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Jupiter im Widder

Jupiter im Widder

Jupiter im Widder

Die göttliche Ordnung
und dein Wille

Das Jupitersymbol ist ein Halbkreis mit einem Kreuz, was uns auf die Themen dieses astrologischen Protagonisten hinweist: Die Seele will frei werden vom Physischen. Das Kreuz der Materie, das Gebundensein an die Erde mit allem was tagaus und tagein so auf uns einströmt, wird von der Hoffnung auf bessere Zeiten überragt. Jupiter versorgt uns mit dem Vertrauen, dass alles, was uns im Leben begegnet einen Sinn hat. Er vermittelt uns auch, dass alles miteinander zusammenhängt – auch wenn wir das nicht immer gleich erkennen oder verstehen. Jupiter strebt Werte und Ideale an, die ewig Gültigkeit haben.

Die mythologische Figur ist der griechische Gott Zeus, den die Römer später Jupiter nannten. Er ist der oberste Herrscher der griechischen Götter, das heißt, er ist der Chef im Ring. Zeus war vor allem als Wettergott aktiv, der Blitze und Donner auf die Erde schleuderte, wenn er mit den irdischen Geschehnissen zürnte. In der christlichen Glaubenslehre entsprechen diese Kräfte der obersten Engelhierarchie, die von den Cherubim, Serafim und Thronen erfüllt werden. Diese Engel sind die einzigen Wesen, die Gott direkt schauen können und seinen Willen ausführen. Sie sind die eigentlichen Schöpfergötter, die auch dem höchsten Schöpfergott, Christus gewissermaßen zuspielen.

Ein markanter Moment

Betritt also Jupiter als Repräsentant der göttlichen Ordnung die Bühne des menschlichen Willens, dann ist das ein markanter Moment in unser aller Leben. Er tut das alle 18 Jahre. Wenn du heute zurückschaust, welche Richtung vor 18 Jahren dein Leben genommen hat, dann kannst du jetzt davon ausgehen, dass diese Entwicklung abgeschlossen ist und eine neue beginnt. Daher ist der Einzug Jupiters im Widder von besonderer Bedeutung, denn unser Wille wird daran erinnert, in welchen Lebensfeldern wir Gas geben dürfen oder besser ein bisschen auf die Bremse gehen, um nicht aus der göttlichen Ordnung zu fallen. Wir dürfen uns bewusst werden, warum wir in diesem Leben stehen, wer wir sein wollen, was der Sinn unseres Seins ist. Unser Wille wird gestärkt, unsere ureigenen Interessen anzuschauen. Wir dürfen Korrekturen einleiten, wenn unser höherer Wille in unserem Becken aus Egobefindlichkeiten, Alltagstrott und Resignation verschüttet wurde. Wir bekommen als Menschheit, aber natürlich auch als Individuum eine Einladung, aktiv zu werden im Sinne unseres eigentlichen Lebensplans, im Sinne unserer seelischen Ausrichtung.

Diese kosmische Kraft, die man auch mit dem Begriff „Gottvertrauen“ zusammenfassen könnte, trifft nun auf die feurige Kraft des Widders. Der Widder ist das erste Tierkreiszeichen im Zodiak, ein männliches, kardinales Zeichen und wird von Mars regiert. Es repräsentiert unseren Willen, steht für Aktivität, Tatendrang, Energie, Einsatzfreude und Lebenskraft. Er steht aber auch für Ungeduld, Hitzigkeit, Konfliktorientierung und Eroberungsdrang. Das bedeutet: Bei all dem Wandlungswillen darfst du dich immer darauf besinnen: Operative Hektik ersetzt nicht geistige Windstille. Es geht um Bewusstwerdung und die schafft man am ehesten, wenn man Raum für die eigene Intuition lässt und – das vergessen manche zeitweise – das Hirn einschaltet. In der Ruhe liegt die Kraft. Jupiter läuft etwa ein Jahr durch jedes Tierkreiszeichen. Wir müssen also beim allem Wandlungswillen nicht hektisch werden…

Jupiter schützt die Erde

Jupiter ist ein riesiger Planet, der mit seiner Gravitation tausende Meteoriten aus dem Universum quasi aufsaugt und damit die Erde vor gefährlichen Einschlägen schützt. Das belegt eindrucksvoll zusätzlich seine Größe und Stärke und er hat auch deshalb nicht umsonst den Ruf weg als Wohltäter, dessen Wirkung weit über das Alltägliche hinausragt. Jupiter verkörpert Weisheit, Kultur, Religion und Gerechtigkeit, die sich inhaltlich angemessen ausdrückt und sich nicht auf dogmatische oder formale Richtigkeit beschränkt. Vielmehr geht es jetzt um wahrhaftige Inhalte, um die wir ringen dürfen. Jupiter urteilt weitsichtig. Dort, wo er im Geburtshoroskop steht, kann sich die Vernunft durchsetzen. Er führt aber auch zu Überfluss, einem Zuviel an Begeisterung, was im Zusammenspiel mit dem marsischen Widder leicht passieren kann. Ein politisches Helfersyndrom oder eine ideologische Hitzköpfigkeit sind weitere Ausdrucksformen, die besonders bei Jupiter im Widder zu beobachten sind.

Der Göttervater findet im Widder elementare Unterstützung auch bei geistiger Brandstiftung, insofern dürfen wir insbesondere in diesen Krisenzeiten darauf achten, dass wir keinem der zahlreichen Populisten auf den Leim gehen. Immer schön den gesunden Menschenverstand im Auge behalten und daran denken, dass Propaganda auf der Datenautobahn, also im Internet, schneller in unserem Hirn landet, als wir Papp sagen können. Papp wie Papperlapapp wohlbemerkt.

Mit dieser astrologischen Signatur bekommen sowohl die geistige als auch die räumliche Ausdehnung aggressive bis kämpferische Züge. Weltanschauungen und philosophische Betrachtungen können damit unduldsame oder missionarische oder selbstgerechte Formen annehmen.

Was Jupiter im Mars zustande bringt zeigt sich in der Gründung Roms am 21.4.752 vor Christus oder an der Gründung Preußens am 8. 4.1525. Die Nato wurde unter einem Jupiter-Mars-Aspekt 1999 erweitert und Zypern eröffnete mit diesen beiden Impulsgebern im Frühjahr 2003 seine Grenzen. Wir dürfen gespannt sein, welche weltpolitischen Ereignisse in den kommenden 12 Monaten eintreten, die unsere Welt deutlich verändern werden.

Jupiter in den Häusern

Kommen wir zu dir und deinem Jupiter in den Häusern. Diese stehen für die Lebensbereiche, in denen Jupiter und Mars in den kommenden rund 12 Monaten für Auftrieb sorgen werden. Du brauchst, um die Häuser zu bestimmen unbedingt deine korrekte und genaue Geburtszeit. Diese erfährst du, sollte sie dir nicht vorliegen, bei dem Standesamt des Ortes, wo du geboren wurdest. Liegst sie dir bereits vor, dass schaue gleich mal in deinem Horoskop nach, in welchem der Häuser Jupiter gerade steht. Manchmal steht ein Tierkreiszeichen auch 2 Häusern, dann gelten die Beschreibungen beider. Sie sind dann aktiv, wenn Jupiter das Haus erreicht hat.

Wenn Du wissen möchtest, was die übrigen Protagonisten deines Horoskops mit den beiden Akteuren anfangen und welches Musikstück dieses Orchester deines Lebens gerade auf deiner Bühne spielt, unterstütze ich dich gern mit meiner astrologischen Beratung. In der klärt sich dann, ob es mehr Mozart, Schostakowitsch oder Helene Fischer ist, die dich rocken lässt…

Nun aber zu Jupiter und seiner Häuslichkeit.

Haus 1

Das erste Haus ist das Haus des Widders, deiner Ich-Kraft. Die Spitze des 1. Hauses besetzt der Aszendent, der etwas darüber aussagt, wie ein Mensch auf die Welt zugeht und, umgekehrt, wie er von dieser wahrgenommen wird. Das 1. Haus zeigt, wie man sich durchsetzt und seinem Willen Ausdruck verleiht. Läuft Jupiter durch dein 1. Haus beginnt immer eine größere Wachstumsphase, weshalb du eigeladen bist, jetzt auf deine besonderen Fähigkeiten und Talente zu schauen, um zu überlegen, wie du diese einsetzen kannst. Du darfst dich mit deinem Wesen auseinandersetzen, was dir eine besondere Selbstsicherheit bescheren dürfte. Du möchtest expandieren und den Rückzugsort verlassen, um zu Leuchten. Bleibe aber auf dem Teppich und verfalle nicht dem Größenwahn… denn Ziel ist nicht ein gigantischer Egotrip, sondern vielmehr geht es darum, die eigenen Fähigkeiten zum Wohle anderer einzusetzen. Auch geht es darum, neue Erfahrungen zu machen. Kindliche Verhaltensmuster dürfen wir überprüfen und verabschieden.

Haus 2

Im zweiten Haus geht es um Werte. Das betriff die materiellen Werte aber auch jene, die dir im übertragenen Sinne kostbar sind, was dich anspricht, dir etwas bedeutet, aber auch, wie du mit materiellem Besitz umgehst und wie er zu dir kommt. Auch dein Körperempfinden ist ein Thema des zweiten Hauses. Läuft Jupiter durch das 2. Haus, wird traditionell damit ein Geldgewinn verbunden bis hin zum Erwerb von Reichtum. Die Ausweitung deines materiellen Besitzes kann dadurch angezeigt werden und du wirst dich aktiv dafür einsetzen. Bedeuten dir geistige Werte mehr, dann wirst du in diesem Bereich nach Wachstum streben. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass man mit diesen Zuwächsen auch umgehen können sollte damit der Zugewinn nicht schneller durch die Finger rinnt als einem lieb ist.

Haus 3

Das dritte Haus beschreibt das unmittelbare Umfeld eines Menschen. Im Ideal steht es für Kontaktfreudigkeit, Neugier, Interesse, Heiterkeit, Unvoreingenommenheit, Flexibilität und auch für Unruhe und unstetes Verhalten. Auch das Denken und der eigene Orientierungssinn gehört ins dritte Haus ebenso wie unsere Art zu kommunizieren.

