von Ilona Krämer | Mo.Mo..Nov.Nov..2021202120212021 | Anthroposophie, Astrologie, Wissenswertes, Zeitqualität

Dem Licht vertrauen!
Die Schütze-Zeit läutet den Advent ein, wir steuern auf die längste Nacht des Jahres zu und dürfen in der sogenannten staden Zeit unser Selbstverständnis läutern. Dunkel ist es draußen und wenn ich mir die gesellschaftliche Stimmungslage anschaue, dann würde ich sogar sagen, es ist zappenduster. Wir bereiten uns auf Weihnachten vor, auf das hohe spirituelle Fest der Familie, in der sich das Licht des Christus auf die Welt und in unsere Seelen senkt, wenn wir es denn empfangen wollen. Wir sind eingeladen einmal mehr über unsere Ideale nachzudenken, das höhere Ziel unseres Seins, über unseren inneren Mythos, der uns durch den Alltag begleitet und uns jene Erfüllung schenkt, die im Konsum oder im Internet niemals zu finden ist. Wir bereiten uns auf das Fest der Liebe vor und könnten uns ein Bewusstsein darüber verschaffen, wie sehr wir uns mit der Angst, dem Gegenspieler der Liebe, gerade in diesen Zeiten verbunden haben. Ich bin manchmal geradezu erschüttert, wenn mir die kollektive Angst, die bisweilen an Panik grenzt, beim Einkaufen oder Gassigehen begegnet.
Fast scheint es so, als habe die Menschheit zur Gänze das Vertrauen in das Leben verloren. Angst fressen Seele auf und was die Angst nicht schafft, gelingt den Pokerspielern der Macht auf der politischen Bühne. Ob Ampelmännchen oder Altgedienter – alle erhoffen sich beklemmend offensichtlich ein Stück vom Kuchen, den sich die großen Player und Gewinner der Krise geschickt gebacken haben. Die Bilanzen von Amazon, Google oder Facebook sind atemberaubend und weisen Zuwachsraten auf, die alles sprengen, was bislang möglich schien. Die Pharmaindustrie fährt Milliardengewinne ein und hat dermaßen Blut geleckt, dass jeder medizinische Sachverstand an der Garderobe der Raffgier abgegeben wurde.
Das Zeug taugt offensichtlich nicht viel
Gelassen werden tausende von schweren bis tödlichen Nebenwirkungen abgewunken, schulterzuckend nimmt die Branche auch unfassbar viele Impfschäden in Kauf und es spielt offenbar keine Rolle, dass die Mittel in keiner Weise das halten, was versprochen wurde. Die hohe Quote an Impfdurchbrüchen signalisiert: Das Zeug taugt offensichtlich nicht viel. Hatten wir mit keiner Impfung im vergangenen Winter eine relativ moderate ähm…Grippewelle – schnellen die Zahlen jetzt in die Höhe. Zwei Drittel der Bevölkerung ist geimpft… wie kann das sein? Dass das auch an den erlahmten Immunsystemen liegen könnte, die dank Maske und einem Desinfektionswahn, der an jeder Supermarktkasse eine spontane Herz-OP ermöglicht, nur noch faul auf der Couch liegen – auf die Idee kommt scheinbar auch keiner.
Die Intensivstationen sind voll – nun, das waren sie eigentlich immer. Dennoch wurden im vergangenen Jahr 21 Kliniken geschlossen und knapp 7.000 Intensivbetten allein in Deutschland abgebaut – wofür die Krankenhäuser übrigens mit üppigen Prämien belohnt wurden.
3d-Brille mit dicken Scheuklappen
Zugleich präsentiert Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, stolz dein neues Projekt Metaverse. Geschaffen wird eine digitale Welt, in der das soziale Leben dank digitaler Technologien und einer 3D-Brille mit dicken Scheuklappen nur noch online stattfindet. Wie praktisch, wenn vorher sämtliche Kultureinrichtungen und Begegnungsstätten wegen „Corona“ platt gemacht wurden. In Zukunft werden also gezielt gesteuerte Algorithmen den digitalen Horizont von Menschen auf kleine, unbewusst zusammengestellte Filterblasen reduzieren. In Zukunft? Leben findet doch auch jetzt schon vorwiegend online statt, denn offline geht ja nicht mehr viel.
Ich erinnere mich an den Film Wall-E, den meine Kinder seinerzeit begeistert geschaut haben. Wall-E ist ein kleiner Roboter der tapfer die Erde und ihren Müll aufräumt. Der ehemals blaue Planet wurde – so erzählt es der preisgekrönte Film, von den Menschen längst verlassen. Diese rasen in einem unterhaltsamen Raumschiff durch die Milchstraße, das von künstlicher Intelligenz gesteuert wird. Sie sitzen überwiegend, denn ein Rückgrat zum Laufen haben sie nicht mehr und konsumieren, was ihnen geboten wird. Meine Kinder haben den Film damals geliebt, denn Wall-E zeigte den Menschen den Weg zurück zu sich selbst und eine grüne Wiese Leben. Wenn ich meinen Kids, die heute längst junge Erwachsenen sind, sage, dass wir auf dem besten Wege sind, die Menschheit in ein noch schrecklicheres Schicksal zu katapultieren, werde ich im günstigsten Fall belächelt. Ich bin ehrlich: Ich hoffe inzwischen heimlich auch auf diesen kleinen Sympathieträger und flüstere, wenn ich den Müll rausbringe: Wall-E…bis Du da?
Starke Saturn- und Plutoaspekte
All meine Gedanken passen in diese Schütze-Zeit, denn in den kommenden Wochen werfen zahlreiche starke Saturn- und Plutoaspekte Themen auf, die mindestens die Zeichen der Zeit in Frage stellen. Vielen Menschen reicht es. Sie gehen auf die Straße und rebellieren gegen Willkürherrschaft und erinnern lautstark an die Ideale Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Merkur wandert ab dem 24. November durch den Schützen. Er befindet sich dort im Exil, was sich also eher nicht so belebend auf unser Denken auswirken wird. Auch die Wirtschaft wird diese Phase kaum als bereichernd bilanzieren.
Unserer Kommunikation fehlt vermutlich der Realitätssinn, denn die eigentliche Sache wird bei allem gern vergessen, nämlich die Frage: Haben wir wirklich eine Corona-Krise oder läuft da im Hintergrund nicht ein ganz anderer Film ab? Wer sich diesen Themen stellen möchte, dem empfehle ich die Vorträge von Ernst Wolff (Siehe Video unten). Das Trigon von Mars und Neptun, das am 29. November gradgenau ist, deutet darauf hin, dass Irrtümer und Schmutzkampagnen die Mittel sind, den Gegner zu treffen. Denn die Beziehung von Neptun, der ab dem 1. Dezember wieder direktläufig wird, zu Mars verbindet Aggression mit Undurchsichtigkeit.
Neumond mit Sonnenfinsternis
Am 4. Dezember ist Neumond, der mit einer Sonnenfinsternis auf sich aufmerksam macht. Dazu werde ich in Kürze einen eigenen Blogbeitrag veröffentlichen. Soviel sei für heute verraten: Der Glanz der Sonne, die für den Staat steht, ist deutlich blasser in diesen Tagen.
An Nikolaus, also am 6. Dezember, bilden Mars und Pluto ein Sextil. Der Aspekt dürfte sich im Außen in der Aktivierung der Massen zeigen. Das deutet auch das Sextil von Mars und Jupiter an. Mars und Jupiter streben auf einer höheren Ebene nach Gerechtigkeit. Das gute daran: Dieser Kampfgeist zeigt sich unblutig und fordert stattdessen mehr Bildung, Erkenntnisbereitschaft und den Mut zu einem tiefgreifenden Wandel, der nicht zu verwechseln ist mit einem „Great Reset“.
Auf den Trümmern traditioneller Ordnungen
Ab dem 11. bis zum 28. Dezember bilden Venus und Pluto im Steinbock eine Konjunktion. Pluto im Steinbock baut auf den Trümmern traditioneller Ordnungen neue Staaten auf. Venus im Steinbock fordert mehr als nur guten Willen, sie will Regeln und ein gutes Benehmen. Mundanastrologisch steht dieser anspruchsvolle Aspekt auch für die Macht des Abwartens, des Schweigens und für unausgesprochene Drohungen. Aber auch die Macht der Schönheit und der Liebe ist im Repertoire dieser Konjunktion. Die Weihe der Dresdner Frauenkirche mit dem Weihespruch „Friede sei mit Euch“ fand unter einer Venus Pluto Konjunktion statt.
Acht Tage später wird Venus rückläufig und bildet mit Pluto am 25.12. ein zweites Mal eine Konjunktion, was Weihnachten mitprägen wird. Ein wesentliches Thema dieser beiden ist auch die Macht des Geldes! Pluto, der große Transformator, nimmt sich unser Geldsystem zur Brust und läutet einen neuen Zyklus ein. Das Vorspiel der anstehenden Geldreform wird spätestens dann, wenn der aufsteigende Mondknoten am 19. Januar das Tierkreiszeichen Stier erreicht hat, zu Ende gehen, denn dann geht der Wandel unserer Werte in eine neue Dimension.
Inflation und Börsencrash
Uranus im Stier deutet das ja bereits unübersehbar an: Die Inflation steigt und der Börsencrash, der laut der einschlägigen Experten schon so lange fällig ist, wird nur dadurch aufgeschoben, weil die Zentralbanken ungeheure Geldmengen in die Finanzmärkte pumpen. Auch dem größten Ignoranten sollte spätestens jetzt klar werden, dass diese Prozesse nicht unendlich fortgesetzt werden können. Unübersehbar und deutlich spürbar wird das vermutlich spätestens im Sommer, wenn Uranus und Mondknoten eine Konjunktion bilden.
Vom 16. Dezember bis Neujahr, wirkt zum 3. Mal das Quadrat von Saturn und Uranus, was erfahrungsgemäß kaum an Kleinholz im Sinne der Veränderung interessiert sein dürfte. Der letzte Gongschlag einer solchen Begegnung hat eine unerbittliche Kraft, die mit der Konjunktion von Venus und Pluto vermutlich nicht nur Weihnachtskerzen, sondern auch die Gemüter entflammen wird.
Die Christus-Kraft an Weihnachten
Das Licht der Welt, die Christus-Kraft wird Weihnachten in eine Welt hineingeboren, die dringend der Erhellung bedarf. Wir sind alle aufgerufen, Licht in diese Welt zu bringen! Den Mächten der Finsternis können wir mit seiner Hilfe jedoch nur dann ein Stopp entgegensetzen, wenn wir uns bewusst machen, dass die Christuskraft in allem, und damit auch in uns wirkt. Rudolf Steiner weist uns darauf hin, dass unser Rückgrat geistig gesehen der Ort der Christus-Kraft ist. Sie unterstützt uns auch dort als lichtvolle Säule moralisch standhaft zu sein, oder anders ausgedrückt eine Haltung zu bewahren.
Uns allen muss dabei klar sein, dass diese Krise kein Versehen des Schicksals ist. Auch Corona hält viel Erkenntnis bereit für all jene, die sie empfangen wollen. Die Folgen der „tödlichsten Pandemie aller Zeiten“ hat uns doch letztendlich vor allem auf uns selbst zurückgeworfen. Alle Tools, die uns bisher erfolgreich von wichtigen Seinsfragen abgehalten haben, funktionieren nämlich nicht mehr. Wir dürfen uns endlich darauf besinnen, wieder für uns selbst und unser Leben die Verantwortung zu übernehmen, wenn wir nicht am Gängelband der Angst in das enge und überfüllte Gatter der Anpassung geführt werden wollen.
Was ist wirklich wesentlich?
Das bedeutet, wir sind dazu aufgefordert, darüber nachzudenken, was für uns wirklich wichtig, was wesentlich ist im Leben. Stellst Du Dir Fragen wie: Was braucht es, um wirklich gesund zu sein? Welche Werte sind von Bedeutung, wenn wir die Welt wandeln möchten? Wollen wir unser Menschsein auf einen Körper reduzieren lassen, der funktionieren muss und das war’s? Wie wichtig sind Dir Kultur und Natur und Furchur, der Glücksdrache, der in der unendlichen Geschichte von Michael Ende uns auf seinen Rücken nimmt und uns zeigt, wie wichtig es ist, sich auch aus einer höheren Warte heraus, einen Überblick über das zu verschaffen, was wir Leben nennen?
Wann hast Du zuletzt auf Dein Bauchgefühl gehört? Mit Deinem Engel geredet und auf die Wirkung der Elemente geachtet? Wie ist es um Dein Gespür für Schnee bestellt und haben Deine Weihnachtsplätzchen genug Zimt? Kannst Du die wichtige Frage beantworten: Wie geht es Dir? Wann hast Du das Deinen Lieblingsmenschen zuletzt gefragt und Zeit gelassen für einen wirklich selbstreflektierte Antwort? Hast Du Deinen Kindern schon erklärt, wo die Weihnachtswerkstatt ist und was Familie bedeutet?
Komet Leonhard kommt
Bestrahlt werden wir bei all diesen Fragen in der Schütze-Zeit, von dem Weihnachtskometen Leonard, den der amerikanische Astronom Gregory J. Leonard Anfang des Jahres entdeckt hat. Eine Besonderheit ist mit 70 Kilometern pro Sekunde seine unglaubliche Geschwindigkeit, weshalb er täglich seine Position ändert. Leonhard wird am 12.Dezember am besten sichtbar und bei klarem Himmel durch ein Fernglas oder sogar mit bloßem Auge zu sehen sein! Die Kometen sind aus geistiger Sicht sehr bedeutsam, da sie alle schädlichen astralischen Substanzen, die innerhalb des Planetensystems entstanden sind, aufsammeln und in die Weiten des Kosmos hinausbefördern. Solche astralischen Substanzen sind Gedanken und Gefühle, die verdunkeln, die nicht guttun und im Widersprich zur Wahrheit stehen. Kometen sind also quasi die geistige Müllabfuhr.
Leonhard hat besonders viel zu tun in diesen Tagen der Schütze-Zeit. Unterstützen wir ihn mit bewussten Gedanken über all das, was für unser Menschsein wichtig ist. Geben wir mit unserer Geisteshaltung Licht in das Dunkel. Entzünden wir nach und nach die Kerzen auf unserem Adventskranz und bekennen wir uns dazu, ganz Mensch zu sein. Bekennen wir uns zu unserem Geist und unserer Fähigkeit, gemeinsam eine Welt zu schöpfen, in denen Werte nicht auf dem Altar der Macht geopfert werden. Erleuchten wir mit unserem Gewissen den Weg in eine neue Zeit. Verbinden wir uns mit dem Licht der Weihnacht und leuchten wir all jenen den Weg aus der Angst, die danach greifen. Entdecken wir gemeinsam die tiefe Bedeutung des Begriffs Familie, die wir auch als Menschheit sind und entzünden wir in unseren Herzen das warme Licht der Liebe.
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von Ilona Krämer | Mi.Mi..Nov.Nov..2021202120212021 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität

Schicksalhafte Machtfragen und eine Mondfinsternis
Der Novembervollmond weist uns mit seinen astrologischen Aspekten darauf hin, dass wir unserem Willen und unserer Handlungsbereitschaft durchaus etwas einheizen dürfen. Das Element Feuer ist deutlich unterbesetzt. Der Umgang mit Willen und Spontaneität dürfte uns in diesen Tagen nicht leicht fallen. Es fehlt uns sozusagen das Werkzeug, um den eigenen Willen kundzutun und uns spontan durchzusetzen. Aber Halt, nicht zu vorschnell von gechillten Zeiten träumen, es gibt auch noch die Opposition von Mars und Uranus, insofern ist es gut, dass dieser Aspekt in einer etwas abkühlenden Gemengelage eingebettet ist – dazu dann später mehr.
Der Mond steht im Tierkreiszeichen Stier, wovon die Bevölkerung, insbesondere Frauen berührt werden dürften. Die Bevölkerung regiert nicht, aber sie reagiert, und kann die solare Dominanz durchaus zum Wanken bringen. Dafür spricht auch die partielle Mondfinsternis die in weiten Teilen der Welt zu sehen sein wird. Sie weist darauf hin, dass Machtthemen an diesem Vollmond besonders zu beachten sind. Der Mond als Spiegel der Autorität verdunkelt sich, gibt also nicht alles preis, was er reflektieren könnte. Das Volk, für das der Mond steht, ist Adressat staatlicher Machtausübung. Dabei ist es das Volk, das letztendlich einer Demokratie ihre Macht verleiht. Unsere neue Regierung ist in der Findungsphase und will Anfang Dezember den Kanzler Olaf Scholz vereidigen. Am 4. Dezember ist Neumond mit einer Sonnenfinsternis, was für einen Regierungsneustart nicht das beste Omen ist. Denn eine Sonnenfinsternis ist das Symbol schwindender Macht.
Relativ gechillt
Ob wir aktiv werden? Vielleicht. Ich denke, wir werden uns eher nicht so sehr stressen lassen und nehmen die Dinge relativ gechillt. Fast träge verfolgen wir die Geschehnisse und zucken vermutlich fast gelangweilt mit den Schultern, wenn die Regierenden wieder neue Maßnahmen für angebracht halten, um den ganzen Corona-Zirkus lebendig und die Umsatzentwicklung der Protagonisten hochzuhalten.
Ist der Mond im Stier steht ihm die Sonne im Skorpion gegenüber. Die Zeitqualität hat daher das Potenzial für Untergang oder Neuanfang. Erbitterte Auseinandersetzungen über die Grundwerte, aufgestaute Wut und auch der ein oder andere Moment der Verbitterung liegen in der Luft und drohen, sich zu entladen. Wir möchte ergründen, was unter der Oberfläche liegt. Dabei sind wir kritisch und konsequent und nehmen auch in Kauf, dass wir unsere bisherige Sicht auf die Zeitthemen korrigieren müssen. Wir finden vielleicht sogar die Kraft unserem inneren Kompass eine neue Richtung zu geben.
Große Erwartungen
Mond und Jupiter stehen wie die Sonne auch im Quadrat zueinander. Der Aspekt steht dafür, dass sich das Volk vielleicht daran erinnert, dass es als Souverän des Staates seine eigene Rechtvorstellungen umsetzen möchte. Wir haben relativ große Erwartungen, was das Leben normalerweise bieten könnte. Jupiter verführt uns vielleicht in diesem Zusammenhang zu der irrigen Annahme, dass uns irgendwer das große Glück schon in den Schoß legen wird. Das ist – so zeigt es die Erfahrung – eher nicht der Fall. Auch wenn es uns schwerfällt: Wir dürfen akzeptieren, dass wir hart Arbeit leisten müssen, um unsere Ideale und Visionen Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.
Jupiter ist die rechtliche Komponente im Sinne einer gerechten Wertordnung. Im Quadrat zur Sonne geht es inhaltlich um die politische Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft der Regierung. Der Staat gerät in Konflikt mit dem Rechtswesen, was vielleicht einer gewissen Selbstüberschätzung geschuldet ist, die sich durch so manche Schlagzeile bemerkbar macht.
Lebenskünstler oder Pausenclown?
Auch wir selbst wollen uns mit etwas Größerem identifizieren. Neben dem eigenen Lebensstil sind Firma, Staat oder Weltanschauung Beispiele, worauf sich unsere Vorstellungen beziehen könnten. Dein Bedürfnis nach einer angenehmen und großzügigen Lebensweise kann Dich in diesen Tagen zum Lebenskünstler werden lassen, der hin und wieder übers Ziel hinausschießt. Achte also darauf, dass du nicht von der Rolle des Lebenskünstlers in die eines Pausenclowns abrutschst.
