+49 (0) 461 – 40 78 01 14 post@ilona-kraemer.de
Vollmond am 16. Mai 2022

Vollmond am 16. Mai 2022

Mit Tatkraft
die Zukunft gestalten

Der Vollmond im Skorpion triggert unser Bewusstsein für die Missstände unserer Zeit und weckt unseren Zorn. Da kommt uns der rückläufige Merkur gerade recht, der uns bis zum 3. Juni die Chance einräumt, unsere Mentalkörper zu reinigen. Unausgesprochenes kann geklärt werden und wer sich dieser Aufgabenstellung widmet, wird feststellen, wie gut das tut, wenn man in der Kiste aller ungeklärten Angelegenheiten mal so richtig aufräumt. Beginnen können wir damit bereits am 10. Mai. Ab dann legt Merkur seinen Rückwärtsgang ein.

Dieser Vollmond bietet uns, wie eingangs bereits erwähnt, eine totale Mondfinsternis und wird als sogenannter Blutmond die dunklen Gesellen an die Oberfläche spülen. Die Freunde der schwarzen Magie gehen gerne bei einem Blutmond spazieren. Achten wir also noch mehr auf unsere Gefühle und Gedanken, damit wir den dunklen Mächten nicht auf den Leim gehen. Je aufmerksamer wird sind, um so eher offenbaren sich uns die dunklen Machenschaften, auch jene, die kraft ihres Regierungsauftrages selbige gern unerwähnt lassen.

Alles grünt und blüht

Die Sonne steht im Tierkreiszeichen Stier und erinnert uns daran, wie schön diese Jahreszeit ist. Alles grünt und blüht und lässt uns beim Gang in die Natur leicht all die Schwierigkeiten vergessen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden. Ob das reicht, um zu verhindern, dass dem ein oder anderen Bürger angesichts der jüngsten Entwicklungen der Kragen platzt? Der Mond im Skorpion steht genau dafür, dass uns unsere Opferrolle bewusst wird, so dass Kragen tatsächlich gefährdet sind. Zugleich sind wir hilfsbereit und können Sachzwänge leichter wegstecken. Dennoch gehen uns die leeren Regale im Supermarkt, die hohen Spritpreise und die Schlagzeilen in den Medien an die Substanz. Wir denken viel und intensiv darüber nach, was das Leben von uns will, wenn es uns in solch scheinbar absurde Zusammenhänge stellt. Denn im benachbarten Ausland ist von Mangel keine Spur, da könnten wir in Sonnenblumenöl förmlich baden.

Sonne und Mond stehen im Quadrat zu Saturn, der streng darauf hinweist, dass die alte Ordnung von uns neu definiert werden will. Saturn steht im Wassermann und das bedeutet: Es wird kein anderer für uns erledigen: Wir müssen das schon selber tun, denn die Mächtigen spielen das ewige gleiche Spiel um Ressourcen, Geld und Eitelkeiten. Wir dürfen die Starre überwinden, in die uns die Angst immer wieder treibt. Die Angst vor Flüchtlingen, Viren, Klimakatastrophen, Krieg oder zu wenig Mehl, ist die Waffe, mit der wir von den Sprachrohren der Investmentbanker und Multimilliardäre gesteuert werden. Sie äußern sich natürlich nicht direkt, sondern lassen das die Politiker und die Zeitungen tun.

Verantwortung übernehmen

Auch der Vollmond im Quadrat zu Saturn erinnert uns daran, dass wir endlich, endlich die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden übernehmen. Die innere Unzufriedenheit ist nicht eine sinnlose Plage des Schicksals, sondern ein Antrieb, die eigene Gefühlswelt bewusst werden zu lassen. Es geht darum, unsere emotionalen Bedürfnisse zu spüren und für unser Wohlbefinden zu sorgen. Die Konjunktion von Mars und Neptun in den Fischen bildet ein harmonisches Sextil zur Sonne und hilft uns dabei, unsere Gefühle besser zu deuten. Willst nicht auch du lieber eine Gesellschaft, die auf einem Miteinander aufbaut? In der alle darauf achten, dass jeder etwas bekommt, als wie besessen Klopapier, Sonnenblumenöl oder Mehl zu hamstern? Wäre es nicht schön, wenn alle sich wieder für die Belange unserer Umwelt kümmern. Das sind die Belange direkt vor unserer Nase. Wann hast du das letzte Mal deinen Nachbarn gefragt, wie es ihm geht? Oder einen Freund gefragt, was ihm fehlt? Vielleicht hast Du genau davon eine ganze Menge und kannst etwas abgeben? Fröhlichkeit zum Beispiel oder ein frisch gebackenes Brot von dem Mehl, was Du heute übrig hast. Grundsätzlich geht es darum, das Ich-Bewusstsein von einem größeren Ganzen durchdringen zu lassen. Es geht darum, den Mut aufzubringen, das eigene Schiff Wind und Wellen auszusetzen und doch das Steuer in der Hand zu behalten. Dies zu lernen ist ein lebenslanger Prozess, eingeladen werden wir dazu einmal mehr an diesem Vollmond.

Wir wären dazu in diesen Tagen absolut in der Lage, denn auch der Mond steht mit seinem Trigon zu Neptun mit Mars dafür, dass wir sensibel, mitfühlend und verständnisvoll mit unserer Umwelt interagieren und spüren es, wenn jemand leidet. Gerade jetzt drehen diese Gefühle und Erkenntnisse an unser aller Schicksalsrad. Denn Sonne und Mond werden von der Mondknotenachse flankiert – wie immer bei einer Finsternis. Der aufsteigende Mondknoten will uns sagen, dass es Zeit ist, den eigenen Weg zu finden. Wir dürfen unsere Fähigkeit entfalten, das eigene Leben wie ein Kunstwerk kreativ zu gestalten.

Lebenslanger Prozess

Das Lebensglück oder sein Sinn stehen uns nicht einfach zur Verfügung, sondern müssen in einem lebenslangen Prozess entwickelt werden. Wir dürfen darüber nachdenken, was wir wirklich wollen. Wir sollten hinterfragen, ob wir bei allem, was wir tun, unserem eigenen Stern folgen. Oder folgen wir doch eher übernommenen Leitbildern und Vorstellungen? Die Kraftquelle, die uns immer wieder von Neuem dazu motiviert, unseren Kurs zu korrigieren, liegt in uns selbst. Nehmen wir einen großen Schluck daraus und fragen wir beim morgendlichen Blick in den Spiegel: Wer will ich sein? Ist das Leben, was ich lebe wirklich das, was ich will? Was will ich wirklich?

Klären wir diese Fragen nicht, gleichen wir einem Schiff, das ohne Kapitän durch die Meere segelt. Übernehmen wir wieder mit Gestaltungswillen das Ruder auf unserem Lebensschiff, lernen wir wieder uns an den wahren Maßstäben zu orientieren, geeignete Häfen anzusteuern und eine sinnvolle Route zu segeln. Wir finden zu einem klaren Konzept, das verwirklicht werden kann. Dieser Erkenntnisprozess ist nicht leicht und hat oft schmerzhafte Korrekturen zur Folge. Wir werden hin und her geschubst, zwischen unserem Wunsch nach Erneuerung und unseren alten Mustern. Ein Blick in dein Horoskop unterstützt dich dabei, zu erkennen, wo die neuen Ufer sind, denn es weist auf deinen Lebensplan hin.

Sterne bieten Orientierungshilfe

Die Sterne bieten dir Orientierungshilfe bei der Wahl deiner Route und zeigen auf, welche Talente und Fähigkeiten dir wie eine Besatzung zur Verfügung stehen. Die Frage „Womit fange ich nur an?“ klären die kosmischen Gesellen, indem sie darauf verweisen, wofür deine Zeit inmitten aller irdischer Herausforderungen gerade reif ist. Das erleichtert es dir, dich auf dich und deine Bestimmung zu konzentrieren. Du kommst in deine Kraft, in deinen Flow und kannst damit die Aufgabe in deinem Leben übernehmen, die du für dich aber auch für die Welt zu übernehmen bereit warst. Gern schaue ich für Dich in die Sterne und unterstütze dich dabei, wieder ein Stück mehr zu dir selbst zu finden und ganz du selbst zu sein. Mehr Infos zu meiner astrologischen Beratung findest du auf meiner Webseite. Die erstrahlt übrigens in einem neuen Glanz – ist dir das schon aufgefallen?

Saturn bildet nicht nur mit dem Mond, sondern auch zur Mondknotenachse ein Quadrat – und das bis Ende Oktober. Das bedeutet, dass in den kommenden Monaten nicht nur die alte Struktur verabschiedet wird, sondern auch, dass wir eine neue Struktur schaffen müssen. Folgen wir den Plänen der Mächtigen oder gestalten wir eigene? Unterwerfen wir uns der digitalen Kontrolle, die mehr und mehr Raum greift oder besinnen wir uns auf die wahren Werte des Menschseins? In Italien wird ab diesem Herbst tugendhaftes Verhalten mit Sozialpunkten belohnt. Vorbild ist China, das dieses Diktat bereits lebt. Wollen wir das? Oder wollen wir in Gemeinschaften von Gleichgesinnten leben, die das Miteinander, die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auf ihre Fahnen schreiben? Wenn du ja sagst, für das neue Miteinander. Was tust du dafür? Mit wem verbindest du dich? Welche Werte möchtest du mit deinem Sein aufrechterhalten? Und welche Werte möchtest integrieren? Welchen konkreten und praktischen Beitrag wirst du leisten?

Eine neue Solidarität

Die Konjunktion von Chiron und Venus läuten für diese wesentlichen Aufgaben, die mit diesen Fragen einhergehen, eine neue Solidarität ein, die auch eine finanzielle Sicherheit bieten kann. Die gelingt dann, wenn nicht nur einige wenige über die Hälfe des weltweiten Vermögens besitzen. Diese Zeitqualität zeigt sich vielleicht auch dadurch, dass nicht alle zehn Sekunden ein Kind auf dieser an sich reichen Erde verhungert. Behalten wir also bei der praktischen Umsetzung des neuen Wirs auch die richtige Verteilung der Mittel im Auge. Das Geld und seine Verteilung könnte nämlich bei allem der wunde Punkt sein, an dem neue Konzepte scheitern können. Vergessen wir nicht, unsere Sicherheitspanzer abzulegen. Denn der Aspekt weist auch darauf hin, dass Verletzlichkeit die Basis für eine tiefe Liebe sein kann – auch für die Liebe zum Leben.

Pluto schlägt an diesem Vollmond mit seinen harmonischen Aspekten zu Sonne, Mond und Jupiter softere Töne an. Wir können uns als starke Persönlichkeit zeigen, ohne über das Ziel hinauszuschießen. In dieser Konstellation liegt ein enormes Potential. Je mehr es uns gelingt, voll und ganz zu unserer eigenen Stärke zu stehen, desto mehr können wir die Fäden unseres Lebens in der Hand halten. Wir haben eine beachtliche “Power”, sind leistungsfähig und belastbar und können viel erreichen, sofern wir unsere Energie nicht für egoistische Zwecke missbrauchen. Mond und Pluto im Sextil sorgen für tiefe Gefühle und für Leidenschaft. Dennoch zeigen wir uns vermutlich eher kontrolliert und wenig verletzlich. Pluto und die Jupiter-Mars Konjunktion dürfte unser Kraft einen Booster verpassen, der im Gegensatz zu so manch anderem sogar eine Wirkung hat. Dieser Aspekt sorgt dafür, dass wir das Leben voll ausschöpfen wollen, in der Lage sind unsere Weltanschauung zu hinterfragen und bisweilen auch etwas rastlos werden. Betrachten wir diesen kosmischen Willensschub als Suche nach Wahrheit und Sinn, gehen wir gestärkt daraus hervor. Dabei liegt die Betonung auf dem Weg, nicht so sehr auf dem Ziel.

