Neptun in Konjunktion mit Venus

Neptun in Konjunktion mit Venus

Venus Konjunktion Neptun

Das Göttliche unseres Seins und die liebe Liebe…

Am 15. Februar 2023 wird sich Venus und Neptun mit einer Konjunktion verbinden, die wir durch eine Spiritualisierung der Liebe, der Selbstlosigkeit und Seelenverschmelzung mit dem geliebten Partner erleben können. Ganz im Sinne der Polarität können wir uns aber auch in einer Enttäuschung über einen Liebespartner wiederfinden, weil dieser nicht unseren Erwartungen entspricht. Am meisten zeigt sich der Aspekt dadurch, dass wir zu Tagträumen neigen. Wir denken vielleicht über unsere Ideale nach. Für mich ist das Grund genug, der Frage nachzugehen: Was ist das eigentlich ein Ideal? Und warum brauchen wir Ideale in unserem Leben?

Sich mit der Liebe verbinden

Begegnen sich Venus und Neptun in einer Konjunktion, was beide Planeten aufgrund der schnellen Laufzeit von Venus jedes Jahr tun, bekommen wir regelmäßigen Hinweise, dass es uns gut tut, uns mit der Liebe zu verbinden. Der Venusspiegel weist und bereits darauf hin, dass es hier um mehr geht, als ein erotisches Abenteuer, denn der Kreis über dem Kreuz symbolisiert den Geist, der über der Materie steht. Wir dürfen mit Venus lernen, eine harmonische Verbindung zwischen unsere geistigen und materiellen Antrieben herzustellen.

Venus regiert den Stier und die Waage. Im Stier sucht sie die harmonische Verbindung eher instinkthaft, in der Waage überwiegend geistig. Im Stier geht es ihr um die Befriedigung körperlicher Bedürfnisse. Sie sucht nach Sicherheit, Verwurzelung und Genuss. In der Waage strebt sie nach der persönlichen Begegnung und sucht den Kontakt mit anderen Menschen. Sie repräsentiert unseren persönlichen Geschmack, denn sie wählt nach rein subjektiven Kriterien. Auch sie ist es, die durch unser Herz spricht.

Täuschung und Enttäuschung

Neptun mit seinem Dreizack, was dem doppelten Jupiterzeichen entspricht, wurde in der Zeit entdeckt, als die Dampfkraft erfunden wurde. Daher wird er gern auch als der Planet der Täuschung und Enttäuschung interpretiert, da er mit Dampfplauderei in Verbindung gebracht wird oder mit der ein oder anderen Nebelbombe, die für alles sorgt, nur nicht für Klarheit. In den unteren Gefilden ist mit Neptun also kaum Klarheit zu finden. Wir müssen den Blick schon in höhere Sphären erheben. Nicht umsonst kamen in der Zeit seiner Entdeckung auch die Fragen nach dem Sinn des Lebens, dem Leben nach dem Tod und der Spiritismus in Mode. Die Theosophie entwickelte sich zur Anthroposophie, die Rudolf Steiner am Anfang des 20. Jahrhunderts ins Leben rief. Unser Lebens wurde sozialer, indem Armen, Kranken und Bedürftigen durch entsprechende Einrichtungen geholfen wurde.

Neptun ist mythologisch der Gott der Meere. Er kennt daher weder Form noch Kontur. Alles fließt, ist unergründlich, schemenhaft und scheinbar grenzenlos. Er ist daher auch der Stellvertreter für den Stoff, aus dem unsere Träume sind. Visionen, Illusionen, Selbsttäuschung und die Täuschung anderer sind daher ebenfalls sein Metier. Klarheit finden wir mit Neptun dort, wo die Dinge nicht von dieser Welt sind. Er verleiht uns eine höhere Wahrnehmungsfähigkeit, lässt uns Zusammenhänge erfassen, die Menschen, die Neptun in den unteren Gefilden ausleben, nicht finden können. Wo Neptun steht, sind wir voller Ideale, voll Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Selbstlosigkeit.

Unsere Passion als geistiges Wesen

Verbinden sich Venus und Neptun zu einer Konjunktion, wie an diesem 15. Februar, werden wir einmal mehr daran erinnert, dass wir in der Lieben mehr anstreben sollten, als eine schnelle Triebbefriedigung oder eine an Bedingungen geknüpfte Liebesbeziehungen. Wir sollten uns als Mensch aber auch als Menschheit an unsere eigentliche Passion als geistiges Wesen erinnern, uns dem wahrhaftigen Verbunden-Sein zuwenden. Wir dürfen uns daran erinnern, wie heilsam Liebe und Mitgefühl sein können, wenn wir es von Egomotiven befreien. Wir dürfen uns an unsere Ideale erinnern, nämlich die, was es bedeutet, ein achtsames, respektvolles und liebevolles Miteinander zu gestalten.

Venus und Neptun begegnen sich im Tierkreiszeichen Fische. Sie sind das Symbol für die Auflösung aller bisher verbindlich gehaltenen Strukturen, jeglicher fest gefügten Sicherheit und materiellen Identifikation. Wir verlieren in den Fischen ein Stück weit den Boden unter den Füßen. Nichts scheint mehr klar, als dass wir als Menschen auf einem winzigen Planeten mit einer irren Geschwindigkeit durch das Weltall rasen. Wir bekommen mit Neptun in seinem Domizil, den Fischen, bereits länger den kosmischen Hinweis, uns mit der Macht zu befassen, die unser Sein am Leben hält. Wir dürfen unseren kleinen Egoverstand überwinden. Gemessen wird hier nicht nach irdischen Maßstäben, sondern an den geistigen. Es geht um die tiefe Verbundenheit allen Seins.

Sich im großen Ganzen verlieren

Neptun in den Fischen zeigt uns, was mit Freiheit gemeint ist, die uns aus Bindungen, Begrenzungen, Regeln und Hierarchien entlässt. Wir werden uns bewusst, dass wir ein winziges Teilchen unter vielen sind und unsere Wünsche, Träume, Hoffnungen und Bestrebungen bedeutungslos zusammenfallen und sich in dem großen Ganzen verlieren. Wir begreifen, dass wir nicht nur einen irdischen Ursprung haben, sondern auch einen geistigen.

Unsere Ideale unterstützen uns dabei, dieses Bewusstsein zu erringen, denn auch sie sind ja meist nicht von dieser Welt. Ideale müssen, wenn sie Wert haben sollen, ebenso tief in der geistigen Welt begründet sein wie Naturgesetze in der irdischen. Sie stehen eher für eine Entwicklung, für ein Streben als für eine Schwärmerei oder Phantasie die ziemlich sicher niemals verwirklich werden kann. Alle großen Ideale der Weltgeschichte sind im weitesten Sinne aus höheren Erkenntnissen hervorgegangen. Dabei ist jenen, die sie ersonnen haben klar, dass sich Ideale in der äußeren Welt nicht unmittelbar verwirklichen lassen.

Ideale erreichen wir nie

Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals, doch wie Seeleute richten wir unseren Kurs danach. Damit liegt in der Natur der Sache, dass wir Ideale zwar nie vollständig zu erreichen, sie aber die Zielrichtung für eine fruchtbare Entwicklung vorgeben. Das gilt für die Entwicklung von uns selbst wie für die einer Gemeinschaft, einer Gesellschaft und in der Summe der gesamten Menschheit. Sie werden aus der geistigen Welt, aus dem Weltengeist geschöpft und können daher im irdischen nie vollkommen verwirklicht werden. Warum brauchen wir sie dann?

Sie sind notwendig, weil sie Orientierung geben, Halt im Geistigen, damit wir uns vom Irdischen nicht einverleiben lassen. Neptuns Ideale sind das Gegenstück von Saturns Ordnung, der uns manchmal erbarmungslos in die irdischen Zwänge einspannt. Wir brauchen Ideale, um als geistiges Wesen lebendig zu bleiben, in dem stetigen Bemühen unsere Seele und unseren Geist weiterzuentwickeln. Dort wo Neptun im Horoskop steht, ist der Raum, wo wir unsere Ideale finden können.

Schönheit, Fülle und Kultur

In Konjunktion mit Venus verbinden sich unsere geistigen Ideale mit der irdischen wie etwa der Schönheit, Fülle und Kultur. Eine Venus in Marmor gemeißelt, wie es die alten Griechen noch gern gemacht haben, ist wohl ein wunderbares Symbol für die Vereinigung von Venus und Neptun. Wir dürfen uns Mitte Februar wieder von der Schönheit begeistern lassen, von den Ideen Gottes, die wir in aufspringenden Knospen in der Natur ebenso finden, wie in den sanften Tönen, die ein Geiger seinem Instrument entlocken kann.

Aber es geht auch darum, in voller Größe die Hoheit der moralischen Ideale des Menschen zu empfinden. Alles Moralische beruht auf einem Verhältnis des Gesamtmenschen zur Außenwelt. Damit ist nicht nur die physische Außenwelt gemeint, sondern auch all das, was uns an geistigen Kräften und Mächten umgibt. In der Moralität öffnet der Mensch unmittelbar sein Ich dem Kosmos. Repräsentanten der moralischen Ideale sind nach Platon die Weisheit, die Gerechtigkeit, die Tapferkeit und die Mäßigung.

Glaube, Hoffnung und die Liebe

Im neuen Testament spricht Paulus in seinem Brief an die Korinther vom Glaube, der Hoffnung und der Liebe und kommt zu dem Schluss, dass die Liebe, die größte Tugend sei. Fragen wir uns also: Was glauben wir? Macht es uns groß und ist das unserem Wesen als Mensch würdig? Was hoffen wir? Entspringt das Motiv einer höheren Haltung oder ist es selbstgerecht und egoistisch, was wir hoffen? Und wie lieben wir? Was ist für dich die Liebe? Wie bereit sind wir für den Frieden? Was tragen wir bei zu dem Frieden in der Welt? Die Fragen sind auch für mich nicht leicht zu beantworten. Wir ringen mit ihnen – ein Leben lang. Wenn Pluto am 23. März in den Wassermann gewandert ist, wird uns vielleicht bewusst, dass wir alle im Grunde die gleichen Fragen haben. Wird es möglich sein, diese Fragen nach unseren Idealen beherzt und durch ein neues Miteinander gemeinsam zu beantworten?

 

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Plötzliche Veränderungen

Plötzliche Veränderungen

Uranus verändert

Ist das, was du lebst noch das, was du leben wolltest?!

Das Wochenende wird uns der Vollmond im Löwen den Weg leuchten. Markantester Aspekt ist sicher das T-Quadrat von Uranus zu Sonne und Mond. Plötzliche Veränderungen in unserem persönlichen Umfeld sind angezeigt. Ereignisse, mit denen wir nicht rechnen, sind ziemlich wahrscheinlich und das triggert nicht nur unser Ego, sondern auch unsere Gefühle gewaltig. Wir werden als kollektiv getestet, wie wir mit den Veränderungen, die in den kommenden Jahren auf uns zukommen, umgehen wollen und können. Störungen durch Arbeitgeber, Autoritätspersonen oder schlicht durch eine zickige Schwiegermutter könnten uns am Wochenende herausfordern. Wir werden mit der Notwendigkeit konfrontiert, unser Verhalten und Empfinden zu überprüfen.

Entspricht das Leben, das du führst noch deinen inneren Wünschen und Träumen? Wie weit hast du dich von dir selbst entfernt. Erkennst du dich noch wieder, wenn du in den Spiegel schaust? Oder hast du dich den mutmaßlichen Zwängend es Lebens so angepasst, damit die Widerstände oder die Notwendigkeit, Entscheidungen zu treffen, nicht in dein Bewusstsein drängen?

Deine Potenziale leben

Das Leben will uns nicht ärgern oder klein halten. Es will, dass wir unsere Potenziale leben. Die sind uns meist gar nicht so recht bewusst, weil unsere Gesellschaft ein wirklich freies Denken verlernt hat. Wir kleben an den irdischen Gesetzen, Regeln und Gewohnheiten, machen vielfach das, was man so glaubt, was andere erwarten oder folgen den Wünschen von Eltern, Partnern oder den Signalen des Zeitgeists. Wir sind nicht nur in die irdischen, sondern auch in die kosmischen Gesetze hineingestellt. Wir dürfen uns über all das erheben und uns fragen, welchen Weg unsere Seele gern gehen möchte. Warum sind wir überhaupt hier? Was hast du dir von dieser Inkarnation versprochen. Ist dir bewusst, dass du als geistiges Wesen eine göttliche Schöpferkraft besitzt? Du kannst über dein Denken und dein Fühlen dein Leben verändern, deine Außenwelt gestalten. So will es das kosmische Gesetz der Entsprechung: Wie oben, so unten, wie innen, so außen.

In meinem Essay: “Die kosmischen Gesetze, was ist das eigentlich?”, gehe ich auf diese wichtigen Themen ein und erkläre, was du ändern solltest, wenn sich dein Leben ändern soll. Es lohnt sich, denn es hilft dir, wieder Herr über dein Schicksal zu werden. Denn du bist, was du denkst.

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Vollmond am 5. Februar 2023

Vollmond am 5. Februar 2023

Vollmond am 5.2.2023

Signalfeuer für die Grenzen setzen

Der Vollmond im Löwen hat es in sich. Im Quadrat zum Uranus und im Quincunx zur Venus ist Veränderung angesagt, was unserem Hang zur Romantik, für die Venus in den Fischen eigentlich steht, einen deutlichen Dämpfer verpassen dürfte. Jupiter ist wieder direktläufig und sorgt im Widder für reichlich Turbulenzen. Das betrifft uns persönlich aber natürlich auch die Völker dieser Erde. Der Löwe steht für das eigene Selbstverständnis, insofern dürfen wir die erkenntnisspenden Momente dieses Vollmondes nutzen, um darüber nachzudenken, welche Rolle wir als Gesellschaft einnehmen wollen. Gehen wir in die Selbstverantwortung, für die Saturn im Wassermann aber natürlich auch die Sonne im Wassermann stehen – oder überlassen wir das tatenlos den Mächtigen der Welt? Für welche Route entscheidest du dich?

Der Vollmond im Löwen repräsentiert mundanastrologisch unseren Bedarf nach Anerkennung. Der Löwe wird von der Sonne beherrscht, die dem Mond, der das Volk repräsentiert gegenübersteht. Das bedeutet, dass wir uns als Volk Gedanken über unser Selbstverständnis machen dürfen. Der Schlüsselsatz, die Botschaft des Löwen ist „Ich bin“. Wie bewusst ist uns unsere eigene Rolle in unserem eigenen Leben, aber auch als Mitglied dieser Gemeinschaft? Hat das, was wir im Außen erleben, noch etwas mit dem Leben zu tun, was wir uns im Grunde unsere Herzens vorstellen? Wie frei sind wir in unseren Entscheidungen? Stellst auch du letztendlich immer öfter verärgert fest, dass die sogenannten Volksvertreter, also die gewählten Abgeordneten und die Regierung, im Grunde frei von jeglichen Wahlversprechen, nur noch machen, was Lobbyisten und das Word Economic Forum diktieren.

