Neumond am 23. Dezember 2022

Neumond am 23. Dezember 2022

Neumond 22.12.2022

Schicksalshafte Weihnachtstage…

Der Mond im Steinbock ist nicht so recht in seiner Kraft, denn er steht dort im Exil. Alles Emotionale, was der Mond symbolisiert, wird in dieser Zeit geordnet. Ohne Überschwang wird Verantwortung gespürt und übernommen. Unsere Emotionen sind eher zurückhaltend. Unsere Gefühle drücken wir wenig leidenschaftlich aus und wirken dadurch vielleicht kühl und distanziert. Fühlen wir uns sicher, gelingt es uns am ehesten, unsere Herzen zu öffnen.

Die Sonne im Steinbock versorgt uns mit der Fähigkeit, in diesen Tagen mit Disziplin das Leben zu meistern. Wir sehen eher realistisch auf das Leben und gehen die gesetzten Ziele mit Ausdauer an. Wir mögen es, wenn es korrekt zugeht und legen Wert auf Genauigkeit. Gradlinigkeit könnte das Feld beherrschen, was nach der feurigen Schütze-Zeit den Gemütern etwas Pause verschafft. Hitzige Debatten und Diskussionen sollten nicht zwangsläufig auf der Tagesordnung stehen.

Aufgeblähte Erwartungen

Mond und Sonne bilden mit Jupiter an diesem 23. Dezember ein Quadrat. Das dürfte unsere Erwartungen, was das Leben bieten könnte aufblähen. Wir sitzen vielleicht mit der Erwartungshaltung unter dem Weihnachtsbaum, dass uns irgendwer das große Glück schon in den Schoß legen wird. Es fällt uns schwer zu akzeptieren, dass wir für unser Glück selbst aktiv und tätig werden müssen. Schritt für Schritt müssen wir uns auf den Weg machen, um die Realität zu schaffen, die wir uns für unser Leben wünschen.

Wir geben uns großzügig und erwarten dafür die entsprechende Wertschätzung. Sonne und Jupiter verleiten uns dazu, uns idealistisch auszurichten. Wir wollen uns mit etwas Größerem identifizieren. Insofern ist die Schütze-Energie noch präsent. Jupiter ist Herrscher des Schützen und mahnt vom Tierkreiszeichen Widder aus feurig an, dass wir uns auch weiterhin mit unserer Weltanschauung auseinandersetzen sollten.

Wie realistisch sind unsere Wünsche?

Welche Vorstellungen machen wir uns, wenn wir unsere Ideale betrachten? Inwieweit wird unser Leben unseren Vorstellungen gerecht? Wie realistisch sind unsere Wünsche? Entpuppen sie sich als Luftschlösser, in denen wir nur zu Hause sein können, wenn wir über das Ziel hinausschießen? Besinnen wir uns auf unsere Talente und reagieren auf die Strenge des Steinbocks mit Jupiters Hilfe etwas großzügiger, gelingt es uns, auf eine unkomplizierte Art und Weise das Richtige zu tun.

Dabei unterstützt uns auch Merkur, der ebenfalls im Tierkreiszeichen Steinbock steht und unserem Denken eine gewisse Gründlichkeit verleiht. Unser Verstand arbeitet präzise und zuverlässig. Neue Ideen schließen wir nicht aus, nähern uns ihnen jedoch eher konservativ und prüfen sie gründlich, bevor wir sie annehmen. Wenn wir das Wort ergreifen tun wir das klar und strukturiert. Auf gut Deutsch: Wir denken erst nach, bevor wir sprechen. Schade, dass in dieser Zeit die Regierungen in der Weihnachtspause sind. Wieviel Gutes könnte dieser Aspekt auf die Ampelmännchen in Berlin oder andernorts haben.

Venus versprüht Charme

Dass unsere eher nüchterne Denkart zu steifen Gesprächen verkommt oder ein grüblerisches Brüten in den Weihnachtspunsch die Folge ist, verhindert Venus, die sich an diesem Neumond mit einer Konjunktion zu dem nüchternen Götterboten gesellt. Sie verschafft dem Charme die notwenige Kraft, so dass die Plaudereien an der Festtafel nicht zu einem öden Come Together verkommen. Auch sie steht im Steinbock, so dass bei allem Charme nicht damit zu rechnen ist, dass der Göttergatte über das SOS-Geschenk (Schlips, Oberhemd, Socken) euphorisch wird – um wenigstens ein Klischee zu bemühen.

Auch Kultur ist ein nicht wegzudenkender Faktor in diesen Tagen. Wir suchen und pflegen den Kontakt zu unseren Mitmenschen. Auch neue Zeitgenossen ziehen wir in unser Leben, besonders dann, wenn wir direkt auch auf andere zugehen. Wir dürfen aufpassen, dass unsere Gespräche frei von Heuchelei bleiben oder übertriebener Anpassung. In das Beziehungshorn bläst auch das Trigon von Venus und Uranus. Wir suchen Anregung in unseren Beziehungen, Alltägliches reißt uns kaum vom Hocker. Wir möchten am liebsten frischen Wind in unsere Herzen und Schlafzimmer lassen.

Eine Portion Unvernunft

Neptun und Merkur bilden an diesem Neumond ein Sextil, was uns bei allem Charme vielleicht zusätzlich auch noch eine Portion Unvernunft serviert. Vielleicht sind wir auch so weihnachtlich gestimmt, dass wir uns an der ein oder anderen Stelle Sand in die Augen streuen lassen. Achten wir darauf, dass unsere Phantasie nicht mit uns durchgeht. Das hätte durchaus Power, denn Merkur bildet mit Pluto eine Konjunktion, was der Macht unserer Gedanken deutlich Auftrieb gibt.

Wissen ist Macht, und wir kommen vielleicht in Situationen, wo wir diese Macht klug gebrauchen müssen. Der Aspekt weist auch auf das Potential hin, den Mitmenschen durch Worte zu einer positiven Veränderung zu verhelfen. So kann ein tiefschürfender Geist für sich selbst und für andere heilend wirken. Gleichzeitig haben wir ein feines Gespür für die Schwächen anderer und neigen dazu, genau auf den wunden Punkt zu drücken. Achten wir also darauf, dass wir nicht indiskret oder ironisch werden.  

Taktisches Geschick

Mars wird noch bis März in den Zwillingen unser taktisches Geschick fördern. Kommunikation bleibt das Mittel der Wahl, um etwas zu bewirken. Wir entwickeln „Schlachtpläne“ und möchten uns in Gesprächen durchsetzen. Auch unsere Handlungs- und Arbeitsweise profitiert davon. Wir glänzen mit Geschick und Einfallsreichtum. Neues wägen wir sachlich ab und tun uns bisweilen vielleicht etwas schwer damit, eine Entscheidung zu treffen. Kommen wir ins Tun, dann sind wir dabei objektiv, vernünftig und anpassungsfähig.

Jupiter steht an diesem Neumond brezelbreit auf der kosmischen Spalte und fordert dort nicht weniger als den kämpferischen Einsatz für den Lebenssinn. Was ist das für ein Ort im Zodiak? In der psychologischen Astrologie wird die Zone von 29 Grad Fische bis 1 Grad Widder als “kosmische Spalte” bezeichnet. Es ist der Ort, wo sich Anfang und Ende begegnen. Mit ein wenig Phantasie lässt sich zwischen 30 Grad Fische und ein Grad Widder eine Lücke vermuten. Wie durch ein Tor zur Inkarnation steigt die Seele aus ihrer geistigen Sphäre durch diese Öffnung in das Reich der Menschen hinab. Hier beginnt sie ihre Menschwerdung und am Ende geht sie wieder durch diese Lücke zurück in das Seelenreich, aus dem sie gekommen ist. Auf eine geheimnisvolle Art und Weise begegnen sich hier Leben und Tod.

Abrupter Wechsel

Die kosmische Spalte steht auch für den abruptesten Wechsel der kosmischen Kräfteverhältnisse. Aus einem veränderlichen Wasserzeichen wechseln wir in das kardinale Feuerzeichen. Wir springen also nicht ins Kalte Wasser. Vielmehr wird uns jetzt kräftig eingeheizt. Nach der Phase des stillen Suchens und Sehnens, für das die Fische stehen, wechseln wir nun deutlich spürbar in eine Phase, die durch aktives, sichtbares Handeln geprägt sein wird. Jupiter hat uns bereits seit dem 11. Mai mit dieser Zeitqualität konfrontiert. Was diese mit uns macht, habe ich in einem eigenen Podcast aufbereitet. Den Link findest du unten in der Videobeschreibung. Dank seiner Rückläufigkeit badete der Göttervater seit dem 28. Oktober wieder mit den Fischen. Wir durften noch einmal in uns gehen und nachspüren, wer wir denn sein wollen. Nun geht es darum, in der eigenen Entwicklung einen kräftigen Schritt nach vom zu tun.

Wir dürfen uns auf bestimmte Ereignisse einstellen, die unseren inneren Wandlungsprozess vorantreiben. Hierbei sind besonders die geistigen Einflüsse bedeutsam. Wir können auf diese Wucht an Inspiration ganz unterschiedlich reagieren. Die einen fühlen sich vielleicht überfordern, während andere versuchen werden, eine innere Beziehung zur geistigen Welt herzustellen. Immer geht es darum, bewusst den Kontakt mit unseren geistigen Begleitern zu suchen, die es uns erleichtern können, eine “einschneidende” Lebenssituation zu bewältigen.

Wandlungskrisen

De Nullpunkt, also die kosmische Spalte, bietet das Potenzial, Wandlungskrisen zu durchleben. Das geschieht nicht, weil unser Schicksal schlecht gelaunt ist, sondern soll uns letztendlich darin fördern, das Bewusstsein über die eigene Identität zu erringen. Wir dürfen uns einer neuen geistigen Haltung uns selbst und dem Leben gegenüber öffnen. Der Saatgedanke des Widders ist: Ich will. Was willst du? Wer willst du sein? Welches Leben erscheint dir lebenswert und was solltest du ändern, um diesem Ideal ein Stück näher zu kommen?

Bei 0 Grad Widder haben wir den Anfang und das Ende des Zodiaks, beim Aszendenten den Anfang des Lebens. Das Leben beginnt gewissermaßen im Dunkeln, in dem wir noch kein Licht sehen. Aus dem Nichts, dem Unsichtbaren taucht ein Mensch auf und beginnt seine Reise ins Leben. Wir dürfen geistig mit Jupiter eine neue Erkenntnisreise beginnen. Wann wäre der Zeitpunkt idealer als jetzt? Mit Weihnachten wird das Licht in die Welt hineingeboren. Wir dürfen uns daran erinnern, dass wir dieses Licht in uns tragen. Denn der Christus, der sich in die Erde inkarnierte, wirkt in uns allen, ob uns dann nun bewusst ist oder nicht. Das tut er übrigens auch unabhängig der Konfession.

Unsere Haltung

Er hat seinen Platz in unserem Rückgrat, was uns ermöglich aufrecht zu gehen. Unser Rückgrat steht auch für unsere Haltung, mit der wir durch’s Leben gehen. Gehst du aufrecht oder verbogen oder gebeugt oder schmerzvoll oder locker? Nicht von ungefähr sitzt auf unserem Rückgrat unser Kopf, mit dessen Hilfe wir Gedanken empfangen und verarbeiten können. Er ist unser Radiogerät, was die Signale des Geistes empfängt. Dein höheres Ich funkt am lautesten. Hörst du es? Kennst du es überhaupt? Nutzt du es, um deinem Leben Authentizität, Selbstbestimmung, Würde und Sinn zu geben?

In den Rauhnächten, die von Alters her für die Reinigung des Geistes und für die Besinnung genutzt wurden, hast du die allerbeste Zeitqualität, um dich genau diesen Fragen zu stellen. Der Schlüssel ist die Erkenntnis über unser Wesen als Mensch, über das Zusammenspiel von Denken, Fühlen und Wollen. Das Wissen, dass wir eingebettet sind in kosmische Gesetze, die maßgeblich auf uns und unser Leben wirken, ermöglicht es, nicht länger Spielball der Ereignisse zu sein, sondern zum echten Gestalter unseres Seins zu werden.

Gold, Weihrauch und Myrrhe

Am Ende der Rauhnächte bringen die drei heiligen Könige dem Christuskind Gold, Weihrauch und Myrrhe. Sie stehen für die drei Seelenkräfte Denken, Fühlen und Wollen. Ich habe mich dieses Jahr ganz bewusst dazu entschieden, die kosmischen Gesetze und das Wesen des Menschen zum Thema meines Rauhnächte-Newsletters zu machen. Mehr dazu findest du auf meiner Webseite und den Linkt dorthin unten in der Videobeschreibung.

Für Nachdruck sorgt bei all diesen Bemühungen das Sextil von Jupiter und Pluto, das Wandlungskräfte freisetzt und möchte, dass wir das Leben voll ausschöpfen. Wir streben nach dem Größten und können dabei ziemlich maßlos sein. Wir hinterfragen unsere Weltanschauung und die anderer und das lässt uns nie so ganz zur Ruhe kommen. Hilfreich ist, wenn wir diese innere Stimme akzeptieren und uns nicht scheuen, der eigenen Größe zum Ausdruck zu verhelfen. Dabei liegt die Betonung auf dem Weg, nicht so sehr auf dem Ziel. Uranus steht noch immer am aufsteigenden Mondknoten im Stier und lädt uns ebenfalls ein, uns der Veränderung zu öffnen. Je bewusster wir selbst in die Veränderung gehen – zum Wohle einer wahrhaftigeren und werteorientierten Lebensweise – umso weniger werden wir im Außen mit der Veränderung konfrontiert.

Schicksalsprägende Wandlungskräfte

Die Veränderung ist mit Uranus selten gemütlich, sondern immer plötzlich und substanziell. Mit dem Mondknoten bekommen diese Wandlungskräfte einen schicksalsprägenden Charakter. In deinem Horoskop kannst du erkennen, in welchem Lebensbereich die Veränderungen anstehen. Gern unterstütze ich dich im Rahmen meiner astrologischen Beratung und übersetze dir die kosmischen Botschaften der Sterne. Mit einem Jahreshoroskop bekommst du einen verständlichen Überblick, welche Zeitqualität dir in den kommenden 12 Monaten Räume für dein Werden öffnet.

Auch Lilith ist an diesem Neumond nicht untätig und verbindet sich mit Jupiter harmonisch mit einem Trigon. Da Lilith die rebellische weibliche Urkraft in uns allen ist, wird das uns nicht wirklich in den Schlaf schaukeln. Vielmehr deutet auch dieser Aspekt an, dass wir immer wieder unser Weltbild und unsere gesellschaftliche Stellung in Frage stellen. Der Sinn des Lebens ist keine Sache, die man sich einmal erwirbt und dann bis an sein Lebensende mitschleppt, sondern etwas, das immer wieder erneuert werden will. Wie ein Baum jeden Frühling neue Blätter treibt und diese im Herbst wieder abwirft, so muss unser Weltbild und unsere Wahrheit immer wieder neu aufgebaut und wieder losgelassen werden. Wie der Baum wachsen wir dabei und verankern uns mehr und mehr in unserem “Seelengrund”.

Kraftvolle Gefühle

Die Opposition von Lilith und Pluto setzt dabei kraftvoll die Gefühle frei. Unser Unterbewusstsein strebt danach, die empfängliche Seite unserer Seelenkraft und unsere Gefühlstiefe, zum Ausdruck zu bringen. Wenn wir uns den eigenen inneren Tiefen stellen, erleben wir unsere Gefühle aber auch Sexualität und Erotik weniger als Machtmittel, sondern vermehrt als Weg der Selbstfindung. Je mehr wir den Zugang zu der eigenen inneren Seelenkraft, Intuition und Gefühlstiefe finden, desto mehr ahnen oder wissen wir, dass eine schmerzhafte Erfahrung nicht nur ein sinnloser Schnitt im Leben ist. Vielmehr begreifen wir, das dieser uns tiefer auf unser eigenes Wesen zurückwirft und letztlich zu immer größerer seelischer Reife führt.

Der Neumond im Steinbock – einen Tag vor Heilig Abend – setzt die Feiertage in das Licht der Veränderung und der Bewusstwerdung. Unsere Werte, das Miteinander und der Ruf des Wandels werden sich zu uns an die Festtafeln setzen. Gemeinsam und in der einsamen Stille der Winternächte dürfen wir nachsinnen, was wir aus den vergangenen Monaten an Erkenntnissen mitgenommen haben und inwieweit diese der Schlüssel sind für die Gestaltungsfragen von heute.

Neue Konzepte

Das neue Wir braucht Raum zur Entfaltung, zur Bewusstwerdung, damit sich starke Gemeinschaften bilden, die den Fallstricken der alten Welt neue Konzepte entgegensetzen. Wir dürfen fragen, wer mitbaut an diesem neuen Modell des Gemeinwohls, des neuen von Respekt, Achtung und Liebe getragenen Miteinanders. Wir dürfen bewusst den Begriff „Familie“ neu denken und gestalten. Ich wünsche Euch und Euren Lieben, dass Euch das Licht der Weih(e)nacht entzündet, damit wir wie Pionieren gemeinsam den Weg ausleuchten in die neue Zeit. Auch dafür wünsche ich Euch von ganzen Herzen ein friedliches, besinnliches, liebevolles und an inneren Werten reiches Weihnachtsfest.   

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Mehr Informationen

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Zeitqualität 3. Advent

Zeitqualität 3. Advent

Jupiter und der Sinn des Lebens

An diesem Wochenende lässt uns das Quadrat zwischen Jupiter und Venus vielleicht fragen: Wieviel Optimismus ist gesund? Wir suchen den Umgang mit Menschen und lieben anregende Gesellschaft und Vergnügungen. An unsere Partnerschaft stellen wir hohe Erwartungen – hoffentlich nicht nur hinsichtlich der Weihnachtseinkäufe. 😜 Denn sollte sich etwas Enttäuschung durch den Realitätsabgleich einstellen, sind wir leicht versucht, den Kummer durch Konsum abzubauen.

Das Leben voll ausschöpfen

Das Sextil von Jupiter und Pluto schafft Raum, um das Leben trotz aller Widrigkeiten voll auszuschöpfen. Wir streben nach dem Größten und suchen leidenschaftlich nach einem Sinn im Leben. Wir sind geneigt, unsere Weltanschauung zu hinterfragen, was bisweilen etwas innere Unruhe aufkommen lassen kann. Die Sinnsuche wird auch durch das Trigon von Jupiter und Lilith repräsentiert.
Wir erkennen vielleicht, dass der Lebenssinn keine Sache ist, die man sich einmal erwirbt und dann bis an sein Lebensende mitschleppt, sondern etwas, das regelmäßig erneuert werden will. Wie ein Baum jeden Frühling neue Blätter treibt und diese im Herbst wieder abwirft, so muss unser Weltbild und unsere Wahrheit immer wieder neu aufgebaut und wieder losgelassen werden.

Newsletter zu den Rauhnächten

Hilfreich dabei ist mein Newsletter zu den Rauhnächten, der nicht nur erklärt, wie wir als geistiges Wesen mit Schöpferkraft überhaupt ticken. Ich gehe auch auf die hermetischen Gesetze ein, die uns der Kosmos als Orientierung bietet.

Kosmos heißt Ordnung und steht dem Chaos gegenüber. Kennen wir die kosmischen Gesetze, tun wir uns mit den Gestaltungsfragen des Lebens nicht nur leichter, wir werden auch gelassener, weil wir wissen, was uns unser Leben sagen will.

Mehr Infos zu meiner Rauhnächtebegleitung gibt es hier…

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Vollmond am 8. Dezember 2022

Vollmond am 8. Dezember 2022

Vollmond 8. Dezember 2022

Ein Putsch mit Äpfeln?!