Läuft Jupiter durch Haus 3 werden deine Kontakte zunehmen, du wirst stärker mit der Umwelt kommunizieren und interagieren. Dein Alltag wird gewissermaßen aufgepimpt, denn es wird viel Neues hinzukommen und Altes, was nicht mehr zu dir passt gehen. Deine Beziehungen zu deiner Familie zu Freunden, Kollegen oder neuen Beziehungsgruppen stehen jetzt unter einem guten Stern und werden neue Impulse in dein Leben bringen. Auch dein geistiger Horizont kann sich erweitern, weil du mehr als sonst in der Lage bist, alte Denkmuster und Verhaltensweisen hinter dir zu lassen.

Haus 4

Das 4. Haus gibt Hinweise über die Herkunftsfamilie und über die Umstände, in denen du aufgewachsen bist. Hier zeigt sich dein Familiensinn und deine Einstellung zu Grund und Boden. Auch das Vaterbild und dein Verhältnis zu ihm lassen sich hier erkennen. Läuft Jupiter durch dein Haus 4 suchst du inneren Frieden und Sicherheit, die du dank der Überschrift, die der Widder setzt, vielleicht nicht unbedingt findest wirst. Vielleicht kompensierst du das, indem du ein Haus kaufst oder du sanierst oder renovierst dein jetziges Heim. Probleme im häuslichen Umfeld lassen sich jetzt gut regeln und befrieden. Auch die Beziehungen zu Eltern werden gut bestrahlt. Du bist jetzt lieber zuhause aktiv als in der großen weiten Welt und das Vertraute und Familiäre bekommt nochmal einen stärkeren Stellenwert in deinem Alltag.

Haus 5

Lebensfreude, Kinder, Erotik, der eigene Spieltrieb und das innere Kind, die Kreativität, das Vergnügen und die Lust am Leben sind im Haus 5 angesiedelt. Unter der Signatur des Widders dürftest du das alles bisweilen recht draufgängerisch gestalten. Du weißt, was du willst und kostest das Leben voll aus. Mit Jupiter bekommt all das einen ordentlichen Energiekick. Du hast den Mut, dich ganz unverkrampft in das Leben zu stellen und solltest darauf achten, dass aus so viel Selbstsicherheit kein Egotrip wird unter dem andere zu leiden haben. Das Verhältnis zu Kindern ganz allgemein und natürlich speziell auch zu den eigenen oder Patchwork-Kindern wird ebenfalls gut bestrahlt und der Zusammenhalt gefestigt. Wenn deine künstlerischen Aktivitäten bislang im Verborgenen schlummerten, können sie unter diesem Transit aufblühen und du entdeckst den Picasso oder den Puccini in dir. Neben der freien Selbstdarstellung profitiert vor allem auch dein inneres Wachstum und deine seelische Reife von dieser Zeitqualität.

Haus 6

Das 6. Haus repräsentiert dein Verhältnis zu deiner alltäglichen Arbeit und die in diesem Bereich nötigen Umstände und Voraussetzungen. Es beschreibt dein Verhalten gegenüber Untergebenen, gibt Aufschluss ob du pedantischer Ordnungshüter oder liebeswerter Chaot bist. Es ist auch das Haus der Gesundheit und symbolisiert dein Verhältnis zu deinem Körper. Läuft Jupiter durch dieses Haus, dann sollte der Alltag leichter als sonst von der Hand gehen und Raum schaffen für wichtigere Themen in deinem Leben. Die Freiheit wird in dein Bewusstsein rücken, indem dir bewusst wird, inwieweit dich dein Alltag in der freien Entfaltung deines Seins fördert oder behindert. Jetzt geht es darum, nicht nur die Ordnung in der Küche zu pflegen, sondern die Ordnung im Leben zu erkennen. Daher finden unter Jupiter im Haus 6 nicht selten ein Arbeitsplatzwechsel statt. Die Gesundheit ist bestens bestrahlt, wenn nicht weitere Aspekte dagegen sprechen. Du fühlst dich vermutlich vital und lebendig. Da Jupiter der Vergrößerer ist, kann unter dem Aspekt leider auch das Gewicht zunehmen.

Haus 7

Mit Widder im Haus sieben dürften deine Beziehungen zu Partnern und Menschen, die dir nahe stehen temperamentvoll, leidenschaftlich und temporeich sein. Jupiter legt auf das leidenschaftliche Feuer noch ein Schippchen drauf, was manchmal auch eines zu viel sein kann. Grundsätzlich wirkt Jupiter positiv auf feste Liebesbeziehungen und innige Freundschaften. Wir begegnen Menschen, die uns helfen und da Jupiter auch für die Rechtsprechung steht, sind Begegnungen mit Juristen und gerichtliche Auseinandersetzungen bestens bestrahlt. Aber Vorsicht: Auch dieser Jupitertransit erfordert es, das richtige Augenmaß zu behalten, um den optimalen Nutzen daraus zu ziehen. Da Jupiter auch für das Ausland steht, könnte auch eine neue Beziehung oder Begegnung mit einem Ausländer angezeigt sein.

Haus 8

Das 8. Haus symbolisiert das Verhältnis eines Menschen zu materiellen Verlusten bzw. zu gemeinschaftlichem Besitz. Die traditionelle Astrologie integriert an dieser Stelle die Themen Tod, Verlust, das große „Stirb und Werde“. Hier finden die Transformation statt, die große Verwandlung eines Menschen, hier wird losgelassen, um neu empfangen zu könne. Daher ist es nicht ungewöhnlich, wenn eine Erbschaft ins Haus steht, wenn Jupiter durch das Haus 8 läuft. Etwas weniger dramatisch klingt es, wenn man unterstellt, dass man unter diesem Aspekt von den Ressourcen anderer profitiert. Die Zeit ist reif für Veränderung, die große Veränderung, wenn der Widder mitspielt. Es geht um mehr Authentizität, um deinen wahren Kern, um das, was du im ureigensten Sinne willst. In dieser Zeit gelingt es dir, all das zu verändern, was dich davon abhält dein wahres Sein zu leben. Das ist gemeint mit „Stirb und Werde“.

 

Haus 9

Haus 9 ist die Heimat von Jupiter und zeigt die geistige Haltung, die Philosophie und Weltanschauung eines Menschen an. Da diese oft auch durch Reisen in ferne Länder wesentlich beeinflusst wird, ist auch das Ausland an dieses Haus geknüpft. Im 9. Haus finden sich wichtige geistige Grundvoraussetzungen für die Inhalte des 10. Hauses – das der Berufung und des Berufes. Läuft Jupiter durch das 9. Haus kann man die Gesamtperspektive seines Lebens außerordentlich erweitern. Auch Reisen dürften eine Rolle spielen und man hat viele Möglichkeiten, zu lernen oder zu lehren. Dir steht der Sinn nach Philosophie, Metaphysik und Religion. Diese Themen begegnen dir in dieser Zeit nicht nur in Büchern, sondern auch im Leben durch Ereignisse oder Menschen. Es ist eine Zeit, in der sich dein Horizont vergrößert, du deine Weltsicht massiv erweitern kannst und willst und am Ende dieser Jupiterreise mehr Weisheit in dir versammeln kannst. Die eigenen Überzeugungen und Vorureile darfst du unter die Lupe nehmen und wirst sicher das Bedürfnis haben, das ein oder andere zu erneuern und zu verabschieden.

Haus 10

Haus 10 repräsentiert deine Berufswahl, deinen Beruf und vor allem auch deine Berufung aber auch die Richtung deiner Entwicklung, die im Wesentlichen ein Leben lang beibehalten wird. Der traditionellen Überlieferung nach steht dieses Haus auch für das Mutterbild eines Menschen und sagt einiges über die Beziehung zur Mutter. Läuft der Jupiter im Zusammenspiel mit Widder durch diesen Haus, dürfte das deine Berufsthemen deutlich in dein Bewusstsein rücken. Du kannst eine Karrierestufe erklimmen, wenn du dich nicht arrogant oder überheblich zeigst oder andere Menschen dominieren willst. Da Jupiter vergrößert, könnte es auch Stress mit dem Chef geben, weil man nicht in der Lage ist, die eigenen Leistungen nicht richtig einzuschätzen. Aber auch eine öffentliche Anerkennung ist möglich, oder eine besondere Wertschätzung durch deine Mitmenschen.          

Haus 11

Das elfte Haus gibt Aufschluss über die Beziehungen zu Freunden und Menschen, die es gut mit uns meinen oder von denen wir etwas lernen können. Es zeigt auch, wie wir selbst uns in der Rolle des Wohltäters oder Lehrers verhalten. Außerdem können wir dort ablesen, welche Rolle wir in der Gesellschaft übernehmen. Mit Jupiter pflegen wir in den kommenden zwölf Monaten viele Hoffnungen, Wünsche und Ideale. Du beteiligst dich vielleicht intensiv an Gemeinschaftsarbeiten, da du mehr denn je erkennst, wie wichtig die Ziele und Werte von Gruppen und Gemeinschaften sind. Du möchtest dich mit Menschen umgeben und erfährst dadurch viel von dir selbst. Neue Freunde werden mit der Zeit eine besondere Rolle spielen. Du bist vermutlich recht idealistisch eingestellt und möchtest die Welt auf deine Weise zu einem besseren Ort machen. Alles was du jetzt für die Allgemeinheit tust, kommt irgendwann wieder auf dich zurück.

Haus 12

Das Haus 12 offenbart unser Verhältnis zu jenen Bereichen, in denen unsere individuelle Persönlichkeit keine Rolle spielt und vor einem größeren Ganzen zurücktritt oder sich darin auflöst. Traditionell werden an dieser Stelle meist Krankenhäuser, Kasernen, Gefängnisse und psychiatrische Einrichtungen als Beispiele aufgezählt. Etwas weniger dramatisch assoziiert man vielleicht Klöster und andere Orte der Zurückgezogenheit denken. Psychologisch steht Haus 12 eher für unser Seelenleben und für unsere Spiritualität. Jupiter in Haus 12 beleuchtet also unsere geistige Anbindung an das große Ganze. Wir können viel lernen über innere Widerstände und über unsere Schattenseiten. Daher ist Jupiter jetzt eine Einladung, sich seinen Schwächen zu stellen, diese zu überwinden und zu Tugenden zu wandeln. Es besteht die Möglichkeit seinem geistigen Lehrer zu begegnen oder ist selbst ein solcher für einen anderen Menschen. Wir schauen hin auf die großen Zusammenhänge und erkennen mehr denn je unseren Platz inmitten all dem, was wir Leben nennen.

