Jahresvorschau 2023

Jahresvorschau 2023

Jahreshoroskop 2023

Pluto steckt seinen grossen Zeh in den Ozean des Wassermanns

Wenn Silvester einmal mehr die Erde innehält und wir (eigentlich) die stillste Nacht des Jahres feiern, starten wir in das letzte Quartal des astrologischen Jahres. Das Jahr 2023 wird die Zeitqualität noch einmal deutlich wandeln, da mehrere langsam laufenden Planeten die Tierkreiszeichen wechseln. Unsere Aufmerksamkeit wird vor allem von Pluto gefesselt, der am 23. März 2023 in das Tierkreiszeichen Wassermann wandert. Bereits am 7. März ist Saturn im Tierkreiszeichen Fische angekommen, was ebenfalls Schwung in die Zeitenwende bringen wird.

Beide werden dadurch mit einem weiteren Meilenstein den Weg in die neue Zeit bahnen. Mit dem neuen astrologischen Jahr, das am 20. März 2023 beginnt, wenn die Sonne den Frühlingspunkt überschreitet und die kosmische Spalte passiert hat, übernimmt Mars die Regentschaft. Das deutet an, dass es kaum ruhiger werden wird auf Planet Erde.

Unruhen, Aufstände, Umstürze

Wir müssen in diesem Jahr wieder mit Unruhen, Aufständen, Umstürzen und kriegerischen Auseinandersetzungen rechnen. Hoffnungslos wird das Jahr deswegen aber keineswegs, denn Jupiter wandert am 16. Mai 2023 in das Tierkreiszeichen Stier, was unserer Wirtschaft, aber auch der Landwirtschaft und unseren Finanzen guttun wird. Auch 2023 haben wir wieder vier Finsternisse mit wesentlichen kosmischen Hinweisen auf das Schicksal der Menschen.

Der laufende Mondknoten, der aktuell im Tierkreiszeichen Stier steht, wird ab dem 18. Juli 2023 bis zum 11. Januar 2025 im Tierkreiszeichen Widder für eine neue Färbung der Zeitqualität sorgen. Das bedeutet, dass die Dynamik, aber auch das Aggressionspotenzial zunehmen werden. Wer bewusst in diese Zeit eintaucht, tut sich leichter mit den Herausforderungen. Denn das wohl schönste Geschenk unseres Bewusstseins ist die Gelassenheit.

Individuelles Jahreshoroskop

Im folgenden skizziere ich die Zeitqualität der einzelnen Monate, die ich aber mit meinen regelmäßigen Blogbeiträgen und Podcasts nochmal vertiefen werde. Wenn du wissen möchtest, welche Zeitqualität 2023 für dich ganz persönlich zu bieten hat, erstelle ich dir gern auf Basis deiner Geburtsdaten dein Jahreshoroskop. Auf ca. 30 Seiten – je nach Aspektierung erfährst du mehr zu den Themen Lebensqualität, Beziehungen, Freundschaften und den Beruf. Du bekommst auch Tipps, wie du mit dem Horoskop arbeiten kannst, um dich bewusst auf deine Chancen und Herausforderungen vorzubereiten.

Januar und das neue Wir

Der Januar 2023 startet mit dem Zeichenwechsel der Venus, die am 3. Januar das Tierkreiszeichen Wassermann erreicht hat. Dort wird sie unser Gemeinschaftsbewusstsein in unseren Fokus rücken. Die Werte unserer Gemeinschaft und unser Weltbild hinsichtlich des Miteinanders bekommen neue Inspiration. Was wollen wir leben? Welche Modelle des neuen „Wir“ können das marode System der Leistungsgesellschaft ablösen? Was muss der Einzelne ändern, damit die Gesellschaft in den Wandel kommt?

Der Vollmond im Krebs am 7. Januar um 00:07 Uhr wird diese Fragen vertiefen und den Ist-Zustand beleuchten. Hier fällt das Trigon zwischen Uranus und der Sonne in Konjunktion mit Merkur ins Gewicht. Veränderung liegt in der Luft, die mit der Konjunktion von Uranus mit dem aufsteigenden Mondknoten einen schicksalhaften Charakter hat. Am 8. Januar wandert Lilith in das Tierkreiszeichen Löwe und verbindet unsere Tatkraft mit unserem Herzen. Wir stehen unter dieser Signatur dem zyklischen Werden und Vergehen in der Natur und im Leben auf eine großzügige Art und Weise gegenüber.

Gewohnheiten loslassen

Wenn wir in diesen Tagen unser Weltbild, unsere Gewohnheiten oder geliebte Menschen loslassen müssen, dann tun wir das mit einer großartigen Geste. Die Schattenseite des Aspekts ist ein nicht immer angebrachter Anspruch auf Herrschaft. Je mehr wir uns jedoch mit unserem inneren Seelengrund verbinden, desto mehr dürfte er sich als herzliche und würdevolle Emotionalität zum Ausdruck bringen. Sich dem Zyklus des Lebens zu unterziehen und alles zu seiner Zeit wieder loszulassen erfordert Demut und verträgt sich nicht ohne weiteres mit einem starken Ego.

Mit Mars, der noch bis zum 12. Januar rückläufig ist, wird das Ringen um die neue Zeit eher in unserem Inneren stattfinden. Denn auch Merkur ist noch bis zum 18. Januar rückläufig, was nicht unbedingt ein Indiz dafür ist, dass wir mit unseren Fragen in diesen Tagen in der ersten Monatshälfte wirklich weiterkommen. Mit der Sonne im Steinbock sind wir wenig schwärmerisch, zeigen uns vielleicht auch ein stückweit ernüchtert, wenn wir uns nach der Weihnachtszeit wieder den alltäglichen Pflichten stellen. Dem Zeichenwechsel der Sonne am 20. Januar folgt tags darauf der Neumond im Wassermann. Unsere Aktivitäten rund um das Miteinander, um unsere Freiheit, nehmen Fahrt auf. Am 20. Januar wird durch die Konjunktion von Sonne und Pluto in Opposition zu Lilith das Thema Macht in den Vordergrund unseres Bewusstseins gerückt. Situationen, in denen wir Ohnmachtsgefühle entwickeln oder aber, das ist die andere Seite der Medaille, die Möglichkeit der Selbstermächtigung wahrnehmen, sind unter diesem Aspekt möglich.

Februar versorgt uns mit Ideenreichtum

Der Februar wird astrologisch betrachtet mit dem Vollmond am 5. Februar im Löwen durchstarten. Der Mond im Löwen versorgt unsere natürliche Herzlichkeit mit einem Hang zu dramatischen Gesten. Der Mond steht an diesem Tag im Quadrat zur Mondknotenachse. Dieser Aspekt deutet an, dass uns unsere emotionalen Bedürfnisse vom Ziel ablenken. Immerhin sorgt der harmonische Aspekt von Mond und Mars dafür, dass unsere Tatkraft, so wir denn welche entwickeln, mit Herz gestaltet wird. Wir haben Zugang zu unserer Fähigkeit, auf Gefühle zu reagieren, und wirken spontan und lebendig. Auch unser Bedürfnis nach Bewegung dürfte ziemlich groß sein. Mond und Jupiter fördern mit ihrem harmonischen Aspekt unser Vertrauen und das öffnet uns in dieser Zeit vermutlich so manche Tür.

Am 11. Februar ist Merkur in das Tierkreiszeichen Wassermann gewandert, was unserer Denkart eine neue Färbung verleiht. Wir sind reich an Ideen und unser Denken ist auf die Zukunft gerichtet. Wir können die Möglichkeiten, die in einer Situation liegen, gut erkennen und haben eine klare Vorstellung, wie man dieses und jenes verbessern könnte. Wir sollten darauf achten, dass wir uns nicht allzu vielen Dingen zuwenden.

Mit dem Neumond am 20. Februar wechselt Venus in ihr Domizil im Tierkreiszeichen Stier. Dort fördert sie das Lustprinzip, lenkt unseren Fokus auf unsere Werte, die Natur und das „liebe Geld“. Sonne, Mond und Saturn bilden an diesem Tag eine Konjunktion, was der Zeitqualität Strenge geben kann. Wir stellen hohe Anforderungen an uns selbst, sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und haben die Tendenz, uns zu sehr damit zu belasten. Wenn der innere Anspruch nicht zu hochgesteckt ist, so wirkt er als Ansporn.

Der März ändert die Zeitqualität deutlich

Im März haben wir überwiegend mit der Qualität des Tierkreiszeichens Fische zu tun, was uns in den Fluss des Lebens bringen dürfte. Wir haben Zugang zu unseren Gefühlen, sind einfühlsamer und sensibler als sonst. Wandert die Sonne am 20. März in das Tierkreiszeichen Widder, blühen nicht nur die ersten Frühlingsboten, sondern es wird insgesamt auch wieder etwas dynamischer und kraftvoller gelebt.

Noch zwei weitere kosmische Schwergewichte werden die Zeitqualität deutlich verändern. Am 7. März wandert Saturn in das Tierkreiszeichen Fische und am 23. März wird Pluto den großen Zeh in den Ozean des Wassermanns halten. Saturn in den Fischen symbolisiert die Herausforderung, sich weder von Stimmungen und Sehnsüchten treiben zu lassen noch diese aus dem eigenen Leben zu verbannen. Vielleicht bedeutet alles Irrationale und Traumhafte für uns Unsicherheit oder sogar Gefahr, von einem soliden Leben abzukommen.

Ängste abbauen

Hilfsbereitschaft oder eine Beschäftigung mit Träumen oder Meditation können Reaktionen darauf sein. Die Aufgabe ist, Ängste vor dem Unfassbaren abzubauen. Das kann bedeuten, dass wir an dieser Aufgabe erwachen und gezielt überlegen, was konkret zu tun ist, um sich von den lauernden Gefahren eines überbordenden Machtapparates durch den Staat und seine Strippenzieher zu entziehen. Wir können unter dieser Signatur Ordnungen neu schaffen, die für alle mehr Sicherheit bieten.

Pluto macht nur eine Stippvisite im Wassermann, denn er wandert wieder zurück in den Steinbock, wo er von Juni 2023 bis Januar 2024 sowie von September 2024 bis November 2024 nochmal für Strenge sorgt, um dann am 19. November 2024 endgültig im Tierkreiszeichen Wassermann anzukommen. Wir erleben dadurch eine Phase des Übergangs, in der klar ist, dass die Reise unserer Gesellschaft so keinesfalls weitergehen kann. Nur ist die Alternative noch nicht so richtig klar.

Werden wir Gestalter des Gemeinwohls?

Landen wir in einem totalitären System – diese Gefahr ist greifbar da – oder ermächtigen wir Bürger uns und werden zum Gestalter unseres Gemeinwohls? Das setzt nicht nur die Entscheidung jedes Einzelnen voraus, sondern wird auch unser Tun erfordern. Das fängt mit dem Denken an, wie wir inzwischen wissen sollten. Merkur gibt unserem Denken ab dem 2. März die Fischekraft und versorgt unsere Gedankenwelt mit viel Phantasie.

Der Neumond am 21. März lässt das blaue Band des Frühlings flattern. Die Sonne im Widder, die mit ihrem Zeichenwechsel auch das neue astrologische Jahr einläutet, lässt uns kraftvoll nach vorne gehen. Wir haben den Mut, Neues auszuprobieren und genießen wieder mehr Freiraum in der Natur. Wir wissen intuitiv: Leben hat etwas mit Initiative zu tun, es gilt Neuland zu erobern. Stoßen wir auf Widerstand, kennen wir die Mittel und Wege, um uns dagegen zu wehren.

Am 25. März zieht Mars endlich in den Krebs, nachdem er sich fast sieben Monate im Tierkreiszeichen Zwilling aufgehalten hat. Dadurch ändern sich die Vorzeichen unserer Willensimpulse und auch unsere Kommunikation bekommt mit diesem Aspekt wieder mehr Milde. Mit Mars im Krebs wollen wir uns mit Gefühl durchsetzen. Wenn wir etwas tun, möchten wir niemanden dabei verletzen. Etwas übertrieben könnte man sagen, wir handeln, wie wenn die Welt ein Porzellanladen wäre, und sind stets darauf bedacht, nichts zu zerschlagen. Das kann ein Vorteil sein, wenn es um diplomatische Bemühungen geht, insbesondere dann, wenn Friedensverhandlungen eingeläutet werden. Dieser Aspekt kann aber auch verhängnisvoll sein, wenn wir aus lauter Rücksicht versäumen, an der richtigen Stelle laut und deutlich unser Missfallen auszudrücken.

Der April und unser Unternehmergeist

Der April fördert unseren Unternehmergeist mit starken Mars-Winkeln. Sonne und Jupiter bringen viel Glück und Erfolg mit sich. Mit Pluto haben wir die Gewissheit, dass wir nicht übermütig werden, denn er bildet am 3. April, gleich zu Anfang ein Quadrat mit Merkur. Der Götterbote wechselt an diesem Tag das Tierkreiszeichen und das färbt unser Denken mit der Wirkweise des Stiers. Merkur im Stier steht für ein gründliches, realitätsnahes Denken in dem wir uns der Sachlichkeit hingeben. Neuen Ideen begegnen wir tendenziell mit Zurückhaltung. Im Quadrat mit Pluto wird Wissen zur Machtfrage. Wir interessieren uns dafür, was unter der Oberfläche und hinter den Kulissen steckt, was Geheimnis oder Tabu ist.

Das kann insofern schicksalhaft werden, weil Merkur mit dem aufsteigenden Mondknoten eine Konjunktion bildet. Das bedeutet, dass unser Denken und letztendlich auch unser wirtschaftliches Handeln gemäß den Werten, für die das Tierkreiszeichen Stier steht, unter die Lupe genommen wird. Pluto im Wassermann gibt die Transformationskraft der Vielen hinein. Es geht um uns alle und unser wirtschaftliches Auskommen. Das ist natürlich auch an das Thema Geld gebunden.

Friedliche Ostern

Der Vollmond an Gründonnerstag am 6. April läutet vermutlich friedliche Ostern ein. Die Widdersonne wird zwar durch die Konjunktion mit Jupiter deutlich gepusht, sollte sich aber durch die übrigen eher harmonischen Aspekte, nicht daneben benehmen oder besser gesagt, dafür sorgen, dass es wir Menschen tun. Ihr kennt das ja: Die Ausnahme bestätigt die Regel…

Der Neumond am 20. April fordert uns mit einem Quadrat zwischen Mond, Sonne und Pluto heraus, was Machtfragen aufkommen lassen dürfte. Die dürften es in sich haben, zumal Jupiter sich zu den beiden Neumondprotagonisten gesellt. Unsere Gefühle kommen in Wallung, unser Selbstverständnis steht unter Druck. Das kraftvolle Trio steht auch noch am aufsteigenden Mondknoten, der mit dieser Konstellation seinen Abschied im Tierkreiszeichen Stier geben möchte. Das bedeutet, der Neumond wartet mit einer totalen Sonnenfinsternis auf 29 Grad Widder auf. Das schwächt unsere Erkenntniskraft und stimuliert das Dunkle und die Schattenseiten in uns, die wir uns in diesen Tagen bewusst anschauen sollten, um sie letztendlich zu wandeln.

Herrscher der Unterwelt

Keiner unterstützt uns dabei besser als Pluto, der transformieren, wandeln möchte. Pluto ist der Herrscher der Unterwelt – das ist einmal das Totenreich, kann aber auch umgangssprachlich gedeutet werden. Mir fällt dabei sofort die Mafia des Word Economy Forums ein, die unter der Regie von Klaus Schwab seit Jahrzehnten nicht weniger anstrebt, als die Weltherrschaft. Da das Ganze im Stier stattfinden, wo es um unsere Werte geht – die ideellen, wie die auf unserem Sparbuch, bin ich gespannt, wie sich dieser Aspekt, den ich als sehr anspruchsvoll werte, zeigen wird. Bleiben wir wachsam!