Der Vollmond leuchtet an diesem 8. Dezember im Tierkreiszeichen Zwillinge auf unsere Geschicke. Die Zwillinge symbolisieren die Dualität des menschlichen Bewusstseins, ihr Herrscher ist Merkur, der an diesem Tag im Schützen für eine großzügige Denkweise sorgen kann. Wir sind besonders wissbegierig und neugierig. Wir versuchen hinter die Kulissen des Weltentheaters zu blicken und uns über unsere Entdeckungsreise mit anderen auszutauschen. Wir suchen das Gespräch mit Gleichgesinnten, sind aber kaum in der Lage einen Fokus zu setzen oder eine Quintessenz zu bilden. Zuviel prasselt auf uns ein.

Das Wesen der Zwillinge ist ambivalent. Denn die inneren Reaktionen auf die neuen Erkenntnisse können den ein oder anderen durchaus erschrecken und sein Weltbild gehörig ins Schwanken bringen. Plötzlich hebt sich für viele der Schleier des Vertrauens in Medien und Politik. Sie erkennen, dass viele, die sie noch vor Monaten als Verschwörungstheoretiker am liebsten auf dem Scheiterhaufen im Vorhof ihrer Komfortzone verbrannt hätten, vielfach recht hatten.

Wir haben die Schnauze voll

Der Mond, der in der Mundanastrologie für das Volk steht, bildet an diesem Vollmond eine Konjunktion mit Mars. Das bedeutet rustikal übersetzt, wir haben die Schnauze voll. Zorn regt sich, was im Ergebnis kein taktisches Manövrieren zur Folge hat, sondern vielmehr unbewusstes Verhalten. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Bahn bricht. Von dem deutschen Volk ist da vermutlich nicht viel zu erwarten. Bislang haben die Teutonen ja jegliche Regierungsmaßnahmen eher hingenommen. Daran nahm sich die deutsche Fußballweltmeisterschaft in Katar ein Beispiel und quittierte den verhängten Maulkorb durch die FIFA mit einem Foto, auf dem sie sich brav den Mund zuhielt. Die Gastgeber und die von den Scheichs üppig bedachte FIFA hatte das Tragen einer Armbinde untersagt, die zum Ausdruck bringen wollte, dass die kickenden Multimillionäre gern mit allen Geschlechtern pimpern, egal welche Variante sich gerade auch bietet. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Politisch fallen in diesen Tagen die jüngsten Proteste in China gegen die Corona-Maßnahmen auf, die in den westlichen Medien ausdrücklich gelobt werden. Das hat schon fast schizophrenen Charakter, denn die gleichen Proteste wurde hierzulande als rechtsextreme und systemfeindliche Auswüchse deklariert.

Sinkende Verbraucherpreise

Hier wird stattdessen gefeiert und zwar die leicht gesunkenen Verbraucherpreise. Entgegen aller Befürchtungen, sind diese statt um 10,3 Prozent gegenüber dem Vormonat nur um 10 Prozent gestiegen. Das wird doch all jene Familien fröhlich stimmen, die jetzt schon für das gleiche Geld nur noch die Hälfte im Einkaufswagen haben und kaum noch wissen, wie sie ihre Mäuler gestopft bekommen sollen. So kurz vor Weihnachten 0,3 Prozent weniger Werteverfall zu feiern, wie das manche Medien tun, ist an Zynismus kaum zu überbieten. Ich habe kürzlich beobachten können, wie innerhalb einer halben Stunden acht Menschen in der gleichen Mülltonne nach Pfandflaschen gesucht haben. In den Fußgängerzonen sind nicht viele, die entspannt an den weihnachtlich geschmückten Schaufenstern vorbeischlendern. Viele wirken mürbe und müde.

Diese Missstände, die viele Menschen in dem ehemals reichen Europa heimsuchen, müssen wir nicht hinnehmen. Wir könnten tatsächlich etwas dagegen tun, indem wir uns bewusst machen, dass wir als geistige Wesen Schöpferkraft haben und damit die Macht der Veränderung. Tun wir uns doch zusammen und gründen starke Gemeinschaften, die vom Miteinander und Werten geprägt werden, die lebens- und liebenswert sind, dann hat der Machtapparat keine Chance mehr. Die kritische Masse, die das System zum Kippen bringen kann, sind 3,5 Prozent. Knapp drei Millionen Deutsche müssten aufstehen und sagen: Es reicht. Schaffen wir das? Dass Mars nicht zu sehr die Völker der Welt aufheizt, dafür wird Saturn sorgen, der mit seinem Trigon unsere Gemüter vernünftig und sachlich mit den aktuellen Herausforderungen umgehen lässt. Unvorhersehbare und unkonventionelle Reaktionen sind kaum zu erwarten.

Über unsere Grenzen hinauswachsen

Die Sonne scheint im Tierkreiszeichen Schützen und lässt uns bei aller Zurückhaltung mindestens im Kopf über unsere eigenen Grenzen hinauswachsen. Es ist die Sternstunde der Idealisten. Wir fragen nach dem Sinn und auch nach dem Ziel des Lebens und suchen diesen nicht in den Niederungen unseres Alltags. Vielmehr streben wir nach dem höheren Ziel. Optimismus und Selbstvertrauen macht sich dann breit, wenn wir eine Vorstellungskraft davon haben oder entwickeln, wer wir eigentlich sein wollen. Hast du eine Vorstellung davon? Kannst du die Frage beantworten wer du sein willst? Ist dir die Bedeutung klar, wenn du sagst: Ich bin?  

In diesem Kontext könnte sich unser Dilemma zwischen Wollen und Handeln zeigen. Goethe formulierte das feiner, indem er uns den Hinweis hinterließ: „Beim Übergang von der Erfahrung zum Urteil, von der Erkenntnis zur Anwendung ist es, wo dem Menschen gleichsam wie an einem Passe alle seine inneren Feinde auflauern.“

Militärputschs im Iran und in Brasilien?

Mit der Opposition von Mars und Sonne offenbart sich uns noch ein anderes Dilemma, denn die Sonne, die mundanastrologisch für den Staat steht, bekommt mit Mars das Thema Militär quasi auf’s Auge gedrückt. Die Militärs können in diesen Tagen so mancher Regierung in der Welt unter Druck setzen, was nicht nur in dem offensichtlichen Krieg zwischen Russland und der Ukraine der Fall ist. Im Iran wird laut Experten ein Militärputsch befürchtet, der dann im Rahmen einer Militärdiktatur den seit über zwei Monate andauernden Protesten ein Ende bereiten könnte. Die Polarisierung Brasiliens seit den jüngsten Wahlen, die den Linken eine hauchdünne Mehrheit bescherte, lässt einige Diplomaten ebenfalls das Wort Militärputsch in ihre Sektkelche flüstern. Verhindert werden soll mit einem solchen eine befürchtete kommunistische Diktatur. Klingt insgesamt nicht nach besonnenem Frieden oder gar etablierter Demokratie…

Der Bürgerkrieg in Myanmar, der den Widerstand gegen die Militärjunta ausdrückt, die seit dem Militärputsch im Februar 2021 an der Macht sitzt, bekommt in diesen Tagen vielleicht auch wieder Bewegung. Journalisten, so es denn überhaupt welche schaffen, Informationen aus der Region zu bekommen, befürchten, dass für eine ganze Generation Gewalt und Brutalität zum Alltag werden könnte. Und die Welt? Sie schaut zu. Öl und reichlich Erdgas werden von diesem an Bodenschätzen reichen Land unbeeindruckt dieser unmenschlichen Missstände auch weiterhin in üppigen Mengen von mehreren westlichen Mineralölkonzernen abgenommen. Wo bleiben da die Sanktionen? Durch das Gebahren gegen Russland wissen wir doch jetzt, wie das geht…

Handeln im Dienst des Willens

Bei uns selbst wird die Opposition von Sonne und Mars spürbar, wenn wir uns etwas bestimmtes vorgenommen haben und dann doch etwas ganz anderes tun. Es geht in diesen Tagen also darum, unsere Handlungen in den Dienst unseres Willens zu stellen. Gelingt es uns, Willensimpulse und Tatkraft vor dasselbe Projekt zu spannen, so können wir eine enorme Durchsetzungsfähigkeit entwickeln.

In der Welt brodelt es aber nicht nur durch die vielen kriegerischen Konflikte, sondern auch auf eine ganz andere Weise. Denn die Anzahl aktiver Vulkane ist deutlich gestiegen. So mancher, schon lange schlummernder Krater spuckt jetzt Lava. Erdbeben und Aktivitäten an den Rändern der teutonischen Platten, für die Uranus im Stier steht, beschäftigen zunehmend nicht nur die Wissenschaftler, sondern auch die Medien. Elf Vulkane sind aktiv, was deutlich über dem Schnitt liegt. Hauptakteur ist aktuell der Manua Loa auf Hawaii, der jüngst aus seinem 35jährigen Dornröschenschlaf erwacht ist.

Gestresste Erde

Die Erde ist gestresst, was das Quinkunx zwischen Mondknoten, Uranus und Sonne aufzeigt. Vielleicht will unser Heimatplanet aber auch nur zeigen, dass jede CO2 Debatte lächerlich ist, wenn man sich verinnerlicht, welche Dimensionen Mutter Natur zu bieten hat. Der CO2 Ausstoß aller elf Vulkane dürfte die Klimadebatte eigentlich etwas abkühlen, weil die Verhältnismäßigkeit Bände spricht. Was unsere Erde natürlich nicht tut: Sie verknüpft an ihre Aktivitäten weder den Gelderwerb noch Machtgewinn, sie spuckt einfach Lava und lässt die Erde erzittern. Insofern ist das Geschäft mit dem Klima in der Summe deutlich gefährlicher, weil Machtmissbrauch immer mit auf der Agenda der Strippenzieher steht.

Merkur erleichtert uns im Tierkreiszeichen Steinbock auf dem Weg in eine bessere Welt über die eingeschlagene Route gründlich nachzudenken. Unser Verstand arbeitet präzise und zuverlässig. Neuen Ideen gegenüber sind wir eher konservativ eingestellt, und prüfen diese in der Regel sorgfältig, bevor wir sie annehmen. In Verhandlungen gehen wir klar und strukturiert vor und überlegen erst, bevor wir den Mund aufmachen. Das geht zwar möglicherweise auf Kosten der Spontaneität, hat aber den Vorteil, dass unüberlegte Schnellschlüsse und -schüsse eher ausbleiben. Merkur bildet mit Venus eine Konjunktion die unseren Gesprächen nicht nur nüchterne Sachlichkeit einräumt, sondern sogar Charme aufkommen lassen kann.

Rethorisch richtig gut drauf

Dank des Quadrats zwischen Merkur und Venus mit Jupiter sind wir rhetorisch richtig gut drauf und sogar begeisterungsfähig. Dieser Vollmond ist auch die Stunde der liebenswürdigen Schwätzer. Das dürfte Teile der Regierung insofern aufwerten, als dass die „Marionett:innen“ des Weltwirtschaftsforums das Unheil, das sie ihren treudoofen Bürgern verordnen, wenigstens charmant verkaufen. Olaf Scholz ist ja inzwischen Meister darin, auch den größtes Nonsens mit einem verschmitzten Lächeln medienwirksam unter’s Volk zu bringen. Er tut dann immer so, als hätte er irgendwo väterlich einen Apfel stibitzt, den er unsereins dann gönnerhaft zusteckt. In mir weckt das regelmäßig Phantasien von einem Apfel als Wurfgeschoß für einen wirklich überzeugenden Wumms. Venus im Schützen mag es gern großzügig, insofern kann es vielleicht nicht nur für mich in diesem Zusammenhang gern auch ein Körbchen mit Äpfeln sein.

Das Quadrat von Venus und Jupiter lässt bei dem ein oder anderen vielleicht die Frage aufkommen: Wie viel Optimismus ist noch gesund? Mit der Haltung „Wird schon schiefgehen…“ oder der, im Falle von schlechten Nachrichten einfach bewusst zu atmen, ist zwar schön und gut, aber mit dieser Einstellung sind Enttäuschungen fast unumgänglich. Denn nur wenn wir aktive Macher sind, können wir unsere Geschicke gestalten und ändern. Die kosmischen Gesetze zeigen uns, wie wir denkerisch unsere Welt schöpfen. Sie signalisieren uns aber mit dem Gesetz von Ursache und Wirkung auch: Einfach nur hoch schwingen reicht nicht, wir müssen auch aus den Puschen kommen und im besten Sinne handgreiflich werden. Insofern dürfen wir mit diesem Aspekt nach Herzenslust darüber nachsinnen, welche Vorstellungen von einem lebenswerten Leben wir denn eigentlich haben und was wir bereit sind dafür einzusetzen.

Denken während der Rauhnächte

Ideal ist für solche denkerischen Aktivitäten auch die Zeit der Rauhnächte, die mit Weihnachten beginnen. In dieser Zeit ist das Tor zur geistigen Welt für Besserdenker besonders offen. Wir finden den Zugang zu unserem Geist und können dem Ego bewusst einmal eine Pause verordnen. In meinem Rauhnächte-Newsletter gehe ich in diesem Jahr auf diese kosmischen Gesetze ein, die Hermes Trismegistos einst auf die Welt brachte. Sie sind quasi die Bedienungsanleitung für unseren Schöpfergeist. Ich gehe in den 12 Ausgaben meines Newsletters nicht nur auf die sieben wichtigsten hermetischen Gesetze ein, sondern auch auf die Wesensglieder des Menschen. Denn nur wenn wir wissen, wie wir als Mensch eigentlich ticken, können wir mit diesem mächtigen Instrument, das die hermetischen Gesetze letztendlich sind, umgehen.

Und das Instrument ist mächtig, das weiß auch die dunkle Seite, du weißt schon, die mit den Keksen. Auch die Astrologie, die immer schon von den Staatsoberhäuptern genutzt wurde, basiert auf ihnen und repräsentiert das wichtige Gesetz der Entsprechung. „Wie oben so unten, wie innen so außen“. Finden wir Zugang zu diesem Wissen und nutzen wir es dafür, unsere Welt im Sinne der neuen Zeit zu gestalten, gelingt uns nach Jahrtausenden der Unterwerfung die Selbstermächtigung. Es geht um ein neues Wir, ein neues Miteinander, eine Gesellschaft, die sich als Gemeinschaft versteht. Spätestens, wenn Pluto Ende März 2023 im Wassermann angekommen sein wird, steht dieses Thema auf der Agenda der Menschheit ganz oben und das für die nächsten rund 20 Jahre.

Der Schlüssel bist du!

Wenn wir alle wissen, welche Werkzeuge uns der Kosmos für diese anspruchsvolle Aufgabe mitgegeben hat, tun wir uns mit der Umsetzung leichter. Der Schlüssel dafür sind nicht die Anderen oder die Regierung. Der Schlüssel bist du. Du bist hier auf dieser Welt, um dieses Bewusstsein zu erringen und im Rahmen deines Seelenplans dazu beizutragen, diesen Weg in die neue Zeit mit zu ebnen. Bist du dazu bereit? Wenn du keine Ahnung hast, welchen Seelenplan du hast, helfen die deine Sterne ebenfalls. Als Astrologin übersetze ich dir ihre Hinweise im Rahmen meiner astrologischen Beratung oder mit der Textanalyse zu deinem Seelenplan, der deine Lebensaufgaben beschreibt. Auch hierzu findest du Infos auf meiner Webseite.

Mars in den Zwillingen, der dort für unser taktisches Geschick und auch für die Kommunikation als Mittel unserer Wahl steht, bildet mit Saturn im Wassermann ein Trigon. Das fördert unsere Fähigkeit, konsequent zu handeln. Dabei haben wir ein gutes Gespür dafür, wieviel Energie wir für ein Vorhaben aufbringen wollen. Selbstdisziplin, Fleiß und Geduld lassen uns viel erreichen. Das lässt doch hoffen, oder?

Jupiter und Pluto versorgen uns mit Kraft

Jupiter, der wieder direktläufig ist, steht immer noch in den Fischen und wandert Weihnachten dann über die kosmische Spalte in das Tierkreiszeichen Widder. Noch sind wir also bereit, mit dem Gefühl unsere Weltanschauungen und Konzepte zu prüfen, bevor wir dann zur Tat schreiten, sobald Jupiter im Widder angekommen ist. Jupiters Sextil mit Pluto versorgt uns mit viel Kraft. Wir wollen gewissermaßen alles und zwar sofort und das mit Sinn. Der Aspekt macht uns ungeduldig und lässt uns nicht wirklich zur Ruhe kommen. Vielleicht konzentrieren wir uns mehr auf den Weg als auf das Ziel, dann wird der Aspekt leichter.

Saturn steht immer noch im Tierkreiszeichen Wassermann und ist in der dritten also veränderlichen Dekade angekommen. Das Neue macht sich breit und der Zeitgeist ist im Wandel. Wir erleben bisweilen noch die Diskrepanz zwischen unseren Vorstellungen und dem, was sich davon in der Umwelt zeigt. Die Zeit arbeitet aber für uns, denn die alte Welt geht unter, das steht unumstößlich in den Sternen. Auch das kommende Jahr wird mit seiner astrologischen Signatur einen wichtigen Beitrag dafür leisten. In meinem Rauhnächte-Newsletter gebe ich übrigens auch einen ausführlichen Ausblick auf die Zeitqualität im kommenden Jahr, so dass du mit diesen Informationen rechtzeitig immer wissen wirst, wofür die Zeit reif ist.

Geld steht auf dem Prüfstand

Uranus und aufsteigender Mondknoten im Stier mahnen weiterhin unsere Werte an. Unser Geld steht auf dem Prüfstand und insbesondere die Finanzmärkte mit ihren teils ausgesprochen zweifelhaften Erfolgsmodellen. Unsere Ernährung und die Produktionsprozesse unserer Nahrung sind Themen dieses Aspektes aber durchaus auch unsere Immobilien. Die goldenen Zeiten der Häuslebauer haben durch die Zinspolitik deutlich an Glanz verloren. Mitte Dezember wird die Europäische Zentralbank vermutlich die Zinsen ein weiteres Mal anheben, was den Markt weiter unter Druck setzen wird, denn die Kredite werden dadurch deutlich teurer als gedacht.

Dennoch dürfen wir bei allen Missständen Vertrauen in das Leben entwickeln, anstatt im Grübeln zu versinken. Denn der Kosmos lenkt immer konstruktiv, auch wenn das die Mittel zunächst nicht vermuten lassen. Erheben wir unseren Blick von unseren Egobetrachtungen und kreisen wir nicht länger um die “schwarzen Löcher” des Lebens, können wir in all den Geschehnissen einen Sinn und auch einen persönlichen Wert entdecken und entfalten. Indem wir bewusst pflegen und genießen, was uns wertvoll erscheint, nutzen wir unsere Kraft konstruktiver und gewinnen innere Sicherheit und Stabilität.

Uns den Veränderungen öffnen

Uranus am aufsteigenden Mondknoten will, dass wir uns den Veränderungen öffnen. Entwickeln wir diese Fähigkeit des Wandels nicht in unserem Inneren, kommen die Veränderungen von außen auf uns zu. Wir dürfen hinterfragen, inwieweit unser Leben noch unseren individuellen Bedürfnissen entspricht und was fehlt, um diese leben zu können. Hören wir auf unsere innere Stimme, dürften wir den Drang nach Freiheit und Originalität deutlich spüren. Wer sich noch nicht auf den Weg gemacht hat, darf an diesem Vollmond darüber nachdenken, was der erste Schritt wäre, um den eigenen Vorstellungen vom Leben gerechter zu werden.