Jupiter wird am 11. Mai über die kosmische Spalte in das Tierkreiszeichen Widder wandern. Der hohe Meister der Expansion dürfte sich dort kräftigend auf unseren Willen auswirken. Das tut er leider auch bei den Kriegstreibern dieser Welt, insofern sollten wir immer wieder die Götter um Hilfe bitten, damit die Streithälse weder rote Knöpfe drücken oder sich sonst wie an die Gurgel gehen. Da nimmt es sich fast harmlos aus, dass Deutschland jetzt auch Panzer in die Ukraine schickt. Mir scheint es so, als würde aus diesem hart umkämpften Land zunehmend ein gigantischer Schrotthaufen. Denn diese uralten Dinger aus den Garagen der Bundeswehr kann kaum noch einer bedienen. Die Schulung, so schätzen es Experten, dauert mindestens ein Jahr und wenn die Ukrainer das dann können, haben sie keine Munition, weil die Schweiz sich bislang weigert, welche zu liefern. Da lacht sogar der Präsident von Absurdistan herzlich…

Angebot für unsere Selbsterkenntnis

Der Vollmond im Mai hat also ein reichhaltiges Angebot für unsere Selbsterkenntnis und wird uns den Weg leuchten in eine neue Welt. Er versorgt uns mit viel Kraft, die wir brauchen werden, um die Mühlen unseres Schicksals anzutreiben. Wir mahlen damit nicht nur Mehl, sondern können wie bei Max und Moritz von Wilhelm Busch die Untaten der Gegenwart in leicht verdauliche Häppchen schroten.

Die launige Geschichte endet mit: Ricke racke, ricke racke geht die Mühle mit Geknacke. Hier kann man sie noch erblicken Fein geschroten und in Stücken. Doch sogleich verzehret sie Meister Müllers Federvieh. Als man dies im Dorf erfuhr, War von Trauer keine Spur. Kurz, im ganzen Ort herum, ging ein freudiges Gebrumm: „Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei mit der Übeltäterei!!“ Investieren wir also in reichlich Federvieh und wenn ich spontan so darüber nachdenke, werde ich eine meiner Gänse, sicher Annalena nennen…

Wofür ist die zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Vollmond am 16. April 2022

Vollmond am 16. April 2022

Die Macht der Liebe

Der Mond in der Waage steht eigentlich für freundliche Zeiten. Er weckt in uns das Bedürfnis nach einer harmonischen, gepflegten und konfliktfreien Umgebung. Unsere Fähigkeit, auf andere Menschen einzugehen, das Verbindende zu erspüren, ist gefördert und wir können sogar diplomatisches Feingefühl entwickeln. Auf der Schattenseite neigen wir dazu, passiv und bequem zu sein. Der Mond steht aber nicht allein am Firmament, sondern steht in Verbindung zu Mars, Saturn und Pluto, was die Diplomatie kräftig fordern dürfte. Das Trigon zu Mars ermöglicht es uns ,mit Tatkraft vorzugehen, die Empathie nicht vermissen lässt. Wir sind aktiv und entwickeln vielleicht auch angesichts des Frühlings und der neuen Freiheiten eine kindliche Lebensfreude.

Das Trigon zu Saturn beflügelt unser Verantwortungsbewusstsein für das eigene Wohlbefinden, lässt uns aber auch andere verwöhnen. Saturn verhindert vielleicht, dass wir bei all den aufwallenden Emotionen doch noch die Bodenhaftung behalten. Wir tun uns vielleicht schwer, uns etwas Neuem zu öffnen. Zu lange haben wir uns strikten Regeln unterwerfen müssen, da fällt es nicht leicht das Verhalten nach eigenen Bedürfnissen auszurichten. Sichtbar wird das an den vielen Menschen, die immer noch Maske tragen, obwohl sie das nicht mehr müssen und schon sehr lange klar ist, dass ihre Wirkung nicht das hält, was Politiker hoffen.

Emotional unter Druck

Das T-Quadrat von Pluto zu Mond und Sonne setzt uns emotional unter Druck. Spontane Gefühlsregungen stehen kaum auf der Tagesordnung. Wir verbergen unser Innenleben sprichwörtlich hinter einer Maske- Das Misstrauen ist groß zwischen den Menschen, gegenüber dem anderen, egal ob das nun ein Nachbar, ein Politiker oder eine Zeitungsmeldung ist.

Wir geben uns eher kontrolliert, um den anderen unsere aufgewühlte und verletzliche Seite nicht zu zeigen. Das schafft viel Distanz und verhindert Empathie. So entsteht ein Kreislauf von gegenseitiger Skepsis und emotionaler Kontrolle, was in der Summe der Empfindungen sehr schmerzhaft sein kann.

Auch Mutterthemen können anstehen, besonders dann, wenn diese als starke Persönlichkeit erlebt wird oder ihre Mutterrolle nur halbherzig ausgefüllt hat. Macht und Ohnmacht ist die große Überschrift, die uns innerlich bewegt.

Gefühlstiefe und innere Stärke

Wo viel Schatten ist, ist aber auch viel Licht. Die Verbindung zwischen den Planeten Mond und Pluto symbolisiert nicht nur all die genannten Schwierigkeiten, sondern steht auch für ein enormes Potential an Gefühlstiefe und innerer Stärke, eine Fähigkeit, das Leben, sich selbst und die anderen Menschen auf einer tieferen emotionalen Ebene zu verstehen. Um es in der positivsten Form zu leben, ist es allerdings nötig, Schritt für Schritt die inneren Barrieren abzubauen.

Die Sonne bringt in Spannung zu Pluto die Gegensätze zwischen Autoritäten und Opferrollen auf den Plan. Wir fühlen uns entweder überlegen oder unterlegen. Machtthemen werden angezeigt. So ist es möglich, dass wir die Macht, die uns zusteht an andere teilweise oder ganz abgeben. Auch in dieser Konstellation liegt ein enormes Potential. Je mehr es uns gelingt, voll und ganz zu unserer Macht als Mensch und in der Summe als Volk zu stehen, desto mehr können wir die Fäden in der Hand halten. Die Sonne steht im Widder und versorgt uns mit reichlich Willen. Als Pioniere einer neuen Zeit spüren wir intuitiv: Was ich will, das kann ich auch.

Klar, strukturiert und verantwortungsbewusst

Die Sonne verbindet sich in einem Sextil mit Mars, dem Herrscher des Widders, was unsere Durchhaltekraft gut bestrahlt. Wir tun, was wir uns vorgenommen haben. Da die Sonne auch ein Sextil mit Saturn eingeht, handeln wir klar, strukturiert und verantwortungsbewusst. Wir haben sogar die Fähigkeit uns selbst zu verwirklichen. Dafür leben wir nicht einfach in den Tag hinein, sondern haben Pläne, wie wir unser Leben gestalten wollen. Auch die Bereitschaft, uns konsequent für das Erreichen unserer Zielvorstellungen stark zu machen und wenn nötig, auch hart dafür zu arbeiten, ist gestärkt. Da der Mond mit Mars ein Trigon bildet, ist unsere Tatkraft nicht restriktiv, sondern beflügelt von Herzblut und der Fähigkeit Fühlen und Handeln auf einen Nenner zu bringen. Wir übernehmen, so deutet es das Trigon von Mond und Saturn an, Verantwortung für das eigene Wohlbefinden und das der Menschen in unserem persönlichen Umfeld.

Unvorhersehbare und unkonventionelle Reaktionen sind in diesen Tagen nicht so unser Ding. Wir zeichnen uns eher durch außergewöhnliche Stabilität und Treue aus. Dabei hilft uns auch Merkur, der im Tierkreiszeichen Stier steht. Er fördert ein gründliches, wirklichkeitsnahes Denken und eine gute Beobachtungsgabe. Gehen wir eher mit den Schattenseiten dieses Aspektes in Resonanz, stehen wir vielleicht auch mal auf der langen Leitung. Tun wird das, sind wir dabei wenigstens taktvoll, einfühlend, charmant und entgegenkommend, was das Sextil von Merkur und Venus fördert.

Kultur und Schönheit

Diplomatische Qualitäten stehen hoch im Kurs, was hoffentlich deutlich auf die kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Welt wirkt. Trotz der einschlägigen Schreckensmeldungen schaffen wir in unseren Köpfen auch etwas Platz für Kultur und Schönheit und verbinden Nützliches mit Schönem. Das Tun wir mit Tempo und mit geistiger Lebendigkeit, denn Merkur läutet mit Uranus einen neuen Zyklus für unser Denken, aber auch für den Handel und die Wirtschaft ein. Da das Ganze im Stier stattfindet, dürften insbesondere Unternehmen von dieser Zeitqualität profitieren, die sich den inneren und äußeren Werten, der Natur und zukunftsweisenden Technologien verschreiben.

Der Aspekt befruchtet unser Denken, mit dem wir auch komplizierte Gedankengänge schnell und leicht erfassen können. Wir verfügen über kreative und ausgefallene Ideen und können sehr geistreich sein. Die Umsetzung in die Realität kann uns nicht schnell genug gehen und wir sollten daher darauf achten, dass wir uns nicht unnötig stressen lassen.

Wir schöpfen Ideen und überlegen uns Möglichkeiten für die Gestaltung von Zukunftsfragen. Einmal mehr steht die drängenden Fragen im Raum: Wer willst du sein? Wie willst du leben? Was bis du bereits zu ändern oder gar aufzugeben, um deine Ziele zu erreichen? Wenn du dich schwertust für dich Antworten zu finden, unterstützt dich ein Blick in dein Horoskop. In deinem Geburtshoroskop sind deutliche Hinweise darauf, was du in diesem Leben werden willst. In Kombination mit der aktuellen Zeitqualität erfährst du, wofür deine Zeit reif ist. Gern schaue ich für dich in deine Sterne und berate dich zu aktuellen Lebensfragen. Im April und Mai biete ich zudem auch spannende Webinare, in denen du dich gemeinsam mit Gleichgesinnten auf die Reise zu deiner wahren Passion machen kannst. Auf meiner Webseite findest du alle Informationen, die du brauchst und natürlich auch eine Anmeldemöglichkeit. Den Link zur Webseite findest du unten in der Videobeschreibung.

Flexibel und liebenswürdig

Venus steht bis zum 2. Mai in den Fischen und deutet an, dass wir unsere Umgangsformen offen, flexibel und liebenswürdig ausdrücken. Wir sind romantisch gestimmt, fühlen uns mit allem verbunden, sind hingebungsvoll und einfühlsam. Die Liebe liegt in der Luft und dennoch dürfen wir unseren Erwartungsbogen an Menschen und unser Umfeld nicht überspannen. Das Zusammenspiel von Venus mit Uranus, die mit einem Sextil miteinander in Verbindung stehen, bringt frischen Wind und Wandlungswillen in unsere Beziehungen. Wir zeigen uns wieder offen für das Schöne, brauchen Anregung und ausreichend persönlichen Freiraum.

Mars in den Fischen nimmt unserer Durchsetzungskraft die Härte. Wir sind sensibel und feinfühlig. Dabei setzen wir uns für Schwächere ein und könnten der Versuchung erliegen, unsere eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren.

Einen oben drauf setzt Jupiter, der ebenfalls in den Fischen steht und dessen Konjunktion mit Neptun auch an diesem Vollmond noch spürbar sein wird. Unser Glaube an eine allumfassende Einheit wird gestärkt, was im Hinblick auf das anstehende Osterfest sicher kein Fehler ist. Wir haben die Bereitschaft, uns auf Sinnfragen einzulassen, ohne sie jedoch klar beantworten zu wollen. Das muss auch nicht immer sein. Manchmal ist es gut, eine Frage einfach stehen zu lassen und zu beobachten, was Zeit und Raum mit dieser Frage machen.

Spritualität und Phantasie

Wir haben ein starkes Bedürfnis nach Spiritualität und unsere Phantasie hebt ab zu einem Höhenflug in unbekannte Gefilde und bringt bei dieser Reise vielleicht ganz neue Ansätze für unser Sein mit. Achten wir darauf, dass wir bei all der kosmischen Glückseligkeit, die in der Luft liegt, nicht dem Größenwahn verfallen. Uns selbst und unsere Lieben dürfen wir jedoch unbekümmert in das warme Licht der Liebe tauchen, was nach all den trennenden Aspekten durch die Corona-Krise, gut tun dürfte. Folgen wir weiterhin der Einladung des Mondknotens im Stier und gehen dabei der Frage nach: Was ist wirklich wichtig im Leben. Was hat für uns Wert und was hat seinen Wert für uns verloren?

Wir können uns den Ideen des Idealismus öffnen, der an das Gute in Mensch und Tier glaubt. Wir möchten das Leben ausschöpfen und mit Unterstützung von Pluto, der mit Jupiter und Neptun ein Sextil bildet, jede Weltanschauung hinterfragen. Hören wir unserer inneren Stimme ruhig einmal zu, lassen wir die Gefühle fließen und unsere Seele Hinweise geben, wohin die weitere Reise gehen kann, wenn wir uns darauf einlassen. Vielleicht entdecken wir auf diesen neuen Pfaden ja das große oder ein kleines Glück? Vielleicht verstehen wir die Sehnsucht als der Dichter Novalis dachte:

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller Kreaturen,
Wenn die, so singen oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
Wenn sich die Welt in’s freie Leben,
Und in die Welt wird zurück begeben,
Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu echter Klarheit werden gatten,
Und man in Märchen und Gedichten
Erkennt die ewgen Weltgeschichten,
Dann fliegt vor Einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.