Der Mai mit wuchtigem Wandlungspotenzial

Gleich zu Beginn des Wonnemonats Mai wird Pluto rückläufig und das bis zum 11. Oktober 2023. Er lenkt damit unsere Wandlungskräfte in unser Innenleben. Wie macht er das? Er erzeugt Wandlungsdruck, den wir besonders in den ersten Tagen seiner Rückläufigkeit spüren, indem uns Ereignisse aus unserer Komfort-Zone kicken. Besonders Beziehungen und Verbindlichkeiten, die wir eingegangen sind, werden jetzt daraufhin überprüft, ob diese unseren Vorstellungen entsprechen oder den Vorstellungen anderer.

Damit aber nicht genug, denn Pluto geht vom 1. Mai bis zum 4. Juni mit Jupiter in ein Quadrat, was dem Ganzen Wandlungsprozess eine besondere Wucht verleihen wird. Unsere Suche nach dem Sinn des Lebens kann jetzt etwas Leidenschaftliches bekommen. Auch unser Weltbild dürfen wir überprüfen. Da Pluto frisch im Wassermann steht, sind es insbesondere unsere Gemeinschaften die unter die Lupe genommen werden. Oder wir werden als Gesellschaft geprüft. Da Jupiter und der aufsteigende Mondknoten in dieser Zeit eine Konjunktion bilden, bekommt das Ganze eine heftige Wirkung auf unser aller Schicksal.

Blumenmond mit Finsternis

Der Blumenmond (Vollmond) am 5. Mai krönt diese spannungsreiche Zeit mit einer partiellen Mondfinsternis. Der Mond steht im Skorpion, also in dem Tierkreiszeichen, dessen Herrscher Pluto ist. Das wühlt unsere Gefühle auf. Der Mond steht in Opposition zu Merkur und fordert uns von dort auf, bei allem immer auch den gesunden Menschenverstand nicht außer Acht zu lassen.

Am 19. Mai ist Neumond im Stier, der sich mit Mars (Sextil), Neptun (Sextil) und Pluto harmonisch verbindet. Unser Gefühlsleben ist tiefgründig und leidenschaftlich. Das Denken leidet dank Merkur im Stier nicht darunter. Ganz im Gegenteil. Uns gelingt ein gründliches und realitätsnahes Denken.

Im Juni kann es um’s Ganze gehen

Der Juni startet gesellig und hat am 4. Juni bereits den Vollmond im Programm. Der Mond steht im Tierkreiszeichen Schütze, was uns großzügig und begeisterungsfähig stimmt. Wir verfügen über viel Idealismus, Optimismus und die gefühlsmäßige Überzeugung: “Ich schaffe das schon! – Das geht schon gut!” Dank des Trigons zwischen Mond und Mars hat unsere Tatkraft Herz. Wir können gut auf die Gefühle anderer reagieren, wirken spontan und lebendig.

Jupiter und Mondknoten bilden mit Pluto ein Quadrat, was andeutet, dass es uns trotz unserer Herzkraft ums Ganze geht. Mit geballter Kraft streben wir nach dem Größten. Unsere Weltanschauung steht in einem immensen Kräfteringen, weshalb wir nie ganz zur Ruhe kommen. Der Kosmos möchte, dass wir wachsen und Toleranz aber auch eine positive Weltsicht entwickeln. Am 11. Juni wandert Pluto wieder in den Steinbock zurück und wird unserem Transformationsprozess wieder mehr Strenge verleihen. Saturn legt am 17. Juni den Rückwärtsgang ein.

Gelegenheit uns selbst zu finden

Tags darauf (18. Juni 2023) ist Neumond in den Zwillingen. Dieser fällt auf den ersten Blick durch sein kräftiges Trigon mit Neptun auf. Der Kosmos eröffnet uns Gelegenheiten, um zu uns selbst finden. Am liebsten möchten wir alle Grenzen auflösen und uns einem größeren Ganzen hingeben. Wir haben ein großes Potential an Hingabefähigkeit und können mit anderen Menschen oder der Natur ein Gefühl völliger Verbundenheit erleben. Jupiter steht noch immer am aufsteigenden Mondknoten was uns vor die Aufgabe stellt, zu wachsen. Wir dürfen den Lebenssinn in unser Bewusstsein holen und wenn wir diesen noch nicht haben, entwickeln und dadurch in unseren Anschauungen weiter, optimistischer, großzügiger und toleranter werden.

Gewaltige Veränderungsenergie im Juli

Wir steigen kraftvoll in den Juli ein, der uns bereits am Ersten mit einer Sonne-Merkur Konjunktion in die glückliche Lage versetzt, unserem Denken einen Schubs in die richtige Richtung zu geben. Damit sind wir bestens auf den Vollmond am 3. Juli 2023 vorbereitet, der diese Konstellationen nicht nur fortsetzt, sondern mit dem Trigon von Jupiter und Mond auch unsere Gefühle harmonisch mit unserem Denken verbindet.

Ins Auge sticht an diesem Vollmond die gewaltige Veränderungsenergie für die das Quadrat zwischen Uranus auf der einen Seite und Mars, Venus und Lilith auf der anderen Seite stehen. Das Trio steht im Tierkreiszeichen Löwe und hat viel Power zu bieten. Wir dürfen aufpassen, dass wir dabei nicht allzu sehr unserem Ego auf den Leim gehen.

Dieser Vollmond wirft seinen Lichtkegel auch auf das Quadrat von Pluto zur Mondknotenachse, was für schicksalhafte Wandlungskräfte steht. Vielleicht sind es die dunklen Seiten des Lebens, die uns gebannt anhalten lassen, vielleicht ist es Macht, der wir unterliegen oder die wir uns selbst angeeignet haben und nun nicht loslassen wollen. So schwanken wir in dieser Zeit oftmals zwischen dem Weitergehen in Richtung Lebensaufgabe und dem Anhalten, um gleichsam in die Abgründe des menschlichen Daseins zu blicken.

Unruhige Zeiten

Der Neumond am 17. Juli verschärft die Wandlungskräfte enorm, denn er steht in Opposition zu Pluto, was eine explosive Mischung sein kann. Gleichzeitig bildet der Neumond mit Uranus ein Sextil und mit Neptun ein Trigon, was für sehr unruhige Zeiten steht, in der wir uns manchmal verwirrt fragen können, was das Leben uns eigentlich sagen will. Wir ringen mit unserer persönlichen Freiheit und haben den inneren Drang, immer wieder aus überholten Strukturen auszubrechen und neue Wege zu suchen. Dabei möchten wir, wenn Neptun seine Signatur voll ausspielt, alle Grenzen am liebsten auflösen und uns einem größeren Ganzen hingeben. Konkret kann sich das auch durch eine enorme Offenheit und Sensibilität aber auch in einer enormen Hilfsbereitschaft zeigen. Insgesamt betrachtet bietet uns der Juli den Zugang zu vielen tollen Ideen, stellt uns aber auch so manches Hindernis in den Weg.

Das Schicksal transformiert sich im August

Der August wird eingerahmt von jeweils einem Vollmond. Sowohl am ersten als auch am 31. August strahlt der Mond in volle Pracht auf unser Geschick. Der Monat wird geprägt sein vom Quadrat zwischen Pluto und dem aufsteigendem Mondknoten. Vom Steinbock aus nimmt der Herrscher des Skorpions, der für die totale Transformation steht, unsern Willen in die Zange. Der aufsteigende Mondknoten steht auf zwei Grad Widder, was dafür sorgen kann, dass wir unser eigenes Licht eher unter den Scheffel stellen als es leuchten zu lassen.

Vielleicht übernehmen wir in dieser Zeit eher die Zuschauerrolle, aus der wir das Leben passiv an uns vorbeiziehen lassen. Davon wegzukommen und selbständig zu handeln, das Leben zu planen und in Angriff zu nehmen, ist die Aufgabe dieser Zeit. Tatkraft, Initiative, Mut und Entscheidungsfähigkeit sind gefragt, statt vor den Herausforderungen des Lebens das Weite zu suchen. Mit dem Quadrat zwischen aufsteigendem Mondknoten und Pluto sind wir bildlich gesprochen auf einem Weg, der uns durch Machtvoll-Faszinierendes und zugleich auch Beängstigendes immer wieder vom Wesentlichen ablenkt. Vergleichbar ist das vielleicht mit dem Blick einer Schlange, die uns unwillkürlich innehalten lässt. Vielleicht sind es die dunklen Seiten des Lebens, die uns gebannt anhalten lassen, vielleicht ist es Macht, der wir unterliegen. Oder es ist Macht, die wir uns angeeignet haben und nun nicht loslassen wollen.

Stirb- und Werde-Themen

Pluto symbolisiert Stirb- und Werde- Themen. Er kann auch für die Überzeugungen, Vorstellungen oder Leitbilder stehen, die auf das Leben des Menschen einwirken. Bildet Pluto ein Quadrat zum aufsteigenden Mondknoten, wie dies im kompletten August 2023 der Fall ist, so weist dies darauf hin, dass unsere Vorstellungen mit unserem Willen in Konflikt geraten. Dabei kann innerlich eine aggressive Energie wirken, die auch Konflikte mit unserem Umfeld auslösen können.

Pluto verleiht uns die Gabe, gesellschaftliche Schwachstellen zu durchschauen und originelle Lösungen zu finden. Das Quadrat aber richtet die plutonischen Energien mehr nach innen, so dass wir von unserem Umfeld oft nicht gehört werden. Es fällt uns wahrscheinlich schwer, anderen zu vertrauen, was den Aufbau harmonischer Verbindungen erschwert. Die Spannung von Pluto zum Mondknoten bewirkt einen großen inneren Konflikt, mit dem wir umgehen lernen müssen. Eine Möglichkeit dazu wäre, die Ausrichtung dieser Energie auf ein Ziel, das über das Ego hinausgeht. Das wäre zum Beispiel eine Aufgabe, die auf das Wohl der Gemeinschaft ausgerichtet ist.

Jedes egoistische Verhalten würde die plutonische Spannung zu sehr gegen uns selbst richten oder sie drückt sich durch Gewalt oder Machtkonflikte aus. Da Pluto zudem rückläufig ist, könnte dieser Aspekt auch selbstzerstörerische Kräfte wecken.

Der Bluemoon am 31. August im Tierkreiszeichen Fische erinnert uns daran, was es heißt Mitgefühl zu haben. Im Mitleid saufen wir dennoch nicht ab, denn der Mond verbindet sich mit einer Konjunktion mit Saturn. Mitgefühl ja, Mitleid nein, kann eine Devise in diesen Tagen sein.

September: Mit Liebe die Weichen neu stellen

Anfang September ändert sich noch einmal die Zeitqualität, weil dann nicht nur Uranus, der frisch am 28. August rückläufig wurde, nun auch Jupiter den Rückwärtsgang einlegt und das bis zum 30.12.2023. Der Neumond am 15. September im Tierkreiszeichen Jungfrau bietet keine signifikanten Höhepunkte. Das Thema Liebe wird mit dem Trigon von Venus und Jupiter in unser Bewusstsein gebracht und wir können dank des Trigons von Neumond und Uranus harmonisch die Weichen unseren Lebens neu stellen oder die Weichenstellung korrigieren.

Alles geht ein bisschen überschaubarer zu als sonst, was in Anbetracht der Gesamtsituation ja auch mal kein Fehler ist. Wir sind etwas optimistischer gestimmt und sind vielleicht sogar davon überzeugt, das große Los gezogen zu haben. In neuen und ungewohnten Situationen sind wir schnell zu Hause, weil unserer Improvisationstalent sich uneingeschränkt entfalten kann.

Hektischer Vollmond

Der Vollmond im Tierkreiszeichen Widder am 29. September hat eine eher hektische Signatur. Wir fühlen uns nur wohl, wenn etwas „läuft“. Bis zu einem gewissen Grad lieben wir Herausforderungen, denn diese vermitteln uns ein Gefühl der Lebendigkeit. Mars steht am absteigenden Mondknoten in der Waage und rückt die Themen Durchsetzung und Aggression in unser Bewusstsein. Wir können vielleicht etwas zu draufgängerisch sein oder uns an der ein oder anderen Stelle ausgeliefert fühlen. Um sich davon zu befreien, hilft Sport oder viel Bewegung. Je aktiver und tatkräftiger wir unsere Energie einsetzen, umso lebendiger fühlen wir uns.

Oktober: Pluto wird wieder direktläufig

Zahlreiche kritische Pluto-Aspekte auch mit den schnelllaufenden Planeten machen uns im Oktober zu schaffen. Am 11. Oktober wird Pluto direktläufig und einen Tag später wandert Mars in den Skorpion, so dass wir mit den plutonischen Kräften zu rechnen haben. Am 3. Oktober wechselt Lilith das Tierkreiszeichen und wird damit die Zeitqualität ein gutes Stück ändern. Sie wandert fortan durch die sanfte und eher sortierte Jungfrau. Sie kann uns Lösungen für einen neuen Einklang mit der Natur bringen und wir betreten mit ihr fruchtbaren Boden für neue Ideen, die unseren Alltag auch im Hinblick auf einen bewussteren Umgang mit der Natur verbessern.

Am 14. Oktober steht der Neumond in der Waage und wartet mit einer ringförmigen Sonnenfinsternis auf. Es verbinden sich Venus und Lilith zu einer Konjunktion im Zeichen Waage, was und einlädt gegensätzliche Kräfte zu überwinden. Wir dürfen uns um Harmonie bemühen, indem wir begreifen, dass diese Gegensätze nun mal dazu gehören. Lilith und Venus in Opposition zu Saturn, verschaffen uns ein außerordentlich feines Gespür für Schwachstellen sowohl in unserem eigenen Leben und Wirken als auch in demjenigen unserer Mitmenschen. Mit Venus können wir liebevoll damit umgehen und haben die Möglichkeit diese konstruktiv zu wandeln.

Projekte von A bis Z durchplanen

Der Neumond (Sonne-Mond-Konjunktion) vereint sich mit Merkur, was unseren Willen unsere Gefühle aber auch unser Denken mit einander verbindet. Wir überlegen uns, was wir wollen, denken unsere Projekte von A bis Z durch und formulieren sie klar. Es sind also ideale Bedingungen, um sich für das ein oder andere Ziel zu entscheiden. Allerdings funkt uns ein bisschen die Sonnenfinsternis dazwischen, die uns mit Schwierigkeiten konfrontieren kann uns selbst zu verwirklichen. Wir dürfen den eigenen Willen und Wesenskern kennenlernen und aus der Erkenntnis heraus neu nutzen. Auch gilt es, uns über die eigenen Gefühlen und Bedürfnissen ein Bewusstsein zu verschaffen.

Wie bereits angedeutet wird und in den Tagen rund um den Neumond das Quadrat von Pluto und Mars durch enorme Energien herausfordern. Unsere Aktivitäten können etwas Leidenschaftliches und manchmal auch Zwanghaftes haben. Wir zeigen uns möglicherweise ziemlich ehrgeizig und hart. Wir dürfen die Angst vor der eigenen Kraft und dem eigenen Zerstörungspotential überwinden und Schritt für Schritt die Energien zum Fließen bringen, auch wenn sich diese Kräfte nicht immer so zeigen, wie wir es gerne hätten.