Wie das geht, durften wir jüngst wieder beobachten, als in Davos sich die wirklich Mächtigen und ihre gefallsüchtige Gefolgschaft zusammenfanden und weit entfernt von unserer Realität Pläne für unser aller Zukunft schmiedeten. Das erste spürbare und erschreckende Ergebnis: Olaf Scholz ist mit den Panzerlieferungen in die Ukraine einverstanden. Schließlich jubelt die Rüstungsindustrie als Motor des Bruttoinlandsprodukts, wie gewinnbringend doch so ein Krieg ist.

Kurz vor dem Staatsbankrott

Die USA, die laut Medienberichten offenbar kurz vor dem Staatsbankrot stehen, müssen sich mit Rüstungsaufträgen über Wasser halten. Insofern kann man nicht wirklich damit rechnen, dass dieser Krieg schnell zu Ende geht. Vor knapp einem Jahr ging dieser Wahnsinn los. Heute geht auch bei uns das Wort „Krieg“ nicht nur raunend durch das Volk. Auch die Außenministerin trötete jüngst im EU-Parlament wie immer recht dümmlich, dass sich Deutschland bereits im Krieg befände. Das hat ihr Außenministerium inzwischen dementiert.

Als Mutter eines gerade erwachsenen Sohnes kann mich eine solche Signalgebung nicht kalt lassen. Denn kaum waren die Panzer zugesagt, fordert die Ukraine Flugzeuge – und dann? Was folgt diesen an nächstes? Soldaten?! Mit welchem Recht fordert die Ukraine das eigentlich? Und hatten wir als Volk bei einer so wichtigen Frage je die Chance, darüber abzustimmen? Denn die Panzer werden mit unseren Steuergeldern bezahlt. Wäre das nicht schön, wenn das gleiche Geld in die Bildung unserer Kinder und eine wirklich human ausgerichtete Sozialpolitik investiert würde?

Wem nützt das alles?

Mit dem Beginn des Ukrainekriegs wurden wir mit enorm gestiegene Energiekosten, einer üppigen Inflation und in der direkten Folge einer schwächelnden Wirtschaft konfrontiert. Warum eigentlich? Wem nützt das alles? Gehen wir dem Geld nach, dann ist das schnell klar: Nicht nur die Rüstungsindustrie boomt. Auch die großes Investmenthäuser wie Black Rock oder Vanguard reiben sich die Hände, denn sie gewinnen im jeden Fall, egal ob Russland oder die Ukraine als Sieger hervorgehen werden. Wird es angesichts des menschlichen Leid, was auch dieser Krieg auf beiden Seiten nach sich zieht, überhaupt so etwas wie einen Sieger geben?

Was macht das alles mit uns Bürgern, die in der Masse in die Angst genau vor diesem Krieg getrieben werden? Sind wir inzwischen nur noch ein Volk von Angsthasen, das klaglos alles hinnimmt, weil es angesichts der Dimensionen und der Menge an Missständen resigniert hat und nur noch betet: „Lieber Gott, lasse mich nur einfach irgendwie da durch kommen.“ Einfach Augen zu und durch? Nun. In letzter Konsequenz ist das deine Entscheidung, die dir niemand abnehmen kann. Aus meiner Arbeit als Astrologin und auch dank meiner Lebenserfahrung weiß ich jedoch: Dafür sind wir nicht hier. Wir haben uns nicht inkarniert, um uns dann einfach irgendwie durch unser Leben zu wurschteln. Wir hatten und haben einen Plan, den man im Geburtshoroskop ablesen kann. Jeder hat seinen eigenen und doch geht es in der Summe darum, in Liebe die Freiheit zu erringen. Was bedeutet das? Die Liebe ist die höchste, die größte Kraft im Universum.

Alle sind auf der gleichen Reise

Diese Liebe ist in ihrer idealen Form durch Neptun symbolisiert, der in den Fischen deutlich darauf hinweist, dass es in unserem momentanen Bewusstwerdungsprozess nur darum gehen kann, uns mit der Liebe zu verbinden, damit wir erkennen: Wir sind alle auf der gleichen Reise. Kennen wir das Böse nicht, wissen wir das Gute nicht zu schätzen. Beides sind nur zwei Seiten einer Medaille, deren Währung das Leben ist. Als freie Wesen haben wir immer die Freiheit zu entscheiden, auf welche Seite wir uns stellen. Wenn wir anerkennen, dass wir in einer dualen Welt den Gegenpol brauchen, um zu erkennen, wie es nicht geht, dann können wir darauf verzichten in den Widerstand zu gehen, sondern können uns dem Guten zuwenden und konstruktiv ins Tun kommen.

Der Vollmond steht immer für eine Zeit der Erkenntnis, und im Löwen möchten wir als Volk etwas bewegen. Wir möchten gesehen und gehört werden und verschaffen uns eine entsprechende Bühne. Wie es der „Zufall“ will, bietet sich dafür beispielsweise vom 18. bis 20. Februar die Sicherheitskonferenz in München an, zu der nicht wenige Regierungsrepräsentanten aus aller Welt erwartet werden. Bereits jetzt wird auf vielen Kanälen dazu aufgerufen, sich als Mensch mit dem Bedürfnis nach einem freien und selbstbestimmten Leben auf dem Königsplatz in München mit Gleichgesinnten zusammen zu finden. Die Menschen verabreden sich dort, um dem eigenen Missfallen Ausdruck zu verleihen und um zu signalisieren, was sie stattdessen wollen.

Einen freundlichen Brief schreiben

Wer dort nicht hin möchte, könnte seinem Bundestagsabgeordneten mal einen freundlichen Brief schreiben und fragen, an welcher Stelle er eigentlich in all diesen kriegerischen Entscheidungsprozessen den Mund aufgemacht hat und warum er nicht dafür gesorgt hat, dass der Wunsch und Wille des Volkes insbesondere seines Wahlkreises berücksichtigt wird. Fragt ihn doch mal, wann er sich das letzte Mal für die Meinungen seiner Wähler tatsächlich interessiert hat. Was tun unsere 16 gut dotierten Ministerpräsidenten, um im Bundesrat den Wunsch ihrer Bürger durchzusetzen? Machen wir es kurz: Bei all diesen Entscheidungen spielt keine Rolle, was das Volk will. Aber wollen wir das wirklich länger hinnehmen?!

Steht der Mond im Quadrat zu Uranus dann bekommt diese Löwenkraft eine Dynamik, die auch für einen Umsturz stehen kann. Die Zeichen der Zeit signalisieren deutlich, dass eine Neuordnung anstehen könnte. Idealerweise macht sich Aufbruchstimmung breit, die sich aber auch – im schlimmsten Fall – durch populistischen Extremismus zeigen kann. Auch die Sonne im Wassermann setzt im Quadrat zu Uranus die Einheit des Landes unter Druck. Eine selbstgefällige Haltung der Mächtigen, wird die Lage nicht unbedingt entspannen. Vielleicht auch deshalb, weil wir uns an den guten alten Spruch erinnern: Alle Macht geht vom Volk aus. Der war ja schon einmal für eine friedliche Revolution gut.

Verschwendung von Steuergeldern

Neben der zweifelhaften Entscheidung, Panzer in die Ukraine zu liefern, stehen die Regierenden vor der Herkules-Aufgabe, die Verschwendung von Milliarden an Steuergeldern für die Maskendeals von Jens Spahn zu rechtfertigen, um nur den prominentesten Abgeordneten zu nennen. Die hohe Übersterblichkeit, ein nie gekannter Krankenstand in den Unternehmen und alarmierende Meldungen der Hausärzte über galoppierenden Krebs, die dramatische Zunahme von Autoimmunkrankheiten und Krankenbilder, die so manchen Arzt an die Grenzen seines Wissens bringt, sind weitere Stichworte, die im Volk für Unmut sorgen. Sogar die Tageszeitungen berichten inzwischen darüber, was mich fragen lässt, wie schlimm es wirklich stehen muss, wenn sie das tun.

Atmen wir das alles auf unserem Meditationskissen weg oder haken wir da mal nach und ziehen jene zur Rechenschaft, die das alles letztendlich verbockt haben? Die ersten Verantwortlichen wie Tierarzt Wieler, der eine führende Rolle bei dem ganzen Corona-Irrsinn übernommen hatte, zieht sich jetzt schon sicherheitshalber vornehm zurück. Akzeptieren wird das einfach so? Jeder Vorstand eines Fußballvereins muss erstmal einen Rechenschaftsbericht abgeben, bevor er seinen Hut nehmen kann und „entlastet“ wird. Bei so einer Schlüsselfigur fällt das aus, weil unangenehme Fragen gestellt werden könnten?!

Unabhängigkeit ist uns wichtig

Der Mond im Quadrat zu Uranus macht den Umgang mit all diesen Themen nicht einfacher, denn er möchte, dass “etwas läuft”. Unsere Unabhängigkeit wird uns wieder wichtig und das treibt uns an, ins Tun zu kommen. Bleibt die Frage: Was? Hinweise gibt uns die Sonne im Wassermann. Sie ist das Leitbild der Rebellen, der Reformer, die sich auf den Weg machen, veraltete Strukturen zu durchbrechen und neue Wege zu gehen. Ihr Blick ist auf die Zukunft gerichtet. Die Sonne bildet mit Mars ein Trigon, was unserer Tatkraft etwas Überzeugendes geben kann wodurch wir auch andere aufmuntern können, mitzumachen. Wir fragen uns: Wie frei kann das Leben sein? Wie können wir lästige Fesseln abstreifen und unseren persönlichen Spielraum erweitern?

Wie schon so oft, weise ich auch heute auf das Thema der Gemeinschaftsbildung hin. Sie fordert uns alle heraus, denn es gilt zu erkennen, dass die individuelle Entwicklung und die Bildung eines Miteinanders keine unüberbrückbaren Gegensätze sind, sondern auch nur zwei Seiten einer Medaille. Ein bewusstes und eigenverantwortliches Individuum ist Bedingung für eine starke und autarke Gemeinschaft. Individuelle und kollektive Krisen können dann konstruktiv gelöst werden, wenn Gemeinschaft individuelles Leben fördert und umgekehrt das Individuum die Gemeinschaft. Diese wesentlichen Prozesse auch einer Gesellschaft finden in zahlreichen Ländern aber nicht mehr in ausreichendem Maße statt, weil das Individuum in der Regel das nackte Überleben sichern muss und im Zuge der diversen Krisen einen immer härteren Existenzkampf durchstehen muss.

Respekt und Achtung

Respekt und Achtung gegenüber den Bürgern, die den Sesselpupsern auf den Regierungsbänken und dem ganzen Tross, der daran hängt, die Existenz sichert, ist schon lange abhandengekommen. Respekt und Achtung ist, das vergessen viele schnell, kein selbstverständliches Gut, sondern bedarf eines Verhaltes, was Respekt und Achtung zur Folge hat. Wenn die Masse nur alles klaglos abnickt und sich immer weiter in die Repression drängen lässt, dann muss sie sich nicht wundern, wenn der Druck immer stärker wird. Ein Löwe, der an diesem Vollmond eine tragende Rolle spielt, würde das niemals tun. Er kann geduldig sein, wenn es erforderlich ist, aber auch kräftig Brüllen, wenn im etwas zu viel wird.

Mit Merkur im Steinbock brüllen wir nicht einfach los, was auch seine Vorteile hat, sondern wir denken erstmal gründlich darüber nach. Wir bauen keine Luftschlösser, sondern gehen realistisch ans Werk. Merkurs Sextil mit Neptun zeigt an, dass wir dabei in Bildern denken und sehr wohl eine Vorstellung davon bilden können, wie wir unser Gemeinwohl lebenswerter gestalten können. Venus in den Fischen raunt uns liebevoll zu, dass wir dabei durchaus auch idealistisch vorgehen dürfen. Ideale – so formulierte es einst der amerikanische Publizist Carl Schurz – sind wie Sterne. Wir erreichen sie niemals, doch wie Seeleute richten wir unseren Kurs danach. Je kräftiger und einladender diese Ideale sind, umso leichter können wir sie durchsetzen. Denn sie stützen uns und lassen uns nicht beim ersten Widerstand einknicken und die Segel streichen.

Mars in den Zwillingen versorgt uns mit taktischem Geschick. Wir reden miteinander und diskutieren die Möglichkeiten zur Veränderung. Mit Jupiter in den Fischen belassen wir es jedoch nicht beim Reden, sondern wir setzen uns auch dafür ein, dass unsere Ansichten Gehör finden. Wir glauben an die eigenen Willenskraft und sind im Notfall auch bereit, dafür zu kämpfen. Wir suchen nach dem Sinn des Leben, bei dem uns das Trigon von Jupiter und Lilith behilflich ist. Beide zeigen an, dass wir bereit sind, unser bisheriges Weltbild in Frage zu stellen und unsere Glaubensmuster zu durchdenken. Mit der Opposition von Lilith und Pluto gehen wir dabei durchaus kraftvoll ans Werk. Unser Unterbewusstsein macht sich bemerkbar und signalisiert, dass wir bereit sind, uns unseren eigenen, inneren Tiefen zu stellen. Wir machen uns auf den Weg zur Selbstfindung und nehmen auch schmerzvolle Erfahrungen an, weil wir wissen, dass wir an ihnen reifen.

Rebellen und Pioniere mit feurigen Herzen

Der Vollmond im Löwen lässt die Herzen der Rebellen und Pioniere feurig schlagen. Mit seiner Erdbetonung müssen wir ausufernde Gewaltexzesse vermutlich nicht fürchten und dennoch geht es jetzt darum, Signalfeuer für unsere Grenzen zu setzen. Wir müssen den Verantwortlichen zeigen: Wir sehen euch und wir sind mit all dem, was ihr in unserem Namen tut, nicht mehr einverstanden. Widerstand allein reicht aber nicht. Fruchtbar wird die Wirkung dieses Vollmondes erst, wenn jeder einzelnen von uns die Frage beantworten kann: Wer will ich sein und wie will ich leben? Viele von uns haben den gleichen Schmerz. Wenn wir uns mit diesem Bewusstsein gemeinschaftlich zusammentun, dann haben wir am Ende dieser Phase unserer Menschheitsentwicklung ein lebenswertes Konzept für ein neues Miteinander. Packen wir es an. Gemeinsam.

