Partnerschaften als vertrauenswürdig, zuverlässig und treu.

Tja und dann ist da noch das Quadrat von Saturn und Uranus, was auch für uns persönlich viel Veränderungspotenzial im Gepäck hat. Der Aspekt ist Anfang Oktober wieder fast gradgenau wirksam, was an unseren Beständen rüttelt und uns letztendlich aus unseren Komfortzonen holen wird. Uranus, der Systemsprenger, schafft mit dem Mondknoten auf eine schicksalhafte Art und Weise an uns und wird es kaum zulassen, dass wir einfach weitermachen wie bisher. Das ist für die einen sehr einladend und andere tun sich mit diesen Veränderungen schwer. Uranus wirkt nicht auf alle gleich. Es kommt darauf an, in welchem Haus, also in welchem Lebensbereich, er bei dir wirksam ist. Ein Blick in dein Horoskop lohnt sich also, denn es grenzt schon mal ein, auf was sich die Änderungen im Wesentlichen beschränken werden.

Mit dieser Erkenntnis ist schon viel, aber längst noch nicht alles gewonnen, denn wenn wir kein Bewusstsein darüber haben, was letztendlich verändert werden will, macht das Schicksal seine eigenen Regeln und uns zu seinem Spielball. Das heißt, wir bekommen die notwendigen Veränderungen durch äußere Ereignisse gewissermaßen verordnet. Wenn wir jedoch verinnerlichen, dass auch diese anstrengenden Zeiten zum Rhythmus des Lebens und zu unserem eigenen Lebensplan dazu gehören, tun wir uns leichter und können bewusst und selbstbestimmt die Lebensbereiche wandeln, die verändert werden wollen. Das geschieht nicht von heute auf morgen, sondern bedarf einer entsprechenden Analyse und einer individuellen Erfolgsstrategie.

Kurs für Besserdenker

Wer sich damit schwer tun, für denjenigen biete ich ab dem 15. September einen Kurs an, der aus dir einen Besserdenker macht und dich mit Powerfragen bei deinen Veränderungsprozessen unterstützt. Ich gebe dir in dem 6 wöchigen Kurs Instrumente an der Hand, die du in dein Leben integrieren kannst und die dir helfen authentischer und selbstbestimmter in den kommenden Winter zu gehen. Auch du wirst bereits mehr als ahnen, dass der uns mit vielen Herausforderungen auf Trab halten wird. Wir treffen uns wöchentlich in meinem Zoomraum. Du bekommst vorher eine aktuelle Horoskopzeichnung auf Basis deiner persönlichen Daten, damit du sehen kannst, wo dein Uranus steht und ich erkläre dir, was das zu bedeuten hat. Du musst also nicht mehr länger jammern, du kannst dir selbst was richtig gutes tun, indem du dir auf die Sprünge hilfst. Trau dich und werde ein Besserdenker!

Lilith zwinkert uns an diesem Vollmond freundlich zu, denn die signalisiert uns mit ihrem harmonischen Zusammenspiel mit Mond und Sonne, dass sich unser Wille und unsere Gefühlstiefe die Hand reichen werden. Wir haben einen guten Zugang zu unserer Intuition. Sie hilft uns, unsere Fähigkeit zu aktivieren, unsere wahre Identität zu finden.

Der Vollmond in den Fischen tut uns also viel Gutes, weil er einen Raum öffnet für die Selbsterkenntnis. Er gönnt uns eine Verschnaufpause, um uns über unsere persönlichen und gesellschaftlichen Potenziale und Ziele Klarheit zu verschaffen. Wir dürfen ein neues Level erobern, indem wir selbstkritisch die Weichen unseres Lebens auf Empathie, Authentizität und Veränderung stellen. Wenn es gut werden soll unser aller Leben, dürfen wir uns auf dem Status quo nicht ausruhen und schon gar nicht angesichts des irdischen Getöses resignieren. Wandeln wir unsere Ängste, reißen wir uns am Riemen und gestalten wir selbstbestimmt und verantwortungsbewusst unser Leben. Entdecken wir, was es bedeutet, wenn in unserem Leben die Würde regiert.

Wofür ist deine Zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Vollmond am 12. August 2022

Vollmond am 12. August 2022

Apfelbaum

Spannende Zeiten und

ein Hauch Wahnsinn…

Da leuchtet er wieder, der Vollmond, der uns am 12. August im Tierkreiszeichen Wassermann wieder etwas Licht in unsere Erkenntnisprozesse wirft. Angeregt wird unsere Freiheitsliebe und unser Wunsch nach Unabhängigkeit. Emotionale Verstrickungen oder Verpflichtungen sind dem Vollmond im Tierkreiszeichen Wassermann aber eher zuwider. Er steht für das Miteinander auf Augenhöhe, liebt geistige Anregung und bleibt emotional eher ein „Zaungast“. Dem steht die Sonne im Löwen gegenüber. Sie ist in diesem Tierkreiszeichen in ihrem Domizil und gibt zweifellos den Ton an. Der Löwe ist ein fixes Zeichen und setzt damit nicht unbedingt Signale, die für einen Aufbruch sprechen. Eher feiert er Bestehendes und setzt sich selbst in Szene. Das können wir feststellen, wenn wir uns auf den Regierungsbanken dieser Welt umschauen, denn die Sonne repräsentiert die nationale Identität oder die Regierung oder die Aufgaben des Regierungschefs. Apropos Regierungschef? Haben unseren Olaf Scholz die Außerirdischen mitgenommen, die jetzt überall gesichtet werden? Ich habe da so eine gewisse Hoffnung…

Was erkennen wir da in den zahlreichen Gazetten? Nun, einmal, dass überall auf der Welt die Corona-Maßnahmen verabschiedet werden, außer in Deutschland. Hier erleben wir die Neuauflage eines Infektionsschutzgesetzes, die mich fragen lässt, ob die Fähigkeit psychotische Fehlentscheidungen treffen zu können, inzwischen eine wesentliche Voraussetzung ist, überhaupt in einer Regierung in Deutschland sitzen zu können. Karl Lauterbach, Corona-Erkrankter, lässt vom Krankenlager ertönen, dass eine Impfung alle 3 Monate erneuert werden muss, ansonsten ist man automatisch ein Querdenker und nicht mehr gesellschaftsfähig. Erinnert Ihr Euch noch daran, wie all jene verspottet und denunziert wurden, die ein Impfabo befürchtet haben. Voilà. Jetzt ist es da.

In der Sonnenmilch abgesoffen

Diese Löwesonne scheint auch auf uns, das Volk, das angesichts der Entwicklungen scheinbar die Sprache verloren hat. Denn hierzulande ist der Protest gegen all diesen Irrsinn irgendwie in der Sonnenmilch abgesoffen. Die schmieren wir uns in den vorläufig erreichbaren Urlaubslocations vorsorglich üppig auf den Bauch, um nicht von der Hitzekatastrophe dahingerafft zu werden. 35 Grad im Schatten – da sagten wir früher „Hundstage“ dazu, haben uns ein Eis gekauft und die Füße in Mutters Wäschebütt mit kaltem Wasser gehängt, wenn wir nicht schon wieder in das örtliche Schwimmbad wollten. Und auch später habe ich Hitzekatastrophen mit leichter Kleidung auch im Büro überlebt. Ihr offensichtlich auch. Was stimmt mit uns nicht, wenn wir diese überflüssigen Ängste die da medial geschürt werden, einfach nicht annehmen können und wollen? Oder stimmt da was mit denen nicht?!

Vielleicht schenkt uns die Löwesonne das Vertrauen in die eigene Kraft und wir können das Leben als Spiel betrachten. Die Opposition zwischen Sonne und Mond signalisiert uns jedoch auch, dass ein langfristiges Lebenskonzept sich mit den Bedürfnissen des Augenblicks kaum vereinbaren lassen. Wenn wir also im Herbst nicht die Folgen all dieser neurotischen Maßnahmen erdulden wollen, dann sollten wir unsere Prioritäten überdenken und in die Gesichter unserer Kinder und Enkel schauen. Diese sollen und dürfen im Schwimmbad das Leben auch bei 35 Grad – also im Sommer und für viele immer noch in den Sommerferien – spielerisch mit Freude leben. Damit sie das auch morgen noch können, dafür müssen wir uns aktiv und bestimmt einsetzen. Wie wir das könnten, darauf weist uns die Konjunktion von Mond und Saturn hin.

Verantwortung übernehmen

Dieser Aspekt steht dafür, Verantwortung zu übernehmen. Unsere Aufgabe ist es, nicht vor unserem Unbehagen angesichts des äußeren Getöses wegzulaufen, sondern diese Gefühle bewusst wahrzunehmen und in der Konsequenz für das eigene Wohlbefinden zu sorgen. Es ist meiner Meinung dabei zu kurzfristig gedacht, das durch Weltflucht zu tun, sondern es geht darum, aktiv die notwendigen Veränderungen einzuleiten, die aus der eigenen Zukunft und der nachkommender Generationen ein lohnenswertes Ziel machen.