 

Jupiter und Widder sind ein Duo, was wir heute isoliert betrachten können, was aber nicht isoliert auf unser Leben wirkt. Das Leben ist auch aus astrologischer Sicht sehr vielschichtig. Vergessen wir nie das große Ganze: Wie stehen am Anfang der Luftepoche, die alles Festzementierte aus der Erdepoche aus unseren Köpfen und Herzen pustet. Es weht ein neuer, ein frischer Wind und durch Uranus, der dieses Jahr so manche Hauptrolle übernimmt, steht dieser Wind auf Veränderung. Unsere Werte ändern sich und so ist Jupiter im Widder immer dann bestens wirksam, wenn wir nie aus den Augen verlieren: Im großen Plan geht es um das neue Wir in einer neuen Zeit. Wir bauen am Fundament für die Welt von morgen, die idealerweise geprägt ist von einem neuen Miteinander. Der Widder steht für den Willen und Jupiter für das große Ganze. Bleibt die Frage auch an dich: Was willst du?

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Urteile begrenzen uns

Urteile begrenzen uns

Urteile nicht

Urteile wie “gut” oder “schlecht” begrenzen unsere Erfahrungen

„Was begreife ich nicht?“ „Warum muss das alles sein?“ „Warum ich?“ „Warum jetzt?“ sind Fragen, die wir gerne stellen, wenn wir uns mitten in einer Krise befinden. Gerade in diesen Corona-Zeiten, in denen nichts mehr zu sein scheint, wie es mal war, sind viele ängstlich, irritiert und orientierungslos. Was kaum einer ahnt: Schon diese Fragen führen in die Irre, denn in ihnen liegen eine Wertung, die uns an dieser Stelle nicht weiterbringt. Denn mit Urteilen über Dinge, Menschen oder Ereignisse, mit einer Klassifizierung in „gut“ oder „schlecht“ begrenzt Du Deine Erfahrung. Damit nimmst du Dir die Möglichkeit den Entwicklungsprozess, in dem Du Dich befindest, nicht allumfassend wahrzunehmen. Du kannst ihn, sobald Du ein Urteil gefällt hast, nicht wirklich erkennen und in der Regel nicht verstehen. Wesentlich besser ist es, zu charakterisieren. Letztendlich ist jede emotionale Reaktion mit einem Urteil über eine Erfahrung nicht das tatsächliche Ende oder das Ergebnis der Erfahrung selbst. Sie ist lediglich das, was man in dieser momentanen Situation daraus macht.

Die Dinge sind nie so wie sie sind. Sie sind immer das, was man daraus macht.  

Jean Anouih

Mit Urteilen beraubst Du Dich der Möglichkeit, mit Abstand und unvoreingenommen die momentane Erfahrung noch einmal neu zu betrachten und – das wäre ein wertvoller Beitrag zur Selbsterkenntnis – auch deine Reaktion darauf. Würdest Du urteilsfrei zunächst nur beobachten, was geschieht, könntest Du Ereignisse wirklich verstehen und in Dein innerstes Wesen integrieren. Schaffst Du das nicht, bleibt die Konsequenz Deiner Entscheidung, also die Erfahrung, bestehen und weiterhin wirksam. Das ist der Grund, warum sich Erfahrungen scheinbar ständig wiederholen. Du erlebst, dass Du immer wieder mit ganz ähnlichen Erfahrungen konfrontiert wirst. Und wozu das Ganze? In all diese Erfahrungen ist der schöpferische Gedanke eingewoben, dass in der Erfahrung eine Absicht liegt. Erfahrung ist Konsequenz, Erfahrung ist karmisch, aber Erfahrung ist auch zweckbestimmt.

Mit Urteilen lehnen wir Erfahrungen ab

Wenn Du deine Erfahrungen in diesem Licht betrachtest, werden sie Dir die Grundlage für eine persönliche Herausforderung deutlich zeigen. Deutlicher jedenfalls als für eine persönliche Tragödie, Katastrophe, Glück – oder wie Du dies auch immer aus emotionaler Reaktion einschätzen magst. Die persönliche Herausforderung bei dieser Erfahrung liegt darin, kein Urteil zu fällen und sie nicht abzulehnen. Klar, das ist gar nicht so leicht. Denn schließlich tun diese Erlebnisse meist sehr weh! Letztendlich tun sie aber deshalb weh, weil Du aus ihnen etwas machst, was weh tut. Damit wird die Erfahrung zu etwas, womit Du nicht länger umgehen willst, du lehnst die Erfahrung ab. Erweiterst du dein Bewusstsein über den Sinn und Zweck von Erfahrungen, die letztendlich ein Lernen deiner Seele ermöglichen, wird der Umgang mit Erfahrungen im Sinne der Schöpfung wahrhaftiger.

In der Praxis ist das manchmal hart

Das alles hört sich in der Theorie zwar wundervoll an, aber, das geht mir auch nicht anders, in der Praxis ist das manchmal echt hart. Wenn wir dann ehrlich sind, werden wir feststellen, dass niemand gesagt hat, dass das Leben einfach ist. (Es hat aber auch niemand gesagt, dass es schwierig ist.) Jeder Mensch hat seine eigenen jeweiligen Bewusstseinsgrenzen, aber mit diesen Grenzen kannst du lernen umzugehen. Du kannst sie nämlich erproben, austesten und verschieben, indem du eine aktive Beziehung zu deinen jeweiligen Erfahrungen pflegst. Wenn du sie stattdessen durch das Urteils von „gut“ oder „böse“ beendest, nimmst du dir diese Möglichkeit, denn dann bestand diese Beziehung zu dieser Erfahrung nur zeitweilig.

Ein tiefes Verständnis des Ich entwickeln

Die Bewegung, die diese betreffende Erfahrung in Gang gesetzt hat, ist im Gegensatz zu Deiner Bereitschaft an der Erfahrung weiter “zu arbeiten” noch am Werk. Die Entscheidung zur Beendigung durch Urteile, bringt nämlich lediglich die offensichtliche Realität der Bewegung an ein Ende. Du machst daraus eine andere Bewegung, die ähnliche Erfahrungen mit sich bringen wird. Lernen wirst Du dann, wenn Du ein tiefes Verständnis Deines Ich entwickelst. Eine Veränderung Deiner Erfahrungsmuster geschieht nur als natürliche Folge von Verstehen. Denn nur dann entwickelst Du Dich auf eine neue Ebene. Zusammen mit dem Lernen und Verstehen geschieht Wachstum, geschieht persönliche Entwicklung. Wie merkt man, dass man etwas verstanden hat? In diesem Augenblick, wenn sich Dir Dein Verstehen offenbart, wird durch Dich viel Mitgefühl und Liebe fließen. Manchmal wird dieses Empfinden auch als Seligkeit beschrieben. Dieses Gefühl kann sehr intensiv sein und weist Dich darauf hin, dass Deine Seele für eine neue „Bewegung“ nämlich für Karma auf der anderen Seite, bereit ist. Das ist dann ein Moment, in dem man dankbar sein darf.

Schütze-Zeit

Schütze-Zeit

Schütze-Zeit

Dem Licht vertrauen!

Die Schütze-Zeit läutet den Advent ein, wir steuern auf die längste Nacht des Jahres zu und dürfen in der sogenannten staden Zeit unser Selbstverständnis läutern. Dunkel ist es draußen und wenn ich mir die gesellschaftliche Stimmungslage anschaue, dann würde ich sogar sagen, es ist zappenduster. Wir bereiten uns auf Weihnachten vor, auf das hohe spirituelle Fest der Familie, in der sich das Licht des Christus auf die Welt und in unsere Seelen senkt, wenn wir es denn empfangen wollen. Wir sind eingeladen einmal mehr über unsere Ideale nachzudenken, das höhere Ziel unseres Seins, über unseren inneren Mythos, der uns durch den Alltag begleitet und uns jene Erfüllung schenkt, die im Konsum oder im Internet niemals zu finden ist. Wir bereiten uns auf das Fest der Liebe vor und könnten uns ein Bewusstsein darüber verschaffen, wie sehr wir uns mit der Angst, dem Gegenspieler der Liebe, gerade in diesen Zeiten verbunden haben. Ich bin manchmal geradezu erschüttert, wenn mir die kollektive Angst, die bisweilen an Panik grenzt, beim Einkaufen oder Gassigehen begegnet.

Fast scheint es so, als habe die Menschheit zur Gänze das Vertrauen in das Leben verloren. Angst fressen Seele auf und was die Angst nicht schafft, gelingt den Pokerspielern der Macht auf der politischen Bühne. Ob Ampelmännchen oder Altgedienter – alle erhoffen sich beklemmend offensichtlich ein Stück vom Kuchen, den sich die großen Player und Gewinner der Krise geschickt gebacken haben. Die Bilanzen von Amazon, Google oder Facebook sind atemberaubend und weisen Zuwachsraten auf, die alles sprengen, was bislang möglich schien. Die Pharmaindustrie fährt Milliardengewinne ein und hat dermaßen Blut geleckt, dass jeder medizinische Sachverstand an der Garderobe der Raffgier abgegeben wurde.

Das Zeug taugt offensichtlich nicht viel

Gelassen werden tausende von schweren bis tödlichen Nebenwirkungen abgewunken, schulterzuckend nimmt die Branche auch unfassbar viele Impfschäden in Kauf und es spielt offenbar keine Rolle, dass die Mittel in keiner Weise das halten, was versprochen wurde. Die hohe Quote an Impfdurchbrüchen signalisiert: Das Zeug taugt offensichtlich nicht viel. Hatten wir mit keiner Impfung im vergangenen Winter eine relativ moderate ähm…Grippewelle – schnellen die Zahlen jetzt in die Höhe. Zwei Drittel der Bevölkerung ist geimpft… wie kann das sein? Dass das auch an den erlahmten Immunsystemen liegen könnte, die dank Maske und einem Desinfektionswahn, der an jeder Supermarktkasse eine spontane Herz-OP ermöglicht, nur noch faul auf der Couch liegen – auf die Idee kommt scheinbar auch keiner.  

Die Intensivstationen sind voll – nun, das waren sie eigentlich immer. Dennoch wurden im vergangenen Jahr 21 Kliniken geschlossen und knapp 7.000 Intensivbetten allein in Deutschland abgebaut – wofür die Krankenhäuser übrigens mit üppigen Prämien belohnt wurden.

