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Der Kosmos im Rückwärtsgang

Der Kosmos im Rückwärtsgang

Der kosmische Rückwärtsgang – was macht das mit dir?

Zur Zeit sind sieben Planeten rückläufig. Das ist natürlich nicht heliozentrisch, sondern nur geozentrisch so. Das bedeutet, dass die Planeten von der Erde aus betrachtet, eine optische Rückwärtsschleife einlegen. Die Astrologen haben diesen Zeiten seit jeher eine besondere Qualität und Bedeutung zugesprochen. Läuft ein Planet rückläufig, dann finden die Themen, die er repräsentiert, in unserem Inneren statt. Wir setzen uns seelisch mit ihnen auseinander. Zur Zeit sind diese Planeten rückläufig:

Merkur bis zum 2. Oktober 2022
Pluto bis zum 8. Oktober 2022
Saturn bis zum 23. Oktober 2022
Jupiter bis zum 24. November 2022
Neptun bis zum 4. Dezember 2022
Chiron bis zum 23. Dezember 2022
Uranus bis zum 22. Januar 2023

Wir sind dadurch eingeladen, uns innerlich auf die kommenden Weichenstellungen vorzubereiten, die anstehen. Das Alte und das Neue ringen Anfang Oktober mit dem vierten Quadrat zwischen Uranus und Saturn miteinander. Was will bei dir werden und welchen Neuerungen muss das Alte in deinem Leben Platz machen? Merkur intensiviert unsere Denkarbeit und stellt im Tierkreiszeichen Waage die Frage in den Raum: In welchem Lebensbereich brauchst du Balance? Wo ist dein Leben in einer Schieflage und an welcher Stelle musst du Rückgrat zeigen? Pluto bereitet uns auf die große gesellschaftliche Transformation vor, wenn er im März 2023 in das Tierkreiszeichen Wassermann läuft. Hast du die Ordnung deines Lebens den neuen Anforderungen der Zeit schon angepasst?

 Bist du bereit für die neue Zeit?

Was musst du verändern, um bereit zu sein für die neue Zeit? Saturn im Wassermann lässt uns in dem Zusammenhang fragen, was wir loslassen dürfen, was sich in unserem Leben überlebt hat. Er möchte definiert wissen, welche alten Regeln und Gegebenheiten in deinem Leben noch Bestand haben, mit welchen Menschen du dich vernetzen möchtest. Neptun in den Fischen lässt uns innerlich spüren, dass es im Leben um viel mehr geht, als uns das äußere Getöse vermitteln will. Wir dürfen unsere spirituelle Anbindung entdecken und beleben. Chiron im Widder möchte, dass wir die wunden Punkte unseres Willens beleuchten und Uranus lädt uns einmal mehr ein, das Fundament unseres Lebens zu wandeln.

Wir sind stark gefordert in diesen Zeiten. Wir sind Zeugen eines Paradigmenwechsels und dürfen in unserer Mitte den Halt finden, den wir brauchen, um die starken Umwälzungen, die sich auf der Welt Bahn brechen, zu meistern. Wohl dem, der weiß, was das Leben gerade will. Wer das nicht so richtig fassen kann, dem hilft eine astrologische Beratung, denn dein Horoskop gibt eindeutige Hinweise, in welchem Lebensbereich du im Moment die Ärmel hochkrempeln solltest. Mehr dazu erfährst du hier…

Wofür ist deine Zeit reif?

Was sagen dir die Sterne?

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.
Michaeli-Zeit

Michaeli-Zeit

Das Bewusstsein
denkerisch stärken

Wenn ab dem 23. September das Sternzeichen Waage die Zeit regiert, merken viele, dass jetzt das Innenleben wieder mehr in unseren Fokus rückt. Die Abende sind früher dunkel, die ersten Lebkuchen stehen in den Supermarktregalen, wir feiern Erntedank und gedenken am 29. September dem Erzengel Michael.

Astrologisch werden wir mit dem Quadrat von Saturn und Uranus gefordert, das Anfang Oktober fast gradgenau zum vierten Mal einen Spannungsaspekt bildet. Das bedeutet, das Alte geht, was eindrucksvoll mit dem Tod der Queen am 8. September ein Gesicht bekommen hat. Elisabeth II. stand wie sonst keine Persönlichkeit der Gegenwart für die Werte der alten Zeit. Als sich kurz vor ihrem Tod über dem Buckingham-Palast zwei Regenbogen zeigten, war das wie ein grandioser Abschluss einer staatstragenden Epoche.

Schatten von Lady Diana

Die Queen macht Platz für ihren Sohn Charles III. der sich für Umweltschutz, Nachhaltigkeit und eine Modernisierung der Monarchie stark machen will. Besonders beliebt ist er nicht. Dafür sorgte er durch seinen exaltierter Lebensstil. Auch der Schatten von Lady Diana, die in diesem Jahr 25 Jahre tot ist und durch dieses Gedenken mehr als präsent, haben seiner Popularität geschadet. Ich bin gespannt, ob die britische Monarchie unter seinem Zepter Bestand haben wird.

Merkur ist ab dem 10. September für drei Wochen rückläufig und mahnt an, in sich zu prüfen, was noch zu uns und unserem Kenntnisstand passt. Wir dürfen geistig und ganz praktisch in unserem Leben Hausputz machen und uns einmal mehr daran erinnern, dass unser Bewusstsein das Mittel ist, dem Leben auf die Sprünge zu helfen. Wer willst du sein? Was muss verändert werden, damit das Alte gehen kann und das Neue kommen? Nicht nur Merkur, sondern auch Pluto, Saturn, Uranus, Chiron, Neptun und Jupiter sind rückläufig, was darauf hindeutet, dass wir uns wirklich Zeit nehmen sollten, um in unsere Inneres zu schauen. Tun wir das bewusst und berücksichtigen die Zeitqualität, können wir am Ende der Michaelizeit notwendige Entscheidungen treffen und die Weichen unseres Lebens neu stellen.

Klarheiten schaffen

Die Zeitqualität, die auf uns wirkt, wird gespeist, durch die aktuelle astrologische Gemengelage. Hierzu empfehle meinen Podcast zum Vollmond am 10. September. Die vorliegenden Wochen und Monate werden wir gefordert sein, Klarheiten zu schaffen über unser Selbstverständnis, über die Quellen unserer Informationen, über den Wahrheitsgehalt dessen, was uns von den Regierenden erzählt wird, über unsere Werte und unsere Ziele!

Am 23. September tauchen wir ein in die Wirkung des Tierkreiszeichens Waage. Es ist ein kardinales Zeichen, was etwa in Gang bringen möchte. Es repräsentiert die Begegnung von Menschen und ihren Ideen, die Fähigkeit, Kompromisse zu schließen, Ausgewogenheit und Ästhetik. Wir dürfen uns mit der Herbsttagundnachtgleiche vor Augen führen, dass unser Menschsein von einer sozialen Ordnung abhängen wird und von unserer Fähigkeit, mit anderen Menschen zusammenzuwirken. Wir dürfen einseitige Betrachtungsweisen überwinden, uns der Gerechtigkeit widmen und an harmonischen Gemeinschaften bauen, die von einem fairen Miteinander geprägt werden.

Gedanken- und Ideenwelt

Die Waage ist ein Luftzeichen und hat daher viel mit unserem Denken zu tun. Unsere Gedanken- und Ideenwelt darf lebendig werden. Wir sollten neue Vorstellungsinhalte entwickeln von uns selbst und der Welt, in der wir leben wollen. Wir dürfen uns bewusst werden, dass wir mit unserem Denken die Inhalte vorwegnehmen, die sich uns dann im Außen zeigen werden – ob uns das nun bewusst ist oder nicht.

Für alle, die sich nicht blindlings in diesen Veränderungsprozess begeben möchten und ihrem Denken etwas frischen Wind gönnen wollen, biete ab dem 15. September einen sechswöchigen Online-Kurs an. Wer ein „Besserdenker“ werden will, wird in den wöchentlich stattfindenden Zoommeetings nicht nur viel über den laufenden Uranus erfahren, sondern auch erfahren, in welchem Lebensbereich der Planet der Veränderung ganz individuell wirkt. Wir heben den Vorhang der Erkenntnis und bereiten die Bühne für bewusstes Denken, Gedankenkontrolle und Seelenhygiene. Der Kurs widmet sich auch den kosmischen Gesetzen und führt dich ein in die Kunst, das Leben aktiv und bewusst zu gestalten.

Orientierung im Dschungel des Lebens

Nicht nur die Astrologie mit ihren fantastischen Hinweisen schenkt uns Orientierung durch den Dschungel des Lebens. Aber auch der Jahresrhythmus schenkt uns Orientierung. Damit wären wir beim Thema Michaeli, dem ich heute nicht ohne Grund Raum geben möchte. Michaeli ist dem gleichnamigen Erzengel gewidmet, der die kommenden Wochen regiert, bis er Weihnachten von Erzengel Gabriel abgelöst wird. Wer ist Erzengel Michael und was dürfen wir uns durch ihn in Erinnerung rufen?