Saturn will auch an diesem Vollmond etwas bewegen und Maßstäbe setzen. Als traditioneller Herrscher des Wassermanns, durch den er gerade läuft, will er einmal bestehende Gedankengebäude verteidigen. Mit der gleichen Haltung einer fixen Idee will der Uranus sie durch Neues ersetzen. Diese Konstellation kennt daher keine geräuschlosen Übergänge. Sie beeinflusst die Stabilität der Staatsorgane und kann sogar im Extremfall für überraschende Änderungen des gesamten Staatsaufbaus sorgen. Wenn es dem Staat jedoch gelingt, Sollbruchstellen einzufügen, kann es Veränderungen geben, ohne das Ganze in Frage zu stellen.
Fasziniert von Veränderungen
Uns alle versorgt dieser Aspekt mit dem Bedürfnis nach Entwicklung der eigenen Individualität. Wir sind einerseits fasziniert von Veränderungen, und haben gleichzeitig Angst davor. Immer wieder werden wir feststellen können, dass diese Sicherheit trügt. Doch auch das Umgekehrte ist möglich, und wir scheuen uns vor zu viel Strukturen und Verpflichtungen. Wir dürfen übermäßige materielle Absicherungsbedürfnisse aufgeben und Sicherheit in der eigenen Individualität finden. Ganz wichtig: Wir sollte vor allem die Verantwortung für das eigene Leben übernehmen und uns nicht darauf verlassen, dass der Staat oder andere Obrigkeiten schon das Besten für uns machen. Die Zeit lädt uns ein, Fähigkeiten zu entwickeln, um unsere zukunftsgerichteten Ideen zu verwirklichen und auch für andere Menschen bahnbrechend zu wirken. Voraussetzung ist allerdings, dass wir erkennen, was Bestand hat und was der Erneuerung bedarf. Wir stehen zwischen Tradition und Fortschritt und sind immer wieder aufgefordert, den goldenen Mittelweg zu finden.
Der aufsteigende Mondknoten an der Sonne deutet auf die schicksalhafte Schwierigkeit hin, sich selbst zu verwirklichen. Da die Sonne für die Mächtigen eines Staates steht, werden diese vermutlich mit Hindernissen zu kämpfen haben, das Corona-Konstrukt aufrechtzuerhalten oder tatsächlich die Regierungsbank zu besetzen. Das zwanghafte Bedürfnis nach Beachtung wird bei dieser astrologischen Gemengelage vermutlich nicht so recht klappen. Der Mond steht am aufsteigenden Mondknoten was die Gefühle, das Weibliche und mundanastrologisch das Volk schicksalhaft tangiert. Das lässt aufhorchen, denn der aufsteigende Mondknoten in den Zwillingen signalisiert dort unsere Haltung, scheinbar alles zu wissen. Wir werden verführt subjektiv zu urteilen und überheblich alles abzulehnen, was uns nicht in den Kram passt. Wir dürfen lernen objektiver und sachlicher zu sein und uns den Details zuzuwenden. Tun wir das, kann das unsere vorgefaste Meinung durchaus gründlich über den Haufen werfen.
Werte verändern sich
Das Trigon von Venus und Uranus stellt unsere gewöhnlichen Maßstäbe einer Partnerschaft auf den Kopf. Die Verlässlichkeit weicht der Unberechenbarkeit. Uranus verkörpert Distanz und hält damit auch den oder die Partner auf Abstand – das gilt natürlich auch für Koalitionspartner. Auch finanzielle Angelegenheiten und Fragen der Werte verändern sich. Spürbar wird das spätestens beim Tanken und auch an der Supermarktkasse haben wir nicht nur das Gefühl, dass alles teurer geworden ist. Das ist es tatsächlich. Die Inflation und Lieferengpässe sorgen für eine steile Teuerungsrate.
Die Opposition von Mars und Uranus steht für Reformen, die im Eiltempo durchgepeitscht werden, wenn die harmlosere Variante zum Tragen kommt, kann aber auch Umstürze und Revolutionen mit sich bringen. Die Veränderungen können technischer oder gesellschaftlicher Natur sein. Mars wird sie mit seinem Temperament begleiten. Das kann zu erfolgreichen Durchbrüchen verhelfen aber auch technische Unglücksfälle heraufbeschwören. Erleben wir gar den ersten Blackout, der schon seit Wochen in den Gazetten als Schreckgespenst heraufbeschworen wird?
Vorliebe für Risiken
Auch wir selbst würden gern im Schnellzugstempo durchs Leben rasen und können uns vermutlich nur mit Mühe damit abfinden, dass es Zeit braucht, um Ideen in die Realität umzusetzen. Wir haben eine Vorliebe für Risiken, Abwechslung und Geschwindigkeit. Unsere Aktivitäten haben etwas Originelles und Unberechenbares. Handlungsfreiheit ist uns wichtig. Es dürfte dem ein oder anderen jedoch schwerfallen, auf Herausforderungen angemessen zu reagieren. Es braucht für die temperamentvollen Gemüter nicht viel, bis sie auf 180 sind. Wenn die Sicherung durchbrennt, sind oft Streit, Stress oder sogar Unfälle die Folgen der inneren Ungeduld. Also bitte besser den Fuß vom Gas – nicht nur im Auto.
Wer ansonsten nicht so leicht aus den Puschen kommt, kann den Aspekt für Veränderungen nutzen. Die innere Anspannung kann in Ansporn gewandelt werden, um mit dem persönlichen Freiraum zu experimentieren. Das Zusammenspiel von Mars und Uranus steht auch für Unternehmenslust und ein beachtliches Improvisationstalent, was man bei all dem G-Wahnsinn schon haben muss, wenn man die gewohnten alltäglichen Rituale des Lebens irgendwie aufrechterhalten will. Unvorhergesehenen Situationen werden zu prickelnden Herausforderungen. Routinearbeit kommt vermutlich erst gar nicht auf.
Eher vernebelte Gedanken
Merkur und Neptun bilden ein Trigon, was nicht gerade dafürsteht, dass wir alles nüchtern und klar bedenken. Das Zusammenspiel dieser beiden Planeten vermischt vielmehr objektive Botschaften mit Gerüchten, Verstand und Hoffnung. Aus diesem Stoff sind die Themen der Boulevardzeitungen und Massenmedien. Wir werden mit viel Phantasie gesegnet und das Denken in Bildern liegt uns in diesen Tagen mehr als strenge Logik. Vielleicht haben wir manchmal auch Mühe, unsere Gedanken klar zu formulieren, und fühlen uns unverstanden, denn es ist nicht so einfach, Bilder in lineare Sprache zu übersetzen.
Man kann nicht sagen, dass wir rund um den Vollmond grundsätzlich unvernünftig sind, aber vielleicht lassen wir uns dennoch “Sand in die Augen streuen” oder zu etwas überreden, das wir eigentlich gar nicht wollen. Das Sextil von Pluto und Neptun macht diese astrologische Signatur nicht gerade einfacher, denn er deutet an, dass die Macht bei den Schwachen liegt. Problematisch wird es dann, wenn es die Schwachen nicht wissen… Neptuns humanistisches Ideal nimmt Pluto etwas von seiner Kompromisslosigkeit. Beide erschweren aber den Blick auf die Wirklichkeit, beide verhüllen mehr, als sie erklären, was Sache ist. Das erzeugt eine Mischung aus Angst und Illusion. Mit fällt in diesem Zusammenhang ein Spruch von Mark Twain ein: „Nicht das, was du nicht weißt, bringt dich in Schwierigkeiten, sondern das, was du fälschlicherweise zu wissen glaubst.“
Totale Vernichtung oder fulminanter Neuanfang?
Das Sextil zwischen Sonne und Pluto gibt dem Ganzen eine enorme Kraft, die im Schlimmsten Fall die totale Vernichtung bewirken kann. Umgekehrt kann aus einer Niederlage ein fulminanter Neuanfang werden. Neben dieser Kraft der Regeneration kommt durch Pluto zur Sonne das im eigenen Wesen Verborgene und Subtile hinzu. Der innere Anspruch der Macht lässt sich auf Dauer eben nicht lahmlegen. Auch steht dieser Aspekt für die Unterdrückungsmechanismen im Zusammenhang mit dem Staatsoberhaupt. Kennen wir, oder? Mir fallen dazu die 2-G Praktiken ein…
Das Trigon von Mond und Pluto symbolisiert ebenfalls eine kraftgeladene Zeit. Unausweichliche Angelegenheiten und schwere Lasten sind vom Volk zu schultern. Das harmonische Trigon deutet an, dass wir das schon irgendwie schaffen, aber wie lange noch? Unsere Gefühle gehen tief. Wir sind tiefgründig und leidenschaftlich. Zeigen tun wir vermutlich nur wenig davon. Wir geben uns eher kontrolliert, um unseren Mitmenschen nicht unsere aufgewühlte und verletzliche Seite zu zeigen. Letztlich geht es jedoch darum, dass wir unsere Gefühle nicht hinter einer Fassade verstecken, sondern dass wir uns auf unsere Emotionen, Wünsche und Ängste einlassen. Intensität, Leidenschaft, Abhängigkeit und Trennungsschmerz mögen zwar hohe Wellen werfen, doch werden wir dadurch erst so richtig Mensch. Je mehr wir uns auf unsere Gefühle einlassen, desto mehr erschließt sich uns ein enormes Potential an Gefühlstiefe und innerer Stärke, eine Fähigkeit, das Leben, sich selbst und die anderen Menschen auf einer tieferen emotionalen Ebene zu verstehen. Um es in der positivsten Form zu leben, ist es nötig, Schritt für Schritt die inneren Barrieren abzubauen.
Pluto und unser Denken
Merkur und Pluto bilden an diesem Vollmond ein Sextil, was Merkur nicht ganz so guttut. Pluto übt Macht auf unser Denken und unsere Kommunikation aus. Auch unsere Wirtschaft dürfte nicht ungeschoren davonkommen. Die Ungewissheit, welche Weichen die neue Regierung stellen wird und das globale Rumoren angesichts der Auswüchse der größten IT-Konzerne und der größten Vermögensverwaltungen der Welt, wird immer lauter. Die Energiekrise tut ihr übriges. Erdgas ist so teuer wie nie zuvor, der Kohlepreis hat sich seit vergangenem November vervielfacht und auch der Ölpreis kennt nur noch einen Aufwärtstrend. Auch das Gesundheitswesen kann Gegenstand übergroßer Machtausübung sein, was jetzt ein nicht wirklich überraschender Hinweis der Sterne ist, oder?
Was tun? Wer mir aufmerksam zuhört, wird festgestellt haben, dass ich wie eine Gebetsmühle immer wieder darauf hinweise, dass uns Jupiter und Saturn im Wassermann mit dieser Frage nicht allein lassen. Es geht um uns, um das neue Wir, ein beherztes Miteinander. Bildet regionale Netzwerke und Versorgungsgemeinschaften. Hört Euch zu und geht achtsam durch die Welt. Gerade dieser Vollmond am 19. Oktober weist uns darauf hin, dass wir genau hinschauen müssen und bereit, unsere Vorstellungen von dieser Welt zugunsten einer neuen Welterkenntnis aufzugeben. Das neue Wir gedeiht nur auf dem Boden der Wahrheit und diese ist mehr, als unsere Sinne erfassen. Vertrauen wir auch der geistigen Welt und verbrüdern uns mit jenen Wesen, die uns seit jeher bei unserem Werden begleiten. Haben wir den Mut herauszufinden was der Mensch eigentlich ist: Ein geistiges Wesen
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von Ilona Krämer | Do.Do..Okt.Okt..2021202120212021 | Astrologie, Neumond, Zeitqualität

Verbissen kompromisslos?
„Stille Wasser sind tief“ ist eine Volksweisheit, die bestens zum Skorpion passt. Wir assoziieren damit das Unergründliche und Geheimnisvolle unter einer glatten Oberfläche. Machtgebaren ist eines seiner Merkmale. In abgeschirmten Kreisen halten deren Mitglieder wie Pech und Schwefel zusammen. In diese Dunkelheit scheint nun die Novembersonne, die für Identität, für Souveränität, und Würde steht und wir dürfen gespannt sein, ob sie zur Gänze in die tiefen Tiefen der Skorpionzeit durchdringt. Sie verlangt nach Intensität, will etwas bewirken und strebt nach Einfluss. Die Schattenseiten zeigen sich durch eine Tendenz zum Grübeln und einem sich Verbeißen in die eigenen Vorstellungen.
Ein ruhiges Dasein mit einem regelmäßigen Tagesablauf könnte leicht zu oberflächlich und langweilig werden in diesen Tagen. Die sind aber sowieso eher selten zu erleben, denn wir werden astrologisch gesehen mit der spannendsten Zeit des Jahres konfrontiert, die mit dem Saturn Uranus Quadrat, das Weihnachten gradgenau ist, einen weiteren Höhepunkt erreichen wird. Sonne und Mond stehen in Opposition zu Uranus, was darauf hindeutet, dass der Freiheitsgedanke wieder mehr Oberwasser bekommt. Persönliche Freiheit geht uns über alles.
Lästige Fesseln loswerden
Der innere Rebell meldet sich dann und wann und reißt dich vielleicht sogar aus einer Situation heraus, die dir schon länger nicht mehr gefällt. Langfristige Verpflichtungen empfindest du in diesen Tagen als lästige Fesseln, die es baldmöglichst abzustreifen gilt. Diese Neigung kann dich aber auch daran hindern, langfristige Ziele anzugehen und das Leben in geordnete Bahnen zu lenken. Du erlebst das beispielsweise durch Stresssituationen, bist ungeduldig oder hast Mühe, dich irgendwo angemessen abzugrenzen.
Diese Spannung zwischen Neumond und Uranus können wir jedoch auch positiv nutzen. Unser Improvisations- und Erfindertalent und unsere Fähigkeit, Zusammenhänge schnell zu erkennen, werden gefördert. Auch eine Beschäftigung mit Computern oder in der Technik bringt uns der schwerelosen Atmosphäre dieses Aspekts auf eine gute Art näher. Und nicht zuletzt könnten wir ganz einfach etwas Besonderes tun. Wichtig ist, dass du dir viel persönlichen Spielraum zugestehst. Grundsätzlich ist diese innere Unruhe ein Antrieb für neue Erfahrungen und mehr Selbsterkenntnis.
Beherzter Blick ins Horoskop
Wenn Du wissen willst, zu was dich dieser Aspekt ganz persönlich einladen möchte, empfehle ich Dir einen beherzten Blick in dein Horoskop. Wenn du möchtest, übernehme ich das für dich und binde einen bunten Strauß an Informationen, die dich in deiner Selbsterkenntnis wirklich weiterbringen und dein Bewusstsein für deine aktuellen Chancen dieser Zeitqualität schärfen. Wenn wir uns immer wieder vergegenwärtigen, dass viel Schatten immer auch bedeutet, dass irgendwo viel Licht sein muss, lohnt es sich, den Blick einmal aus dem Alltag zu erheben und die Richtung zu ändern.
Der Mond in Skorpion mag es ebenfalls tiefgründig und leidenschaftlich. Er ermöglicht es uns, dass wir uns vom Leben berühren und aufwühlen lassen. Wir reagieren entweder heftig oder gar nicht. Er steht natürlich wie die Sonne ebenfalls in Opposition zu Uranus und bringt bei dem ein oder anderen Mutterthemen auf die Tagesordnung. Grundsätzlich zeigen wir uns unter einem solchen kosmischen Einfluss aber eher unberechenbar oder unnahbar. Der ein oder andere hat dabei sogar das Gefühl der inneren Zerrissenheit. Wir können emotionslos fast ein bisschen die Orientierung verlieren und schwanken zwischen einem heftigen Verlangen nach Freiheit und dem Wunsch nach Geborgenheit.
Innere Unabhängigkeit
Dieser Aspekt hat aber auch eine positive Seite: Die innere Unabhängigkeit birgt eine Fähigkeit, die seelischen und emotionalen Belange zu überblicken und Zusammenhänge zu erkennen, die andere, die voll in eine Situation hineingehen, manchmal gar nicht mehr sehen. Du kannst, wenn du mit dieser Zeitqualität in Resonanz gehst, dich emotional heraushalten und deine Gefühle mit innerer Distanz beobachten. Das erleichtert es dir, mehr über dich und dein Menschsein zu erfahren und Ursache und Wirkung Deiner emotionalen Reaktionen besser zu analysieren.
Merkur steht an diesem Neumond im Tierkreiszeichen Waage und bietet uns die Möglichkeit objektiv und flexibel zu denken. Wir sind aufgeschlossen und legen bisweilen sogar diplomatisches Geschick an den Tag. Wenn wir jemanden dennoch die Meinung sagen müssen, tun wir das stilvoll. Es wird dann mehr ein „Sie Rindvieh“ als ein „Du Idiot“. Schon das könnte zuviel sein, denn wir scheuen Konflikte und Entscheidungen. Also wird es am Ende ein „Möglichweise sind Sie ein liebenswertes Rindvieh!“… Wenn wir mit dem Sextil von Venus und Merkur in Resonanz gehen, was uns taktvoll, einfühlend und charmant machen kann, könnte der Satz dann werden: Ihre Augen sind so hübsch braun, sie erinnern mich an ein Rindvieh und lassen mich vergessen, wie blöd ich Sie gerade finde… Okay. Ich bin Schütze, ich habe es nicht so mit der Diplomatie. Vielleicht kriegst du das besser hin?
Alles hinterfragen
Gut wäre das, denn das Quadrat von Merkur und Pluto kann dafür sorgen, dass Worte schnell als persönlicher Angriff gewertet werden. Wir hinterfragen in dieser Zeit alles, denken gründlich nach – auch über dunkle Aspekte und treffen den Schwachpunkt unseres Gegenübers sehr gut. Uns selbst möchten wir eher keine Blöße geben und haben die Tendenz, Informationen als Machtmittel zu benutzen. Der ein oder andere tritt als “Besserwisser” auf.
Der Aspekt öffnet uns dafür, den Dingen auf den Grund zu gehen. Wir interessieren uns für das Nicht-Rationale und erforschen, was unter der Oberfläche und hinter den Kulissen steckt, was Geheimnis oder Tabu ist. Gleichzeitig neigen wir dazu, uns in ein Thema zu verbeißen, beispielsweise unbedingt etwas wissen zu wollen, ohne Rücksicht auf die Folgen. Unsere Gedankenwelt ist beeinflusst von archetypischen Bildern aus dem Unbewussten. Es ist wichtig, dass wir diese nicht rationalen und kontrollierbaren Einflüsse zulassen. Wir sollten sie allerdings so kanalisieren, dass unsere Mitmenschen nicht darunter zu leiden haben. Letztlich fragen wir nach dem Warum. Schauen wir dabei kritisch in die Welt, werden wir feststellen, dass durch das Zusammenspiel von Pluto und Merkur, der auch für den Handel steht, Macht und Geld vielfach in den denkbar schlechtesten Gewändern zu sehen sind.
Dunkle Geister
Die Auswüchse dieses Kräfteringens kommen daher mit menschenverachtenden Arbeitsbedingungen, Machtmissbrauch gegenüber Völkern, Interessengruppen und auf Kosten von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Corona hat es den dunklen Geistern einfach gemacht, das Feld zu beherrschen. Die verunsicherte und ängstliche Menschheitsfamilie traut sich zu selten und zu zaghaft für ihr Geburtsrecht der freien Seinsentfaltung einzustehen. Zu tief hat sich das gehorsame Kind in uns mundtot in die Ecke stellen lassen. Wir haben uns in den vergangenen Monaten daran gewöhnt, dass wir dankbar sind für Zugeständnisse, die uns vor 24 Monaten selbstverständlich waren.