Im November korrigieren wir unsere Ordnungen

Der November lässt uns kaum zur Ruhe kommen. Saturn ist ab dem 4. November direktläufig und wird dann auch im Außen unsere Ordnungen wieder in seinem Sinne korrigieren. Wir starten mit einer starken Opposition von Jupiter mit Mars, Merkur und Sonne, was Wille und Verstand nicht nur unzertrennlich miteinander verbinden, sondern uns im Zusammenspiel mit Jupiter auch noch nach dem Größten streben lässt. Größenwahnsinn kann sich breit machen, der mitunter auch die ein oder andere Machtfrage aufkommen lässt. In dieses kosmische Gemisch gießt auch noch Uranus seine rigorosen Wandlungskräfte hinein, so dass wir mit reichlich Unruhe rechnen dürfen, die in einem direkten Zusammenhang auch mit unseren Werten steht.

Der Neumond am 13. November im Skorpion verstärkt den Wandlungswillen in Revoluzzerkräfte, denn Mond mit Sonne und Mars stehen an diesem Tag Uranus genau gegenüber. Wenn wir uns für etwas engagieren und dabei ein Stück weit unsere Freiheit aufgeben, fühlen wir uns schnell eingeengt. Ein innerer Rebell meldet sich und reißt uns vielleicht sogar aus der Situation heraus. Langjährige Verpflichtungen empfinden wir als lästige Fesseln, die es baldmöglichst abzustreifen gilt.

Der Vollmond im Tierkreiszeichen Zwillinge am 27. November greift diese Zeitqualität auf und versorgt uns mit viel Aggressionspotenzial und Widerstandskraft. Der Vollmond steht in Opposition von Sonne und Mars, was unsere Gefühle mit unserem Wollen kollidieren lässt. Lilith bildet ebenso wie Saturn mit der Vollmondachse ein Quadrat, was einmal unsere Widerstandskräfte auf den Plan ruft und gleichzeitig uns gehen das Alte Sturm laufen lässt. Hier dürfen wir lernen, Brücken zwischen unseren vielleicht aufbrausenden Gefühlen und unserem Verstand zu bauen, wenn diese Tage ein konstruktives Ende nehmen sollen.

Im Dezember wird es ruhiger

Der Dezember führt die Spannungen des Vormonats zunächst fort. Unsere Beziehungen, unsere Werte, aber nach wie vor auch unser Geld, stehen mit einem Pluto-Venus-Quadrat unter Druck. Die Liebesgöttin bildet mit dem absteigenden Mondknoten eine Konjunktion. Das signalisiert, dass wir ein starkes Bedürfnis nach Zärtlichkeit und Zuwendung haben.

Ab dem 6. Dezember ist Neptun wieder direktläufig und setzt seine Reise Richtung Tierkreiszeichen Widder fort, wo er 2025 angekommen sein wird. Die Signatur des Neumondes ist deutlich harmonischer, so dass wir uns in der Adventszeit 2023 hoffentlich von den vielen Spannungen erholen können. Sonne, Mond und Mars bilden eine Konjunktion und sorgen nicht nur für eine überzeugende Tatkraft, sondern auch für die entsprechende Aufbruchstimmung. Wenn wir etwas tun, tun wir es mit Leib und Seele. Dadurch wirken wir tatkräftig und überzeugend.

Nicht auf’s falsche Pferd setzen

Wir sollten dabei ein bisschen aufpassen, dass wir bei allem Vorwärtsstreben nicht auf das falsche Pferd setzen, denn die Sonne bildet mit Neptun ein Quadrat, dass der Täuschung Aufwind geben könnte. Es ist angeraten sich klare Ziele zu stecken und diese dann auch zu verwirklichen. Grundsätzlich geht es darum, das Ich-Bewusstsein von einem größeren Ganzen durchdringen und dabei nicht hinwegschwemmen zu lassen, das eigene Schiff Wind und Wellen auszusetzen und doch das Steuer in der Hand zu behalten.

Der Vollmond am 27. Dezember steht im Tierkreiszeichen Krebs und ermöglicht uns dank des Sonne Jupiter Trigons Ansätze zum Idealismus. Wir verfügen über Initiative und Optimismus und halten durch den Mond im Krebs die Werte der Familie und des Miteinanders hoch. Sonne und Saturn sorgen mit ihrem Sextil dafür, dass wir eine realitätsnahe Lebensgestaltung vornehmen. Wir leben nach den Weihnachtsfeiertagen kaum unbeschwert in den Tag hinein, sondern haben Pläne, wie wir unser Leben gestalten wollen. Der Mond versorgt uns in diesen Tagen mit dem notwendigen Vertrauen. Unsere optimistische Haltung öffnet Türen und wir haben einen Blick für das Positive.

2023 wird ein Jahr des Übergangs

Das Jahr 2023 wird in der Summe ein weiteres Jahr des Übergangs sein. Erst 2025 werden wir die Zeitenwende abgeschlossen haben und wissen, was die Luftepoche von uns will. Der Zyklus von Jupiter und Saturn im Wassermann, die im Dezember 2020 einen neuen Zyklus des Miteinanders eingeläutet haben, weisen uns auf die Basis allen Werdens hin. Die Zeiten der Egogesellschaft, die nur an der Anhäufung materieller Güter interessiert war, koste es, was es wolle, ist vorbei. Die Menschheit darf lernen, was es bedeutet wenn es hießt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Es wird uns also kaum langweilig werden im neuen Jahr. Viel Spannung wird aufkommen, die Antworten fordern wird hinsichtlich alter und neuer Verantwortlichkeiten. Wir müssen klären, wie wir konkret leben wollen, wenn wir die Schlagworte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit mit Leben füllen wollen. Wer übernimmt dafür die Führung? Wer gießt seine Stärke in die Organisation des neuen Wirs und wer ist bereit den Menschen zu zeigen, was es braucht, um aus vielen Menschen eine echte Gemeinschaft zu machen? Wir alle sind angetreten, um diesen Prozess des großen Paradigmenwechsels tatkräftig mitzuerleben und ihn dementsprechend zu gestalten. Hast Du schon eine Idee, was du zu diesem großen Lehrstück des Lebens aktiv beisteuern möchtest? Noch haben wir Zeit, all das zu diskutieren und zu überlegen. Am Ende des Jahres wird es darauf angekommen sein, dafür aufzustehen, zu handeln und sich dafür stark zu machen. Bist du bereit?

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Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Zeitqualität 3. Advent

Zeitqualität 3. Advent

Jupiter und der Sinn des Lebens

An diesem Wochenende lässt uns das Quadrat zwischen Jupiter und Venus vielleicht fragen: Wieviel Optimismus ist gesund? Wir suchen den Umgang mit Menschen und lieben anregende Gesellschaft und Vergnügungen. An unsere Partnerschaft stellen wir hohe Erwartungen – hoffentlich nicht nur hinsichtlich der Weihnachtseinkäufe. 😜 Denn sollte sich etwas Enttäuschung durch den Realitätsabgleich einstellen, sind wir leicht versucht, den Kummer durch Konsum abzubauen.

Das Leben voll ausschöpfen

Das Sextil von Jupiter und Pluto schafft Raum, um das Leben trotz aller Widrigkeiten voll auszuschöpfen. Wir streben nach dem Größten und suchen leidenschaftlich nach einem Sinn im Leben. Wir sind geneigt, unsere Weltanschauung zu hinterfragen, was bisweilen etwas innere Unruhe aufkommen lassen kann. Die Sinnsuche wird auch durch das Trigon von Jupiter und Lilith repräsentiert.
Wir erkennen vielleicht, dass der Lebenssinn keine Sache ist, die man sich einmal erwirbt und dann bis an sein Lebensende mitschleppt, sondern etwas, das regelmäßig erneuert werden will. Wie ein Baum jeden Frühling neue Blätter treibt und diese im Herbst wieder abwirft, so muss unser Weltbild und unsere Wahrheit immer wieder neu aufgebaut und wieder losgelassen werden.

Newsletter zu den Rauhnächten

Hilfreich dabei ist mein Newsletter zu den Rauhnächten, der nicht nur erklärt, wie wir als geistiges Wesen mit Schöpferkraft überhaupt ticken. Ich gehe auch auf die hermetischen Gesetze ein, die uns der Kosmos als Orientierung bietet.

Kosmos heißt Ordnung und steht dem Chaos gegenüber. Kennen wir die kosmischen Gesetze, tun wir uns mit den Gestaltungsfragen des Lebens nicht nur leichter, wir werden auch gelassener, weil wir wissen, was uns unser Leben sagen will.

Mehr Infos zu meiner Rauhnächtebegleitung gibt es hier…

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Vollmond am 8. Dezember 2022

Vollmond am 8. Dezember 2022

Vollmond 8. Dezember 2022

Ein Putsch mit Äpfeln?!

Der Vollmond leuchtet an diesem 8. Dezember im Tierkreiszeichen Zwillinge auf unsere Geschicke. Die Zwillinge symbolisieren die Dualität des menschlichen Bewusstseins, ihr Herrscher ist Merkur, der an diesem Tag im Schützen für eine großzügige Denkweise sorgen kann. Wir sind besonders wissbegierig und neugierig. Wir versuchen hinter die Kulissen des Weltentheaters zu blicken und uns über unsere Entdeckungsreise mit anderen auszutauschen. Wir suchen das Gespräch mit Gleichgesinnten, sind aber kaum in der Lage einen Fokus zu setzen oder eine Quintessenz zu bilden. Zuviel prasselt auf uns ein.

Das Wesen der Zwillinge ist ambivalent. Denn die inneren Reaktionen auf die neuen Erkenntnisse können den ein oder anderen durchaus erschrecken und sein Weltbild gehörig ins Schwanken bringen. Plötzlich hebt sich für viele der Schleier des Vertrauens in Medien und Politik. Sie erkennen, dass viele, die sie noch vor Monaten als Verschwörungstheoretiker am liebsten auf dem Scheiterhaufen im Vorhof ihrer Komfortzone verbrannt hätten, vielfach recht hatten.

Wir haben die Schnauze voll

Der Mond, der in der Mundanastrologie für das Volk steht, bildet an diesem Vollmond eine Konjunktion mit Mars. Das bedeutet rustikal übersetzt, wir haben die Schnauze voll. Zorn regt sich, was im Ergebnis kein taktisches Manövrieren zur Folge hat, sondern vielmehr unbewusstes Verhalten. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Bahn bricht. Von dem deutschen Volk ist da vermutlich nicht viel zu erwarten. Bislang haben die Teutonen ja jegliche Regierungsmaßnahmen eher hingenommen. Daran nahm sich die deutsche Fußballweltmeisterschaft in Katar ein Beispiel und quittierte den verhängten Maulkorb durch die FIFA mit einem Foto, auf dem sie sich brav den Mund zuhielt. Die Gastgeber und die von den Scheichs üppig bedachte FIFA hatte das Tragen einer Armbinde untersagt, die zum Ausdruck bringen wollte, dass die kickenden Multimillionäre gern mit allen Geschlechtern pimpern, egal welche Variante sich gerade auch bietet. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Politisch fallen in diesen Tagen die jüngsten Proteste in China gegen die Corona-Maßnahmen auf, die in den westlichen Medien ausdrücklich gelobt werden. Das hat schon fast schizophrenen Charakter, denn die gleichen Proteste wurde hierzulande als rechtsextreme und systemfeindliche Auswüchse deklariert.

Sinkende Verbraucherpreise

Hier wird stattdessen gefeiert und zwar die leicht gesunkenen Verbraucherpreise. Entgegen aller Befürchtungen, sind diese statt um 10,3 Prozent gegenüber dem Vormonat nur um 10 Prozent gestiegen. Das wird doch all jene Familien fröhlich stimmen, die jetzt schon für das gleiche Geld nur noch die Hälfte im Einkaufswagen haben und kaum noch wissen, wie sie ihre Mäuler gestopft bekommen sollen. So kurz vor Weihnachten 0,3 Prozent weniger Werteverfall zu feiern, wie das manche Medien tun, ist an Zynismus kaum zu überbieten. Ich habe kürzlich beobachten können, wie innerhalb einer halben Stunden acht Menschen in der gleichen Mülltonne nach Pfandflaschen gesucht haben. In den Fußgängerzonen sind nicht viele, die entspannt an den weihnachtlich geschmückten Schaufenstern vorbeischlendern. Viele wirken mürbe und müde.

Diese Missstände, die viele Menschen in dem ehemals reichen Europa heimsuchen, müssen wir nicht hinnehmen. Wir könnten tatsächlich etwas dagegen tun, indem wir uns bewusst machen, dass wir als geistige Wesen Schöpferkraft haben und damit die Macht der Veränderung. Tun wir uns doch zusammen und gründen starke Gemeinschaften, die vom Miteinander und Werten geprägt werden, die lebens- und liebenswert sind, dann hat der Machtapparat keine Chance mehr. Die kritische Masse, die das System zum Kippen bringen kann, sind 3,5 Prozent. Knapp drei Millionen Deutsche müssten aufstehen und sagen: Es reicht. Schaffen wir das? Dass Mars nicht zu sehr die Völker der Welt aufheizt, dafür wird Saturn sorgen, der mit seinem Trigon unsere Gemüter vernünftig und sachlich mit den aktuellen Herausforderungen umgehen lässt. Unvorhersehbare und unkonventionelle Reaktionen sind kaum zu erwarten.

Über unsere Grenzen hinauswachsen

Die Sonne scheint im Tierkreiszeichen Schützen und lässt uns bei aller Zurückhaltung mindestens im Kopf über unsere eigenen Grenzen hinauswachsen. Es ist die Sternstunde der Idealisten. Wir fragen nach dem Sinn und auch nach dem Ziel des Lebens und suchen diesen nicht in den Niederungen unseres Alltags. Vielmehr streben wir nach dem höheren Ziel. Optimismus und Selbstvertrauen macht sich dann breit, wenn wir eine Vorstellungskraft davon haben oder entwickeln, wer wir eigentlich sein wollen. Hast du eine Vorstellung davon? Kannst du die Frage beantworten wer du sein willst? Ist dir die Bedeutung klar, wenn du sagst: Ich bin?  

In diesem Kontext könnte sich unser Dilemma zwischen Wollen und Handeln zeigen. Goethe formulierte das feiner, indem er uns den Hinweis hinterließ: „Beim Übergang von der Erfahrung zum Urteil, von der Erkenntnis zur Anwendung ist es, wo dem Menschen gleichsam wie an einem Passe alle seine inneren Feinde auflauern.“

Militärputschs im Iran und in Brasilien?