„Wer ist wie Gott?“

Michael – dieser Name steht übersetzt für die gewichtige Frage „Wer ist wie Gott?“ Die Hebräer übersetzten den Namen mit „Gottschauer“. Was muss das für ein Wesen sein, das so einen bedeutungsvollen Namen trägt und dessen Wirken wir am 29. September feiern?

Michael ist der vierte der vier führenden Erzengel neben Gabriel, Raphael und Uriel. Seine Erscheinung ist – so heißt es – imposant, denn er trägt ein flammendes Schwert, das aus Meteoreisen geschmiedet wurde. Schon das deutet darauf hin, dass es sich um ein himmlisches Wesen handelt, denn Meteoreisen ist in einer geringen Menge in jedem Asteroiden zu finden. Meteoritisches Eisen ist der Menschheit nicht fremd. Es wurde schon vor der eigentlichen Eisenzeit zur Herstellung von Kultgegenständen, Werkzeugen oder Waffen benutzt.

Kraftvoll und entschlossen

Als homöopathisches Mittel verabreicht, kräftigt es die Abwehrkräfte, regt die Wärmebildung des Körpers an und stärkt den Gesamtorganismus. Michaels Gewand ist rot und nicht wenige Künstler malten ihn als kraftvollen, entschlossenen Engel, von dem so manche Schwiegermutter träumen könnte, wenn, ja wenn er nur ein Mensch wäre.

Erzengel Michael hat bereits bewiesen, dass er in der Lage ist, Großes zu leisten – er ist der Bezwinger Satans, den man in der Anthroposophie auch Ahriman nennt. Eines Tages, nämlich genau am Tag des Jüngsten Gerichts wird er die Aufgabe übernehmen, die Seelen zu wiegen. Sein Element ist das Feuer, weshalb er auch gern mit einem Flammenschwert dargestellt wird. Gegenwärtig ist er damit beschäftigt, die Erdentwicklung im Dienste des Christus so zu fördern, dass sich das menschliche Ich so reich wie möglich entfalten kann. Das Ich nicht zu verwechseln mit unserem Ego, sondern unser höheres Ich ist ein wesentliches Wesensglied, das uns durch alle Inkarnationen trägt und sich dank der Impulse in unseren irdischen Leben mehr und mehr veredeln will. Unser Ich folgt dabei dem großen Plan, durch die Liebe die Freiheit zu erringen. Es ist das schöpferische Element unseres Seins und wird uns durch Intuition, Imagination und Inspiration bewusst. Mittels Meditation oder Kontemplation können wir Kontakt zu ihm aufnehmen.

Dem Geiste Michaels begegnen

Zurück zu Michael. Wirkte dieser Erzengel früher eher im Verborgenen, so ist das seit dem letzten Drittels des 19. Jahrhunderts anders, denn seitdem ist es möglich, dem Geiste Michaels in bewusster Weise zu begegnen. Klingt einfach, ist es aber nicht, denn Michael ist eine eigenartige Wesenheit, die eigentlich nichts offenbart, wenn man ihr nicht mittels geistiger Arbeit von der Erde aus etwas entgegenbringt. Neben diesem bedeutsamen Handel zwischen Geben und Nehmen, ist Michael ein schweigsamer und eher verschlossener Erzengel.

Spärliche Direktiven

Er gibt höchstens spärliche Direktiven, denn das, was man von Michael erfährt, ist eigentlich nicht das Wort, sondern -so beschreibt es Rudolf Steiner – der Blick, die Kraft des Blickes. Wir müssen uns also fragen: Was sehen wir und wie sehen wir hin? Das hat vor allem etwas mit dem Denken zu tun, mit dem wir die physisch-sinnlichen Eindrücke verarbeiten. Das weist darauf hin, dass sich Michael am meisten mit demjenigen verbindet, was die Menschen denken. Und: Er lebt in den Folgen dessen, was der Mensch gedacht hat.

Das machen die anderen Erzengel nicht. Die konzentrieren sich auf die Ursachen und regen im Menschen das Tun an. Sie bearbeiten den Willen. Michael hingegen wird einmal der geistige Held der Freiheit sein. Denn er lässt uns Menschen in Freiheit handeln und nimmt das, was aus Menschentaten wird, auf, um es im Kosmos zu einer geistigen Tat zu wandeln. Er kümmert sich also um die geistigen Folgen unseres Tuns.

Mit Michael geht es um dieses Sich-Aufschwingen, dass man von den Gedanken über das Geistige ebenso durchpulst wird, wie durch irgendetwas Physisches in der Welt. Geschieht das, dann ist das Michael-Kraft! Es kommt also darauf an, Vertrauen zu haben zu den Gedanken aus der geistigen Welt, wenn man die Anlage dazu hat, sie überhaupt aufzunehmen, so dass man weiß: Dieser Gedanke? Der kommt von „oben“. Der Mensch gibt sich im Augenblick dieses Denkens quasi hin und wird zum Werkzeug der geistigen Welt.

Vertrauen und Durchhaltevermögen

Dabei dürfen uns Misserfolge nicht abschrecken, wenn man vergeblich auf eine Inspiration aus dem Geistigen hofft oder wenn man diese Gedanken nicht sofort in Taten umsetzen kann oder gar die Taten nicht gelingen. Denn kein Misserfolg ist jemals ausschlaggebend für die Wahrheit eines geistigen Impulses, dessen Wirkung innerlich durchschaut und ergriffen wurde. Es geht um Vertrauen aber auch um Durchhaltevermögen!

Wenn unser Gemüt dieses große Vertrauen entwickeln konnte oder kann, wenn man also felsenfest an etwas festhält, von dem man überzeugt ist, dass das geistig siegreich ist und der Versuchung widersteht diesen Impuls loszulassen, selbst wenn die ganze Welt dagegen spricht, dann bekommen wir eine Vorstellung von der Michaeli-Kraft, die Michael von jedem Menschen will.

Rhythmus der Erde

Wir wissen jetzt wer Michael ist, wie er aussieht, wofür er steht, und wozu er uns auffordert. Aber warum feiern wir Ende September das Michaelifest? Dass wir Ende September und nicht im Winter oder Frühjahr Michaeli feiern, liegt am Rhythmus der Erde, am Jahreskreislauf und an den Aufgaben des Erzengels.

Dazu muss man wissen: Im Geistigen atmet auch unsere Erde und im Sommer findet – so beschreibt es Rudolf Steiner – das Ausatmen der Erde statt. Mit Michaeli fängt unsere Erde wieder an, Luft zu holen – sie atmet wieder ein. Die Erdenseele, die in den Kosmos hineingeatmet wurde, zieht sich wieder in das Innere der Erde zurück. Das bleibt für uns Menschen nicht ohne Wirkung, denn wir nehmen unterbewusst oder in ihren hellseherischen Impressionen dieses Einatmen des Erdenseelenhaften als Vorgänge ihrer eigenen Seele wahr.

Der Sommer dient der Reflektion

Die Menschen, die inspiriert waren von der Einweihungserkenntnis über solche Dinge, wussten: Was uns der Kosmos gegeben hat und das, was sich mit unserer Seelenkraft mit dem Christus-Impuls verbunden hat, flutet jetzt wieder zurück in das Irdische. Sie wussten, dass der Sommer hindurch nur der Reflektion gedient hat, dass der Sommer den außerirdischen Kosmos spiegelt. Ein Spiegel hat den Nachteil: Er reflektiert nur, er lässt keinen Blick auf das zu, was hinter ihm liegt.

Wenn die Erde nun im Sommer zum Spiegel des Kosmischen wird, geschieht etwas sehr Bedeutsames: Sie ist in dieser Zeit gewissermaßen auch in ihrem Inneren undurchsichtig, undurchlässig für das Kosmische. Sie ist – und das ist das Wichtige – auch undurchlässig für den Christus-Impuls. Wenn man dem ein wenig nachspürt, fühlt man vielleicht, dass sich dieser Gedanke nicht so richtig angenehm anfühlt. Man fühlt sich eigentümlich nackt und ungeschützt. In der Tat ist das auch so, denn in dieser Zeit haben die ahrimanischen Kräfte alle Möglichkeiten sich in der Erde festzusetzen. Das merkt man, wenn man in diesen Tagen einem Robert Habeck oder Karl Lauterbach zuhört ganz besonders. Wenn wir Michaeli feiern, dann deutet das darauf hin, dass wir aufgerufen sind, in diesem teuflischen Sumpf nicht steckenzubleiben. Erzengel Michael eilt zu Hilfe, der mit seinem Flammenschwert den Drachen Satan bekämpft und niederstreckt.

Glaube an die Prophezeihung

Jetzt stellst du vielleicht fest, dass das Michaelifest viel älter ist als ein gutes Jahrhundert. Wie kann es sein, dass Menschen, die noch gar nicht in den Genuss der michaelischen Tatkraft gekommen sind, dieses Fest gefeiert haben? Sie haben es gefeiert, weil in den alten Mysterien diese Entwicklung prophezeit wurde. Sie wussten, dass diese Michael-Kraft eintreten wird und diese uns zu Hilfe kommen wird. Umso verantwortungsbewusster sollten wir mit dieser Zeit umgehen, denn wir kommen jetzt hier und heute in den Genuss dieser Kraft. Wir zehren nicht mehr nur von dem Glauben an sie. Sie ist tatsächlich da und wir können uns jederzeit ganz bewusst mir ihr verbinden!