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Uranus ist wieder direktläufig

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Uranus direktläufig

Freie Fahrt für Veränderungen

Uranus geht wieder vorwärts und dürfte in unser aller Leben wieder mehr Dynamik bringen. Seit dem 24. August 2022 hatte er seine Rückwärtsschlaufe durchwandert. Jetzt ist wieder freie Fahrt für Veränderungen. Was darf sich ändern? Schauen wir uns Uranus mal genauer an. Sein Symbol zeigt einen Kreis mit einem Punkt darin und einen Pfeil, der direkt nach oben zeigt. Der Kreis symbolisiert unser zentriertes Bewusstsein. Das ausgerichtet sein auf sich selbst und die eigene Individualität strebt mit dem Pfeil zum Himmel, zum Licht, zu Bewusstsein und zur Zukunft. All das was wir in den vergangenen Monaten in unserem inneren an Veränderungen vorbereitet haben, tritt jetzt in unserem Außen in Erscheinung. Uranus will etwas aus unserem Geist hervorbringen, das zukunfts- und richtungsweisend ist.

 

 

Astrologen sehen Uranus aber auch noch auf eine andere Art und Weise, denn er symbolisiert auch die zwei Seiten unserer Persönlichkeit: Die physische, also unseren Körper und die psychische, die seelische Seite unseres Menschseins. Das Symbol dafür ist ein bisschen anders, denn über dem Kreis werden diese beiden Hälften von uns durch das Kreuz der Materie miteinander verbunden. Die seelische und die körperliche Seite unseres Lebens leben wir auf der Erde. Durch unser Bewusstsein, das durch den Kreis symbolisiert wird, erringen wir immer wieder neue Erkenntnisse über unser „Ich bin“.

Uranus sprengt alles

Uranus mag keine Routine, Gewohnheiten sind im zuwider, er sprengt alles, was sich festgefahren hat und woran wir uns gewöhnt haben. Er ist der Impulsgeber für die Veränderung, den Wandel. Was er tut, geschieht schnell, unvorbereitet, unkonventionell und gründlich. Entdeckt am Vorabend der französischen Revolution steht er auch für die Revolte, den Protest, das Unangepasste. Durch welches Haus läuft Uranus gerade? In diesem Lebensbereich kannst du ab jetzt mit vielen plötzlichen und gründlichen Veränderungen rechnen.

In deinem Geburtshoroskop sagt er etwas aus über deine innere Logik, deine inneren Widersprüche und das Potenzial für unerwartete Handlungsweise. Er zeigt an, wo wir immer wieder zwischen die Fronte geraten, aber auch in welchen Bereichen wir vermitteln können. Er weist darauf hin, was uns am ehesten unzufrieden macht, oder wir plötzliche geniale Einfälle haben und einen starken Drang nach Veränderung haben. Hast Du schon eine Idee, was sich in deinem Leben jetzt verändern will? Wo deine Widersprüche erkennbar werden und die Ursachen deiner Unzufriedenheit? Nein? Dann unterstützt dich in deinem Bewusstwerdungsprozess dein Horoskop.

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Neumond am 21. Januar 2021

Neumond am 21. Januar 2021

“Stirb und Werde” –
ohne faule Kompromisse

Steht der Mond im Wassermann wie an diesem 21. Januar, sind wir offen für Neues und können uns auf einen Mondzyklus einstellen, während dem wir es mögen, wenn etwas „läuft“. Mehr als sonst brauchen wir Freiraum für uns selbst. Da der Neumond auf dem ersten Grad im Wassermann steht, tun wir das mit viel Herzblut und können sogar so etwas wie Aufbruchstimmung entwickeln. Mit einer gewissen emotionalen Distanz bewahren wir uns vor gefühlsmäßigen Verstrickungen und langweiligen Verpflichtungen auf Kosten von emotionaler Tiefe und Verbundenheit.

Im Zusammenspiel mit der Sonne pflegen wir vielleicht sogar einen eigenwilligen Lebensstil, weil wir uns daran erinnern, dass wir in unserem innersten Wesen ein Individualist sind. Wir sympathisieren mehr als sonst mit den Rebellen und Reformern dieser Welt, wollen veraltete Strukturen durchbrechen und neue Wege gehen. Unser Blick ist auf die Zukunft gerichtet. Für Veränderungen sind wir offen und haben ein gutes Gespür für die Chancen, die in einer Situation liegen.

Vertrauen ins Leben

Dass uns dabei nicht gleich die Puste ausgeht, dafür sorgt das Sextil zu Jupiter, was unserem Vertrauen ins Leben gut tut. Auch unser Selbst-Vertrauen wird dank Jupiters Wirken vom Widder aus gestärkt. Wir haben einen Blick für das Positive und können fast eine Erwartungshaltung entwickeln, dass das Schicksal uns das Glück auf dem Silbertablett serviert. Ich werde dir nicht verraten müssen, dass es das meist nicht tut.

Mit spontaner Offenheit und Enthusiasmus begeistern und überzeugen wir Gleichgesinnte. Wir bauen an unseren Netzwerken, die uns den Halt geben werden, den wir brauchen, wenn wir die Zeitenwende, die bis 2025 spürbar sein wird, vorerst abgeschlossen haben. Mit der Konjunktion von Neumond und Pluto ist klar, dass der Wandel nicht mit kleinen Korrekturen getan ist. Die Entwicklung der Menschheit ruft laut und vernehmlich nach dem großen „Stirb und Werde“ ohne faule Kompromisse.

Initiative und Optimismus

Wir verstehen jetzt andere Menschen auf einer tieferen emotionalen Ebene, auch wenn wir das vermutlich nur wenig zeigen. Wir geben uns eher kontrolliert und reagieren mit Zurückhaltung, wenn Themen auf der Tagesordnung stehen, die uns und unsere Begehrlichkeiten triggern. Die Zeitqualität fördert Initiative und Optimismus. Haben wir dabei eine offene und tolerante Haltung, erleichtern uns diese die kommenden Wochen. Wir sollten auf eine großzügige und unkomplizierte Art und Weise den Anforderungen des Lebens begegnen und immer bedenken, dass wir alle, jeder für sich mit Fragen des Wandels konfrontiert sein wird.

Welches Wandlungspotenzial sich dir offenbart, kannst du mit einem Blick in dein Horoskop überprüfen. In meinen Beratungen sind viele Menschen, die sich eine Klarheit darüber verschaffen wollen, worum es in ihrem Leben wirklich geht. Ist dir klar, was du werden willst? Hast du den roten Faden deines Lebens schon ergriffen? Wenn nicht, kann ich dir mit meiner Arbeit zweckdienliche Hinweise geben – sei es mit einer Beratung, einer Textanalyse oder einem meiner Online-Formate. Am 24. Januar startet ein weiterer Zyklus meines Online-Kurses „Besserdenker“. In diesem gehe ich an sechs Abenden anschaulich und lebensnah verständlich auf die Wesensart des Menschen ein. Dabei spielt unser Denken, Fühlen und Wollen eine tragende Rolle aber auch die kosmischen Gesetze. Du erfährst, welche das sind und wie du diese für die Gestaltung deines Lebens nutzen kannst.

In meinem Webinar „Beruf & Berufung am 26. Januar, gehe ich auf deine ganz persönlichen Talente, Werkzeuge und Perspektiven ein, was deinen Job betrifft. Und dann habe ich noch das Webinar „Schicksal & Mondknoten“ im Angebot, das am 8. Februar stattfindet. Der Mondknoten gibt Hinweise auf die große Überschrift deines Lebens. Daher ist es für die Steigerung unseres Bewusstseins und das Verständnis für den Verlauf unseres Lebens wirklich wertvoll, wenn wir wissen, worum es in diesem Leben eigentlich geht.

Überwindung der alten Wahrheit

An diesem Neumond im Wassermann geht es oft und viel um Machtthemen und die Überwindung der alten Wahrheit, dass es in der Welt Stärkere und Schwächere gibt und dass die Stärkeren Macht und Autorität ausüben. Jetzt geht es für uns alle darum, sich selbst zu ermächtigen, die eigenen Talente und Fähigkeiten auszuleben und in diese Welt zu geben. Dafür sind wir angetreten, als wir uns dazu entschieden haben, dieses Leben zu leben. Nutzen wir die Wandungskräfte des Plutos in Konjunktion mit dem Neumond, haben wir eine beachtliche “Power”, sind leistungsfähig, belastbar und können viel erreichen.

Merkur, der ab dem 18. Januar im Steinbock wieder direktläufig ist, fördert uns darin, auf eine gründliche und realistische Weise zu denken. Unser Verstand arbeitet präzise und zuverlässig. Neuen Ideen gegenüber sind wir eher konservativ eingestellt und prüfen diese in der Regel sorgfältig, bevor wir sie übernehmen. Das verhindert, dass wir unrealistischen Tagträumen hinterherrennen. Das Quadrat von Merkur und Jupiter mahnt, dass wir in unserem Denken nicht zu kleingeistig sind, sondern uns auch auf große Denkbögen und Konzepte einlassen sollten. Die schnelle Lösung wird uns übermorgen nichts mehr nützen. Wir brauchen Konzepte, die zukunftstauglich sind.

Die drei Siebe der Weisheit

Bei aller Begeisterung in unserem Wollen, sollten wir kritisch bleiben und unsere Gedanken und Worte durch die drei Siebe der Weisheit rieseln lassen, von denen bereits Sokrates erzählte: Das erste Sieb ist das der Wahrheit. Hast du das, was du sagen willst, geprüft? Bist du dir sicher, dass es wahr ist? Das zweite Sieb ist das der Güte. Wenn es wahr ist, was du erzählen möchtest, ist es auch gut? Und das dritte Sieb dient dazu, herauszufinden, ob es wichtig und notwendig ist, was du zu sagen hast. In einer Zeit, in der wir an einem extremen Informationsüberschuss leiden, tut es Not, dass wir alle darauf achten, was wir sagen und mit welchem Motiv wir das tun. Dieselbe Sorgfalt sollten wir an den Tag legen, wenn wir Informationen konsumieren. Ist wirklich alles, was wir den lieben langen Tag an Informationen auf uns einprasseln lassen notwendig, um das eigene Leben zu leben? Halten uns diese Informationsfluten nicht eher sogar davon ab genau das zu tun: Das eigene Leben zu leben?!

Der Liebe den Raum öffnen

Was es heißt, wahrhaftiger zu leben, signalisiert uns Venus im Wassermann, die dort der Liebe den Raum öffnet, in Partnerschaften nicht nur ein „Wir“ zu pflegen. Vielmehr wirft sie die Frage nach der individuellen Seite von uns auf. Selbstlos ist nur dann wertvoll, wenn wie wissen, wer „Selbst“ ist und was „Selbst“ will. Andernfalls ist es eine willenlose Unterordnung. Wir können, wenn wir mit diesem Aspekt ins Resonanz gehen, unkonventionell originelle Ideen und Lösungen schöpfen und unsere Zweisamkeit von lähmender Alltagsroutine befreiten. Das ist mehr, als am kommenden Valentinstag, der am 14. Februar wieder ansteht, rote Reizwäsche zu tragen oder rote Rosen zu schenken.

Die Konjunktion von Venus und Saturn zeigt an, dass es um nicht weniger als eine neue Ordnung des Menschseins geht, die wir finden müssen – bei all den vielschichtigen Themen für die Venus steht. Es ist nicht nur unser Liebesleben, das nach neuen Konzepten ruft, sondern auch unsere Auseinandersetzung mit unserer Kultur, mit unserer Kunst als Ausdruck des Geistes, die wiederum unseren Kulturraum füllt. Es geht um unsere Landwirtschaft, unsere Ernährung und das liebe Geld. Es geht um unseren Heimatplaneten, Mutter Gaia, die uns so zuverlässig durch den Kosmos trägt und die wir wahrlich mit Füßen treten.

Die notwendigen Dinge des Lebens teilen

Wollen wir wirklich als Epoche in die Geschichte eingehen, in der wir lieber die Menschen im Mittelmeer ertrinken ließen, anstatt mit ihnen die notwendigen Dinge des Lebens zu teilen? Das lässt uns vielleicht das Trigon von Merkur mit dem aufsteigenden Mondknoten fragen. Ich nenne diesen gnadenlosen Missstand als Stellvertreter für viele Gräueltaten zu der wir als Kollektiv offensichtlich fähig sind. Verachten wir wirklich noch immer Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder Weltanschauung? Haben wir wirklich immer noch nicht begriffen, dass wir alle Zeugnis der göttlichen Schöpfung sind? Jeder einzelne von uns ist nicht weniger als eine Idee Gottes! Wo bleibt da die Achtung gegenüber sich selbst und damit der Schöpfung? Wieviel Selbstachtung hat ein Mensch, der anderen Übles tut?

Das erste kosmische Gesetz besagt: Alles ist Geist. Das hat die Konsequenz, dass alles mit allem verbunden ist. Im Geiste gibt es keine Gartenzäune. Alles was du tust, wirkt auch auf deinen Nächten, wie auch all das, was der Nächste tut, auf dich wirkt. Lassen wir unbeachtet Menschen im Mittelmeer angst- und qualvoll ertrinken, dann macht das auch was mit uns, mit dir und mit mir. Wir vergiften mit einer solchen Gleichgültigkeit unser aller Leben – auch das eigene. Gesunder Egoismus hieße, die Ärmel hochzukrempeln und nicht nur darauf zu achten, dass es mir gut geht, sondern auch im Sinne der Weltenfamilie meinem Bruder und meiner Schwester. Klingt gut? Dann frage dich jetzt: Was tust du dafür? Was bist du bereit in deinem Leben zu opfern, damit es deinem Bruder gut geht? Was kannst du sterben lassen, damit du Raum hast, um deiner Schwester zu helfen?

Kindern Raum schenken, um zu lernen

Ich habe vor knapp einem Jahr von einer Frau gehört, die ihr gewohntes Leben aufgegeben hat, um zu helfen. Sie zog aus, um Kindern Raum zu schenken, um zu lernen. Sie ermöglicht ihnen seitdem jeden Tag eine warme Mahlzeit und schenkt damit jedem einzelnen dieser Kinder eine Option auf ein zukunftsreiches Leben. Sie schafft mit ihrem Lebenswerk eine Keimzelle, damit diese Kinder zu Erwachsenen reifen, die ihr Gemeinwohl verantwortlich verwalten können. Sie schafft eine Option auf eigenverantwortliches Miteinander mit satten Bäuchen, ohne körperlichen wie geistigen Missbrauch, mit einer Option auf Hoffnung und ein lebenswertes Leben.

Diese Frau heißt Christine Rottland, die 2003 den Verein Asante gründete und jeden Tag unter der Sonne Kenias ihrer Liebe zu den Menschen vor Ort ein Denkmal setzt. Ihr tun es inzwischen viele gleich, die vor Ort mit anpacken. Der Verein hat keine Marketingabteilung und betreibt auch nicht Fundraising, also das professionelle Eintreiben von Spenden, für das oftmals üppige Provisionen fließen. Das Asante-Team macht einfach und hofft im Wesentlichen darauf, dass sich dieses Projekt herumspricht und Menschen findet, die bereit sind, eine Schulpatenschaft zu übernehmen, die helfen wollen.

