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Fische-Zeit

Fische-Zeit: Liebe & Hingabe

Liebe und Hingabe

Seit dem 19. Februar prägt das Tierkreiszeichen Fische die Zeichen der Zeit. Sonne, Neptun und Venus, die sich in diesen kosmischen Gefilden aufhalten, sorgen dafür, dass der Wonnemonat dieses Jahr bereits im März stattfindet. Es liegt reichlich Entspannung und Liebe in der Luft. Wir dürfen lernen, uns dem großen Ganzen anzuvertrauen und zu lauschen, was der Kosmos jedem Einzelnen von uns zu sagen hat. Mit dem Beginn des Frühlings werden wir daran erinnert das sich der Rhythmus des Lebens, der an der Wahrheit ausgerichtet ist, von dem menschlichen Getöse kaum beeindrucken lässt. Wahrheit ist Liebe.

Fische-Geborene sind in ihrer reinsten Ausprägung phantasievoll, flexibel, vielseitig, künstlerisch, romantisch und wie kaum ein anderes Sternzeichen stimmungsabhängig. Gern schwelgen sie in Gefühlen und Träumereien, sind mitfühlend, opferbereit und sensibel. Ihre Intuition ist ausgeprägt und sie sind davon überzeugt: Das Leben wird es schon richten. Die Fische sind das Zeichen der Auflösung aller bisher für verbindlich gehaltenen Strukturen. Fest gezurrte Sicherheiten und die Identifizierung mit materiellen Gütern werden in diesem Tierkreiszeichen aufgelöst. Wertmaßstäbe verschieben sich und Gewissheiten stehen auf dem Prüfstand.

Dem Leben Raum geben

Das muss uns nicht ängstigen, geschehen doch all diese Dinge, die wir bisweilen zurzeit auch im Äußeren erleben, um dem Leben, das Rhythmus und Wandel in sich vereint, Raum zu geben. Alles, was keinen Sinn und Wert mehr in unserem Leben hat, darf jetzt gehen und Platz machen für Menschen, Ereignisse und Impulse, die uns in die neue Zeit des Miteinanders führen.

Dieser Übergang, diese Zeit der Korrektur, befreit uns von der Illusion, dass wir Sicherheit und Lebensinhalt dann bekommen, wenn wir uns an gesellschaftliche Regeln, an materielle Äußerlichkeiten oder soziale Bindungen klammern. Wir dürfen lernen, dass wir tatsächlich allein sind, auf unserem Weg, auch wenn wir uns in einem Chor Gleichgesinnter bewegen.

Der eigene Zugang zur Welt

Jeder von uns hat nämlich seinen eigenen Zugang zur Welt und damit seine ganz eigene Wahrnehmung von dem, was da Draußen stattfindet. So wie du die Welt siehst, kann du viel darüber lernen, wer du bist. Die Grenze, die wir durch unseren Körper erleben, bringt nicht selten auch das Gefühl der Isoliertheit mit sich. Die Fische ahnen und wissen intuitiv, dass es eine alles verbindende Wahrheit und Wirklichkeit gibt, die größer ist als der menschliche Verstand.

Dies ist die Wirklichkeit hinter allen Dingen, der wir uns im März mit Hingabe widmen dürfen. Wie macht man das in Krisenzeiten? Hilfreich ist immer ein Spaziergang in der Natur, da ihre Wirkungskräfte sich mit den unseren verbinden. Wir merken das daran, dass uns der Gang in die Natur entspannt, erdet und uns das Gefühl gibt, durchatmen zu können. Wir können uns entspannt zwischen den Zeilen des gewöhnlichen Lebens aufhalten und Kraft tanken.

Gang in die Stille

Meditation, der Gang in die Stille, ist ein weiterer Zugang, der die Hingabe bis zur Fähigkeit zur Imagination steigern kann. Nur in der Stille sind wir in der Lage, uns dem Strom des Daseins so hingeben zu können, dass wir die Welt Neptuns, berühren. Ähnlich wie im Schlaf brauchen wir dafür nicht mehr zu tun, als uns dieser Welt zu überlassen, nur tun wir das in der Meditation bewusst.