Mit der Opposition von Mars und Sonne offenbart sich uns noch ein anderes Dilemma, denn die Sonne, die mundanastrologisch für den Staat steht, bekommt mit Mars das Thema Militär quasi auf’s Auge gedrückt. Die Militärs können in diesen Tagen so mancher Regierung in der Welt unter Druck setzen, was nicht nur in dem offensichtlichen Krieg zwischen Russland und der Ukraine der Fall ist. Im Iran wird laut Experten ein Militärputsch befürchtet, der dann im Rahmen einer Militärdiktatur den seit über zwei Monate andauernden Protesten ein Ende bereiten könnte. Die Polarisierung Brasiliens seit den jüngsten Wahlen, die den Linken eine hauchdünne Mehrheit bescherte, lässt einige Diplomaten ebenfalls das Wort Militärputsch in ihre Sektkelche flüstern. Verhindert werden soll mit einem solchen eine befürchtete kommunistische Diktatur. Klingt insgesamt nicht nach besonnenem Frieden oder gar etablierter Demokratie…

Der Bürgerkrieg in Myanmar, der den Widerstand gegen die Militärjunta ausdrückt, die seit dem Militärputsch im Februar 2021 an der Macht sitzt, bekommt in diesen Tagen vielleicht auch wieder Bewegung. Journalisten, so es denn überhaupt welche schaffen, Informationen aus der Region zu bekommen, befürchten, dass für eine ganze Generation Gewalt und Brutalität zum Alltag werden könnte. Und die Welt? Sie schaut zu. Öl und reichlich Erdgas werden von diesem an Bodenschätzen reichen Land unbeeindruckt dieser unmenschlichen Missstände auch weiterhin in üppigen Mengen von mehreren westlichen Mineralölkonzernen abgenommen. Wo bleiben da die Sanktionen? Durch das Gebahren gegen Russland wissen wir doch jetzt, wie das geht…

Handeln im Dienst des Willens

Bei uns selbst wird die Opposition von Sonne und Mars spürbar, wenn wir uns etwas bestimmtes vorgenommen haben und dann doch etwas ganz anderes tun. Es geht in diesen Tagen also darum, unsere Handlungen in den Dienst unseres Willens zu stellen. Gelingt es uns, Willensimpulse und Tatkraft vor dasselbe Projekt zu spannen, so können wir eine enorme Durchsetzungsfähigkeit entwickeln.

In der Welt brodelt es aber nicht nur durch die vielen kriegerischen Konflikte, sondern auch auf eine ganz andere Weise. Denn die Anzahl aktiver Vulkane ist deutlich gestiegen. So mancher, schon lange schlummernder Krater spuckt jetzt Lava. Erdbeben und Aktivitäten an den Rändern der teutonischen Platten, für die Uranus im Stier steht, beschäftigen zunehmend nicht nur die Wissenschaftler, sondern auch die Medien. Elf Vulkane sind aktiv, was deutlich über dem Schnitt liegt. Hauptakteur ist aktuell der Manua Loa auf Hawaii, der jüngst aus seinem 35jährigen Dornröschenschlaf erwacht ist.

Gestresste Erde

Die Erde ist gestresst, was das Quinkunx zwischen Mondknoten, Uranus und Sonne aufzeigt. Vielleicht will unser Heimatplanet aber auch nur zeigen, dass jede CO2 Debatte lächerlich ist, wenn man sich verinnerlicht, welche Dimensionen Mutter Natur zu bieten hat. Der CO2 Ausstoß aller elf Vulkane dürfte die Klimadebatte eigentlich etwas abkühlen, weil die Verhältnismäßigkeit Bände spricht. Was unsere Erde natürlich nicht tut: Sie verknüpft an ihre Aktivitäten weder den Gelderwerb noch Machtgewinn, sie spuckt einfach Lava und lässt die Erde erzittern. Insofern ist das Geschäft mit dem Klima in der Summe deutlich gefährlicher, weil Machtmissbrauch immer mit auf der Agenda der Strippenzieher steht.

Merkur erleichtert uns im Tierkreiszeichen Steinbock auf dem Weg in eine bessere Welt über die eingeschlagene Route gründlich nachzudenken. Unser Verstand arbeitet präzise und zuverlässig. Neuen Ideen gegenüber sind wir eher konservativ eingestellt, und prüfen diese in der Regel sorgfältig, bevor wir sie annehmen. In Verhandlungen gehen wir klar und strukturiert vor und überlegen erst, bevor wir den Mund aufmachen. Das geht zwar möglicherweise auf Kosten der Spontaneität, hat aber den Vorteil, dass unüberlegte Schnellschlüsse und -schüsse eher ausbleiben. Merkur bildet mit Venus eine Konjunktion die unseren Gesprächen nicht nur nüchterne Sachlichkeit einräumt, sondern sogar Charme aufkommen lassen kann.

Rethorisch richtig gut drauf

Dank des Quadrats zwischen Merkur und Venus mit Jupiter sind wir rhetorisch richtig gut drauf und sogar begeisterungsfähig. Dieser Vollmond ist auch die Stunde der liebenswürdigen Schwätzer. Das dürfte Teile der Regierung insofern aufwerten, als dass die „Marionett:innen“ des Weltwirtschaftsforums das Unheil, das sie ihren treudoofen Bürgern verordnen, wenigstens charmant verkaufen. Olaf Scholz ist ja inzwischen Meister darin, auch den größtes Nonsens mit einem verschmitzten Lächeln medienwirksam unter’s Volk zu bringen. Er tut dann immer so, als hätte er irgendwo väterlich einen Apfel stibitzt, den er unsereins dann gönnerhaft zusteckt. In mir weckt das regelmäßig Phantasien von einem Apfel als Wurfgeschoß für einen wirklich überzeugenden Wumms. Venus im Schützen mag es gern großzügig, insofern kann es vielleicht nicht nur für mich in diesem Zusammenhang gern auch ein Körbchen mit Äpfeln sein.

Das Quadrat von Venus und Jupiter lässt bei dem ein oder anderen vielleicht die Frage aufkommen: Wie viel Optimismus ist noch gesund? Mit der Haltung „Wird schon schiefgehen…“ oder der, im Falle von schlechten Nachrichten einfach bewusst zu atmen, ist zwar schön und gut, aber mit dieser Einstellung sind Enttäuschungen fast unumgänglich. Denn nur wenn wir aktive Macher sind, können wir unsere Geschicke gestalten und ändern. Die kosmischen Gesetze zeigen uns, wie wir denkerisch unsere Welt schöpfen. Sie signalisieren uns aber mit dem Gesetz von Ursache und Wirkung auch: Einfach nur hoch schwingen reicht nicht, wir müssen auch aus den Puschen kommen und im besten Sinne handgreiflich werden. Insofern dürfen wir mit diesem Aspekt nach Herzenslust darüber nachsinnen, welche Vorstellungen von einem lebenswerten Leben wir denn eigentlich haben und was wir bereit sind dafür einzusetzen.

Denken während der Rauhnächte

Ideal ist für solche denkerischen Aktivitäten auch die Zeit der Rauhnächte, die mit Weihnachten beginnen. In dieser Zeit ist das Tor zur geistigen Welt für Besserdenker besonders offen. Wir finden den Zugang zu unserem Geist und können dem Ego bewusst einmal eine Pause verordnen. In meinem Rauhnächte-Newsletter gehe ich in diesem Jahr auf diese kosmischen Gesetze ein, die Hermes Trismegistos einst auf die Welt brachte. Sie sind quasi die Bedienungsanleitung für unseren Schöpfergeist. Ich gehe in den 12 Ausgaben meines Newsletters nicht nur auf die sieben wichtigsten hermetischen Gesetze ein, sondern auch auf die Wesensglieder des Menschen. Denn nur wenn wir wissen, wie wir als Mensch eigentlich ticken, können wir mit diesem mächtigen Instrument, das die hermetischen Gesetze letztendlich sind, umgehen.

Und das Instrument ist mächtig, das weiß auch die dunkle Seite, du weißt schon, die mit den Keksen. Auch die Astrologie, die immer schon von den Staatsoberhäuptern genutzt wurde, basiert auf ihnen und repräsentiert das wichtige Gesetz der Entsprechung. „Wie oben so unten, wie innen so außen“. Finden wir Zugang zu diesem Wissen und nutzen wir es dafür, unsere Welt im Sinne der neuen Zeit zu gestalten, gelingt uns nach Jahrtausenden der Unterwerfung die Selbstermächtigung. Es geht um ein neues Wir, ein neues Miteinander, eine Gesellschaft, die sich als Gemeinschaft versteht. Spätestens, wenn Pluto Ende März 2023 im Wassermann angekommen sein wird, steht dieses Thema auf der Agenda der Menschheit ganz oben und das für die nächsten rund 20 Jahre.

Der Schlüssel bist du!

Wenn wir alle wissen, welche Werkzeuge uns der Kosmos für diese anspruchsvolle Aufgabe mitgegeben hat, tun wir uns mit der Umsetzung leichter. Der Schlüssel dafür sind nicht die Anderen oder die Regierung. Der Schlüssel bist du. Du bist hier auf dieser Welt, um dieses Bewusstsein zu erringen und im Rahmen deines Seelenplans dazu beizutragen, diesen Weg in die neue Zeit mit zu ebnen. Bist du dazu bereit? Wenn du keine Ahnung hast, welchen Seelenplan du hast, helfen die deine Sterne ebenfalls. Als Astrologin übersetze ich dir ihre Hinweise im Rahmen meiner astrologischen Beratung oder mit der Textanalyse zu deinem Seelenplan, der deine Lebensaufgaben beschreibt. Auch hierzu findest du Infos auf meiner Webseite.

Mars in den Zwillingen, der dort für unser taktisches Geschick und auch für die Kommunikation als Mittel unserer Wahl steht, bildet mit Saturn im Wassermann ein Trigon. Das fördert unsere Fähigkeit, konsequent zu handeln. Dabei haben wir ein gutes Gespür dafür, wieviel Energie wir für ein Vorhaben aufbringen wollen. Selbstdisziplin, Fleiß und Geduld lassen uns viel erreichen. Das lässt doch hoffen, oder?

Jupiter und Pluto versorgen uns mit Kraft

Jupiter, der wieder direktläufig ist, steht immer noch in den Fischen und wandert Weihnachten dann über die kosmische Spalte in das Tierkreiszeichen Widder. Noch sind wir also bereit, mit dem Gefühl unsere Weltanschauungen und Konzepte zu prüfen, bevor wir dann zur Tat schreiten, sobald Jupiter im Widder angekommen ist. Jupiters Sextil mit Pluto versorgt uns mit viel Kraft. Wir wollen gewissermaßen alles und zwar sofort und das mit Sinn. Der Aspekt macht uns ungeduldig und lässt uns nicht wirklich zur Ruhe kommen. Vielleicht konzentrieren wir uns mehr auf den Weg als auf das Ziel, dann wird der Aspekt leichter.

Saturn steht immer noch im Tierkreiszeichen Wassermann und ist in der dritten also veränderlichen Dekade angekommen. Das Neue macht sich breit und der Zeitgeist ist im Wandel. Wir erleben bisweilen noch die Diskrepanz zwischen unseren Vorstellungen und dem, was sich davon in der Umwelt zeigt. Die Zeit arbeitet aber für uns, denn die alte Welt geht unter, das steht unumstößlich in den Sternen. Auch das kommende Jahr wird mit seiner astrologischen Signatur einen wichtigen Beitrag dafür leisten. In meinem Rauhnächte-Newsletter gebe ich übrigens auch einen ausführlichen Ausblick auf die Zeitqualität im kommenden Jahr, so dass du mit diesen Informationen rechtzeitig immer wissen wirst, wofür die Zeit reif ist.

Geld steht auf dem Prüfstand

Uranus und aufsteigender Mondknoten im Stier mahnen weiterhin unsere Werte an. Unser Geld steht auf dem Prüfstand und insbesondere die Finanzmärkte mit ihren teils ausgesprochen zweifelhaften Erfolgsmodellen. Unsere Ernährung und die Produktionsprozesse unserer Nahrung sind Themen dieses Aspektes aber durchaus auch unsere Immobilien. Die goldenen Zeiten der Häuslebauer haben durch die Zinspolitik deutlich an Glanz verloren. Mitte Dezember wird die Europäische Zentralbank vermutlich die Zinsen ein weiteres Mal anheben, was den Markt weiter unter Druck setzen wird, denn die Kredite werden dadurch deutlich teurer als gedacht.

Dennoch dürfen wir bei allen Missständen Vertrauen in das Leben entwickeln, anstatt im Grübeln zu versinken. Denn der Kosmos lenkt immer konstruktiv, auch wenn das die Mittel zunächst nicht vermuten lassen. Erheben wir unseren Blick von unseren Egobetrachtungen und kreisen wir nicht länger um die “schwarzen Löcher” des Lebens, können wir in all den Geschehnissen einen Sinn und auch einen persönlichen Wert entdecken und entfalten. Indem wir bewusst pflegen und genießen, was uns wertvoll erscheint, nutzen wir unsere Kraft konstruktiver und gewinnen innere Sicherheit und Stabilität.

Uns den Veränderungen öffnen

Uranus am aufsteigenden Mondknoten will, dass wir uns den Veränderungen öffnen. Entwickeln wir diese Fähigkeit des Wandels nicht in unserem Inneren, kommen die Veränderungen von außen auf uns zu. Wir dürfen hinterfragen, inwieweit unser Leben noch unseren individuellen Bedürfnissen entspricht und was fehlt, um diese leben zu können. Hören wir auf unsere innere Stimme, dürften wir den Drang nach Freiheit und Originalität deutlich spüren. Wer sich noch nicht auf den Weg gemacht hat, darf an diesem Vollmond darüber nachdenken, was der erste Schritt wäre, um den eigenen Vorstellungen vom Leben gerechter zu werden.

Das Trigon von Lilith und Jupiter unterstützt uns dabei, wenn wir nach dem Sinn des Lebens suchen. Liliths Trigon mit Neptun versorgt uns mit Traumbildern und viel Phantasie. Träume sind notwendig, um ein Gespür dafür zu bekommen, wie das Leben sein kann. Wir dürfen uns bewusst mit unserer tiefsinnigen Seite auseinandersetzen, denn sie verschafft uns den Zugang zu unserer kreativen Urkraft. Die Opposition von Pluto und Lilith schenkt uns den Hinweis, dass wir, wenn wir den Zugang zu der eigenen inneren Seelenkraft, Intuition und Gefühlstiefe finden, ahnen oder sogar wissen, dass eine schmerzhafte Erfahrung nicht nur ein sinnloser Schnitt im Leben ist. Denn wenn wir auf unser eigenes Wesen zurückgeworfen werden, haben wir am Ende dieses Prozesses eine größere seelische Reife.

Viel Licht in unserem Denken

Der Vollmond in den Zwillingen am 8. Dezember bringt viel Licht in unser Denken, wenn wir es denn hereinlassen. Er lädt uns ein, unser Weltbild auf einen neuen Rahmen zu spannen, damit es größer, bunter und facettenreicher werden kann. Wir dürfen eine neue Perspektive bilden und den Pinsel tief in frische Farbe tauchen. Wir können Teil werden einer großartigen Gesamtkomposition, in der jeder einen Pinselstrich leistet ohne den dem Bild der Welt etwas fehlen würde. Du bist wichtig und unersetzlich! Du bist hier, weil die dir vorgenommen hast, deine wunderbaren Talente und Fähigkeiten in das Gesamtkunstwerk Leben einzubringen. Du bist ein elementares Bindeglied von Mensch zu Mensch. Du hast als Seele vorgeburtlich zugesagt, deinen Beitrag zu leisten, damit unsere Menschheitsfamilie ihrem Namen gerecht werden kann.

Ich wünsche dir und uns allen, dass wir begreifen, dass Weihnachten als Fest der Familie neu gedacht werden muss. Wenn die Liebe, zu der wir uns doch alle hingezogen fühlen, unsere Welt gestalten soll, dann müssen wir sie in unseren Herzen entzünden und sie hineingeben in die Schöpfung Erde. Wir dürfen dabei nicht knausrig sein, sondern müssen mit vollen Händen geben, denn die Not ist groß – vor unserer Haustür aber auch am anderen Ende der Welt. Folgen wir vertrauensvoll unserem Seelenplan, denn unsere Seele kennt den Weg. Dann haben am Ende wir die Kekse und die dunkle Seite in uns allen ist dankbar, dass wir sie in Liebe angenommen und integriert haben. Dann wird heil sein, was wir aus Herzen gründen.  

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Neumond am 23. November 2022

Neumond am 23. November 2022

Mache dein Licht an!