Wir sollten verstehen, dass es nur darum gehen kann, den Kampf mit dem Drachen aufzunehmen. Wir sollten uns in diesem Sinne in die Erden- und Menschheitsentwickelung einfügen und auch einbringen, indem wir mit dem eigenen Bewusstsein an diesem kosmisch-geistigen Kampf teilnehmen. Das setzt eine Entscheidung voraus. Wenn du mir bis hierhin aufmerksam gefolgt bist, musst du diese Entscheidung bereits getroffen haben. Klasse!

Kampf gegen das Böse

Warum ist es gerade jetzt wichtig, den Kampf gegen das Böse aufzunehmen? Weil das nächste große Jahresfest Weihnachten ist und wir bis dahin das Böse zum Teufel gejagt haben sollten. Bevor also der Dezember anklopft, in dem der Christus-Impuls geboren wird, muss die Erde durch geistige Kräfte von dem Drachen, von den bösen Kräften gereinigt sein. Die Michaelskraft muss sich mit dem Atemholen der Erde vereinen, damit quasi alles rein ist, wenn der Christusimpuls Licht in das Dunkel der Welt bringt. Nur dann kann der Christus-Impuls optimal bis zum Beginn des Ausatmens der Erde, also zur Osterzeit, reifen.

Wenn man sich so umschaut auf dieser Welt, dann gibt es nicht nur geistig viel zu tun, um dem Bösen die Stirn zu bieten. Dieses Tun ist natürlich immer auch einer Entwicklung unterworfen. Die findet bei jedem ganz persönlich statt und diese mündet idealerweise durch entsprechende Impulse in einer Gesellschaft, die sich – so künden es die Schlagzeilen – in einer sehr polaren Art und Weise aufgemacht hat, sich zu wandeln.

Was hat das Böse mit mir zu tun?

Wir leben in einer spannenden Zeit, in der wir uns jeden Tag fragen müssen: Was ist das Böse und was hat das Böse mit mir zu tun? Was kann ich persönlich ändern? Ich persönlich habe diese Herausforderung angenommen, dabei mitzuwirken dem Bösen die Stirn zu bieten. Als Mensch der Kommunikation und Astrologin tue ich das mit dem Wort. Auch das Wort kann ein Schwert sein. Wenn ich heute meine Gedanken zu Themen wie diesen von mir gebe, dann ist mein Schwert zwar noch ein kleiner zierlicher Damendolch. Aber ich spüre: Auch dieser hat schon kleine Flammen. Denn die Michaelkraft, die spüre ich mehr denn je und zunehmend denke ich: Diene ihr und schenke ihr deine Talente. Das hat die Wahrheit und unsere Erde mehr denn je nötig. Bleibt die Frage: Was schenkst du?

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Sommersonnenwende

Sommersonnenwende

Sommersonnenwende

Leuchtkäferchen, Lagerfeuer

und viel sagenumwobene Magie

Es ist Johannizeit. Die Leuchtkäferchen glühen in ihrem Liebeswerben, die Nächte sind kurz und die Sommerabende lau. Bei allen Sorgen, die uns möglicherweise bei dem aktuellen irdischen Getöse umtreiben, spüren wir intuitiv eine gewisse Leichtigkeit. Am 21. Juni feiern wir die Sommersonnenwende. Es ist ein besonderer Tag. Kulturell, astrologisch und spirituell. Es lohnt sich, einmal genauer hinzuschauen.

Am Tag, an dem die Sonne die größte Mittagshöhe über dem Horizont erreicht, ist Sonnenwende. Der astromische Sommer beginnt und wir tauchen ein in das Tierkreiszeichen Krebs. Das Symbol des Krebses zeigt sich uns mit zwei Spiralen, die die auf- und die untergehende Sonne symbolisieren. Herrscher des Krebses ist der Mond. Es ist das Zeichen der Empfängnis. Gemeint ist damit nicht nur die Zeugung eines Kindes. Vielmehr wird dadurch auch auf das Aufnehmen von Eindrücken hingewiesen, durch das oftmals ein kreativer Prozess angeschubst wird. Öffnen wir uns den äußeren Eindrücken, beginnt etwas in uns, sich zu regen und zu entfalten. Dieser schöpferische Vorgang beschränkt sich zunächst darauf, die eigenen Gefühle wahrzunehmen. Tun wir das, entsteht auf diesem Nährboden Neues, was durch kreative Mittel ausgedrückt werden kann.

Inspiration und Sicherheit

Bei all der Gefühlsbetontheit, die mit diesem Tierkreiszeichen einhergeht, suchen wir nicht nur Inspiration, sondern auch nach Sicherheit. Diese Sicherheit ist nicht nur materiell gemeint, sondern vielmehr werden wir auf die seelische Geborgenheit hingewiesen, die mindestens so wichtig ist. Zwischenmenschliches steht im Vordergrund und bestimmt in der Zeit, in der das Tierkreiszeichen Krebs die Zeitqualität prägt, unser grundsätzliches Lebensgefühl. Wir spüren vielleicht sogar mit einem deutlichen Bauchgefühl, dass unsere Sicherheit im Geistigen zu finden ist und erinnern uns an die Urquelle des ewigen Seins, die uns durch viele Leben getragen hat und tragen wird. Wir spüren die Verbindung zu dieser Quelle und wissen in dieser Zeit besonders gut, dass wir diese pflegen sollten, um wahrhaftiger und authentischer im Leben bestehen zu können. Wir dürfen für uns selbst die Verantwortung übernehmen, weil wir wissen, dass etwas Höheres, in das wir eingebettet sind, uns immer schützt, wenn wir darum bitten und die Hilfe aus dieser Quelle zulassen.

Wir feiern am Tag der Sommersonnenwende dieses Himmelsereignis mit der Verehrung der Sinne, die für unser irdisches Leben eine essenzielle Bedeutung haben. Auffällig ist, dass die Sonne im abendländischen Kulturkreis immer dem männlichen Prinzip zugeordnet ist, jedoch hier eine Ausnahme im germanischen Sprachraum besteht. Bei uns steht die Sonne für die Mutter, die uns nährt und schützt.

Mystik liegt in der Luft

Es liegt dementsprechend auch immer ein bisschen Mystik in der Luft dieser Tage, die ab dann wieder kürzer werden – bis wir am 21. Dezember die Wintersonnenwende mit der längsten Nacht feiern. Wir nähern uns wieder den Themen der Vergänglichkeit und werden daher nicht von ungefähr mit der Signatur des Krebses darauf verwiesen, uns ein Zuhause zu schaffen, unsere Wurzeln zu würdigen und uns um Wohlbefinden zu bemühen. Gefühle, die sich jetzt bemerkbar machen, möchten beachtet werden.

Wir sind mit diesem Himmelsereignis auch im 2. Quartal des astrologischen Jahres angekommen, das dem Element Wasser zugeordnet ist. Dieser Abschnitt wird deshalb auch als “seelischer Quadrant” bezeichnet. In ihm finden sich alle Themen, die ein Mensch emotional erfahren und erleben will, um daraus den inneren Wachstumsprozess voranzubringen. Er umfasst nicht nur das Tierkreiszeichen Krebs, sondern auch den Löwen und die Jungfrau.

Auch das Wesen unserer Erde dürfen wir uns vor Augen halten. Mit der Seele der Erde sind wir verbunden und damit auch in ihren geistigen Entwicklungszyklus eingebunden – ob uns dieser nun bewusst ist oder nicht. Was wir nicht mehr wissen: Auch Mutter Erde unterliegt dem Rhythmus einer „Atmung“ die an die Jahreszeiten gebunden ist. Zu Johanni hat sie in einem gewissen Sinne ganz ausgeatmet. Genauer gesagt: Das Seelenhafte der Erde wurde in den kosmischen Raum hinaus geatmet. Dort durchtränkt sich der Atem mit der Kraft der Sonne und der Sterne. Der Christus, der mit diesem Seelenhaften der Erde verbunden ist, so beschreibt es Rudolf Steiner, vereint auch seine Kraft mit der Sternenkraft und der Sonnenkraft in dieser bedeutungsvollen Zeit. Zur Wintersonnenwende wird die Erde als dies wieder zur Gänze eingeatmet haben.

Sinn und Geist

Die alten Eingeweihten haben besonders intensiv den inneren Sinn und Geist dieser Zeit, rund um Johanni gefühlt. Sie haben es so empfunden, dass sie ihre Seele mit ihren Ritualen wie die Erde auch, mit den kosmischen Weiten verbunden und durchdrungen haben. Ihnen war noch bewusst, dass unsere Seele nicht nur im Irdischen, sondern auch mit den kosmischen Weiten verbunden ist. Die Kraft, die von dort auf uns wirkt, wird im Sommer zurückgespiegelt durch die sprießenden Pflanzen, durch die Pracht und Üppigkeit der bunten Blumen, im anmutigen Flug der Insekten oder dem phantasievollen Federkleid der Vögel. Sie repräsentieren das, was wir in die Seele aufnehmen, wenn wir uns mit dem hinausflutenden Atem der Erde verbinden, um kosmisch und nicht nur irdisch zu leben. So haben es jedenfalls diejenigen Menschen empfunden, die inspiriert waren von den Einweihungsstätten, und die Art, wie diese Mystiker das Sommersonnenwendefest verstanden hatten.