Das Trigon von Lilith und Jupiter unterstützt uns dabei, wenn wir nach dem Sinn des Lebens suchen. Liliths Trigon mit Neptun versorgt uns mit Traumbildern und viel Phantasie. Träume sind notwendig, um ein Gespür dafür zu bekommen, wie das Leben sein kann. Wir dürfen uns bewusst mit unserer tiefsinnigen Seite auseinandersetzen, denn sie verschafft uns den Zugang zu unserer kreativen Urkraft. Die Opposition von Pluto und Lilith schenkt uns den Hinweis, dass wir, wenn wir den Zugang zu der eigenen inneren Seelenkraft, Intuition und Gefühlstiefe finden, ahnen oder sogar wissen, dass eine schmerzhafte Erfahrung nicht nur ein sinnloser Schnitt im Leben ist. Denn wenn wir auf unser eigenes Wesen zurückgeworfen werden, haben wir am Ende dieses Prozesses eine größere seelische Reife.

Viel Licht in unserem Denken

Der Vollmond in den Zwillingen am 8. Dezember bringt viel Licht in unser Denken, wenn wir es denn hereinlassen. Er lädt uns ein, unser Weltbild auf einen neuen Rahmen zu spannen, damit es größer, bunter und facettenreicher werden kann. Wir dürfen eine neue Perspektive bilden und den Pinsel tief in frische Farbe tauchen. Wir können Teil werden einer großartigen Gesamtkomposition, in der jeder einen Pinselstrich leistet ohne den dem Bild der Welt etwas fehlen würde. Du bist wichtig und unersetzlich! Du bist hier, weil die dir vorgenommen hast, deine wunderbaren Talente und Fähigkeiten in das Gesamtkunstwerk Leben einzubringen. Du bist ein elementares Bindeglied von Mensch zu Mensch. Du hast als Seele vorgeburtlich zugesagt, deinen Beitrag zu leisten, damit unsere Menschheitsfamilie ihrem Namen gerecht werden kann.

Ich wünsche dir und uns allen, dass wir begreifen, dass Weihnachten als Fest der Familie neu gedacht werden muss. Wenn die Liebe, zu der wir uns doch alle hingezogen fühlen, unsere Welt gestalten soll, dann müssen wir sie in unseren Herzen entzünden und sie hineingeben in die Schöpfung Erde. Wir dürfen dabei nicht knausrig sein, sondern müssen mit vollen Händen geben, denn die Not ist groß – vor unserer Haustür aber auch am anderen Ende der Welt. Folgen wir vertrauensvoll unserem Seelenplan, denn unsere Seele kennt den Weg. Dann haben am Ende wir die Kekse und die dunkle Seite in uns allen ist dankbar, dass wir sie in Liebe angenommen und integriert haben. Dann wird heil sein, was wir aus Herzen gründen.  

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Neumond am 23. November 2022

Neumond am 23. November 2022

Mache dein Licht an!

Mond und Sonne stehen an diesem 23. November als Neumond vereint im Tierkreiszeichen Schützen. Auf die Bevölkerung wirkt diese Signatur freundlich. Sie macht uns optimistischer und lässt uns über unsere Ideale nachdenken. Der Herbst war ja bislang entgegen aller Befürchtungen nicht so schlimm, wie gedacht. Es gab hierzulande keine Revolutionen, das Licht blieb an und die Dusche warm. Was soll jetzt denn noch schiefgehen, könnte die Überzeugung sein, wenn wir am Glühweinstand in vertrauter Manier die Tassen heben.

Mond und Sonne bilden mit Jupiter, dem Göttervater ein wohliges Trigon. Er ist tags drauf wieder direktläufig und kurz davor, über die kosmische Spalte in das Tierkreiszeichen Widder zu wandern. Das bedeutet, dass wir dieses Gefühl der Verbundenheit mitnehmen dürfen in die Widderqualität. Jupiter stärkt dort unsere Tatkraft. Unser Gefühl fließt gewissermaßen in unsere Hände und wir sind als Volk in der Lage unsere eigenen Rechtsvorstellungen umzusetzen. Die können sich von dem, was uns die Politik verordnet, deutlich unterscheiden. Das belegen zahlreiche Gründungen von Genossenschaften und Gemeinschaften auch im deutschsprachigen Raum.

Menschlich Werte schaffen

Auch die Genossenschaft „Menschlich Werte schaffen“, hat in diesen Tagen die Urkunden an ihre Genossen verschickt. Die Vereinigung möchte Menschlichkeit und gelebte Werte in unser Wirtschaftsleben bringen und ist inspiriert von der Sozialen Dreigliederung, wie sie vor über 100 Jahren bereits Rudolf Steiner skizziert hat. Die juristischen Hürden ihrer Gründung sind also erfolgreich genommen. Auch ich bin Genossin. Vielleicht willst auch du dich dieser Gemeinschaft anschließen?

Was hierzulande noch eine Besonderheit ist, wird übrigens in Italien beherzt auch vom Staat begünstigt. Der Genossenschaftsgedanke ist sogar in der italienischen Verfassung verankert. Das genossenschaftlich organisierte Miteinander ist beispielsweise in Ligurien oder Süditalien gern gesehen und wird dort üppig gefördert. In Genua ist nicht nur eine deutsche Schule, die einen ausgesprochen guten Eindruck macht, durch das Goetheinstitut vor Ort dürfte auch die deutsche Community dort eine relevante Größe haben.

Mein Herzprojekt

Ich selbst trage schon länger die Gründung eines genossenschaftlich organisierten Bildungs- und Therapiezentrum mit mir herum. Dort soll es neben therapeutischen Angeboten auch die Möglichkeit geben, sich im Sinne einer Bewusstwerden über das Menschsein und unsere Aufgabe in diesen Zeiten weiterzubilden. Die Begegnung mit Gleichgesinnten und die Möglichkeit dem Leben korrigierende und motivierende Impulse zu geben, sind weitere Bausteine des Konzepts, was in einem beherzten Miteinander gemeinsam ausgereift werden kann. Warum damit nicht an die Adria gehen? Meine Ideen dazu findest du auf meiner Webseite mit dem Titel „Herzprojekt“. Es braucht für die erfolgreiche Umsetzung gut sortierte Macher mit der Fähigkeit zur Verbindlichkeit. Sind die gefunden, findet sich alles andere. Wenn dich das anspricht, dass freue ich mich auf dein E-Mail.

Die Internetplattform „Bring together“ erfreut sich ebenfalls wachsender Beliebtheit. Davon zeugt der erfreuliche Anstieg von Projekten in der einsehbaren Datenbank. Europaweit werben Gemeinschaften, Genossenschaften und Menschen dafür, sich ihren Ideen anzuschließen, die allesamt die Überschrift tragen: „Das neue Wir“.

Offenheit und Enthusiasmus

Jupiter kann rund um diesen Neumond dafür sorgen, dass wir mit spontaner Offenheit und Enthusiasmus den neuen Lösungen eines menschlichen Miteinanders unser Vertrauen schenken und mitmachen. Wir ringen vielleicht mit der Frage wie man eine Gemeinschaft bildet, wenn jeder individuell lebt? Was ist die Kulturaufgabe in diesem Zusammenhang? Sind wir nur Mitläufer oder bereit, aktiv die Rolle des Gestalters zu übernehmen?

Die Sonne im Schützen erlaubt uns, unseren Horizont für unsere Wesensverwirklichung und Identitätsfindung zu erweitern. Die Frage nach dem höheren Sinn wandert durch unsere Seelen. Wir haben das Bedürfnis nach Weite und möchten am liebsten alle Begrenzungen ablegen. Das gelingt uns in diesen Tagen nicht mit revolutionären Mitteln. Vielmehr sind wir eingeladen, über uns selbst und unsere Beschränkungen hinaus zu wachsen.

Politische Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft

Sonne und Jupiter symbolisieren die inhaltliche Komponente des Rechtsstaats im Sinne einer gerechteren Weltordnung. Inhaltlich geht es um die politische Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft der Regierung. Wir ahnen, dass es künftig nicht reichen wird, den Leuten in den Regierungen das Feld zu überlassen. Da Glaubwürdigkeit bei Politikern, sobald sie das Ruder der Macht in der Hand halten, kaum noch zu messen ist, werden wir die Weltordnung schon selber besser gestalten müssen.

Dass die uns bedrängenden Mächte nicht wirklich fest im Sattel sitzen, zeigt die jüngste Entwicklung. Facebook entlässt als wichtiger Player des digitalen Machtgefüges 11.000 Mitarbeiter. Dass Großbritannien so schnell seinen Premier ausgetauscht hat, belegt: Hier läuft nicht viel nach Plan. König Charles wird inzwischen unverhohlen mit Eiern beworfen. Er ist einer der überzeugtesten Streiter für den Great Reset. Die Zentralbanken stehen ebenfalls enorm unter Druck. Die Zinserhöhungen werden ihre Wirkung nicht verfehlen und der Investitionsfreude der Wirtschaft einen deutlichen Dämpfer verpassen. Ob damit die Rezession verhindern wird? Kaum. Dazu sind die Energiepreise viel zu hoch. Zahlreiche deutsche Traditionsunternehmen wandern ins Ausland ab und sogar Linde, das Urgestein der deutschen Wirtschaft, verlässt den Dax, den deutschen Aktienindex.

Wie reden wir miteinander?

Merkur, der für den Handel und im weiteren Sinne für die Wirtschaft steht, ist ebenfalls im Schützen angekommen. Er steht auch für unsere Kommunikation und unser Denken. Beidem kann bei einem Schütze-Merkur der Realitätssinn fehlen. Andererseits lädt er uns ein, über das Wesen der Kommunikation grundsätzlich nachzudenken. Wie reden wir miteinander? Reden wir überhaupt noch miteinander? Oder sind unsere Dialoge nur noch eine Aneinanderreihung von Sprachnotizen auf Whatsapp? Wann haben wir uns ernsthaft, geduldig und liebevoll mit unseren Nächsten persönlich auseinandergesetzt? Das Abstandhalten und Masketragen hat viele Verstummen lassen. Wir haben eine deutlich spürbare Vereinsamung.

Unsere Jugend krankt an all den digitalen Tools zur Selbstdarstellung da sie dort nicht wirklich ein Miteinander ausdrücken und leben zu können. Es mangelt vielerorts an der Begeisterung, andere von den eigenen Ansichten überzeugen zu wollen. Es scheint fast, als sei es zu anstrengend, in den Dialog zu treten, der nicht nur Konsens, sondern auch den Dissens braucht, wenn Entwicklung stattfinden soll. An Ideen mangelt es uns in diesen Tagen kaum. Lassen wir sie raus. Schenken wir ihnen die Möglichkeit, sich zu manifestieren. Stärken wir sie mit unserem feurigen Denken, Fühlen und Wollen. Erzählen wir einander von unseren Wunschvorstellungen, Plänen und Ideen und wir können beobachten, wie sie dadurch Blüten treiben.

Die Diplomatie wird wachgeküsst

Merkur und Venus bilden an diesem Neumond eine Konjunktion, was die Kommunikation, den Dialog mit dem Schönen, aber auch mit unseren Werten verbindet. Die Diplomatie wird wachgeküsst. Hoffen wir, dass sie nur geschlafen hat und nicht im Wachkoma lag, denn dann dürfte es mit dem Küssen schwierig werden… Treten wir in den Dialog, können wir charmant sein, gehen leicht auf andere zu und versprühen Liebenswürdigkeit. Die Liebe verknüpfen wir mit unseren Idealen.

Großzügigkeit macht sich breit, nicht nur bei den Saudis, die schlappe 220 Milliarden Dollar in die Hand genommen haben, um eine Fußballweltmeisterschaft in der Wüste stattfinden zu lassen. Interessanterweise regt sich hier weder jemand über die CO2 Bilanz auf, noch über die menschenverachtenden Bedingungen für die zahllosen Arbeiter. Nicht wenige verloren bei den diversen Bauvorhaben ihr Leben. 220 Milliarden, was für eine gewaltige Summe.

Weltoffene Bildung

Auch wenn es inzwischen en vogue ist, solche Summen in die Währung „Waffen für die Ukraine“ umzurechnen, denke ich doch auch an all die menschenwürdigen Möglichkeiten, die man mit diesem Geld schaffen könnte. Eine weltoffene Bildung für die arabischen Staaten zum Beispiel, die gleichberechtigt Frauen und Männern die Möglichkeit eröffnet, ihr Wesen zu entfalten. Ich gebe zu, diese Vision könnte angesichts der frischen Brise menschlichen Geists dem ein oder anderen homophoben Scheich direkt die Kufiya vom Kopf wehen…

Venus im Schützen weitet unseren Horizont, öffnet uns neuen Erfahrungen und lässt uns innerlich wachsen. Das ist eine große Chance, denn immer mehr Menschen und auch immer mehr junge Menschen spüren, dass in der eigenen Seele nichts ist, was trägt. Waren es in der Kindheit noch die Familie, Freunde und die Schule, die uns Halt gegeben haben, stehen wir als Erwachsene oft auf eine gewisse Art und Weise vor dem Nichts, wenn man in sich hineinschaut. Die Routine unseres Alltags, die zermürbenden Nachrichten und globalen Drohszenarien und das meist große Schweigen angesichts des immensen Unrechts in der Welt lassen uns fragen: Was hat das alles mit mir zu tun? Wir erleben eine Finsternis um uns herum, die uns kaum noch an das Licht glauben lässt. Ist das alles ein dummer Zufall, blöd gelaufen oder das Ergebnis des Bösen? Auch wenn es schwerfällt, diesen Gedanken zuzulassen: Im Hinblick auf die Menschheitsentwicklung läuft alles sauber nach Plan.

Nicht ohne Getöse

Auch die Astrologie ist mit diesen Geschehnissen einverstanden. Denn mit dem Start in die Luftepoche ändern sich die Parameter der Welt. Das geht nicht ohne Getöse. Wenn Pluto im März in das Tierkreiszeichen Wassermann wandert, wird er unsere Gemeinschaften, unsere Gesellschaften, die Menschheitsfamilie, kurz das Miteinander transformieren. Das bedeutet, das Wesen des Wirs verändert sich kraft eines Bewusstwerdungsprozesses, dem wir unterworfen sind. Wir tun also gut daran, wenn wir uns mit diesem Themenkomplex auseinander setzen, um nicht Spielball der Ereignisse zu werden.

In unserer Menschheitsentwicklung, die Rudolf Steiner immer wieder so eindrücklich in seinem Werk beschrieben hat, brauchen wir diese Finsternis, die wir jetzt erleben, damit wir das Licht begreifen. Ob du das jetzt glaubst oder nicht, aber wir stehen tatsächlich am Beginn des lichten Zeitalters das in uns entzündet wird. Wir durchlaufen als Menschheit diese Seelenfinsternis nicht, um diese zu verdrängen mit äußeren Aktivitäten und medialer Ablenkung. Wir sollten uns stattdessen besser dieser Leere in uns stellen. Spüre hinein in diese schwarze Loch, was uns schon montags vom Freitag träumen oder uns in den sozialen Medien mit viel Sehnsucht nach einem besseren Lebens rufen lässt. Warum ist das wichtig uns diesem Gefühl zu stellen?

Wenn wir diese Seelenfinsternis nicht in uns zulassen und diese annehmen, können wir nicht die Frage aufkommen lassen, die jetzt ansteht: Was ist Freiheit? Was befreit dich und mich von all dem äußeren Wahnsinn, der uns umgibt? Für eine Antwort müssen wir zunächst erkennen, dass Freiheit nicht nur schön ist, sondern auch das eigene innere Empfinden der eigenen Nichtigkeit nach sich zieht. Du fragst dich vielleicht: Wer bin ich? Was habe ich wirklich gelernt? Bin ich nur ein Produkt meiner Verhältnisse? Haben wir noch den Impuls in uns zu fragen: Wer bin ich ohne all diese Äußerlichkeiten? Wer ist Ich?

Das Feuer des Wollens

Die Antwort können wir nicht im Kopf finden. Merkur und Venus zeigen uns wie es geht: Unser Wissen und unsere Fragen müssen in unser Herz rutschen. Nur dort werden sie beseelt und nur von dort aus können wir auf eine wahrhaftige Art und Weise ins Tun kommen. In unserem Herzen brennt das Feuer des Wollens. Und dort ist letztendlich auch all das verankert, was uns alle jung hält. Denn Jungsein bedeutet, ein Leben lang den eigenen Weg zu suchen. Das tut wir am besten dann, wenn wir das mit einer unverstellten kindlichen Neugier angehen. Tun wird das, stehen wir mit der Welt im Austausch, um uns selbst in der Welt immer wieder neu zu entdecken. Alt sein stellt diese Fragen nicht mehr. Alte Menschen glauben, bereits fertig zu sein.

Zum Jungsein gehört auch das Interesse daran, was vorangegangene Generationen geschaffen und geleistet haben und die Frage, was die künftigen Generationen von einem selbst abverlangen werden. Was geben wir diesen mit? Wie erziehen wir unsere Kinder, damit sie diese Haltung entwickeln können?

Wie steht es um unser Interesse, das Wesen eines Kindes wirklich entdecken zu wollen? Fragen wir, was es aus der geistigen Welt mitgebracht hat in diese Inkarnation? Wie begegnen wir dem Umstand, dass Kinder im Wesentlichen durch Nachahmen lernen? Wie würdig sind wir, um nachgeahmt zu werden? Wie und mit was stillen wir die Sehnsucht des Kindes nach Erfahrung und Auseinandersetzung mit den auch geistigen Werten? Das noch reiche Gefühlsleben eines Kindes braucht Kulturimpulse, um Empathie ausbilden zu können. Heranwachsende brauchen Bedingungen, die es ihnen ermöglichen, das eigenständige Denken herauszubilden. Das ist mehr, als das wiedergeben erlebter Reize.

Fruchtbare Lebensbedingungen

Der junge Mensch muss eine Möglichkeit haben, sich in dem Anderen zu entdecken, um zu wissen: Wer ist mein Ich? Ist das wirklich nur der Pubertäter, der mit der Hose unterm Hintern und dem Handy vor der Nase durch die Zeit schlurft? Was tun wir, um den jungen Menschen zu zeigen, wer sie sind und wie wichtig sie in dieser Welt sind? Schaffen wir fruchtbare Lebensbedingung für unsere Jugend, was zahlreiche Waldorfschulen aber auch die Montessorischulen bereits mit viel Herzblut anbieten, bewahren wir uns eine schöpferische Lebensqualität. Die jungen Menschen können ihr Leben lang jung bleiben, weil sie und vielleicht auch wir imstande sind, uns immer wieder neu kennenzulernen. Wir nehmen dann am Weltgeschehen teil und kreisen nicht nur tagaus und tagein um die Befriedigung unseres unersättlichen Egos.

Nehmen wir am Weltgeschehen teil, dann können wir es denkerisch durchdringen und spüren, was getan werden muss. Dann fahren wir als Menschheit vielleicht auch andere Ergebnisse ein, als die bei den jüngsten Wahlen in den USA. Wenn eine solche USA noch die Wahl hat zwischen einem senilen und einem größenwahnsinnlichen Greis, dann läuft da irgendwas so gar nicht rund. Es fällt nicht schwer zu ahnen, dass der Pluto Return will, dass sich die USA neu erfinden. Ein Weitermachen als Weltmacht scheint unter diesen Bedingungen kaum möglich zu sein. Es wird nicht viele aufgeklärte Menschen geben, die das traurig stimmt. Wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht vom Regen in die Traufe kommen. Das Modell China ist für westliche Kulturen kaum erstrebenswert.

Denken ist unsichtbar

Unser Handeln wird dann verantwortungsbewusst, wenn wir wissen, wer da denkt. Denken ist ein unsichtbarer Akt. Spätestens jetzt dürfen wir erkennen, dass wir Menschen tatsächlich ein geistiges Wesen sind. Denken wir gemeinsam, können wir uns im Geiste begegnen und Eltern auch eines Gemeinschaftsgeistes werden. Auch dieses miteinander Verbundensein hält uns jung. In einer Gemeinschaft erleben wir aus der Isolation, die unserem Menschsein anhaftet, uns selbst und erleben, dass wir in einer Gemeinschaft etwas bewegen können.