Das Katz‘ und Maus Spiel erfährt an diesem Neumond einen weiteren Höhepunkt. Vielleicht erinnert sich die ein oder andere Seele daran, dass sie einen freien Geist hat, der sich nicht weniger wird, wenn man ihn benutzt. Wir sind keine Mäuse und keine Katzen. Wir sind gleichberechtigte geistige Wesen mit Schöpferkraft und dürfen nicht nur die Verantwortung dafür übernehmen, was wir tun – sondern auch dafür, was wir nicht tun.
Herzliche Umgangsformen
Die Venus im Tierkreiszeichen Schütze erinnert uns daran, was es bedeutet, tolerant und großzügig zu sein und herzliche Umgangsformen zu wählen. Ich bin mir grad nicht sicher, aber hat Jens Spahn nicht braune Augen? Er ist sicher ein gutes Beispiel für diese Merkur Pluto Venus Kiste… , denn er schafft es immer wieder, dass man die Reibungswärme, als Nestwärme empfindet, wenn er uns in Sachen Corona wieder einmal kräftig über den Tisch zieht. Anders lässt sich auch nicht erklären, dass sich bei den zahllosen enttäuschten CDU Mitgliedern und -Wählern kein Widerstand regt, wenn dieser diabolische Charmeur davon träumt, den Vorsitz der einstigen Volkspartei zu übernehmen und den Chefsessel der CDU-Fraktion.
Vielleicht macht sich in mir gerade zu viel Mars breit. Der steht im Tierkreiszeichen Skorpion und sonnt sich in seinem alten Glanz als Herrscherplanet. Er lässt uns dort mit aller Verbissenheit kompromisslos handeln, schenkt uns Ausdauer, Ehrgeiz und Hartnäckigkeit. Mit Saturn bildet er ein Quadrat, was ihn nicht gerade sanft stimmt, sondern uns alle in das Spannungsfeld zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein rückt.
Angst, zu versagen
Wenn wir etwas tun, dann tun wir es gründlich und erwarten das auch von anderen. Vielleicht haben wir aber auch Angst, zu versagen. Unser Anspruch an das, was wir tun, ist enorm hoch. Ertappst du dich dabei, kannst du versuchen, mit dir selbst ein bisschen weniger streng zu sein, dir ein paar Fehler zu erlauben und deine Initiative nicht zu bremsen, nur weil das Ergebnis nicht ganz perfekt ist.
Falls du grundsätzlich konfliktfreudig bist, schlägst du dich im Spannungsfeld zwischen Impuls zum Handeln und der strengen Forderung nach Verantwortung und Perfektion eher auf die tatkräftige Seite. Du bist dann übermäßig aktiv und draufgängerisch und erlebst möglichweise aber auch, dass man dich bremst.
Glauben an eine bessere Welt
Jupiter im Tierkreiszeichen Wassermann steht für den Glauben an eine bessere Welt. Er ist unaspektiert und repräsentiert damit unsere aktuelle Schwierigkeiten, Vertrauen zu entwickeln, Ideale in das reale Leben zu integrieren und zu verwirklichen. Wir pendeln zwischen “grauem Alltag” und Phasen mit großem Optimismus und lebhaften Vorstellungen hin und her. Kurz wir schwanken zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt.
Der November ist noch nie ein Monat gewesen, der für ausgelassene Fröhlichkeit und bunte Lebensfreude steht. Daher wäre es naiv zu glauben, dass uns der Neumond am 4. November aus der Notwendigkeit entlässt, verantwortungsbewusst und tiefgründig über unseren Status quo und unser Selbstverständnis nachzudenken. Vielleicht gelingt es dir bei einem Spaziergang durch raschelndes Laub und mit der würzigen Herbstluft in der Nase, die nach modriger Fäulnis, frischen Pilzen und moosiger Feuchte riecht, den Auftrag deines Geistes wahrzunehmen. Der kann nur sein, deine Freiheit wiederzuentdecken, sie zurückzuerobern mit anderen zu teilen und in der Ruhe des kommendes Winters die Saat für die künftige Ernte vorzubereiten. Wir sind viele. Sehr viele. Halten wir zusammen, entdecken wir uns und helfen wir uns aus dieser uns alle fordernden Zeit würdig und achtsam wieder rauszukommen. Nehmen wir uns bei der Hand, treten wir bewusst ein für die neue Zeit, für unsere Kinder und Enkel. Stehen wir auf und streiten wir mit Herzblut und Besonnenheit für unsere Welt von morgen.
von Ilona Krämer | Mo.Mo..Okt.Okt..2021202120212021 | Astrologie, Zeitqualität

Zwischen Umsturz und Neubeginn
Steht die Sonne im Tierkreiszeichen Skorpion, repräsentiert sie das Themenspektrum Untergang und Neuanfang. Diese Zeitqualität, die unter der Herrschaft von Pluto und Mars steht, kommt selten als sanfte Kurskorrektur daher, sondern steht mehr für Radikaleres. Gescheiterte Vorhaben gilt es neu aufzubauen, die Enttäuschungen der Vergangenheit zu überwinden und die Repräsentanten des Alten zu integrieren. Das kann zu erbitterten Auseinandersetzungen über die richtigen Werte führen, die auch eine zerbrochene Gemeinschaft wieder herstellen sollen. Geben und Nehmen ist das Gebot der Stunde. Doch für eine Haltung „Leben und Leben lassen“ ist der Riss durch die Gesellschaft zu tief und die Grabenkriege rund um das offensichtliche Thema Corona zu erbittert.
Auch in Deutschland wird immer lauter der Impfzwang für bestimmte Berufsgruppen gefordert. Im Fokus stehen wie in Italien Pädagogen und Heilberufe. Der Druck auf Ungeimpfte steigt und steigt… Zugleich mehren sich Nachrichten über Impfdurchbrüche und zahlreiche Intensivpatienten, die trotz Impfung erkrankt sind. Was kaum einer wahrnimmt: Hatten wir in Zeiten einer ungeimpften Bevölkerung trotz Corona keine Übersterblichkeit, registrieren die einschlägigen Portale jetzt einen Anstieg von zehn Prozent. Das ist viel für eine Gesellschaft, von der über 60 Prozent der Menschen durchgeimpft ist. Das wirft bei mir zumindest Fragen auf. Bei Dir auch?
Im Blätterwald der Staatsmedien
Das Thema wird nicht das Einzige sein, was uns in den kommenden Skorpionwochen beschäftigen wird. Das Rauschen im Blätterwald der Staatsmedien lässt immer wieder aufhorchen, wenn sogar dort von Blackouts die Rede ist, die in diesem Winter zu befürchten seien, weil unser hoffnungslos veraltetes Stromnetz den neuen Anforderungen an eine grüne Umweltpolitik nicht gerecht wird. Lieferengpässe drohen und was dann fehlt ist nicht nur Klopapier. Die Spritpreise sind enorm hoch und auch die Heizkosten haben kräftig angezogen. Die Inflation hat zudem die Verbraucherpreise nach oben geschraubt. Lebensmittel und Produkte für den täglichen Bedarf haben gut vier Prozent zugelegt.
Hier wird Uranus spürbar, der in der Skorpion-Zeit beginnt, das dritte Quadrat zu Saturn zu bilden, das Weihnachten gradgenau auf uns wirken wird. Das heißt, es geht um unsere Werte – und damit auch um unser Geld. Wer sich allzu sehr in alte Vorstellungen verbeißt, wird in den kommenden Wochen eines Besseren belehrt.
Schaun mer mal…
Merkur in Waage sorgt dafür, dass wir uns etwas schwertun, deutlich Stellung zu beziehen. Wir beschränken uns lieber darauf zu beobachten und vermeiden es, uns Konflikten zu stellen und Entscheidungen zu treffen. Wenn wir etwas sagen, tun wir das, dank dem harmonischen Zusammenspiel von Merkur und Venus durchaus liebenswürdig und entgegenkommend, aber freibleibend. „Schaun mer mal, dann sehn wir schon“ sind die Schlagworte für diese Zeitqualität. Wen wundert‘s. Wird doch die neue Regierung frühestens im Dezember das Steuer in die Hand nehmen. So lange können die alten Protagonisten im Verborgenen ihre Schäfchen ins Trockene bringen und nach neuen Töpfen Ausschau halten, aus denen man sich bedienen kann. Ich bin schon jetzt sehr gespannt, in welchem Aufsichtsrat demnächst Frau Merkel und Herr Spahn sitzen. Ich tipp mal auf Pfizer…
Die Venus steht im Tierkreiszeichen Schütze und unterstützt uns dabei in unseren Partnerschaften Toleranz und Großzügigkeit zu üben. Die Schattenseite zeigt sich mit deutlichen Hochstaplerallüren, Größenwahn und Verschwendungslust.
Herbe Enttäuschungen?
Im Quadrat zu Neptun steigert sie unsere Erwartungen an eine Partnerschaft, was dem ein oder anderen eine herbe Enttäuschung einbringen dürfte. Unsere Vorstellungen sind von viel Romantik durchzogen, wir haben den Wunsch nach totaler Einheit – die es in der irdischen Polarität aber nun mal nicht geben kann.
Mars wechselt am 30. Oktober in den Skorpion. Bis dahin macht er uns empfänglicher für Charme und Diplomatie. Genießen wir das, solange diese Zeitqualität vorherrscht. Ab dann wird es deutlich ungestümer und radikaler.
In den November starten wir mit einem Saturn Sonne Quadrat. Das dürften wir durch eine Überreglementierung des Staates spüren und eine autoritäre Struktur. Das rüttelt weiter an der Einheit des Landes, was die Opposition von Sonne und Uranus repräsentiert. Es lässt sich schwer sagen, wie sich das zeigen wird, denn Uranus ist der unberechenbarste Kraftspender des Kosmos.
Viel Einfühlungsvermögen
Der Neumond am 4. November, zu dem ich in Kürze wieder einen eigenen Podcast veröffentlichen werde, hat eine deutliche Wasserbetonung und wird unser Gefühlleben berühren. Wir reagieren intuitiv richtig, ohne lange zu überlegen, haben Einfühlungsvermögen und “wissen” um die Schattenseiten des Lebens. Leider haben wir vermutlich auch wenig Sinn für Logik und halten bisweilen stur an unserer Meinung fest.
Markantester Aspekt ist die Opposition von Neumond und Uranus. Diese Zeitqualität steht für Umstürze. Aufbruchstimmung liegt in der Luft, die von den einen begrüßt und von den anderen gefürchtet wird. Diese Gemengelage kann leicht in populistischen Extremismus umschlagen, was von dem Quadrat zwischen Mars und Saturn befeuert wird. Dieses stellt uns in das Spannungsfeld zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein. Wir neigen zu Autoritätskonflikten und sind aufgefordert menschlich zu handeln.
Stillstand oder Blockade
Während Uranus die schnelle Nummer liebt, geht es bei diesem Aspekt eher um die dauerhafte Durchsetzung eines Plans. Unangenehme Folge kann ein Stillstand, eine Blockade von Initiativen sein. Die gesteckten Ziele werden mit Härte, und starren Prinzipien erreicht. Im Umkehrschluss kann sich diese Energie aber auch gegen die Strukturen des Staates richten. Der unaspektierte Jupiter sorgt für viel Misstrauen auf beiden Seiten. Ideale scheinen unerreichbar weit weg gerückt zu sein und wir pendeln zwischen grauem Alltag und Phasen mit großem Optimismus und lebhaften Vorstellungen hin und her.
Am 9. November gesellt sich Merkur mit einer Konjunktion zu Mars, was die Spannungen mit Saturn spürbar verschärfen dürfte. Denn diese Konstellation steht nicht nur für eine gleichgeschaltete Presse und Informationsbeschneidung seitens des Staates, sondern für strenge Regeln auch bei Gesundheitsthemen und ihren Arbeitsbedingungen. Nachdem bereits Ende Oktober die Impfpflicht für Pädagogen und Heilberufe gefordert wird, dürfte sich das Thema rund um den Neumond spürbar intensivieren.
Gegensätzliche Wirkungen
Saturn bildet ab diesem Tag auch ein drittes Mal in diesem Jahr das Quadrat zu Uranus, was Weihnachten gradgenau sein wird und sicher kaum zu einer Entspannung der Lage beitragen dürfte. Beide Planeten können in ihrer Wirkung kaum gegensätzlicher sein. Saturn will das Gedankengebäude verteidigen und Uranus möchte dieses durch etwas Neues ersetzen. Der Aspekt beeinflusst erheblich die Staatsstrukturen und kann für überraschende Änderungen sorgen. Gelingt es den Herrschenden die Zeichen der Zeit zu erkennen, kann es Sollbruchstellen einfügen, die Veränderungen erlauben, ohne das Ganze in Frage zu stellen.
Dazu passen die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn die epidemische Lage Ende November zu beenden. Was wie ein gütiger Akt oder Ausdruck einer besseren Erkenntnis klingt, hat in Wahrheit allerdings ganz andere Ursachen. Die EU-Kommission hat bereits Ende September einen Rahmenvertrag mit dem Pharmaunternehmen Eli Lilly für die Beschaffung eines COVID-19-Therapeutikums unterzeichnet. Durch dieses kann die Bundesrepublik diese Notgesetzlage nicht mehr aufrechterhalten. Das Infektionsschutzgesetzt wurde allerdings so gestrickt, dass wir so schnell nicht aus dem Corona-Wahnsinn rauskommen… Dafür steht auch das Quadrat von Merkur und Pluto, dass auf die Machtspiele bei Gesundheitsthemen hindeutet.
Kräftig in das Seelenleben pusten
Die Skorpion-Zeit bleibt spannungsgeladen bis zuletzt. Die Verschnaufpausen sind kurz und wir dürfen lernen, immer wieder in uns selbst die Ruhe zu finden, um in diesen angespannten Zeiten nicht die Nerven zu verlieren. Die marode Stimmung des Novembers lädt uns ein, auch auf einer ganz persönlichen Ebene darüber nachzudenken, was in unserem Leben gehen darf, weil er wie ein welkes Blatt müde an einem Ast unseres Seins hängt. Pusten wir mal kräftig in unser Seelenleben, misten wir aus und bereiten uns auf das Neue vor, was sich Bahn bricht. Die hohe Kunst ist es, in den kahlen Ästen des Herbstes bereits den Frühling zu sehen.
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von Ilona Krämer | Di.Di..Okt.Okt..2021202120212021 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität
Es ist höchste Eisenbahn,
die Weichen anders zu stellen
Der Vollmond im Widder am 20. Oktober deutet eine spannungsreiche Zeit an, in denen Machtfragen offen zu Tage treten. Mond, Sonne und Mars bilden mit Pluto ein Quadrat, was uns alle mehr oder weniger unter Druck setzen dürfte. Wir dürfen gespannt sein, in welcher Form das geschehen wird. Uranus steht unaspektiert im Stier. Er kann so isoliert auch mal eine fixe Idee repräsentieren, was darauf hindeutet, dass eine bestimmte geistige Haltung bissig verteidigt und auf einem Standpunkt verharrt wird. Uranus steht aber auch für instabile Strukturen und für Unabhängigkeit. Ergebnis dieser Wirkkräfte kann die Zertrümmerung des Bestehenden und die Spaltung eines Ganzen in seine Teile sein. Klingt nicht gerade nach Frieden, Freude, Eierkuchen.
Auch dieser Vollmond fördert unsere Erkenntnisfähigkeit mit seiner Luftbetonung. Wir sind grundsätzlich objektiv, kontaktfreudig und geistig flexibel. Vielleicht hapert es deshalb auch ein bisschen mit unserer Intuition. Der ein oder andere von uns tut gut daran, wieder Kontakt zu seinem Bauchgefühl aufzubauen. Glaube nicht immer alles, was du denkst. Diese ungeheuren Wandlungskräfte, die zur Zeit auf uns wirken, lassen sich nicht in bestehende Denkmuster einbetten. Wir dürfen uns alle dem Neuen öffnen – die Sterne laden uns an diesem Vollmond aber auch in den kommenden Monaten ganz besonders dazu ein.
Pluto räumt auf
Die langsam laufenden Planeten haben wieder den Vorwärtsgang eingelegt und entfalten ihre volle Kraft. Pluto räumt auf und das gewaltig. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz durfte bereits seinen Hut nehmen, das Bundesgesundheitsministerium in Berlin, dass bislang seine millionenschweren Maskeneinkäufe nicht bezahlt hatte, wird jetzt mit richterlicher Ansage zur Kasse gebeten und in der Schweiz gerät Gesundheitsminister Alain Berset unter Druck weil er sogenannte „Impffluenzer“ einsetzen wollte, die Menschen mit der Gabe von 50 Franken motivieren sollen, sich impfen zu lassen. Die Anzahl der Impfdurchbrüche nimmt dramatisch zu, ist sogar aus den Mainstream-Medien inzwischen zu erfahren und auch Mutter Erde murrt gewaltig: Der Vulkan auf der Canareninsel La Palma kommt nicht zur Ruhe und spuckt Lava, Asche und jede Menge Rauch.
Da tut sich die Sonne in der Waage, die eigentlich nach Gerechtigkeit, Harmonie und Frieden strebt, eher schwer. In Konjunktion zum Mars vereinen sich Wille und Handlung. Die Zeit des Abwartens und sich nicht entscheiden könnens, scheint nun definitiv zu Ende zu sein. Wenn wir etwas tun, tun wir es mit Leib und Seele. Ziele sind nicht nur Luftschlösser, sondern wir setzen uns für deren Verwirklichung auch ein. Wir handeln ganz nach dem Motto: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Dabei bleibt jedoch die Frage unbeantwortet: Was ist dein Ziel? Hast Du darüber schon eine klare Vorstellung?
Lebensfreude und Lust an der Bewegung
Der Mond steht gegenüber der Sonne im Tierkreiszeichen Widder und fördert dort unsere Bereitschaft uns auf etwas Neues, Reizvolles einzulassen. Man könnte diesen Zug auch Lebensfreude oder Lust an der Bewegung nennen. Das bedeutet nicht automatisch, dass wir uns auf jedes Abenteuer einlassen, denn die unternehmungslustige Stimme meldet sich nur, wenn es dir gut geht. Sie verhält sich wie ein kleines Kind, das erst in einer vertrauten Umgebung so richtig auflebt.
Wir wollen uns auch emotional bewegen – das ist der Schlüssel zu Wohlbefinden. Je besser du deine persönlichen Bedürfnisse nach Bewegung und Abwechslung spürst und ihnen nachkommst, desto wohler fühlst du dich in deiner Haut.
Jede Münze hat zwei Seiten, und so steht dieser Aspekt nicht nur für Lebensfreude, sondern hat auch eine Schattenseite. Spontaneität geht einher mit einer inneren Anspannung, einem ständigen “Auf-dem-Sprung-Sein”. Du erlebst in diesen Tagen vielleicht was es bedeutet, wenn es heißt: “Einer gegen alle”. Gehst Du mit dieser Zeitqualität in Resonanz, bist du emotional eher auf Konfrontation und Verteidigung als auf Nachgeben eingestellt. Der geringste Anlass weckt das Gefühl, angegriffen zu werden, und mobilisiert deine Abwehrbereitschaft. Stimmungen wechseln vermutlich schnell wie Aprilwetter. “Himmelhochjauchzend” oder “Zu Tode betrübt” sind die polaren Kräfte, in die wir hineingestellt sind. Solltest du dich angespannt oder angegriffen fühlen, so vergiss nicht, dass du eine enorme Fähigkeit hast, für das eigene Wohlbefinden zu sorgen.