Auch die Engel haben an diesem Tag etwas zu tun. Erzengel Uriel löst die Regentschaft von Raphael ab, der den Frühling mit seinem Wirken durchpulst hat. Uriel gilt als der Engel der Erde. Er bestraft die Ungerechtigkeit bei den Menschen und wird als jener Engel angesehen, der nach dem Sündenfall den Eingang ins Paradies bewacht (1 Mos 3,24 LUT). Er war es, der Noah die Sintflut ankündigte (1 Mos 6,5 LUT). Er steht an der rechten Seite von Erzengel Michael, der im Herbst mit seinem Flammenschwert das Böse von der Erde nimmt, damit wir rein werden, um Weihnachten das Licht empfangen zu können, das mit der Geburt des Christus auf die Welt kommt. Seit der Christianisierung Europas wird mit der Feier der Sommersonnenwende auch oft Johannes dem Täufer gedacht, der seinen Namenstag, eben an Johanni, am 24. Juni hat.

Verborgene Schätze

Im heidnischen Mitteleuropa, bei Kelten und Germanen, war die Sonnenwende ein Höhepunkt im Jahresablauf und das bedeutet auch sie war ein Anlass für Feste zu Ehren der Fruchtbarkeit. Der Tag galt zu dieser Zeit im Volksglauben als sagenumwoben und geheimnisumwittert, denn es hieß Hexen und Dämonen seien frei und trieben ihr Unwesen. Die Rede ist aber auch von verborgenen Schätzen, die plötzlich auftauchen können, während aus Bächen und Seen der Klang versunkener Glocken zu hören sein soll. Die milden Sommernächte galten damals als weit weniger gefährlich als jene Nächte in den Wintermonaten. Vielleicht entwickelten sich aus dieser Gelassenheit heraus nach und nach unsere eher heiteren Volksfeste. Genießen wir die relative Unbeschwertheit dieses Tages, wenn wir durch den Wald gehen oder feststellen, dass das Getreide langsam gelb wird. Die ersten Früchte durften wir bereits ernten und wenn wir uns unseres Wirkkreises bewusst sind, dann können wir vielleicht mitsummen, wenn von irgendwo her Luis Armstrong zu hören ist, der verschmitzt schmettert: What a wonderfull world. Und vielleicht kannst Du genau das nachempfinden, wenn Du an einem Sonnenwendfeuer sitzt und im Rahmen deines inneren Dialoges zugibst: Stimmt, da hat er recht.

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Jupiter im Widder

Jupiter im Widder

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Die göttliche Ordnung
und dein Wille

Das Jupitersymbol ist ein Halbkreis mit einem Kreuz, was uns auf die Themen dieses astrologischen Protagonisten hinweist: Die Seele will frei werden vom Physischen. Das Kreuz der Materie, das Gebundensein an die Erde mit allem was tagaus und tagein so auf uns einströmt, wird von der Hoffnung auf bessere Zeiten überragt. Jupiter versorgt uns mit dem Vertrauen, dass alles, was uns im Leben begegnet einen Sinn hat. Er vermittelt uns auch, dass alles miteinander zusammenhängt – auch wenn wir das nicht immer gleich erkennen oder verstehen. Jupiter strebt Werte und Ideale an, die ewig Gültigkeit haben.

Die mythologische Figur ist der griechische Gott Zeus, den die Römer später Jupiter nannten. Er ist der oberste Herrscher der griechischen Götter, das heißt, er ist der Chef im Ring. Zeus war vor allem als Wettergott aktiv, der Blitze und Donner auf die Erde schleuderte, wenn er mit den irdischen Geschehnissen zürnte. In der christlichen Glaubenslehre entsprechen diese Kräfte der obersten Engelhierarchie, die von den Cherubim, Serafim und Thronen erfüllt werden. Diese Engel sind die einzigen Wesen, die Gott direkt schauen können und seinen Willen ausführen. Sie sind die eigentlichen Schöpfergötter, die auch dem höchsten Schöpfergott, Christus gewissermaßen zuspielen.

Ein markanter Moment

Betritt also Jupiter als Repräsentant der göttlichen Ordnung die Bühne des menschlichen Willens, dann ist das ein markanter Moment in unser aller Leben. Er tut das alle 18 Jahre. Wenn du heute zurückschaust, welche Richtung vor 18 Jahren dein Leben genommen hat, dann kannst du jetzt davon ausgehen, dass diese Entwicklung abgeschlossen ist und eine neue beginnt. Daher ist der Einzug Jupiters im Widder von besonderer Bedeutung, denn unser Wille wird daran erinnert, in welchen Lebensfeldern wir Gas geben dürfen oder besser ein bisschen auf die Bremse gehen, um nicht aus der göttlichen Ordnung zu fallen. Wir dürfen uns bewusst werden, warum wir in diesem Leben stehen, wer wir sein wollen, was der Sinn unseres Seins ist. Unser Wille wird gestärkt, unsere ureigenen Interessen anzuschauen. Wir dürfen Korrekturen einleiten, wenn unser höherer Wille in unserem Becken aus Egobefindlichkeiten, Alltagstrott und Resignation verschüttet wurde. Wir bekommen als Menschheit, aber natürlich auch als Individuum eine Einladung, aktiv zu werden im Sinne unseres eigentlichen Lebensplans, im Sinne unserer seelischen Ausrichtung.

Diese kosmische Kraft, die man auch mit dem Begriff „Gottvertrauen“ zusammenfassen könnte, trifft nun auf die feurige Kraft des Widders. Der Widder ist das erste Tierkreiszeichen im Zodiak, ein männliches, kardinales Zeichen und wird von Mars regiert. Es repräsentiert unseren Willen, steht für Aktivität, Tatendrang, Energie, Einsatzfreude und Lebenskraft. Er steht aber auch für Ungeduld, Hitzigkeit, Konfliktorientierung und Eroberungsdrang. Das bedeutet: Bei all dem Wandlungswillen darfst du dich immer darauf besinnen: Operative Hektik ersetzt nicht geistige Windstille. Es geht um Bewusstwerdung und die schafft man am ehesten, wenn man Raum für die eigene Intuition lässt und – das vergessen manche zeitweise – das Hirn einschaltet. In der Ruhe liegt die Kraft. Jupiter läuft etwa ein Jahr durch jedes Tierkreiszeichen. Wir müssen also beim allem Wandlungswillen nicht hektisch werden…

Jupiter schützt die Erde

Jupiter ist ein riesiger Planet, der mit seiner Gravitation tausende Meteoriten aus dem Universum quasi aufsaugt und damit die Erde vor gefährlichen Einschlägen schützt. Das belegt eindrucksvoll zusätzlich seine Größe und Stärke und er hat auch deshalb nicht umsonst den Ruf weg als Wohltäter, dessen Wirkung weit über das Alltägliche hinausragt. Jupiter verkörpert Weisheit, Kultur, Religion und Gerechtigkeit, die sich inhaltlich angemessen ausdrückt und sich nicht auf dogmatische oder formale Richtigkeit beschränkt. Vielmehr geht es jetzt um wahrhaftige Inhalte, um die wir ringen dürfen. Jupiter urteilt weitsichtig. Dort, wo er im Geburtshoroskop steht, kann sich die Vernunft durchsetzen. Er führt aber auch zu Überfluss, einem Zuviel an Begeisterung, was im Zusammenspiel mit dem marsischen Widder leicht passieren kann. Ein politisches Helfersyndrom oder eine ideologische Hitzköpfigkeit sind weitere Ausdrucksformen, die besonders bei Jupiter im Widder zu beobachten sind.

Der Göttervater findet im Widder elementare Unterstützung auch bei geistiger Brandstiftung, insofern dürfen wir insbesondere in diesen Krisenzeiten darauf achten, dass wir keinem der zahlreichen Populisten auf den Leim gehen. Immer schön den gesunden Menschenverstand im Auge behalten und daran denken, dass Propaganda auf der Datenautobahn, also im Internet, schneller in unserem Hirn landet, als wir Papp sagen können. Papp wie Papperlapapp wohlbemerkt.

Mit dieser astrologischen Signatur bekommen sowohl die geistige als auch die räumliche Ausdehnung aggressive bis kämpferische Züge. Weltanschauungen und philosophische Betrachtungen können damit unduldsame oder missionarische oder selbstgerechte Formen annehmen.

Was Jupiter im Mars zustande bringt zeigt sich in der Gründung Roms am 21.4.752 vor Christus oder an der Gründung Preußens am 8. 4.1525. Die Nato wurde unter einem Jupiter-Mars-Aspekt 1999 erweitert und Zypern eröffnete mit diesen beiden Impulsgebern im Frühjahr 2003 seine Grenzen. Wir dürfen gespannt sein, welche weltpolitischen Ereignisse in den kommenden 12 Monaten eintreten, die unsere Welt deutlich verändern werden.