Saturn im Wassermann steht für die alten Strukturen für den Geist, der jetzt auf der Regierungsbank sitzt und mit dem Volk, das durch den Mond repräsentiert wird einen Neuanfang wagen darf. Denn beide stehen in einem Spannungsaspekt, einem Quadrat, zu Uranus und dem aufsteigenden Mondknoten. Das bedeutet, das Veränderungen schicksalhaft auf uns zukommen. Ob wir das nun wollen oder nicht: Die gewohnten Gepflogenheiten werden über den Haufen geworfen. Unsere Werte werden uns bewusst und wir dürfen hinterfragen, ob die noch zu uns passen oder inzwischen nur noch Stilblüten treiben, bei deren Anblick ich mich frage: Alle verrückt geworden, oder was?!

Millionenstrafe für die Bahn

Da wird die Deutsche Bundesbahn zu einer Millionenstrafe verdonnert, weil sie in ihrer Kundenansprache die Diversität nicht angemessen genug zu Ausdruck gebracht hat. Diese Millionen investiert in ein besseres Schienennetz und in die Pünktlichkeit von Zügen, da dürften sich doch auch die Diversen drüber freuen oder? Die Versöhnung von Mann und Frau, die Überwindung eines patriarchalen Weltbildes und der Verleugnung der Weiblichkeit Gottes, findet nicht durch einen solchen Krampf statt, sondern durch das Bewusstsein, dass wir Neues nur dann entstehen lassen, wenn wir Brücken in unserer polaren Welt bauen. Wenn wir die Gegensätze bewusst versöhnen, z.B. zwischen Ökonomie und Ökologie, zwischen Materie und Geist, zwischen Geld und Werten, zwischen Sinn und Konsum, dann haben wir die Zeichen der Zeit erkannt und sind bereit für eine neue Ära, die sich mit der Luftepoche Bahn bricht. Stattdessen erleben wir eine Politik der Spaltung, bei denen jetzt dann tatsächlich diskutiert wird, die Ungeimpften zu Kennzeichnen.

Auch die Debatte um den Ukraine-Krieg wird immer absurder. Russland wird zum Weltfeind Nummer 1 stilisiert. Hat sich jemand mal gefragt, was passiert wäre, wenn die gleiche Menge Länder den Irak bewaffnet hätte, als die USA dort 2003 eigenmächtig eingefallen sind? Martin Sonneborn regte in einem Sommerinterview mit dem Magazin Telepolis im Hinblick auf die überbordende Russlandfeindlichkeit an (ich zitiere): „Ich gehe davon aus, dass in der aktuellen Situation auch Hitler ganz neu bewertet wird, schließlich hat er gegen die Russen gekämpft. Sieht so aus, als wären Teile der Öffentlichkeit gerade dabei, Willy Brandt auf den Platz von Adolf Hitler zu schubsen und umgekehrt.“

In dem gleichen Interview vermutet er als Ursache, dass auf einer SPD Veranstaltung Frauen KO-Tropfen ins Getränk gemischt wurden: „Hm. Ich könnte mir denken, dass die SPD bei solchen Anlässen flächendeckend Beruhigungsmittel in die Getränke mischt. Wie sollte man Reden von Scholz oder Lauterbach sonst ertragen?“ Ich bin soweit. Ich halte Martin Sonneborn inzwischen für wählbar. Das ganze Interview findest du hier…

Atomstrom ist der neue Ökostrom

Kommen wir auf Russland zurück. Es erscheint mir etwas zynisch, dass auf der einen Seite 100 Milliarden Euro da sind, um Waffen für diesen Krieg beizusteuern und dann dem eigenen Volk angekündigt wird, dass es im Winter frieren wird, weil man Russlands Gas nicht will. Die Grünen sonnen sich darin, Atomkraft zum neuen Ökostrom zu küren und finden Fracking, also die sündhaft teure und ökologisch völlig inakzeptable Möglichkeit, um an Erdgas zu kommen, für zeitgemäß. Sowas macht mich dann doch fassungslos. Wie gewinnt man bei Fracking Erdgas? Bei diesem kostspieligen Verfahren wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien mehrere hundert Meter tief ins Gestein gepresst, um in tief liegenden Gesteinsschichten an das Erdgas heranzukommen. Die Folgen sind eine mögliche Kontamination des Grundwassers oder des Oberflächenwassers durch diese Chemikalien, Erdbeben, die durch die Gasförderung ausgelöst werden könnten und Methan-Emissionen, die das Klima belasten. Zur Erinnerung: Wir haben als politisch korrekter Mensch ein Problem, wenn Kühe pupsen. Mit Fracking, das ebenfalls Metangas wie die Kühe freisetzt, nur in deutlich höheren Mengen als ein Kuhfurz, haben wir das aber ab sofort mit dem Segen der Grünen nicht. Wem jetzt noch spontan einfällt, dass die Grünen auch mal als Friedenspartei angetreten sind… bitte nicht vergessen: der Krieg im Kosovo war es und der aktuelle gegen Russland ist ja für den Frieden. Alles andere ist eine Verschwörungstheorie.

Bleiben wir cool, zur Zeit wird wieder auf Wacken gerockt und auf vielen Sommerfesten gefeiert, in den Urlaub gefahren und in den Straßencafés leicht bekleideten Menschen hinterhergeschaut. Da sind all diese Themen einfach nicht angesagt. Vielleicht liegt das aber auch am Mond in Spannung zu Uranus. Dieser Aspekt zeigt sich in der Tendenz, sich seelisch unberührbar zu machen, aber auch in einem Gefühl der inneren Zerrissenheit. Vielleicht sind wir emotional orientierungslos und schwanken zwischen dem Bedürfnis nach Freiheit und Geborgenheit, das uns die alten Muster, die unser Leben bis dato geprägt haben, vermitteln.

Autoritäre Strukturen

Diese Geborgenheit, die wir suchen, finden wir letztendlich jedoch nur in uns selbst. Wird uns das nicht schnellstens bewusst, werden wir überreglementiert und finden uns in autoritären Strukturen wieder, die uns nicht nur frieren lassen werden. Dafür steht die Opposition von Sonne und Saturn, die an diesem Vollmond auf uns wirkt. Statt unserer Überzeugung nachzuhängen, dass „die da oben“ uns ohnehin nicht ernst nehmen und uns in mangelndes Selbstvertrauen flüchten, dürfen wir an diesem Aspekt wachsen, indem wir uns an unsere Fähigkeit zur Selbstverwirklichung erinnern. Wir sind keine willenlosen Kreaturen.

Sonne in Spannung zu Uranus steht auch für unsere Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und in jeder Situation einen Weg zu finden. Selbsterkenntnis ist der Schlüssel für unsere innere Freiheit. Wir sind freie geistige Wesen mit Schöpferkraft. Unsere Gedanken und unsere Gefühle sind reale Kräfte. Wir sind viele und in all unserem Mühen um Wahrhaftigkeit nicht allein. Bekennen wir uns zum Erhalt der göttlichen Schöpfung, deren Fundament die Liebe ist. Wir können uns dabei nicht nur auf viele Gleichgesinnte stützen, sondern auch auf die Wesen der geistigen Welt. Wir werden von den Engeln und allen, die dort beheimatet sind, dann unterstützt, wenn wir uns Kraft unseres Bewusstseins bittend an sie wenden. Von sich aus dürfen diese Wesen nicht in unser Leben eingreifen, denn uns wurde von den Göttern die Freiheit gegeben. Zu beten und Engel um Hilfe zu bitten, ist leider fast in Vergessenheit geraten. Uns wurde beigebracht die Gestaltung unseres Lebens ohne diese Wirkkräfte vorzunehmen. Damit wurden wir einer Hilfe beraubt, die nur darauf wartet, uns in unserem Mühen zu unterstützen. Das steht auch so in der Bibel. Im Matthäus-Evangelium heißt es:

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ (Mätthäus, 7,7) Wenn das keine Zuversicht hochkommen lässt, dann weiß ich es auch nicht…

Hilfe aus der geistigen Welt

Für all jene, die nicht so recht wissen, was die geistige Welt eigentlich ist, wer dort zu Hause ist und was das Ganze mit uns, den Menschen, zu tun hat, für den habe ich eigens ein Essay verfasst mit dem Titel: „Die geistige Welt, was ist das eigentlich?“ Das 40seitige Essay kann auf meiner Webseite gegen kleine Gebühr erworben werden. Den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung. Wer weiß, wen er da eigentlich genau um Hilfe bittet, wird das präziser, bewusster und damit erfolgsversprechender tun können, als wenn wir unser Anliegen einfach auf irgendein „Feld“ kippen.

Merkur steht aktuell in dem Tierkreiszeichen Jungfrau und fordert einen logischen, sachlichen und analytischen Verstand. Wir ziehen nüchtern Bilanz zwischen Nutzen und Aufwand und überlegen, bevor wir den Mund aufmachen und etwas sagen. Also alle, bis auf Karl Lauterbach, Annalena Baerbock, Robert Habeck, die FDP und … okay lassen wir das, die Liste wäre ermüdend lang. Das will ich euch wirklich nicht antun…

Herzliche Umgangsformen

Venus steht wie die Sonne im Löwen und lässt uns unsere Umgangsformen herzlich, selbstsicher und großzügig gestalten. Wir neigen vielleicht ein bisschen zu Imponiergehabe, mögen Luxus und haben möglichweise auch mal einen dramatisch anmutenden Auftritt.