Wir sind bei unserem Ringen um irdisches Bewusstsein nicht allein. Auch wenn wir es vielleicht nicht wissen oder belächeln: Uns persönlich begleitet durch alle Inkarnationen hinweg, mit einer unermüdlichen Geduld unser Engel. Du nennst ihn vielleicht Schutzengel. Er hat ein originäres Interesse an unserer Menschwerdung. Er spricht mit uns und wir erkennen seine Impulse auf uns in den Idealen, die wir in uns entwickeln und spüren. Haben wir Ideale im Leben entwickeln können, dann werden wir gewissermaßen von einem guten Geist begleitet. Jupiter in den Fischen, aber auch Neptun in den Fischen ist der kosmische Hinweis, dass es jetzt Zeit ist, uns diese kosmische Ordnung bewusst zu machen. Sie fördert uns und steht uns gerade in diesen schweren Zeiten zur Seite.

Astrologie macht die kosmischen Zeichen sichtbar

Der Kosmos lässt uns mit unseren Fragen auch an das eigene Schicksal nicht allein. Die Sterne zeigen uns den Weg. Den der Menschheit aber auch den von jedem einzelnen von uns. Die Astrologie macht diese kosmischen Zeichen nicht nur sichtbar, sie übersetzt uns diese Sprache in verständliche Hinweise über unseren Seelenplan und die anstehenden Entwicklungsschritte. Wir brauchen nicht mühsam die Zeichen der Zeit suchen. Sie sind direkt über uns. Gemäß dem kosmischen Gesetz, wie oben so unten, können wir Rückschlüsse auf den roten Faden unseres Lebens ziehen und auf die aktuellen Lernkurven, die wir nehmen dürfen. In meiner astrologische Beratung erkläre ich dir verständlich, was dir deine Sterne sagen. Meine Textanalysen fassen die unterschiedlichen Aspekte erkenntnisspendend ebenfalls zusammen. Mehr über mich und meine Arbeit erfährst Du auf meiner Webseite. Auch diesen Link findet Du unten im der Videobeschreibung.

Die Gemeinschaften werden übrigens von den Erzengeln begleitet. Sie können Menschen aber nur dann zu einer Gemeinschaft verbinden, wenn dort ein gemeinsames Fühlen herrscht. Ein kühles Denken oder gar ein berechnendes Kalkül schafft keine Gemeinschaft. Es braucht Herzenswärme, die dann aufkommt, wenn wir uns in einer Gruppe für ein Ideal erwärmen und uns gewissermaßen von diesem entzünden lassen. Zur Zeit hat Erzengel Michael die Regentschaft über die Gemeinschaften. Er ist nicht nur ein christlicher Repräsentant. Wir finden ihn mit anderen Namen in allen Kulturen dieser Welt wieder. In unserer jetzigen Epoche, im Fische-Zeitalter, in dem wir uns noch bis etwa zum Jahre 2500 befinden, geht es darum, mit seiner Hilfe zu erkennen, dass wir geistige Wesen sind. Als solche dürfen wir uns in aller Freiheit das Bewusstsein darüber erringen, dass wir mit dem Denken und unserem Fühlen die Schöpfer unseres Seins sind.

Starke Gemeinschaften bilden

Alles was wir im Außen erleben, haben wir als Individuum oder als Kollektiv gedacht und empfunden. Wenn wir das Außen im gesellschaftlichen Sinne verändern wollen, müssen wir starke Gemeinschaften bilden, in dem jeder einzelne seine Flamme der Erkenntnis entzünden kann. Daraus wird in der Summe ein Feuer, was uns nährt und wärmt und alle Dunkelheit aus unseren Lebenskulissen verschwinden lässt. Dieses helle Licht der Begeisterung lässt jene von der Bühne des Lebens abtreten, die mit Gier, Machtkalkül und mangelnder Selbstliebe von sich reden machen.

Erzengel Michael reinigte einst mit seinem Flammenschwert den Himmel vom Drachen, indem er diesen auf die Erde warf. In diesem biblischen Bild versteckt sich die Botschaft, dass unser Denken vom irdischen Ego befreit wurde. Haben wir ein Bewusstsein darüber, dass wir dieses freie Denken haben, dann werden wir frei. Michael dient Christus. Christus ist der Schöpfergott, der sich in die Erde inkarnierte und somit seinen Platz auch in uns allen hat. Das ist das große Mysterium von Golgotha, dem Ort, an dem Jesus Christus das Kreuz der Menschheit auf sich nahm. Er steht für das Tierkreiszeichen Fische, in dem Neptun und Jupiter uns zurufen: Erhebt Euch zu dem, was Ihr seid: Geistige schöpferische Wesen, die angetreten sind, um die Liebe zu lernen und um mit ihren Farben eine neue Erde, ein neues Wir zu schaffen.

Herzdenken ist eine Geisteshaltung

Herzdenken ist der Begriff für diese Geisteshaltung. Diesem Herzdenken käme es nicht in den Sinn Egoziele zu verfolgen. Setzt sich dieses Herzdenken durch, dann wird nie wieder alle zwei Sekunden ein Kind verhungern, während in der sogenannten industriellen Welt jedes Jahr 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden. Haben wir das Herzdenken entwickelt, lassen wir es nicht mehr zu, dass im Mittelmeer hunderte Menschen ertrinken, weil sie lieber dieses Risiko in Kauf nehmen als weiterhin die unmenschlichen Lebensbedingungen in ihrer Heimat zu ertragen, an denen die westliche Welt nicht ganz unschuldig ist. Wir sagen kollektiv nein zu den Machtphantasien eines World Economy Forums und all den Puppen, die diese Vereinigung in sehr vielen westlichen Regierungen tanzen lässt. Wir erheben unseren Geist, schließen uns zusammen und sorgen dafür, dass Licht werde auf dieser Erde. Es wird bereits Licht durch zahllose Gemeinschaften die sich gründen mit den unterschiedlichsten Zielen aber doch immer mit dem Ideal: Das Miteinander und damit die Welt ein gutes Stück besser zu machen.

Was sich alle Gemeinschaften immer bewusst sein müssen ist die Treue, die erforderlich ist, um von Dauer zu sein. Dazu hilft, sich einmal demütig zu verinnerlichen, wer alles dazu beigetragen hat, dass jeder einzelne von uns dort steht wo er angekommen ist. Haben wir darüber ein Bewusstsein, hat das Ego auch in den Gemeinschaften keine Chance mehr. Es macht sich Demut und Dankbarkeit breit.

Taktisches Geschick

Kommen wir mit unserem neuen Herzdenken ins Tun, versorgt uns der rückläufige Mars in den Zwillingen mit taktischem Geschick. Wir entwickeln in Gedanken einfallsreich “Schlachtpläne” und diskutieren darüber. Wir handeln in der Regel objektiv, vernünftig und anpassungsfähig. Mars bildet mit Saturn ein Trigon, was es uns erlaubt, diszipliniert unsere Kräfte einzuteilen. Was beruhigend ist: Dieser Aspekt deutet auch darauf hin, dass wir einen Angriffskrieg nicht befürchten müssen. Vielmehr geht es um die dauerhafte Durchsetzung eines Plans. Mit Ausdauer können wir die einmal gesteckten Ziele erreichen. In den Genuss dieser Zeitqualität kommen allerdings nicht nur die Guten, sondern auch die Puppen, die Klaus Schwab gern tanzen lässt.

Das Quadrat von Mars und Neptun stellt uns in das Spannungsfeld von Durchsetzung und Einfühlungsvermögen. Das bedeutet, wir können uns vermutlich besser für andere durchsetzen als für uns selbst. Auch das ist ein Hinweis, das politische Egoshooterspielchen auf Dauer nicht wirklich erfolgreich sein können. Wir setzen uns eher für Schwächere ein und leisten tatkräftig Hilfe.

Das Leben voll auskosten

Jupiter in den Fischen von dem ich bereits gesprochen haben, steht nicht nur mit dem Neumond in einer harmonischen Verbindung, sondern auch mit Pluto. Das Sextil fördert uns darin, das Leben voll auszukosten. Unsere Suche nach dem Sinn kann etwas leidenschaftliches bekommen. Es fällt uns leicht, unsere Weltanschauung und die anderer in Frage zu stellen, was aber leider auch dafür sorgt, dass wir nie so richtig zur Ruhe kommen. Das gelingt eher, wenn wir uns auf den Weg und nicht auf das Ziel konzentrieren. Was ist der Weg und was ist das Ziel? Das signalisieren uns einmal mehr Saturn und Uranus mit ihrem Quadrat, was uns bereits seit Monaten auf Trab hält. Das Neue ringt mit dem Alten. Wir dürfen unser vermeidlich sicheres und strukturiertes Leben aufgeben zugunsten der eigenen Individualität. Haben wir ein Bewusstsein darüber, wer wir sind, gelingt uns das neue Wir.

Der aufsteigende Mondknoten im Stier weist an diesem Neumond wieder darauf hin, dass die Verteidigung unserer geistigen Werte in dieser Zeit zu unseren zentralen Lebensaufgaben gehört. Lauschen wir unserer inneren Stimme, dürften wir den Ruf nach Freiheit und Originalität deutlich wahrnehmen. Das Schicksalsrad dreht sich. Ob wir das nun wollen oder nicht. Mit der Kraft unseres Herzens wird es weniger ächzen und knarren, sondern sich fröhlich drehen, so dass die verschiedenen Speichen des Seins das zeigen, was es werden soll: Eine Menschheitsfamilie aus bewussten, weil erwachten Individuen, die sich frei und mit der Kraft ihrer Herzen begegnen.

Das Licht in uns entzünden

Wenn wir wenige Tage später die erste Kerze auf unserem Adventkranz entzünden ,erinnern wir uns bitte daran, dass es jetzt mehr denn je darauf ankommt, das Licht in uns selbst zum Leuchten zu bringen. Woche um Woche wird es eine Kerze mehr, bis wir Weihnachten das Licht des Christus feiern. Dieser brachte das göttliche Licht in die Welt, damit wir es in uns selbst entdecken, entzünden, um miteinander würdevoll, frei und erfüllt von Liebe für das neue Wir zu leuchten.

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Vollmond am 8. November 2022

Vollmond am 8. November 2022

Vollmond 8. November 2022

Blutrot mit enormen Spannungen

Sie liegen schon länger in der Luft, diese ungeheuren Spannungen, die nicht nur auf der politischen Bühne spürbar sind. Vielmehr formen sie auch bei jedem Einzelnen von uns eine Geschichte, an deren Ende sicher nicht mehr viel an das Leben erinnert, das wir führten, als wir vor knapp zwei Jahren in die Luftepoche gestartet sind. Der Vollmond am 8. November im Stier, der um 12.01 Uhr gradgenau am Himmel steht, wird dank seiner totalen Mondfinsternis mit dem schaurig schönen Titel „Blutmond“ bedacht. Diesen bekommt er, weil sich der Mond durch den Schatten, den die Erde auf ihn wirft, rot färbt.

Bei einer Mondfinsternis schiebt sich zwischen Mond und Sonne die Erde. Die Sonne, die in der Mundanastrologie für den Staat steht, bekommt vom Volk, das vom Mond repräsentiert wird, keinen Widerhall und letztendlich bekommt das Volk auch keine Ansprache. Er weist darauf hin, dass nicht nur Frauen in diesen Tagen zum Thema werden können, sondern auch unsere Werte – unser aller Werte – unter Druck geraten. Das ist kein abstraktes Thema mehr der Finanzmärkte mit ihren ausgeuferten Spekulationsgeschäften, sondern dieses Thema findet auch in unserem Geldbeutel Niederschlag. Die Inflation von inzwischen über zehn Prozent, macht aus den alltäglichen Einkäufen für immer mehr Familien ein nicht mehr bezahlbares Unterfangen. Die Schlangen vor den Tafeln werden länger. Gesunde Ernährung bleibt den Besserverdienern vorenthalten.

Gelassenheit ist schwierig

Mit dem aufsteigenden Mondknoten am Vollmond haben wir Schwierigkeiten, Gelassenheit zu finden, was angesichts der Nachrichtenlage, so wir sie denn überhaupt noch ernst nehmen können, auch nicht leicht zu erringen ist. Schlagzeilen aus der Ukraine, die mit dem Zünden schmutziger Atombomben im eignen Land droht, um den Russen den Vormarsch zu erschweren, belegen, wie weit der politische Irrsinn inzwischen gediehen ist. Zur Vertiefung dieses traurigen Themas empfehle ich die jüngste Ausgabe des Exomagazins mit seinem Format „Das 3. Jahrtausend“ und dem vielsagenden Titel: Bombenspiele. Der Link ist unten in der Videobeschreibung.

Uranus, der mit Mond und aufsteigendem Mondknoten eine Konjunktion bildet, kann dafür sorgen, dass wir die sich abzeichnenden Veränderungen nicht als ganz geheuer empfinden. Unbehagen macht sich weltweit bei den Menschen breit. Der Aspekt fordert jeden Einzelnen von uns dazu auf, die Veränderungen voranzubringen, die wir uns für diese Welt wünschen. Das geschieht nicht ohne inneren Widerstreit, weil Denken und Fühlen vielleicht als gegensätzlich erlebt werden. Wir neigen dazu, uns mit unserem Denken oder Fühlen zu identifizieren und den jeweils anderen Pol auf unsere Mitmenschen zu projizieren. Das sorgt nicht wirklich für Entspannung und schon gar nicht für Frieden. Daher sind wir klug beraten, unser Denken und Fühlen selbstkritisch und aus einer gewissen inneren Distanz heraus zu beobachten. Wir sind nicht unser Denken oder unser Fühlen. Beides sind jeweils lediglich Ausdrucksmöglichkeiten unseres Selbst. Sie sind nicht das Selbst.

Emotionale Beziehungen und Werte

In Opposition zu Venus zeigt sich an diesem Vollmond, wie sich die Menschen im Land miteinander verbinden und wie es um ihre emotionale Beziehung zu materiellen Dingen bestellt ist. Auch unser Sicherheitsbedürfnis kann in diesen Tagen deutlich getriggert werden. Erschwert wird dieser Aspekt durch die Spannung zwischen Mond, Uranus und Saturn. Unsere Gefühle bekommen durch Saturn eine Strukturierung, die einerseits Sicherheit bedeuten kann, aber sich auch in Beschränkungen ausdrücken könnte. Möglich ist auch, dass Familien und insbesondere Frauen durch traditionelle Strukturen oder staatliche Reglementierungen unter Druck geraten.

Wenden wir unseren Blick in den Iran, dann erleben wir dort anschaulich, was damit gemeint sein kann. Die Revolte, die im September damit begann, dass Frauen sich weigerten weiterhin ein Kopftuch zu tragen, steht im engen Zusammenhang mit dem tragischen Tod von Mahsa Amini, die im „Gewahrsam“ der Sittenpolizei verstarb. Die Kurdin wurde 22 Jahre alt. Inzwischen gehen tausende Menschen landesweit auf die Straße und protestieren gegen die Staatsgewalt. Die Proteste halten inzwischen fünf Wochen an. Das repressive Regime reagiert vielerorts mit Gewalt, mehr als 240 Menschen sind bereits im Zusammenhang mit den Protesten getötet worden. Tausende wurden verhaftet.

Neuordnung, Umsturz und Distanz

Mond und Uranus in Konjunktion stehen für Neuordnung, Umsturz und Distanz zu anderen. An diesem Vollmond dürfte vielen von uns bewusst werden, was vielleicht schon länger in uns ruft, um beachtet und gewandelt zu werden. Es herrscht Aufbruchstimmung, die leider auch in populistischen Extremismus umschlagen kann. Die Freiheit geht uns über alles, wir bleiben emotional auf Distanz gegenüber allem, was sich unserer Freiheit in den Weg stellt. Wir möchten nach den Corona-Monaten nicht wieder zurück in ein Gatter der Bevormundung, sondern stehen für unsere Bedürfnisse ein.

Mit der Sonne im Skorpion stehen Untergang und Neuanfang auf der Tagesordnung. Das dürfte an diesem Vollmond deutlich radikaler ausfallen, als es eine Reform oder eine Kurskorrektur zum Ausdruck bringen könnte. Erbitterte Diskussionen um die Grundwerte werden vermutlich ebenso geführt, wie erste Überlegungen angestellt, wie unsere durch die Corona-Krise gebeutelten Gesellschaften und Gemeinschaften wiederbelebt werden können. Die Sonne begegnet im Skorpion dem Wasser, was zu heißem Wasserdampf werden kann, der sich im schlimmsten Fall explosionsartig Luft verschafft. Aufgestaute Wut kann sich entladen, Vergeltung gefordert werden für all die Repressalien der Vergangenheit und Gegenwart.

Denkarten verstehen

Mit der Konjunktion von Sonne und Merkur verstehen wir vielleicht etwas leichter, welche die staatlichen Ziele sind und welche Denkart sich auf der Regierungsbank eigentlich zeigt. Kleiner Tipp: Die Denkart der einzelnen Persönlichkeiten spielt in diesem Kontext kaum eine Rolle. Vielmehr erlebt letztendlich das World Economy Forum einmal mehr seine Sternstunde. Mit der Wahl von Rishi Sunak als neuer Premier von Groß Britannien hat ein weiteres Mitglied dieses höchst zweifelhaftes Kaders auf einem führenden Regierungssitz Platz genommen. Da wundert es kaum, dass dieser seine Berufsanfänge bei Goldman Sachs genommen hat, einem der weltweit mächtigsten Finanzverwaltungen der Welt. König Charles dürfte das gefallen, der den Great Reset von Klaus Schab ziemlich gefeiert hat und in seiner neuen Machtposition sicher nicht zum Philanthropen verkommt.

Merkur hat an diesem Tag die Sonne gewissermaßen im Herzen und damit eine große Kraft. Wir sind in der Lage, in großen Bögen zu denken und zu kommunizieren. Merkur übernimmt nach dem Vollmond die Rolle des Morgensterns und stiehlt damit der Sonne die Show. Er kann etwas Vorlautes haben und Unüberlegtes und steht für ein gedankliches Vorauseilen, das wir bisweilen sogar räumlich wahrnehmen können, da Merkur als erster der Planeten den Horizont überschreitet. Unserem Denken würde es gut tun, wenn wir unseren Horizont ebenfalls mutig überschreiten würden.

Wertschätzende Atmosphäre schaffen

Mit Sonne, Merkur und Venus in Konjunktion haben wir das Potenzial, eine wohlwollende und wertschätzende Atmosphäre zu schaffen. Das bedeutet, dass sich auch die Staaten dieser Welt wieder an die Qualität diplomatischer Auseinandersetzungen erinnern könnten, wenn sie das denn wollen. Man spricht wieder miteinander, wenn auch im Verborgenen oder an roten Telefonen, aber immerhin.

Auch Venus eilt jetzt der Sonne als Morgenstern voraus. Sie hinterlässt in den kommenden Wochen ihre eigenen Eindrücke und bildet damit gewissermaßen die harmonische Vorhut der Sonne. Wünschen wir uns alle, das Venus und Merkur schaffen, was der gesunde Menschenverstand in den Köpfen unserer Politiker offenbar bislang vergeblich versucht hat: Das rechte Maß für alles zu finden. Es wäre eine schicksalsprägende Wendung. Mit dem Quadrat von Sonne, Merkur mit Venus und Saturn steht die Verlässlichkeit und Stabilität der Staaten unter Druck. Das kann sich durch eine deutliche Überregulierung und autoritäre Strukturen zeigen, die wiederum Proteste auslösen können.