Jupiter in den Häusern

Kommen wir zu dir und deinem Jupiter in den Häusern. Diese stehen für die Lebensbereiche, in denen Jupiter und Mars in den kommenden rund 12 Monaten für Auftrieb sorgen werden. Du brauchst, um die Häuser zu bestimmen unbedingt deine korrekte und genaue Geburtszeit. Diese erfährst du, sollte sie dir nicht vorliegen, bei dem Standesamt des Ortes, wo du geboren wurdest. Liegst sie dir bereits vor, dass schaue gleich mal in deinem Horoskop nach, in welchem der Häuser Jupiter gerade steht. Manchmal steht ein Tierkreiszeichen auch 2 Häusern, dann gelten die Beschreibungen beider. Sie sind dann aktiv, wenn Jupiter das Haus erreicht hat.

Wenn Du wissen möchtest, was die übrigen Protagonisten deines Horoskops mit den beiden Akteuren anfangen und welches Musikstück dieses Orchester deines Lebens gerade auf deiner Bühne spielt, unterstütze ich dich gern mit meiner astrologischen Beratung. In der klärt sich dann, ob es mehr Mozart, Schostakowitsch oder Helene Fischer ist, die dich rocken lässt…

Nun aber zu Jupiter und seiner Häuslichkeit.

Haus 1

Das erste Haus ist das Haus des Widders, deiner Ich-Kraft. Die Spitze des 1. Hauses besetzt der Aszendent, der etwas darüber aussagt, wie ein Mensch auf die Welt zugeht und, umgekehrt, wie er von dieser wahrgenommen wird. Das 1. Haus zeigt, wie man sich durchsetzt und seinem Willen Ausdruck verleiht. Läuft Jupiter durch dein 1. Haus beginnt immer eine größere Wachstumsphase, weshalb du eigeladen bist, jetzt auf deine besonderen Fähigkeiten und Talente zu schauen, um zu überlegen, wie du diese einsetzen kannst. Du darfst dich mit deinem Wesen auseinandersetzen, was dir eine besondere Selbstsicherheit bescheren dürfte. Du möchtest expandieren und den Rückzugsort verlassen, um zu Leuchten. Bleibe aber auf dem Teppich und verfalle nicht dem Größenwahn… denn Ziel ist nicht ein gigantischer Egotrip, sondern vielmehr geht es darum, die eigenen Fähigkeiten zum Wohle anderer einzusetzen. Auch geht es darum, neue Erfahrungen zu machen. Kindliche Verhaltensmuster dürfen wir überprüfen und verabschieden.

Haus 2

Im zweiten Haus geht es um Werte. Das betriff die materiellen Werte aber auch jene, die dir im übertragenen Sinne kostbar sind, was dich anspricht, dir etwas bedeutet, aber auch, wie du mit materiellem Besitz umgehst und wie er zu dir kommt. Auch dein Körperempfinden ist ein Thema des zweiten Hauses. Läuft Jupiter durch das 2. Haus, wird traditionell damit ein Geldgewinn verbunden bis hin zum Erwerb von Reichtum. Die Ausweitung deines materiellen Besitzes kann dadurch angezeigt werden und du wirst dich aktiv dafür einsetzen. Bedeuten dir geistige Werte mehr, dann wirst du in diesem Bereich nach Wachstum streben. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass man mit diesen Zuwächsen auch umgehen können sollte damit der Zugewinn nicht schneller durch die Finger rinnt als einem lieb ist.

Haus 3

Das dritte Haus beschreibt das unmittelbare Umfeld eines Menschen. Im Ideal steht es für Kontaktfreudigkeit, Neugier, Interesse, Heiterkeit, Unvoreingenommenheit, Flexibilität und auch für Unruhe und unstetes Verhalten. Auch das Denken und der eigene Orientierungssinn gehört ins dritte Haus ebenso wie unsere Art zu kommunizieren.

Läuft Jupiter durch Haus 3 werden deine Kontakte zunehmen, du wirst stärker mit der Umwelt kommunizieren und interagieren. Dein Alltag wird gewissermaßen aufgepimpt, denn es wird viel Neues hinzukommen und Altes, was nicht mehr zu dir passt gehen. Deine Beziehungen zu deiner Familie zu Freunden, Kollegen oder neuen Beziehungsgruppen stehen jetzt unter einem guten Stern und werden neue Impulse in dein Leben bringen. Auch dein geistiger Horizont kann sich erweitern, weil du mehr als sonst in der Lage bist, alte Denkmuster und Verhaltensweisen hinter dir zu lassen.

Haus 4

Das 4. Haus gibt Hinweise über die Herkunftsfamilie und über die Umstände, in denen du aufgewachsen bist. Hier zeigt sich dein Familiensinn und deine Einstellung zu Grund und Boden. Auch das Vaterbild und dein Verhältnis zu ihm lassen sich hier erkennen. Läuft Jupiter durch dein Haus 4 suchst du inneren Frieden und Sicherheit, die du dank der Überschrift, die der Widder setzt, vielleicht nicht unbedingt findest wirst. Vielleicht kompensierst du das, indem du ein Haus kaufst oder du sanierst oder renovierst dein jetziges Heim. Probleme im häuslichen Umfeld lassen sich jetzt gut regeln und befrieden. Auch die Beziehungen zu Eltern werden gut bestrahlt. Du bist jetzt lieber zuhause aktiv als in der großen weiten Welt und das Vertraute und Familiäre bekommt nochmal einen stärkeren Stellenwert in deinem Alltag.

Haus 5

Lebensfreude, Kinder, Erotik, der eigene Spieltrieb und das innere Kind, die Kreativität, das Vergnügen und die Lust am Leben sind im Haus 5 angesiedelt. Unter der Signatur des Widders dürftest du das alles bisweilen recht draufgängerisch gestalten. Du weißt, was du willst und kostest das Leben voll aus. Mit Jupiter bekommt all das einen ordentlichen Energiekick. Du hast den Mut, dich ganz unverkrampft in das Leben zu stellen und solltest darauf achten, dass aus so viel Selbstsicherheit kein Egotrip wird unter dem andere zu leiden haben. Das Verhältnis zu Kindern ganz allgemein und natürlich speziell auch zu den eigenen oder Patchwork-Kindern wird ebenfalls gut bestrahlt und der Zusammenhalt gefestigt. Wenn deine künstlerischen Aktivitäten bislang im Verborgenen schlummerten, können sie unter diesem Transit aufblühen und du entdeckst den Picasso oder den Puccini in dir. Neben der freien Selbstdarstellung profitiert vor allem auch dein inneres Wachstum und deine seelische Reife von dieser Zeitqualität.

Haus 6

Das 6. Haus repräsentiert dein Verhältnis zu deiner alltäglichen Arbeit und die in diesem Bereich nötigen Umstände und Voraussetzungen. Es beschreibt dein Verhalten gegenüber Untergebenen, gibt Aufschluss ob du pedantischer Ordnungshüter oder liebeswerter Chaot bist. Es ist auch das Haus der Gesundheit und symbolisiert dein Verhältnis zu deinem Körper. Läuft Jupiter durch dieses Haus, dann sollte der Alltag leichter als sonst von der Hand gehen und Raum schaffen für wichtigere Themen in deinem Leben. Die Freiheit wird in dein Bewusstsein rücken, indem dir bewusst wird, inwieweit dich dein Alltag in der freien Entfaltung deines Seins fördert oder behindert. Jetzt geht es darum, nicht nur die Ordnung in der Küche zu pflegen, sondern die Ordnung im Leben zu erkennen. Daher finden unter Jupiter im Haus 6 nicht selten ein Arbeitsplatzwechsel statt. Die Gesundheit ist bestens bestrahlt, wenn nicht weitere Aspekte dagegen sprechen. Du fühlst dich vermutlich vital und lebendig. Da Jupiter der Vergrößerer ist, kann unter dem Aspekt leider auch das Gewicht zunehmen.

Haus 7

Mit Widder im Haus sieben dürften deine Beziehungen zu Partnern und Menschen, die dir nahe stehen temperamentvoll, leidenschaftlich und temporeich sein. Jupiter legt auf das leidenschaftliche Feuer noch ein Schippchen drauf, was manchmal auch eines zu viel sein kann. Grundsätzlich wirkt Jupiter positiv auf feste Liebesbeziehungen und innige Freundschaften. Wir begegnen Menschen, die uns helfen und da Jupiter auch für die Rechtsprechung steht, sind Begegnungen mit Juristen und gerichtliche Auseinandersetzungen bestens bestrahlt. Aber Vorsicht: Auch dieser Jupitertransit erfordert es, das richtige Augenmaß zu behalten, um den optimalen Nutzen daraus zu ziehen. Da Jupiter auch für das Ausland steht, könnte auch eine neue Beziehung oder Begegnung mit einem Ausländer angezeigt sein.