Mond und Sonne stehen an diesem 23. November als Neumond vereint im Tierkreiszeichen Schützen. Auf die Bevölkerung wirkt diese Signatur freundlich. Sie macht uns optimistischer und lässt uns über unsere Ideale nachdenken. Der Herbst war ja bislang entgegen aller Befürchtungen nicht so schlimm, wie gedacht. Es gab hierzulande keine Revolutionen, das Licht blieb an und die Dusche warm. Was soll jetzt denn noch schiefgehen, könnte die Überzeugung sein, wenn wir am Glühweinstand in vertrauter Manier die Tassen heben.

Mond und Sonne bilden mit Jupiter, dem Göttervater ein wohliges Trigon. Er ist tags drauf wieder direktläufig und kurz davor, über die kosmische Spalte in das Tierkreiszeichen Widder zu wandern. Das bedeutet, dass wir dieses Gefühl der Verbundenheit mitnehmen dürfen in die Widderqualität. Jupiter stärkt dort unsere Tatkraft. Unser Gefühl fließt gewissermaßen in unsere Hände und wir sind als Volk in der Lage unsere eigenen Rechtsvorstellungen umzusetzen. Die können sich von dem, was uns die Politik verordnet, deutlich unterscheiden. Das belegen zahlreiche Gründungen von Genossenschaften und Gemeinschaften auch im deutschsprachigen Raum.

Menschlich Werte schaffen

Auch die Genossenschaft „Menschlich Werte schaffen“, hat in diesen Tagen die Urkunden an ihre Genossen verschickt. Die Vereinigung möchte Menschlichkeit und gelebte Werte in unser Wirtschaftsleben bringen und ist inspiriert von der Sozialen Dreigliederung, wie sie vor über 100 Jahren bereits Rudolf Steiner skizziert hat. Die juristischen Hürden ihrer Gründung sind also erfolgreich genommen. Auch ich bin Genossin. Vielleicht willst auch du dich dieser Gemeinschaft anschließen?

Was hierzulande noch eine Besonderheit ist, wird übrigens in Italien beherzt auch vom Staat begünstigt. Der Genossenschaftsgedanke ist sogar in der italienischen Verfassung verankert. Das genossenschaftlich organisierte Miteinander ist beispielsweise in Ligurien oder Süditalien gern gesehen und wird dort üppig gefördert. In Genua ist nicht nur eine deutsche Schule, die einen ausgesprochen guten Eindruck macht, durch das Goetheinstitut vor Ort dürfte auch die deutsche Community dort eine relevante Größe haben.

Mein Herzprojekt

Ich selbst trage schon länger die Gründung eines genossenschaftlich organisierten Bildungs- und Therapiezentrum mit mir herum. Dort soll es neben therapeutischen Angeboten auch die Möglichkeit geben, sich im Sinne einer Bewusstwerden über das Menschsein und unsere Aufgabe in diesen Zeiten weiterzubilden. Die Begegnung mit Gleichgesinnten und die Möglichkeit dem Leben korrigierende und motivierende Impulse zu geben, sind weitere Bausteine des Konzepts, was in einem beherzten Miteinander gemeinsam ausgereift werden kann. Warum damit nicht an die Adria gehen? Meine Ideen dazu findest du auf meiner Webseite mit dem Titel „Herzprojekt“. Es braucht für die erfolgreiche Umsetzung gut sortierte Macher mit der Fähigkeit zur Verbindlichkeit. Sind die gefunden, findet sich alles andere. Wenn dich das anspricht, dass freue ich mich auf dein E-Mail.

Die Internetplattform „Bring together“ erfreut sich ebenfalls wachsender Beliebtheit. Davon zeugt der erfreuliche Anstieg von Projekten in der einsehbaren Datenbank. Europaweit werben Gemeinschaften, Genossenschaften und Menschen dafür, sich ihren Ideen anzuschließen, die allesamt die Überschrift tragen: „Das neue Wir“.

Offenheit und Enthusiasmus

Jupiter kann rund um diesen Neumond dafür sorgen, dass wir mit spontaner Offenheit und Enthusiasmus den neuen Lösungen eines menschlichen Miteinanders unser Vertrauen schenken und mitmachen. Wir ringen vielleicht mit der Frage wie man eine Gemeinschaft bildet, wenn jeder individuell lebt? Was ist die Kulturaufgabe in diesem Zusammenhang? Sind wir nur Mitläufer oder bereit, aktiv die Rolle des Gestalters zu übernehmen?

Die Sonne im Schützen erlaubt uns, unseren Horizont für unsere Wesensverwirklichung und Identitätsfindung zu erweitern. Die Frage nach dem höheren Sinn wandert durch unsere Seelen. Wir haben das Bedürfnis nach Weite und möchten am liebsten alle Begrenzungen ablegen. Das gelingt uns in diesen Tagen nicht mit revolutionären Mitteln. Vielmehr sind wir eingeladen, über uns selbst und unsere Beschränkungen hinaus zu wachsen.

Politische Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft

Sonne und Jupiter symbolisieren die inhaltliche Komponente des Rechtsstaats im Sinne einer gerechteren Weltordnung. Inhaltlich geht es um die politische Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft der Regierung. Wir ahnen, dass es künftig nicht reichen wird, den Leuten in den Regierungen das Feld zu überlassen. Da Glaubwürdigkeit bei Politikern, sobald sie das Ruder der Macht in der Hand halten, kaum noch zu messen ist, werden wir die Weltordnung schon selber besser gestalten müssen.

Dass die uns bedrängenden Mächte nicht wirklich fest im Sattel sitzen, zeigt die jüngste Entwicklung. Facebook entlässt als wichtiger Player des digitalen Machtgefüges 11.000 Mitarbeiter. Dass Großbritannien so schnell seinen Premier ausgetauscht hat, belegt: Hier läuft nicht viel nach Plan. König Charles wird inzwischen unverhohlen mit Eiern beworfen. Er ist einer der überzeugtesten Streiter für den Great Reset. Die Zentralbanken stehen ebenfalls enorm unter Druck. Die Zinserhöhungen werden ihre Wirkung nicht verfehlen und der Investitionsfreude der Wirtschaft einen deutlichen Dämpfer verpassen. Ob damit die Rezession verhindern wird? Kaum. Dazu sind die Energiepreise viel zu hoch. Zahlreiche deutsche Traditionsunternehmen wandern ins Ausland ab und sogar Linde, das Urgestein der deutschen Wirtschaft, verlässt den Dax, den deutschen Aktienindex.

Wie reden wir miteinander?

Merkur, der für den Handel und im weiteren Sinne für die Wirtschaft steht, ist ebenfalls im Schützen angekommen. Er steht auch für unsere Kommunikation und unser Denken. Beidem kann bei einem Schütze-Merkur der Realitätssinn fehlen. Andererseits lädt er uns ein, über das Wesen der Kommunikation grundsätzlich nachzudenken. Wie reden wir miteinander? Reden wir überhaupt noch miteinander? Oder sind unsere Dialoge nur noch eine Aneinanderreihung von Sprachnotizen auf Whatsapp? Wann haben wir uns ernsthaft, geduldig und liebevoll mit unseren Nächsten persönlich auseinandergesetzt? Das Abstandhalten und Masketragen hat viele Verstummen lassen. Wir haben eine deutlich spürbare Vereinsamung.

Unsere Jugend krankt an all den digitalen Tools zur Selbstdarstellung da sie dort nicht wirklich ein Miteinander ausdrücken und leben zu können. Es mangelt vielerorts an der Begeisterung, andere von den eigenen Ansichten überzeugen zu wollen. Es scheint fast, als sei es zu anstrengend, in den Dialog zu treten, der nicht nur Konsens, sondern auch den Dissens braucht, wenn Entwicklung stattfinden soll. An Ideen mangelt es uns in diesen Tagen kaum. Lassen wir sie raus. Schenken wir ihnen die Möglichkeit, sich zu manifestieren. Stärken wir sie mit unserem feurigen Denken, Fühlen und Wollen. Erzählen wir einander von unseren Wunschvorstellungen, Plänen und Ideen und wir können beobachten, wie sie dadurch Blüten treiben.

Die Diplomatie wird wachgeküsst

Merkur und Venus bilden an diesem Neumond eine Konjunktion, was die Kommunikation, den Dialog mit dem Schönen, aber auch mit unseren Werten verbindet. Die Diplomatie wird wachgeküsst. Hoffen wir, dass sie nur geschlafen hat und nicht im Wachkoma lag, denn dann dürfte es mit dem Küssen schwierig werden… Treten wir in den Dialog, können wir charmant sein, gehen leicht auf andere zu und versprühen Liebenswürdigkeit. Die Liebe verknüpfen wir mit unseren Idealen.

Großzügigkeit macht sich breit, nicht nur bei den Saudis, die schlappe 220 Milliarden Dollar in die Hand genommen haben, um eine Fußballweltmeisterschaft in der Wüste stattfinden zu lassen. Interessanterweise regt sich hier weder jemand über die CO2 Bilanz auf, noch über die menschenverachtenden Bedingungen für die zahllosen Arbeiter. Nicht wenige verloren bei den diversen Bauvorhaben ihr Leben. 220 Milliarden, was für eine gewaltige Summe.

Weltoffene Bildung

Auch wenn es inzwischen en vogue ist, solche Summen in die Währung „Waffen für die Ukraine“ umzurechnen, denke ich doch auch an all die menschenwürdigen Möglichkeiten, die man mit diesem Geld schaffen könnte. Eine weltoffene Bildung für die arabischen Staaten zum Beispiel, die gleichberechtigt Frauen und Männern die Möglichkeit eröffnet, ihr Wesen zu entfalten. Ich gebe zu, diese Vision könnte angesichts der frischen Brise menschlichen Geists dem ein oder anderen homophoben Scheich direkt die Kufiya vom Kopf wehen…

Venus im Schützen weitet unseren Horizont, öffnet uns neuen Erfahrungen und lässt uns innerlich wachsen. Das ist eine große Chance, denn immer mehr Menschen und auch immer mehr junge Menschen spüren, dass in der eigenen Seele nichts ist, was trägt. Waren es in der Kindheit noch die Familie, Freunde und die Schule, die uns Halt gegeben haben, stehen wir als Erwachsene oft auf eine gewisse Art und Weise vor dem Nichts, wenn man in sich hineinschaut. Die Routine unseres Alltags, die zermürbenden Nachrichten und globalen Drohszenarien und das meist große Schweigen angesichts des immensen Unrechts in der Welt lassen uns fragen: Was hat das alles mit mir zu tun? Wir erleben eine Finsternis um uns herum, die uns kaum noch an das Licht glauben lässt. Ist das alles ein dummer Zufall, blöd gelaufen oder das Ergebnis des Bösen? Auch wenn es schwerfällt, diesen Gedanken zuzulassen: Im Hinblick auf die Menschheitsentwicklung läuft alles sauber nach Plan.

Nicht ohne Getöse

Auch die Astrologie ist mit diesen Geschehnissen einverstanden. Denn mit dem Start in die Luftepoche ändern sich die Parameter der Welt. Das geht nicht ohne Getöse. Wenn Pluto im März in das Tierkreiszeichen Wassermann wandert, wird er unsere Gemeinschaften, unsere Gesellschaften, die Menschheitsfamilie, kurz das Miteinander transformieren. Das bedeutet, das Wesen des Wirs verändert sich kraft eines Bewusstwerdungsprozesses, dem wir unterworfen sind. Wir tun also gut daran, wenn wir uns mit diesem Themenkomplex auseinander setzen, um nicht Spielball der Ereignisse zu werden.

In unserer Menschheitsentwicklung, die Rudolf Steiner immer wieder so eindrücklich in seinem Werk beschrieben hat, brauchen wir diese Finsternis, die wir jetzt erleben, damit wir das Licht begreifen. Ob du das jetzt glaubst oder nicht, aber wir stehen tatsächlich am Beginn des lichten Zeitalters das in uns entzündet wird. Wir durchlaufen als Menschheit diese Seelenfinsternis nicht, um diese zu verdrängen mit äußeren Aktivitäten und medialer Ablenkung. Wir sollten uns stattdessen besser dieser Leere in uns stellen. Spüre hinein in diese schwarze Loch, was uns schon montags vom Freitag träumen oder uns in den sozialen Medien mit viel Sehnsucht nach einem besseren Lebens rufen lässt. Warum ist das wichtig uns diesem Gefühl zu stellen?

Wenn wir diese Seelenfinsternis nicht in uns zulassen und diese annehmen, können wir nicht die Frage aufkommen lassen, die jetzt ansteht: Was ist Freiheit? Was befreit dich und mich von all dem äußeren Wahnsinn, der uns umgibt? Für eine Antwort müssen wir zunächst erkennen, dass Freiheit nicht nur schön ist, sondern auch das eigene innere Empfinden der eigenen Nichtigkeit nach sich zieht. Du fragst dich vielleicht: Wer bin ich? Was habe ich wirklich gelernt? Bin ich nur ein Produkt meiner Verhältnisse? Haben wir noch den Impuls in uns zu fragen: Wer bin ich ohne all diese Äußerlichkeiten? Wer ist Ich?

Das Feuer des Wollens

Die Antwort können wir nicht im Kopf finden. Merkur und Venus zeigen uns wie es geht: Unser Wissen und unsere Fragen müssen in unser Herz rutschen. Nur dort werden sie beseelt und nur von dort aus können wir auf eine wahrhaftige Art und Weise ins Tun kommen. In unserem Herzen brennt das Feuer des Wollens. Und dort ist letztendlich auch all das verankert, was uns alle jung hält. Denn Jungsein bedeutet, ein Leben lang den eigenen Weg zu suchen. Das tut wir am besten dann, wenn wir das mit einer unverstellten kindlichen Neugier angehen. Tun wird das, stehen wir mit der Welt im Austausch, um uns selbst in der Welt immer wieder neu zu entdecken. Alt sein stellt diese Fragen nicht mehr. Alte Menschen glauben, bereits fertig zu sein.

Zum Jungsein gehört auch das Interesse daran, was vorangegangene Generationen geschaffen und geleistet haben und die Frage, was die künftigen Generationen von einem selbst abverlangen werden. Was geben wir diesen mit? Wie erziehen wir unsere Kinder, damit sie diese Haltung entwickeln können?

Wie steht es um unser Interesse, das Wesen eines Kindes wirklich entdecken zu wollen? Fragen wir, was es aus der geistigen Welt mitgebracht hat in diese Inkarnation? Wie begegnen wir dem Umstand, dass Kinder im Wesentlichen durch Nachahmen lernen? Wie würdig sind wir, um nachgeahmt zu werden? Wie und mit was stillen wir die Sehnsucht des Kindes nach Erfahrung und Auseinandersetzung mit den auch geistigen Werten? Das noch reiche Gefühlsleben eines Kindes braucht Kulturimpulse, um Empathie ausbilden zu können. Heranwachsende brauchen Bedingungen, die es ihnen ermöglichen, das eigenständige Denken herauszubilden. Das ist mehr, als das wiedergeben erlebter Reize.

Fruchtbare Lebensbedingungen

Der junge Mensch muss eine Möglichkeit haben, sich in dem Anderen zu entdecken, um zu wissen: Wer ist mein Ich? Ist das wirklich nur der Pubertäter, der mit der Hose unterm Hintern und dem Handy vor der Nase durch die Zeit schlurft? Was tun wir, um den jungen Menschen zu zeigen, wer sie sind und wie wichtig sie in dieser Welt sind? Schaffen wir fruchtbare Lebensbedingung für unsere Jugend, was zahlreiche Waldorfschulen aber auch die Montessorischulen bereits mit viel Herzblut anbieten, bewahren wir uns eine schöpferische Lebensqualität. Die jungen Menschen können ihr Leben lang jung bleiben, weil sie und vielleicht auch wir imstande sind, uns immer wieder neu kennenzulernen. Wir nehmen dann am Weltgeschehen teil und kreisen nicht nur tagaus und tagein um die Befriedigung unseres unersättlichen Egos.