Das Trigon von Venus und Neptun steigert unsere Erwartungen in Partnerschaft und Partner, fördert unsere romantischen Vorstellungen und unseren Wunsch nach der totalen Einheit. Der Aspekt kann aber auch einfach nur dafür sorgen, dass wir den Partner idealisieren, weil wir nicht sehen wollen oder können, wie er tatsächlich ist.

Venus steht auch in Opposition zu Pluto, der Machtfragen in unseren Beziehungen aufkommen lässt. Vielleicht haben wir auch Verlustängste oder sind von Menschen mit einer starken Ausstrahlung fasziniert. Achtung, das ist die Hochzeit der Narzissten. Lasst Euch nicht mit Charme und erotischem Geknister blindlings in Abhängigkeiten, Kontrollspielchen oder Eifersuchtsdramen verwickeln. Merke: Gefühlskraft kann man auch ausleben, indem wir unsere Mitmenschen nicht manipulieren.

Mars steht im Tierkreiszeichen Stier und versorgt uns mit Ausdauer, macht uns aber auch unflexibel und beharrlich. Sind wir aber dann erstmal in die Gänge gekommen, sind wir nur schwer zu bremsen. Mars wandert am 21. August ins Tierkreiszeichen Zwillinge. Dort wirkt er förderlich auf unsere verbale Durchsetzung und lässt uns unsere Handlungen besser auf äußere Umstände abstimmen. Die Vernunft durchdringt wieder unseren Willen und Kampfgeist. Achten wir auf eine stringente Strategie, dann wird alles gut.

Zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein

Mars bildet an diesem Vollmond mit Saturn ein Quadrat, was uns auf das Spannungsfeld zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein stellt. Wir stellen hohe Anforderungen an unsere eigene Leistung, sind kaum kritikfähig und erliegen mitunter dem inneren Saboteur der uns kurz vor dem Ziel zurückzucken lässt oder uns mit Berührungsängsten versorgt. Wir sind aufgefordert menschlich zu handeln, Einfühlungsvermögen zu zeigen und uns zu motivieren unsere Fähigkeiten auch humanitär einzusetzen. Das Trigon von Mars und Pluto versorgt unsere Tatkraft mit Leidenschaft und außergewöhnlicher Leistungsbereitschaft. Dank Jupiter im Widder stürmen wir dabei nicht blindlings darauf los, sondern sind bereit, bei allem Aktionismus auch um den Sinn im Leben zu ringen. Wir erkämpfen und erobern Ansichten und Meinungen und bemühen uns durch aktives Vorwärtsstreben um Expansion und Wachstum.

In der Summe bereitet uns der Vollmond am 12. August auf einen heißen Herbst vor, in dem die Wirkung des Quadrates von Saturn und Uranus auf einen vierten Höhepunkt zusteuert. Vielleicht nehmen wir vorbereitend die Passage aus dem Evangelium von Maria Magdalena in unsere Meditation mit auf:

„Das Haften an der Materie
Erzeugt eine Leidenschaft gegen die Natur.
So entsteht am ganzen Leib Verwirrung;

Deshalb sage ich euch:
Seid in Harmonie!
Wenn ihr verirrt seid,
lass euch von den Bildern eurer wahren Natur leiten.

Wer Ohren hat
zu hören, der höre.

Als der Selige (Jesus) das gesagt hatte,

segnete er sie alle und sprach:
„Friede sei mit euch – möge mein Friede

in euch erweckt und vollendet werden.

(Kapitel 8,1-14)

Frieden dank Balance

Wir brauchen mehr denn je Frieden – nicht nur in der Ukraine – auch in uns selbst und den gibt es nur in der Balance. Tun wir uns zusammen und helfen wir mit, dass wir all die Gegensätze, die sich uns in diesen Tagen offenbaren ausgleichen. Leisten wir alle einen aktiven Beitrag, damit wir wieder zu einem gesunden Maß aller Dinge finden und uns darauf besinnen, was es bedeutet, Gottvertrauen zu haben. Als Mensch gehören wir der zehnten Hierarchie der geistigen Welt an. Wir sind Schöpferwesen. Es ist deine Entscheidung, ob du diese Rolle erfüllen willst oder die Gestaltungsfragen deines Lebens von anderen beantworten lässt. Es liegt an dir, bewusst deine Gedanken und Gefühle zu nutzen, um an einer Welt zu bauen, in der sich die Wahrhaftigkeit und die Liebe zu Hause fühlen. Der Vollmond im Wassermann signalisiert uns: Versucht es miteinander. Und vielleicht nehmen wir Luther beim Wort und pflanzen auch ein Apfelbäumchen…

Wofür ist deine Zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Vollmond am 13. Juli 2022

Vollmond am 13. Juli 2022

Das Schicksal und die Veränderung

Höhenflüge dürfen wir an diesem Vollmond nicht erwarten, sondern sollten uns eher mit bodenständigem Verhalten durch diese Zeit bewegen. Denn diese Tage habe es in sich und leiten einen spannungsgeladenen Herbst ein. Uranus sorgt für reichlich Unruhe und lässt die Erde erzittern, denn mit Mars, mit dem er Ende Juli eine Konjunktion bildet, und aufsteigendem Mondknoten bekommt er reichlich Kraft verliehen, die unser aller Schicksal aufmischen wird. Mars in Stier zeigt sich wenig flexibel, lässt uns eher schwer in die Gänge kommen. Sind wird es schließlich, sind wir kaum zu bremsen und können zu Jähzorn und Sturheit neigen. Je mehr wir erkennen, dass die Veränderungen notwendig sind und wir uns diesen Prozessen ohne Angst öffnen, umso leichter kommen wir durch diese anspruchsvolle Phase.

Diesen wichtigen Aspekt nehme ich zum Anlass um Uranus ein bisschen genauer zu beleuchten, damit wir nicht in den astrologischen Klischees versumpfen. Uranus zeigt das Symbol der Sonne zusammen mit einem senkrechten Pfeil nach oben. Das bedeutet, das aus dem statischen Fokus auf den eigenen Mittelpunkt, auf die eigene Individualität ein Impuls in Form eines Pfeils hervorkommt, der nach oben zum Himmel, zum Licht, zum Bewusstsein und zur Zukunft strebt. Uranus will etwas hervorbringen, das zukunfts- und richtungsweisend ist. Er ist der Planet des Ungewöhnlichen, der 1781 kurz vor der französischen Revolution entdeckt wurde. Seine ungeheure Größe sprengte damals alle Vorstellungen, die es über unser Sonnensystem bis dahin gab. Er warf mit seiner gigantischen Diemnsion von heute auf morgen das Weltbild der Menschen über den Haufen, was auf sein Wesen hinweist: Er wirkt immer schnell, radikal und umwerfend.

Systemsprenger Uranus

Er ist doppelt so weit von der Sonne entfernt wie Saturn, der bis dahin unser Sonnensystem begrenzte. Daher wird er gern auch als Systemsprenger bezeichnet. Entdeckt wurde er übrigens von dem Musiker Friedrich Henschel, der nur aus Interesse dann uns wann man durch sein Teleskop schaute. Neben der französischen Revolution lag auch die industrielle Revolution in der Luft, die Produktionsprozesse, Städte und die Arbeit als Broterwerb völlig neu definierte. Auch der amerikanische Unabhängigkeitskrieg fällt in diese Zeit und deutet ebenfalls an, mit welchen Kräften Uranus astrologisch in Verbindung gebracht wird. Uranus ist der Revoluzzer, der Erneuerer, der Aufrührer und Feind konservativer Weltbilder. Er steht für die Gegenbewegung zum Bisherigen und sorgt dafür, dass wir in unserem Status quo nicht ersticken.

Benannt ist Uranus nach dem griechische Gott des Himmels. Geboren wird der mythologische Uranus von Gaia, der Mutter Erde. Er wird zugleich ihr Gemahl – die Griechen war damals schon wenig kompliziert und was sollte die gute Frau auch machen: George Clooney war wie die übrigen Götter schließlich noch nicht geboren. Ein Konzept, was heutzutage von taffen Singelfrauen gern mit „Dann backe ich mir halt einen Mann“ beschrieben wird.

Regent der glitzernden Sterne

Uranus regiert über die Sterne, die verheißungsvoll am Himmel glitzern. Jede Nacht legt sich der Himmel auf die Erde und zeugt mit ihr viele Kinder, die allerdings dem Herrn Papa alle nicht gefallen. Er schiebt sie ab in den Leib von Gaia, was diese nicht so prickelnd findet und irgendwann Saturn, eines ihrer Kinder, eine Sichel mitgibt, womit der Filius dem Herrn Papa vielleicht nicht nur spielerisch das Gemächt entfernt. Aus den Blutstropfen, die niederfielen, entstanden die Furien und aus der abgeschnittenen Männlichkeit, die der ungezogene Sohn einfach ins Meer wirft, bildet sich Schaum aus dem wiederum Venus geboren wird, die Göttin der Schönheit und Liebe. Aus diesem Stoff eine Sitcom und der nächste Lockdown kann kommen, oder?