Brief mit vielen bunten Zeichnungen

Mein Patenkind heißt Abighail, ein siebenjähriges Mädchen, dass uns Weihnachten einen Brief mit vielen bunten Zeichnungen geschrieben hat. Sie schrieb, wie gern sie zur Schule geht und wie dankbar sie ist, dass sie lernen darf. Das hat mich tief berührt. Meine Kinder haben mir mit sieben Jahren mit rollenden Augen durch die Zahnlücken zugenuschelt, dass sie erstmal chillen müssen, bevor sie Hausaufhaben machen… Warum erzähle ich dir das in diesem Podcast? Nun, wenn du so gar keinen Plan hast, welchen Beitrag du leisten kannst, um diese schöne Welt zu einem besseren Ort zu machen – hier wäre eine Möglichkeit, die ich aus vollem Herzen empfehlen kann. Setze bitte vielleicht auch hier ein Signal für das neue Wir! Teile die Information, dass es Asante gibt und vielleicht übernimmst du – wie ich – die Verantwortung für ein Kind, dass vielleicht eines Tages einen Beitrag leistet, damit seine Brüder und Schwestern erst gar die tödliche Reise antreten, um über das Mittelmeer nach dem vermeintlich besseren Europa zu gelangen.

Kommen wir zurück zur Astrologie. Mars, der unseren Willen durchpulst, ist seit dem 12. Januar wieder direktläufig und sorgt bis Ende März noch in den Zwillingen für unser taktisches Geschick. Kommunikation ist das Mittel der Wahl, mit dem wir uns durchsetzen. Sehr eindrücklich tut das zur Zeit Prinz Harry, der jüngste Sohn von King Charles, der diesem dekadenten Establishment auf vielen Medienkanälen den Marsch bläst. Ich bin amüsiert, mit wieviel Mut und Präsenz er die Teetassen in den königlichen Palästen zum Erzittern bringt. Ihm hilft dabei vielleicht Lilith im Tierkreiszeichen Löwen, die dem Neumond in der Konjunktion zu Pluto gegenübersteht und unsere Herzen mit der notwendigen Löwenkraft versorgt.

Loslassen mit großzügiger Geste

Dem geforderten „Stirb und Werde“, das Pluto einfordert, stehen wir dadurch mit einer gewissen Gelassenheit gegenüber. Wenn wir etwas Loslassen, dann können wir das mit einer großzügigen Geste. Je mehr wir dabei mit unserem inneren Seelengrund verbunden sind, desto mehr können wir auf eine herzliche und würdevolle Art unsere Emotionen zum Ausdruck bringen. Vergiss nicht: Sich dem Zyklus des Lebens zu stellen und alles zu seiner Zeit wieder loszulassen, erfordert Demut und verträgt sich nicht ohne weiteres mit einem starken Ego.

Liliths Opposition zur Sonne zeigt an, dass wir vielleicht manchmal Schwierigkeiten haben, Wille und Gefühlstiefe zusammenzubringen. Achten wir darauf, dass wir uns nicht mit Zielen identifizieren, die uns das Ego einflüstert. Nimm Verbindung zu deinem Bauchgefühl auf, dass dich dabei unterstützt, ein Leben aus den tiefsten Gefühlen heraus zu gestalten. Die Energie sollte aus dem Vollen fließen und Liebe, Leidenschaft, aufwühlende Gefühle und intuitive Erkenntnisse dem Willen und den Ansprüchen des Egos ebenbürtig werden. Auch mit unserem Mutterbild und unserer Empfangsbereitschaft für Neues dürfen wir uns auseinander setzen und unseren eigenen Bedürfnisse Aufmerksamkeit schenken.

Das Weltbild in Frage stellen

Liliths Trigon zu Jupiter lässt uns auf die Idee kommen, uns mit unserem Weltbild auseinander zu setzen und dieses vielleicht sogar an der ein oder anderen Stellen in Frage zu stellen. Der Lebenssinn ist keine Sache, die man sich einmal erwirbt und dann bis an sein Lebensende mitschleppt, sondern etwas, das in einem mehr oder weniger regelmäßigen Zyklus erneuert werden will. Dazu ist jetzt die Zeit da. Wie ein Baum jeden Frühling neue Blätter treibt und diese im Herbst wieder abwirft, so muss unser Weltbild und unsere Wahrheit immer wieder neu aufgebaut und wieder losgelassen werden. Und wie der Baum wachsen wir dabei und verankern uns mehr und mehr in unserem “Seelengrund”.

Ja, und dann ist da noch die Opposition von Lilith mit Pluto, ein Aspekt, der wahrlich Sprengkraft hat. Denn unser Unterbewusstsein, unsere weibliche Seelenkraft und Gefühlstiefe möchte in diesen Tagen zum Ausdruck gebracht werden. Je mehr wir den Zugang zu der eigenen Intuition und Gefühlstiefe finden, desto mehr ahnen oder wissen wir, dass eine schmerzhafte Erfahrung nicht nur ein sinnloser Schnitt im Leben ist, sondern uns tiefer auf unser eigenes Wesen zurückwirft und letztlich zu immer größerer seelischer Reife führt.

Der Neumond im Wassermann ist also der Auftakt der großen kosmischen Wandlungsimpulse, die 2023 auf uns zukommen werden. Wenn Pluto Ende März in den Wassermann wandert, wird er unsere Gesellschaft unser Miteinander transformieren. Wie er das tut, liegt an jedem Einzelnen von uns. Wir haben dabei getreu dem Gesetz der Polarität die Wahl zwischen dem neuen Wir, was sich durch Brüderlichkeit auszeichnet, oder indem wir den Mächtigen erlauben uns weiter digital, finanziell und durch mehr oder weniger unsinnige politische Entscheidungen zu unterjochen. Noch haben wir die Wahl. Veränderung findet dann statt, wenn wir bereit sind, die Komfortzone unserer Gewohnheiten zu verlassen. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg, ergreifen wir die Chance, unsere Welt so zu gestalten, dass Freiheit das Fundament von allem ist und die Liebe die Gestaltung der Räume prägt, die darauf gebaut werden. Das Haus Gottes hat viele Räume. Für welchen möchtest du ins Tun kommen?

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Wofür ist deine Zeit reif?

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Authentisch und erfüllt leben

Authentisch und erfüllt leben

In angespannten Zeiten wie diesen ist es nicht leicht, immer den Überblick zu behalten, was in unserem Leben noch relevant ist. Wir werden zugeschüttet mit Informationen, die uns allzu oft von uns und unserem Leben weglocken. Wenn wir ehrlich sind, dann haben die allermeisten Infos mit uns und unserem Leben wenig bis nichts zu tun. Oft ist die Angst der Motor, mit dem wir auf all die vielen Infos reagieren. Aber auch unser innerer Schweinehund sorgt dafür, dass wir uns lieber auf fremden „Baustellen“ tummeln als auf der eigenen. Denn wenn wir uns mit der „Not“ anderer oder im Außen befassen, dann brauchen wir das nicht mit dem eigenen Befinden zu tun.

Hilfreich ist, sich in diesem Zusammenhang ein Bewusstsein darüber zu verschaffen, was geändert werden will und was Bestand haben soll. Hilfreich sind bei diesen Prozessen der Bewusstwerdung Fragen. Wenn du deine Fragen kennst, dann ist der Weg zu deinen Antworten nicht mehr weit. Fragen sind der Schlüssel, mit denen du die Tür zu deinen Lösungen öffnest.

Den Fokus auf die Lösung lenken

Fragen allein reichen aber nicht. Es gibt noch einen kosmischen Trick: Wenn du den Fokus weglenkst vom Problem hin zu den Lösungen, zu dem Guten in deinem Leben, dann wird sich dein Leben schnell verbessern. Aber Achtung: Rhythmus ersetzt Kraft. Es braucht eine konsequente Gedankenkontrolle, damit wir alten Mustern in uns Paroli bieten können.

Mache diese Fragen zu deinem täglichen Brot und du wirst nie wieder „hungern”.

Aktive Veränderung unterstützt du mit diesen Fragen:

  • Wozu brauche ich Selbsterkenntnis?
  • Was sind meine Ziele?
  • Wovor habe ich Angst?
  • Wie überwinde ich die Angst?
  • Schaffe ich das alleine oder in der Gemeinschaft?

In unserem Leben als Mensch geht es um nichts anderes als darum, Bewusstsein zu erringen.

Hilfe von der guten Fee!

Du bist dir nicht sicher, welche Probleme du wirklich angehen willst? Dann hilft dir die gute Fee!

Stell dir vor, du hast geschlafen und wachst gut erholt auf. Was du nicht weißt: Nachts war die gute Fee bei dir und hat dir – einfach so – alle deine Probleme gelöst. Du hast keine mehr.

Frage: Woran merkst du, dass sie da war? Was ist anders?

Wenn du eine Weile darüber nachdenkst, findest du bestimmt Hinweise, wo in deinem Leben das Potenzial für Veränderung steckt.

Probleme haben auch eine gute Seite

Bei allem Suchen nach den Schattenseiten dürfen wir nicht vergessen: Unsere Probleme haben auch eine gute Seite! Denn sonst hätten wir sie längst gelöst. Irgendein Vorteil hat bislang dafür gesorgt, dass wir immer noch in diesem einen Thema oder in mehreren feststecken. Daher lohnt es sich, diese Seite unseres Problems etwas genauer anzuschauen. Je präziser wir dabei sind, umso leichter können wir die Lösung beim Schopfe packen.

Frage also auch:

  • Was ist noch nicht gut genug oder perfekt genug?
  • Was bin ich bereit aufzugeben, um die Probleme, die mich belasten, zu lösen?
  • Wie kann ich erreichen, dass die Lösung des Problems für mich möglichst angenehm und erfreulich ist?

Einen positiven Start in den Tag nutzen

Du hast jeden Morgen die Chance, deinem Leben eine neue Richtung zu geben. Nutze nach dem Aufwachen die Zeit und schaffe Platz für einen positiven Start in den Tag. Auch dabei können dir Fragen helfen!

  • Was macht mich in meinem Leben im Moment glücklich?
  • Was löst dieses Glücksgefühl aus?
  • Wo im Körper ist es?
  • Was finde ich in meinem Leben angenehm und schön?
  • Was genau ist in diesem Moment anregend?
  • Worauf bin ich in meinem Leben stolz?
  • Wie fühle ich mich jetzt gerade, wenn ich daran denke?
  • Welche Farbe hat dieses Gefühl?
  • Wofür bin ich in meinem Leben dankbar?
  • Was genau macht mich dankbar?

Unterschätze deine Antworten auf diese Fragen nicht! Je bewusster du dankbar bist, umso mehr ziehst du in dein Leben, wofür du dankbar sein kannst. Frage dich:

  • Was genieße ich in meinem Leben ganz besonders?
  • Wofür setze ich mich in meinem Leben ganz besonders ein?
  • Was genau ist der Grund für diesen persönlichen Einsatz?
  • Wen liebe ich? Wer liebt mich?
  • Wie genau drückt sich diese Liebe aus?
  • Wie fühle ich mich mit dieser Liebe?

Du wirst den ganzen Tag immer wieder an diese Fragen denken und dich damit auseinandersetzen. Das schafft Bewusstsein und sorgt dafür, dass du nicht ständig gedanklich um deine Probleme kreist.

Genauso wichtig, ist es, mit der richtigen Stimmung einzuschlafen. Wenn wir schlafen, räumt unsere Seele auf. Wenn wir vor dem Einschlafen Fragen stellen, helfen wir unserer Seele dabei. Es verhindert, dass wir vor dem Einschlafen Probleme wälzen. Das sollten wir vermeiden, da unsere Seele in diesem Fall eine ganze Menge „Müll“ verarbeiten muss. Tun wir das, wachen wir am nächsten Morgen wie gerädert auf. Wenn wir stattdessen liebevoll mit uns umgehen und eine anerkennende Tagesbilanz ziehen, schöpft unsere Seele über Nacht Kraft für einen guten und konstruktiven Start in den Tag.

Frage dich vor dem Einschlafen:

  • Was habe ich heute gegeben?
  • Was habe ich mir gegeben und was anderen?
  • Was habe ich heute dazugelernt?
  • Was habe ich heute in meine Zukunft investiert?
  • Auf welche Weise hat der heutige Tag zur Qualität meines Lebens beigetragen?
  • Was kann ich besser machen?

Freue dich auf einen neuen Tag voller Chancen – und Wunder!

Nicht vergessen! Rhythmus ersetzt Kraft! Übe täglich! In meinem Kurs „Besserdenker“ gehe ich auf all diese Fragen ein. Viel mehr noch. Ich erkläre dir auch, welchen kosmischen Gesetzen wir mit unserem Sein unterworfen sind und wie wir diese nutzen können, um unseren Leben einen authentischeren und erfüllenden Charakter zu geben.

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Lilith im Löwen

Lilith im Löwen

Löwenkraft für unsere
wilden Herzen

Lilith wird am dem 8. Januar bis zum 3. Oktober 2023 unsere Herzen mit Kraft versorgen. Mit diesem Aspekt tun wir uns leichter, dem zyklischen Werden und Vergehen in der Natur und im Leben großzügiger gegenüber zu stehen. Wenn wir schon loslassen müssen, dann mit einer großen Geste. Unserer körperverbundenen Instinktnatur haftet etwas majestätisches an. Die Schattenseite davon ist ein nicht immer angebrachter Anspruch auf Herrschaft.

Je mehr wir jedoch mit unserem inneren Seelengrund verbunden sind, desto mehr dürfte er sich in unserem Sein als herzliche und würdevolle “Frauenkraft” zum Ausdruck bringen. Sich dem Zyklus des Lebens zu unterziehen und alles zu seiner Zeit wieder loszulassen, erfordert Demut und verträgt sich nicht ohne weiteres mit einem starken Ego. Vor allem in den “Schlussszenen” in unserem Leben, wenn die Zeit für etwas erfüllt ist und es ums Loslassen geht, können wir diese Zwiespältigkeit erleben.

Die verborgenen Aspekte des Seins

Lilith – die geheimnisvolle, dunkle Mondgöttin – ist Symbol für verborgene Aspekte des menschlichen Daseins. Sie ist der Schatten, den wir ins Bewusstsein heben müssen, um zur Ganzheit zu gelangen. Sie steht für etwas Namenloses, nicht mit rationalen Begriffen Fassbares, das tief in der menschlichen Seele schlummert. Gleichzeitig ist sie eine Verkörperung des weiblichen Prinzips.

Sie betritt dann als Rachegöttin die Bühne unseres Lebens, wenn wir das ewig weibliche, das Empfangende in uns unterdrücken. Dies ist seit dem Aufkommen des Patriarchates mehr oder weniger der Fall. Wollen wir nicht die zerstörerischen Seiten der Lilith oder der weiblichen Urkraft des Unbewussten heraufbeschwören, so müssen wir den weiblichen Gefühlskräften den Raum in unserem Leben zugestehen, der ihnen gebührt.