Nehmen wir am Weltgeschehen teil, dann können wir es denkerisch durchdringen und spüren, was getan werden muss. Dann fahren wir als Menschheit vielleicht auch andere Ergebnisse ein, als die bei den jüngsten Wahlen in den USA. Wenn eine solche USA noch die Wahl hat zwischen einem senilen und einem größenwahnsinnlichen Greis, dann läuft da irgendwas so gar nicht rund. Es fällt nicht schwer zu ahnen, dass der Pluto Return will, dass sich die USA neu erfinden. Ein Weitermachen als Weltmacht scheint unter diesen Bedingungen kaum möglich zu sein. Es wird nicht viele aufgeklärte Menschen geben, die das traurig stimmt. Wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht vom Regen in die Traufe kommen. Das Modell China ist für westliche Kulturen kaum erstrebenswert.

Denken ist unsichtbar

Unser Handeln wird dann verantwortungsbewusst, wenn wir wissen, wer da denkt. Denken ist ein unsichtbarer Akt. Spätestens jetzt dürfen wir erkennen, dass wir Menschen tatsächlich ein geistiges Wesen sind. Denken wir gemeinsam, können wir uns im Geiste begegnen und Eltern auch eines Gemeinschaftsgeistes werden. Auch dieses miteinander Verbundensein hält uns jung. In einer Gemeinschaft erleben wir aus der Isolation, die unserem Menschsein anhaftet, uns selbst und erleben, dass wir in einer Gemeinschaft etwas bewegen können.

Wir sind bei unserem Ringen um irdisches Bewusstsein nicht allein. Auch wenn wir es vielleicht nicht wissen oder belächeln: Uns persönlich begleitet durch alle Inkarnationen hinweg, mit einer unermüdlichen Geduld unser Engel. Du nennst ihn vielleicht Schutzengel. Er hat ein originäres Interesse an unserer Menschwerdung. Er spricht mit uns und wir erkennen seine Impulse auf uns in den Idealen, die wir in uns entwickeln und spüren. Haben wir Ideale im Leben entwickeln können, dann werden wir gewissermaßen von einem guten Geist begleitet. Jupiter in den Fischen, aber auch Neptun in den Fischen ist der kosmische Hinweis, dass es jetzt Zeit ist, uns diese kosmische Ordnung bewusst zu machen. Sie fördert uns und steht uns gerade in diesen schweren Zeiten zur Seite.

Astrologie macht die kosmischen Zeichen sichtbar

Der Kosmos lässt uns mit unseren Fragen auch an das eigene Schicksal nicht allein. Die Sterne zeigen uns den Weg. Den der Menschheit aber auch den von jedem einzelnen von uns. Die Astrologie macht diese kosmischen Zeichen nicht nur sichtbar, sie übersetzt uns diese Sprache in verständliche Hinweise über unseren Seelenplan und die anstehenden Entwicklungsschritte. Wir brauchen nicht mühsam die Zeichen der Zeit suchen. Sie sind direkt über uns. Gemäß dem kosmischen Gesetz, wie oben so unten, können wir Rückschlüsse auf den roten Faden unseres Lebens ziehen und auf die aktuellen Lernkurven, die wir nehmen dürfen. In meiner astrologische Beratung erkläre ich dir verständlich, was dir deine Sterne sagen. Meine Textanalysen fassen die unterschiedlichen Aspekte erkenntnisspendend ebenfalls zusammen. Mehr über mich und meine Arbeit erfährst Du auf meiner Webseite. Auch diesen Link findet Du unten im der Videobeschreibung.

Die Gemeinschaften werden übrigens von den Erzengeln begleitet. Sie können Menschen aber nur dann zu einer Gemeinschaft verbinden, wenn dort ein gemeinsames Fühlen herrscht. Ein kühles Denken oder gar ein berechnendes Kalkül schafft keine Gemeinschaft. Es braucht Herzenswärme, die dann aufkommt, wenn wir uns in einer Gruppe für ein Ideal erwärmen und uns gewissermaßen von diesem entzünden lassen. Zur Zeit hat Erzengel Michael die Regentschaft über die Gemeinschaften. Er ist nicht nur ein christlicher Repräsentant. Wir finden ihn mit anderen Namen in allen Kulturen dieser Welt wieder. In unserer jetzigen Epoche, im Fische-Zeitalter, in dem wir uns noch bis etwa zum Jahre 2500 befinden, geht es darum, mit seiner Hilfe zu erkennen, dass wir geistige Wesen sind. Als solche dürfen wir uns in aller Freiheit das Bewusstsein darüber erringen, dass wir mit dem Denken und unserem Fühlen die Schöpfer unseres Seins sind.

Starke Gemeinschaften bilden

Alles was wir im Außen erleben, haben wir als Individuum oder als Kollektiv gedacht und empfunden. Wenn wir das Außen im gesellschaftlichen Sinne verändern wollen, müssen wir starke Gemeinschaften bilden, in dem jeder einzelne seine Flamme der Erkenntnis entzünden kann. Daraus wird in der Summe ein Feuer, was uns nährt und wärmt und alle Dunkelheit aus unseren Lebenskulissen verschwinden lässt. Dieses helle Licht der Begeisterung lässt jene von der Bühne des Lebens abtreten, die mit Gier, Machtkalkül und mangelnder Selbstliebe von sich reden machen.

Erzengel Michael reinigte einst mit seinem Flammenschwert den Himmel vom Drachen, indem er diesen auf die Erde warf. In diesem biblischen Bild versteckt sich die Botschaft, dass unser Denken vom irdischen Ego befreit wurde. Haben wir ein Bewusstsein darüber, dass wir dieses freie Denken haben, dann werden wir frei. Michael dient Christus. Christus ist der Schöpfergott, der sich in die Erde inkarnierte und somit seinen Platz auch in uns allen hat. Das ist das große Mysterium von Golgotha, dem Ort, an dem Jesus Christus das Kreuz der Menschheit auf sich nahm. Er steht für das Tierkreiszeichen Fische, in dem Neptun und Jupiter uns zurufen: Erhebt Euch zu dem, was Ihr seid: Geistige schöpferische Wesen, die angetreten sind, um die Liebe zu lernen und um mit ihren Farben eine neue Erde, ein neues Wir zu schaffen.

Herzdenken ist eine Geisteshaltung

Herzdenken ist der Begriff für diese Geisteshaltung. Diesem Herzdenken käme es nicht in den Sinn Egoziele zu verfolgen. Setzt sich dieses Herzdenken durch, dann wird nie wieder alle zwei Sekunden ein Kind verhungern, während in der sogenannten industriellen Welt jedes Jahr 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden. Haben wir das Herzdenken entwickelt, lassen wir es nicht mehr zu, dass im Mittelmeer hunderte Menschen ertrinken, weil sie lieber dieses Risiko in Kauf nehmen als weiterhin die unmenschlichen Lebensbedingungen in ihrer Heimat zu ertragen, an denen die westliche Welt nicht ganz unschuldig ist. Wir sagen kollektiv nein zu den Machtphantasien eines World Economy Forums und all den Puppen, die diese Vereinigung in sehr vielen westlichen Regierungen tanzen lässt. Wir erheben unseren Geist, schließen uns zusammen und sorgen dafür, dass Licht werde auf dieser Erde. Es wird bereits Licht durch zahllose Gemeinschaften die sich gründen mit den unterschiedlichsten Zielen aber doch immer mit dem Ideal: Das Miteinander und damit die Welt ein gutes Stück besser zu machen.

Was sich alle Gemeinschaften immer bewusst sein müssen ist die Treue, die erforderlich ist, um von Dauer zu sein. Dazu hilft, sich einmal demütig zu verinnerlichen, wer alles dazu beigetragen hat, dass jeder einzelne von uns dort steht wo er angekommen ist. Haben wir darüber ein Bewusstsein, hat das Ego auch in den Gemeinschaften keine Chance mehr. Es macht sich Demut und Dankbarkeit breit.

Taktisches Geschick

Kommen wir mit unserem neuen Herzdenken ins Tun, versorgt uns der rückläufige Mars in den Zwillingen mit taktischem Geschick. Wir entwickeln in Gedanken einfallsreich “Schlachtpläne” und diskutieren darüber. Wir handeln in der Regel objektiv, vernünftig und anpassungsfähig. Mars bildet mit Saturn ein Trigon, was es uns erlaubt, diszipliniert unsere Kräfte einzuteilen. Was beruhigend ist: Dieser Aspekt deutet auch darauf hin, dass wir einen Angriffskrieg nicht befürchten müssen. Vielmehr geht es um die dauerhafte Durchsetzung eines Plans. Mit Ausdauer können wir die einmal gesteckten Ziele erreichen. In den Genuss dieser Zeitqualität kommen allerdings nicht nur die Guten, sondern auch die Puppen, die Klaus Schwab gern tanzen lässt.

Das Quadrat von Mars und Neptun stellt uns in das Spannungsfeld von Durchsetzung und Einfühlungsvermögen. Das bedeutet, wir können uns vermutlich besser für andere durchsetzen als für uns selbst. Auch das ist ein Hinweis, das politische Egoshooterspielchen auf Dauer nicht wirklich erfolgreich sein können. Wir setzen uns eher für Schwächere ein und leisten tatkräftig Hilfe.

Das Leben voll auskosten

Jupiter in den Fischen von dem ich bereits gesprochen haben, steht nicht nur mit dem Neumond in einer harmonischen Verbindung, sondern auch mit Pluto. Das Sextil fördert uns darin, das Leben voll auszukosten. Unsere Suche nach dem Sinn kann etwas leidenschaftliches bekommen. Es fällt uns leicht, unsere Weltanschauung und die anderer in Frage zu stellen, was aber leider auch dafür sorgt, dass wir nie so richtig zur Ruhe kommen. Das gelingt eher, wenn wir uns auf den Weg und nicht auf das Ziel konzentrieren. Was ist der Weg und was ist das Ziel? Das signalisieren uns einmal mehr Saturn und Uranus mit ihrem Quadrat, was uns bereits seit Monaten auf Trab hält. Das Neue ringt mit dem Alten. Wir dürfen unser vermeidlich sicheres und strukturiertes Leben aufgeben zugunsten der eigenen Individualität. Haben wir ein Bewusstsein darüber, wer wir sind, gelingt uns das neue Wir.

Der aufsteigende Mondknoten im Stier weist an diesem Neumond wieder darauf hin, dass die Verteidigung unserer geistigen Werte in dieser Zeit zu unseren zentralen Lebensaufgaben gehört. Lauschen wir unserer inneren Stimme, dürften wir den Ruf nach Freiheit und Originalität deutlich wahrnehmen. Das Schicksalsrad dreht sich. Ob wir das nun wollen oder nicht. Mit der Kraft unseres Herzens wird es weniger ächzen und knarren, sondern sich fröhlich drehen, so dass die verschiedenen Speichen des Seins das zeigen, was es werden soll: Eine Menschheitsfamilie aus bewussten, weil erwachten Individuen, die sich frei und mit der Kraft ihrer Herzen begegnen.

Das Licht in uns entzünden

Wenn wir wenige Tage später die erste Kerze auf unserem Adventkranz entzünden ,erinnern wir uns bitte daran, dass es jetzt mehr denn je darauf ankommt, das Licht in uns selbst zum Leuchten zu bringen. Woche um Woche wird es eine Kerze mehr, bis wir Weihnachten das Licht des Christus feiern. Dieser brachte das göttliche Licht in die Welt, damit wir es in uns selbst entdecken, entzünden, um miteinander würdevoll, frei und erfüllt von Liebe für das neue Wir zu leuchten.

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Vollmond am 8. November 2022

Vollmond am 8. November 2022

Vollmond 8. November 2022

Blutrot mit enormen Spannungen

Sie liegen schon länger in der Luft, diese ungeheuren Spannungen, die nicht nur auf der politischen Bühne spürbar sind. Vielmehr formen sie auch bei jedem Einzelnen von uns eine Geschichte, an deren Ende sicher nicht mehr viel an das Leben erinnert, das wir führten, als wir vor knapp zwei Jahren in die Luftepoche gestartet sind. Der Vollmond am 8. November im Stier, der um 12.01 Uhr gradgenau am Himmel steht, wird dank seiner totalen Mondfinsternis mit dem schaurig schönen Titel „Blutmond“ bedacht. Diesen bekommt er, weil sich der Mond durch den Schatten, den die Erde auf ihn wirft, rot färbt.

Bei einer Mondfinsternis schiebt sich zwischen Mond und Sonne die Erde. Die Sonne, die in der Mundanastrologie für den Staat steht, bekommt vom Volk, das vom Mond repräsentiert wird, keinen Widerhall und letztendlich bekommt das Volk auch keine Ansprache. Er weist darauf hin, dass nicht nur Frauen in diesen Tagen zum Thema werden können, sondern auch unsere Werte – unser aller Werte – unter Druck geraten. Das ist kein abstraktes Thema mehr der Finanzmärkte mit ihren ausgeuferten Spekulationsgeschäften, sondern dieses Thema findet auch in unserem Geldbeutel Niederschlag. Die Inflation von inzwischen über zehn Prozent, macht aus den alltäglichen Einkäufen für immer mehr Familien ein nicht mehr bezahlbares Unterfangen. Die Schlangen vor den Tafeln werden länger. Gesunde Ernährung bleibt den Besserverdienern vorenthalten.

Gelassenheit ist schwierig

Mit dem aufsteigenden Mondknoten am Vollmond haben wir Schwierigkeiten, Gelassenheit zu finden, was angesichts der Nachrichtenlage, so wir sie denn überhaupt noch ernst nehmen können, auch nicht leicht zu erringen ist. Schlagzeilen aus der Ukraine, die mit dem Zünden schmutziger Atombomben im eignen Land droht, um den Russen den Vormarsch zu erschweren, belegen, wie weit der politische Irrsinn inzwischen gediehen ist. Zur Vertiefung dieses traurigen Themas empfehle ich die jüngste Ausgabe des Exomagazins mit seinem Format „Das 3. Jahrtausend“ und dem vielsagenden Titel: Bombenspiele. Der Link ist unten in der Videobeschreibung.

Uranus, der mit Mond und aufsteigendem Mondknoten eine Konjunktion bildet, kann dafür sorgen, dass wir die sich abzeichnenden Veränderungen nicht als ganz geheuer empfinden. Unbehagen macht sich weltweit bei den Menschen breit. Der Aspekt fordert jeden Einzelnen von uns dazu auf, die Veränderungen voranzubringen, die wir uns für diese Welt wünschen. Das geschieht nicht ohne inneren Widerstreit, weil Denken und Fühlen vielleicht als gegensätzlich erlebt werden. Wir neigen dazu, uns mit unserem Denken oder Fühlen zu identifizieren und den jeweils anderen Pol auf unsere Mitmenschen zu projizieren. Das sorgt nicht wirklich für Entspannung und schon gar nicht für Frieden. Daher sind wir klug beraten, unser Denken und Fühlen selbstkritisch und aus einer gewissen inneren Distanz heraus zu beobachten. Wir sind nicht unser Denken oder unser Fühlen. Beides sind jeweils lediglich Ausdrucksmöglichkeiten unseres Selbst. Sie sind nicht das Selbst.