Haus 8

Das 8. Haus symbolisiert das Verhältnis eines Menschen zu materiellen Verlusten bzw. zu gemeinschaftlichem Besitz. Die traditionelle Astrologie integriert an dieser Stelle die Themen Tod, Verlust, das große „Stirb und Werde“. Hier finden die Transformation statt, die große Verwandlung eines Menschen, hier wird losgelassen, um neu empfangen zu könne. Daher ist es nicht ungewöhnlich, wenn eine Erbschaft ins Haus steht, wenn Jupiter durch das Haus 8 läuft. Etwas weniger dramatisch klingt es, wenn man unterstellt, dass man unter diesem Aspekt von den Ressourcen anderer profitiert. Die Zeit ist reif für Veränderung, die große Veränderung, wenn der Widder mitspielt. Es geht um mehr Authentizität, um deinen wahren Kern, um das, was du im ureigensten Sinne willst. In dieser Zeit gelingt es dir, all das zu verändern, was dich davon abhält dein wahres Sein zu leben. Das ist gemeint mit „Stirb und Werde“.

 

Haus 9

Haus 9 ist die Heimat von Jupiter und zeigt die geistige Haltung, die Philosophie und Weltanschauung eines Menschen an. Da diese oft auch durch Reisen in ferne Länder wesentlich beeinflusst wird, ist auch das Ausland an dieses Haus geknüpft. Im 9. Haus finden sich wichtige geistige Grundvoraussetzungen für die Inhalte des 10. Hauses – das der Berufung und des Berufes. Läuft Jupiter durch das 9. Haus kann man die Gesamtperspektive seines Lebens außerordentlich erweitern. Auch Reisen dürften eine Rolle spielen und man hat viele Möglichkeiten, zu lernen oder zu lehren. Dir steht der Sinn nach Philosophie, Metaphysik und Religion. Diese Themen begegnen dir in dieser Zeit nicht nur in Büchern, sondern auch im Leben durch Ereignisse oder Menschen. Es ist eine Zeit, in der sich dein Horizont vergrößert, du deine Weltsicht massiv erweitern kannst und willst und am Ende dieser Jupiterreise mehr Weisheit in dir versammeln kannst. Die eigenen Überzeugungen und Vorureile darfst du unter die Lupe nehmen und wirst sicher das Bedürfnis haben, das ein oder andere zu erneuern und zu verabschieden.

Haus 10

Haus 10 repräsentiert deine Berufswahl, deinen Beruf und vor allem auch deine Berufung aber auch die Richtung deiner Entwicklung, die im Wesentlichen ein Leben lang beibehalten wird. Der traditionellen Überlieferung nach steht dieses Haus auch für das Mutterbild eines Menschen und sagt einiges über die Beziehung zur Mutter. Läuft der Jupiter im Zusammenspiel mit Widder durch diesen Haus, dürfte das deine Berufsthemen deutlich in dein Bewusstsein rücken. Du kannst eine Karrierestufe erklimmen, wenn du dich nicht arrogant oder überheblich zeigst oder andere Menschen dominieren willst. Da Jupiter vergrößert, könnte es auch Stress mit dem Chef geben, weil man nicht in der Lage ist, die eigenen Leistungen nicht richtig einzuschätzen. Aber auch eine öffentliche Anerkennung ist möglich, oder eine besondere Wertschätzung durch deine Mitmenschen.          

Haus 11

Das elfte Haus gibt Aufschluss über die Beziehungen zu Freunden und Menschen, die es gut mit uns meinen oder von denen wir etwas lernen können. Es zeigt auch, wie wir selbst uns in der Rolle des Wohltäters oder Lehrers verhalten. Außerdem können wir dort ablesen, welche Rolle wir in der Gesellschaft übernehmen. Mit Jupiter pflegen wir in den kommenden zwölf Monaten viele Hoffnungen, Wünsche und Ideale. Du beteiligst dich vielleicht intensiv an Gemeinschaftsarbeiten, da du mehr denn je erkennst, wie wichtig die Ziele und Werte von Gruppen und Gemeinschaften sind. Du möchtest dich mit Menschen umgeben und erfährst dadurch viel von dir selbst. Neue Freunde werden mit der Zeit eine besondere Rolle spielen. Du bist vermutlich recht idealistisch eingestellt und möchtest die Welt auf deine Weise zu einem besseren Ort machen. Alles was du jetzt für die Allgemeinheit tust, kommt irgendwann wieder auf dich zurück.

Haus 12

Das Haus 12 offenbart unser Verhältnis zu jenen Bereichen, in denen unsere individuelle Persönlichkeit keine Rolle spielt und vor einem größeren Ganzen zurücktritt oder sich darin auflöst. Traditionell werden an dieser Stelle meist Krankenhäuser, Kasernen, Gefängnisse und psychiatrische Einrichtungen als Beispiele aufgezählt. Etwas weniger dramatisch assoziiert man vielleicht Klöster und andere Orte der Zurückgezogenheit denken. Psychologisch steht Haus 12 eher für unser Seelenleben und für unsere Spiritualität. Jupiter in Haus 12 beleuchtet also unsere geistige Anbindung an das große Ganze. Wir können viel lernen über innere Widerstände und über unsere Schattenseiten. Daher ist Jupiter jetzt eine Einladung, sich seinen Schwächen zu stellen, diese zu überwinden und zu Tugenden zu wandeln. Es besteht die Möglichkeit seinem geistigen Lehrer zu begegnen oder ist selbst ein solcher für einen anderen Menschen. Wir schauen hin auf die großen Zusammenhänge und erkennen mehr denn je unseren Platz inmitten all dem, was wir Leben nennen.

 

Jupiter und Widder sind ein Duo, was wir heute isoliert betrachten können, was aber nicht isoliert auf unser Leben wirkt. Das Leben ist auch aus astrologischer Sicht sehr vielschichtig. Vergessen wir nie das große Ganze: Wie stehen am Anfang der Luftepoche, die alles Festzementierte aus der Erdepoche aus unseren Köpfen und Herzen pustet. Es weht ein neuer, ein frischer Wind und durch Uranus, der dieses Jahr so manche Hauptrolle übernimmt, steht dieser Wind auf Veränderung. Unsere Werte ändern sich und so ist Jupiter im Widder immer dann bestens wirksam, wenn wir nie aus den Augen verlieren: Im großen Plan geht es um das neue Wir in einer neuen Zeit. Wir bauen am Fundament für die Welt von morgen, die idealerweise geprägt ist von einem neuen Miteinander. Der Widder steht für den Willen und Jupiter für das große Ganze. Bleibt die Frage auch an dich: Was willst du?

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Urteile begrenzen uns

Urteile begrenzen uns

Urteile nicht

Urteile wie “gut” oder “schlecht” begrenzen unsere Erfahrungen

„Was begreife ich nicht?“ „Warum muss das alles sein?“ „Warum ich?“ „Warum jetzt?“ sind Fragen, die wir gerne stellen, wenn wir uns mitten in einer Krise befinden. Gerade in diesen Corona-Zeiten, in denen nichts mehr zu sein scheint, wie es mal war, sind viele ängstlich, irritiert und orientierungslos. Was kaum einer ahnt: Schon diese Fragen führen in die Irre, denn in ihnen liegen eine Wertung, die uns an dieser Stelle nicht weiterbringt. Denn mit Urteilen über Dinge, Menschen oder Ereignisse, mit einer Klassifizierung in „gut“ oder „schlecht“ begrenzt Du Deine Erfahrung. Damit nimmst du Dir die Möglichkeit den Entwicklungsprozess, in dem Du Dich befindest, nicht allumfassend wahrzunehmen. Du kannst ihn, sobald Du ein Urteil gefällt hast, nicht wirklich erkennen und in der Regel nicht verstehen. Wesentlich besser ist es, zu charakterisieren. Letztendlich ist jede emotionale Reaktion mit einem Urteil über eine Erfahrung nicht das tatsächliche Ende oder das Ergebnis der Erfahrung selbst. Sie ist lediglich das, was man in dieser momentanen Situation daraus macht.

Die Dinge sind nie so wie sie sind. Sie sind immer das, was man daraus macht.  

Jean Anouih

Mit Urteilen beraubst Du Dich der Möglichkeit, mit Abstand und unvoreingenommen die momentane Erfahrung noch einmal neu zu betrachten und – das wäre ein wertvoller Beitrag zur Selbsterkenntnis – auch deine Reaktion darauf. Würdest Du urteilsfrei zunächst nur beobachten, was geschieht, könntest Du Ereignisse wirklich verstehen und in Dein innerstes Wesen integrieren. Schaffst Du das nicht, bleibt die Konsequenz Deiner Entscheidung, also die Erfahrung, bestehen und weiterhin wirksam. Das ist der Grund, warum sich Erfahrungen scheinbar ständig wiederholen. Du erlebst, dass Du immer wieder mit ganz ähnlichen Erfahrungen konfrontiert wirst. Und wozu das Ganze? In all diese Erfahrungen ist der schöpferische Gedanke eingewoben, dass in der Erfahrung eine Absicht liegt. Erfahrung ist Konsequenz, Erfahrung ist karmisch, aber Erfahrung ist auch zweckbestimmt.