Etwas ernsthafter betrachtet liegt in diesem Mythos natürlich ein tiefe Weisheit enthalten, nämlich die, dass man letztendlich nie etwas Geschaffenes mit einem Ideal vergleichen darf – das kann nur zu Unzufriedenheit führen. Wir lernen, dass der Kampf zwischen dem Neuen und dem Alten nie reibungslos vonstattengehen kann, aber am Ende die Liebe und die Schönheit entsteht. Uranus ist im Übertragenen Sinne der Gott der Luft und des Geistes. Seine Domäne ist nicht die Erde oder die irdische Realität. Daher ist er dem Element Luft zugeordnet und ist Herrscher des Tierkreiszeichens Wassermann. Dort läuft gerade Saturn durch… Du ahnst jetzt vielleicht, worauf es jetzt ankommt, der? Das Neue und das Alte ringen seit Januar 2021 miteinander. Im Herbst kommt es zum 4. Mal zu einem Quadrat, also zu einem Spannungsaspekt zwischen diesen beiden Kräften. Wir dürfen gespannt sein, wer Anfang kommenden Jahres gewissermaßen noch seine Eier in der Hose hat – das Neue oder das Alte? Als Pionier der neuen Zeit tippe ich mal auf das Neue…

Das Thema deiner Rebellion

Uranus verrät in deinem Geburtshoroskop übrigens etwas über deine ganz persönliche Logik, über die Widersprüche, mit denen du konfrontiert bist, über den Lebensbereich, in denen du außergewöhnliches vollbringen kannst. Er repräsentiert das Thema deiner Rebellion, dein Potenzial unkonventioneller Ideen und experimenteller Lösungsansätze. Das Haus, in dem Uranus sich zur Zeit aufhält, sagt etwas darüber aus, welcher deiner Lebensbereiche in der zweiten Jahreshälfte schicksalhaft verändert werden will. Gern analysiere ich für dich deine astrologische Gemengelage und erkläre dir, welche Lernkurven und neuen Erkenntnispotenziale Uranus und Co in dieser anspruchsvollen Zeit für dich im Gepäck haben… Mehr Infos dazu erfährst du auf meiner Webseite. Der Link ist unten in der Videobeschreibung.

Uranus am aufsteigenden Mondknoten lässt uns nicht ganz so locker mit Veränderungen umgehen. Wir empfinden sie tendenziell vielleicht sogar als bedrohlich. Wir dürfen wieder wertschätzen, auf welchem Fundament wir stehen und welche Menschen uns dabei begleiten. Hat sich etwas überlebt, werden wir uns ziemlich sicher davon verabschieden müssen. Der Aspekt räumt alles weg, was uns für die Zukunft im Wege steht. Er bringt uns aber auch mit den Menschen und Verhältnissen zusammen, die für uns wichtig sind. Je mehr du dich der Veränderung öffnest und sie einlädst, aus dem tiefen Verständnis, dass deine Seele den Weg kennst, um so einfach wirst du diese Phase erleben.

Erkenntnis und Nervenstärke

Der Vollmond erhellt nicht nur unsere Erkenntnisfähigkeit, sondern sorgt im Tierkreiszeichen Steinbock für Nervenstärke. Wir betrachten das Getöse eher sachlich geordnet als überhitzt reißerisch. Ohne Hast und Überschwang sind wir bereit, Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Mond und Uranus bilden ein Trigon, was unseren Wunsch nach Freiheit wachruft. Diese Zeichen der Zeit stehen für Neuordnung bis hin zu Umsturz und populistischen Extremismus. Bewahren wir dir Nerven, denn die astrologische Signatur verrät auch, dass wir intuitiv das Richtige tun – selbst in ungewöhnlichen Situationen. Der Mond bildet mit Merkur ein Quadrat. Damit dürfen wir unser Denken und Fühlen als gegensätzlich empfinden. Die Gefahr, diese Diskrepanz auf unsere Mitmenschen zu projizieren, ist dabei groß. Sei dir dessen bewusst, dass brauchst du keinen Buhmann.

Der Vollmond leuchtet unweit von Pluto, der einige Tage später mit der Sonne, die in Opposition zu ihm stehen wird, einen deutlichen Energiekick bekommt. Ein weiteres Zeichen dafür, dass der Veränderung nicht zu entrinnen ist – Pluto transformiert, Uranus revolutioniert.

Kommen wir zur Sonne, die in Konjunktion mit Merkur und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Lilith mit Jupiter ein Quadrat bildet, was ein brisanter Spannungsaspekt sein kann. Die Sonne im Krebs fördert zunächst einmal unsere Fürsorge und lässt uns für andere da sein. Sonne und Merkur in Konjunktion stellt unseren Verstand in den Dienst unseres Willens. Wir haben die Fähigkeit, uns gedanklich gut zu erfassen. Wir können Projekte durchplanen und unsere Meinung klar zum Ausdruck bringen. Sonne und Merkur verbinden sich zudem mit einem Sextil mit Uranus und Mondknoten. Uranus bringt dadurch die Technik ins Reich Merkurs. Auch dieser Aspekt steht für revolutionäre Strömungen und Unabhängigkeitsbestrebungen. Betroffen ist auch die Verständigung mit modernen Mitteln… achten wir auf die Themen Zensur und Datenschutz und ob unser Internet so funktioniert, wie es soll. Der Aspekt kann auch bedeutet, dass wir als inzwischen gläserner Mensch unsere Selbstbestimmung wieder erringen möchten oder wir geraten noch mehr unter die Fuchtel der Technologieriesen. Sonne und Uranus kitzeln unseren Anspruch nach unserem persönlichen Freiraum wach – in der Summe dürfte das den ein oder anderen Krisenmodus aktivieren. Innerlich, wie äußerlich.

Werte transformieren

Die Venus steht noch immer in den Zwillingen und bringt dort das Prinzip des Wertes in Umlauf. Mit anderen Worten: Geld hat eine einfache Möglichkeit Werte zu transformieren. Ähnliches gilt für Wertpapiere. Das kann bedeuten, dass das Geld selbst Ware oder Gegenstand der Bewertungen wird. Auf gut Deutsch: Die Inflation nimmt wahrscheinlich weiter Fahrt auf und unser Geldbeutel wird immer leerer. Bekommst du denn den Gürtel noch ein bisschen enger geschnallt?

Mit Saturn bildet die Schaumgeborene ein Trigon und befreit damit unsere Partnerschaften von Illusionen. Das kann bedeutet, das für die ein oder andere Beziehung der letzte Vorhang fällt. Der Aspekt fördert aber auch unseren verantwortungsbewussten Umgang mit Beziehungen. Es sei denn, wir gehen eher mit dem Quadrat von Venus und Neptun in Resonanz. Dieser Aspekt lässt uns überhöhte Erwartungen in Partnerschaft entwickelt, die dann zwangsläufig enttäuscht werden. Er weckt aber auch unseren Wunsch nach einer totalen Einheit. Gern geben wir uns diesem Illusionstheater hin, machen aus unserem Partner ein Ideal und landen dann herb auf dem Boden der Tatsachen… Auch ist die Gefahr groß ein Helfersyndrom zu entwickeln oder in unklaren Verhältnissen zu verharren, um sich den Konsequenzen einer Klärung nicht stellen zu müssen. Hier dürfen wir uns der Option öffnen, dass man diesen Aspekt auch durch ein echt soziales Engagement, durch Kunst oder Musik zum Ausdruck bringen kann. Erheben wir unsere Liebessehnsucht auf ein höheres Niveau…

Chiron bildet mit Sonne, Mond und Merkur mit einem Quadrat einen Spannungsaspekt, der darauf hindeutet, dass wir in unseren Bemühungen um Selbstverwirklichung Rückschläge nicht verhindern können. Wir werden auf unsere Schwächen aufmerksam gemacht und müssen letztendlich akzeptieren, dass wir uns nie so verwirklichen können, wie wir möchten. Tun wir das, entwickeln wir die Fähigkeit, andere zu einem kreativen Selbstausdruck zu ermutigen. Uns wird einmal mehr unser verletztes Urvertrauen bewusst, wir reagieren daher emotional vielleicht etwas empfindlicher als sonst und leiden darunter, dass wir nicht so geliebt werden, wie wir das gerne hätten. Wir werden mit diesem Aspekt eingeladen, zu akzeptieren, dass wir diesen empfunden Mangel niemals befriedigen können. Haben wir das, entwickeln wir die Fähigkeit, anderen Geborgenheit zu vermitteln. Das Quadrat von Merkur und Chiron will uns lehren, dass wir auch unsere mentalen Grenzen liebevoll annehmen sollten. Kein Mensch kann alles wissen. Können wir das, steigert das unser Verständnis für den Wissensdurst anderer, denen es in diesen Tagen genauso gehen kann.