3d-Brille mit dicken Scheuklappen

Zugleich präsentiert Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, stolz dein neues Projekt Metaverse. Geschaffen wird eine digitale Welt, in der das soziale Leben dank digitaler Technologien und einer 3D-Brille mit dicken Scheuklappen nur noch online stattfindet. Wie praktisch, wenn vorher sämtliche Kultureinrichtungen und Begegnungsstätten wegen „Corona“ platt gemacht wurden. In Zukunft werden also gezielt gesteuerte Algorithmen den digitalen Horizont von Menschen auf kleine, unbewusst zusammengestellte Filterblasen reduzieren. In Zukunft? Leben findet doch auch jetzt schon vorwiegend online statt, denn offline geht ja nicht mehr viel.

Ich erinnere mich an den Film Wall-E, den meine Kinder seinerzeit begeistert geschaut haben. Wall-E ist ein kleiner Roboter der tapfer die Erde und ihren Müll aufräumt. Der ehemals blaue Planet wurde – so erzählt es der preisgekrönte Film, von den Menschen längst verlassen. Diese rasen in einem unterhaltsamen Raumschiff durch die Milchstraße, das von künstlicher Intelligenz gesteuert wird. Sie sitzen überwiegend, denn ein Rückgrat zum Laufen haben sie nicht mehr und konsumieren, was ihnen geboten wird. Meine Kinder haben den Film damals geliebt, denn Wall-E zeigte den Menschen den Weg zurück zu sich selbst und eine grüne Wiese Leben. Wenn ich meinen Kids, die heute längst junge Erwachsenen sind, sage, dass wir auf dem besten Wege sind, die Menschheit in ein noch schrecklicheres Schicksal zu katapultieren, werde ich im günstigsten Fall belächelt. Ich bin ehrlich: Ich hoffe inzwischen heimlich auch auf diesen kleinen Sympathieträger und flüstere, wenn ich den Müll rausbringe: Wall-E…bis Du da?

Starke Saturn- und Plutoaspekte

All meine Gedanken passen in diese Schütze-Zeit, denn in den kommenden Wochen werfen zahlreiche starke Saturn- und Plutoaspekte Themen auf, die mindestens die Zeichen der Zeit in Frage stellen. Vielen Menschen reicht es. Sie gehen auf die Straße und rebellieren gegen Willkürherrschaft und erinnern lautstark an die Ideale Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Merkur wandert ab dem 24. November durch den Schützen. Er befindet sich dort im Exil, was sich also eher nicht so belebend auf unser Denken auswirken wird. Auch die Wirtschaft wird diese Phase kaum als bereichernd bilanzieren.

Unserer Kommunikation fehlt vermutlich der Realitätssinn, denn die eigentliche Sache wird bei allem gern vergessen, nämlich die Frage: Haben wir wirklich eine Corona-Krise oder läuft da im Hintergrund nicht ein ganz anderer Film ab? Wer sich diesen Themen stellen möchte, dem empfehle ich die Vorträge von Ernst Wolff (Siehe Video unten). Das Trigon von Mars und Neptun, das am 29. November gradgenau ist, deutet darauf hin, dass Irrtümer und Schmutzkampagnen die Mittel sind, den Gegner zu treffen. Denn die Beziehung von Neptun, der ab dem 1. Dezember wieder direktläufig wird, zu Mars verbindet Aggression mit Undurchsichtigkeit.

Neumond mit Sonnenfinsternis

Am 4. Dezember ist Neumond, der mit einer Sonnenfinsternis auf sich aufmerksam macht. Dazu werde ich in Kürze einen eigenen Blogbeitrag veröffentlichen. Soviel sei für heute verraten: Der Glanz der Sonne, die für den Staat steht, ist deutlich blasser in diesen Tagen.

An Nikolaus, also am 6. Dezember, bilden Mars und Pluto ein Sextil. Der Aspekt dürfte sich im Außen in der Aktivierung der Massen zeigen. Das deutet auch das Sextil von Mars und Jupiter an. Mars und Jupiter streben auf einer höheren Ebene nach Gerechtigkeit. Das gute daran: Dieser Kampfgeist zeigt sich unblutig und fordert stattdessen mehr Bildung, Erkenntnisbereitschaft und den Mut zu einem tiefgreifenden Wandel, der nicht zu verwechseln ist mit einem „Great Reset“.

Auf den Trümmern traditioneller Ordnungen

Ab dem 11. bis zum 28. Dezember bilden Venus und Pluto im Steinbock eine Konjunktion. Pluto im Steinbock baut auf den Trümmern traditioneller Ordnungen neue Staaten auf. Venus im Steinbock fordert mehr als nur guten Willen, sie will Regeln und ein gutes Benehmen. Mundanastrologisch steht dieser anspruchsvolle Aspekt auch für die Macht des Abwartens, des Schweigens und für unausgesprochene Drohungen. Aber auch die Macht der Schönheit und der Liebe ist im Repertoire dieser Konjunktion. Die Weihe der Dresdner Frauenkirche mit dem Weihespruch „Friede sei mit Euch“ fand unter einer Venus Pluto Konjunktion statt.

Acht Tage später wird Venus rückläufig und bildet mit Pluto am 25.12. ein zweites Mal eine Konjunktion, was Weihnachten mitprägen wird. Ein wesentliches Thema dieser beiden ist auch die Macht des Geldes! Pluto, der große Transformator, nimmt sich unser Geldsystem zur Brust und läutet einen neuen Zyklus ein. Das Vorspiel der anstehenden Geldreform wird spätestens dann, wenn der aufsteigende Mondknoten am 19. Januar das Tierkreiszeichen Stier erreicht hat, zu Ende gehen, denn dann geht der Wandel unserer Werte in eine neue Dimension.

Inflation und Börsencrash

Uranus im Stier deutet das ja bereits unübersehbar an: Die Inflation steigt und der Börsencrash, der laut der einschlägigen Experten schon so lange fällig ist, wird nur dadurch aufgeschoben, weil die Zentralbanken ungeheure Geldmengen in die Finanzmärkte pumpen. Auch dem größten Ignoranten sollte spätestens jetzt klar werden, dass diese Prozesse nicht unendlich fortgesetzt werden können. Unübersehbar und deutlich spürbar wird das vermutlich spätestens im Sommer, wenn Uranus und Mondknoten eine Konjunktion bilden.

Vom 16. Dezember bis Neujahr, wirkt zum 3. Mal das Quadrat von Saturn und Uranus, was erfahrungsgemäß kaum an Kleinholz im Sinne der Veränderung interessiert sein dürfte. Der letzte Gongschlag einer solchen Begegnung hat eine unerbittliche Kraft, die mit der Konjunktion von Venus und Pluto vermutlich nicht nur Weihnachtskerzen, sondern auch die Gemüter entflammen wird.

Die Christus-Kraft an Weihnachten

Das Licht der Welt, die Christus-Kraft wird Weihnachten in eine Welt hineingeboren, die dringend der Erhellung bedarf. Wir sind alle aufgerufen, Licht in diese Welt zu bringen! Den Mächten der Finsternis können wir mit seiner Hilfe jedoch nur dann ein Stopp entgegensetzen, wenn wir uns bewusst machen, dass die Christuskraft in allem, und damit auch in uns wirkt. Rudolf Steiner weist uns darauf hin, dass unser Rückgrat geistig gesehen der Ort der Christus-Kraft ist. Sie unterstützt uns auch dort als lichtvolle Säule moralisch standhaft zu sein, oder anders ausgedrückt eine Haltung zu bewahren.

Uns allen muss dabei klar sein, dass diese Krise kein Versehen des Schicksals ist. Auch Corona hält viel Erkenntnis bereit für all jene, die sie empfangen wollen. Die Folgen der „tödlichsten Pandemie aller Zeiten“ hat uns doch letztendlich vor allem auf uns selbst zurückgeworfen. Alle Tools, die uns bisher erfolgreich von wichtigen Seinsfragen abgehalten haben, funktionieren nämlich nicht mehr. Wir dürfen uns endlich darauf besinnen, wieder für uns selbst und unser Leben die Verantwortung zu übernehmen, wenn wir nicht am Gängelband der Angst in das enge und überfüllte Gatter der Anpassung geführt werden wollen.

Was ist wirklich wesentlich?

Das bedeutet, wir sind dazu aufgefordert, darüber nachzudenken, was für uns wirklich wichtig, was wesentlich ist im Leben. Stellst Du Dir Fragen wie: Was braucht es, um wirklich gesund zu sein? Welche Werte sind von Bedeutung, wenn wir die Welt wandeln möchten? Wollen wir unser Menschsein auf einen Körper reduzieren lassen, der funktionieren muss und das war’s? Wie wichtig sind Dir Kultur und Natur und Furchur, der Glücksdrache, der in der unendlichen Geschichte von Michael Ende uns auf seinen Rücken nimmt und uns zeigt, wie wichtig es ist, sich auch aus einer höheren Warte heraus, einen Überblick über das zu verschaffen, was wir Leben nennen?

Wann hast Du zuletzt auf Dein Bauchgefühl gehört? Mit Deinem Engel geredet und auf die Wirkung der Elemente geachtet? Wie ist es um Dein Gespür für Schnee bestellt und haben Deine Weihnachtsplätzchen genug Zimt? Kannst Du die wichtige Frage beantworten: Wie geht es Dir? Wann hast Du das Deinen Lieblingsmenschen zuletzt gefragt und Zeit gelassen für einen wirklich selbstreflektierte Antwort? Hast Du Deinen Kindern schon erklärt, wo die Weihnachtswerkstatt ist und was Familie bedeutet? 

Komet Leonhard kommt

Bestrahlt werden wir bei all diesen Fragen in der Schütze-Zeit, von dem Weihnachtskometen Leonard, den der amerikanische Astronom Gregory J. Leonard Anfang des Jahres entdeckt hat. Eine Besonderheit ist mit 70 Kilometern pro Sekunde seine unglaubliche Geschwindigkeit, weshalb er täglich seine Position ändert. Leonhard wird am 12.Dezember am besten sichtbar und bei klarem Himmel durch ein Fernglas oder sogar mit bloßem Auge zu sehen sein! Die Kometen sind aus geistiger Sicht sehr bedeutsam, da sie alle schädlichen astralischen Substanzen, die innerhalb des Planetensystems entstanden sind, aufsammeln und in die Weiten des Kosmos hinausbefördern. Solche astralischen Substanzen sind Gedanken und Gefühle, die verdunkeln, die nicht guttun und im Widersprich zur Wahrheit stehen. Kometen sind also quasi die geistige Müllabfuhr.