Geld gerät unter Druck

Unter Druck geraten dadurch auch unser Geld und die Geldsysteme. 2008, als uns die erste gewaltige Finanzkrise durchschüttelte, lernten wir alle den Begriff aus der Welt der globalisierten Wirtschaft: „to big to fail – zu groß, um zu fallen“. Wer als Großunternehmen als systemrelevant eingestuft wird, kann sich gelassen darauf verlassen, vom Staat gerettet zu werden. Waren zunächst Finanzunternehmen Profiteure dieser Überhebung des Staates, gehören dazu heute Energiefirmen wie Uniper in Deutschland oder Axpo in der Schweiz. Die Zeche für das unternehmerische Misswirtschaften zahlen wir, die Steuerzahler.

Mit diesem neuen Verhaltensmuster der Regierungen erodiert die Eigenverantwortung eines Unternehmers und es zerstört die Basis jeder Marktwirtschaft. Wer zu scheitern droht, bekommt von Vater Staat einen stattlichen Finanzbooster aus dem Steuersäckel. Persönliche Konsequenzen hat das keine. Die CEOs schauen nicht mal mehr beschämt auf ihre gelackten Schuhspitzen, sondern treten mit dem größenwahnsinnigen Selbstverständnis auf, dass ihnen dieser Handel zusteht.

Für Lieferando Pizza ausliefern

Wer will das eigentlich ernsthaft einem Künstler verklickern, der dank „Corona“ jetzt bei Lieferando Pizza ausliefert oder der ehemaligen Besitzerin eines Wollgeschäfts, der im letzten Lockdown als Kollateralschaden der Pandemie schlichtweg die unternehmerische Puste ausging? Sie lebt jetzt von Harz 4, was demnächst Bürgergeld heißt. Klingt einfach netter, ist es aber nicht. In einer Zeit, in der eine ultralockere Geldpolitik und Nothilfen für letztendlich die ganz Großen putzig als Wums oder Doppelwums Schlagzeilen macht, die sich in der Summe nur noch in Billionen zählen lassen, muss man kein rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker sein, um sich zu fragen, wer dafür demnächst die Zeche zahlt. Noch ächzt unser Mittelstand nur. Was passiert, wenn er bei anhaltender Inflation bald entdeckt, dass er zu den großen Verlierern gehört?

Mit Merkur im Skorpion gelingt uns allen ein kritisches Denken, mit dem wir hinter die Kulissen des Offensichtlichen blicken können. Wir erkennen die Schwachstellen und lassen uns von all den Popanzen der Regierungsbanken nicht mehr länger an der Nase herumführen. Auch verlassen immer mehr Bürger das gottverdammte Tal der Angst, in dem immer noch viel zu viele Bürger wie ein Kaninchen vor der Schlange verharren und sich ohnmächtig ihrem Schicksal ergeben. Diese Angst, in die wir seit Jahren durch eine mediale Dauerberieselung von selbsterdachten Katastrophen gejagt wurden und werden, sollten wir jetzt ablegen. Dabei hilft das Verständnis, was wir als Mensch sind: Freie Geister, die den Auftrag angenommen haben, diesen zu entfalten und zu nutzen.

Gestaltungsfragen des Lebens

Wir sind hier auf der schönen Erde, um zu lernen, unsere Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Die eindringlichen Gestaltungsfragen des Lebens sind mehr als nur die nach Entertainment und Sicherheit. Sie haben etwas mit dem Bewusstsein auch über die großen Zusammenhänge des Lebens zu tun. Bewusstsein dürfen wir jetzt erringen, indem wir unser Denken öffnen und nicht bei Vorgekautem und Gewohntem hängenbleiben. Bewusstes Denken ist ein Akt des Willens und hat nur wenig mit dem Dauergeplapper unseres Kopfes zu tun.

Vielmehr ist damit Seelenhygiene gemeint, weil wir unser Innenleben bewusst gestalten und damit unserer Außenwelt einen anderen Ausdruck verpassen. Wenn wir die Welt verändern wollen, dann gelingt das nur, wenn wir uns selbst ändern. Der Schlüssel liegt in unserem Denken und Fühlen. Das ist eine einfache Wahrheit und doch – das weiß ich aus eigener Erfahrung – so schwer getan. Wer wissen will, wie das geht, dem biete ich am Samstag, 5. November einen Crashkurs an, indem ich erkläre, wie auch du zu einem „Besserdenker“ wirst. Auch meine Raunächtebegleitung wird sich in diesem Jahr diesem wichtigen Thema widmen und neben einem astrologischen Ausblick auf das Jahr 2023 inhaltlich in die kosmischen Gesetze und das neue Denken einführen. Mehr zu beiden Angeboten erfährst du auf meiner Webseite und den Link dorthin findest du unten in der Videobeschreibung. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dabei bist.

Romantische Gefühle

Venus, Neptun und Lilith bilden an diesem Vollmond ein großes Trigon, was ein schöner Gegenpol zu den Spannungsaspekten darstellt. Das Trio lässt unsere Erwartungen an Partnerschaft und Partner steigen. Wir erinnern uns an romantische Gefühle und können den Wunsch nach der totalen Einheit mit unserem Lieblingsmenschen verspüren. Wir erleben bei den Problemen, mit denen wir weltweit konfrontiert werden vielleicht auch eine enorme Verbundenheit mit Gleichgesinnten. Wir wissen zu schätzen, dass das Schöne auch in einfachen Dingen zu finden ist, wie dem bunten Herbstlaub, das anmutig zu Boden fällt oder stürmisch von den Ästen tanzt und ein berauschendes Zeugnis abgibt von all der Lebendigkeit, die uns umgibt. Es mahnt uns, nicht zu vergessen, dass auch in Zeiten wie diesen nichts bleibt, wie es ist. Alles ist einem ständigen Wandel unterworfen und niemals halten wir unseren Fuß in den gleichen Fluss.

Das mag jene verängstigen, die gern an Bestehendem festhalten und wird diejenigen trösten, die bereit sind für den großen Wandel, die Umwälzungen, die sich Bahn brechen und uns in Welten führen wollen, in denen wir als Mensch bewusster besser werden. Das wir wegen dieses Trigons in einer Seifenblase der Glückseligkeit in das Reich unserer Sehnsüchte und Träume davonschweben, das verhindert Mars, dessen Pfeil diese Seifenblase sehr schnell zum Platzen bringen wird. Im Quincunx zu Pluto raunt er uns zu: „Hey Leute, ihr müsst jetzt schon aus den Puschen kommen und Euch für Eure Ideale, Träume und Vorstellungen vom Leben stark machen. Selbstermächtigung ist das Zauberwort der Stunde. Wer wenn nicht Ihr selbst könnt die Geschicke Eures Lebens in die Hand nehmen?! Es ist an Euch, dafür zu sorgen, dass es Euch und Eurem Gemeinwohl gutgeht.“

Liebe in ihrer reinsten Form

Orientierung bietet mit Neptun und Jupiter in den Fischen die Liebe, die in ihrer reinsten Form, also frei von Bedingungen, zeigt, wo die Reise nur hingehen kann. Mars ist inzwischen rückläufig und das im Tierkreiszeichen Zwillinge. Er fördert dort unsere auch inneren Dialoge und ermöglicht konstruktive Gespräche. Andererseits unterdrückt diese Signatur auch das Gewalt- und Aggressionspotenzial, was uns im Extremfall auch mal ausrasten lässt. Im Quadrat zu Jupiter ermöglicht uns Mars im großen Stil zu handeln und dem Sinn des Lebens zu dienen, der kaum darin zu finden ist, einige wenige Multimilliardäre noch reicher zu machen und widerstandlos hinzunehmen, was diese in ihrer Selbstüberschätzung glauben, uns als Gestaltungsrahmen für unser Leben vorgeben zu müssen.

Vielleicht fühlen wir uns gefangen im Spannungsfeld zwischen Durchsetzung und Einfühlungsvermögen. Hingezogen fühlen wir uns gern zu künstlerischen oder hilfsbedürftigen Menschen. Das bedeutet wir entdecken unseren Sinn für das Schöne und die Mitmenschlichkeit. Jupiter stärkt unseren Glauben an die allumfassende Einheit. Uns gelingt es leichter, uns auf Sinnfragen einzulassen ohne sie gleich klar beantwortend zu müssen oder zu wollen.

Das Leben ausschöpfen

Jupiter im Sextil zu Pluto möchte, dass wir das Leben ausschöpfen und schenkt uns die Kraft, sinnvolle Ziele zu definieren und auch anzustreben. Wir erinnern uns mit dem Quadrat von Saturn und Uranus, dass Tradition nur dann wertvoll ist, wenn wir das Feuer weitergeben und nicht die Asche. Normen und Prinzipien, die unser bisheriges Leben bestimmt haben, dürfen wir mit neuen Inhalten, Werten und Regeln versehen. Wenn wir wissen, wer wir als individueller Mensch sind, dann gelingt es uns auch, eine Gesellschaft zu formen, in der sich jeder ausdrücken kann, wie er ist, in die jeder seine Talente und Fähigkeit einbringen kann, mit dem tiefen Verständnis, dass diese Gesellschaft nur trägt, wenn ich und du die gleichen Rechte und damit auch die gleichen Pflichten haben.

Der Blutmond am 8. November wird uns im nächsten halben Jahr mit viel Gefühl für das Wesentliche ausstatten. Es geht darum, unserem Schicksal selbstbestimmt und verantwortungsbewusst der Schöpfung und den nachkommenden Generationen gegenüber, Ausdruck zu verleihen. Wir dürfen und müssen Grenzen setzen, wo Gier und Machtmissbrauch unsere Welt in eine deutliche Schieflage gebracht haben. Um den gesellschaftlichen Rahmen in den wir alle hineingestellt neu zu gestalten, müssen wir bei uns selbst anfangen. Schauen wir bewusst auf unser Denken und Fühlen und geben wir ein neues Wollen hinein, damit der Frieden und die Liebe in unseren Herzen und damit in der Welt einen angemessenen Platz finden.

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Neumond am 25. Oktober 2022

Neumond am 25. Oktober 2022

Neumond im Skorpion

Die Welt neu denken

Stehen Sonne und Mond in Konjunktion im Skorpion, wie an diesem Neumond am 25. Oktober, dann sind Untergang und Neuanfang die großen Schlagworte dieser Zeit. Das geht nur im großen Stil, denn eine Reform wird in diesen Tagen kaum reichen. Gefragt ist die Fähigkeit zur große Transformation, zum „Stirb und Werde“. Wir dürfen die Enttäuschung überwinden, die in unserer Vergangenheit zu finden ist und unsere Gegenwart bestimmt. Wir sollten sie bewusst in unser Leben integrieren und uns nicht länger gegen die Tatsache wehren, dass es ein Zurück in unsere Komfortzonen nicht geben kann. Neben einem nüchternen Blick in die Welt, sagt auch der in die Sterne: Der Paradigmenwechsel ist jetzt da, wir sind mittendrin und sind eingeladen, unsere Vorstellungen von einer neuen Welt nicht nur zu durchdenken, wir sollten auch ins Tun kommen.

Steht die Sonne im Skorpion, begegnen sich Feuer und Wasser, was bedeuten kann, dass sich all die aufgestaute Wut, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten angesammelt hat, Bahn bricht. Der Druck im Kessel ist hoch. Er kann sich jetzt mit viel Getöse entladen, wie ein Dampfkessel, bei dem der Deckel nicht mehr hält. Aber Achtung! Heiße Tränen des Zorns machen auch blind, wenn sich jetzt auch die aufgestauten Emotionen Ausdruck verschaffen. Besser wäre es, wenn wir als Volk die Opferrolle ablegen und wieder die Verantwortung annehmen für die Gestaltungsfragen unseres Gemeinwohls. Wir sollten kühl anerkennen, was in dieser Welt wirklich gespielt wird. Die Themen „Geben und Nehmen“, „Leben und leben lassen“ sollten wir uns bewusst anschauen.

Monopoly der Superreichen

Schauen wir doch mal gründlich hin, was in der Welt eigentlich los ist: Im Grunde sind es einige wenige clevere Unternehmer, die sich mit der Macht ihrer milliardenschweren Unternehmen die Welt mit den ganz großen Investmentbankern teilen. Sie spielen Monopoly mit unserer aller Geschick und klopfen sich bei den einschlägigen Events – unter anderem beim Word Economy Forum – wechselseitig auf die Schulter. Sie genießen angesichts der überzeugenden Erfolgsergebnisse, die sie mit ihrer Strategie weltweit einfahren, ihren Erfolg und den Hofstaat aus Speichelleckern und Machthungrigen, die in ihrem Schatten ein bisschen was von deren Glanz und ihrem süßen Zuckerberg abbekommen wollen.

Zynische Zeiten sind das, in denen einem die Pizza, die Lieferando gerade frisch geliefert hat, im Halse stecken bleiben möchte. Macht sich auch bei dir die Wut breit und du hättest Lust, das Porzellan von Amazon zu zerschlagen oder die Windows zu schließen, damit das Böse erst gar nicht in deine Wohlfühloase dringt, die sich spätestens auf Booking.com so höllisch günstig buchen lässt? Oder setzt Du schon die Meta-Brille auf und weinst dich bei deinen virtuellen Freunden aus, die man so herrlich bequem auch wieder abstellen kann, wenn sie nicht so ticken, wie man sich das gerade vorstellt? Dort ist man sogar vor Viren sicher, zumindest vor Corona. Man braucht dort nicht mal eine Maske – nur leider Strom… und bei dem ist die Frage, wie lange wir den noch bekommen. Und dann?!

Der letzte Vorhang?

In den kommenden Wochen dürfen wir alle unsere lllusionstheater verlassen. Der Vorhang fällt und für so manchen Staatsmann könnte es hinsichtlich seiner Karriere der letzte sein, denn eine Sonnenfinsternis hat immer eine direkte Schwächung der Macht eines Staates zur Folge. In Deutschland ist die partielle Sonnenfinsternis zu sehen– gutes Wetter vorausgesetzt. Auf Rügen zeigt sich die Sonne zu 35 Prozent bedeckt. In Genf sind es nur 15.

Die Skorpionsonne strebt sonst nach Einfluss, an diesem Neumond, der ja immer auch den neuen Mondzyklus einleitet. Den wird sie aber nicht in dem Maße haben, wie sie das gern möchte. Das mag auch daran liegen, dass sich zu Sonne und Mond die Venus in einer Konjunktion dazu gesellt. Sie weist darauf hin, dass Beziehungen, das Miteinander das zentrale Thema dieser Zeit ist. In einem gesunden, gemeinschaftlichen Miteinander, in dem wir uns wechselseitig mit fairen Bedingungen unterstützen, setzen wir den Maßlosen dieser Welt ein Stopp. Denn deren Erfolg begründet sich vor allem dadurch, dass sie die Menschen vereinzeln, vereinsamen und „versingeln“. Ein einzelner Mensch ist leicht zu manipulieren. Das ist mit einer aufgewachten Gruppe schon schwieriger und bei einer selbstbewussten, selbstbestimmten Gesellschaft nicht möglich.

Hinter die Kulissen schauen

Das Trio Sonne, Mond und Venus steht im Trigon zu Mars in den Zwillingen. Der Repräsentant für unseren Willen wird noch bis zum 25. März 2023 in diesem Tierkreiszeichen verweilen, was die Kommunikation miteinander repräsentiert. Wir sammeln Informationen, möchten hinter die Kulissen schauen und uns fällt es leichter, Wünsche und Gedanken besser in eigenen Worten zu verpacken. Wenn wir Pläne schmieden, dann setzen wir sie auch um. Unsere Tatkraft ist empathisch, direkt und dynamisch. Uns wird bewusst, dass Krieg, wie der in der Ukraine, immer auch ein Krieg der Propaganda ist.

Mars in den Zwillingen bedeutet immer auch viel heiße Luft. Es ist die Hochzeit der Schwätzer. Alles beste Bedingungen für die Grünen, oder?! Leider kann Manipulation aber auch Erfolg haben, wie wir an den Statistiken zu den Angststörungen bei unseren Jugendlichen wissen. Diese waren noch nie so hoch. Kliniken und therapeutische Praxen sind überfüllt mit jungen Menschen, die ein natürlichen Vertrauen in das Leben verloren haben oder gar nicht erst entwickeln konnten.

Angstgestörte Jugend

Die neueste Studie der Krankenkasse DAK, für die ambulante und stationäre Behandlungsdaten von 42.000 Kindern und Jugendlichen in Schleswig Holstein wissenschaftlich untersucht und mit der Situation vor der Pandemie verglichen wurden, beziffert, dass vor allem Mädchen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren betroffen sind. Sie leiden im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit deutlich häufiger unter Depressionen, Angststörungen und Adipositas. Hat mal irgendwer Karl Lauterbach erklärt, dass er als Gesundheitsminister auch solche Folgen in seine Überlegungen mit aufnehmen sollte? Oder empfindet er die lukrativen Treffen der Pharmalobby für Corona-Impfstoffe für zu wohlig, als dass ihm diese Themen in den Sinn kämen?

Mich machen solche Zahlen mehr als zornig. Wie geht es dir damit? Können wir bei solchen Erkenntnissen wirklich einfach weitermachen? Ich kann das nicht. Aber was braucht es, um unserem Leben die gewünschte Wendung zu geben? Zunächst einmal, da sind sich die weisen Denker und Dichter der Menschheit alle einig, ein neues Denken. Mit Merkur in der Waage zeigt unser Denken an diesem Neumond eine Tendenz zu Objektivität und Flexibilität. Wir sind aufgeschlossen und kontaktfreudig und damit in der Lage, uns zusammenzuschließen. Leider sind wir aber auch nicht sehr entscheidungsfreudig, was mit Merkur im Skorpion ab dem 30.Oktober deutlich anders werden dürfte. Hier mischt sich dann Macht, Ohnmacht und deutlich mehr Tiefgang in unsere Gedankenwelten. An diesem Neumond steht Merkur im Trigon mit Mars, der unsere sprachliche Durchsetzung fördert und unsere Fähigkeit, strategisch zu denken und zu kommunizieren.

Ein echter Gestalter unseres Seins

Haben wir ein Bewusstsein über unser Denken, wissen wir, wie wir dieses nutzen können, um unser Leben und in der Summe unsere Welt zu ändern, dann haben wir ein hohes Maß an Freiheit errungen und wir sind ein echter Gestalter unseres Seins. Unsere Gedanken und Gefühle sind reale Kräfte, die von unserer Außenwelt durch Menschen und Ereignisse gespiegelt werden. Wenn wir der Manipulation einiger weniger erliegen, dann erleben wir die Folgen von Corona-Plänen oder Energiekrisen oder Kriegen oder, oder, oder. Steigen wir kollektiv aus diesem Karussell des Wahnsinns aus, dann haben auch diese Macher keine Chance mehr. Anfangen müssen wir alle bei uns selbst. Gedankenkontrolle, das Wissen, um die kosmischen Gesetze, die wir für die Gestaltung unseres Lebens nutzen können, sind die Schlüssel, um die Weichen für die Zukunft anders zu stellen. Mit Sonne im Skorpion geht es immer auch um die Selbstermächtigung, das Bewusstsein, dass wir unser Leben selbst gestalten müssen.

Online-Kurs „Besserdenker“

Ganz bewusst biete ich daher ab dem 27. Oktober einen weiteren Zyklus meines Online-Kurses „Besserdenker“ an. An insgesamt sechs Abenden – jeweils donnerstags- erfährst du Erstaunliches über das Wesen eines Menschen, die Verbindung zum Geistigen, den kosmischen Gesetzen und konkrete Tipps, wie wir diese für uns nutzen können. Diese Gesetze haben die Menschheit seit jeher begleitet. Allerdings sind sie erst jetzt einer breiten Masse überhaupt zugänglich. Das geschieht nicht umsonst, denn die Zeit der Menschheit ist jetzt reif für das neue Wir, für das nächste Level. Dieses Wissen gibt uns die Möglichkeit, uns von vielem zu befreien, was nicht mehr zu uns passt. Wir können all das in unserem Leben manifestieren, was wir wollen. Wünschen allein, reicht aber nicht. Wir müssen vielmehr konsequent die Alternativen durchdenken, uns von ihnen emotional entzünden lassen – und ins Tun kommen. Bist du bereit? Gut. Mehr Infos zu meinem Kurs „Besserdenker“ findest du hier…

Wissen ist Macht!