Mit Urteilen lehnen wir Erfahrungen ab

Wenn Du deine Erfahrungen in diesem Licht betrachtest, werden sie Dir die Grundlage für eine persönliche Herausforderung deutlich zeigen. Deutlicher jedenfalls als für eine persönliche Tragödie, Katastrophe, Glück – oder wie Du dies auch immer aus emotionaler Reaktion einschätzen magst. Die persönliche Herausforderung bei dieser Erfahrung liegt darin, kein Urteil zu fällen und sie nicht abzulehnen. Klar, das ist gar nicht so leicht. Denn schließlich tun diese Erlebnisse meist sehr weh! Letztendlich tun sie aber deshalb weh, weil Du aus ihnen etwas machst, was weh tut. Damit wird die Erfahrung zu etwas, womit Du nicht länger umgehen willst, du lehnst die Erfahrung ab. Erweiterst du dein Bewusstsein über den Sinn und Zweck von Erfahrungen, die letztendlich ein Lernen deiner Seele ermöglichen, wird der Umgang mit Erfahrungen im Sinne der Schöpfung wahrhaftiger.

In der Praxis ist das manchmal hart

Das alles hört sich in der Theorie zwar wundervoll an, aber, das geht mir auch nicht anders, in der Praxis ist das manchmal echt hart. Wenn wir dann ehrlich sind, werden wir feststellen, dass niemand gesagt hat, dass das Leben einfach ist. (Es hat aber auch niemand gesagt, dass es schwierig ist.) Jeder Mensch hat seine eigenen jeweiligen Bewusstseinsgrenzen, aber mit diesen Grenzen kannst du lernen umzugehen. Du kannst sie nämlich erproben, austesten und verschieben, indem du eine aktive Beziehung zu deinen jeweiligen Erfahrungen pflegst. Wenn du sie stattdessen durch das Urteils von „gut“ oder „böse“ beendest, nimmst du dir diese Möglichkeit, denn dann bestand diese Beziehung zu dieser Erfahrung nur zeitweilig.

Ein tiefes Verständnis des Ich entwickeln

Die Bewegung, die diese betreffende Erfahrung in Gang gesetzt hat, ist im Gegensatz zu Deiner Bereitschaft an der Erfahrung weiter “zu arbeiten” noch am Werk. Die Entscheidung zur Beendigung durch Urteile, bringt nämlich lediglich die offensichtliche Realität der Bewegung an ein Ende. Du machst daraus eine andere Bewegung, die ähnliche Erfahrungen mit sich bringen wird. Lernen wirst Du dann, wenn Du ein tiefes Verständnis Deines Ich entwickelst. Eine Veränderung Deiner Erfahrungsmuster geschieht nur als natürliche Folge von Verstehen. Denn nur dann entwickelst Du Dich auf eine neue Ebene. Zusammen mit dem Lernen und Verstehen geschieht Wachstum, geschieht persönliche Entwicklung. Wie merkt man, dass man etwas verstanden hat? In diesem Augenblick, wenn sich Dir Dein Verstehen offenbart, wird durch Dich viel Mitgefühl und Liebe fließen. Manchmal wird dieses Empfinden auch als Seligkeit beschrieben. Dieses Gefühl kann sehr intensiv sein und weist Dich darauf hin, dass Deine Seele für eine neue „Bewegung“ nämlich für Karma auf der anderen Seite, bereit ist. Das ist dann ein Moment, in dem man dankbar sein darf.

Schütze-Zeit

Schütze-Zeit

Schütze-Zeit

Dem Licht vertrauen!

Die Schütze-Zeit läutet den Advent ein, wir steuern auf die längste Nacht des Jahres zu und dürfen in der sogenannten staden Zeit unser Selbstverständnis läutern. Dunkel ist es draußen und wenn ich mir die gesellschaftliche Stimmungslage anschaue, dann würde ich sogar sagen, es ist zappenduster. Wir bereiten uns auf Weihnachten vor, auf das hohe spirituelle Fest der Familie, in der sich das Licht des Christus auf die Welt und in unsere Seelen senkt, wenn wir es denn empfangen wollen. Wir sind eingeladen einmal mehr über unsere Ideale nachzudenken, das höhere Ziel unseres Seins, über unseren inneren Mythos, der uns durch den Alltag begleitet und uns jene Erfüllung schenkt, die im Konsum oder im Internet niemals zu finden ist. Wir bereiten uns auf das Fest der Liebe vor und könnten uns ein Bewusstsein darüber verschaffen, wie sehr wir uns mit der Angst, dem Gegenspieler der Liebe, gerade in diesen Zeiten verbunden haben. Ich bin manchmal geradezu erschüttert, wenn mir die kollektive Angst, die bisweilen an Panik grenzt, beim Einkaufen oder Gassigehen begegnet.

Fast scheint es so, als habe die Menschheit zur Gänze das Vertrauen in das Leben verloren. Angst fressen Seele auf und was die Angst nicht schafft, gelingt den Pokerspielern der Macht auf der politischen Bühne. Ob Ampelmännchen oder Altgedienter – alle erhoffen sich beklemmend offensichtlich ein Stück vom Kuchen, den sich die großen Player und Gewinner der Krise geschickt gebacken haben. Die Bilanzen von Amazon, Google oder Facebook sind atemberaubend und weisen Zuwachsraten auf, die alles sprengen, was bislang möglich schien. Die Pharmaindustrie fährt Milliardengewinne ein und hat dermaßen Blut geleckt, dass jeder medizinische Sachverstand an der Garderobe der Raffgier abgegeben wurde.

Das Zeug taugt offensichtlich nicht viel

Gelassen werden tausende von schweren bis tödlichen Nebenwirkungen abgewunken, schulterzuckend nimmt die Branche auch unfassbar viele Impfschäden in Kauf und es spielt offenbar keine Rolle, dass die Mittel in keiner Weise das halten, was versprochen wurde. Die hohe Quote an Impfdurchbrüchen signalisiert: Das Zeug taugt offensichtlich nicht viel. Hatten wir mit keiner Impfung im vergangenen Winter eine relativ moderate ähm…Grippewelle – schnellen die Zahlen jetzt in die Höhe. Zwei Drittel der Bevölkerung ist geimpft… wie kann das sein? Dass das auch an den erlahmten Immunsystemen liegen könnte, die dank Maske und einem Desinfektionswahn, der an jeder Supermarktkasse eine spontane Herz-OP ermöglicht, nur noch faul auf der Couch liegen – auf die Idee kommt scheinbar auch keiner.  

Die Intensivstationen sind voll – nun, das waren sie eigentlich immer. Dennoch wurden im vergangenen Jahr 21 Kliniken geschlossen und knapp 7.000 Intensivbetten allein in Deutschland abgebaut – wofür die Krankenhäuser übrigens mit üppigen Prämien belohnt wurden.

3d-Brille mit dicken Scheuklappen

Zugleich präsentiert Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, stolz dein neues Projekt Metaverse. Geschaffen wird eine digitale Welt, in der das soziale Leben dank digitaler Technologien und einer 3D-Brille mit dicken Scheuklappen nur noch online stattfindet. Wie praktisch, wenn vorher sämtliche Kultureinrichtungen und Begegnungsstätten wegen „Corona“ platt gemacht wurden. In Zukunft werden also gezielt gesteuerte Algorithmen den digitalen Horizont von Menschen auf kleine, unbewusst zusammengestellte Filterblasen reduzieren. In Zukunft? Leben findet doch auch jetzt schon vorwiegend online statt, denn offline geht ja nicht mehr viel.

Ich erinnere mich an den Film Wall-E, den meine Kinder seinerzeit begeistert geschaut haben. Wall-E ist ein kleiner Roboter der tapfer die Erde und ihren Müll aufräumt. Der ehemals blaue Planet wurde – so erzählt es der preisgekrönte Film, von den Menschen längst verlassen. Diese rasen in einem unterhaltsamen Raumschiff durch die Milchstraße, das von künstlicher Intelligenz gesteuert wird. Sie sitzen überwiegend, denn ein Rückgrat zum Laufen haben sie nicht mehr und konsumieren, was ihnen geboten wird. Meine Kinder haben den Film damals geliebt, denn Wall-E zeigte den Menschen den Weg zurück zu sich selbst und eine grüne Wiese Leben. Wenn ich meinen Kids, die heute längst junge Erwachsenen sind, sage, dass wir auf dem besten Wege sind, die Menschheit in ein noch schrecklicheres Schicksal zu katapultieren, werde ich im günstigsten Fall belächelt. Ich bin ehrlich: Ich hoffe inzwischen heimlich auch auf diesen kleinen Sympathieträger und flüstere, wenn ich den Müll rausbringe: Wall-E…bis Du da?

Starke Saturn- und Plutoaspekte

All meine Gedanken passen in diese Schütze-Zeit, denn in den kommenden Wochen werfen zahlreiche starke Saturn- und Plutoaspekte Themen auf, die mindestens die Zeichen der Zeit in Frage stellen. Vielen Menschen reicht es. Sie gehen auf die Straße und rebellieren gegen Willkürherrschaft und erinnern lautstark an die Ideale Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Merkur wandert ab dem 24. November durch den Schützen. Er befindet sich dort im Exil, was sich also eher nicht so belebend auf unser Denken auswirken wird. Auch die Wirtschaft wird diese Phase kaum als bereichernd bilanzieren.