Leonhard hat besonders viel zu tun in diesen Tagen der Schütze-Zeit. Unterstützen wir ihn mit bewussten Gedanken über all das, was für unser Menschsein wichtig ist. Geben wir mit unserer Geisteshaltung Licht in das Dunkel. Entzünden wir nach und nach die Kerzen auf unserem Adventskranz und bekennen wir uns dazu, ganz Mensch zu sein. Bekennen wir uns zu unserem Geist und unserer Fähigkeit, gemeinsam eine Welt zu schöpfen, in denen Werte nicht auf dem Altar der Macht geopfert werden. Erleuchten wir mit unserem Gewissen den Weg in eine neue Zeit. Verbinden wir uns mit dem Licht der Weihnacht und leuchten wir all jenen den Weg aus der Angst, die danach greifen. Entdecken wir gemeinsam die tiefe Bedeutung des Begriffs Familie, die wir auch als Menschheit sind und entzünden wir in unseren Herzen das warme Licht der Liebe.  

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Lilith in den Zwillingen

Lilith in den Zwillingen

Lilith: Wild und intuitiv
durch die Wogen unserer Zeit

Lilith wandert seit dem 18. Juli bis zum 30 März 2022 durch das Tierkreiszeichen Zwillinge. Der schwarze Mond bringt uns dort mit dem ewigen Kreislauf des Lebens in Berührung. Das eigene Werden, Sein und Vergehen dürfen in den kommenden Monaten durchdacht werden ohne dabei dem Zynismus zu verfallen.  Es wird uns vermutlich nicht ganz so leicht fallen eine gesunde Balance zwischen Verstand und Intuition zu finden. Wir erliegen vielleicht der Tendenz zum Absoluten, zu einem Zuviel oder Zuwenig im Bereich des rationalen Denkens.

Das ruft fast zwangsläufig nach einem Ausgleich durch Tiefe und Intensität der Gefühlswelt. Lilith ist wie die Zwillinge dem Element Luft zugeordnet. Die Zwillinge stehen für Kommunikation, für das Sammeln von Informationen, aber auch für viel Geschwätz und Phrasendrescherei. Das passt zur allgemeinen Gemengelage, denn die Zeitungen sind voll davon. Es lohnt sich also, einmal genauer hinzuschauen, wer denn diese Lilith eigentlich ist und auf wa sie uns in den kommenden rund acht Monaten hinweisen könnte.

Die Göttin des Windes

Mythologisch war Lilith eine alte Gottheit aus Sumer. Sie war die Göttin des Windes in großer Höhe. In der Schöpfungsgeschichte spielt sie eher eine undurchsichtige Rollen und wurde schließlich wegen ihrer Bosheit aus dem Paradies geschmissen.  Im alten Orient ist sie ein weibliches Mischwesen mit Flügeln.  In der Astrologie kommt Lilith 1918 ins Spiel, also kurz vor dem Ende des 1. Weltkrieges, als die Theosophie in der Gesellschaft angekommen ist und Rudolf Steiner mit seiner Anthrophosie diese Sicht auf der Welt veredelte. Lilith wird auch als Schwarzer Mond bezeichnet. Ihr Symbol ist entsprechend gestaltet: Ein schwarzer Mond auf einem Kreuz: Lilith symbol.svg

In der Bibel wird der Name Lilith nur einmal genannt. Im Buch Jesaja wird in einer prophetischen Rede die Verwüstung Edoms geschildert, und dass auf seinen Ruinen Tiere und andere Wesen hausen werden, darunter auch Lilith: „Da treffen Wüstentiere mit wilden Hunden zusammen, und Bocksdämonen begegnen einander. Ja, dort rastet die Lilit und findet einen Ruheplatz für sich.“ (Jes 34,14 ELB)

Geister der Nacht

Häufig wird der Name Liliths auch von von dem hebräischen Wort für Nacht abgeleitet, was zwar als Volksetymologie bewertet wird, aber doch interessante Hinweise auf das Wesen Liliths gibt. Demnach steht sie in enger Beziehung zu den Geistern der Nacht, die in der Genesis als Laj’lah  bezeichnet werden (GA 102, S. 195). Die Laj’lah, das sind zurückgebleibene Urengel (Archai) , sie wirken  in den lebenswichtigen Aufbaukräften, die während des Schlafes am physischen und Ätherleib arbeiten. Sie heilen dort die Schäden, die durch unser Tagesbewusstsein angerichtet werden. Sie ist also wie diese Engel in der Welt unseres Unbewussten.

Es gibt viele Legenden um Lilith, die sich in gewisser Weise ähneln. Danach erschuf Gott Adam
und Lilith aus demselben Lehm, um Adam eine Partnerin zu schenken. Gott holte Lilith vor der ersten Nacht noch zu sich und sagte ihr, sie solle Adam untertan sein. Dies wurde von Lilith jedoch nicht akzeptiert. Lilith stritt sich mit Adam, sprach den Namen Gottes aus und wurde gewissermaßen in die Wüste geschickt. Dort verkehrte sie jeden Tag mit tausend Mischwesen und brachte tausend Kinder pro Tag auf die Welt. Als Mutter stelle ich erstaunt und augenzwinkernd fest: Ihren Beckenboden hätte ich gerne…

Adam beklagte sich bei Gott über seine Einsamkeit, welcher ihm dann Eva aus seiner Rippe erschuf. Lilith musste es auf sich nehmen, dass täglich hundert von ihren Kindern sterben sollten, blieb aber selbst unsterblich, da sie nie die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis gegessen hatte. Ein wichtiger Hinweis, wie ich finde, denn diese Frucht brachte uns Menschen die Freiheit. Lilith hatte sie nicht. Sie ist an das Unbewusste und an die Triebe gebunden.

Lilith raubt die Kinder

In einigen jüdischen Sagen wird Lilith als der letzte Engel der zehn unheiligen Sephiroth beschrieben und gefürchtet. Dieser Legende nach wurden alle Kinder der Lilith getötet, da sie sich Gottes Willen widersetzte. Man sagt, Lilith raube aus Vergeltung nachts die Kinder der Menschen aus ihren Krippen und töte sie. Um sich davor zu schützen, befestigten die Menschen früher Pentagramme an den Krippen, auf denen die vier Flüsse des Paradieses, sowie die Namen der Engel Sanvai, Sansanvi und Semangloph, die Lilith einst im Auftrag Gottes jagten und ihre Kinder mordeten, zu sehen waren.

In der jüdisch-feministischer Theologie wird Lilith als eine Frau dargestellt, die sich nicht Gottes, sondern Adams Unterordnungswillen entzieht und im Gegensatz zu Eva resistent gegen den Teufel ist. Sie symbolisiert positiv die gelehrte, starke Frau. In einer anderen Version brachte Lilith als erste Frau Adams Gottdazu, ihr seinen heiligen Namen zu verraten. Der Name verlieh ihr anschließend unbegrenzte Macht. Lilith verlangte Flügel von Gott und flog davon.

Sensitiver Punkt auf der Mond-Ellipse

Astrologisch betrachtet ist Lilith noch recht jung. Im Allgemeinen wird mit “Lilith” in der Astrologie ein sensitiver Punkt bezeichnet, der im Horoskop an der Stelle des Mond-Apogäums liegt, also demjenigen Brennpunkt der Ellipse der Mondbahn, der den erdfernsten Punkt des Mondes von der Erde markiert.

Beschrieben wurde der Schwarze Mond erstmals in der Schrift “Les présages à la lumière des lois de l’évolution” von Dom Néroman 1937. Darin beschreibt er, dass Lilith sowohl mit den Kräften des Irdisch-Stofflichen wie des Imaginativ-Traumhaften verbunden ist, allerdings eher mit substanzlosen bzw. illusorischen Dingen. An seinem Apogäum ist der Einfluss des Mondes deutlich geschwächt, da er dort am weitesten von der Erde, aber auch von uns Menschen entfernt steht. In diesem Sinne zeigt Lilith im Horoskop, wo wir den Mond weniger spüren, d.h. wo wir neuen Einflüssen stärker ausgesetzt sind, wo wir uns von bisherigen Sicherheiten (oder gewohnten Geborgenheiten) weg bewegen.

Stolz und Stärke

Andere Astrologen schreiben Lilith die verborgenen, mysteriösen Seiten des Weiblichen zu, mit Aufbegehren, Stolz und Stärke. Da in unserer Kultur das Weibliche über Jahrtausende verteufelt und unterdrückt wurde, hat Lilith oft etwas Furchterregendes. Nach Joëlle de Gravelaine (1929 – 1997), der französischen Astrologin, die sich in ihrem Buch “Lilith und das Loslassen” ausführlich Gedanken über den Schwarzen Mond machte, beschreibt sie die wilde Göttin als unser Verhältnis zum Absoluten, zum Opfer, aber auch zum Loslassen:

Seit … ich Astrologie praktiziere, hat der Schwarze Mond in allen Geburtshoroskopen, die ich stelle, als zweiter Mondaspekt seinen Platz, und es käme mir nicht in den Sinn, an seinem Einfluß, und zwar auf einem sehr wesentlichen Niveau, zu zweifeln. Er beschreibt unser Verhältnis zum Absoluten, zum Opfer, aber auch zum Loslassen. Da, wo er im Transit steht, bedeutet er einerseits, daß man eine Kastration im Bereich des Begehrens, eine psychische Ohnmacht oder eine Hemmung im Handeln erfährt, andererseits – und dies ist wesentlich – eine Infragestellung von sich selbst, seinem Leben, seiner Beschäftigung, seinem Credo oder – und dies ist die neueste Entdeckung – eine Gelegenheit zum Loslassen.

Auf diesem Niveau bedeutet dies, daß man die Welt in sich einströmen läßt, ohne dabei das geringste vom Ich entgegenzusetzen, ohne Voluntarismus oder Wille zur Macht, ohne Passivität, oder vielmehr im Gegenteil mit der festen Idee, sich zu öffnen, Vertrauen zu schenken, sich durchströmen zu lassen, sich zu verlassen auf die großen Gesetze des Kosmos, auf Gott, auf den, den man nennen kann, wie man will. Aber hierfür muß man zunächst Platz machen. Der Schwarze Mond schafft diese Leere, die man braucht.”