Zwischen Geborgenheit und Durchsetzung
Der Mond steht nicht nur in Opposition zur Sonne, sondern auch zu Mars und stellt uns in eine Spannung zwischen Geborgenheit und Durchsetzung. Vielleicht fühlst du dich in deiner aktiven, handelnden und sich durchsetzenden Rolle nicht immer wohl. Vielleicht befürchtest du auch, weniger geliebt und geschätzt zu werden, wenn du den eigenen Willen zum Ausdruck bringst. Oder du kannst ziemlich launisch sein oder dich über Kleinigkeiten ärgern.
Mundan-astrologisch verkörpert Mond-Mars die emotionale Erregbarkeit der Bevölkerung. Zorn kommt auf und bricht sich vielleicht Bahn. Vermutlich nehmen weltweit die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen zu, weil die Menschen mehr und mehr merken, dass eine gesunde Verhältnismäßigkeit im Umgang mit diesem Virus schon lange abhandengekommen ist. Schaut man sich um in der Welt, zeigt sich schnell, dass es viel mehr um Machtfragen geht, die an dieses Thema gebunden werden.
„Stirb und Werde“
Dafür steht an diesem Vollmond auch Pluto, der in der astrologischen Signatur dieser Tage deutlich das Feld beherrscht. Er bildet mit Sonne, Mond und Mars jeweils ein Quadrat, was die Qualität von „Stirb und Werde“ deutlich in den Vordergrund stellen dürfte. Sonne im Quadrat zu Pluto hat eine enorme Kraft, die einerseits totale Vernichtung bewirken kann andererseits auch einen fulminanten Neubeginn ermöglicht. Neben dieser Kraft der Regeneration kommt durch Pluto zur Sonne das im eigene Wesen verborgene und Subtile hinzu. Der innere Anspruch der Macht lässt sich nicht auf Dauer unterdrücken. Wir wissen intuitiv, dass es in der Welt Stärkere und Schwächere gibt und dass die Stärkeren Macht und Autorität ausüben und die Fäden in der Hand halten. Dagegen wehren wir uns zunehmend.
In dieser Konstellation liegt ein enormes Potential. Je mehr es uns auch als Volk, als Souverän eines Staates, gelingt, voll und ganz zu unserer eigenen Autorität zu stehen, desto mehr können wir die Fäden der Macht in der Hand halten. Wir haben eine beachtliche “Power”, sind leistungsfähig und belastbar und können viel erreichen. Allerdings besteht auch eine Neigung, die Energie für egoistische Zwecke zu missbrauchen. Werden wir zum Opfer des eigenen Machthungers, so fällt die Energie wie ein Bumerang auf uns zurück und stürzt uns früher oder später vom Sockel des Erfolgs. Wir dürfen also gespannt sein, was diese Zeitqualität mit dem ein oder anderen Volksvertreter macht, der diese Aufgabenstellung zu seinen Gunsten umgedeutet hat.
Bayerisches Volksbegehren
In Bayern zeigt sich, wie sich diese Zeitqualität ganz konkret äußern kann. Im Freistaat läuft ab dem 14. Oktober die Eintragungsfrist für ein Volksbegehren, das den bayerischen Landtag abberufen will, weil – so die Initiatoren – vielfach die bayerische Verfassung missachtet wurde. Die Frist endet am 27. Oktober. Wenn mehr als eine Million Wahlberechtigte die Abberufung unterstützen, kann sich der Landtag selbst aufzulösen. Tut er das nicht, wird ein Volksentscheid anberaumt. Sollte auch dieser erfolgreich sein – da reicht die einfache Mehrheit – muss spätestens nach sechs Wochen der bayerische Landtag neu gewählt werden. Ich bin gespannt auf das Ergebnis…
Das Quadrat von Mond und Pluto steht für eine Stimmung bei den Menschen wie „Alles oder nichts“. Unausweichliche Angelegenheiten und schwere Lasten sind zu schultern, was in Anbetracht der wirtschaftlichen Auswirkungen kaum von der Hand zu weisen ist. Die Folgen der Lockdowns sorgen für Werksschließungen in der Automobilindustrie, weil Halbleiter fehlen. Das dürfte die ohnehin gebeutelte Zulieferindustrie noch mehr unter Druck setzen. Die Inflation steigt und steigt, Zeitungen empfehlen, dass man besser jetzt schon Weihnachtsgeschenke kauft, weil nicht sicher ist, dass es im Dezember noch welche gibt. Das sorgt kaum für Entspannung. Angst macht sich breit – vor der Zukunft, dem Verlust des Arbeitsplatzes, dem wohlvertrauten Status quo.
Wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht
Die meisten geben sich eher kontrolliert und zeigen kaum, ihre verunsicherte Seite. Aus einem Gefühl des manipuliert-Werdens klammern wir uns an das was wir haben und neigen zu einem überzogenen Kontrollverhalten. Bitte vergiss nicht: Wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht. Die Verbindung zwischen den Planeten Mond und Pluto symbolisiert nicht nur Schwierigkeiten, sondern hat auch ein enormes Potential an Gefühlstiefe und innerer Stärke. Um es in der positivsten Form zu leben, ist es nötig, Schritt für Schritt die inneren Barrieren abzubauen. Angst ist dafür das schlechteste Mittel. Besser ist es, wenn wir uns auf den Fluss des Lebens, auf die Selbstkorrektur dieser Zeit einlassen und uns auch unserer geistigen Führung anvertrauen. Je mehr wir unseren inneren Widerstand aufgeben, um so reibungsloser kommen wir durch diese Zeit. Die nächsten Monate werden uns fordern. Uranus, der an diesem Vollmond unaspektiert am Himmel steht, bildet Weihnachten das dritte Mal sein Quadrat mit Saturn. Das hat uns bereits im Januar und Juni auf die Notwendigkeit hingewiesen, unsere vertraue Ordnung zu wandeln.
Das kommende Jupiterjahr wird uns mit dem Wechsel des Mondknotens in den Stier im Januar und der Konjunktion von Uranus und dem Mondknoten im Sommer neue Herausforderungen bieten. Insbesondere unsere Finanzen dürften unter Druck geraten! Wohl dem, der jetzt die Seelenkraft aufbringt, das Licht in dieser Zeit nicht aus den Augen zu verlieren. Gib der Angst den Laufpass und verbinde Dich mit Deiner Schöpferkraft! Welche Chancen diese Phase der totalen Veränderung für Dich bereit hält, verrät Dir ein Blick in Dein ganz persönliches Horoskop. Gern schaue ich für Dich im Rahmen meiner astrologischen Beratung in die Sterne.
Macht der Massen
Mars im Quadrat zu Pluto befeuert die allgemeine Gemengelage. Der Aspekt steht für eine oft unterschwellige Macht der Massen, der man wenig entgegenzusetzen hat. Verschwörungen und Machtkämpfe im Untergrund gehören zu dieser Konstellation, was einmal mehr ein Hinweis darauf sein kann, dass den Menschen angesichts der einsamen politischen Entscheidung im Themenspektrum Corona, zunehmend der Kragen platzt. Wir haben ein enormes Energiepotential, das wie ein Vulkan in uns schlummert. Vielleicht geht es dem ein oder anderen so, wie dem Vulkan auf La Palma…
Dass wir bei all dem nicht kopflos vorgehen, deutet das Trigon von Merkur und Saturn an. Diese Konstellation steht für unsere Fähigkeit, folgerichtig zu denken. Das muss, obwohl Merkur in der Waage steht, nicht immer harmonisch sein. Denn das Zusammenspiel beider Planeten deutet auch gleichgeschaltete Presse, Zulassungsregeln im Gesundheitswesen oder auch im Alltag der Menschen hin – das kennen wir seit Monaten durch die Corona-Maßnahmen. Saturn im Wassermann zeigt sich in eigensinnigen Staatsaktionen, die demnach auch an diesem Vollmond noch immer ihre Stilblüten treiben.
Hinterfragen von Informationen
Merkur steht in Opposition zu Chiron, was darauf hindeutet, dass das wechselseitige Verständnis der Menschen deutlich erschwert ist. Wir tun vermutlich viel, um Wissenslücken zu schließen und hinterfragen alle Informationen, die man uns vorsetzt und die wir vielleicht bis dato anstandslos geschluckt haben. Wir spüren vielleicht auch, dass es uns niemals gelingen kann, alles denkerisch zu durchdringen. Nicht alles zu wissen, schafft jedoch Raum für intuitives Denken, was wir uns bewusst machen sollten, um diese Zeitqualität konstruktiv nutzen zu können.
Chiron im Trigon zu Venus weist uns darauf hin, dass unsere eigene Verletzlichkeit die Basis für eine tiefe Liebe ist. Denn sie ist letztendlich der gemeinsame Nenner aller Menschen. Wir sehnen uns danach, anderen gefühlsmäßig nah zu sein, neigen vielleicht sogar dazu zu klammern.
Die dunkle Seite in zwischenmenschlichen Begegnungen
Es gilt, die eigene Empfindsamkeit etwas mehr zu berücksichtigen und trotzdem zu akzeptieren, dass eine Beziehung nicht immer nur erfüllend sein kann, sondern auch schmerzhafte Momente bietet. Wenn wir die helle und die dunkle Seite in zwischenmenschlichen Begegnungen annehmen, kann sich unsere Fähigkeit entwickeln, andere tief zu berühren. Wir schaffen Raum für das Verbindende zwischen zwei Menschen und erkennen den Segen für andere und für uns selbst in dieser Verletzbarkeit. Chiron im Sextil zu Saturn unterstützt unsere Fähigkeit, unsere Schwächen liebevoll anzunehmen.
Der Vollmond am 20. Oktober im Widder kommt in der Summe kaum sanft daher. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass die Veränderungen, die auf uns zukommen tiefgreifend sind. Sie brauchen unsere volle Aufmerksamkeit, wenn wir weiterhin Herr über die Gestaltung unseres Lebens bleiben wollen. Die Zeichen sind überdeutlich, dass das nicht selbstverständlich ist. Wir müssen Verantwortung übernehmen und uns mehr denn je eine Vorstellung davon bilden, wie wir leben wollen. Es kann kaum erstrebenswert die Machtphantasien einiger weniger einfach hinzunehmen, weil es irgendwie bequemer ist. Das kardinale Feuerzeichen Widder richtet seine Energie auf ein Gegenüber. Er bringt den Zündfunken auf den Punkt und setzt etwas in Bewegung. Tempo ist angesagt und das lässt hoffen, denn es ist höchste Eisenbahn die weichen unserer Zukunft anders zu stellen.
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von Ilona Krämer | Do.Do..Sep.Sep..2021202120212021 | Astrologie, Neumond, Zeitqualität
Wir sind eingeladen, unsere geistigen Trampelpfade zu verlassen
Sonne und Mond stehen am 6. Oktober in der Waage, was grundsätzlich das Potenzial bietet, zwiespältige Angelegenheiten zu einer Einheit zusammenzuführen. Die Bundestagswahl ist gelaufen. Das Ergebnis wird so manchen Platzhirsch seine Wunden lecken lassen. Wenn auch noch nicht klar ist, welche Konstellation nun auf der Regierungsbank sitzt, so sind die einzelnen Parteien in ein neues, deutlich schwächeres Kraftfeld gestellt.
Die Tage rund um den Neumond können alle Beteiligten, wenn sie denn mit dieser Zeitqualität in Resonanz gehen, mit der Energie versorgen, die das Leben zu einem harmonischen Kunstwerk gestalten will. Es können beachtliche diplomatische Fähigkeiten an den Tag gelegt werden, vorausgesetzt, dass Konflikte tatsächlich geklärt und nicht einfach dem Frieden zuliebe mit Harmoniegrütze übertüncht werden. Entscheidungen fallen jedoch keinem von uns leicht. Wenn wir eine Möglichkeit bejahen, müssen wir die andere ablehnen und das fällt uns ganz allgemein eher schwer. Dieses Dilemma macht auch vor den Politikern nicht halt.
Ausgleich und Diplomatie
Mit dem Mond in der Waage strebt auch das Volk nach Ausgleich und Diplomatie und kann sich emotional auf Andere auszurichten. Das lässt hoffen, dass der Riss in der Gesellschaft, der den Corona-Maßnahmen geschuldet ist, ein wenig schmaler wird. Zugleich ist dieser Neumond aber auch ein Indikator für die Angst vor Fremdbestimmung. Der Mond steht aber nicht einfach isoliert in der Waage, sondern in Verbindung zu anderen Planeten, die das Ideal des harmonischen Miteinanders kräftig in Frage stellen…
Mars beispielsweise bildet mit dem Neumond eine Konjunktion und steht an diesem Platz im Exil, was so viel heißt wie: er ist nicht gerade ein Indikator für ausgeprägte Willensstärke. Diese Schwäche kann bedeuten, dass Entscheidungen entweder zu lange herausgezögert werden oder dass sorgfältiges Abwägen und diplomatische Bemühungen das Gebot der Stunde sind. Reaktionen sind oft impulsgetrieben und ernten Reaktionen des Erstaunens bis hin zu heftigem Widerstand. Im Positiven kann sich das in einer starken Tat- und Überzeugungskraft oder im Negativen durch Launenhaftigkeit äußern. Emotionales Engagement hat eine kämpferische Komponente, jedoch mit viel Wärme.
Merkur drückt sich ambivalent aus
Uranus wirkt mit einem Quincunx auf die kosmischen drei, was kaum für eine ruhige Zeit spricht. Auch Neptun verbindet sich in gleicher Art, was Täuschungen nach sich ziehen dürfte. Das erleichtert die Wirkung von Merkur kaum, der sich in nächster Nähe zum Neumond befindet. Der Götterbote, der noch bis zum 18. Oktober rückläufig ist, steht ebenfalls in der Waage und drückt sich dort eher ambivalent aus. Denn in diesem Luftzeichen ist er ganz in seinem Element. Das Zweideutige trumpft über das Eindeutige. Es wird viel geredet und das öffentlichkeitswirksam. Dabei geht es nicht nur um reine Selbstdarstellung, sondern auch um die Frage, wie Informationen beim Empfänger der Botschaft aufgenommen werden. Es zählt mehr die Art und Weise wie wir kommunizieren und nicht die Inhalte. Das muss nicht zwangsläufig harmonisch sein, denn es geht durchaus auch um Konfrontation.
Immerhin ist unser Verstand klar und flexibel. Die Ideen anderer können wir gut nachvollziehen. Wir sind offen für Neues und vielseitig interessiert. Merkur bildet mit Jupiter ein Trigon, was eine Aufblähung des Politapparates auslösen kann. Tatsächlich scheint der 20. Bundestag rein mengenmäßig aus allen Nähten zu platzen. Er wird aus 735 Abgeordneten bestehen, das sind 137 Sitze mehr als bisher. Das russische Parlament, die Duma bringt es auf schlappe 450 – aber da sind auch nicht so viele Lobbyisten am Werk. Die Kommunikation auch dieser Abgeordneten, wie von uns allen, wird dank Merkur mit allen Nebensächlichkeiten und mit Grundsatzdiskussionen über die Sinnhaftigkeit inhaltlich erhöht oder durch ausufernde Diskussionen behindert.
Pluto herrscht über Merkur
Merkur und Pluto bilden zudem ein spannungsreiches Quadrat. Pluto, der stärkere, übt Macht auf Merkur aus. Auch die Bereiche der Information oder das Gesundheitswesen werden möglicherweise Gegenstand übergroßer Machtausübung. Diese wirkt oft nur unterschwellig, eher als indirekte Einflussnahme, die sich in der Panikmache in den Medien über die weitere Entwicklung der Corona-Krise äußern dürfte und ja schon fast zu unserem Alltag gehört. Jetzt scheinen die Akteure nochmal ein Schippchen nachzulegen.
Uns interessiert hingegen, was unter der Oberfläche und hinter den Kulissen steckt, was Geheimnis oder Tabu ist. Wir dürfen also gespannt sein, welche Erkenntnis wir in diesen Tagen erringen werden. Einmal mehr kommt es auf die Klarheit in unserem Denken an. Aber reicht das wirklich? Der Philosoph René Descarte machte in den Zeiten der Renaissance, mit dem Satz „Cogito, ergo sum“ – „Ich denke, also bin ich“ von sich reden. Das scheint für viele bis heute zu gelten und wir erleben das in der Konfrontation von Materialismus und Spiritualität. Rudolf Steiner weist uns darauf hin, dass der Satz eigentlich heißen müsste: Cogito, ergo non sum, ich denke, also bin ich nicht. Denn das Denken beleuchtet niemals eine Realität, sondern im Gegenteil, ist nur das, was ein jeder gedacht hat.
Mit Intuition zur Wahrheit
Der Wahrheit nähern wir uns durch Intuition, die der realen Gewissheit des höheren Ichs entspringt. Intuitives Denken erringen wir in der Meditation oder Kontemplation – nicht durch das Zulassen des geistigen Dauergeplappers unseres Egos. Wir öffnen uns mit etwas meditativer Übung denkerisch auf einer bewussteren Ebene für das Neue. Um zur Freiheit aber auch zur Wahrheit vorzudringen, müssen wir das alte Denken, das Dauergeplapper unseres kleinen Egoverstandes, hinter uns lassen. Das deuten auch die Sterne an, denn Pluto steht für „Stirb & Werde“ und setzt mit dieser Kraft Merkur unter Druck, der für das Denken steht.
Wir sind also eingeladen, uns unserer Gedankenmuster bewusst zu werden und diese liebevoll zu verabschieden. Die neue Zeit braucht nicht weniger als eine neue Denkart, die bekannte Bezüge mindestens in Frage stellt und die Idee zulässt, dass die Wahrheit ganz woanders zu finden ist, als dort, wo wir sie vermutet haben oder sie uns andere suggerieren. Als Pioniere der neuen Zeit müssen wir bereit sein, unsere geistigen Trampelpfade zu verlassen, um auf neuen Wegen mit neuen Erkenntnissen bessere Zeiten gestalten zu können.
Kaum Orientierung an festen Werten
Venus steht auf dem letzten Grad im Tierkreiszeichen Skorpion und ist damit kurz davor, ihr Exil zu verlassen. Dennoch dürfte die Wirkung auf Verhandlungen und Einschätzungen spürbar sein, die vermutlich eine Orientierung an festen Werten vermissen lassen. Vielleicht flüchtet sich der ein oder andere in eine Vermeidungstaktik und wählt eine Haltung, mit der mögliche Verluste am geringsten sind. Auflösungserscheinungen bestimmen das Bild von Partnerschaften mit diesem Aspekt – keine gute Ausgangslage für Koalitionsverhandlungen. Einer der Partner wird sich vielleicht sogar dem anderen ausgeliefert fühlen. Dafür spricht das ausgesprochen selbstbewusste Auftreten der Grünen, an die wohl kein Weg vorbeiführt.
Venus bildet zudem ein Sextil zum Herrscher des Skorpions, Pluto, was Hinweise darauf gibt, dass ein möglicher Diskurs kaum offen ausgetragen wird und die Einflussnahme auf den Verhandlungspartner eher indirekt stattfinden wird. Dieser Aspekt steht für eine demonstrierte Macht des Geldes, für taktisch motiviertes Abwarten, Schweigen bis hin zu unausgesprochenen Drohungen. Ein Kräftegleichgewicht mit gegenseitigem Vertrauen scheint in diesen Tagen nur schwer erreichbar zu sein.
Flucht in Scheinharmonie
Venus steht auch am absteigenden Mondknoten im Schützen, was uns bei der Gestaltung unserer Beziehungen zusätzlich fordern wird. Die Verhandlungspartner haben keine große Lust auf Anstrengung, am liebsten verlässt sich der eine auf den anderen und möchte nur wenig Energie in die Sache investieren. Die Flucht in eine Scheinharmonie ist vermutlich für einige Menschen opportun.