Lassen wir uns dabei nicht von zu engen Strukturen oder Regeln, den vielen Pflichten und den eigenen Grundsätzen davon abhalten, was passieren könnte, wenn wir mit dem Quadrat von Saturn zur Mondknotenachse in Resonanz gehen. Öffnen wir uns dem Ruf des Frühlings, dem erlösenden Moment, wenn wir Ostern uns das Mysterium von Golgotha bewusst machen. Also verinnerlichen wir auch dieses Jahr, dass Christus die Sünden der Welt auf sich genommen hat, sich in unserer schönen Erde inkarnierte, damit wir Menschen lernen, was das ist, die Liebe. Unser Ich wurde mit diesem Ereignis auf ein neues Fundament gehoben. Unser Geist bekam neuen Raum zur Entfaltung, was wir gerade in diesen Zeiten nutzen sollten als das was wir sind: Freie geistige Wesen mit Schöpferkraft! Ich wünsche Euch und Euren Familien ein fröhliches, ein heiteres, ausgelassenes und friedvolles Osterfest. Sind wir dankbar, dass wir es erleben dürfen, mit all seinen Lehrstunden, die es uns in das Osternest legt. Scha

Lebensaufgabe
Jahresprognose
Kinderhoroskop
Partnerhoroskop

Wofür ist die zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Vollmond am 18. März 2022

Vollmond am 18. März 2022

Vollmond

Der Frieden in dir

Scheint der Mond in der Jungfrau möchten wir, dass die Welt sich adrett, sauber und gesund zeigt. In unserem Ideal stünde alles auf seinem Platz und die Menschen hätten ihr friedvolles Herz auf dem rechten Fleck.  Wir würden so gern auf Drama verzichten. Doch leider gibt es davon im Außen eine ganze Menge und wir ringen um Sachlichkeit bemüht auf das beklemmende Getöse in der Ukraine. Der Krieg dort hat es immerhin geschafft Corona zu bezwingen. Außer dass mich der Virus jetzt doch noch erwischt hat und in einen Zustand versetzt hat, den ich früher mit „tierischer Rotzkopf“ beschrieben hätte, hört man eigentlich fast nix mehr.

Es wird dichtgedrängt für Frieden demonstriert ‑ und das finden sogar die größten Corona-Angsthasen toll. Nur Karl Lauterbach mahnt mit knochigem Zeigefinger und zerknitterter Miene, dass die B-Variante des Omikronvirus das unabwendbare Ende bedeutet. Die ist diesmal ganz sicher sehr gefährlich ist. Diese Klage hat seinem Ministerium immerhin weitere 7,7 Milliarden Euro für weitere Impfungen und Tests eingebracht. Darüber kann man nur noch mit dem Kopf schütteln? Nicht ganz. Ich verstehe die Klage dieses Hofnarren auf einer ganz anderen Ebene.

Beklatschte Helden…

Ist seit vielen Jahren kein Geld da für eine bessere Ausstattung unserer Bildungseinrichtungen, für eine bessere Bezahlungen von Menschen, die in Gesundheitsberufen arbeiten (Ihr erinnert Euch daran, dass man diese zwar als Helden beklatschte, aber eine Prämie zu teuer gewesen wäre) können die Rüstungsunternehmer der Republik zufrieden grunzend sage und schreibe 100 Milliarden Euro einsacken. Weiß jemand wieviel Prozent Provision Lobbisten bekommen?

Diese 100 Milliarden sind schon richtig investiert, versichert unser kühler Kanzler, es ist schließlich Krieg. Gott sei Dank, und denkt sich vielleicht im Stillen, dass sich damit der Finanzcrash noch ein bisschen hinausschieben lässt und der Wachstumsmotor weiterlaufen kann. Die machthungrigen Grünen werden im Hinblick auf sämtliche humanitäre oder umweltschonende Gesichtspunkte so schnell über den Tisch gezogen, dass sie diese Reibungswärme als Nestwärme empfinden. Und der durch den Mainstream so umfassend aufgeklärte Bürger? Er nickt artig mit dem Kopf, auch dann, wenn Ursula von der Leyen ankündigt, dass man im Krieg eben auch mal frieren muss, wenn doch die Freiheit verteidigt werden soll. Welche Freiheit? Ach ja richtig, die Corona-Maßnahmen wurden ja abgestellt. Vorläufig.

Vernebelter Blick

Mond und Neptun stehen in Opposition zueinander, was darauf hindeutet, dass der Blick der Bevölkerung auf die wahren Verhältnisse eher vernebelt ist. Schaut man sich in unserer Gesellschaft um, scheint es fast so. Corona-Leugner nennt man jetzt Putin-Versteher und leidenschaftlich ruft die aufgewiegelte Menge öffentlich zur Jagd auf Russen und ihre Kultur auf. Der Russe ist der neue alte Feind und jeder, der zu einer besonnenen Analyse auf Basis der historischen Entwicklung aufruft, landet auf dem Scheiterhaufen der Stimmungsmacher. Spaltung ist en vogue. Es wird nicht mehr gedacht, es wird polemisiert und mit machtvollen Bildern aus der Ukraine die Angst geschürt. Krieg ist das grauenvollste Mittel und auch ich lehne ihn ohne Wenn und Aber ab. Krieg vernichtet Leben, Kultur und Vertrauen. Krieg trifft immer die Schwächsten – auf beiden Seiten der Frontlinie. Auch eine russische Mutter hat Angst um ihr Kind. Die positive Wirkung des Aspekts liegt in der Bereitschaft der Bevölkerung, Hilfe zu leisten und eigene Bedürfnisse hintenan zu stellen. Sehr schnell wurden großzügige Hilfstransporte organisiert mit allem, was die Menschen im Kriegsgebiet zum Überleben brauchen. Das ist viel Licht inmitten all der Dunkelheit.

Rudolf Steiner sprach bereits vor hundert Jahren von unserer Zeit als dem Beginn des Krieges „Aller gegen alle“. Das ist kein hübscher Titel und noch weniger eine angenehme Sache. Mich überrascht, dass er tatsächlich recht hat. Die Ursache sieht er im überbordenden Egoismus, der Ichsucht. Die Egozität ist ein zweischneidiges Schwert, denn dieses Ich ist die Ursache, dass der Menschen alles tut, um die Wünsche dieses Egos zu befriedigen. Das Ich strebt danach, einen Teil des gemeinsamen Erdenbesitzes als sein Eigentum zu vereinnahmen und aus seinem Revier alle anderen Iche hinwegzutreiben, sie zu bekriegen und zu bekämpfen. Aber auf der anderen Seite dürfen wir nicht vergessen, dass dieses Ich zugleich dasjenige ist, was dem Menschen seine Selbständigkeit, seine innere Freiheit gibt, was den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes erhöht. In diesem Ich ist seine Würde begründet. Es ist die Anlage zum Göttlichen im Menschen. (Lit.:GA 104, S. 156)

Krieg “Aller gegen alle”

Das Gegenmittel gegen den Krieg aller gegen alle ist die Kultur der Bruderliebe, der Gerschwisterliebe, die sich in den kommenden Jahrhunderten immer mehr herausbilden wird. Deswegen sind wir die Pioniere dieser neuen Zeit, weil diese Entwicklung hier und jetzt eingeläutet wird. Auch du bist eingeladen, einer dieser Pioniere zu sein. Du kann dich dem verhältnismäßig kleinen Teil der Menschen anschließen, die verstanden haben, dass das spirituelle Leben uns auf den Geist und die Gesinnung der Bruderliebe vorbereitet. Der Vollmond beleuchtet unser Bedürfnis nach dieser Zeitenwende und weckt unseren Wunsch nach der totalen Verbundenheit mit der ganzen Welt.

Der Vollmond steht im Trigon zu Pluto, der unsere Fähigkeit stärkt, schwere Lasten zu schultern. Auf der anderen Seite kann das Nationalgefühl besonders stark durch eine mächtige oder von Gewalt bestimmte Situation aufgeladen sein. Ist uns das bewusst, können wir gezielt der Verführung entgegenwirken, uns dem Spaltpilz zu unterwerfen, der den Krieg stärkt und uns wenig konstruktiv handeln lässt.

Kaum Klärendes

Die Sonne steht am Ende des Tierkreiszeichens Fische und vermag kaum etwas Klärendes beitragen. Das schleichende, auflösende Chaos der Fische lässt die Sonnenenergie gewissermaßen versickern und im Nebel verschwinden. Wir neigen vielleicht sogar dazu, die eigene Identität hinter übertriebener Bescheidenheit zu verstecken oder hinter den Interessen anderer zurückzustellen. Wir wollen so recht nicht hinschauen, was tragisch ist, denn im Hintergrund werden Fakten geschaffen, die wir durchaus ins Visier nehmen sollten. Die Impfpflicht ist immer noch nicht vom Tisch, das Bargeld muss um seine Berechtigung zittern, wir werden an der Tankstelle auf eine nie gekannte Art abgezockt und so manchem Bürger fällt der Kitt aus der Brille, wenn er seine Nebenkostenabrechnung studiert.

Mit 100 Milliarden Euro könnte man so manche Familie entlasten – doch stattdessen werden noch mehr Waffen produziert, mit denen man weit entferntere Familien dann totschießt. Und das sind nicht nur Familien in der Ukraine. In Afghanistan gab es durch die beherzte Nutzung der hastig verlassenen Waffenarsenale inzwischen mehr Tote als in den vergangenen 20 Jahren der Besatzung dieses Landes. Wir haben den Drogenkrieg in Mexiko und einen auf den Philippinen, für die sich kein Mensch interessiert. Wir haben Bürgerkriege in Syrien und Tigray, den Krieg in Jemen, den Handelskrieg zwischen den USA und China, den Krieg gegen den Islamischen Staat, Cyberkrieg und einen mit der Schweigermutter. Es kracht überall auf der Welt – zweifellos, aber bekümmert uns das so, wie der Krieg in der Ukraine? Nein.

Russischer Zupfkuchen

Dass alle 10 Sekunden ein Kind verhungert, ist zwar für viele irgendwie tragisch, aber nicht so schlimm, wie die Tatsache, dass es immer noch Menschen gibt, die russischen Zupfkuchen backen. Und dann echauffieren wir uns noch über die Sopranistin Anna Netrebko, die von der Deutschen Oper in München jetzt gefeuert wurde, weil sie nicht Putin abschwor. Facebook und Instagram wird diesem Trend gerecht und erlaubt die Großwildjagd auf Russen, denn sie werden nach eigenem Bekunden Gewaltaufrufe nicht ahnden.

Der Deutsche hat wieder in seine Paraderolle als Großinquisitor gefunden. So lässt sich das geschwächte Selbstwertgefühl kompensieren, dass uns das monatelange Masketragen beschert hat. Darauf deutet die deutliche Nähe von Sonne und Neptun hin. Wir sind beeinflussbar und zeigen wenig Rückgrat. Das gilt auch für unsere Parlamentarier, die sich einmal mehr als Erfüllungsgehilfen des World Economy Forums erweisen.

Ein Neuanfang?

Das Sextil von Sonne und Pluto und das Trigon von Pluto und Mond stellt diesen Vollmond unter eine besondere Kraft, die leider auch jede kriegerische Handlung nährt, aber auch einen Neuanfang einläuten kann. Wir werden mit reichlich Lebensenergie versorgt und zeigen uns außerordentliche belastbar. Nutzen wir diesen Energiekick für die richtige Sache und sagen Nein, zu medialer Manipulation und zu der Degradierung als blökendes Stimmvieh?

Merkur der unser Denken und Handeln symbolisiert steht im Tierkreiszeichen Fischen im Exil. Unter dieser Signatur können wir zwar einfühlsam kommunizieren, aber kaum klar und eindeutig denken und handeln. Dieses Wischiwaschi wird durch die Konjunktion mit Jupiter noch vergrößert. Es wird zwar viel geschwätzt aber wenig gesagt. Wir erleben es in ausufernden Diskussionen, in denen wir uns im Kreis drehen. Ein echter Durchbruch ist kaum zu erwarten.