Die Zeit ist sehr günstig, sich neuem Wissen zu öffnen, denn Merkur verbindet sich mit einem Trigon harmonisch auch mit Saturn. Mit dem Quadrat von Merkur und Pluto wissen wir intuitiv: Wissen ist Macht! Wir denken gründlich nach und neigen vielleicht sogar zum Grübeln. Wir haben aber auch die Möglichkeit, Erkenntnisse aus den Tiefen unseres Unbewussten zu schöpfen.

Mit dem Quadrat von Mars und Jupiter können wir diese Erkenntnisse im großen Stil umsetzen. Der Aspekt fordert uns auf, unserem Tun einen Sinn zu geben. Mit dem Quadrat von Mars und Neptun, wird das nicht leichter, denn der Aspekt stellt uns in das Spannungsfeld zwischen Durchsetzung und Einfühlungsvermögen. Wir zeigen uns entweder extrem egoistisch oder überspitzt selbstlos, wenn uns diese Zeitqualität nicht bewusst ist. Auch hier sind wir aufgerufen, die Balance herzustellen zwischen diesen beiden Polen.

Machtspiele im Iran

Auf der politischen Bühne tritt mit diesem Aspekt ebenfalls die Täuschung und Verwirrung auf den Plan. Ressentiments und Schuldzuweisungen liegen in der Luft und schüren nicht unbedingt den Frieden. Die Proteste im Iran, bei denen sich scheinbar die Frauen gegen die Unterdrückung der Mullas wehren, riechen ein bisschen nach der amerikanischen Unart, in diesem Land auf dieser Ebene den Mächtigen einzuheizen. Die USA haben auf diese Weise den Schah von Persien 1979 in die Wüste geschickt, den sie in den 1940er Jahren zu einem absolutistischen Regime verhalfen. Ayatollah Khomeini hatte sich für diesen Sturz des Schahs mit den ansonsten verhassten Amerikanern verbündet. Wird der Iran in diesen Tagen wieder durch Unruhen geschwächt, dann passt das zu der angespannten Energiekrise. Iran ist einer der wichtigsten Rohöllieferanten und hat sich jetzt mit Putin verbündet, nachdem die USA Anfang des Jahres die Sanktionen gegen den Iran gelockert hatten. Der jüngste Deal: Gazprom, der russische Energieriese, will in den kommenden Jahren 40 Milliarden Dollar in iranische Gas- und Ölfelder investieren. Russland bekommt dafür Kampfdrohnen für den Krieg in der Ukraine. Hoffen wir, dass die Frauenproteste in diesem politischen Flächenbrand nicht als Strohfeuer schneller verglimmen, als das den Frauen recht sein kann.

Schauen wir uns einmal mehr an, um was es eigentlich geht. Uranus im Stier will unsere Erde, unsere Werte, unser irdisches Dasein revolutionieren. Er möchte die Wirkkräfte auf unseren blauen Planeten bringen, die der Wassermann symbolisiert. Normen werden gesprengt, der Mensch als Individuum gefordert. Es reicht nicht mehr, blökendes Stimmvieh zu sein. Wir dürfen uns als Einzelwesen erheben und uns für unsere Interessen stark machen. Nicht im Sinne eines Egostrips, sondern eher für die Gemeinschaft, für die Gesellschaft. Das Interesse des Uranus gilt den überpersönlichen Themen und Zielen, für die er sich einsetzt, um seiner Vision von einer gerechteren Welt näher zu kommen. Er erinnert uns an die Ideale der französischen Revolution mit ihren Schlagworten: Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit. Mit dem aufsteigenden Mondknoten im Gepäck, bekommt das Ganze eine schicksalsprägende Komponente.

Was ist uns wirklich wichtig?

Wir müssen hinterfragen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben, wie wir arbeiten, was wir essen und wie wir mit den Ressourcen diesen Planeten umgehen wollen. Wir müssen uns mit den Werten, Idealen und Missionen der Unternehmen auseinander setzen. Wem geben wir unser Geld? Wem vertrauen wir das Geld an? Wer bildet unsere Kinder aus und mit welchen Inhalten? Wie gehen wir mit den alten Menschen um? Was bedeutet es gesund zu sein und mit welchen Mitteln wollen wir es werden? Was bedeutet es ein Mensch zu sein? Was bedeutet Freiheit? Und was ist Freiheit in Liebe?

Der Neumond im Skorpion fordert Antworten mit Tiefgang auf all diese wesentlichen Fragen. Unsere Gefühle und Gedanken prägen unsere Zukunft. Fassen wir uns ein Herz, einander an der Hand und denken wir das Leben neu, wahrhaftiger, liebevoller und im Sinne der Venus, der Herrscherin des Stiers. Sie steht für den harmonischen Austausch zwischen dem Irdischen und dem Geistigen. Sie ermuntert an diesem Neumond zusammen mit Sonne und Mond in dem sie darauf hinweist: Geist steht immer über der Materie, denn alles ist Geist. Nutzen wir also unseren Geist und schaffen wir – getragen von den Werten der Menschlichkeit – gemeinsa

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Vollmond am 9. Oktober 2022

Vollmond am 9. Oktober 2022

Vollmond 9.10.2022

Die alten, weißen Männer
und die neue Welt

Der Vollmond im Widder am 9. Oktober hat reichlich Aufregung im Gepäck. Wir sind gestresst von all den Schreckensnachrichten, die tagtäglich auf uns einprasseln. Hamsterkäufe könnten auf der Agenda stehen, da die Versorgungslage unter Druck geraten kann. Die Sprengungen an Nordstream 2, die eine Gasversorgung über diese Pipeline unmöglich gemacht haben, sorgen in direkter Konsequenz nicht nur für einen Anstieg der Metangaswerte in der Atmosphäre, sie machen auch den Träumen von einer Einigung mit Putin den Gar aus.

Egoismus kommt auf, denn in uns kann sich die Überzeugung breit machen, dass wir alles im Alleingang schaffen müssen. Ist die neue Parole „Rette sich, wer kann?“ Möglicherweise. Dafür spricht die Opposition von Mond und Venus, die mit diesem harten Spannungsaspekt ausdrücken, wie sich die Menschen untereinander verbinden und vertragen. Im Volk macht sich reichlich Enttäuschung breit. Es braucht schon ein hohes Maß an Reife und Bewusstsein, trotz dieses kollektiven Egotrips Beziehungen mit viel Nähe zu schaffen.

Sicherheit – aber auch Beschränkungen

Das Sextil von Mond und Saturn gießt unsere Gefühlswelten in eine neue Struktur, die einerseits Sicherheit, andererseits aber auch Beschränkungen nach sich ziehen. Besonders Familien können durch staatliche Reglementierungen beschränkt sein. Die Sonne steht an diesem Vollmond ist in der Waage im Fall und kann kaum zu ihrer wahren Größe finden. Das Doppelzeichen Waage hat stets zwei Herzen in seiner Brust. Die Sonne müsste initiativ werden und sieht zugleich die Wirkung ihres Tuns auf die andere Waagschale. Das ist nicht die Natur der Sonne, die aus sich selbst heraus agiert, ohne immer gleich die Konsequenzen zu bedenken.

Die Chance dieses Aspektes besteht darin, dass zwiespältige Angelegenheiten wieder zu einer Identität zusammenfinden. Anders ausgedrückt können Streithähne mal Pause machen und sich bewusst werden, was sie da eigentlich gerade machen. Besonders eindeutig werden diese Bemühungen vermutlich nicht, denn Vollmond bedeutet stets, dass sich Sonne und Mond in Opposition zueinander finden. Das symbolisiert eine Zeit, in der unser Wille und unsere Gefühle kaum auf einen Nenner zu bringen sind.

Hoffnung macht die Konjunktion von Sonne und Venus, die sich grundsätzlich förderlich auf diplomatische Beziehungen auswirkt. Auch die Grenzen eines Staates werden unter dieser Konstellation eher respektiert als überrannt. Beziehungen sind das zentrale Thema in diesen Tagen. Allerdings haben wir auch einen Hang dazu, faule Kompromisse zu schließen, was den Aggressoren in die Karten spielen kann. Mars unterstützt mit einem Trigon die Bemühungen von Venus und Sonne, was das Zusammenspiel von Wille und Handlung stärkt und unsere Fähigkeit, Pläne auch umzusetzen.

Traditionelle Werte und Geldpolitik

Die Sonne bildet auch ein Trigon zu Saturn, was für die Stabilität und Verlässlichkeit des Staates steht und für unser Verantwortungsbewusstsein. Diese Gemengelage lässt für mich den Schluss zu, dass wir an diesem Vollmond die Kriegsgefahr für Europa klein halten können. Vom Tisch ist sie aber leider nicht. Dazu später mehr. Venus bildet wie die Sonne ebenfalls ein Trigon, was unsere Aufmerksamkeit auf traditionelle Werte, aber auch auf die Geldpolitik lenkt.

Wir haben den Hang zu sparen, was angesichts einer Inflationsrate von 10 Prozent und explodierenden Lebenshaltungskosten auch angeraten ist. Wir leiden unter dem Vermögensverlust und dem Gefühl keine materielle Sicherheit zu haben. Auf staatlicher Ebene sorgen diese beiden kosmischen Akteure für einen Interessenausgleich. Verhandlungen werden an Bedingungen geknüpft und wir dürfen gespannt sein, welche das sein werden. Wenn eine Annalena Baerbock schon sagt, dass sich die Nato in keinen Krieg verwickeln lassen darf, dann ist das ein sichtbares Rauchzeichen für eine bereits schwelende Brandgefahr.

Kommunikation und Verstand

Für Verhandlungen braucht man den Verstand und die Fähigkeit zur Kommunikation. Merkur, der beides repräsentiert, steht im Tierkreiszeichen Jungfrau, was eine kühle, sachliche und analytische Verständigungsebene anbietet. Merkur wird also kaum als Aggressor durch übermäßiges Machogehabe in Erscheinung treten. Allerdings steht Merkur mit Jupiter im Widder in Opposition, was darauf hindeutet, dass es ohne Muskelspiele und den ein oder andere polternden Schwätzer nicht gehen wird. Es ist die Stunde der Einflüsterer, der Schattenkabinette und Wichtigtuer, die aus jeder Mücke einen Elefanten machen. Ausufernde Diskussionen verhindern mehr, als dass sie etwas nach vorne bringen, was jetzt für mich aber auch eher ein Indiz dafür ist, dass niemand im großen Stil den roten Knopf drückt.

An Schwätzer haben wir uns doch in der Corona-Krise bestens gewöhnt und auch daran, dass wir hinter der vorgehaltenen Hand, pardon, Maske, missmutig vor uns hinzuknurren. Merkur steht auch in Opposition mit Neptun, was nicht dafür spricht, dass wir in diesen Tagen herausfinden, was wirklich auf unserem Planeten los ist. Neptun steht für Täuschung und Enttäuschung für alles Nebulöse. Es mischen sich Botschaften und Gerüchte, der Verstand wird aufgeweicht durch viel Hoffnung und Wunschdenken.

Corona und das Oktoberfest

Auch der Gesundheitssektor rückt einmal mehr in unseren Fokus. Nach dem Oktoberfest schießen die Corona-Zahlen wieder in die Höhe. Wen wundert’s? Das war doch aber eigentlich immer so. Es ist Herbst, die Feuchtigkeit stimuliert Viren und Bakterien. Kein neues Phänomen – aber immer noch ein sehr lukratives Geschäft, das Joe Biden jetzt sogar veranlasste, den Menschen in Florida eine Corona-Impfung nahezulegen, damit sie vor dem Hurrikan geschützt sind. Der mächtige Wirbelwind Ian hat dort im ganz großes Stil und mit voller Wucht das zum Ausdruck gebracht hat, was Uranus sein kann: Eine vernichtende Veränderungskraft.

Uranus räumt gerade auf und tut das durch Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Wetterkapriolen. Dichterischer ausgedrückt könnte man auch sagen: Die Erde bebt angesichts des Hochmuts der Menschheit und der Art, wie die „Krönung der Schöpfung“ mit ihr umgeht. Uranus im vierten Quadrat zu Saturn wird noch eine Weile brauchen, bis die Wirkung dieses Aspekts an Kraft verliert. Das heißt, dass der Kampf von Alt und Neu, von Tradition und Fortschritt, von sturer Selbstbehauptung und dem neuen Wir miteinander ringen. Tröstlich ist: Das Neue ist im Laufe der Erdentwicklung immer als Sieger hervorgegangen.

Schicksalhafte Dimensionen

Im Stier bleibt Uranus noch bis 2025/26, bis er dann seine Reise in den Zwillingen fortsetzt. Das heißt, unsere Werte, unsere Erde und alles, an dem wir im Materiellen unser Herz gehängt haben, wird einer starken Veränderung unterzogen, die mit der Konjunktion von Uranus und aufsteigendem Mondknoten eine schicksalhafte Dimension bekommt. Was können wir tun? Ins Vertrauen gehen und die Hände leeren, damit wir das Neue, das auf uns zukommt greifen und begreifen können. Nehmen wir alle unsere Werte unter die Lupe und prüfen, welche noch zu uns passen und welche sich überlebt haben. Das gilt für die materiellen Werte, die in Krisenzeichen nicht nur in Gefahr geraten, sondern auch eine Belastung sein können ebenso, wie für die ideellen und geistigen Werte.

Mars in den Zwillingen erinnert uns daran, dass Krieg immer auch ein Krieg der Worte ist, der Propaganda und der gelenkten Pressedarstellung. Er kann sich auf viel heiße Luft beschränken, aber auch greifbare Wirkungen zeigen. Saturn, der für unsere gewohnte Ordnung steht und gewährleisten dürfte, dass wir nicht ins haltlose Chaos gestürzt werden, bildet mit Mars ein Trigon, was bedeutet, dass wir unsere Handlungen auf die äußeren Umstände abstimmen, die Vernunft unsere Entscheidungen prägen wird. Möglichweise zeigt sich uns dieser Aspekt aber auch durch die Schwierigkeit, uns zu entscheiden und zu klaren Vorgehensstrategien zu finden. Denn Mars tut sich in den Zwillingen bisweilen etwas schwer, aus der Fülle aller Möglichkeiten eine zu priorisieren. Der Aspekt erlaubt es uns, diszipliniert unsere Ressourcen einzuteilen und das mit Ausdauer. Der Überraschungsangriff oder Kampf auf breiter Front ist nicht die Sache von Mars und Saturn. Vielmehr geht es um die dauerhafte Durchsetzung eines Plans.

Irrtümer und Schmutzkampagnen

Mars im den Zwillingen bildet an diesem Vollmond ein Quadrat mit Neptun. Kommt Aggression ins Spiel, dann ist diese Zeitqualiät gepaart mit Undurchsichtigkeit im weitesten Sinne. Dieser Aspekt ist verwandt mit den aggressiveren Mars-Pluto Aspekten, die den Boden für Verschwörungstheorien bilden. Mars und Neptun können sich jedoch damit begnügen, dass Irrtümer und Schmutzkampagnen die Mittel sind, den Gegner zu treffen. Im Kriegszusammenhang sind beide das Symbol für unsichtbare chemischen Waffen und – die Marine! Das hat mich vor der dem Hintergrund der Geschehnisse um Nordstream 2 motiviert, einmal genauer hinzuschauen, denn dass alle einmütig Putin dafür verantwortlich machen, müsste eigentlich auch den tiefenentspanntesten Tagesschaukonsumenen stutzig machen.

Die USA nutzen gern für ihre kriegerischen Auseinandersetzungen das Reich Neptuns. Das zeigt ein beherzter Blick in die Landesgeschichte. So explodierte beispielsweise am 15.Februar 1898 die USS-Maine im Hafen von Havanna (Kuba). Das geschah wegen eines technischen Defektes, wie sich später herausstellte. Die Presse aber unterstellte den Spaniern die Versenkung des Schiffes und Amerika nahm diese Explosion zum Anlass, um den amerikanisch-spanischen Krieg auszurufen. Es war der Auftakt der jahrzehntelang währenden Kuba-Krise!

Versenkung der Lusitania

Der Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg folgte auf die Versenkung der britischen Lusitania durch deutsche U-Boote am 7. Mai 1915. Auf dem britischen Hilfskreuzer reisten auch amerikanische Bürger. Die Britten hatten, wie man heute weiß, bewusst hochexplosive militärische Materialien an Bord genommen. Sie hofften nicht vergeblich auf einen katastrophalen Treffer durch die Deutschen, um die USA mit in den Krieg zu ziehen.

Der japanische Überfall auf Pearl Harbour am 7. Dezember 1941 war den Amerikanern bereits schon Wochen vorher bekannt, nachdem sie den Verschlüsselungscode der Japaner geknackt hatten. Sie warteten den blutigen Überfall ab, um in den 2. Weltkrieg einsteigen zu können.

Der Vietnamkrieg und der Geheimdienst

Die Versenkung eines amerikanischen Schiffes im Hafen von Tong King am 30. Juli 1964 war Grund für den Eintritt in den Vietnamkrieg und wurde dem kommunistischen Vietkong in die Schuhe geschoben. Später gab die amerikanische Regierung zu, das die Versenkung ein Werk des amerikanischen Geheimdienstes war. Und jetzt will uns die amerikanisch geprägte Welt weiß machen, dass Russland seine eigene Pipeline zerstört hat. Kommt nicht so ganz überraschend. Hat nicht James Bond in dem actionreichen Schinken „Die Welt ist nicht genug“ gezeigt, wie das technisch geht?

Und schließlich fand der Irakkrieg mit dem Anschlag auf das World Trade Center am 11.September 2001 seinen Auftakt, den die USA weltweit auf Terroristenjagd gehen ließ. Die Unterstellung, dass der Irak als Zentrum aller Terroristen chemische Massenvernichtungswaffen herstellt und besitzt, für die Neptun steht, war Grund genug, dort einzumarschieren. Die Waffen wurden nie gefunden.

Schaut man sich die Liste mit diesen Ereignissen an, lassen mich die Explosionen in der Ostsee schon etwas schlucken. Ein Blick in das Horoskop der USA zeigt, dass das Land unter einem immensen Druck steht. Der Pluto-Return, der im Februar das erste Mal grad genau war, setzt einen immensen Transformationsprozess in Gang. Etwas Neues bricht sich Bahn, was der alten Welt nicht recht sein kann.

Muskelspiele der “Cowboys”

Mit dem Transit Jupiter am IC bekommen wir einen Hinweis darauf, dass es bei all den Muskelspielen der “Cowboys” wohl darum geht, im eigenen Land für Ruhe zu sorgen. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten steht massiv unter Druck und hat durch den Krieg in der Ukraine und die daran geknüpften Rüstungsaufträge einen kleinen Aufschwung zu verzeichnen. Der Aspekt steht aber auch für Selbstüberschätzung, was darauf hindeutet, dass der amerikanische Traum langsam aber sicher ausgeträumt ist.

Die neuen Bande zwischen Russland und China sorgen dafür, dass sich eine neue Weltmacht formiert hat. Bereits in den 1980er Jahren hat Peter Scholl-Latour in seinen diversen Büchern den Westen auf diese absehbare Entwicklung aufmerksam gemacht. Bis zum 25. Januar steht der laufende Neptun dem der USA gegenüber. Diese Opposition pusht amerikanische Wunschträume, die der harten Realität kaum stand halten werden. Die Amis dürfen ihr Ego überprüfen und sich als Teil eines größeren Ganzen neu bewerten.