Ein sensitiver Punkt

Lilith ist kein Planet oder Asteroid Himmelskörper, sondern der zweite Brennpunkt der elliptischen Umlaufbahn des Mondes um die Erde, also etwas Nicht-Materielles, ein sensitiver Punkt. Dieser “leere” Punkt am Himmel entspricht denn auch keinem klar fassbaren Teilaspekt der menschlichen Persönlichkeit. Lilith kann eher als eine tiefgründige Gefühlsenergie verstanden werden, die uns hilft, unser Potential zu verwirklichen. Mit ihrer Unterstützung bauen wir etwas im Leben auf, bringen es zu einem Höhepunkt und lassen es wieder los, um uns etwas Neuem zuzuwenden. Lilith lässt uns die Früchte unseres Tuns nicht genießen, sondern fordert Loslassen und Absterben in einem nicht zu durchbrechenden Zyklus von Werden und Vergehen. Wir haben manchmal Mühe, uns von dem zu trennen, was wir geschaffen haben. Es mag uns dann ergehen wie Lots Frau. Sie erstarrte zur Salzsäule, weil sie zurück schaute.

Die signalisiert uns, das wir lernen müssen, uns vom Leben tragen zu lassen. Dann bleibt jedes Mal, wenn Lilith auftaucht, ein goldener Schimmer zurück. Wir haben einen Blick in unsere eigenen Tiefen geworfen, haben einen blinden Fleck erkannt oder eine Ahnung von der Welt hinter dem Vorhang unseres Bewusstseins gestreift. Dies ist der Sinn des Lilith-Teiles in uns.

 

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Heilige Drei Könige

Heilige Drei Könige

Die drei Gaben und unser
Denken, Fühlen und Wollen

Heute gedenken wir der drei Heiligen Könige, die wir so selbstverständlich Jahr für Jahr in unsere Krippe stellen. Was repräsentieren die Weisen aus dem Morgenland, die wörtlich aus dem griechischen übersetzt „die Magier von Osten“ heißen? Die drei Männer folgten nach dem Bericht des Matthäus-Evangeliums dem Stern von Bethlehem zum Geburtsort des Jesusknaben. Manche Astronomen und Historiker vermuten, dass der Stern von Bethlehem eine Große Konjunktion der Planeten Saturn und Jupiter in den Jahren 7 bis 6 v. Chr. gewesen sein könnte. Diese Konjunktion erlebten wir zuletzt am 21. Dezember 2020.

Erst später wurden die drei Weisen auch als Heilige Drei Könige bezeichnet. Im Neuen Testament ist von ihnen nicht die Rede, wohl beziehen sich einige Weisen auf das Alte Testament, in denen die Geschenke Weihrauch, Gold und Myrrhe eine Rolle spielen. Erst später, ab dem 3. Jahrhundert, gab es Legenden über sie in der Form, wie wir sie heute kennen. In der evangelischen Kirche feiern wir heute das Epiphániasfest, an dem der Erscheinung des Herrn gedacht wird. Es gibt aber je nach Region und kirchlicher Ausprägung noch weitere inhaltliche Varianten und Motive.

Astrologe, Philosoph und Magier

In der Legenda aurea werden die Heiligen drei Könige, mit denen ich mich heute auseinander setzen möchte, als Astrologe, Philosoph und Magier beschrieben. Die Legenda aurea (lat. „Goldene Legende“) ist eine wahrscheinlich in den Jahren um 1264 in lateinischer Sprache verfasste Sammlung von ursprünglich 182 Traktaten zu den Kirchenfesten und vor allem Lebensgeschichten Heiliger und Heiligenlegenden, in denen sie explizit genannt werden.

Von Rudolf Steiner wissen wir, welche Symbolik sich hinter diesem Fest verbirgt. Das bedeutungsvolle sind die Opfergaben der Könige! Wie so oft finden wir auch bei diesem Datum Wurzeln in der frühen Menschheitsgeschichte. Am 6. Januar wurde im alten Ägypten das sogenannte Osirisfest gefeiert, das Fest des wiedergefundenen Osiris. Osiris wird bekanntlich überwunden von seinem Gegner Typhon. Von der Isis wird er gesucht und wiedergefunden. Dieses Wiederfinden des Osiris, des Sohnes Gottes, wird dargestellt durch das Fest vom 6. Januar.

Entwicklungsübergang in der lemurischen Zeit

Das Dreikönigsfest ist dasselbe Fest, nur dass es christlich geworden ist. Du fragst dich, was der verschwundene Osiris überhaupt ist? Der verschwundene Osiris stellt einen Entwicklungsübergang in Geschichte der Menschheitsentwicklung dar in der Zeit Lemuriens. In dieser Zeit zog das Manas, das Geistselbst in den Menschen ein. Osiris hat sich geopfert, in dem er sich zerteilte und in jeden Menschen versenkte. Dieses Manas, so heißt es in den alten ägyptischen Schriften, ist so lange nicht befreit, bis die wiedererscheinende Liebe Manas befreien kann.

Was ist die wiedererscheinende Liebe? Was mit der Manasbefruchtung in der Mitte der lemurischen Zeit entstanden war, war das Einziehen des Leidenschaftsprinzips in die Menschheit. Vor dieser Zeit hat es kein eigentliches Leidenschaftsprinzip gegeben. Das Prinzip der Liebe war noch nicht im Innern der Wesen, sondern draußen als sich offenbarendes irdisches Kama (das heißt irdische Leidenschaft, nicht zu verwechseln mir Karma!). Das Kama ist die egoistische Liebe. Der erste Bringer der von Egoismus freien Liebe ist Christus, der in Jesus von Nazareth erschienen ist.

Gold, Weihrauch und Myrrhe

Warum schenken die Heiligen Drei Könige nun diesem Jesus, der die selbstlose Liebe auf die Welt hat, ausgerechnet Gold, Weihrauch und Myrrhe? Diese drei Gaben stehen symbolisch für unser Denken, Fühlen und Wollen. Übersetzen wir das Ganze, dann schenken wir unser Denken, Fühlen und Wollen der selbstlosen Liebe, indem wir den Egoismus überwinden. Unser Denken, Fühlen und Wollen sind reale Kräfte, mit denen wir unser Leben gestalten. Haben wir ein Bewusstsein darüber, dass es im Leben darum geht, auch diesem höheren Ziel, der Liebe, zu diesen, erleben wir im Außen eine friedlichere Landschaft, ein gemeinschaftliches Miteinander und optimale Bedingungen für das eigene Werden.

Unser Geist, der unsere Seele speist, gibt uns über unser Unterbewusstsein immer wieder Signale, welche Gangart und welche Route wir einschlagen sollten, um in diese erstrebenswerten Gefilde zu gelangen. Wem das zu vage erscheint oder wer deutlichere Hinweise braucht. Nun, dem hilft die Astrologie. Durch die Auswertung des Geburtshoroskops erfährst du, welchen Weg sich deine Seele in diesem Leben vorgenommen hat. Die Seele strebt nach ihrer Veredelung – nicht nach einem Porsche, einem Häuschen im Grünen oder einen Lottogewinn.

So kann ein solches Horoskop dementsprechend nur Hinweise auf die seelischen Lernkurven enthalten, die zu einem erfüllten Leben führen können, wenn wir uns diesen bewusst widmen. Ein Jahreshoroskop entschlüsselt dir, welche Kapitel du in den kommenden 12 Monaten dafür aufschlagen kannst, wenn du das möchtest. Bei all dem vergiss nie: Du hast als Ego, also als Individualität in diesem jetzigen Leben, immer den freien Willen, zu entscheiden, ob du den Rufen deiner Seele und deines Geistes folgend möchtest oder nicht.

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Vollmond am 7. Januar 2023

Vollmond am 7. Januar 2023

Gemeinsam und mit
Liebe in die Freiheit

Das neue Jahr ist da für das ich dir und den deinen von Herzen all das wünsche, was du zu deinem Werden brauchst. Vor uns liegt ein spannendes Jahr, das reich ist an Wandlungspotenzial für jeden von uns aber auch für uns als Gesellschaft. Der Vollmond am 7. Januar bringt unsere Gefühle zum Schwingen und signalisiert uns mit seiner Luftbetonung, dass wir für den Übergang in die Luftepoche auch das Denken brauchen. Mit dem rückläufigen Merkur, der in einer Konjunktion mit der Sonne, dem Mond gegenübersteht, dürfen wir erst mal für uns selbst denkerisch Klarheit schaffen, was zu tun ist, um unserem Leben die Richtung zu geben, die wir wollen; damit wir die großen Wandlungsprozesse für uns optimal nutzen können.

Uranus und aufsteigender Mondknoten verbinden sich harmonisch mit der Vollmondachse und laden uns ein, uns den schicksalhaften Veränderungen, die in diesem Jahr anstehen, zu öffnen. Tonangeber für die Veränderungsprozesse sind Pluto und Lilith. Die wilde Göttin, weist uns auf den letzten Bogenminuten im Krebs in Opposition mit Pluto darauf hin, dass wir die Basis unseres Lebens auf ein neues Fundament stellen dürfen.

Emotionale Sicherheit

Das spüren wir an diesem Vollmond. Wir wünschen uns eigentlich emotionale Sicherheit nach all den Monaten der Sorge, den Ängsten und den Negativschlagzeilen über die Pandemie, den Ukraine-Krieg und die mutmaßliche Klimakrise. Wir graben uns vielleicht ein in unsere vertraute Umgebung und suchen daheim die Geborgenheit, die der Welt scheinbar abhandengekommen ist. Der rückläufige Merkur zeigt in Opposition zum Mond an, dass wir mit unserem Denken die Welt von morgen bauen. Unsere Gefühle und Gedanken sind reale Kräfte, die unsere Realität schaffen.

Nutzen wir die Erkenntniskraft des Vollmondes, um zu erkennen, welche Denkmuster wir haben, welche Gefühlsautobahnen wir in Frage stellen dürfen. Was macht die Angst mit uns oder die Gleichgültigkeit oder das Gefühl der Orientierungslosigkeit in einer Welt, die schon länger mit all ihren Widersprüchlichkeiten scheinbar keine verlässliche Ordnung mehr gibt. Ist das wirklich so oder dürfen wir einmal mehr hinterfragen, ob wir uns nur von dem Schilderwald der Mächtigen haben irritieren lassen? Wo ist die Wahrheit versteckt? Was gibt uns Halt? Wer schenkt uns die Hinweise, wie unsere Reise weiterzugehen hat.

Deine Seele kennt den Weg

Die Antwort auf diese Frage ist einfach und dennoch ausgesprochen anspruchsvoll: Denn die Antwort liegt in dir selbst. Deine Seele kennt den Weg. Wir dürfen lernen, diese innere Stimme, unsere Intuition und unser eingebettet sein in das Meer der Wahrheit wieder wahrzunehmen. Das mag, so zeigt es der Vollmond an, uns zunächst aus dem Gleichgewicht zwischen unserem altvertrauen Denken und Fühlen werfen. Wir neigen vielleicht dazu, zunächst einen Pol überzubewerten. Vielleicht haben wir Mühe, Situationen klar mit dem Verstand zu erfassen, da das Gefühl “dazwischenfunkt” oder wir geben der Vernunft und der Logik den Vorzug.

Mit dem Sextil von Mond und Uranus machen wir es uns bei all diesen Überlegungen nicht gemütlich. Wir mögen es, wenn etwas „läuft“ und fühlen uns dann wohl, wenn wir uns authentisch zeigen können. Persönliche Freiheit steht bei uns hoch im Kurs und eine innere Instanz treibt uns an, Neues auszuprobieren. Aber Achtung: Mit dem rückläufigen Merkur sollten wir vorsichtig bleiben, denn Verträge oder neue Projekte sind erfahrungsgemäß eher auf Sand gebaut. Auch hier gilt: Die Ausnahme bestätigt die Regel.

Disziplin und Verantwortung

Die Sonne steht im Steinbock und sorgt dafür, dass wir bei allem Hang zur Emotion doch mit einem guten Maß an Disziplin und Verantwortung das Leben meistern. Im direkten Zusammenspiel mit Merkur sind Wille und Verstand stark aufgestellt und unzertrennlich miteinander verbunden. Beide bilden mit Uranus ein Trigon, was den Ruf nach Freiheit, Unabhängigkeit und Selbsterkenntnis noch lauter erschallen lässt. Ein innerer Drang lässt uns vielleicht immer wieder aus überholten Strukturen ausbrechen und neue Wege suchen. Wir öffnen uns gegenüber Menschen, die geistige Anregung in unser Leben bringen. Die werden vom Trigon zwischen Merkur und Uranus ebenfalls beflügelt.

Mit Venus in Wassermann im Trigon mit Mars in den Zwillingen, der ebenfalls noch rückläufig ist, haben wir einen Hang zu unkonventionellem Verhalten und einen leichten Zugang zu originellen Ideen. Auch unsere Zweisamkeit profitiert von neuen Anregungen und wir tun viel, um frischen Wind in unsere Alltagsroutine zu bringen. Wir geben uns unbeschwert und natürlich und lassen dadurch auch das Feuer der Erotik knistern. Venus im Sextil zu Jupiter, der wieder direktläufig im Widder unseren Willen durchpulst, fördert unser Vertrauen in das Gute im Mitmenschen. Wir gehen offener und direkter auf andere zu, knüpfen neue Beziehungen und tun genau das, worum es in diesem Jahr gehen wird: Wir machen uns auf den Weg in das neue Wir.

Gemeinsam Pläne entwickeln

Mit Mars in den Zwillingen ist das Gespräch das Mittel unserer Wahl, um etwas zu bewirken. Gemeinsam entwickeln wir Pläne, wie das neue Wir aussehen könnte und bereiten uns intuitiv auf die Zeitqualität vor, die eintritt, wenn Pluto im Wassermann angekommen sein wird. Was das bedeuten kann habe ich in meinem Podcast über die astrologischen Highlights im neuen Jahr zusammengefasst. Dank der Timecodes, die ich gesetzt habe, kannst du dir Monat für Monat einen Überblick schaffen, was 2023 an Entwicklungspotenzialen auf uns zukommt.

Damit kein Beitrag von mir zur astrologischen Zeitqualität entgeht, kannst du gern meinen Kanal abonnieren und die Glocke aktivieren, dann bekommst du direkt eine Benachrichtigung, sobald mein neuster Podcast online ist. Ich freue mich, wenn du auch Gleichgesinnte darauf aufmerksam machst. Bei der Gelegenheit möchte ich mich auch für inzwischen 3.000 Abonnenten bedanken. Das tue ich mit einem Rabatt auf meine Textanalyse Jahreshoroskop. Ich schenke dir 5 Euro auf die Bestellung. Einfach den Rabattcode 3000 eingeben. Die Aktion läuft bis zum 15. Januar. Die Details stehen zum Nachlesen unten in der Videobeschreibung.