Ein schönes Trigon für die Werte

Merkur und Uranus bilden ein Sextil, was einerseits die Technik in Merkurs Reich bringt und uns andererseits auch auf unsere Werte verweist. Das tut auch der aufsteigende Mondknoten, der mit dem Mond und mit Pluto ein schönes Trigon bildet. Die Macht unserer Werte – das können die gesellschaftlichen, die moralischen oder auch die finanziellen sein – wir werden sehr eindrücklich darauf hingewiesen, uns darüber Gedanken zu machen. Mehr noch. Wir müssen die Verantwortung dafür übernehmen.

Nur so können wir hoffentlich verhindern, dass die WHO, also die Weltgesundheitsorganisation, ein zukünftig einheitliches Pandemie-Management an sich reißt. Wenn unsere Regierungen diese Pläne absegnen, übertragen sie unsere Wählerstimmen an eine nicht gewählte Organisation. Mit anderen Worten: Dann haben wir als Volk gar nichts mehr zu melden. Wer die ARTE Dokumentation „Die WHO – im Griff der Lobbyisten?“ kennt, weiß, dass es dort mehr um das Wohl der Pharmaindustrie, als um die Gesundheit der Menschen geht. Im Klartext bedeutet das: Die Impfung kann dann weltweilt für alle Menschen verpflichtend werden, wenn die WHO das bestimmt. Bist du damit einverstanden? Nein? Dann erhebe bitte deine Stimme und bewege dich an der frischen Luft. Gehe spazieren! Venus ist im Tierkreiszeichen ein Förderer unseres Gemeinschaftsgeistes. Solidarität hat Rückenwind! Die Konjunktion mit Mars löst sich langsam aber sicher zwar auf, sorgt aber immer noch für spannendes Knistern und begünstigen faire Verhandlungen.

Potenzial von Umstürzen und Revolutionen

Das Quadrat von Mars und Uranus sorgt aber leider auch dafür, dass bei solchen Verhandlungen der ein oder anderes vielleicht den Bogen überspannt. Reformen im Eiltempo sind gefragt, das Potenzial von Umstürzen und Revolutionen kann Fluch und Segen bringen. Eine zusätzlich eher unberechenbare Note bekommt Mars durch das Sextil mit Chiron. Denn Chiron spielt seine Außenseiterrolle mit Marsaspekten besonders aggressiv. Dabei wird ihm von anderen eine Menge Durchsetzungskraft zugetraut, ohne dass der Kämpfer selbst richtig daran glaubt oder selbst etwas davon hat. Umgekehrt wird Chiron auch Zielscheibe für Aggressionen, die er stellvertretend für andere einstecken muss. Andere benutzen ihn dabei als Instrument oder Schauplatz der eigenen Interessendurchsetzung.

Das Quadrat von Venus und Uranus stärkt unser Bedürfnis nach Gemeinschaft und steht im Konflikt zu unserem Drang nach Individualismus. Wir werden eingeladen, den möglichen Freiraum-Nähe- Konflikt zu einem Sowohl-als-auch zu wandeln. Die Verlässlichkeit weicht eher der Individualität und Unberechenbarkeit. Uranus verkörpert Distanz und hält Partner damit auf Abstand was Friedensverhandlungen kaum in Aussicht stellt. Wir werden wohl noch eine Weile mit dem Thema Krieg beschäftigt sein. Bleibt die Frage: Warum werden wir mit solchen „Kriegen“ überhaupt konfrontiert? Was ist die Lernaufgabe für jeden von uns?

Der Frieden in uns

Wir dürfen lernen, dass es im Sinne der Selbsterkenntnis nicht darum geht, andere Meinungen, Gefühle und Taten im Außen zu bekämpfen. Frieden tritt nur dann ein, wenn ein jeder von uns die Verantwortung dafür übernimmt und den Frieden zunächst in sich selbst herzustellen versucht. Das ist im Rahmen unseres Menschseins eine ganz schön anspruchsvolle Aufgabe!

Toleranz ist gefragt. Aber wenn ich nur die eine Meinung als berechtigt anerkenne, wenn ich nur das, was ich will, als berechtigt ansehe, und die andere Meinung bekämpfe, so komme ich in Streit. Nur meine Meinung festigen, heißt egoistisch sein. Meine Handlung als die einzig berechtigte ansehen, heißt egoistisch sein. Haben wir darüber ein Bewusstsein, dann werden wir nicht so leicht die andere Meinung bekämpfen, sondern uns zunächst in uns selbst um Harmonie bemühen. Mit was gehst du in Resonanz, was bringt dich in Rage? Was hat der Groll, den andere Ereignisse oder Menschen in dir auslösen mit dir zu tun? Warum kann dich ein Krieg in der Ukraine so belasten, dass du völlig verknittert durch die Gegend gehst? Ist es nicht letztendlich der Krieg in dir selbst?

Harmonie in mir selbst

Respektiere ich die Meinung des anderen und versuche in mir selbst Harmonie herzustellen, so werde ich in ganz anderer Weise zu dem anderen stehen. Dann werde ich anfangen, ihn erst zu verstehen. Wir können vielleicht sogar auf einen Streit verzichten, wenn wir unsere inneren Kräfte harmonisieren. Wir können die Außenwelt harmonisieren, wenn wir in uns selbst Frieden schaffen. Fühle ich in mir Frieden, dann handele ich auch in Frieden. Eine Erkenntnis, die erlebte Ideenwelten im Geiste anstrebt, erfüllt den ganzen Menschen so, dass dieser Mensch sich in Liebe in das soziale Leben hineinstellt. Diese Geisteshaltung ermöglicht es, dass er von Liebe die sozialen Ideen durchdringen lässt.

Die soziale Dreigliederung wie sie Rudolf Steiner vor über 100 Jahren in die Welt getragen hat, stellt die Liebe in das soziale Leben, in die Gemeinschaft hinein. Sie stellt die Ideen als solche in die Wirklichkeit hinein, so dass Liebe der Träger dieser Ideen in der Wirklichkeit sein kann. Die sozialen Liebe, mit der sozial liebevollen Praxis, die nicht bloß Routine ist, sondern die in Liebe, von leuchtenden Ideen getragen wird, ist das Fundament für eine Gesellschaft, die für jeden ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Dieses Fundament brauchen wir, wenn wir nicht in dem Krieg „Alle gegen alle“ versinken wollen. Wir brauchen es, damit wir uns aufschwingen zu Gestaltern einer neuen Zivilisation, die geprägt ist von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Der Vollmond in der Jungfrau lädt uns ein, ganz praktisch für die Welt von morgen aufzustehen. Reichen wir uns die Hand und werden wir zu Gründervätern und -müttern für eine lebenswerte Welt für die Kinder von morgen. Leben wir vor, was es bedeutet, wenn aus dir und dir und dir und mir ein neues Wir wird.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Regelmäßig lesenswert

Luna News

Der Mond gibt uns Rhythmus, nimmt Einfluss auf Ebbe und Flut und wird in meinen Luna-News eine tragende Rolle spielen. Die Luna News bieten Dir einen bunten Strauß mit wertvollen Informationen.

    Abonnieren den Newsletter und verpasse keine Ausgabe der Luna-News.

     

    Vollmond am 16. Februar 2022

    Vollmond am 16. Februar 2022

    Mutig, selbstbewusst und revolutionär in den Wandel

    Der Vollmond am 16. Februar steht im Tierkreiszeichen Löwe. Er steht auf knapp 28 Grad. Dort riecht man förmlich schon die Qualitäten der Jungfrau, die vielleicht auch dafür sorgen werden, dass wir unsere Ich-Kräfte so entfalten, dass das praktische Leben davon profitiert. Wir wollen als Volk gesehen und beachtet werden – und dafür treten wir mit Löwenmut ein. Leider wirkt der Mond nicht nur auf die Millionen Spaziergänger, die sich weltweit auf den Weg gemacht haben, um für ihre Rechte einzutreten. Der Mond sorgt auch für Imponiergehabe bei den Mächtigen.

    Die Krisenherde dieser Welt, die von überzogenen nationalen Machtinteressen gesteuert werden, können sich in der Zeit rund um den Vollmond zuspitzen. Insbesondere das Gezerre um die Geschehnisse in der Ukraine ist ein gefährliches Pulverfass. Hoffen wir, dass niemand die Lunte zündet. Das Imponiergehabe im politischen Bereich, was mit einem Löwevollmond in Verbindung gebracht werden kann, ist nicht ungefährlich, weil das Brüllen der Mächtigen die Massen auch dann mobilisiert, wenn über ein vernünftiges Ziel gar nicht mehr nachgedacht wird. Es besteht die Neigung, die Schattenseiten des eigenen Tuns einfach auszublenden, was sich in der Tendenz zur Selbstüberschätzung zeigt.

    Ein revolutionärer Stil

    Die Sonne, die Herrscherin des Löwen, steht im Tierkreiszeichen Wassermann im Exil. Sie sorgt auf diesem Platz für einen revolutionären Stil, der viele Menschen ermuntern dürfte, ihre Unabhängigkeit anzustreben. Das passt zur großpolitischen Gemengelage. Die Coronakrise driftet hierzulande ab in ein egozentrisches Ränkespiel voller Widersprüche. Dänemark, Finnland, Großbritannien und sogar Spanien heben alle Maßnahmen auf, weil deren Regierenden letztendlich einsehen mussten, dass alle Maßnahmen ihre Wirkung dramatisch verfehlten. Die deutschsprachigen Länder versuchen hingegen noch immer, die Menschen davon zu überzeugen, dass das Virus uns alle in Kürze dahinraffen wird. Dabei ist es in der Folge offensichtlich viel mehr die Impfung, die – so prangern es etliche Medizinier weltweit an – für einen eklatanten Anstieg von Krankheiten und Todesfällen sorgt.

    Es gibt aber auch etwas Licht in der Finsternis: Immerhin hat das Verwaltungsgericht in Osnabrück es sich nicht nehmen lassen, darauf hinzuweisen, dass die Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate verfassungswidrig ist. Dass es letztendlich der Rest der Maßnahmen auch ist, wird sich den Richtern in diesem Land vielleicht auch noch erschließen. Wir wissen ja, die Mühlen der Justiz mahlen langsam, aber sie mahlen und die Wahrheit geht gegenüber dem Irrtum letztendlich immer als Sieger hervor.

    Keinen Helm!

    Bleiben wir bei allem also in der Ruhe und machen wir uns immer wieder bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit, von einem Asteroiden erschlagen zu werden, doppelt so hoch ist, wie die, an Corona zu sterben. Da diese Wahrscheinlichkeit laut NASA nur bei 0,04 Prozent liegt, müssen wir aber jetzt nicht dazu übergehen, die Maske gegen einen Helm einzutauschen. Bitte nicht!

    Merkur steht an diesem Vollmond im Tierkreiszeichen Wassermann, ist wieder direktläufig und ermuntert uns, ungewöhnliche Wege zu beschreiten. Unsere Kommunikation nimmt neue und andere Formen an – auch technisch. Es geht darum, dem neuen Wir auch die entsprechenden Plattformen des Miteinanders zu bieten. Da dürfen wir doch gespannt sein, wie es dem Messengerdienst Telegram ergehen wird, der den Mächtigen schon lange ein Dorn im Auge ist. Dort verabreden sich die Revoluzzer und Freigeister zu einem lebendigen und vielseitigen Meinungsaustausch, ohne den Zugriff der deutschen Sittenwächter fürchten zu müssen. Inzwischen wissen die deutschen Behörden dank der Unterstützung von Google, wo Telegram seinen Sitz hat: pikanterweise in Dubai. Wir dürfen gespannt sein, wie lange noch. Wie sagte es einst Kurt Tucholsky so treffend: In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.

    Meinungsvielfalt wird zur Machtfrage

    Merkur steht in Konjunktion zu Pluto, was aus der Meinungsvielfalt eine Machtfrage machen kann. Frei sind nur noch Gedanken. Diese dann auch zu publizieren, wird für so manchen Denker und Dichter zum Problem, und so üben sich viele in dem Katz- und Mausspiel zwischen Zäsur und Meinungs- sowie Pressefreiheit.

    Auch das Gesundheitswesen, steht mit der drohenden Impfpflicht gewaltig unter Druck. Gefürchtet wird ein eklatanter Versorgungsmangel, weil massenweise das Personal kündigt. Das darf nicht sein, und so kündigt Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping bereits an, dass diese nicht konsequent umgesetzt werden könne, wenn man die pflegebedürftigen Menschen weiterhin versorgen will.

    Wo kommt der Virus her?