Harmonie für die Familien

Schauen wir noch auf Lilith, die im Tierkreiszeichen Krebs unsere Familien in unser Bewusstsein rückt. Wir können unser inneres Kind annehmen und umsorgen und natürlich auch in unsere eigenen Familien viel weibliche Harmonie hineintragen. Auf der anderen Seite werden wir eingeladen erwachsen zu werden und unsere Gefühlen einen neuen Reifegrad zu schenken, mit dem wir mit kindlicher Neugier und Offenheit dennoch Verantwortung für uns und unsere Lieben übernehmen. Das geschieht nicht unbedingt mit Harmoniegrütze, denn Lilith bildet mit Mars ein Sextil, was unserer Gefühlstiefe auch Durchsetzungskraft verleiht. Wir bewahren uns unser Gefühl nach Selbständigkeit. Das Quadrat zwischen Lilith und Jupiter macht uns skeptisch gegenüber alten Glaubenssätzen und den eingefahrenen Gleisen unserer Gesellschaft. Wir suchen leidenschaftlich nach dem Sinn des Lebens.

Der Vollmond im Steinbock steht für schicksalhafte Veränderungen, denen wir mit gesundem Menschenverstand begegnen können. Wir leben Mitmenschlichkeit mit dem erneuerten Bewusstsein für die wirklich wichtigen Werte des Lebens. Wir sind bereit, das neue Willkommen zu heißen, was sich ungebremst durch die Krusten des Establishments sprengt. Freuen wir uns auf ein neues Verständnis für die Botschaft unserer Ahnen, die in dem Moment als der Revoluzzer Uranus auf der Bühne unseres Menschseins erschient, um das rangen, was auch heute auf unserer Agenda steht: Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit.

Wofür ist die zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Vollmond am 15. Juni 2022

Vollmond am 15. Juni 2022

Vollmond 14. Juni 2022

Wenn die Liebe Regie führt…

Der Vollmond im Schützen am 14. Juni mag es großzügig, optimistisch und beschwingt. Er stärkt unser Selbstvertrauen und lässt uns wieder ein Stückchen mehr an das Gute im Menschen glauben. Uns steht der Sinn nach Sinnhaftigkeit und wir möchten mit beiden Armen das Leben empfangen. Die Sonne steht an diesem Vollmond in den Zwillingen, die uns neugierig macht auf alles Neue und uns vorurteilslos unseren Weg gehen lässt. Wir sind geistig flexibel, objektiv und sachlich und können in dem weltweiten Getöse aus Meldungen über Affenpocken, die nächste Corona-Welle im Herbst, die Inflation von fast 8 Prozent und sonstige reale und mögliche Katastrophen leidlich gelassen bleiben. Dafür sorgt auch Venus, die Liebesgöttin, die an diesem Vollmond die Regie übernimmt. Nahe am aufsteigenden Mondknoten weist sie eindrücklich darauf hin, worum es bei dieser Komödie, die sich Leben nennt, in diesen Tagen eigentlich geht: Um Vertrauen in das eigene Schicksal und in die geistigen Wirkkräfte, die immer an der Liebe und am Leben, nie aber an der Gier und am Machtmissbrauch orientiert sind.

Sonne und Neptun bilden mit einem Quadrat einen Spannungsaspekt der unseren Wesenskern aufweicht und uns in die Lage versetzt, uns dem Lebensfluss hinzugeben. Wir dürfen die Tendenz beobachten, ob wir diesem Aspekt erliegen, indem wir Mühe haben uns klar wahrzunehmen, was wir wollen oder indem wir uns stark mit unserer Umwelt identifizieren. Dann wären wir vielleicht geneigt und in den Panikmodus versetzen zu lassen, der durch Mangeldenken und Zukunftsängste geprägt ist. Sind wir in diesem Leben bereits gereift, gelingt es uns etwas leichter, gelassen zu bleiben.

Klares Lebenskonzept

Mit Saturn bildet die Sonne ein Trigon, was unser Lebenskonzept wieder klarer und strukturierter erscheinen lässt. Saturn läuft bis zum 23. Oktober im Tierkreiszeichen Wassermann rückwärts und wird weniger die äußere als unsere innere Ordnung berühren. Wie wollen wir Leben? Wie möchten wir unsere Heimat weiterentwickeln? Wollen wir selbst der Hüter unserer Gemeinschaft sein und die Verantwortung für die Gestaltungsfragen unseres Landes übernehmen oder weiterhin darauf vertrauen, das ein machtgeiler Greis den viele Klaus nennen und eine Annalena Baerbock das schon irgendwie wuppen? Vielleicht gelingt uns unter dieser kosmischen Signatur die ein oder andere Korrektur, wenn Lebensbereiche in Unordnung geraten sind oder einer neuen Ordnung bedürfen. Wir werden mit reichlich Verantwortungsbewusstsein versorgt, auch und insbesondere uns selbst gegenüber. Uns gelingt es unser Persönlichkeit wieder den Raum zu geben den sie braucht und setzen uns bestimmt dafür ein, dass sie diesen Raum auch bekommt.

Uranus und der aufsteigende Mondknoten rücken immer näher zusammen, bis sie schließlich am 27. Juli zu einer Konjunktion verschmelzen, die bis zum 10. August anhält. Das bedeutet, dass Veränderungen die Zeit bestimmen und das auf eine schicksalsträchtige Art und Weise. Beschauliche Gewohnheit dürfen wir liebevoll verabschieden und uns der kosmischen Kraft öffnen, die alles gründlich über den Haufen werden wird, was nicht mehr zu unserer weiteren Entwicklung passt. Das gilt für jeden persönlich, aber auch für uns als Menschheit. Die beiden Akteure stehen im Tierkreiszeichen Stier, das unsere Werte, unseren Boden, unser Geld aber auch unsere Sicherheit und Stabilität repräsentiert. Damit dürfte auch dem allergrößten Ignoranten klar werden: Ein Zurück in die alte Welt vor Corona ist ausgeschlossen. Definitiv. Der Stier steht für den Ackerbauern, der eine neue Saat ausbringt. Es geht auch darum, Grenzen zu zeigen, die persönlichen, aber auch die einer Gemeinschaft und Nation. Die Zeit der Globalisierung ist vorbei. Es wird eine neue Ära der Regionalisierung eingeläutet, in denen man füreinander sorgt. Versorgungsgemeinschaften, solidarische Landwirtschaft, Lebens- und Wohngemeinschaften sind die ersten greifbaren Zeugnisse dieser neuen Zeit. Der Stier möchte Stabilität und keine sich jagenden Aktienkurse oder Optionsschein-Karussells. Er möchte Verbindlichkeit und Geborgenheit in einem Umfeld, das die notwendige Sicherheit bietet. Wofür? Letztendlich geht es darum, in dieser Sicherheit auch unsere ideellen Werte unter die Lupe zu nehmen.

Die Auswüchse der Dekadenz

Ein Prozess, den viele alte Kulturen verpasst haben. Sie gingen letztendlich an den Auswüchsen der Dekadenz zugrunde. Dazu gehört für mich die krankhafte Gleichmacherei von Mann und Frau, die letztendlich nur eine Illusion sein kann, weil ein Mann nun mal ein Mann und eine Frau eine Frau ist – mit allen Polaritäten, die sich auch innerhalb der Geschlechter zeigen. Wir sollten anerkennen, dass persönliche Schicksale Ausdruck von Karma ist. Die persönliche Lernaufgabe eines Menschen dürfen wir weder verurteilen noch zum Anlass, diese einer ganzen Gesellschaft zwanghaft und auf Basis eines falsch verstanden Gutmenschentums aufzuzwingen. Due den dekadenten Auswüchsen gehört auch der Wahnsinn rund um den sogenannten Transhumanismus, der aus dem Menschen eine Maschine und aus der Maschine einen Menschen machen will. Hier fehlt es an dem tiefen Verständnis, dass keine Materie ersetzen kann, was uns ausmacht: Unseren Geist, unsere Anbindung an die geistige Welt. Keine Maschine verhindert die geistigen Wirkkräfte, die letztendlich auch auf sie wirken. Beobachtet spaßeshalber mal bei der nächsten Rückläufigkeit von Merkur, wieviel Technik gestört ist oder einfach kaputt geht. Da war der Ausfall der EC-Bezahlmöglichkeiten im Supermarkt während der Rückläufigkeit von Merkur vom 11. Mai bis 3. Juni nur ein prominentes Beispiel.

Mit dem 3. Juni wird Merkur wieder direktläufig und wechselt am 13. Juni in das Tierkreiszeichen Zwillinge. Wir können wieder Tempo aufnehmen bei unseren Gedankengängen, sind offen für neue Informationen und Erfahrungen und sind in der Lage unser Handeln zu wandeln, wenn es denn erforderlich ist. Und das ist es, denn die Botschaften vom jüngsten Come Together des Word Economy Forums in Davos sind alles andere als beruhigend. Der Wahnsinn ist vor dunkelblauen Logowänden salonfähig gemacht worden. Schaut man sich die Klickzahlen auf Youtube an, scheinen die Akteure nicht viele Menschen hinter dem Ofen hergeholt zu haben. In kühler Kulisse wird mit überschlagenen Beinen lässig über unsere Köpfe hinweg entschieden, wie wir künftig den Wohlstand einiger weniger weiter mehren dürfen. Geht’s noch?