Putin bremst Saturn

Und Vladimir Putin? Den bremst aktuell Saturn, der sich in Spannung zu seinem Jupiter stellt. Unter diesem Aspekt werden inneres und äußeres Wachstum sowie jeder Expansionsdrang im Keim erstickt. Der Transit Uranus und der aufsteigende Mondknoten bilden in seinem Horoskop bis Ende Oktober ein gemütliches Sextil, was in dem Staatsmann vielleicht doch noch den Impuls hochkommen lässt, das eigene Leben umzukrempeln und völlig neue Wege einzuschlagen. Der Mars steht an diesem Vollmond in einem Sextil zu seinem Pluto, was zwar seinen Egoismus stärkt und seine Unart, rücksichtslos sein Ding zu machen, aber er hat auch den Saturn auf seinem aufsteigenden Mondknoten im Wassermann am IC, was sein Verantwortungsbewusstsein gegenüber seiner Heimat und seinen Wurzeln in sein Bewusstsein rücken dürfte. Insofern dürfen wir auch angesichts der Flüchtlingsströme aus Russland darauf hoffen, dass Putin die Erkenntnis küsst, dass er so wie bisher nicht weitermachen kann. Der Transit-Mars im Sextil zu seinem Pluto kann ihm eindrücklich zeigen, dass sich missbräuchliche Machtausübung als Bumerang erweisen kann.

Schauen wir uns fairerweise auch noch das Horoskop von Joe Biden an, um Hinweise zu bekommen, was die Zeit an diesem Vollmond geschlagen hat. Der US-Präsident hat noch bis Mitte Oktober den laufenden Pluto in Opposition zu seinem Jupiter stehen. Damit kann er eine idealisierten Weltanschauung pflegen, die ihn annehmen lässt, dass man als US-Präsident unbesiegbar ist. Selbstüberschätzung und Größenwahn prägen sein aktuelles Selbstverständnis. Der Transit des absteigenden Mondknotens über seinen Mars wird ihn noch bis Anfang Januar 2023 lehren, dass seine altvertrauten Handlungs- und Durchsetzungsarten zwanghaft und überholt sind. Er bekommt vom Kosmos die Gelegenheit geboten, seinen Energieeinsatz kritisch zu beurteilen und zu ändern. 

Die Lunte brennt, aber…

Damit wäre ich mit den Themen der alten weißen Männer erst einmal durch. In der Summe halte ich fest: Die Lunte brennt, aber ich denke nicht, dass die Bombe eines Weltkrieges im klassischen Sinne wirklich hoch gehen wird. Natürlich schwingt darin auch mein Jupiternaturell, was im Laufe seines Lebens lernen durfte: Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird und in letzter Konsequenz ist das Leben immer konstruktiv, auch wenn wir die Zusammenhänge, Hintergründe und Motive des Augenblicks nicht immer gleich verstehen. Wir sind mit all dem Getöse nicht allein. Über uns wachen nicht weniger als neun Engelhierarchien, die der Schöpfung verpflichtet sind.

Rufen wir sie an, für uns mit ihren Flügeln den Himmel zu spalten, damit die Weltordnung sich bei der Bildung ihres neuen Gesichts etwas leichter tut. Wir sind eingebettet in das All-Eine, was uns miteinander verbindet. Haben wir darüber ein Bewusstsein, dann wissen wir auch, das nichts geschieht, was uns in letzter Konsequenz nicht doch veredelt. Es geschieht, womit wir uns geistig verbinden, wo wir unseren Fokus setzen. Es liegt also auch in deiner Verantwortung deinen Teil dazu beizutragen, dass die Welt friedlicher wird. Entdecke doch statt ängstlich die Horrormeldungen zu studieren mal, wie bereichernd ein Miteinander sein und wieviel Geborgenheit Nachbarschaftshilfe geben kann. Wir dürfen entdecken was der Begriff Menschheitsfamilie wirklich bedeutet. Beschränken wir uns nicht darauf, die Welt und ihr Getöse mit der Brille unserer Angst und unseres Vorurteils zu betrachten.

Die neuen Signale der Luftepoche

Machen wir unsere Herzen und Köpfe auf, für die neuen Signale der Luftepoche, die unser Denken revolutionieren will. Denn mit unserem Denken schaffen wir diese Welt und mit unserem Denken können wir sie auch wieder auf einen Kurs bringen, der uns besser zu Gesicht steht. Denn wir sind als Mensch – und das dürfen wir niemals vergessen – geistige Wesen mit Schöpferkraft. Wir haben als Menschheit das Ziel, in Liebe die Freiheit zu lernen. Unsere Koffer für diese Reise sind längst gepackt. Nehmen wir gemeinsam den Zug in eine neue Zeit, der bereits auf uns wartet. Krame mal in deiner Jacken- oder Hosentasche und nimm dir etwas mehr Zeit, wenn du in deiner Handtasche suchst. Du findest dort die Fahrkarte für diese spannende Reise und wenn du ganz genau drauf schaust, entdeckst du mit Sicherheit etwas Feenstaub und eine klitzekleine Engelsflügelfeder… Wenn wir alle Reiseproviant mitnehmen, ein Fläschchen Prosecco und eine Wolldecke, wird uns auf dieser Reise weder der Hunger übermannen noch müssen wir frieren und jede Menge Spaß haben wir dann auch… Worauf wartest du?

Wofür ist deine Zeit reif?

Mit Sternenweisheit
wird das Leben leichter

Du willst es ganz genau wissen? Dann unterstütze ich dich mit meiner persönlichen Beratung bei den aktuellen oder grundlegenden Fragen deines Lebens. Du erfährst, welchen großen Lebensplan du dir vorgenommen hast und welche Chancen und Herausforderungen die aktuelle Zeit dir gerade bietet. Du gehst gestärkt, mutiger und befreiter aus dem Gespräch, denn du kennst jetzt, wie dein Weg weitergehen kann.

Der Kosmos im Rückwärtsgang

Der Kosmos im Rückwärtsgang

Der kosmische Rückwärtsgang – was macht das mit dir?

Zur Zeit sind sieben Planeten rückläufig. Das ist natürlich nicht heliozentrisch, sondern nur geozentrisch so. Das bedeutet, dass die Planeten von der Erde aus betrachtet, eine optische Rückwärtsschleife einlegen. Die Astrologen haben diesen Zeiten seit jeher eine besondere Qualität und Bedeutung zugesprochen. Läuft ein Planet rückläufig, dann finden die Themen, die er repräsentiert, in unserem Inneren statt. Wir setzen uns seelisch mit ihnen auseinander. Zur Zeit sind diese Planeten rückläufig:

Merkur bis zum 2. Oktober 2022
Pluto bis zum 8. Oktober 2022
Saturn bis zum 23. Oktober 2022
Jupiter bis zum 24. November 2022
Neptun bis zum 4. Dezember 2022
Chiron bis zum 23. Dezember 2022
Uranus bis zum 22. Januar 2023

Wir sind dadurch eingeladen, uns innerlich auf die kommenden Weichenstellungen vorzubereiten, die anstehen. Das Alte und das Neue ringen Anfang Oktober mit dem vierten Quadrat zwischen Uranus und Saturn miteinander. Was will bei dir werden und welchen Neuerungen muss das Alte in deinem Leben Platz machen? Merkur intensiviert unsere Denkarbeit und stellt im Tierkreiszeichen Waage die Frage in den Raum: In welchem Lebensbereich brauchst du Balance? Wo ist dein Leben in einer Schieflage und an welcher Stelle musst du Rückgrat zeigen? Pluto bereitet uns auf die große gesellschaftliche Transformation vor, wenn er im März 2023 in das Tierkreiszeichen Wassermann läuft. Hast du die Ordnung deines Lebens den neuen Anforderungen der Zeit schon angepasst?

 Bist du bereit für die neue Zeit?

Was musst du verändern, um bereit zu sein für die neue Zeit? Saturn im Wassermann lässt uns in dem Zusammenhang fragen, was wir loslassen dürfen, was sich in unserem Leben überlebt hat. Er möchte definiert wissen, welche alten Regeln und Gegebenheiten in deinem Leben noch Bestand haben, mit welchen Menschen du dich vernetzen möchtest. Neptun in den Fischen lässt uns innerlich spüren, dass es im Leben um viel mehr geht, als uns das äußere Getöse vermitteln will. Wir dürfen unsere spirituelle Anbindung entdecken und beleben. Chiron im Widder möchte, dass wir die wunden Punkte unseres Willens beleuchten und Uranus lädt uns einmal mehr ein, das Fundament unseres Lebens zu wandeln.

Wir sind stark gefordert in diesen Zeiten. Wir sind Zeugen eines Paradigmenwechsels und dürfen in unserer Mitte den Halt finden, den wir brauchen, um die starken Umwälzungen, die sich auf der Welt Bahn brechen, zu meistern. Wohl dem, der weiß, was das Leben gerade will. Wer das nicht so richtig fassen kann, dem hilft eine astrologische Beratung, denn dein Horoskop gibt eindeutige Hinweise, in welchem Lebensbereich du im Moment die Ärmel hochkrempeln solltest. Mehr dazu erfährst du hier…

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Neumond am 25. September 2022

Neumond am 25. September 2022

Neumond, 22.9.2022

Auf eine unkomplizierte Art
das Richtige tun

Steht die Sonne in der Waage, sind wir geneigt, das Leben als harmonisches Kunstwerk zu betrachten. Wir streben nach Harmonie, Gerechtigkeit und Ausgleich und finden in den Mitmenschen den Spiegel für unser Sein. Die Waage hebt das Gemeinsame, das Verbindende hervor, kann uns aber auch dazu verleiten, allzu sehr in die Anpassung zu gehen oder gar in die Selbstverleugnung. Mundan betrachtet, steht die Überwindung von Gegensätzen auf der Agenda, die sich eindrucksvoll in der deutschen Wiedervereinigung zeigt, die wir am 3. Oktober einmal mehr feiern. Sie ist ein wunderbares Beispiel für die Waagequalitäten.

Mit der deutliche Nähe von Neumond und Merkur, steht unser Verstand im Dienste unseres Willens. Wir haben die Fähigkeit, uns selbst aber auch unsere Umwelt und alle Themen, die sich uns in diesen Wochen so dramatisch offenbaren, gedanklich gut zu erfassen. Wir sind in der Lage, uns eine klare Meinung zu bilden und können diese auch entsprechend deutlich formulieren. Das tut wir nicht hemdsärmelig, sondern mit diplomatischem Geschick, dafür sorgt seine innige Verbindung mit Venus. Da der Götterbote noch bis zum 2. Oktober rückläufig ist, sind wir gut beraten, etwaige Verabredungen gründlich zu überprüfen und zunächst einmal mögliche Veränderungen zu durchdenken, bevor wir sie ins Außen setzen.

Diplomatische Beziehungen

Beziehungen rücken als zentrales Thema dank der Konjunktion von Merkur und Venus im Tierkreiszeichen Jungfrau in unseren Fokus. Das gilt für uns persönlich aber natürlich auch für die diplomatischen Beziehungen. Das erste Telefonat von Kanzler Scholz mit Putin Mitte September könnte ein Anfang sein, wieder im Gespräch das Verbindende zu suchen. Den Menschen in Europa ist schließlich kaum noch zu vermitteln, warum sie die Konsequenzen für einen Krieg tragen sollen, der nicht nur nicht ihr Krieg ist, sondern der nur für einige wenige einen wirklichen Nutzen bringt.

Hier sticht die Rüstungsindustrie besonders hervor, die sich vor Aufträgen kaum retten kann. Gleichzeitig sollen wir dafür frieren, den Verlust unseres Jobs hinnehmen und akzeptieren, dass die Zukunftsperspektiven der jungen Menschen durch den dramatischen Niedergang unseres Mittelstandes und des Handwerks den Bach runtergehen. Der Mond in der Waage triggert unser Bedürfnis nach Harmonie. Nach dieser schieren Endlosschleife an Krisen, die sich in den vergangenen Jahren wie eine Perlenschnur aneinander reihen, ist uns nach Harmonie, nach einer Verschnaufpause von all dem Mist, den wir im Zweifelsfalls ohnehin nicht ändern können. Aber ist das tatsächlich so?

Die Opposition von Jupiter und Sonne schafft uns einen Zugang zu unseren Idealen. Wir streben nach Größerem, nach Höherem und suchen unsere Orientierung weniger im alltäglichen Politikgetöse. Unsere Werte werden uns bewusst und das veranlasst nicht wenige Menschen, nach neuen geistigen Werten zu streben, weil die materiellen ohnehin keine Sicherheit mehr versprechen. Diese sind inzwischen so wankelmütig wie eine launische Diva geworden und gerade jetzt eher eine Belastung als eine Freude. Das wissen all jene, die jetzt ein Haus kaufen oder verkaufen wollen, ein neues Auto brauchen oder sonstige Güter – außer Wasser.

Inflation trabt davon

Die Zinsen sind deutlich gestiegen, die Inflation trabt einer gesunden Größenordnung hastig davon und wer heizen will nimmt Luxus für sich in Anspruch. Man kann kaum glauben, dass wir im Jahre 2022 leben. Ich fühle mich bisweilen an düstere Monumentalschinken mit Mel Gibson erinnert, die das Mittelalter episch aufgreifen, also eine Epoche, in der man sich noch mit einem schweren Schwert den Kopf eingehauen hat. Mei, praktisch wär‘s ja schon… So mancher Politclown würde oben ohne schneller die Klappe halten, aber das ist natürlich ein ganz ungehöriger Gedanke!

Gehen wir mit der Opposition von Jupiter und Sonne in Resonanz, können wir auf eine unkomplizierte Weise das Richtige tun, indem wir unseren Volksvertretern markant signalisieren: Es reicht. Das können wir zum Beispiel tun, indem wir auf die Straße gehen. Nützt das was? Als alleiniges Mittel kaum. Wenn ich mich an die Hundertausende Demonstranten unter der Flagge von Greta Thunberg erinnere, als vielen Tausend Gelbwesten, an die zig Tausend „rechtsradikalen Querdenker“ Europas, die in der Summe millionenfach immer und immer wieder auf die Straße gegangen sind oder an die vielen, vielen Spaziergänger….Hat sich was geändert? Nö. Die Regierenden als Handlanger des World Economy Forums spulen gehorsam und unbeeindruckt ihr Programm ab. Es sorgt vielleicht für ein bisschen Nervosität auf den Regierungsbänken und veranlasst die unsrige die Bundeswehr für den Innendienst scharf zu machen, wenn die Krawalle einsetzen, die Annalena Baerbock schon im Sommer prophezeite.

Sich dem System entziehen

Auf der anderen Seite können wir uns einfach dem System entziehen, indem wir uns darauf besinnen, dass wir soziale Wesen sind. Wir können nicht nur theoretisch ein Miteinander leben, was uns von den Versorgungsströmen der Konzerne unabhängig macht. Braucht wirklich jeder ein eigenes Auto oder können sich mehrere Familien eines teilen? Sind wir wirklich auf Wärmeräume der Kommunen angewiesen oder können wir uns selber in der Nachbarschaft welche schaffen? Vielleicht könnten wir auch überschüssige Vorräte abgeben und dafür zum Beispiel Holz bekommen zum Heizen.

Oder wir bauen gemeinsam einen Brotbackofen aus alten Ziegeln, die mit Sicherheit gemeinschaftlich zusammengetragen werden können. Wir könnten Vorleseabende, Spielerunden, Hauskonzerte oder Meditationszirkel gründen, häusliche Pflege und Betreuung für Alte und Junge gemeinschaftlich organisieren. Wir fänden im weiteren Sinne Liebe, eine Aufgabe die trägt, Geborgenheit und Sinn, den wir in keiner H&M Tüte finden können, egal wie voll die ist.

Sich der Gemeinschaftsbildung widmen

Es gibt inzwischen Tauschringe, Versorgungs- und Lebensgemeinschaften, viele Internetseiten, die sich der Gemeinschaftsbildung widmen und zig Bücher, die zeigen, wie es geht. Die muss man sich nicht neu kaufen, die gibt es mit Sicherheit auch in der Nachbarschaft zu leihen… fragt doch mal nach. Was passiert, wenn wir das tun? Wir entziehen mit diesen Modellen den Konzernen Umsatz, weil wir unseren Frust nicht bei Amazon oder Lieferando im Keim ersticken, sondern innovative Lösungen schaffen, die aus uns nicht nur eine liebenswertere Gesellschaft machen, sondern auch eine weniger ängstliche Gemeinschaft, weil wir uns gegenseitig stützen und tragen. Wir übernehmen Verantwortung, werden autark und sind nicht mehr länger erpressbar.

Den Faden kann man beliebig weiterspinnen bis hin zur Schaffung regionaler Währungen, die in der Vergangenheit stets deshalb gescheitert sind, weil die Not nicht groß genug war. Jetzt ist sie es und wir müssen verschiedene Anfangsfehler solcher Initiativen nicht mehr machen. Das Know-how ist da – einfach mal googeln, solange es noch geht. Der Mond und Merkur versorgen uns mit reichlich gesundem Menschenverstand, der Empathie nicht vermissen lässt. Nutzen wir dieses Zeitfenster und öffnen wir unsere Herzen, Köpfe und Häuser für neue Ideen.

„Menschlich Werte schaffen“

Eine von vielen Anlaufstelle kann die Genossenschaft „Menschlich Werte schaffen“ sein, die sich dem neuen Miteinander verschrieben hat. Hier bilden sich gerade über diese Plattform auch Regionalgruppen, in denen sich die Menschen zusammenfinden, um sich live und hautnah Gedanken zu machen zum Beispiel über die Gemeinwohlökonomie und andere Konzepte, die uns dabei helfen können, gestärkt und selbstbestimmt in die Zukunft zu gehen. Bei dir ist noch keine solche Gruppe? Dann gründe doch einfach eine…

Merkur steht in Opposition zu Jupiter im Widder, was uns darin fördert, Klarheit darüber zu bekommen, was wir wirklich wollen. Wir denken im großen Stil und sollten aufpassen, dass wir nicht die Bodenhaftung verlieren. Immer schön auf dem Teppich bleiben! Die Opposition von Merkur und Neptun warnt uns davor, dass wir uns nicht selbst oder andere täuschen oder von anderen getäuscht werden. Der Aspekt fördert aber auch unsere Sehnsucht, unsere Phantasie die wir beide brauchen, damit wir auf die wichtige Frage „Wer willst du sein?“ neue Antworten geben können. Merkur und Venus bilden mit Pluto ein schönes Trigon, also einen harmonischen Aspekt. Dieser lässt uns spüren, was es heißt: Wissen ist Macht! Wir reagieren empfindlich auf verbale Manipulation und können gut die Schwachpunkte erkennen, die sich in den Konzepten der Regierung aber möglicherweise auch in den unsrigen zeigen.

Horoskop schafft Klarheit und gibt Orientierung

Wenn du unsicher bist und keine Ahnung hast, welche Rolle du auf dem Weg in die neue Zeit übernehmen könntest, hilft ein Blick in dein Horoskop. Dein Lebensplan zeigt dir den roten Faden deines Lebens und das aktuelle Horoskop gibt Hinweise auf die Erfahrungskurven, die vor dir liegen. Dein Geburtshoroskop verrät, welche Talente und Werkzeuge du in diesem Leben zur Verfügung hast. Das aktuelle verrät den Lebensbereich, indem du dich in dieser anspruchsvollen Zeit wandeln und in welchem du dich besonders einbringen könntest. Meine astrologische Beratung vermittelt dir verständlich, um was es dir in diesem Leben geht und gibt dir eine Perspektive mit auf den Weg, die du mutig und zuversichtlich ins Leben bringen kannst. Mehr Infos zu meinem astrologischen Angebot findest du unten in der Videobeschreibung.