    Ein weiteres Indiz dieses Aspektes zeigt sich in der erneuten Diskussion über die Herkunft des Coronavirus. Staatsvirologe Christian Drosten reagiert recht dünnhäutig, als Cicero und die Neue Zürcher Zeitung das Thema aufgreifen. In den beiden Artikeln wird daran erinnert, dass ein Laborunfall mehr als wahrscheinlich ist. Würde der nachgewiesen, hätte das empfindliche Folgen für zahllose Player, die diese These vehement zu unterdrücken versuchen. Sind wir hier Zeugen eines gigantischen Vertuschungsversuches? Auf reitschuster.de ist ein spannender Artikel dazu veröffentlicht worden. Darin wird darauf hingewiesen, dass es bereits in diesem Zusammenhang einen ersten Strafantrag beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gibt.

    Kommen wir zu einem weiteren Aspekt, der Konjunktion von Venus und Mars im Steinbock, die uns noch bis Ende März beschäftigen wird. Die Venus möchte auf diesem Platz eher der Etikette als der Leidenschaft frönen. Sie bevorzugt zurückhaltende, kühle und gemessene Umgangsformen, ein geregeltes Leben und eher sachliche Verhandlungen. Mars im Steinbock setzt hingegen auf Durchsetzung und Zermürbung seines Gegners. Er hat an dieser Stelle nur ein gebremstes Temperament zur Verfügung. Er lässt uns eher strategisch planen und handeln. Mir kommen in diesem Zusammenhang das preußische Militär und seine Tugenden von Gehorsam und Disziplin in den Sinn. In politischen Gremien bedeutet Mars in Steinbock auch Streitigkeiten um Gesetze, was in Anbetracht der drohenden Impfpflicht kaum verwunderlich ist – die Konflikte um dieses Gesetz kochen ja weltweit auf großer Flamme.

    Neuer Zyklus des Miteinanders

    Kommen beide Planeten im Steinbock zu einer Konjunktion zusammen, beginnt ein neuer Zyklus des Miteinanders. Beide stehen für die Widersprüche zwischen Initiative und Abwarten, Kämpfen und Abwägen, Durchsetzen und Sich Arrangieren. Das Marsische kann mit Venus dann konstruktiv werden, wenn finanzielle Sicherheit und/oder faire Verhandlungen angestrebt bzw. verteidigt werden. Der anspruchsvolle Aspekt bringt in jedem Fall Pep in die Schlafzimmer, da auch die erotische Anziehungskraft bei dieser Konstellation einen willkommenen Booster bekommt, der weder gezählt noch mit der Gesundheit bezahlt werden muss.

    Das Sextil von Jupiter und Uranus verbindet die Elemente Feuer und Luft miteinander. Wir wissen, dass die Luft dem Feuer einheizt und es nährt. Das bedeutet im übertragenen Sinne, dass fixe Ideen angefeuert werden, bis die Funken sprühen. Oder noch anders formuliert steht der Aspekt für das Potenzial bestehende Verhältnisse und deren Machthaber zu stürzen oder Rechts- und Weltanschauungen von Grund auf zu reformieren.

    Trucker zeigen (Pferde-)Stärke

    Revolution liegt in der Luft. In Kanada hatten sich eindrucksvoll zigtausend Lkws auf den Weg in die kanadische Hauptstadt gemacht. Die Trucker protestierten mit sehr viel Pferdestärke gegen die Corona-Maßnahmen der kanadischen Regierung. Diese bedrohliche Kulisse nahm der Premierminister von Kanada, Justin Trudeau, zum Anlass, mit seiner Familie an einen “sicheren Ort” zu fliehen.

    Die europäischen Trucker wollen es ihren kanadischen Kollegen gleichtun und sich in Brüssel treffen. Was das wohl mit Uschi von der Leyen macht? Hoffentlich kommen die schwergewichtigen Corsos gut durch, denn in vielen europäischen Ländern gehen die Menschen massenweise und lautstark protestierend auf die Straße. In Deutschland tun es die Bürger bei Spaziergängen, die von Hundertausenden zum neuen Volkssport erkoren wurden und die mit ihrem Eifer regelmäßig – gerne montags – ganze Innenstädte lahmlegen.

    Kommt ein Impfregister?

    Jupiter und Uranus können in der Polarität aber auch für ein Impfregister stehen, wie es neuerdings über die Medien in die Köpfe der Bevölkerung gesät wird. Die digitale Überwachung des Impfstatus, so befürchten es nicht wenige Experten wie beispielsweise Ernst Wolff, ist nur der Anfang. Fragen wir uns doch bitte einfach mal: Wo sind wir inzwischen angekommen? Oder sollten wir uns besser fragen: Was soll der ganze Scheiß? Hinweise liefert das T-Quadrat von Sonne und Mond zum aufsteigenden Mondknoten im Stier. Das Trio verweist eindrücklich auf unsere Werte, die wir als Kollektiv in den kommenden eineinhalb Jahren unter die Lupe nehmen dürfen.

    Was sind denn Werte oder Wertvorstellungen? Es sind die moralischen Eigenschaften und Ziele, die innerhalb einer sozialen Gemeinschaft als gut und erstrebenswert erachtet werden. Werte bilden den ideellen Hintergrund der Traditionen und Gepflogenheiten, die sich innerhalb einer Gemeinschaft etablieren. Werte sind von ihrem kulturellen Umfeld und auch der historischen Situation abhängig und unterliegen daher einem ständigen Wertewandel, der natürlich auch mit einem Werteverfall verbunden sein kann.

    Werte werden an der Moral gemessen

    Gemessen werden die Werte an der Moral, also an den Sitten und Gebräuchen einzelner Menschen bis hin zur Moral ganzer Kulturen. Wir verknüpfen damit auch Regeln, die beschreiben, welches Verhalten als gut und richtig oder schlecht und böse gilt. Moralisch sein zu können, ist eine Fähigkeit des menschlichen Ichs, also des menschlichen Geistes und ist damit auf der Erde der Spezies Mensch vorbehalten.

    Alles Moralische beruht auf einem Verhältnis des Menschen zur Außenwelt, insbesondere zu dem, was uns an geistigen Kräften und Mächten umgibt, was heute kaum noch jemandem bewusst ist. Gespeist werden unsere Moralvorstellungen von den vier Kardinaltugenden Weisheit, Mut, Gelassenheit und Gerechtigkeit. Was bedeuten diese Begriffe? Ist es nicht so, dass jeder Mensch sich etwas anderes darunter vorstellt? Dass es den Begriffen der Tugenden genauso geht, wie dem Begriff Demokratie, der in diesen Tagen gern in den Mund genommen wird?

    Wir brauchen mehr als nur Schlagworte

    Fragen wir 100 Experten, was die Demokratie denn nun sei, bekommen wir 100 Antworten… „Freie Wahlen“ sind kaum ein Ansatz der Definition, denn die gibt es auch in Diktaturen. Spätestens jetzt sollte uns bewusstwerden, dass es mehr braucht als Schlagworte, die irgendwie gut klingen und sich recht gut in unser selbstgestricktes Weltbild integrieren lassen. Es wäre höchste Zeit darüber nachzudenken, was all diese wohlklingenden Begriffe wie Demokratie, Werte oder Moral heute wirklich bedeuten. Haben wir darüber kein Bewusstsein, können wir weder die Wahrheit erkennen noch begreifen, wofür wir überhaupt hier sind: das Erringen unserer Freiheit.

    Sind wir dieser Freiheit –  unserer Freiheit – auf der Spur? Ich denke, dass die Zeitqualität dieses Jahres uns deutliche Signale schenkt, wo diese zu finden ist. Der Vollmond im Löwen – da geht, es auch um das Thema Egoismus. Unsere Gegenwart ist mehr denn je von diesem geprägt. Wenn von einem neuen Wir gesprochen wird, stelle ich immer wieder erstaunt fest, dass es vielen Zeitgenossen im Grunde nur darum geht zu klären, wie die Gemeinschaft, die Gesellschaft diese Egoismen am besten trägt und erträgt.

    Das Leben ganzheitlich betrachten

    Schaue ich mir Jupiter in den Fischen an, der auch auf ein neues Miteinander hinweist und im April mit Neptun genau für dieses Miteinander einen neuen Zyklus einläutet, dann kann es den wirklich aufgewachten Geistern unter uns doch nur darum gehen, das Leben ganzheitlich zu betrachten, darum, nicht dem Ego, sondern dem Geist zu dienen, der in eine eigene Welt eingebunden ist, die mit uns und auf uns wirkt, ob wir das nun anerkennen wollen und können oder nicht.

    Wir verstehen uns als Menschen nur dann richtig, wenn wir uns in einen geistigen Zusammenhang bringen mit unserer Erde und dem Kosmos. Wir müssen wieder die Balance zwischen dem Geistigen und dem Irdischen anstreben und wieder fähig werden, den lebendigen Geist zu ergreifen und zu erkennen. Und wir dürfen aus diesem Bewusstsein heraus anerkennen, dass es der Geist ist, der uns unsere Ideen schenkt, zu dem wir in Meditation und Kontemplation den Zugang suchen.

    Eine soziale Erkenntnis

    Diesen Geist erkennen und ergreifen wir nur dann, wenn wir es schaffen, uns bis zu einem gewissen Grad über das Kleinliche hinwegzusetzen. Es reicht nicht, immer nur von der Menschenliebe zu sprechen  als Ziel allen Seins. Wir müssen aus dem Wissen und Verständnis der Menschenliebe auch eine soziale Erkenntnis machen, andernfalls verkommt das Gerede über die Liebe zum Phrasendreschen.

    Die Wassermannära, die Jupiter und Saturn Ende 2020 eingeläutet haben, will diesen sozialen Impuls, das neue Miteinander, das nicht nur Egoismen nachjagt, sondern sich stets bewusst ist, dass alle 10 Sekunden auf dieser Welt ein Kind verhungert, während in der Welt der Egozentrik “Germanys Next Topmodell” gesucht wird. Es reicht nicht, sich all dessen bewusst zu sein. Wirklich sozial sind wir dann, wenn wir aktiv, tatkräftig und durchdacht etwas dagegen tun!

    Ist unsere Seele in Gefahr?

    Das Konzil 869 hat der Menschheit das Verständnis genommen, den Geist in allem zu erkennen und mit diesem zusammenzuwirken. Ist in diesen Tagen nicht deutlich spürbar, dass nun auch das Seelische verleugnet werden soll, indem wir reduziert werden auf einen Impfstatus und einen ökologischen Fußabdruck, der mittels Digitalisierung just in time ermittelt und dokumentiert wird? Wollen wir wirklich zulassen, dass wir gläsern geworden dahinvegetieren, abgelenkt durch Olympische Spiele, Karl Lauterbach und seine Gruselgeschichten und die feuchten Träume von Elon Musk, der uns im Zweifelsfall einen Chip implantieren möchte, wenn wir nicht im technokratischen Sinne sauber ticken?

    Die kalte Wissenschaft, wie sie sich in dieser Coronakrise von ihrer gruseligsten Seite gezeigt hat, weil sie das Menschsein sozusagen auf ein Testergebnis reduziert hat, müssen wir wieder mit Enthusiasmus erfüllen. Wir müssen wieder mit jeder Faser unseres Seins spüren, dass wir als Mensch mit dem Tier, der Pflanze, dem Stein, mit den Elementen – mit dem Kosmos – eins sind. Das, was jedem Einzelnen von uns geschieht, geschieht allen und allem. Das Leben ist viel mehr als nur unsere persönliche Angelegenheit. Das Leben, auch das unsere, ist eine Angelegenheit des ganzen Planeten. Wir sollten uns schnellstens daran erinnern, dass alles, was wir begehren und wollen, durchdringen müssen mit unseren Gedanken an die Freiheit. Dann können wir unser Wollen auf Basis unserer freiheitlichen Gedanken fruchtbar in eine von Liebe geprägte Gemeinschaft gießen.

    Prioritäten hinterfragen

    Den Menschen ist eine wirklich soziale Ordnung zunächst eher unangenehm, denn sie müssen eigene Prioritäten hinterfragen, bisweilen Verzicht üben und Güte leben. Sie müssen den kategorischen Imperativ einer überregulierten Gesellschaft ersetzen durch ein echtes Miteinander, das gemeinsam um neue Formen des Zusammenlebens ringt, was die Schere zwischen Arm und Reich wieder zusammenklappen lässt. Wir dürfen wieder lernen, unsere Individualität zu entdecken, weil sie sich nicht irgendwelchen Modediktaten oder der kollektiven Angst unterordnet. Wir dürfen entdecken, was es bedeutet, das Moralische naturgesetzlich und die Naturgesetze moralisch zu werten.