Quelle: Astrologie Heute Nr. 23

In der psychologischen Astrolologie steht Lilith für die Ahnung, dass rationales Wissen letztlich nicht immer hält, was es verspricht. Keimt diese Erkenntnis in uns auf, können wir uns entweder am Rationalen festklammern oder es total verwerfen. Im ersten Fall neigen wir dann zu Zynismus, finden für alles eine Erklärung und ahnen doch, dass wir nur mit leeren Worten jonglieren.Fehlt es uns an Eloquenz, so verfallen wir auch leicht der Neigung, uns für dumm und unfähig abzustempeln und sich gar nicht erst so richtig in die Welt der Gedanken und Ideen zu begeben.

Unbändige Kraft

Bis zum 19. September 2021 steht Lilith am aufsteigenden Mondknoten und gibt dort den Anstoß unsere verborgene Anlagen zu entfalten. Eine unbändige Kraft treibt uns auf unserem Weg vorwärts. Die Stösse in die richtige Richtung können manchmal geradezu heftig sein. Je nachdem, ob wir diese als willkommene Unterstützung oder lästige Ruhestörer empfinden, schreiten wir mit Siebenmeilenstiefeln in neue Erfahrungen hinein oder fallen auf die Nase. Unser Lebensfluss weist eine starke Strömung auf. Sich festzuhalten, am Ort verweilen zu wollen – und ist er noch so schön – kostet in dieser Zeit unglaublich viel Energie. Und zu guter Letzt werden wir dann doch losgerissen und weitergetrieben. Doch wenn wenn wir nicht auf unserem momentanen Entwicklungsstand stehenbleiben wollen, nimmt der Prozess fast von alleine seinen Verlauf. Schaue ich mich um in dieser Welt und in unserem Land, dann finde ich diesen Gedanken durchaus ermutigend. Denn so wie es ist, kann und soll es nicht bleiben. Was ist zu tun? Lilith signalisiert: Nicht viel: Wir brauchen uns nur unserer inneren Stimme oder Intuition anzuvertrauen. Na dann…

Neumond am 10. Juni 2021

Neumond 10. Juni

Heiße Sommerküsse…

Der Zwillinge-Neumond am 10. Juni wird vom rückläufigen Merkur begleitet und bildet eine ringförmige Sonnenfinsternis, die in der nördlichen Polarregion aber auch im Norden Deutschlands, zu sehen sein wird. Wie dem Vollmond Ende Mai haftet auch ihm etwas Schicksalhaftes an. Geprägt werden die Tage von dem Spannungsaspekt Saturn Uranus aber auch von Neptun, der mit dem Neumond und Merkur ein Quadrat bildet. Was das alles zu bedeuten hat und welche Chancen und Risiken der Neumond auch dir anzubieten hat und was welche Rolle dabei heiße Sommerküsse spielen, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Der Neumond spricht ganz klar die Einladung aus, ins Gespräch zu kommen. Der Dialog darf auch mit der eigenen Seele stattfinden, um zu klären, wer man wirklich sein will. Wir fragen uns dabei, welche Veränderungen die weltweite Krise für uns ganz persönlich hat, was noch gültig ist und was nicht. Das Gespräch darf aber auch zu unseren Mitmenschen gesucht werden, um zu klären, wie und mit welchem Motiv ein Miteinander gestaltet werden will. Veränderung braucht Bewusstsein, wenn wir wirklich Neuland betreten wollen. Wir sollten uns darüber klar sein, welche Lehren wir aus dem bisher Erlebten ziehen können. Andernfalls machen wir immer und immer wieder die gleichen Erfahrungen.

Wandeln und transformieren

Kennst Du den Satz: „Jetzt geschieht mir das schon wieder, warum immer wieder derselbe Mist?!“ Dieser Satz weist dich genau darauf hin: Was gilt es zu wandeln, innerlich zu transformieren? Welche Muster haben sich überlebt? Wo sind in deinem Leben die neuen Ufer? Der rückläufige Merkur wird uns noch bis 23. Juni Gelegenheit bieten, diese Angelegenheiten auch in unserem Inneren zu durchdenken. Mit der Luftbetonung, die diesen Neumond auszeichnet, sollte uns besonders das Denken sehr gut gelingen. Wir sind geistig flexibel und unternehmen gern Ausflüge in die Welt der Ideen. Neue Erfahrungen prüfen wir auf ihre logische Struktur und ordnen diese entweder in unser System oder schaffen eine neue Ordnung.

Wir sollten dabei nicht übersehen, dass es wichtig ist, anzuerkennen, dass wir nicht alles mit dem Verstand begreifen müssen, denn wir neigen vielleicht auch dazu, auch Gefühle in unser logisches System einordnen zu wollen. Das kann nicht gut gehen, denn da gehören sie keinesfalls hin. Dadurch bleibst du in zwischenmenschlichen Belangen oft auf Distanz, ohne es eigentlich zu beabsichtigen. Probleme auf der Gefühlsebene lassen sich kaum allein durch Überlegungen lösen. Es fällt dir in diesen Tagen eher schwer eine Situation, gefühlsmässig zu durchspüren und nicht nur aus emotionaler Distanz darüber zu reflektieren.

In den Dialog treten

Das Gespräch mit anderen nimmt in deinem Leben vermutlich eine zentrale Stellung ein in diesen Tagen. Dadurch, dass du mit deinen Mitmenschen im Gespräch und in Kontakt bist und leidenschaftliche Verstrickungen oder allzu intensives Engagement vermeidest, wirkst du harmonisch und ausgeglichen. Sonne, Mond und Merkur stehen im Tierkreiszeichen Zwillinge, was unsere Gesprächsbereitschaft zusätzlich fördern sollte. Wir gehen mit offenen Augen und wachem Interesse durchs Leben. Dabei haben wir die Fähigkeit, Dinge und Situationen objektiv aus einer gewissen Distanz zu betrachten, ohne sich gleich mit allem zu identifizieren. Möglicherweise fällt es uns manchmal schwer, uns zu entscheiden. Zwar können wir die Vor- und Nachteile einer Situation sehr genau abwägen, aber wir zögern vermutlich den letzten Schritt hinaus, der zu einer Entscheidung führen könnte.

Das liegt auch daran, dass dein Wille mit der Leichtigkeit eines Schmetterlings von Blume zu Blume schaukeln möchte und sich nicht immer gleich für eine Blume entscheiden will. Dazu strebst du zu sehr nach Objektivität und Toleranz und bist offen für alles Neue. Der Mond in den Zwillingen sorgt dafür, dass wir uns überall sofort zu Hause fühlen. Da unser Bewegungsradius durch die neuen Lockerungen deutlich größer ist als in den vergangenen Monaten, kommt dieser förderliche Aspekt wie gerufen. Das Gespräch mit anderen gibt dir ein Gefühl von Lebendigkeit. Drama ist nicht wirklich zu erwarten, denn deine Emotionen werden eher durch neue Eindrücke, als von tiefen Leidenschaften in Bewegung gebracht.

Gefühle nicht kaputtreden

Du denkst über deine Empfindungen nach, beobachtest die inneren Regungen und sprichst auch darüber. Denk dran: Man kann Gefühle auch kaputt reden! Gefühle wollen aber vor allem auch erlebt werden. Wehre dich nicht dagegen. Denn diese Gefühle können dir weiterhelfen, dir über die Vielseitigkeit des Lebens auch auf dieser wichtigen Seinsebene bewusst zu werden und vielleicht stellst du erstaunt fest, dass sich die ein oder andere Emotion einstellt, die neu ist. So könnte dir beispielsweise ein unverbindlicher Flirt mehr Spaß machen als eine aufwühlende leidenschaftliche Affäre. Komplizierten Beziehungen und Abhängigkeiten gehst du in diesen Tagen eher aus dem Weg.

Sollten doch Probleme und Konflikte eine Rolle spielen, wirst du diese mit dem Verstand zu lösen versuchen. Das Bild des Schmetterlings dürfte auch zu deinen spontanen Reaktionen passen. Du gehst jetzt so kurz vor der Sommersonnenwende mit einer gewissen Leichtigkeit und Flexibilität durch den Alltag. Der Sommer ist da und bringt mit all den Lockerungen etwas von der Ars Vivendi, der Kunst des Lebens zurück.

Kontakte zu anderen Menschen

Wie ein Schmetterling die Blumen, so brauchst du nicht nur Sonnenschein, sondern auch geistige Anregung, Abwechslung und Kontakte zu anderen Menschen. Die Konjunktion von Sonne und Mond, die ja den Neumond ausmacht versorgt uns mit viel Spontaneität, Wärme und Natürlichkeit. In allem schwingt auch das Lustprinzip mit, was sicherstellt, dass wir bei allem, was wir tun menschlich bleiben. In deinem Leben hat jetzt passend zur Sommerzeit auch deine emotionalen und kindlichen Bedürfnisse Platz. Dank der Konjunktion von Sonne und Merkur, der in seinem Zeichen den Zwillingen die Fahne des Denkens besonders hochhält, sind wir nicht allzu wankelmütig oder sprunghaft, sondern bewahren uns unsere klaren Ansichten, wissen, was wir wollen und denken Projekte und Vorhaben konsequent zu Ende. Verstand und Gefühl sind dank der Konjunktion von Mond und Merkur eng miteinander verbunden.

Das ist auch gut so, denn die übrigen Herausforderungen, in die wir gestellt sind, machen es zu unserer Pflicht, nicht nur die individuellen Eigenarten zu leben. Saturn im Wassermann, der seit dem 23. April rückläufig ist und erst 11. Oktober wieder nach vorne strebt, möchte auch, dass wir unsere eigene Ordnung überprüfen. Das kann die innere wie die äußere sein. An welchen Glaubenssätzen hältst du fest? Ist der Platz, denn du dir für dein Leben ausgesucht hast noch der richtige oder sehnst du dich vielleicht insgeheim danach, deine sieben Sachen zu packen und umzuziehen?

Heiße Sommerküsse?

Vielleicht spürst du den Drang, dir Gleichgesinnte zu suchen, die besser zu dir passen und die dich auf der spannenden Reise auch zu dir selbst besser unterstützen können als jene, die auf den ausgelatschten Pfaden des Lebens nur noch mittrotten. Wie wäre es mit heißen Sommerküssen? Dafür musst du deinen Lieblingsmenschen nicht mal in die Wüste schicken. Überrasche ihn doch einfach mal mit etwas Neuem, Leichten, Phantasievollen und Ungewöhnlichem. Sei du selbst die Veränderung, die du dir von der Welt wünscht. Worauf wartest du? Dieser Neumond zwinkert dir mit all seinen Aspekten freundlich und aufmuntern zu.