Ich denke, dafür sollten wir uns unbedingt interessieren, bevor die Klausi-Jünger die diktatorischen Träume von einer besseren Welt in ihrem Sinne Formen angenommen haben, so dass wir das nicht mehr können. Wie können wir das? Indem wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen, uns mit Gleichgesinnten zusammentun und uns den Wirtschaftsmodellen der Mächtigen entziehen. Während eines gemeinschaftlichen Schaffens neuer Lebensräume, beim Unkrautjäten im gemeinschaftlichen Gemüsegärten, beim mitmenschlichen Tausch von Waren und Dienstleistungen, beim Sammeln von Silbermünzen oder beim Schaffen gesunder Dorf- oder Stadtteilgemeinschaften brauchen wir nichts mehr als uns selbst. Wir sollten einander wieder zuhören, live und hautnah, geduldig sein, im Umgang miteinander, was nicht so leicht ist wie eine Sprachnachricht bei Whatsapp aber vielleicht dauerhaft mehr durch’s Leben trägt.

Die Digitalisierung sollte uns nutzen und uns nicht beherrschen. Uranus steht für die Digitalisierung. Vorbereitend für die Begegnung von Mondknoten und Uranus Ende Juli, ein Kraftfeld, was jetzt schon deutlich spürbar ist, dürfen wir unseren Umgang damit überdenken. Wir dürfen uns der Leere stellen, die viele ereilt, wenn sie ihr Smartphone einmal mal zur Seite legen. Wir könnten dabei staunend feststellen, dass das Leben viele Lacher bereithält, die uns Netflix nicht durch die entsprechenden Einspielungen vorgibt. Wir könnten uns via Facebook zum Essen einladen, das wir aus den Zutaten zubereiten, die wir selbst angebaut und geerntet haben, statt nur Bilder davon zu posten. Wir können wieder den Nächsten in den Arm nehmen und einen dicken Schmatzer auf die Wange drücken, statt einem Smiley auf einem kühlen Display zu versenden und zu empfangen… Das geerdete Leben nährt uns, das digitale höhlt uns aus und macht uns zu abhängigen Marionetten, weil es uns die Kraft nimmt, selbstbestimmt unseren Gestaltungswillen auszuleben. Nutzen wir die Digitalisierung zur Erleichterung unseres Alltags. Aber unterwerfen wir uns ihr bitte nicht, zum Wohl einiger wenigere, die dadurch ihre Machtbegierden befriedigen, was ohnehin ein Fass ohne Boden ist.

An diesem Vollmond wird unser Denken den Wandlungskräften des Plutos ausgesetzt, der inzwischen rückläufig ist und das noch bis zum 8. Oktober. Mit ihm bildet Merkur an diesem Vollmond ein Trigon. Das bedeutet, dass wir feststellen, dass sich unsere Ankerpunkte, an denen wir unser Denken festgemacht haben, auf dem Prüfstand stehen. Wir werden eingeladen, unser Weltbild zu hinterfragen und uns Informationen zu beschaffen, die der Wahrheit entsprechen und die uns wirklich Orientierung geben für die Beantwortung unserer wesentlichen Lebensfragen.

Schicksalhafte Begegnungen

Mit der Konjunktion von Venus und Mondknoten im Stier führt in diesen Tagen die Liebe die Regie und wird uns schicksalhafte Begegnungen ermöglichen, wenn wir uns nicht in den Kellern unseres Seins verkriechen. Venus ist im Tierkreiszeichen Stier in ihrem Domizil, das heißt zuhause und in ihrer vollen Kraft. Vielleicht schauen wir bei ihr heute deshalb mal etwas genauer hin, um keiner falschen Romantik zu erliegen. Das Symbol der Venus ist ein Kreis über einem Kreuz, was übersetzt bedeutet, dass der Geist immer über der Materie steht. Das Venus-Prinzip ist das Gleichnis für die harmonische Verbindung zwischen diesen beiden Ebenen. Ziel ist der Ausgleich zwischen Männlichem und Weiblichem, innen und außen, geistigem und physischem. Vielleicht nimmst du mal das Yin-Yan-Zeichen, als wesentliches Symbol unserer Polarität vor dein inneres Auge in dem das besonders schön symbolisiert wird. Spätestens jetzt ist klar, dass das eine ohne das andere nicht existieren kann. Das Weibliche hat die Essenz des Männlichen in sich vereint und das Männliche die Essenz des Weiblichen. Wir haben immer beides in uns. Als körperliche Frau einen geistigen Animus und als physischer Mann eine geistige Anima. Beides ist richtig und nicht zu werten. Kann beides für sich seine Kraft entwickeln, wird daraus ein gutes Ganzes werden. Das ist unsere Lernaufgabe in diesem Leben.

Die Venus steht im Stier. In ihm ist die Harmonie vereint, die wir über die sinnlich-physischen Eindrücke suchen und finden. Die Stier-Venus symbolisiert den Körper mit seinen Bedürfnissen nach Sicherheit, Genuss und Verwurzelung. Sie lebt sich aus in der persönlichen Begegnung. Venus selektiert aber auch aus, nämlich das, was uns nicht gut tut. Das entscheiden wir in diesen Tagen subjektiv, und folgend dabei unserem Gefühl und sehnen uns nach Liebe.

Kosmos der Liebe

Kaum ein Thema bewegt die Menschen mehr als die Liebe, die hier auf unserer Erde zur höchsten Entfaltung gebracht werden soll. Sie ist weit mehr als das bloßes Gefühl gesteigerter Sympathie und Zuneigung. Liebe ist vielmehr eine lebendig wirkende Kraft, und das eigentliche Entwicklungsziel der Erd- und Menschheitsentwicklung. Die Erde soll künftig zum Kosmos der Liebe werden. In diesem Sinn gilt die Liebe als die höchste der drei von Paulus in seinem Brief an die Korinther genannten christlichen Tugenden (1 Kor 13,13 LUT). Die anderen beiden sind der Glaube und die Hoffnung. Ich verlinke unten eine digitale Ausgabe des Paulus-Briefs an die Korinther. Es kann nicht schaden, sich diesen dann und wann mal durchzulesen. Die Erkenntnis daraus enttarnt das Ego. Nicht nur das unserer Nächsten, auch unser eigenes.

Schon Platon hat sich eindrucksvoll mit der Liebe auseinander gesetzt und sie in mehrere Stufen unterteilt. Da ist zum einen die Philía – die Freundesliebe, die auf gegenseitige Anerkennung und gegenseitiges Verstehen gegründet ist. Zu dieser Ebene gehört auch jene Form der Liebe, die Platon Stoika genannt hat und die auf bestimmte sachliche Interessen bzw. Tätigkeiten – auf eine “Lieblingsbeschäftigung” – gerichtet ist. Er spricht auch von Agápe – der selbstlos fördernden Liebe, die für die reine Nächstenliebe- bis hin zur Feindesliebe steht. Die alten Griechen hatten auch ein eigenes Wort für die sinnlich-erotische Liebe – Éros. Diese Form steht für das leidenschaftliche Begehren des geliebten Wesens, verbunden mit dem Wunsch, auch selbst geliebt zu werden. Und dann kennen wir noch den Ausdruck der „platonischen Liebe“ die für ein liebevolles wechselseitiges geistig-seelisches Interesse steht, das kein sexuelles Begehren kennt. Die deutsche Sprache kennt nur den Begriff Liebe. Das erklärt vielleicht so manches Missverständnis unter den Menschen…

Die Liebe ist die eigentliche Tugend des Ätherleibs, also dem Ort, wo unsere Lebenskraft zu Hause ist. Der Ätherleib ist zugleich der Liebeleib und gibt auch unserer Hoffnung Heimat. Lieben wir oder werden wir geliebt, kräftigt das unsere Lebenskraft. Wir stehen gestärkt im Leben und sind in der Regel auch gesünder. Das bedeutet, dass Liebe nicht nur etwas ist, was die Menschen durch entsprechende Bande zusammenhält, sondern etwas, was der einzelne Mensch zum Leben auch braucht. Der Mensch, der keine Liebekraft entwickeln kann, verödet und verdorrt auch in seinem Wesen und würde daran in letzter Konsequenz sogar sterben. Das tun wir als alter und / oder schwacher Mensch auch dann, wenn uns ein liebendes Miteinander verwehrt wird – in einem Altenheim zu Corona-Zeiten zum Beispiel, wenn niemand der geliebten Menschen mehr eine alte Hand halten darf, um mit Liebe und Fürsorge Lebenskraft zu spenden.

Liebe mit Weisheit durchdringen

Schaffen wir es, den Bogen von der irdischen Liebe zur geistigen zu spannen, dann gelingt es uns vielleicht sogar, unsere Liebe mit Weisheit zu durchdringen, die uns Milde sein lässt gegenüber uns selbst und unserem Nächsten. Denn gelernt haben wir die Liebe in der geistigen Welt lange bevor wir uns inkarniert haben. Auch nach unserem Tod tauchen wir wieder ein in dieses gigantische Meer aus Liebe. Wir lernen dort im Zusammenspiel mit den Wesen der höheren Hierarchien, was Liebe ist. Mit höheren Hierarchien sind die Wesen gemeint, die in ihrer geistigen Entwicklung über dem Menschen stehen. Die Rede ist von den Engeln. Dieses Wissen und dieses grundlegende Selbstverständnis spüren wir manchmal, wenn uns eine tiefe Sehnsucht umtreibt oder wir erinnern uns an sie, wenn wir mit etwas sehr Erhabenem konfrontiert werden: Der Geburt eines Kindes oder dem Tod eines geliebten Menschen zum Beispiel, um die stärksten Impulse zu nennen. Oder durch besonders berührende Momente, in denen uns die Schönheit des Lebens sich ungebremst offenbart und unser ganzes Sein durchdringt. Diese höhere Liebe, die in der Astrologie von Neptun repräsentiert wird, ist jene Kraft, die die Welt im Innersten Zusammenhält. Sie ist jene Kraft, die uns auf unserem Weg durch die Menschheitsentwicklung trägt, durchdringt und begleitet. Und es ist jene Kraft, der wir auch in diesen Tagen vertrauen dürfen. Öffnen wir uns der Liebe, dann haben die Gierigen und Mächtigen dieser Welt keine Chance. Wir müssen dafür nicht mehr tun, als unsere Angst zum Teufel zu jagen. Das ist die Botschaft der Venus an diesem Tag. Hast du sie auch wirklich gehört?