    Gelingt uns das, werden wir die große Brücke schlagen können zwischen einer moralischen Weltanschauung und einer kalten, rein naturwissenschaftlichen. Die Bausteine dieser Brücke sind aus Liebe gemacht. Diese Brücke führt uns an neue Ufer und dort in eine Welt, in der der Begriff Menschheitsfamilie mehr ist als eine vage Sehnsucht einiger weniger, die wie Leuchttürme mutig versuchen, Orientierung zu geben. Der Vollmond weist uns darauf hin, wie es geht: Mutig, selbstbewusst und revolutionär.

    YouTube

    Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
    Mehr erfahren

    Video laden

    Wofür ist die zeit reif?

    Was sagen dir die Sterne?

    Vollmond am 18. Januar 2022

    Vollmond am 18. Januar 2022

    Integrität und Werte

    Wir sind im Jupiterjahr 2022 angekommen, für das ich dir und den deinen das Allerbeste wünsche. Meine Weihnachtspause, in der ich eine wunderbare Rauhnächtebegleitung anbieten durfte, ist zu Ende und ich starte gemeinsam mit euch in ein spannendes neues Jahr, was mit vielen – vermutlich auch weitreichenden – Veränderungen aufwarten wird. Heute nehmen wir uns den Vollmond am 18. Januar im Krebs vor, dessen astrologische Signatur von uns viel Gleichmut fordert und das Vertrauen, dass alles Sinn ergibt, auch wenn wir den im Moment nicht erkennen.

    Wie immer im Leben, wird auch 2022 von guten und eher ungünstigen Momenten geprägt sein. So wird es in diesem Jupiterjahr zahlreiche Ereignisse geben, in denen wir eine neue Perspektive auf das Leben lernen dürfen. Die Sterne sagen uns nichts über Gut oder Schlecht. Sie bereiten uns nur auf Potenziale vor, die wir ergreifen können, wenn wir das wollen und das Bewusstsein darüber haben.

    Flüchtlingskrise

    2015 hatten wir das letzte Jupiterjahr, indem wir die große Flüchtlingskrise erlebten und das schreckliche Attentat in Paris auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“. 2008 war ebenfalls ein Jupiterjahr mit der Wahl von Barack Obama als erster schwarzer Präsident der USA. 2001 war es George W. Bush und es fielen die Twin-Towers in New York – ein Ereignis, was nachhaltig unsere Welt veränderte – ebenso wie 1945 als in diesem Jupiterjahr der 2. Weltkrieg zu Ende ging.

    Jupiter hat also eine große Signatur, mag lieber klotzen statt kleckern und so dürfen wir gespannt sein, welche Ergebnisse er in den kommenden 12 Monaten einfährt. Die Performance dürfte mit dem Zeichenwechsel des Mondknotens am 19. Januar in den Stier steil beginnen. Der Aspekt wird in den folgenden rund 18 Monaten unsere Werte in den Fokus rücken. Das sind die ganz irdischen, also auch unser Geld, aber unsere geistigen und moralischen Werte sind ebenso auf dem Prüfstand.

    Immer etwas Schicksalhaftes

    Der Mondknoten hat immer etwas Schicksalhaftes. Die zukunftsweisende Achse zwischen Stier und Skorpion mit dem absteigenden Mondknoten möchte, dass wir uns mit der durch die Sinne fassbaren Welt einerseits und dem Verborgenen, Tiefgründigen andererseits auseinandersetzen. Berührt werden die Themen Sicherheit, Werte und Wandel, Eigenständigkeit und Abhängigkeit, Besitzen und Kontrollieren. Wir stehen zwischen nüchterner Sachlichkeit und intensivem emotionalen Engagement und dürfen zwischen diesen beiden Polen unsere Balance finden.

    Das heißt, wir sind aufgefordert, mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein kritisch in die Welt zu schauen und immer wieder die Ereignisse mit unserem Wertebewusstsein abzugleichen. Fragen wir uns bitte immer auch: Was hat das Getöse da draußen noch mit Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zu tun und welche Aufgabe habe ich zu erfüllen, um diese Werte für nachfolgende Generationen zu erhalten? Antworten liefert dir neben einer engagierten Selbstreflektion auch dein Horoskop, das ich dir gern erstelle und deute.

    Als Jupiterkind kann ich diese Zeitqualität natürlich nicht ungenutzt lassen. So werde ich diese wichtige Frage, was ich denn tue, um unsere Werte zu erhalten, auch mit neuen Formaten beantworten. Mit denen werde ich pünktlich zum neuen astrologischen Jahr, also zum Widder-Ingress starten. Was auf diesem Kanal bleibt, sind die beiden Podcasts zu Voll- und Neumond, soviel sei verraten, aber es gibt dann auch tiefere spirituelle Themen und solche, in denen das neue Wir ein echtes Gesicht bekommt. Mein astrologisches Beratungsangebot gibt es natürlich auch weiterhin in gewohnter Qualität.

    Jupiter ist kurz vor dem Jahreswechsel im Tierkreiszeichen Fische angekommen. Er stärkt dort unseren Glauben an eine allumfassende Einheit und unsere Bereitschaft, uns auf Sinnfragen einzulassen. Das bedeutet jedoch leider nicht automatisch, dass wir sie auch klar beantworten wollen oder können. Ganz im Gegenteil. Wir neigen dazu, unsere Ansichten und Meinungen immer wieder neu anzupassen und erstreben Expansion und Wachstum eher durch passives Sein als durch gezielte Tatkraft. Ob das auf Dauer klug ist? Das Schicksal prüft uns. Darum mein Rat: Bleibe wachsam! Lass dir keinen Sand in die Augen streuen! Ich möchte nicht zu einer Kultur des Misstrauens aufrufen, mahne aber, den gesunden Menschenverstand unbedingt wach zu halten!

    Vollends erleuchtete Lichtbringer?

    Im April bildet Jupiter mit Neptun eine Konjunktion, die von manchen Esoterikern gefeiert wird, als wären wir mit diesem Moment alle fähig, als vollends erleuchtete Lichtbringer über das Wasser zu gehen. Ich sehe das eher pragmatischer. Jupiter ist heute Herrscher des Schützen, der nach Wissen, Tiefgang und Weisheit strebt. Kommt er in den Fischen mit Neptun zusammen, trifft Feuer auf Wasser – das gibt, so zeigt es sich im echten Leben immer wieder – z.B. beim Kochen – heißen Dampf. Steht diese Konjunktion also tatsächlich für die große Erleuchtung oder doch eher für die große Enttäuschung dank umfänglicher Vernebelung?

    Ich denke es wird eher Letzteres werden, denn in den darauffolgenden Monaten stehen die Zeichen auf Sturm und der braust gewiss nicht nur im Wasserglas auf. Ende Juli sollte der Dampf im Kessel so hoch sein, dass sogar eine Revolution im großen Stil nicht unwahrscheinlich ist. Bleiben wir also wachsam und üben wir uns darin, die Zeichen der Gegenwart im Rahmen unserer Lebenswirklichkeit vorauszudenken.

    Seelische Muster werden bewusst

    Venus ist bis zum 29. Januar rückläufig, was unsere Beziehungen unter die Lupe nimmt, die in diesen Tagen nicht ganz einfach sind. Einerseits wünschen wir uns mehr Nähe, andererseits haben wir eine ungewisse Angst davor. Möglicherweise sind wir, ohne dass wir es wollen, zeitweise sehr zurückhaltend, wenn nicht sogar abweisend. Unsere seelischen “Muster” werden uns vielleicht bewusst, die wie “Computerprogramme” im Hintergrund ablaufen und es uns möglicherweise erschweren, zwischenmenschliche Beziehungen auf eine erfüllende Art und Weise zu gestalten und zu leben. Die Rückläufigkeit von Venus kann aber auch unseren Besitz und unsere Wertvorstellungen betreffen. Möglicherweise fällt es uns schwer, unseren eigenen Wert zu sehen, und wir kommen uns manchmal minderwertig vor.

    Merkur im Wassermann wird ab dem 14. Januar rückläufig und bleibt es bis zum 4. Februar. Das bedeutet, dass die Kommunikation nicht sonderlich verlässliche Verabredungen zum Ergebnis hat. Auch die Wirtschaft, insbesondere der Handel, könnte unter Druck stehen, was in Anbetracht der ökonomischen Folgen der Corona-Krise kaum eine zu gewagte Prognose sein sollte. Uranus tut sein Übriges. Im Zusammenspiel mit dem aufsteigenden Mondknoten macht Uranus daraus 2022 eine Schicksalsfrage, die im Sommer am drängendsten auf eine zukunftsweisende Antwort pocht.

    Um 0:48 Uhr gradgenau

    Kommen wir konkret zum Vollmond, der am 18. Januar um 0:48 Uhr gradgenau im Tierkreiszeichen Krebs am Himmel steht. Er beleuchtet dort unser fürsorgliches, phantasievolles Gefühlsleben. Wir reagieren feinfühlig auf Stimmungen und können uns gut in den anderen hineinversetzen. Unsere Entscheidungen treffen wir in diesen Tagen eher aus dem Bauch heraus. An dieser Stelle aktiviert der Mond aber auch die populistischen Einflüsse unserer Gesellschaft.

    Cäsar im alten Rom hat noch gewusst, dass man einem Volk nur Brot und Spiele geben muss, um sein Wohlwollen zu erhalten. Uns wird heute sowohl das geistige Brot als auch Spiele, also Kultur und Freizeitgestaltung, wie Speck vor die Nase gehalten, an den wir nur kommen, wenn wir uns impfen lassen. Früher hieß das noch Nötigung und wurde mit einem faschistischen Regierungsstil gleichgesetzt. Heute ist das Staatsprogramm und wird von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung sogar begrüßt.

    Es bleibt einem die Spucke weg

    Da der Mond eine Opposition mit Pluto bildet, geht es deutlich um Machtfragen, es geht um alles oder nichts. Schwere Lasten sind von uns Bürgern zu schultern, was Finanzminister Christian Lindner bereits geschmeidig durch eine neue Corona-Steuer angekündigt hat. Zugleich hat die Neuverschuldung unseres Landes mit 100 Milliarden eine Höhe erreicht, dass einem die Spucke wegbleibt. Möglich ist das, weil die Regierung noch einmal von der Notfalloption der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse Gebrauch macht. Diese lässt in außergewöhnlichen Krisen höhere Schulden als gewöhnlich zu. Wie praktisch, dass Variante Omikron so fröhlich auf dem Vormarsch ist, dass Karl Lauterbach im Fernsehen gramerfüllt befürchtet, dass die Durchseuchung der Bevölkerung schneller erreicht sei als das Impfziel.

    Die Menschen merken zunehmend, es geht nun wirklich ans Eingemachte. Das erkennen nicht nur die rund 20 Millionen Ungeimpften, sondern auch jene, die sich bislang dem Willen der Regierenden gebeugt haben. Diese spüren das hautnah nicht nur durch gesundheitliche Probleme, die statistisch für beängstigende Peaks sorgen, was die Herz- und Kreislauferkrankungen angeht oder auch die dramatische Schwächung der individuellen Immunsysteme. Sie merken die Corona-Konsequenzen auch in ihrem Portemonnaie. Rasant steigende Preise insbesondere bei den Strom- und Heizungskosten aber auch bei den Produkten des alltäglichen Lebens, treiben so manchem Familienoberhaupt die Kummerfalten ins Gesicht.

    Viel Bewegung und frische Luft

    Viele empörte Bürger verschaffen sich inzwischen zu Tausenden bei immer beliebter werdenden Spaziergängen Luft. In der gesamten Republik nutzen die Menschen diese neue Form des Miteinanders, das kollektive Gehen, um ein Zeichen gegen den schieren Corona-Wahnsinn zu setzen. Was für eine gesunde Entwicklung für Leib, Leben und Gesellschaft! Unserer Regierung bleibt dieser für sie gefährliche Trend natürlich nicht verborgen. Denn überraschenderweise berichten sogar die Tageszeitungen davon. Für diesen neuen Trend steht auch die Konjunktion von Sonne und Pluto, die darauf hindeutet, dass der Widerstand gegen Autoritäten an der Zeit ist. Der Aspekt steht aber auch für Ehrgeiz und Rücksichtslosigkeit und es bleibt die spannende Frage, ob sich bis zum Vollmond noch mehr Politiker wie Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron demaskieren und ganz offen kommunizieren, dass es vornehmlich darum geht, den Ungeimpften den letzten Nerv zu rauben.