Neues mit Maß einzubringen und das Leben dem Zeitgeist anzupassen ist die große Überschrift über allem. Saturn und Uranus stehen im Quadrat zueinander und das fast gradgenau, was seine Power stärkt. Darum wundere dich nicht, wenn sich in dir die Ambivalent zeigt zwischen dem Wunsch nach Veränderung und der Angst vor genau dem Neuen, was daran geknüpft ist. Vielleicht pendelst du zwischen übermäßigem Sicherheitsbestreben und Freiheitsdrang oder zwischen konventionellem Verhalten und Individualismus hin und her.

Zukunftsgerichtete Idee verwirklichen

Die in dieser Konstellation symbolisierte Aufgabe besteht darin, Sicherheit in der eigenen Individualität zu finden und die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Du kannst so Fähigkeiten entwickeln, um deine zukunftsgerichteten Ideen zu verwirklichen und auch für andere Menschen bahnbrechend zu wirken. Voraussetzung ist allerdings, dass du erkennst, was Bestand hat und was der Erneuerung bedarf. Das wir dabei vielleicht mehr als sonst unsere Beziehungen und Partnerschaften in den Fokus nehmen, unterstützt das Sextil von Venus und Uranus. Beziehungen sollen anregend sein und neue Erkenntnisse bringen. Eine durchschnittliche “gewöhnliche” Partnerschaft befriedigt dich in diesen Tagen kaum. Das kann heißen, dass du für Abwechslung und eine gewisse Unberechenbarkeit sorgst. Vielleicht entdeckst du aber auch ein neues Hobby, buchst spontan eine lang ersehnte Auslandsreise oder renovierst deine Wohnung, um für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Oder du überrascht dein Umfeld mit einem völlig neuen Look.

Mit dem Quadrat zwischen Sonne, Mond und Merkur werden wir an diesem Neumond mit einem besonderen Impuls versorgt: Wir möchten am liebsten alle Grenzen auflösen und uns einem größeren Ganzen hingeben. Durch all die Veränderungsprozesse, in die wir nicht zuletzt auch durch die Corona-Krise hineingestellt wurden, sehen wir vielleicht nicht immer alles so klar, und neigen nicht zuletzt in unseren Beziehungen zu idealistischen Vorstellungen. So vermischt sich dein inneres Bild von einer romantischen Liebe und einem unfehlbaren Partner leicht mit der Realität.

Zuhören und helfen

Das Gute an diesem Aspekt: Du kannst besser als sonst zuhören und zeigst dich hilfsbereit. Auf der anderen Seite könnte es sein, dass du dabei innerlich aufbegehrst, dich ausgenützt fühlst und es doch nicht wagst, Nein zu sagen. Wenn du nicht einfach das Opfer deiner Weichherzigkeit sein willst, so gilt es, den inneren Konflikt, einerseits für die anderen da zu sein, andererseits jedoch auch dich selbst zu behaupten, anzugehen. Dies heißt jetzt nicht, dich zu verschließen um nur noch dein Ego zu pflegen, sondern dir ein Bewusstsein darüber zu verschaffen, wann du für andere da bist und wann du selbst zum Zuge kommst.

Da auch der Mond im Quadrat zu Neptun steht ist das Potential an Hingabefähigkeit groß und du kannst mit anderen Menschen oder der Natur ein Gefühl völliger Verbundenheit erleben. Auch der Zugang zu unserer Phantasie und zu unserem Unbewussten gelingt uns leichter. Achte darauf, dass du nicht die Realität aus den Augen verlierst, und bewahre dir einen gesunden Pragmatismus. Der Aspekt erleichtert auch den Griff zu Suchtmitteln. Lasse von zuviel Alkohol, Medikamenten oder Drogen besser die Finger weg, auch wenn diese versprechen, die Welt zumindest kurzfristig ein bisschen bunter zu machen. Vielleicht setzt du besser auf das Quadrat von Merkur und Neptun, dass unsere Phantasie beflügelt und uns mit bunten Bildern versorgt, ohne dass wir am nächsten Tag mit einem Kater oder schlimmerem aufwachen.

Malen oder schreiben?

In diesen inneren Bildern steckt ein enormes Potential, das dein Denken um vieles tiefer und reicher werden lässt, wenn du geeignete Ausdrucksformen dafür findest. Vielleicht entdeckst du für dich die Malerei oder das Schreiben, um diese Bilder auf deine dir ganz eigene Art und Weise zu beschreiben.

Dieser Aspekt steht auch für die Gefahr, dass wir uns Sand in die Augen streuen lassen und uns zu etwas überreden lassen, was wir eigentlich nicht wollen. Wir möchten gerne an Wunder glauben und werden dadurch anfällig für Täuschungen. Vielleicht denkst du sogar, die ganze Welt habe es darauf abgesehen, dich zu betrügen. Doch hängt dies weitgehend damit zusammen, dass du die Wirklichkeit idealisierst, viel zuviel erwartest und dann enttäuscht bist, wenn du auf den Boden der Tatsachen geholt wirst. Jede Illusion, die wie eine Seifenblase platzt, ist ein – vielleicht schmerzhafter – Hinweis, dass du deine Phantasie in ungeeigneten Kanälen auslebst und zu sehr mit der Realität vermischst.

Enormes Energiepotential

Egal, was wir tun, wir tun es leidenschaftlich in den Tagen rund um den Neumond. Dafür sorgt die Opposition von Mars und Pluto. Wir haben ein enormes Energiepotential, das wie ein Vulkan in uns schlummert. Es hängt von den übrigen Ereignissen ab, wie wir diese Kraft zeigen. Von sanft bis rebellisch reicht das Spektrum. Vielleicht fühlst du dich aber auch energielos und “ausgebrannt”. Oder du spürst, wie es in die brodelt; aber du wagst es kaum, den Vulkan ausbrechen zu lassen, aus Angst, die Kontrolle zu verlieren. Diese Gefühlsausbrüche sollten dich nicht erschrecken. Sieh in ihnen eine Aufforderung des Lebens, den dunklen Seiten des Lebens ins Antlitz zu blicken, die Angst vor der eigenen Kraft, dem eigenen Zerstörungspotential und der eigenen Zwanghaftigkeit zu begegnen und letztendlich zu wandeln. Damit gelingt es dir am ehesten Schritt für Schritt die Energien zum Fließen zu bringen.

Deine Aktivitäten haben etwas Leidenschaftliches und manchmal auch Zwanghaftes oder Zerstörerisches, das es zu akzeptieren und in geeignete Bahnen zu lenken gilt. Du kannst ziemlich ehrgeizig, kompromisslos und belastbar sein und ein Projekt mit eiserner Härte durchziehen. Du gehst auf‘s Ganze, in der Arbeit wie in der Sexualität womit wir wieder bei den heißen Sommerküssen wären…

Die Basis für eine tiefe Liebe

Das Quadrat zwischen Chiron und Venus weist uns darauf hin, dass die eigene Verletzlichkeit die Basis für eine tiefe Liebe ist. Chiron hat an seiner Tierhälfte eine unheilbare Wunde, die im Zusammenhang steht mit dem Beziehungsplaneten Venus. Dies weist auf mögliche Schwierigkeiten mit der instinkthaften und dunklen Seite von Beziehungen hin und auf den Drang nach Harmonie um jeden Preis und Inbesitznahme des anderen. Nähe kann verletzen, und vielleicht erlebst du in dieser Zeit, wie sich Menschen von ihrer dunklen Seite zeigen, dein Vertrauen missbrauchen und deine Gefühle verletzen. Umgekehrt kannst du aber selbst genau das anderen antun. Vielleicht stellst du aber auch deinen eigenen Wert in Frage und hast Mühe, dich selbst bedingungslos gern zu haben. Damit wird es auch schwierig, anderen deine Liebe zu schenken. Wir vergaloppieren uns vielleicht in allzu romantische Vorstellungen, Eifersucht und ernten dafür schmerzhafte Enttäuschungen.

Chiron konnte seine Wunde nicht heilen, doch als er sie akzeptierte, wurde er selbst zum Heiler für andere. Es geht nicht darum, der Rose die Dornen wegzunehmen, sondern sie als Ganzes, so wie sie ist, anzunehmen, sich in Beziehungen einzulassen mit dem Wissen, dass es weh tun kann. Und so wie man die Rose mit einiger Vorsicht auch zwischen den Dornen anfassen kann, so bist du aufgefordert, zu lernen, dich vor unnötigen emotionalen Verstrickungen zu schützen und andere Menschen und Dinge nicht um jeden Preis haben zu wollen. Wenn du dich – mit der nötigen Rücksicht auf deine eigene Empfindsamkeit – auf wirkliche Nähe zu anderen Menschen einlässt und auch die dunkle Seite der Besitzansprüche und der emotionalen und sexuellen Manipulation nicht aus deinem Erleben verdrängst, so kannst du eine sehr tiefe Liebe entwickeln. Wenn dir das nicht auf Anhieb gelingt, dann lädt dich das Sextil zwischen Saturn und Chiron ein, deine Schwäche liebevoll anzunehmen.

Leidenschaftlich fühlen und denken

Der Neumond spannt also insgesamt einen Bogen von leidenschaftlichen Gefühlen auf der einen und einem nachhaltigen Denken auf der anderen Seite. Wir reden miteinander, schmieden Pläne und geben unseren Vorstellungen, wie wir Leben wollen Ausdruck. Über allem steht immer die Frage: Wer willst du sein? Wer wollen wir sein? Wer ist das „wir“? Unter der Sommersonne gelingt es uns vielleicht, das mit einer gewissen Leichtigkeit und Freude zu beantworten. Es gilt ein neues Miteinander zu gestalten, was auch für unsere persönlichen Beziehungen gilt. Lassen wir doch in den lauen Juninächten nicht nur die Glühwürmchen strahlen, sondern mit ein bisschen mehr Romantik, dem ein oder anderen Überraschungsmoment und einen Schuss Abenteuerlust auch die Augen unseres Lieblingsmenschen. Wie gesagt…heiße Sommerküsse…

Zwillinge-Zeit

Zwillinge-Zeit

Wahrheit und Lüge

Die Zwillinge stehen für die Dualität des menschlichen Bewusstseins. Ihre Zeit ist der Übergang zwischen Frühling und Sommer. Vom 22. Mai bis zum 21. Juni regieren sie am Himmel und laden uns ein, uns mit unserem Denken und der Vielfalt des Lebens auseinander zu setzen. Ihr Herrscher ist Merkur, der vom 30. Mai für drei Wochen rückläufig wird. Sowohl der Vollmond am 26.Mai als auch der Neumond am 10. Juni sind jeweils durch eine Finsternis gekennzeichnet, die den schicksalshaften Charakter dieser Zeitspanne repräsentieren.