Wesentliche Veränderungen

Uranus steht noch immer am aufsteigenden Mondknoten und signalisiert, dass es um wesentliche Veränderungen geht, die mit unseren Werten in einem direkten Zusammenhang stehen. Damit sind einmal natürlich die äußeren Werte gemeint, so unser Geld, was sich im außen einmal durch das neue Bürgergeld zeigt, was Harzt IV namentlich ablöst aber im Ergebnis kaum Erleichterungen den Menschen bringt, die es brauchen. Gemeint sind aber auch die laufenden Bemühungen der Zentralbanken, das Bargeld abzuschaffen, indem wir demnächst nur noch digital bezahlen können. Hier müssen wir genau hinschauen und überlegen, ob wir den privatwirtschaftlich organisierten Zentralbanken wirklich soviel Macht über unsere Finanzen einräumen wollen.

Mit Werten sind aber auch die inneren Werte gemeint. Für Platon waren sie das, was das Handeln leiten soll, nämlich das Gute. Paul Satre weist uns darauf hin, dass die Freiheit die Grundlage aller Werte ist. Diesen Ansatz greift auch Rudolf Steiner auf, der darauf verweist, dass der freie Geist nur nach seinen Impulsen handelt, die er aus dem Ganzen seiner Ideenwelt durch das Denken ausgewählt hat. Der freie Mensch folgt diesen und trifft eine Entscheidung, wie er leben will. Ihn kümmert es ihn weder, was andere in diesem Falle getan, noch, was sie dafür befohlen haben. Er hat rein ideelle Gründe, die ihn bewegen etwas in die Tat umzusetzen.

Handlung aus der Freiheit heraus

Steiner ist wichtig, dabei zu betonen, dass die Handlung aus Freiheit die sittlichen Gesetze nicht ausschließt, wenn die Handlung dem Gesamtwohl dient, wenn sie aus Liebe getan wurde. Das Handlungsmotiv Liebe sei sogar höher zu bewerten als das Motiv aus einem Pflichtbewusstsein heraus, dem Gemeinwohl zu dienen. Denn der bloße Pflichtbegriff schließt die Freiheit aus, weil er das Individuelle nicht anerkennen will, sondern nur die Unterwerfung des Einzelnen unter eine allgemeine Norm fordert.

Nicht wenige befürchten Anarchie, wenn man dieser Maxime folgt. Aber ist das wirklich so? Wie wird ein Zusammenleben der Menschen möglich, wenn jeder nur bestrebt ist, seine Individualität zur Geltung zu bringen? Es braucht in erster Linie das Verständnis, dass wir alle mit unserem Denken aus der gleichen Ideenwelt schöpfen. Wir zapfen quasi alle die gleiche Quelle an. Die wunderbare Vielfalt im Denken unter den Menschen, die Individualität also, entsteht, weil wir auf eine unterschiedliche Art und Weise mit dieser Ideenquelle in Resonanz gehen.

Denken ohne Norm

Wir müssen begreifen, dass es in unserem Denken keine Norm geben darf, sondern dass es selbstverständlich sein sollte, dass wir in aller Freiheit in ganz unterschiedlichen Geisteswelten leben . Ein konfliktreiches Aufeinanderprallen dieser unterschiedlichen Denkwelten ist bei freien Menschen ausgeschlossen, denn sie urteilen nicht nach einer vorgegeben oder gar verordneten Weltanschauung, sondern wissen, dass es in der Natur des Menschen liegt, zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen im Denken zu kommen. Haben wir darüber ein Bewusstsein, können wir den Nächsten in aller Liebe annehmen und sein Wollen respektieren. Zusammengefasst wird das in dem berühmten Satz Steiners: „Leben in der Liebe zum Handeln und Lebenlassen im Verständnisse des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen.

Warum erzähle ich das? Weil auch dieser Vollmond uns nur vorbereitet auf den großen Wandel, den Pluto im Wassermann von uns fordern wird. In der Polarität gedacht haben wir das Potenzial für ein neues Miteinander, aber auch das Potenzial in einer totalitären Diktatur zu landen, wenn wir uns nicht dafür entscheiden, als Menschheit ein neues Kapitel des Miteinanders aufzuschlagen. Wer ist die Menschheit? Das ist die Summe aller Individuen. Die Menschheit – das bist auch du. Wenn dir bewusst ist, dass es in den nächsten Wochen und Monaten darauf ankommen wird, zu erkennen, dass es darum geht, dich in aller Liebe zur Freiheit zu bekennen, dann bist du Pionier der neuen Zeit. Wenn du das als Aufgabe angenommen hast, darfst du dementsprechende Zeichen setzen.

Die dunkle Seite der Liebe

Mit Lilith in Opposition zur Venus bekommen wir Hinweise auf das Wandlungspotenzial, dass es darum geht, auch die dunkle Seite der Liebe zum Ansporn werden zu lassen, die uns zu mehr persönlicher Reife führt. Wir alle haben durch die Liebe Verletzungen davon getragen und uns wurde in ihrem Namen im schlimmsten Fall das Urvertrauen beschädigt oder der Mut genommen, uns der Liebe mit ganzem Herzen zu öffnen. Dazu sind wir jetzt einmal mehr eingeladen. Mit Lilith im Trigon zu Jupiter wird unsere Suche nach dem Sinn neu belebt, der letztlich von der Liebe getragen wird. Wir dürfen unser Weltbild polieren und die Farben auffrischen oder sogar neuen Farbakzente setzen.

Mit Lilith in Opposition zu Pluto bekommt das Ganze eine gewaltige Sprengkraft, denn unser Unterbewusstsein strebt nach Gefühlstiefe. Lippenbekenntnisse werden daher kaum erfolgreich sein. Je mehr wir den Zugang zu der eigenen inneren Seelenkraft, Intuition und Gefühlstiefe finden, desto mehr ahnen oder wissen wir, dass eine schmerzhafte Erfahrung nicht nur ein sinnloser Schnitt im Leben ist, sondern uns tiefer auf unser eigenes Wesen zurückwirft und letztlich zu immer größerer seelischer Reife führt.

Unsere Wurzeln heilen

Der Vollmond im Krebs erinnert uns an unsere Wurzeln. Das sind unsere Prägungen, die wir durch unsere Eltern, Großeltern und Ahnen mit auf den Weg bekommen haben. Auch sie heilen, wenn wir uns erinnern, dass unsere eigentliche Herkunft eine Geistige ist. Unsere geistig Heimat wird uns die Orientierung geben, die wir brauchen, um den plutonischen Wandlungsprozess, der in diesem Jahr beginnt, optimal zu nutzen. Unsere geistige Heimat erreichen wir über die Kraft unseres Denkens, mit dem Mut in unseren Herzen und der Gewissheit, dass wir in unserem Wollen nicht allein sind.

Wir werden als Kollektiv aber auch als Individuum begleitet von den kosmischen Kräften. Öffnen wir uns unserer Intuition und wir werden uns auf dem Weg in die Zukunft nie wieder verfahren. Du wirst überrascht sein, wie viele Gleichgesinnte sich bereits auf den Weg gemacht haben und wie groß die Freude ist, wenn du dich ihnen zu erkennen gibst. Du bist wichtig und unverzichtbar, darum bist du hier. Die Welt braucht dich und deine Talente. Wie jede große Reise beginnt auch die in eine neue Welt mit dem ersten Schritt. Worauf wartest du noch? Raus aus den Puschen und rein in das neue Wir.

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Jahresvorschau 2023

Jahresvorschau 2023

Jahreshoroskop 2023

Pluto steckt seinen grossen Zeh in den Ozean des Wassermanns

Wenn Silvester einmal mehr die Erde innehält und wir (eigentlich) die stillste Nacht des Jahres feiern, starten wir in das letzte Quartal des astrologischen Jahres. Das Jahr 2023 wird die Zeitqualität noch einmal deutlich wandeln, da mehrere langsam laufenden Planeten die Tierkreiszeichen wechseln. Unsere Aufmerksamkeit wird vor allem von Pluto gefesselt, der am 23. März 2023 in das Tierkreiszeichen Wassermann wandert. Bereits am 7. März ist Saturn im Tierkreiszeichen Fische angekommen, was ebenfalls Schwung in die Zeitenwende bringen wird.

Beide werden dadurch mit einem weiteren Meilenstein den Weg in die neue Zeit bahnen. Mit dem neuen astrologischen Jahr, das am 20. März 2023 beginnt, wenn die Sonne den Frühlingspunkt überschreitet und die kosmische Spalte passiert hat, übernimmt Mars die Regentschaft. Das deutet an, dass es kaum ruhiger werden wird auf Planet Erde.

Unruhen, Aufstände, Umstürze

Wir müssen in diesem Jahr wieder mit Unruhen, Aufständen, Umstürzen und kriegerischen Auseinandersetzungen rechnen. Hoffnungslos wird das Jahr deswegen aber keineswegs, denn Jupiter wandert am 16. Mai 2023 in das Tierkreiszeichen Stier, was unserer Wirtschaft, aber auch der Landwirtschaft und unseren Finanzen guttun wird. Auch 2023 haben wir wieder vier Finsternisse mit wesentlichen kosmischen Hinweisen auf das Schicksal der Menschen.

Der laufende Mondknoten, der aktuell im Tierkreiszeichen Stier steht, wird ab dem 18. Juli 2023 bis zum 11. Januar 2025 im Tierkreiszeichen Widder für eine neue Färbung der Zeitqualität sorgen. Das bedeutet, dass die Dynamik, aber auch das Aggressionspotenzial zunehmen werden. Wer bewusst in diese Zeit eintaucht, tut sich leichter mit den Herausforderungen. Denn das wohl schönste Geschenk unseres Bewusstseins ist die Gelassenheit.

Individuelles Jahreshoroskop

Im folgenden skizziere ich die Zeitqualität der einzelnen Monate, die ich aber mit meinen regelmäßigen Blogbeiträgen und Podcasts nochmal vertiefen werde. Wenn du wissen möchtest, welche Zeitqualität 2023 für dich ganz persönlich zu bieten hat, erstelle ich dir gern auf Basis deiner Geburtsdaten dein Jahreshoroskop. Auf ca. 30 Seiten – je nach Aspektierung erfährst du mehr zu den Themen Lebensqualität, Beziehungen, Freundschaften und den Beruf. Du bekommst auch Tipps, wie du mit dem Horoskop arbeiten kannst, um dich bewusst auf deine Chancen und Herausforderungen vorzubereiten.

Januar und das neue Wir

Der Januar 2023 startet mit dem Zeichenwechsel der Venus, die am 3. Januar das Tierkreiszeichen Wassermann erreicht hat. Dort wird sie unser Gemeinschaftsbewusstsein in unseren Fokus rücken. Die Werte unserer Gemeinschaft und unser Weltbild hinsichtlich des Miteinanders bekommen neue Inspiration. Was wollen wir leben? Welche Modelle des neuen „Wir“ können das marode System der Leistungsgesellschaft ablösen? Was muss der Einzelne ändern, damit die Gesellschaft in den Wandel kommt?

Der Vollmond im Krebs am 7. Januar um 00:07 Uhr wird diese Fragen vertiefen und den Ist-Zustand beleuchten. Hier fällt das Trigon zwischen Uranus und der Sonne in Konjunktion mit Merkur ins Gewicht. Veränderung liegt in der Luft, die mit der Konjunktion von Uranus mit dem aufsteigenden Mondknoten einen schicksalhaften Charakter hat. Am 8. Januar wandert Lilith in das Tierkreiszeichen Löwe und verbindet unsere Tatkraft mit unserem Herzen. Wir stehen unter dieser Signatur dem zyklischen Werden und Vergehen in der Natur und im Leben auf eine großzügige Art und Weise gegenüber.

Gewohnheiten loslassen

Wenn wir in diesen Tagen unser Weltbild, unsere Gewohnheiten oder geliebte Menschen loslassen müssen, dann tun wir das mit einer großartigen Geste. Die Schattenseite des Aspekts ist ein nicht immer angebrachter Anspruch auf Herrschaft. Je mehr wir uns jedoch mit unserem inneren Seelengrund verbinden, desto mehr dürfte er sich als herzliche und würdevolle Emotionalität zum Ausdruck bringen. Sich dem Zyklus des Lebens zu unterziehen und alles zu seiner Zeit wieder loszulassen erfordert Demut und verträgt sich nicht ohne weiteres mit einem starken Ego.

Mit Mars, der noch bis zum 12. Januar rückläufig ist, wird das Ringen um die neue Zeit eher in unserem Inneren stattfinden. Denn auch Merkur ist noch bis zum 18. Januar rückläufig, was nicht unbedingt ein Indiz dafür ist, dass wir mit unseren Fragen in diesen Tagen in der ersten Monatshälfte wirklich weiterkommen. Mit der Sonne im Steinbock sind wir wenig schwärmerisch, zeigen uns vielleicht auch ein stückweit ernüchtert, wenn wir uns nach der Weihnachtszeit wieder den alltäglichen Pflichten stellen. Dem Zeichenwechsel der Sonne am 20. Januar folgt tags darauf der Neumond im Wassermann. Unsere Aktivitäten rund um das Miteinander, um unsere Freiheit, nehmen Fahrt auf. Am 20. Januar wird durch die Konjunktion von Sonne und Pluto in Opposition zu Lilith das Thema Macht in den Vordergrund unseres Bewusstseins gerückt. Situationen, in denen wir Ohnmachtsgefühle entwickeln oder aber, das ist die andere Seite der Medaille, die Möglichkeit der Selbstermächtigung wahrnehmen, sind unter diesem Aspekt möglich.

Februar versorgt uns mit Ideenreichtum

Der Februar wird astrologisch betrachtet mit dem Vollmond am 5. Februar im Löwen durchstarten. Der Mond im Löwen versorgt unsere natürliche Herzlichkeit mit einem Hang zu dramatischen Gesten. Der Mond steht an diesem Tag im Quadrat zur Mondknotenachse. Dieser Aspekt deutet an, dass uns unsere emotionalen Bedürfnisse vom Ziel ablenken. Immerhin sorgt der harmonische Aspekt von Mond und Mars dafür, dass unsere Tatkraft, so wir denn welche entwickeln, mit Herz gestaltet wird. Wir haben Zugang zu unserer Fähigkeit, auf Gefühle zu reagieren, und wirken spontan und lebendig. Auch unser Bedürfnis nach Bewegung dürfte ziemlich groß sein. Mond und Jupiter fördern mit ihrem harmonischen Aspekt unser Vertrauen und das öffnet uns in dieser Zeit vermutlich so manche Tür.

Am 11. Februar ist Merkur in das Tierkreiszeichen Wassermann gewandert, was unserer Denkart eine neue Färbung verleiht. Wir sind reich an Ideen und unser Denken ist auf die Zukunft gerichtet. Wir können die Möglichkeiten, die in einer Situation liegen, gut erkennen und haben eine klare Vorstellung, wie man dieses und jenes verbessern könnte. Wir sollten darauf achten, dass wir uns nicht allzu vielen Dingen zuwenden.