Chiron steht in Opposition zu Neumond und Mars, was kosmisch beschreibt, dass unsere Republik nicht wirklich in Harmonie badet. Das Volk, repräsentiert vom Mond, tut sich schwer mit der Führungsriege, die mit sich selbst schon nicht im Reinen zu sein scheint in diesen Tagen. Der verletzte Heiler steht in der Mundanastrologie für den politischen Außenseiter, der weder vom Staat noch vom Volk auf uneingeschränkte Gegenliebe stößt. Hier wird einmal mehr der Riss durch unsere Gesellschaft spürbar, die es zu überwinden gilt. Denn die Opposition mit Mars macht die Spannungen besonders aggressiv. Jeder sieht in dem anderen unversöhnlich den Feind. Die Staatskritiker suchen zu zaghaft die Konfrontation und die Herrschenden ignorieren die offensichtliche Sinnlosigkeit der angestrebt perfekten Sicherheit vor einem Virus, die es niemals geben kann.
Das Leben lässt sich nicht beherrschen
In den USA aber auch Groß-Britannien und selbst in Island, das auf die höchste Impfquote verweisen kann, ist längst erwiesen, dass der Virus sich davon nicht abhalten lässt, bei allen Menschen nachweisbar sein Glück zu versuchen. In vielen Fällen sorgt die Impfung sogar für schwere Verläufe, die nicht selten sogar tödlich enden. ´Was könnten wir daraus lernen: Das Leben lässt sich nun mal nicht beherrschen, so sehr sich die Technokraten auch darum bemühen. Lernen wir das auch? Da bin ich mir nicht sicher…
Der Neumond am 6. Oktober steht für einen Neuanfang, für einen neuen Mondzyklus und gibt die Zeitqualität der kommenden 28 Tage vor. Hoffen wir auf Saturn, Uranus und Jupiter die in dieser Zeit wieder direktläufig werden und vielleicht der Wahrheit und unserem Erkenntniswillen auf die Sprünge helfen. Was auch immer am Firmament geschieht – nie entlässt uns der Sternenhimmel aus der Verantwortung uns selbst und unserer Schöpfung gegenüber. Saturn im Wassermann mahnt uns die Gemeinschaftsbildung nicht aus den Augen zu verlieren. Denn Egoismus hat die Welt zu dem gemacht, was sie heute ist. Wenn wir etwas Neues schaffen wollen, dann brauchen wir ein starkes Wir. Bist Du dabei?
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von Ilona Krämer | Fr.Fr..Sep.Sep..2021202120212021 | Astrologie, Zeitqualität
Ideologie oder Freiheit?
Das Luftzeichen Waage steht meist für das Ausgewogene, das Ausbalancierte und eine Zeit der Harmonie, doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn diesem Tierkreiszeichen wird auch das Taktieren und das gegeneinander ausspielen der Parteien zugesprochen. Ihre Schwäche ist es, sich nicht entscheiden zu können. Die Sonne, als Autorität ist in diesem Tierkreiszeichen nicht wirklich in ihrem Element, denn sie stöhnt fast täglich: Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust.
Die Sonne, die für die Würde und Autonomie unserer Gesellschaft steht, muss initiativ werden und bei ihrer Entscheidungsfindung feststellen, wie die beiden Waagschalen, zwischen denen sie wählen muss, in entgegengesetzte Richtung streben. Damit tut sich die Sonne schwer, die aus ihrer Mitte heraus handeln möchte. Für was stehen diese beiden Waagschalen? Ich denke sie repräsentieren auf der einen Seite die Angepasstheit an die Verhältnisse und auf der anderen Seite die Freiheit, die Autonomie. Wir stehen gewissermaßen zwischen Ideologie und Freiheit. Die Waage-Zeit bietet nicht nur diese Herausforderung, zu wählen, sie steht auch für das Potenzial zwiespältige Angelegenheiten zu überwinden. Schaffen wir es in den nächsten Wochen die unglaubliche Spaltung in unserer Gesellschaft zu überwinden? Uns ist das schon einmal gelungen. Nicht zufällig feiern wir am 3. Oktober den Tag der deutschen Wiedervereinigung.
Highlight Bundestagswahlen
Politisches Highlight dieser Zeit ist zweifellos die Bundestagswahl am 26. September. An diesem Wahlsonntag dürfen die deutschen Bürger den 20. Bundestag wählen. An diesem Tag ist die Sonne, Repräsentant für den Staat im Trigon zum Mond, der für das Volk steht. Der Mond ist abnehmend, so dass die Zeitqualität so zu deuten ist, dass aus einer bereits eingetretenen Situation die Konsequenzen gezogen werden können. Auch ein Neubeginn liegt in der Luft, der nach einer Wahl ja nun nicht von der Hand zu weisen ist, wenn alles rechtens zugeht. Da beide Protagonisten also Mond und Sonne ein Trigon eint, werden böse Überraschungen ziemlich wahrscheinlich ausbleiben.
Tags darauf wird Merkur in den Zwillingen rückläufig, deren Herrscher er ist. Der Götterbote lädt uns also ein, die geflügelten Schuhe auszuziehen und eine unaufgeregte Analyse unseres Denkens vorzunehmen. Merkur vermitteln den Menschen Informationen, so dass es kaum wundert, dass ihm auch die Pressefreiheit zugeordnet wird. Aber auch der Handel, die Wirtschaft und Bildung sind merkurisch. Ist der Götterbote nach einer solch wichtigen Wahl drei Wochen lang rückläufig, werden die Mehrheiten vermutlich nicht so leicht zu finden sein, was eine eindeutige Analyse nach der Wahl und einen starken Impuls in Richtung Veränderung und Neuanfang erschwert. Es gilt eher die Devise: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold und so können wir alle diese Zeit nutzen, um über unser eigenes Selbstverständnis nachzudenken.
Wer sind wir als Individuum?
Spätestens jetzt sollten wir in der Corona-Krise, die über der Welt liegt wie ein Bleimantel, eine Herausforderung, eine Einladung sehen. Merkur weist uns darauf hin, dass wir das nur denkerisch erringen können, indem wir uns bewusst machen, wer wir als Individuum sind. Die Freiheit finden wir nicht in der Gemeinschaft – das zeigt uns der absteigende Mondknoten im Schützen. Die finden wir nur in uns selbst. Wir dürfen uns klar werden darüber, wer wir als Mensch sind.
Merkur bildet mit Pluto ein Quadrat, was darauf hinweist, dass im Denken die Macht liegt. Ordnen wir uns der Ideologie dieser Zeit unter oder ergreifen wir mit unserem eigenständigen Denken die Freiheit? Pluto steht in der Mundastrologie für die gesellschaftliche Unterwelt, letztendlich für die Mafia oder Institutionen, die mit massenpsychologischen Techniken die Bevölkerung manipulieren. Im Steinbock, in dem er auf den letzten Graden steht, baut er auf den Trümmern traditioneller Ordnungen neue Staaten auf. Pluto wandert seit 2008 durch den Steinbock. Seit der Finanzkrise 2007 haben wir eine Schweingrippe überlebt, eine Flüchtlingskrise, eine Terrorkrise und jetzt eine Corona-Krise. Die Erschütterungen unserer Weltordnung wurden schneller und heftiger.
Kampf um Ideologien
Die Zeitqualität steht für den Kampf um Ideologien. Wir dürfen wieder erkennen, dass wir uns diesen Ideologien nicht unterwerfen müssen, denn wir sind freie geistige Wesen. Wir dürfen unseren Geist wiederentdecken und zurückerobern. Dass uns unseres Geistes erst wieder bemächtigen müssen, hat seine Ursache im Konzil von Konstantinopel 869, in dem unser Geist durch das päpstliche Dekret verleugnet wurde. Es wurden seitdem alle verbannt, die weiterhin auf den Geist als eines von drei Wesensmerkmalen des Menschen, verwiesen. Die glorreichen drei Körper Seele und Geist wurden auf zwei reduziert. Fortan galten nur noch Körper und Seele.
Im 19. Jahrhundert gipfelte das im Materialismus, in dem der Mensch auch aus medizinischer Sicht mehr und mehr zu Maschine degradiert wurde. Der Körper hatte und hat zu funktionieren. Warum er überhaupt krank wurde und ob daran gar Seele und Geist beteiligt sind, war und ist nicht mehr Gegenstand der Betrachtungen. Die Medizin wurde zum Reparaturbetrieb. Auch die Seele hatte im Selbstverständnis des Menschen immer weniger Platz. Psychologen lernen viel über Statistiken, wie Seelen schnell wieder arbeitstauglich werden und wie segensreich Psychopharmaka sein können, die alles ausschalten, was die Maschine Mensch disfunktional werden lässt. Ich weiß, dass es Ausnahmen gib. Gott sei Dank werden es täglich mehr!
Robotik ersetzt Organe
Elon Musk möchte die Menschen nicht nur mit einem Chip ausrüsten, mit dem sie bezahlen und ihre Identität ausweisen, sondern auch mit Robotik als Ersatz für Organe und Funktionen. In Schweden haben sich bereits rund 5.000 Menschen mit einem solchen Chip ausstatten lassen – das ist also keine Utopie mehr.
Diese Zeichen der Zeit gipfeln bislang darin, dass gesunde Menschen eine Bedrohung darstellen, wenn sie das nicht stets und ständig nachweisen. Diese Kräfte werden uns noch eine Weile fordern, bis Pluto 2024 in den Wassermann wechselt und dort deutlich kraftloser sein wird. Bis dahin sollten wir uns nicht nur auf unsere Seelenkräfte besinnen, sondern auch auf unseren Geist, über den wir mit allem verbunden sind. Das ist kein kollektiver Akt, denn den Geist und seine Potenziale kann nur jeder für sich selbst erringen, was Christian Morgenstern zu dem Gedicht inspiriert haben mag: „Die zur Wahrheit wandern, wandern allein, keiner kann dem andern Wegbruder sein.“
Es geht um die Wahrheit
Dennoch sind wir kosmisch ausdrücklich eingeladen, uns auf diesem Weg in einer Gemeinschaft gegenseitig zu ermutigen und zu unterstützen. Es geht um nichts Geringeres als um die Wahrheit: Was ist der Mensch? Was soll das sein, ein geistiges Wesen mit Schöpferkraft? Braucht man dafür einen Uploadfilter oder ein Virenprogramm? Mitnichten. Wir brauchen nur einen Zugang zu unserem Gewissen, zu unserer Seele, zur Stille in allem Sein.
Erobern wir uns das Bewusstsein über unseren Geist, können wir gesunden, auch als Gesellschaft, denn Denken ist ein machtvolles Mittel. Jeder ist beim geistreichen Denken für sich selbst verantwortlich und hat es eigenständig in der Hand über sich, sein Leben und sein Schicksal zu bestimmen. Wenn wir jetzt so tief in dieser Corona-Krise stecken, dann lädt diese uns letztendlich dazu ein, kraft unserer Entscheidung nicht weniger als frei zu werden. Finden wir die Kraft nach der Wahrheit und nach unserer Freiheit zu streben?
Michaeli: Kampf mit dem Bösen
Das ist nicht auszuschließen, denn wir feiern am 29. September Michaeli. Das ist mehr als ein Feiertag der Bauern, die für ihre Ernte danken. Der Tag läutet auch die Zeit ein, in der die Michael-Kraft einmal mehr den Kampf mit dem Bösen aufnimmt. Rudolf Steiner weist uns darauf hin, dass wir diesen Kampf nicht nur dem Kosmos überlassen sollen, sondern auch uns mit Bewusstsein diesem Ringen stellen sollten. „Was hat das Böse mit dir zu tun?“, ist die Frage, die in dieser Zeit auf der Tagesordnung stehen sollte. Erzengel Michael unterstützt uns bei diesem Prozess, wenn wir ihn darum bitten. An Michaeli steht Venus im Trigon zu Neptun, was einen Hinweis darauf gibt, dass wir bei aller Angst, bei allem Bösen in der Welt nicht vergessen dürfen, wer der eigentliche Chef ist im Ring ist: Die Liebe. Verbinden wir uns mit der Liebe und ihren guten Geistern, haben wir auch auf spiritueller Ebene ein solides Immunsystem.
Venus steht im Skorpion, was unseren Beziehungen Leidenschaft verleihen dürfte. Ich hoffe nicht in der Gestalt, dass der eine leidet und der andere schafft… Venus steht dort im Exil, was bedeutet, dass Verhandlungen und Einschätzungen sich nicht wirklich an festen Werten orientieren. Es wird auf der gesellschaftlich-politischen Bühne vermutlich eher eine Vermeidungstaktik gewählt, der offene Diskurs gemieden, um die Verluste klein zu halten. Der Aspekt steht für Auflösungserscheinungen einer Partnerschaft, was nicht die besten Bedingungen sind für Koalitionsverhandlungen. Die Art wie eine Koalition – welche auch immer – gestaltet wird, kann beherrschende Züge tragen, ohne im Ergebnis eine Zerstörung anzurichten. Ich denke, dass das ist ein kosmischer Hinweis auf das Ende der großen Koalition und dass es mindestens einen Juniorpartner gibt, der nicht unbedingt auf Augenhöhe agiert.
Maßstäbe werden auf den Kopf gestellt
Da Venus, als Repräsentant der Sicherheit aber auch der Staatsfinanzen in Opposition zu Uranus steht, werden unsere Maßstäbe im Hinblick auf eine Partnerschaft, die eine Koalition ja nun mal sein sollte, auf den Kopf gestellt. Die Verlässlichkeit weicht der Individualität und Unberechenbarkeit. Uranus verkörpert Distanz und hält Partner damit auf Abstand. Mit Neptun bildet die Liebesgöttin am Tag der Bundestagswahl ein Trigon – was nicht gerade für klare Entscheidungen spricht. Der Aspekt lässt uns allerdings auch vom ganz großen Glück träumen. Wir haben ein starkes Bedürfnis nach Nähe. Die Spaltung der Gesellschaft und die verordnete Distanz möchten wir am liebsten überwinden und beenden.
Mars in der Waage versorgt unsere Durchsetzungskraft mit Charme und Strategie. Es ist die Stunde der Diplomatie. Auch er befindet sich in seinem astrologischen Exil und ist dort eher saft- und kraftlos. Er bildet mit Saturn ein Trigon, was dafürspricht, dass wir in Sachen Corona noch einen langen Atem brauchen, wenn dieser uns denn unter der Maske nicht zwischenzeitlich gänzlich geraubt wird. Es geht um Disziplin und Ernst und es wird ein tadelloses Verhalten erwartet.
Machtspiele schleichen sich ein
Venus geht Anfang Oktober ein harmonisches Sextil mit Pluto ein und intensiviert unsere Beziehungen. Dabei schleichen sich leicht auch Machtspiele ein. Der eine oder andere Partner ist der stärkere, ein Kräftegleichgewicht mit gegenseitigem Vertrauen ist vermutlich schwer zu erreichen.
Chiron, der in der Mundanastrologie politisches Außenseitertum repräsentiert, steht Anfang des Monats in Opposition von Sonne und Mars. Im Stier strebt Chiron danach, im Bereich der Wirtschaft kranke Zustände zu beseitigen, kämpft aber auch mit denen eigenen Wertmaßstäben. In Opposition zur Sonne ringt er mit sich selbst und kann sich selbst nicht leiden. Die Selbstkritik innerhalb der Gesellschaft könnte also auf der Tagesordnung stehen – das wäre doch mal ein völlig neues Konzept. Friedlich dürfte das im Zusammenspiel mit Mars kaum stattfinden. Dabei wird der Kriegsgott den argwöhnisch beäugten Minderheiten eine Menge Durchsetzungsvermögen zutrauen ohne dass das den Außenseitern bewusst wäre. Umgekehrt wird Chiron Zielscheibe der Aggressionen, die er stellvertretend für andere einstecken muss. Entweder werden die Außenseiter instrumentalisiert oder Schauplatz der eigenen Interessensbekundungen. Wir dürfen also gespannt sein, was diese Waage-Zeit mit unseren Frei-, Quer und Andersdenkern macht.
Drehmoment der Geschichte?
Der Neumond am 6. Oktober könnte als Drehmoment in die Geschichte eingehen, denn an diesem Tag wird Pluto wieder direktläufig. Er bildet mit dem Neumond ein Quadrat, was uns in eine Zeitqualität von „Alles oder Nichts“ stellt. Die Emotionen im Volk können besonders stark durch eine ohnmächtige oder von Gewalt bestimmte Situation aufgeladen sein. Was das wohl sein kann? Mal überlegen…ach ja richtig, da war ja noch was…
Das gleichzeitig stattfindende Quadrat zur Sonne steht für nicht weniger als eine Kraft, die die totale Vernichtung bewirken kann. Aus einer fulminanten Niederlage kann ein Neubeginn erwachsen. Leider verraten die Sterne nicht, wer jetzt der Sieger oder der Verlierer sein könnte. Der Aspekt steht auch für eine große Kraft der Regeneration. Pluto repräsentiert in dieser Konstellation aber auch die Unterdrückungsmechanismen im Zusammenhang mit dem Staatsoberhaupt.
Die Macht der Schwachen
Pluto im Sextil zu Neptun steht für die Macht der Schwachen. Neptuns humanistisches Ideal nimmt Pluto immerhin etwas von seiner Kompromisslosigkeit. Beide erschweren aber den Blick auf die Wirklichkeit, beide verhüllen mehr als sie klären, was Sache ist. Die Zeit des Kalten Krieges zwischen 1945 und 1990 war eine Zeit, die von einem Sextil beider Planeten begleitet wurde. Damals fanden viele Mutmaßungen über das Vernichtungspotenzial der jeweils anderen Seite statt. Die gegenseitige Bespitzelung trat an die Stelle einer militärischen Konfrontation. Wir erleben in dieser Corona-Krise einmal mehr, wie polar die Haltungen sein können. Der Riss durch unsere Menschheitsfamilie trennt die beiden scheinbar unversöhnlichen Lager, die jeweils der Angst dienen.
Ab dem 11. Oktober ist Saturn wieder direktläufig und dürfte Bewegung in alle Fragen der gesellschaftlichen Ordnung bringen. Am 18. Oktober sind dann auch wieder Merkur und Jupiter im Vorwärtsgang. Das sind gute Bedingungen, damit der Karren, den Corona in den vergangenen Monaten so überaus erfolgreich in den Mist gefahren hat, so langsam, aber sicher aus diesem wieder heraus geruckelt werden kann.
Vorstellungen von Recht und Ideologie
Mit Jupiter sind unsere Vorstellungen von Recht und Ideologie verbunden. Er bildet an diesem Tag mit Sonne und Mars ein Trigon. Er ist die inhaltliche Komponente des Rechtsstaates im Sinne einer gerechten Weltordnung. Inhaltlich geht es um die politische Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft der Regierung. Im Trigon mit der Sonne wirkt er in einem Staat vertrauensbildend. Nicht zu früh freuen, der Aspekt kann auch für Bequemlichkeit stehen und alles bleibt, wie es ist…
Das Trigon von Jupiter und Mars steht für das Streben nach höherer Gerechtigkeit seinen Kampfgeist unblutig umzusetzen. Das dabei die Toleranz gegenüber Andersdenkender leiden kann, ist die Kehrseite der Medaille. Auf der politischen Ebene erleben wir vielleicht ein kraftvolles, nicht unbedingt friedliches Expansionsstreben im Sinne einer Weltanschauung, die aufoktroyiert wird.