    Merkur in Konjunktion zu Saturn erhöht die Fähigkeit, sich klar zu äußern und Informationen kritisch zu prüfen. Wir erfassen auch komplizierte Gedankengänge leicht und schnell. Kreative und ausgefallene Ideen sprudeln nur so und wir haben die Fähigkeit, Dinge und Situationen aus Distanz zu überblicken, um blitzartig Zusammenhänge zu erkennen. Wir sehnen uns nicht nur nach neuen Horizonten, wir streben sie an und scheuen dabei nicht mal vor extremen Standpunkten zurück. Dabei steigt das Tempo, denn Uranus triggert mit seinem Quadrat zu Saturn, das uns bis in den Herbst hinein mehr oder weniger erhalten bleibt, unsere Ungeduld. Ganz ohne Provokationen wird dieser Vollmond also kaum auskommen. Dieser Druck wird auch auf der Regierungsbank zu spüren sein.

    Liebe, das Schöne und Kulturelle

    Venus im Trigon zu Uranus bringt die Lebensfreude, die Liebe, das Schöne und Kulturelle in unser Bewusstsein. Was ist daraus inzwischen geworden? Es ist an der Zeit, sich auch dafür stark zu machen, denn diese Lebensfelder sind der eigentliche Acker unseres Seins. Vielleicht stimmen all die arbeitslosen Künstlerinnen und Künstler einfach mal lautstark und bestens inszeniert den Gefangenenchor aus der Oper Nabucco an? Nicht nur Guiseppe Verdi, der berühmt wurde für seine revolutionären Opern, würde das freuen.

    Mars im Quadrat zu Neptun stellt uns in das Spannungsfeld zwischen Durchsetzung und Einfühlungsvermögen. Wir sind entweder extrem egoistisch oder überspitzt selbstlos. Wir glauben, alles sei besser als Schwäche zu zeigen und kompensieren das mit extremer Härte. Oder wir sagen zu allem Ja und Amen und stimmen für Karl Lauterbach ein Halleluja an. Für welche Variante entscheidest du dich?

    Der große kosmische Plan

    Ich, ihr werdet es ahnen, werde das Halleluja erst dann anstimmen, wenn Karl Lauterbach nichts mehr zu sagen hat in diesem Land. Bis dahin wünsche ich mir, dass wir uns immer und überall bewusstwerden: Der große kosmische Plan sieht vor, dass wir die Freiheit erringen und die Liebe lernen. Damit sind keine pubertären Träume gemeint. Vielmehr geht es darum, unser Potenzial als geistige Wesen nicht in den angsterfüllten Niederungen unseres Seins versumpfen zu lassen. Vielmehr meine ich damit, dass es Zeit ist, unsere wahre Gestalt zu entdecken als Schöpfer und Gestalter unseres Schicksals. Nutzen wir unsere Fähigkeiten als geistige Wesen und kommen wir in die Tat, in dem wir zum Beispiel auf dem nächsten Spaziergang gemeinsam einen Schritt nach dem anderen machen in eine wunderbare Zukunft voller Möglichkeiten der Potenzialentfaltung.

    YouTube

    Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
    Mehr erfahren

    Video laden

    Lebensaufgabe

    Jahresprognose

    Kinderhoroskop

    Partnerhoroskop

    Wofür ist die zeit reif?

    Was sagen dir die Sterne?

    Vollmond am 19.12.2021

    Vollmond am 19.12.2021

    Vollmond 19.12.2021

    Gottvertrauen und Tatkraft

    Der Vollmond im Tierkreiszeichen Zwillinge reflektiert die Sonne, das Zentralgestirn, das Wirken unseres Staates. Kanzler Olaf Scholz ist endlich vereidigt und setzt das Narrativ seiner Vorgängerin unverändert fort. In Sachen Corona bleibt alles beim Alten – nein, nicht ganz. Getreu dem Motto: Schlimmer geht immer, hat sich Karl Lauterbach das Gesundheitsministerium gesichert und wird dort schnell feststellen, dass dieser Stuhl zwar nicht so bequem ist, wie die Sesselchen bei Late Night Talker Markus Lanz, aber dafür um so lukrativer.

    Annalena Baerbock hat bereits vor Amtsantritt als Außenministerin China vor den Kopf gestoßen, was Altkanzler Gerhard Schröder zum Anlass nahm, diese Personalentscheidung scharf und medienwirksam zu kritisieren. Angela Merkel hat endlich ihr politisches Zuhause gefunden und das ehemalige Büro von Margit Honecker bezogen. Wenn sie jetzt am ganzen Leib zittert, dann vermutlich deshalb, weil ihr die alten Genossen sozialistischer Couleur wohlig durch die Glieder geistern.

    Keine Geduld mehr

    Weltweit haben die Menschen keine Geduld mehr. Die Mär von der tödlichsten Pandemie aller Zeiten trifft bei immer mehr Menschen nicht nur auf Widerstand, sondern treibt diese auch protestierend auf die Straße. Wenn man sich nicht von den staatnahen Medien einlullen lässt, wird schnell klar, das politische Unruhen und bürgerkriegsähnliche Zustände inzwischen in vielen Städten der Welt zum Alltag gehören. Die Cowboyqualitäten der Schütze-Zeit sorgen dafür, dass sich viele wache Menschen für die innere Mission ihres Lebens einsetzen. Dabei spielt das Ideal der Freiheit eine tragende Rolle, deren Fahnen Abertausende protestierend durch die Straßen tragen. Spürbar wird diese Zeitqualität durch das Bedürfnis, nach Weite und dem Ablegen von Begrenzungen. Der Mond in den Zwillingen sucht die Befriedigung seiner Wünsche nach Mobilität und Kommunikation.

    Der Kontakt mit anderen Menschen ist uns wichtig und gibt uns ein Gefühl von Lebendigkeit. Wenn wir über die Emotionen sprechen können, die uns zutiefst bewegen, fühlen wir uns verstanden und geborgen. Problematisch wird es dann, wenn wir nicht auf Gehör stoßen. Probleme und Konflikte versuchen wir in diesen Tagen mit dem Verstand zu lösen, was eine Eskalation der angespannten Gemengelage hoffentlich zu vermeiden hilft. Die Erkenntnis und innere Haltung, dass durch Nachdenken aus jeder Situation ein Ausweg gefunden werden kann, erreicht hoffentlich viele Menschen. Denn das Sextil von Sonne und Jupiter sorgt für viel Selbstbewusstsein – insbesondere auf der Regierungsbank.

    Vertrauen in das ewig Gute

    Jupiter und Mond verbindet ein Trigon, was uns die Fähigkeit verleiht, im richtigen Moment das richtige zu sagen. Wir vertrauen dem ewig Guten. Merkur in Steinbock zeigt an, dass wir mit vielen Regeln konfrontiert werden, die den Handel und das Reisen betreffen. Er fördert dort unser gründliches, klares, sachliches und zielgerichtetes Denken. Wir denken nach, bevor wir den Mund aufmachen, und können klug argumentieren. Mit Uranus bildet er ein Trigon, was darauf hindeutet, dass wir dabei nicht auf der langen Leitung stehen. Wir haben einen Sinn für den Zeitgeist. Gedanklich erfassen wir Dinge und Situationen, überblicken Zusammenhänge und erkennen, welche verborgen bleiben. Was wir sagen, ist klar und unmissverständlich und nimmt keine falschen Rücksichten.

    Da Venus ebenfalls im Steinbock steht, sind unsere Umgangsformen eher zurückhaltend und kühl. Uns ist Verantwortung wichtig und ein geregeltes Zusammenleben. Traditionell richtet Venus im Steinbock unser Empfinden und Verhandlungen gegenüber Partnern nach festen Regeln aus. Belohnungen stehen nur dem Erfolgreichen zu. Der gute Wille allein reicht nicht. Sie bildet mit Pluto eine Konjunktion, die uns dank ihrer Rückläufigkeit bis in den Januar hinein erhalten bleibt. Der Aspekt steht für einen neuen Zyklus der Auseinandersetzung mit Tabuthemen, Machtgelüsten, der Tendenz zur Kontrolle. Es gilt das Motto: Wer zahlt, schafft an, wer zahlt hat Macht. Ich bin mir sicher, dass die Tatsache, dass das Volk zahlt bei den Menschen auch trotz dieses erkenntnisspendenden Transits immer noch nicht ankommt. Und wenn doch: Hat es dann endlich auch Konsequenzen?

    Tiefgreifender Wandel in den Beziehungen

    Zugleich bieten uns Venus und Pluto das Potenzial in unseren Beziehungen einen tiefgreifenden Wandel zu erleben. Der eine oder andere Partner ist der stärkere, ein Kräftegleichgewicht mit gegenseitigem Vertrauen ist schwer zu erreichen. Eine andere Möglichkeit für die plutonische Intensität ist eine sehr nahe Beziehung mit tiefen Gefühlen. Dazu müssen das Kontrollbedürfnis und die Zurückhaltung abgebaut werden. Beide bilden ein Quincunx zum Mond. Das kann bedeuten, dass wir uns danach sehnen, dass die Parameter, nach denen aktuell die Regierungsentscheidungen getroffen werden, überdacht und neuen Erkenntnissen, die ja – sogar wissenschaftlich belegt – längst da sind, weichen.

    Mars steht an diesem Vollmond im Schützen und bildet mit dem absteigenden Mondknoten eine Konjunktion. Dieser Aspekt erinnert uns daran, dass Durchsetzung und Aggressionen für uns wichtige und auf seltsame Art vertraute Themen sind. Immer wieder stoßen wir auf Situationen, in denen wir damit konfrontiert werden. Sei es, dass wir zu draufgängerisch sind und von der Umwelt gebremst werden oder dass wir uns wehrlos und ausgeliefert fühlen. Wir spüren, dass der jetzige Zustand in diesem Land auch die Folge davon ist, dass wir in der Vergangenheit „die da oben“ haben einfach machen lassen. Wer hat schon aktiv die Rolle des Demokraten mit Leben gefüllt und sich verantwortungsbewusst über die Gestaltungsansätze unseres Gemeinwohls Gedanken gemacht?

    Den Hintern vom Sofa hochkriegen

    Wir erkennen vielleicht, dass wir besser viel eher mal den Hintern vom Sofa gehoben hätten, um unserer Wut und unserem Ärger gegenüber unseren Volksvertretern Ausdruck zu verleihen. Oder unsere Vorstellungen und Ideen in die Gestaltungsprozesse dieses Landes eingebracht hätten. Wie sagte es Peer Steinbrück einst so treffend: Hätte, hätte Fahrradkette… All das ist nicht passiert. Vielmehr hat sich ein erhebliches Maß an unterdrücktem Zorn angesammelt, das nun einem Pulverfass gleicht. Es dürfte schwer fallen seine Sprengraft konstruktiv zu dosieren. Entweder “explodieren” wir oder bleiben in unserem inneren Behälter, weil das Pulver längst zu feucht und modrig geworden ist, um sich noch für irgendwas zu entzünden.

    Diese geschwächte Tatkraft kann den ein oder anderen zuweilen an den Rand einer depressiven Stimmung führen. Die vollen Praxen von Psychologen und einschlägige Psychiatrischen Kliniken sind ein erschreckendes Indiz dafür, wie zersetzt der Volksgeist inzwischen ist. Besonders beklemmend finde ich dabei, dass der Anteil von Kindern und Jugendlichen besonders hoch ist. Um sich von all den bisweilen schizophrenen Einschränkungen zu befreien, wäre eine Aktivierung unseres Wunsches nach Würde, Selbstbestimmung, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit hilfreich. Je aktiver und tatkräftiger wir unsere Energie für diese Werte einsetzen, desto lebendiger fühlen wir uns.

    Meinungen und Idealvorstellungen

    Jupiter im Quadrat zur Mondknotenachse warnt uns davon, dass eine übermäßige Sinnsuche am Ziel vorbeiführen könnte. Eigene Meinungen und Idealvorstellungen können sich wie Hindernisse auf unseren Weg stellen. Vielleicht suchen wir am falschen Ort nach Sinn, verherrlichen Ideale, die uns letztlich in Sackgassen führen, oder sind sehr mit einem geistigen oder materiellen Wachstum beschäftigt und verlieren darüber das eigentliche Ziel aus den Augen. In diesem Fall gilt es immer wieder, sich innerlich einen Schups zu geben und sich an die eigentliche Aufgabe zu erinnern, was jetzt sinnvollerweise zunächst zu tun ist: Meiner Meinung nach ist es dringend angeraten, sich über die künftigen Gestaltungsrahmen unserer Republik Gedanken zu machen.