Haben wir auf Erden vollständig gelernt, was die Liebe ist, werden wir selbst ein Engel sein. Ja, ein Engel, sesshaft in der geistigen Welt. Mein Essay zu diesem Thema ist übrigens inzwischen fertig und kann in meinem Shop gegen kleines Geld erworben werden. In diesem gehe ich der Frage nach: Die geistige Welt – was ist das eigentlich? Den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung.

Andere zum Handeln ermutigen

An diesem Vollmond gibt es noch weitere Hinweise auf die aktuelle Zeitqualität. Chiron bildet mit Mars eine Konjunktion, was bedeuten kann, dass unsere Handlungsfähigkeit gebremst wird oder wir Erfahrungen machen müssen im Zusammenhang mit Durchsetzung oder Aggression. Im positiven Falle gelingt es uns, andere zum Handeln zu ermutigen. Unterstützt werden wir bei diesem Ansinnen von Jupiter im Widder, der unsere Bereitschaft stärkt, um den Sinn des Lebens zu ringen. Wir bekommen die Chance durch aktives Vorwärtsstreben zu wachsen und unseren Lebensraum zu erweitern. Würze bekommt diese Note durch das Quadrat von Jupiter und Lilith, die unserer Suche nach dem Sinn des Lebens etwas leidenschaftliches gibt. Wir überprüfen unsere Glaubenssätze und weigern uns zunehmend, uns mit dem zu identifizieren, was uns der Staat, die Kirche oder der Chef vorgeben.

Wir spüren mehr in uns als den bloßen Wunsch nach Veränderung, der sich durch innere Unruhe bemerkbar macht, die zunehmend stärker wird. Wir sind vielleicht an diesem Vollmond soweit, dass wir diesen Wunsch nach Veränderung, nach Sinn und Miteinander auch in unsere Umwelt tragen. Wir suchen unter der Zwillinge-Sonne Informationen und konkrete Hinweise für das Umsetzen. Wir fangen an zu planen und setzen uns einen inneren Termin, nämlich den, dass wir im Herbst soweit sind, dass wir einen Herrn Lauterbach souverän nach Hause schicken können. Nutzen wir die Zeit, suchen wir uns, unterstützen wir uns und nutze wir unsere Zukunftsvision von einer selbstbestimmten Welt des Miteinanders als kraftvollen Motor, um endlich auch ins Handeln zu kommen.

Hilfe von der guten Fee

Der entscheidende Moment für das Gelingen ist, dein Ziel zu fokussieren, dich hinein zu fühlen und zu denken, wer du sein willst. Viele Menschen können sehr gut beschreiben, was sie nicht wollen, tun sich aber schwer, das zu formulieren, was sie anstreben. Hier hilft einmal mehr die gute Fee, die unserem Engel übrigens tatkräftig zur Seite steht. Stelle dir vor du hast tief und gut geschlafen und in dieser Nacht war sie endlich da und hat einfach so all deine Probleme gelöst. Davon weißt du aber dummerweise nichts. Woran merkst du, dass gute Fee da war und alle Probleme weg sind? Ich wünsche dir viele erkenntnisgebende Gedanken dazu und bin mir sicher: Der Vollmond im Schützen hilft dir, die Dinge auf den Punkt zu bringen und mit dem Pfeil exakt ins Schwarze zu treffen, wenn es darum geht, deine Ziele zu definieren. Ob der Bogen dafür nun lang oder kurz ist, spielt übrigens keine Rolle…

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wofür ist die zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Vollmond am 16. Mai 2022

Vollmond am 16. Mai 2022

Mit Tatkraft
die Zukunft gestalten

Der Vollmond im Skorpion triggert unser Bewusstsein für die Missstände unserer Zeit und weckt unseren Zorn. Da kommt uns der rückläufige Merkur gerade recht, der uns bis zum 3. Juni die Chance einräumt, unsere Mentalkörper zu reinigen. Unausgesprochenes kann geklärt werden und wer sich dieser Aufgabenstellung widmet, wird feststellen, wie gut das tut, wenn man in der Kiste aller ungeklärten Angelegenheiten mal so richtig aufräumt. Beginnen können wir damit bereits am 10. Mai. Ab dann legt Merkur seinen Rückwärtsgang ein.

Dieser Vollmond bietet uns, wie eingangs bereits erwähnt, eine totale Mondfinsternis und wird als sogenannter Blutmond die dunklen Gesellen an die Oberfläche spülen. Die Freunde der schwarzen Magie gehen gerne bei einem Blutmond spazieren. Achten wir also noch mehr auf unsere Gefühle und Gedanken, damit wir den dunklen Mächten nicht auf den Leim gehen. Je aufmerksamer wird sind, um so eher offenbaren sich uns die dunklen Machenschaften, auch jene, die kraft ihres Regierungsauftrages selbige gern unerwähnt lassen.

Alles grünt und blüht

Die Sonne steht im Tierkreiszeichen Stier und erinnert uns daran, wie schön diese Jahreszeit ist. Alles grünt und blüht und lässt uns beim Gang in die Natur leicht all die Schwierigkeiten vergessen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden. Ob das reicht, um zu verhindern, dass dem ein oder anderen Bürger angesichts der jüngsten Entwicklungen der Kragen platzt? Der Mond im Skorpion steht genau dafür, dass uns unsere Opferrolle bewusst wird, so dass Kragen tatsächlich gefährdet sind. Zugleich sind wir hilfsbereit und können Sachzwänge leichter wegstecken. Dennoch gehen uns die leeren Regale im Supermarkt, die hohen Spritpreise und die Schlagzeilen in den Medien an die Substanz. Wir denken viel und intensiv darüber nach, was das Leben von uns will, wenn es uns in solch scheinbar absurde Zusammenhänge stellt. Denn im benachbarten Ausland ist von Mangel keine Spur, da könnten wir in Sonnenblumenöl förmlich baden.

Sonne und Mond stehen im Quadrat zu Saturn, der streng darauf hinweist, dass die alte Ordnung von uns neu definiert werden will. Saturn steht im Wassermann und das bedeutet: Es wird kein anderer für uns erledigen: Wir müssen das schon selber tun, denn die Mächtigen spielen das ewige gleiche Spiel um Ressourcen, Geld und Eitelkeiten. Wir dürfen die Starre überwinden, in die uns die Angst immer wieder treibt. Die Angst vor Flüchtlingen, Viren, Klimakatastrophen, Krieg oder zu wenig Mehl, ist die Waffe, mit der wir von den Sprachrohren der Investmentbanker und Multimilliardäre gesteuert werden. Sie äußern sich natürlich nicht direkt, sondern lassen das die Politiker und die Zeitungen tun.

Verantwortung übernehmen

Auch der Vollmond im Quadrat zu Saturn erinnert uns daran, dass wir endlich, endlich die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden übernehmen. Die innere Unzufriedenheit ist nicht eine sinnlose Plage des Schicksals, sondern ein Antrieb, die eigene Gefühlswelt bewusst werden zu lassen. Es geht darum, unsere emotionalen Bedürfnisse zu spüren und für unser Wohlbefinden zu sorgen. Die Konjunktion von Mars und Neptun in den Fischen bildet ein harmonisches Sextil zur Sonne und hilft uns dabei, unsere Gefühle besser zu deuten. Willst nicht auch du lieber eine Gesellschaft, die auf einem Miteinander aufbaut? In der alle darauf achten, dass jeder etwas bekommt, als wie besessen Klopapier, Sonnenblumenöl oder Mehl zu hamstern? Wäre es nicht schön, wenn alle sich wieder für die Belange unserer Umwelt kümmern. Das sind die Belange direkt vor unserer Nase. Wann hast du das letzte Mal deinen Nachbarn gefragt, wie es ihm geht? Oder einen Freund gefragt, was ihm fehlt? Vielleicht hast Du genau davon eine ganze Menge und kannst etwas abgeben? Fröhlichkeit zum Beispiel oder ein frisch gebackenes Brot von dem Mehl, was Du heute übrig hast. Grundsätzlich geht es darum, das Ich-Bewusstsein von einem größeren Ganzen durchdringen zu lassen. Es geht darum, den Mut aufzubringen, das eigene Schiff Wind und Wellen auszusetzen und doch das Steuer in der Hand zu behalten. Dies zu lernen ist ein lebenslanger Prozess, eingeladen werden wir dazu einmal mehr an diesem Vollmond.