Ein bis drei Eierlikör
Wie fasse ich jetzt diese Waage-Zeit zusammen, ohne bei Euch den Impuls auszulösen, dass Saufen durchaus eine Lösung sein kann. Nun, wir müssen uns auf unser Vertrauen besinnen, dass die göttliche Ordnung keine Fehler macht. Sie bietet uns Lernaufgaben, ohne die das Leben langweilig wäre. Wir wachsen daran, werden reifer und vielleicht auch weiser. Ich bin ehrlich, mir gelingt es auch nicht immer, in der Balance zu bleiben. Ich nippe in solchen Momenten gern mal an einem Gläschen Eierlikör. Nützt das was? Nö. Aber nach dem dritten, wirkt sogar Karl Lauterbach nicht mehr ganz so gruselig. Warten wir ab, welcher Volkeswille sich uns offenbaren wird. Und dann machen gemeinsam wie immer das Beste daraus…
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von Ilona Krämer | Di.Di..Sep.Sep..2021202120212021 | Astrologie, Vollmond, Zeitqualität
Zwischen Macht und Ohnmacht
Der Vollmond ist immer die Opposition von Sonne und Mond. Stets geht es um das Licht und seine Reflektion. Diese Zeitqualität, die unzählige Künstler inspiriert hat und inspiriert, wirkt auf uns als Mensch, aber natürlich auch auf uns als Gesellschaft, als Erdbevölkerung. Ich beschränke mich auch in diesem Podcast auf die Wirkung auf uns als Gesellschaft und schaue dabei gern auch unserem Volksgeist ein kleines bisschen über die Schulter.
In der Mundanastrologie, die für solche Analysen zu Rate gezogen wird, ist unser Erdtrabant der Signifikant für das Parlament und die Sonne steht für die Regierung. Kurz vor den Bundestagswahlen ist diese Opposition von Sonne und Mond also doppelt interessant. Wandert der Mond durch das Tierkreiszeichen Fische, geraten die Schwachen in den Fokus, die Außenseiter. Leider verlieren bei solchen Konstellationen die Volksvertreter auch mal den Realitätssinn und eine gewisse Bodenständigkeit aus den Augen.
Corona wird zum Königsmacher
Die Sonne in der Jungfrau symbolisiert gesellschaftlich betrachtet auch unser Gesundheitswesen. Alles dreht sich um die Themen Analysieren und Diagnostizieren. Das Thema Corona wird zum Königsmacher – oder sind es doch die Kräfte, die hinter diesem Phänomen stecken, die unsere Weltordnung aus den Angeln gehoben haben?
Herrscher der Jungfrau ist Merkur, der in der Waage ein Quadrat zu Pluto und ein Trigon zu Jupiter bildet. Das dürfte das Thema Macht im Gesundheitswesen ziemlich in den Fokus stellen. Dabei geht es nicht mehr um das Verstehen, sondern um das Handeln, um das Umsetzen von konkreten Plänen. Pikanterweise steht diese Konstellation auch für die Gefährdung der Gesundheit z.B. durch die chemische Industrie. Da ist der Gedankensprung zur Pharmaindustrie nur ein kleiner. Der Mond bildet mit Pluto ein Sextil. Damit steht auch die Frage nach „Alles oder nichts“ im Raum.
Aufgeheizte Stimmung
Die Stimmung in der Gesellschaft ist in dieser Zeitqualität besonders stark durch eine ohnmächtige, von Gewalt bestimmte Situation aufgeladen. Zu spüren ist das auch im Alltäglichen an der aufgeheizten Stimmung zwischen den Menschen. Die Spaltung ist allerorten präsent. Weltweit nehme die Proteste gegen 3G, 2G oder Impfnachweise wie den Green Pass dramatisch zu. Nur Deutschland träumt in diesen Tagen scheinbar überwiegend von kostenlosen Bratwürsten, die ihr von der Regierung schmackhaft gemacht werden. Der Preis ist hoch, denn an diese Wurst ist an nicht weniger als eine Impfung geknüpft.
Auf der anderen Seite machen sich die Regierenden lautstark Gedanken, wie eng sie den Corona-Gürtel für all jene noch schnüren wollen, die sich nicht pieksen lassen wollen. Diese sollen ihren Widerstand aufgeben und die Impfquote ansteigen lassen. Staatsvirologe Drosten träumt laut davon, dass es endlich Zeit sei, aus der Wahl eine Pflicht zu machen. Tests müssen ab dem 11. Oktober selbst bezahlt werden und all jene, die ungeimpft in die Quarantäne müssen, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren, bekommen künftig keine Lohnfortzahlung mehr. Mit demokratischen Entscheidungsprozessen hat all das schon lange nichts mehr zu tun.
Ein enormes Machtpotenzial
Wie geht das Gros der Bevölkerung damit um? Unsere Gefühle gehen tief an diesem Vollmond, nicht nur die harmonischen. Zeigen tun wir vermutlich nur wenig davon. In dem Trigon von Sonne und Pluto liegt nicht nur für die Mächtigen ein enormes Potential, denn es hat eine enorme Kraft, die auf alle wirkt. Auf der einen Seite steht der Aspekt für die totale Vernichtung und auf der anderen Seite für einen Neubeginn. Was wird es sein? Wessen Machtanspruch wird die Oberhand gewinnen? Der einiger weniger Politiker oder der des Volkes? Unterdrücken lassen sich auf Dauer wohl beide nicht. Letztendlich dürfen wir lernen, innere Stärke zu entwickeln und uns zumindest zeitweise abzugrenzen.
Je mehr es dir gelingt, voll und ganz zu deiner eigenen Sicht der Dinge und zu deiner Stärke zu stehen, desto mehr kannst du bewirken. Auch wir haben eine beachtliche “Power”, sind leistungsfähig und belastbar und können viel erreichen, wenn wir diese Energie nicht für egoistische Zwecke missbrauchen. Das gilt natürlich auch für das Machtbewusstsein unserer Regierenden. Der Grat zwischen Macht und Machtmissbrauch ist schmal. In der Endphase des Wahlkampfs kann der ein oder andere „Volksvertreter“ in seinem egoistischen Bemühen, auf den vorderen Rängen zu landen, schon mal über’s Ziel hinausschießen.
Am 26. September wählen gehen!
Fünf Tage nach dem Vollmond, am 26. September sind Bundestagswahlen. Ich denke, das Mindeste, was wir tun können, ist, wählen zu gehen und unsere Stimme denen zu geben, die unseren Vorstellungen eines lebenswerten Miteinanders ernst nehmen und angehen wollen. Dürfen wir darauf hoffen? Ich bin optimistisch, aber nicht restlos überzeugt. Der Mond bildet mit Neptun ein Sextil. Der Aspekt repräsentiert eine geschwächte Bevölkerung und ihren vernebelten Blick auf die wahren Verhältnisse. Hoffen wir, dass die Wirkung fünf Tage später nicht mehr vorhanden ist. Die positive Wirkung des Aspektes liegt in der Bereitschaft, Hilfe zu leisten und eigene Bedürfnisse hintenan zu stellen.
An diesem Vollmond spielt auch Merkur eine tragende Rolle, der sich in der Waage ambivalent ausdrückt und dennoch ganz in seinem Element ist. Das Zweideutige gewinnt leicht die Oberhand über das Eindeutige. Die Kommunikation ist das Mittel, mit seinem Gegner oder Partner in Beziehung zu treten. Es wird öffentlich kommuniziert und dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie Informationen beim Empfänger der Botschaft aufgenommen werden. In unseren Breiten ist das in der heißen Wahnkampfphase nicht anders zu erwarten.
Es geht um Konfrontation
Der Mond scheint aber nicht nur für unsere Republik. Er scheint auf uns alle und signalisiert trotz des ausgleichenden Charakters der Waage: Es geht es um Konfrontation. Merkur als Planet der Einflüsterer, ergibt mit Jupiter die Aufblähung eines Küchenkabinetts, von Ausschüssen und Nebenregierungen. Die Kommunikation wird mit Merkur in Grundsatzdiskussionen über die Sinnhaftigkeit der aktuellen Zeitfragen auf der Stufe Jupiters entweder inhaltlich erhöht oder durch ausufernde Diskussionen behindert.
Merkur steht auch im Quadrat zu Pluto, was diesen Diskussionen vielleicht etwas den Wind aus den Segeln nimmt. Pluto übt Macht über Merkur aus. Mit anderen Worten: Schaffen wir uns ein Bewusstsein darüber, wer unser Denken bestimmt und gezielt steuert? Wer steckt hinter dieser Strategie und was soll das Ganze werden? Wer dieser Frage nachgehen möchte, dem empfehle ich ein spannendes Interview mit dem Finanzexperten Ernst Wolff, der eindrucksvoll die Regisseure und Produzenten des „Corona-Blockbusters“ benennen kann, der uns seit gut eineinhalb Jahren in Atem oder außer Atem hält.
Eine Gesellschaft mit Auflösungserscheinungen
Die Zeit ist reif, den Dingen auf den Grund zu gehen. Wir alle sind eingeladen unter der Oberfläche und hinter den Kulissen nachzuforschen, was seit Monaten eigentlich gespielt wird. Nutzt es etwas, sich darin zu verbeißen? Kaum. Venus steht im Tierkreiszeichen Skorpion im Exil. Dort kann sie uns bei Verhandlungen und Einschätzungen nicht wie sonst mit Werten Orientierung geben. Das sorgt bei nicht wenigen vermutlich für eine Vermeidungstaktik, indem sie das für sich wählen, was die geringsten Verluste verspricht. Statt fester Werte bestimmen jetzt Auflösungserscheinungen das Bild unserer Gesellschaft. Wir fühlen uns bisweilen sogar ausgeliefert.
Das Quadrat von Venus und Saturn wird uns darin unterstützen, uns auf eine konservative Geldpolitik zu besinnen. In uns macht sich angesichts der immens explodierten Staatsverschuldung das beklemmende Gefühl breit, dass wir eine materielle Sicherheit gar nicht mehr haben. Mehr als ein Gefühl zählt dabei die Tatsache, dass beim Verbraucher die Folgen der beginnenden Inflation ankommen. Die Verbraucherpreise haben kräftig angezogen. Der Bürger darf langsam, aber sicher die Zeche für eine Corona-Politik zahlen, die einigen wenigen einen immensen Reichtum verschafft hat.
Ordnung wird über den Haufen geworfen
Venus steht auch in Opposition zu Uranus, was unsere vertraute Ordnung ziemlich über den Haufen werfen kann. Unsere gewohnten Wertmaßstäbe stehen Kopf, nichts scheint mehr verlässlich. Das Verbindende weicht dem Individuellen und der Unberechenbarkeit. Mars wird in der Waage der Liebesgöttin kaum hilfreich unter die Arme greifen können, denn dort ist er so kraftlos, wie ein nasser Waschlappen. Diese Schwäche hat ein doppeltes Gesicht, denn mit dieser Zeitqualität zögern wir unsere Entscheidungen zu lange heraus oder erkennen nicht, dass eine sorgfältige Abwägung das Gebot der Stunde ist.
Das Trigon von Mars und Saturn lässt uns so gut es eben geht, unsere Kräfte auf das Prinzipielle und Traditionelle konzentrieren. Es fällt uns in diesen Tagen leichter, unsere Kräfte einzuteilen. Eine überraschende Revolte auf breiter Front dürfte mit dieser Zeitqualität allerdings ausfallen. Uns geht es mehr um eine dauerhafte Durchsetzung. Die unangenehme Wirkung des Aspekts sind Blockaden bis hin zum Stillstand von Initiativen. Dazu zählen auch Gerichtverfahren.
Eigensinnige Staatsaktionen
Wir brauchen viel Ausdauer und Härte, um unsere Ziele zu erreichen. Wirkt Mars allerdings gegen die Strukturen des Staates, tun wir uns etwas leichter. Beides ist möglich, denn die Astrologie bietet immer beide Seiten einer Medaille. Da Saturn im Wassermann steht, was auch auf eigensinnige Staatsaktionen Hinweise gibt, denke ich nicht, dass der gesunde Menschenverstand sich so schnell durchsetzen wird. Denn Jupiter im Wassermann betrifft auch unsere Rechtsvorstellungen und die Wissenschaft.
Beide können evolutionäre Formen annehmen, die nicht zwangsläufig erfolgreich sein müssen. Auch Fehlschläge sind möglich. Schau ich auf die Pläne des Word Economy Forums unter Klaus Schwab oder auf die Pläne der Zentralbanken, unsere Währung komplett zu digitalisieren, kann ich das nur hoffen. Hoffnung macht mir auch der aufsteigende Mondknoten in den Zwillingen, der an diesem Vollmond ein Trigon mit Mars aber auch eines mit Saturn bildet. Damit kommt das Schicksal ins Spiel, was uns auch daran erinnert, dass es eine höhere Ordnung gibt. Eine Ordnung, die stärker ist als alle feuchten Träume von Jens Spahn und den hohen Herren der Finanzelite zusammen.
Objektivität, Sachlichkeit und Vernunft
Das Leben fordert uns mit dieser Konstellation kraftvoll dazu auf, Kontakte zu anderen Menschen herzustellen, ohne alles durch die Brille der eigenen Überzeugung zu betrachten. Objektivität, Sachlichkeit, Vernunft und klares analytisches Denken sind gefragt. Gelingt uns das, finden wir den Weg raus aus diesem gigantischen Dilemma. Was sind die Lösungsansätze? Das Leben machen uns die Plattformökonomie und die Finanzwirtschaft schwer, die mit Menschen und Ressourcen umgehen, als seien sie Spielfiguren auf einem Schachbrett.
Wer in diesem Spiel kein Bauernopfer sein will, tut gut daran, sich auf seine Stärken als Mensch zu besinnen. Wir sind eigentlich soziale Wesen mit der Fähigkeit ganzheitlich zu denken, zu fühlen und zu wollen. Wer wenn nicht wir kann Antworten auf die wesentliche Frage finden: Wer wollen wir als Individuum, aber auch als Gesellschaft sein? Wollen wir wirklich diese wesentlichen Fragen von einer kleinen Elite beantworten lassen, die jedes gesunde Augenmaß und jeden Ansatz der Mitmenschlichkeit kalt und grausam von ihrer Agenda gestrichen hat?
Den Visionen Taten folgen lassen
Die Zeit ist auch an diesem Vollmond reif, um selbst die Verantwortung zu übernehmen, um gemeinsam Gemeinwohl zu gestalten, solidarisch zu sein in Wirtschafts- und Finanzfragen. Wer sich aufmerksam umschaut, wird sich feststellen, dass die Pioniere dieser neuen Zeit, nicht geschlafen haben. Es gibt inzwischen zahlreiche Wohn-, Wirtschafts- und Lebensgemeinschaften, die sich einer gemeinsamen Mission verschrieben haben, nämlich der, ihrer Vision von einer besseren Welt Taten folgend zu lassen. Zahlreiche Bürgerinitiativen und auch eine junge Partei wie dieBasis wollen gemeinschaftlich die Veränderungen einläuten, die unsere Gesellschaft so bitter nötig hat. Der Vollmond in den Fischen lädt auch dich ein, dich dieser Bewegung anzuschließen. Schaue Dich um in Deiner Stadt oder Gemeinde, wo du dich im Sinne eines neuen Miteinanders anschließen kannst. Bestellen wir gemeinsam die Äcker für morgen mit der Saat der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
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von Ilona Krämer | Mo.Mo..Aug.Aug..2021202120212021 | Anthroposophie, Astrologie, Neumond, Zeitqualität
Das Leben atmen…
Der Neumond in der Jungfrau stärkt unsere Liebe zu den kleinen, konkreten Dingen. Wir sind objektiver, sachlicher und vernünftiger als sonst. Was von außen auf uns zukommt, analysieren wir sorgfältig und prüfen alles auf seine Verwendbarkeit und seinen Nutzen. Struktur und Klarheit ist uns wichtig. Wir sehen die Realität, wie sie ist, und geben uns nicht länger irgendwelchen Illusionen hin.
Wir wollen etwas Konkretes bewirken, und scheuen uns auch nicht vor der Arbeit, die daran geknüpft sein kann. Was wir tun, tun wir, um die Befriedigung einer gelungenen Arbeit zu spüren; Anerkennung von anderen und Geld sind eher zweitrangig.
Ein gewisses Maß ab Überschaubarkeit
Um uns wohlzufühlen, brauchen wir ein gewisses Maß ab Überschaubarkeit. Ganz so leicht lassen wir uns nicht mehr beeinflussen, und reagieren zuerst einmal zurückhaltend und beobachtend. Von Emotionen werden wir kaum überschwemmt. Wenn wir Gefühle nicht zeigen wollen, weichen wir aus ins Sachliche oder lenken uns durch eine Beschäftigung ab. Sachlich reagieren zu können, ist eine wertvolle Gabe. Doch hier – wie überall – ist allzu viel ungesund. Denn Sachlichkeit ist nur auf Kosten spontaner Gefühlsäußerungen möglich und die sind manchmal wichtig, um zur Wahrheit vorzudringen.
Die Sonne im Trigon zu Uranus steht für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbsterkenntnis. Wir haben in diesen Tagen viel Erfinder- und Improvisationstalent und die Fähigkeit, Zusammenhänge schnell zu erkennen. Ein innerer Drang lässt uns immer wieder aus überholten Strukturen ausbrechen und neue Wege suchen. Wir schließen Kontakte mit Menschen, die geistige Anregung in unser Leben bringen und sich nicht an die vorhandenen Regeln halten.
Offen für Neues
Die Ideen anderer können wir gut nachvollziehen. Wir sind offen für Neues und vielseitig interessiert. Entscheidungen zu treffen ist in diesen Tagen leider nicht gerade unsere Stärke. Wir sehen so sehr beide Seiten einer Medaille, dass es uns schwerfällt, sich mit der einen zu identifizieren und die andere auszuschließen.
Merkur in der Waage im Trigon zu Saturn unterstützt uns zwar folgerichtig zu denken, aber ob wir dann unsere Konsequenzen daraus ziehen? Was wir tun, planen wir sorgfältig und denken gründlicher als sonst darüber nach. Auch dass, was wir in Gespräche oder Diskussionen einbringen dürfte Hand und Fuß haben. Sorgfältig sammeln wir Informationen und setzen uns gründlich mit einem Thema auseinander.
Sachlich, klar und verständlich
Unsere Erkenntnisse, die wir errungen haben, teilen wir mit anderen sachlich, klar und verständlich. Dass wir damit übertreiben könnten, ist nicht zu befürchten, denn Saturn im Tierkreiszeichen Wassermann symbolisiert die Herausforderung, Neues mit Maß einzubringen und das Leben dem Zeitgeist anzupassen.
Lilith ist ebenfalls Protagonistin des großen Trigons. Sie steht in den Zwillingen und kann uns bei aller Sachlichkeit doch auch ein wenige aufmüpfig werden lassen. Entweder sind wir unter dem Einfluss von Lilith ausgesprochen rational oder übertrieben gefühlsbetont. Ein gesundes Mittel von Verstand und Intuition zu finden, fällt dem oder anderen an diesem Neumond daher nicht leicht. Diese Tendenz zum Absoluten, zu einem Zuviel oder Zuwenig im Bereich des rationalen Denkens ruft fast zwangsläufig nach einem Ausgleich mit der Tiefe und Intensität der Gefühlswelt. Die hohe Kunst wäre es, eine Synthese von “Kopf und Bauch” zu bilden.