Mit dem Neumond am 20. Februar wechselt Venus in ihr Domizil im Tierkreiszeichen Stier. Dort fördert sie das Lustprinzip, lenkt unseren Fokus auf unsere Werte, die Natur und das „liebe Geld“. Sonne, Mond und Saturn bilden an diesem Tag eine Konjunktion, was der Zeitqualität Strenge geben kann. Wir stellen hohe Anforderungen an uns selbst, sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und haben die Tendenz, uns zu sehr damit zu belasten. Wenn der innere Anspruch nicht zu hochgesteckt ist, so wirkt er als Ansporn.

Der März ändert die Zeitqualität deutlich

Im März haben wir überwiegend mit der Qualität des Tierkreiszeichens Fische zu tun, was uns in den Fluss des Lebens bringen dürfte. Wir haben Zugang zu unseren Gefühlen, sind einfühlsamer und sensibler als sonst. Wandert die Sonne am 20. März in das Tierkreiszeichen Widder, blühen nicht nur die ersten Frühlingsboten, sondern es wird insgesamt auch wieder etwas dynamischer und kraftvoller gelebt.

Noch zwei weitere kosmische Schwergewichte werden die Zeitqualität deutlich verändern. Am 7. März wandert Saturn in das Tierkreiszeichen Fische und am 23. März wird Pluto den großen Zeh in den Ozean des Wassermanns halten. Saturn in den Fischen symbolisiert die Herausforderung, sich weder von Stimmungen und Sehnsüchten treiben zu lassen noch diese aus dem eigenen Leben zu verbannen. Vielleicht bedeutet alles Irrationale und Traumhafte für uns Unsicherheit oder sogar Gefahr, von einem soliden Leben abzukommen.

Ängste abbauen

Hilfsbereitschaft oder eine Beschäftigung mit Träumen oder Meditation können Reaktionen darauf sein. Die Aufgabe ist, Ängste vor dem Unfassbaren abzubauen. Das kann bedeuten, dass wir an dieser Aufgabe erwachen und gezielt überlegen, was konkret zu tun ist, um sich von den lauernden Gefahren eines überbordenden Machtapparates durch den Staat und seine Strippenzieher zu entziehen. Wir können unter dieser Signatur Ordnungen neu schaffen, die für alle mehr Sicherheit bieten.

Pluto macht nur eine Stippvisite im Wassermann, denn er wandert wieder zurück in den Steinbock, wo er von Juni 2023 bis Januar 2024 sowie von September 2024 bis November 2024 nochmal für Strenge sorgt, um dann am 19. November 2024 endgültig im Tierkreiszeichen Wassermann anzukommen. Wir erleben dadurch eine Phase des Übergangs, in der klar ist, dass die Reise unserer Gesellschaft so keinesfalls weitergehen kann. Nur ist die Alternative noch nicht so richtig klar.

Werden wir Gestalter des Gemeinwohls?

Landen wir in einem totalitären System – diese Gefahr ist greifbar da – oder ermächtigen wir Bürger uns und werden zum Gestalter unseres Gemeinwohls? Das setzt nicht nur die Entscheidung jedes Einzelnen voraus, sondern wird auch unser Tun erfordern. Das fängt mit dem Denken an, wie wir inzwischen wissen sollten. Merkur gibt unserem Denken ab dem 2. März die Fischekraft und versorgt unsere Gedankenwelt mit viel Phantasie.

Der Neumond am 21. März lässt das blaue Band des Frühlings flattern. Die Sonne im Widder, die mit ihrem Zeichenwechsel auch das neue astrologische Jahr einläutet, lässt uns kraftvoll nach vorne gehen. Wir haben den Mut, Neues auszuprobieren und genießen wieder mehr Freiraum in der Natur. Wir wissen intuitiv: Leben hat etwas mit Initiative zu tun, es gilt Neuland zu erobern. Stoßen wir auf Widerstand, kennen wir die Mittel und Wege, um uns dagegen zu wehren.

Am 25. März zieht Mars endlich in den Krebs, nachdem er sich fast sieben Monate im Tierkreiszeichen Zwilling aufgehalten hat. Dadurch ändern sich die Vorzeichen unserer Willensimpulse und auch unsere Kommunikation bekommt mit diesem Aspekt wieder mehr Milde. Mit Mars im Krebs wollen wir uns mit Gefühl durchsetzen. Wenn wir etwas tun, möchten wir niemanden dabei verletzen. Etwas übertrieben könnte man sagen, wir handeln, wie wenn die Welt ein Porzellanladen wäre, und sind stets darauf bedacht, nichts zu zerschlagen. Das kann ein Vorteil sein, wenn es um diplomatische Bemühungen geht, insbesondere dann, wenn Friedensverhandlungen eingeläutet werden. Dieser Aspekt kann aber auch verhängnisvoll sein, wenn wir aus lauter Rücksicht versäumen, an der richtigen Stelle laut und deutlich unser Missfallen auszudrücken.

Der April und unser Unternehmergeist

Der April fördert unseren Unternehmergeist mit starken Mars-Winkeln. Sonne und Jupiter bringen viel Glück und Erfolg mit sich. Mit Pluto haben wir die Gewissheit, dass wir nicht übermütig werden, denn er bildet am 3. April, gleich zu Anfang ein Quadrat mit Merkur. Der Götterbote wechselt an diesem Tag das Tierkreiszeichen und das färbt unser Denken mit der Wirkweise des Stiers. Merkur im Stier steht für ein gründliches, realitätsnahes Denken in dem wir uns der Sachlichkeit hingeben. Neuen Ideen begegnen wir tendenziell mit Zurückhaltung. Im Quadrat mit Pluto wird Wissen zur Machtfrage. Wir interessieren uns dafür, was unter der Oberfläche und hinter den Kulissen steckt, was Geheimnis oder Tabu ist.

Das kann insofern schicksalhaft werden, weil Merkur mit dem aufsteigenden Mondknoten eine Konjunktion bildet. Das bedeutet, dass unser Denken und letztendlich auch unser wirtschaftliches Handeln gemäß den Werten, für die das Tierkreiszeichen Stier steht, unter die Lupe genommen wird. Pluto im Wassermann gibt die Transformationskraft der Vielen hinein. Es geht um uns alle und unser wirtschaftliches Auskommen. Das ist natürlich auch an das Thema Geld gebunden.

Friedliche Ostern

Der Vollmond an Gründonnerstag am 6. April läutet vermutlich friedliche Ostern ein. Die Widdersonne wird zwar durch die Konjunktion mit Jupiter deutlich gepusht, sollte sich aber durch die übrigen eher harmonischen Aspekte, nicht daneben benehmen oder besser gesagt, dafür sorgen, dass es wir Menschen tun. Ihr kennt das ja: Die Ausnahme bestätigt die Regel…

Der Neumond am 20. April fordert uns mit einem Quadrat zwischen Mond, Sonne und Pluto heraus, was Machtfragen aufkommen lassen dürfte. Die dürften es in sich haben, zumal Jupiter sich zu den beiden Neumondprotagonisten gesellt. Unsere Gefühle kommen in Wallung, unser Selbstverständnis steht unter Druck. Das kraftvolle Trio steht auch noch am aufsteigenden Mondknoten, der mit dieser Konstellation seinen Abschied im Tierkreiszeichen Stier geben möchte. Das bedeutet, der Neumond wartet mit einer totalen Sonnenfinsternis auf 29 Grad Widder auf. Das schwächt unsere Erkenntniskraft und stimuliert das Dunkle und die Schattenseiten in uns, die wir uns in diesen Tagen bewusst anschauen sollten, um sie letztendlich zu wandeln.

Herrscher der Unterwelt

Keiner unterstützt uns dabei besser als Pluto, der transformieren, wandeln möchte. Pluto ist der Herrscher der Unterwelt – das ist einmal das Totenreich, kann aber auch umgangssprachlich gedeutet werden. Mir fällt dabei sofort die Mafia des Word Economy Forums ein, die unter der Regie von Klaus Schwab seit Jahrzehnten nicht weniger anstrebt, als die Weltherrschaft. Da das Ganze im Stier stattfinden, wo es um unsere Werte geht – die ideellen, wie die auf unserem Sparbuch, bin ich gespannt, wie sich dieser Aspekt, den ich als sehr anspruchsvoll werte, zeigen wird. Bleiben wir wachsam!

Der Mai mit wuchtigem Wandlungspotenzial

Gleich zu Beginn des Wonnemonats Mai wird Pluto rückläufig und das bis zum 11. Oktober 2023. Er lenkt damit unsere Wandlungskräfte in unser Innenleben. Wie macht er das? Er erzeugt Wandlungsdruck, den wir besonders in den ersten Tagen seiner Rückläufigkeit spüren, indem uns Ereignisse aus unserer Komfort-Zone kicken. Besonders Beziehungen und Verbindlichkeiten, die wir eingegangen sind, werden jetzt daraufhin überprüft, ob diese unseren Vorstellungen entsprechen oder den Vorstellungen anderer.

Damit aber nicht genug, denn Pluto geht vom 1. Mai bis zum 4. Juni mit Jupiter in ein Quadrat, was dem Ganzen Wandlungsprozess eine besondere Wucht verleihen wird. Unsere Suche nach dem Sinn des Lebens kann jetzt etwas Leidenschaftliches bekommen. Auch unser Weltbild dürfen wir überprüfen. Da Pluto frisch im Wassermann steht, sind es insbesondere unsere Gemeinschaften die unter die Lupe genommen werden. Oder wir werden als Gesellschaft geprüft. Da Jupiter und der aufsteigende Mondknoten in dieser Zeit eine Konjunktion bilden, bekommt das Ganze eine heftige Wirkung auf unser aller Schicksal.

Blumenmond mit Finsternis

Der Blumenmond (Vollmond) am 5. Mai krönt diese spannungsreiche Zeit mit einer partiellen Mondfinsternis. Der Mond steht im Skorpion, also in dem Tierkreiszeichen, dessen Herrscher Pluto ist. Das wühlt unsere Gefühle auf. Der Mond steht in Opposition zu Merkur und fordert uns von dort auf, bei allem immer auch den gesunden Menschenverstand nicht außer Acht zu lassen.

Am 19. Mai ist Neumond im Stier, der sich mit Mars (Sextil), Neptun (Sextil) und Pluto harmonisch verbindet. Unser Gefühlsleben ist tiefgründig und leidenschaftlich. Das Denken leidet dank Merkur im Stier nicht darunter. Ganz im Gegenteil. Uns gelingt ein gründliches und realitätsnahes Denken.

Im Juni kann es um’s Ganze gehen

Der Juni startet gesellig und hat am 4. Juni bereits den Vollmond im Programm. Der Mond steht im Tierkreiszeichen Schütze, was uns großzügig und begeisterungsfähig stimmt. Wir verfügen über viel Idealismus, Optimismus und die gefühlsmäßige Überzeugung: “Ich schaffe das schon! – Das geht schon gut!” Dank des Trigons zwischen Mond und Mars hat unsere Tatkraft Herz. Wir können gut auf die Gefühle anderer reagieren, wirken spontan und lebendig.

Jupiter und Mondknoten bilden mit Pluto ein Quadrat, was andeutet, dass es uns trotz unserer Herzkraft ums Ganze geht. Mit geballter Kraft streben wir nach dem Größten. Unsere Weltanschauung steht in einem immensen Kräfteringen, weshalb wir nie ganz zur Ruhe kommen. Der Kosmos möchte, dass wir wachsen und Toleranz aber auch eine positive Weltsicht entwickeln. Am 11. Juni wandert Pluto wieder in den Steinbock zurück und wird unserem Transformationsprozess wieder mehr Strenge verleihen. Saturn legt am 17. Juni den Rückwärtsgang ein.

Gelegenheit uns selbst zu finden

Tags darauf (18. Juni 2023) ist Neumond in den Zwillingen. Dieser fällt auf den ersten Blick durch sein kräftiges Trigon mit Neptun auf. Der Kosmos eröffnet uns Gelegenheiten, um zu uns selbst finden. Am liebsten möchten wir alle Grenzen auflösen und uns einem größeren Ganzen hingeben. Wir haben ein großes Potential an Hingabefähigkeit und können mit anderen Menschen oder der Natur ein Gefühl völliger Verbundenheit erleben. Jupiter steht noch immer am aufsteigenden Mondknoten was uns vor die Aufgabe stellt, zu wachsen. Wir dürfen den Lebenssinn in unser Bewusstsein holen und wenn wir diesen noch nicht haben, entwickeln und dadurch in unseren Anschauungen weiter, optimistischer, großzügiger und toleranter werden.

Gewaltige Veränderungsenergie im Juli

Wir steigen kraftvoll in den Juli ein, der uns bereits am Ersten mit einer Sonne-Merkur Konjunktion in die glückliche Lage versetzt, unserem Denken einen Schubs in die richtige Richtung zu geben. Damit sind wir bestens auf den Vollmond am 3. Juli 2023 vorbereitet, der diese Konstellationen nicht nur fortsetzt, sondern mit dem Trigon von Jupiter und Mond auch unsere Gefühle harmonisch mit unserem Denken verbindet.

Ins Auge sticht an diesem Vollmond die gewaltige Veränderungsenergie für die das Quadrat zwischen Uranus auf der einen Seite und Mars, Venus und Lilith auf der anderen Seite stehen. Das Trio steht im Tierkreiszeichen Löwe und hat viel Power zu bieten. Wir dürfen aufpassen, dass wir dabei nicht allzu sehr unserem Ego auf den Leim gehen.

Dieser Vollmond wirft seinen Lichtkegel auch auf das Quadrat von Pluto zur Mondknotenachse, was für schicksalhafte Wandlungskräfte steht. Vielleicht sind es die dunklen Seiten des Lebens, die uns gebannt anhalten lassen, vielleicht ist es Macht, der wir unterliegen oder die wir uns selbst angeeignet haben und nun nicht loslassen wollen. So schwanken wir in dieser Zeit oftmals zwischen dem Weitergehen in Richtung Lebensaufgabe und dem Anhalten, um gleichsam in die Abgründe des menschlichen Daseins zu blicken.

Unruhige Zeiten

Der Neumond am 17. Juli verschärft die Wandlungskräfte enorm, denn er steht in Opposition zu Pluto, was eine explosive Mischung sein kann. Gleichzeitig bildet der Neumond mit Uranus ein Sextil und mit Neptun ein Trigon, was für sehr unruhige Zeiten steht, in der wir uns manchmal verwirrt fragen können, was das Leben uns eigentlich sagen will. Wir ringen mit unserer persönlichen Freiheit und haben den inneren Drang, immer wieder aus überholten Strukturen auszubrechen und neue Wege zu suchen. Dabei möchten wir, wenn Neptun seine Signatur voll ausspielt, alle Grenzen am liebsten auflösen und uns einem größeren Ganzen hingeben. Konkret kann sich das auch durch eine enorme Offenheit und Sensibilität aber auch in einer enormen Hilfsbereitschaft zeigen. Insgesamt betrachtet bietet uns der Juli den Zugang zu vielen tollen Ideen, stellt uns aber auch so manches Hindernis in den Weg.