Schaffen wir es, trotz aller lärmenden Verführungen des alltäglichen Lebens, uns bewusst Inseln der Stille zu schaffen, indem wir die Sinneseindrücke einfach mal abstellen, erschließt sich uns am ehesten, was es heißt, eingegossen zu sein in den Strom des Daseins, nichts zu wollen als das, was die Welt mit einem will. Ganz praktisch ausgedrückt: Leg dein Handy einfach mal eine Zeitlang weg, jage nicht jeder Nachricht hinterher, lass den Fernseher aus und den PC. Lausche den Vögeln, spüre die Frühlingssonne auf der Haut, beobachte das Sprießen der Natur, lausche deinen Träumen und erinnere dich an die Momente, die dich wirklich glücklich gemacht haben. Versuche einfach mal den Kopf und sein Dauergeplapper abzustellen.

Den Sphärenklängen des Seins lauschen

Du stärkst damit deine Seele, denn sie kann in diesem Zustand mit etwas Übung den Sphärenklängen des Seins lauschen. Du wirst erstaunt sein, wie schwer das manchmal ist, wirklich still zu sein. Was am schwersten ist, so beschreiben es viele, ist zunächst die ungeschönte Konfrontation mit sich selbst. Gefühle steigen an die Oberfläche, Gedanken, Sehnsüchte, Trauer über all die Momente, die wir hinter uns haben und in denen wir nicht im Einklang mit unserer höheren Ordnung lebten. Wenn wir uns davon nicht abschrecken lassen und durch dieses Getöse in uns immer wieder die Stille aufsuchen, erleben wir nie gekannte Seelenschwingungen. In der geistigen Welt, mit der wir auf dieser Reise in Berührung kommen können, nehmen wir die Kräfte wahr, die sich in den Dingen regen. Wir können mit der Zeit erkennen lernen, welcher Geist uns im Irdischen begegnet. Wir sind inspiriert durch das Geistige, denn in der Hingabe ergießen wir uns in diese Ebene des Seins und werden mit dem Geist der Wahrheit neu erfüllt.

Dieses Angebundensein an die Wahrheit, erleichtert es deiner Seele, dafür zu sorgen, dass du deinen Platz im Leben findest, deiner Berufung folgst, wahrhaftig bist. Hingabe bedeutet, das Vertrauen zu haben, dass in dir eine Instanz ist, die dich klug durch die Klippen des Lebens manövriert, auch wenn du bisweilen mit schmerzlichen Korrekturen konfrontiert wirst. Hingabe kann darin münden, dass du dich vertrauensvoll auf deinen Seelenplan einlässt, statt deinem Verstand weiterhin zu gestatten, dich ins Hamsterrad zu schicken.

Sinn für das Schöne

Im März werden wir mit Neptun, dem Herrscher der Fische, eingeladen, uns auf diese Reise zu begeben. Venus lädt uns zudem ein, unsere Sinne dem Schönen, dem Lichten, Künstlerischen, der Üppigkeit des Seins zu öffnen und natürlich der Liebe als höchste Kraft. Die Sonne schickt uns wärmende Strahlen der Gelassenheit und leuchtet uns den Weg – auch zu uns selbst. Immer noch steht die Frage im Raum: Wer willst du sein? Welche Rolle übernimmst du in der neuen Zeit des Miteinanders? Wie manifestierst du in deinem Leben die Botschaft von Jupiter im Wassermann, der uns zuruft an Brüderlichkeit zu glauben? Wie gestaltest du dein Commitment für diese neue Zeit?

Vom 11. bis zum 14. März erreicht diese höhere Oktave des Sein, die sich mit den Planeten Sonne, Venus und Neptun mit dem Mond in den Fischen in einer Konjunktion zeigt, einen Höhepunkt. Die Kraft, die von diesem Himmelsereignis ausgeht, unterscheidet sich massiv von den Konstellationen der vergangenen Wochen – sie steht für die pure Harmonie. Der Mond gesellt sich am 11. März zu Venus, Neptun und Sonne und bildet mit dieser am 13. März exakt um 11:21 den Neumond. Dieser fördert unsere Hilfsbereitschaft und öffnet unsere Herzen.