    Wie lassen sich der Volksgeist und -wille besser in die Entscheidungsprozesse der Parlamente integrieren? Wie kann verhindert werden, dass wir den Machtorgien einige weniger ausgeliefert sind und von den Lobbyisten am Gängelband gehalten werden? Welche Kontrollorgane müssen reaktiviert und neu geschaffen werden, damit Amtsmissbrauch, eine falsche Beeinflussung durch die Wirtschaft auf die politischen Entscheidungen unterbunden wird? Rudolf Steiner hat zur Lösung all dieser Fragen und Herausforderungen die Soziale Dreigliederung zu Papier gebracht. Ob diese je eine Chance hat angesichts der Übergriffigkeit des finanziell-digitalen Unternehmenskomplexes, der die Regierungen dieser Welt wie Marionetten für den eigenen Vorteil nutzt? Recht und Gerechtigkeit sind Fremdworte geworden. Tragisch wird das ersichtlich an der Auslieferung von Julian Assange, noch schlimmer an der Tatsache, dass die Hungerkatastrophe, die durch die Pandemie ausgelöst wurde, kaum bis gar keine Beachtung findet.

    Die eigene Individualität finden

    Das Quadrat von Saturn und Uranus, das Weihnachten gradgenau ist und bis in den Spätsommer 2022 auf uns wirken wird, verdeutlicht dramatisch, wie sehr die aktuellen Ereignisse Traditionen und bekannte gesellschaftliche Prinzipien über den Haufen geworfen werden. Der Aspekt steht für die kosmische Aufforderung, innerhalb des gesellschaftlichen Rahmens zur eigenen Individualität zu finden. Wer willst Du sein? Wer bist Du überhaupt? Rudolf Steiner gab uns Hinweise, wo wir Antworten finden: „Selbsterkenntnis wurzelt in Welterkenntnis; Welterkenntnis sprießt aus Selbsterkenntnis!“ Womit fängt man da an?

    Angeraten ist, so liest man es bei den Waisen dieser Welt, nicht über alles gleich ein Urteil zu fällen, sondern die Ereignisse zunächst einfach zu charakterisieren. Wir dürfen uns bewusst machen, dass wir nur in diesem Augenblick die Dinge so erleben und sehen – das kann in einem weiteren Moment schon wieder ganz anders sein. Mit einem Urteil über Dinge oder Ereignisse begrenzen wir unsere Erfahrung, denn damit nehmen wir uns die Möglichkeit, den Entwicklungsprozess, in dem wir uns gerade befinden, nicht zur Gänze wahrzunehmen. Wir können ihn mit anderen Worten nicht wirklich erkennen und damit nicht verstehen.

    Erfahrung ist nicht das Ergebnis

    Eine emotionale Reaktion auf eine Erfahrung ist nicht deren tatsächliches Ende, ihr Ergebnis. Sie ist lediglich das, was wir in dieser momentanen Situation daraus machen. Wir berauben uns durch ein Urteil der kostbaren Möglichkeit, mit Abstand und unvoreingenommen die momentane Erfahrung zu betrachten und auch unsere Reaktion darauf. Wir erfahren nämlich dadurch sehr viel über uns selbst. Würden wir urteilsfrei zunächst nur beobachten, was geschieht, könnten wir die Ereignisse wirklich verstehen und in unser Wesen integrieren.

    Schaffst wir das nicht, bleibt die Erfahrung bestehen und weiterhin wirksam. Das ist der Grund, warum sich Erfahrungen scheinbar ständig wiederholen. Wir erleben dann, dass wir immer wieder mit ganz ähnlichen Erfahrungen konfrontiert werden. In all dies ist der schöpferische Gedanke eingewoben, dass in der Erfahrung eine Absicht liegt. Erfahrung ist Konsequenz, Erfahrung ist karmisch, aber Erfahrung ist auch zweckbestimmt. Die persönliche Herausforderung bei einer Erfahrung liegt darin, kein voreiliges Urteil zu fällen und sie nicht abzulehnen.

    Ereignisse können sehr weh tun

    Ich weiß, das ist nicht einfach, denn oftmals tun die Ereignisse sehr weh! Das ist deshalb so, weil wir es selbst sind, die aus ihnen etwas machen, was weh tut. Damit wird die Erfahrung zu etwas, womit wir nicht länger umgehen wollen, wir lehnen die Erfahrung ab. Erweiterst du dein Bewusstsein über den Sinn und Zweck von Erfahrungen, die letztendlich ein Lernen deiner Seele ermöglichen, wird der Umgang mit Erfahrungen im Sinne der Schöpfung wahrhaftiger.

    Eine Veränderung deiner Erfahrungsmuster geschieht nur als natürliche Folge von Verstehen. Denn nur dann entwickelst du dich auf eine neue Ebene. Gepaart mit dem Lernen und Verstehen geschieht Wachstum, geschieht persönliche Entwicklung, die belohnt wird mit viel Mitgefühl und Liebe. Diese Gefühle können sehr intensiv sein und weisen dich darauf hin, dass deine Seele für eine neue „Bewegung“ bereit ist.

    Wir neigen dazu, zu leiden

    Das Quadrat von Chiron und Merkur erleichtert uns diese Lernkurve nicht gerade, denn wir neigen dazu darunter zu leiden, dass wir scheinbar zu wenig wissen, nicht schnell genug lernen können, was wir lernen wollen. Wir fühlen uns missverstanden und befürchten vielleicht sogar ausgelacht zu werden. Das Trigon von Chiron und Mars erleichtert uns immerhin unser Verständnis, dass auf unsere Handlungen Rückschläge erfolgen können. Wir erkennen die Schwächen unseres Tuns und können diese besser annehmen als sonst. Dadurch sind wir auch eher in der Lage, Andere zum Handeln zu ermutigen.

    Das Trigon von Chiron und Saturn macht uns empfindlich gegenüber Grenzen und Strukturen, die wir am liebsten verlassen möchten. Wir fühlen uns verunsichert, weil nichts mehr gültig zu sein scheint, was wir bislang so selbstverständlich angenommen haben. Gelingt es uns darüber nicht ins Jammern und Hadern zu geraten, erkennen wir vielleicht sogar das Licht in all der Dunkelheit. Denn wir sind aufgefordert Alternativen zu entwickeln, die Ursachen zu analysieren, die Erkenntnisse daraus anzunehmen und für das Neue zu wandeln. Die Gestaltung eines neuen Wir und einer neuen Zeit gelingt nur dann, wenn wir das Alte erkennen, verstehen, annehmen und dadurch verabschieden und wandeln können. Das ist in Anbetracht des weltweiten Dilemmas, in dem wir uns scheinbar befinden eine gewaltige Aufgabe.

    Wir müssen nicht die ganze Welt wandeln

    Daher tut es Not, sich daran zu erinnern, dass wir als Einzelwesen nicht die ganze Welt transformieren müssen. Es reicht, wenn wir uns unseres eigentlichen Wesens bewusst werden, selbstbewusst sind. Das wir das eher ernst, fast schwermütig oder melancholisch tun, deutet das Trigon von Saturn und Lilith an. Leere Normen und Prinzipien sind in diesen Tagen nicht unsere Sache. Stattdessen suchen wir nach dem „wahren Kern“. Wie gelingt das am besten? Indem wir uns daran erinnern, dass wir nicht alleine sind. Rudolf Steiner weist uns darauf hin:

    “Es gehört zu dem, was wir in dieser Zeit lernen müssen: Aus reinem Vertrauen leben, ohne jede Daseinssicherung, aus dem Vertrauen in die immer gegenwärtige Hilfe der geistigen Welt. Wahrhaftig, anders geht es heute nicht, wenn der Mut nicht sinken soll.”

    Die Luftepoche und das Denken

    Wir sind am Anfang der Luftepoche, die vor fast einem Jahr mit der Jupiter Saturn Konjunktion ihren Anfang nahm. Die Stürme des Lebens haben so einiges aufgewirbelt und über den Haufen geworfen. Haben wir schon erkannt warum? Das Element Luft steht in der Astrologie für das Denken. Steiner hat mit seinem großen Werk, der Philosophie der Freiheit,  uns eindrücklich verklickern wollen, dass die Freiheit des Einzelnen nur durch das Denken zu erringen ist. Das Denken, das zur Freiheit führt, ist nicht das unseres kleinen Egoverstandes, was uns mit seinem Dauergeplapper in Atem hält. Es ist das höhere Denken, das durchpulst wird durch unseren Geist.

    Mit diesem sind wir nicht automatisch verbunden, sondern müssen ihn in aller Demut aufsuchen. Das geschieht in der Meditation, in der Stille, in der Natur, beim Laufen oder Bügeln – bei allem, was uns zum inneren Innehalten im Sinne des Dauergeplappers bringt. In der Mitte der Stille finden wir die Verbindung zu unserem Geist, der so viel mehr weiß als unser kleiner Verstand. Was wir dort ebenfalls staunend erkennen könnten: Wir sind nicht allein mit unserem Geist, sondern eingebettet in eine ganze Welt, die geistige Welt. Hast du eine Vorstellung davon, was das sein soll und wer dort beheimatet ist? Es ist kein Drama, wenn du das nicht weißt, denn es wird schon so lange nicht mehr gelehrt, denn dieses Wissen, würde unserer Schöpferkraft eine ganz andere Dimension geben. Das ist nicht im Sinne der Mächtigen, denn wir würde unsere Schöpferkraft ganz anders nutzen können…

    Die geistige Welt – was ist das?

    All jenen, die zwar eine diffuse Vorstellung davon haben, was die geistige Welt ist und genauer wissen wollen, wen sie dort anrufen können, biete ich in den vor uns liegenden Raunächten eine tägliche Newsletterbegleitung. Ich stelle darin die Engel vor, denn davon gibt es viele und ganz unterschiedliche. Das schöne: Wenn wir sie kennen, können wir sie gezielt um Hilfe bitten. Damit sind wir kein bisschen lästig, denn sie warten förmlich darauf. Dadurch, dass kaum noch ein Mensch von ihnen als Wirkungskräfte weiß, sind sie deutlich unterfordert. Von sich aus dürfen sie nicht in das irdische Geschehen eingreifen, da die Menschen von den Göttern die Freiheit geschenkt bekommen haben.

    Dass wir alle einen eigenen Schutzengel haben, wissen viele noch – aber dann? Ich denke, die Zeit ist reif, die Engel um Hilfe zu bitten – auch für Karl Lauterbach. Denn auch er ist letztendlich nur ein kleines Menschlein mit viel Angst. Je mehr Menschen die Engel anrufen, sie um Hilfe bitten umso schneller bekommen unsere Tugenden, unsere Werte, die Mitmenschlichkeit und letztendlich die Liebe den dringend erforderlichen Aufwind. Im Rahmen meiner Raunachtsbegleitung gebe ich natürlich auch einen monatlichen Ausblick auf das Jahr 2022 und erkläre, welche Bedeutung die Tierkreiszeichen in der geistigen Welt haben. Mehr Infos zu meinem Angebot findest Du auf meiner Webseite. Den Link dorthin habe ich in die Videobeschreibung gepackt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mit mir die Reise in die Welt der Engel antrittst.

    An der Schwelle zum Neuen Jahr

    Der Vollmond am 19. Dezember ist der letzte in diesem Jahr. Zwei Tage später erleben wir die längste Nacht des Jahres und am 24. wird das Christuslicht erneut in diese Welt hineingeboren. Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Jahr, an der wir einen Augenblick innehalten dürfen und zurückschauen. Was war das für ein Jahr! Was hat sich alles verändert! Auch in meinem Leben. Was ich nie für möglich gehalten hätte ist, dass mir einmal tausende Menschen zuhören, dass ich endlich auf meine Weise den Mund aufmache und dem Ruf meines Herzens folge: Der Wahrheit, die Gott sei Dank immer stärker ist als der Irrtum, auf diese Weise zu diesen. Dabei ist mit völlig bewusst, dass auch bei mir wirkt, was Goethe einst so treffend beschrieb: Kenne ich mein Verhältnis zu mir selbst und zur Außenwelt, so heiß’ ich’s Wahrheit. Und so kann jeder seine eigene Wahrheit haben, und es ist doch immer dieselbige.

    Die Hände, so heißt es, sind die Werkzeuge der Engel. Nehmen wir, die sich als Herzensmenschen bekennen, uns bei der Hand. Nutzen wir den Zauberhauch des Weihnachtsfestes und schicken wir gemeinsam ein Zeichen der Liebe in die Welt und in die Weite unseres Kosmos. Zünden wir das Licht an – auch und vor allem in unseren Seelen, damit es wieder heller wird. Ich wünsche dir und deinen Lieben ein glanzvolles, friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest!

    YouTube

    Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
    Mehr erfahren

    Video laden