Emotionale Beziehungen und Werte

In Opposition zu Venus zeigt sich an diesem Vollmond, wie sich die Menschen im Land miteinander verbinden und wie es um ihre emotionale Beziehung zu materiellen Dingen bestellt ist. Auch unser Sicherheitsbedürfnis kann in diesen Tagen deutlich getriggert werden. Erschwert wird dieser Aspekt durch die Spannung zwischen Mond, Uranus und Saturn. Unsere Gefühle bekommen durch Saturn eine Strukturierung, die einerseits Sicherheit bedeuten kann, aber sich auch in Beschränkungen ausdrücken könnte. Möglich ist auch, dass Familien und insbesondere Frauen durch traditionelle Strukturen oder staatliche Reglementierungen unter Druck geraten.

Wenden wir unseren Blick in den Iran, dann erleben wir dort anschaulich, was damit gemeint sein kann. Die Revolte, die im September damit begann, dass Frauen sich weigerten weiterhin ein Kopftuch zu tragen, steht im engen Zusammenhang mit dem tragischen Tod von Mahsa Amini, die im „Gewahrsam“ der Sittenpolizei verstarb. Die Kurdin wurde 22 Jahre alt. Inzwischen gehen tausende Menschen landesweit auf die Straße und protestieren gegen die Staatsgewalt. Die Proteste halten inzwischen fünf Wochen an. Das repressive Regime reagiert vielerorts mit Gewalt, mehr als 240 Menschen sind bereits im Zusammenhang mit den Protesten getötet worden. Tausende wurden verhaftet.

Neuordnung, Umsturz und Distanz

Mond und Uranus in Konjunktion stehen für Neuordnung, Umsturz und Distanz zu anderen. An diesem Vollmond dürfte vielen von uns bewusst werden, was vielleicht schon länger in uns ruft, um beachtet und gewandelt zu werden. Es herrscht Aufbruchstimmung, die leider auch in populistischen Extremismus umschlagen kann. Die Freiheit geht uns über alles, wir bleiben emotional auf Distanz gegenüber allem, was sich unserer Freiheit in den Weg stellt. Wir möchten nach den Corona-Monaten nicht wieder zurück in ein Gatter der Bevormundung, sondern stehen für unsere Bedürfnisse ein.

Mit der Sonne im Skorpion stehen Untergang und Neuanfang auf der Tagesordnung. Das dürfte an diesem Vollmond deutlich radikaler ausfallen, als es eine Reform oder eine Kurskorrektur zum Ausdruck bringen könnte. Erbitterte Diskussionen um die Grundwerte werden vermutlich ebenso geführt, wie erste Überlegungen angestellt, wie unsere durch die Corona-Krise gebeutelten Gesellschaften und Gemeinschaften wiederbelebt werden können. Die Sonne begegnet im Skorpion dem Wasser, was zu heißem Wasserdampf werden kann, der sich im schlimmsten Fall explosionsartig Luft verschafft. Aufgestaute Wut kann sich entladen, Vergeltung gefordert werden für all die Repressalien der Vergangenheit und Gegenwart.

Denkarten verstehen

Mit der Konjunktion von Sonne und Merkur verstehen wir vielleicht etwas leichter, welche die staatlichen Ziele sind und welche Denkart sich auf der Regierungsbank eigentlich zeigt. Kleiner Tipp: Die Denkart der einzelnen Persönlichkeiten spielt in diesem Kontext kaum eine Rolle. Vielmehr erlebt letztendlich das World Economy Forum einmal mehr seine Sternstunde. Mit der Wahl von Rishi Sunak als neuer Premier von Groß Britannien hat ein weiteres Mitglied dieses höchst zweifelhaftes Kaders auf einem führenden Regierungssitz Platz genommen. Da wundert es kaum, dass dieser seine Berufsanfänge bei Goldman Sachs genommen hat, einem der weltweit mächtigsten Finanzverwaltungen der Welt. König Charles dürfte das gefallen, der den Great Reset von Klaus Schab ziemlich gefeiert hat und in seiner neuen Machtposition sicher nicht zum Philanthropen verkommt.

Merkur hat an diesem Tag die Sonne gewissermaßen im Herzen und damit eine große Kraft. Wir sind in der Lage, in großen Bögen zu denken und zu kommunizieren. Merkur übernimmt nach dem Vollmond die Rolle des Morgensterns und stiehlt damit der Sonne die Show. Er kann etwas Vorlautes haben und Unüberlegtes und steht für ein gedankliches Vorauseilen, das wir bisweilen sogar räumlich wahrnehmen können, da Merkur als erster der Planeten den Horizont überschreitet. Unserem Denken würde es gut tun, wenn wir unseren Horizont ebenfalls mutig überschreiten würden.

Wertschätzende Atmosphäre schaffen

Mit Sonne, Merkur und Venus in Konjunktion haben wir das Potenzial, eine wohlwollende und wertschätzende Atmosphäre zu schaffen. Das bedeutet, dass sich auch die Staaten dieser Welt wieder an die Qualität diplomatischer Auseinandersetzungen erinnern könnten, wenn sie das denn wollen. Man spricht wieder miteinander, wenn auch im Verborgenen oder an roten Telefonen, aber immerhin.

Auch Venus eilt jetzt der Sonne als Morgenstern voraus. Sie hinterlässt in den kommenden Wochen ihre eigenen Eindrücke und bildet damit gewissermaßen die harmonische Vorhut der Sonne. Wünschen wir uns alle, das Venus und Merkur schaffen, was der gesunde Menschenverstand in den Köpfen unserer Politiker offenbar bislang vergeblich versucht hat: Das rechte Maß für alles zu finden. Es wäre eine schicksalsprägende Wendung. Mit dem Quadrat von Sonne, Merkur mit Venus und Saturn steht die Verlässlichkeit und Stabilität der Staaten unter Druck. Das kann sich durch eine deutliche Überregulierung und autoritäre Strukturen zeigen, die wiederum Proteste auslösen können.

Geld gerät unter Druck

Unter Druck geraten dadurch auch unser Geld und die Geldsysteme. 2008, als uns die erste gewaltige Finanzkrise durchschüttelte, lernten wir alle den Begriff aus der Welt der globalisierten Wirtschaft: „to big to fail – zu groß, um zu fallen“. Wer als Großunternehmen als systemrelevant eingestuft wird, kann sich gelassen darauf verlassen, vom Staat gerettet zu werden. Waren zunächst Finanzunternehmen Profiteure dieser Überhebung des Staates, gehören dazu heute Energiefirmen wie Uniper in Deutschland oder Axpo in der Schweiz. Die Zeche für das unternehmerische Misswirtschaften zahlen wir, die Steuerzahler.

Mit diesem neuen Verhaltensmuster der Regierungen erodiert die Eigenverantwortung eines Unternehmers und es zerstört die Basis jeder Marktwirtschaft. Wer zu scheitern droht, bekommt von Vater Staat einen stattlichen Finanzbooster aus dem Steuersäckel. Persönliche Konsequenzen hat das keine. Die CEOs schauen nicht mal mehr beschämt auf ihre gelackten Schuhspitzen, sondern treten mit dem größenwahnsinnigen Selbstverständnis auf, dass ihnen dieser Handel zusteht.

Für Lieferando Pizza ausliefern

Wer will das eigentlich ernsthaft einem Künstler verklickern, der dank „Corona“ jetzt bei Lieferando Pizza ausliefert oder der ehemaligen Besitzerin eines Wollgeschäfts, der im letzten Lockdown als Kollateralschaden der Pandemie schlichtweg die unternehmerische Puste ausging? Sie lebt jetzt von Harz 4, was demnächst Bürgergeld heißt. Klingt einfach netter, ist es aber nicht. In einer Zeit, in der eine ultralockere Geldpolitik und Nothilfen für letztendlich die ganz Großen putzig als Wums oder Doppelwums Schlagzeilen macht, die sich in der Summe nur noch in Billionen zählen lassen, muss man kein rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker sein, um sich zu fragen, wer dafür demnächst die Zeche zahlt. Noch ächzt unser Mittelstand nur. Was passiert, wenn er bei anhaltender Inflation bald entdeckt, dass er zu den großen Verlierern gehört?

Mit Merkur im Skorpion gelingt uns allen ein kritisches Denken, mit dem wir hinter die Kulissen des Offensichtlichen blicken können. Wir erkennen die Schwachstellen und lassen uns von all den Popanzen der Regierungsbanken nicht mehr länger an der Nase herumführen. Auch verlassen immer mehr Bürger das gottverdammte Tal der Angst, in dem immer noch viel zu viele Bürger wie ein Kaninchen vor der Schlange verharren und sich ohnmächtig ihrem Schicksal ergeben. Diese Angst, in die wir seit Jahren durch eine mediale Dauerberieselung von selbsterdachten Katastrophen gejagt wurden und werden, sollten wir jetzt ablegen. Dabei hilft das Verständnis, was wir als Mensch sind: Freie Geister, die den Auftrag angenommen haben, diesen zu entfalten und zu nutzen.

Gestaltungsfragen des Lebens

Wir sind hier auf der schönen Erde, um zu lernen, unsere Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Die eindringlichen Gestaltungsfragen des Lebens sind mehr als nur die nach Entertainment und Sicherheit. Sie haben etwas mit dem Bewusstsein auch über die großen Zusammenhänge des Lebens zu tun. Bewusstsein dürfen wir jetzt erringen, indem wir unser Denken öffnen und nicht bei Vorgekautem und Gewohntem hängenbleiben. Bewusstes Denken ist ein Akt des Willens und hat nur wenig mit dem Dauergeplapper unseres Kopfes zu tun.

Vielmehr ist damit Seelenhygiene gemeint, weil wir unser Innenleben bewusst gestalten und damit unserer Außenwelt einen anderen Ausdruck verpassen. Wenn wir die Welt verändern wollen, dann gelingt das nur, wenn wir uns selbst ändern. Der Schlüssel liegt in unserem Denken und Fühlen. Das ist eine einfache Wahrheit und doch – das weiß ich aus eigener Erfahrung – so schwer getan. Wer wissen will, wie das geht, dem biete ich am Samstag, 5. November einen Crashkurs an, indem ich erkläre, wie auch du zu einem „Besserdenker“ wirst. Auch meine Raunächtebegleitung wird sich in diesem Jahr diesem wichtigen Thema widmen und neben einem astrologischen Ausblick auf das Jahr 2023 inhaltlich in die kosmischen Gesetze und das neue Denken einführen. Mehr zu beiden Angeboten erfährst du auf meiner Webseite und den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dabei bist.

Romantische Gefühle

Venus, Neptun und Lilith bilden an diesem Vollmond ein großes Trigon, was ein schöner Gegenpol zu den Spannungsaspekten darstellt. Das Trio lässt unsere Erwartungen an Partnerschaft und Partner steigen. Wir erinnern uns an romantische Gefühle und können den Wunsch nach der totalen Einheit mit unserem Lieblingsmenschen verspüren. Wir erleben bei den Problemen, mit denen wir weltweit konfrontiert werden vielleicht auch eine enorme Verbundenheit mit Gleichgesinnten. Wir wissen zu schätzen, dass das Schöne auch in einfachen Dingen zu finden ist, wie dem bunten Herbstlaub, das anmutig zu Boden fällt oder stürmisch von den Ästen tanzt und ein berauschendes Zeugnis abgibt von all der Lebendigkeit, die uns umgibt. Es mahnt uns, nicht zu vergessen, dass auch in Zeiten wie diesen nichts bleibt, wie es ist. Alles ist einem ständigen Wandel unterworfen und niemals halten wir unseren Fuß in den gleichen Fluss.

Das mag jene verängstigen, die gern an Bestehendem festhalten und wird diejenigen trösten, die bereit sind für den großen Wandel, die Umwälzungen, die sich Bahn brechen und uns in Welten führen wollen, in denen wir als Mensch bewusster besser werden. Das wir wegen dieses Trigons in einer Seifenblase der Glückseligkeit in das Reich unserer Sehnsüchte und Träume davonschweben, das verhindert Mars, dessen Pfeil diese Seifenblase sehr schnell zum Platzen bringen wird. Im Quincunx zu Pluto raunt er uns zu: „Hey Leute, ihr müsst jetzt schon aus den Puschen kommen und Euch für Eure Ideale, Träume und Vorstellungen vom Leben stark machen. Selbstermächtigung ist das Zauberwort der Stunde. Wer wenn nicht Ihr selbst könnt die Geschicke Eures Lebens in die Hand nehmen?! Es ist an Euch, dafür zu sorgen, dass es Euch und Eurem Gemeinwohl gutgeht.“

Liebe in ihrer reinsten Form

Orientierung bietet mit Neptun und Jupiter in den Fischen die Liebe, die in ihrer reinsten Form, also frei von Bedingungen, zeigt, wo die Reise nur hingehen kann. Mars ist inzwischen rückläufig und das im Tierkreiszeichen Zwillinge. Er fördert dort unsere auch inneren Dialoge und ermöglicht konstruktive Gespräche. Andererseits unterdrückt diese Signatur auch das Gewalt- und Aggressionspotenzial, was uns im Extremfall auch mal ausrasten lässt. Im Quadrat zu Jupiter ermöglicht uns Mars im großen Stil zu handeln und dem Sinn des Lebens zu dienen, der kaum darin zu finden ist, einige wenige Multimilliardäre noch reicher zu machen und widerstandlos hinzunehmen, was diese in ihrer Selbstüberschätzung glauben, uns als Gestaltungsrahmen für unser Leben vorgeben zu müssen.

Vielleicht fühlen wir uns gefangen im Spannungsfeld zwischen Durchsetzung und Einfühlungsvermögen. Hingezogen fühlen wir uns gern zu künstlerischen oder hilfsbedürftigen Menschen. Das bedeutet wir entdecken unseren Sinn für das Schöne und die Mitmenschlichkeit. Jupiter stärkt unseren Glauben an die allumfassende Einheit. Uns gelingt es leichter, uns auf Sinnfragen einzulassen ohne sie gleich klar beantwortend zu müssen oder zu wollen.

Das Leben ausschöpfen

Jupiter im Sextil zu Pluto möchte, dass wir das Leben ausschöpfen und schenkt uns die Kraft, sinnvolle Ziele zu definieren und auch anzustreben. Wir erinnern uns mit dem Quadrat von Saturn und Uranus, dass Tradition nur dann wertvoll ist, wenn wir das Feuer weitergeben und nicht die Asche. Normen und Prinzipien, die unser bisheriges Leben bestimmt haben, dürfen wir mit neuen Inhalten, Werten und Regeln versehen. Wenn wir wissen, wer wir als individueller Mensch sind, dann gelingt es uns auch, eine Gesellschaft zu formen, in der sich jeder ausdrücken kann, wie er ist, in die jeder seine Talente und Fähigkeit einbringen kann, mit dem tiefen Verständnis, dass diese Gesellschaft nur trägt, wenn ich und du die gleichen Rechte und damit auch die gleichen Pflichten haben.

Der Blutmond am 8. November wird uns im nächsten halben Jahr mit viel Gefühl für das Wesentliche ausstatten. Es geht darum, unserem Schicksal selbstbestimmt und verantwortungsbewusst der Schöpfung und den nachkommenden Generationen gegenüber, Ausdruck zu verleihen. Wir dürfen und müssen Grenzen setzen, wo Gier und Machtmissbrauch unsere Welt in eine deutliche Schieflage gebracht haben. Um den gesellschaftlichen Rahmen in den wir alle hineingestellt neu zu gestalten, müssen wir bei uns selbst anfangen. Schauen wir bewusst auf unser Denken und Fühlen und geben wir ein neues Wollen hinein, damit der Frieden und die Liebe in unseren Herzen und damit in der Welt einen angemessenen Platz finden.