Zwischen Intellekt und Gefühlstiefe
Diese Brücke zwischen Intellekt und Gefühlstiefe schafft vielleicht das Trigon zwischen Lilith und Merkur. Das kann dafür sorgen, dass unsere Sprache und unser Denken vom Unergründlichen, der Unbestechlichkeit und dem Absolutheitsanspruch der Lilith gefärbt wird. Vielleicht vermitteln wir durch Schweigen, was wir durch Worte nicht ausdrücken können, oder kommunizieren mit Körpersprache, Malen, Musik oder anderen nicht verbalen Medien. Vielleicht versuchen wir, das, was uns sprachlos werden lässt, in eine schriftliche Form zu bringen, oder wir flüchten uns in Humor und Ironie. Vergiss dabei nicht: Verstand ohne Gefühl kann schneidend scharf und zerstörerisch sein. Sind die Worte beseelt, so werden sie menschlicher.
Lilith im Trigon zu Saturn lastet etwas Tiefgründiges und Schwermütiges an. Vermutlich haben wir in diesen Tagen ein außerordentlich feines Gespür für Schwachstellen – sowohl in unserem eigenen Leben und Wirken wie auch in demjenigen unserer Mitmenschen. Mit messerscharfer Konsequenz fordern wir von uns aber auch von anderen, Klarheit. Ohne jeden idealistischen Glanz wirkt die Welt ziemlich ernüchternd. Dies auszuhalten und das Beste daraus zu machen, gelingt uns mit dieser Zeitqualität gut.
Werden und Vergehen
Lilith steht in Konjunktion zum aufsteigenden Mondknoten und gibt dort einen Anstoß unsere verborgenen Anlagen zu entfalten. Diese Konstellation hat etwas Schicksalhaftes. Leben ist Entwicklung, Werden und Vergehen. Eine unbändige Kraft treibt uns auf unserem Weg vorwärts. Je nachdem, ob wir diese pushende Energie als willkommene Unterstützung oder lästige Ruhestörer empfinden, schreiten wir mit Siebenmeilenstiefeln in neue Erfahrungen hinein oder fühlen uns von unseren Gefühlen abgeschnitten. Unser Lebensfluss weist eine starke Strömung auf. Wenn wir dabei unserer inneren Stimme oder Intuition vertrauen, nimmt der Prozess von alleine einen heilsamen Verlauf.
Dass diese für uns wichtige Konjunktion in Luftzeichen stattfindet, wie überhaupt das große Trigon des Neumonds, fordert von uns massiv, zu kommunizieren und uns mit anderen auszutauschen. Das gilt insbesondere nicht nur für Worte, sondern auch für unsere Gedanken. Im Grunde geht es um den Grundsatz: Aufnehmen und Weitergeben. Beziehungen wollen geknüpft und gepflegt sein unter dieser Konstellation. Dialoge sind wichtig und Feedback. Ideal wäre ein reger Austausch über Zukunftsmodelle, die unserem Gemeinwohl dienen.
Luft zum Atmen
Was brauchen wir zum Reden? Nicht weniger als Luft zum Atmen. Die ist mit dem allerorten geforderten Maskenzwang deutlich schwerer zu bekommen. Dabei wäre es gerade jetzt mehr denn je wichtig, diesen Maulkorb ablegen. Wenig motiviert uns offensichtlich die wissenschaftlich belegte Tatsache, dass Masken nicht vor Viren schützen. Vielleicht hilft hierfür die Erkenntnis darüber, dass ein freier Atem für uns als geistiges Wesen enorm wichtig ist. Durch unsere Lunge stehen wir mit dem ganzen Kosmos in Beziehung. Dieser schafft über die Atmung an unserem Ätherleib, der wiederum unsere Lebenskraft speist.
Beim Einatmen atmen wir Luft in unsere Lunge. Die Luft wiederrum ist der Ort unseres Geistes. Wenn wir einatmen, atmen wir mit der Luft gewissermaßen unseren Geist ein, und wenn wir ausatmen, atmen wir diesen unseren Geist wieder aus. Dieser Rhythmus ist elementar wichtig, um unseren Geist nicht nur zu erhalten, sondern auch, um ihn weiterzuentwickeln, denn über den Atem treten wir mit der äußeren Welt in Kontakt und nehmen diese mit dem Einatmen in uns auf. So wie wir das Geistige über unseren Atem aufnehmen, geben wir unseren Geist über den Atem in die Welt. Durch jeden Gedanken, den wir dem Atem bewusst mitgeben, den wir mit dem Ausatmen in die Welt geben, bauen wir letztendlich auch unseren Geist auf.
Kräfte für unseren geistigen Leib
Indem wir das Atmen regeln und beispielsweise geistig an die verschiedenen Stellen unseres Körpers schicken, versorgen wir unseren geistigen Leib mit den Kräften, die zu seinem Aufbau nötig sind. Dieser geistige Leib, der eines der Wesensglieder des Menschen ist, heißt Atma. Atma bedeutet Atem. Wir dürfen also ein Bewusstsein darüber entwickeln, dass wir durch das geregelte Atmen, beispielsweise in der Meditation, unseren geistigen Leib aktiv aufbauen. Denn wir atmen geisteswissenschaftlich betrachtet mit jedem Atemzug unseren Geist, also unser Ich ein und aus. Dasjenige, was zur Kraft des Atma wird, hat eine willensartige Natur. Wenn wir uns auf unsere eigene Willenskraft besinnen, auf das, was in uns wollen kann, dann haben wir nicht mehr als einen schattenhaften Abglanz dessen, was aus der Kraft des Atma heraus an Willen in uns gebildet wird. Denn über unser Atma haben wir Zugang zur Willensstärkung aus der geistigen Welt.
Wenn wir jetzt vielerorts gezwungen werden, eine Maske zu tragen, ist unser natürlicher und selbstverständlicher Atmungsprozess deutlich behindert. Was bei einem erwachsenen Menschen schon in der Wirkung sagen wir mal schwierig ist, bekommt bei unseren Kindern viel Dramatik, denn ihr Ich, ihre Seele, ihr ganzes Wesen ist darauf angewiesen, über eine gesunde und unbehinderte Atmung mit der Welt in Verbindung zu treten. Unsere Kinder sitzen stattdessen stundenlang mit Maske in der Schule und sollen lernen. Wie geht es Dir damit, wenn Du jetzt mit diesen Informationen daran denkst. Ich bekomme bei dieser Vorstellung regelmäßig Beklemmungen!
Welchen Willen entwickeln unsere Kinder?
Denn in mir kommt sofort die Frage hoch: Welchen Willen können und werden unsere Kinder unter diesen Bedingungen, denen sie inzwischen mehr als eineinhalb Jahres ausgesetzt sind, entwickeln können? Welche Verbindung zur geistigen Welt können sie für eine gesunde, weil ganzheitliche Entwicklung schaffen, wenn wir stundenlang einen sinnlosen Lappen vor Mund und Nase tragen? Ich denke nicht nur als Eltern sollten wir spätestens jetzt unseren freien Willen nicht durch irgendeine Obrigkeit binden lassen, die nicht weiß, was sie da eigentlich tut – oder die ganz genau weiß, was sie mit solchen Entscheidungen eigentlich anrichtet. Denn eine willenlose Gesellschaft ist schließlich einfacher zu handhaben.
Es wäre höchste Zeit, dass wir uns bei all diesen Zeitfragen, mit denen wir Tag für Tag konfrontiert sind, auf unser eigenes Urteil verlassen. Unterwerfen wir unseren freien Willen nicht länger dem Willen von Politikern. Die nicht wenige lassen sich offenbar entweder von ihren Geld- oder ihren Machtphantasie durch die Manege der Big-Tech und Big-Pharma-Unternehmen treiben. Akzeptieren wir nicht länger den kommunizierten Fatalismus unserer Staatsmedien, die dienstbeflissen verkünden, dass es völlig in Ordnung ist, wenn uns die Regierenden mundtot und atemlos machen. Tun wir uns zusammen und verbünden wir uns für die Welt von morgen, die von unseren Kindern und Enkeln bewohnt werden soll. Bauen wir an zukunftsfähigen Gemeinschaftsmodellen, die uns als Gesellschaft durch die Herausforderungen dieser Welt tragen. Der Scherbenhaufen von Corona ist groß. Das Abtragen wird Jahre dauern und braucht Menschen, die Mut haben und ein Standing, weil sie sich daran erinnern, dass ihnen ihr Rückgrat eine Haltung gibt.
Venus funkt liebenswürdig
Die Liebesgöttin Venus steht im Tierkreiszeichen Waage und funkt auf diesen Graden besonders liebenswürdig. Beziehung zu anderen Menschen gestalten wir trotz allem überwiegend harmonisch und haben deshalb beste Bedingungen gemeinschaftsbildend tätig zu sein. Wir legen Gewicht auf das Gemeinsame, passen uns an und suchen im Gegenüber die Seite hervorzuheben, die uns ähnlich ist, beispielsweise gemeinsame Interessen, Ansichten, Wünsche oder Ziele. Wir sind ausgesprochen verbindlich gestimmt an diesem Neumond, der wie kaum eine andere Zeit für einen Neuanfang steht. Venus steht im Trigon zu Jupiter und stärkt zusätzlich unser Vertrauen in das Gute im Mitmenschen.
Jupiter steht noch einmal im Tierkreiszeichen Wassermann und pusht dort unseren Glauben an eine bessere Welt. Neue Weltanschauungen und Konzepte prüfen wir vor allem nach Kriterien der Freiheit und Unabhängigkeit. Das heißt im Umkehrschluss: Normen und Dogmen stoßen bei uns vermutlich auf wenig Gegenliebe. Nur was die Menschheit einen Schritt näher zu einer friedlichen Lösung auf diesem Planeten zu bringen verspricht, findet Einlass in unser Weltbild. Setzen wir uns aktiv für gesellschaftliche Veränderungen ein, vermittelt uns unser Tatendrang Zufriedenheit.
Pluto – damit uns nicht langweilig wird
Damit dieser Neumond bei all der Venus-Harmonie nicht langweilig wird, gibt es aber auch noch Pluto, der mit der Liebensgöttin ein Quadrat, also einen Spannungsaspekt bildet. Das bedeutet, dass uns Oberflächlichkeiten in Beziehungen ziemlich auf den Keks gehen dürften. Wir suchen Tiefgang und Intensität. Dabei schleichen sich leider auch Machtspiele ein. Der eine oder andere Partner ist irgendwie der stärkere wodurch ein Kräftegleichgewicht mit gegenseitigem Vertrauen unter Umständen nur schwer zu erreichen ist. Wenn wir darüber ein Bewusstsein haben, wozu dieser Podcast beitragen will, können wir ausgleichend mit diesen Impulsen der Zeit umgehen.
Mars, der unseren Willen mit Kraft versorgt, steht an diesem Neumond ebenfalls im Tierkreiszeichen Jungfrau. Das bedeutet, dass wir überlegt, gründlich und zuverlässig nicht nur denken, sondern auch handeln. Das leben wir mit handwerklichem Geschick, einer Liebe zum Detail oder durch Gartenarbeit am besten aus. In jedem Fall wollen wir konkret werden, etwas Greifbares schaffen.
Es kommt auf die Inhalte an
Solange in der Gesellschaft noch das Gefühl vorherrscht, es käme auf den Mund an, durch den gesprochen wird, und nicht auf unsere Intuition – solange tun wir uns mit unseren Gemeinschaftsbildungen schwer. Es kommt auf die Inhalte an und auf unsere Bereitschaft, mit kritischem Wahrheitssinn und unbefangener Logik zuzuhören. Wir müssen in uns die Fähigkeit reifen lassen, frei zu urteilen und nicht alles zu glauben, was uns an offiziellen Nachrichten vorgesetzt wird. Wir sind alle denkende Menschen und haben eigentlich die Fähigkeit zu hinterfragen. Das Einzige, was viele dafür überwinden müssen, ist ihre Bequemlichkeit.
Es ist natürlich leichter, einfach alles zu glauben. Das gilt aber nicht nur für die Parolen unserer Regierung, sondern für die zahlreichen Gurus und selbsternannten Propheten, die jetzt meinen, den Menschen mit attraktiven Konzepten das Denken abnehmen zu können. Ich denke da an die vielen Channelings, die es so gibt. Auffällig ist, dass es immer die ganz hohen geistigen Wesen, die in einer Präsenz, wie Karl Lauterbach darauf hinweisen, dass wir nur in den Frieden gehen müssen und in die Liebe und mit den Engeln schäkern und schon ist alles andere geritzt.
Geht du einer Massensuggestion auf den Leim?
Es ist so leicht, sich davon verführen zu lassen, sich in die geistige Welt aufzumachen, denn dort ist alles so leicht und gut und liebevoll und so harmonisch. Namaste meine Lieben, aber da geht ihr leider einer Massensuggestion auf den Leim oder im Zweifelsfall der Scharlatanerie. Wodurch wird suggeriert? Nicht nur durch das, was sympathisch oder unsympathisch an einer Sache ist. Es werden auch „Geschichten“ und Statements aus der übersinnlichen Welt herausgeholt, die uns Orientierung geben sollen oder uns im schlimmsten Fall sagen, was wir tun müssen. Da wir Menschen von den Göttern die Freiheit bekommen haben, wird sie und nicht von den gleichen Göttern genommen, indem sie uns jetzt sagen, was zu tun ist. Die irdische Analogie erleben wir grad auf der politischen Bühne. Unser Grundgesetz schützt unsere Freiheit und unsere demokratischen Volksvertreter nehmen und diese Grundrechte wieder.
Warum sind solche Angebote so beliebt? Weil ihre Trivialität dem Menschen angenehm ist. Sie nehmen den Menschen das Denken ab, sie müssen nicht mehr selbst entscheiden, ob etwas wahr ist. Sie fühlen sich befreit von der Notwendigkeit selbst das Hirn einzuschalten oder ins Tun zu kommen. Vielfach sind sie aber auch so unverständlich, dass sie überhaupt niemand wirklich versteht und sie bekommen dadurch dann etwas ungeheuer Mystisches. Besonders gefährlich wird es dann, wenn diese Quacksalberei dann mit wissenschaftlichen Erkenntnissen durchwoben wird.
Demut ist angesagt
Es gilt also sehr wachsam zu bleiben, um auch hier nicht einer geschäftstüchtigen Idee auf den Leim zu gehen. Auch Demut ist angesagt vor der Größe der irdischen und der geistigen Welt. Sokrates hat einmal gesagt: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wem das bewusst ist, der wird bescheiden bleiben und damit der Wahrheit näher sein. Wir können nicht alles wissen. Die Opposition von Chiron und Merkur signalisiert uns: Nicht alles zu wissen, schafft Raum für intuitives Denken. Wenn wir die Verbindung zu unserer Intuition aufnehmen, beispielsweise durch Atemübungen im Rahmen einer Meditation, bekommen wir vielleicht Hinweise, was wahr ist und was nicht. Es gibt eine Instanz in uns die uns dabei sehr helfen kann. Die weisen Frauen und Männer nannten sie seit jeher: Gewissen.
Mars steht in Opposition zu Neptun, was ein Spannungsfeld zwischen Durchsetzung und Einfühlungsvermögen schaffen kann. Wenn wir etwas tun, identifizieren wir uns gleichzeitig mit der Umwelt. Wir versetzen uns unwillkürlich in die Menschen ringsum hinein und spüren sozusagen die Reaktionen der anderen auf unsere Aktivitäten. Das macht es uns sehr schwer, uns durchzusetzen, denn wir nehmen sofort war, wie wir den anderen dabei “auf die Zehen steigen”.
Wünsche auf einen Nenner bringen
So sind wir bestrebt, die eigene Handlung mit den Wünschen der anderen auf einen Nenner zu bringen. Diese Motivation dürfte sich wie ein roter Faden durch diese Tage rund um den Neumond ziehen. Schwierig wird die Situation, wenn wir eigene Wünsche anbringen wollen, diese aber für uns behalten. Besser wäre es, unseren Willen offen kundzutun und auch mal Kante zu zeigen. Dass wir dabei nicht über’s Ziel hinausschießen, setzt ein Bewusstsein über das Trigon von Mars und Pluto voraus, dass unserer Tatkraft eine gewissen Leidenschaft verleihen kann.
Es hängt von deinen übrigen Anlagen und deiner Erziehung ab, ob du zu dieser Energie stehen und sie ausdrücken kannst oder ob sie dir zu bedrohlich erscheint und du diese deshalb nicht zu zeigen wagst. Ist dem so, gibst du dich eher sanft und liebenswürdig, fühlst dich dann aber gern auch mal energielos und “ausgebrannt”. Chiron im Sextil zu Saturn hilft uns dabei, auch diese Schwäche liebevoll anzunehmen. Menschenwürde und Sicherheit gewinnen wir dann, wenn wir diese Mängel nicht verurteilen, sondern liebevoll integrieren.
Nicht weniger anspruchsvoll
Der Neumond am 7. September ist also nicht ganz so spannungsgeladen, wie seine Vorgänger, aber deshalb nicht weniger anspruchsvoll. Wir müssen und der drängenden Frage stellen, wie wir leben wollen. Auch gilt es und für den Erhalt eines persönlichen Lebensraums, in dem wir uns frei und würdevoll entfalten können, stark zu machen. Aber auch vor der Gestaltung der Gesellschaft von morgen dürfen wir uns nicht drücken. Möchtest du nicht auch, dass unsere Kinder eine Welt vorfinden, in denen sie ihrer Natur als freies, kreatives und schöpferisches Wesen frei entfalten können? Ist es auch für dich ein schöner Gedanke, dass sie wissen könnten, was es heißt, sich von unserem wundervollen Planeten gesund nähren zu lassen? Beflügelt dich die Vorstellung, dass wir als Menschheitsfamilie Bedingungen schaffen, in denen wir alle Brüder und Schwester sind, die sich für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aktiv und mit der Kraft ihres ganzen Seins einsetzen?
Sagst du innerlich zu all dem Ja? Dann hole jetzt ganz tief Luft, schicke mit deinem Atem deinen Geist zu deinem Herzen und denke an die Worte von Goethe:
In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen.
Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte.
Was immer du kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie in sich. Beginne jetzt.“
von Ilona Krämer | Mo.Mo..Aug.Aug..2021202120212021 | Anthroposophie, Astrologie, Zeitqualität
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Im Spätsommer steht das Tierkreiszeichen Jungfrau am Firmament. Es ist das sechste des Tierkreises und wird von Merkur regiert. Die Botschaft der Jungfrau ist: „Ich beobachte und analysiere. Ich ordne mich ein“. Die Jungfrau Geborenen sind realistisch, vernünftig und praktisch veranlagt. Das Tierkreiszeichen symbolisiert eine Gratwanderung zwischen größtmöglicher Selbstentfaltung und der Anpassung an unausweichliche Gegebenheiten.
Wenn auf unsere Gesellschaft jetzt diese kosmische Kraft wirkt, dürfen wir wieder Verbindung zu unserem Realitätssinn aufnehmen. Wir gehen die Aufgabenstellungen praktisch und sachlich an. Inwieweit sich das dann in Wahlkampfzeiten tatsächlich realisieren lässt, bleibt abzuwarten.
Wir wollen Struktur und Klarheit haben und verabschieden uns von unseren Sommerillusionen. Die Jungfrau-Sonne startet mit einem Quadrat zu Jupiter, was noch ein bisschen den Löwe-Glanz aufrechterhält. Wir sind idealistisch eingestellt und wollen uns mit etwas Größerem identifizieren. Auch wenn der ein oder andere von uns manchmal ein bisschen übertreibt, schlummert in uns doch die Fähigkeit in dieser Zeit auf eine großzügige und unkomplizierte Art und Weise das Richtige zu tun.
