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Skorpion-Zeit

Skorpion-Zeit

Zwischen Umsturz und Neubeginn

Steht die Sonne im Tierkreiszeichen Skorpion, repräsentiert sie das Themenspektrum Untergang und Neuanfang. Diese Zeitqualität, die unter der Herrschaft von Pluto und Mars steht, kommt selten als sanfte Kurskorrektur daher, sondern steht mehr für Radikaleres. Gescheiterte Vorhaben gilt es neu aufzubauen, die Enttäuschungen der Vergangenheit zu überwinden und die Repräsentanten des Alten zu integrieren. Das kann zu erbitterten Auseinandersetzungen über die richtigen Werte führen, die auch eine zerbrochene Gemeinschaft wieder herstellen sollen. Geben und Nehmen ist das Gebot der Stunde. Doch für eine Haltung „Leben und Leben lassen“ ist der Riss durch die Gesellschaft zu tief und die Grabenkriege rund um das offensichtliche Thema Corona zu erbittert.

Auch in Deutschland wird immer lauter der Impfzwang für bestimmte Berufsgruppen gefordert. Im Fokus stehen wie in Italien Pädagogen und Heilberufe. Der Druck auf Ungeimpfte steigt und steigt… Zugleich mehren sich Nachrichten über Impfdurchbrüche und zahlreiche Intensivpatienten, die trotz Impfung erkrankt sind. Was kaum einer wahrnimmt: Hatten wir in Zeiten einer ungeimpften Bevölkerung trotz Corona keine Übersterblichkeit, registrieren die einschlägigen Portale jetzt einen Anstieg von zehn Prozent. Das ist viel für eine Gesellschaft, von der über 60 Prozent der Menschen durchgeimpft ist. Das wirft bei mir zumindest Fragen auf. Bei Dir auch?

Im Blätterwald der Staatsmedien

Das Thema wird nicht das Einzige sein, was uns in den kommenden Skorpionwochen beschäftigen wird. Das Rauschen im Blätterwald der Staatsmedien lässt immer wieder aufhorchen, wenn sogar dort von Blackouts die Rede ist, die in diesem Winter zu befürchten seien, weil unser hoffnungslos veraltetes Stromnetz den neuen Anforderungen an eine grüne Umweltpolitik nicht gerecht wird. Lieferengpässe drohen und was dann fehlt ist nicht nur Klopapier. Die Spritpreise sind enorm hoch und auch die Heizkosten haben kräftig angezogen. Die Inflation hat zudem die Verbraucherpreise nach oben geschraubt. Lebensmittel und Produkte für den täglichen Bedarf haben gut vier Prozent zugelegt.

Hier wird Uranus spürbar, der in der Skorpion-Zeit beginnt, das dritte Quadrat zu Saturn zu bilden, das Weihnachten gradgenau auf uns wirken wird. Das heißt, es geht um unsere Werte – und damit auch um unser Geld. Wer sich allzu sehr in alte Vorstellungen verbeißt, wird in den kommenden Wochen eines Besseren belehrt.

Schaun mer mal…

Merkur in Waage sorgt dafür, dass wir uns etwas schwertun, deutlich Stellung zu beziehen. Wir beschränken uns lieber darauf zu beobachten und vermeiden es, uns Konflikten zu stellen und Entscheidungen zu treffen. Wenn wir etwas sagen, tun wir das, dank dem harmonischen Zusammenspiel von Merkur und Venus durchaus liebenswürdig und entgegenkommend, aber freibleibend. „Schaun mer mal, dann sehn wir schon“ sind die Schlagworte für diese Zeitqualität. Wen wundert‘s. Wird doch die neue Regierung frühestens im Dezember das Steuer in die Hand nehmen. So lange können die alten Protagonisten im Verborgenen ihre Schäfchen ins Trockene bringen und nach neuen Töpfen Ausschau halten, aus denen man sich bedienen kann. Ich bin schon jetzt sehr gespannt, in welchem Aufsichtsrat demnächst Frau Merkel und Herr Spahn sitzen. Ich tipp mal auf Pfizer…

Die Venus steht im Tierkreiszeichen Schütze und unterstützt uns dabei in unseren Partnerschaften Toleranz und Großzügigkeit zu üben. Die Schattenseite zeigt sich mit deutlichen Hochstaplerallüren, Größenwahn und Verschwendungslust.

Herbe Enttäuschungen?

Im Quadrat zu Neptun steigert sie unsere Erwartungen an eine Partnerschaft, was dem ein oder anderen eine herbe Enttäuschung einbringen dürfte. Unsere Vorstellungen sind von viel Romantik durchzogen, wir haben den Wunsch nach totaler Einheit – die es in der irdischen Polarität aber nun mal nicht geben kann.

Mars wechselt am 30. Oktober in den Skorpion. Bis dahin macht er uns empfänglicher für Charme und Diplomatie. Genießen wir das, solange diese Zeitqualität vorherrscht. Ab dann wird es deutlich ungestümer und radikaler.