Unserer Kommunikation fehlt vermutlich der Realitätssinn, denn die eigentliche Sache wird bei allem gern vergessen, nämlich die Frage: Haben wir wirklich eine Corona-Krise oder läuft da im Hintergrund nicht ein ganz anderer Film ab? Wer sich diesen Themen stellen möchte, dem empfehle ich die Vorträge von Ernst Wolff (Siehe Video unten). Das Trigon von Mars und Neptun, das am 29. November gradgenau ist, deutet darauf hin, dass Irrtümer und Schmutzkampagnen die Mittel sind, den Gegner zu treffen. Denn die Beziehung von Neptun, der ab dem 1. Dezember wieder direktläufig wird, zu Mars verbindet Aggression mit Undurchsichtigkeit.

Neumond mit Sonnenfinsternis

Am 4. Dezember ist Neumond, der mit einer Sonnenfinsternis auf sich aufmerksam macht. Dazu werde ich in Kürze einen eigenen Blogbeitrag veröffentlichen. Soviel sei für heute verraten: Der Glanz der Sonne, die für den Staat steht, ist deutlich blasser in diesen Tagen.

An Nikolaus, also am 6. Dezember, bilden Mars und Pluto ein Sextil. Der Aspekt dürfte sich im Außen in der Aktivierung der Massen zeigen. Das deutet auch das Sextil von Mars und Jupiter an. Mars und Jupiter streben auf einer höheren Ebene nach Gerechtigkeit. Das gute daran: Dieser Kampfgeist zeigt sich unblutig und fordert stattdessen mehr Bildung, Erkenntnisbereitschaft und den Mut zu einem tiefgreifenden Wandel, der nicht zu verwechseln ist mit einem „Great Reset“.

Auf den Trümmern traditioneller Ordnungen

Ab dem 11. bis zum 28. Dezember bilden Venus und Pluto im Steinbock eine Konjunktion. Pluto im Steinbock baut auf den Trümmern traditioneller Ordnungen neue Staaten auf. Venus im Steinbock fordert mehr als nur guten Willen, sie will Regeln und ein gutes Benehmen. Mundanastrologisch steht dieser anspruchsvolle Aspekt auch für die Macht des Abwartens, des Schweigens und für unausgesprochene Drohungen. Aber auch die Macht der Schönheit und der Liebe ist im Repertoire dieser Konjunktion. Die Weihe der Dresdner Frauenkirche mit dem Weihespruch „Friede sei mit Euch“ fand unter einer Venus Pluto Konjunktion statt.

Acht Tage später wird Venus rückläufig und bildet mit Pluto am 25.12. ein zweites Mal eine Konjunktion, was Weihnachten mitprägen wird. Ein wesentliches Thema dieser beiden ist auch die Macht des Geldes! Pluto, der große Transformator, nimmt sich unser Geldsystem zur Brust und läutet einen neuen Zyklus ein. Das Vorspiel der anstehenden Geldreform wird spätestens dann, wenn der aufsteigende Mondknoten am 19. Januar das Tierkreiszeichen Stier erreicht hat, zu Ende gehen, denn dann geht der Wandel unserer Werte in eine neue Dimension.

Inflation und Börsencrash

Uranus im Stier deutet das ja bereits unübersehbar an: Die Inflation steigt und der Börsencrash, der laut der einschlägigen Experten schon so lange fällig ist, wird nur dadurch aufgeschoben, weil die Zentralbanken ungeheure Geldmengen in die Finanzmärkte pumpen. Auch dem größten Ignoranten sollte spätestens jetzt klar werden, dass diese Prozesse nicht unendlich fortgesetzt werden können. Unübersehbar und deutlich spürbar wird das vermutlich spätestens im Sommer, wenn Uranus und Mondknoten eine Konjunktion bilden.

Vom 16. Dezember bis Neujahr, wirkt zum 3. Mal das Quadrat von Saturn und Uranus, was erfahrungsgemäß kaum an Kleinholz im Sinne der Veränderung interessiert sein dürfte. Der letzte Gongschlag einer solchen Begegnung hat eine unerbittliche Kraft, die mit der Konjunktion von Venus und Pluto vermutlich nicht nur Weihnachtskerzen, sondern auch die Gemüter entflammen wird.

Die Christus-Kraft an Weihnachten

Das Licht der Welt, die Christus-Kraft wird Weihnachten in eine Welt hineingeboren, die dringend der Erhellung bedarf. Wir sind alle aufgerufen, Licht in diese Welt zu bringen! Den Mächten der Finsternis können wir mit seiner Hilfe jedoch nur dann ein Stopp entgegensetzen, wenn wir uns bewusst machen, dass die Christuskraft in allem, und damit auch in uns wirkt. Rudolf Steiner weist uns darauf hin, dass unser Rückgrat geistig gesehen der Ort der Christus-Kraft ist. Sie unterstützt uns auch dort als lichtvolle Säule moralisch standhaft zu sein, oder anders ausgedrückt eine Haltung zu bewahren.

Uns allen muss dabei klar sein, dass diese Krise kein Versehen des Schicksals ist. Auch Corona hält viel Erkenntnis bereit für all jene, die sie empfangen wollen. Die Folgen der „tödlichsten Pandemie aller Zeiten“ hat uns doch letztendlich vor allem auf uns selbst zurückgeworfen. Alle Tools, die uns bisher erfolgreich von wichtigen Seinsfragen abgehalten haben, funktionieren nämlich nicht mehr. Wir dürfen uns endlich darauf besinnen, wieder für uns selbst und unser Leben die Verantwortung zu übernehmen, wenn wir nicht am Gängelband der Angst in das enge und überfüllte Gatter der Anpassung geführt werden wollen.

Was ist wirklich wesentlich?

Das bedeutet, wir sind dazu aufgefordert, darüber nachzudenken, was für uns wirklich wichtig, was wesentlich ist im Leben. Stellst Du Dir Fragen wie: Was braucht es, um wirklich gesund zu sein? Welche Werte sind von Bedeutung, wenn wir die Welt wandeln möchten? Wollen wir unser Menschsein auf einen Körper reduzieren lassen, der funktionieren muss und das war’s? Wie wichtig sind Dir Kultur und Natur und Furchur, der Glücksdrache, der in der unendlichen Geschichte von Michael Ende uns auf seinen Rücken nimmt und uns zeigt, wie wichtig es ist, sich auch aus einer höheren Warte heraus, einen Überblick über das zu verschaffen, was wir Leben nennen?

Wann hast Du zuletzt auf Dein Bauchgefühl gehört? Mit Deinem Engel geredet und auf die Wirkung der Elemente geachtet? Wie ist es um Dein Gespür für Schnee bestellt und haben Deine Weihnachtsplätzchen genug Zimt? Kannst Du die wichtige Frage beantworten: Wie geht es Dir? Wann hast Du das Deinen Lieblingsmenschen zuletzt gefragt und Zeit gelassen für einen wirklich selbstreflektierte Antwort? Hast Du Deinen Kindern schon erklärt, wo die Weihnachtswerkstatt ist und was Familie bedeutet? 

Komet Leonhard kommt

Bestrahlt werden wir bei all diesen Fragen in der Schütze-Zeit, von dem Weihnachtskometen Leonard, den der amerikanische Astronom Gregory J. Leonard Anfang des Jahres entdeckt hat. Eine Besonderheit ist mit 70 Kilometern pro Sekunde seine unglaubliche Geschwindigkeit, weshalb er täglich seine Position ändert. Leonhard wird am 12.Dezember am besten sichtbar und bei klarem Himmel durch ein Fernglas oder sogar mit bloßem Auge zu sehen sein! Die Kometen sind aus geistiger Sicht sehr bedeutsam, da sie alle schädlichen astralischen Substanzen, die innerhalb des Planetensystems entstanden sind, aufsammeln und in die Weiten des Kosmos hinausbefördern. Solche astralischen Substanzen sind Gedanken und Gefühle, die verdunkeln, die nicht guttun und im Widersprich zur Wahrheit stehen. Kometen sind also quasi die geistige Müllabfuhr.

Leonhard hat besonders viel zu tun in diesen Tagen der Schütze-Zeit. Unterstützen wir ihn mit bewussten Gedanken über all das, was für unser Menschsein wichtig ist. Geben wir mit unserer Geisteshaltung Licht in das Dunkel. Entzünden wir nach und nach die Kerzen auf unserem Adventskranz und bekennen wir uns dazu, ganz Mensch zu sein. Bekennen wir uns zu unserem Geist und unserer Fähigkeit, gemeinsam eine Welt zu schöpfen, in denen Werte nicht auf dem Altar der Macht geopfert werden. Erleuchten wir mit unserem Gewissen den Weg in eine neue Zeit. Verbinden wir uns mit dem Licht der Weihnacht und leuchten wir all jenen den Weg aus der Angst, die danach greifen. Entdecken wir gemeinsam die tiefe Bedeutung des Begriffs Familie, die wir auch als Menschheit sind und entzünden wir in unseren Herzen das warme Licht der Liebe.  

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