Das Schicksal transformiert sich im August

Der August wird eingerahmt von jeweils einem Vollmond. Sowohl am ersten als auch am 31. August strahlt der Mond in volle Pracht auf unser Geschick. Der Monat wird geprägt sein vom Quadrat zwischen Pluto und dem aufsteigendem Mondknoten. Vom Steinbock aus nimmt der Herrscher des Skorpions, der für die totale Transformation steht, unsern Willen in die Zange. Der aufsteigende Mondknoten steht auf zwei Grad Widder, was dafür sorgen kann, dass wir unser eigenes Licht eher unter den Scheffel stellen als es leuchten zu lassen.

Vielleicht übernehmen wir in dieser Zeit eher die Zuschauerrolle, aus der wir das Leben passiv an uns vorbeiziehen lassen. Davon wegzukommen und selbständig zu handeln, das Leben zu planen und in Angriff zu nehmen, ist die Aufgabe dieser Zeit. Tatkraft, Initiative, Mut und Entscheidungsfähigkeit sind gefragt, statt vor den Herausforderungen des Lebens das Weite zu suchen. Mit dem Quadrat zwischen aufsteigendem Mondknoten und Pluto sind wir bildlich gesprochen auf einem Weg, der uns durch Machtvoll-Faszinierendes und zugleich auch Beängstigendes immer wieder vom Wesentlichen ablenkt. Vergleichbar ist das vielleicht mit dem Blick einer Schlange, die uns unwillkürlich innehalten lässt. Vielleicht sind es die dunklen Seiten des Lebens, die uns gebannt anhalten lassen, vielleicht ist es Macht, der wir unterliegen. Oder es ist Macht, die wir uns angeeignet haben und nun nicht loslassen wollen.

Stirb- und Werde-Themen

Pluto symbolisiert Stirb- und Werde- Themen. Er kann auch für die Überzeugungen, Vorstellungen oder Leitbilder stehen, die auf das Leben des Menschen einwirken. Bildet Pluto ein Quadrat zum aufsteigenden Mondknoten, wie dies im kompletten August 2023 der Fall ist, so weist dies darauf hin, dass unsere Vorstellungen mit unserem Willen in Konflikt geraten. Dabei kann innerlich eine aggressive Energie wirken, die auch Konflikte mit unserem Umfeld auslösen können.

Pluto verleiht uns die Gabe, gesellschaftliche Schwachstellen zu durchschauen und originelle Lösungen zu finden. Das Quadrat aber richtet die plutonischen Energien mehr nach innen, so dass wir von unserem Umfeld oft nicht gehört werden. Es fällt uns wahrscheinlich schwer, anderen zu vertrauen, was den Aufbau harmonischer Verbindungen erschwert. Die Spannung von Pluto zum Mondknoten bewirkt einen großen inneren Konflikt, mit dem wir umgehen lernen müssen. Eine Möglichkeit dazu wäre, die Ausrichtung dieser Energie auf ein Ziel, das über das Ego hinausgeht. Das wäre zum Beispiel eine Aufgabe, die auf das Wohl der Gemeinschaft ausgerichtet ist.

Jedes egoistische Verhalten würde die plutonische Spannung zu sehr gegen uns selbst richten oder sie drückt sich durch Gewalt oder Machtkonflikte aus. Da Pluto zudem rückläufig ist, könnte dieser Aspekt auch selbstzerstörerische Kräfte wecken.

Der Bluemoon am 31. August im Tierkreiszeichen Fische erinnert uns daran, was es heißt Mitgefühl zu haben. Im Mitleid saufen wir dennoch nicht ab, denn der Mond verbindet sich mit einer Konjunktion mit Saturn. Mitgefühl ja, Mitleid nein, kann eine Devise in diesen Tagen sein.

September: Mit Liebe die Weichen neu stellen

Anfang September ändert sich noch einmal die Zeitqualität, weil dann nicht nur Uranus, der frisch am 28. August rückläufig wurde, nun auch Jupiter den Rückwärtsgang einlegt und das bis zum 30.12.2023. Der Neumond am 15. September im Tierkreiszeichen Jungfrau bietet keine signifikanten Höhepunkte. Das Thema Liebe wird mit dem Trigon von Venus und Jupiter in unser Bewusstsein gebracht und wir können dank des Trigons von Neumond und Uranus harmonisch die Weichen unseren Lebens neu stellen oder die Weichenstellung korrigieren.

Alles geht ein bisschen überschaubarer zu als sonst, was in Anbetracht der Gesamtsituation ja auch mal kein Fehler ist. Wir sind etwas optimistischer gestimmt und sind vielleicht sogar davon überzeugt, das große Los gezogen zu haben. In neuen und ungewohnten Situationen sind wir schnell zu Hause, weil unserer Improvisationstalent sich uneingeschränkt entfalten kann.

Hektischer Vollmond

Der Vollmond im Tierkreiszeichen Widder am 29. September hat eine eher hektische Signatur. Wir fühlen uns nur wohl, wenn etwas „läuft“. Bis zu einem gewissen Grad lieben wir Herausforderungen, denn diese vermitteln uns ein Gefühl der Lebendigkeit. Mars steht am absteigenden Mondknoten in der Waage und rückt die Themen Durchsetzung und Aggression in unser Bewusstsein. Wir können vielleicht etwas zu draufgängerisch sein oder uns an der ein oder anderen Stelle ausgeliefert fühlen. Um sich davon zu befreien, hilft Sport oder viel Bewegung. Je aktiver und tatkräftiger wir unsere Energie einsetzen, umso lebendiger fühlen wir uns.

Oktober: Pluto wird wieder direktläufig

Zahlreiche kritische Pluto-Aspekte auch mit den schnelllaufenden Planeten machen uns im Oktober zu schaffen. Am 11. Oktober wird Pluto direktläufig und einen Tag später wandert Mars in den Skorpion, so dass wir mit den plutonischen Kräften zu rechnen haben. Am 3. Oktober wechselt Lilith das Tierkreiszeichen und wird damit die Zeitqualität ein gutes Stück ändern. Sie wandert fortan durch die sanfte und eher sortierte Jungfrau. Sie kann uns Lösungen für einen neuen Einklang mit der Natur bringen und wir betreten mit ihr fruchtbaren Boden für neue Ideen, die unseren Alltag auch im Hinblick auf einen bewussteren Umgang mit der Natur verbessern.

Am 14. Oktober steht der Neumond in der Waage und wartet mit einer ringförmigen Sonnenfinsternis auf. Es verbinden sich Venus und Lilith zu einer Konjunktion im Zeichen Waage, was und einlädt gegensätzliche Kräfte zu überwinden. Wir dürfen uns um Harmonie bemühen, indem wir begreifen, dass diese Gegensätze nun mal dazu gehören. Lilith und Venus in Opposition zu Saturn, verschaffen uns ein außerordentlich feines Gespür für Schwachstellen sowohl in unserem eigenen Leben und Wirken als auch in demjenigen unserer Mitmenschen. Mit Venus können wir liebevoll damit umgehen und haben die Möglichkeit diese konstruktiv zu wandeln.

Projekte von A bis Z durchplanen

Der Neumond (Sonne-Mond-Konjunktion) vereint sich mit Merkur, was unseren Willen unsere Gefühle aber auch unser Denken mit einander verbindet. Wir überlegen uns, was wir wollen, denken unsere Projekte von A bis Z durch und formulieren sie klar. Es sind also ideale Bedingungen, um sich für das ein oder andere Ziel zu entscheiden. Allerdings funkt uns ein bisschen die Sonnenfinsternis dazwischen, die uns mit Schwierigkeiten konfrontieren kann uns selbst zu verwirklichen. Wir dürfen den eigenen Willen und Wesenskern kennenlernen und aus der Erkenntnis heraus neu nutzen. Auch gilt es, uns über die eigenen Gefühlen und Bedürfnissen ein Bewusstsein zu verschaffen.

Wie bereits angedeutet wird und in den Tagen rund um den Neumond das Quadrat von Pluto und Mars durch enorme Energien herausfordern. Unsere Aktivitäten können etwas Leidenschaftliches und manchmal auch Zwanghaftes haben. Wir zeigen uns möglicherweise ziemlich ehrgeizig und hart. Wir dürfen die Angst vor der eigenen Kraft und dem eigenen Zerstörungspotential überwinden und Schritt für Schritt die Energien zum Fließen bringen, auch wenn sich diese Kräfte nicht immer so zeigen, wie wir es gerne hätten.

Im November korrigieren wir unsere Ordnungen

Der November lässt uns kaum zur Ruhe kommen. Saturn ist ab dem 4. November direktläufig und wird dann auch im Außen unsere Ordnungen wieder in seinem Sinne korrigieren. Wir starten mit einer starken Opposition von Jupiter mit Mars, Merkur und Sonne, was Wille und Verstand nicht nur unzertrennlich miteinander verbinden, sondern uns im Zusammenspiel mit Jupiter auch noch nach dem Größten streben lässt. Größenwahnsinn kann sich breit machen, der mitunter auch die ein oder andere Machtfrage aufkommen lässt. In dieses kosmische Gemisch gießt auch noch Uranus seine rigorosen Wandlungskräfte hinein, so dass wir mit reichlich Unruhe rechnen dürfen, die in einem direkten Zusammenhang auch mit unseren Werten steht.

Der Neumond am 13. November im Skorpion verstärkt den Wandlungswillen in Revoluzzerkräfte, denn Mond mit Sonne und Mars stehen an diesem Tag Uranus genau gegenüber. Wenn wir uns für etwas engagieren und dabei ein Stück weit unsere Freiheit aufgeben, fühlen wir uns schnell eingeengt. Ein innerer Rebell meldet sich und reißt uns vielleicht sogar aus der Situation heraus. Langjährige Verpflichtungen empfinden wir als lästige Fesseln, die es baldmöglichst abzustreifen gilt.

Der Vollmond im Tierkreiszeichen Zwillinge am 27. November greift diese Zeitqualität auf und versorgt uns mit viel Aggressionspotenzial und Widerstandskraft. Der Vollmond steht in Opposition von Sonne und Mars, was unsere Gefühle mit unserem Wollen kollidieren lässt. Lilith bildet ebenso wie Saturn mit der Vollmondachse ein Quadrat, was einmal unsere Widerstandskräfte auf den Plan ruft und gleichzeitig uns gehen das Alte Sturm laufen lässt. Hier dürfen wir lernen, Brücken zwischen unseren vielleicht aufbrausenden Gefühlen und unserem Verstand zu bauen, wenn diese Tage ein konstruktives Ende nehmen sollen.

Im Dezember wird es ruhiger

Der Dezember führt die Spannungen des Vormonats zunächst fort. Unsere Beziehungen, unsere Werte, aber nach wie vor auch unser Geld, stehen mit einem Pluto-Venus-Quadrat unter Druck. Die Liebesgöttin bildet mit dem absteigenden Mondknoten eine Konjunktion. Das signalisiert, dass wir ein starkes Bedürfnis nach Zärtlichkeit und Zuwendung haben.

Ab dem 6. Dezember ist Neptun wieder direktläufig und setzt seine Reise Richtung Tierkreiszeichen Widder fort, wo er 2025 angekommen sein wird. Die Signatur des Neumondes ist deutlich harmonischer, so dass wir uns in der Adventszeit 2023 hoffentlich von den vielen Spannungen erholen können. Sonne, Mond und Mars bilden eine Konjunktion und sorgen nicht nur für eine überzeugende Tatkraft, sondern auch für die entsprechende Aufbruchstimmung. Wenn wir etwas tun, tun wir es mit Leib und Seele. Dadurch wirken wir tatkräftig und überzeugend.

Nicht auf’s falsche Pferd setzen

Wir sollten dabei ein bisschen aufpassen, dass wir bei allem Vorwärtsstreben nicht auf das falsche Pferd setzen, denn die Sonne bildet mit Neptun ein Quadrat, dass der Täuschung Aufwind geben könnte. Es ist angeraten sich klare Ziele zu stecken und diese dann auch zu verwirklichen. Grundsätzlich geht es darum, das Ich-Bewusstsein von einem größeren Ganzen durchdringen und dabei nicht hinwegschwemmen zu lassen, das eigene Schiff Wind und Wellen auszusetzen und doch das Steuer in der Hand zu behalten.

Der Vollmond am 27. Dezember steht im Tierkreiszeichen Krebs und ermöglicht uns dank des Sonne Jupiter Trigons Ansätze zum Idealismus. Wir verfügen über Initiative und Optimismus und halten durch den Mond im Krebs die Werte der Familie und des Miteinanders hoch. Sonne und Saturn sorgen mit ihrem Sextil dafür, dass wir eine realitätsnahe Lebensgestaltung vornehmen. Wir leben nach den Weihnachtsfeiertagen kaum unbeschwert in den Tag hinein, sondern haben Pläne, wie wir unser Leben gestalten wollen. Der Mond versorgt uns in diesen Tagen mit dem notwendigen Vertrauen. Unsere optimistische Haltung öffnet Türen und wir haben einen Blick für das Positive.

2023 wird ein Jahr des Übergangs

Das Jahr 2023 wird in der Summe ein weiteres Jahr des Übergangs sein. Erst 2025 werden wir die Zeitenwende abgeschlossen haben und wissen, was die Luftepoche von uns will. Der Zyklus von Jupiter und Saturn im Wassermann, die im Dezember 2020 einen neuen Zyklus des Miteinanders eingeläutet haben, weisen uns auf die Basis allen Werdens hin. Die Zeiten der Egogesellschaft, die nur an der Anhäufung materieller Güter interessiert war, koste es, was es wolle, ist vorbei. Die Menschheit darf lernen, was es bedeutet wenn es hießt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Es wird uns also kaum langweilig werden im neuen Jahr. Viel Spannung wird aufkommen, die Antworten fordern wird hinsichtlich alter und neuer Verantwortlichkeiten. Wir müssen klären, wie wir konkret leben wollen, wenn wir die Schlagworte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit mit Leben füllen wollen. Wer übernimmt dafür die Führung? Wer gießt seine Stärke in die Organisation des neuen Wirs und wer ist bereit den Menschen zu zeigen, was es braucht, um aus vielen Menschen eine echte Gemeinschaft zu machen? Wir alle sind angetreten, um diesen Prozess des großen Paradigmenwechsels tatkräftig mitzuerleben und ihn dementsprechend zu gestalten. Hast Du schon eine Idee, was du zu diesem großen Lehrstück des Lebens aktiv beisteuern möchtest? Noch haben wir Zeit, all das zu diskutieren und zu überlegen. Am Ende des Jahres wird es darauf angekommen sein, dafür aufzustehen, zu handeln und sich dafür stark zu machen. Bist du bereit?

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