In den November starten wir mit einem Saturn Sonne Quadrat. Das dürften wir durch eine Überreglementierung des Staates spüren und eine autoritäre Struktur. Das rüttelt weiter an der Einheit des Landes, was die Opposition von Sonne und Uranus repräsentiert. Es lässt sich schwer sagen, wie sich das zeigen wird, denn Uranus ist der unberechenbarste Kraftspender des Kosmos.

Viel Einfühlungsvermögen

Der Neumond am 4. November, zu dem ich in Kürze wieder einen eigenen Podcast veröffentlichen werde, hat eine deutliche Wasserbetonung und wird unser Gefühlleben berühren. Wir reagieren intuitiv richtig, ohne lange zu überlegen, haben Einfühlungsvermögen und „wissen“ um die Schattenseiten des Lebens. Leider haben wir vermutlich auch wenig Sinn für Logik und halten bisweilen stur an unserer Meinung fest.

Markantester Aspekt ist die Opposition von Neumond und Uranus. Diese Zeitqualität steht für Umstürze. Aufbruchstimmung liegt in der Luft, die von den einen begrüßt und von den anderen gefürchtet wird. Diese Gemengelage kann leicht in populistischen Extremismus umschlagen, was von dem Quadrat zwischen Mars und Saturn befeuert wird. Dieses stellt uns in das Spannungsfeld zwischen Handlungsimpuls und Verantwortungsbewusstsein. Wir neigen zu Autoritätskonflikten und sind aufgefordert menschlich zu handeln.

Stillstand oder Blockade

Während Uranus die schnelle Nummer liebt, geht es bei diesem Aspekt eher um die dauerhafte Durchsetzung eines Plans. Unangenehme Folge kann ein Stillstand, eine Blockade von Initiativen sein. Die gesteckten Ziele werden mit Härte, und starren Prinzipien erreicht. Im Umkehrschluss kann sich diese Energie aber auch gegen die Strukturen des Staates richten. Der unaspektierte Jupiter sorgt für viel Misstrauen auf beiden Seiten. Ideale scheinen unerreichbar weit weg gerückt zu sein und wir pendeln zwischen grauem Alltag und Phasen mit großem Optimismus und lebhaften Vorstellungen hin und her.

Am 9. November gesellt sich Merkur mit einer Konjunktion zu Mars, was die Spannungen mit Saturn spürbar verschärfen dürfte. Denn diese Konstellation steht nicht nur für eine gleichgeschaltete Presse und Informationsbeschneidung seitens des Staates, sondern für strenge Regeln auch bei Gesundheitsthemen und ihren Arbeitsbedingungen. Nachdem bereits Ende Oktober die Impfpflicht für Pädagogen und Heilberufe gefordert wird, dürfte sich das Thema rund um den Neumond spürbar intensivieren.

Gegensätzliche Wirkungen

Saturn bildet ab diesem Tag auch ein drittes Mal in diesem Jahr das Quadrat zu Uranus, was Weihnachten gradgenau sein wird und sicher kaum zu einer Entspannung der Lage beitragen dürfte. Beide Planeten können in ihrer Wirkung kaum gegensätzlicher sein. Saturn will das Gedankengebäude verteidigen und Uranus möchte dieses durch etwas Neues ersetzen. Der Aspekt beeinflusst erheblich die Staatsstrukturen und kann für überraschende Änderungen sorgen. Gelingt es den Herrschenden die Zeichen der Zeit zu erkennen, kann es Sollbruchstellen einfügen, die Veränderungen erlauben, ohne das Ganze in Frage zu stellen.

Dazu passen die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn die epidemische Lage Ende November zu beenden. Was wie ein gütiger Akt oder Ausdruck einer besseren Erkenntnis klingt, hat in Wahrheit allerdings ganz andere Ursachen. Die EU-Kommission hat bereits Ende September einen Rahmenvertrag mit dem Pharmaunternehmen Eli Lilly für die Beschaffung eines COVID-19-Therapeutikums unterzeichnet. Durch dieses kann die Bundesrepublik diese Notgesetzlage nicht mehr aufrechterhalten. Das Infektionsschutzgesetzt wurde allerdings so gestrickt, dass wir so schnell nicht aus dem Corona-Wahnsinn rauskommen… Dafür steht auch das Quadrat von Merkur und Pluto, dass auf die Machtspiele bei Gesundheitsthemen hindeutet.

Kräftig in das Seelenleben pusten

Die Skorpion-Zeit bleibt spannungsgeladen bis zuletzt. Die Verschnaufpausen sind kurz und wir dürfen lernen, immer wieder in uns selbst die Ruhe zu finden, um in diesen angespannten Zeiten nicht die Nerven zu verlieren. Die marode Stimmung des Novembers lädt uns ein, auch auf einer ganz persönlichen Ebene darüber nachzudenken, was in unserem Leben gehen darf, weil er wie ein welkes Blatt müde an einem Ast unseres Seins hängt. Pusten wir mal kräftig in unser Seelenleben, misten wir aus und bereiten uns auf das Neue vor, was sich Bahn bricht. Die hohe Kunst ist es, in den kahlen Ästen des Herbstes bereits den Frühling zu sehen.

 

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