Der Mond in Opposition zu Jupiter kann uns glauben lassen, dass wir nicht wichtig genug sind für die geforderten Weichenstellungen für eine lebenswerte Zukunft. Wir stellen dann vielleicht zu hohe Erwartungen an die Mitmenschen und fühlen uns schlecht, weil diese nicht so reagieren, wie wir das gern hätten. Wenn wir das so erleben, dann gehen wir unserem eigenen Ego auf den Leim. Halten wir es im Zaum und denken wir daran: Im Zweifelsfall ist unser Urteil falsch. Bleiben wir also offen für neue Erfahrungen und überfrachten wir unsere Erwartungen an unsere Mitmenschen nicht, dann bleiben uns unnötige Enttäuschungen erspart. Öffnen wir uns stattdessen einem neuen Gefühl der Verbundenheit.

Verbale Durchsetzung

Mars, der Repräsentant unseres Willens, steht in den Zwillingen und dadurch für eine gute Durchsetzung auf verbaler Ebene. Wir diskutieren viel mit anderen, stimmen unsere Handlungen auf die äußeren Umstände ab und bauen auf die Vernunft. Vielleicht haben wir Schwierigkeiten uns zu entscheiden und zu einer klaren Vorgehensstrategie zu finden, aber das ist so schnell auch fast nicht zu erwarten. Gut Ding will Weile haben. Lieber einen Tag länger nachdenken, als zu schnell in die falsche Richtung zu galoppieren.

Saturn und Uranus setzen das Alte und das Neue unter Druck. Die Normen und Prinzipien, die wir gewohnt sind, haben ihre Gültigkeit verloren. Wir müssen sie neu definieren und zwar mit den Parametern, die uns als Mensch wichtig sind. Eine Gesellschaft, die den Menschen durch den Transhumanismus zur Maschinen degradieren will, in der geistige Freiheit limitiert wird, in der wir unser Potenzial als schöpferisches Wesen nicht entwickeln und ausdrücken dürfen, in der wir unsere Kinder nicht mehr angemessen ausbilden und versorgen können und in der wir nur noch angepasstes Stimmvieh sind, was den immensen Reichtum einiger weniger noch mehr vermehren soll – ist die düsterste aller Möglichkeiten und leider keine Utopie mehr. Die kosmischen Gesetze ermöglichen es jedem von uns, seine Welt so zu gestalten, dass wir uns darin wohlfühlen. Bedienen wir uns dafür unseres Verstandes, unseres Gewissens und unseren kosmischen Helfern, die an diesem Neumond unserem neuen Denken zum Wohle einer neues Zeit Leben einhauchen wollen. Bist du bereit?

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Michaeli-Zeit

Michaeli-Zeit

Das Bewusstsein
denkerisch stärken

Wenn ab dem 23. September das Sternzeichen Waage die Zeit regiert, merken viele, dass jetzt das Innenleben wieder mehr in unseren Fokus rückt. Die Abende sind früher dunkel, die ersten Lebkuchen stehen in den Supermarktregalen, wir feiern Erntedank und gedenken am 29. September dem Erzengel Michael.

Astrologisch werden wir mit dem Quadrat von Saturn und Uranus gefordert, das Anfang Oktober fast gradgenau zum vierten Mal einen Spannungsaspekt bildet. Das bedeutet, das Alte geht, was eindrucksvoll mit dem Tod der Queen am 8. September ein Gesicht bekommen hat. Elisabeth II. stand wie sonst keine Persönlichkeit der Gegenwart für die Werte der alten Zeit. Als sich kurz vor ihrem Tod über dem Buckingham-Palast zwei Regenbogen zeigten, war das wie ein grandioser Abschluss einer staatstragenden Epoche.

Schatten von Lady Diana

Die Queen macht Platz für ihren Sohn Charles III. der sich für Umweltschutz, Nachhaltigkeit und eine Modernisierung der Monarchie stark machen will. Besonders beliebt ist er nicht. Dafür sorgte er durch seinen exaltierter Lebensstil. Auch der Schatten von Lady Diana, die in diesem Jahr 25 Jahre tot ist und durch dieses Gedenken mehr als präsent, haben seiner Popularität geschadet. Ich bin gespannt, ob die britische Monarchie unter seinem Zepter Bestand haben wird.

Merkur ist ab dem 10. September für drei Wochen rückläufig und mahnt an, in sich zu prüfen, was noch zu uns und unserem Kenntnisstand passt. Wir dürfen geistig und ganz praktisch in unserem Leben Hausputz machen und uns einmal mehr daran erinnern, dass unser Bewusstsein das Mittel ist, dem Leben auf die Sprünge zu helfen. Wer willst du sein? Was muss verändert werden, damit das Alte gehen kann und das Neue kommen? Nicht nur Merkur, sondern auch Pluto, Saturn, Uranus, Chiron, Neptun und Jupiter sind rückläufig, was darauf hindeutet, dass wir uns wirklich Zeit nehmen sollten, um in unsere Inneres zu schauen. Tun wir das bewusst und berücksichtigen die Zeitqualität, können wir am Ende der Michaelizeit notwendige Entscheidungen treffen und die Weichen unseres Lebens neu stellen.

Klarheiten schaffen

Die Zeitqualität, die auf uns wirkt, wird gespeist, durch die aktuelle astrologische Gemengelage. Hierzu empfehle meinen Podcast zum Vollmond am 10. September. Die vorliegenden Wochen und Monate werden wir gefordert sein, Klarheiten zu schaffen über unser Selbstverständnis, über die Quellen unserer Informationen, über den Wahrheitsgehalt dessen, was uns von den Regierenden erzählt wird, über unsere Werte und unsere Ziele!

Am 23. September tauchen wir ein in die Wirkung des Tierkreiszeichens Waage. Es ist ein kardinales Zeichen, was etwa in Gang bringen möchte. Es repräsentiert die Begegnung von Menschen und ihren Ideen, die Fähigkeit, Kompromisse zu schließen, Ausgewogenheit und Ästhetik. Wir dürfen uns mit der Herbsttagundnachtgleiche vor Augen führen, dass unser Menschsein von einer sozialen Ordnung abhängen wird und von unserer Fähigkeit, mit anderen Menschen zusammenzuwirken. Wir dürfen einseitige Betrachtungsweisen überwinden, uns der Gerechtigkeit widmen und an harmonischen Gemeinschaften bauen, die von einem fairen Miteinander geprägt werden.

Gedanken- und Ideenwelt

Die Waage ist ein Luftzeichen und hat daher viel mit unserem Denken zu tun. Unsere Gedanken- und Ideenwelt darf lebendig werden. Wir sollten neue Vorstellungsinhalte entwickeln von uns selbst und der Welt, in der wir leben wollen. Wir dürfen uns bewusst werden, dass wir mit unserem Denken die Inhalte vorwegnehmen, die sich uns dann im Außen zeigen werden – ob uns das nun bewusst ist oder nicht.

Für alle, die sich nicht blindlings in diesen Veränderungsprozess begeben möchten und ihrem Denken etwas frischen Wind gönnen wollen, biete ab dem 15. September einen sechswöchigen Online-Kurs an. Wer ein „Besserdenker“ werden will, wird in den wöchentlich stattfindenden Zoommeetings nicht nur viel über den laufenden Uranus erfahren, sondern auch erfahren, in welchem Lebensbereich der Planet der Veränderung ganz individuell wirkt. Wir heben den Vorhang der Erkenntnis und bereiten die Bühne für bewusstes Denken, Gedankenkontrolle und Seelenhygiene. Der Kurs widmet sich auch den kosmischen Gesetzen und führt dich ein in die Kunst, das Leben aktiv und bewusst zu gestalten.

Orientierung im Dschungel des Lebens

Nicht nur die Astrologie mit ihren fantastischen Hinweisen schenkt uns Orientierung durch den Dschungel des Lebens. Aber auch der Jahresrhythmus schenkt uns Orientierung. Damit wären wir beim Thema Michaeli, dem ich heute nicht ohne Grund Raum geben möchte. Michaeli ist dem gleichnamigen Erzengel gewidmet, der die kommenden Wochen regiert, bis er Weihnachten von Erzengel Gabriel abgelöst wird. Wer ist Erzengel Michael und was dürfen wir uns durch ihn in Erinnerung rufen?

„Wer ist wie Gott?“

Michael – dieser Name steht übersetzt für die gewichtige Frage „Wer ist wie Gott?“ Die Hebräer übersetzten den Namen mit „Gottschauer“. Was muss das für ein Wesen sein, das so einen bedeutungsvollen Namen trägt und dessen Wirken wir am 29. September feiern?

Michael ist der vierte der vier führenden Erzengel neben Gabriel, Raphael und Uriel. Seine Erscheinung ist – so heißt es – imposant, denn er trägt ein flammendes Schwert, das aus Meteoreisen geschmiedet wurde. Schon das deutet darauf hin, dass es sich um ein himmlisches Wesen handelt, denn Meteoreisen ist in einer geringen Menge in jedem Asteroiden zu finden. Meteoritisches Eisen ist der Menschheit nicht fremd. Es wurde schon vor der eigentlichen Eisenzeit zur Herstellung von Kultgegenständen, Werkzeugen oder Waffen benutzt.

Kraftvoll und entschlossen

Als homöopathisches Mittel verabreicht, kräftigt es die Abwehrkräfte, regt die Wärmebildung des Körpers an und stärkt den Gesamtorganismus. Michaels Gewand ist rot und nicht wenige Künstler malten ihn als kraftvollen, entschlossenen Engel, von dem so manche Schwiegermutter träumen könnte, wenn, ja wenn er nur ein Mensch wäre.

Erzengel Michael hat bereits bewiesen, dass er in der Lage ist, Großes zu leisten – er ist der Bezwinger Satans, den man in der Anthroposophie auch Ahriman nennt. Eines Tages, nämlich genau am Tag des Jüngsten Gerichts wird er die Aufgabe übernehmen, die Seelen zu wiegen. Sein Element ist das Feuer, weshalb er auch gern mit einem Flammenschwert dargestellt wird. Gegenwärtig ist er damit beschäftigt, die Erdentwicklung im Dienste des Christus so zu fördern, dass sich das menschliche Ich so reich wie möglich entfalten kann. Das Ich nicht zu verwechseln mit unserem Ego, sondern unser höheres Ich ist ein wesentliches Wesensglied, das uns durch alle Inkarnationen trägt und sich dank der Impulse in unseren irdischen Leben mehr und mehr veredeln will. Unser Ich folgt dabei dem großen Plan, durch die Liebe die Freiheit zu erringen. Es ist das schöpferische Element unseres Seins und wird uns durch Intuition, Imagination und Inspiration bewusst. Mittels Meditation oder Kontemplation können wir Kontakt zu ihm aufnehmen.

Dem Geiste Michaels begegnen

Zurück zu Michael. Wirkte dieser Erzengel früher eher im Verborgenen, so ist das seit dem letzten Drittels des 19. Jahrhunderts anders, denn seitdem ist es möglich, dem Geiste Michaels in bewusster Weise zu begegnen. Klingt einfach, ist es aber nicht, denn Michael ist eine eigenartige Wesenheit, die eigentlich nichts offenbart, wenn man ihr nicht mittels geistiger Arbeit von der Erde aus etwas entgegenbringt. Neben diesem bedeutsamen Handel zwischen Geben und Nehmen, ist Michael ein schweigsamer und eher verschlossener Erzengel.

Spärliche Direktiven

Er gibt höchstens spärliche Direktiven, denn das, was man von Michael erfährt, ist eigentlich nicht das Wort, sondern -so beschreibt es Rudolf Steiner – der Blick, die Kraft des Blickes. Wir müssen uns also fragen: Was sehen wir und wie sehen wir hin? Das hat vor allem etwas mit dem Denken zu tun, mit dem wir die physisch-sinnlichen Eindrücke verarbeiten. Das weist darauf hin, dass sich Michael am meisten mit demjenigen verbindet, was die Menschen denken. Und: Er lebt in den Folgen dessen, was der Mensch gedacht hat.

Das machen die anderen Erzengel nicht. Die konzentrieren sich auf die Ursachen und regen im Menschen das Tun an. Sie bearbeiten den Willen. Michael hingegen wird einmal der geistige Held der Freiheit sein. Denn er lässt uns Menschen in Freiheit handeln und nimmt das, was aus Menschentaten wird, auf, um es im Kosmos zu einer geistigen Tat zu wandeln. Er kümmert sich also um die geistigen Folgen unseres Tuns.

Mit Michael geht es um dieses Sich-Aufschwingen, dass man von den Gedanken über das Geistige ebenso durchpulst wird, wie durch irgendetwas Physisches in der Welt. Geschieht das, dann ist das Michael-Kraft! Es kommt also darauf an, Vertrauen zu haben zu den Gedanken aus der geistigen Welt, wenn man die Anlage dazu hat, sie überhaupt aufzunehmen, so dass man weiß: Dieser Gedanke? Der kommt von „oben“. Der Mensch gibt sich im Augenblick dieses Denkens quasi hin und wird zum Werkzeug der geistigen Welt.

Vertrauen und Durchhaltevermögen

Dabei dürfen uns Misserfolge nicht abschrecken, wenn man vergeblich auf eine Inspiration aus dem Geistigen hofft oder wenn man diese Gedanken nicht sofort in Taten umsetzen kann oder gar die Taten nicht gelingen. Denn kein Misserfolg ist jemals ausschlaggebend für die Wahrheit eines geistigen Impulses, dessen Wirkung innerlich durchschaut und ergriffen wurde. Es geht um Vertrauen aber auch um Durchhaltevermögen!

Wenn unser Gemüt dieses große Vertrauen entwickeln konnte oder kann, wenn man also felsenfest an etwas festhält, von dem man überzeugt ist, dass das geistig siegreich ist und der Versuchung widersteht diesen Impuls loszulassen, selbst wenn die ganze Welt dagegen spricht, dann bekommen wir eine Vorstellung von der Michaeli-Kraft, die Michael von jedem Menschen will.

Rhythmus der Erde

Wir wissen jetzt wer Michael ist, wie er aussieht, wofür er steht, und wozu er uns auffordert. Aber warum feiern wir Ende September das Michaelifest? Dass wir Ende September und nicht im Winter oder Frühjahr Michaeli feiern, liegt am Rhythmus der Erde, am Jahreskreislauf und an den Aufgaben des Erzengels.

Dazu muss man wissen: Im Geistigen atmet auch unsere Erde und im Sommer findet – so beschreibt es Rudolf Steiner – das Ausatmen der Erde statt. Mit Michaeli fängt unsere Erde wieder an, Luft zu holen – sie atmet wieder ein. Die Erdenseele, die in den Kosmos hineingeatmet wurde, zieht sich wieder in das Innere der Erde zurück. Das bleibt für uns Menschen nicht ohne Wirkung, denn wir nehmen unterbewusst oder in ihren hellseherischen Impressionen dieses Einatmen des Erdenseelenhaften als Vorgänge ihrer eigenen Seele wahr.

Der Sommer dient der Reflektion

Die Menschen, die inspiriert waren von der Einweihungserkenntnis über solche Dinge, wussten: Was uns der Kosmos gegeben hat und das, was sich mit unserer Seelenkraft mit dem Christus-Impuls verbunden hat, flutet jetzt wieder zurück in das Irdische. Sie wussten, dass der Sommer hindurch nur der Reflektion gedient hat, dass der Sommer den außerirdischen Kosmos spiegelt. Ein Spiegel hat den Nachteil: Er reflektiert nur, er lässt keinen Blick auf das zu, was hinter ihm liegt.

Wenn die Erde nun im Sommer zum Spiegel des Kosmischen wird, geschieht etwas sehr Bedeutsames: Sie ist in dieser Zeit gewissermaßen auch in ihrem Inneren undurchsichtig, undurchlässig für das Kosmische. Sie ist – und das ist das Wichtige – auch undurchlässig für den Christus-Impuls. Wenn man dem ein wenig nachspürt, fühlt man vielleicht, dass sich dieser Gedanke nicht so richtig angenehm anfühlt. Man fühlt sich eigentümlich nackt und ungeschützt. In der Tat ist das auch so, denn in dieser Zeit haben die ahrimanischen Kräfte alle Möglichkeiten sich in der Erde festzusetzen. Das merkt man, wenn man in diesen Tagen einem Robert Habeck oder Karl Lauterbach zuhört ganz besonders. Wenn wir Michaeli feiern, dann deutet das darauf hin, dass wir aufgerufen sind, in diesem teuflischen Sumpf nicht steckenzubleiben. Erzengel Michael eilt zu Hilfe, der mit seinem Flammenschwert den Drachen Satan bekämpft und niederstreckt.

Glaube an die Prophezeihung

Jetzt stellst du vielleicht fest, dass das Michaelifest viel älter ist als ein gutes Jahrhundert. Wie kann es sein, dass Menschen, die noch gar nicht in den Genuss der michaelischen Tatkraft gekommen sind, dieses Fest gefeiert haben? Sie haben es gefeiert, weil in den alten Mysterien diese Entwicklung prophezeit wurde. Sie wussten, dass diese Michael-Kraft eintreten wird und diese uns zu Hilfe kommen wird. Umso verantwortungsbewusster sollten wir mit dieser Zeit umgehen, denn wir kommen jetzt hier und heute in den Genuss dieser Kraft. Wir zehren nicht mehr nur von dem Glauben an sie. Sie ist tatsächlich da und wir können uns jederzeit ganz bewusst mir ihr verbinden!

Wir sollten verstehen, dass es nur darum gehen kann, den Kampf mit dem Drachen aufzunehmen. Wir sollten uns in diesem Sinne in die Erden- und Menschheitsentwickelung einfügen und auch einbringen, indem wir mit dem eigenen Bewusstsein an diesem kosmisch-geistigen Kampf teilnehmen. Das setzt eine Entscheidung voraus. Wenn du mir bis hierhin aufmerksam gefolgt bist, musst du diese Entscheidung bereits getroffen haben. Klasse!

Kampf gegen das Böse

Warum ist es gerade jetzt wichtig, den Kampf gegen das Böse aufzunehmen? Weil das nächste große Jahresfest Weihnachten ist und wir bis dahin das Böse zum Teufel gejagt haben sollten. Bevor also der Dezember anklopft, in dem der Christus-Impuls geboren wird, muss die Erde durch geistige Kräfte von dem Drachen, von den bösen Kräften gereinigt sein. Die Michaelskraft muss sich mit dem Atemholen der Erde vereinen, damit quasi alles rein ist, wenn der Christusimpuls Licht in das Dunkel der Welt bringt. Nur dann kann der Christus-Impuls optimal bis zum Beginn des Ausatmens der Erde, also zur Osterzeit, reifen.

Wenn man sich so umschaut auf dieser Welt, dann gibt es nicht nur geistig viel zu tun, um dem Bösen die Stirn zu bieten. Dieses Tun ist natürlich immer auch einer Entwicklung unterworfen. Die findet bei jedem ganz persönlich statt und diese mündet idealerweise durch entsprechende Impulse in einer Gesellschaft, die sich – so künden es die Schlagzeilen – in einer sehr polaren Art und Weise aufgemacht hat, sich zu wandeln.

Was hat das Böse mit mir zu tun?

Wir leben in einer spannenden Zeit, in der wir uns jeden Tag fragen müssen: Was ist das Böse und was hat das Böse mit mir zu tun? Was kann ich persönlich ändern? Ich persönlich habe diese Herausforderung angenommen, dabei mitzuwirken dem Bösen die Stirn zu bieten. Als Mensch der Kommunikation und Astrologin tue ich das mit dem Wort. Auch das Wort kann ein Schwert sein. Wenn ich heute meine Gedanken zu Themen wie diesen von mir gebe, dann ist mein Schwert zwar noch ein kleiner zierlicher Damendolch. Aber ich spüre: Auch dieser hat schon kleine Flammen. Denn die Michaelkraft, die spüre ich mehr denn je und zunehmend denke ich: Diene ihr und schenke ihr deine Talente. Das hat die Wahrheit und unsere Erde mehr denn je nötig. Bleibt die Frage: Was schenkst du?

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