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

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Neumond am 25. Oktober 2022

Neumond am 25. Oktober 2022

Neumond im Skorpion

Die Welt neu denken

Stehen Sonne und Mond in Konjunktion im Skorpion, wie an diesem Neumond am 25. Oktober, dann sind Untergang und Neuanfang die großen Schlagworte dieser Zeit. Das geht nur im großen Stil, denn eine Reform wird in diesen Tagen kaum reichen. Gefragt ist die Fähigkeit zur große Transformation, zum „Stirb und Werde“. Wir dürfen die Enttäuschung überwinden, die in unserer Vergangenheit zu finden ist und unsere Gegenwart bestimmt. Wir sollten sie bewusst in unser Leben integrieren und uns nicht länger gegen die Tatsache wehren, dass es ein Zurück in unsere Komfortzonen nicht geben kann. Neben einem nüchternen Blick in die Welt, sagt auch der in die Sterne: Der Paradigmenwechsel ist jetzt da, wir sind mittendrin und sind eingeladen, unsere Vorstellungen von einer neuen Welt nicht nur zu durchdenken, wir sollten auch ins Tun kommen.

Steht die Sonne im Skorpion, begegnen sich Feuer und Wasser, was bedeuten kann, dass sich all die aufgestaute Wut, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten angesammelt hat, Bahn bricht. Der Druck im Kessel ist hoch. Er kann sich jetzt mit viel Getöse entladen, wie ein Dampfkessel, bei dem der Deckel nicht mehr hält. Aber Achtung! Heiße Tränen des Zorns machen auch blind, wenn sich jetzt auch die aufgestauten Emotionen Ausdruck verschaffen. Besser wäre es, wenn wir als Volk die Opferrolle ablegen und wieder die Verantwortung annehmen für die Gestaltungsfragen unseres Gemeinwohls. Wir sollten kühl anerkennen, was in dieser Welt wirklich gespielt wird. Die Themen „Geben und Nehmen“, „Leben und leben lassen“ sollten wir uns bewusst anschauen.

Monopoly der Superreichen

Schauen wir doch mal gründlich hin, was in der Welt eigentlich los ist: Im Grunde sind es einige wenige clevere Unternehmer, die sich mit der Macht ihrer milliardenschweren Unternehmen die Welt mit den ganz großen Investmentbankern teilen. Sie spielen Monopoly mit unserer aller Geschick und klopfen sich bei den einschlägigen Events – unter anderem beim Word Economy Forum – wechselseitig auf die Schulter. Sie genießen angesichts der überzeugenden Erfolgsergebnisse, die sie mit ihrer Strategie weltweit einfahren, ihren Erfolg und den Hofstaat aus Speichelleckern und Machthungrigen, die in ihrem Schatten ein bisschen was von deren Glanz und ihrem süßen Zuckerberg abbekommen wollen.

Zynische Zeiten sind das, in denen einem die Pizza, die Lieferando gerade frisch geliefert hat, im Halse stecken bleiben möchte. Macht sich auch bei dir die Wut breit und du hättest Lust, das Porzellan von Amazon zu zerschlagen oder die Windows zu schließen, damit das Böse erst gar nicht in deine Wohlfühloase dringt, die sich spätestens auf Booking.com so höllisch günstig buchen lässt? Oder setzt Du schon die Meta-Brille auf und weinst dich bei deinen virtuellen Freunden aus, die man so herrlich bequem auch wieder abstellen kann, wenn sie nicht so ticken, wie man sich das gerade vorstellt? Dort ist man sogar vor Viren sicher, zumindest vor Corona. Man braucht dort nicht mal eine Maske – nur leider Strom… und bei dem ist die Frage, wie lange wir den noch bekommen. Und dann?!

Der letzte Vorhang?

In den kommenden Wochen dürfen wir alle unsere lllusionstheater verlassen. Der Vorhang fällt und für so manchen Staatsmann könnte es hinsichtlich seiner Karriere der letzte sein, denn eine Sonnenfinsternis hat immer eine direkte Schwächung der Macht eines Staates zur Folge. In Deutschland ist die partielle Sonnenfinsternis zu sehen– gutes Wetter vorausgesetzt. Auf Rügen zeigt sich die Sonne zu 35 Prozent bedeckt. In Genf sind es nur 15.

Die Skorpionsonne strebt sonst nach Einfluss, an diesem Neumond, der ja immer auch den neuen Mondzyklus einleitet. Den wird sie aber nicht in dem Maße haben, wie sie das gern möchte. Das mag auch daran liegen, dass sich zu Sonne und Mond die Venus in einer Konjunktion dazu gesellt. Sie weist darauf hin, dass Beziehungen, das Miteinander das zentrale Thema dieser Zeit ist. In einem gesunden, gemeinschaftlichen Miteinander, in dem wir uns wechselseitig mit fairen Bedingungen unterstützen, setzen wir den Maßlosen dieser Welt ein Stopp. Denn deren Erfolg begründet sich vor allem dadurch, dass sie die Menschen vereinzeln, vereinsamen und „versingeln“. Ein einzelner Mensch ist leicht zu manipulieren. Das ist mit einer aufgewachten Gruppe schon schwieriger und bei einer selbstbewussten, selbstbestimmten Gesellschaft nicht möglich.

Hinter die Kulissen schauen

Das Trio Sonne, Mond und Venus steht im Trigon zu Mars in den Zwillingen. Der Repräsentant für unseren Willen wird noch bis zum 25. März 2023 in diesem Tierkreiszeichen verweilen, was die Kommunikation miteinander repräsentiert. Wir sammeln Informationen, möchten hinter die Kulissen schauen und uns fällt es leichter, Wünsche und Gedanken besser in eigenen Worten zu verpacken. Wenn wir Pläne schmieden, dann setzen wir sie auch um. Unsere Tatkraft ist empathisch, direkt und dynamisch. Uns wird bewusst, dass Krieg, wie der in der Ukraine, immer auch ein Krieg der Propaganda ist.

Mars in den Zwillingen bedeutet immer auch viel heiße Luft. Es ist die Hochzeit der Schwätzer. Alles beste Bedingungen für die Grünen, oder?! Leider kann Manipulation aber auch Erfolg haben, wie wir an den Statistiken zu den Angststörungen bei unseren Jugendlichen wissen. Diese waren noch nie so hoch. Kliniken und therapeutische Praxen sind überfüllt mit jungen Menschen, die ein natürlichen Vertrauen in das Leben verloren haben oder gar nicht erst entwickeln konnten.

Angstgestörte Jugend

Die neueste Studie der Krankenkasse DAK, für die ambulante und stationäre Behandlungsdaten von 42.000 Kindern und Jugendlichen in Schleswig Holstein wissenschaftlich untersucht und mit der Situation vor der Pandemie verglichen wurden, beziffert, dass vor allem Mädchen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren betroffen sind. Sie leiden im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit deutlich häufiger unter Depressionen, Angststörungen und Adipositas. Hat mal irgendwer Karl Lauterbach erklärt, dass er als Gesundheitsminister auch solche Folgen in seine Überlegungen mit aufnehmen sollte? Oder empfindet er die lukrativen Treffen der Pharmalobby für Corona-Impfstoffe für zu wohlig, als dass ihm diese Themen in den Sinn kämen?

Mich machen solche Zahlen mehr als zornig. Wie geht es dir damit? Können wir bei solchen Erkenntnissen wirklich einfach weitermachen? Ich kann das nicht. Aber was braucht es, um unserem Leben die gewünschte Wendung zu geben? Zunächst einmal, da sind sich die weisen Denker und Dichter der Menschheit alle einig, ein neues Denken. Mit Merkur in der Waage zeigt unser Denken an diesem Neumond eine Tendenz zu Objektivität und Flexibilität. Wir sind aufgeschlossen und kontaktfreudig und damit in der Lage, uns zusammenzuschließen. Leider sind wir aber auch nicht sehr entscheidungsfreudig, was mit Merkur im Skorpion ab dem 30.Oktober deutlich anders werden dürfte. Hier mischt sich dann Macht, Ohnmacht und deutlich mehr Tiefgang in unsere Gedankenwelten. An diesem Neumond steht Merkur im Trigon mit Mars, der unsere sprachliche Durchsetzung fördert und unsere Fähigkeit, strategisch zu denken und zu kommunizieren.

Ein echter Gestalter unseres Seins

Haben wir ein Bewusstsein über unser Denken, wissen wir, wie wir dieses nutzen können, um unser Leben und in der Summe unsere Welt zu ändern, dann haben wir ein hohes Maß an Freiheit errungen und wir sind ein echter Gestalter unseres Seins. Unsere Gedanken und Gefühle sind reale Kräfte, die von unserer Außenwelt durch Menschen und Ereignisse gespiegelt werden. Wenn wir der Manipulation einiger weniger erliegen, dann erleben wir die Folgen von Corona-Plänen oder Energiekrisen oder Kriegen oder, oder, oder. Steigen wir kollektiv aus diesem Karussell des Wahnsinns aus, dann haben auch diese Macher keine Chance mehr. Anfangen müssen wir alle bei uns selbst. Gedankenkontrolle, das Wissen, um die kosmischen Gesetze, die wir für die Gestaltung unseres Lebens nutzen können, sind die Schlüssel, um die Weichen für die Zukunft anders zu stellen. Mit Sonne im Skorpion geht es immer auch um die Selbstermächtigung, das Bewusstsein, dass wir unser Leben selbst gestalten müssen.

Online-Kurs „Besserdenker“

Ganz bewusst biete ich daher ab dem 27. Oktober einen weiteren Zyklus meines Online-Kurses „Besserdenker“ an. An insgesamt sechs Abenden – jeweils donnerstags- erfährst du Erstaunliches über das Wesen eines Menschen, die Verbindung zum Geistigen, den kosmischen Gesetzen und konkrete Tipps, wie wir diese für uns nutzen können. Diese Gesetze haben die Menschheit seit jeher begleitet. Allerdings sind sie erst jetzt einer breiten Masse überhaupt zugänglich. Das geschieht nicht umsonst, denn die Zeit der Menschheit ist jetzt reif für das neue Wir, für das nächste Level. Dieses Wissen gibt uns die Möglichkeit, uns von vielem zu befreien, was nicht mehr zu uns passt. Wir können all das in unserem Leben manifestieren, was wir wollen. Wünschen allein, reicht aber nicht. Wir müssen vielmehr konsequent die Alternativen durchdenken, uns von ihnen emotional entzünden lassen – und ins Tun kommen. Bist du bereit? Gut. Mehr Infos zu meinem Kurs „Besserdenker“ findest du hier…

Wissen ist Macht!

Die Zeit ist sehr günstig, sich neuem Wissen zu öffnen, denn Merkur verbindet sich mit einem Trigon harmonisch auch mit Saturn. Mit dem Quadrat von Merkur und Pluto wissen wir intuitiv: Wissen ist Macht! Wir denken gründlich nach und neigen vielleicht sogar zum Grübeln. Wir haben aber auch die Möglichkeit, Erkenntnisse aus den Tiefen unseres Unbewussten zu schöpfen.

Mit dem Quadrat von Mars und Jupiter können wir diese Erkenntnisse im großen Stil umsetzen. Der Aspekt fordert uns auf, unserem Tun einen Sinn zu geben. Mit dem Quadrat von Mars und Neptun, wird das nicht leichter, denn der Aspekt stellt uns in das Spannungsfeld zwischen Durchsetzung und Einfühlungsvermögen. Wir zeigen uns entweder extrem egoistisch oder überspitzt selbstlos, wenn uns diese Zeitqualität nicht bewusst ist. Auch hier sind wir aufgerufen, die Balance herzustellen zwischen diesen beiden Polen.

Machtspiele im Iran

Auf der politischen Bühne tritt mit diesem Aspekt ebenfalls die Täuschung und Verwirrung auf den Plan. Ressentiments und Schuldzuweisungen liegen in der Luft und schüren nicht unbedingt den Frieden. Die Proteste im Iran, bei denen sich scheinbar die Frauen gegen die Unterdrückung der Mullas wehren, riechen ein bisschen nach der amerikanischen Unart, in diesem Land auf dieser Ebene den Mächtigen einzuheizen. Die USA haben auf diese Weise den Schah von Persien 1979 in die Wüste geschickt, den sie in den 1940er Jahren zu einem absolutistischen Regime verhalfen. Ayatollah Khomeini hatte sich für diesen Sturz des Schahs mit den ansonsten verhassten Amerikanern verbündet. Wird der Iran in diesen Tagen wieder durch Unruhen geschwächt, dann passt das zu der angespannten Energiekrise. Iran ist einer der wichtigsten Rohöllieferanten und hat sich jetzt mit Putin verbündet, nachdem die USA Anfang des Jahres die Sanktionen gegen den Iran gelockert hatten. Der jüngste Deal: Gazprom, der russische Energieriese, will in den kommenden Jahren 40 Milliarden Dollar in iranische Gas- und Ölfelder investieren. Russland bekommt dafür Kampfdrohnen für den Krieg in der Ukraine. Hoffen wir, dass die Frauenproteste in diesem politischen Flächenbrand nicht als Strohfeuer schneller verglimmen, als das den Frauen recht sein kann.

Schauen wir uns einmal mehr an, um was es eigentlich geht. Uranus im Stier will unsere Erde, unsere Werte, unser irdisches Dasein revolutionieren. Er möchte die Wirkkräfte auf unseren blauen Planeten bringen, die der Wassermann symbolisiert. Normen werden gesprengt, der Mensch als Individuum gefordert. Es reicht nicht mehr, blökendes Stimmvieh zu sein. Wir dürfen uns als Einzelwesen erheben und uns für unsere Interessen stark machen. Nicht im Sinne eines Egostrips, sondern eher für die Gemeinschaft, für die Gesellschaft. Das Interesse des Uranus gilt den überpersönlichen Themen und Zielen, für die er sich einsetzt, um seiner Vision von einer gerechteren Welt näher zu kommen. Er erinnert uns an die Ideale der französischen Revolution mit ihren Schlagworten: Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit. Mit dem aufsteigenden Mondknoten im Gepäck, bekommt das Ganze eine schicksalsprägende Komponente.

Was ist uns wirklich wichtig?

Wir müssen hinterfragen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben, wie wir arbeiten, was wir essen und wie wir mit den Ressourcen diesen Planeten umgehen wollen. Wir müssen uns mit den Werten, Idealen und Missionen der Unternehmen auseinander setzen. Wem geben wir unser Geld? Wem vertrauen wir das Geld an? Wer bildet unsere Kinder aus und mit welchen Inhalten? Wie gehen wir mit den alten Menschen um? Was bedeutet es gesund zu sein und mit welchen Mitteln wollen wir es werden? Was bedeutet es ein Mensch zu sein? Was bedeutet Freiheit? Und was ist Freiheit in Liebe?

Der Neumond im Skorpion fordert Antworten mit Tiefgang auf all diese wesentlichen Fragen. Unsere Gefühle und Gedanken prägen unsere Zukunft. Fassen wir uns ein Herz, einander an der Hand und denken wir das Leben neu, wahrhaftiger, liebevoller und im Sinne der Venus, der Herrscherin des Stiers. Sie steht für den harmonischen Austausch zwischen dem Irdischen und dem Geistigen. Sie ermuntert an diesem Neumond zusammen mit Sonne und Mond in dem sie darauf hinweist: Geist steht immer über der Materie, denn alles ist Geist. Nutzen wir also unseren Geist und schaffen wir – getragen von den Werten der Menschlichkeit – gemeinsa

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