Wir wären dazu in diesen Tagen absolut in der Lage, denn auch der Mond steht mit seinem Trigon zu Neptun mit Mars dafür, dass wir sensibel, mitfühlend und verständnisvoll mit unserer Umwelt interagieren und spüren es, wenn jemand leidet. Gerade jetzt drehen diese Gefühle und Erkenntnisse an unser aller Schicksalsrad. Denn Sonne und Mond werden von der Mondknotenachse flankiert – wie immer bei einer Finsternis. Der aufsteigende Mondknoten will uns sagen, dass es Zeit ist, den eigenen Weg zu finden. Wir dürfen unsere Fähigkeit entfalten, das eigene Leben wie ein Kunstwerk kreativ zu gestalten.

Lebenslanger Prozess

Das Lebensglück oder sein Sinn stehen uns nicht einfach zur Verfügung, sondern müssen in einem lebenslangen Prozess entwickelt werden. Wir dürfen darüber nachdenken, was wir wirklich wollen. Wir sollten hinterfragen, ob wir bei allem, was wir tun, unserem eigenen Stern folgen. Oder folgen wir doch eher übernommenen Leitbildern und Vorstellungen? Die Kraftquelle, die uns immer wieder von Neuem dazu motiviert, unseren Kurs zu korrigieren, liegt in uns selbst. Nehmen wir einen großen Schluck daraus und fragen wir beim morgendlichen Blick in den Spiegel: Wer will ich sein? Ist das Leben, was ich lebe wirklich das, was ich will? Was will ich wirklich?

Klären wir diese Fragen nicht, gleichen wir einem Schiff, das ohne Kapitän durch die Meere segelt. Übernehmen wir wieder mit Gestaltungswillen das Ruder auf unserem Lebensschiff, lernen wir wieder uns an den wahren Maßstäben zu orientieren, geeignete Häfen anzusteuern und eine sinnvolle Route zu segeln. Wir finden zu einem klaren Konzept, das verwirklicht werden kann. Dieser Erkenntnisprozess ist nicht leicht und hat oft schmerzhafte Korrekturen zur Folge. Wir werden hin und her geschubst, zwischen unserem Wunsch nach Erneuerung und unseren alten Mustern. Ein Blick in dein Horoskop unterstützt dich dabei, zu erkennen, wo die neuen Ufer sind, denn es weist auf deinen Lebensplan hin.

Sterne bieten Orientierungshilfe

Die Sterne bieten dir Orientierungshilfe bei der Wahl deiner Route und zeigen auf, welche Talente und Fähigkeiten dir wie eine Besatzung zur Verfügung stehen. Die Frage „Womit fange ich nur an?“ klären die kosmischen Gesellen, indem sie darauf verweisen, wofür deine Zeit inmitten aller irdischer Herausforderungen gerade reif ist. Das erleichtert es dir, dich auf dich und deine Bestimmung zu konzentrieren. Du kommst in deine Kraft, in deinen Flow und kannst damit die Aufgabe in deinem Leben übernehmen, die du für dich aber auch für die Welt zu übernehmen bereit warst. Gern schaue ich für Dich in die Sterne und unterstütze dich dabei, wieder ein Stück mehr zu dir selbst zu finden und ganz du selbst zu sein. Mehr Infos zu meiner astrologischen Beratung findest du auf meiner Webseite. Die erstrahlt übrigens in einem neuen Glanz – ist dir das schon aufgefallen?

Saturn bildet nicht nur mit dem Mond, sondern auch zur Mondknotenachse ein Quadrat – und das bis Ende Oktober. Das bedeutet, dass in den kommenden Monaten nicht nur die alte Struktur verabschiedet wird, sondern auch, dass wir eine neue Struktur schaffen müssen. Folgen wir den Plänen der Mächtigen oder gestalten wir eigene? Unterwerfen wir uns der digitalen Kontrolle, die mehr und mehr Raum greift oder besinnen wir uns auf die wahren Werte des Menschseins? In Italien wird ab diesem Herbst tugendhaftes Verhalten mit Sozialpunkten belohnt. Vorbild ist China, das dieses Diktat bereits lebt. Wollen wir das? Oder wollen wir in Gemeinschaften von Gleichgesinnten leben, die das Miteinander, die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auf ihre Fahnen schreiben? Wenn du ja sagst, für das neue Miteinander. Was tust du dafür? Mit wem verbindest du dich? Welche Werte möchtest du mit deinem Sein aufrechterhalten? Und welche Werte möchtest integrieren? Welchen konkreten und praktischen Beitrag wirst du leisten?

Eine neue Solidarität

Die Konjunktion von Chiron und Venus läuten für diese wesentlichen Aufgaben, die mit diesen Fragen einhergehen, eine neue Solidarität ein, die auch eine finanzielle Sicherheit bieten kann. Die gelingt dann, wenn nicht nur einige wenige über die Hälfe des weltweiten Vermögens besitzen. Diese Zeitqualität zeigt sich vielleicht auch dadurch, dass nicht alle zehn Sekunden ein Kind auf dieser an sich reichen Erde verhungert. Behalten wir also bei der praktischen Umsetzung des neuen Wirs auch die richtige Verteilung der Mittel im Auge. Das Geld und seine Verteilung könnte nämlich bei allem der wunde Punkt sein, an dem neue Konzepte scheitern können. Vergessen wir nicht, unsere Sicherheitspanzer abzulegen. Denn der Aspekt weist auch darauf hin, dass Verletzlichkeit die Basis für eine tiefe Liebe sein kann – auch für die Liebe zum Leben.

Pluto schlägt an diesem Vollmond mit seinen harmonischen Aspekten zu Sonne, Mond und Jupiter softere Töne an. Wir können uns als starke Persönlichkeit zeigen, ohne über das Ziel hinauszuschießen. In dieser Konstellation liegt ein enormes Potential. Je mehr es uns gelingt, voll und ganz zu unserer eigenen Stärke zu stehen, desto mehr können wir die Fäden unseres Lebens in der Hand halten. Wir haben eine beachtliche “Power”, sind leistungsfähig und belastbar und können viel erreichen, sofern wir unsere Energie nicht für egoistische Zwecke missbrauchen. Mond und Pluto im Sextil sorgen für tiefe Gefühle und für Leidenschaft. Dennoch zeigen wir uns vermutlich eher kontrolliert und wenig verletzlich. Pluto und die Jupiter-Mars Konjunktion dürfte unser Kraft einen Booster verpassen, der im Gegensatz zu so manch anderem sogar eine Wirkung hat. Dieser Aspekt sorgt dafür, dass wir das Leben voll ausschöpfen wollen, in der Lage sind unsere Weltanschauung zu hinterfragen und bisweilen auch etwas rastlos werden. Betrachten wir diesen kosmischen Willensschub als Suche nach Wahrheit und Sinn, gehen wir gestärkt daraus hervor. Dabei liegt die Betonung auf dem Weg, nicht so sehr auf dem Ziel.

Jupiter wird am 11. Mai über die kosmische Spalte in das Tierkreiszeichen Widder wandern. Der hohe Meister der Expansion dürfte sich dort kräftigend auf unseren Willen auswirken. Das tut er leider auch bei den Kriegstreibern dieser Welt, insofern sollten wir immer wieder die Götter um Hilfe bitten, damit die Streithälse weder rote Knöpfe drücken oder sich sonst wie an die Gurgel gehen. Da nimmt es sich fast harmlos aus, dass Deutschland jetzt auch Panzer in die Ukraine schickt. Mir scheint es so, als würde aus diesem hart umkämpften Land zunehmend ein gigantischer Schrotthaufen. Denn diese uralten Dinger aus den Garagen der Bundeswehr kann kaum noch einer bedienen. Die Schulung, so schätzen es Experten, dauert mindestens ein Jahr und wenn die Ukrainer das dann können, haben sie keine Munition, weil die Schweiz sich bislang weigert, welche zu liefern. Da lacht sogar der Präsident von Absurdistan herzlich…

Angebot für unsere Selbsterkenntnis

Der Vollmond im Mai hat also ein reichhaltiges Angebot für unsere Selbsterkenntnis und wird uns den Weg leuchten in eine neue Welt. Er versorgt uns mit viel Kraft, die wir brauchen werden, um die Mühlen unseres Schicksals anzutreiben. Wir mahlen damit nicht nur Mehl, sondern können wie bei Max und Moritz von Wilhelm Busch die Untaten der Gegenwart in leicht verdauliche Häppchen schroten.

Die launige Geschichte endet mit: Ricke racke, ricke racke geht die Mühle mit Geknacke. Hier kann man sie noch erblicken Fein geschroten und in Stücken. Doch sogleich verzehret sie Meister Müllers Federvieh. Als man dies im Dorf erfuhr, War von Trauer keine Spur. Kurz, im ganzen Ort herum, ging ein freudiges Gebrumm: „Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei mit der Übeltäterei!!“ Investieren wir also in reichlich Federvieh und wenn ich spontan so darüber nachdenke, werde ich eine meiner Gänse, sicher Annalena nennen…

Wofür ist die zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?