Ohne Leid und Probleme

Am liebsten hätten wir eine Welt ohne Leid und ohne Probleme. Geborgenheit ist uns an diesem Neumond besonders wichtig. Da wir in diesen Tagen womöglich unsere Ziele und unseren Lebensweg nicht so klar vor uns sehen können, neigen wir auch in Beziehungen zu idealistischen Vorstellungen. So vermischt sich ein inneres Bild von einer romantischen Liebe und einem unfehlbaren Partner leicht mit der Realität. Bevor du dein Herz also vor lauter Sehnsucht nach Romantik an den falschen Partner verschenkst, solltest du dich lieber zurückziehen, um in Ruhe herauszufinden, was du willst. Dass wir uns mit unseren emotionalen Bedürfnissen leicht vom Ziel ablenken lassen, wenn wir denn eines haben, deutet das Quadrat von Mond, Sonne, Neptun und Venus zur Mondknotenachse an.

Die augenblicklichen Bedürfnisse sind in diesen Tagen oft stärker als die Motivation, ein weit entferntes Ziel zuzustreben. Es mag dich hin und wieder stören, dass du dem Lustprinzip mehr Raum gibst als den Regungen tief in deiner Seele. Mach dir keinen Stress. Wir erleben anstrengende Zeiten und haben uns eine kleine Verschnaufpause verdient. Auch Lilith sorgt mit harmonischen Aspekten für Wohlfühlambiente. Mit der Sonne sorgt sie dafür, dass Wille und Gefühlstiefe sich die Hand reichen. Wir geben uns mit dem Zusammenspiel von Mond und Lilith mütterlich oder genießen mütterliche Fürsorge.

Die dunkle Seite der Liebe

Dass die Liebe auch dunkle Seiten hat, zeigt uns das Sextil zwischen Lilith und Venus. Wenn du mit einem anderen Menschen zusammenlebst, so willst du das in diesen Tagen vielleicht mit einer Hingabe und einem Absolutheitsanspruch, der weit über das hinausgeht, was ein Alltag zu zweit an Erfüllung zu bringen vermag. Erlebst du das nicht in diesem Ideal, reagierst du vielleicht enttäuscht, ziehst dich zurück und bringst eine Spirale gegenseitiger Ablehnung und Liebesbeteuerungen in Gang. Partnerschaft ist kein abstraktes Spiel mit klaren Spielregeln, sondern etwas, das zutiefst berührt. Sie mag gleichzeitig das Schönste und im Leben sein und das, was am meisten frustriert. Vergiss das nicht, wenn du auf dem Meditationskissen deinen Vorstellungen von der Liebe nachgehst.

Gefährliches Suchtpotenzial

Neptun in den Fischen wird im März in seiner Wirkung durch das Zusammenspiel mit Venus, Sonne und Mond deutlich verstärkt. Das hat, wie alles im Leben, auch eine Schattenseite. Denn der Griff zu Alkohol und Drogen fällt leichter in diese Zeit. Denke daran, dass diese Benebelung ein gefährliches Suchtpotenzial birgt und mit der Suche nach Wahrheit nichts zu tun hat. Auch Energievampire haben eine Hochzeit. Achte darauf, dass du dich nicht von ihnen aussaugen lässt.

Am 20. März 2021 wechselt die Sonne um 10:37 Uhr in das Zeichen Widder. Dieses Sternbild ist das erste des Zodiac und steht damit immer auch für den Neubeginn und einen neuen Jahreszyklus. Mit diesem Wechsel nehmen auch wieder die Spannungsaspekte zu. Der Mond aktiviert am 19. und 20. März den Mars am aufsteigenden Mondknoten. Das Universum verteilt damit neue karmische Aufgaben: Wir dürfen unsere Handlungs- und Durchsetzungskraft stärken. Konkret kann das bedeuten, dass wir Mühe haben, uns durchzusetzen und Ärger zu zeigen.

Der Mars am Mondknoten fordert uns auf, auch als Gesellschaft die eigene Tatkraft, Entscheidungs- und Durchsetzungsfähigkeit zu entwickeln oder wiederzuentdecken. Der Vollmond am 28. März, der sogenannte Lenzmond, kündigt Ostern an, dass eine Woche später stattfindet. Er schließt einen hoffentlich harmonischen Monat ab, der ganz nach dem Geschmack der Fische-Geborenen sein dürfte: Über allem steht die Liebe als höchste Kraft und das kann nur ein Segen sein. Denn wie sagte es Christian Morgenstern einst so treffend: „Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden.“ In diesem Sinne wünsche ich dir von ganzem Herzen eine schöne Fische-Zeit!

 

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