Menschen, die mit diesem Sternzeichen geboren wurden, sind beweglich, anpassungsfähig, geistig rege und agil. Nur selten sind sie um ein Wort verlegen. Im Gegenteil. Sie sind mitteilsam, aufgeschlossen und vielseitig interessiert. Ihre rasche Auffassungsgabe ist ein wesentlicher Charakterzug, der durch ihre Reiselust angereichert wird. Sie sind kameradschaftlich, unbekümmert, können aber auch nervös und zappelig sein und verharren bisweilen unschlüssig in ihrem Status quo. Die Schwächen des Zwillings sind eine gewisse Oberflächlichkeit, sie können rastlos durch das Leben gehen und unzuverlässig und trickreich den Weg des geringsten Widerstands einschlagen. Sich festzulegen, macht ihnen ebenso Mühe, wie Gefühlstiefe.

Alte Hüte entsorgen

Was bedeutet das für uns, die inmitten der Corona-Krise um Lösungen für bessere Zeiten ringen? Wir können von dieser Zeitqualität nur profitieren, denn neben Neugier sind wir mehr als sonst in der Lage alte Hüte zu entsorgen und bereit, neue Ufer anzusteuern. Wir wollen etwas bewegen und halten uns nicht krampfhaft an bekannten Lebensbedingungen fest, die sich mit dieser alles umwälzenden Krise so oder so verabschieden dürfen. Mit den Finsternissen bekommen unsere Begegnungen, Taten und unsere innere Haltung etwas Schicksalhaftes. Jupiter gibt uns in den Fischen schon mal einen Vorgeschmack auf 2022, wenn er dort endgültig angekommen sein wird. Er ruft uns beherzt zu: Die Liebe ist der Motor der Veränderung und das bedeutet auch, dass viele Menschen jetzt ihre Ängste überwinden können, die durch die mediale Dauerberieselung mit Katastrophenmeldungen ausgelöst wurden.

Wir sammeln neue, andere Informationen, als uns die öffentlich-rechtlichen Staatsmedien anzubieten haben und können dadurch vielfach auch unsere Meinung und unsere Einschätzung zu dem leidigen Thema Corona korrigieren. Mit dem Sommer zieht die Gewissheit ein, dass wir nur mit einem neuen Miteinander, den Weg in eine fruchtbringende Zukunft gestalten können. Das zweite große Quadrat von Saturn und Uranus wird am 15. Juni gradgenau und sorgt für eine Zerreißprobe zwischen dem Establishment und den Kräften der Erneuerung. Das Alte darf gehen und lässt doch erst Ende des Jahres vollends los.

“Menschlich Wirtschaften”

Jupiter sorgt dafür, dass wir das notwendige Gottvertrauen aufbringen, um uns nicht von den Zeichen der Zeit erschrecken zu lassen. So viele Pioniere sind bereits auf dem Weg in eine neue Zeit, wie beispielsweise Sabine Lange aus Stralsund. Die engagierte Steuerberaterin hat mit einem Team von Wegbegleitern die Genossenschaft „Menschlich Wirtschaften“ ins Leben gerufen. Dort versammeln sich Unternehmer, Künstler und Coaches, um mit ihrem Angebot ein neues Geschäftsmodell nachhaltig, mitmenschlich und fair mit Leben zu erfüllen. Schau einfach mal vorbei. Vielleicht möchtest du mit deinem Unternehmen ebenfalls dort vertreten sein oder du gehst auf eine besonders sympathische Art dort shoppen. Apropos shoppen. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die Spenden bedanken, die mich zunehmend erreichen. Es freut mich sehr auch auf diese wohltuende Weise Anerkennung zu erfahren.

Auch diese Wohltaten stehen für den neuen Geist, nachdem wir uns alle so sehr sehnen und der unser Land erfüllen soll. Immer mehr Menschen fühlen sich nicht mehr nur mit der Erde, sondern auch mit dem Kosmos verbunden, entdecken die Spiritualität, die viele Jahrhunderte die Menschen durch das Leben getragen hat. Jetzt dürfen wir unser Bewusstsein dafür entwickeln und spüren gleichzeitig, dass daran auch eine gewissen Verantwortung gebunden ist. Vor allem uns selbst gegenüber, in dem wir uns auch durch Gedankenkontrolle und Seelenhygiene gesund erhalten. Haben wir uns bislang vielleicht stark von anderen in unserem Denken beherrschen lassen, übernehmen wir das zunehmen selbst mit eigenen Ideen und anderen Informationen, die in unserem Denken spazieren gehen dürfen.

Gebremste Lockdown-Päpste

Saturn, der Hüter unserer Ordnung, ist seit dem 23. Mai rückläufig und bremst die Lockdown-Päpste. Das ist gut so, denn damit vergrößert sich der Raum für die kritischen Geister, die bislang als Verschwörungstheoretiker und Aluhutträger denunziert wurden. Die tatsächlichen Fakten dringen zu immer mehr Menschen vor und klären all das auf, was uns bislang lautstark als Wahrheit verkauft wurde. Das bleibt nicht ohne Folgen – insbesondere für die Mächtigen, deren Umfragewerte deutlich in den Keller rauschen und die sich dort von dieser Talfahrt so schnell nicht mehr erholen dürften.

Freie Meinung ist die Forderung, die in der Zeitqualität der Zwillinge am lautesten erschallt, auch wenn die Regierung in diesen Tagen mit der neuen Gesetzgebung für Urheberrechte Unternehmen wie Youtube in der Rolle des Zensors weiter stärkt. Es fällt zunehmend schwer in diesem Zusammenhang von Deutschland noch als einem Land zu sprechen, indem Pressefreiheit, freie Meinungsäußerung und ein politischer oder wissenschaftlicher Diskurs uneingeschränkt möglich ist. In der Zeit meiner Jugend sprach man diese Missstände hochmütig noch irgendwelchen „Bananenrepubliken“ zu, die heute jedoch bisweilen demokratischer daherkommen. Nie hätte ich mir vorstellen können, dass sich das Blatt dermaßen wenden könnte. Sich auf das Jammern als Reaktion auf diese im demokratischen Sinne Fehlentwicklungen zu beschränken, wäre fatal – besonders für die jüngeren Generationen, die diese Suppe letztendlich auslöffeln müssen. Das sollten wir nicht einfach hinnehmen, sondern aktiv die Verantwortung übernehmen und etwas dagegen tun. Spätestens am 26. September – da sind Bundestagswahlen.

Eine neue Ära des Miteinanders

Saturn steht im Wassermann. In diesem Tierkreiszeichen hat er in Konjunktion mit Jupiter Ende Dezember eine neue Ära des Miteinanders, der Gemeinschaft eingeläutet. Die Freiheit des Geistes, der sich auch im Wort äußerst, steht auf der Agenda ganz oben. Mit der Rückläufigkeit des Saturn bekommen all jene Wind unter ihren Flügeln, die frei Denken, kein Blatt vor den Mund nehmen und sagen, was zu sagen ist: Die Zeiten der alten Machtstrukturen, der gnadenlosen Profitgier, der menschenverachtenden Finanzpolitik, der gekauften Justiz und Parlamente und das verblödende Bildungssystem müssen weichen. Wem? Einer wirklich pluralistischen Gesellschaft, die erkannt hat, dass ein Mensch mit einer anderen Meinung kein Feind, sondern nur ein Mensch mit einer anderen Meinung ist. Wir brauchen wieder Inspiration, Motivation und Tatkraft, um unseren Kindern eine Welt zu geben, in der eine freie Kultur auch und vor allem des Denkens, eine gerechte Justiz, ein brüderliches Wirtschaften keine Träume sind, sondern gelebte Wirklichkeit. Es liegt an jedem einzelnen von uns, zu entscheiden, was er für die Realisierung diese Ideale bereit ist zu leisten.

Bleiben wir stumm in unserer Opferrolle und unserem von Resignation gekennzeichneten Pragmatismus oder erheben wir uns mit Tatkraft und Herzblut und tragen zu dem großen Wandel bei, zu dem uns auch der Kosmos einlädt? Das tut er auch mit den beiden Finsternissen, die in der Zeit der Zwillinge stattfinden. Sie formieren sich, weil sich der Mond in der Nähe der Mondknotenachse aufhält. Diesen Himmelsereignissen haftet etwas Schicksalhaftes an. Menschen finden zusammen oder gehen auseinander, wenn sich ihre gemeinsame Aufgabe erfüllt hat. Ereignisse können eintreten, die das bisherige Leben über den Haufen werfen oder dir werden in diesen Tagen mit einem Schlag klar Dinge klar, die sich vor deiner Erkenntnis bislang verborgen haben.

Kommunikation im Zusammenhang von Wahrheit und Lüge

Am Neumond, der immer einen Neuanfang in sich vereint, wird die Finsternis auf der Zwillinge-Schütze-Achse stattfinden. Hierdurch erhalten wir einen weiteren Hinweis auf das Thema: Kommunikation im Zusammenhang von Wahrheit und Lüge. Verstärkt wird dieser Aspekt noch vom rückläufigen Merkur. Wir werden vermutlich ziemlich desillusioniert und dürfen staunend beobachten, wie sich die Wahrheit Gehör verschafft. Achte, wie immer beim rückläufigen Merkur darauf, keine voreiligen Verträge abzuschließen und wenn, dann lies besonders gründlich das Kleingedruckte. Die Zeit bis zum 23. Juni ruft förmlich danach, Liegengebliebenes aufzuarbeiten oder sich Themen zu stellen, denen man bislang ausgewichen ist.

Wie kann man also in der Summe diese Zwillinge Zeit zusammenfassen? Im Johannesevangelium wird darauf hingewiesen: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“Joh 8,32 LUT Vielleicht ist das der Hinweis auch für unsere Zeit. Freiheit im Denken wäre das erste, was wir wieder üben müssten. Um frei zu handeln, müssen wir ein bisschen was verändern, denn wir brauchen wieder mehr Respekt voreinander, mehr Liebe zum Leben, statt lähmender Angst und mehr Freude auch als Gemeinschaft. Und wir brauchen Mut, um denen die Grenzen zu zeigen, die sie deutlich überschritten haben. Packen wir es gemeinsam an. Es gibt viel zu tun.

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