Impulsgeber Uranus
Über allem liegt als wichtiger Impulsgeber Uranus, der seit dem 20. August rückläufig ist. Er zieht in diesen Wochen den Schleier vom Auge unserer Erkenntnis. Uns offenbart sich, was falsch läuft in unserem Leben, in unserer Gesellschaft und auf dieser Welt. Er setzt uns unter Druck und sorgt dafür, dass wir die Selbstverständlichkeiten mit anderen Augen sehen. Dabei ist er nicht destruktiv, denn er bietet uns durchaus Alternativen an. Dinge, die wir in der Vergangenheit nicht ordentlich geregelt haben, landen mit Sicherheit jetzt wieder auf unserer To-do Liste und wir dürfen sie noch einmal, diesmal richtig, handhaben.
Sollten wir uns auf dem Holzweg des Lebens verrannt haben, wird uns Uranus nicht nur die Gewissheit darüber geben, sondern auch den ein oder anderen Hinweis liefern, wie wir aus dieser Sachgasse wieder herausfinden. Es beginnt eine Phase, des sich Besinnens, der inneren Aufräumarbeiten, der seelischen Bewegung. Du wirst Zeit und Raum finden in dir selbst nachzuspüren, was noch in dein Leben passt und was nicht. Du kannst jetzt Vorstellungen davon entwickeln, was verändern werden will, welche Gewohnheiten und Missstände verabschiedet werden können und welche neuen Ufer du ansteuern möchtest. Praktisch umsetzen wirst du all das vermutlich erst dann, wenn Uranus am 21. Januar 2022 wieder direktläufig seinen Kurs aufnimmt.
Zugang zu unserem analytischen Denken
Unterstützt werden wir dabei auch von Merkur, der zu Beginn der Jungfrau-Zeit mit Mars eine Konjunktion bildet. Wir haben nicht nur einen guten Zugang zu unserem methodischen und analytischen Denken. Wir fragen konkret auch nach dem praktischen Nutzen der Dinge und nach den Einzelheiten. Mars versorgt uns zudem mit einer sprachlichen Durchsetzungsfähigkeit. Wir sagen, was wir wollen und das mit deutlichem Nachdruck. Insofern ist zu vermuten, dass der Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen in Europa weiter Fahrt aufnimmt. Denken und Handeln stehen Tür an Tür – einem Gedanken folgt fast unmittelbar die Tat.
Etwas schwierig wird es, die Phantasie bei allem Denken und Analysieren im Zaum zu halten, denn Neptun und Merkur in Opposition stehen auch für den ein oder anderen Irrtum. Wir können unseren eigenen Gedanken auf den Leim gehen oder auch der ein oder anderen Fehlinformation durch Dritte. Intuitiv möchten wir den verborgenen Dingen des Lebens auf den Grund stehen und spüren sogar das ein oder andere Geheimnisse auf, was Merkur im Trigon zu Uranus günstig bestrahlt.
Die Macht des Wortes
Wissen ist Macht, das wird uns einmal mehr bewusst und wir kommen immer wieder in Situationen, in denen wir diese Macht klug gebrauchen müssen. So kann dein tiefschürfender Geist für dich und für andere gleichermaßen heilend oder verletzend wirken. Da du die Macht des Wortes zumindest erahnst, solltest du sorgfältig abwägen, wie sehr du andere in deine Karten schauen lässt.
Die Venus in der Waage macht uns liebenswürdig und anpassungsfähig in der Liebe. In dieser Zeit ist es uns mehr als sonst möglich eine Beziehung harmonisch und schön zu gestalten. Auch gepflegte Umgangsformen sind wieder gefragt, was dem ein oder anderen Wahlkampfrüpeln einen Dämpfer verpassen dürfte. In diesen Tagen haben wir Zugang zu unserem Talent, einen gemeinsamen Nenner zu finden und eine Partnerschaft zu einem harmonischen Miteinander werden zu lassen. Auf Format müssen wir dabei nicht verzichten. Dafür steht das Trigon von Venus und Saturn, mit dem wir in die Jungfrau-Zeit starten. Daher streben wir in unseren Beziehungen nicht nur nach Harmonie, sondern auch nach einem gewissen Maß an Ernsthaftigkeit. Wir bauen an einem soliden Fundament.
Erfinderisch nach neuen Wegen suchen
Mit Mars in der Jungfrau tun wir das mit einem optimalen Kräfteeinsatz. Wir handeln überlegt, gründlich und zuverlässig. Wir gehen praktisch und vernünftig zu werke. Das Trigon von Mars und Uranus spornt uns an, individuell zu handeln. Wir brauchen Abwechslung und haben viel Improvisationstalent. Erfinderisch suchen wir nach neuen Wegen und beweisen viel Geistesgegenwart. Lilith am aufsteigenden Mondknoten gibt uns dabei so manchen Anstoß, unsere verborgenen Anlagen zu entfalten. Wir erinnern uns nachdrücklich daran, dass Leben Entwicklung braucht, den ewigen Prozess von Werden, Sein und Vergehen.
Eine unbändige Kraft treibt uns auf unserem Weg vorwärts. Am Status quo festzuhalten, an einem auch inneren Ort zu verweilen – und sei er noch so schön – kostet unglaublich viel Energie. Letztendlich schwemmt uns der Fluss des Lebens doch irgendwann weiter. Wenn wir auf unsere innere Stimme oder Intuition achten, nimmt der Prozess von ganz alleine einen für uns heilsamen Verlauf.
Ein großes Trigon für konsequentes Denken
In den Tagen um den 7. September, an Neumond, bilden Merkur, Lilith, der Mondknoten und Saturn ein großes Trigon, was unsere Fähigkeit, folgerichtig zu denken, positiv durchpulsen sollte. Unsere Überlegungen zu den Themen der Zeit sind gründlich und sorgfältig. Auch was wir sagen, dürfte Hand und Fuß haben. Wir sammeln sorgfältig Informationen und setzen uns gründlich mit der Materie auseinander, geben unser Wissen preis und bringen es beispielsweise in eine Diskussion ein.
Wir sind der Wahrheit auf der Spur, die auf zwei Wegen gefunden werden kann: Einmal durch das Beobachten der äußeren Welt und zum anderen durch das Vordenken von Ereignissen, was meist von Erfahrung durchdrungen wird. Beim Nachdenken sehen wir die umliegende Natur, erforschen sie Stück für Stück, um ihre Wahrheiten und Gesetze kennenzulernen. Wir untersuchen etwas Erlebbares und nähern und der Wahrheit, die dem Erlebten zugrunde liegt. Wir können dabei entdecken, dass die ganze Natur von Weisheit durchdrungen ist, dass in allen Dingen Weisheit lebt.
Zugang zur Weisheit
Denken wir über eine Pflanze nach, dann gelangen wir schließlich bin zu der Idee, die einer Pflanze vorausgegangen sein muss. Wir bekommen vielleicht sogar, wenn wir besonders gründlich sind, Zugang zu der Weisheit, die in einer Pflanze lebt und bemächtigen uns dieser Weisheit. So steht der Mensch der Welt gegenüber, und er kann voraussetzen, dass aus der Weisheit die Welt entsprungen ist, und dass er durch sein Denken dasjenige wiederfindet, was an der Schöpfung der Welt beteiligt ist. Das ist also die Wahrheit, die der Mensch durch Nachdenken gewinnt.
Es gibt nun noch andere Wahrheiten, auf die uns Rudolf Steiner hinweist. Diese kann der Mensch nicht durch Nachdenken erringen, sondern dadurch, dass er sich gedanklich über das erhebt, was im äußeren Leben gegeben ist. Bewusst wird uns das, wenn wir zum Beispiel ein Werkzeug oder ein Instrument anfertigen, denn wir müssen uns Gesetze ausdenken, die wir durch bloßes Nachdenken nicht entwickeln können. So könnte der Mensch durch bloßes Nachdenken über die Welt keine Uhr bauen, denn unsere Welt hat nirgends ihre Gesetze so zusammengestellt, dass eine Uhr in der äußeren Natur schon vorhanden wäre.
Es gibt zweierlei Wahrheiten
Wir müssen an dieser Stelle vordenken, um zu einem Bauplan einer Uhr zu kommen. Diesen Plan können wir nicht fassen, wenn wir uns auf ein äußeres Erlebnis oder nur auf äußere Beobachtungen verlassen. Es gibt also zweierlei Wahrheiten, und das sind zwei streng voneinander geschiedene Gebiete der Wahrheit. Wir haben also zu unterscheiden zwischen den Wahrheiten, die sich uns durch Nachdenken über die äußere Beobachtung offenbaren und solche, die sich durch unser Vordenken zeigen.
Wodurch wissen wir nun, dass unsere vorgedachten Gedanken wahr sind? Derjenige, der eine Uhr ausdenken würde, der könnte uns irgendwann den Beweis dafür liefern, dass er richtig gedacht hat. Wir werden ihm so lange kein richtiges Vertrauen schenken, solange er nicht zeigen kann, dass die Uhr wirklich dasjenige darstellt, was er vorgedacht hat. Dasjenige, was wir vordenken, muss sich realisieren, muss sich in der Wirklichkeit draußen zeigen. Das gilt für die materiellen Dinge, wie eine Uhr, das gilt aber selbstverständlich auch für geisteswissenschaftliche Dinge, für die Astrologie oder für anthroposophische Wahrheiten. Sie sind, das liegt in der Natur der Sache solche, die man zunächst nicht an äußeren Erlebnissen beobachten kann.
Kein Nachweis für geistige Wahrheiten?
Kein äußeres Erlebnis der Natur kann uns das, was wir über die Seele und den Geist eines Menschen wissen, über all das, was wir als Geistige Welt zusammenfassen, bestätigen. Wir können zum Beispiel unmöglich aus der äußeren Beobachtung heraus die Wahrheit gewinnen, dass das menschliche Ich immer wieder und wieder in neuen Verkörperungen erscheint. Wer zu dieser Wahrheit gelangen will, muss sich über das äußere Erlebnis erheben. Er muss in seiner Seele eine Wahrheit erfassen können, die er nicht im äußeren Erlebnis hat. Wie die dingliche Wahrheit, muss sich aber auch die geistige im äußeren Leben realisieren.
Man kann eine solche Wahrheit nicht beweisen, wie wir das von der naturwissenschaftlichen Forschung kennen. Beweisbar wird sie nur dadurch, dass sich ihre Anwendung im Leben zeigt. Sie spiegelt sich im Leben wider und beweist sich durch die Erfahrung. In der Jungfrau-Zeit sind wir besonders gefordert, vorzudenken, denn das Prinzip der Jungfrau ist die seelische Steuerung. Es geht darum, sich einen Überblick zu schaffen, Lebensfähigkeit zu gewährleisten und die Bedingungen so anzupassen, dass wir überleben können. Wir brauchen eine nüchterne und kritische Einschätzung dessen, was uns im Leben entgegentritt.
Schleier der Fehlinformation und Propaganda
Was tritt uns entgegen? Zurzeit erleben wir in einem nie gekannten Maße, wie die Schleier der Fehlinformation, der Propaganda und bewussten Täuschung fallen. Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen glaubhaft und transparent, dass der Corona-Virus und alles, was daraus gemacht wurde, eine gigantische Panikmache ist, hinter der knallharte wirtschaftliche Interessen und das Bilden globaler Machtstrukturen stecken. Wenn wir das wollten, könnten wir uns der unbequemen Wahrheit nähern, dass die Impfung einen hohen Nutzen hat, und zwar im Wesentlichen für die Unternehmer, die sie milliardenfach verticken.
Wir erleben den Machtrausch der Politik, der weltweit durch diese Unternehmen gepusht wird, weil dieser Machtausch ihnen im Ergebnis viel Gewinn beschwert, wovon zahlreiche beeindruckende Bilanzen der Pharmaindustrie Zeugnis ablegen. Allein die Firma Pfizer hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von über 30 Milliarden Euro eingefahren. Dafür muss eine alte Frau lange stricken, hätte meine Oma lakonisch festgestellt. Zeitgleich erleben wir viele verängstigte Menschen, die offenbar ein gesundes Verhältnis zum Leben verloren haben und glauben, dass es sich durch einen kleinen Pieks beherrschen lässt. Oder durch eine Maske, oder Abstand oder am besten alles drei gleichzeitig – auch alleine im Wald. Das nennt man dann Gesellschaftspsychose.
Unmenschliches Geschäftsmodell Afghanistan
Das zweite große Thema ist Afghanistan und die große Flucht seiner westlichen „Retter“. Hierbei offenbart sich das unmenschliche Geschäftsmodell, dass sich auf viele Themen der westlichen Welt übertragen lässt. Afghanistan und seine Bodenschätze, die ehemals gigantischen Erträge der Opiumproduktion, das gewollte Verhindern einer modernen Seidenstraße zwischen China und Europa waren die wirklichen Motive einer Besatzungspolitik, die uns unter dem Deckmäntelchen der Humanität verkauft wurde. Gekostet hat sie den Steuerzahlen sehr viele Milliarden Euro. Wie viele Schulen hätten weltweit dafür gebaut werden können?
Wieviel menschenfreundliche Forschung wäre möglich gewesen, die wichtige Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit geliefert hätten? Neben den vielen Milliarden floss auch jede Menge Blut von Soldaten und zahllosen zivilen Opfern, wie es dann so schön heißt. Ich kenne keinen Politiker, der in diesen Krieg verwickelt ist, dem das Blut an seinen Händen bewusst wäre. Dass der Terror, der damit verhindert werden sollte auch nur wieder eine Propagandafinte ist, beschreiben inzwischen Historiker wie Dr. Daniele Ganser mit seinem eindrucksvollen Buch: Illegale Kriege – Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren.
Schulterzuckende Politiker
Als Reaktion erleben wir schulterzuckende Politiker, die sich in Kürze auf ihr komfortables Altenteil mit einer satten fünfstelligen Rente begeben und frei sind von jeder Rechenschaftspflicht. Sie können auch nicht für 20 Jahre Volksverarschung zur Rechenschaft gezogen zu werden. Entschuldigt den Kraftausdruck – ein edlerer wäre zu schwach. Ich empfehle zum Thema Afghanistan auch den Beitrag des Exomagazin mit Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers, die mit viel Sachverstand den Ursachen für die dramatischen Ereignisse nachgehen und in ihrer Replik der Geschehnisse viele Hintergründe beleuchten.
Mich machen diese offensichtlichen Parameter unserer Gegenwart zornig und damit aber auch aktiv. Denn ich empfinde es als meine Pflicht als denkender Mensch, diesen Konzepten solche entgegenzustellen, die Menschenwürde, Freiheit, die Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Perspektive bieten. Die Jungfrau-Zeit steht für scharfe Beobachtung, kritische Einschätzung und für die Bereitschaft, sich ständig wechselnden Bedingungen zu stellen. Sie steht für überlegtes Handeln und meidet unnötige Risiken. Was können wir inmitten all dieses Irrsinns nun wirklich leisten?
Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaften sind gefragt
Es ist das Miteinander, auf das es ankommen wird. Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaften, in denen die Menschen, Erträge, Lebensraum, Wissen und Menschlichkeit teilen, gehören die Zukunft. Netzwerken wird spätestens jetzt zur Überlebensstrategie. Verbündet Euch mit Gleichgesinnten! Bestellt gemeinsam Gemüsegärten, bildet gemeinsam Eure Kinder aus und solidarisiert Euch mit Landwirten, Unternehmen und Künstlern, die Licht in diese Welt bringen. Werdet aktiv in der Politik, in Interessengemeinschaften und Bürgerinitiativen und zeigt all jenen die rote Karte, die unser Land und seine Menschen in die größte Krise seit dem 2. Weltkrieg gestürzt haben – mit der alles beherrschenden Lüge, dass ein Virus unser aller Leben bedroht.
Venus und Jupiter stärken mit ihrem Trigon rund um diesen Neumond unser Vertrauen in das Gute im Mitmenschen. Das bewahrt uns einerseits vor Bitterkeit und auf der anderen Seite fördert es unsere Bereitschaft direkt und offen auf andere zuzugehen. Vielleicht knüpfst auch du Beziehungen zu Menschen, die ebenso offen und tolerant sind wie du und die dir neue Horizonte erschließen. Vielleicht begegnest du diesen Menschen in einem meiner Webinare in denen wir, wenn du möchtest auch deinem persönlichen Schicksal auf die Spur gehen.
Wofür ist deine Zeit reif?
Oder du findest diese Menschen in meinem achtwöchigen Online-Kurs, in dem wir wöchentlich gemeinsam für das neue in deinem Leben Platz schaffen, herausfinden, wofür deine Zeit reif ist und konkrete Schritte für den persönlichen Wandel definieren. Mehr zum Neumond und seinen Aspekten erfährst du dann wieder in einem eigenen Podcast, den ich rechtzeitig vor diesem Himmelsereignis veröffentlichen werde.
Am 10. September wird Venus in den Skorpion wechseln und dort die Tiefgründigkeit in unseren Beziehungen auf den Prüfstand stellen. Oberflächliche Beziehungen geraten vermutlich unter Druck. In unseren Partnerschaften geht es intensiver als sonst zu. Unsere Emotionen und Leidenschaften werden geweckt. Mars wechselt am 15. September in die Waage und fördert uns darin, uns mit Charme und Strategie durchzusetzen. Die Diplomatie zieht wieder ein, kein Wunder, geht doch der Wahlkampf mit den Bundestagswahlen am 26. September zu Ende.
Basisdemokratie als Ausdruck des neuen Wir
Wählen zu gehen ist übrigens auch ein Ausdruck von Gemeinschaftsgeist, denn mit unserer Stimme gestalten wir nicht weniger als die politische Bühne der kommenden vier Jahre. Auch hier tut sich Neues, weil sich die Basisdemokratie auf den Weg gemacht hat. dieBasis, wie sich die passende Partei nennt, möchte den Bürger sehr viel öfter zu wichtigen Entscheidungen befragen und in die Gestaltung unseres Gemeinwohls aktiv einbeziehen. Auch das ist ein erster konkreter Ansatz des neuen Wir, was sich in der Wassermann-Ära, die im vergangenen Jahr durch die großen Konjunktionen eingeläutet wurde, zeigt.
Mit Mars in der Waage ab dem 15. September, der vom 24. bis 27. September, also pünktlich zu den Wahlen, ein Trigon bildet, haben wir das Talent, zu erkennen, was unsere Aktivitäten bei anderen bewirken, und wir lassen es nicht an der nötigen Rücksicht und Fairness fehlen. Gerade an diesen Tagen haben wir mit diesem Aspekt die Fähigkeit konsequent zu handeln. Wir wissen, was wir wollen, und können bestimmt auftreten. Unsere Handlungen sind geprägt von einem gewissen Ernst. Wir führen durch, was wir begonnen haben, und tragen auch die Konsequenzen. Ich finde, das gibt Hoffnung und lässt mich zuversichtlich der Jungfrau-Zeit entgegenblicken.
Mit Mut und ohne Angst
Bis es soweit ist, wird uns am 21. September der Vollmond in den Fischen mit viel Erkenntnis versorgen. Er pusht unsere Sehnsucht nach neuen Ufern und versorgt uns mit Vorstellungen von einem besseren Leben. Unsere Verbindung zu unserer Intuition, zu unseren Träumen und letztendlich zu unserer Urquelle, der Liebe, gleicht einer stabilen Datenautobahn, auf der wir gedanklich schon mal in die Zukunft surfen. Wir haben ein weites Herz und helfen gerne. Für unsere Freunde und Familie haben wir ein offenes Ohr, eine helfende Hand und ein tröstendes Wort. Wir leben intuitiv das neue Wir und erkennen vielleicht: Es geht nur gemeinsam, mit Mut und mit angstfreien Gedanken auf die Reise in eine neue Zeit.